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DE102009018945A1 - Modular verlängerbares Stromschienenstück in Flachprofilausführung zur überlappend ineinandergreifenden Fügung mit einem weiteren Stromschienstück in Richtung der Profilstärke - Google Patents

Modular verlängerbares Stromschienenstück in Flachprofilausführung zur überlappend ineinandergreifenden Fügung mit einem weiteren Stromschienstück in Richtung der Profilstärke Download PDF

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DE102009018945A1
DE102009018945A1 DE102009018945A DE102009018945A DE102009018945A1 DE 102009018945 A1 DE102009018945 A1 DE 102009018945A1 DE 102009018945 A DE102009018945 A DE 102009018945A DE 102009018945 A DE102009018945 A DE 102009018945A DE 102009018945 A1 DE102009018945 A1 DE 102009018945A1
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DE
Germany
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profile
piece
busbar
dome
connector
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102009018945A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Dipl.-Ing. Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE102009018945A priority Critical patent/DE102009018945A1/de
Publication of DE102009018945A1 publication Critical patent/DE102009018945A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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    • HELECTRICITY
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    • H01R4/06Riveted connections

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein modular verlängerbares Stromschienenstück (1, 1') in Flachprofilausführung mit einer einheitlichen Profilbreite (B) und einer einheitlichen Profilstärke (D). Das Stromschienenstück (1, 1') weist zumindest an einem seiner beiden Längsenden ein Verbindungsstück (2, 2') auf, welches zum Fügen mit einem komplementären Verbindungsstück (2, 2') eines weiteren Stromschienenstücks (1', 1) mit gleicher Profilbreite (B) und gleicher Profilstärke (D) ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist das zumindest eine Verbindungsstück (2, 2') derart ausgebildet, dass dieses mit dem jeweils komplementären Verbindungsstück (2', 2) des weiteren Stromschienenstücks (1', 1) nach dem Fügen in Profilstärkenrichtung (DR) ineinandergreifend überlappt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein modular verlängerbares Stromschienenstück in Flachprofilausführung mit einer einheitlichen Profilbreite und einer einheitlichen Profilstärke. Das Stromschienenstück weist zumindest an einem seiner beiden Längsenden ein Verbindungsstück auf, welches zum Fügen mit einem komplementären Verbindungsstück eines weiteren Stromschienenstücks mit gleicher Profilbreite und gleicher Profilstärke ausgebildet ist. Die betrachteten Stromschienenstücke sind vorzugsweise massiv ausgebildet. Sie sind typischerweise aus Aluminium oder aus Kupfer hergestellt. Im Besonderen weist das Stromschienenstück jeweils ein Verbindungsstück an jedem Längsende zur elektrischen Kontaktierung und mechanischen Verbindung mit dem weiteren, anzuschließenden Stromschienenstück auf.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung ein Schienenverteilersystem mit zumindest zwei derartigen, modular verlängerbaren Stromschienenstücken.
  • Schließlich betrifft die Erfindung ein Herstellungsverfahren für ein Schienenverteilersystem.
  • Aus der europäischen Patentschrift EP 1 014 497 81 ist eine Sammelschiene für die elektrische Stromverteilung bekannt, die einerseits aus einem Aluminiumprofil mit einer ebenen Querschnittsfläche, die sich entlang einer Hauptrichtung und einer Querrichtung erstreckt, und andererseits aus zumindest einem metallischen Verbindungsstück besteht, das fest mit dem Profil verbunden wird. Die Sammelschiene ist durch ein Metall-Verbindungsstück gekennzeichnet, das an das Profil durch mehrere Lappen mit komplementärer Form montiert wird, die sich auf dem Verbindungsstück und dem Profil in einer Reihe, entlang einer Richtung in der Ebene des Profils, die durch die Haupt- und Querrichtung bestimmt wird, befinden. Die Lappen werden durch Einfügung quer zur Profilebene miteinander verzahnt. Die Lappen weisen einen Kopf mit einer Breite a und einen Hals mit einer Breite b auf. Letztere ist geringer als die Breite a des Kopfes und zwar in der Weise, dass die Zugwiderstandsfähigkeit der Montage erhöht wird. Zudem werden die Lappen des Profils und/oder des Verbindungsstücks nach der Installation zusammengepresst.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein mechanisch stabileres, modular verlängerbares Stromschienenstück anzugeben.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Schienenverteilersystem anzugeben, welches zumindest zwei derartige Stromschienenstücke aufweist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Stromschienenstück mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 10 angegeben. Im Anspruch 11 ist ein Schienenverteilersystem genannt. Im abhängigen Anspruch 12 ist eine vorteilhafte Ausführungsform des Schienenverteilersystems angegeben. Im Anspruch 13 ist ein Herstellungsverfahren für ein derartiges Stromschienensystem genannt.
