-
Hintergrund
-
Die
vorliegende Offenbarung betrifft im Allgemeinen Schaltungsschutzvorrichtungen.
Insbesondere betrifft sie Schaltungsschutzvorrichtungen, die sowohl Überstromschutz
als auch eine Strombegrenzung in einer einzelnen Vorrichtung bereitstellen.
-
Zahlreiche
elektronische Vorrichtungen, wie beispielsweise Batterieladegeräte
und dergleichen, erfordern beim Anschalten, um beispielsweise Kondensatoren
aufzuladen oder aus anderen Gründen einen großen
Anfangsstrom. Es ist wünschenswert diesen Anfangsstrom
zu begrenzen, um eine Schädigung an Komponenten zu verhindern.
Ebenfalls wünschenswert ist es ein Sicherungselement bereitzustellen,
das einen Überstromschutz in dem Fall eines Bauteileausfalls
bereitzustellen. Im Fall eines Kurzschlusses, öffnet sich,
falls der Strom einen bestimmten Wert übersteigt, eine Überstromsicherung.
In zahlreichen Anwendungen, insbesondere bei elektronischen Vorrichtungen,
wäre es wünschenswert den Überstromschutz
und Widerstand in einer einzelnen bzw. einzigen Vorrichtung zu kombinieren,
um den erforderlichen Raum zu minimieren.
-
Zusammenfassung
-
In
einer Ausführungsform umfasst eine integrale Schaltungsschutzvorrichtung
eine Substrat, das zwischen einem ersten und zweiten Anschluss angeordnet
ist. Das Substrat ist aus einem ohmschen Material zusammengesetzt.
Eine erste leitfähige Schicht ist auf einer ersten Oberfläche
des Substrats angeordnet und befindet sich mit dem ersten Anschluss
in elektrischem Kontakt. Eine zweite leitfähige Schicht
ist auf einer zweiten Oberfläche des Substrats angeordnet.
Eine erste elektrisch isolierende Schicht ist auf der zweiten leitfähigen
Schicht angeordnet und bedeckt im Wesentlichen die zweite leitfähige
Schicht. Die erste elektrisch isolierende Schicht umfasst eine Öffnung.
Ein Sicherungselement ist auf der ersten elektrisch isolierenden
Schicht angeordnet und befindet sich durch die Öffnung
mit der zweiten leitfähigen Schicht in elektrischem Kontakt
und mit dem zweiten Anschluss in elektrischem Kontakt. Das Sicherungselement
ist mit dem ohmschen Material in Reihe geschaltet. Eine zweite elektrisch
isolierende Schicht ist über dem Sicherungselement angeordnet.
-
In
einer anderen Ausführungsform ist das ohmsche Material
ein Material mit einem negativen Temperaturkoeffizienten. Die Schaltungsschutzvorrichtung
kann einen elektrischen Widerstand von zwischen 5 Ω bis
200 Ω bei einer Temperatur von 25°C und einen
elektrischen Widerstand zwischen 50 mΩ bis 2 Ω bei
einer Temperatur von 150°C bereitstellen. Die Schaltungsschutzvorrichtung
kann einen ersten elektrischen Widerstand bei einer Temperatur von 25°C
und einen zweiten elektrischen Widerstand bei einer Temperatur von
150°C bereitstellen, wobei der zweite elektrische Widerstand
zwischen 1% und 10% des ersten elektrischen Widerstands beträgt.
-
In
einer Ausführungsform wird das NTC Material unter einem
Metalloxidmaterial ausgewählt.
-
In
einer Ausführungsform umfasst die zweite elektrisch isolierende
Schicht eine Öffnung. Es wird eine elektrische Verbindung
von der Sicherung zu dem zweiten Anschluss durch die Öffnung
bereitgestellt. Eine dritte elektrisch isolierende Schicht kann auf
einem Bereich des Substrats, abgewandt der ersten isolierenden Schicht,
angeordnet werden.
-
In
einer Ausführungsform umfasst ein Verfahren zur Bildung
einer integralen Schaltungsschutzvorrichtung, Bereitstellen eines
Substrats, das aus einem ohmschen Material zusammengesetzt ist. Eine
erste leitfähige Schicht wird auf eine erste Oberfläche
des Substrats aufgebracht. Eine zweite leitfähige Schicht
wird aus eine zweite Oberfläche des Substrats abgewandt
der ersten Oberfläche aufgebracht. Eine erste elektrisch
isolierende Schicht wird auf der ersten leitfähigen Schicht
aufgebracht und bedeckt im Wesentlichen die erste leitfähige
Schicht. Die erste elektrisch isolierende Schicht umfasst eine Öffnung.
Ein Sicherungselement ist auf der ersten elektrisch isolierenden
Schicht bereitgestellt und befindet sich durch die Öffnung
mit der ersten elektrisch leitfähigen Schicht in elektrischem
Kontakt. Eine zweite elektrisch isolierende Schicht ist über
dem Sicherungselement angeordnet. Ein erster und zweiter Anschluss
werden an den Enden der Vorrichtung bereitgestellt. Der erste Anschluss
befindet sich mit dem Sicherungselement in elektrischem Kontakt
und der zweite Anschluss befindet sich mit der zweiten leitfähigen
Schicht in elektrischem Kontakt.
