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DE102009018803A1 - Griffeinrichtung für einen Kraftwagen - Google Patents

Griffeinrichtung für einen Kraftwagen Download PDF

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Publication number
DE102009018803A1
DE102009018803A1 DE200910018803 DE102009018803A DE102009018803A1 DE 102009018803 A1 DE102009018803 A1 DE 102009018803A1 DE 200910018803 DE200910018803 DE 200910018803 DE 102009018803 A DE102009018803 A DE 102009018803A DE 102009018803 A1 DE102009018803 A1 DE 102009018803A1
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DE
Germany
Prior art keywords
handle
door
handle device
basic position
handle element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200910018803
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Dipl.-Ing. Heyduck
Martin Dipl.-Ing. Lindmayer (Fh)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
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Publication of DE102009018803A1 publication Critical patent/DE102009018803A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/10Handles
    • E05B85/107Pop-out handles, e.g. sliding outwardly before rotation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B81/00Power-actuated vehicle locks
    • E05B81/02Power-actuated vehicle locks characterised by the type of actuators used
    • E05B81/04Electrical
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/10Handles
    • E05B85/103Handles creating a completely closed wing surface

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Griffeinrichtung für eine Tür, einen Deckel, eine Klappe oder dgl. eines Kraftwagens, mit einem Griffelement (12), welches aus einer Grundstellung in eine die Öffnung der zugeordneten Tür oder dgl. bewirkende Öffnungsstellung bewegbar ist, wobei eine Stelleinrichtung (20) vorgesehen ist, mittels welcher das Griffelement (12) zwischen einer Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Strömungsanordnung für einen Personenkraftwagen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
  • Die Erfindung betrifft eine Griffeinrichtung für eine Tür, einen Deckel, eine Klappe oder dergleichen eines Kraftwagens der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
  • Derartige Griffeinrichtungen werden eingesetzt, um beispielsweise Türen von Kraftwagen mittels eines Griffelements zu öffnen. Hierzu wird das Griffelement üblicherweise manuell aus einer Grundstellung in eine die Öffnung der zugeordneten Tür oder dergleichen bewirkende Öffnungsstellung bewegt. Während bzw. gegen Ende der Bewegung des Griffelements aus der Grundstellung in die Öffnungsstellung wird dabei üblicherweise ein entsprechendes Schlossbetätigungselement so bewegt, dass sich ein zugeordnetes Türschloss in die Öffnungsstellung bewegt, so dass die Tür geöffnet werden kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Griffeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher eine besonders günstige Anordnung des Griffelements beispielsweise im Fahrbetrieb des Kraftwagens erreicht werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Griffeinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nicht-trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den übrigen Patentansprüchen angegeben.
  • Um eine besonders günstige Anordnung des Griffelements beispielsweise im Fahrbetrieb des Kraftwagens zu erreichen, ist erfindungsgemäß eine Stelleinrichtung vorgesehen, mittels welcher das Griffelement zwischen einer Verstaustellung und der Grundstellung, von welcher ausgehend die Betätigung des Griffelements erfolgen kann, bewegbar ist. Mit anderen Worten ist es erfindungsgemäß vorgesehen, das Griffelement mittels der Stelleinrichtung bei Gebrauch aus der Verstaustellung in die Grundstellung und bei Nichtgebrauch aus der Grundstellung in die Verstaustellung zu bewegen. Somit ist insgesamt eine weitere Stellung des Griffelements – nämlich die Verstaustellung – möglich, in welcher dieses beispielsweise beim Fahrbetrieb angeordnet sein kann.
  • Diese Verstaustellung ermöglicht beispielsweise eine flächenbündige Anordnung des Griffelements in die zugeordnete Tür oder dergleichen bzw. in einen Grundkörper der Griffeinrichtung, so dass beispielsweise im Fahrbetrieb des Kraftwagens das Griffelement aerodynamisch besonders günstig angeordnet ist bzw. von außen her flächenbündig und optisch dezent in die Tür integriert ist.
  • Wird hingegen das Griffelement zum Öffnen der Tür benötigt, so ist hierzu die Stelleinrichtung vorgesehen, mittels welcher das Griffelement aus der Verstaustellung in die Grundstellung bewegt werden kann, so dass von dort aus die manuelle Betätigung des Griffelements in die Öffnungsstellung – und damit einhergehend die Öffnung der Tür – erfolgen kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat es sich dabei als vorteilhaft gezeigt, wenn der Grundkörper einen Anschlag für das Griffelement in der Verstaustellung bildet. Somit ist auf einfache Weise eine flächenbündige Integration des Griffelements in die zugeordnete Tür oder dergleichen bzw. in den Grundkörper möglich, welche durch den Anschlag gebildet ist.
