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DE102009018204A1 - Dämpfer-Kupplungs-Anordnung mit einer nasslaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung - Google Patents

Dämpfer-Kupplungs-Anordnung mit einer nasslaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung Download PDF

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DE102009018204A1
DE102009018204A1 DE200910018204 DE102009018204A DE102009018204A1 DE 102009018204 A1 DE102009018204 A1 DE 102009018204A1 DE 200910018204 DE200910018204 DE 200910018204 DE 102009018204 A DE102009018204 A DE 102009018204A DE 102009018204 A1 DE102009018204 A1 DE 102009018204A1
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DE
Germany
Prior art keywords
damper
housing
primary
clutch
secondary element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200910018204
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Jürgen Hauck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BorgWarner Inc
Original Assignee
BorgWarner Inc
Borg Warner Automotive Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BorgWarner Inc, Borg Warner Automotive Inc filed Critical BorgWarner Inc
Priority to DE200910018204 priority Critical patent/DE102009018204A1/de
Publication of DE102009018204A1 publication Critical patent/DE102009018204A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/12Details not specific to one of the before-mentioned types
    • F16D25/123Details not specific to one of the before-mentioned types in view of cooling and lubrication
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
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    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/1207Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon characterised by the supporting arrangement of the damper unit
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) zum Einsatz zwischen einer Antriebseinheit und einem Getriebe mit einer nasslaufenden Kupplungseinrichtung (26) zur Drehmomentübertragung zwischen einer Kupplungseingangsseite (28) und mindestens einer Kupplungsausgangsseite, wobei die Kupplungseinrichtung (26) innerhalb eines Kupplungsnassraumes (34) in einer Getriebegehäuseglocke (22) angeordnet ist, der durch einen Getriebegehäusedeckel (36) gegenüber einem Trockenraum (38) abgegrenzt ist. Die Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) umfasst ferner eine nasslaufende Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung (44) mit einem eingangsseitigen Primärelement (46) und einem ausgangsseitigen Sekundärelement (48), die über mindestens ein Federelement (78) drehelastisch gekoppelt und begrenzt gegeneinander verdrehbar sind, wobei das Sekundärelement (48) in Drehmitnahmeverbindung mit der Kupplungseingangsseite (28) steht. Erfindungsgemäß ist die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung (44) in dem Trockenraum (38) angeordnet, weist jedoch ein Dämpfergehäuse (54) auf, das einen innerhalb des Dämpfungsgehäuses (54) ausgebildeten Dämpfernassraum (56) gegenüber dem Trockenraum (38) abgrenzt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dämpfer-Kupplungs-Anordnung zum Einsatz zwischen einer Antriebseinheit und einem Getriebe eines Antriebsstrangs mit einer nasslaufenden Kupplungseinrichtung zur Drehmomentübertragung zwischen einer Kupplungseingangsseite und mindestens einer Kupplungsausgangsseite, wobei die Kupplungseinrichtung innerhalb eines Kupplungsnassraumes in einer Getriebegehäuseglocke angeordnet ist, der durch einen Getriebegehäusedeckel gegenüber einem Trockenraum abgegrenzt ist, und einer nasslaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung mit einem eingangsseitigen Primärelement und einem ausgangsseitigen Sekundärelement, die über mindestens ein Federelement drehelastisch gekoppelt und begrenzt gegeneinander verdrehbar sind, wobei das Sekundärelement in Drehmitnahmeverbindung mit der Kupplungseingangsseite steht.
  • Aus dem Stand der Technik sind derartige Dämpfer-Kupplungs-Anordnungen bekannt. So beschreibt die EP 1 195 537 A1 eine Dämpfer-Kupplungs-Anordnung zum Einsatz zwischen einer Antriebseinheit und einem Getriebe. Die bekannte Dämpfer-Kupplungs-Anordnung weist eine hydraulisch betätigbare und nasslaufende Kupplungseinrichtung zur Drehmomentübertragung zwischen einer Kupplungseingangsseite und zwei Kupplungsausgangsseiten auf, so dass es sich bei der Kupplungseinrichtung um eine sogenannte Doppelkupplungseinrichtung handelt. Um eine nasslaufende Kupplungseinrichtung zu erzielen, ist diese innerhalb eines Kupplungsnassraumes angeordnet, wobei der Kupplungsnassraum in einer Getriebegehäuseglocke vorgesehen ist. Dabei ist der Kupplungsnassraum durch einen an dem Getriebegehäuse befestigten Getriebegehäusedeckel gegenüber einem der Antriebseinheit zugewandten Trockenraum abgegrenzt. Die bekannte Dämpfer-Kupplungs-Anordnung umfasst ferner eine nasslaufende Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung mit einem eingangsseitigen Primärelement und einem ausgangsseitigen Sekundärelement, die über mindestens ein Federelement drehelastisch gekoppelt und begrenzt gegeneinander verdrehbar sind. Die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung ist zwischen der Kupplungseinrichtung und der Antriebseinheit angeordnet, wobei das Sekundärelement der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung in Drehmitnahmeverbindung mit der Kupplungseingangsnabe steht. Um eine nasslaufende Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu erhalten, ist die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung der bekannten Dämpfer-Kupplungs-Anordnung zusammen mit der Kupplungseinrichtung innerhalb des Kupplungsnassraums in der Getriebegehäuseglocke angeordnet.
  • Die bekannte Dämpfer-Kupplungs-Anordnung hat sich insofern bewährt, als dass durch die innerhalb des Kupplungsnassraumes angeordnete Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung im Gegensatz zu einer fettgeschmierten Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung innerhalb des Trockenraums besonders effektiv und umfassend durch das Kühlmittel innerhalb des Kupplungsnassraumes geschmiert und gekühlt wird, so dass der Verschleiß an der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung besonders gering ist. Nachteilig ist hingegen, dass die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung aufgrund der Anordnung innerhalb des Kupplungsnassraumes nicht beliebig groß dimensioniert sein kann, so dass insbesondere lediglich ein kleiner Wirkdurchmesser, auf dem die Federelemente angeordnet sind, vorgesehen sein kann. Dies führt insbesondere zu einer Verkürzung der Federelemente, wie beispielsweise von Schraubenfedern, so dass der Federweg verkürzt ist und die Dämpfungseigenschaften der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung negativ beeinflusst werden.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dämpfer-Kupplungs-Anordnung mit einer nasslaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu schaffen, die die vorstehend genannten Nachteile überwindet.
  • Diese Aufgabe wird durch die in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist zum Einsatz zwischen einer Antriebseinheit, wie beispielsweise einem Motor, und einem Getriebe, wie beispielsweise einem Doppelkupplungsgetriebe, innerhalb eines Antriebsstrangs konzipiert. Die Dämpfer-Kupplungs-Anordnung weist eine nasslaufende Kupplungseinrichtung zur Drehmomentübertragung zwischen einer Kupplungseingangsseite und mindestens einer Kupplungsausgangsseite auf. Die Kupplungseinrichtung, die vorzugsweise hydraulisch betätigbar ist, ist zu diesem Zweck innerhalb eines Kupplungsnassraumes angeordnet, der in einer Getriebegehäuseglocke des Getriebes ausgebildet ist. Der Kupplungsnassraum ist vorzugsweise mit einem Kühl- und Schmieröl gefüllt. Die ursprünglich zu einer Seite geöffnete Getriebegehäuseglocke ist mit Hilfe eines Getriebegehäusedeckels verschlossen und somit gegenüber einem Trockenraum abgegrenzt, wobei der Getriebegehäusedeckel vorzugsweise an dem Getriebegehäuse bzw. der Getriebegehäuseglocke befestigt, besonders bevorzugt drehfest befestigt ist. Die erfindungsgemäße Dämpfer-Kupplungs-Anordnung um fasst ferner eine nasslaufende Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung, wobei unter einer nasslaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung in Abgrenzung gegenüber einer trockenen oder fettgeschmierten Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung eine Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu verstehen ist, die zumindest teilweise von einem Kühlmittel, vorzugsweise einem Kühlöl, umströmt ist. Die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung weist ein eingangsseitiges Primärelement und ein ausgangsseitiges Sekundärelement auf, die über mindestens ein Federelement, vorzugsweise einer sich in Umfangsrichtung erstreckende Schraubenfeder, drehelastisch gekoppelt und begrenzt gegeneinander verdrehbar sind. Die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung ist dabei bezogen auf den Drehmomentübertragungsweg vor der Kupplungseinrichtung angeordnet, wobei das Sekundärelement der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung in Drehmitnahmeverbindung mit der Kupplungseingangsseite steht, so dass etwaige Drehmomentstöße, die von der Antriebseinheit ausgehen, durch die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung gedämpft bzw. eliminiert werden können. Im Gegensatz zu der aus der EP 1 195 537 A1 bekannten Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung jedoch nicht innerhalb des Kupplungsnassraumes in der Getriebegehäuseglocke, sondern in dem Trockenraum angeordnet, der durch den Getriebegehäusedeckel gegenüber dem Kupplungsnassraum abgegrenzt oder abgedichtet ist. Um dennoch eine nasslaufende Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu realisieren, weist die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung innerhalb des Trockenraums jedoch ein Dämpfergehäuse auf, das einen innerhalb des Dämpfergehäuses ausgebildeten Dämpfernassraum gegenüber dem Trockenraum abgrenzt bzw. abdichtet, so dass von einer nasslaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung im oben genannten Sinne gesprochen werden kann.
  • Durch die Anordnung der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung in dem Trockenraum erfolgt eine Vorverlagerung der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung in Richtung der Antriebseinheit, so dass die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung entweder näher an der Öffnungsseite der Getriebegehäuseglocke oder gar nicht mehr in der Getriebegehäuseglocke angeordnet ist. Da die Getriebegehäuseglocke im Bereich ihrer der Antriebseinheit zugewandten Öffnungsseite in der Regel einen größeren Innendurchmesser aufweist, kann auch die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung einen größeren Außendurchmesser aufweisen. Entsprechendes gilt, wenn die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung aufgrund der Vorverlagerung in den Trockenraum gar nicht mehr innerhalb der Getriebegehäuseglocke angeordnet ist, zumal dann keine Begrenzung mehr in radialer Richtung durch die Getriebegehäuseglocke gegeben ist. Somit kann der Wirkdurchmesser, auf dem das mindestens eine Federelement zwischen Primär- und Sekundärelement angeordnet ist, besonders groß gewählt werden, um die Dämpfungseigenschaften der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu verbessern und deren konstruktiven Aufbau zu vereinfachen. Dabei bleiben die Vorteile einer nasslaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung im Gegensatz zu einer trockenlaufenden oder fettgeschmierten Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung dank des Dämpfergehäuses erhalten, das den innerhalb des Dämpfergehäuses ausgebildeten Dämpfernassraum gegenüber dem Trockenraum abgrenzt. Darüber hinaus stellt das Kühl- und Schmiermittel, vorzugsweise das Kühl- und Schmieröl, innerhalb des Dämpfernassraumes eine zusätzliche Schwungmasse dar, so dass die Bestandteile der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung, insbesondere das Primärelement, das Sekundärelement und/oder das Dämpfergehäuse, besonders leichtgewichtig und materialsparend ausgebildet sein können und eine besonders gute Eignung der Torsionsschwingungsdämp fereinrichtung als Zweimassenschwungrad sichergestellt ist.