-
In
einer Ausführungsform umfasst das Verfahren, Bilden einer
dritten elek trisch isolierenden Schicht über der zweiten
leitfähigen Schicht.
-
In
einer Ausführungsform umfasst das Verfahren, Bereitstellen
einer Öffnung in der zweiten elektrisch isolierenden Schicht,
um den ersten Anschluss und das Sicherungselement elektrisch zu verbinden.
-
In
einer anderen Ausführungsform umfasst eine integrale Schaltungsschutzvorrichtung
ein Material mit einem negativen Temperaturkoeffizienten, das angrenzend
an einen ersten Anschluss angeordnet ist und sich damit in elektrischem
Kontakt befindet. Ein Sicherungselement ist zwischen dem ohmschen
Material und einem zweiten Anschluss angeordnet. Das Sicherungselement
ist mit dem ohmschen Material elektrisch in Reihe geschaltet. Ein elektrisch
isolierendes Material ist zwischen dem ohmschen Material und dem
zweiten Anschluss um das Sicherungselement angeordnet.
-
In
einer anderen Ausführungsform umfasst eine integrale Schaltungsschutzvorrichtung
einen ersten und zweiten Anschluss. Ein ohmsches Material ist angrenzend
zu dem ersten Anschluss angeordnet und befindet sich damit in elektrischem
Kontakt. Eine erste Elektrode, die eine erste leitfähige
Schicht umfasst, ist auf einer ersten Oberfläche des ohmschen
Materials angrenzend an den ersten Anschluss angeordnet. Eine zweite
Elektrode, die eine zweite leitfähige Schicht umfasst,
ist auf einer zweiten Oberfläche des ohmschen Materials
abgewandt der ersten Oberfläche angeordnet. Ein Sicherungselement
ist zwischen dem ohmschen Material und dem zweiten Anschluss angeordnet.
Das Sicherungselement ist mit dem ohmschen Material elektrisch in
Reihe geschaltet. Ein elektrisch isolierendes Material ist zwischen
dem ohmschen Material und dem zweiten Anschluss um das Sicherungselement angeordnet.
-
In
einer weiteren Ausführungsform umfasst die Vorrichtung
eine erste Leitung, die mit dem ersten Anschluss elektrisch verbunden
ist und sich davon erstreckt, und eine zweite Leitung, die mit dem
zweiten Anschluss elektrisch verbunden ist und sich davon erstreckt.
Der erste Anschluss ist an einem ersten Ende der Vorrichtung angeordnet
und der zweite Anschluss ist an einem Zweiten der Vorrichtung, abgewandt
von dem ersten Anschluss, angeordnet.
-
In
einer Ausführungsform weist die Schaltungsschutzvorrichtung
eine Länge auf, die sich von dem ersten Anschluss zu dem
zweiten Anschluss erstreckt. Das Sicherungselement weist eine Länge auf,
die sich zu mindestens 50% der Länge der Schaltungsschutz vorrichtung
erstreckt.
-
In
einer Ausführungsform weist die Vorrichtung allgemein eine
zylinderförmige Form auf und wobei das Sicherungselement
zwischen dem ohmschen Material und dem zweiten Anschluss gewöhnlich
entlang einer Achse der Vorrichtung angeordnet ist.
-
In
einer anderen Ausführungsform umfasst die integrale Schaltungsschutzvorrichtung
ein im Allgemeinen flaches Substrat, das zwischen dem ersten und
zweiten Anschluss angeordnet ist. Das Substrat ist aus einem elektrisch
isolierenden Material zusammengesetzt. Eine ohmsche Materialschicht
ist auf dem Substrat angeordnet und befindet sich mit dem ersten
Anschluss in elektrischem Kontakt. Ein Sicherungselement ist auf
dem Substrat zwischen dem ohmschen Material und dem zweiten Anschluss angeordnet.
Die Sicherungselementschicht ist mit dem ohmschen Material zwischen
dem ersten und zweiten Anschluss elektrisch in Reihe geschaltet.
-
In
einer anderen Ausführungsform umfasst eine integrale Schaltungsschutzvorrichtung
ein Sicherungselement, das zwischen einer ersten und einer zweiten
Anschlusskappe angeordnete ist und sich damit in elektrischem Kontakt
befindet. Ein isolierendes Gehäuse ist um das Sicherungselement angeordnet
und erstreckt sich zwischen der ersten und zweiten Anschlusskappe.
Ein Zentralanschluss ist auf dem isolierenden Gehäuse zwischen
der ersten und zweiten Anschlusskappe angeordnet. Eine ohmsche Materialschicht
ist auf dem isolierenden Gehäuse zwischen der ersten Anschlusskappe
und dem Zentralanschluss angeordnet und befindet sich mit der ersten
Anschlusskappe und dem Zentralanschluss in elektrischem Kontakt.
-
In
einer weiteren Ausführungsform ist eine isolierende Schicht über
der ohmschen Materialschicht angeordnet. Die ohmsche Materialschicht
erstreckt sich um eine äussere Oberfläche der
isolierenden Oberfläche, um eine Länge eines ohmschen Material
bereitzustellen, die größer ist als die Länge zwischen
der ersten Anschlusskappe und der zweiten Anschlusskappe.
