DE102009012897B4 - Stereo microscope - Google Patents
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Abstract
Stereomikroskop zum Abbilden eines Objektes (2), wobei das Stereomikroskop (1) aufweist:- einen Abbildungsstrahlengang, der ein Objektiv (3) mit einer optischen Achse (OA) und dem Objektiv (3) in Abbildungsrichtung nachgeordnet einen linken und einen rechten Stereostrahlengang (41, 4r) umfaßt,- wobei jeder Stereostrahlengang (41, 4r) eine optische Achse (OAI, OAr) aufweist und das Objekt (2) auf eine Bildempfangseinrichtung abbildet, wobei jede der zwei Bildempfangseinrichtungen jeweils aus einer Tubusoptik (5i, 5r) und einem Bildsensor (6l, 6r) gebildet ist und jede Tubusoptik (5l, 5r) als Zoomsystem ausgebildet ist, wobei zwischen jeder Tubusoptik (5l, 5r) und dem Objektiv (3) ein Parallelstrahlengang verläuft,- wobei die optischen Achsen (OAI, OAr) der Stereostrahlengänge (4l, 4r) zumindest abschnittsweise zur optischen Achse (OA) des Objektives (3) parallel verlaufen und in diesem Abschnitt voneinander um einen Abstand (d) beabstandet sind, der einen Stereowinkel (α) der Abbildung des Objektes (2) festlegt,- wobei eine Verstellmechanik (7) vorgesehen ist, welche den Abstand (d) durch Verschieben der Bildempfangseinrichtungen quer zur optischen Achse (OAI, OAr) der zugeordneten Stereostrahlengänge (4l, 4r) verstellt.Stereo microscope for imaging an object (2), the stereo microscope (1) having: - an imaging beam path which has an objective (3) with an optical axis (OA) and the objective (3) downstream in the imaging direction a left and a right stereo beam path ( 41, 4r), - each stereo beam path (41, 4r) having an optical axis (OAI, OAr) and images the object (2) onto an image receiving device, each of the two image receiving devices each consisting of tube optics (5i, 5r) and an image sensor (6l, 6r) and each tube optic (5l, 5r) is designed as a zoom system, with a parallel beam path running between each tube optic (5l, 5r) and the objective (3), the optical axes (OAI, OAr ) the stereo beam paths (4l, 4r) at least in sections run parallel to the optical axis (OA) of the lens (3) and are spaced from one another in this section by a distance (d) equal to a stereo angle (α) of the image of the object (2), - an adjustment mechanism (7) being provided which adjusts the distance (d) by moving the image receiving devices transversely to the optical axis (OAI, OAr) of the associated stereo beam paths (4l, 4r).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Stereomikroskop zum Abbilden eines Objektes, wobei das Stereomikroskop aufweist: einen Abbildungsstrahlengang, der ein Objektiv, welches eine optische Achse aufweist, und diesem nachgeordnet einen linken und einen rechten Stereostrahlengang umfaßt, wobei jeder Stereostrahlengang eine optische Achse aufweist und das Objekt auf eine Bildempfangseinrichtung abbildet, wobei die optischen Achsen der Stereostrahlengänge zumindest abschnittsweise zur optischen Achse des Objektives parallel verlaufen und in diesem Abschnitt voneinander um einen Abstand beabstandet sind, der einen Stereowinkel der Abbildung des Objektes festlegt.The invention relates to a stereomicroscope for imaging an object, the stereomicroscope having: an imaging beam path which comprises an objective which has an optical axis and, downstream of this, a left and a right stereo beam path, each stereo beam path having an optical axis and the Object images on an image receiving device, wherein the optical axes of the stereo beam paths at least partially run parallel to the optical axis of the lens and are spaced from each other in this section by a distance that defines a stereo angle of the image of the object.
Es kann zusätzlich ein Monostrahlengang vorgesehen sein, der durch das Objektiv das Objekt abbildet, wobei dem Objektiv in Abbildungsrichtung ein Parallelstrahlengang folgt und in diesem eine Strahlteilereinrichtung angeordnet ist, welche die Stereostrahlengänge abteilt.A mono beam path can also be provided which images the object through the objective, the objective being followed in the imaging direction by a parallel beam path and a beam splitter device being arranged in this which divides the stereo beam paths.