  • Um den konstruktiven Aufwand sowie den Materialaufwand für die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu reduzieren, ist das Dämpfergehäuse in einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung von dem Primärelement oder dem Sekundärelement der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung gebildet, wobei es bevorzugt ist, wenn das Dämpfergehäuse von dem Primärelement gebildet ist. So kann das das Dämpfergehäuse ausbildende Primär- oder Sekundärelement beispielsweise aus einer vorderen und hinteren Seitenscheibe in axialer Richtung zusammengesetzt sein, wobei mindestens eine der Seitenscheiben schalenförmig ausgebildet ist. Durch das axiale Zusammenfügen dieser vorderen und hinteren Seitenscheibe entsteht dann das Dämpfergehäuse, innerhalb dessen der Dämpfernassraum ausgebildet ist. Insofern kann die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung im Wesentlichen in der Art bekannter Torsionsschwingungsdämpfereinrichtungen ausgebildet sein, wenngleich auf etwaige Aussparungen oder Öffnungen in dem das Dämpfergehäuse ausbildenden Primär- oder Sekundärelement verzichtet wird, um eine Abgrenzung des Dämpfernassraums gegenüber dem Trockenraum zu erreichen.
  • Um eine ausreichende Kühlung und Schmierung der wesentlichen Bestandteile der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu erreichen, ist das mindestens eine Federelement zwischen dem Primärelement und dem Sekundärelement der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung innerhalb des Dämpfernassraums angeordnet. Auf diese Weise wird einem Verschleiß an den Federelementen sowie einem Verschleiß an etwaig vorhandenen Gleit- und Endschuhen zwischen den Federelementen effektiv entgegengewirkt.
  • Um den Aufwand zur Abdichtung des Kupplungsnassraumes gegenüber dem Trockenraum und des Dämpfernassraumes gegenüber dem Trockenraum so gering wie möglich zu halten, ist der Kupplungsnassraum in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung über eine zentrale Deckelöffnung in dem Getriebegehäusedeckel und eine zentrale Gehäuseöffnung in dem Dämpfergehäuse mit dem Dämpfernassraum verbunden, so dass das Kühl- und Schmiermittel aus dem Kupplungsnassraum in den Dämpfernassraum gelangen kann und umgekehrt. Es besteht somit eine Strömungsverbindung zwischen dem Kupplungsnassraum und dem Dämpfernassraum. Bei dieser Ausführungsform muss lediglich im Bereich der Anbindung des Getriebegehäusedeckels an das Dämpfergehäuse eine entsprechende Dichtung vorgesehen sein. Es ist dabei grundsätzlich nicht erforderlich, eine erste Dichtung zur Abdichtung des Kupplungsnassraumes gegenüber dem Trockenraum und eine zweite Dichtung zur Abdichtung des Dämpfernassraumes gegenüber dem Trockenraum vorzusehen, so dass ein einfacher Aufbau erzielt wird.
  • So ist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung eine Dichtung zur Abdichtung des Kupplungsnassraumes oder/und des Dämpfernassraums gegenüber dem Trockenraum zwischen dem Getriebegehäusedeckel und dem Dämpfergehäuse vorgesehen. Bezüglich der Vorteile sei auf die vorangehend beschriebene Ausführungsform verwiesen.
  • Um eine besonders sichere Anordnung der vorgenannten Dichtung und somit eine besonders sichere Abdichtung gegenüber dem Trockenraum zu ermöglichen, ist die Dichtung in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung in radialer Richtung zwischen einem rohrförmigen Deckelöffnungsrand der Deckelöffnung und einem rohrförmigen Gehäuseöffnungsrand der Gehäuseöffnung angeordnet. Somit kann bei der Dichtung auch von einer Radialwellendichtung gesprochen werden.
  • Alternativ zu den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen, bei denen der Kupplungsnassraum mit dem Dämpfernassraum verbunden ist, ist der Kupplungsnassraum in einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung gegenüber dem Dämpfernassraum abgedichtet. Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung als zunächst separates Modul an der Kupplungseinrichtung zu montieren, wobei das Modul bereits einen mit Kühl- und Schmiermittel, vorzugsweise Kühl- oder Schmieröl, gefüllten Dämpfernassraum umfasst. Auch ist auf diese Weise gewährleistet, dass in dem Dämpfernassraum stets dieselbe Menge an Kühl- und Schmiermittel enthalten ist. Bei dieser Ausführungsform ist es bevorzugt, wenn eine Dichtung zwischen dem Dämpfergehäuse und dem Primär- oder Sekundärelement vorgesehen ist. Hierbei hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Dichtung zwischen dem Dämpfergehäuse und einer Ein- bzw. Ausgangsnabe des Primär- bzw. Sekundärelements vorgesehen bzw. angeordnet ist. Auch bei dieser Ausführungsform ist es besonders bevorzugt, wenn die Dichtung in radialer Richtung zwischen einem, vorzugsweise rohrförmigen, Gehäuseöffnungsrand einer zentralen Gehäuseöffnung in dem Dämpfergehäuse und dem Primär- oder Sekundärelement, vorzugsweise der Ein- bzw. Ausgangsnabe des Primär- bzw. Sekundärelements, angeordnet ist, um eine sichere Anordnung der Dichtung und somit eine sichere Abdichtung des Dämpfernassraums gegenüber dem Kupplungsnassraum bzw. dem Trockenraum zu ermög lichen, wie dies bereits zuvor unter Bezugnahme auf eine andere Ausführungsform der Erfindung beschrieben wurde.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung sind in dem Primärelement Befestigungsöffnungen vorgesehen, in die Schrauben zum Verschrauben des Primärelements mit einer Antriebswelle eingeführt werden können. So können die Schrauben beispielsweise einerseits in entsprechende Gewinde an der Antriebswelle eingeschraubt werden und andererseits mit ihrem Kopf den Rand der Befestigungsöffnungen hintergreifen, um eine Befestigung des Primärelements an der Antriebswelle zu bewirken. Um die Befestigung des Primärelements mittels der Schrauben an der Antriebswelle zu vereinfachen bzw. die Montage zu erleichtern, sind die Befestigungsöffnungen in axialer Richtung mit der zentralen Gehäuseöffnung oder mit Montageöffnungen in dem Dämpfergehäuse sowie mit Montageöffnungen in dem Sekundärelement zumindest teilweise, vorzugsweise gänzlich, fluchtend angeordnet. Dies bedeutet beispielsweise, dass die Befestigungsöffnungen sich zumindest teilweise, vorzugsweise gänzlich, mit der zentralen Gehäuseöffnung oder den Montageöffnungen in dem Dämpfergehäuse und mit den Montageöffnungen in dem Sekundärelement überlappen. Auf diese Weise sind die Schrauben in axialer Richtung über die zentrale Gehäuseöffnung oder die Montageöffnungen in dem Dämpfergehäuse und über die Montageöffnungen in dem Sekundärelement zugänglich. So kann beispielsweise in axialer Richtung ein entsprechendes Montagewerkzeug durch die zentrale Gehäuseöffnung oder die Montageöffnungen in dem Dämpfergehäuse und über die Montageöffnungen in dem Sekundärelement hindurchgeführt und an die Schrauben herangeführt werden, so dass sowohl die Demontage als auch die Montage erleichtert ist. Im Falle von zusätzlichen Montageöffnungen in dem das Dämpfergehäuse ausbildenden Primärelement ist es fer ner bevorzugt bzw. sinnvoll, diese Montageöffnungen nach der Montage mit entsprechenden Abdeckungen zu verschließen, um den Dämpfernassraum auch in diesem Bereich abzudichten.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist an dem Dämpfergehäuse ein das Dämpfergehäuse ringförmig umschließender Anlasserzahnkranz vorgesehen, in den ein antreibbares Ritzel eines Anlassers eingreifen kann. Dabei ist der Anlasserzahnkranz vorzugsweise radial außen an dem Dämpfergehäuse angeordnet. Alternativ oder ergänzend ist an dem Dämpfergehäuse eine das Dämpfergehäuse ringförmig umschließende Zusatzmasse angeordnet, um die Schwungmasse der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu erhöhen. Auch die das Dämpfergehäuse ringförmig umschließende Zusatzmasse ist dabei vorzugsweise radial außen an dem Dämpfergehäuse angeordnet. Sowohl der Anlasserzahnkranz als auch die Zusatzmasse wirken einer Aufweitung des Dämpfergehäuses in radialer Richtung nach außen bei hohen Drehzahlen entgegen und stellen somit gleichermaßen eine Fliehkraft- bzw. Berstsicherung für das Dämpfergehäuse dar. Auf diese Weise ist die ordnungsgemäße Funktion der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung selbst bei hohen Drehzahlen und somit hohen Fliehkräften dauerhaft gewährleistet.
  • Um eine zusätzliche Dämpfungswirkung durch die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zu erzielen, die nicht ausschließlich auf die Federelemente zwischen Primär- und Sekundärelement zurückzuführen ist, sind in einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung an dem Dämpfergehäuse oder/und an dem Primär- oder Sekundärelement in den Dämpfernassraum hervorstehende Ölmitnahmeelemente vorgesehen. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn sowohl an dem Dämpfergehäuse, das von dem Primär- oder Sekundärelement gebildet sein kann, als auch an dem dem Dämpfergehäuse gegenüberliegenden Sekundär- oder Primärelement die genannten, in den Dämpfernassraum hervorstehenden Ölmitnahmeelemente vorgesehen sind, um eine besonders starke Dämpfungswirkung zu erreichen, die von dem Kühl- und Schmieröl innerhalb des Dämpfernassraums im Zusammenwirken mit den hervorstehenden Ölmitnahmeelementen hervorgerufen wird und die Federelemente entlastet. Bei dieser Ausführungsform sind die hervorstehenden Ölmitnahmeelemente von etwaig vorhandenen Primärmitnehmern an dem Primärelement oder Sekundärmitnehmern an dem Sekundärelement zu unterscheiden, an denen das Federelement der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung in der Regel abgestützt ist. Bei dieser Ausführungsform ist es ferner bevorzugt, wenn sich die in den Dämpfernassraum hervorstehenden Ölmitnahmeelemente im Wesentlichen in radialer Richtung erstrecken, um eine entsprechende hohe Dämpfungswirkung zu erzielen. Darüber hinaus ist es bevorzugt, wenn die in den Dämpfernassraum hervorstehenden Ölmitnahmeelemente rippen-, flügel- oder/und schaufelartig ausgebildet sind, so dass die Dämpfungswirkung weiter erhöht werden kann.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist das Primärelement, vorzugsweise eine Dämpfereingangsnabe des Primärelements, in radialer Richtung an dem Sekundärelement, vorzugsweise einer Dämpferaungangsnabe des Sekundärelements, abgestützt, um beispielsweise eine Zentrierung des Primärelements in Relation zu dem Sekundärelement zu bewirken. Hierbei hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Abstützung des Primärelements an dem Sekundärelement über ein Radiallager, wie beispielsweise ein Wälzlager, erfolgt. Bei dieser Ausführungsform ist es ferner bevorzugt, wenn sich die Dämpfereingangsnabe des Primärelements zu diesem Zweck in eine zentrale stirnseitige Aufnahme in der Dämpferausgangsnabe des Sekundärelements erstreckt, um die gewünschte Zentrierung besonders einfach und schnell zu realisieren. Um auch eine zentrierte Anordnung des Primärelements an der Antriebswelle, an der das Primärelement befestigt wird, zu erreichen, ist es bei dieser Ausführungsform ferner besonders bevorzugt, wenn die Dämpferausgangsnabe des Primärelements einen Pilotzapfen zur radialen Abstützung und Zentrierung an der Antriebswelle aufweist, wobei sich der Pilotzapfen zu diesem Zweck in eine zentrale stirnseitige Aufnahme in der Antriebswelle erstreckt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist eine nicht-steuerbare Reibeinrichtung zur Erzeugung einer statischen Reibverbindung zwischen dem Primärelement und dem Sekundärelement vorgesehen. Dank der Reibung zwischen dem Primärelement und dem Sekundärelement über die nicht-steuerbare Reibeinrichtung können die Schwingungsamplituden im Resonanzbereich reduziert werden. Bei der nicht-steuerbaren Reibeinrichtung ist es bevorzugt, wenn diese mittels eines Federelements, besonders bevorzugt mittels einer Tellerfeder, vorgespannt ist, um die statische Reibverbindung besonders einfach zu realisieren. Unter einer statischen Reibverbindung ist in diesem Zusammenhang eine Reibverbindung zu verstehen, bei der die Reibpartner mit einer gleichbleibenden Kraft zusammengedrückt werden, wobei eine Verschiebung der Reibpartner zueinander möglich ist.