-
In
einer anderen Ausführungsform umfasst eine integrale Schaltungsschutzvorrichtung
ein elektrisch isolierendes Substrat, das zwischen einem ersten
und zweiten Anschluss angeordnet ist. Ein Sicherungselement ist
auf dem Substrat angeordnet und befindet sich mit dem ersten Anschluss
in elektrischem Kontakt und von dem zweiten Anschluss elektrisch
isoliert. Ein ohmsches Material ist über einem Bereich
des Sicherungselements angeordnet und ist von dem zweiten Anschluss
elektrisch isoliert. Eine Elektrode ist auf dem Substrat angeordnet
und ist mit dem ohmschen Material und dem zweiten Anschluss elektrisch
verbunden, jedoch von dem ersten Anschluss elektrisch isoliert.
Eine elektrisch isolierende Schicht ist über Bereichen
der Elektrode, dem Sicherungselement und dem ohmschen Material angeordnet.
-
In
einer Ausführungsform wird das Sicherungselement als eine
auf einer Oberfläche des Substrats angeordneten Dünnschicht
bzw. dünnen Schicht bereitgestellt. Das ohmsche Material
wird als eine Dünnschicht bereitgestellt, die auf einem
Bereich des Sicherungselements und dem Substrat angeordnet ist.
Die Elektrode ist mit einer Dünnschicht bereitgestellt,
die auf einem Bereich des ohmschen Materials angeordnet ist, so
dass das ohmsche Material im Wesentlichen zwischen der Elektrode
und dem Sicherungselement angeordnet ist.
-
Es
werden hier zusätzliche Merkmale und Vorteile beschrieben,
wobei sie aus der folgenden ausführlichen Beschreibung
und den Figuren offenbar werden.
-
Kurze Beschreibung der Figuren
-
1 stellt
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Schaltungsschutzvorrichtung dar.
-
2 bis 6 sind
Ansichten von aufeinanderfolgenden Stufen bei der Herstellung der
Schaltungsschutzvorrichtung von 1 von oben.
-
2A bis 6A sind
Querschnittsansichten entlang einer Linie 2A-2A bis 6A-6A jeweils
von 2 bis 6.
-
2B bis 6B sind
Querschnittsansichten entlang einer Linie 2B-2B bis 6B-6B jeweils
von 2 bis 6.
-
7 ist
eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform einer
Schaltungsschutzvorrichtung.
-
8 ist
eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform
einer Schaltungsschutzvorrichtung.
-
9 ist
eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform einer
Schaltungsschutzvorrichtung.
-
10 ist
eine Ansicht einer anderen Ausführungsform einer Schaltungs schutzvorrichtung
von oben.
-
11 ist
eine teilweise auseinandergezogene isometrische Ansicht einer anderen
Ausführungsform einer Schaltungsschutzvorrichtung.
-
12 ist
eine teilweise auseinandergezogene isometrische Ansicht einer anderen
Ausführungsform einer Schaltungsschutzvorrichtung.
-
13 ist
eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform einer
Schaltungsschutzvorrichtung.
-
14 ist
eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform einer
Schaltungsschutzvorrichtung.
-
Ausführliche Beschreibung
-
Die
vorliegende Offenbarung stellt in einer einzelnen Vorrichtung eine
integrale Schaltungsschutzvorrichtung mit einem Widerstand und einem Sicherungselement,
die in elektrische Reihe geschaltet sind, bereit. Die hier offenbarten
Schaltungsschutzvorrichtungen stellen Alternativen zu in Reihe geschalteten
getrennten Sicherungen und Widerständen, und schmelzbarer
Widerständen bereit. Ein Einbinden bzw. Integrieren der
Sicherung und des Widerstandes oder Thermistors stellt eine Vorrichtung
mit einer schmaleren Grundfläche, geringeren Kosten und
besserer Koordination als getrennte Komponenten bereit. Bei Anwendungen
der Energieversorgung und im Motor begrenzt der Widerstand die Einschaltstromstöße
während des Startens der Vorrichtung, wobei das Sicherungselement
einen Überstromschutz für den Fall eines Bauteileausfalls bereitstellt.
Insbesondere, bei anfänglicher Verwendung eines Thermistors
mit negativen Temperaturkoeffizienten (NTC) wird ein signifikanter
elektrischer Widerstand bereitgestellt, um den Einschaltstromstoß zu
begrenzen, wobei nach einer Eigenerwärmung der Widerstand
fällt, was einen normalen Lastbetrieb und einen geringeren
Verlust elektrischer Energie ermöglicht. Materialien mit
einem negativen Temperaturkoeffizienten weisen eine Widerstandsfähigkeit
auf, die mit zunehmender Temperatur abnimmt.
-
Die
Schaltungsschutzvorrichtungen, die hier offenbart werden, stellen
während einer Überlastungsstörung eine
erhöhte bzw. gesteigerte Leistung bereit. Vorhandene schmelzbare
Widerstände stellen ohmsche Elemente bereit, die bei hohen
Temperaturen schmelzende Materialien, wie beispielsweise Chromel
umfassen, was zu einem übermäßigen Temperaturanstieg
bei länger andauernden Überlastungsströmen
führt. Dies erfordert eine körperliche Isolation
des schmelzbaren Widerstands von der Platine und angrenzenden Komponenten.