  • Als weiterhin vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn die Stelleinrichtung einen Anschlag für das Griffelement in der Grundstellung bildet. Ist demzufolge das Griffelement aus der Verstaustellung in die Grundstellung bewegt worden, so wird durch die Stelleinrichtung stets gewährleistet, dass das Griffelement beispielsweise nach dem Betätigen des Griffelements und dem Öffnen der Tür in die Grundstellung zurückgelangt, wobei der hierfür vorgesehene Anschlag der Stelleinrichtung eine stets definierte Grundstellung des Griffelements gewährleistet.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kommt in der Grundstellung ein Schlossbetätigungselement mit dem Griffelement zumindest mittelbar in Wirkkontakt. Durch diesen Wirkkontakt wird gewährleistet, dass beim Öffnen der Tür bzw. beim Betätigen des Griffelements aus der Grundstellung in die Öffnungsstellung das Schlossbetätigungselement entsprechend betätigt wird, so dass einhergehend damit das zugeordnete Türschloss geöffnet wird.
  • Als weiterhin vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn das Schlossbetätigungselement beim Bewegen des Griffelements aus der Grundstellung in die Öffnungsstellung eine Hubbewegung bewerkstelligt. Eine derartige Hubbewegung kann in einfacher Weise in eine entsprechende Öffnungsbewegung des Türschlosses transformiert werden.
  • Zudem hat es sich als vorteilhaft gezeigt, wenn die Stelleinrichtung lastfrei mit dem Griffelement verbunden ist. Wird demzufolge insbesondere das Griffelement mittels der Stelleinrichtung aus seiner Grundstellung in die zurückgezogene Verstaustellung überführt, so kann ein Benutzer seine Hand bzw. seine Finger nicht zwischen dem Griffelement und der umgebenden Tür bzw. dem umgebenden Grundkörper einklemmen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat es sich dabei als vorteilhaft gezeigt, wenn die Stelleinrichtung wenigstens eine Kurvenscheibe umfasst, durch deren Drehung das Griffelement zwischen der Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist. Durch eine derartige Kurvenscheibe kann in radialer Richtung auf besonders einfache Weise eine Längenänderung bewirkt werden, um hierdurch das Griffelement entsprechend zu verstellen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht eine Notstelleinrichtung vor, mittels welcher die an sich die Verstellung des Griffelements zwischen der Verstaustellung und Grundstellung bewirkende Stelleinrichtung ersetzt werden kann, wenn diese beispielsweise in Folge eines Stromausfalls oder dergleichen ausfällt.
  • Die Notstelleinrichtung umfasst dabei bevorzugter Weise einen Taster, welcher an einer Schwenkachse des Griffelements gelagert ist. Hierdurch kann auf besonders einfache Weise eine entsprechende Verschwenkung beziehungsweise Verstellung des Griffelements erreicht werden.
  • Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn der Taster in der Verstaustellung etwa flächenbündig mit einer Außenseite des Griffelements und in der Grundstellung vertieft gegenüber der Außenseite des Griffelements positioniert ist. In der Verstaustellung kann somit eine zumindest annähernd verborgene beziehungsweise unsichtbare Positionierung des Tasters erreicht werden, während dieser in der Grundstellung entsprechend vertieft gegenüber der Außenseite positioniert ist, um hierdurch beispielsweise eine besonders einfache Handhabung sicher zu stellen.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Notstelleinrichtung eine mit dem Taster in Wirkkontakt stehende Wippe umfasst, mittels welcher das Griffelement zwischen der Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist. Eine derartige Wippe ist mechanisch beziehungsweise kinematisch besonders einfach und funktionssicher, um hierüber auf zuverlässige Art und Weise eine Verstellung des Griffelements im Falle eines Ausfalls der eigentlichen Stelleinrichtung zu bewirken.
  • Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn die Wippe mittels eines Federelements in einer Ausgangsstellung gehalten ist und bei Betätigung des Tasters gegen die Federkraft des Federelements in eine Betätigungsstellung bringbar ist, wodurch das Griffelement zwischen der Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist. Durch das Federelement kann somit auf einfache Weise sichergestellt werden, dass die Wippe dann in ihre Ausgangsstellung gelangt, wenn der Taster nicht betätigt ist. Ist der Taster hingegen betätigt, so sorgt das Federelement auf besonders günstige Weise dafür, dass die Wippe an dem Taster anliegt und somit keine andere Stellung einnehmen kann.
