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Vorschaltgerät mit vorprogrammiertem
Start für
Gasentladungslampen
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Bezugnahme auf zugehörige Anmeldungen
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Diese
Anmeldung ist eine nicht vorläufige Anmeldung
die die Rechte aus der gleichzeitig anhängigen US-Patentanmeldung mit
dem Aktenzeichen 61/036,277, angemeldet am 13. März 2008 mit dem Titel „Dimmbares
Vorschaltgerät
mit neuem vorprogrammiertem Start für den unabhängigen Betrieb paralleler Lampen” beansprucht,
die hiermit durch Bezugnahme aufgenommen ist.
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Hintergrund der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen elektronische Vorschaltgeräte für Gasentladungslampen.
Genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf elektrische Vorschaltgeräte, die
in der Lage sind, einen vorprogrammierten Start für das Vorheizen
der Wendeln von Gasentladungslampen vor dem Einschalten/Zünden der
Lampe zur Verfügung
zu stellen.
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Üblicherweise
existierten mehrere Typen von elektronischen Vorschaltgeräten, die
zum Betrieb von Gasentladungslampen eingesetzt wurden – einschließlich Sofortstart-
und Schnellstart-Vorschaltgeräten.
Der Typ des ausgewählten
Vorschaltgeräts hängt oft
vom Umfeld ab, in dem die Lampe/das Vorschaltgerät verwendet werden wird. Wenn
es zum Beispiel gewünscht
ist die Lampen mit minimaler Verzögerung einzuschalten, werden
typischerweise Sofortstart-Vorschaltgeräte verwendet. Sofortstart-Vorschaltgeräte zünden oder
schalten eine Lampe ein durch anlegen eines Hochspannungssignals über der
Lampe um einen Lichtbogen zwischen den Wendeln zu erzeugen, der
es dem Vorschaltgerät
erlaubt die Lampe ohne jegliche andere Maßnahmen vor dem Einschalten
zum Leuchten zu bringen.
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In
einigen Situationen, beispielsweise unter Sicherheitsüberlegungen,
ist es wünschenswert,
ein minimiertes Zündpotenzial/Spannungssignal
verwenden, um die Lampe zu zünden.
Schnellstart-Vorschaltgeräte
erfüllen
dieses Ziel. Schnellstart-Vorschaltgeräte stellen gleichzeitig sowohl
ein Wendelheizspannungssignal für
das Heizen der Wendeln und ein Lampenspannungssignal über der
Lampe zur Verfügung.
Wenn die Wendeln durch das Wendelheizsignal warm werden, reduziert
sich der zum Zünden
der Lampe notwendige Betrag des Spannungssignals (über der
Lampe). Als Folge der Wendelvorheizung wird das vom Schnellstart-Vorschaltgerät gelieferte
Lampenspannungssignal eventuell ausreichen, um die Lampe bei dem
reduzierten Betrag zu zünden.
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Ein
bedeutsames Anliegen bei Gasentladungslampen, die in Anwendungen
mit häufigem Start
verwendet werden, ist die Lampenlebensdauer. Ein Grund für reduzierte
Lampenlebensdauer ist die vorzeitige Alterung des aussendenden Materials,
mit dem die Wendeln beschichtet sind (das aussendende Material ist
ausschlaggebend für
einen einwandfreien Lampenbetrieb). Unter anderem ist die frühzeitige
Alterung des aussendenden Materials durch das Zünden der Lampen mit Wendeln
verursacht, die nicht vorgeheizt wurden (z. B. im Fall von Sofortstart-Vorschaltgeräten) oder
durch Anlegen einer Spannung über
der Lampe, wenn die Wendeln vorgeheizt werden (z. B. im Fall von
Schnellstart-Vorschaltgeräten).
Nach allgemeinem Wissen wurde zur Verwendung von Schnellstart-Vorschaltgeräten in Anwendun gen
mit häufigem
Start geraten, da das Ausmaß der
durch Schnellstart-Vorschaltgeräte
verursachten vorzeitigen Alterung des aussendenden Materials geringer
ist als der, der durch Sofortstart-Vorschaltgeräte verursacht wird.
