DE102009019839A1 - Hydraulische Steueranordnung für die Bohle eines Straßenfertigers - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Steueranordnung zur Ansteuerung eines doppeltwirkenden Betätigungszylinders, welcher kolbenseitig mit einem Straßenfertiger und kolbenstangenseitig mit einer Bohle des Straßenfertigers verbunden ist, mit einem Versorgungsanschluss, einem Tankanschluss und zwei Verbraucheranschlüssen, wobei der Kolben des Betätigungszylinders über die Verbraucheranschlüsse mit einem Belastungsdruck oder einem Entlastungsdruck beaufschlagt wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Belastungsdruck oder Entlastungsdruck in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Betriebszustand regelbar ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulische Steueranordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Bei herkömmlichen Straßenfertigern mit Schwimmbohlen wird die Bohle, welche am Fahrgestell des Straßenfertigers angelenkt ist und von ihm gezogen wird, mittels hydraulischer Betätigungszylinder, welche kolbenseitig bzw. gehäuseseitig mit dem Fahrgestell des Straßenfertigers und kolbenstangenseitig mit der Bohle verbunden sind, in einer gewünschten Stellung gehalten bzw. bewegt, so dass vorgegebene Einbaubedingungen erfüllt werden.
- Beim Einbau von Mischgut müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, die die Einbauqualität maßgeblich beeinflussen. Beispielsweise spielt die Temperatur des einzubauenden Mischguts eine wichtige Rolle. Ebenso ist es wichtig, eine konstante Einbaugeschwindigkeit einzuhalten. Aufgrund von äußeren Störungen kann es erforderlich sein, die Position der Bohle in Bezug auf den Untergrund schnell zu verändern. Beim Anhalten oder Anfahren des Straßenfertigers ist besonderes Geschick gefragt, um die Bauarbeiten ordnungsgemäß auszuführen und somit kostenintensive Nacharbeiten zu vermeiden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der herkömmlichen Steuerung bzw. Regelung von hydraulischen Betätigungszylindern für Bohlen zu vermeiden und die Einbauqualität zu verbessern. Ferner soll die Ansteuerung effizient und mit möglichst wenig Verlust behaftet sein.
- Die Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1.
- Die abhängigen Ansprüche sind auf vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung gerichtet.
- Die erfindungsgemäße Steueranordnung ist derart ausgebildet, dass der Belastungsdruck oder Entlastungsdruck in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Betriebszustand regelbar ist.
- Unter dem „Belastungsdruck” wird hierbei derjenige Druck verstanden, der zum Senken der Bohle führt. Entsprechend wird unter dem „Entlastungsdruck” derjenige Druck verstanden, der zum Heben der Bohle führt. „Vorgegebene Betriebszustände” können sich in Abhängigkeit von der Einbau- bzw. Fahrtgeschwindigkeit des Straßenfertigers unterscheiden. Es fallen auch Anfahr- bzw. Anhaltevorgänge unter vorgegebene Betriebszustände. Wie eingangs angesprochen, können auf einer Baustelle unerwartete Störungen auftreten, beispielsweise Bodenunebenheiten, Temperaturänderungen etc., so dass ein gleichmäßiger Einbau von Straßenbelag erschwert wird. Dem Bediener des Straßenfertigers wird die Arbeit erfindungsgemäß insofern erleichtert, als dass er Betriebszustände bzw. Betriebsmodi vorgeben kann, damit trotz äußerer Einflüsse die Einbauqualität konstant gehalten wird.
- Vorzugsweise wird der Belastungsdruck oder Entlastungsdruck in Abhängigkeit von der Fahrtgeschwindigkeit des Straßenfertigers geregelt. Die Bohle „schwimmt” im Einsatz auf dem Mischgut und erfährt in Abhängigkeit von der Einbaugeschwindigkeit unterschiedliche Kräfte, die an ihm wirken. Es wird daher bevorzugt die Fahrtgeschwindigkeit des Straßenfertigers als ein Parameter zur Regelung des Be- oder Entlastungsdrucks verwendet.
