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DE102009012899A1 - Verkleidungsteil mit Airbagklappe sowie Airbaganordnung mit dem Verkleidungsteil - Google Patents

Verkleidungsteil mit Airbagklappe sowie Airbaganordnung mit dem Verkleidungsteil Download PDF

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DE102009012899A1
DE102009012899A1 DE200910012899 DE102009012899A DE102009012899A1 DE 102009012899 A1 DE102009012899 A1 DE 102009012899A1 DE 200910012899 DE200910012899 DE 200910012899 DE 102009012899 A DE102009012899 A DE 102009012899A DE 102009012899 A1 DE102009012899 A1 DE 102009012899A1
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airbag flap
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verkleidungsteil mit einer Airbagklappe für ein Fahrzeug bzw. eine entsprechende Airbaganordnung vorzuschlagen, welche eine gute Integrationsmöglichkeit des Airbags in dem Fahrzeug bei zugleich guten Funktionseigenschaften ermöglicht.
Hierzu wird ein Verkleidungsteil 3 mit einer Airbagklappe 4 für ein Fahrzeug vorgeschlagen, wobei die Airbagklappe 4 zur vollständigen Abdeckung einer Airbag-Austrittsöffnung in und/oder an dem Verkleidungsteil 3 ausgebildet ist, und wobei das Verkleidungsteil 3 zur Intergration im Bereich einer Windschutzscheibe 2 ausgebildet ist, und mit einer Schwenkeinrichtung 10, welche ein Umschwenken der Airbagklappe 4 relativ zu dem Verkleidungsteil 3 um einen Scharnierbereich 9 ermöglicht, wobei die Schwenkeinrichtung 10 ausgebildet und/oder angeordnet ist, die Airbagklappe 4 von der Windschutzscheibe 2 wegzuschwenken.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verkleidungsteil mit Airbagklappe für ein Fahrzeug, wobei die Airbagklappe zur vollständigen Abdeckung einer Airbag-Austrittsöffnung in und/oder an dem Verkleidungsteil ausgebildet ist und wobei das Verkleidungsteil zur Integration im Bereich einer Windschutzscheibe ausgebildet ist, sowie mit einer Schwenkeinrichtung, welche ein Umschwenken der Airbagklappe relativ zu dem Verkleidungsteil um einen Scharnierbereich ermöglicht. Die Erfindung betrifft auch eine Airbaganordnung mit dem Verkleidungsteil.
  • Airbagsysteme für Fahrzeuge weisen einen oder mehrere Airbags – auch Luftsäcke genannt – auf, welche bei der Aktivierung, zum Beispiel bei einem Unfall, durch einen Gasgenerator explosionsartig expandiert werden. Die expandierten Airbags dienen dann als Schutzkissen für die Insassen des Fahrzeuges.
  • Die Integration eines derartigen Airbagsystems in ein Fahrzeug wird von einer Vielzahl von Randbedingungen bestimmt: So erscheint es vorteilhaft, wenn das Airbagsystem im Normalbetrieb des Fahrzeugs möglichst verdeckt angeordnet ist. Insbesondere sollte die Austrittsöffnung für den Airbag mit einer Abdeckung so verschlossen sein, dass die Optik des Innenraums nicht negativ beeinträchtigt ist. Auf der anderen Seite muss die Abdeckung des Austrittsöffnung aber auch so ausgebildet sein, dass diese bei einer Aktivierung des Airbags mit hoher Geschwindigkeit geöffnet werden und den Airbag freigeben kann. Weitere Nebenbedingungen ergeben sich daraus, dass der Airbag ungehin dert im Innenraum expandieren soll, um die Expansionskinematik möglichst wenig zu begrenzen.
  • Die Druckschrift DE 100 65 565 B4 , die wohl den nächstkommenden Stand der Technik bildet, beschreibt mehrere Ausführungsformen für Airbagsysteme, welche auf in der Armaturentafel auf der Beifahrerseite angeordnet sind. Die Druckschrift beschäftigt sich mit der Aufgabenstellung, eine Abdeckung für die Airbag-Austrittsöffnung so zu gestalten, dass die Abdeckung nicht auf die Windschutzscheibe prallt, wenn sie bei einem Zusammenstoß des Fahrzeugs geöffnet wird, und nach dem Öffnen dauerhaft geöffnet bleibt. Als Lösungsmöglichkeiten wird eine zweigeteilte Abdeckung diskutiert, welche einen mittigen Schwächungsbereich aufweist, der bei einem Öffnen der Abdeckung zerrissen wird, so dass sich die Abdeckung wie eine zweiflügelige Tür öffnet. Bei einer anderen Ausführungsform deckt die Airbagklappe die Airbag-Austrittsöffnung vollständig ab, und wird zu der Windschutzscheibe hin geschwenkt oder gerollt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verkleidungsteil mit einer Airbagklappe für ein Fahrzeug bzw. eine entsprechende Airbaganordnung vorzuschlagen, welche eine gute Integrationsmöglichkeit des Airbags in dem Fahrzeug bei zugleich guten Funktionseigenschaften ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verkleidungsteil mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch eine Airbaganordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst. Bevorzugte oder vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den beigefügten Figuren.
