DE102009010997A1 - Ladeeinrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ladeeinrichtung, insbesondere einen Abgasturbolader für ein Kraftfahrzeug, mit einer variablen Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie (1), umfassend einen Schaufellagerring (2) mit drehbar daran/darin gelagerten Leitschaufeln (3) und einen Verstellring (4) zum Verstellen der Leitschaufeln (3). Erfindungswesentlich ist dabei, - dass jede Leitschaufel (3) zumindest ein Leitschaufelblatt (5), einen Schaufellagerzapfen (9) und einen Zahnkranz (8) aufweist, die einstückig miteinander ausgebildet sind, - dass die variable Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie (1) derart ausgebildet ist, dass sie aus lediglich einer axialen Richtung (14) zusammensteckbar und montierbar ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ladeeinrichtung, insbesondere einen Abgasturbolader für ein Kraftfahrzeug, mit einer variablen Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Montage einer derartigen Ladeeinrichtung.
- Aus der
DE 10 2004 023 210 A1 ist eine gattungsgemäße Ladeeinrichtung mit einer variablen Turbinengeometrie bekannt. Um sowohl einen Aufbau als auch eine Montage dieser Ladeeinrichtung zu vereinfachen, sind die Gleitlager zweiteilig ausgebildet, wobei ein erstes Teil eine erste seitliche Führungsscheibe sowie einen sich von dieser erhebenden Gleitlagerzapfen umfasst und ein zweites Teil eine auf den Gleichlagerzapfen an einem von der ersten seitlichen Führungsscheibe abgewandten Ende aufsteckbare zweite seitliche Führungsscheibe umfasst. Dies soll den Vorteil haben, das zunächst unabhängig von dem Verstellring die ersten Teile der Gleitlager am Leitschaufelträger montiert werden können und danach der Verstellring auf den Gleitlagern und abschließend die zweiten Teile der Gleitlager auf die jeweiligen ersten Teile der Gleitlager gesteckt werden können. Erst zum Abschluss der Montagearbeiten werden dann die beiden Teile der Gleitlager miteinander verschweißt. - Eine weitere Ladeeinrichtung mit einer variablen Turbinengeometrie ist bspw. aus der
US 3,068,638 bekannt. - Variable Turbinengeometrien bei Ladeeinrichtungen finden zunehmend Verbreitung, da mit ihnen eine Leistung der Ladeeinrichtung flexibel und schnell anpassbar ist. Konstruktiv betrachtet sind derartige variable Turbinengeometrien jedoch zum Teil äußerst aufwendig zu fertigen, was insbesondere in der Tatsache begründet liegt, dass die Leitschaufeln zuerst mit ihrem Schaufellagerzapfen durch einen Schaufellagerring gesteckt und anschließend von der anderen Seite ein Verstellhebel mit dem freien Ende des Schaufellagerzapfens verbunden werden muss. Dieser Verstellhebel greift in korrespondierende Ausnehmungen an einem Verstellring ein und ermöglicht durch ein Verdrehen des Verstellrings ein vorzugsweise simultanes Verstellen sämtlicher Leitschaufeln.
- Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Ladeeinrichtung der gattungsgemäßen Art, eine verbesserte oder zumindest eine alternative Ausführungsform anzugeben, welche sich insbesondere durch eine deutlich vereinfachte Montage und eine reduzierte Teileanzahl auszeichnet.
- Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, eine variable Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie einer Ladeeinrichtung derart auszubilden, dass sie bezüglich ihrer einzelnen Komponenten, das heißt insbesondere bezüglich eines Schaufellagerrings und daran bzw. darin gelagerten Leitschaufeln und bezüglich eines Verstellrings zum Verstellen der Leitschaufeln, aus lediglich einer axialen Richtung zusammensteckbar und damit montierbar ist. Die einzelnen Leitschaufeln sind dabei vorzugsweise einstückig ausgeführt und weisen demnach nicht wie bisher üblich, separate Verstellhebel auf, die erst in einem zusätzlichen Montageschritt an einem Schaufellagerzapfen der Leitschaufeln befestigt werden müssen. Durch die einstückig ausgebildeten Leitschaufeln kann somit eine deutliche Reduzierung der Teilevielfalt erreicht werden, wodurch insbesondere ein reduzierter Montageaufwand und geringere Lager- und Logistikkosten verbunden sind. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie derart, dass sie aus lediglich einer axialen Richtung zusammensteckbar und montierbar ist, wird auch die Montage bzw. eine entsprechende Demontage deutlich vereinfacht, da die variable Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie weder bei der Montage noch bei der Demontage verdreht bzw. ausgerichtet werden muss, um bspw. die einzelnen Leitschaufeln zu montieren. Die einstückig ausgebildeten Leitschaufeln ermöglichen ein Einstecken derselben in den Schaufellagerring von einer Seite her, wobei der zugehörige Verstellring zum Verstellen der Leitschaufeln aus derselben axialen Richtung aufgeschoben wird.
- Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung, sind die Leitschaufeln im Metallspritzgussverfahren hergestellt oder aus Keramik ausgebildet. Das Metallpulverspritzgussverfahren erlaubt es, komplizierte und komplexe Geometrien mit ausgezeichneter Maßhaltigkeit und bester Wirtschaftlichkeit, insbesondere bei hohen Stückzahlen herzustellen. Darüber hinaus weisen derartig hergestellte Bauteile nahezu keinen Nachbearbeitungsaufwand auf, wodurch die Fertigung insgesamt kostengünstiger gestaltet werden kann. Als Rohmaterial beim Metallpulverspritzgussverfahren wird Metallpulver mit einem Bindemittel zu einem homogenen, spritzgießfähigen Granulat vermischt. Die anschließende Verarbeitung des Granulats erfolgt auf konventionellen Spritzgießmaschinen zum Grünling. Das Abschließen des Sinterns bei hohen Temperaturen sowie die anschließende Wärmebehandlung erlauben ein vielseitiges Einstellen von mechanischen Eigenschaften, wie bspw. Härte, Festigkeit oder Zähigkeit. Denkbar ist hierbei auch eine alternative Ausbildung der erfindungsgemäßen Leitschaufeln aus Keramik, welche insbesondere mittels Keramikpulverspritzgussverfahren hergestellt werden. Das keramische Spritzgießen bietet dabei ähnliche Vorteile hinsichtlich der Maßgenauigkeit und der Stückkosten, wie das Metallpulverspritzgussverfahren. Darüber hinaus können mittels keramischen Spritzgussverfahren hergestellte Leitschaufeln bei hohen Temperaturen, insbesondere auch bei Ottomotoren, eingesetzt werden.
- Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
- Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
- Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
- Dabei zeigen, jeweils schematisch,
-
1 eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen variablen Turbinen- oder Verdichtergeometrie, -
2 eine Darstellung wie in1 , jedoch bei einer anderen Ausführungsform, -
3 eine weitere mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen variablen Turbinen- oder Verdichtergeometrie, -
4 eine Schnittdarstellung im Bereich eines federvorgespannten Nockens zur axialen Fixierung einer zugehörigen Leitschaufel. - Entsprechend der
