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Die
Erfindung betrifft eine flexible Abdeckung für Werkzeugmaschinen
oder dergleichen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
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Derartige
flexible Abdeckungen werden bei Werkzeugmaschinen verwendet, um
empfindliche Maschinenelemente, wie beispielsweise Führungen, etc.
gegenüber einem Arbeitsraum, in dem ein Werkstück
bearbeitet wird, abzudecken. Dabei sind die Abdeckungen beispielsweise
mit einer Spindel der Werkzeugmaschine verbunden und derart ausgeführt,
dass sie deren Bewegung in X- oder Y-Richtung folgen. Aufgrund der äußerst
hohen Zerspanungsgeschwindigkeiten und Vorschübe moderner
Werkzeugmaschinen müssen die Abdeckungen so ausgelegt sein,
dass sie Fahrgeschwindigkeiten bis zu ca. 150 m/min und Beschleunigungen
bis zu 2 g Stand halten. Der Grundaufbau einer derartigen Abdeckung ist
beispielsweise in der
EP
1 042 104 B1 der Anmelderin offenbart. Demgemäß hat
eine gattungsgemäße flexible Abdeckung eine Gliederschürze,
die aus einer Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen Gliedern
besteht. Die Gliederschürze, die bei großen Werkzeugmaschinen
bis zu 4 m hoch und 2 m breit sein kann, wird bei einer Verfahrrichtung
in X-Richtung über obere und untere Führungen
geführt. Ausführungsbeispiele herkömmlicher
Führungen sind in der von der Anmelderin verteilten Druckschrift „Flexible
Glieder-Abdecksysteme” (3/2004) beschrieben.
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In
der
DE 10 2004
045 931 A1 ist eine flexible Abdeckung beschrieben, bei
der die Gliederschürze entlang ihrer unteren Längskante
mit einer Ausnehmung ausgeführt ist, in die ein Führungssteg
einer Führungsschiene eintaucht.
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All
diese Lösungen haben den Nachteil gemeinsam, dass Späne
oder sonstige Verunreinigungen entlang der Gliederschürze
in Schwerkraftrichtung nach unten abgleiten oder herabfallen und
dann in die untere Führungsschiene gelangen, so dass die Bewegung
der Gliederschürze behindert oder gar blockiert werden
kann.
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Dem
gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
flexible Abdeckung zu schaffen, bei der einer Verschmutzung der
unten liegenden Führungsbereiche vorgebeugt ist.
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Diese
Aufgabe wird durch eine flexible Abdeckung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
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Erfindungsgemäß hat
die flexible Abdeckung im Bereich einer in Schwerkraftrichtung unten
liegenden Führungsschiene einen Abstreifer, der weitestgehend
dichtend an einer, vorzugsweise einer arbeitsraumseitigen – Großfläche
der Gliederschürze dichtend anliegt. Durch diese Maßnahme
ist gewährleistet, dass beispielsweise in einem Arbeitsraum
einer Werkzeugmaschine entstehende Späne nicht in den Bereich
der unten liegenden Führungsschiene eingetragen werden
können, so dass einer erhöhten Reibung oder einer
Blockierung der Gliederschürze zuverlässig vorgebeugt
ist. Unter dem Begriff ”Führungsschiene” wird
im Folgenden eine ein- oder mehrteilige Einrichtung verstanden,
entlang der die Gliederschürze während ihrer Horizontalbewegung geführt
ist, dabei kann die Gliederschürze in die Führungsschiene
eintauchen oder auf dieser oder seitlich von dieser geführt
sein.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind
im Bereich der Führungsschiene zwei einander gegenüberliegende
Abstreifer vorgesehen, die beidseitig an der Gliederschürze
anliegen, so dass die Führung beidseitig gegen das Eintreten von
Verunreinigungen geschützt ist. Ein weiterer Vorteil dieser
Konstruktion ist, dass die Gliederschürze durch die beiden
einander gegenüber liegenden Abstreifer seitlich geführt
ist, so dass auf zusätzliche Führungselemente
verzichtet werden kann.
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Bei
einer vereinfachten Variante der Erfindung wird lediglich ein Abstreifer
arbeitsraumseitig angeordnet, während die Führung
entlang der anderen, gegenüberliegenden Großfläche
beispielsweise über ein Gleitstück erfolgt, das
entlang der Führungsschiene ausgeführt ist.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Gliederschürze ”hängend” in
einer oberen Tragführung geführt, so dass das
Gewicht der Gliederschürze im Wesentlichen von dieser oberen Tragführung
aufgenommen wird. Im Bereich der unteren Führungsschiene
können dann beidseitig aus den Großflächen
auskragende Anschlagstücke an der Gliederschürze
ausgebildet sein, die ein seitliches Versetzen der Gliederschürze
im Bereich der unteren Führungsschiene begrenzen.
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Diese
Anschlagstücke können beispielsweise durch einen
Führungsbolzen gebildet werden, der in eine Aufnahme eines
Glieds eingesetzt ist und beidseitig aus den Großflächen
des Glieds auskragt.
