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DE102009012923B3 - Regelbare Kühlmittelpumpe - Google Patents

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DE102009012923B3
DE102009012923B3 DE200910012923 DE102009012923A DE102009012923B3 DE 102009012923 B3 DE102009012923 B3 DE 102009012923B3 DE 200910012923 DE200910012923 DE 200910012923 DE 102009012923 A DE102009012923 A DE 102009012923A DE 102009012923 B3 DE102009012923 B3 DE 102009012923B3
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pump housing
controllable
piston rod
controllable coolant
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DE200910012923
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English (en)
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Eugen Dr. Schmidt
Toni Dipl.-Ing. Steiner
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Nidec GPM GmbH
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Geraete und Pumpenbau GmbH Dr Eugen Schmidt
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    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D3/00Axial-flow pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04D15/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
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    • F04D15/0022Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems by using valves throttling valves or valves varying the pump inlet opening or the outlet opening
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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Abstract

Der Erfindung liegt unter anderem die Aufgabe zugrunde, eine über eine Riemenscheibe angetriebene regelbare Kühlmittelpumpe in der Bauform einer regelbaren Axialpumpe für Verbrennungsmotore zu entwickeln, welche eine aktive Steuerung der Kühlmittelfördermenge ermöglicht, um einerseits durch "Null-Leckage" eine optimale Erwärmung des Motors zu gewährleisten und um andererseits nach der Erwärmung des Motors die Motortemperatur im Dauerbetrieb exakt so zu beeinflussen, dass im gesamten Arbeitsbereich des Motors sowohl die Schadstoffemission wie auch die Reibungsverluste und der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert werden können, dabei soll die neuartige Bauform bei minimalem Bauvolumen ein hohes Drehmoment übertragen, sich durch eine sehr kompakte, fertigungs- und montagetechnisch einfache, kostengünstige und robuste Bauform auszeichnen, wie auch Kavitationserscheinungen und Verwirbelungen des Fördervolumenstromes vermeiden, sowie selbst bei mit Schmutzfracht beladenem Kühlmittel eine hohe Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit bei sehr langer Lebensdauer gewährleisten. Die erfindungsgemäße regelbare Kühlmittelpumpe zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass drehfest im Pumpengehäuse (1) ein Leitrad (8) angeordnet ist, an dem in Richtung der Strömungsaustrittsöffnung (3) ein Abströmleithut (14) mit einem Ringsteg (15) angeordnet ist, wobei im Pumpengehäuse (1) ein Schieberarbeitsraum (16) angeordnet ist, in den der Abströmleithut (14) des Leitrades (8) hineinragt, ...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine über eine Riemenscheibe angetriebene regelbare Kühlmittelpumpe für Verbrennungsmotore in der Bauform einer regelbaren Axialpumpe.
  • Im Stand der Technik sind eine Vielzahl von regelbaren Kühlmittelpumpen für Verbrennungsmotore vorbeschrieben welche über Riemenscheiben von der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors angetrieben werden.
  • Zumeist werden kleine als Radialpumpen ausgebildete Kreiselpumpen eingesetzt, bei denen das axial in ein Pumpenrad einströmende Kühlmittel in radialer Richtung umgelenkt wird. Dabei treten zwangsläufig Strömungsverluste auf.
  • Von der Anmelderin wurde bereits in der DE 100 47 387 A1 eine in der Praxis bereits bewährte, elektrisch angetriebene, regelbare Kühlmittelpumpe für Verbrennungsmotore in der Bauform einer regelbaren Axialpumpe vorgestellt.
  • Weitere ebenfalls bereits in der Praxis bewährte, regelbare Kühlmittelpumpen für Verbrennungsmotoren in der Bauform von regelbaren Axialpumpen wurden von der Anmelderin zudem in der DE 102 07 653 C1 wie auch in der DE 103 14 526 B4 vorgestellt.
  • Die Nachteile dieser elektromotorisch angetriebenen Kühlmittelpumpen mit innerhalb des Kühlmittelstromes angeordneten Elektromotoren resultieren nicht zuletzt aus dem erhöhten Bauraumbedarf dieser Kühlmittelpumpen. Bauraumbedingt können daher die jeweils eingesetzten Elektromotoren stets nur begrenzte Drehmomente übertragen.