  • Die zuvor beschriebene nicht-steuerbare Reibeinrichtung zur Erzeugung einer statischen Reibverbindung hat sich aufgrund ihres einfachen Aufbaus bewährt, ist jedoch insofern von Nachteil, als dass die Übertragungscharakteristik im Bereich höherer Drehzahlen verschlech tert ist. Aus diesem Grunde ist bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung eine steuerbare, vorzugsweise regelbare, Reibeinrichtung vorgesehen, mittels derer das Primärelement mit dem Sekundärelement in Reibverbindung gebracht werden kann, wobei das Primärelement sowohl mittelbar als auch unmittelbar mit dem Sekundärelement in Reibverbindung gebracht werden kann. Die steuer- und gegebenenfalls regelbare Reibeinrichtung hat den Vorteil, dass nicht nur die Schwingungsamplituden im Resonanzbereich verringert werden, sondern auch die Übertragungscharakteristik im Bereich höherer Drehzahlen verbessert wird. Grundsätzlich könnte die steuerbare Reibeinrichtung mechanisch oder elektromechanisch betrieben werden, jedoch ist es bei dieser Ausführungsform besonders bevorzugt, wenn die steuerbare Reibeinrichtung hydraulisch betätigt wird. Hierbei könnte beispielsweise auf die Hydraulikeinrichtungen der hydraulisch betriebenen Kupplungseinrichtung zurückgegriffen werden, um den konstruktiven Aufwand geringer zu halten, wie dies beispielsweise in der nachstehenden Ausführungsform beschrieben wird.
  • So ist die hydraulisch betätigbare Kupplungseinrichtung in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung über eine Druckmittelversorgungseinrichtung betätigbar, wobei vorzugsweise auch die steuerbare Reibeinrichtung über diese Druckmittelversorgungseinrichtung hydraulisch betätigt werden kann. Wie bereits zuvor erwähnt, kann bei dieser Ausführungsform auf eine separate Hydraulik bzw. Druckmittelversorgungseinrichtung für die steuerbare Reibeinrichtung verzichtet werden, so dass der konstruktive Aufwand geringer ist.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist ein axial verschiebbares Betätigungsmittel für die steuerbare Reibeinrichtung vorgesehen. Das Betätigungsmittel steht in Drehmitnahmeverbindung mit dem Primär- oder Sekundärelement und weist einen Kolbenabschnitt auf, der in einer zentralen Kolbenaufnahme in einer Dämpferausgangsnabe des Sekundärelements axial verschiebbar und dichtend geführt ist. Dem Kolbenabschnitt ist eine mit Druckmittel beaufschlagbare Druckmittelkammer innerhalb der Kolbenaufnahme zugeordnet, so dass eine Erhöhung oder/und Verringerung des Drucks innerhalb der Druckmittelkammer zu einer axialen Verschiebung des Kolbenabschnitts und somit des Betätigungsmittels führt, das mit der steuerbaren Reibeinrichtung zusammenwirkt. Bei einer steuerbaren Reibeinrichtung kann durch Variation des Druckes innerhalb der Druckmittelkammer ferner die von der Reibeinrichtung aufgebrachte Reibkraft erhöht oder erniedrigt werden.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist die Druckmittelkammer über eine Druckmittelleitung mit Druckmittel beaufschlagbar, wobei die Druckmittelleitung in der Kupplungseingangsseite, vorzugsweise einer Kupplungseingangsnabe, oder/und einer Getriebeeingangswelle ausgebildet ist.
  • Um die Reibeinrichtung besonders weit in radialer Richtung außen anordnen und somit die Reibwirkung erhöhen zu können, weist das Betätigungsmittel in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung einen sich an den Kolbenabschnitt anschließenden, radial nach außen erstreckenden Kraftübertragungsabschnitt zur Übertragung der Betätigungskraft auf die Reibeinrichtung auf. Bei dieser Ausführungsform ist es ferner bevorzugt, wenn der Kolbenabschnitt und der Kraftübertragungsabschnitt einstückig miteinander ausgebildet sind. So kann das Betätigungsmittel vorzugsweise von einem umgeformten Blechteil gebildet sein, das sich im Wesentlichen aus einem becherförmigen Kolbenabschnitt und einem daran anschließenden im Wesentlichen ringscheibenförmigen Kraftübertragungsabschnitt zusammensetzt.
  • Um die Montage bzw. Anbringung des Primärelements der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung an der Antriebswelle auch bei Verwendung des zuvor beschriebenen Betätigungsmittels für die Reibeinrichtung zu vereinfachen, sind in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung in dem Kraftübertragungsabschnitt des Betätigungsmittels Montageöffnungen vorgesehen, die in axialer Richtung mit den Befestigungsöffnungen in dem Primärelement zumindest teilweise oder gänzlich fluchtend angeordnet sind, so dass die zuvor erwähnten Schrauben zur Befestigung des Primärelements an der Antriebswelle über die Montageöffnungen in dem Kraftübertragungsabschnitt in axialer Richtung zugänglich sind.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung, die auf der vorangehend beschriebenen Ausführungsform basiert, wurden die Montageöffnungen in dem Kraftübertragungsabschnitt durch Herausbiegen von Drehmitnahmezungen aus dem Kraftübertragungsabschnitt erzeugt. Bei dieser Ausführungsform dienen die Drehmitnahmezungen der Erzeugung der Drehmitnahmeverbindung zwischen dem Betätigungsmittel und dem Primär- oder Sekundärelement, indem die Drehmitnahmezungen beispielsweise in entsprechende Vertiefungen oder Aussparungen in dem Primär- oder Sekundärelement eingreifen. Auf diese Weise ist die Herstellung des Betätigungsmittels für die Reibeinrichtung wesentlich vereinfacht, zumal sowohl die Montageöffnungen in dem Kraftübertragungsabschnitt als auch die Drehmitnahmezungen zur Erzeugung der Drehmitnahmeverbindung zwischen dem Betätigungsmittel und dem Primär- oder Sekundärelement in einem Arbeitsschritt gefertigt werden können. Bei dieser Ausführungsform ist es besonders bevorzugt, wenn die Aussparungen in dem Primär- oder Sekundärelement von den gegebenenfalls ohnehin vorhandenen Montageöffnungen in dem Primär- oder Sekundärelement gebildet sind, um die Herstellung zu vereinfachen.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung weist die Reibeinrichtung mindestens zwei Reibelemente auf, die relativ zueinander bewegt werden können, in Reibverbindung gebracht werden können und vorzugsweise einander zugewandte ringförmige Reibflächen aufweisen. Bei den Reibelementen kann es sich sowohl um einstückig mit dem Primärelement, dem Sekundärelement oder dem Betätigungsmittel ausgebildete Reibelemente als auch um zunächst separate Reibelemente handeln, die an dem Primärelement, dem Sekundärelement oder dem Betätigungsmittel angeordnet oder befestigt wurden. Im letztgenannten Fall kommt als Reibelement beispielsweise ein Reibbelag in Frage, der ähnlich wie die Reibbeläge auf den Lamellen einer Lamellenkupplung ausgebildet sein kann. So kann es sich hier beispielsweise um einen Papierreibbelag handeln. Bei Verwendung des zuvor beschriebenen Betätigungsmittels ist es ferner besonders bevorzugt, wenn mindestens ein Reibelement an dem Kraftübertragungsabschnitt des Betätigungsmittels angeordnet oder/und, vorzugsweise unbeweglich, befestigt ist. Auch in diesem Fall kann dieses Reibelement einstückig mit dem Kraftübertragungsabschnitt und somit als Abschnitt des Kraftübertragungsabschnitts ausgebildet sein.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung kann die steuerbare Reibeinrichtung von einer Schließstellung, in der eine Reibverbindung zwischen dem Primär- und Sekundärelement besteht, in eine Öffnungsstellung gebracht werden, in der keine oder eine schwächere Reibverbindung zwischen dem Primär- und Sekundärelement besteht.