Durch Verwendung der Vorrichtungen der vorliegenden Offenbarung,
wie beispielsweise einem NTC oder einem ohmschen Element mit niedrigem
Temperaturkoeffizienten in Reihe geschaltet mit einem Standard-Sicherungselement,
führt die integrierte Schaltungsschutzvorrichtung die Begrenzungsfunktion
des Einschaltstromstoßes aus und öffnet die Schaltung
bei einem Überlastungs- oder Kurzschlusszustand vor einer Überhitzung.
-
Die
hier offenbarten Vorrichtungen können in einer Vielzahl
von Anwendungen verwendet werden, wie beispielsweise als Ladevorrichtungen
(einschließlich Ladegeräte für Mobiltelefone)
elektronische Endverbrauchergeräte (wie beispielsweise Computer,
Monitore, Fernsehgeräte und dergleichen), Telekommunikationsausrüstung,
und Kompaktleuchtstofflampen.
-
1 zeigt
eine Schaltungsschutzvorrichtung 10. Die Vorrichtung 10 umfasst
ein Substrat 12 und an jedem Ende des Substrats die Anschlüsse 14, 16.
Die Anschlüsse 14, 16 fördern
eine Verbindung der Vorrichtung 10 mit einer Platine (wie
beispielsweise durch eine Montagefläche bzw. einen Außenanbau)
oder einem Sicherungshalter in der geschützten Einrichtung
bzw. Anlage. Das Substrat 12 ist aus einem ohmschen Material
zusammengesetzt. Eine leitfähige Schicht 18 ist
auf einer Oberfläche 20 des Substrats 12 angeordnet.
Die leitfähige Schicht 18 befindet sich vorzugsweise
nicht in unmittelbarem Kontakt mit den Anschlüssen 14, 16.
Eine andere leitfähige Schicht 22 kann auf der
abgewandten Oberfläche 24 des Substrats 12 angeordnet
sein. Die leitfähige Schicht 22 befindet sich
vorzugsweise mit dem ersten Anschluss 14 in elektrischem
Kontakt, nicht jedoch in unmittelbarem Kontakt mit dem zweiten Anschluss 16.
Die leitfähigen Schichten 18, 22 wirken als
Elektroden für das Substrat 12. Die gewöhnlichen Gesamtabmessungen
der Vorrichtung 10 betragen von 1,6 × 0,8 × 0,2
mm bis zu 32 × 16 × 5 mm. Die isolierenden und
nicht isolierenden Schichten können von 5 bis zu 200 Mikrometern
betragen.
-
Eine
elektrisch isolierende Schicht 26 ist auf der leitfähigen
Schicht 18 angeordnet und bedeckt im Wesentlichen die leitfähige
Schicht 18. Die elektrisch isolierende Schicht 26 umfasst
eine Öffnung 28, um einen/eine leitfähigen
Weg oder Bohrung zu ermöglichen bzw. fördern.
Ein Sicherungselement 32 ist auf der elektrisch isolierten
Schicht 26 angeordnet und befindet sich mit der leitfähigen
Schicht 18 durch die Öffnung 28 in elektrischem
Kontakt. Das Sicherungselement 32 kann ein dünner
Streifen eines Materials sein und ist so konfiguriert die Schaltung
(durch Schmelzen) zu öffnen, wenn sie eine bestimmte Temperatur
erreicht hat. Das Sicherungselement 32 ist mit dem ohmschen
Material des Substrats 12 elektrisch in Reihe geschaltet.
Eine zweite elektrisch isolierte Schicht 34 ist über
dem Sicherungselement 32 angeordnet. Eine Öffnung
oder Bohrung 38 kann in der isolierenden Schicht 34 bereitgestellt
sein, um eine elektrische Verbindung zwischen dem Sicherungselement 32 und
dem Anschluss 16 bereitzustellen. Eine dritte elektrisch
isolierte Schicht 36 ist über der leitfähigen
Schicht 22 angeordnet.
-
Das
ohmsche Material kann ein Thermistormaterial sein. Insbesondere,
kann das ohmsche Material ein Material mit einem negativen Temperaturkoeffizienten
(NTC) sein. Unter Verwendung eines NTC Materials nimmt der elektrische
Widerstand der Schaltungsschutzvorrichtung mit zunehmender Temperatur
ab. Geeignete NTC Materialien umfassen verschiedene Kombinationen
von Metalloxiden, wie beispielsweise Mangan, Nickel, Kobalt und
Kupfer. Das NTC Material kann, wenn die Vorrichtung angeschaltet
wird, einen Widerstand von 5 bis zu 200 Ω bei Raumtemperatur
bereitstellen. Bei Betrieb kann die Schaltungsschutzvorrichtung
auf eine Temperatur von ungefähr 150°C aufheizen
und der Widerstand kann um ungefähr 1 bis 2 Größenordnungen abnehmen.
Folglich stellt in einer Ausführungsform die Schaltungsschutzvorrichtung
einen elektrischen Widerstand zwischen 5 Ω bis zu 200 Ω bei
einer Temperatur von 40°C bereit und einen elektrischen
Widerstand zwischen 50 mΩ bis zu 2 Ω bei einer
Temperatur von 150°C. Das NTC Material kann einen Widerstand
von 10 Ω bei Beginn und einen Widerstand von 150 mΩ bei
Betriebsbedingungen aufweisen. Die Schaltungsschutzvorrichtung kann
so gestaltet sein, um mehrere Ampere endlos bei normalem Betrieb
zu leiten und um sich zu öffnen, um die Schaltung in Gegenwart
einer abnormalen Strombedingung in einem Bereich von gewöhnlich
dem 2 bis 1000-fachen des Normalstrom zu unterbrechen.