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Unglücklicherweise
haben Schnellstart-Vorschaltgeräte
einen zusätzlichen
Nachteil; sie sind weniger effizient als Sofortstart-Vorschaltgeräte. Diese
Ineffizienzen können
zum Teil der Tatsache zugeschrieben werden, dass Schnellstart-Vorschaltgeräte weiterhin
ein Wendelheizsignal an die Wendeln liefern, auch nachdem die Lampe
gezündet
wurde. Nachdem die Lampe gezündet
wurde, ist eine zusätzliche
Wendelheizung im Allgemeinen nicht notwendig und die Leistung, die
durch andauerndes Bereitstellen des Wendelheizsignals verbraucht
wird führt
zu Ineffizienzen im Betrieb.
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Vorschaltgeräte mit vorprogrammiertem Start
wurden verwendet, um dieses ärgerliche
Problem zu lösen.
Ein Vorschaltgerät
mit vorprogrammiertem Start funktioniert so, dass zuerst ein Wendelvorheizsignal
an den Wendeln bereitgestellt wird, um die Temperatur der Wendeln
zu erhöhen.
Nachdem die Wendeln auf ein gewünschtes
Niveau aufgeheizt sind, schaltet das Vorschaltgerät Lampen
ein. Im Anschluss an den Einschaltvorgang unterbindet das Vorschaltgerät mit vorprogrammiertem
Start das Wendelheizsignal. Dementsprechend minimieren Vorschaltgeräte mit vorprogrammiertem
Start die vorzeitige Alterung des aussendenden Materials durch Vorheizen
der Wendeln, während
sie die Lampe auf effiziente Weise betreiben (d. h. Löschen des
Wendelvorheizsignals nachdem die Lampe eingeschaltet wurde).
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Ein
herkömmliches
Verfahren, das von Vorschaltgeräten
mit vorprogrammiertem Start verwendet wird, beinhaltet das Verändern der
Frequenz des Versorgungssignals, das zum Betrieb der Lampe verwendet
wird. Genau wird das Lampenversorgungssignal während der Wendelvorheizphase
mit einer außerhalb
der Resonanzfrequenz des Resonanzbetriebskreises erzeugt, um das
Lampenversorgungssignal auf ein Niveau zu reduzieren, passend für das Vorheizen
der Wendel. Nachdem die Wendeln die gewünschte Temperatur erreicht
haben, wird die Frequenz des Lampenversorgungssignals gewechselt zur
Resonanzfrequenz des Betriebsschaltkreises, um ein Spannungssignal
zur Verfügung
zu stellen, das in der Lage ist, die Lampe zu zünden.
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Unglücklicherweise
können
die Steuerschaltungen komplex und teuer sein, die notwendig sind, um
diese Art von Kippfrequenzvorschaltgeräten zu implementieren. Daher
wird ein elektronisches Vorschaltgerät gebraucht, das ein Wendelvorheizsignal bereitstellen
kann, um die Wendeln auf eine gewünschte Temperatur zu bringen,
bevor versucht wird, die Lampe zu zünden. Es ist ferner wünschenswert,
ein elektronisches Vorschaltgerät
zu haben, das das Bereitstellen des Wendelheizsignals stoppt, nachdem
die Lampe gezündet
wurde -alles in einer einfachen, zuverlässigen und kosteneffizienten
Baueinheit.
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Kurze Zusammenfassung der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektronisches Vorschaltgerät, das in
der Lage ist, ein Wendelvorheizsignal bereit zu stellen, um die Wendeln
einer Lampe auf eine gewünschte
Temperatur aufzuheizen, bevor die Lampe gezündet wird und das ferner das
Bereitstellen des Wendelvorheizsignals beibehält, nachdem die Lampe gezündet wurde,
um einen effizienten Lampenbetrieb aufrecht zu erhalten.
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Das
Vorschaltgerät
der vorliegenden Erfindung enthält
einen Wandlerschaltkreis, um ein Gleichstrom-Eingangsversorgungssignal
anzunehmen und ein Wechselstromausgangssignal zu erzeugen, das für den Betrieb
der Lampe(n) geeignet ist. Um diese Aufgabe zu erfüllen, verwendet
der Wandlerschaltkreis teilweise einen Resonanzausgangstransformator,
um ein Ausgangstransformatorsignal zum Betreiben der Lampen zu liefern.