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Ein
derartiger Führungsbolzen wird vorzugsweise in Axialrichtung
gesichert, so dass seine Relativposition zum Glied aufrecht erhalten
bleibt.
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Bei
einer alternativen Lösung wird anstelle des seitlich auskragenden
Führungsbolzens ein in Verlängerung eines Glieds
der Gliederschürze angeordneter Führungsbolzen
verwendet, der in einer unteren oder oberen Führung geführt
ist.
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Dieser
Führungsbolzen kann beispielsweise in einen ohnehin vorhandenen
Hohlraum des Glieds eingesetzt werden.
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Bei
einer alternativen Lösung ist die Gliederschürze
an der unteren Führungsschiene über eine Vielzahl
von Führungsrollen abgestützt, so dass die Gliederschürze
entlang der in Schwerkraftrichtung oberen Führung lediglich
seitlich geführt werden muss. Bei dieser Variante wird
es bevorzugt, wenn die Führungsrollen unterhalb des Abstreifers
angeordnet sind, so dass die Führungsrollen wirkungsvoll gegen
Verschmutzen geschützt sind.
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In
dem Fall, in dem die Gliederschürze umgelenkt werden muss,
erfolgt dieses vorzugsweise über in Verlängerung
der Führungsschiene und der oberen Führung angeordnete
Kurvenstücke, wobei der Abstreifer vorzugsweise zumindest
entlang eines Teilbereichs des Kurvenstückes ausgebildet
ist.
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Dieser
im Bereich des Kurvenstücks ausgebildete Abstreifer kann
als Profilabstreifer ausgeführt sein, der hinsichtlich
seiner Kurvenkrümmung an das Kurvenstück angepasst
ist. Im Unterschied dazu ist der Abstreifer in den linearen Bereichen
als Abstreiferlippe ausgeführt.
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In
dem Fall, in dem zwei Abstreifer beidseitig an der Gliederschürze
angreifen, kann es vorteilhaft sein, den Abstand zwischen den Abstreifern
verstellbar auszuführen, so dass die Abstreifer beispielsweise
bei einem Verschleiß nachgestellt werden könnten.
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Bei
einer derartigen Variante ist es vorteilhaft, wenn die beiden Abstreifer
jeweils auf einer Schiene gelagert sind, die über eine
Feder oder eine Federanordnung beabstandet sind, wobei diese Feder/Federanordnung
mittels einer Schraube vorspannbar ist.
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Die
Stützwirkung des Abstreifers ist besonders gut, wenn dieser
vergleichsweise steif, mit einer Shorehärte größer
als 80 Shore, vorzugsweise mit etwa 88 Shore ausgeführt
ist. In diesem Fall kann der Abstreifer die vorgenannte Doppelfunktion:
Abdichtung
und
seitliche Führung
besonders effektiv übernehmen.
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Die
erfindungsgemäße Konstruktion mit einer Abdeckung
der unteren Führung über einen oder mehrere Abstreifer
kann bei beliebigen Führungskonstruktionen, beispielsweise
auch bei einer mit Bezug zur Gliederschürze seitlich versetzten
Führung vorgesehen werden.
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Die
Abstreifer können mit einem Abdeckvorsprung ausgeführt
sein, der Späne weg von der unteren Führung lenkt.
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Zur
Minimierung des Umlenkradius können Glieder der Gliederschürze
mit einem vergleichsweise schmalen Führungsschenkel ausgeführt
sein.
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Sonstige
vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand weiterer
Unteransprüche.
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Im
Folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
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1 den Grundaufbau herkömmlicher
Abdeckungen für Werkzeugmaschinen;
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2 eine
in Schwerkraftrichtung unten liegende Führung einer erfindungsgemäßen
flexiblen Abdeckung mit beidseitig angeordneten Abstreifern;
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3 eine
Variante einer unteren Führung gemäß 2;
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4 ein
Ausführungsbeispiel einer flexiblen Abdeckung mit einseitigem
Abstreifer;
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5 eine
Variante des Konstruktionsprinzips gemäß 4;
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6 ein
Ausführungsbeispiel einer flexiblen Abdeckung mit einseitig
angeordnetem Abstreifer und gegenüberliegendem Gleitstück;
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7 ein
Ausführungsbeispiel einer flexiblen Abdeckung mit unteren
Führungsrollen;
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8a, 8b, 8c eine
Variante eines Glieds einer Gliederschürze, bei der seitlich
auskragende Anschlagstücke durch einen in das Glied eingesetzten
Führungsbolzen ausgeführt sind;
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9a, 9b, 9c, 9d, 9e eine
Variante einer Abdeckung mit einem in Verlängerung eines
Glieds ausgebildeten Führungsbolzen;
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10a, 10b ein
Ausführungsbeispiel einer Abdeckung mit beidseitigem Abstreifer,
und
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11 ein
Ausführungsbeispiel einer Abdeckung mit einer Variante
einer beidseitigen Abstreiferanordnung.
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1 zeigt den prinzipiellen Aufbau herkömmlicher
flexibler Abdeckungen 1 für eine Werkzeugmaschine.