-
Geeignete
isolierende Materialien zur Verwendung in den Vorrichtungen der
vorliegenden Offenbarung umfassen Keramik, FR-4 Epoxid, Glas und
Melamin. Im Allgemeinen können die Elektroden aus einem
beliebig leitfähigen Metall, beispielsweise Silber, Kupfer,
Zink, Nickel, Gold und Legierungen davon gebildet werden, und können
auf den Substraten über ein herkömmliches Anordnungsverfahren, wie
beispielsweise Siebdruck, Spin Coating, Aufdampfen, Kathodenzerstäubung,
Plattieren, etc. angeordnet werden..
-
In 2 bis 6 ist
ein Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung 10 von 1 dargestellt. Wie
in 2, 2A und 2B gezeigt,
wird das Substrat 12 bereitgestellt und mit einer oberen
leitfähigen Schicht 18 und einer unteren leitfähigen Schicht 22 beschichtet.
Die leitfähigen Schichten 18, 22 bedecken
vorzugsweise die obere Oberfläche 20 und die untere
Oberfläche 24, ausgenommen des Umfangs 37 von
jeder Oberfläche 20, 24. Wie in 3, 3A und 3B gezeigt,
werden elektrisch isolierende Schichten 26, 36 über
den leitfähigen Schichten 18, 22 aufgebracht.
Eine Öffnung 28 verbleibt in der oberen isolierenden
Schicht 26, um eine Verbindung zwischen der leitfähigen
Schicht 18 und dem Sicherungselement bereitzustellen.
-
Als
nächstes wird, wie in 4, 4A und 4B gezeigt,
ein Sicherungselement 32 auf die Oberfläche der
isolierenden Schicht 26 aufgebracht. Das Sicherungselement
kann den Erstreckungsbereich 31 und die Endbereiche 33, 35 umfassen.
Wie in 5, 5A und 5B gezeigt,
wird die isolierende Schicht 34 über dem Sicherungselement 32 aufgebracht,
während eine Öffnung 38 über
dem Endbereich 35 belassen wird. Schließlich werden, wie
in 6, 6A und 6B dargestellt,
die Anschlusskappen oder Anschlüsse 14, 16 an
die Enden der Vorrichtung 10 abgebracht und die Öffnung 38 wird
mit einem leitfähigen Material gefüllt, um das
Sicherungselement 32 mit der Anschlusskappe 16 elektrisch
zu verbinden. In einer Ausführungsform werden die Schichten
in Druck- und Brenn-Vorgängen (firing operations) aufgebracht.
Es können mehrere Vorrichtungen (wie beispielsweise mehrere
Hunderte) in einem einzelnen Materialbogen bzw. Plattenmaterial
hergestellt werden. Die einzelnen Stücke werden aus dem
Bogen ausgeschnitten und Endanschlüsse an den einzelnen
Komponenten angebracht.
-
Es
werden nun mehrere zusätzliche Ausführungsformen
der Schaltungsschutzvorrichtungen offenbart. 7 zeigt
eine andere Ausführungsform der Schaltungsschutzvorrichtung.
Die Vorrichtung 50 umfasst ein Substrat 52 und
an jedem Ende des Substrats 52 Anschlüsse 54, 56.
Das Substrat 52 ist aus einem ohmschen Material zusammengesetzt.
Eine leitfähige Schicht 58 ist auf einem Bereich
der Oberfläche 60 des Substrats 52 angebracht.
Die leitfähige Schicht 58 befindet sich mit den
Anschlüssen 54, 56 nicht in unmittelbarem
Kontakt. Eine andere leitfähige Schicht 62 ist
auf der abgewandten Oberfläche 64 des Substrats 52 angeordnet.
Die leitfähige Schicht 62 befindet sich mit dem
ersten Anschluss 54, jedoch nicht mit dem zweiten Anschluss 56,
in unmittelbarem Kontakt. Die leitfähigen Schichten 58, 62 dienen als
Elektroden für das Substrat 52. Eine elektrisch isolierende
Schicht 66 ist auf der leitfähigen Schicht 58 angeordnet
und bedeckt im Wesentlichen die Oberfläche der leitfähigen
Schicht 58. Die elektrisch isolierende Schicht 66 umfasst
eine Öffnung 68, um einen/eine leitfähigen
Weg oder Bohrung zu ermöglichen. Die elektrisch isolierenden
Schichten 65, 67 können zwischen dem
Substrat und den Anschlüssen 54, 56 aufgebracht
sein.
-
Ein
Sicherungselement 72 ist auf der elektrisch isolierenden
Schicht 66 angeordnet und befindet sich mit der leitfähigen
Schicht 58 durch die Öffnung 68 in elektrischem
Kontakt. Das Sicherungselement 72 kann ein dünner
Streifen von Material sein und ist so konfiguriert, dass die Schaltung
(wie durch Schmelzen) geöffnet wird, wenn sie eine bestimmte Temperatur
erreicht. Das Sicherungselement 72 befindet sich mit dem
Anschluss 56 in elektrischem Kontakt und ist so konfiguriert,
das es mit dem ohmschen Material des Substrats 52 elektrisch
in Reihe geschaltet ist. Eine zweite elektrisch isolierende Schicht 74 ist über
dem Sicherungselement 32 zwischen den Anschlüssen 54, 56 angeordnet.