  • Erfindungsgemäß ist das zumindest eine Verbindungsstück derart ausgebildet, dass dieses nach dem Fügen mit dem jeweils komplementären Verbindungsstück des weiteren Stromschienenstücks in Profilstärkenrichtung überlappend ineinandergreift.
  • Durch die in einem Überlappungsbereich in Richtung der Profilstärke ineinandergreifende Verzahnung wird vorteilhaft die mechanische Stabilität des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks mit einem weiteren Stromschienenstück erhöht. Insbesondere ist diese ineinandergreifende Verzahnung stabiler gegenüber Biegemomenten in Richtung der Profilstärke.
  • Mit „Profilstärkenrichtung” sind Richtungen bezeichnet, die sowohl senkrecht zur (konstruktiven) Profillängsrichtung bzw. Hauptrichtung des Stromschienenstücks als auch senkrecht zur (konstruktiven) Profilquerrichtung des Stromschienenstücks sind. Zudem ist die Profillängsrichtung senkrecht zur Profilquerrichtung.
  • Nach einer Ausführungsform weist das jeweilige Verbindungsstück im Vergleich zur Profilstärke des Stromschienenstücks eine in etwa um die Hälfte reduzierte Profilstärke auf. Vorzugsweise ist das Flachprofil des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks über dessen gesamte Profilbreite hinweg in einem in Profillängsrichtung verlaufenden Bereich in seiner Profilstärke reduziert. Mit anderen Worten weist das Stromschienenstück an seinem jeweiligen Längsende eine Stufe auf.
  • Im Besonderen weist das jeweilige Verbindungsstück eine einheitliche reduzierte Profilstärke auf. Vorzugsweise ist die reduzierte Profilstärke genau halb so groß wie die Profilstärke des Stromschienenstücks. Alternativ kann das Verbindungsstück derart ausgebildet sein, dass dieses in Bezug auf die Profillängsrichtung und/oder in Profilquerrichtung geschrägt ausgebildet ist, wobei dann die mittlere reduzierte Profilstärke in etwa der Hälfte der Profilstärke des Verbindungsstücks entspricht.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist das jeweilige Verbindungsstück zumindest eine durchgehende, in Profilstärkenrichtung mit einem einheitlichen Ausnehmungsprofil verlaufende Ausnehmung auf. Die Ausnehmung kann eine Ausstanzung, Ausfräsung oder Bohrung sein. Insbesondere geht diese Ausnehmung komplett durch das Verbindungsstück bzw. durch die verbleibende Stufe am jeweiligen Längsende des Stromschienenstücks hindurch. Die Ausnehmung korrespondiert dabei geometrisch mit einem Verbindungsdom auf einem Verbindungsstück eines weiteren Stromschienenstücks, welches zur Verlängerung des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks vorgesehen ist.
  • Alternativ kann das jeweilige Verbindungsstück zumindest einen in Profilstärkenrichtung verlaufenden Verbindungsdom mit einem einheitlichen Domprofil aufweisen, wobei die Oberseite des jeweiligen Verbindungsdoms das Außenprofil des Stromschienenstücks nicht überschreitet. Mit anderen Worten ragt der jeweilige Verbindungsdom nicht aus der gesamten Flachprofil-Außenkontur der beiden aneinandergefügten Stromschienenstücke heraus. Weiterhin korrespondiert dieser Verbindungsdom geometrisch mit einer Ausnehmung auf einem Verbindungsstück eines weiteren Stromschienenstücks, welches zur Verlängerung des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks vorgesehen ist.
  • Es ist auch möglich, dass ein jeweiliges Verbindungsstück sowohl zumindest eine Ausnehmung als auch zumindest einen Verbindungsdom aufweist.
  • Vorzugsweise weisen die jeweiligen Verbindungsstücke eine Vielzahl von Ausnehmungen und Verbindungsdomen auf. Durch die zunehmende Verzahnung erhöht sich vorteilhaft die mechanische Festigkeit der Verbindung. Zugleich erhöht sich die elektrische Kontaktfläche zwischen den jeweiligen Verbindungsdomen und den zugehörigen Ausnehmungen mit der Folge, dass der Übergangswiderstand zwischen den zwei gefügten Stromschienenstücken vorteilhaft abnimmt.
  • Im letzten Fall ist das jeweilige Verbindungsstück in Bezug auf eine in Profilstärkenrichtung verlaufende Längsschnittebene des zugehörigen Stromschienenstücks komplementär zu sich selbst ausgebildet. Das jeweilige Verbindungsstück weist dann jeweils zumindest eine Ausnehmung und jeweils zumindest einen auf die jeweilige Ausnehmung geometrisch abgestimmten, spiegelbildlich zur Längsschnittebene angeordneten Verbindungsdom auf (siehe 6).
  • Im Besonderen weist das Stromschienenstück an beiden Längsenden jeweils ein derart zu sich selbst komplementär ausgebildetes Verbindungsstück auf, dass das Stromschienenstück punktsymmetrisch zu dessen geometrischen Schwerpunkt ist. Der geometrische Schwerpunkt des Stromschienenstücks liegt dabei im Schnittpunkt der Profillängsmitte, der Profilquermitte und der Profilstärkenmitte.