  • Ausgehend von der vorangehend beschriebenen Ausführungsform ist die steuerbare Reibeinrichtung in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung in die Schließstellung oder die Öffnungsstellung vorgespannt. Bei der erstgenannten Variante handelt es sich somit um eine normalerweise geschlossene Reibeinrichtung, die erst durch Ansteuern derselben in die Öffnungsstellung gebracht wird, während es sich bei der letztgenannten Variante um eine normalerweise geöffnete Reibeinrichtung handelt, die erst durch Ansteuern der Reibeinrichtung in die Schließstellung gebracht werden kann. Bei den beiden genannten Varianten ist diejenige bevorzugt, bei der die steuerbare Reibeinrichtung in die Schließstellung vorgespannt ist, zumal sich die Reibeinrichtung in der Regel bei Rotation der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung von selbst in die Öffnungsstellung begibt, wenn keinerlei Betätigungskraft auf die Reibeinrichtung ausgeübt wird. Unabhängig von der gewählten Ausführungsvariante ist es bei dieser Ausführungsform ferner besonders bevorzugt, wenn die Vorspannung in die Schließ- oder Öffnungsstellung mit Hilfe einer Tellerfeder erfolgt, zumal die axial kurzbauende Tellerfeder eine besonders einfache Anordnung innerhalb des Dämpfernassraums ermöglicht, ohne dass das Dämpfergehäuse in axialer Richtung vergrößert werden müsste.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist die Kupplungseinrichtung eine Mehrfachkupplungseinrichtung, vorzugsweise eine Doppelkupplungseinrichtung, besonders bevorzugt eine Lamellenkupplungseinrichtung, die eine einer ersten Getriebeeingangswelle zugeordnete erste Ausgangsseite einer ersten Kupplungsanordnung und eine einer zweiten Getriebeeingangswelle zugeordnete zweite Ausgangsseite einer zweiten Kupplungsanordnung aufweist. Bei dieser Ausführungsform ist es ferner bevorzugt, wenn mindestens eine der Getriebeeingangswellen als Hohlwelle ausgebildet ist und die andere der Getriebeeingangswellen durch die als Hohlwelle ausgebildete Getriebeeingangswelle verläuft. Darüber hinaus ist es bei dieser Ausführungsform bevorzugt, wenn die andere Getriebeeingangswelle, die durch die als Hohlwelle ausgebildete Getriebeeingangswelle verläuft, unter Erzeugung der Druckmittelleitung zur Beaufschlagung der Druckmittelkammer mit Druckmittel ebenfalls als Hohlwelle ausgebildet ist. Auf diese Weise kann der ohnehin in der innenliegenden Hohlwelle ausgebildete Hohlraum als Druckmittelleitung zur Beaufschlagung der dem Kolbenabschnitt des Betätigungsmittels zugeordneten Druckmittelkammer mit Druckmittel dienen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist eine Flexplatte vorgesehen, über die das eingangsseitige Primärelement mit einer Antriebswelle der Antriebseinheit in Drehmitnahmeverbindung steht oder bringbar ist.
  • Bei der Montage der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung ist es ferner bevorzugt, wenn die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung zunächst zusammen mit der Kupplungseinrichtung getriebeseitig montiert wird, um anschließend das eingangsseitige Primärelement der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung, vorzugsweise über die zuvor erwähnte Flexplatte, mit einer Antriebs welle der Antriebseinheit drehfest zu verbinden und eine Wirkverbindung zwischen Antriebseinheit und Getriebe zu erzielen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand beispielhafter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine teilweise Seitenansicht eines Antriebsstrangs mit einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung in geschnittener Darstellung,
  • 2 eine teilweise Seitenansicht eines Antriebsstrangs mit einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung in geschnittener Darstellung,
  • 3 eine Detailansicht aus den 1 und/oder 2 in einer alternativen Ausführungsform,
  • 4 eine teilweise Seitenansicht eines Antriebsstrangs mit einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung in geschnittener Darstellung und
  • 5 eine teilweise Seitenansicht eines Antriebsstrangs mit einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung in geschnittener Darstellung.
  • 1 zeigt eine Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2, die innerhalb eines Antriebsstrangs eines Kraftfahrzeugs angeordnet ist. Der Antriebsstrang umfasst eine Antriebseinheit, wie beispielsweise einen Verbrennungsmotor, auf einer Antriebsseite 4 und ein Getriebe, wie beispielsweise ein Doppelkupplungsgetriebe, auf einer Getriebeseite 6. Die Drehachse des Antriebsstrangs bzw. der Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 ist mit dem Bezugszeichen 8 versehen. Darüber hinaus sind in 1 die einander entgegengesetzten axialen Richtungen 10, 12, die einander entgegengesetzten radialen Richtungen 14, 16 und die einander entgegengesetzten Umfangsrichtungen 18, 20 der Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 anhand entsprechender Pfeile angedeutet, wobei die Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 in axialer Richtung 12 hinter der Antriebseinheit auf der Antriebsseite 4 und vor dem Getriebe auf der Getriebeseite 6 angeordnet ist.
  • Das Getriebe weist ein Getriebegehäuse mit einer Getriebegehäuseglocke 22 auf. Der Innendurchmesser der Getriebegehäuseglocke 22 vergrößert sich in axialer Richtung 10, d. h., die Getriebegehäuseglocke 22 ist in axialer Richtung 10 aufgeweitet. Darüber hinaus weist die Getriebegehäuseglocke 22 eine der Antriebsseite 4 zugewandte und somit in axiale Richtung 10 weisende Glockenöffnung 24 auf.
  • Innerhalb der Getriebegehäuseglocke 22 ist eine nasslaufende und hydraulisch betätigbare Kupplungseinrichtung 26 angeordnet. Die Kupplungseinrichtung 26 dient der Drehmomentübertragung zwischen einer Kupplungseingangsseite 28 und mindestens einer nicht dargestellten Kupplungsausgangsseite, wobei die Kupplungseingangsseite 28 im vorliegenden Beispiel als Kupplungseingangsnabe 30 ausgebildet ist. In der dargestellten Ausführungsform ist die Kupplungseinrichtung 26 nur teilweise anhand der Kupplungseingangsnabe 30 und einer drehfest mit der Kupplungseingangsnabe 30 verbundenen Mitnehmerscheibe 32 dargestellt, wobei die Kupplungseinrichtung 26 als eine Mehrfachkupplungseinrichtung, vorzugsweise eine Doppelkupplungseinrichtung, besonders bevorzugt eine Lamellenkupplungseinrichtung, ausgebildet ist. So weist die nicht näher dargestellte Kupplungseinrichtung 26 in dieser Ausführungsform eine einer ersten Getriebeeingangswelle zugeordnete erste Ausgangsseite einer ersten Kupplungsanordnung und eine einer zweiten Getriebeeingangswelle zugeordnete zweite Ausgangsseite einer zweiten Kupplungsanordnung auf (nicht dargestellt). Beide nicht dargestellten Getriebeeingangswellen sind als Hohlwellen ausgebildet, die koaxial zueinander angeordnet sind, wobei eine der Getriebeeingangswellen durch die andere Getriebeeingangswelle in axialer Richtung 10, 12 verläuft.
  • Die Kupplungseinrichtung 26 ist innerhalb eines Kupplungsnassraumes 34 in der Getriebegehäuseglocke 22 angeordnet. Der Kupplungsnassraum 34 wird zum einen durch die Getriebegehäuseglocke 22 begrenzt. Zum anderen wird der Kupplungsnassraum 34 in axialer Richtung 10 durch einen Getriebegehäusedeckel 36 begrenzt. Dabei grenzt der Getriebegehäusedeckel 36 den in axialer Richtung 12 gelegenen Kupplungsnassraum 34 gegenüber einem in axialer Richtung 10 gelegenen Trockenraum 38 ab. Der Trockenraum 38 ist ebenfalls innerhalb der Getriebegehäuseglocke 22 angeordnet, wobei dieser Trockenraum 38 ebenso in axialer Richtung 10 hinter der Getriebegehäuseglocke 22 ausgebildet sein kann. Der im Wesentlichen ringscheibenförmige Getriebegehäusedeckel 36 ist mit seinem in radialer Richtung 14 außenliegenden Abschnitt drehfest und abdichtend mit der Getriebegehäuseglocke 22 verbunden. Zu diesem Zweck kann der Getriebegehäusedeckel 36 beispielsweise in die Getriebegehäuseglocke 22 eingepresst oder mit dieser verschraubt sein. Um eine Dichtwirkung in die sem Bereich zu erzielen, sollte ferner mindestens eine umlaufende Dichtung zwischen der Getriebegehäuseglocke 22 und dem radial äußeren Abschnitt des Getriebegehäusedeckels 36 vorgesehen sein.
  • Der Getriebegehäusedeckel 36 weist aufgrund seiner im Wesentlichen ringscheibenförmigen Ausbildung eine zentrale Deckelöffnung 40 auf. Die Deckelöffnung 40 ist dabei von einem Deckelöffnungsrand 42 des Getriebegehäusedeckels 36 umgeben, wobei der Deckelöffnungsrand 42 im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet ist und sich ausgehend von dem im Wesentlichen ringscheibenförmigen Abschnitt des Getriebegehäusedeckels 36 in axialer Richtung 12 in den Kupplungsnassraum 34 erstreckt.
  • Die Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 weist ferner eine in dem Trockenraum 38, der gegenüber dem Kupplungsnassraum 34 durch den Getriebegehäusedeckel 36 abgegrenzt ist, angeordnete Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 auf. Die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 umfasst unter anderem ein eingangsseitiges bzw. antriebseinheitsseitiges Primärelement 46 und ein ausgangsseitiges bzw. kupplungseinrichtungsseitiges Sekundärelement 48 auf. Das Primärelement 46 ist aus einer vorderen Seitenscheibe 50 und einer hinteren Seitenscheibe 52 in axialer Richtung 10, 12 zusammengesetzt, wobei die vordere Seitenscheibe 50 im Wesentlichen schalenförmig ausgebildet ist, so dass durch Zusammenfügen der vorderen und hinteren Seitenscheibe 50, 52 eine Dämpfergehäuse 54 entsteht, das von dem Primärelement 46 gebildet ist.
  • Dieses Dämpfergehäuse 54 grenzt einen innerhalb des Dämpfergehäuses 54 ausgebildeten Dämpfernassraum 56 gegenüber dem die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 aufnehmenden Trockenraum 38 ab, so dass es sich bei der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 trotz der Anordnung derselben innerhalb des Trockenraums 38 um eine nasslaufende Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 handelt. An dem radial äußeren, im Wesentlichen rohrförmigen Abschnitt der vorderen Seitenscheibe 50 des Dämpfergehäuses 54 ist ferner ein das Dämpfergehäuse 54 ringförmig umschließender Anlasserzahnkranz 58 angeordnet, in den das nicht dargestellte Ritzel eines Anlassers eingreifen kann. Der ringförmig geschlossene bzw. das Dämpfergehäuse 54 ringförmig umschließende Anlasserzahnkranz 58 dient hierbei gleichermaßen als Fliehkraftsicherung für das Dämpfergehäuse 54 bei hohen Drehzahlen.
  • In dem Dämpfergehäuse 54, genauer gesagt in der hinteren Seitenscheibe 52 des Primärelements 46, ist in radialer Richtung 16 innen ferner eine zentrale Gehäuseöffnung 60 vorgesehen, so dass der Kupplungsnassraum 34 über die zentrale Deckelöffnung 40 in dem Getriebegehäusedeckel 36 und die zentrale Gehäuseöffnung 60 in dem Dämpfergehäuse 54 mit dem Dämpfernassraum 56 verbunden ist bzw. in Strömungsverbindung steht. Auch die zentrale Gehäuseöffnung 60 ist von einem im Wesentlichen rohrförmigen Gehäuseöffnungsrand 62 an der hinteren Seitenscheibe 52 umschlossen, wobei sich der rohrförmige Gehäuseöffnungsrand 62 ausgehend von der im Wesentlichen ringscheibenförmigen hinteren Seitenscheibe 52 in axiale Richtung 12 und somit in Richtung des Kupplungsnassraums 34 erstreckt. Dabei erstreckt sich der rohrförmige Gehäuseöffnungsrand 62 derart weit in axiale Richtung 12, dass sich dieser in den rohrförmigen Deckelöffnungsrand 42 erstreckt, so dass in radialer Richtung 14, 16 zwischen dem Gehäuseöffnungsrand 62 und dem Deckelöffnungsrand 42 ein Ringraum (kein Bezugszeichen) ausgebildet ist. Um auch im Bereich der Anbindung des Kupplungsnassraumes 34 an den Dämpfernassraum 56 eine Abdichtung der beiden genannten Nassräume 34, 56 gegenüber dem Trockenraum 38 zu bewirken, ist innerhalb des genannten Ringraumes eine umlau fende Dichtung 64 zwischen dem Gehäuseöffnungsrand 62 des Dämpfergehäuses 54 und dem Deckelöffnungsrand 42 des Getriebegehäusedeckels 36 vorgesehen, die sich in radialer Richtung 14, 16 zwischen dem Deckelöffnungsrand 42 und dem Gehäuseöffnungsrand 62 erstreckt und vorzugsweise als Radialwellendichtring ausgebildet ist.