Stereomikroskope sind seit über hundert Jahren bekannt. Das erste Stereomikroskop wurde 1882 von Greenough vorgeschlagen. Es besteht im wesentlichen aus zwei unter einem Winkel zueinander geneigten Mikroskopen, wobei der Winkel, den die Mikroskope zueinander haben, den Stereowinkel festlegt. Ein Beispiel für eine Weiterbildung dieses Mikroskoptyps findet sich in der
Ein weiterer Mikroskoptyp sind die erstmals 1924 von Carl Zeiss Jena realisierten Fernrohrlupen-Stereomikroskope, bei der hinter einem gemeinsamen Objektiv zwei Teilbündel entsprechend Stereostrahlengängen isoliert werden und mit entsprechenden Tubussystemen in Okulare abgebildet werden. Ein solcher Fernrohrlupen-Typ ist beispielsweise in der
Stereomikroskope haben sich insbesondere im Bereich der Operationsmikroskopie als vorteilhaft erwiesen. Aus diesem Gebiet ist es auch bekannt, ein Stereomikroskop mit elektronischem Bildaufnehmer zu verwenden. Hierzu sei exemplarisch auf die
Der natürliche Stereowinkel für das menschliche Sehen liegt im Bereich von 13°. Er ergibt sich aus anatomischen und optischen Parametern des Menschen, insbesondere aus der konventionellen Sehweite von 25,0 cm und einem typischen mittleren Augenabstand von 5,7 cm. Hiervon abweichende Stereowinkel können vorteilhaft sein, so z. B. für die Gewinnung stereoskopischer Bilder bei durch Objekt bzw. durch Hilfsmittel eingeschränkten Beobachtungssituationen, wie z. B. in engen Kanälen, oder stereoskopische Abbildung über kleine Strahlumlenkspiegel (z. B. Dreispiegelkontaktglas am Auge). Hier besteht das Ziel u. U. bei erweiterter Pupille den peripheren Bereich der Netzhaut in seiner Tiefenausdehnung zu beurteilen. Die
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stereomikroskop der genannten Art bezüglich des Stereowinkels zu verbessern.The invention is based on the object of improving a stereo microscope of the type mentioned with regard to the stereo angle.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Stereomikroskop mit allen Merkmalen gemäß des Hauptanspruches
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Verstellmechanik kann nun der Stereowinkel auf den für eine Anwendung optimalen Wert eingestellt werden. So kann es für manche Anwendungen, z. B. in eingeschränkten Beobachtungssituationen, vorteilhaft sein, unter einem Stereowinkel, der vom physiologisch optimalen Wert von etwa 13° abweicht, zu arbeiten. Eine solche Anwendung findet sich beispielsweise in der Ophthalmologie, wo beispielsweise der periphere Bereich der Netzhaut in seiner Tiefenausdehnung beurteilt werden soll. Eine Verminderung des Stereowinkels geht natürlich auf Kosten des Stereoeindrucks. Allerdings kann auch ein verminderter Stereoeindruck immer noch hilfreicher sein, als ein Ausschluß stereoskopischer Betrachtung, so daß eine verminderte Tiefenwahrnehmung unter bestimmten Bedingungen vorteilhaft in Kauf zu nehmen ist.By means of the adjustment mechanism provided according to the invention, the stereo angle can now be set to the value that is optimal for an application. So it can be for some applications, e.g. B. in restricted observation situations, it may be advantageous to work at a stereo angle that deviates from the physiologically optimal value of about 13 °. Such an application can be found, for example, in ophthalmology, where, for example, the depth of the peripheral area of the retina is to be assessed. A reduction in the stereo angle is of course at the expense of the stereo impression. However, a reduced stereo impression can still be more helpful than excluding stereoscopic viewing, so that a reduced depth perception can advantageously be accepted under certain conditions.
Weiter erlaubt die erfindungsgemäße Verstellung in Fällen, in denen keine anwendungsbedingte Begrenzungen für den Stereowinkel gegeben sind, den ergonomisch optimalen Stereowinkel einzustellen. Diese Einstellung kann insbesondere unter Berücksichtigung des physiologischen Zusammenhangs zwischen Augenkonvergenz und Unendlich-Sehen an die aktuelle Einstellung des Mikroskops angepaßt werden. Ohne optische Instrumente stellt die Augenkonvergenz bei der Betrachtung von Objekten in der Nähe sicher, daß keine Doppelbildwahrnehmung auftritt. Die Augenkonvergenz ist deshalb in einem neurophysiologischen Regelkreis mit dem Mechanismus zur Nahstellung des optischen Systems des Auges, d.h. der Akkomodation, gekoppelt. Zu diesem Regelkreis gehört auch die Verengung der Pupille, weshalb von einem „Naheinstellungstrias“ gesprochen wird.Furthermore, the adjustment according to the invention allows in cases where none application-related limitations for the stereo angle are given to set the ergonomically optimal stereo angle. This setting can be adapted to the current setting of the microscope, particularly taking into account the physiological relationship between eye convergence and infinite vision. In the absence of optical instruments, eye convergence when viewing nearby objects ensures that double vision does not occur. The eye convergence is therefore coupled in a neurophysiological control loop with the mechanism for the proximity adjustment of the optical system of the eye, ie the accommodation. This control loop also includes the narrowing of the pupil, which is why it is referred to as a “close-up triad”.
Dieser physiologische Regelkreis kann beim erfindungsgemäßen Mikroskop nun beachtet werden, d.h. der Akkomodationszustand, den das Auge des Betrachters einnimmt, kann bei der Wahl des Stereowinkels berücksichtigt werden. Es ist deshalb in einer Weiterbildung der Erfindung eine Betrachtungseinrichtung, z.B. ein Stereookular, vorgesehen, das eine Anzeige für die von den Bildempfangseinrichtungen aufgenommenen Bilder hat, wobei vorzugsweise zusätzlich eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, welche mit, der Betrachtungseinrichtung der Bildempfangseinrichtung und der Verstellmechanik verbunden ist und die Verstellmechanik abhängig vom Einstellungszustand der Betrachtungseinrichtung der Bildempfangseinrichtung ansteuert. Dadurch kann ein Stereowinkel eingestellt werden, der dem natürlichen Konvergenzwinkel, welcher zum Akkomodationszustand, der an der Bildbetrachtungseinrichtung eingestellt ist, möglichst am besten paßt.This physiological control loop can now be taken into account in the microscope according to the invention, i.e. the state of accommodation that the viewer's eye assumes can be taken into account when selecting the stereo angle. In a further development of the invention, a viewing device, for example a stereo eyepiece, is therefore provided which has a display for the images recorded by the image receiving devices, with a control device preferably additionally being provided which is connected to the viewing device of the image receiving device and the adjustment mechanism and controls the adjustment mechanism as a function of the setting state of the viewing device of the image receiving device. As a result, a stereo angle can be set which as closely as possible fits the natural convergence angle which is best suited to the state of accommodation that is set on the image viewing device.