Der Wandlerschaltkreis enthält
auch einen Vorheiztransformator zum Heizen der Wendeln auf eine
gewünschte
Temperatur, bevor die Lampen gezündet
werden. Genauer weist der Vorheiztransformator eine Primärwicklung
mit einem ersten Ende, das mit einem ersten Parallelschaltkreisanschluss
gekoppelt ist und mit einem zweiten Ende, das mit einem zweiten
Parallelschaltkreisanschluss gekoppelt ist und eine Sekundärwicklung
auf, die in der Lage ist, mit der Lampe gekoppelt zu werden.
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Die
vorliegende Erfindung enthält
auch einen Zeitsteuerschaltkreis und einen Parallelschaltkreis, auf
die gemeinsam als Bypassschaltkreis Bezug genommen wird. Der Zeitsteuerschaltkreis
ist mit dem Resonanzausgangstransformator verbunden, um das Transformatorausgangssignal
zu empfangen. Der Zeitsteuerschaltkreis stellt nach einer Verzögerungszeitspanne
ein Zeitsteuerschaltkreissignal bereit. Die Verzögerungszeitspanne steuert die
Dauer der Zeit, während
der das Vorheizsignal an die Wendeln geliefert wird, die eigentlich
die Temperatur der Wendeln vor dem Zünden der Lampe steuert. Die Verzögerungszeitspanne
spricht auf Veränderungen im
Transformatorausgangssignal an. Somit kann gemäß einer bestimmten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, das Transformatorausgangssignal den
Ablauf der Verzögerungszeitspanne
starten (d. h. das Vorliegen des Transformatorausgangssignals löst den Verzöge rungszeitabschnitt
aus) und/oder die Dauer des Verzögerungszeitabschnitts bestimmen.
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Der
Parallelschaltkreis ist mit dem Zeitsteuerschaltkreis gekoppelt,
um das Zeitsteuerschaltkreissignal zu empfangen (nachdem der Verzögerungszeitabschnitt
beendet ist). Der Parallelschaltkreis ist auch zwischen die erste
und zweite Parallelkreisstelle gekoppelt. Wenn das Zeitsteuerschaltkreissignal
vorhanden ist, ist der Parallelschaltkreis in der Lage die elektrische
Impedanz zwischen dem ersten und zweiten Parallelschaltkreisanschluss
zu reduzieren. Zum Beispiel kann die Reduktion der elektrischen
Impedanz dadurch bewirkt werden, dass ein Pfad mit geringem Widerstand
zwischen dem ersten und zweiten Parallelschaltkreisanschluss (z.
B. ein Kurzschluss) gebildet wird. Da der erste und zweite Parallelschaltkreisanschluss
mit einer der beiden Seiten der Primärwicklung des Vorheiztransformators
gekoppelt sind, kann der Parallelschaltkreis einen Pfad mit geringer
Impedanz (z. B. Kurzschluss) um die Primärwicklung bilden.
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Nachdem
nun die Struktur der vorliegenden Erfindung erläutert wurde, ist eine Untersuchung
ihrer Arbeitsweise angezeigt. Nachdem die Versorgung an das elektronische
Vorschaltgerät
der vorliegenden Erfindung angelegt wurde, fließt ein Strom durch den Resonanzausgangstransformator
und den Vorheiztransformator. Weil dem so ist, liefert der Vorheiztransformator
das Vorheizsignal an die Wendeln und das Transformatorausgangssignal
wird dem Zeitsteuerschaltkreis zur Verfügung gestellt. Der Empfang
des Transformatorausgangssignals durch den Zeitsteuerschaltkreis
startet den Ablauf der Verzögerungszeitspanne – es ist
zu beachten, dass das Zeitsteuerschaltkreissignal nicht hervorgerufen
wird bis die Verzögerungszeitspanne abgelaufen
ist. Somit folgt aus dem Strom, der während der Verzögerungszeitspanne
durch den Vorheiztransformator fließt, das Aufheizen der Wendeln über die
Sekundärwicklung
des Vorheiztransformators.
