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DE102009017400A1 - Erntemaschine - Google Patents

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DE102009017400A1
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DE
Germany
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rotor
conveyor
spiked
transverse
processing unit
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DE102009017400A
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English (en)
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DE102009017400B4 (de
Inventor
Markus Sandberger
Karl Ing. Edlbauer
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Poettinger Landtechnik GmbH
Original Assignee
Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • A01D90/04Loading means with additional cutting means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D89/00Pick-ups for loaders, chaff-cutters, balers, field-threshers, or the like, i.e. attachments for picking-up hay or the like field crops
    • A01D89/006Accessories
    • A01D89/008Devices cooperating with the pick-up

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Erntemaschine insbesondere in Form eines Ladewagens und/oder Pressenwagens, mit einer Aufnahmevorrichtung, umfassend einen um eine liegende Achse antreibbaren Stachelrotor zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, einem der Aufnahmevorrichtung nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat, das eine geringere Arbeitsbreite als der Stachelrotor besitzt, sowie zumindest einem Paar Querfördereinheiten, insbesondere Schneckenfördereinheiten, die auf gegenüberliegenden Seiten im Übergangsbereich zwischen dem Stachelrotor und dem nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat zur Überbrückung des Arbeitsbreitenunterschieds vorgesehen sind. Erfindungsgemäß sind zumindest Teile der Querfördereinheiten relativ zu dem nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat und relativ zur Stachelwalze beweglich gelagert, wobei Steuermittel zur Steuerung der Position der beweglichen Teile der Querfördereinheiten relativ zu dem Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat und zum Stachelrotor in Abhängigkeit einer Höhenverstellung des Stachelrotors vorgesehen sind. Die Querfördereinheiten verstellen sich somit automatisch in Abhängigkeit der Auf- und Abbewegungen der Pickup. Hierdurch kann eine bessere Platzausnutzung und eine stets wirksame Querförderung des Erntegutstroms erreicht und trotzdem die Kollisionsproblematik vermieden werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Erntemaschine insbesondere in Form eines Ladewagens und/oder Pressenwagens, mit einer Aufnahmevorrichtung umfassend einen um eine liegende Achse antreibbaren Stachelrotor zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, einem der Aufnahmevorrichtung nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat, das eine geringere Arbeitsbreite als der Stachelrotor besitzt, sowie zumindest einer Querfördereinheite, insbesondere Schneckenfördereinheit, die auf gegenüberliegenden Seiten im Übergangsbereich zwischen dem Stachelrotor und dem nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat zur Überbrückung des Arbeitsbreitenunterschieds vorgesehen ist.
  • Ladewagen, Pressen und ähnlich Erntemaschinen nehmen das halm- und/oder blattförmige Erntegut wie beispielsweise Heu, Stroh oder Gras üblicherweise mittels einer Pickup vom Boden auf, die eine um eine liegende Querachse antreibbare Stachelwalze bzw. Stachelhaspel aufweist, die durch Tasträder am Boden abgestützt ist oder auch in anderer Weise höheneinstellbar über den Boden geführt wird. Das von der Pickup aufgenommene Erntegut wird beispielsweise bei einem Ladewagen von einem nachgeordneten Förderrotor übernommen bzw. weitergefördert und ggf. durch eine dem Förderrotor zugeordnete Messereinrichtung zerschnitten. Bei Pressen wird in ähnlicher Weise das von der Pickup aufgenommene Erntegut durch einen anschließenden Förderkanal und einen diesem zugeordneten Förderrotor weiter in die Pressenkammer gefördert.
  • Üblicherweise ist die Arbeitsbreite des Stachelrotors der Pickup an die nachgeordnete Förder- bzw. Bearbeitungseinheit angepasst. Bei im Wesentlichen gleicher Arbeitsbreite kann das Erntegut gleichmäßig von der Pickup aufgenommen, weitergefördert und in den Laderaum bzw. Pressenraum verbracht werden. Andererseits ist es wünschenswert, die Arbeitsbreite der Pickup und insbesondere der Stachelwalze bzw. -haspel zu verbreitern, um insbesondere in Kurvenfahrten eine bessere Erntegutaufnahme zu erzielen, da es nicht immer ganz einfach ist, bei Kurvenfahrten die Pickup in genau der Spur des Schwades über den Boden zu führen. Wird hierzu nicht nur die Breite der Pickup, sondern auch die Breite der nachgeordneten Förder- und Bearbeitungsorgane verbreitert, bleibt an sich die gleichmäßige Erntegutaufnahme und -verarbeitung erhalten, allerdings verursacht eine solche Änderung der nachgeordneten Aggregate einschließlich Förderrotor, Schneidwerk und ggf. Pressenrahmen und dergleichen einen hohen Aufwand und hohe Kosten.