  • Schließlich hat es sich als vorteilhaft gezeigt, wenn die Wippe eine Anlagefläche umfasst, welche mit einem Mitnehmer des Griffelements zusammen wirkt. So kann auf einfache Weise eine entsprechende Wippenbewegung beziehungsweise Schwenkbewegung von der Wippe auf das Griffelement übertragen werden.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen; diese zeigen in:
  • 1 eine perspektivische Rückansicht auf eine Griffeinrichtung für eine Tür eines Personenkraftwagens, welche als wesentliche Bauteile einen Grundkörper sowie ein schwenkbar an diesem gelagertes Griffelement umfasst, welches mittels einer elektromotorischen Stelleinrichtung aus einer flächenbündig in die Tür integrierten Verstaustellung in eine ein Umgreifen bzw. ein Betätigen des Griffelements ermöglichende Grundstellung bewegt wird, von welcher aus das Griffelement manuell in eine Öffnungsstellung bewegbar ist, in welcher ein Schlossbetätigungselement ein Öffnen eines korrespondierenden Türschlosses der Tür bewirkt;
  • 2a, 2b eine rückwärtige Perspektivansicht bzw. eine ausschnittsweise perspektivische Seitenansicht auf die Griffeinrichtung gemäß 1, wobei sich das Griffelement in seiner flächenbündig in die zugeordnete Tür bzw. in den Grundkörper integrierte Verstaustellung befindet;
  • 3a, 3b eine Perspektivansicht bzw. eine ausschnittsweise perspektivische Seitenansicht auf die Griffeinrichtung gemäß den 1 bis 2b, wobei das Griffelement der Griffeinrichtung mittels der Stelleinrichtung aus der in den 2a und 2b gezeigten Verstaustellung in die Grundstellung bewegt worden ist, von welcher aus eine manuelle Betätigung des Griffelements zum Öffnen der Tür erfolgen kann; und in den
  • 4a, 4b eine rückwärtige Perspektivansicht bzw. eine ausschnittsweise perspektivische Seitenansicht auf die Griffeinrichtung gemäß den 1 bis 3b, wobei das Griffelement aus der in den 3a und 3b gezeigten Grundstellung manuell bewegt worden ist, wodurch mittels eines Schlossbetätigungselements ein der Tür zugeordnetes Türschloss zum Öffnen der Tür geöffnet wird;
  • 5 eine Vorderansicht auf die Griffeinrichtung mit dem innerhalb des Grundkörpers angeordneten Griffelement, wobei seitlich des Griffelements ein Taster einer Notstelleinrichtung vorgesehen ist;
  • 6 eine perspektivische Rückansicht auf die Griffeinrichtung gemäß 5, welche sich von der Ausführungsform gemäß den 1 bis 4b insbesondere durch zwei Kurvenscheiben der Stelleinrichtung sowie durch die Notstelleinrichtung unterscheidet, mittels welcher im Falle eines Ausfalls der Stelleinrichtung die Griffeinrichtung manuell beziehungsweise mechanisch zwischen der Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist;
  • 7 eine Draufsicht auf die Griffeinrichtung gemäß den 5 und 6;
  • 8a, 8b, 8c eine perspektivische Vorderansicht sowie jeweilige ausschnittsweise perspektivische Rückansichten auf die Griffeinrichtung gemäß den 5 bis 7, wobei der Taster der Notstelleinrichtung vorliegend unbetätigt ist und somit das Griffelement mit dem Taster in seiner Verstaustellung angeordnet ist;
  • 9a, 9b, 9c eine perspektivische Vorderansicht sowie jeweilige ausschnittsweise perspektivische Rückansichten auf die Griffeinrichtung analog zu den 8a, 8b beziehungsweise 8c, wobei vorliegend der Taster der Notstelleinrichtung gedrückt und hierdurch das Griffelement aus seiner Verstaustellung in die Grundstellung bewegt worden ist; und in den
  • 10a, 10b, 10c eine perspektivische Vorderansicht sowie jeweilige ausschnittsweise perspektivische Rückansichten auf die Griffeinrichtung analog zu den 8a, 8b, 8c beziehungsweise 9a, 9b, 9c, wobei vorliegend das Griffelement ausgehend von seiner in den 9a, 9b und 9c gezeigten Grundstellung in seine Betätigungsstellung bewegt worden ist, in welcher wodurch ein Türschloss geöffnet worden ist.
  • In 1 ist in einer perspektivischen Rückansicht eine Griffeinrichtung für eine nicht weiter erkennbare Seitentür eines Personenkraftwagens, welche im vorliegenden Fall als Flügeltür ausgebildet ist, dargestellt. Als im Rahmen der Erfindung mit umfasst ist es jedoch zu betrachten, dass die vorliegende Griffeinrichtung auch bei anderen Türen, Deckeln, Klappen oder Flügeln zum Einsatz kommen könnte. Zudem ist es denkbar, dass die vorliegende Griffeinrichtung auch bei anderen Kraftwagen wie Lastkraftwagen zum Einsatz kommt.
