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DE102009017910A1 - Verfahren zur Speicherung flüchtiger Werte beim Ausschalten einer Versorgungsspannung eines Fahrzeugs sowie entsprechende Vorrichtung, entsprechendes Elektronikmodul, entsprechendes System und entsprechendes Fahrzeug - Google Patents

Verfahren zur Speicherung flüchtiger Werte beim Ausschalten einer Versorgungsspannung eines Fahrzeugs sowie entsprechende Vorrichtung, entsprechendes Elektronikmodul, entsprechendes System und entsprechendes Fahrzeug Download PDF

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DE102009017910A1
DE102009017910A1 DE102009017910A DE102009017910A DE102009017910A1 DE 102009017910 A1 DE102009017910 A1 DE 102009017910A1 DE 102009017910 A DE102009017910 A DE 102009017910A DE 102009017910 A DE102009017910 A DE 102009017910A DE 102009017910 A1 DE102009017910 A1 DE 102009017910A1
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Germany
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supply voltage
electronic module
volatile memory
vehicle
switching
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DE102009017910A
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English (en)
Inventor
Rolf Koppermann
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Volkswagen AG
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Volkswagen AG
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Publication date
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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • GPHYSICS
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    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
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Abstract

Ein Verfahren zur Speicherung flüchtiger Werte beim Ausschalten einer Versorgungsspannung (KL 15, KL 15V) eines Fahrzeugs (10) wird beschrieben, wobei mindestens ein Steuergerät (2) von der Versorgungsspannung (KL 15, KL 15V) versorgt wird. Dabei wird eine Information erfasst, dass die Versorgungsspannung (KL 15) abgeschaltet werden soll, wobei zum einen die Versorgungsspannung (KL 15V) aufrechterhalten wird und zum anderen ein Steuersignal (CAN KL 15) an das mindestens eine Steuergerät (2) ausgegeben wird, mit welchem das mindestens eine Steuergerät (2) über das Abschalten der Versorgungsspannung (KL 15, KL 15V) informiert wird. Dadurch werden die flüchtigen Werte des mindestens einen Steuergeräts (2) in einem nicht flüchtigen Speicher (17) gespeichert. Anschließend wird die Versorgungsspannung (KL 15V) über ein vorbestimmtes Zeitintervall (t) nach Empfang der Information abgeschaltet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, um flüchtige Werte, beispielsweise eines Elektronikmoduls, beim Ausschalten einer Versorgungsspannung eines Fahrzeugs dauerhaft zu speichern. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung eine zur Durchführung des Verfahrens ausgestaltete Vorrichtung, ein entsprechendes Elektronikmodul, ein die Vorrichtung und das Elektronikmodul umfassendes System und ein entsprechend ausgestaltetes Fahrzeug.
  • Die DE 100 09 770 A1 betrifft eine elektronische Steuervorrichtung für ein Kraftfahrzeug und ein Datensicherungsverfahren.
  • Die DE 102 06 222 A1 betrifft eine Nachlaufvorrichtung für ein Kommunikationssystem.
  • Die US 6,138,059 beschreibt eine Fahrzeugsteuerung, wobei eine Spannungsabschaltung während einer Umprogrammierung verhindert wird.
  • Nach dem Stand der Technik speichern Elektronikmodule in einem Fahrzeug diejenigen Zustände oder Werte, welche sie beim nächsten Zündungszyklus des Fahrzeugs wieder benötigen, periodisch in einem nicht flüchtigen Speicher ab, um sie nicht beim Ausschalten der Versorgungsspannung des Fahrzeugs, mit welcher die Elektronikmodule versorgt werden, zu verlieren. Dabei werden in der Regel als nicht flüchtige Speicher EE-PROM-Zellen eingesetzt. Das periodische Schreiben in diese EE-PROM-Zellen zerstört diese EE-PROM-Zellen systematisch, so dass nach dem Stand der Technik meist eine Logik vorhanden ist, welche eine derart zerstörte EE-PROM-Zelle als solche erfasst und in diesem Fall ein Schreiben in diese als defekt erfasste EE-PROM-Zelle verhindert, so dass die zu sichernden Daten in andere noch nicht als defekt erfasste EE-PROM-Zellen geschrieben werden. Da die Elektronikmodule die EE-PROM-Zellen nicht in beliebiger Anzahl aufweisen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis bei einem Elektronikmodule zu viele EE-PROM-Zellen zerstört worden sind, so dass das entsprechende Elektronikmodule insgesamt defekt ist und demnach ausgetauscht werden muss.
  • Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das periodische Speichern von Zuständen oder Werten bei Elektronikmodulen oder Steuergeräten für ein Fahrzeug zu vermeiden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zur Speicherung flüchtiger Werte beim Ausschalten einer Versorgungsspannung eines Fahrzeugs nach Anspruch 1, eine Vorrichtung für ein Fahrzeug nach Anspruch 5, ein Elektronikmodul für ein Fahrzeug nach Anspruch 9, ein System für ein Fahrzeug nach Anspruch 12 und ein Fahrzeug nach Anspruch 13 gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren bereitgestellt, um beim Ausschalten einer Versorgungsspannung eines Fahrzeugs flüchtige Werte zu speichern. Dabei wird mindestens ein Steuergerät oder Elektronikmodul von dieser Versorgungsspannung versorgt. Das erfindungsgemäße Verfahren erfasst eine Information, dass die Versorgungsspannung abgeschaltet werden soll. Wenn das erfindungsgemäße Verfahren erfasst, dass die Versorgungsspannung abgeschaltet werden soll, wird vorübergehend die Versorgungsspannung, mit welcher das mindestens eine Elektronikmodul versorgt wird, aufrecht erhalten. Gleichzeitig wird ein Steuersignal an jedes mit dieser Versorgungsspannung versorgte Elektronikmodul ausgegeben, um das mindestens eine Elektronikmodul über das Abschalten der Versorgungsspannung zu informieren. Sobald die Information vorliegt, dass die Versorgungsspannung abgeschaltet wird, werden flüchtige Werte des oder der Elektronikmodule in einem nicht flüchtigen Speicher gespeichert. Darüber hinaus wird ein vorbestimmtes Zeitintervall nach dem Erfassen der Information, dass die Versorgungsspannung abgeschaltet wird oder abgeschaltet werden soll, die Versorgungsspannung tatsächlich auch für das mindestens eine Elektronikmodul abgeschaltet.
  • Die Information, dass die Versorgungsspannung abgeschaltet werden soll, kann dabei beispielsweise über ein Abschalten einer Zündungsplus-Spannung (Klemme 15) erfasst werden. Mit anderen Worten wird die Information, dass die Versorgungsspannung abgeschaltet werden soll, über das Abschalten der Versorgungsspannung selbst erfasst. In diesem Fall wird die Versorgungsspannung, welche dem mindestens einen Elektronikmodul bereitgestellt wird, noch das vorbestimmte Zeitinterval lang aufrechterhalten, bevor auch diese Versorgungsspannung abgeschaltet wird.
  • Anders ausgedrückt wird, wenn das Abschalten einer ersten Versorgungsspannung bemerkt wird, eine zweite Versorgungsspannung, mit welcher das mindestens eine Elektronikmodul versorgt wird, noch das vorbestimmte Zeitinterval lang aufrechterhalten, bevor auch diese zweite Versorgungsspannung abgeschaltet wird. Dabei kann die zweite Versorgungsspannung von der ersten Versorgungsspannung gespeist werden, zumindest solange die erste Versorgungsspannung noch nicht abgeschaltet ist.