  • Es wurde daher bereits vorgeschlagen, alleine die Arbeitsbreite des Stachelrotors der Pickup zu verbreitern, während die Arbeitsbreite der nachgeordneten Aggregate unverändert verbleibt. Hierdurch tritt jedoch sozusagen ein Arbeitsbreitensprung in dem Förderkanal des Erntegutstroms auf. Der Stachelwalzenrotor der Pickup steht nämlich rechts und links ein Stück weit gegenüber dem nachgeordneten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat über, so dass der von der Pickup aufgenommene Erntegutstrom auf die Arbeitsbreite der nachgeordneten Aggregate verjüngt werden muss.
  • Hierzu ist es bekannt, rechts und links im Übergangsbereich zwischen dem Stachelrotor der Pickup und dem nachgeordneten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat Querfördereinheiten anzuordnen, die den Arbeitsbreitensprung überbrücken und das in den seitlich überstehenden Bereichen der Pickup aufgenommene Erntegut nach innen fördern, so dass der von der Pickup aufgenommene Erntegutstrom auf das Arbeitsbreitenmaß der nachgeordneten Organe verjüngt wird. Als Querfördereinheiten werden hier gerne Schneckenförderer verwendet, die um eine zur Drehachse des Stachelrotors im Wesentlichen parallele Achse umlaufen und an ihrem Umfang schneckenförmige Fördervorsprünge aufweisen, um das Erntegut quer zur Aufnahmerichtung nach innen zu fördern. Derartige Querförderschnecken rechts und links im Übergangsbereich zwischen dem Stachelrotor der Pickup und dem nachgeordneten Förderaggregat zeigen beispielsweise die EP 02 86 776 , die EP 19 20 648 A1 , die EP 16 21 068 , die EP 11 63 837 A1 oder die EP 10 97 629 B1 .
  • Die Anordnung solcher Querförderschnecken rechts und links im Übergangsbereich zwischen der Pickup und dem nachgeordneten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat ist jedoch in verschiedener Hinsicht nicht ganz unproblematisch. Da die Pickup üblicherweise höhenverstellbar ist, um einerseits beispielsweise über Tasträder dem Bodenprofil folgen zu können und andererseits in eine angehobene Transportstellung verbracht werden zu können, variiert die Spaltbreite zwischen dem Stachelrotor der Pickup und dem nachgeordneten Förderkanal bzw. dem nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat. Um Kollisionen in der angehobenen Stellung zu vermeiden, werden die Querförderschnecken von ihrem Umfang her ausreichend klein ausgebildet, um das Anheben der Pickup zu gestatten. Andererseits führt dies in der abgesenkten Arbeitsstellung dazu, dass die Querförderschnecken in dem dann an sich zu großen Förderspalt das Erntegut nicht vollständig erfassen.
  • Es wurde diesbezüglich auch bereits vorgeschlagen, die genannten Querförderschnecken an den seitlichen Rahmenblechen der Pickup zu befestigen, so dass die genannten seitlichen Schnecken in festem Abstand und fester Anordnung relativ zur Stachelwalze arbeiten und bei Anheben der Pickup ebenfalls ein Stück weit mit angehoben werden. Nichtsdestotrotz müssen die genannten Querförderschnecken von ihrem Umfang her klein genug ausgebildet werden, um nicht an der oberen Begrenzung des nachgeordneten Förderkanals anzustehen, wenn die Pickup angehoben wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Erntemaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik vermeidet und Letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugsweise soll in den Randbereichen der Pickup einlaufendes Erntegut unabhängig von der Höhenstellung der Pickup vollständig nach innen gefördert werden, ohne den Verstellbereich der Pickup nach oben zu beschränken.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Erntemaschine gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Es wird also vorgeschlagen, die seitlich angeordneten Querfördereinheiten je nach Höheneinstellung der Pickup in verschiedene Stellungen zu bringen, um einerseits Kollisionen zu vermeiden und andererseits eine vollständige Förderung des seitlich einlaufenden Ernteguts zu erreichen. Die seitlichen Querfördereinheiten sind hierzu sowohl gegenüber dem Stachelrotor der Pickup als auch gegenüber dem nachgeordneten Förden- bzw. Bearbeitungsaggregat positionsveränderbar gelagert, um jeweils optimal in Stellung gebracht werden zu können. Erfindungsgemäß ist zumindest ein Teil der seitlichen Querfördereinheit relativ zu dem nachgeordneten Förden- und/oder Bearbeitungsaggregat und relativ zur Stachelwalze beweglich gelagert, wobei Steuermittel zur Steuerung der Position des beweglichen Teils der Querfördereinheit relativ zu dem Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat und zum Stachelrotor in Abhängigkeit einer Höhenverstellung des Stachelrotors vorgesehen sind. Die Querfördereinheiten verstellen sich also automatisch in Abhängigkeit der Auf- und Abbewegungen der Pickup. Hierdurch kann eine bessere Platzausnutzung und eine stets wirksame Querförderung des Erntegutstroms erreicht und trotzdem die Kollisionsproblematik vermieden werden.