  • Im Rahmen der Erfindung wird ein Verkleidungsteil mit Airbagklappe beschrieben, welches für ein Fahrzeug geeignet und/oder ausgebildet ist. Das Verkleidungsteil kann in der allgemeinsten Ausprägung beliebig realisiert sein, bevorzugt ist das Verkleidungsteil jedoch als Teil der Armaturen- und/oder Instrumententafel, insbesondere auf der Beifahrerseite, ausgebildet. Das Verkleidungsteil ist zur Integration im Bereich einer Windschutzscheibe, also der Frontscheibe des Fahrzeuges, ausgebildet. Insbesondere kann das Verkleidungsteil unmittelbar benachbart zu der Windschutzscheibe, jedoch auch etwas beabstandet zur Windschutzscheibe angeordnet sein.
  • An und/oder in dem Verkleidungsteil ist eine vorzugsweise einstückige Airbagklappe angeordnet, die zur vollständigen Abdeckung einer Airbag-Austrittsöffnung ausgebildet ist. Die Airbagklappe überdeckt den Schusskanal des Airbags vorzugsweise vollflächig. Die Airbagklappe kann an einem Randabschnitt des Verkleidungsteils anschließen oder von dem Verkleidungsteil vollständig umlaufend begrenzt sein. Vorzugsweise ist die Airbagklappe die einzige Öffnungsklappe der Armaturen- und/oder Instrumententafel, welche bei der Aktivierung des Airbags betätigt wird.
  • Zum Öffnen der Airbagklappe ist eine Schwenkeinrichtung vorgesehen, welche ein Umschwenken der Airbagklappe relativ zu dem Verkleidungsteil um einen Scharnierbereich ermöglicht. Bei der Öffnungsbewegung der Airbagklappe handelt es sich vorzugsweise um eine Dreh-Linearbewegung um den Scharnierbereich, so dass bei der Öffnung vorzugsweise keine konstante Schwenkachse definiert ist. Vorzugsweise ist die Kinematik der Schwenkeinrichtung vergleichbar zu einem Filmscharnier ausgebildet.
  • Im Rahmen der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Schwenkeinrichtung bzw. das Verkleidungsteil ausgebildet ist bzw. sind, die Airbagklappe von der Windschutzscheibe weg zu schwenken. Es wird somit vorgeschlagen, die Airbagklappe so zu öffnen, dass die Schwenkeinrichtung auf einer der Windschutzscheibe abgewandten Seite der Airbag-Austrittsöffnung angeordnet ist. Die Airbagklappe schwenkt somit in den Innenraum des Fahrzeugs.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft bei Fahrzeugen mit tiefen Armaturentafeln zu integrieren, da zum einen der Abstand der Schwenkeinrichtung zu der Windschutzscheibe ausreichend groß ist, um ein Schwenken der Airbagklappe zu ermöglichen und zum anderen es sogar möglich sein kann, dass die Airbagklappe in dem geöffneten Zustand auf der Armaturentafel teilflächig oder sogar vollflächig aufliegt.
  • Funktionell betrachtet weist die Erfindung den Vorteil auf, dass die Airbagklappe sich im geöffneten Zustand nicht mehr an der Windschutzscheibe abstützt oder beim öffnen an die Windschutzscheibe stößt, so dass die Airbagklappe die Windschutzscheibe nicht mehr berühren kann. Bei einem Kontakt einer Airbagklappe mit einer Windschutzscheibe kann bei manchen Konstruktionen eine Beschädigung der Windschutzscheibe nicht vollständig ausgeschlossen werden. Nachdem sich oftmals der Airbag beim Expandieren an der Windschutzscheibe abstützt, kann durch die Beschädigung der Windschutzscheibe die gesamte Expansionskinematik des Airbags beeinträchtigt werden, so dass dessen vollständige Sicherheitsfunktion nicht mehr vollständig gewährleistet ist.