  • Der besondere Vorteil bei dieser Ausführungsform ist, dass jedes Längsende des Stromschienenstücks zur weiteren Verlängerung verwendet werden kann.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weist das jeweilige Verbindungsstück eine zentrale, in Profilstärkenrichtung verlaufende durchgehende Ausnehmung mit einem einheitlichen Ausnehmungsprofil auf. Die Ausnehmung ist zumindest stufenweise rotationssymmetrisch zu einer in Profilstärkenrichtung verlaufenden, durch die Längsmittelachse des zugehörigen Strom schienenstücks gehenden Drehachse im jeweiligen Verbindungsstück ausgestaltet. Insbesondere weist das Verbindungsstück des weiteren Stromschienenstücks einen auf die zentrale Ausnehmung geometrisch abgestimmten Verbindungsdom auf. Die maximale relative Verdrehung der beiden gefügten Stromschienenstücke beträgt maximal 180°, dass heißt maximal ±90° ausgehend von einer typischerweise fluchtenden Ausrichtung der beiden Stromschienenstücke in Profillängsrichtung.
  • Dadurch kann ein an dieses Stromschienenstück angefügtes weiteres Stromschienenstück um die gemeinsame Drehachse gedreht werden, um z. B. den Richtungsverlauf der verlängerten Strom schienenstücke an bauliche Gegebenheiten vor Ort anpassen zu können.
  • Die Drehung der beiden Stromschienenstücke relativ zueinander kann stufenlos erfolgen. In diesem Fall weisen die zentrale Ausnehmung und der korrespondierende Verbindungsdom einen kreisförmigen Querschnitt auf. Alternativ kann die Drehung der beiden Stromschienenstücke in Stufen erfolgen, wie z. B. in 30°- oder 45°-Schritten. In diesem Fall kann die zentrale Ausnehmung und der korrespondierende Verbindungsdom z. B. ein polygones Querschnittsprofil in Form eines regelmäßigen 8- oder 12-Ecks aufweisen.
  • In entsprechender Weise kann das jeweilige Verbindungsstück einen zentralen, in Profilstärkenrichtung verlaufenden durchgehenden Verbindungsdom mit einem einheitlichen Domprofil aufweisen, der mit einer entsprechend geometrisch darauf abgestimmten Ausnehmung im Verbindungsstück des weiteren Stromschienenstücks korrespondiert. Zusätzlich überschreitet die Oberseite des Verbindungsdoms das Außenprofil des Stromschienenstücks nicht.
  • Alternativ oder zusätzlich kann das jeweilige Verbindungsstück eine Mehrzahl von durchgehenden Ausnehmungen aufweisen, welche gleichmäßig sowie zumindest teilweise in Umfangsrichtung im Verbindungsstück um eine durch die Längsmittelachse des zugehörigen Stromschienenstücks gehende Drehachse angeordnet sind. Die Ausnehmungen sind in Profilstärkenrichtung verlaufend angeordnet. Zudem weisen die Ausnehmungen ein gleiches, zur Drehachse rotationssymmetrisches Ausnehmungsprofil auf.
  • Alternativ dazu kann das jeweilige Verbindungsstück eine Mehrzahl von Verbindungsdomen aufweisen, welche gleichmäßig sowie zumindest teilweise in Umfangsrichtung um eine durch die Längsmittelachse des zugehörigen Stromschienenstücks gehende Drehachse angeordnet sind. Die Verbindungsdome sind in Profilstärkenrichtung verlaufend angeordnet. Zudem überschreitet die Oberseite der jeweiligen Verbindungsdome das Außenprofil des Stromschienenstücks nicht. Schließlich weisen die Verbindungsdome auch ein gleiches, zur Drehachse rotationssymmetrisches Domprofil auf.
  • Vorstellbar ist auch, dass ein jeweiliges Verbindungsstück eine zentrale Ausnehmung und eine Mehrzahl von Ausnehmungen oder Verbindungsdomen aufweist, welche um die Drehachse durch die zentrale Ausnehmung in Umfangsrichtung angeordnet sind. In entsprechender Weise kann ein jeweiliges Verbindungsstück einen zentralen Verbindungsdom und eine Mehrzahl von Verbindungsdomen oder Ausnehmungen aufweisen, welche gleichfalls um die Drehachse durch den zentralen Verbindungsdom in Umfangsrichtung angeordnet sind.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das jeweilige Verbindungsstück eine in Profillängsrichtung verlaufende Verbindungsstücklänge auf, die mindestens so groß ist wie die Profilbreite des Stromschienenstücks. Das jeweilige Verbindungsstück weist eine Vielzahl von derart insbesondere rahmen- oder rasterförmig angeordneten Verbindungsdomen oder Aussparungen auf, dass das Stromschienenstück in Profillängsrichtung oder in Profilquerrichtung durch das weitere Stromschienenstück verlängerbar ist. Dadurch kann auf besonders einfache Weise eine 90°-Biegung in den verlängerten, gefügten Stromschienenstücken erreicht werden.