1 , weist eine erfindungsgemäße variable Turbinen- oder Verdichtergeometrie1 einen Schaufellagerring2 , eine daran drehbar gelagerte Leitschaufel3 sowie einen Verstellring4 zum Verstellen der Leitschaufeln3 auf. Die Leitschaufel3 ist somit radial zwischen dem innenliegenden Schaufellagerring2 und dem außenliegenden Verstellring4 gelagert, wobei ein Verdrehen des Verstellrings4 gemäß den rechten Darstellungen in der1 nicht nur ein Verdrehen eines Leitschaufelblatts5 der Leitschaufel3 , sondern auch eine komplette translatorische Verstellbewegung der Leitschaufel3 bewirkt. Selbstverständlich erfolgt dieselbe Verstell- bzw. Verdrehbewegung der Leitschaufel3 bei einem Verdrehen des Schaufellagerrings2 . Gemäß der1 ist dabei der Übersichtlichkeit halber lediglich eine Leitschaufel3 dargestellt, wobei klar ist, dass zur Realisierung einer variablen Turbinen- oder Verdichtergeometrie1 üblicherweise eine Vielzahl derartiger Leitschaufeln3 vorgesehen sind. Wie der1 weiter zu entnehmen ist, ist der Verstellring4 mit einer Innenverzahnung6 und der Schaufehlagerring2 mit einer Außenverzahnung7 versehen, welche bei mit einem Zahnkranz8 der Leitschaufel3 kämmen. Erfindungsgemäß umfasst dabei jede Leitschaufel3 zumindest ein Leitschaufelblatt5 , einen Schaufellagerzapfen9 (vgl.2 ) sowie den Zahnkranz8 , die alle einstückig miteinander ausgebildet sind. Um die variable Turbinen- oder Verdichtergeometrie1 darüber hinaus besonders einfach montieren zu können, ist diese derart ausgebildet, dass sie aus lediglich einer axialen Richtung zusammensteckbar und damit montierbar bzw. auch demontierbar ist. Dieses Merkmal kennzeichnet alle in den1 bis4 dargestellten variablen Turbinen- oder Verdichtergeometrien1 . - Betrachtet man die variable Turbinen- oder Verdichtergeometrie
1 gemäß der1 , so ist klar, dass diese für ihren Zusammenhalt über Stützkonturen an einem Gehäuse der Ladeeinrichtung, bspw. einem Lagergehäuse oder einem Turbinengehäuse, abgestützt sein muss. - Betrachtet man im Vergleich zu der in der
1 gezeigten variablen Turbinen- oder Verdichtergeometrie1 diejenige in2 , so fällt auf, dass bei dieser jede Leitschaufel3 zusätzlich einen Lagerkragen10 aufweist, der vorzugsweise ebenfalls einstückig mit dem Leitschaufelblatt5 , dem Schaufellagerzapfen9 und dem Zahnkranz8 ausgebildet ist. Der Übersichtlichkeit halber ist dabei in der2 ebenfalls lediglich eine einzige Leitschaufel3 gezeigt, wobei an dieser gut erkennbar ist, dass diese über den zugehörigen Lagerkragen10 und zusätzlich über den Schaufellagerzapfen9 im Schaufellagerring2 gelagert ist. Zusätzlich weist die variable Turbinen- oder Verdichtergeometrie1 gemäß der2 eine Deckscheibe11 auf, welche zusammen mit dem Schaufellagerring2 eine Lagerausnehmung12 für den Lagerkragen10 der daran gelagerten Leitschaufel3 bildet. Im Vergleich zu der Ausführungsform nach der1 ist somit die Leitschaufel3 im Schaufellagerring2 nach der2 an zwei Stellen gelagert, nämlich einerseits am Lagerkragen10 und andererseits am Schaufellagerzapfen9 . Eine Verstellung der Leitschaufeln3 , dass heißt nach der Ausführungsform der2 eine Verdrehung der Leitschaufeln3 , erfolgt ebenfalls über einen Verstellring4 , welcher mit seiner Innenverzahnung6 in die Verzahnung am Zahnkranz8 der Leitschaufel3 eingreift. Um dabei eine möglichst leichtgängige Lagerung des Verstellrings4 erreichen zu können, ist dieser über ein Kugellager am Schaufellagerring2 gelagert, wobei alternativ auch denkbar ist, dass hierfür ein Rollen- oder ein Wälzlager vorgesehen ist. Zur Realisierung des dargestellten Kugellagers weist dabei der Verstellring4 eine außen liegende Umfangsnut auf, während der Schaufellagerring2 eine derartige innen liegende Umfangsnut aufweist, in welchen die Kugeln13 des Kugellagers geführt sind. Als Material für die Kugeln13 bzw. das gesamte Kugel-/Rollen-/Gleitlager können bspw. Keramik, Stahl oder auch Nickelbasislegierungen zum Einsatz kommen. Denkbar ist auch eine hydrodynamische Lagerung. - Bei den Gemäß den