  • Dagegen schlägt die Erfindung vor, die Airbagklappe von der Windschutzscheibe weg zu schwenken, wobei konstruktiv bedingt ein Kontakt zwischen Windschutzscheibe und Airbagklappe ausgeschlossen ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Airbagklappe als ein starres und/oder formstabiles Bauteil ausgebildet. Beispielsweise umfasst die Airbagklappe einen Träger aus einem harten Kunststoff und/oder einen Kunststoffspritzgussträger.
  • Bei einer bevorzugten Realisierung der Erfindung ist in dem Scharnierbereich zwischen der Airbagklappe und dem Verkleidungsteil ein Schwächungsbereich angeordnet. Bei einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass um die Airbagklappe ein vollständig umlaufender Schwächungsbereich angeordnet ist.
  • Der Schwächungsbereich kann beispielsweise als eine Perforierung, Ritzung, Materialänderung, Abtragung, Materialdickenreduzierung etc. ausgebildet sein. Es ist bevorzugt, dass die Schwächungsbereiche und/oder der Airbag, so ausgebildet und/oder angeordnet sind, dass die Airbagklappe beim Öffnen vollständig entlang des oder der Schwächungsbereiche von dem Verkleidungsteil gelöst wird. Diese Ausführungsformen haben den Vorteil, dass bei einer vollständigen Trennung der Schwächungsbereiche zwischen dem Verkleidungsteil und der Airbagklappe keine Rückstellkräfte entstehen können, die dem Öffnen der Airbagklappe entgegen wirken.
  • Bei einer möglichen Ausführungsform der Erfindung ist die Airbagklappe einteilig und/oder einmaterialig und/oder einstückig mit dem Verkleidungsteil ausgebildet und/oder verbunden. Bei einer derartigen Ausgestaltung kann das Verkleidungsteil mit der Airbagklappe zum Beispiel als ein gemeinsames Spritzgussteil ausgebildet sein. Optional sind der oder die Schwächungs bereiche ebenfalls bereits bei dem Spritzvorgang, z. B. durch Materialdickenverringerung, ausgebildet worden.
  • Es ist möglich, dass das Verkleidungsteil und/oder die Airbagklappe mit weiteren Schichten, wie zum Beispiel einer Schaumstoffschicht und/oder einer Dekorschicht oder einem Dekorgewebe ausgestattet ist bzw. sind. Je nach Ausgestaltung dieser weiteren Schichten kann vorgesehen sein, dass diese zumindest im Schwenkbereich nicht aufgetrennt werden oder dass auch die weiteren Schichten beim Öffnen insbesondere korrespondierend zu dem oder den Schwächungsbereichen getrennt werden.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schwenkeinrichtung die Airbagklappe und das Verkleidungsteil insbesondere unverlierbar verbindet. Mit dieser Weiterbildung ist sichergestellt, dass die Airbagklappe nicht unkontrolliert in den Innenraum des Fahrzeuges gelangen kann.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Schwenkeinrichtung ausgebildet, ein vollständiges Umklappen der Airbagklappe zu ermöglichen. Unter einem vollständigen Umklappen wird ein Umklappen bis zur Auflage auf das Verkleidungsteil oder einen anderen Bereich der Armaturentafel verstanden. Insbesondere erfolgt das Umklappen um einen Winkel größer 140°, vorzugsweise größer 160° und insbesondere um ca. 180°.
  • Es ist besonders bevorzugt, wenn die Airbagklappe durch die Ausgestaltung des oder der Schwächungsbereiche und der Schwenkeinrichtung im geöffneten und/oder abgelegten Zustand spannungsfrei und/oder rückzugsfrei angeordnet ist. Insbesondere wird ein Rückstellmoment gegen die Schwenköffnungsrich tung vermieden. Durch diese bevorzugte Ausführungsform wird sichergestellt, dass die Airbagklappe betriebssicher und definiert auf der Armaturentafel bzw. auf dem Verkleidungsteil abgelegt wird und nicht als Störkontur die Expansion des Airbags behindert oder ein Verletzungsrisiko für den Insassen darstellt.