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Nach
einer vorbestimmten Zeitdauer endet die Verzögerungszeitspanne. Dies erlaubt
es dem Zeitsteuerschaltkreis dem Parallelschaltkreis das Zeitsteuerschaltkreissignal
zur Verfügung
zu stellen. Sobald der Parallelschaltkreis das Zeitsteuerschaltkreissignal
empfängt,
reduziert er die elektrische Impedanz zwischen dem ersten und zweiten
Parallelschaltkreisanschluss. Wie oben dargelegt, kann die Reduktion
der elektrischen Impedanz zwischen dem ersten und zweiten Parallelschaltkreisanschluss durch
die Bildung eines Pfades mit geringer Impedanz zwischen den Anschlüssen erreicht
werden, wie etwa einem Kurzschluss. Der Pfad mit geringer Impedanz
veranlasst den Strom die Primärwicklung des
Vorheiztransformators zu umgehen (da der Parallelschaltkreis mit
beiden Seiten der Primärwicklung gekoppelt
ist). Da der Strom nicht länger
durch die Primärwicklung
fließt,
endet das Aufheizen der Wendel und das Vorschaltgerät der vorliegenden
Erfindung wird versuchen die Lampe zu zünden. Somit stellt die vorliegende
Erfindung ein elektronisches Vorschaltgerät zur Verfügung, das die vorzeitige Alterung
des aussendenden Materials durch Vorheizung minimiert und weiterhin
die Lampe durch Beenden des Wendelheizsignals während des normalen Lampenbetriebs
in einer effizienten Weise betreibt. Ferner wird dies in einer einfachen,
zuverlässigen
und kosteneffizienten Weise erreicht.
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Kurze Beschreibung mehrerer
Ansichten der Zeichnung
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1 ist
eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Wandlerschaltkreises
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Bypassschaltkreises,
der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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3 ist
ein Flussdiagramm des Betriebs eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung.
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4 ist
eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Sekundärwicklungen des
Vorheiztransformators wie es in einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung verwendet wird.
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5 ist
eine detaillierte Darstellung des Parallelschaltkreises.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen ein elektronisches
Vorschaltgerät
mit einer Steuerschaltung zum Vorheizen von Gasentladungslampenwendeln
vor dem Zünden
der Lampe(n). 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel
eines Wandlerschaltkreises 12. Der Wandlerschaltkreis 12 kann auch
als Inverter 12 bezeichnet werden. Der Wandlerschaltkreis 12 hat
die Funktion, ein Gleichstromsignal, das z. B. von einem Leistungsfaktorkorrekturschaltkreis
geliefert wird, in ein Wechsel stromsignal umzuwandeln, das geeignet
ist, die Lampe(n) zu betreiben.
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Der
Wandlerschaltkreis 12 enthält einen Vorheiztransformator 14 oder
Vorheizschaltkreis 14 mit einer Primärwicklung 16 und einer
Sekundärwicklung 22 (4).
Die Primärwicklung 16 hat
erste und zweite Enden 18 und 20. Die Sekundärwicklung 22 ist
dazu angepasst, mit den Wendeln der Lampe gekoppelt zu werden, nachdem
die Lampe an das Vorschaltgerät
angeschlossen wurde. Somit kann die Sekundärwicklung 22 zwei
Windungselemente enthalten, wenn eine Lampe verwendet wird, eines
für jede
der Lampenwendeln. Weiterhin, wenn mehrere Lampen verwendet werden,
besonders in Parallelschaltung, dann kann die Sekundärwicklung 22 mehr als
zwei Wicklungselemente aufweisen, wie dies in 4 gezeigt
ist.
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Der
Wandlerschaltkreis 12 hat auch einen Resonanzausgangstransformator 24,
der dazu verwendet wird, ein Ausgangstransformatorsignal zum Betrieb
der Lampe(n) zu erzeugen. Genau wird das Ausgangstransformatorsignal über eine
Sekundärwicklung 26 (4)
des Resonanzausgangstransformators 24 an die Lampe abgegeben.