  • Einer weiteren Ausführungsform zufolge weist das Stromschienenstück jeweils ein Verbindungsstück an den beiden Längsenden auf. Das Stromschienenstück weist zumindest ein weiteres, insbesondere senkrecht dazu angeordnetes weiteres Verbindungsstück zur Herstellung eines Stromabzweigs auf. Üblicherweise ist nur ein einziger Stromabzweig vorhanden. Es können auch zwei Stromabzweige je Stromschienenstück vorhanden sein, welche vorzugsweise gegenüberliegend im Stromschienenstück angeordnet sind.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist das jeweilige Verbindungsstück mittels Fräsens, Stanzens und/oder Bohrens aus dem Flachprofil des Stromschienenstücks herstellbar. Das Stromschienenstück ist vorzugsweise aus massivem Kupfer oder Aluminium hergestellt. Im letzteren Fall ist das Aluminium-Flachprofil ein Strangpressprofil. Die Ausnehmungen werden vorzugsweise ausgefräst, ausgestanzt und/oder gebohrt. Vorzugsweise wird das jeweilige Längsende eines Stromschienenstücks zur Herstellung eines Verbindungsstücks mittels eines CNC-gesteuerten Fräskopfes derart bearbeitet, dass die Ausnehmungen entstehen und die Verbindungsdome „stehenbleiben”.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird weiterhin durch ein Schienenverteilersystem gelöst, welches zumindest zwei aneinandergefügte, modular verlängerbare erfindungsgemäße Stromschie nenstücke aufweist. Es sind die jeweiligen Verbindungsdome in den zugehörigen Ausnehmungen nach dem überlappenden Fügen mittels eines in Profilstärkenrichtung wirkenden Presswerkzeugs mit den jeweiligen Ausnehmungen verpressbar.
  • Dadurch wird die mechanische Festigkeit dieser Verbindung nochmals erheblich erhöht. Zugleich wird der elektrische Übergangswiderstand zwischen zwei Stromschienenstücken erheblich gesenkt.
  • Nach einer Ausführungsform des Schienenverteilersystems ist dieses mehrphasig ausgebildet. Es weist zumindest zwei parallel angeordnete, modular verlängerbare Stromschienenstücke auf. Das Schienenverteilersystem kann z. B. fünf parallel zueinander angeordnete, modular verlängerbare Stromschienenstücke aufweisen, welche mit den drei Phasen, dem Neutralleiter und der Schutzerde eines Drehstromnetzes elektrisch verbunden sind.
  • Schließlich wird die Aufgabe der Erfindung durch ein Verfahren zur Herstellung eines Schienenverteilersystems gelöst. Dabei werden in einem ersten Schritt zumindest zwei erfindungsgemäße Stromschienenstücke zur Verlängerung und/oder zur Herstellung eines jeweiligen Stromabzweigs aneinandergefügt. Es werden je zwei Verbindungsstücke angrenzender Stromschienenstücke überlappend übereinander gelegt und dann in Profilstärkenrichtung miteinander gefügt. Nach dem Fügen weisen die beiden Verbindungsstücke eine Profilstärke auf, die der nominalen Profilstärke der Stromschienenstücke entspricht.
  • Im Anschluss werden in einem zweiten Schritt die jeweiligen in den entsprechenden Ausnehmungen eingreifenden Verbindungsdome in Profilstärkenrichtung mit den jeweiligen Ausnehmungen verpresst.
  • Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungen der Erfindung werden im Weiteren anhand der nachfolgenden Figuren näher beschrieben. Es zeigen
  • 110 beispielhaft verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks und
  • 11 ein Beispiel für ein als Stromabzweig ausgeführtes Stromschienenstück gemäß der Erfindung.
  • 1 zeigt ein erfindungsgemäßes, modular verlängerbares Stromschienenstück 1 sowie ein weiteres, gleichfalls erfindungsgemäßes Stromschienenstück 1' in Flachprofilausführung. Beide Stromschienenstücke 1, 1' weisen eine gleiche Profilbreite B und Profilstärke D auf. Mit LR ist die Profillängsrichtung, mit QR die dazu senkrechte Profilquerrichtung und mit DR die zu beiden vorherigen Profilrichtungen LR, QR senkrechte Profilstärkenrichtung bezeichnet. Die gezeigten Stromschienenstücke 1, 1' können eine Profillänge von mehreren Metern aufweisen. Dabei kann eine Vielzahl derartiger, vorzugsweise baugleicher Stromschienenstücke 1, 1' hintereinandergereiht miteinander verbunden werden. Die Profilbreite B liegt typischerweise in einem Bereich von 5 cm bis 20 cm und die Profilstärke D in einem Bereich von 1 cm bis 3 cm. Weiterhin weisen die beiden gezeigten Stromschienenstücke 1, 1' an den gezeigten Längsenden jeweils ein Verbindungsstück 2, 2' zum mechanischen wie auch elektrischen Verbinden der beiden Stromschienenstücke 1, 1 auf. Die Verbindung erfolgt mittels Fügens.