Derartige Abdeckungen 1 sind üblicherweise mit
einem beweglichen Werkzeugmaschinenteil, beispielsweise mit einer
Spindel gekoppelt und folgen deren Verfahrbewegungen in X-Richtung. Diese
Abdeckungen 1 bestehen im Wesentlichen aus einer Gliederschürze 2,
die aus einer Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen Gliedern 4 gebildet ist,
die beispielsweise durch kederartige Verbindungselemente miteinander
verbunden sind. Die Gliederschürze 2 ist entlang
ihrer in Y-Richtung oben und unten liegenden Längskanten
in einer oberen Führung 6 und einer unteren Führung 8 geführt.
In 1a) ist eine Variante dargestellt, bei der die
Gliederschürze 2 in der oberen Führung 6 ”aufgehängt ist”,
wobei beidseitig an der Gliederschürze 2 oder genauer
gesagt an deren Gliedern 4 eine Vielzahl von Führungsrollen 10 drehbar
gelagert sind, die in einer oberen Führungsschiene 12 geführt
sind. Da die Gliederschürze 2 hängend
geführt ist, muss entlang der unteren Führung 8 lediglich
noch eine seitliche Führung erfolgen. Bei der in 1a)
gezeigten Variante sind an der von einem Arbeitsraum 14 (siehe
Pfeile in 1) abgewandten Großfläche
der Gliederschürze 2 eine Vielzahl von seitlich
versetzt dazu verlaufenden Führungszapfen 16 oder
Führungsrollen angeordnet, die in einer etwa U-förmigen nach
oben hin offenen unteren Führungsschiene 18 seitlich
geführt sind.
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Anstelle
dieser seitlichen, vom Arbeitsraum 14 abgewandten Führung
kann gemäß 1b) die untere
Führungsschiene 18 auch mit einem nach oben auskragenden
Führungssteg 20 ausgeführt sein, der
in eine entsprechende Ausnehmung an der unten liegenden Längskante
der Gliederschürze 2 eintaucht. Bei kleineren
Abdeckungen oder relativ niedrigeren Verfahrgeschwindigkeiten kann
auch die obere Führungsschiene 12 mit einem Führungssteg 20 ausgeführt
sein, so dass die Gliederschürze 2 oben und unten über
eine Gleitführung geführt ist (siehe 1b).
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Bei
dem Ausführungsbeispiel gemäß 1c ist
die obere Führungsschiene 12 U-förmig
ausgeführt und umgreift die oben liegende Längskante
der Gliederschürze 2 so dass diese seitlich gleitend
geführt ist. Die Abstützung der Gliederschürze 2 erfolgt dabei
entlang der unteren Führungsschiene 18, die mit
einer Vielzahl von Führungsrollen 22 ausgeführt ist,
auf denen die unten liegende Längskante der Gliederschürze 2 abgestützt
ist. Die untere Führungsschiene 18 ist dabei so
ausgeführt, dass auch eine seitliche Führung der
unteren Längskante gewährleistet ist.
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Die
im Folgenden beschriebene Erfindung lässt sich im Prinzip
bei all diesen Konstruktionsprinzipien einsetzen, unabhängig
davon, ob die Gliederschürze 2 hängend
oder gemäß 1c) im
Bereich der unteren Führung 8 abgestützt
ist.
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Wie
eingangs erläutert, ist all diesen Ausführungen
der Nachteil gemeinsam, dass Späne oder sonstige Verunreinigungen
in den Bereich der unteren Führung 8 eintreten
können, so dass die Bewegung der Gliederschürze 2 behindert
wird.
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2 zeigt
ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Eintreten von Spänen
nahezu ausgeschlossen ist.
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2 zeigt
eine Teildarstellung einer unteren Führung 8 einer
Gliederschürze 2, die in einer nicht dargestellten
oberen Führung ”aufgehängt” ist (siehe 1a).
Die untere Führungsschiene 18 hat zwei Seitenwangen 22, 24,
zwischen denen ein an der unteren Längskante 26 ausgebildeter,
in der Ansicht nach 2 nach unten auskragender Führungsvorsprung 28 angeordnet
ist. Zwischen diesem Führungsvorsprung 28 und
den benachbarten Führungsflächen der Seitenwangen 22, 24 ist
ein vorbestimmter Spalt vorgesehen, so dass der Führungsvorsprung 28 nur
bei einem seitlichen Verschieben der Gliederschürze 2 auf
eine der Seitenwangen 22, 24 aufläuft.
D. h., im Prinzip erfolgt die untere Führung ähnlich
wie bei dem in 1b) dargestellten Ausführungsbeispiel,
wobei anstelle des führungsschienenseitigen Führungssteg 20 (1b)
in kinematischer Umkehr der Führungsvorsprung 28 an
der Gliederschürze 2 ausgebildet ist.
