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Die
Erfindung betrifft eine Generatoranordnung zur Windenergienutzung.
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Anlagen
zur Windenergienutzung haben meist einen vertikal aufragenden Turm,
an dem oben eine Gondel um eine Vertikalachse drehbar gelagert ist.
Die Gondel trägt einen Generator, der von einem meist dreiflügligen
Rotor angetrieben wird. Eines der verwendeten Antriebskonzepte ist
der Direktantrieb, bei dem die Nabe des Flügel tragenden
Rotors ohne Zwischenschaltung eines Getriebes drehfest mit dem Rotor
eines Generators verbunden ist.
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Ein
solches Konzept zeigt die
DE
44 02 184 C2 , bei der der Generator als Außenläufer
ausgebildet ist. Der Stator und der Rotor des Generators sind über
eine fliegende Lagerung miteinander verbunden, die innerhalb des
Generators angeordnet ist und die sowohl die Drehbewegung des Rotors
als auch extern eingeleitete Kräfte und Momente abstützt.
Der Stator ist über einen ersten Flansch mit dem Turmkopf,
d. h. der Gondel der Windkraftanlage verbunden. Der Rotor ist über
einen zweiten Flansch mit der Rotornabe verbunden. Die Lagerung
wird von einem ruhenden, hohl ausgebildeten Achszapfen getragen, durch
den von dem Turmkopf aus ein Zugang in die Rotornabe möglich
ist.
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Die
Anordnung des Hauptlagers innerhalb des direkt angetriebenen Generators
kann zu Schwierigkeiten hinsichtlich der Erzielung einer ausreichenden
Steifigkeit der Lagerung führen.
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Bei
großen direkt angetriebenen Generatoren im Leistungsbereich
von mehreren Megawatt ist es entscheidend, die dynamischen Belastungen
und Schwingungsanregungen aus den elektromagnetischen Kräften
durch eine ausreichend steife Lagerung der magnetisch und elektrisch
aktiven Teile zu beherrschen. Gleichzeitig ist aber das Gewicht
des Generators ein wichtiger Kostenfaktor. Es verursacht nicht nur
Materialverbrauch und somit Kosten, sondern wirkt sich auch auf
den Aufwand bei Konstruktion und Erstellung der Gondel, des Turms
und des Fundaments der Windenergieanlage aus. Hinzu kommt der entsprechende
Transport- und Montageaufwand.
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Davon
ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Windkraftanlage
zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird mit der Windkraftanlage nach Anspruch 1 gelöst:
Die
erfindungsgemäße Generatoranordnung wird von einem
zentralen Tragrohr getragen, das an einem Ende mit einem Gondelgestell
verbunden ist und sich von der Verbindungsstelle ausgehend freitragend
weg erstreckt. Zu der Generatoranordnung gehört ein Generator
mit einem vorzugsweise ringförmigen Stator und einem als
Außenläufer ausgebildeten ebenfalls ringförmigen
Rotor. Der Generator verfügt vorzugsweise über
keine eigene Lagerung. Zur Zentrierung des Rotors gegenüber
dem Stator dient ein Ringträger, der konzentrisch zu dem
Tragrohr angeordnet und relativ zu diesem drehbar gelagert ist. Der
Ringträger ist über eine steife Tragscheibe mit dem
ringförmigen Rotor verbunden, wobei die Tragscheibe eine
generatorseitige Wand und eine nabenseitige Wand aufweist. Zwischen
beiden Wänden sind Aussteifungen vorgesehen. An die nabenseitige Wand
schließt sich die Flügel tragende Nabe an.