  • Erfindungsgemäß ist das jeweilige Verbindungsstück 2, 2' derart ausgebildet, dass dieses nach dem Fügen mit dem jeweils komplementären Verbindungsstück 2', 2 des weiteren Stromschienenstücks 1', 1 in Profilstärkenrichtung DR ineinander greifend überlappt. Der zwischen den beiden Stromschienenstücken 1, 1' eingetragene Pfeil soll die Richtung der erfindungsgemäße Überlappung in Profilstärkenrichtung DR andeuten.
  • Mit „komplementär” ist hier gemeint, dass sich die beiden Verbindungsstücke 2, 2' nach dem Fügen ohne den Verbleib von größeren Spalten oder Hohlräumen zu einem (massiven) Flachprofilstück vereinen, welches dann im Wesentlichen die gleiche Außenkontur aufweist wie die restlichen Teile der Stromschienenstücke 1, 1'.
  • Weiterhin weisen beide Verbindungsstücke 2, 2' eine im Vergleich zur Profilstärke D um die Hälfte reduzierte Profilstärke d1, d2 auf, wobei im vorliegenden Beispiel beide Profilstärken d1, d2 den gleichen Wert aufweisen. Mit dem Bezugszeichen L ist eine Verbindungstücklänge in Profillängsrichtung LR bezeichnet. Sie ist im vorliegenden Beispiel wertmäßig deutlich kleiner als die Profilbreite B der beiden Stromschienenstücke 1, 1'. Weiterhin ist mit LM die geometrische konstruktive Längsmittelachse bzw. Längssymmetrieachse der beiden Stromschienenstücke 1, 1' bezeichnet.
  • Weiterhin weist das im rechten Teil der 1 gezeigte Verbindungsstück 2 eine Vielzahl von durchgehenden, in Profilstärkenrichtung DR mit einem einheitlichen Ausnehmungsprofil verlaufende Ausnehmungen A auf. Im vorliegenden Beispiel sind die Ausnehmungsprofile quadratisch. Sie können alternativ z. B. kreisförmig, rechteckig oder auch dreieckig sein. Im linken Teil der 1 weist das dazu komplementäre Verbindungsstück 2' eine Vielzahl von geometrisch entsprechenden Verbindungsdomen 3 auf, welche gleichfalls in Profilstärkenrichtung DR verlaufend angeordnet bzw. ausgebildet sind. Mit dem Bezugszeichen F sind die Außenflächen der Verbindungsdome 3 bezeichnet. Sie bilden nach dem Fügen mit der jeweiligen Ausnehmung A zugleich die elektrischen Kontaktflächen. Ferner weisen die Verbindungsstücke 2, 2' derart bemessene Verbindungsdome 3 auf, dass deren jeweilige Oberseite, das heißt die jeweilige in Profildickenrichtung DR liegende Außenseite, das Außenprofil des Stromschienenstücks 1', 1 nicht überschreitet. Vielmehr weisen die gezeigten Verbindungsdome 3 eine Domhöhe auf, die der Differenz aus Profilstärke D und reduzierter Profilstärke d1 entspricht.
  • 2 zeigt schließlich die zwei Stromschienenstücke 1, 1' gemäß 1, die gemäß der Erfindung zu einem „kleinen” Schienenverteilersystem 10 zugesammengefügt sind. Hierbei sind die Verbindungsdome 3 in den zugehörigen Ausnehmungen A nach dem überlappenden Fügen mittels eines in Profilstärkenrichtung DR wirkenden, nicht weiter gezeigten Presswerkzeugs mit den jeweiligen Ausnehmungen A verpresst. Die Verpressung kann im einfachsten Fall z. B. mittels eines Körners als Presswerkzeug erfolgen. Die zugehörigen Körnungen K sind an der jeweiligen Oberseite der Verbindungsdome 3 eingetragen. Idealerweise wird ein auf die Anordnung der Verbindungsdome 3 geometrisch zugeschnittener Pressstempel oder eine entsprechende Pressmatrix zum Verpressen der beiden komplementären Verbindungsstücke 2, 2' eingesetzt. Das Presswerkzeug kann z. B. ein hydraulisches Presswerkzeug sein.
  • 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks 1, 1'. In diesem Fall weisen die Verbindungsstücke 2, 2' der beiden Stromschienenstücke 1, 1' eine in Profillängsrichtung LR verlaufende Verbindungsstücklänge L auf, die der Profilbreite B des Stromschienenstücks 1, 1' entspricht. Zudem weisen die beiden Verbindungsstücke 2, 2' eine Vielzahl von derartig, hier rasterförmig angeordneten Verbindungsdomen 3 und Aussparungen A auf, dass das Stromschienenstück 1 in Profillängsrichtung LR verlängerbar ist oder – wie dies im vorliegenden Beispiel der Fall ist – in Profilquerrichtung QR durch das weitere Stromschienenstück 1' verlängerbar ist. Das in 3 gezeigte Schienenverteilersystem 10 weist folglich eine 90°-Umbiegung auf.