  • Zudem hat auch die zwangsläufig erforderliche, wasserdichten Kapselung der Elektromotoren höhere Fertigungskosten zur Folge.
  • Darüber hinaus sind bei diesen Lösungen, infolge der eingesetzten elektrischen Bauteile bzw. die elektronischen Komponenten, stets obere Grenzwerte der Temperaturbelastung einzuhalten um ein Versagen dieser Bauteile zu vermeiden.
  • Zudem kann mittels dieser elektromotorisch angetriebenen Kühlmittelpumpen nach einem „Stromausfall” auch kein „Fait-safe” (Weiterfunktionieren der Kühlmittelpumpe nach Ausfall der Regelung) gewährleistet werden.
  • Auch haben die Axialpumpen mit saugseitiger Drosselung (wie beispielsweise die in der DE 102 07 653 C1 vorgestellte Bauform) gezeigt, dass sie strömungstechnisch verbesserungsbedürftig sind, da verstärkt Kavitationserscheinungen und Verwirbelungen auftraten, welche dann einen erhöhten Verschleiß und auch Leistungsverluste zur Folge hatten.
  • Aus der DE 10 2006 034 952 B4 ist weiterhin eine als regelbare Axialpumpe ausgebildete Kühlmittelpumpe für den Kühlkreislauf einer Verbrennungskraftmaschine bekannt geworden, bei der die Durchflussmenge des Kühlmittels durch die Pumpe ohne elektrische oder elektronische Drehzahlregelung realisiert wird. Dabei weist die als regelbare Axialpumpe ausgebildete Kühlmittelpumpe eine von einer Zahnriemenscheibe angetriebene Hohlwelle auf, auf der drehfest mehrere Rotorschaufeln derart angeordnet sind, dass deren Anstellwinkel über einen innerhalb der Hohlwelle angeordneten Wirkmechanismus mechanisch verstellt werden kann.
  • Die Betätigung des mechanischen Verstellmechanismus erfolgt dabei über ein Stellelement welches elektrisch, elektronisch, hydraulisch oder auch pneumatisch angesteuert werden kann.
  • In Abhängigkeit vom Anstellwinkel der Rotorschaufeln wird dann das durch das Pumpengehäuse strömende Kühlmittel mehr oder weniger stark beschleunigt. Mittels der vorgenannten Kühlmittelpumpe in der Bauform einer von einer Zahnriemenscheibe angetriebenen regelbaren Axialpumpe kann die Kühlleistung wie auch die Antriebsleistung der Kühlmittelpumpen in bestimmten Grenzen variiert werden, wobei das übertragbare Drehmoment stets von der „Belastbarkeit/Haltbarkeit” der verstellbar gelagerten Rotorschaufeln begrenzt wird.
  • Dabei können bei mit Schmutzfracht beladenem Kühlmittel beispielsweise Sandpartikel o. ä. den Verstellmechanismus beeinträchtigen und die Zuverlässigkeit der Regelung stark einschränken
  • Zudem kann mit der in der DE 10 2006 034 952 B4 vorbeschriebenen Bauform auch keine „Null-Leckage” realisiert werden.
  • Im Zuge der stetigen Optimierung von Verbrennungsmotoren insbesondere im Hinblick auf Emission und Kraftstoffverbrauch ist es jedoch zunehmend wichtiger den Motor nach dem Kaltstart möglichst schnell auf Betriebstemperatur zu bringen, um einerseits die Reibungsverluste zu minimieren (mit zunehmender Öltemperatur sinkt dessen Viskosität und damit die Reibung an allen ölgeschmierten Bauteilen) und die Emissionswerte zu reduzieren (da erst nach der sogenannten „Anspringtemperatur” die Katalysatoren wirksam werden, beeinflusst der Zeitraum bis zum Erreichen dieser Temperatur die Abgasemission wesentlich) um dadurch den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.
  • Versuchsreihen in der Motorentwicklung haben gezeigt, dass eine sehr wirksame Maßnahme zur Motorerwärmung das „stehende Wasser” oder die „Null-Leckage” während der Kaltstartphase ist.
  • Dabei sollte während der Kaltstartphase der Zylinderkopf keinesfalls von Kühlmittel durchströmt werden, um die Abgastemperatur so schnell wie möglich auf das gewünschte Niveau zu bringen.
