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DE102009010977A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Starten eines Verbrennungsmotors - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Starten eines Verbrennungsmotors Download PDF

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DE102009010977A1
DE102009010977A1 DE102009010977A DE102009010977A DE102009010977A1 DE 102009010977 A1 DE102009010977 A1 DE 102009010977A1 DE 102009010977 A DE102009010977 A DE 102009010977A DE 102009010977 A DE102009010977 A DE 102009010977A DE 102009010977 A1 DE102009010977 A1 DE 102009010977A1
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Germany
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starter
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DE102009010977A
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Inventor
Manfred Lauer
Robert Kellner
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines
    • F02N11/087Details of the switching means in starting circuits, e.g. relays or electronic switches
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Power Engineering (AREA)
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  • Motor And Converter Starters (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Starter zum Starten eines Verbrennungsmotors, umfassend eine Start-Schaltereinheit, mittels derer ein Hauptstrompfad zwischen einer Batterie und einem Startermotor geöffnet bzw. geschlossen wird. Der Hauptstrompfad ist dabei derart ausgestaltet, dass durch entsprechende Ansteuerung zumindest einer mit einer Steuerelektronik ansteuerbaren zweiten Schalteinheit ein unterschiedlicher Gesamtwiderstand des Hauptstrompfades während des Startvorgangs zwischen Batterie und Startermotor einstellbar ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Starter zum Starten eines Verbrennungsmotors nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie auf ein Verfahren zur Ansteuerung eines derartigen Starters.
  • Um Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen zu reduzieren, werden derzeit Verfahren und Systeme entwickelt und zum Teil auch bereits eingesetzt, welche eine Start-Stopp-Funktion enthalten, die die als Brennkraftmaschine ausgestaltete Antriebseinheit eines Kraftfahrzeugs unter bestimmten Voraussetzungen bzw. bei Vorliegen vorgegebener Abschaltbedingungen automatisch abschaltet und bei Vorliegen vorgegebener Einschaltbedingungen automatisch wieder einschaltet. Derartige Verfahren und Systeme sind vor allem für den Stadtverkehr zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs geeignet, da im Stadtverkehr das Fahrzeug oft an Ampeln oder aufgrund des Verkehrs zum Stehen kommt und der Betrieb der Brennkraftmaschine nicht erforderlich ist.
  • Üblicherweise wird der Motorstart bei derartigen Start-Stopp-Systemen mit einem kostengünstigen Ritzelstarter durchgeführt. Bekannte Ritzelstarter umfassen zumindest ein sog. Einrückrelais, welches bei Startaufforderung aufgrund eines in der Relaisspule aufgebauten Magnetfeldes den Relaisanker anzieht, wodurch das Ritzel über den Einrückhebel nach vorne gegen den Zahnkranz geschoben wird. Gleichzeitig schließt der Relaisanker des Einrückrelais über eine Kontaktbrücke den Hauptstromkreis des Startermotors zwischen Batterie und Startermotor, so dass sich der als Elektromotor ausgebildete Startermotor in Bewegung setzen (drehen) und die mit ihm mittels Ritzel verbundene Antriebswelle zum Drehen bringen kann.
  • Die Verwendung von kostengünstigen Ritzelstartern hat jedoch einige Nachteile. So beschreibt die DE 10 2006 047 608 A1 das Problem eines sog. Kontaktschweißens. Hierbei handelt es sich um einen elektrischen Überschlag, der durch die beim Öffnen und Schließen des Relaisschalters verursachten hohen Feldstärken an den Schaltkontakten hervorgerufen werden kann. Zur Lösung dieses Problems sieht die o. g. Schrift einen zusätzlichen Schalter vor, der parallel zum Relaisschalter angeordnet ist und derart betrieben wird, dass er zumindest beim Ein- oder Ausschalten des Relaisschalters geschlossen ist.