  • In Zusammenschau mit den 2a und 2b, welche die Griffeinrichtung in einer perspektivischen Rückansicht bzw. einer ausschnittsweisen perspektivischen Seitenansicht zeigen, wird erkennbar, dass die Griffeinrichtung als wesentliche Bauteile einen Grundkörper 10 sowie ein vorliegend schwenkbar an diesem gehaltenes Griffelement 12 umfasst. Von dem Griffelement 12 sind dabei in den 1 bis 2b im Wesentlichen zwei Schwenkbügel 14, 16 erkennbar, welche zur Fahrzeuginnenseite hin gewandt sind und an ihrer dem Griffelement 12 abgewandten Seite um eine Schwenkachse S schwenkbar an der Oberseite des Grundkörpers 10 gelagert sind. Das Griffelement 12 wird dabei durch eine Rückstellfeder 18, welche um die Schwenkachse S gewunden ist, entgegen seiner Betätigungsrichtung bzw. Auszugsrichtung mit einer entsprechenden Rückstellkraft beaufschlagt.
  • Als weitere grundlegende Baueinheit umfasst die Griffeinrichtung eine Stelleinrichtung 20, deren Funktion insbesondere in Zusammenschau mit den 3a und 3b erkennbar wird. Diese Stelleinrichtung 20 umfasst einen elektromotorischen Antrieb 22, mittels welchem ein jeweiliger Schwenkhebel 24, welcher dem jeweiligen Schwenkbügel 14, 16 des Griffelements 12 zugeordnet ist, aus einer insbesondere in den 2a und 2b erkennbaren Stellung in eine in den 3a und 3b gezeigte weitere Stellung verschwenkt werden kann, und zwar um eine entsprechende Schwenkachse D. Auf der der Schwenkachse D abgewandten Seite umfasst jeder der beiden Hebel 24 einen Anschlag 26, der durch eine durchlaufende Stange 28 gebildet ist. Die beiden Anschläge 26 wirken dabei mit jeweiligen hinteren Wangen 30 des jeweils zugehörigen Schwenkhebels 14 bzw. 16 zusammen. Wird demzufolge der jeweilige Hebel 24 der Stelleinrichtung 20 mittels des zugeordneten Antriebs 22 um die Drehachse D aus der in den 2a und 2b gezeigten, im Wesentlichen aufrechten Stellung, in die in den 3a und 3b gezeigte schräge Stellung verschwenkt, so wirken dabei die beiden Anschläge 26 mit den korrespondierenden Wangen 30 der Schwenkhebel 14 bzw. 16 zusammen.
  • Hierdurch wird erreicht, dass das Griffelement 12 aus der in den 1 bis 2b gezeigten Verstaustellung in die in den 3a und 3b gezeigte Grundstellung bewegt wird, wobei die beiden Hebel 24 in der insbesondere in 3b erkennbaren Grundstellung so ausgerichtet sind bzw. mit den Wangen 30 der zugeordneten Schwenkbügel 14, 16 des Griffelements 12 zusammenwirken, dass eine Mittelachse 32 mit einer Tangente 34 der Wange 30 zumindest in etwa einen rechten Winkel einschließt. Die Auslegung ist dabei so gestaltet, dass die gesamte Kinematik in ausgefahrener Lage quasi selbsthemmend ist und die Stelleinrichtung 20 im Wesentlichen lastfrei ist.
  • Demzufolge ist das vorliegende Griffelement 12 in der in den 1 bis 2b gezeigten Verstaustellung im Wesentlichen mit einer Vorderseite flächenbündig in die korrespondierende Tür bzw. den Grundkörper 10 integriert, während das Griffelement 12 in der in den 3a und 3b gezeigten Öffnungsstellung mittels der Anschläge 26 der Stelleinrichtung 20 so in der Grundstellung gehalten ist, dass dieses durch eine Person ergriffen und manuell betätigt werden kann. In der Grundstellung bilden die beiden Anschläge 26 somit eine definierte Position, gegen welche das Griffelement 12 durch die Kraft der Rückstellfeder 18 gedrückt wird.
  • Wird nun das Griffelement 12 zum Öffnen der Tür durch eine Person umgriffen und entsprechend ausgezogen, so gelangt dieses in eine in den 4a und 4b in einer perspektivischen Rückansicht bzw. in einer ausschnittsweisen perspektivischen Seitenansicht dargestellte Öffnungsstellung. Hierbei ist zunächst erkennbar, dass das Griffelement 12 unter Vermittlung seiner beiden Schwenkbügel 14, 16 um die Schwenkachse S weiter relativ zu dem Grundkörper 10 verschwenkt worden ist.
  • Dieses Weiterverschwenken des Griffelements 12 um die Schwenkachse S bewirkt zudem, dass ein seitlich am Grundkörper 10 gelagertes Schlossbetätigungselement 36 um seine Lagerachse L verschwenkt wird. Das Schlossbetätigungselement 36 ist dabei im vorliegenden Fall als L-förmiger Hebel gestaltet, wobei ein freies Hebelende eine Aufnahme 38 umfasst, welche mit einem Zapfen 40 auf Seiten des Schwenkbügels 14 zusammenwirkt.