  • Von den Fahrzeugherstellern werden Leckageströme von weniger als 0,5 l/h („Null-Leckage”) gewünscht.
  • Auch haben Untersuchungen zum Kraftstoffverbrauch von Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeugen gezeigt, dass durch ein konsequentes Thermomanagement, also jene Maßnahmen welche zu einem energetisch und thermomechanisch optimalen Betrieb eines Verbrennungsmotors führen, etwa 3 bis 5% Kraftstoff eingespart werden können.
  • Daher wird unter Beachtung dieser Gesichtspunkte eine immer präzisere Regelung des Kühlmitteldurchsatzes in Abhängigkeit von der Temperatur des durchgesetzten Kühlmittels zwingend erforderlich.
  • Regelbare Kühlmittelpumpen zeigen ebenfalls die DE 10 2007 022 189 A1 und die DE 10 2005 056 199 A1 .
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine über eine Riemenscheibe angetriebene regelbare Kühlmittelpumpe in der Bauform einer regelbaren Axialpumpe für Verbrennungsmotore zu entwickeln, welche die vorgenannten Nachteile des Standes der Technik vermeidet und eine aktive Steuerung der Kühlmittelfördermenge ermöglicht um einerseits durch „Null-Leckage” eine optimale Erwärmung des Motors zu gewährleisten und um andererseits nach der Erwärmung des Motors die Motortemperatur im Dauerbetrieb exakt so zu beeinflussen, dass im gesamten Arbeitsbereich des Motors sowohl die Schadstoffemission wie auch die Reibungsverluste und der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert werden können, zudem soll die neuartige Bauform bei minimalem Bauvolumen ein hohes Drehmoment übertragen, bei Ausfall der Regelung ein Weiterfunktionieren der Kühlmittelpumpe (Fail-safe) gewährleisten, zudem von der maximalen Temperaturbelastung für die elektrischen Bauteile bzw. die elektronischen Komponenten unabhängig sein und sich dabei durch eine sehr kompakte, fertigungs- und montagetechnisch einfache, kostengünstige und robuste Bauform auszeichnen, wie auch Kavitationserscheinungen und Verwirbelungen des Fördervolumenstromes vermeiden, einen hohen Wirkungsgrad aufweisen und selbst bei mit Schmutzfracht beladenem Kühlmittel eine hohe Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit bei sehr langer Lebensdauer gewährleisten.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine über eine Riemenscheibe angetriebene regelbare Kühlmittelpumpe in der Bauform einer regelbaren Axialpumpe für Verbrennungsmotore nach den Merkmalen des unabhängigen Anspruches 1 der Erfindung gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungen Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung der erfindungsgemäßen Lösung in Verbindung mit den Zeichnungen zur erfindungsgemäßen Lösung.
  • Nachfolgend wird die Erfindung an Hand von zwei Ausführungsbeispielen in Verbindung mit zwei dem jeweiligen Ausführungsbeispiel zugeordneten Figuren näher erläutert.
  • Es zeigen dabei:
  • 1: die erfindungsgemäße über eine Riemenscheibe angetriebene regelbare Kühlmittelpumpe in der Bauform einer Axialpumpe mit einem Pneumatikaktuator 33, in der Seitenansicht, im Schnitt; und
  • 2: die erfindungsgemäße über eine Riemenscheibe angetriebene regelbare Kühlmittelpumpe in der Bauform einer Axialpumpe mit einem als Aktuator 21 eingesetzten Linearmotor 30, in der Seitenansicht, im Schnitt.
  • In der 1 ist eine mögliche Variante der erfindungsgemäßen, über eine Riemenscheibe angetriebenen regelbaren Kühlmittelpumpe in der Bauform einer Axialpumpe mit einem zur Volumenstromregelung als Aktuator 21 eingesetzten Pneumatikaktuator 33 (in der Seitenansicht, im Schnitt) dargestellt.
  • Diese Bauform wird in Verbindung mit einer Unterdruckregelung eingesetzt. Dabei ist an einem Pumpengehäuse 1 mit einer Strömungseintrittsöffnung 2 und einer Strömungsaustrittsöffnung 3 eine Riemenscheibe 5 mittels eines Pumpenlagers 4 drehbar gelagert.
  • Drehfest mit dieser Riemenscheibe 5 ist eine Pumpenwelle 6 verbunden auf der ein Axialschaufelrad 7 ebenfalls drehfest angeordnet ist.