In einem Ausführungsbeispiel
ist die Primärwicklung 28 des
Resonanzausgangstransformators 24 mit der Primärwicklung 16 des
Vorheiztransformators 14 gekoppelt. Der Wandlerschaltkreis 12 enthält ferner
einen ersten Parallelschaltkreisanschluss 32, der mit dem
ersten Ende 18 der Primärwicklung 16 gekoppelt
ist und einen zweiten Parallelschaltkreisanschluss 34,
der mit dem zweiten Ende 20 der Primärwicklung 16 des Vorheiztransformators 14 gekoppelt
ist. Wenngleich der erste und zweite Parallelschaltkreisanschluss 32 und 34 durch
ausgeprägte,
physikalische Komponenten ausgeführt
sein können,
können
sie auch einfach Anschlussknoten an einen e lektrischen Schaltkreis
darstellen. Ferner hat der erste Parallelschaltkreisanschluss 32 in
einem Ausführungsbeispiel
dasselbe Potenzial wie das erste Ende 18 der Primärwicklung 16 und
der zweite Parallelschaltkreisanschluss 34 hat dasselbe
Potenzial wie das zweite Ende 20 der Primärwicklung 16. Überdies
ist eine elektrische Impedanz zwischen dem ersten und zweiten Parallelkreisanschluss 33 und 34 oder
gleichbedeutend bei dem gerade zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel über der
Primärwicklung 16 des
Vorheiztransformators 14 gebildet.
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Die
vorliegende Erfindung enthält
auch einen Zeitsteuerschaltkreis 38 und einen Parallelschaltkreis 40 (auf
den auch als Bypassschalter 40 Bezug genommen wird). In
manchen Ausführungsformen wird
auf den Zeitsteuerschaltkreis 38 und den Parallelschaltkreis 40 zusammen
Bezug genommen als Bypassschaltkreis. Der Zeitsteuerschaltkreis 38 wird eingesetzt,
um zu bestimmen, wann die Wendeln ausreichend vorgeheizt sind, d.
h. die gewünschte Temperatur
erreicht haben, und um ein Zeitsteuerschaltkreissignal nach dem
Aufheizen zu erzeugen, um anzuzeigen, dass Versuche zum Zünden der Lampe
begonnen werden können.
Zu diesem Zweck hat der Zeitsteuerschaltkreis 38 eine Verzögerungszeitspanne,
die die Dauer der Zeit definiert, während der die Wendeln vor dem
Auslösen
von Anstrengungen zum Zünden
der Lampe aufgeheizt werden. In einer Ausführungsform ist der Zeitsteuerschaltkreis 38 mit
dem Resonanzausgangstransformator 24 gekoppelt (insbesondere
mit der Verzögerungswicklung 30 des
Resonanzausgangstransformators 24, die eine weitere Sekundärwicklung
darstellt), um das Ausgangstransformatorsignal zu empfangen, das
als ein Auslöser
für den
Ablauf der Verzögerungszeitspanne dient.
In anderen Ausführungsbeispielen
dient das Ausgangstransformatorsignal nicht nur als ein Auslöser für die Verzögerungszeitspanne,
sondern bestimmt zumindest teilweise auch die Dauer der Verzögerungszeitspanne – eine Veränderung
der Signaleigenschaften des Ausgangstransformatorsignals (zum Beispiel
der Betrag) können
die Dauer der Verzögerungszeitspanne
beeinflussen.
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Der
Zeitsteuerkreis 38 kann auch einen Widerstand 72 oder
Zeitsteuerwiderstand 72 und einen Kondensator 74 oder
Zeitsteuerkondensator 74 aufweisen. Der Kondensator 74 wird über das
Ausgangstransformatorsignal aufgeladen. Die RC-Zeitkonstante, die mit den Bauteilwerten
des Widerstands 72 und des Kondensators 74 zusammenhängt (zum
Beispiel 1 kΩ,
4 μF, usw.),
definiert zum Teil die Verzögerungszeitspanne.
Daher kann die Verzögerungszeitspanne
nicht nur durch Veränderungen
im Ausgangstransformatorsignal, sondern auch durch verschiedene
Bauteilwerte oder Anordnungen des Widerstands 72 und des
Kondensators 74 beeinflusst werden.