Die Verschiebung des parallel verlaufenden Abschnittes der optischen Achse der Stereostrahlengänge ist besonders einfach, wenn die Stereostrahlengänge im Sinne eines herkömmlichen mikroskopischen Tubusstrahlengangs ausgebildet sind, also jeweils ein Tubussystem mit Tubusoptik aufweisen, so daß zwischen der Tubusoptik jedes Stereostrahlenganges und dem beiden Stereostrahlengängen gemeinsamen Objektiv ein Parallelstrahlengang besteht. Diese Ausbildung der ersten Variante der Erfindung ermöglicht es, durch einfaches Verschieben der Tubusoptik samt nachgeordneter Optik des Stereostrahlenganges oder durch einfache Verschiebung der Bildempfangseinrichtung gegenüber der Tubusoptik des jeweiligen Stereostrahlenganges den Abstand der optischen Achse des Stereostrahlenganges zur optischen Achse des Objektives und damit den Stereowinkel einzustellen, der sich insgesamt durch den Abstand der optischen Achsen der Stereostrahlengänge ergibt.The displacement of the parallel section of the optical axis of the stereo beam paths is particularly easy if the stereo beam paths are designed in the sense of a conventional microscopic tube beam path, i.e. each have a tube system with tube optics, so that a parallel beam path is common between the tube optics of each stereo beam path and the two stereo beam paths consists. This embodiment of the first variant of the invention makes it possible to adjust the distance of the optical axis of the stereo beam path to the optical axis of the objective and thus the stereo angle by simply shifting the tube optics including the downstream optics of the stereo beam path or by simply shifting the image receiving device with respect to the tube optics of the respective stereo beam path. which results overall from the distance between the optical axes of the stereo beam paths.
Für diese Ausgestaltung ist es weiter zweckmäßig, wenn die Parallelstrahlengänge der Stereostrahlengänge jeweils einen Querschnitt aufweisen, der kleiner ist, als der der Apertur- bzw. Öffnungsblende des Objektivs, und die Verstellmechanik die Parallelstrahlengänge innerhalb der Aperturblende des Objektivs verschiebt.For this embodiment, it is also useful if the parallel beam paths of the stereo beam paths each have a cross section that is smaller than that of the aperture diaphragm of the objective, and the adjustment mechanism shifts the parallel beam paths within the aperture diaphragm of the objective.
Nach dem gemeinsamen Objektiv geben die freien Eingangsdurchmesser der Stereotubussysteme die Aperturbegrenzung vor. Zusammen mit der Brennweite des Objektives bestimmt dieser Durchmesser die mögliche Helligkeit, die Detailauflösung und die Schärfentiefe. Die Eingangsdurchmesser sind gewissermaßen Öffnungsblenden. Ein zusätzliches Abblenden mittels einer Blendeneinrichtung in jedem Tubussystem verringert die Helligkeit und die Auflösung, verändert den Bildausschnitt nicht und erhöht die Schärfentiefe. Nichtkonzentrische Flächenmanipulationen mittels spezieller Blenden (Kantenblenden, dezentrierte Blenden) können auch zur Veränderung des Stereowinkels bei gesteigerter Lichtausbeute genutzt werden. Der Abstand der so entstehenden Flächenschwerpunkte definiert den Stereowinkel. Es ist deshalb bevorzugt, daß eine Einrichtung zur Veränderung der Größe des Querschnitts der Parallelstrahlengänge der Stereostrahlengänge vorgesehen ist, wobei diese Einrichtung insbesondere als Blendeneinrichtung ausgebildet sein kann.After the common lens, the free entrance diameter of the stereo tube systems determine the aperture limitation. Together with the focal length of the lens, this diameter determines the possible brightness, detail resolution and depth of field. The entrance diameters are, so to speak, aperture diaphragms. Additional stopping down by means of an aperture device in each tube system reduces the brightness and the resolution, does not change the image section and increases the depth of field. Non-concentric surface manipulations by means of special diaphragms (edge diaphragms, decentered diaphragms) can also be used to change the stereo angle with increased light yield. The distance between the centroids thus created defines the stereo angle. It is therefore preferred that a device for changing the size of the cross-section of the parallel beam paths of the stereo beam paths is provided, wherein this device can in particular be designed as a diaphragm device.
Bei der Erfindung ist es vorteilhaft, ein gemeinsames Objektiv für den Abbildungsstrahlengang zu verwenden und den Abbildungsstrahlengang nach dem Objektiv mittels eines Elementes zur Pupillenteilung in die zwei Stereostrahlengänge aufzuteilen. Diese Aufteilung ist auf die Öffnung des Objektives bezogen. Deshalb werden die Begriffe „Öffnung“, „Öffnungsblende“, „Apertur“ und „Pupille“ hier austauschbar verwendet. Diese Bauform erreicht nicht nur ein kompaktes Stereomikroskop, sondern zugleich auch eine vereinfachte Verstellmechanik, welche die Bilderfassungseinrichtungen, z.B. Sensoren und diese vorgeordnete Optiken quer zur entsprechenden optischen Achse des Stereostrahlenganges verschiebt. Das Element zur Pupillenteilung blendet also zwei Stereostrahlengänge hinter dem (gemeinsamen) Objektiv aus. Als Alternative für ein gemeinsames Objektiv können natürlich auch zwei Einzelelemente verwendet werden, die als gemeinsames Objektiv wirken, wie dies für Fernrohrlupen schon seit langem bekannt ist. Beispielsweise können die Einzelelemente als Randteile eines großen Objektives verstanden werden.In the invention it is advantageous to use a common objective for the imaging beam path and to split the imaging beam path after the objective into the two stereo beam paths by means of an element for pupil splitting. This division is based on the opening of the lens. Therefore, the terms “opening”, “aperture stop”, “aperture” and “pupil” are used interchangeably here. This design not only achieves a compact stereo microscope, but also a simplified adjustment mechanism, which moves the image acquisition devices, e.g. sensors and these upstream optics, transversely to the corresponding optical axis of the stereo beam path. The element for pupil splitting thus fades out two stereo beam paths behind the (common) lens. As an alternative to a common lens, two individual elements can of course also be used, which act as a common lens, as has long been known for telescopic magnifiers. For example, the individual elements can be understood as edge parts of a large lens.