  • Im Pumpengehäuse 1 ist erfindungsgemäß drehfest ein Leitrad 8 angeordnet, in welchem sich eine Lageraufnahme 9 für ein zweites Lager 10 der Pumpenwelle 6 befindet.
  • Kennzeichnend ist auch, dass dieses Lager 10 ein Gleitlager ist in dem die Pumpenwelle 6 mit ihrem der Riemenscheibe 5 gegenüberliegenden Pumpenwellende gelagert ist.
  • Wesentlich ist weiterhin, dass diesem Lager 10 beabstandet, in Richtung der Strömungseintrittsöffnung 2 benachbart, drehfest auf der Pumpenwelle 6 das mit der Pumpenwelle 6 umlaufende Axialschaufelrad 7 angeordnet ist, wobei diesem Axialschaufelrad 7 in Richtung der Strömungseintrittsöffnung 2 beabstandet benachbart ein mit einer Pumpenwellendurchtrittsöffnung 11 versehenes, drehfest im Pumpengehäuse 1 angeordnetes Vorleitrad 12 mit einem Zuströmleitkegel 13 angeordnet ist, wobei zudem am Leitrad 8 in Richtung der Strömungsaustrittsöffnung 3, d. h. der Lageraufnahme 9 gegenüberliegend, ein Abströmleitkegel 14 angeordnet ist.
  • In Ihrer Gesamtheit bewirkt diese erfindungsgemäße Anordnung, dass im Pumpeninnenraum eine optimale, gleichmäßige, turbulenzfreie „Umströmung” des (am Leitrad 8 angeordneten) Zylindermantels des Abströmleithutes 14 bei maximalem Durchsatz und minimalem Druckverlust gewährleistet ist, was eine wesentliche Voraussetzung für eine optimale Regelung des Volumenstromes der erfindungsgemäßen Kühlmittelpumpe darstellt.
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin, dass im Pumpengehäuse 1 ein Schieberarbeitsraum 16 angeordnet ist in welchem der mit einem Ringsteg 15 versehene Abströmleithut 14 des Leitrades 8 hineinragt, wobei am Pumpengehäuse 1, der Lagerstelle des Pumpenlagers 4 in Strömungsrichtung gegenüberliegend eine Kolbenstangenführung 17 mit einem Aktuatorbefestigungsflansch 18 angeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß ist in dieser Kolbenstangenführung 17 eine in das Pumpengehäuse 1 hineinragende Kolbenstange 19 verschiebbar gelagert, wobei auf den außerhalb des Pumpengehäuses 1 befindlichen Endbereich der Kolbenstange 19 ein, eine lineare Verschiebung der Kolbenstange 19 bewirkender, mit einer Rückstelleinrichtung 20 versehener Aktuator 21 einwirkt, welcher an dem am Pumpengehäuse 1 angeordneten Aktuatorbefestigungsflansch 18 angeordnet ist.
  • Aus fertigungs- und montagetechnischen Gründen ist es vorteilhaft, wenn das Pumpengehäuse 1 derart mehrteilig ausgebildet ist, dass ein mit dem Aktuatorbefestigungsflansch 18 versehner hinterer Bereich des Pumpengehäuses 1 an einen „noch” mit dem Schieberarbeitsraum 16 versehenen vorderen Bereich des Pumpengehäuses 1 angeflanscht wird.
  • Erfindungswesentlich ist weiterhin, dass an dem innerhalb des Pumpengehäuses 1 befindlichen Ende der Kolbenstange 19 ein im Schieberarbeitsraum 16 linear verschiebbar angeordneter, mit einer Ausströmleitkonur 23, einer Ausströmöffnung 24 sowie einer mit dem Ringsteg 15 am Abströmleithut 14 (des Leitrades 8) abdichtend in Wirkverbindung tretenden Ringnut 25 versehener Axialschieber 22 befestigt ist.