  • Indem die Versorgungsspannung, mit welcher das mindestens eine Elektronikmodul versorgt wird, noch das vorbestimmte Zeitinterval lang aufrechterhalten wird und zusätzlich durch das Steuersignal eine Information an das mindestens eine Elektronikmodul weitergegeben wird, dass die Versorgungsspannung demnächst abgeschaltet wird, ist das mindestens eine Elektronikmodul in der Lage, gezielt herunterzufahren und somit seine flüchtigen Werte noch dauerhaft abzuspeichern, bevor die Versorgungsspannung für das mindestens eine Elektronikmodul abgeschaltet wird. Dadurch muss das mindestens eine Elektronikmodul seine flüchtigen Werte, welche es beispielsweise beim nächsten Zündungszyklus des Fahrzeugs wieder benötigt, vorteilhafterweise nicht periodisch abspeichern, wie dies nach dem Stand der Technik der Fall ist. Insgesamt wird durch die vorliegende Erfindung die Zuverlässigkeit erhöht (da die Elektronikmodule seltener aufgrund von EE-PROM-Zellen-Fehlern ausfallen), wobei darüber hinaus weniger Energie verbraucht wird, da das periodische Abspeichern der nicht flüchtigen Werte und Zustände entfällt.
  • Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird beim Erfassen der Information, dass die Versorgungsspannung abgeschaltet wird, ein ”Klemme 15”-Signal über den CAN-Bus des Fahrzeugs als das Steuersignal an das mindestens eine Elektronikmodul übertragen.
  • Darüber hinaus ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorteilhafterweise auch vorgesehen, dass bei einem Wieder-Einschalten der Versorgungsspannung ein Steuersignal an das oder die Elektronikmodule geschickt wird, damit die in dem nicht flüchtigen Speicher gespeicherten Werte wieder ausgelesen werden, damit diese Werte von dem mindestens einen Elektronikmodul wieder im normalen Betrieb verwendet werden können.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird auch eine Vorrichtung für ein Fahrzeug bereitgestellt. Die Vorrichtung umfasst einen Spannungseingang, einen Spannungsausgang und einen Signalausgang. Am Spannungseingang wird eine erste Versorgungsspannung des Fahrzeugs angelegt und an dem Spannungsausgang gibt die Vorrichtung eine zweite Versorgungsspannung, mit welcher insbesondere mindestens ein Elektronikmodul des Fahrzeugs versorgt wird, ab. Mittels des Signalausgangs gibt die Vorrichtung ein Steuersignal ab, über welches insbesondere das mindestens eine Elektronikmodul des Fahrzeugs über ein bevorstehendes Abschalten der zweiten Versorgungsspannung informiert wird. Die Vorrichtung ist nun derart ausgestaltet, dass die Vorrichtung ein Abschalten der ersten Versorgungsspannung erfasst und dass die Vorrichtung, nachdem sie erfasst hat, dass die erste Versorgungsspannung abgeschaltet ist, zum einen die zweite Versorgungsspannung noch ein vorbestimmtes Zeitinterval lang weiter ausgibt und zum anderen über ihren Signalausgang das Steuersignal absetzt, mit welchem über das bevorstehende Abschalten der zweiten Versorgungsspannung informiert wird. Schließlich schaltet die Vorrichtung die zweite Versorgungsspannung nach Ablauf des vorbestimmten Zeitintervals ab.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechen im Wesentlichen den Vorteilen des erfindungsgemäßen Verfahrens, welche vorab im Detail beschrieben worden sind, so dass hier auf eine Wiederholung verzichtet wird.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform umfasst die Vorrichtung einen weiteren Spannungseingang, mit welchem die Vorrichtung mit einer dritten Versorgungsspannung des Fahrzeugs versorgt werden kann. Mit dieser dritten Versorgungsspannung ist die Vorrichtung in der Lage, die zweite Versorgungsspannung auch nach dem Abschalten der ersten Versorgungsspannung aufrechtzuerhalten.