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Gemäß
2 liegt
die untere Längskante
26 der Gliederschürze
2 etwas
oberhalb der beiden Seitenwangen
22,
24. An dem
in
2 obenliegenden Bereich der Seitenwangen
22,
24 der
unteren Führungsschiene
18 sind beidseitig zwei
Halter
30,
32 angesetzt, die jeweils als Profilschienen
ausgeführt sind, wie sie in der nachveröffentlichten
Gebrauchsmusteranmeldung
DE 20 2007 010 597.5 der Anmelderin gezeigt
sind. Die beiden Halter
30,
32 sind jeweils mit
einem etwa schwalbenschwanzförmigen Profil
34 ausgeführt,
in das jeweils ein Abstreifer
36,
38 eingesetzt
ist. Der Einfachheit halber wird hinsichtlich des Aufbaus der Abstreifer
36,
38 und
der Halter
30,
32 auf die oben genannte Anmeldung
verwiesen. Demgemäß haben die Abstreifer
36,
38 jeweils
eine schräg zu dem zugeordneten Halter
32 angestellte
Abstreiferlippe
40,
42, die sich vom Halter
30,
32 weg
hin zur benachbarten Großfläche der Gliederschürze
2 erstreckt,
so dass eine Spitze
44 der Abstreiferlippe
40,
42 jeweils
dichtend und mit einer vorbestimmten Vorspannung an der benachbarten
Großfläche
46,
48 anliegt.
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Die
Abstreifer 36, 38 sind in bekannter Weise als
extrudierte Gummilippe ausgeführt und werden vorzugsweise
relativ steif ausgelegt, wobei die Shorehärte im Bereich
zwischen 80 und 90 Shore liegt. Durch diese Steifigkeit wird die
Gliederschürze 2 durch die beidseitig anliegenden,
symmetrisch zueinander angeordneten Abstreiferlippen 40, 42 mit Bezug
zu der unteren Führungsschiene 18 vorzentriert,
so dass der Führungsvorsprung 28 nur noch zur Auslenkungsbegrenzung
dient.
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Gemäß 2 erstrecken
sich die Halter 30, 32 und die Abstreiferlippen 36, 38 entlang
eines linearen Teils der unteren Führung 8. Zur
Umlenkung der Gliederschürze 2 schließt
sich an die ebenfalls linear verlaufende untere Führungsschiene 18 ein
Kurvenstück 50 an. Erfindungsgemäß ist
es vorgesehen, dass sich der Abstreifer auch in den Bereich dieses Kurvenstücks 50 hinein
erstreckt. Dabei wird es allerdings bevorzugt, wenn sich die Abstreifer 36, 38 lediglich
entlang des linearen Bereiches erstrecken und im Bereich des Kurvenstücks 50 die
Abdichtung durch einen Profilabstreifer erfolgt, der in das Kurvenstück 50 eingesetzt
ist und hinsichtlich der Geometrie an den Krümmungsradius
angepasst ist. Derartige Profilabstreifer werden beispielsweise
in Spritzgießtechnik derart ausgebildet, dass eine dichtende,
jedoch möglichst reibungsfreie Anlage an die Gliederschürze 2 gewährleistet
ist.
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Durch
die erfindungsgemäße Konstruktion ist gewährleistet,
dass in Pfeilrichtung an der Gliederschürze 2 herabfallende
Verunreinigungen, wie beispielsweise Späne nicht im Bereich
der unteren Führung 8 eintreten können
sondern durch die Abstreiferkonstruktion zurückgehalten
werden. Als einzige Lücke verbleibt derjenige Bereich,
in dem zwei benachbarte Glieder 4', 4'' über
die bekannten Keder miteinander verbunden sind – dieser
Bereich kann von der Abstreiferlippe 36, 38 nicht
vollständig abgedichtet werden – diese ”Leckage”-Bereiche
sind jedoch vergleichsweise gering und daher tolerabel.
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Selbstverständlich
ist die Erfindung keinesfalls auf die dargestellte Abstreiferlippengeometrie beschränkt,
sondern es können praktisch beliebige, im Hinblick auf
den jeweiligen Anwendungsfall optimierte Abstreiferprofile eingesetzt
werden.
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3 zeigt
eine Variante des Ausführungsbeispiels mit einer aufgehängten
Gliederschürze 2. Bei dieser Variante ist der
Abstand zwischen den beiden Seitenwangen 22, 24 etwas
größer als beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel,
da sich die Gliederschürze 2 mit ihrer unteren
Längskante 26 weit nach unten in den Bereich zwischen
den Seitenwangen 22, 24 hinein erstreckt. An einigen
oder allen Gliedern 6 der Gliederschürze 2 sind
beidseitig auskragende, kalottenförmige Anschlagstücke 52, 54 ausgebildet,
die beim dargestellten Ausführungsbeispiel etwa zylinderförmig
ausgeführt sind, wobei deren Stirnflächen 58 im
Abstand zu den benachbarten Führungsflächen der
Seitenwangen 22, 24 angeordnet sind – diese
Gleitstücke 52, 54 haben im Prinzip die
gleiche Funktion wie der Führungsvorsprung 28 gemäß 2 – die
seitliche Auslenkung der Gliederschürze 2 soll
durch Anlage eines der Anschlagstücke 52, 54 an
die benachbarte Seitenwange 22, 24 der unteren
Führungsschiene 18 begrenzt werden.