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Dieses
Konzept gestattet die Anordnung der Lagerung zwischen dem Generator
und der Nabe und die überaus steife Ausbildung sowohl des Tragrohrs
als auch der zur Verbindung zwischen Lager und Rotor vorgesehenen
Tragscheibe. Die doppelwandige Tragstruktur der Tragscheibe ermöglicht zusammen
mit einer vorzugsweise ebenfalls doppelwandigen Tragstruktur des
Stators eine gute und verwindungsarme Aufnahme der auftretenden
Kräfte. Durch die Anordnung des Hauptlagers außerhalb des
Generators kann die aus dem Tragrohr und der Tragkonstruktion des
Stators bestehende Anordnung hinsichtlich ihrer Steifigkeit optimiert
werden, wobei sich ein übersichtlicher Aufbau und ein geringes
Gesamtgewicht ergeben. Die doppelwandigen Tragstrukturen mit radialen
Stegen bzw. Rippen für den Rotor und den Stator des Generators
ermöglichen die Erzielung einer hohen Steifigkeit bei geringem
Gewicht. Dies wirkt sich positiv auf die Eigenfrequenz der Anordnung
und somit auf das Schwingungsverhalten des Generators aus. Es wird
eine kostengünstige gewichtsoptimierte Bauweise des Generators
und der ganzen Windenergieanlage möglich.
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Die
Anordnung der Lagerung zwischen dem Generator und der Nabe minimiert
die Lagerbelastung.
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Bei
dem gegebenen Konzept kann ein Tragrohr mit besonders großem
Durchmesser angewendet werden. Dies führt zu einer steifen
Struktur bei geringem Gewicht. Die radiale Höhe der Tragstruktur
des Generators insbesondere der Tragscheibe des Rotors und der Tragstruktur
des Stators kann gering gehalten werden, was deutlich zur Steifigkeit
beiträgt.
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Es
kann vorgesehen werden, dass die Lagerung ausschließlich
aus Lagern besteht, die zwischen der Nabe und dem Generator angeordnet
sind. Ein solches Hauptlager wird auch als Momentenlager bezeichnet,
weil es die drehbar gelagerte Nabe und den Rotor des Generators
nicht nur in Radialrichtung abstützt, sondern auch Momente
um die Querachse und um die Vertikalachse aufnimmt. Alternativ ist
es möglich, ein Tragrohr vorzusehen, das sich in die Nabe
hinein oder durch sie hindurch erstreckt, wobei dann die Hauptlagerung
durch zwei in einem axialen Abstand zueinander angeordnete Lager
gebildet werden. Bei der Bauform mit Momentenlager ist der Zugang
zu der Rotornabe sehr gut gewährleistet.
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Unabhängig
davon, ob ein Momentenlager oder zwei axial beabstandete Lager verwendet
werden, ist die Gondel (d. h. der Maschinenträger) frei von
Elementen des Generators und der Hauptlagerung. Sie kann deshalb
hinsichtlich Festigkeit und Steifigkeit optimal gestaltet werden.
Der Zugang zu dem Turm ist nicht behindert.
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Vorzugsweise
erstreckt sich der Rotor freitragend von der Tragscheibe weg. Er
ist somit nur einseitig gehalten. Durch die Steifigkeit der als
Hohlkonstruktion ausgebildeten Tragscheibe ist die präzise Einhaltung
des Arbeitsluftspalts des Generators im Rahmen der geforderten Genauigkeit
möglich. Die Steifigkeit der Tragscheibe unterstützt
die Formhaltigkeit des hülsenförmigen Rotors und
somit die Einhaltung der gewünschten Luftspaltweite.
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Einzelheiten
vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
von Ansprüchen, der Zeichnung oder der Beschreibung. Es
zeigen:
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1 eine
erste Ausführungsform einer Generatoranordnung im Vertikalschnitt,
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2 den
Rotor des Generators nach 1 mit einer
stirnseitigen Tragscheibe, in perspektivischer, teilweise geschnittener
Darstellung,
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3 die
Tragkonstruktion des Stators des Generators nach 1,
in geschnittener perspektivischer Darstellung,
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4 eine
abgewandelte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Generatoranordnung, in Vertikalschnittdarstellung
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5–7 verschiedene Generatoranordnungen.
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In 1 sind
der Turmkopf 1 mit einem Generator 2 und einer
Nabe 3 einer Windkraftanlage veranschaulicht. Zu dem Turmkopf
gehört ein Maschinenträger 4, der an
dem oberen Ende 5 des Turms um eine Vertikalachse 6 drehbar
gelagert ist. Dazu dient die Turmlagerung 7.