  • Ein weiteres Problem bei der Verwendung von 12 V-Ritzelstartern zum Starten eines Verbrennungsmotors im Rahmen einer Start-Stopp-Einrichtung stellen die unter Umständen sehr hohen Spannungseinbrüche an der Batterie beim Starten des Verbrennungsmotors bis unter 8 V dar. Dies kann zu Störungen im Bordnetz und zu Fehlfunktionen bzw. Fehleinträgen in verschiedenen Steuergeräten führen. Aufgabe der Erfindung ist es, dieses Problem zu Lösen oder zumindest zu minimieren.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Starter nach Anspruch 1, sowie ein Verfahren zur Ansteuerung eines entsprechenden Starters nach Anspruch 6 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Der erfindungsgemäße Ritzelstarter zum Starten eines Verbrennungsmotors umfasst gemäß dem Stand der Technik ein Einschaltrelais bzw. eine Start-Schalteinheit, mittels derer ein Hauptstrompfad zwischen einer einen Startmotor speisenden Batterie und dem Startermotor geöffnet oder geschlossen wird. Dazu wird – wie bereits eingangs beschrieben – bei Verwendung eines Einschaltrelais als Start-Schalteinheit bei einer Startaufforderung aufgrund eines in der Start-Relaisspule aufgebauten Magnetfeldes der Relaisanker angezogen, wodurch das Ritzel über den Einrückhebel nach vorne gegen den Zahnkranz geschoben wird. Gleichzeitig schließt der Relaisanker des Einrückrelais über eine Kontaktbrücke den Hauptstromkreis des Startermotors zwischen Batterie und Startermotor, so dass sich der als Elektromotor ausgebildete Startermotor in Bewegung setzen (drehen) und die mit ihm mittels Ritzel verbundene Antriebswelle zum Drehen bringen kann.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Hauptstrompfad zumindest eine zweite Schalteinheit umfasst, die mittels einer Steuerelektronik derart ansteuerbar ist, dass während des gesamten Startvorgangs des Verbrennungsmotors unterschiedliche Gesamtwiderstände im Hauptstrompfad zwischen der Batterie und des Startermotors einstellbar sind bzw. anliegen. Durch eine entsprechende Auslegung bzw. Änderung des Gesamtwiderstands während des Startvorgangs kann der Spannungseinbruch, der normalerweise beim Startvorgang beim Schließen der Start-Schalteinheit hervorgerufen wird, deutlich reduziert werden.
  • Vorteilhafterweise ist die zweite Schalteinheit derart ansteuerbar, dass beim Schließen des Hauptstrompfades durch die Start-Schalteinheit zu Beginn des Startvorgangs im Hauptstrompfad ein erster Gesamtwiderstand zwischen der Batterie und dem Startermotor anliegt, und nach einem vorgegebenen Zeitintervall nach Schließen des Hauptstrompfades ein zweiter Gesamtwiderstand im Hauptstrompfad zwischen der Batterie und dem Startermotor anliegt, wobei der zweite Gesamtwiderstand kleiner ist als der erste Gesamtwider stand. Demnach wird beim Startvorgang die zweite Schalteinheit derart angesteuert, dass zu Beginn des Startvorgangs beim Schließen der Start-Schalteinheit (durch die der Hauptstrompfad beim Start erstmalig geschlossen wird) der erste Gesamtwiderstand anliegt und nach einem vorgegebenen Zeitintervall die zweite Schalteinheit derart betätigt wird, dass der zweite Gesamtwiderstand anliegt.