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Der
Parallelschaltkreis 40 ist zwischen den ersten und zweiten
Parallelkreisanschluss 32 und 34 gekoppelt. In
einem Ausführungsbeispiel
befindet sich der Parallelschaltkreis 40 funktionsgemäß in paralleler
elektrischer Verbindung mit der Primärwicklung 16 des Vorheiztransformators 14.
Der Parallelschaltkreis 40 ist auch mit dem Zeitsteuerschaltkreis 38 gekoppelt,
um das Zeitsteuerschaltkreissignal zu empfangen. Im Betrieb, wenn
der Parallelschaltkreis 40 das Zeitsteuerschaltkreissignal
empfängt,
reduziert der Parallelschaltkreis 40 die elektrische Impedanz
zwischen den ersten und zweiten Parallelkreisanschlüssen 32 und 34.
In einem Ausführungsbeispiel
tritt die Reduktion der Impedanz auf, weil der Parallelschaltkreis
einen virtuellen Kurzschluss (einen bidirektionalen Pfad mit geringer
Impedanz) zwischen dem ersten und zweiten Parallelkreisanschluss 32 und 34 bildet.
Mit anderen Worten bildet der Parallelschaltkreis 40 eine
parallele elektrische Verbindung um die Primärwicklung des Vorheiztransformators 16.
Unter der Annahme, dass das Zeitsteuerschaltkreissignal vorhanden
ist, wird der meiste oder der gesamte zwischen dem ersten und zweiten Parallelkreisanschluss 32 und 34 fließende Strom, den
vom Parallelschaltkreis 40 gebildeten Pfad nehmen. Daher
fließt
nur wenig oder kein Strom durch die Primärwicklung 16 des Vorheiztransformators 14 und
die Wendeln werden demgemäß nicht
durch die Sekundärwicklung(en) 22 geheizt.
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In
einem Ausführungsbeispiel
enthält
der Parallelschaltkreis 40 einen ersten Parallelkreisschalter 43 und
einen zweiten Parallelkreisschalter 44, die beide zwischen
dem ersten und zweiten Parallelkreisanschluss 32 und 34 angeordnet
sind. Der erste und zweite Parallelkreisschalter 42 und 44 können Transistoren 42 und 44,
wie etwa MOSFETs sein. Weiterhin kann der Parallelschaltkreis 40 auch
eine erste Diode 46 und eine zweite Diode 52 aufweisen. Bezug
nehmend auf eine in 5 wiedergegebene spezifische
Ausführungsform,
ist die Anode der ersten Diode 48 (erste Anode 48)
mit dem ersten Parallelschaltkreisanschluss 32 (oder dem
ersten Ende 18 der Primärwicklung 16)
gekoppelt, die Kathode der ersten Diode 50 (erste Kathode 50)
mit dem Drain-Anschluss des ersten Transistors 58 (oder zweiten
Anschluss des ersten Transistors 58) gekoppelt, und der
Source-Anschluss des ersten Transistors 60 (oder erster
Anschluss des ersten Transistors 60) ist mit dem zweiten
Parallelschaltkreisanschluss 34 (oder zweiten Ende 20 der
Primärwicklung 16)
gekoppelt. Der erste Transistor 42 und die erste Diode 46 definieren
einen ersten Schalterkreis 62.
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Die
Anode der zweiten Diode 54 (zweite Anode 54) ist
mit dem zweiten Parallelschaltkreisanschluss 34 (oder dem zweiten
Ende 20 der Primärwicklung 16)
gekoppelt, die Kathode der zweiten Diode 56 (zweite Kathode 56)
ist mit dem Drain-Anschluss
des zweiten Transistors 64 (oder zweiten Anschluss des
zweiten Transistors 64) gekoppelt und der Source-Anschluss
des zweiten Transistors 66 (oder erster Anschluss des zweiten
Transistors 66) ist mit dem ersten Parallelschaltkreisanschluss 32 (oder
dem ersten Ende 18 der Primärwindung 16) gekoppelt.
Der zweite Transistor 44 und die zweite Diode 52 bilden
einen zweiten Schalterkreis 68.