  • Bei einer bevorzugten Konkretisierung der Erfindung ist die Schwenkeinrichtung als eine oder mehrere Bänder, zum Beispiel Gewebebänder, ausgebildet, welche sich über den insbesondere gesamten Abschnitt des Schwenkbereichs und/oder über eine Seite der Airbag-Öffnung erstrecken. Bei einer Konkretisierung mit mehreren Bänder können diese auch beabstandet zueinander angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Bänder mit einer Überlänge ausgebildet, so dass das Umschwenken oder Umklappen der vollständig von dem Verkleidungsteil gelösten Airbagklappe rückzugsfrei und/oder spannungsfrei erfolgen kann. Die Bänder sind bevorzugt biegeschlaff ausgebildet, so dass auch durch diese kein Rückstellmoment erzeugt wird.
  • Besonders bevorzugt ist das Verkleidungsteil als Teil einer Armaturentafel auf der Beifahrerseite des Fahrzeugs ausgebildet.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft eine Airbaganordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 11, welche das Verkleidungsteil wie es zuvor beschrieben wurde sowie einen Airbag und optional weitere Komponenten eines Airbagsystems wie z. B. eine Halterung und/oder einen Gasgenerator umfasst. Der Airbag ist ausgebildet und/oder angeordnet, um bei der Expansion die Airbagklappe zu öffnen.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie den beigefügten Figuren. Dabei zeigen:
  • 1 eine schematische Querschnittdarstellung einer Fahrzeugkabine mit einem Airbagsystem als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Airbagklappe im geschlossenen bzw. halb geöffneten Zustand dargestellt ist;
  • 2 in ähnlicher Darstellung wie die 1 bei vollständig geöffneter Airbagklappe.
  • Die 1 zeigt in einer schematischen Querschnittdarstellung parallel zur Fahrzeuglängsachse eine Fahrzeugkabine 1 im Bereich der Windschutzscheibe 2, in deren Bereich ein Verkleidungsteil 3 als Bestandteil einer Armaturentafel angeordnet ist. Das Verkleidungsteil 3 kann auf einer Tragstruktur der Armaturentafel aufgesetzt sein oder einen integralen Teil der Armaturentafel bilden. Es kann optional zusätzliche Schichten haben und zum Beispiel als ein Kunststoffträger mit aufgebrachten weiteren Schichten, wie zum Beispiel Schaumstoff, Dekorstoff, Dekorgewebe etc. ausgebildet sein. Alternativ hierzu ist das Verkleidungsteil als ein reines Spritzgussteil mit einer in der späteren Anwendung sichtbaren Oberseite.
  • In das Verkleidungsteil 3 ist eine Airbagklappe 4 integriert, welche bei der Expansion eines unterhalb der Airbagklappe 4 liegenden Airbags 5 geöffnet wird. Die Airbagklappe 4 deckt im geschlossenen Zustand die gesamte Austrittsöffnung des Airbags 5 ab. Der Airbag 5 ist in einer korbförmigen Halterung 6 angeordnet, welche beispielsweise an dem Verkleidungsteil 3 be festigt ist. Zur Expansion des Airbags 5 ist in der Halterung ein Gasgenerator 7 vorgesehen.
  • Die Airbagklappe 4 wird durch einen umlaufenden Schwächungsbereich 8 z. B. in Form einer Perforation in dem Verkleidungsteil 3 gebildet. Die Schwächung 8 ist dabei so ausgebildet, dass sich die Airbagklappe 5 beim Öffnen vollständig oder vollumlaufend von dem Verkleidungsteil 3 abtrennt.
  • Beim Öffnen wird die Airbagklappe 4 um einen Scharnierbereich 9 mittels einer Schwenkeinrichtung 10 geschwenkt, wobei die Schwenkeinrichtung 10 bzw. der Scharnierbereich 9 auf einer Längsseite der Airbagklappe 4 angeordnet ist, welche distal, abgewandt oder entfernt zu der Windschutzscheibe 2 angeordnet ist. Insbesondere überspannt der Scharnierbereich 9 eine Breitseite der Airbagklappe 4. Aufgrund der Positionierung des Schwenkbereichs 9 bzw. der Schwenkeinrichtung 10 ist der Öffnungsbereich der Airbagklappe 4 der Windschutzscheibe 2 zugewandt, so dass die Airbagklappe 4 beim Öffnen von der Windschutzscheibe 2 weggeklappt wird.
  • Die Position und die Dimensionierung der Airbagklappe 4 ist dabei so bemessen, dass der Schwenkradius R stets mit einem Mindestabstand a > 0 mm, z. B. a > 10 mm beabstandet von der Windschutzscheibe 2 verläuft, so dass eine Berührung oder Beschädigung der Windschutzscheibe 2 durch die sich öffnende Airbagklappe 4 ausgeschlossen ist.