  • Aufgrund der entsprechenden Ausgestaltung des Starters wird der Starter beim Motorstart aufgrund des anliegenden höheren Gesamtwiderstands vor dem Startermotor für eine bestimmte Zeit mit einer reduzierten Spannung betrieben. Dadurch wird die Batterie zunächst auch nur mit einer reduzierten Stromentnahme belastet und der der Spannungseinbruch bildet sich nicht so stark aus. Erst nach Ablauf des vorgegebenen Zeitintervalls nach dem Anlaufen bzw. nach dem Einspuren wird der Starter aufgrund des dann niedrigeren Gesamtwiderstands vor dem Startermotor mit einer höheren Spannung, idealerweise mit der vollen Spannung betrieben. Obwohl der Startermotor mit der höheren Spannung betrieben wird, wird die Stromentnahmen aus der Batterie nicht signifikant ansteigen sondern den Wert annehmen der von der Drehzahl und Belastung vorgegeben wird. Dadurch reduziert sich auch der Spannungseinbruch an der Batterie entsprechend. Auch aufgrund der hervorgerufenen Vorbelastung der Batterie (die dadurch in der Lage ist, nun einen höheren Strom zu liefern) wird der Spannungseinbruch reduziert. (Der Spannungseinbruch entsteht durch die Stromaufnahme beim Einschalten des üblicherweise stehenden Starters.
  • Um ein derartiges Gesamtwiderstandsverhalten im Hauptstrompfad zwischen Batterie und Startermotor erreichen zu können, muss der Starter, insbesondere der Hauptstrompfad entsprechend ausgebildet sein. Hierzu gibt es verschiedene Alternativen. Zur Vereinfachung wird im Folgenden unter einem Schließen der Start-Schalteinheit ein Schließen des Hauptstrompfades durch Schließen des Schließschalters der Start-Schalteinheit verstanden.
  • Weiter bedeutet ein Schließen der zweiten Schalteinheit, dass der Stromfluss im Hauptstrompfad über den Schalter der zweiten Schalteinheit zugelassen wird. Ist die zweite Schalteinheit geöffnet, wird kein Stromfluss zugelassen.
  • In einer ersten Alternative ist der Starter bzw. der Hauptstrompfad derart ausgestaltet, dass die ansteuerbare zweite Schalteinheit mit der Start-Schalteinheit bzw. dem den Hauptstromkreis schließenden Schalter der Start-Schalteinheit in Serie geschaltet ist. Parallel zu dieser ansteuerbaren zweiten Schalteinheit ist ein Widerstandselement angeordnet, so dass sich bei geschlossener Start-Schalteinheit und geöffneter zweiter Schalteinheit ein höhere Gesamtwiderstand im Hauptstrompfad vor dem Startermotor einstellt bzw. anliegt, als bei geschlossenem Start-Schalteinheit und geschlossener zweiter Schalteinheit. Vorteilhafterweise wird dazu die zweite Schalteinheit mit einem niederohmigen Lastwiderstand überbrückt. Die zweite Schalteinheit kann hierbei als Lastrelais ausgebildet sein, und das Widerstandselement kann ein separates Bauelement (Lastwiderstand) sein. Alternativ kann an Stelle eines separaten Bauelements auch der Leiter in dem Teil ohne dem Schalter derart ausgestaltet sein, dass er einen höheren Widerstand erzeugt, als der Leiter im anderen Teil der Parallelschaltung mit der zweiten Schalteinheit.
  • Bei einer derartigen Ausgestaltung wird während des Startvorgangs die zweite Schalteinheit derart angesteuert, dass während des Schließens bzw. zeitgleich mit dem Schließen der Start-Schalteinheit der Stromfluss durch die zweite Schalteinheit unterbrochen ist, d. h. der Schalter ist zu diesem Zeitpunkt geöffnet. Der Strom fließt somit von der Batterie über das Widerstandselement zum Startermotor, wodurch der Startermotor mit einer reduzierten Spannung betrieben wird. Demnach wird die Batterie zu diesem Zeitpunkt auch nur mit einer reduzierten Stromentnahme belastet. Erst nach einem vorgegebenen Zeitintervall nach Schließen der Start-Schalteinheit wird der Stromfluss durch die zweite Schalteinheit zugelassen, d. h. der Schalter wird geschlossen. Dadurch fließt der Strom (aufgrund des geringeren Widerstands in diesem Pfad) vorrangig über den den Schalter umfassenden Pfad. Dadurch wird der Startermotor mit einer höheren Spannung beaufschlagt. Da sich die Maschine aber bereits in Bewegung befindet, wird die anfängliche Änderung der Stromentnahme (zusätzliche Stromentnahme) an der Batterie deutlich geringer ausfallen und der Spannungseinbruch reduziert sich im Vergleich zu herkömmlichen Startern entsprechend.