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Der
Maschinenträger 4 ist bei der vorliegenden Ausführungsform
relativ kompakt. Er erstreckt sich seitlich nur unwesentlich über
das obere Ende 5 des Turms hinaus. An einer Seite (in 1 links) weist
er einen Sitz 8 zur Aufnahme eines als ruhende Achse dienenden
Tragrohrs 9 auf. Das Tragrohr 9 weist an seiner
dem Maschinenträger 4 zugewandten Seite eine als
Sitzfläche dienende präzise bearbeitete Ringfläche
auf, der eine entsprechende Ringfläche an dem Maschinenträger 4 zugeordnet
ist. Die Ringfläche des Maschinenträgers 4 kann
von einer ringförmigen Stufe umgeben sein, so dass das Tragrohr
an dem Maschinenträger 4 zentriert sitzt. In 1 lediglich
schematisch angedeutete Bolzen 10, 11 erstrecken
sich durch den nach innen gerichteten, eine Öffnung 12 umgebenden
Rand des Maschinenträgers 4 und fixieren das Tragrohr 9 an
dem Maschinenträger 4.
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Die Öffnung 12 führt
als Durchgang in das Tragrohr 9, dessen Mittelachse 13 ungefähr
horizontal oder, wie dargestellt, gegen die Horizontale leicht ansteigend
angeordnet ist.
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Das
Tragrohr weist vorzugsweise mindestens einen mannhohen Innendruchmesser
von zum Beispiel 2 m oder mehr auf. Es kann, wie dargestellt, etwas
konisch ausgebildet sein, d. h. dass es sich von dem maschinenträgerseitigen
Ende zu dem nabenseitigen Ende hin etwas verjüngen kann.
Es kann beispielsweise als Gussteil aus Stahlguss, Grauguss oder einem
anderen geeigneten Material ausgebildet sein.
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Auf
dem Tragrohr 9 ist der Generator 2 gehalten. Dazu
weist das Tragrohr an seinem Außenumfang eine Befestigungseinrichtung 14 auf.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel gehören zu
der Befestigungseinrichtung 14 zwei axial distanzierte
nach außen gerichtete, ringförmige Flansche 15, 16 an
denen eine Stator-Tragstruktur 17 befestigt ist, wie sie aus 3 hervorgeht.
Die Stator-Tragstruktur 17 weist eine nabenseitige Wand 18 und
eine gondelseitige Wand 19 auf, die jeweils mit einer zentralen Öffnung
versehen sind, an deren Rand sie mit den Flanschen 15, 16 verschraubt
sind. Die beiden Wände 18, 19 sind untereinander,
wie 3 zeigt, durch Trennwände 20, 21, 22, 23, 24 verbunden,
die sich radial und in Axialrichtung bezüglich der Achse 15 erstrecken.
An dem Außenumfang weist die Stator-Tragstruktur 17 eine
zum Beispiel zylindrische Haltefläche 25 auf,
die den Stator 26 aufnimmt. An ihren inneren die zentralen Öffnungen
umgebenden Rändern sind die nabenseitige Wand 18 und
die gondelseitige Wand 19 jeweils mit einem verstärkten,
mit Löchern versehenen Kranz verbunden, der zur Verschraubung
mit den Flanschen 15, 16 eingerichtet ist.
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Das
Tragrohr 9 durchragt die Tragstruktur 17, wie
in 1 dargestellt ist. Das nabenseitige Ende des Außenumfangs
des Tragrohrs 9 trägt bei der Ausführungsform
nach 1 ein Hauptlager 27, das zum Beispiel
ein oder mehrere Kugellager, Rollenlager, Kegelrollenlager Tonnenlager
oder dergleichen Wälzlager umfassen kann. Das Hauptlager 28 weist
außen einen Tragring 28 auf. An seinen beiden Innenringen 27a, 27b ist
der Tragring 28 über Kegelrollen 27c, 27d gelagert.
Die Innenringe 27a, 27b weisen vorzugsweise Laufflächen
auf, die miteinander einen sich radial nach außen öffnenden,
z. B. rechten Winkel definieren. Die Kegelrollen können optional
jeweils einen zentralen Lagerstift aufweisen. Die Lagerstifte jedes
Kegelrollenkranzes können über Ketten oder Ringe 27e, 27f, 27g, 27h miteinander
verbunden sein. Das Hauptlager 27 ist vorzugsweise als
Momentenlager ausgebildet, z. B. wie es in 5 dargestellt
ist. Es lagert einen Tragring 28 konzentrisch zu der Mittelachse 13 und
um diese Achse drehbar. Alle anderen Freiheitsgrade werden von dem
Lager blockiert. Insbesondere werden Drehmomente, die aus asymmetrischem
Lastangriff an der Nabe 3 oder dem Rotor 29 herrühren
können, sicher auf das Tragrohr 9 übertragen.