  • Die Verstellung der Querfördereinheiten kann hierbei grundsätzlich in verschiedener Art und Weise bewerkstelligt werden. Beispielsweise können die gesamten Querfördereinheiten als Ganzes relativ zum Stachelrotor und dem nachgeschalte ten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat verschoben oder verschwenkt werden, wenn sich die Höhenstellung der Pickup ändert. Alternativ oder zusätzlich kann die Querfördereinheit auf jeder Seite jeweils mehrere Querförderteile umfassen, die relativ zueinander und/oder in jeweils verschiedener Weise gegenüber der Stachelwalze einerseits und dem nachgeordneten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat andererseits verstellbar sind. Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann beispielsweise ein erstes Querförderteil ortsfest an der Pickup gelagert sein, so dass es sich bei Höhenverstellungen der Pickup entsprechend mit nach oben bzw. unten bewegt, während ein zweiter Querförderteil relativ zur Stachelwalze beweglich und/oder relativ zu dem nachgeordneten Förder- bzw. Verarbeitungsaggregat ortsfest gelagert sein kann. Beispielsweise kann auf jeder Seite, d. h. rechts und links im Übergangsbereich zwischen Pickup und nachgeordnetem Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat jeweils ein erster Querförderrotor an einem Pickuprahmenteil und/oder zusammen mit der Pickup beweglich angeordnet sein, so dass sich der genannte erste Querförderrotor bei Höhenbewegungen der Pickup relativ zum nachgeordneten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat bewegt. Ein jeweils zweiter Querförderrotor und/oder ein dem Querförderrotor zugeordnete Einhausung kann demgegenüber relativ zur Pickup bzw. deren Stachelrotor beweglich gelagert sein, so dass sich der genannte zweite Querförderrotor bzw. die Einhausung bei Höhenbewegungen der Pickup gegenüber der Pickup bewegt. Hierbei kann der genannte zweite Querförderrotor bzw. die genannte Einhausung entweder ortsfest relativ zum nachgeordneten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat angeordnet, beispielsweise ortsfest an einem Maschinenrahmen befestigt sein, wobei die beiden Querförderrotoren auf jeder Seite vorteilhafterweise derart ineinander verschränkt sind, dass sie sich durch die Relativbewegungen nicht beeinträchtigen. Alternativ kann der genannte zweite Querförderrotor bzw. die genannte Einhausung nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung jedoch auch bezüglich des nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregats beweglich gelagert sein, so dass sich der genannte zweite Querförderrotor relativ zu dem nachgeordneten Aggregat und auch zu der Pickup verstellt, wenn Letztere Höhenbewegungen ausführt.
  • Die Verstellung der beiden Querförderrotoren auf jeder Seite kann hierbei grundsätzlich in verschiedener Art und Weise erfolgen. Beispielsweise kann bei Höhenbewegungen der Pickup der Abstand der beiden Querförderrotoren auf jeder Seite verändert werden.