  • In einer weiteren Alternative ist der Starter bzw. der Hauptstrompfad derart ausgestaltet, dass die ansteuerbare zweite Schalteinheit parallel zu einer zumindest die Start-Schalteinheit bzw. den den Hauptstromkreis schließenden Schalter der Start-Schalteinheit und ein Widerstandselement umfassende Schalter-Widerstands-Serienschaltung angeordnet ist, so dass sich bei geschlossener Start-Schalteinheit und geöffneter zweiter Schalteinheit ein höherer Gesamtwiderstand im Hauptstrompfad vor dem Startermotor einstellt bzw. anliegt, als bei geschlossener zweiter Schalteinheit. Auch hier kann die zweite Schalteinheit als Lastrelais ausgebildet sein und das Widerstandselement ein separates Bauelement (Lastwiderstand) sein. Alternativ kann an Stelle eines separaten Bauelements auch der Leiter in der den Schalter der Starteinheit umfassenden Teil der Parallelschaltung derart ausgestaltet sein, dass der einen höheren Widerstand erzeugt, als der Leiter im anderen Teil der Parallelschaltung.
  • Bei einer derartigen Ausgestaltung wird während des Startvorgangs die zweite Schalteinheit derart angesteuert, dass während des Schließens bzw. zeitgleich mit dem Schließen der Start-Schalteinheit der Stromfluss durch die zweite Schalteinheit unterbrochen ist, d. h. der Schalter ist zu diesem Zeitpunkt geöffnet. Der Strom fließt somit von der Batterie über die Schalter-Widerstands-Serienschaltung zum Startermotor, wodurch der Startermotor mit einer reduzierten Spannung betrieben wird. Demnach wird die Batterie zu diesem Zeitpunkt auch nur mit einer reduzierten Stromentnahme belastet.
  • Erst nach einem vorgegebenen Zeitintervall nach Schließen der Start-Schalteinheit wird der Stromfluss durch die zweite Schalteinheit zugelassen, d. h. der Schalter wird geschlossen. Dadurch fließt der Strom (aufgrund des geringeren Widerstands in diesem Pfad) vorrangig über den (nur) den zweiten Schalter umfassenden Pfad. Dadurch wird der Startermotor mit einer höheren Spannung beaufschlagt. Da sich die Maschine aber bereits in Bewegung befindet, wird die anfängliche Änderung der Stromentnahme (zusätzliche Stromentnahme) an der Batterie deutlich geringer ausfallen und der Spannungseinbruch reduziert sich im Vergleich zu herkömmlichen Startern entsprechend.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt die
  • 1 eine erste alternative Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Starters, und
  • 2 eine zweite alternative Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Starters.
  • In der 1 ist ein Starter zum Starten eines hier nicht dargestellten Verbrennungsmotors in einem Kraftfahrzeug in vereinfachter Form mit einer Batterie B einem Startermotor M dargestellt, welche bei geschlossenem Hauptstrompfad HP miteinander verbunden sind. Der Starter umfasst eine erste Start-Schalteinheit SE mit einem Schließschalter S0, mittels dessen der Hauptstrompfad HP über den Hauptstrompfad HP_A geschlossen wird. Die Start-Schalteinheit SE ist hier in sehr vereinfachter Form dargestellt. Prinzipiell ist die Start-Schalteinheit SE als Einrückrelais ausgebildet, welches bei Startaufforderung Kl 50 durch ein in der Relaisspule aufgebauten Magnetfeldes den Relaisanker anzieht, wodurch das Ritzel über den Einrückhebel nach vorne gegen den Zahnkranz geschoben wird. Gleichzeitig schließt der Relaisanker des Einrückrelais über eine Kontaktbrücke bzw. Schließschalter S0 den Hauptstromkreis zwischen Batterie B und Startermotor M, so dass sich der als Elektromotor ausgebildete Startermotor M in Bewegung setzen (drehen) und die mit ihm mittels Ritzel verbundene Antriebswelle zum Drehen bringen kann.