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Der
Tragring 28 ist mit dem Rotor 29 über eine
steife Tragscheibe 30 verbunden, die als Hohlkammerstruktur
ausgebildet ist. Die Tragscheibe 30 umfasst eine nabenseitige
Wand 31, die zum Beispiel an dem vorderen nabenseitigen
Rand des Tragrings 28 ansetzt. Sie umfasst weiter eine
generatorseitige Wand 32, die an dem von der Nabe 3 abgewandten Ende
des Tragrings 28 ansetzt. Beide Wände 31, 32 sind
vorzugsweise als ebene ringförmige Scheiben ausgebildet,
die in einem Abstand zueinander angeordnet sind. Wie 2 veranschaulicht,
sind zwischen den Wänden 31, 32 Stegwände 33, 34 angeordnet,
die sich vorzugsweise radial von dem Tragring 28 weg und
axial zwischen den beiden Wänden 31, 32 erstrecken.
Die radiale Länge der Stegwände 33, 34 ist
dabei vorzugsweise so groß, dass sie sich ausgehend von
dem Tragring 28 bis zu einem äußeren
zylindrischen Abschluss 35 erstrecken, der zwischen oder
an den Wänden 31, 32 angeordnet ist. Die
Anzahl der Stegwände 33, 34 ist zweckentsprechend
festgelegt, Vorzugsweise ist der zwischen benachbarten Stegwänden 33, 34 eingeschlossene Winkel
kleiner als 90° (vorzugsweise höchstens 45°). Gleiches
gilt für die Stegwände 20 bis 24.
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Der
Durchmesser des Abschlusses 35 entspricht vorzugsweise
etwa dem Durchmessers des Rotors 29, der, wie 2 erkennen
lässt, an seiner nabenseitigen Stirn mit einem Flansch 36 versehen ist.
Dieser weist eine große Anzahl von Befestigungslöchern
auf, die mit Befestigungslöchern eines Flansches 37 übereinstimmen,
der im äußeren Abschluss 35 überragt.
Der hohlzylindrische Rotor 29 ist an seinem von der Tragscheibe 30 abliegenden
Ende mit einem Abschlussring 38 versehen, der der Einhausung
des Generators 2 dient.
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Der
Rotor 29 weist an seiner inneren Wandung eine große
Anzahl von Permanentmagneten 39 auf, die ein Magnetfeld
erzeugen, dessen Relativbewegung in Bezug auf den Stator 26 in
diesem Spannungen induziert. Der Stator 26 weist dazu die
entsprechenden Wicklungen und Magnetfluss führenden Teile
auf.
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Wie 1 weiter
erkennen lässt, ist der Tragring 28 über
eine Flanschverbindung mit der Nabe 3 verbunden. Zu der
Flanschverbindung gehört eine an der Stirnseite des Tragrings 28 ausgebildete Sitzfläche
und eine an dem rückseitigen Ende der Nabe 3 vorgesehenen
Sitzfläche. Bolzen 40 sichern die Nabe 3 an
dem Tragring 28. Zwischen der Nabe 3 und dem Tragring 28 ist
eine ringförmige Bremsscheibe 41 vorgesehen, die
in der beschriebenen Flanschverbindung gehalten ist. An der vorderen Stirnseite
des Tragrohrs 9 sitzen entsprechende Bremssättel 42,
die dazu eingerichtet sind, die Nabe 3 festzuhalten und
gegen Drehung zu sichern.