- Vorzugsweise ist die hydraulische Steueranordnung ferner derart ausgebildet ist, dass in einem Betriebszustand „Senken der Bohle” das kolbenstangenseitig austretende, über einen zweiten Verbraucheranschluss in die hydraulische Steueranordnung eintretende Hydrauliköl über einen ersten Verbraucheranschluss wieder der Kolbenseite des Hydraulikzylinders zugeführt wird.
- Weiterhin ist es bevorzugt, dass die hydraulische Steueranordnung derart ausgebildet ist, dass in dem Betriebszustand „Senken der Bohle” über einen weiteren Tankanschluss das Hydrauliköl aus einem Tank der Kolbenseite des Hydraulikzylinders zugeführt wird.
- In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die hydraulische Steueranordnung derart ausgebildet, dass in einem Betriebszustand „Regelung der Bohlenlast” über ein proportionales Druckregelventil der dem Betätigungszylinder kolbenstangenseitig zugeführte Entlastungsdruck geregelt wird.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren weiter erläutert. Es zeigen schematisch:
-
1 eine Seitenansicht eines Straßenfertigers mit einer Bohle; -
2 einen Hydraulikplan eines ersten Ausführungsbeispiels im Betriebsmodus „Halten der Bohle”; -
3 einen Hydraulikplan eines ersten Ausführungsbeispiels im Betriebsmodus „Heben der Bohle”; -
4 einen Hydraulikplan eines ersten Ausführungsbeispiels im Betriebsmodus „Senken der Bohle”; -
5 einen Hydraulikplan eines ersten Ausführungsbeispiels im Betriebsmodus „Schwimmen”; -
6 einen Hydraulikplan eines ersten Ausführungsbeispiels im Betriebsmodus „Regeln der Bohlenlast”; -
7 einen Hydraulikplan im Betriebsmodus eines ersten Ausführungsbeispiels „Regeln und Entlasten”; -
8 einen Hydraulikplan im Betriebsmodus eines ersten Ausführungsbeispiels „Regeln und Andrücken”; -
9 einen Hydraulikplan eines zweiten Ausführungsbeispiels im Betriebsmodus „Regeln und Entlasten”; -
10 einen Hydraulikplan eines dritten Ausführungsbeispiels im Betriebsmodus „Regeln und Andrücken”. -
1 zeigt die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Straßenfertigers40 . An dem Straßenfertiger40 ist eine Bohle41 an der Stelle42 angelenkt und kann mit Hilfe eines doppeltwirkenden Betätigungszylinders2 gehoben, gesenkt und in einer beliebigen Stellung gehalten werden. Der Anlenkungspunkt42 selbst ist über einen Nivellierzylinder43 höhenverstellbar, um den Anstellungswinkel der Bohle41 vorzugeben. Dieser Anstellungswinkel bestimmt in Kombination mit der Fahrtgeschwindigkeit in erster Linie die Einbaudicke. Der Betätigungszylinder2 ist kolbenseitig, d. h. mit dem Zylindergehäuse2a , mit dem Fahrgestell des Straßenfertigers40 gelenkig verbunden. Kolbenstangenseitig ist der Betätigungszylinder2 mit der Bohle41 gelenkig verbunden. Die Bohle41 erzeugt aufgrund des Eigengewichts die Gewichtskraft FB, die senkrecht nach unten gerichtet ist. in der gezeigten Stellung befindet sich der Straßenfertiger40 auf dem Weg zum Einsatzort, so dass keine Kraft von der Bohle41 auf den Untergrund direkt ausgeübt wird. -
2 zeigt einen Hydraulikplan der erfindungsgemäßen Steueranordnung1 beim „Halten der Bohle”. in diesem Betriebsmodus wird die Bohle41 beispielsweise für eine Transportbewegung in erhöhter Position gehalten. Dabei ist keines der Wegeventile11 bis16 geschaltet, so dass sie nicht bestromt sind. Federgespannte Rückschlagventile21 bis24 unterbinden im gezeigten Modus eine Verbindung. Vorzugsweise sind alle Ventile als Sitzventile ausgeführt, so dass keine Leckage auftreten kann. Die Drücke, die kolbenseitig und kolbenstangenseitig anliegen, werden gehalten, so dass kein Absinken der Bohle41 stattfinden kann. Zwecks Symmetrie kann vorzugsweise ein weiterer Betätigungszylinder3 parallel geschaltet werden. -