Im Parallelstrahlengangabschnitt jedes Stereostrahlenganges sind geeignete Tubusoptiken angeordnet, die als Zoomsystem ausgebildet sind. Sie bilden die Objektinformation auf Bildsensoren ab, die in den jeweiligen Brennebenen liegen. Die Bildempfangseinrichtung ist also aus dem Bildsensor und der entsprechenden Optik im Parallelstrahlengang gebildet. Die Verstellmechanik verschiebt den Abstand der Parallelstrahlengänge gegeneinander, so daß dadurch der Stereowinkel eingestellt wird. Das in einer Brennebene der beiden Tubussysteme entstehende Zwischenbild muß, bedingt durch Abstimmung auf optisch konjugierte Zubehörebenen (z. B. für Mitbeobachtereinrichtungen, Dokumentationseinrichtungen, wie Foto und TV) grundsätzlich mit auf die Beobachterrefraktion kompensierten, elektronischen Okularen betrachtet werden, d.h. das betrachtete Zwischenbild im Okular erscheint bei einem normalsichtigen Beobachter immer im Unendlichen. Für diese Beobachtungsart ist keine Konvergenzstellung der Augen erforderlich, da sie der Betrachtung eines im Unendlichen liegenden Bildes widerspräche. Die Parallelstrahlengänge sind deshalb optional in dieser Variante als nicht konvergierende Tubusstrahlengänge ausgebildet.Suitable tube optics, which are designed as a zoom system, are arranged in the parallel beam path section of each stereo beam path. They map the object information onto image sensors that are located in the respective focal planes. The image receiving device is thus formed from the image sensor and the corresponding optics in the parallel beam path. The adjustment mechanism moves the Distance between the parallel beam paths so that the stereo angle is set. The intermediate image created in a focal plane of the two tube systems must be viewed with electronic eyepieces compensated for the observer refraction, i.e. the viewed intermediate image in the Eyepiece always appears at infinity to a normal-sighted observer. No convergence of the eyes is required for this type of observation, since it would contradict the observation of an image lying in infinity. The parallel beam paths are therefore optionally designed as non-converging tube beam paths in this variant.
Die Fokussierung auf das Objekt kann durch eine Relativverschiebung des Mikroskopes gegenüber dem Objekt oder durch ein entsprechend verstellbares gemeinsames Objektiv erfolgen. Insbesondere zur Feinfokussierung oder zum Abgleich des Gerätes beziehungsweise der beiden Stereostrahlengänge zueinander kann eine Relativverschiebung in einer der beiden Bildempfangseinrichtungen erfolgen, d.h. die Bildempfänger werden gegenüber ihrer vorgeordneten Optik relativ verschoben. Die Vergrößerung des Mikroskops kann durch Eingriff am gemeinsamen Objektiv eingestellt werden. Es sind Zoomsysteme im Bereich der Bildempfänger zwischengeschalten.The focus on the object can take place by shifting the microscope relative to the object or by means of a correspondingly adjustable common objective. In particular, for fine focusing or for aligning the device or the two stereo beam paths to one another, a relative shift can take place in one of the two image receiving devices, i.e. the image receivers are shifted relative to their upstream optics. The magnification of the microscope can be adjusted by manipulating the common objective. Zoom systems are interposed in the area of the image receivers.
Es kann vorteilhafterweise zusätzlich ein Monostrahlengang vorgesehen sein, der eine Mono-Bildempfangseinrichtung aufweist, mit welcher das Objekt abgebildet ist. Damit können beispielsweise Objektkoordinaten kontrolliert werden, z.B. ein sogenanntes Augentracking im Bereich der Ophthalmologie. Auch können weitere Objekteigenschaften erfaßt werden, wie z.B. spektrale Eigenschaften, Temperatur, etc., für die keine stereoskopische Beobachtung erforderlich ist. Die Mono-Bildempfangseinrichtung kann optional an die optische Achse des Objektives starr gekoppelt sein, da hiermit keine stereoskopische Beobachtung stattfindet.A mono beam path can advantageously also be provided which has a mono image receiving device with which the object is imaged. With this, for example, object coordinates can be checked, e.g. so-called eye tracking in the field of ophthalmology. Further object properties can also be recorded, such as spectral properties, temperature, etc., for which no stereoscopic observation is required. The mono image receiving device can optionally be rigidly coupled to the optical axis of the objective, since no stereoscopic observation takes place with it.
Die Mono-Bildempfangseinrichtung kann zum Erreichen einer kompakten Bauweise auch über einen Strahlteiler beziehungsweise Prisma in den Abbildungsstrahlengang des Stereomikroskops angekoppelt werden.To achieve a compact design, the mono image receiving device can also be coupled into the imaging beam path of the stereo microscope via a beam splitter or prism.
Bevorzugt geht die Erfindung von der Anforderung aus, daß für viele mikroskopische Anwendungen zusätzlich zur stereoskopischen Betrachtung, auch noch eine mono-okulare Bildaufnahme gewünscht wird. Im Stand der Technik ist dazu bekannt, in die Öffnungsblende oder deren Bilder, die Pupille eines Objektives, das für beide Stereostrahlengänge gemeinsam bei der Objektabbildung verwendet wird, zusätzlich noch einen nichtstereoskopischen, also mono-okularen Strahlengang einzuspiegeln. Üblicherweise wird dazu ein Pupillenteilungselement verwendet. Dadurch entsteht nicht nur ein gesteigerter optischer Aufwand, auch sind solche mono-okularen Strahlengänge in der Regel in ihrer Auflösung merklich eingeschränkt.The invention is preferably based on the requirement that, in addition to stereoscopic viewing, a mono-ocular image recording is also desired for many microscopic applications. In the prior art, it is known to additionally reflect a non-stereoscopic, that is to say mono-ocular, beam path into the aperture diaphragm or its images, the pupil of an objective, which is used jointly for both stereo beam paths in object imaging. A pupil splitting element is usually used for this purpose. This not only results in increased optical complexity, but also, as a rule, such mono-ocular beam paths are noticeably limited in their resolution.