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Die
insoweit beschriebene Generatoranordnung ist sowohl hinsichtlich
ihrer Auslegung als auch hinsichtlich des damit verbundenen Materialaufwands
und des Montageaufwands weitgehend optimiert. Sowohl der Stator 26 als
auch der Rotor 29 sind jeweils von Hohlkammer-Tragstrukturen
gehalten, wobei das zentrale Hauptlager 27 außerhalb
des Generators 2 zwischen dem Generator 2 und
der Nabe 3 sitzt. Die konstruktiven Schnittstellen zwischen
dem Generator 2 und dem übrigen Bauwerk, liegen
hinsichtlich des Rotors 29 an den flanschen 36, 37.
Hinsichtlich des Stators 26 liegen sie entweder an den
Flanschen 15, 16 oder an der Haltefläche 25.
Dadurch ergeben sich insgesamt leicht vormontierbare und transportfähige
Teile mit vergleichsweise geringem Gewicht und eine einfache und übersichtliche
Konstruktion.
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Die
vorstehend beschriebene Generatoranordnung bietet einen guten Zugang
des Nabeninnenraums durch das Tragrohr hindurch. Es kommt mit einem
einzigen Hauptlager 27 aus.
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In
Abwandlung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
ist es, wie 4 zeigt, jedoch auch möglich
an die Stirn des Tragrohrs 9 eine Tragrohrverlängerung 43 anzusetzen,
die als Lagerträger dient. Zur Verbindung zwischen der
Tragrohrverlängerung 43 und dem Tragrohr 9,
kann eine Flanschverbindung dienen, wie sie bei der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform zur Befestigung der Bremssättel 42 genutzt
worden ist. Es kann somit das gleiche Tragrohr, wie vorstehend beschrieben,
verwendet werden. auch die übrigen Teile, insbesondere
des Generators 2, der Tragstruktur 17 und der
Tragscheibe 30, können weitgehend identisch mit den
vorstehend beschriebenen entsprechenden Teilen sein. Jedoch ist
die Lagerung abweichend ausgebildet. Sie besteht aus einer Kombination
zweier Lager 44, 45, die axial distanziert, vorzugsweise
an beiden Enden der Tragrohrverlängerung 43 angeordnet und
z. B. gemäß 6 und 7 ausgebildet sind. An der Tragrohrverlängerung 43 kann
zwischen den beiden Lagern 44, 45 ein Mannloch
vorgesehen sein, durch das Servicepersonal in die Nabe 3 gelangen kann.
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Das
Lager 44 weist außen einen Außenring 44a auf,
der zwei miteinander vorzugsweise einen stumpfen Winkel einschließende
Laufflächen hat. An seinen beiden Innenringen 44b, 44c ist
der Außenring 44a über Kegelrollen 44d, 44e gelagert.
Die Innenringe 44b, 44c weisen vorzugsweise jeweils
eine Lauffläche auf. Die beiden Laufflächen schließen
vorzugsweise miteinander einen sich radial nach außen öffenden
stumpfen Winkel ein. Die Kegelrollen können optional jeweils
einen Lagerstift aufweisen. Die Lagerstifte jedes Kegelrollenkranzes
können über Ketten oder Ringe 44f, 44g, 44h, 44i miteinander
verbunden sein. Das Lager 44 ist vorzugsweise als teilweise
als Momentenlager ausgebildet. Die Hautmomentenabstützung
erfolgt aber durch das Lager 45, das als Rollenlager ausgebildet
sein kann. Widerum können die Rollen oder sonstigen Wälzkörper
Lagerstifte aufweisen, die über stirnseitig an den Wälzkörpern
entlanglaufende Bänder oder Ketten miteinander verbunden
sind.
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Von
den beiden Lagern 44, 45 ist vorzugsweise eines
als Festlager und das andere als Loslager ausgebildet. Beispielsweise
ist das Lager 44 ein Festlager, das die Nabe 3 nicht
nur radial, sondern auch axial lagert. Das andere Lager 45 übernimmt
lediglich radiale Stützfunktionen. Die Anordnung kann auch
umgekehrt getroffen sein. Bei der hier dargestellten Ausführungsform
trägt die an der Tragrohrverlängerung 43 gelagerte
Nabe 3 den Tragring 28, der wiederum über
die Tragscheibe 30 und die Flansche 36, 37 mit
dem Rotor 29 verbunden ist. Ansonsten gilt die vorige Beschreibung
der Ausführungsform gemäß 1 bis 3 ergänzend.