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Aufgrund
des größeren Abstands zwischen den beiden Seitenwangen 22, 24 können
bei dieser Variante die Halter 30, 32 an den inneren
Führungsflächen der Seitenwangen 22, 24 angesetzt
werden, wobei die Abstützung der Halter 30, 32 in
Vertikalrichtung jeweils über eine Stützschulter 56 erfolgt,
die auf der oben liegenden Seitenkante der Seitenwangen 22, 24 aufliegt.
Wie beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel sind die
beiden Abstreifer 36, 38 an den beiden Haltern 30, 32 befestigt,
so dass die schräg angestellten Abstreiferlippen 40, 42 an
den jeweils benachbarten Großflächen der Gliederschürze 2 – oder
genauer gesagt – der Glieder 4 anliegt.
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Auch
bei dieser Variante ist die Gliederschürze 2 über
die beiden symmetrisch zueinander angeordneten Abstreiferlippen 40, 42 vorzentriert,
wobei die seitliche Auslenkung über die beiden Anschlagstücke 52, 54 durch
Anlage an die jeweilige Seitenwange 22, 24 begrenzt
ist.
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4 zeigt
eine vereinfachte Variante des Ausführungsbeispiels aus 3.
Bei dieser Lösung ist die untere Führungsschiene 18 als
U-Profil mit den beiden Seitenwangen 22, 24 ausgeführt.
Die Gliederschürze 2 taucht mit ihrer unteren
Längskante 26 in den Raum zwischen den beiden
Seitenwangen 22, 24 ein, wobei nur arbeitsraumseitig
(links in 4) eine Abstreifeinrichtung
mit der Abstreiferlippe 40 und dem Halter 30 vorgesehen
ist. An den zwischen die Seitenwangen 22, 24 eintauchenden
unteren Endabschnitten der Glieder 4 sind wiederum jeweils beidseitig
auskragende Anschlagstücke 52, 54 ausgebildet,
deren Stirnflächen 58 – wie beim Ausführungsbeispiel
gemäß 3 – im Abstand zur
benachbarten Seitenwange 22, 24 angeordnet sind. Gemäß 4 sind
die Stirnflächen zur Minimierung der Reibung ballig ausgebildet.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel läuft das
in 4 rechts angeordnete Anschlagstück 54 nicht
direkt auf die Seitenwange 24 sondern auf ein Anschlagstück 60 auf,
das innen an die Seitenwange 24 angesetzt ist. Bei dieser Variante
ist auf dem Boden der unteren Führungsschiene 18 noch
ein unteres Gleitstück 62 angesetzt.
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Bei
dieser Variante ist vorausgesetzt, dass rechts von der Gliederschürze 2 keine
Verunreinigungen auftreten, da in diesem Bereich kein Abstreifer vorgesehen
ist.
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5 zeigt
eine vereinfachte Variante des Ausführungsbeispiels gemäß 2.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist lediglich im Bereich
des Arbeitsraums, das heißt links von der Gliederschürze 2 eine
Abstreifeinrichtung mit einer Abstreiferlippe 40 vorgesehen.
Diese hat einen etwas einfacheren Aufbau als die in der vorgenannten
Patentanmeldung der Anmelderin beschriebene Abstreiferlippe, wobei im
Bereich eines Basisteils 64 der Abstreiferlippe 40 keine
an einen Halter angepasste Profilierung ausgebildet ist. Bei dieser
Variante ist der zugeordnete Halter 30 relativ einfach
als etwa L-förmiger Winkel ausgeführt, dessen
kürzerer Schenkel 66 etwas kürzer und
steiler als die Abstreiferlippe 40 ausgeführt
ist, so dass die Auslenkung der Abstreiferlippe 40 nach oben
in 5 durch Auflaufen auf den Schenkel 66 begrenzt
ist. Bei dieser Variante ist zwischen dem Basisteil 64 und
der zugeordneten Seitenwange 22 ein Zwischenstück 68 angeordnet,
das seitlich an der Außenfläche der Seitenwange 22 anliegt,
so dass Basisteil 64 zwischen dem Halter 30 und
dem Zwischenstück 68 eingeklemmt ist. Diese Abstreiferanordnung
mit Halter 30, Abstreifer 36 und Zwischenstück 68 wird über
nicht dargestellte Schrauben mit der Seitenwange 22 verschraubt.
Die Begrenzung des seitlichen Anschlags der Gliederschürze 2 erfolgt bei
dieser Variante – ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel
gemäß 2 – durch einen an
die untere Längskante 26 der Gliederschürze 2 angesetzten Führungsvorsprung 28,
der in den Raum zwischen den beiden Seitenwangen 22, 24 eintaucht.
Rechts von der Gliederschürze 2 ist bei dieser
Variante kein Abstreifer vorgesehen – prinzipiell könnte
jedoch auch die gleiche Abstreifeinrichtung wie auf der linken Seite
angeordnet werden, so dass eine beidseitige Abstreifung erfolgt.