  • Erfindungsgemäß wird mittels dieser Anordnung eine aktive Steuerung der Kühlmittelfördermenge ermöglicht, welche einerseits durch „Null-Leckage”, d. h. bei auf dem Ringsteg 15 des Leitrades 8 dichtend angelegter Ringnut 25 des Axialschiebers 22, eine optimale Erwärmung des Motors gewährleistet, und die andererseits nach der Erwärmung des Motors, durch eine definierte Verschiebung des Axialschiebers 22 im Schieberarbeitsraum 16 des Pumpengehäuses 1, die Motortemperatur im Dauerbetrieb exakt so zu beeinflussen vermag, dass im gesamten Arbeitsbereich des Motors sowohl die Schadstoffemission wie auch die Reibungsverluste und der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert werden können.
  • Mittels der vorliegenden erfindungsgemäßen Lösung kann infolge des direkten Antriebes des Axialschaufelrades 7 mittels der Riemenscheibe 5 ein hohes Drehmoment übertragen werden.
  • Darüber hinaus gewährleistet das (gemäß 1) im Aktuator 21 angeordnete Federelement in Form einer Druckfeder als Rückstelleinrichtung 20 bei Ausfall der Regelung ein Weiterfunktionieren der Kühlmittelpumpe (Fail-safe).
  • Gleichzeitig ist diese erfindungsgemäße Lösung von der maximalen Temperaturbelastung für die elektrischen Bauteile bzw. die elektronischen Komponenten unabhängig, da im Pumpeninnern keine mit dem Fördervolumenstrom in Kontakt tretenden elektrischen Bauteile bzw. elektronischen Komponenten Einsatz finden.
  • Die im Rahmen der vorliegenden Lösung erfindungsgemäß angeordneten, die Strömung definiert beeinflussenden Baugruppen (wie das Vorleitrad 12 mit dem Zuströmleitkegel 13, das Axialschaufelrad 7, das Leitrad 8 mit dem Abströmleithut 14 und der Axialschieber 22 mit der Ausströmleitkontur 23 und der Ausströmöffnung 24) bewirken in ihrer Gesamtheit, dass in der erfindungsgemäßen Kühlmittelpumpe Kavitationserscheinungen wie auch Verwirbelungen des Fördervolumenstromes vermeiden werden, und dass die erfindungsgemäße Kühlmittelpumpe einen hohen Wirkungsgrad aufweist.
  • Zudem bewirkt die vorgestellte, erfindungsgemäße Anordnung infolge ihrer robusten Bauform, dass selbst bei mit Schmutzfracht beladenem Kühlmittel eine hohe Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit bei sehr langer Lebensdauer gewährleistet ist.
  • Kennzeichnend ist auch, dass im vorderen Bereich des Pumpengehäuses 1 ein Vorleitradanlagesteg 34 und am Leitrad 8 ein Außenmantel 35 mit einem Distanzsteg 36 angeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß gewährleistet dieser Distanzsteg 36, bei am Außenmantel 35 des Leitrades 8 anliegendem Vorleitrad 12 einen „freien Lauf” des Axialschaufelrades 7.
  • Dadurch wird es fertigungstechnisch möglich, dass zunächst das (beispielsweise aus Kunststoff bestehende) Vorleitrad 12 bis zur Anlage an den Vorleitradanlagesteg 34 in den vorderen Bereich des Pumpengehäuses 1 eingeschoben wird, so dass nach Montage des Axialschaufelrades 7 das Vorleitrad 12 durch das Einpressen des Außenmantels 35 des Leitrades 8 in das Pumpengehäuses 1 (durch den am Außenmantel 35 des Leitrades 8 angeordneten Distanzsteg 36) in seiner Lage axial gesichert ist. Die radiale Sicherung wird von miteinander in Wirkverbindung tretenden Rastnasen übernommen die an den jeweils miteinander zu fügenden Bauteilen angeordnet sind.
  • Erfindungsgemäß ist auch, dass am Pumpengehäuse 1 ein Zulaufflansch 26 und ein Ablaufflansch 27 angeordnet sind, welche gegenüber des im Pumpengehäuse 1 angeordnet Schieberarbeitsraum 16 „abgewinkelt” angeordnet sind.
  • Durch all diese speziellen, erfindungsgemäßen Merkmale kann eine sehr kompakte, fertigungs- und montagetechnisch einfache, kostengünstige Bauform bei minimalem Bauvolumen gewährleistet werden.
  • Wesentlich ist auch, dass am Pumpengehäuse 1 Befestigungsdome 28 angeordnet sind welche eine Befestigung durch Verschrauben der erfindungsgemäßen regelbaren Kühlmittelpumpe am Kurbelgehäuse ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß ist auch, dass im Pumpengehäuse 1 nahe der Lagersitze Dichtungen 31 und Leckageaustrittsöffnungen 32 angeordnet sind um eine hohe Funktionssicherheit zu gewährleisten.