  • Eine Bewegung des Griffelements 12 und eine damit einhergehende Bewegung des Schwenkbügels 14 um die Schwenkachse S aus der in den 3a und 3b gezeigten Grundstellung in die in den 4a und 4b gezeigte Öffnungsstellung bewirkt somit eine Hubbewegung des Weiteren freien Hebelendes 42 des Schlossbetätigungselements 36. Diese Hubbewegung ist für eine Öffnung eines korrespondierenden Türschlosses verantwortlich, so dass die Fahrzeugtür nach der manuellen Verlagerung bzw. Öffnung aus der Grundstellung in die Öffnungsstellung entsprechend geöffnet werden kann.
  • Insbesondere aus den 1 bis 2b ist erkennbar, dass der Zapfen 40 in der Verstaustellung nicht mit der korrespondierenden Aufnahme 38 des Schlossbetätigungselements 36 in Eingriff steht. Vielmehr kommt dieser gemäß den 3a und 3b erst mit der Aufnahme 38 in Eingriff, wenn das Griffelement 12 mittels der Stelleinrichtung 20 aus der in den 1 bis 2b gezeigten Verstaustellung in die den 3a und 3b gezeigte Grundstellung bewegt wird, von welcher aus die manuelle Öffnungsbewegung zwischen der Grundstellung und der Öffnungsstellung erfolgen kann.
  • Des Weiteren ist in Zusammenschau der 3a bis 4b erkennbar, dass das Griffelement 12 nach erfolgter Bewegung in die Öffnungsstellung und einer damit einhergehenden Öffnung der Tür nach dem Loslassen wieder in die Grundstellung gemäß den 3a und 3b gelangt, welche durch den jeweiligen, mit der Wange 30 des zugehörigen Schwenkbügels 14, 16 zusammenwirkenden Anschlags 26 der Stelleinrichtung 20 bestimmt ist. Demzufolge wird erkennbar, dass die Stelleinrichtung 20 über die Anschläge 26 lastfrei mit dem jeweils korrespondierenden Schwenkbügel 14, 16 des Griffelements verbunden ist. Mit anderen Worten besteht zwischen der jeweiligen Wange 30 des zugehörigen Schwenkbügels 14, 16 und dem Anschlag 26 bei der Bewegung zwischen der in den 3a und 3b gezeigten Grundstellung und der in den 4a und 4b gezeigten Öffnungsstellung kein Kontaktpunkt. Vielmehr bildet der jeweilige Anschlag 26 nur eine definierte Position des Griffelements 12 in der Grundstellung, von welcher aus die Öffnungsbewegung des Griffelements 12 erfolgen kann.
  • Ist die Betätigung der Tür beispielsweise beim Öffnen oder Schließen abgeschlossen, so können die Hebel 24 der Stelleinrichtung 20 mittels deren Antrieb 22 entsprechend aus der in den 3a bis 4b gezeigten schrägen Position entgegen dem Urzeigersinn in die im Wesentlichen aufrechte Position gemäß den 1 bis 2b zurückverlagert werden, in welcher die Anschläge 26 keinen Kontakt mit den zugehörigen Wangen 30 der jeweiligen Schwenkbügel 14, 16 mehr haben. Es ist jedoch erkennbar, dass die eigentliche Rückstellung des Griffelements 12 durch die Rückstellfeder 18 erfolgt. Dies hat den speziellen Vorteil eines Einklemmschutzes, so dass beim Bewegen des Griffelements 12 aus der Grundstellung in die Verstaustellung kein Einklemmen der Hand des Bedieners erfolgen kann. Würden demzufolge die Hebel 24 bzw. die Anschläge 26 in die in den 1 bis 2b gezeigte Position rückverstellt werden, wobei eine Bedienperson das Griffelement 12 umgreifen würde, so würde lediglich die Kraft der Rückstellfeder 18 wirken. Sobald die Bedienperson das Griffelement 12 loslässt, wird dieses dann in die Verstaustellung bewegt, da die jeweiligen Anschläge 26 sich ja bereits in einer zurückverlagerten Position befinden.
  • Als im Rahmen der Erfindung mitumfasst ist es dabei zu betrachten, dass die Anschläge 26 auch in der zurückverlagerten Position gemäß den 1 bis 2b jeweilige Anschläge für die zugehörigen Wangen 30 der entsprechenden Schwenkbügel 14, 15 bilden können, um somit die Verstaustellung des Griffelements 12 zu definieren. Dies kann jedoch – wie oben erwähnt – auch durch den Grundkörper 10 erfolgen.