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Der
in 5 dargestellte Halter 30 überdeckt einen
Großteil des Abstreifers, so dass dieser bei Spänebeschuss
gegen Beschädigung geschützt ist. Ein derartiger
Halter oder ein derartiges Abdeckblech kann auch bei den sonstigen
Abstreiferausführungsbeispielen gemäß der
vorliegenden Erfindung eingesetzt werden, um den Abstreifer gegen
Beschädigung zu schützen.
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6 zeigt
ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Gliederschürze 2 entlang
der oberen Führung (s. 1b), c))
nur seitlich geführt ist, so dass die Abstützung
entlang der unteren Führung 8 erfolgen muss. Ähnlich
wie bei dem anhand 1c) erläuterten Grundprinzip
sind beim Ausführungsbeispiel gemäß 6 zwischen
den beiden Seitenwangen 22, 24 an der unteren
Führungsschiene 18 eine Vielzahl von Führungsrollen 21 drehbar
gelagert, deren Achsen an den beiden Seitenwangen 22, 24 abgestützt
sind. Die untere Längskante 26 der Gliederschürze 2 ist
auf dieser Vielzahl von Führungsrollen 21 abgestützt.
Auch bei dem in 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist lediglich arbeitsraumseitig (rechts in 6) eine
Abstreiferanordnung mit einer Abstreiferlippe 42 und einem
profilierten Halter 32 angeordnet, der bei diesem Ausführungsbeispiel, ähnlich
wie bei demjenigen in 3, innenliegend an die Seitenwange 24 angesetzt
ist. Der Halter 32 stützt sich dabei wiederum über
eine Schulter 56 an der Seitenwange 24 ab. Bei
dieser Variante ist unterhalb des Halters 32 ein Stützstück 70 vorgesehen,
auf dem der Halter 32 aufsitzt. Auf dieses Stützstück 70 kann
prinzipiell jedoch verzichtet werden.
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Die
Abstreiferlippe 42 liegt wiederum an den Großflächen 48 der
Glieder 4 der Gliederschürze 2 weitestgehend
dichtend an. Die von der Abstreiferlippe 42 entfernte rückseitige
Großfläche 46 gleitet entlang eines Gleitstücks 72 ab,
gegen das die Gliederschürze 2 über die
Vorspannung der Abstreiferlippe 42 gedrückt wird.
Auf diese Weise ist ebenfalls eine zuverlässige Zentrierung
der Gliederschürze 2 zwischen den beiden Seitenwangen 22, 24 gewährleistet.
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7 zeigt
eine Variante des Ausführungsbeispiels gemäß 6,
wobei eine kürzere Abstreiferlippe 42 als beim
vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels verwendet ist. In
der Perspektive gemäß 7 erkennt
man deutlich die Vielzahl von drehbar an den Seitenwangen 22, 24 gelagerten
Führungsrollen 21, die bei diesem Ausführungsbeispiel
auf die beiden Seitenwangen 22, 24 in Querrichtung
durchsetzenden Schrauben 74 gelagert sind und über
Abstandshalter 76 seitlich mit Bezug zu den Seitenwangen 22, 24 zentriert
sind. Wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist der Halter 32 an die Innenseite der Seitenwange 24 angesetzt,
wobei zur Befestigung beispielsweise die Schrauben 74 verwendet
werden können. Bei dieser Variante sind der Halter 32 und
das Stützstück 70 einstückig
ausgeführt.
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In
das Profil 34 des Halters 32 ist die vergleichsweise
kurze Abstreiferlippe 42 eingesetzt, die sich vom Halter 32 weg
schräg zur nicht dargestellten Gliederschürze 2 erstreckt.
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Sämtliche
vorbeschriebenen Abstreiferlippen gehören zum Standardprogramm
der Anmelderin, so dass im Hinblick auf weitere Details auf den
Internetauftritt www.eitec.ce verwiesen werden
kann. Gegenüber der Abstreiferlippe 42 ist das
Gleitstück 72 an der Seitenwange 22 befestigt.
Im übrigen entspricht dieses Ausführungsbeispiel
dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel, so dass weitere
Erläuterungen entbehrlich sind.
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Die 8a, 8b und 8c zeigen
ein Ausführungsbeispiel, bei dem die in den 3 und 4 dargestellten
Anschlagstücke 52, 54 durch einen Führungsbolzen 78 gebildet
sind, der quer zu den Großflächen des Glieds 4 der
Gliederschürze 2 in eine Aufnahme eingesetzt ist.
Diese Aufnahme ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel
eine Passbohrung, in die der Führungsbolzen 78 mit
leichter Presspassung eingesetzt ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
erfolgt die Axialsicherung des Führungsbolzens 78 mittels
eines Spannstiftes 82, der in eine Radialbohrung 84 des
Führungsbolzens 78 eingeschlagen ist. Ein derartiger
Spannstift 82 besteht beispielsweise aus einer Spannhülse,
deren Außendurchmesser etwas größer als
der Durchmesser der Diagonalbohrung 84 ist. Die Länge
des Spannstiftes 82 ist größer als der
Durchmesser des Führungsbolzens 78, so dass zwei
Endabschnitte 86, 88 radial aus dem Führungsbolzen 78 vorstehen. Diese
Endabschnitte 86, 88 tauchen in einen ohnehin vorhandenen
Hohlraum 90 des Glieds 4 ein, wobei die lichte
Weite W (siehe 8a) des Hohlraums 90 in
etwa dem Außendurchmesser des Spannstiftes 82 entspricht.