Die Erfindung weist bevorzugt ein Stereomikroskop zum Abbilden eines Objektes auf, wobei das Stereomikroskop aufweist: einen Abbildungsstrahlengang, der ein Objektiv und dem Objektiv in Abbildungsrichtung nachgeordnet einen linken und rechten Stereostrahlengang aufweist, wobei jeder Stereostrahlengang das Objekt auf eine Bildempfangseinrichtung abbildet, wobei zusätzlich ein Monostrahlengang vorgesehen ist, der durch das Objektiv das Objekt abbildet, wobei dem Objektiv in Abbildungsrichtung ein Parallelstrahlengang folgt und in diesem eine Strahlteilereinrichtung angeordnet ist, welche die Stereostrahlengänge abteilt, wobei die Strahlteilereinrichtung auch den Monostrahlengang von den Stereostrahlengängen trennt, wobei im Parallelstrahlengang der Querschnitt des Monostrahlenganges zumindest teilweise den der die Stereostrahlengänge überdeckt.The invention preferably has a stereomicroscope for imaging an object, the stereomicroscope having: an imaging beam path which has an objective and the objective in the imaging direction downstream of a left and right stereo beam path, each stereo beam path images the object on an image receiving device, with an additional mono beam path is provided which images the object through the objective, the objective in the imaging direction being followed by a parallel beam path and in this a beam splitter device is arranged which divides the stereo beam paths, the beam splitter device also separating the mono beam path from the stereo beam paths, the cross section of the mono beam path in the parallel beam path at least partially that covers the stereo beam paths.
Es wird also bevorzugt ein Monostrahlengang verwendet, der im Parallelstrahlengang nach dem Objektiv (bezogen auf die Abbildungsrichtung) die Stereostrahlengänge zumindest teilweise im Querschnitt überlappt. Dadurch kann der Monostrahlengang einen größeren Anteil an der Objektivöffnungsblende bzw. -pupille nutzen, als dies bei einer Pupillenteilung gemäß dem Stand der Technik erreicht ist. Idealerweise nutzt der Monostrahlengang die Objektivpupille vollständig aus, so daß ein mono-okulares Bild entsteht, welches die vom Objektiv erreichte optische Auflösung vollständig ausschöpft. Dies ist dann der Fall, wenn der Monostrahlengang eine optische Achse aufweist, welche mit einer optischen Achse des Objektivs zusammenfällt.A mono-beam path is therefore preferably used which in the parallel beam path after the objective (based on the imaging direction) at least partially overlaps the stereo beam paths in cross-section. As a result, the mono beam path can use a larger proportion of the objective aperture stop or pupil than is achieved with a pupil division according to the prior art. Ideally, the mono beam path uses the objective pupil completely, so that a mono-ocular image is created which fully utilizes the optical resolution achieved by the objective. This is the case when the mono beam path has an optical axis which coincides with an optical axis of the objective.
Die Abtrennung von Monostrahlengang und Stereostrahlengängen mittels der Strahlteilereinrichtung kann zweckmäßigerweise durch zwei, um unterschiedliche Ablenkachsen ablenkende, teildurchlässige Spiegel erreicht werden, welche die Stereostrahlengänge abtrennen. Diese teildurchlässigen Spiegel können sich in einem Strahlteilerprisma befinden oder durch geeignet beschichtete dünnen Glasplatten oder Folien verwirklicht werden.The separation of the mono beam path and stereo beam paths by means of the beam splitter device can expediently be achieved by two partially transparent mirrors deflecting about different deflection axes, which separate the stereo beam paths. These partially transparent mirrors can be located in a beam splitter prism or they can be implemented using suitably coated thin glass plates or foils.
Es besteht bevorzugt eine Möglichkeit, Beleuchtungsstrahlung als Auflichtbeleuchtung einzukoppeln, indem eine Strahlungsquelle vorgesehen ist, die Beleuchtungsstrahlung abgibt, wobei im Monostrahlengang ein Umlenkspiegel angeordnet ist, über den die Beleuchtungsstrahlung einfällt und dann durch das Objektiv das Objekt beleuchtet. Natürlich kann die Beleuchtungsstrahlung auch zwischen der Strahlteilereinrichtung und dem Objektiv eingekoppelt werden. Zweckmäßigerweise wird man den Umlenkspiegel so ausbilden, daß er nicht-teildurchlässig ist, damit keine störende Reflexe der Beleuchtungsstrahlung in der Detektion des mono-okularen Kanals auftreten. Als Konsequenz deckt der Umlenkspiegel einen Teil des Querschnitts im Öffnungsblendenbereich des Monostrahlengangs ab. Die dadurch verursachte Auflösungseinschränkung ist jedoch gegenüber den verschiedenen Störungen hinnehmbar. Vorteilhafterweise können Teilungselemente (z. B. Spiegel) der Strahlteilereinrichtung auch ausgeschwenkt werden, um kurzzeitig optimale Abbildungsverhältnisse für den Monostrahlengang zu erreichen. Die Stereostrahlengänge sind dann ausgeschaltet.There is preferably a possibility of coupling in illuminating radiation as incident light illumination by providing a radiation source which emits illuminating radiation, a deflecting mirror via which the illuminating radiation is incident and then being arranged in the mono beam path illuminates the object through the lens. Of course, the illumination radiation can also be coupled in between the beam splitter device and the objective. The deflecting mirror is expediently designed in such a way that it is not partially transparent so that no disruptive reflections of the illuminating radiation occur in the detection of the mono-ocular channel. As a consequence, the deflection mirror covers part of the cross section in the aperture diaphragm area of the mono-beam path. The resulting limitation of resolution is acceptable compared to the various interferences. Splitting elements (e.g. mirrors) of the beam splitter device can advantageously also be swiveled out in order to briefly achieve optimal imaging conditions for the mono beam path. The stereo beam paths are then switched off.