  • 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks 1, 1'. In diesem Fall ist nur eine einzige Ausnehmung A im oberen Stromschienenstück 1 und nur ein einziger korrespondierender Verbindungsdom 3 vorhanden. Mit dem Bezugszeichen 1 ist eine Domlänge in Profillängsrichtung LR, mit b eine Dombreite in Profilquerrichtung QR und mit h eine Domhöhe in Profilstärkenrichtung DR bezeichnet. Die Domlänge 1 ist deutlich kleiner als die gezeigte Verbindungsstücklänge L. Die Ausnehmung A und der Verbindungsdom 3 weisen hier ein rechteckig/ovales Querschnittsprofil auf.
  • 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks 1, 1'. In diesem Fall sind wiederum nur eine einzige Ausnehmung A und ein einziger Verbindungsdom 3 vorhanden. Zur Vergrößerung der elektrischen Kontaktflächen F sind die Ausnehmung A und der Verbindungsdom 3 oberflächenvergrößernd mäanderförmig ausgestaltet.
  • In 6 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks 1, 1' dargestellt. In diesem Fall ist das jeweilige Verbindungsstück 2, 2' in Bezug auf eine in Profilstärkenrichtung DR verlaufende Längsschnittebene des zugehörigen Stromschienenstücks 1, 1' komplementär zu sich selbst ausgebildet. Die ebene Längsschnittebene ist in der 6 selbst nicht dargestellt. Sie würde durch die eingetragene Längsmittelachse LM parallel zur Richtung DR der Profilstärke D verlaufen. Zugleich weist das jeweilige Verbindungsstück 2, 2' eine beispielhaft rechteckig/ovale Ausnehmung A und einen darauf geometrisch abgestimmten, spiegelbildlich zu dieser Längsschnittebene angeordneten Verbindungsdom 3 auf.
  • Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn ein derartiges Stromschienenstück 1, 1' an seinen beiden Längsenden jeweils ein derart zu sich selbst komplementär ausgebildetes Verbindungsstück 2, 2' aufweist, dass das gesamte Stromschienenstück 1, 1' punktsymmetrisch zu seinem geometrischen Schwerpunkt ist. Im vorliegenden Beispiel würden dann das linke Längsende des oberen Stromschienenstücks 1 und das rechte Längsende des unteren, weiteren Stromschienenstücks 1, 1' einem solchen Stromschienenstück 1, 1' entsprechen. Der besondere Vorteil bei dieser Ausführungsform ist, dass jedes Längsende direkt zur weiteren Verlängerung verwendet werden kann.
  • 7 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stromschienenstücks 1, 1'. In diesem Fall weist das obere Stromschienenstück 1 eine zentrale, in Profilstärkenrichtung DR verlaufende durchgehende Ausnehmung A2 mit einem einheitlichen Ausnehmungsprofil sowie eine Mehrzahl von durchgehenden Ausnehmungen A1 auf. Letztere sind gleichmäßig in Umfangsrichtung um eine mit der zentralen Ausnehmung A2 gemeinsamen Drehachse DA angeordnet. Die Drehachse DA verläuft durch die Längsmittelachse LM im Verbindungsstück 2 und in Richtung DR der Profilstärke D. Zudem sind die außenliegenden Ausnehmungen A1 rotationssymmetrisch zu der Drehachse DA.
  • Das im unteren Teil der 7 gezeigte weitere Stromschienenstück 1' weist ein dazu komplementär ausgestaltetes Verbindungsstück 2' mit einem entsprechenden zentralen Verbindungsdom 32 und außenliegenden Verbindungsdomen 31 auf.
  • Die folgenden Figuren 8 bis 10 zeigen drei mögliche Drehstellungen für das verlängerte Stromschienenstück 1 gemäß 7. Die gleichmäßig verteilte Anordnung der außen liegenden Ausnehmungen A1 und Verbindungsdome 31 erlaubt dabei gestufte Drehstellungen in 45°-Schritten.
  • 11 zeigt schließlich ein erfindungsgemäßes Stromschienenstück 4, welches zwei Verbindungsstücke 2, 2' an seinen beiden Längsenden sowie ein senkrecht dazu angeordnetes weiteres Verbindungsstück 2, 2' zur Herstellung eines Stromabzweigs 20 aufweist. Das im vorliegenden Beispiel gebildetete Schienenverteilersystem 10 weist somit drei Stromschienenstücke 1, 1', 1'' auf, die an das T-förmige, zum Stromabzweig 20 ausgebildete Stromschienenstück 4 angefügt sind. Sämtliche gezeigte Verbindungsdome 3 sind nach dem jeweiligen überlappenden Fügen mit den jeweiligen Ausnehmungen A verpresst.