1 und2 gezeigten variablen Turbinen- oder Verdichtergeometrien kann die Innenverzahnung6 und/oder die Außenverzahnung7 voll umfänglich oder lediglich an bestimmten Kreissegmentabschnitten angeordnet sein, wobei die Verzahnungen6 und7 sowie der Zahnkranz8 evolventische, zykloidische oder kerbartige Zähne aufweisen können. Selbstverständlich ist anstelle der Verzahnungen6 ,7 und des Zahnkranzes8 auch ein entsprechender Reibschluss denkbar, wobei die gezeichneten Verzahnungen6 ,7 ,8 eine höhere Stellsicherheit ermöglichen und weniger schmutzanfällig sind. - Sowohl der variablen Turbinen- oder Verdichtergeometrie
1 nach der1 als auch derjenige nach der2 , ist gemeinsam, dass beide aus einer axialen Richtung montierbar sind, wobei die axiale Montagerichtung in beiden Figuren mit den Pfeil14 bezeichnet ist. - Bei der variablen Turbinen- oder Verdichtergeometrie
1 nach der3 ist ein innen liegender Verstellring4 vorgesehen, welcher mit einer Außenverzahnung7' mit dem Zahnkranz8 der Leitschaufel3 kämmt. Die Leitschaufel3 ist in diesem Fall über ihren Schaufellagerzapfen9 und über einen Lagerkragen10 im Schaufellagerring2 drehbar gelagert. Generell gilt hierbei, dass die Zähneanzahl an der Innenverzahnung6 , der Außenverzahnung7 ,7' und am Zahnkranz8 durch eine Anzahl der Leitschaufeln3 ganzzahlig teilbar sein muss, damit sämtliche Leitschaufeln3 dieselbe Position zueinander einnehmen können. - Gemäß der
4 ist eine variable Turbinen- oder Verdichtergeometrie1 gezeigt, bei welcher einer jeweiligen Leitschaufel3 gegenüberliegend ein federbeaufschlagter Nocken15 vorgesehen ist, der die Leitschaufel3 in Richtung des Schaufellagerrings2 vorspannt. Mittels dieses Nockens15 kann insbesondere eine axiale Positionierung und das Einstellen eines Spaltspiels, das heißt das Einstellen eines Spiels zwischen der Leitschaufel3 und einer gegenüberliegenden Wandung erfolgen. - Generell können bei allen gezeigten Ausführungsformen die Leitschaufeln
3 im Metallspritzgussverfahren hergestellt oder geschmiedet sein, wobei alternativ auch vorstellbar ist, dass die Leitschaufeln3 aus Keramik, insbesondere mittels eines keramischen Spritzgussverfahrens hergestellt werden. Demgegenüber ist der Schaufellagerring2 üblicherweise als Blechteil, insbesondere als Biege-, Stanz- oder Drehteil ausgebildet. Analog zu den Leitschaufeln3 kann auch der Verstellring4 im Metallspritzgussverfahren hergestellt oder aus Keramik ausgebildet sein. Insbesondere die Ausbildung aus Keramik bietet dabei den großen Vorteil, dass derartige Leitschaufeln3 bzw. Verstellringe4 auch bei Ottomotoren, eingesetzt werden können. - Durch die Tatsache, dass die erfindungsgemäße variable Turbinen- oder Verdichtergeometrie
1 aus lediglich einer axialen Richtung14 montierbar und in entgegengesetzter Richtung demontierbar ist, können die Montage bzw. Demontage derselben deutlich vereinfacht und damit die Fertigungskosten reduziert werden. Durch die einstückige Ausbildung der Leitschaufeln3 , insbesondere mit Zahnkranz8 , Leitschaufelblatt5 , Lagerkragen10 und Schaufellagerzapfen9 kann darüber hinaus die Teilevielfalt reduziert werden, was ebenfalls zu einer Senkung der Herstellungskosten, insbesondere im Lager- und Logistikbereich, führt. Vor allem kann jedoch aber die separate und aufwendige Montage von Verstellhebeln, wie dies bei bisherigen variablen Turbinengeometrien Gang und Gäbe ist, entfallen. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- - DE 102004023210 A1 [0002]
- - US 3068638 [0003]
Claims (13)