  • Die Stelleinrichtung 20 kann beispielsweise aktiviert werden, wenn sich eine entsprechende Person dem Fahrzeug nähert und somit ein Signal zur Stelleinrichtung 20 gegeben wird, das nunmehr das Griffelement 12 aus der eingefahrenen, im Wesentlichen flächenbündig in die Tür integrierte Position ausgefahren werden soll, um eine Betätigung des Türschlosses der Tür zu ermöglichen. Natürlich sind auch andere Auslösesignale, welche beispielsweise durch einen entsprechenden Tastendruck, ein haptisches Signal, oder anderweitig erzeugt wird, denkbar. Das Bewegen des Griffelements 12 aus der Öffnungs- bzw. Grundstellung zurück in die Verstaustellung kann auf ähnliche Weise erfolgen, beispielsweise durch ein entsprechendes Signal, sobald die Tür geöffnet oder geschlossen worden ist. Hier ist dem Fachmann ohne Weiteres klar, dass die Stelleinrichtung 20 auf unterschiedlichste Weise angesteuert werden kann, und zu gewährleisten, dass der jeweiligen Bedienperson möglichst komfortabel das Griffelement 12 bei Gebrauch der Grundstellung bereitgestellt wird.
  • Insbesondere im Fahrbetrieb ermöglicht die in den 1 bis 2b gezeigte Verstaustellung eine durch äußerst aerodynamische Eigenschaften. Bei einer entsprechenden Gestaltung des Griffelements 12 und einer entsprechenden Anordnung der Außenbeplankung der Tür oder dergleichen ist es somit möglich, die gesamte Griffeinrichtung im Wesentlichen flächenbündig und optisch kaum erkennbar in die Tür oder dergleichen zu integrieren. Hierdurch ergibt sich nicht nur eine besonders günstiges und hochwertiges Erscheinungsbild, sondern auch eine weitgehend verbesserte Aerodynamik des Fahrzeugs.
  • In den 5 bis 10c ist die Griffeinrichtung in einer modifizierten Ausführungsform dargestellt, wobei technische und funktionale Merkmale, welche im Weiteren nicht detailliert erläutert sind, als gleichartig beziehungsweise gleich wirkend zu verstehen sind wie bei der Ausführungsform gemäß den 1 bis 4b.
  • In den 5 bis 7 ist zunächst in einer Vorderansicht, einer perspektivischen Rückansicht beziehungsweise einer Draufsicht die Griffeinrichtung gemäß der modifizierten Ausführungsform dargestellt. Dabei ist zunächst aus 5 erkennbar, dass seitlich des Griffelements 12 ein im Weiteren noch näher erläuterter Taster 44 einer Notstelleinrichtung 46 vorgesehen ist, welcher im Wesentlichen eine rautenförmige Grundkontur aufweist. Auf der an dem Griffelement 12 abgewandten Seite schließt sich an den Taster 44 zudem ein Schloss 48 an, über welches im Notfall die Griffeinrichtung beziehungsweise das Türschloss mittels eines Schlüssels betätigbar ist. Eine Außenseite 50 des Tasters 44 schließt in der hier gezeigten Verstaustellung flächenbündig mit einer Außenseite 52 des Griffelements 12 beziehungsweise flächenbündig mit einer nicht weiter dargestellten Türbeplankung ab. Auch das Schloss 48 liegt in derselben Ebene.
  • Im Unterschied zu der Ausführungsform gemäß den 1 bis 4b ist aus 6 zunächst erkennbar, das an Stelle der jeweiligen Hebel 24 jeweilige Kurvenscheiben 54 auf der Schwenkachse D der Stelleinrichtung 20 drehfest gelagert sind.
  • Wie insbesondere aus 7 erkennbar ist, wirken diese beiden Kurvenscheiben 54 mit einem jeweiligen Anschlag 56 zusammen, welcher jeweils an einem der Schwenkbügel 14, 16 des Griffelements 12 angeordnet ist. Es ist somit erkennbar, dass eine Drehung der Kurvenscheiben 54 mittels der Schwenkachse D der Stelleinrichtung 20 zu einem Ausschwenken des Griffelements 12 um dessen Schwenkachse S führt. Ebenfalls ist erkennbar, dass die Kurvenscheiben 54 bei der modifizierten Ausführungsform der Griffeinrichtung die Funktion der Hebel 24 übernehmen.
  • Eine Drehung der Kurvenscheiben 54 mittels der Stelleinrichtung 20 bewirkt somit, dass das Griffelement 12 aus der in den 5 bis 7 gezeigten Verstaustellung in die Grundstellung möglich ist, in welcher das Griffelement 12 manuell greifbar wird.
  • Die modifizierte Ausführungsform der vorliegenden Griffeinrichtung gemäß den 5 bis 10c unterscheidet sich des Weiteren dadurch, dass die manuelle Notstelleinrichtung 46 vorgesehen ist. Diese Notstelleinrichtung 46 umfasst den bereits zuvor beschriebenen Taster 44, der – wie aus den 6, 8b, 9b und 10b erkennbar ist – an der Schwenkachse S des Griffelements 12 ebenfalls schwenkbar gelagert ist. Der Taster 44 erstreckt sich somit über einen erheblichen Höhenbereich des Grundkörpers 10, und zwar zwischen dessen Oberseite und dem unteren Ende des Griffelements 12.