  • Weiter ist eine mit einer Steuerelektronik E ansteuerbare zweite Schalteinheit S1 im vorgesehen, die mit der Start-Schalteinheit SE bzw. mit dem Schließschalter S0 der Start-Schalteinheit SE in Serie geschaltet ist. Parallel zu der ansteuerbaren Schalteinheit S1 ist ein Widerstandselement R angeordnet, so dass bei geschlossener Start-Schalteinheit SE bzw. S0 und geöffneter zweiter Schalteinheit S1 die Batterie B über den ersten Teil-Hauptstrompfad HP_A mit dem Startermotor M verbunden ist, wobei bei geschlossener zweiter Schalteinheit S1 die Batterie über den ersten und zweiten Teil-Hauptstrompfad HP_A und HP_B mit dem Startermotor M verbunden ist.
  • Zum Erreichen eines geringeren Spannungseinbruchs an der Batterie beim Starten des hier nicht dargestellten Verbrennungsmotors erfolgt die Ansteuerung des Starters wie folgt, wobei davon ausgegangen wird, dass unter der Voraussetzung, dass die zweiten Schalteinheit S1 stromlos ist, der Schalter der zweiten Schalteinheit geschlossen ist: Im Startfall wird die Klemme 50 Kl 50 aktiv und betätigt dadurch die Schalt-Starteinheit SE, wodurch der Schließschalter S0 geschlossen wird. Gleichzeitig wird aufgrund des Signals der aktiven Klemme 50 Kl 50 die zweite Schalteinheit S1 durch entsprechende Ansteuerung durch die Steuerelektronik E derart bestromt, dass sich die Schalteinheit S1 für ein vorgegebenes Zeitintervall von bspw. 200 ms öffnet, so dass der Startstrom im Hauptstromkreis HP_A über den Widerstand R geführt und somit begrenzt wird. Dadurch wird die Batterie nur mit einer reduzierten Stromentnahme belastet.
  • Nach der voreingestellten Verzögerungszeit wird die zweite Schalteinheit S1 geschlossen, so dass die Batterie B und der Startermotor M (u. a.) über die niederohmige Leitung verbunden werden, vgl. Teil-Hauptstrompfad HP_B. Ab diesem Zeitpunkt wird der Startermotor M somit mit voller Spannung betrieben. Da sich aber in der drehenden Maschine bereits eine entgegen der Betriebsspannung gerichtete Energie (Gegen-EMK, bzw. Gegen-ElektroMotorischeKraft) aufgebaut hat, fällt die Stromentnahme an der Batterie nun deutlich geringer als und der Spannungseinbruch reduziert sich entsprechend.
  • Analog zur 1 ist der Starter gemäß 2 zum Starten eines hier nicht dargestellten Verbrennungsmotors in einem Kraftfahrzeug in vereinfachter Form ebenfalls mit einer Batterie B einem Startermotor M dargestellt, welche bei geschlossenem Hauptstrompfad HP miteinander verbunden sind. Der Starter umfasst eine erste Start-Schalteinheit SE mit einem Schließschalter S0, mittels dessen der Hauptstrompfad HP über den Hauptstrompfad HP_A, der einen niederohmigen Widerstand R umfasst, geschlossen wird. Die Start-Schalteinheit SE ist hier ebenfalls in sehr vereinfachter Form dargestellt, wobei die Funktionsweise die gleiche ist, wie sie in 1 beschrieben wurde.