Zweckmäßigerweise fällt die Beleuchtungsstrahlung auf das Objektiv längs einer optischen Achse ein, die zur optischen Achse des Objektivs parallel verschoben ist. Dies realisiert eine Schrägbeleuchtung des Objektes, wie sie für bestimmte Anwendungen vorteilhaft ist, wobei „schräg“ auf die Beobachtungsachse(n) bezogen ist. Beispielsweise möchte man bei Kataraktoperationen einen schrägen Beleuchtungseinfall auf den Fundus erreichen, um die Rückseite des Linsensackes per Fundusreflex von der Netzhaut aus indirekt zu beleuchten, da dadurch störende Reste der zu entfernenden Linse besonders gut zu erkennen sind. Der Einfall der Beleuchtungsstrahlung längs einer optischen Achse, die zur optischen Achse des Objektivs parallelverschoben ist, führt zu einer solchen gewünschten Schrägbeleuchtung des Objektes. Gleichbedeutend mit diesem Einfall längs einer optischen Achse, die zur optischen Achse parallelverschoben ist, ist das Merkmal, daß bezogen auf die Objektivpupille die Projektion des Umlenkspiegels einen Schwerpunkt aufweist, der neben dem Durchtrittspunkt der optischen Achse durch die Objektivpupille liegt.The illuminating radiation is expediently incident on the objective along an optical axis which is shifted parallel to the optical axis of the objective. This implements an oblique illumination of the object, which is advantageous for certain applications, with "oblique" referring to the observation axis (s). For example, in cataract operations, one would like to achieve an oblique incidence of illumination on the fundus in order to illuminate the back of the lens sac indirectly from the retina by means of a fundus reflex, since this makes it particularly easy to see disturbing remnants of the lens to be removed. The incidence of the illuminating radiation along an optical axis which is displaced parallel to the optical axis of the objective leads to such a desired oblique illumination of the object. Equivalent to this incidence along an optical axis which is displaced parallel to the optical axis is the feature that, based on the objective pupil, the projection of the deflecting mirror has a center of gravity which lies next to the point of passage of the optical axis through the objective pupil.
Um den Einfallswinkel der Beleuchtungsstrahlung auf das Objekt verstellen zu können, ist vorzugsweise eine Beleuchtungsverstelleinrichtung vorgesehen, welche entweder die Lage des Umlenkspiegels verstellt (z. B. den Spiegel verschiebt oder kippt) oder die Lage einer Einfallsachse, mit der die Beleuchtungsstrahlung auf den Umlenkspiegel trifft. In beiden Fällen wird dadurch der Abstand zwischen optischer Achse des Beleuchtungsstrahlungseinfalls auf das Objektiv und der optischen Achse des Objektives eingestellt, mithin der Winkel der Schrägbeleuchtung.In order to be able to adjust the angle of incidence of the illumination radiation on the object, an illumination adjustment device is preferably provided which either adjusts the position of the deflection mirror (e.g. shifts or tilts the mirror) or the position of an axis of incidence with which the illumination radiation hits the deflection mirror . In both cases, this sets the distance between the optical axis of the incidence of illuminating radiation on the objective and the optical axis of the objective, and consequently the angle of the oblique illumination.
Zweckmäßigerweise ist in Beleuchtungsrichtung dem Umlenkspiegel noch eine Optik nachgeordnet, die Beleuchtungsstrahlung auf das Objektiv fokussiert, um das Objektfeld möglichst gleichmäßig auszuleuchten.Expediently, optics are arranged downstream of the deflecting mirror in the direction of illumination, which focus the illuminating radiation onto the objective in order to illuminate the object field as uniformly as possible.
Natürlich kann auch bei der Erfindung, wenn ein Monostrahlengang vorgesehen ist, eine Verstellbarkeit des Stereowinkels vorgesehen werden. Hierfür kommen alle Gesichtspunkte der oben genannten Erfindung in Frage. Insbesondere kann der Strahlteilereinrichtung eine verstellbare Blendeneinrichtung vor- oder nachgeordnet sein, deren Verstellung Querschnitt und/oder Lage der Querschnitte der Stereostrahlengänge einstellt. Alternativ oder zusätzlich kann eine Verstellmechanik vorgesehen sein, mit der ein Abstand optischer Achsen der Stereostrahlengänge zur Einstellung eines Stereowinkels verstellbar ist. Diese Verstellung erfolgt bevorzugt in einem Bereich, in dem die Stereostrahlengänge Parallelstrahlengänge sind bzw. nahe der strahlquerschnittsbegrenzenden Objektivöffnung.Of course, if a mono-beam path is provided, an adjustability of the stereo angle can also be provided in the invention. All aspects of the above-mentioned invention come into consideration for this. In particular, an adjustable diaphragm device can be arranged upstream or downstream of the beam splitter device, the adjustment of which sets the cross-section and / or the position of the cross-sections of the stereo beam paths. Alternatively or additionally, an adjustment mechanism can be provided with which a distance between optical axes of the stereo beam paths can be adjusted for setting a stereo angle. This adjustment is preferably carried out in an area in which the stereo beam paths are parallel beam paths or near the lens opening which limits the beam cross-section.