  • Die Vorrichtung ist insbesondere derart ausgestaltet, dass die Vorrichtung ein Einschalten der ersten Versorgungsspannung erfasst und unmittelbar nach dem Erfassen des Einschaltens ein entsprechendes Steuersignal über ihren Signalausgang absetzt, um beispielsweise das oder die Elektronikmodule zu veranlassen, ihre nicht flüchtig abgespeicherten Werte wieder auszulesen.
  • Die Vorrichtung kann als eigenständiges Gerät oder als Teil innerhalb eines anderen Gerätes realisiert sein. Dabei ist es auch möglich, dass die Vorrichtung als Teil eines Elektronikmoduls realisiert ist, welches durch die Vorrichtung mit Spannung versorgt wird.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird auch ein Elektronikmodul für ein Fahrzeug bereitgestellt, welches mit einer Versorgungsspannung des Fahrzeugs zu versorgen ist.
  • Dabei umfasst das Elektronikmodul einen flüchtigen Speicher und einen nicht flüchtigen Speicher, wobei der nicht flüchtige Speicher in der Lage ist, Daten auch ohne Anliegen einer Versorgungsspannung zu halten. Der nicht flüchtige Speicher muss nicht unbedingt ein Speicherbaustein sein, sondern es kann sich bei der vorliegenden Erfindung bei dem nicht flüchtigen Speicher auch um eine Leitung oder mehrere Leitungen des Elektronikmoduls handeln, auf welchen bei Vorhandensein der Versorgungsspannung des Elektronikmoduls jeweils ein Wert liegt. Das Elektronikmodul ist nun derart ausgestaltet, dass es bei Empfang eines bestimmten Steuersignals an einem seiner Eingänge bestimmte Werte aus dem flüchtigen Speicher in den nicht flüchtigen Speicher schreibt.
  • Darüber hinaus ist das Elektronikmodul insbesondere derart ausgestaltet, dass es bei Empfang eines weiteren vorbestimmten Signals an seinem Signaleingang die bestimmten Werte wieder aus dem nicht flüchtigen Speicher in den flüchtigen Speicher schreibt.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird auch ein System für ein Fahrzeug bereitgestellt. Dabei umfasst dieses System eine vorab beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung und mindestens ein vorab beschriebenes erfindungsgemäßes Elektronikmodul. Um mit einer Versorgungsspannung versorgt zu werden, ist dabei jedes des mindestens einen Elektronikmoduls mit dem Spannungsausgang der Vorrichtung gekoppelt. Darüber hinaus ist der Signaleingang jedes des mindestens einen Elektronikmoduls mit dem Signalausgang der Vorrichtung gekoppelt, um über das Steuersignal beispielsweise über das bevorstehende Abschalten der Versorgungsspannung und über das Wieder-Einschalten der Versorgungsspannung informiert zu werden.
  • Dabei handelt es sich bei der Schreibweise ”jedes des mindestens einen Elektronikmoduls” um eine verkürzte Schreibweise, um folgenden Sachverhalt auszudrücken:
    • – Wenn das mindestens eine Elektronikmodul nur aus einem Elektronikmodul besteht, handelt es sich bei ”jedes des mindestens einen Elektronikmoduls” genau um dieses eine Elektronikmodul.
    • – Wenn das mindestens eine Elektronikmodul allerdings mehrere Elektronikmodule umfasst, ist durch ”jedes des mindestens einen Elektronikmoduls” jedes dieser mehreren Elektronikmodule gemeint.
  • Schließlich wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch ein Fahrzeug bereitgestellt, welches ein vorab beschriebenes erfindungsgemäßes System umfasst.