  • Obwohl die Erfindung im Detail durch die Ausführungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
  • Zusammenfassend betrifft die Erfindung ein modular verlängerbares Stromschienenstück 1, 1' in Flachprofilausführung mit einer einheitlichen Profilbreite B und einer einheitlichen Profilstärke D. Das Stromschienenstück 1, 1' weist zumindest an einem seiner beiden Längsenden ein Verbindungsstück 2, 2' auf, welches zum Fügen mit einem komplementären Verbindungsstück 2, 2' eines weiteren Stromschienenstücks 1', 1 mit gleicher Profilbreite B und gleicher Profilstärke D ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist das zumindest eine Verbindungsstück 2, 2' derart ausgebildet, dass dieses nach mit dem jeweils komplementären Verbindungsstück 2', 2 des weiteren Stromschienenstücks 1', 1 dem Fügen in Profilstärkenrichtung DR ineinandergreifend überlappt.
  • 1, 4
    Stromschienenstück, Flachprofil
    1', 1''
    weiteres Stromschienenstück, Flachprofil
    2, 2'
    Verbindungsstück
    3, 31
    Verbindungsdom
    32
    zentraler Verbindungsdom
    10
    Schienenverteilersystem
    20
    Stromabzweig
    A, A1
    Ausnehmung, Ausstanzung, Ausfräsung, Bohrung
    A2
    zentrale Ausnehmung
    b
    Dombreite
    B
    Profilbreite
    D
    Profilstärke
    d1, d2
    reduzierte Profilstärken
    DA
    Drehachse
    DR
    Profilstärkenrichtung
    F
    Kontaktflächen
    h
    Domhöhe
    K
    Körnung
    l
    Domlänge
    L
    Verbindungsstücklänge
    LM
    Längsmittelachse
    LR
    Profillängsrichtung
    QR
    Profilquerrichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 101449781 [0004]

Claims (13)

  1. Modular verlängerbares Stromschienenstück (1, 1') in Flachprofilausführung mit einer einheitlichen Profilbreite (B) und einer einheitlichen Profilstärke (D), wobei das Stromschienenstück (1, 1') zumindest an einem seiner beiden Längsenden ein Verbindungsstück (2, 2') aufweist, welches zum Fügen mit einem komplementären Verbindungsstück (2, 2') eines weiteren Stromschienenstücks (1', 1) mit gleicher Profilbreite (B) und gleicher Profilstärke (D) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungsstück (2, 2') derart ausgebildet ist, dass dieses nach dem Fügen mit dem jeweils komplementären Verbindungsstück (2', 2) des weiteren Stromschienenstücks (1', 1) in Profilstärkenrichtung (DR) ineinandergreifend überlappt.
  2. Stromschienenstück (1, 1') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Verbindungsstück (2, 2') im Vergleich zur Profilstärke (D) des Stromschienenstücks (1, 1') eine in etwa um die Hälfte reduzierte Profilstärke (d1, d2) aufweist.
  3. Stromschienenstück (1, 1') nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, – dass das jeweilige Verbindungsstück (2) zumindest eine durchgehende, in Profilstärkenrichtung (DR) mit einem einheitlichen Ausnehmungsprofil verlaufende Ausnehmung (A) aufweist, und/oder – dass das jeweilige Verbindungsstück (2') zumindest einen in Profilstärkenrichtung (DR) verlaufenden Verbindungsdom (3) mit einem einheitlichen Domprofil aufweist, wobei die Oberseite des jeweiligen Verbindungsdoms (3) das Außenprofil des Stromschienenstücks (1, 1') nicht überschreitet.
  4. Stromschienenstück (1, 1') nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, – dass das jeweilige Verbindungsstück (2, 2') in Bezug auf eine in Profilstärkenrichtung (DR) verlaufende Längsschnittebene des zugehörigen Stromschienenstücks (1, 1') komplementär zu sich selbst ausgebildet ist und – dass das jeweilige Verbindungsstück (2, 2') jeweils zumindest eine Ausnehmung (A) und jeweils zumindest einen auf die jeweilige Ausnehmung (A) geometrisch abgestimmten, spiegelbildlich zu dieser Längsschnittebene angeordneten Verbindungsdom (3) aufweist.
  5. Stromschienenstück (1, 1') nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (1, 1') an beiden Längsenden jeweils ein derart zu sich selbst komplementär ausgebildetes Verbindungsstück (2, 2') aufweist, dass das Stromschienenstück (1, 1') punktsymmetrisch zu dessen geometrischen Schwerpunkt ist.