  • An dem das Dämpfergehäuse 54 ausbildenden Primärelement 46, genauer gesagt in einem in radialer Richtung 16 innenliegenden Abschnitt der vorderen Seitenscheibe 50, sind Befestigungsöffnungen 66 vorgesehen. In die Befestigungsöffnungen 66 sind in axialer Richtung 10 Schrauben 68 eingeführt, die dem Verschrauben des Primärelements bzw. Dämpfergehäuses 46 bzw. 54 mit einem Flanschabschnitt 70 einer Antriebswelle 72 der nicht dargestellten Antriebseinheit dienen, wobei die Schrauben 68 im Einbauzustand gleichermaßen eine Abdichtung des Dämpfernassraumes 56 gegenüber dem Trockenraum 38 bewirken. Zu diesem Zweck können beispielsweise entsprechende Dichtungen zwischen dem Schraubenkopf und dem Dämpfergehäuse 54 vorgesehen sein. Die Befestigungsöffnungen 66 sind dabei in axialer Richtung 10, 12 mit der zentralen Gehäuseöffnung 60 gänzlich fluchtend angeordnet, d. h., bei Betrachtung der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 in axialer Richtung 10 überlappt die zentrale Gehäuseöffnung 60 die Befestigungsöffnungen 66 vollständig, so dass die Schrauben 68 über die zentrale Gehäuseöffnung 60 in dem Dämpfergehäuse 54 in axialer Richtung 10 besonders gut zugänglich sind. So kann beispielsweise ein Schraubwerkzeug oder dessen Schaft besonders einfach über die zentrale Gehäuseöffnung 60 in axialer Richtung 10 an die Schraubenköpfe der Schrauben 68 herangeführt werden, so dass die Montage und Demontage besonders einfach ist.
  • Das Sekundärelement 48 ist in der dargestellten Ausführungsform als eine Mittelscheibe 74 ausgebil det. Die Mittelscheibe 74 ist in axialer Richtung 10, 12 zwischen der vorderen und hinteren Seitenscheibe 50, 52 und somit innerhalb des Dämpfernassraums 56 aufgenommen. In radialer Richtung 16 nach innen ist die Mittelscheibe 74 drehfest mit einer Dämpferausgangsnabe 76 verbunden. Das Primärelement 46 in Form des Dämpfergehäuses 54 und das Sekundärelement 48 in Form der Mittelscheibe 74 sind in Umfangsrichtung 18, 20 drehelastisch gekoppelt und begrenzt gegeneinander verdrehbar. Die drehelastische Kopplung erfolgt hierbei über Federelemente 78, die in Umfangsrichtung 18, 20 verlaufen und beispielsweise als Schraubenfedern oder Schraubenfederpakete ausgebildet sein können. Diese Federelemente 78 sind dabei innerhalb des Dämpfernassraums 56 angeordnet. Um eine entsprechende Kopplung über die Federelemente 78 zu erreichen, sind an dem Primärelement 46 in den Dämpfernassraum 56 hervorstehende Primärmitnehmer 80 angeordnet, während an dem in radiale Richtung 14 nach außen weisenden Rand der Mittelscheibe 74 des Sekundärelements 48 hervorstehende Sekundärmitnehmer 82 vorgesehen sind, wobei die Federelemente 78, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Gleit- oder Endschuhs und Weiterer Federelemente, in Umfangsrichtung 18, 20 einerseits an den Primärmitnehmern 80 und andererseits an den Sekundärmitnehmern 82 abgestützt sind. Des Weiteren steht die Dämpferausgangsnabe 76 des Sekundärelements 48 über eine Steckverzahnung 84 mit der Kupplungseingangsseite 28 in Form der Kupplungseingangsnabe 30 in Drehmitnahmeverbindung, so dass ein Drehmoment von der Antriebseinheit über die Antriebswelle 72, die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 und die Kupplungseinrichtung 26 auf die nicht dargestellten Getriebeeingangswellen des Getriebes übertragen werden kann, sofern die Kupplungsanordnungen der Kupplungseinrichtung 26 geschlossen werden.
  • Um trotz der innerhalb des Dämpfernassraums 56 angeordneten Mittelscheibe 74 des Sekundärelements 48 weiterhin eine gute Erreichbarkeit der Schrauben 68 zu erzielen, sind in einem in radialer Richtung 16 innenliegenden Abschnitt der Mittelscheibe 74 des Sekundärelements 48 Montageöffnungen 86 ausgebildet, die einerseits in axialer Richtung 10 mit den Befestigungsöffnungen 66 und andererseits in axialer Richtung 12 mit der zentralen Gehäuseöffnung 60 teilweise, vorzugsweise gänzlich, fluchtend angeordnet sind, so dass die Schrauben 68 über die zentrale Gehäuseöffnung 60 und die Montageöffnungen 86 in dem Sekundärelement 48 in axialer Richtung 10 problemlos mit Hilfe eines Schraubwerkzeugs zugänglich sind.
  • Wie aus 1 ersichtlich, sind auf der dem Dämpfernassraum 56 zugewandten Seite des Dämpfergehäuses 54 bzw. des Primärelements 46 und des Sekundärelements 48 ferner in den Dämpfernassraum 56 hervorstehende Ölmitnahmeelemente 88, 90 vorgesehen. Die Ölmitnahmeelemente 88, 90 stehen im Wesentlichen in axialer Richtung 10, 12 in den Dämpfernassraum 56 hervor, wobei vorzugsweise die Ölmitnahmeelemente 88 an dem Primärelement 46 bzw. Dämpfergehäuse 54 den Ölmitnahmeelementen 90 an dem Sekundärelement 48 zugewandt sind. Die Ölmitnahmeelemente 88, 90 sind rippen-, flügel- oder/und schaufelartig ausgebildet und erstrecken sich in radialer Richtung 14, 16. Die genannten Ölmitnahmeelemente 88, 90 können dabei in Umfangsrichtung 18, 20 zueinander versetzt an dem Primärelement 46 bzw. Dämpfergehäuse 54 und dem Sekundärelement 48 angeordnet sein. Somit bestehen bei dieser Ausführungsform neben den ohnehin vorhandenen Primär- und Sekundärmitnehmern 80, 82, die eine gewisse Ölmitnahmefunktion haben, weitere Ölmitnahmeelemente 88, 90 innerhalb des Dämpfernassraums 56, so dass eine verbesserte Dämpfungswirkung durch die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 erreicht wird, wodurch die Federelemente 78 entlastet werden. Die genannten Ölmitnahmeelemente 88, 90 können dabei beispielsweise durch Tiefziehen des Primär- bzw. Sekundärelements 46 bzw. 48 in dem entsprechenden Bereich erzeugt werden, wobei hierbei darauf zu achten ist, dass insbesondere das Primärelement 46 bzw. das Dämpfergehäuse 54 im Bereich der Ölmitnahmeelemente 88 nicht unterbrochen wird, um die notwendige Dichtigkeit des Dämpfernassraums 56 gegenüber dem Trockenraum 38 zu erhalten.
  • Innerhalb des Dämpfernassraums 56 ist ferner eine Reibeinrichtung 92 zur Erzeugung einer Reibverbindung zwischen dem Primärelement 46 und dem Sekundärelement 48 vorgesehen. In der Ausführungsform nach 1 handelt es sich bei der Reibeinrichtung 92 um eine nicht-steuerbare Reibeinrichtung, die der Erzeugung einer statischen Reibverbindung zwischen Primär- und Sekundärelement 46, 48 dient. Die Reibeinrichtung 92 weist ein erstes Reibelement 94 und ein zweites Reibelement 96 auf, die in axialer Richtung 10, 12 relativ zueinander verschiebbar sind. Dabei wird das zweite Reibelement 96 von einem Abschnitt des Primärelements 46 bzw. Dämpfergehäuses 54 gebildet, während das erste Reibelement 94 als bewegliche Ringscheibe innerhalb des Dämpfernassraums 56 ausgebildet ist. Dabei weisen das erste und zweite Reibelement 94, 96 einander zugewandte ringförmige Reibflächen (kein Bezugszeichen) auf. An dem ersten Reibelement 94 sind ferner Mitnahmefinger 98 vorgesehen, die sich in axialer Richtung 12 in Mitnahmeaussparungen 100 in der Mittelscheibe 74 des Sekundärelements 48 erstrecken, so dass eine Drehmitnahmeverbindung zwischen dem Sekundärelement 48 und dem ersten Reibelement 94 besteht. Bei der nicht-steuerbaren Reibeinrichtung 92 ist ferner ein Federelement, vorzugsweise eine Tellerfeder, 102 vorgesehen, die drehfest mit dem Primärelement 46 verbunden ist und das erste Reibelement 94 in axialer Richtung 10 gegen das zweite Reibelement 96 vorspannt, um diese in Reibver bindung zu bringen und eine statische Reibverbindung zu erzielen. Aufgrund dieser statischen Reibverbindung ist zwar weiterhin eine Verdrehbarkeit von Primärelement 46 gegenüber dem Sekundärelement 48 um die Drehachse 8 möglich, diese ist jedoch erschwert. Somit wird auf vorteilhafte und einfache Weise eine Verringerung der Schwingungsamplituden im Resonanzbereich erzielt.
  • Neben den bereits zuvor geschilderten Vorteilen der Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 nach 1 besteht ein wesentlicher Vorteil der Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 darin, dass die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 in axialer Richtung 10 hinter den den Kupplungsnassraum 34 gegenüber dem Trockenraum 38 abgrenzenden Getriebegehäusedeckel 36 in den Trockenraum 38 vorverlagert ist. So wird zum einen die axiale Baulänge der Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 gegenüber herkömmlichen Dämpfer-Kupplungs-Anordnungen nicht vergrößert. Zum anderen ist die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 derart in axiale Richtung 10 vorverlagert, dass diese in radialer Richtung 14 nach außen größer ausgebildet sein kann, wodurch auch der Wirkdurchmesser, auf dem die Federelemente 78 angeordnet sind, vergrößert werden kann, um die Auslegung der Federelemente 78 zu vereinfachen und die Dämpfungseigenschaften der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 zu verbessern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 nunmehr in einem Bereich nahe der Glockenöffnung 24 oder in einem Bereich außerhalb der Getriebegehäuseglocke 22 angeordnet sein kann, in dem ein größerer Bauraum in radialer Richtung 14 zur Verfügung steht. Sollte die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 beispielsweise weiterhin gänzlich oder teilweise innerhalb der Getriebegehäuseglocke 22 angeordnet sein, so entfaltet die erfindungsgemäße Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 ihre Vorteile dann in besonderem Maße, wenn die Getriebegehäuseglocke 22 im An ordnungsbereich des Getriebegehäusedeckels 36 einen geringeren Innendurchmesser aufweist als im Anordnungsbereich der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44, wie dies der 1 entnommen werden kann.