  • Die vorliegende Erfindung ist insbesondere für Steuergeräte oder Elektronikmodule eines Fahrzeugs geeignet, welche flüchtige Signalwerte oder Signalzustände aufweisen, die beim Abschalten der Versorgungsspannung des Elektronikmoduls verloren gehen, die aber beim Wieder-Einschalten der Versorgungsspannung des Elektronikmoduls dem Elektronikmodul wieder bekannt sein müssen, damit das entsprechende Elektronikmodul korrekt arbeitet. Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf diesen bevorzugten Anwendungsbereich beschränkt. Beispielsweise kann die vorliegende Erfindung auch eingesetzt werden, um bestimmte Aktionen, wie z. B. ein Schreiben eines Protokolls oder eine Signalisierung eines Abschaltens, von einem Elektronikmodul kurz vor dem Abschalten der Versorgungsspannung des Elektronikmoduls ausführen zu lassen. Darüber hinaus kann die vorliegende Erfindung nicht nur bei Fahrzeugen, sondern auch bei Schiffen, Flugzeugen oder gleisgebundenen Fahrzeugen eingesetzt werden.
  • Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezug zu den Figuren im Detail erläutert.
  • 1 stellt schematisch ein erfindungsgemäßes Fahrzeug dar.
  • In 2 ist ein Zeitdiagramm von verschiedenen Versorgungsspannungen und Steuersignalen dargestellt.
  • In 1 ist ein erfindungsgemäßes Fahrzeug 10 dargestellt, welches ein erfindungsgemäßes System 5 umfasst. Das System 5 umfasst seinerseits eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 und ein erfindungsgemäßes Elektronikmodul 2. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 umfasst einen ersten Spannungseingang 14, einen zweiten Spannungseingang 11, einen Spannungsausgang 12 und einen Signalausgang 13. Über ihren ersten Spannungseingang 14 wird die Vorrichtung 1 mit der Versorgungsspannung KL 30 (Plusleitung direkt von der Batterie des Fahrzeugs) versorgt. Dagegen wird die Vorrichtung 1 an ihrem zweiten Spannungseingang 11 mit der Versorgungsspannung KL 15 (geschaltetes Plus von einem Zündschalter 3 des Fahrzeugs 10) versorgt. An ihrem Spannungsausgang 12 gibt die Vorrichtung 1 eine Versorgungsspannung KL 15 V und an ihrem Signalausgang 13 ein Signal CAN KL 15 ab. Dieses Signal CAN KL 15 wird auf einen CAN-Bus 4 des Fahrzeugs 10 geleitet.
  • Das Elektronikmodul 2 umfasst einen Spannungseingang 16 und einen Signaleingang 15 sowie einen nicht flüchtigen Speicher 17 und einen flüchtigen Speicher 18. Dabei wird das Elektronikmodul 2 über den Spannungseingang 16 mit der Versorgungsspannung KL 15 V versorgt. Wenn das an dem Signaleingang 15 anliegende Steuersignal CAN KL 15 einen bestimmten Verlauf aufweist (z. B. Übergang von 1 nach 0 (siehe 2c)), speichert das Elektronikmodul 2 bestimmte Werte aus dem flüchtigen Speicher 18 in dem nicht flüchtigen Speicher 17, welcher beispielsweise durch EE-PROM-Zellen ausgebildet ist, ab. In ähnlicher Weise speichert das Elektronikmodul 2 die bestimmten Werte aus dem nicht flüchtigen Speicher 17 zurück in den flüchtigen Speicher 18, wenn das Elektronikmodul 2 an dem Signaleingang 15 erfasst, dass das Steuersignal CAN KL 15 einen anderen bestimmten Verlauf (z. B. Übergang von 0 nach 1) aufweist.
  • Wenn die Vorrichtung 1 an ihrem zweiten Spannungseingang 11 erfasst, dass die Versorgungsspannung KL 15 abgeschaltet ist, gibt sie an ihrem Signalausgang 13 für das Steuersignal CAN KL 15 den Wert 0 aus während sie an ihrem Spannungsausgang 12 die Versorgungsspannung KL 15 V noch aufrechterhält. Nach einer vorbestimmten Zeitspanne tV schaltet die Vorrichtung 1 die an ihrem Spannungsausgang 12 abgegebene Versorgungsspannung KL 15 V ab.