3 zeigt einen Hydraulikplan der erfindungsgemäßen Steueranordnung1 beim „Heben der Bohle”. Hierbei sind die Wegeventile11 ,12 ,13 geschaltet, auch erkennbar an den „Blitzsymbolen” neben den Ventilbetätigungselementen, so dass sie bestromt sind. Der Versorgungsdruck, der vorzugsweise konstant bei 150 bar liegt, wobei je nach Zylinderdimensionen und Bohlengewicht auch andere Versorgungsdrücke möglich sind, wird für die erfindungsgemäße Steueranordnung über den Versorgungsanschluss5 entnommen. Die erfindungsgemäße Steueranordnung1 bildet eine von vielen Einheiten des Straßenfertigers, die verschiedene Funktionen innehaben. Eine Versorgungseinheit (nicht dargestellt) stellt den konstanten Versorgungsdruck zur Verfügung, so dass sich diverse Verbraucher im Sinne einer „Steckdose” daran anschließen können. Über die Ventile11 ,12 liegt der gedrosselte Betätigungsdruck kolbenstangenseitig im Betätigungszylinder2 an. Gleichzeitig wird das Hydrauliköl aus der Kolbenseite herausgedrückt und über Anschluss7 und die Ventile13 ,11 ,21 dem Tankanschluss6 zugeführt. Der Kolben2b wird nach oben in Richtung des Pfeils34 bewegt, so dass die an der Kolbenstange2c befestigte Bohle41 gehoben wird. Vorzugsweise wird das Ventil12 zeitversetzt geschaltet, um ein leichtes Durchsacken der Bohle41 beim Beginn des Hebevorgangs zu verhindern. Umgekehrtes gilt entsprechend beim Anhalten. -
4 zeigt einen Hydraulikplan der erfindungsgemäßen Steueranordnung1 beim „Senken der Bohle”. Bohlen für Straßenfertiger können bis zu mehreren Tonnen schwer sein. Daher wird das Eigengewicht der Bohle41 beim Senken genutzt und das Ventil11 in die gezeigte Ausgangsstellung gebracht. Das kolbenstangenseitig verdrängte Öl beim Senken der Bohle wird über eine Blende25 angedrosselt, um die Senkgeschwindigkeit zu bestimmen. Ventile12 ,13 sind bestromt und das kolbenstangenseitig verdrängte Hydrauliköl wird über Ventil11 wieder der Kolbenseite des Betätigungszylinders2 zugeführt. Die noch fehlende Differenzmenge wird über das Rückschlagventil22 vom vorgespannten Tankanschluss6a nachgefüllt, so dass keine Kavitation auftritt. Die Kolbenstange2c bewegt sich samt Bohle41 in die gezeigte Pfeilrichtung35 . -
5 zeigt einen Hydraulikplan der erfindungsgemäßen Steueranordnung1 beim „Schwimmen” der Bohle41 . Hierbei liegt die Bohle41 mit ihrem gesamten Gewicht auf dem frisch eingebauten Mischgut auf. Nur Ventile12 ,13 sind geschaltet. Kolbenseite und Kolbenstangenseite der Betätigungszylinder2 ,3 stehen wieder in Verbindung. Versorgungsanschluss5 und Tankan schluss6 sind hierbei hauptsächlich ohne Funktion. Es wird lediglich die Differenzmenge bei Unebenheiten etc. über die Rückschlagventile21 ,22 ausgeglichen. -