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Überdies
haben sowohl der erste als auch der zweite Transistor 42 und 44 (oder
allgemeiner die ersten und zweiten Parallelkreisschalter 42 und 44) Gate-Anschlüsse 70,
auf die auch als Schalterbetätigungsanschlüsse 70 oder
Schaltersteueranschlüsse 70 Bezug
genommen wird, die mit dem Zeitsteuerschaltkreis 38 gekoppelt
sind, um das Zeitsteuerschaltkreissignal zu empfangen. Weil dem
so ist, werden der erste und zweite Transistor 42 und 44 hinreichend
vorgespannt und beginnen zu leiten (was verursacht, dass die erste
und zweite Diode 46 und 52 in Durchlassrichtung
betrieben werden), wenn das Zeitsteuerschaltkreissignal vorliegt.
Dadurch wird ein virtueller Kurzschluss zwischen dem ersten und
zweiten Parallelschaltkreisanschluss 32 und 34 gebildet.
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Wenn
das elektronische Vorschaltgerät
der vorliegenden Erfindung gerade erst aktiviert wurde, das heißt eingeschaltet
wurde, wird ein Strom zum Resonanzausgangstransformator 24 und
zum Vorheiztransformator 14 weitergeleitet; genau gesagt
zu den jeweiligen Primärwicklungen 28 und 16 des
Resonanzausgangstransformators und des Vorheiztransformators. Da
der Zeitsteuerschaltkreis 38 mit dem Resonanzausgangstransformator 24 über die Verzögerungswicklung 30 gekoppelt
ist und die Ver zögerungszeitspanne
auf das Ausgangstransformatorsignal anspricht, beginnt die Verzögerungszeitspanne
zu laufen. Genau gesagt beeinflusst das Ausgangstransformatorsignal
unter anderem den Zeitsteuerkondensator 74 und den Zeitsteuerwiderstand 72 – die dazu
beitragen, die Dauer der Verzögerungszeitspanne
zu bestimmen.
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Gleichzeitig
leitet die Sekundärwicklung 22 des
Vorheiztransformators 14 ein Heizsignal (oder Vorheizsignal)
an die Wendeln der Lampe weiter, um die Temperatur der Wendeln auf
ein gewünschtes
Niveau zu bringen vor irgendwelchen Versuchen die Lampe zu zünden, wie
dies in den Schritten 80 und 82 der 3 gezeigt
ist. Nach dem Ablauf der Verzögerungszeitspanne
(entsprechend der gewünschten Wendeltemperatur),
stellt der Zeitsteuerschaltkreis 38 das Zeitsteuerschaltkreissignal
zur Verfügung,
um die Steueranschlüsse
des ersten und zweiten Transistors 70 zu schalten, wie
dies in den Schritten 80 und 84 gezeigt ist. Das
Zeitsteuerschaltkreissignal veranlasst den ersten und zweiten Transistor 42 und 44 und
die erste und zweite Diode 46 und 52 zu leiten.
Dadurch wird ein Pfad mit geringer Impedanz zwischen dem ersten
und zweiten Parallelschaltkreisanschluss 32 und 34 gebildet,
wie dies im Schritt 86 gezeigt ist.
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Mit
anderen Worten bilden der erste und der zweite Transistor 42 und 44 und
die erste und zweite Diode 46 und 52 einen Kurzschluss
um die Primärwicklung 18 des
Vorheiztransformators 14. Dementsprechend fließt der durch
den Wandlerschaltkreis 12 fließende Strom oder der größte Teil
des durch den Wandlerschaltkreis 12 fließenden durch
den neu gebildeten Kurzschlusspfad – um die Primärwicklung 16 herum.
Da nur ein geringer oder kein Strom durch die Primärwicklung 16 des
Vor heiztransformators 14 fließt, wird das Vorheizen der
Wendeln beendet. Dadurch ist es dem Vorschalgerät möglich, zu zünden und die Lampen ohne irgendeine
zusätzliche
Vorheizung zu betreiben – was
während
dem normalen Betrieb der Lampen nicht gebraucht wird.
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Somit,
obwohl besondere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung eines neuen und nützlichen Vorschaltgeräts mit vorprogrammiertem Start
für Gasentladungslampen
beschrieben wurden, ist es nicht beabsichtigt, dass solche Bezugnahmen als
Einschränkungen
des Bereichs der Erfindung ausgelegt werden, soweit nicht in den
folgenden Ansprüchen
ausgeführt.