Die Vorrichtung kann über der leitfähigen Schicht 62 eine
zusätzliche isolierende Schicht (nicht gezeigt) umfassen.
-
8 zeigt
eine andere Ausführungsform einer Schaltungsschutzvorrichtung
80.
Die Vorrichtung
80 ist als radiale Leitungsvorrichtung
(Radial Lead device) konfiguriert. Die Vorrichtung
80 umfasst
ein Substrat
82 mit einem kreisförmigen Querschnitt
und Leitungen
84,
86, die mit abgewandten Oberflächen des
Substrats
82 verbunden sind. Das Substrat
82 ist aus
einem ohmschen Material zusammengesetzt. Eine leitfähige
Schicht oder metallisierter Bereich
88 ist auf der Oberfläche
des Substrats
82 bereitgestellt. Die leitfähige
Schicht
88 befindet sicht mit den Anschlüssen
84,
86 nicht
unmittelbar in Kontakt. Eine andere leitfähige Schicht
90 wird
auf der abgewandten Oberfläche des Substrats
82 angeordnet.
Die leitfähige Schicht
90 befindet sich mit dem
ersten Anschluss
84, jedoch nicht mit dem zweiten Anschluss
86,
in elektrischem Kontakt. Die leitfähigen Schichten
88,
90 dienen
dem Substrat als Elektroden. Ein Sicherungselement
92 ist
auf der leitfähigen Schicht
88 angeordnet. Das
Sicherungselement
92 befindet sich mit dem Anschluss
86 in
elektrischem Kontakt und ist so konfiguriert, dass es mit dem ohmschen
Material des Substrats
82 elektrisch in Reihe geschaltet
ist. Die gesamte äußere Oberfläche der
Vorrichtung
80, aus genommen die Enden der Leitungen
84,
86,
kann mit einer elektrisch isolierenden Schicht (nicht gezeigt) beschichtet
werden. Sicherungselement
92 kann, wie vorstehend beschrieben,
um ein Sicherungselement in Reihe mit der ohmschen Vorrichtung zu
bilden, isolierende und nicht isolierende Schichten umfassen. Alternativ,
kann das Sicherungselement
90 ein diskreter Sicherungsaufbau,
beispielsweise eine Littlefuse Pico Sicherung, oder Komponenten davon
sein, der/die körperlich und elektrisch an bzw. auf die
leitfähige Schicht
88 mittels Löten,
Schweißen, oder eines anderen geeigneten Verfahrens angebracht
sind. Alternativ, kann das Sicherungselement
90 ein thermisch
empfindliches Element sein, wie beispielsweise das in der
US-P-6,636,403 beschriebene,
das an bzw. auf der leitfähigen Schicht
88 körperlich
und elektrisch angebracht ist.
-
Eine
andere Ausführungsform der Schaltungsschutzvorrichtung
ist in 9 gezeigt. Die Vorrichtung 100 kann in
einer allgemein zylindrischen Konfiguration mit Anschlüssen 102, 104 bereitgestellt werden.
Die Anschlüsse oder Anschlusskappen 102, 104,
die eine Verbindung der Schaltungsschutzvorrichtung mit einer Platine
in dem geschützten Gerät ermöglichen,
sind an jedem Ende der Vorrichtung 100 angeordnet. Ein
ohmsches Material 106 ist angrenzend an und in elektrischem
Kontakt mit Anschluss 104 angeordnet. Ein Sicherungselement 108 ist
zwischen dem ohmschen Material 106 und dem Anschluss 104 angeordnet.
Das Sicherungselement 108 ist mit dem ohmschen Material
elektrisch in Reihe geschaltet. Ein elektrisch isolierendes Material 110 ist
um das Sicherungselement 108 angeordnet. Das ohmsche Material 106 umfasst
Endoberflächen, die mit Metallschichten oder Elektroden 118, 120 beschichtet
sind. Die Elektrode 118 ist mit dem Anschluss 104 elektrisch
verbunden, und die beiden können mit Lötmittel
oder Metallisierungen bzw. Bedampfungen miteinander gebondet bzw.
verbunden sein. Das elektrisch isolierende Material 110 kann
in der Form eines hohlen Zylinders vorliegen, der in einer festen
Entfernung um das Sicherungselement 108 angeordnet ist.
Die Vorrichtung 100 kann weiterhin Leitungen 114, 116 umfassen,
die mit den Anschlüssen 102, 104 elektrisch
verbunden sind, beziehungsweise sich davon erstrecken. Lötmittel
oder Metallisierungen 118, 120 können
aufgebracht sein, um die Enden des Sicherungselements 108 mit
dem Anschluss 102 und dem ohmschen Material 106 elektrisch
und mechanisch zu verbinden.
-
Die
Schaltungsschutzvorrichtung 100 weist eine Länge 122 auf,
die sich von Anschluss 102 zu Anschluss 104 erstreckt.
Das Sicherungselement 108 weist vorzugsweise eine Länge 124 auf,
die sich zu mindestens 50% der Länge 122 der Schaltungsschutzvorrichtung 100 erstreckt.