Die geringe Schärfentiefe des Monostrahlenganges kann vorteilhaft zu Einstellzwecken auf ausgewählte Objektregionen genutzt werden und um die übrige Stereooptik nachzuführen.The small depth of field of the mono beam path can advantageously be used for setting purposes on selected object regions and to track the rest of the stereo optics.
In einer speziellen Weiterbildung der Erfindung kann eine Objektbewegung kompensiert werden, indem eine Objektstabilisierungseinrichtung vorgesehen ist, die ein Steuergerät und eine Verschiebeeinrichtung zur Verschiebung der Bildempfangseinrichtungen quer zur ihrer jeweiligen optischen Achse umfaßt. Das Steuergerät detektiert Objektbewegungen und steuert die Verschiebeeinrichtung derart an, daß die Bildempfangseinrichtungen eine gleichsinnige und die Objektbewegung kompensierende Verschiebungen der Bildempfangseinrichtungen (oder Teilen davon, wie z.B. der Bildsensoren) ausführen.In a special development of the invention, an object movement can be compensated by providing an object stabilization device which comprises a control device and a displacement device for moving the image receiving devices transversely to their respective optical axis. The control device detects object movements and controls the displacement device in such a way that the image receiving devices carry out shifts of the image receiving devices (or parts thereof, such as the image sensors) in the same direction and compensating for the object movement.
Während eine Bewegung der beiden Tubussysteme zur Veränderung der Stereobasis genutzt werden kann, werden vorzugsweise Bewegungen der Bildsensoren in xyz-Richtung zur Kompensation von Objektbewegungen bzw. Fokussierfehlern genutzt. Bei elektronischer Bildnachführung durch Verschiebung des gewonnenen Bildes genügt auch eine Bewegung der Bildsensoren nur in z-Richtung. In beiden Fällen können entweder Kontrastsprünge des Objektes oder zusätzlich aufprojizierte Strukturen ausgewertet werden, um das zur Kompensation erforderliche Nachführsignal zu erzeugen.While a movement of the two tube systems can be used to change the stereo base, movements of the image sensors in the xyz direction are preferably used to compensate for object movements or focusing errors. In the case of electronic image tracking by shifting the image obtained, it is also sufficient to move the image sensors only in the z-direction. In both cases, either contrast jumps in the object or additionally projected structures can be evaluated in order to generate the tracking signal required for compensation.
Für die Bildoptimierung (Bildstabilisierung, Objektnachführung, Objektmessung) sind bei stereoskopischer Anwendung ein oder weitere Beobachtungskanäle (Tubussystem mit Bildsensor) durch das gemeinsame Objektiv oder mit diesem gekoppelt vorteilhaft. Bei zeitweiser einkanaliger Beobachtung durch einen Stereokanal kann diese Aufgabe auch der dann nicht benutzte zweite Stereokanal übernehmen.For image optimization (image stabilization, object tracking, object measurement) in stereoscopic use, one or more observation channels (tube system with image sensor) through the common lens or coupled to it are advantageous. In the case of occasional single-channel observation through a stereo channel, this task can also be taken over by the then unused second stereo channel.
Weiter können über die Bildempfangseinrichtungen Koordinaten des Objektes gemessen werden und auf diese Art und Weise eine automatische Kontrolle der Vergrößerung erreicht werden. Somit kann die Optik sowohl für Fokussieraufgaben als auch zur Veränderung der Vergrößerung eingesetzt werden, wobei die entsprechende Ansteuerung der hierfür vorgesehenen Antriebe durch ein Steuergerät realisiert ist. In einer Weiterbildung kann über einen zusätzlichen Beleuchtungskanal eine Kontraststruktur auf das Objekt projiziert werden, um zur Objektkoordinatenkontrolle mittels der Mono-Bildempfangseinrichtung den Ort des Objektes oder bestimmter Orte des Objektes exakter bestimmen zu können. Beispielsweise können Reflexbilder, streifende Beleuchtung, Muster, etc. hierfür auf das Objekt projiziert werden.Furthermore, coordinates of the object can be measured via the image receiving devices and in this way an automatic control of the magnification can be achieved. The optics can thus be used both for focusing tasks and for changing the magnification, with the corresponding control of the drives provided for this purpose being implemented by a control device. In a further development, a contrast structure can be projected onto the object via an additional lighting channel in order to be able to determine the location of the object or certain locations of the object more precisely by means of the mono image receiving device for object coordinate control. For example, reflective images, grazing lighting, patterns, etc. can be projected onto the object for this purpose.
Die Bilder werden in den Bildempfangseinrichtungen auf den Bildsensoren aufgenommen. Die Bilddarstellung kann dann über eine mechanisch an das Mikroskop gekoppelte Einblickeinheit, die entsprechenden Bildwiedergabeeinrichtungen aufweist und z.B. als ein oder mehrere Stereookulare realisiert werden kann, verwirklicht werden. Auch sind mechanisch gekoppelte Stereookulare mit eigenen Stativlösungen oder in Art von Head Mounted Devices (HMD) möglich. Weitere Lösungen sind Stereomonitore und Stereoprojektionssysteme.The images are recorded in the image receiving devices on the image sensors. The image display can then be realized via a viewing unit that is mechanically coupled to the microscope, has corresponding image display devices and can be implemented, for example, as one or more stereo eyepieces. Mechanically coupled stereo eyepieces with their own tripod solutions or in the form of head mounted devices (HMD) are also possible. Other solutions are stereo monitors and stereo projection systems.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in den angegebenen Kombinationen, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung einsetzbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Auch sind, soweit Verfahrensweisen bzw. Betriebsmodi beschrieben werden, im Rahmen der Erfindung natürlich die entsprechende Steuereinrichtungen für die jeweiligen Ausbildungen des Stereomikroskops vorgesehen. Soweit also in dieser Beschreibung Verfahrensweisen geschildert sind, ist für das Stereomikroskop eine entsprechend ausgebildete Steuereinrichtung vorgesehen, die die Ausführung des Verfahrens am Stereomikroskop steuert. Analoges gilt natürlich umgekehrt; entsprechende Steuereinrichtungsmerkmale, die die Ausführung eines Verfahrens realisieren betreffen selbstverständlich auch ein entsprechendes Mikroskopieverfahren.It goes without saying that the features mentioned above and those yet to be explained below can be used not only in the specified combinations, but also in other combinations or on their own, without departing from the scope of the present invention. To the extent that procedures or operating modes are described, the corresponding control devices for the respective designs of the stereomicroscope are of course also provided within the scope of the invention. As far as procedures are described in this description, a correspondingly designed control device is provided for the stereo microscope, which controls the execution of the method on the stereo microscope. The same applies, of course, in reverse; Corresponding control device features that implement the execution of a method naturally also relate to a corresponding microscopy method.
