DE102009019866B4 - Modularer Ausrüstungsträger - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine modulare Plattform bzw. Ausrüstungsträger (Vorrichtung) zum Transportieren unterschiedlicher Ersatztriebwerke, Ausrüstungen, Kisten, Teilen oder sonstigen Aggregaten von Fahrzeugen auf Fahrzeugen, wie beispielsweise eines Bergepanzers oder eines Pionierpanzers.
- In der Praxis werden Ersatztriebwerke und nur diese im hinteren Bereich beispielsweise auf einem Bergepanzer transportiert. Für die Befestigung dient dann eine sogenannte Triebwerkskonsole. Alternativ war es möglich, zusätzliche, jeweils den Aggregaten angepasste und damit spezifische Konsolen einzubinden. So ist aus der
DE 10 2005 003 749 B3 ein Transportgestell insbesondere für Abbruchwerkzeuge bekannt, das auf diese Werkzeuge abgestimmt ist. Eine Vorrichtung zum Ablegen eines Heckauslegers beschreibt dieDE 10 2005 041 493 B3 . - Die US 2003 / 0 170 090 A1 offenbart dazu eine Vorrichtung zum Transport von Ersatztriebwerken, Ausrüstungen, Kisten, Teilen oder sonstigen Aggregaten eines Fahrzeugs auf einem Fahrzeug. Verschwenkbare als auch abnehmbare Deckel sind dabei nicht vorgesehen.
- Die
DE 44 26 607 A1 offenbart dazu eine Vorrichtung zum Tragen von Kästen für Werkzeuge und Ersatzteile auf einem Fahrzeug, insbesondere einem Pannenhilfegerät. Verschwenkbare als auch abnehmbare Deckel werden ebenfalls nicht vorgesehen. - Da bei derartigen Konsolen immer nur das dazugehörende Aggregat oder Bauteil etc. mitgeführt werden kann, stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine Möglichkeit aufzuzeigen, die den Transport mehrerer und zudem unterschiedlicher Gruppen, Bauteile, Aggregate etc. gewährleistet.
- Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungen sind in den Unteransprüchen aufgelistet.
- Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, einen modularen Ausrüstungsträger zu schaffen, bestehend aus einer Grundplattform und zusätzlichen Adapter bzw. Anbausätzen. Dadurch wird es möglich, mehrere und auch verschiedene Ausrüstungsgegenstände im Wechsel oder gleichzeitig auf bzw. am Fahrzeug zu befestigen. In einer besonderen Ausführung wird angestrebt, dass mit diesem Ausrüstungsträger auch bereits vorhandene Fahrzeuge nachgerüstet werden können.
- Die Vorteile liegen unter anderem darin, dass nicht mehr vollständige komplexe Konsolen als solche benötigt werden, da auf der Grundplattform nur noch zugehörige Adapter aufgebracht werden müssen. Es reichen leichtere Adapter die wahlweise mitgeführt und auf der Grundplatte befestigt werden können. Zudem ist das Entwickeln neuer Adapter einfacher als die Gestaltung gänzlich neuer Konsolen. Das Umrüsten wird leichter und variabler, da mit nur kleinen Handgriffen die Plattform flexibel für andere zu befestigende Ausrüstungsgegenstände umgebaut werden kann. Der Flächenbedarf im Lager (früher für die Konsolen) als auch für das Verstauen der Adapter auf dem Fahrzeug wird optimiert bzw. minimiert.
- Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnungen soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt:
-
1 einen Bereich auf einem Fahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Grundplattform, -
2 die Grundplattform aus1 , -
3 eine Darstellung eines ersten beispielhaften Anbausatzes, -
4 bis7 Darstellungen verschiedener Anbausätze, -
8 eine Darstellung eines mit der Grundplatte und Ausrüstungsgegenständen ausgerüstetes Fahrzeug. - In
1 ist der hintere Bereich 100 eines Fahrzeuges 1, beispielsweise eines Bergepanzers, dargestellt. Dieser weist eine Grundplattform 2 zur Aufnahme verschiedener Ausrüstungsgegenstände auf und ist beispielsweise über Befestigungsbolzen 3 und 13 mit dem Fahrzeug 1 konstruktiv verbunden. Durch diese kann die Grundplattform 2 jederzeit wieder vom Fahrzeug 1 abgebaut werden und damit Platz machen für eine beispielweise anders geartete weitere Grundplattform. Die einfache Befestigung ermöglicht zudem einen leichten Austausch bei Schäden, Korrosionen oder dergleichen an der Grundplattform 2. - Die Grundplatte 2 besitzt sogenannte Flanschflächen 4 sowie begehbare und relativ ebene Flächen 5. Ein in der Regel fahrzeugeigenes begehbares Lichtgitter 7 im Bereich eines hier nicht näher dargestellten Gebläses etc. kann mit in das System eingebunden werden. Mit 6 bezeichnet sind nicht nur verschwenkbare sondern auch abnehmbare Deckel als eine bevorzugte Variante vorgesehen, nicht aber Bedingung, beispielsweise zum Verstauen von Ausrüstungen zwischen der Grundplattform 2 und dem Fahrzeug 1 (
2 ). - Rundherum um die Grundplattform 2 sind Zurrösen 8 beispielsweise angeschweißt, wie in
3 angegeben. Zur Aufnahme eines in4 dargestellten Triebwerkes 101 werden an die Grundplattform 2 Anbausätze bzw. Adapter 9 in Form von Lagerschalen 9' beispielsweise vorne angebracht und in einfachster Art mittels Schrauben und Spannstiften (nicht näher dargestellt) befestigt. -
5 zeigt einen weiteren Anbausatz bzw. Adapter 10 für ein Generatorset 10', während6 den Anbausatz 11 für einen Staukasten 12 darstellt. Dieser kann mittels Muttern (nicht näher dargestellt) unten an der Plattform 2 befestigt werden. Einen weiteren Anbausatz 14 - Schlitten - zeigt7 . Ein auf dem Anbausatz befestigbarer Bergeschlitten 15 kann mittels Spanngurte (nicht dargestellt) am Anbausatz 14 und an der Plattform 2 befestigt werden.8 zeigt eine Variante einer mit mehreren Ausrüstungsgegenständen 102, 12, 15 versehenen Grundplattform 2.
Claims (5)
- Vorrichtung zum vorzugsweise zusätzlichen Transport von Ersatztriebwerken (101), Ausrüstungen (102, 15), Kisten (12), Teilen oder sonstigen Aggregaten eines Fahrzeugs (1) auf dem Fahrzeug (1), wobei ein Ausrüstungsträger in Form einer Grundplattform (2) mit variabel anbindbaren Anbausätzen (11, 14) oder Adaptern (9, 10) auf dem Fahrzeug (1) vorgesehen ist, der die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände (101, 102, 12, 15) aufnehmen kann und wobei verschwenkbare als auch abnehmbare Deckel (6) vorgesehen sind, beispielsweise zum Verstauen von Ausrüstungen zwischen der Grundplattform (2) und dem Fahrzeug (1).
- Vorrichtung nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplattform (2) beispielsweise über Befestigungsbolzen (3, 13) mit dem Fahrzeug (1) konstruktiv verbunden und über diese vom Fahrzeug (1) wieder trennbar ist. - Vorrichtung nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplattform (2) sogenannte Flanschflächen (4) sowie begehbare und relativ ebene Flächen (5) aufweist. - Vorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis3 , dadurch gekennzeichnet, dass rundherum um die Grundplattform (2) Zurrösen (8) beispielsweise angeschweißt sind zum Verzurren der Ausrüstungsgegenstände (101, 102, 12, 15) an der Grundplattform (2). - Vorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis4 , dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Regel fahrzeugeigenes begehbares Lichtgitter (7) Bestandteil der Grundplattform (2) sein kann.
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