  6. Stromschienenstück (1, 1') nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, – dass das jeweilige Verbindungsstück (2) eine zentrale, in Profilstärkenrichtung (DR) verlaufende durchgehende Ausnehmung (A) mit einem einheitlichen Ausnehmungsprofil aufweist und dass die Ausnehmung (A) zumindest stufenweise rotationssymmetrisch zu einer in Profilstärkenrichtung (DR) verlaufenden, durch die Längsmittelachse (LM) des zugehörigen Stromschienenstücks (1, 1') gehenden Drehachse (DA) im jeweiligen Verbindungsstück (2) ist, oder – dass das jeweilige Verbindungsstück (2') einen zentralen, in Profilstärkenrichtung (DR) verlaufenden durchgehenden Verbindungsdom (3) mit einem einheitlichen Domprofil aufweist, dass der Verbindungsdom (3) zumindest stufenweise rotationssymmetrisch zu einer in Profilstärkenrichtung (DR) verlaufenden, durch die Längsmittelachse (LM) des zugehörigen Stromschienenstücks (1, 1') gehenden Drehachse (DA) im jeweiligen Verbindungsstück (2) ist und dass die Oberseite des Verbindungsdoms (3) das Außenprofil des Stromschienenstücks (1, 1') nicht überschreitet.
  7. Stromschienenstück (1, 1') nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, – dass das jeweilige Verbindungsstück (2) eine Mehrzahl von durchgehenden Ausnehmungen (A) aufweist, welche gleichmäßig sowie zumindest teilweise in Umfangsrichtung um eine durch die Längsmittelachse (LM) des zugehörigen Stromschienenstücks (1, 1') gehende Drehachse (DA) angeordnet sind, dass die Ausnehmungen (A) in Profilstärkenrichtung (DR) verlaufend angeordnet sind und dass die Ausnehmungen (A) ein gleiches, zur Drehachse (DA) rotationssymmetrisches Ausnehmungsprofil aufweisen, oder – dass das jeweilige Verbindungsstück (2') eine Mehrzahl von Verbindungsdomen (3) aufweist, welche gleichmäßig sowie zumindest teilweise in Umfangsrichtung um eine durch die Längsmittelachse (LM) des zugehörigen Stromschienenstücks (1, 1') gehende Drehachse (DA) angeordnet sind, dass die Verbindungsdome (3) in Profilstärkenrichtung (DR) verlaufend angeordnet sind, dass die Oberseite der jeweiligen Verbindungsdome (3) das Außenprofil des Stromschienenstücks (1, 1') nicht überschreitet und dass die Verbindungsdome (3) ein gleiches, zur Drehachse (DA) rotationssymmetrisches Domprofil aufweisen.
  8. Stromschienenstück (1, 1') nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, – dass das jeweilige Verbindungsstück (2, 2') eine in Profillängsrichtung (LR) verlaufende Verbindungsstücklänge (L) aufweist, die mindestens so groß ist wie die Profilbreite (B) des Stromschienenstücks (1, 1') und – dass das jeweilige Verbindungsstück (2, 2') eine Vielzahl von derart rahmen- oder rasterförmig angeordneten Verbindungsdomen (3) oder Aussparungen (A) aufweist, dass das Stromschienenstück (1) in Profillängsrichtung (LR) oder in Profilquerrichtung (QR) durch das weitere Stromschienenstück (1') verlängerbar ist.
  9. Stromschienenstück (4) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenstück (4) jeweils ein Verbindungsstück (2, 2') an den beiden Längsenden aufweist und dass das Stromschienenstück (4) zumindest ein weiteres, insbesondere senkrecht dazu angeordnetes weiteres Verbindungsstück (2, 2') zur Herstellung eines Stromabzweigs (20) aufweist.
  10. Stromschienenstück (1, 1', 4) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Verbindungsstück (2, 2') mittels Fräsens, Stanzens und/oder Bohrens aus dem Flachprofil des Stromschienenstücks (1, 1', 4) herstellbar ist.
  11. Schienenverteilersystem (10) mit zumindest zwei aneinandergefügten, modular verlängerbaren Stromschienenstücken (1, 1', 1'', 4) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die jeweiligen Verbindungsdome (3) in den zugehörigen Ausnehmungen (A) nach dem ineiandergreifend überlappenden Fügen mittels eines in Profilstärkenrichtung (DR) wirkenden Presswerkzeugs mit den jeweiligen Ausnehmungen (A) verpressbar sind.
  12. Schienenverteilersystem (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schienenverteilersystem (10) mehrphasig ausgebildet ist und zumindest zwei parallel zueinander angeordnete, modular verlängerbare Stromschienenstücke (1, 1', 1'', 4) aufweist.
  13. Verfahren zur Herstellung eines Schienenverteilersystems (10), wobei zumindest zwei Stromschienenstücke (1, 1', 1'', 4) nach einem der vorangegangenen Ansprüche zur Verlängerung und/oder zur Herstellung eines jeweiligen Stromabzweigs (20) aneinandergefügt werden und wobei die jeweiligen in die entsprechenden Ausnehmungen (A) eingreifenden Verbindungsdome (3) in Profilstärkenrichtung (DR) mit den jeweiligen Ausnehmungen (A) verpresst werden.
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