Der Führungsbolzen 78 kann mit einer Gleitschicht
versehen sein und/oder aus gehärtetem Stahl oder dergleichen
bestehen.
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Der
Spannstift 82 wird nach dem Einsetzen des Führungsbolzens 78 in
die Aufnahme 80 in den Führungsbolzen 78 in
der Darstellung gemäß 8 von
unten her eingeschlagen bis die Stirnfläche des Endabschnittes 88 des
Spannstiftes 82 mit der benachbarten Stirnfläche
des Glieds 4 bündig abschließt.
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Bei
dem in den 9a bis 9e dargestellten
Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Führungsbolzen 78 nicht
quer zu den Großflächen des Glieds 4 sondern
in Verlängerung eines jeden Glieds 4. 9d zeigt
eine Einzeldarstellung eines derartigen Führungsbolzens 78.
Demgemäß hat dieser eine Abflachung 92,
die an die Geometrie des Hohlraums 90 angepasst ist, so
dass diese Abflachung 92 relativ passgenau in den Hohlraum 90 eingesetzt
werden kann. Der in 9d unten liegende Endabschnitt
des Führungsbolzens 78 ist als Zylinderabschnitt 94 ausgebildet,
mit dem die Gliederschürze 2 zwischen die beiden
Seitenwangen 22, 24 der unteren Führungsschiene 18 (siehe
beispielsweise 3, 4) eintaucht.
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Wie
insbesondere der Schnittdarstellung in 9e entnehmbar
ist, ist der Durchmesser des Zylinderabschnittes 94 größer
als die Breite A des Glieds 4, so dass der Zylinderabschnitt 94 in
der Darstellung gemäß 9e beidseitig über
das Glied 4 hinaus steht, so dass entsprechend der Abstand
zwischen den beiden Seitenwangen 22, 24 wesentlich größer
als die Breite A eines Glieds 4 der Gliederschürze
ist.
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Die
Sicherung des Führungsbolzens 78 erfolgt bei dem
in den 9a bis 9e dargestellten Ausführungsbeispiel
durch Einsetzen von Sicherungsbolzen, die das Glied und die Abflachung 92 in Querrichtung
durchsetzen. Hierzu können in der Abflachung 92 Durchgangsbohrungen 96 zur
Aufnahme derartiger Sicherungsstifte vorgesehen werden. Prinzipiell
kann diese Sicherung jedoch auch durch Prägen des Glieds 4 erfolgen,
so dass dann der Führungsbolzen 78 kraft- und/oder
formschlüssig im jeweiligen Glied 4 aufgenommen
ist.
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Beim
Ausführungsbeispiel gemäß 2 liegen
die beiden Abstreiferlippen 40, 42 beidseitig
an der Gliederschürze 2 an. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist ein Abstreifer mit einer vergleichsweise langen Abstreiferlippe 40, 42 eingesetzt.
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Das
Ausführungsbeispiel gemäß den 10a, 10b zeigt
eine Abstreiferanordnung, bei der die Abstreiferlippen 40, 42 wesentlich
kürzer als beim Ausführungsbeispiel gemäß 2 ausgebildet
sind. Hinsichtlich des Aufbaus dieser Abstreiferlippe sei auf die
parallel hinterlegte Patentanmeldung der Anmelderin verwiesen.
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Eine
Besonderheit des in den 10a, 10b dargestellten Ausführungsbeispiels
liegt darin, dass der Abstand zwischen den beiden Abstreiferlippen 40, 42 verstellbar
ausgeführt ist, so dass die Vorspannung der Abstreifer
und auch deren eventueller Verschleiß ausgeglichen werden
kann.
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Bei
dem in den 10a, 10b dargestellten
Ausführungsbeispiel ist jeder Abstreifer 26, 38 in einen
Halter 30, 32 eingesetzt, der seinerseits an einer
Schiene 96, 98 befestigt ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Schienen 96, 98 jeweils als Winkelschienen
ausgeführt, die an den Seitenwangen 22, 24 der
unteren Führung 8 (nicht gezeigt in 10) befestigt sind. Der Abstand zwischen
den beiden Schienen 96, 98 und damit zwischen
den Abstreiferlippen 40, 42 ist bei diesem Ausführungsbeispiel
verstellbar ausgeführt. Dabei sind zwischen den Schienen 96, 98 eine
Vielzahl von Federn 100 angeordnet, die die beiden Schienen 96, 98 im
Abstand zueinander halten. Die Federn 100 werden jeweils mittels
einer Spannschraube 102 vorgespannt, so dass durch Verstellen
der Spannschraube 102 der Abstand zwischen den Schienen 96, 98 und
somit die Vorspannung der Abstreiferlippen 40, 42 eingestellt werden
kann. Um diese Verstellung zu ermöglichen, werden die Schienen 96, 98 mittels
Langlöchern 104 verstellbar an der unteren Führung 18 gelagert.