  • Mit dem Taster 44 wirkt eine Wippe 58 zusammen, welche um eine Schwenkachse B schwenkbar ist. Die Schwenkachse B ist dabei an einem Lagerkörper 60, welcher etwa senkrecht von dem Grundkörper 10 absteht, gehalten. Die Wippe 58 selbst wird mittels eines Federelements 62 in einer beispielsweise in 6 erkennbaren Ausgangsstellung gehalten.
  • Diese Ausgangsstellung korreliert mit der Verstaustellung des Griffelements 12, welche in den 8a, 8b und 8c gezeigt ist. Dies bedeutet, dass vorliegend der Taster 44 umgedrückt und somit dessen Außenseite 50 in einer Ebene mit der Außenseite 52 des Griffelements 12 liegt.
  • Ist nun beispielsweise die Stelleinrichtung 20, welche vorliegend einen elektrischen Antrieb aufweist, aufgrund eines Stromausfalls oder dergleichen ausgefallen, so kann das Griffelement 12 manuell ausgefahren werden, indem der Taster 44 gedrückt wird. Dies ist in den 9a, 9b und 9c dargestellt, bei welchen der Taster 44 mit seiner Außenseite 50 vertieft gegenüber der Außenseite 52 des Griffelements 12 positioniert ist. Einhergehend mit dem Drücken des Tasters 44 erfolgt eine Kippbewegung der Wippe 58 aus ihrer beispielsweise in den 6 und 8b gezeigten Ausgangsstellung in die in 9b gezeigte Betätigungsstellung. Zum Kippen der Wippe 58 wirkt dabei eine Anlagefläche 64 des Tasters 44 mit einem unteren Bereich 66 der Wippe 44 zusammen, so dass die Wippe 44 mit ihrem oberen Bereich 68 in Richtung zum Grundkörper 10 hin verschwenkt wird. Der obere Bereich 68 der Wippe 58 umfasst dabei ebenfalls eine Anlagefläche 70, die mit einem Mitnehmer 72 an der korrespondierenden Wange 74 des Schwenkbügels 16 des Griffelements 12 zusammen wirkt. Wird demzufolge der Taster 44 gedrückt, so führt dies nicht nur zu einem Verschwenken der Wippe 58, sondern schlussendlich – in Folge des Zusammenwirkens der Anlagefläche 70 der Wippe 58 mit dem Mitnehmer 72 des Schwenkbügels 16 – zu einem Ausschwenken des Griffelements 12 in die Grundstellung. Diese Situation ist in den 9a, 9b, 9c dargestellt, in der sich das Griffelement 12 in der Grundstellung befindet, in welches dieses manuell umgriffen werden kann, während demgegenüber der Taster 44 gedrückt und somit dessen Außenseite 50 vertieft zu der Außenseite 52 des Griffelements 12 angeordnet ist. Ein manuelles Drücken des Tasters 44 hat somit unter Vermittlung der Wippe 58 und des Mitnehmers 72 an dem Schwenkbügel 14 des Griffelements 12 zu einem Ausschwenken des Griffelements 12 in die Grundstellung geführt.
  • In Zusammenschau der 8c und 9c wird in analoger Weise wiederum erkennbar, dass durch das Ausschwenken des Griffelements 12 der Zapfen 40 an dem Schwenkbügel 14 in Eingriff kommt mit der Aufnahme auf Seiten des Schlossbetätigungselements 36.
  • Die 10a bis 10c zeigen schließlich die Griffeinrichtung beziehungsweise das Griffelement 12 in seiner Öffnungsstellung, wenn also das Griffelement 12 aus der in 9a erkennbaren Grundstellung manuell weiter ausgezogen beziehungsweise ausgeschwenkt worden ist. Diese weitere Verschwenkung des Griffelements 12 zwischen der in 9a gezeigten Grundstellung und der in 10a erkennbaren Öffnungsstellung führt bekannter Maßen über die Verbindung des griffelementseitigen Zapfens 40 mit der schlussbetätigungselementseitigen Aufnahme 38 zu einem Weiterverschwenken des Schlussbetätigungselements 36, wodurch ein Bowdenzug 76 entsprechend betätigt und hier durch ein Türschloss geöffnet wird.