In einer Ausführungsform liegt die integrale Schaltungsschutzvorrichtung 100 allgemein
in zylindrischer Form vor, wobei das Sicherungselement 108 im
Allgemeinen entlang einer Achse der integralen Schaltungsschutzvorrichtung 100 zwischen
dem ohmschen Material 106 und dem Anschluss 102 angeordnet
ist.
-
Wie
in 10 gezeigt, umfasst eine andere Ausführungsform
einer Schaltungsschutzvorrichtung 130 ein üblicherweise
flaches Substrat 132, das zwischen den Anschlüssen 134, 136 angeordnet
ist. Das Substrat 132 umfasst ein elektrisch isolierendes
Material. Eine ohmsche Materialschicht 138 ist auf dem Substrat 132 angeordnet
und befindet sich mit dem Anschluss 136 in elektrischem
Kontakt. Eine Sicherungselementschicht 140 ist auf das
Substrat 132 zwischen der ohmschen Materialschicht 138 und dem
Anschluss 134 angeordnet. Die Sicherungselementschicht 140 ist
mit dem ohmschen Material zwischen den Anschlüssen 134, 136 elektrisch
in Reihe geschaltet. Die ohmsche Materialschicht 138 kann ein
beliebiges Material sein, das zur Verwendung als ohmsches Element,
wie beispielsweise Kohlenstoff- oder Metallfilm bzw. -folie geeignet
ist. Um die Widerstandsfähigkeit der Materialien zu erhöhen,
können sie Oxide oder isolierende Materialien, wie beispielsweise
Glas oder Keramik, enthalten. Alternativ, kann die ohmsche Materialschicht 138 ein
Material sein, das NTC-Eigenschaften, wie beispielsweise jene zeigt,
falls verschiedene Kombinationen von Metalloxiden, beispielsweise
Mangan, Nickel, Kobalt und Kupfer umfasst sind.
-
Auch
wenn in 10 das Sicherungselement 140 und
die Anschlüsse 134, 136 an einer einzigen
Seite des Substrats 132 angeordnet gezeigt sind, können
andere Ausführungsformen Sicherungselemente an beiden Seiten
des Substrats 132 und ebenfalls Anschlüsse an
beiden Seiten des Substrats 132 und an jedem Bereich davon
umfassen, nicht gerade angrenzend an eine Kante.
-
Eine
andere Ausführungsform einer Schaltungsschutzvorrichtung 150 ist
in 11 gezeigt. Die Schaltungsschutzvorrichtung 150 ist
insbesondere für Anwendungen der Telekommunikation geeignet. Ein
Sicherungselement 158 ist zwischen den Anschlusskappen 154, 156 und
in elektrischem Kontakt damit angeordnet. Das Sicherungselement 158 kann aus
einem Draht zusammengesetzt sein, der um einen Isolator, wie beispielsweise
verzinntes Kupfer, der um einen Keramikfaden gewickelt ist. Ein
isoliertes Gehäuse 152 ist um das Sicherungselement 158 angeordnet
und erstreckt sich zwischen den Anschlusskappen 154, 156.
Das isolierte Gehäuse 152 kann eine hohle Struktur
sein. Das isolierte Gehäuse umfasst ein leitfähiges
Auflager 159, das nahe einem Zentralbereich des Gehäuses 152 angeordnet
ist und leitfähige Endanschlüsse 161, 163,
die an den Enden des Gehäuses angeordnet sind. Die Anschlusskappen 154, 156 sind
so konfiguriert, dass sie auf/an den Endbereichen des Gehäuses 152 (in
Kontakt mit den leitfähigen Endanschlüsse 161, 163)
angeordnet und daran angebracht sind. Obwohl das Gehäuse 152 und
die Anschlusskappen 154, 156 als Quadrat im Querschnitt
gezeigt sind, sind andere Formen (wie beispielsweise rund, dreieckig,
und so weiter) möglich. Ein Zentralanschluss 160 ist
auf einem Bereich des isolierten Gehäuses 152 über
dem leitfähigen Auflager 159, zwischen den Anschlusskappen 154, 156 angeordnet.
-
Eine
ohmsche Materialschicht 162 ist auf dem isolierten Gehäuse 152 zwischen
und in elektrischem Kontakt mit der Anschlusskappe 154 und
dem Zentralanschluss 160 angeordnet. Die Form und Konfiguration
der ohmschen Materialschicht 162 kann so gesteuert sein,
dass ein erwünschter Widerstand in der Vorrichtung 170 bereitgestellt
wird. Das ohmsche Material kann durch jedes geeignete Verfahren,
wie beispielsweise Drucken, aufgebracht werden. Wie in 11 gezeigt,
erstreckt sich die Schicht 162 zwischen dem leitfähigen
Auflager 159 (und Zentralanschluss 160) und der
Endabgrenzung 163 (und Anschlusskappe 154) um
das äußere Gehäuse 152. Insbesondere,
kann die Länge oder der Weg der ohmschen Materialschicht 162 zwischen dem
Zentralanschluss 160 und der Anschlusskappe 154 länger
sein als die Länge des isolierten Gehäuses 152.
Eine isolierende Schicht 164 kann über der äußeren
Oberfläche der Vorrichtung 150 angeordnet sein,
einschließlich über der ohmschen Materialschicht 162,
jedoch nicht über dem leitfähigen Auflager 159 und
Endabgrenzungen 161, 163.