6 zeigt einen Hydraulikplan der erfindungsgemäßen Steueranordnung1 beim „Regeln der Bohlenlast”. Um die Bohlenlast je nach Einsatz zu verringern, wird ein geregelter Druck über Druckregelventil15 , beispielsweise ein Proportionalventil, welches den Druck in einem breiten Bereich von beispielsweise 7 bis 105 bar regeln kann, und über Ventil14 auf die Kolbenstangenseiten der Betätigungszylinder2 ,3 geleitet. Vorzugsweise beginnt der einstellbare Druckbereich des Proportionalventils15 nahe bei 0. Zur Vergrößerung der Auflösung des Druckregelbereichs, d. h. zur Erhöhung der Präzision des Be- und Entladungsdrucks, ist es vorteilhaft, den über das Proportionalventil15 regelbaren, maximalen Druck zu optimieren. Die Entlastung der Bohle41 führt unter anderem auch zur Erhöhung der hinteren Achslast des Straßenfertigers40 , so dass eine bessere Traktion erreicht wird. Sekundäre Druckbegrenzungsventile17 ,18 sorgen für Sicherheit im Falle eines durch äußere Belastung erhöhten Systemdrucks. Während des Anhaltens wird der von Ventil15 geregelte Druck erhöht, um die durch den Auftrieb erzeugte Kraft während des Einbauens zu kompensieren, damit die Bohle41 auf dem heißen Mischgut nicht einsinkt. Beim erneuten Anfahren wird das Ventil13 für eine bestimmte Zeit geschlossen, damit die Bohle41 durch ihren Auftrieb auf dem möglicherweise erkaltetem Mischgut nicht nach oben ausweichen kann. Erfindungsgemäß kann der Entlastungsdruck proportional zur Fahrtgeschwindigkeit des Straßenfertigers40 geregelt werden. -
7 zeigt einen Hydraulikplan der erfindungsgemäßen Steueranordnung1 beim „Regeln der Bohlenlast und zusätzliches Entlasten”. Für den Fall, dass beim erneuten Anfahren bedingt durch erkaltetes Mischgut und dadurch erhöhter Zugkraftbedarf, beim radgetriebenen Straßenfertiger40 die Räder durchdrehen, kann diese Funktion per federbelastetem Druckknopf (nicht dargestellt) aktiviert werden. Hierbei wird durch erhöhten Druck, einstellbar am Ventil15 , an den Kolbenstangenseiten der Betätigungszylinder2 ,3 die Bohle41 entlastet, d. h. in Pfeilrichtung34 bewegt, um somit höhere Zugkraftübertragung zu realisieren. -
8 zeigt einen Hydraulikplan der erfindungsgemäßen Steueranordnung1 beim „Regeln der Bohlenlast und zusätzliches Andrücken”. Mit dem Ventil16 lässt sich, um ein Aufschwimmen der Bohle41 beim erneuten Anfahren zu verhindern, zusätzlich zum Bohleneigengewicht eine Kraft erzeugen, die abhängig ist vom Kolben-Stangen-Verhältnis und dem Druck, der auf die Bohle41 wirkt. Dabei sind die Ventile11 ,12 ,13 unbestromt (vorgespannte Schwimmstellung). - Die beschriebene erfindungsgemäße Steueranordnung wirkt parallel auf beide Hydraulikzylinder
2 und3 . Dies ist für den größten Teil der Anwendungen, insbesondere bei den kleinen Straßenfertigern, ausreichend. Be schweren Maschinen, insbesondere mit Bohleverbreiterungen, kann es sinnvoll sein, die erfindungsgemäße Steueranordnung für jeden Hydraulikzylinder2 ,3 separat vorzusehen, so dass jeder Zylinder2 ,3 separat ansteuerbar ist. Insbesondere dann, wenn die Bohle41 nicht symmetrisch verbreitert ist und somit der Schwerpunkt der Bohle41 nicht mehr genau zwischen den beiden Hydraulikzylindern2 ,3 liegt, ist es vorteilhaft, anstelle einer parallelen Ansteuerung der Zylinder2 ,3 über eine erfindungsgemäße Steueranordnung für jeden Zylinder2 ,3 eine eigene Steueranordnung vorzusehen. Je nach Schwerpunktlage der Bohle41 kann es beispielsweise notwendig sein, den einen Hydraulikzylinder2 zu entlasten und gleichzeitig den anderen Hydraulikzylinder3 zu belasten. -