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Die
vorgeschlagene Generatoranordnung nutzt vorzugsweise einen Generator 2 mit
einem Außenläufer in Gestalt des Rotors 29.
Das oder die Hauptlager 27, 44, 45 sind
außerhalb des Generators angeordnet. Der außen
liegende Rotor 29 des Generators 2 ist über
eine doppelwandige Tragstruktur 30 mit radialen Rippen
bzw. Stegwänden 33, 34 mit der Nabe 3 verbunden.
Der innen liegende Stator 26 des Generators 2 ist über
eine doppelwandige Tragstruktur, die radia le Rippen bzw. Stegwände 20 bis 24 aufweist,
mit der feststehenden Hochlachse bzw. dem Tragrohr 9 verbunden.
Das Tragrohr 9 ist direkt an den Maschinenträger 4 angeflanscht
und wird angepasst an die Hauptlagerung mit einem möglichst
großen Durchmesser ausgeführt. Die Hauptlagerung kann
in Gestalt des Lagers 27 als Einlagerlösung ausgeführt
werden, das Kräfte und Moment in fünf Freiheitsgraden
aufnimmt. Alternativ kann in Gestalt der Lager 44, 45 eine
Zweilagerlösung vorgesehen werden.
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Durch
die Anordnung der Hauptlagerung außerhalb des Generators
wird Platz für eine optimale Gestaltung der Tragstruktur
des Rotors und des Stators gewonnen. Die doppelwandigen Tragstrukturen mit
radialen Rippen für Rotor und Stator ermöglichen eine
hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht. Dadurch wird das Schwingungsverhalten
des Generators optimiert. Es kann eine kostengünstige und
gewichtsoptimierte Bauweise des Generators erreicht werden. Die
Anordnung des Hauptlagers oder der Hauptlager in der Nähe
der Nabe 3, verringert die Lagerbelastung. Der große
Durchmesser der Hohlachse führt ebenfalls zu einer steifen
Struktur bei geringem Gewicht. Der Zugang zu der Nabe 3 kann,
zumindest bei einer Ausführungsform, gut gewährleistet
werden. Der Maschinenträger 4 ist frei von Elementen
des Generators 2 und der Lagerung und kann somit hinsichtlich
Festigkeit und Steifigkeit optimiert werden. Die Bauform des Generators 2 als
Permanentmagnet erregten Außenläufer-Synchrongenerator
hat den Vorteil, dass der Luftspaltdurchmesser zwischen den magnetisch
aktiven Teilen und damit die Leistung des Generators bei gleichen
Außenabmessungen größer ist als bei einem
Innenläufer.
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Bei
der erfindungsgemäßen Generatoranordnung ist mindestens
ein Hauptlager zwischen dem Generator und der Nabe angeordnet, wobei
der Rotor des Generators nur an einem stirnseitigen Ende von einem
steifen Träger in Gestalt der Tragscheibe 30 gehalten
ist. Die Tragscheibe 30 ist ein Hohlkammerprofil mit geringem
Gewicht und hoher Steifigkeit.
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- 1
- Turmkopf
- 2
- Generator
- 3
- Nabe
- 4
- Maschinenträger
- 5
- Ende
- 6
- Vertikalachse
- 7
- Turmlagerung
- 8
- Sitz
- 9
- Tragrohr
- 10,
11
- Bolzen
- 12
- Öffnung
- 13
- Mittelachse
- 14
- Befestigungseinrichtung
- 15,
16
- Flansch
- 17
- Stator-Tragstruktur
- 18
- nabenseitige
Wand
- 19
- gondelseitige
Wand
- 20–24
- Stegwände
- 25
- Haltefläche
- 26
- Stator
- 27
- Hauptlager
- 28
- Tragring
- 29
- Rotor
- 30
- Tragscheibe
- 31
- nabenseitige
Wand
- 32
- generatorseitige
Wand
- 33,
34
- Stegwände
- 35
- Abschluss
- 36,
37
- Flansch
- 38
- Abschlussring
- 39
- Permanentmagnete
- 40
- Bolzen
- 41
- Bremsscheibe
- 42
- Bremssättel
- 43
- Tragrohrverlängerung
- 44,
45
- Lager
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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