  • Trotz der Vorverlagerung der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 in axiale Richtung 10 hinter den Getriebegehäusedeckel 36 in den Trockenraum 38, handelt es sich dank des geschlossenen bzw. abgedichteten Dämpfergehäuses 54 jedoch weiterhin um eine nasslaufende Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44, die im Gegensatz zu den bekannten fettgeschmierten oder trockenlaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtungen innerhalb eines Trockenraums besonders gute Kühl- und Schmiereigenschaften aufweist, so dass der Verschleiß an der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 besonders gering ist. Des Weiteren bewirkt die Ölfüllung innerhalb des Dämpfernassraums 56 eine Erhöhung der Schwungmasse der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44, so dass – falls überhaupt erforderlich – lediglich geringe Zusatzmassen erforderlich sind und material- und gewichtssparende Bestandteile für die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 gewählt werden können.
  • Nachstehend werden unter Bezugnahme auf die 2 bis 5 weitere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 beschrieben, wobei im Wesentlichen auf die Unterschiede zu der Ausführungsform nach 1 eingegangen wird, gleiche Bezugszeichen für gleiche oder ähnliche Teile verwendet werden und die vorangehende Beschreibung diesbezüglich entsprechend gilt.
  • So zeigt 2 eine zweite Ausführungsform der Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2, bei der der Kupplungsnassraum 34 jedoch gegenüber dem Dämpfernassraum 56 abgedichtet ist. Es besteht somit keine Verbindung bzw. Strö mungsverbindung zwischen dem Kupplungsnassraum 34 und dem Dämpfernassraum 56. Zu diesem Zweck ist die hintere Seitenscheibe 52 des Primärelements 46 bzw. des Dämpfergehäuses 54 in radialer Richtung 16 weiter nach innen gezogen, so dass der rohrförmige Gehäuseöffnungsrand 62 eine Gehäuseöffnung 60 mit geringerem Durchmesser umgibt. Um eine Abdichtung des Dämpfernassraums 56 gegenüber dem Kupplungsnassraum 34 und dem Trockenraum 38 zu bewirken, ist eine Dichtung 104, vorzugsweise eine Radialwellendichtung, in radialer Richtung 14, 16 zwischen dem Gehäuseöffnungsrand 62 des Dämpfergehäuses 54 und der Dämpferausgangsnabe 76 des Sekundärelements 48 angeordnet. Die Abdichtung erfolgt demzufolge nicht mehr zwischen dem Dämpfergehäuse 54 und dem Getriebegehäusedeckel 36. Dies hat den Vorteil, dass die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 mit bereits vorgefülltem Dämpfernassraum 56 bei der Montage der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 an der Kupplungseinrichtung 26 als einheitliches Modul angebracht werden kann. Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Abdichtung des Kupplungsnassraums 34 gegenüber dem Trockenraum 38 über eine separate Dichtung 106, vorzugsweise ebenfalls eine Radialwellendichtung, die sich in radialer Richtung 14, 16 zwischen dem Deckelöffnungsrand 42 und in diesem Fall der Dämpferausgangsnabe 76 erstreckt.
  • Um bei der Ausführungsform nach 2 trotz des in radialer Richtung 16 weiter nach innen gezogenen Primärelements 46 im Bereich der hinteren Seitenscheibe 52 weiterhin eine gute Erreichbarkeit der Schrauben 68 zur Befestigung des Primärelements 46 an dem Flanschabschnitt 70 der Antriebswelle 72 zu erreichen, sind auch in der hinteren Seitenscheibe 52 des Dämpfergehäuses 54 bzw. Primärelements 46 Montageöffnungen 108 ausgebildet, die in axialer Richtung 10 mit den Montageöffnungen 86 in dem Sekundärelement 48 und den Befestigungsöffnungen 66 in der vorderen Seitenscheibe 50 des Primärelements 46 zumindest teilweise, vorzugsweise gänzlich, fluchtend angeordnet sind. Auf diese Weise sind die Schrauben 68 über die Montageöffnungen 108 in dem Dämpfergehäuse 54 und über die Montageöffnungen 86 in dem Sekundärelement 48 besonders einfach mittels eines Schraubwerkzeuges in axialer Richtung 10 zugänglich. Nach der Montage der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 an der Antriebswelle 72 werden die Montageöffnungen 108 mit Hilfe von Abdeckungen bzw. Verschlussteilen 110 verschlossen, um die Dichtigkeit des Dämpfernassraums 56 gegenüber dem Trockenraum 38 zu gewährleisten.
  • Abweichend von der in 2 gezeigten Ausführungsform ist es bei einer Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 mit einem gegenüber dem Kupplungsnassraum 34 und dem Trockenraum 38 abgedichteten Dämpfernassraum 56 jedoch gegebenenfalls sinnvoller, die Schrauben 68 in umgekehrter Richtung, nämlich in axialer Richtung 12 in den Flanschabschnitt 70 und die Befestigungsöffnungen 66 einzuführen, wobei es sich bei den letztgenannten dann um Öffnungen mit Innengewinde handeln sollte, um einerseits auf die Montageöffnungen 86, 108 und die Verschlussteile 110 verzichten zu können und andererseits die Montage der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 mit gefülltem Dämpfernassraum 56 als Modul sowohl an der Kupplungseinrichtung 26 als auch an der Antriebswelle 72 zu ermöglichen. Auch sollte es sich in diesem Fall bei den Befestigungsöffnungen 66 um Sacköffnungen handeln, die bereits eine Dichtigkeit des Dämpfernassraums 56 gegenüber der Umgebung gewährleisten, selbst wenn die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 noch nicht an der Antriebswelle 72 befestigt ist.
  • 3 zeigt einen Teilausschnitt aus den 1 und/oder 2 in einer alternativen Ausführungsvariante. Bei dieser alternativen Ausführungsvariante ist das Primärelement 46 bzw. das Dämpfergehäuse 54 in radialer Richtung 14 über ein Radiallager 112 an dem Sekundärelement 48 abgestützt. So weist das Primärelement 46 eine Dämpfereisgangsnabe 114 auf, die sich in axialer Richtung 12 in eine zentrale stirnseitige Aufnahme 116 in der Dämpferausgangsnabe 76 des Sekundärelements 48 erstreckt. Das Radiallager 112 ist dabei in radialer Richtung 14, 16 zwischen der nach außen weisenden Seite der Dämpfereingangsnabe 114 und der radial nach innen weisenden Seite der Aufnahme 116 in der Dämpferausgangsnabe 76 angeordnet. Darüber hinaus umfasst die Dämpferausgangsnabe 76 einen sich in die entgegengesetzte radiale Richtung 10 erstreckenden Pilotzapfen 118, der der radialen Abstützung und Zentrierung an der Antriebswelle 72 dient. Zu diesem Zweck erstreckt sich der Pilotzapfen 118 in eine zentrale stirnseitige Aufnahme 120 in der Antriebswelle 72, um sich in radialer Richtung 14 an der Innenseite der Aufnahme 120 abzustützen.
  • 4 zeigt eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2, deren Aufbau im Wesentlichen der Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 von 1 entspricht. Im Unterschied zu der ersten Ausführungsform ist radial außen an der vorderen Seitenscheibe 50 des Primärelements 46 bzw. des Dämpfergehäuses 54 zusätzlich zu dem Anlasserzahnkranz 58 eine das Dämpfergehäuse 54 ringförmig umschließende Zusatzmasse 122 angeordnet. Die Zusatzmasse 122 dient als zusätzliche Schwungmasse und gleichermaßen als Fliehkraftsicherung für das Dämpfergehäuse 54. Da die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 bei der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2 größere Ausmaße in radialer Richtung 14 haben kann, führt die Anbringung der Zusatzmasse 122 nicht zu einer Vergrößerung der axialen Baulänge der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44, sondern ledig lich zu einer Vergrößerung in radialer Richtung 14. Aus 4 ist ferner ersichtlich, dass bei der dritten Ausführungsform ausgehend von dem Sekundärelement 48 sowohl in axialer Richtung 10 einander zugeordnete Ölmitnahmeelemente 88, 90 als auch in axialer Richtung 12 einander zugeordnete Ölmitnahmeelemente 88, 90 vorgesehen sind, um die Dämpfungswirkung der Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung 44 zu erhöhen.
  • Im Gegensatz zu der Ausführungsform nach 1 ist bei der dritten Ausführungsform nach 4 eine steuer- und regelbare Reibeinrichtung 124 vorgesehen, mittels derer das Primärelement 46 bzw. das Dämpfergehäuse 54 mittelbar oder unmittelbar mit dem Sekundärelement 48 in Reibverbindung gebracht werden kann. Dabei ist die steuerbare Reibeinrichtung 124 ebenso wie die zuvor beschriebene Kupplungseinrichtung 26 hydraulisch betätigbar. Die steuerbare Reibeinrichtung 124 umfasst zu diesem Zweck ein axial verschiebbares Betätigungsmittel 126. Das vorzugsweise aus einem Blechteil geformte Betätigungsmittel 126 für die steuerbare Reibeinrichtung 124 weist einen zentralen, becherförmigen Kolbenabschnitt 128 auf, an dem sich ein in radialer Richtung 14 nach außen erstreckender Kraftübertragungsabschnitt 130 zur Übertragung der Betätigungskraft auf die steuerbare Reibeinrichtung 124 anschließt. Sowohl der Kolbenabschnitt 128 als auch der Kraftübertragungsabschnitt 130 sind einstückig aus einem Blechteil geformt. Der Kolbenabschnitt 128 erstreckt sich in axialer Richtung 12 in eine zentrale Kolbenaufnahme 132 in der Dämpferausgangsnabe 76 des Sekundärelements 48, in der der Kolbenabschnitt 128 in axialer Richtung 10, 12 verschiebbar und mit Hilfe einer Dichtung 134 dichtend geführt ist. Zum Zwecke der Aufnahme des Kolbenabschnitts 128 ist die Dämpferausgangsnabe 76 im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet. Darüber hinaus ist die Dämpferausgangsnabe 76 über eine innenliegende Steck verzahnung 84 mit der Kupplungseingangsnabe 30 drehfest verbunden, wobei sich letztere in axialer Richtung 10 in die Dämpferausgangsnabe 76 erstreckt. Auch die Kupplungseingangsnabe 30 ist im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet, so dass innerhalb der Kupplungseingangsnabe 30 eine Druckmittelleitung 136 ausgebildet ist. Diese zentrale Druckmittelleitung 136 führt in axialer Richtung 10 zu einer Druckmittelkammer 138 innerhalb der Kolbenaufnahme 132, wobei die Druckmittelkammer 138 dem Kolbenabschnitt 128 des Betätigungsmittels 126 zugeordnet ist.