  • Aus den 10b und 10c ist dabei erkennbar, dass zwischen den Kurvenscheiben 54 und den korrespondierenden Anschlägen 56 auf Seiten des jeweiligen Schwenkbügels 14, 16 in dem Fall, da sich das Griffelement 12 in der Öffnungsstellung befindet, wiederum kein Kontakt besteht. Mit anderen Worten ist vorliegend die Stelleinrichtung 20 wiederum von dem Griffelement 12 entsprechend mechanisch entkoppelt, so dass die Bewegung des Griffelements 12 zwischen der Grundstellung und der Öffnungsstellung rein manuell erfolgt. Ebenfalls entkoppelt ist die Wippe 58, genauer gesagt deren Anlagefläche 70 von dem Mitnehmer 72 an dem Schwenkbügel 16 des Griffelements 12.
  • Insbesondere bei einem Ausfall der Verstelleinrichtung 20 wird dabei klar, dass die Anlagefläche 70 der Wippe 58 gegebenenfalls als Anschlag wirken kann, wenn das Griffelement 12 nach dem Öffnen der Tür zurück in die Grundstellung bewegt beziehungsweise verschwenkt wird. Ist dann der Taster 44 noch gedrückt, so wirkt die Anlagefläche 70 als Anschlag für den Mitnehmer 72 auf Seiten des Griffelements 12.
  • Ist der Taster 44 hingegen nicht mehr gedrückt, so gelangt die Wippe 58 aus ihrer Betätigungsstellung durch die Federkraft des Federelements 62 zurück in die in den 6 und 8b gezeigte Ausgangsstellung. Das Griffelement 12 gelangt somit nach dem Loslassen aus der Öffnungsstellung unmittelbar zurück in die Verstaustellung. Ein Einklemmen der Hand des Bedieners ist dabei ausgeschlossen, da das Griffelement unter Vermittlung der Rückstellfeder 18 eingezogen wird, wobei die Federkraft dieser Rückstellfeder 18 entsprechend angepasst ist.
  • Insgesamt ist somit bei der modifizierten Ausführungsform erkennbar, dass mittels des Tasters 44 und der Wippe 58 auf einfache Weise eine Notstelleinrichtung 46 geschaffen ist, welche insbesondere dann betätigte werden kann, wenn die eigentliche Stelleinrichtung 20 ausfällt. In einer besonders einfachen Ausführungsform, welche rein mechanisch erfolgen soll, wäre es jedoch auch denkbar, dass die Notstelleinrichtung 46 an Stelle der eigentlichen Stelleinrichtung 20 verwendet wird.

Claims (14)

  1. Griffeinrichtung für eine Tür, einen Deckel, eine Klappe oder dgl. eines Kraftwagens, mit einem Griffelement (12), welches aus einer Grundstellung in eine die Öffnung der zugeordneten Tür oder dgl. bewirkende Öffnungsstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stelleinrichtung (20) vorgesehen ist, mittels welcher das Griffelement (12) zwischen einer Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist.
  2. Griffeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (12) in der Verstaustellung zumindest im Wesentlichen flächenbünding in die zugeordnete Tür oder dgl. bzw. in einen Grundkörper (10) integriert ist.
  3. Griffeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) einen Anschlag für das Griffelement (12) in der Verstaustellung bildet.
  4. Griffeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (20) einen Anschlag (26) für das Griffelement (12) in der Grundstellung bildet.
  5. Griffeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundstellung ein Schlossbetätigungselement (36) mit dem Griffelement (12) zumindest mittelbar in Wirkkontakt kommt.
  6. Griffeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlossbetätigungselement (36) beim Bewegen des Griffelements (12) aus der Grundstellung in die Öffnungsstellung eine Hubbewegung bewerkstelligt.
  7. Griffeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (20) lastfrei mit dem Griffelement (12) verbunden ist.
  8. Griffeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (20) wenigstens eine Kurvenscheibe (54) umfasst, durch deren Drehung das Griffelement (12) zwischen der Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist.
  9. Griffeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Notstelleinrichtung (46) vorgesehen ist, mittels welcher das Griffelement (12) zwischen der Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist.
  10. Griffeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Notstelleinrichtung (46) einen Taster (44) umfasst, welcher an einer Schwenkachse (S) des Griffelements (12) gelagert ist.
  11. Griffeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (44) in der Verstaustellung etwa flächenbündig mit einer Außenseite (52) des Griffelements (12) und in der Grundstellung vertieft gegenüber der Außenseite (52) des Griffelements (12) positioniert ist.
  12. Griffeinrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Notstelleinrichtung (46) eine mit dem Taster (44) in Wirkkontakt stehende Wippe (58) umfasst, mittels welcher das Griffelement zwischen der Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist.
  13. Griffeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (58) mittels eines Federelements (62) in einer Ausgangsstellung gehalten ist und bei Betätigung des Tasters (44) gegen die Federkraft des Federelements (62) in eine Betätigungsstellung bringbar ist, wodurch das Griffelement (12) zwischen der Verstaustellung und der Grundstellung bewegbar ist.
  14. Griffeinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (58) eine Anlagefläche (64) umfasst, welche mit einem Mitnehmer (72) des Griffelements (12) zusammen wirkt.
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