Nachfolgend wird die Erfindung beispielsweise anhand der beigefügten Zeichnungen, die auch erfindungswesentliche Merkmale offenbaren, noch näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung eines Strahlengangs einer ersten Ausführungsform eines Stereomikroskops, -
2 einim Mikroskop der 1 verwendete Blende, -
3 eine zweite nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Stereomikroskops , -
4 eine Weiterbildung des Stereomikroskops der1 , -
5 eine schematische Darstellung eines Strahlengangs eines Stereomikroskops, -
6a-6c Teildarstellungen zur Verstellung des Stereowinkels im Stereomikroskop der5 , -
7 eine schematische Darstellung eines Beleuchtungsstrahlengangs für das Mikroskop der5 , wobei dessen Strahlengang nur teilweise gezeigt ist, -
8 eine schematische Darstellung der Objektivpupille des Mikroskops der7 und -
9 eine Abwandlung eines Details des Mikroskops der5 .
-
1 a schematic representation of a beam path of a first embodiment of a stereo microscope, -
2 one in the microscope the1 aperture used, -
3 a second embodiment of a stereo microscope not according to the invention, -
4th a further development of thestereo microscope 1 , -
5 a schematic representation of a beam path of a stereo microscope, -
6a-6c Partial representations for adjusting the stereo angle in the stereo microscope of5 , -
7th a schematic representation of an illumination beam path for the microscope of FIG5 , the beam path of which is only partially shown, -
8th a schematic representation of the objective pupil of the microscope of FIG7th and -
9 a modification of a detail of the microscope of5 .
Im Ergebnis liegen zwei Stereostrahlengänge vor, ein linker Stereostrahlengang
Die optische Achse
Eine analoge Verstellung bewirkt die Verstelleinrichtung
Eine Verstellung des Stereowinkels α ist durch Verstellung des Abstandes d der Blendenöffnung
Die Blende
Für die Steuerung des Mikroskops
Natürlich kann das Prinzip zweier eigenständig Verstellantriebe für die Stereostrahlengänge auch in der Bauweise der
Alternativen zur Blendeneinrichtung
Die optische Achse
Da die Spiegelflächen
Zur Festlegung des für den Monostrahlengang
Eine mechanisch besonders einfache Variante zur Verstellung des Stereowinkels α verstellt alternativ nicht die Bildempfangseinrichtung
Gemäß
Es sei noch einmal betont, daß die Verstellung des gesamten Tubussystems, d.h. der Bildempfangseinrichtung
Eine Veränderung der Blende
In
Da die optische Achse des Beleuchtungsstrahlenganges zwischen Umlenkspiegel
Zur Veranschaulichung ist in
Zur Verstellung des Grades der Schrägbeleuchtung ist für die Beleuchtungseinrichtung
Der Umlenkspiegel
In einem auf dem Gebiet der Ophthalmologie liegenden Anwendungsfall werden Vorsatzlinsen vor dem Objekt (hier: Auge) verwendet, z. B. Hrubylinsen oder Augenkontaktgläser. Dann kann optional die Beleuchtung koaxial zur Beobachtung ausgestaltet sein. In diesem Fall erfolgt eine geeignete Pupillenteilung (z. B. konzentrisch) analog dem bekannten Funduskameraprinzip und/oder es werden stark dezentrierte Zusatzoptiken und/oder eine spektrale Lichtaufteilung (Fluoreszenz) und/oder polarisierte Strahlungen verwendet. Über ein flaches Kontaktglas wird eine Beleuchtungsreflexunterdrückung vorgenommen.In an application in the field of ophthalmology, auxiliary lenses are used in front of the object (here: eye), e.g. B. Hrubylinsen or eye contact glasses. The lighting can then optionally be configured coaxially for observation. In this case, a suitable pupil division (e.g. concentric) takes place analogously to the known fundus camera principle and / or strongly decentered additional optics and / or a spectral light division (fluorescence) and / or polarized radiation are used. Illumination reflex suppression is carried out via a flat contact glass.
Der Spiegel
Anstelle des Umlenkspiegels
Grundsätzlich kann natürlich für die Erfindung auch eine automatische Fokussierung durch Bewegung der Bildsensoren längs der optischen Einfallsachse der Abbildungsstrahlung bewirkt werden. Auch können die hier geschilderten Ausführungsformen miteinander hinsichtlich ihrer Merkmale kombiniert werden, insbesondere was die Beleuchtungseinrichtung angeht.In principle, of course, automatic focusing can also be effected for the invention by moving the image sensors along the optical axis of incidence of the imaging radiation. The embodiments described here can also be combined with one another with regard to their features, in particular with regard to the lighting device.
Für die Erfindung ganz grundsätzlich kommt auch in Frage, die Beleuchtung durch eine ringförmige Lichtquelle, welche das Objektiv umgibt, vorzunehmen.In principle, it is also possible for the invention to illuminate by means of a ring-shaped light source which surrounds the objective.
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