9 zeigt eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steueranordnung. Sie unterscheidet sich von der in1 bis8 gezeigten, ersten Ausführungsform dadurch, dass die Ventile14 und16 der ersten Ausführungsform durch ein 3/3-Wegeventil14a ersetzt worden sind. Auch hierbei kann wahlweise, dem aktuellen Fahrzustand entsprechend, die Bohle41 be- oder entlastet werden. Die Vorteile gegenüber der ersten Ausführungsform liegen zum einen in der Verringerung der Anzahl von Bauteilen und zum anderen in der Vereinfachung der Schaltvorgänge, da beispielsweise zum „Andrücken” der Bohle41 , d. h. zusätzliche Ausübung von definiertem Belastungsdruck, anstelle von zwei Schaltvorgängen, nämlich Schalten von Ventilen14 und16 , nur noch ein Schaltvorgang für Ventil14a benötigt wird. In der gezeigten Stellung liegt der Betriebsmodus „Regeln und Entlasten” vor. Hierbei kann je nach Bedarf ein geregelter Entlastungsdruck auf die Kolbestangenseiten der Hydraulikzylinder2 ,3 gegeben werde, so dass die Bohle41 sich in Richtung des Pfeiles34 bewegen kann. -
10 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steueranordnung. Im Vergleich zur in1 bis8 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die 2/2-Wegeventile14 ,16 nicht mehr zumindest teilweise „in Reihe” sondern parallel angeordnet, wobei der Ausgang des Ventils14 mit den Kolbenstangenseiten und der Ausgang des Ventils16 mit den Kolbenseiten der Hydraulikzylinder2 ,3 verbunden sind. Es lässt sich auch mit dieser Ausführungsform wahlweise, entsprechend dem aktuellen Fahrzustand, die Bohle41 be- oder entlasten. In der gezeigten Stellung liegt der über das Druckregelventil15 geregelte Druck durch Betätigung des Ventils16 an den Kolbenseiten der Hydraulikzylinder2 ,3 an, so dass die Bohle eine zusätzliche Kraft in Richtung des Pfeils35 erfährt.
Claims (5)
- Hydraulische Steueranordnung (
1 ) zur Ansteuerung eines doppeltwirkenden Betätigungszylinders (2 ), welcher kolbenseitig mit einem Straßenfertiger (40 ) und kolbenstangenseitig mit einer Bohle (41 ) des Straßenfertigers (40 ) verbunden ist, mit einem Versorgungsanschluss (5 ), einem Tankanschluss (6 ) und zwei Verbraucheranschlüssen (7 ,8 ), wobei der Kolben (2b ) des Betätigungszylinders (2 ) über die Verbraucheranschlüsse (7 ,8 ) mit einem Belastungsdruck oder einem Entlastungsdruck beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Belastungsdruck oder Entlastungsdruck in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Betriebszustand regelbar ist. - Hydraulische Steueranordnung (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belastungsdruck oder Entlastungsdruck in Abhängigkeit von der Fahrtgeschwindigkeit des Straßenfertigers (40 ) regelbar ist. - Hydraulische Steueranordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Steueranordnung (1 ) derart ausgebildet ist, dass in einem Betriebszustand „Senken der Bohle” das kolbenstangenseitig austretende, über den zweiten Verbraucheranschluss (8 ) in die hydraulische Steueranordnung (1 ) eintretende Hydrauliköl über den ersten Verbraucheranschluss (7 ) wieder der Kolbenseite des Betätigungszylinders (2 ) zugeführt wird. - Hydraulische Steueranordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Steueranordnung (1 ) derart ausgebildet ist, dass in dem Betriebszustand „Senken der Bohle” über einen weiteren Tankanschluss (6a ) das Hydrauliköl aus einem Tank der Kolbenseite des Betätigungszylinders (2 ) zugeführt wird. - Hydraulische Steueranordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Steueranordnung (1 ) derart ausgebildet ist, dass in einem Betriebszustand „Regelung der Bohlenlast” über ein proportionales Druckregelventil (15 ) der dem Betätigungszylinder (2 ) kolbenstangenseitig zugeführte Entlastungsdruck geregelt wird.
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