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Wie
eingangs erläutert, kann auch bei den in 2 dargestellten
langen Abstreiferlippen 40, 42 oder den kurzen
Abstreiferlippen 40, 42 gemäß den 10a, 10b ein
Abdeckblech zum Schutz vor heißen Spänen, etc.
aufgesetzt werden, das die Abstreiferlippen 40, 42 abschnittsweise überdeckt.
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11 zeigt
eine Variante des Ausführungsbeispiels gemäß den 10a, 10b mit
vergleichsweise kurzer Abstreiferlippe 40, 42.
Diese Abstreifer sind, ähnlich wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen
in Haltern 30, 32 aufgenommen, die mit einer entsprechend
des Profils der Abstreifer 36, 38 ausgeführten
Schwalbenschwanzprofilierung ausgeführt sind. Diese Halter 30, 32 sind, wie
anhand der Ausführungsbeispiele gemäß den 2 und 10 erläutert, an den Schienen 96, 98 bzw. den
Seitenwangen 22, 24 der unteren Führungsschiene 18 befestigt
und stehen über deren in 11 oben
liegende Längskante hinaus.
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Eine
Besonderheit des in 11 dargestellten Ausführungsbeispiels
besteht darin, dass die Abstreiferlippen 40, 42 zum
jeweils zugeordneten Halter 30, 32 hin mit einem
rückseitigem Abdeckvorsprung 106, 108 versehen
sind, der in der dargestellten Abstreifposition die benachbarte,
in 11 oben liegende Längskante 110, 112 des zugeordneten
Halters 30, 32 überdeckt, so dass an
der Gliederschürze 2 nach unten zur unteren Führung 8 hin
fallende Späne oder Verschmutzungen auf die von der Gliederschürze 2 entfernten
außen liegenden Bereiche des Halters 30, 32 abgelenkt
werden. In 11 rechtes ist gestrichelt die
anhand der 2 und 10 dargestellte Geometrie
der Abstreifer 36, 38 angedeutet. Man erkennt
den keilförmigen, auf diese herkömmliche Abstreiferlippe
aufgesetzten Abdeckvorsprung 106, 108, der zuverlässig
verhindert, dass Späne in einen Spalt zwischen dem Halter 30, 32 und
dem Abstreifer 36, 38 eindringen können.
Der Grundaufbau dieses Abstreifers 36, 38 ist
in der genannten parallel hinterlegten Patentanmeldung erläutert,
so dass weitere Ausführungen entbehrlich sind.
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Offenbart
ist eine flexible Abdeckung, insbesondere für Werkzeugmaschinen
mit einer Gliederschürze, die über Führungselemente
entlang zumindest einer Führungsschiene verschiebbar geführt
ist. Erfindungsgemäß erstreckt sich entlang einer
in Schwerkraftrichtung unten liegenden Führungsschiene
oder Führungseinrichtung ein Abstreifer, über
den ein Eintreten von Verschmutzungen in den Bereich der Führung
weitestgehend verhindert ist.
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- 1
- Abdeckung
- 2
- Gliederschürze
- 4
- Glied
- 6
- obere
Führung
- 8
- untere
Führung
- 10
- Führungsrollen
- 12
- obere
Führungsschiene
- 14
- Arbeitsraum
- 16
- Führungszapfen
- 18
- untere
Führungsschiene
- 20
- Führungssteg
- 21
- Führungsrolle
- 22
- Seitenwange
- 24
- Seitenwange
- 26
- untere
Längskante
- 28
- Führungsvorsprung
- 30
- Halter
- 32
- Halter
- 34
- Profil
- 36
- Abstreifer
- 38
- Abstreifer
- 40
- Abstreiferlippe
- 42
- Abstreiferlippe
- 44
- Spitze
- 46
- Großfläche
- 48
- Großfläche
- 50
- Kurvenstück
- 52
- Anschlagstück
- 54
- Anschlagstück
- 56
- Stützschulter
- 58
- Stirnfläche
- 60
- Anschlagstück
- 62
- Gleitstück
- 64
- Basisteil
- 66
- Schenkel
- 68
- Zwischenstück
- 70
- Stützstück
- 72
- Gleitstück
- 74
- Schraube
- 76
- Abstandshalter
- 78
- Führungsbolzen
- 80
- Aufnahme
- 82
- Spannstift
- 84
- Diagonalbohrung
- 86
- Endabschnitt
- 88
- Endabschnitt
- 90
- Hohlraum
- 92
- Abflachung
- 94
- Zylinderabschnitt
- 96
- Schiene
- 98
- Schiene
- 100
- Feder
- 102
- Spannschraube
- 104
- Langloch
- 106
- Abdeckvorsprung
- 108
- Abdeckvorsprung
- 110
- Längskante
- 112
- Längskante
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 1042104
B1 [0002]
- - DE 102004045931 A1 [0003]
- - DE 202007010597 U [0044]
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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