  • In 2 sind die Spannungs- und Signalverläufe der in 1 dargestellten Versorgungsspannungen und Signale dargestellt. Die Versorgungsspannung KL 30 ist die gesamte Zeit eingeschaltet (siehe 2a). Die Versorgungsspannung KL 15 wird zu einem bestimmten Zeitpunkt eingeschaltet und später wieder abgeschaltet (siehe 2b). Der Signalverlauf des Steuersignals CAN KL 15 entspricht dem Verlauf der Versorgungsspannung KL 15, wie es in 2c dargestellt ist. Dadurch informiert der Signalübergang von 0 auf 1 (bzw. von AUS auf AN) des Steuersignals CAN KL 15 ein Einschalten der Versorgungsspannung KL 15 und ein Signalübergang von 1 auf 0 (bzw. von AN auf AUS) des Steuersignals CAN KL 15 ein Abschalten der Versorgungsspannung KL 15. Die Versorgungsspannung KL 15 V, mit welcher das Elektronikmodul 2 versorgt wird, wird zum gleichen Zeitpunkt wie die Versorgungsspannung KL 15 eingeschaltet, wird aber die vorbestimmte Zeitdauer tV später als die Versorgungsspannung KL 15 abgeschaltet.
  • Da das Elektronikmodul 2 mittels des Signalübergangs des Steuersignals CAN KL 15 von 1 nach 0 zum Zeitpunkt des Abschaltens der Versorgungsspannung KL 15 über das Abschalten der Versorgungsspannung KL 15 selbst und damit über das bevorstehende Abschalten der Versorgungsspannung KL 15 V informiert worden ist, hat das Elektronikmodul 2 die Zeitspanne tV Zeit, geordnet herunterzufahren und die flüchtigen Werte und Zustände in dem nicht flüchtigen Speicher 17 zu speichern.
  • 1
    Vorrichtung
    2
    Elektronikmodul
    3
    Zündschalter
    4
    CAN-Bus
    5
    System
    10
    Fahrzeug
    11
    Spannungseingang
    12
    Spannungsausgang
    13
    Signalausgang
    14
    Spannungseingang
    15
    Signaleingang
    16
    Spannungseingang
    17
    nicht flüchtiger Speicher
    18
    flüchtiger Speicher
    CAN KL 15
    CAN-Bus-Signal „Klemme 15”
    KL 15
    Klemme 15
    KL 15 V
    Klemme 15 V
    KL 30
    Klemme 30
    KL 31
    Klemme 31
    tV
    vorbestimmte Zeitspanne
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10009770 A1 [0002]
    • - DE 10206222 A1 [0003]
    • - US 6138059 [0004]

Claims (13)

  1. Verfahren zur Speicherung flüchtiger Werte beim Ausschalten einer Versorgungsspannung (KL 15, KL 15 V) eines Fahrzeugs (10), wobei mindestens ein Elektronikmodul (2) von der Versorgungsspannung (KL 15, KL 15 V) versorgt wird, gekennzeichnet durch: Erfassen einer Information, dass die Versorgungsspannung (KL 15) abgeschaltet werden soll, vorübergehendes Aufrechterhalten der Versorgungsspannung (KL 15 V), Ausgeben eines Steuersignals (CAN KL 15) an das mindestens eine Elektronikmodul (2), mit welchem das mindestens eine Elektronikmodul (2) über das Abschalten der Versorgungsspannung (KL 15, KL 15 V) informiert wird, Speichern von flüchtigen Werten des mindestens einen Elektronikmoduls (2) in einem nicht flüchtigen Speicher (17), und Abschalten der Versorgungsspannung (KL 15 V) ein vorbestimmtes Zeitintervall (t) nach Empfang der Information.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Information über ein Abschalten einer Zündungsplus-Spannung (KL 15) erfasst wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuersignal (CAN KL 15) über den CAN-Bus (4) des Fahrzeugs (10) als „Klemme 15”-Signal übertragen wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschalten der Versorgungsspannung ein Steuersignal an das mindestens eine Elektronikmodul geschickt wird, um die in dem nicht flüchtigen Speicher (17) gespeicherten Werte auszulesen.