  • Um trotz des sich radial nach außen erstreckenden Kraftübertragungsabschnitts 130 weiterhin eine gute Zugänglichkeit zu den Schrauben 68 sicherzustellen, sind auch in dem Kraftübertragungsabschnitt 130 Montageöffnungen 140 vorgesehen. Die Montageöffnungen 140 fluchten in axialer Richtung 10 mit den Befestigungsöffnungen 66 und in axialer Richtung 12 mit den Montageöffnungen 86 und der Gehäuseöffnung 60. Wie aus 4 ersichtlich, wurden die Montageöffnungen 140 durch Herausbiegen von Drehmitnahmezungen 142 aus dem Kraftübertragungsabschnitt 130 erzeugt. Diese Drehmitnahmezungen 142 dienen der Erzeugung der zwischen dem Betätigungsmittel 126 und dem Sekundärelement 48 weiterhin vorgesehenen Drehmitnahmeverbindung. Zu diesem Zweck erstrecken sich die Drehmitnahmezungen 142 in axialer Richtung 12 in die ohnehin bereits vorhandenen Montageöffnungen 86 innerhalb der Mittelscheibe 74 des Sekundärelements 48, so dass keine weiteren Aussparungen oder Vertiefungen innerhalb des Sekundärelements 48 zur Aufnahme der Drehmitnahmezungen 142 erforderlich sind.
  • Das erste Reibelement 94, das beispielsweise als Reibbelag ausgebildet sein kann, wie er üblicherweise bei Lamellenkupplungen verwendet wird, ist in einem radial äußeren Abschnitt des Kraftübertragungsabschnitts 130 auf der in axiale Richtung 10 weisenden Seite des Kraftübertragungsabschnitts 130 angeordnet und somit dem zweiten Reibelement 96 zugewandt, das wiederum von einem Abschnitt der vorderen Seitenscheibe 50 des Primärelements 46 bzw. des Dämpfergehäuses 54 gebildet wird. Dabei ist das erste Reibelement 94 an dem Kraftübertragungsabschnitt 130 des Betätigungsmittels 126, vorzugsweise unbeweglich, befestigt.
  • Die dargestellte steuerbare Reibeinrichtung 124 kann von einer Schließstellung, die in 4 gezeigt ist und in der eine mittelbare Reibverbindung zwischen dem Primär- und Sekundärelement 46, 48 besteht, in axiale Richtung 12 in eine Öffnungsstellung gebracht werden, in der keine oder eine schwächere Reibverbindung zwischen dem Primär- und Sekundärelement 46, 48 besteht. Wie bereits zuvor erwähnt, handelt es sich bei der Kupplungseinrichtung 26 um eine hydraulisch betätigbare Kupplungseinrichtung 26, die über eine nicht dargestellte Druckmittelversorgungseinrichtung betätigt werden kann. Dabei dient die Druckmittelversorgungseinrichtung gleichermaßen der Versorgung der Druckmittelkammer 138, die dem Kolbenabschnitt 128 des Betätigungsmittels 126 zugeordnet ist. Somit kann die steuerbare Reibeinrichtung 124 über dieselbe Druckmittelversorgungseinrichtung hydraulisch betätigt werden, wie dies nachstehend erläutert wird.
  • Bei der in 4 gezeigten steuerbaren Reibeinrichtung 124 handelt es sich um eine normalerweise geöffnete bzw. in die Öffnungsstellung gebrachte Reibeinrichtung 124, d. h., erst durch gezielte Erhöhung des Drucks innerhalb der Druckmittelkammer 138 wird die Reibeinrichtung 124 geschlossen und somit eine stärkere Reibverbindung zwischen Primär- und Sekundärelement 46, 48 bewirkt. Dabei sollte die Reibeinrichtung 124 derart geregelt werden, dass bei relativ niedrigen Drehzahlen der Druck innerhalb der Druckmittelkammer 138 am größten ist, so dass bei den genannten niedrigen Drehzahlen eine starke Reibverbindung zwischen Primär- und Sekundärelement 46, 48 besteht. Zu diesem Zweck wird das Druckmittel von der nicht dargestellten Druckmittelversorgungseinrichtung über die Druckmittelleitung 136 in der Kupplungseingangsnabe 30 in die Druckmittelkammer 138 gedrückt, so dass der Kolbenabschnitt 128 bzw. das Betätigungsmittel 126 in axiale Richtung 10 gedrückt und die steuerbare Reibeinrichtung 124 in die Schließstellung gebracht wird, in der das erste Reibelement 94 mit einer großen Axialkraft gegen das zweite Reibelement 96 gedrückt wird. Im Zuge der Erhöhung der Drehzahl sollte dann der Druck innerhalb der Druckmittelkammer 138 nach und nach reduziert werden, um die Reibeinrichtung 124 in die zuvor erwähnte Öffnungsstellung zu bringen, in der nur noch eine schwache Reibverbindung oder gar keine Reibverbindung mehr gegeben ist. Eine Rückstellfeder zum Zurückstellen der Reibeinrichtung 124 in die Öffnungsstellung ist hierbei nicht zwingend erforderlich, kann jedoch gleichermaßen vorgesehen sein, um die steuerbare Reibeinrichtung 124 in die Öffnungsstellung vorzuspannen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise eine Tellerfeder (nicht dargestellt) vorgesehen sein.
  • 5 zeigt eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfer-Kupplungs-Anordnung 2, die im Wesentlichen der vorangehend beschriebenen Ausführungsform nach 4 entspricht, wobei nachstehend lediglich auf die Unterschiede eingegangen werden soll.
  • Bei der vierten Ausführungsform steht das Betätigungsmittel 126 in Drehmitnahmeverbindung mit dem Primärelement 46 bzw. dem Dämpfergehäuse 54, wobei zu diesem Zweck an der vorderen Seitenscheibe 50 des Primärelements 46 in den Dämpfernassraum 56 hervorstehende Vor sprünge 144 vorgesehen sind, die sich in axialer Richtung 12 in Drehmitnahmeaussparungen 146 in dem Kraftübertragungsabschnitt 130 des Betätigungsmittels 126 erstrecken. Dementsprechend wirkt das erste Reibelement 94 an dem Kraftübertragungsabschnitt 130 mit dem zweite Reibelement 96 zusammen, wobei das Reibelement 96 in diesem Fall als Abschnitt der Mittelscheibe 74 des Sekundärelements 48 ausgebildet ist. Darüber hinaus ist die Reibeinrichtung 124 in die in 5 gezeigte Schließstellung mit Hilfe einer Tellerfeder 148 vorgespannt, die drehfest mit dem Primärelement 46 bzw. dem Dämpfergehäuse 54 verbunden ist. Bei der vierten Ausführungsform nach 5 handelt es sich somit um eine normalerweise geschlossene bzw. in die Schließstellung verbrachte steuerbare Reibeinrichtung 124.
  • Durch Erhöhung des Drucks innerhalb der dem Kolbenabschnitt 128 zugeordneten Druckmittelkammer 138 kann die Reibeinrichtung 124 entgegen der Federkraft der Tellerfeder 148 von der Schließstellung in die Öffnungsstellung gebracht werden, wobei die bereits unter Bezugnahme auf 4 beschriebene Regelung verwendet werden sollte, d. h., bei niedrigen Drehzahlen sollte die Reibeinrichtung 124 in die Schließstellung verbracht werden, während bei Erhöhung der Drehzahl auch die steuerbare Reibeinrichtung 124 stetig oder sukzessive in die Öffnungsstellung verbracht werden sollte.
  • Ein weiterer Unterschied gegenüber der Ausführungsform nach 4 besteht darin, dass die Kupplungseingangsnabe 30 radial von außen über die Steckverzahnung 84 mit der Dämpferausgangsnabe 76 verbunden ist, wie dies bereits unter Bezugnahme auf 1 gezeigt ist. Dennoch ist die Dämpferausgangsnabe 76 wiederum rohrförmig ausgebildet, wobei sich die bereits zuvor erwähnte Getriebeeingangswelle 150, die innerhalb der anderen Getriebeein gangswelle (nicht dargestellt) verläuft und ebenfalls als Hohlwelle ausgebildet ist, in axialer Richtung 10 in die im Wesentlichen rohrförmige Dämpferausgangsnabe 76 erstreckt, um dort über ein Radiallager 152 in radialer Richtung 14 abgestützt und über eine Dichtung 154 dichtend geführt ist. Die Druckmittelleitung 136 zur Beaufschlagung der dem Kolbenabschnitt 128 des Betätigungsmittels 126 zugeordneten Druckmittelkammer 138 ist somit innerhalb der als Hohlwelle ausgebildeten innenliegenden Getriebeeingangswelle 150 vorgesehen. Im Übrigen sei auf die vorangehende Beschreibung verwiesen.
  • 2
    Dämpfer-Kupplungs-Anordnung
    4
    Antriebsseite
    6
    Getriebeseite
    8
    Drehachse
    10
    axiale Richtung
    12
    axiale Richtung
    14
    radiale Richtung
    16
    radialer Richtung
    18
    Umfangsrichtung
    20
    Umfangsrichtung
    22
    Getriebegehäuseglocke
    24
    Glockenöffnung
    26
    Kupplungseinrichtung
    28
    Kupplungseingangsseite
    30
    Kupplungseingangsnabe
    32
    Mitnehmerscheibe
    34
    Kupplungsnassraum
    36
    Getriebegehäusedeckel
    38
    Trockenraum
    40
    zentrale Deckelöffnung
    42
    Deckelöffnungsrand
    44
    Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung
    46
    Primärelement
    48
    Sekundärelement
    50
    vordere Seitenscheibe
    52
    hintere Seitenscheibe
    54
    Dämpfergehäuse
    56
    Dämpfernassraum
    58
    Anlasserzahnkranz
    60
    zentrale Gehäuseöffnung
    62
    Gehäuseöffnungsrand
    64
    Dichtung
    66
    Befestigungsöffnungen
    68
    Schrauben
    70
    Flanschabschnitt
    72
    Antriebswelle
    74
    Mittelscheibe
    76
    Dämpferausgangsnabe
    78
    Federelemente
    80
    Primärmitnehmer
    82
    Sekundärmitnehmer
    84
    Steckverzahnung
    86
    Montageöffnungen
    88
    Ölmitnahmeelemente
    90
    Ölmitnahmeelemente
    92
    nicht-steuerbare Reibeinrichtung
    94
    erstes Reibelement
    96
    zweites Reibelement
    98
    Mitnahmefinger
    100
    Mitnahmeaussparungen
    102
    Federelement
    104
    Dichtung
    106
    Dichtung
    108
    Montageöffnungen
    110
    Verschlussteile
    112
    Radiallager
    114
    Dämpfereingangsnabe
    116
    Aufnahme
    118
    Pilotzapfen
    120
    Aufnahme
    122
    Zusatzmasse
    124
    steuerbare Reibeinrichtung
    126
    Betätigungsmittel
    128
    Kolbenabschnitt
    130
    Kraftübertragungsabschnitt
    132
    Kolbenaufnahme
    134
    Dichtung
    136
    Druckmittelleitung
    138
    Druckmittelkammer
    140
    Montageöffnungen
    142
    Drehmitnahmezungen
    144
    Vorsprünge
    146
    Drehmitnahmeaussparungen
    148
    Tellerfeder
    150
    Getriebeeingangswelle
    152
    Radiallager
    154
    Dichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1195537 A1 [0002, 0006]

Claims (15)

  1. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) zum Einsatz zwischen einer Antriebseinheit und einem Getriebe mit einer nasslaufenden, vorzugsweise hydraulisch betätigbaren, Kupplungseinrichtung (26) zur Drehmomentübertragung zwischen einer Kupplungseingangsseite (28) und mindestens einer Kupplungsausgangsseite, wobei die Kupplungseinrichtung (26) innerhalb eines Kupplungsnassraumes (34) in einer Getriebegehäuseglocke (22) angeordnet ist, der durch einen Getriebegehäusedeckel (36) gegenüber einem Trockenraum (38) abgegrenzt ist, und einer nasslaufenden Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung (44) mit einem eingangsseitigen Primärelement (46) und einem ausgangsseitigen Sekundärelement (48), die über mindestens ein Federelement (78) drehelastisch gekoppelt und begrenzt gegeneinander verdrehbar sind, wobei das Sekundärelement (48) in Drehmitnahmeverbindung mit der Kupplungseingangsseite (28) steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Torsionsschwingungsdämpfereinrichtung (44) in dem Trockenraum (38) angeordnet ist, jedoch ein Dämpfergehäuse (54) aufweist, das einen innerhalb des Dämpfergehäuses (54) ausgebildeten Dämpfernassraum (56) gegenüber dem Trockenraum (38) abgrenzt.