  • In der 2 ist eine weitere Variante der erfindungsgemäßen, über eine Riemenscheibe angetriebenen regelbaren Kühlmittelpumpe in der Bauform einer Axialpumpe in der Seitenansicht im Schnitt dargestellt.
  • In dieser Bauform wird als Aktuator 21 zur definierten Betätigung des Axialschieber 22 ein Linearmotor 30 eingesetzt.
  • Diese bis auf den „neuen” Aktutor 21, d. h. den Linearmotor 30, analog zu 1 aufgebaute, in ihren Wirkungen bereits in Verbindung mit der 1 beschriebene, erfindungsgemäße regelbare Kühlmittelpumpe wird insbesondere dann eingesetzt, wenn bei dem jeweiligen Fahrzeugtyp (in dem die erfindungsgemäße Kühlmittelpumpe eingesetzt werden soll) kein Unterdruck vorhanden ist, oder wenn der vorhandene Unterdruck nicht ausreicht um den Axialschieber 22 funktionssicher zu verfahren.
  • Da der in der Lösung nach 2 zur Betätigung des Axialschiebers 22 eingesetzte Linearmotor 30 sehr klein baut, kann diese in 2 vorgestellte Lösung auch dann eingesetzt werden, wenn beispielsweise der im Motorraum des jeweiligen Fahrzeuges vorhandene „Freiraum” nicht ausreicht um die in der 1 vorgestellte Lösung einzusetzen.
  • Bei dieser Bauform der erfindungsgemäßen Kühlmittelpumpe (mit einem Linearmotor 30) wird ein Weiterfunktionieren der Kühlmittelpumpe bei Ausfall der Regelung (Fail-safe) dadurch gewährleistet, dass als Rückstelleinrichtung die Spindelsteigung im Linearmotor 30 fungiert.
  • Infolge dieser (bei der Lösung nach 2) eingesetzten Spindelsteigung kann der Axialschieber 22 (allein) auf Grund seiner Druckbeaufschlagung eine „Rückstellung” (der Spindelstange) bewirken, so dass bei Ausfall der Regelung stets der Axialschieber 22 in seine hintere Endlage (geöffnet) zurückfährt.
  • 1
    Pumpengehäuse
    2
    Strömungseintrittsöffnung
    3
    Strömungsaustrittsöffnung
    4
    Pumpenlager
    5
    Riemenscheibe
    6
    Pumpenwelle
    7
    Axialschaufelrad
    8
    Leitrad
    9
    Lageraufnahme
    10
    Lager
    11
    Pumpenwellendurchtrittsöffnung
    12
    Vorleitrad
    13
    Zuströmleitkegel
    14
    Abströmleitkegel/-hut
    15
    Ringsteg
    16
    Schieberarbeitsraum
    17
    Kolbenstangenführung
    18
    Aktuatorbefestigungsflansch
    19
    Kolbenstange
    20
    Rückstellelement
    21
    Aktuator
    22
    Axialschieber
    23
    Ausströmleitkontur
    24
    Ausströmöffnung
    25
    Ringnut
    26
    Zulaufflansch
    27
    Ablaufflansch
    28
    Befestigungsdom
    29
    Arbeitskolben
    30
    Linearmotor
    31
    Dichtung
    32
    Leckageaustrittsöffnung
    33
    Pneumatikaktuator
    34
    Vorleitradanlagesteg
    35
    Außenmantel
    36
    Distanzsteg

Claims (9)

  1. Regelbare Kühlmittelpumpe in der Bauform einer regelbaren Axialpumpe mit einem Pumpengehäuse (1) mit einer Strömungseintrittsöffnung (2) und einer Strömungsaustrittsöffnung (3), einer im/am Pumpengehäuse (1) mittels eines Pumpenlagers (4) drehbar gelagerten, mit einer Riemenscheibe (5) drehfest verbundenen Pumpenwelle (6) und einem auf dieser Pumpenwelle (6) angeordneten Axialschaufelrad (7), dadurch gekennzeichnet, a) dass drehfest im Pumpengehäuse (1) ein Leitrad (8) angeordnet ist, in dem sich eine Lageraufnahme (9) befindet in der ein Lager (10) angeordnet ist in welchem die Pumpenwelle (6) mit ihrem, der Riemenscheibe (5) gegenüberliegenden Pumpenwellende gelagert ist, diesem Lager (10) beabstandet ist in Richtung der Strömungseintrittsöffnung (2) benachbart, drehfest auf der