  5. Vorrichtung für eine Fahrzeug, wobei die Vorrichtung (1) einen Spannungseingang (11) zum Anlegen einer ersten Versorgungsspannung (KL 15) des Fahrzeugs (10), einen Spannungsausgang (12) zum Abgeben einer zweiten Versorgungsspannung (KL 15 V) und einen Signalausgang (13) zum Abgeben eines Steuersignals (CAN KL 15) umfasst, und wobei die Vorrichtung (1) derart ausgestaltet ist, dass die Vorrichtung (1) ein Abschalten der ersten Versorgungsspannung (KL 15) erfasst, dass die Vorrichtung (1) nach dem Erfassen des Abschaltens der ersten Versorgungsspannung (KL 15) die zweite Versorgungsspannung (KL 15 V) während eines vorbestimmten Zeitintervalls (tV) weiter ausgibt und nach dem vorbestimmten Zeitintervall (tV) abschaltet, und dass die Vorrichtung (1) unmittelbar nach dem Erfassen des Abschaltens der ersten Versorgungsspannung (KL 15) das Steuersignal (CAN KL 15) abgibt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) einen weiteren Spannungseingang (14) zum Anlegen einer dritten Versorgungsspannung (KL 30) des Fahrzeugs (10) umfasst, und dass die Vorrichtung (1) derart ausgestaltet ist, dass die Vorrichtung (1) mittels der anliegenden dritten Versorgungsspannung (KL 30) die zweite Versorgungsspannung (KL 15 V) an dem Spannungsausgang (12) abgibt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) derart ausgestaltet ist, dass die Vorrichtung (1) ein Einschalten der ersten Versorgungsspannung erfasst und unmittelbar nach dem Erfassen des Einschaltens das Steuersignal (CAN KL 15) abgibt.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1–4 ausgestaltet ist.
  9. Elektronikmodul für ein Fahrzeug, wobei das Elektronikmodul (2) mit einer Versorgungsspannung (KL 15 V) des Fahrzeugs (10) zu versorgen ist, wobei das Elektronikmodul (2) einen flüchtigen Speicher (17) und einen nicht flüchtigen Speicher (18), welcher die Daten auch ohne Anliegen der Versorgungsspannung (KL 15 V) hält, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikmodul (2) einen Eingang (15) zum Empfang eines Steuersignals (CAN KL 15) umfasst, und dass das Elektronikmodul (2) derart ausgestaltet ist, dass das Elektronikmodul (2) bei Empfang eines vorbestimmten Signalmusters als das Steuersignal (CAN KL 15) bestimmte Werte aus dem flüchtigen Speicher (17) in den nicht flüchtigen Speicher (18) schreibt.
  10. Elektronikmodul nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikmodul (2) derart ausgestaltet ist, dass das Elektronikmodul (2) bei Empfang eines vorbestimmten Signalmusters als das Steuersignal (CAN KL 15) bestimmte Werte aus dem nicht flüchtigen Speicher (17) in den flüchtigen Speicher (18) schreibt.
  11. Elektronikmodul nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektronikmodul (2) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1–4 ausgestaltet ist.
  12. System für ein Fahrzeug, welches eine Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5–8 und mindestens ein Elektronikmodul (2) nach einem der Ansprüche 9–11 umfasst, wobei jedes des mindestens einen Elektronikmoduls (2) mit dem Spannungsausgang (12) der Vorrichtung (1) zur Versorgung mit der Versorgungsspannung (KL 15 V) gekoppelt ist, und wobei der Eingang (15) jedes des mindestens einen Elektronikmoduls (2) mit dem Signalausgang (13) der Vorrichtung (1) zum Empfang des Steuersignals (CAN KL 15) gekoppelt ist.
  13. Fahrzeug mit einem System (5) nach Anspruch 12.
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