-
12 zeigt
eine andere Ausführungsform einer Vorrichtung 170,
die zahlreichen Gesichtspunkten der Vorrichtung 150 von 11 ähnlich
ist. Vorrichtung 170 umfasst eine ohmsche Schicht 172,
die lediglich an einem Ende der Vorrichtung zwischen die Linie 171 angrenzend
an das entfernte Ende des Zentralanschlusses 160 und die
Linien 173 angrenzend an die Anschlusskappe 153 angeordnet
ist. Die ohmsche Schicht 172 kann um eine Schicht aufzubringen,
beispielsweise durch ein Tauchbeschichten des Gehäuses 152 in
dem erwünschten ohmschen Material aufgebracht werden. Die
ohmsche Materialschicht 162 wird auf das isolierende Gehäuse 152 zwischen
der Anschlusskappe 154 und dem Zentralanschluss 160 und
in elektrischem Kontakt damit angeordnet. Laserschnittlinien 174 können verwendet werden,
um einen Bereich der ohmschen Schicht 172 so zu entfernen,
dass die Konfiguration und Widerstandseigenschaften der ohmschen
Schicht 172 gesteuert werden kann. Eine isolierende Schicht 164 kann über
der äußeren Oberfläche der Vorrichtung 150,
einschließlich über die ohmsche Materialschicht 162,
angeordnet werden.
-
13 zeigt
eine andere Ausführungsform einer Schaltungsschutzvorrichtung 180.
Die Vorrichtung umfasst ein elektrisch isoliertes Substrat 182, das
zwischen den Anschlüssen 184, 186 angeordnet ist.
Das Sicherungselement 188 ist auf dem Substrat 182 angeordnet
und befindet sich mit dem Anschluss 184 in elektrischem
Kontakt und befindet sich von Anschluss 186 elektrisch
isoliert. Die Elektrode 192 ist auf dem Substrat 182 angeordnet
und mit dem Anschluss 186 elektrisch verbunden, jedoch
von Anschluss 184 elektrisch isoliert. Ein ohmsches Material 190 ist
zwischen dem Sicherungselement 188 und der Elektrode 192 und
in elektrischem Kontakt damit angeordnet. Eine elektrisch isolierende
Schicht 194 ist über Bereiche der Elektrode 192,
dem Sicherungselement 188 und dem ohmschen Material angeordnet.
-
Das
Sicherungselement 188 kann als eine dünne Schicht
bereitgestellt werden, die auf einer Oberfläche des Substrats 182 angeordnet
wird. Das ohmsche Material 190 kann als eine dünne
Schicht bereitgestellt werden, die auf einem Bereich des Sicherungselements 188 und
dem Substrat 190 angeordnet wird. Die Konfiguration (wie
beispielsweise Dicke und Länge) des ohmschen Materials 190 kann
so angepasst werden, um die Widerstandseigenschaften der Vorrichtung
zu steuern. Die Elektrode 192 kann als eine dünne
Schicht bereitgestellt werden, die auf einem Bereich des ohmschen
Materials 190 angeordnet werden, so dass das ohmsche Material 190 im
Wesentlichen zwischen der Elektrode 192 und dem Sicherungselement 188 angeordnet
ist. Übliche Gesamtabmessungen der Vorrichtung reichen von
1,6 × 0,8 × 0,2 mm bis zu 32 × 16 × 5
mm. Die isolierenden und nicht isolierenden Schichten reichen in
der Dicke von 5 bis 200 Mikrometer.
-
Eine
andere Ausführungsform einer Schaltungsschutzvorrichtung 200 ist
in 14 gezeigt. Die Vorrichtung 200 umfasst
ein Rohr oder einen hohlen Zylinder 202, der aus einem
ohmschen Material hergestellt ist. Auf der äußeren
Oberfläche des Rohrs 202 ist eine Außenelektrode 204 angeordnet
und auf der inneren Oberfläche ist eine Innenelektrode 206 angeordnet.
Die Elektroden 204, 206 können aus einem
beliebigen leitfähigen Material sein. Die Anschlüsse 208, 210 sind
an abgewandten Enden der Vorrichtung 200 angeordnet.
-
Endstecker 212, 214 verbinden
die Anschlüsse 208, 210 mit dem Rohr 202.
Die Endstecker 212, 214 sind vorzugsweise aus
einem isolierenden Material zusammengesetzt. Ein Sicherungselement 216 ist
zwischen der Innenelektrode 206 und dem Anschluss 210 in
elektrischem Kontakt angeordnet. Das Sicherungselement 216 ist
durch den Endstecker 214 angeordnet. Eine isolierende Beschichtung 218 kann über
den Komponenten angeordnet werden, um eine isolierende äußere
Oberfläche bereitzustellen.
-
Es
sollte klar sein, dass dem Fachmann verschiedene Änderungen
und Modifikationen der hier beschriebenen vorliegenden bevorzugten
Ausführungsformen offenbar sein werden. Derartige Änderungen
und Modifikationen können ohne von dem Wesen und Umfang
des vorliegenden Gegenstandes und ohne deren vorgesehenen Vorteile
zu verringern, ausgeführt werden. Folglich ist vorgesehen,
dass derartige Änderungen und Modifikationen durch die beigefügten
Ansprüche abgedeckt werden.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-