Pumpenwelle (6) das Axialschaufelrad (7) angeordnet, diesem umlaufenden Axialschaufelrad (7) beabstandet ist in Richtung der Strömungseintrittsöffnung (2) benachbart ein mit einer Pumpenwellendurchtrittsöffnung (11) versehenes, drehfest im Pumpengehäuse (1) angeordnetes Vorleitrad (12) mit einem Zuströmleitkegel (13) angeordnet, am Leitrad (8) ist in Richtung der Strömungsaustrittsöffnung (3), der Lageraufnahme (9) gegenüberliegend, ein Abströmleithut (14) mit einem Ringsteg (15) angeordnet, und b) dass im Pumpengehäuse (1) ein Schieberarbeitsraum (16) angeordnet ist in den der Abströmleithut (14) des Leirades (8) hineinragt, wobei am Pumpengehäuse (1), der Lagerstelle des Pumpenlagers (4) in Strömungsrichtung gegenüberliegend eine Kolbenstangenführung (17) mit einem Aktuatorbefestigungsflansch (18) angeordnet ist, in dieser Kolbenstangenführung (17) ist verschiebbar eine in das Pumpengehäuse (1) hineinragende Kolbenstange (19) gelagert, auf den außerhalb des Pumpengehäuses (1) befindlichen Endbereich der Kolbenstange (19) wirkt ein, eine lineare Verschiebung der Kolbenstange (19) bewirkender, mit einer Rückstelleinrichtung (20) auch bei Ausfall der Regelung versehener Aktuator (21) ein welcher am Aktuatorbefestigungsflansch (18) des Pumpengehäuses (1) angeordnet ist, an dem innerhalb des Pumpengehäuses (1) befindlichen Ende der Kolbenstange (19) ist ein im Schieberarbeitsraum (16) linear verschiebbar angeordneter, mit einer Ausströmleitkonur (23), einer Ausströmöffnung (24) sowie einer mit dem Ringsteg (15) abdichtend in Wirkverbindung tretenden Ringnut (25), versehener Axialschieber (22) befestigt, welcher bis zur ”Null-Leckage” die Kühlmittelfördermenge steuert, und c) dass am Pumpengehäuse (1) ein Zulaufflansch (26) und ein Ablaufflansch (27) angeordnet sind die gegenüber des im Pumpengehäuse (1) angeordneten Schieberarbeitsraumes (16) „abgewinkelt” angeordnet sind.
  2. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (1) mehrteilig ausgebildet ist, wobei ein mit dem Aktuatorbefestigungsflansch (18) versehner hinterer Bereich des Pumpengehäuses (1) an den mit dem Schieberarbeitsraum (16) versehenen vorderen Bereich des Pumpengehäuses (1) angeflanscht wird.
  3. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Pumpengehäuse (1) ein oder mehrere Befestigungsdom/e (28) angeordnet sind.
  4. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Aktuator (21) ein Hydraulik- oder Pneumatikaktuator mit einem endseitig an der Kolbenstange (19) angeordneten Arbeitskolben (29) eingesetzt wird.
  5. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Aktuator (21) ein Linearmotor (30) eingesetzt wird.
  6. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstelleinrichtung (20) ein Federelement ist.
  7. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Rückstelleinrichtung die Spindelsteigung im Linearmotor (30) fungiert.
  8. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nahe der Lagersitze im Pumpengehäuse (1) Dichtungen (31) und Leckageaustrittsöffnungen (32) angeordnet sind.
  9. Regelbare Kühlmittelpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Bereich des Pumpengehäuses (1) ein Vorleitradanlagesteg (34), sowie am Leitrad (8) ein Außenmantel (35) mit einem Distanzsteg (36) angeordnet ist, wobei der Distanzsteg (36) bei am Außenmantel (35) des Leitrades (8) anliegendem Vorleitrad (12) einen „freien Lauf” des Axialschaufelrades (7) gewährleistet.
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