  2. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse (54) von dem Primärelement (46) oder dem Sekundärelement (48), vorzugsweise dem Primärelement (46), gebildet ist und das mindestens eine Federelement (78) besonders bevorzugt innerhalb des Dämpfernassraums (56) angeordnet ist.
  3. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsnassraum (34) über eine zentrale Deckelöffnung (40) in dem Getriebegehäusedeckel (36) und eine zentrale Gehäuseöffnung (60) in dem Dämpfergehäuse (54) mit dem Dämpfernassraum (56) verbunden ist, wobei vorzugsweise eine Dichtung (64) zur Abdichtung des Kupplungsnassraumes (34) oder/und des Dämpfernassraumes (56) gegenüber dem Trockenraum (38) zwischen dem Getriebegehäusedeckel (36) und dem Dämpfergehäuse (54) vorgesehen ist, die besonders bevorzugt in radialer Richtung (14, 16) zwischen einem rohrförmigen Deckelöffnungsrand (42) und einem rohrförmigen Gehäuseöffnungsrand (62) angeordnet ist.
  4. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsnassraum (34) gegenüber dem Dämpfernassraum (56) abgedichtet ist, wobei vorzugsweise eine Dichtung (104) zwischen dem Dämpfergehäuse (54) und dem Primär- oder Sekundärelement (46, 48), gegebenenfalls einer Ein- oder Ausgangsnabe (76) des Primär- oder Sekundärelements (46, 48), vorgesehen ist, wobei die Dichtung (104) besonders bevorzugt in radialer Richtung (14, 16) zwischen einem, gegebenenfalls rohrförmigen, Gehäuseöffnungsrand (62) einer zentralen Gehäuseöffnung (60) in dem Dämpfergehäuse (54) und dem Primär- oder Sekundärelement (46, 48) angeordnet ist.
  5. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Primärelement (46) Befestigungsöffnungen (66) vorgesehen sind, in die Schrauben (68) zum Verschrauben des Primärelements (46) mit einer Antriebswelle (72) einführbar sind, wobei die Befestigungsöffnungen (66) in axialer Richtung (10, 12) mit der zentralen Gehäuseöffnung (60) oder mit Montageöffnungen (108) in dem Dämpfergehäuse (54) und mit Montageöffnungen (86) in dem Sekundärelement (48) zumindest teilweise, vorzugsweise gänzlich, fluchtend angeordnet sind, so dass die Schrauben (68) über die zentrale Gehäuseöffnung (60) oder die Montageöffnungen (108) in dem Dämpfergehäuse (54) und über die Montageöffnungen (86) in dem Sekundärelement (48) in axialer Richtung (10, 12) zugänglich sind.
  6. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dämpfergehäuse (54), vorzugsweise radial außen, ein das Dämpfergehäuse (54) ringförmig umschließender Anlasserzahnkranz (58) oder/und eine das Dämpfergehäuse (54) ringförmig umschließende Zusatzmasse (122) angeordnet ist.
  7. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dämpfergehäuse (54) oder/und an dem Primär- oder Sekundärelement (46, 48) in den Dämpfernassraum (56) hervorstehende Ölmitnahmeelemente (88, 90) vorgesehen sind, die sich vorzugsweise in radialer Richtung (14, 16) erstrecken und besonders bevorzugt rippen-, flügel- oder/und schaufelartig ausgebildet sind.
  8. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Primärelement (46), vorzugsweise eine Dämpfereingangsnabe (114) des Primärelements (48), gegebenenfalls über ein Radiallager (112), in radialer Richtung (14, 16) an dem Sekundärelement (48), vorzugsweise einer Dämpferausgangsnabe (76) des Sekundärelements (48), abgestützt ist, wobei sich die Dämpfereingangsnabe (114) zu diesem Zweck vorzugsweise in eine zentrale stirnseitige Aufnahme (116) in der Dämpferausgangsnabe (76) erstreckt, und die Dämpferausgangsnabe (76) ferner besonders bevorzugt einen Pilotzapfen (118) zur radialen Abstützung und Zentrierung an einer Antriebswelle (72) aufweist, der sich zu diesem Zweck in eine zentrale stirnseitige Aufnahme (120) in der Antriebswelle (72) erstreckt.
  9. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine nicht-steuerbare Reibeinrichtung (92) zur Erzeugung einer statischen Reibverbindung zwischen dem Primärelement (46) und dem Sekundärelement (48), wobei die nicht-steuerbare Reibeinrichtung (92) vorzugsweise mittels eines Federelements, besonders bevorzugt mittels einer Tellerfeder (102), vorgespannt ist, oder eine steuerbare, vorzugsweise regelbare, Reibeinrichtung (124) vorgesehen ist, mittels derer das Primärelement (46) mit dem Sekundärelement (48) in Reibverbindung bringbar ist, wobei die steuerbare Reibeinrichtung (124) besonders bevorzugt hydraulisch betätigbar ist.
  10. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulisch betätigbare Kupplungseinrichtung (26) über eine Druckmittelversorgungseinrichtung betätigbar ist, wobei vorzugsweise auch die steuerbare Reibeinrichtung (124) über diese Druckmittelversorgungseinrichtung hydraulisch betätigbar ist.
  11. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein axial verschiebbares Betätigungsmittel (126) für die steuerbare Reibeinrichtung (124) vorgesehen ist, das in Drehmitnahmeverbindung mit dem Primär- oder Sekundärelement (46, 48) steht und einen Kolbenabschnitt (128) aufweist, der in einer zentralen Kolbenaufnahme (132) in einer Dämpferausgangsnabe (76) des Sekundärelements (48) axial verschiebbar und dichtend geführt ist, wobei dem Kolbenabschnitt (128) eine mit Druckmittel beaufschlagbare Druckmittelkammer (138) innerhalb der Kolbenaufnahme (132) zugeordnet ist, die vorzugsweise über eine Druckmittelleitung (136) in der Kupplungseingangsseite (28), vorzugsweise einer Kupplungseingangsnabe (30), oder/und einer Getriebeeingangswelle (150) mit Druckmittel beaufschlagbar ist, wobei das Betätigungsmittel (126) ferner besonders bevorzugt einen sich an den Kolbenabschnitt (128) anschließenden, radial nach außen erstreckenden Kraftübertragungsabschnitt (130) zur Übertragung der Betätigungskraft auf die Reibeinrichtung (124) aufweist.
  12. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kraftübertragungsabschnitt (130) Montageöffnungen (140) vorgesehen sind, die in axialer Richtung (10, 12) mit den Befestigungsöffnungen (66) in dem Primärelement (46) zumindest teilweise oder gänzlich fluchtend angeordnet sind, so dass die Schrauben (68) über die Montageöffnungen (140) in dem Kraftübertragungsabschnitt (130) in axialer Richtung (10, 12) zugänglich sind, wobei die Montageöffnungen (140) in dem Kraftübertragungsabschnitt (130) vorzugsweise durch Herausbiegen von Drehmitnahmezungen (142) aus dem Kraftübertragungsabschnitt (130) erzeugt sind, die der Erzeugung der Drehmitnahmeverbindung zwischen dem Betätigungsmittel (126) und dem Primär- oder Sekun därelement (46, 48) dienen.
  13. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibeinrichtung (92, 124) mindestens zwei Reibelemente (94, 96) aufweist, die relativ zueinander bewegbar sind, in Reibverbindung bringbar sind und vorzugsweise einander zugewandte ringförmige Reibflächen aufweisen, wobei mindestens ein Reibelement (94) besonders bevorzugt an dem Kraftübertragungsabschnitt (130) des Betätigungsmittels 126) angeordnet oder/und, vorzugsweise unbeweglich, befestigt ist.
  14. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbare Reibeinrichtung (124) von einer Schließstellung, in der eine Reibverbindung zwischen dem Primär- und Sekundärelement (46, 48) besteht, in eine Öffnungsstellung bringbar ist, in der keine oder eine schwächere Reibverbindung zwischen dem Primär- und Sekundärelement (46, 48) besteht, wobei die steuerbare Reibeinrichtung (124) vorzugsweise in die Schließstellung oder die Öffnungsstellung vorgespannt ist, besonders bevorzugt mittels einer Tellerfeder (148).
  15. Dämpfer-Kupplungs-Anordnung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (26) eine Mehrfachkupplungseinrichtung, gegebenenfalls eine Doppelkupplungseinrichtung, vorzugsweise eine Lamellenkupplungseinrichtung, ist, die eine einer ersten Getriebeeingangswelle zugeordnete erste Ausgangsseite einer ersten Kupplungsanordnung und eine einer zweiten Getriebeeingangswelle zugeordnete zweite Ausgangsseite einer zweiten Kupplungsanordnung aufweist, wo bei vorzugsweise mindestens eine der Getriebeeingangswellen als Hohlwelle ausgebildet ist und die andere der Getriebeeingangswellen durch die als Hohlwelle ausgebildete Getriebeeingangswelle verläuft, wobei ferner die andere Getriebeeingangswelle (150) besonders bevorzugt unter Erzeugung der Druckmittelleitung (136) zur Beaufschlagung der Druckmittelkammer (138) mit Druckmittel als Hohlwelle ausgebildet ist.
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