  • In der 2 ist die gleiche Anordnung wie in der 1, jedoch bei expandiertem Airbag 5, dargestellt. In dem geöffneten Zustand liegt die Airbagklappe 4 nach einer 180° Schwenkung um den Schwenkbereich 9 abstandsfrei und/oder vollflächig waagrecht oder leicht geneigt auf dem Verkleidungsteil 3 auf.
  • Die Schwenkeinrichtung 10 ist – wie sich aus einer Zusammenschau der 1 und 2 ergibt – als eine oder mehrere Bänder 11 oder bandartige Scharniere realisiert, welche in Überlänge oder im Ruhezustand schlaufenartig das Verkleidungsteil 3 oder einen anderen stationären Bereich und die Airbagklappe 4 unverlierbar verbinden. Durch die Bänder 11 ist sichergestellt, dass die Airbagklappe 4 nicht unkontrolliert in den Fahrgastraum gelangen kann.
  • Durch die vollständige Trennung der Schwächungsbereiche 8 und die Dimensionierung der Schwenkeinrichtung 10 wird sichergestellt, dass in der in der 2 dargestellten Position keine Rückstellkräfte wirken, die die Airbagklappe 4 von dem Verkleidungsteil 3 heben können.
  • Der Airbag 5 stützt sich beim Expandieren bzw. im expandierten Zustand an der Windschutzscheibe 2 und an der Unterseite der Airbagklappe 4 ab und fixiert diese zusätzlich an ihrer Position.
  • 1
    Fahrzeugkabine
    2
    Windschutzscheibe
    3
    Verkleidungsteil
    4
    Airbagklappe
    5
    Airbag
    6
    Halterung
    7
    Gasgenerator
    8
    Schwächungsbereich
    9
    Scharnierbereich
    10
    Schwenkeinrichtung
    11
    Bänder
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10065565 B4 [0004]

Claims (11)

  1. Verkleidungsteil (3) mit einer Airbagklappe (4) für ein Fahrzeug, wobei die Airbagklappe (4) zur vollständigen Abdeckung einer Airbag-Austrittsöffnung in und/oder an dem Verkleidungsteil (3) ausgebildet ist, und wobei das Verkleidungsteil (3) zur Integration im Bereich einer Windschutzscheibe (2) ausgebildet ist, und mit einer Schwenkeinrichtung (10), welche ein Umschwenken der Airbagklappe (4) relativ zu dem Verkleidungsteil (3) um einen Scharnierbereich (9) ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (10) ausgebildet und/oder angeordnet ist, die Airbagklappe (4) von der Windschutzscheibe (2) weg zu schwenken.
  2. Verkleidungsteil (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Airbagklappe (4) als eine starre und/oder formstabile Klappe ausgebildet ist.
  3. Verkleidungsteil (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Scharnierbereich (9) zwischen der Airbagklappe (4) und dem Verkleidungsteil (3) ein Schwächungsbereich (8) angeordnet ist.
  4. Verkleidungsteil (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass um die Airbagklappe (4) ein umlaufender Schwächungsbereich (8) angeordnet ist.
  5. Verkleidungsteil (3) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Schwächungsbereiche (4) so ausgebildet sind, dass die Airbagklappe (4) beim öffnen vollständig von dem Verkleidungsteil (3) abgetrennt wird.
  6. Verkleidungsteil (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Airbagklappe (4) einteilig und/oder einmaterialig und/oder einstückig mit dem Verkleidungsteil (3) ausgebildet ist.
  7. Verkleidungsteil (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (10). die Airbagklappe (4) und das Verkleidungsteil (3) verbindet.
  8. Verkleidungsteil (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (10) ausgebildet ist, ein vollständiges Umklappen der Airbagklappe (4) rückzugsfrei zu ermöglichen.
  9. Verkleidungsteil (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkeinrichtung (10) als eine oder mehrere Bänder (11) und/oder bandartige Scharniere ausgebildet ist bzw. sind, welche sich über den gesamten Abschnitt des Schwenkbereichs (9) und/oder entlang einer Breitseite der Airbagklappe (4) erstrecken.
  10. Verkleidungsteil (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verkleidungsteil (3) als Teil einer Armaturentafel auf der Beifahrerseite eines Fahrzeugs ausgebildet ist.
  11. Airbaganordnung für ein Fahrzeug mit einem Airbag (5) und mit dem Verkleidungsteil (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Airbag (5) zum Öffnen der Airbagklappe (4) ausgebildet und/oder angeordnet ist.
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