  • Weiter ist eine mit einer Steuerelektronik E ansteuerbare zweite Schalteinheit S1 im vorgesehen, die parallel zu einer die Start-Schalteinheit SE bzw. den Schließschalter S0 und den Widerstand R umfassende Schalter-Widerstands-Serienschaltung angeordnet ist, so dass bei geschlossener Start-Schalteinheit SE bzw. S0 und geöffneter zweiter Schalteinheit S1 die Batterie B über den ersten Teil-Hauptstrompfad HP_A mit dem Startermotor M verbunden ist, wobei bei geschlossener zweiter Schalteinheit S1 die Batterie über den ersten und zweiten Teil-Hauptstrompfad HP_A und HP_B mit dem Startermotor M verbunden ist. Die zweite Schalteinheit S1 kann auch durch einen geeigneten Mosfet ersetzt werden.
  • Zum Erreichen eines geringeren Spannungseinbruchs an der Batterie beim Starten des hier nicht dargestellten Verbrennungsmotors erfolgt die Ansteue rung des Starters wie folgt, wobei davon ausgegangen wird, dass unter der Voraussetzung, dass die zweiten Schalteinheit S1 stromlos ist, der Schalter der zweiten Schalteinheit geschlossen ist: Im Startfall wird die Klemme 50 Kl 50 aktiv und bestätigt dadurch die Schalt-Starteinheit SE, wodurch der Schließschalter S0 geschlossen wird. Gleichzeitig wird aufgrund des Signals der aktiven Klemme 50 Kl 50 die zweite Schalteinheit S1 durch entsprechende Ansteuerung durch die Steuerelektronik E derart bestromt, dass sich die Schalteinheit S1 für ein vorgegebenes Zeitintervall von bspw. 200 ms öffnet, so dass der Startstrom im Hauptstromkreis HP über den den Widerstand R umfassenden Teil-Hauptstrompfad HP_A geführt und somit begrenzt wird. Dadurch wird die Batterie nur mit einer reduzierten Stromentnahme belastet.
  • Nach der voreingestellten Verzögerungszeit wird die zweite Schalteinheit S1 geschlossen, so dass die Batterie B und der Startermotor M über die niederohmige Leitung des Teil-Hauptstrompfads HP_B verbunden werden. Ab diesem Zeitpunkt wird der Startermotor M somit mit voller Spannung betrieben. Da sich aber in der drehenden Maschine bereits eine Gegen-Elektromotorische Kraft (GegenEMK) aufgebaut hat, fällt die Stromentnahme an der Batterie nun deutlich geringer als und der Spannungseinbruch reduziert sich entsprechend.
  • Der erfindungsgemäße Starter sowie die angegebene Ansteuerung des erfindungsgemäßen Starter bringt – wie bereits oben erläutert wurde – eine Reihe von Vorteilen. Ein wesentlicher Punkt ist, dass die hohen Spannungseinbrüche an der Batterie sowie im gesamten Bordnetz während des Startvorgangs stark reduziert werden können, wobei gleichzeitig aber die Maximalleistung des Starters erhalten bleiben kann. Ggf. kann mit einem derartigen Starter eine im Sinne der Leistung kleinere Batterie verwendet werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102006047608 A1 [0004]

Claims (8)

  1. Starter zum Starten eines Verbrennungsmotors, umfassend eine Start-Schaltereinheit, mittels derer ein Hauptstrompfad zwischen einer Batterie und einem Startermotor geöffnet bzw. geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet dass der Hauptstrompfad (HP, HP_A, HP_B) derart ausgestaltet ist, dass durch entsprechende Ansteuerung zumindest einer mit einer Steuerelektronik (E) ansteuerbaren zweiten Schalteinheit (51) ein unterschiedlicher Gesamtwiderstand des Hauptstrompfades (HP_A, HP_B) während des Startvorgangs zwischen Batterie (B) und Startermotor (M) einstellbar ist.