- Ladeeinrichtung, insbesondere ein Abgasturbolader für ein Kraftfahrzeug, mit einer variablen Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie (
1 ), umfassend einen Schaufellagerring (2 ) mit drehbar daran/darin gelagerten Leitschaufeln (3 ) und einen Verstellring (4 ) zum Verstellen der Leitschaufeln (3 ), dadurch gekennzeichnet, – dass jede Leitschaufel (3 ) zumindest ein Leitschaufelblatt (5 ), einen Schaufellagerzapfen (9 ) und einen Zahnkranz (8 ) aufweist, die einstückig miteinander ausgebildet sind, – dass die variable Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie (1 ) derart ausgebildet ist, dass sie aus lediglich einer axialen Richtung (14 ) zusammensteckbar und montierbar ist. - Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die variable Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie (
1 ) derart ausgebildet ist, dass die Leitschaufeln (3 ) bei einem Verdrehen des Verstellringes (4 ) nicht nur eine Drehbewegung, sondern auch eine Translationsbewegung ausführen. - Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaufellagerring (
2 ) eine Außenverzahnung (7 ) und der Verstellring (4 ) eine Innenverzahnung (6 ) aufweisen, die jeweils in den Zahnkranz (8 ) der dazwischen angeordneten Leitschaufeln (3 ) eingreifen. - Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die variable Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie (
1 ) über Stützkonturen eines Gehäuses der Ladeeinrichtung abgestützt ist. - Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Leitschaufel (
3 ) zusätzlich einen Lagerkragen (10 ) aufweist, der ebenfalls einstückig mit dem Leitschaufelblatt (5 ), dem Schaufellagerzapfen (9 ) und dem Zahnkranz (8 ) ausgebildet ist. - Ladeeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Leitschaufel (
3 ) über den zugehörigen Lagerkragen (10 ) und den Schaufellagerzapfen (2 ) im Schaufellagerring (2 ) gelagert ist. - Ladeeinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die variable Turbinen- und/oder Verdichtergeometrie (
1 ) zusätzlich eine Deckscheibe (11 ) aufweist, welche zusammen mit dem Schaufellagerring (2 ) Lagerausnehmungen (12 ) für den jeweiligen Lagerkragen (10 ) der daran gelagerten Leitschaufeln (3 ) bildet. - Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellring (
4 ) über ein Kugellager, ein Rollenlager oder ein Wälzlager am Schaufellagerring (2 ) gelagert ist. - Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschaufeln (
3 ) auf einer dem Schaufellagerring (2 ) gegenüberliegenden Seite über federbeaufschlagte Nocken (15 ) in Richtung des Schaufellagerrings (2 ) vorgespannt sind. - Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellring (
4 ) eine Außenverzahnung (7' ) aufweist, die in den Zahnkranz (8 ) der Leitschaufeln (3 ) eingreift. - Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, – dass die Leitschaufeln (
3 ) im Metallspritzgussverfahren (MIM metall inject moulding) hergestellt oder geschmiedet sind, oder – dass die Leitschaufeln (3 ) aus Keramik ausgebildet sind, und/oder – dass der Schaufellagerring (2 ) als Biege-, Stanz- oder Drehteil ausgebildet ist, und/oder – dass der Verstellring (4 ) im Metallspritzgussverfahren (MIM metall inject moulding) hergestellt oder aus Keramik ausgebildet ist. - Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckscheibe (
11 ) als Biege-, Stanz- oder Drehteil ausgebildet ist. - Verfahren zur Montage einer Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei welchem der Schaufellagerring (
2 ), die Leitschaufeln (3 ), der Verstellring (4 ) und eine eventuell vorhandene Deckscheibe (11 ) aus lediglich einer axialen Richtung (14 ) zusammengesteckt und vollständig montiert werden.
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2009
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