  2. Starter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schalteinheit (S1) derart ansteuerbar ist, dass beim Schließen des Hauptstrompfades (HP, HP_A) durch die Start-Schalteinheit (SE, S0) zu Beginn des Startvorgangs im Hauptstrompfad (HP, HP_A) ein erster Gesamtwiderstand anliegt und nach einem vorgegebenen Zeitintervall nach Schließen des Hauptstrompfades (HP) durch die Start-Schalteinheit im Hauptstrompfad (HP, HP_B) ein zweiter Gesamtwiderstand anliegt, wobei der zweite Gesamtwiderstand kleiner als der erste Gesamtwiderstand ist.
  3. Starter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ansteuerbare zweite Schalteinheit (S1) mit der Start-Schalteinheit (S0) in Serie geschaltet ist und parallel zur ansteuerbaren zweite Schalteinheit (S1) ein Widerstandselement (R) angeordnet ist, so dass sich bei geschlossener Start-Schalteinheit (S0) und geöffneter zweiter Schalteinheit (S1) ein höherer Gesamtwiderstand im Hauptstrompfad (HP, HP_A) einstellt, als bei geschlossener Start-Schalteinheit (S0) und geschlossener zweiter Schalteinheit (S1).
  4. Starter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ansteuerbare zweite Schalteinheit (S1) parallel zu einer zumindest die Start-Schalteinheit (S0) und ein Widerstandselement (R) umfassende Schalter-Widerstands-Serienschaltung angeordnet ist, so dass sich bei geschlossener Start-Schalteinheit (S0) und geöffneter zweiter Schalteinheit (S1) ein höherer Gesamtwiderstand im Hauptstrompfad (HP, HP_A) einstellt, als bei geschlossener zweiter Schalteinheit (S1).
  5. Starter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerstandselement (R) als separates Bauteil oder durch eine entsprechende Auslegung des elektrischen Leiters ausgebildet ist.
  6. Verfahren zur Ansteuerung eines Starters nach einem der vorangegangen Ansprüche, wobei zum Starten des Verbrennungsmotors die Start-Schaltereinheit derart positioniert wird, dass der Hauptstrompfad von der Batterie zu einem Startermotor geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schalteinheit (S1) während des Startvorgangs derart angesteuert wird, dass zu Beginn des Startvorgangs beim Schließen der Start-Schalteinheit (SE, S0) im Hauptstrompfad (HP, HP_A) ein erster Gesamtwiderstand anliegt und nach einem vorgegebenen Zeitintervall ein zweiter Gesamtwiderstand anliegt, wobei der zweite Gesamtwiderstand wobei der zweite Gesamtwiderstand kleiner als der erste Gesamtwiderstand ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6 zur Ansteuerung eines Starters nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn des Startvorgangs bei Schließen der Start-Schalteinheit (S0) die zweite Schalteinheit (S1) derart angesteuert wird, dass während des Schließens der Start-Schalteinheit (S0) der Stromfluss durch die die zweite Schalteinheit (S1) unterbrochen ist und nach Ablauf eines vorgegebenen Zeitintervall nach dem Schließen der Start-Schalteinheit (S0) der Stromfluss durch die zweite Schalteinheit (S1) zugelassen wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 6 zur Ansteuerung eines Starters nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn des Startvorgangs bei Schließen der Start-Schalteinheit (S0) die zweite Schalteinheit (S1) derart angesteuert wird, dass der Stromfluss durch die zweite Schalteinheit (S1) unterbrochen ist nach Ablauf eines vorgegebenen Zeitintervall nach dem Schließen der Start-Schalteinheit (S0) der Stromfluss durch die zweite Schalteinheit (S1) zugelassen wird.
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