  • In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung jedoch behalten die beiden Querförderrotoren auf jeder Seite ihren Abstand voneinander im Wesentlichen bei, auch wenn der Stachelrotor der Pickup Höhenbewegungen ausführt. Vorteilhafterweise führen die Querfördereinheiten auf jeder Seite, die jeweils zumindest ein Paar Querförderrotoren mit vorzugsweise zueinander parallelen Drehachsen umfassen, jeweils eine Kippbewegung aus, wenn die Pickup höhenverstellt wird. Insbesondere können die Querfördereinheiten auf jeder Seite zwischen einer steileren Anordnung, in der die beiden Querförderrotoren mehr übereinander stehen, in eine mehr liegende Konfiguration, in der die beiden Querförderrotoren mehr vor und hintereinander liegen, und umgekehrt verbracht werden. Hierdurch ändert sich die effektive Höhe der Querfördereinheiten in vertikaler Richtung und hierdurch deren Platzbedarf, so dass sich die Querfördereinheiten sozusagen selbsttätig an den zur Verfügung stehenden vertikalen Bauraum anpassen, wenn sich diese durch Höhenverstellungen der Pickup ändert.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird dabei die Lage der Querförderrotoren derart gesteuert, dass bei Aufwärtsbewegungen der Pickup die mehreren Querförderrotoren auf jeder Seite in eine weniger übereinander und mehr vor- und hintereinander liegende Stellung gebracht werden, d. h. je höher die Pickup gestellt wird, desto mehr verkippen die Querfördereinheiten umfassend die mehreren Querförderteile in eine flachere, mehr liegende Stellung.
  • Insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein oberer Querförderrotor eine Vorwärtsbewegung ausführt, wenn die Pickup nach oben gefahren wird, d. h. ein oberer Querförderrotor eines jeden Querförderrotorpaares fährt entgegen der Erntegutförderrichtung weiter nach vorne über den Stachelrotor. Der untere Rotor kann an einem Pickuprahmenteil relativ zur Stachelwalze ortsfest angeordnet sein, so dass er beim Anheben der Pickup zusammen mit dem Stachelrotor nach oben fährt. Da der obere Querförderrotor hierbei nach vorne fährt, kommt es zu keiner Kollision. Die Vorwärtsbewegung der oberen Querförderrotoren kann vorteilhafterweise hierbei derart gesteuert sein, dass bei einer Aufwärtsbewegung der unteren Querförderrotoren der Abstand der Drehachsen der unteren und oberen Querförderrotoren im Wesentlichen konstant bleibt bzw. die entsprechende Änderung so klein bleibt, dass die Querförderrotoren ausreichend zusammenwirken und gemeinsam das Erntegut, das an den seitlichen Rändern der Pickup einläuft, zur Mitte hin fördern.
  • Die Querfördereinheiten und deren Teile können grundsätzlich verschiedene Förderwerkzeuge besitzen und/oder in verschiedener Weise ausgebildet sein. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind als Querförderrotoren Schneckenförderer vorgesehen, die umfangsseitig schneckenförmig angeordnete Förderelemente, insbesondere -wendeln aufweisen, die schraubenartig das auf sie treffende Erntegut nach innen fördern.
  • Die mehreren Querförderrotoren auf jeder Seite der Pickup können hierbei grundsätzlich in verschiedenen Anstellwinkeln ausgerichtet sein. In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung jedoch sind die Querförderrotoren auf jeder Seite der Pickup um zueinander parallele Drehachsen antreibbar, die wiederum in vorteilhafter Weiterbildung im Wesentlichen parallel zu der Drehachse des Stachelrotors angeordnet sein können.
  • Die Querförderrotoren auf jeder Seite der Pickup können hierbei grundsätzlich gleichartig oder verschieden ausgebildet sein. Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung können die Querförderrotoren auf jeweils einer Seite der Pickup zueinander gegenläufig verschraubte Förderwendeln besitzen und/oder in zueinander gegenläufigen Drehrichtungen antreibbar sein. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung greifen die Förderwendeln der schneckenartig ausgebildeten Querförderrotoren auf jeweils einer Pickupseite umfangsseitig ineinander. Hierdurch kann eine besonders effiziente Querförderung des an den Seiten einlaufenden Ernteguts erzielt werden.
  • Die Querfördereinheiten im Übergangsbereich zwischen dem Stachelrotor und dem nachgeordneten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat sind in Fahrtrichtung betrachtet und/oder in Förderrichtung des Erntegutstroms betrachtet gegenüber der Drehachse des Stachelrotors leicht stromabwärts versetzt positioniert, jedoch vorteilhafterweise unmittelbar an das stromabseitige Ende der Stachelwalze angrenzend und/oder mit dem stromabwärtigen Ende der genannten Stachelwalze überlappend angeordnet, wobei die Querfördereinheiten oberhalb der Stachelwalze positioniert sein können.
  • Soweit die Querfördereinheiten mehrere Querförderrotoren umfassen, können diese in Fahrtrichtung betrachtet und/oder in Förderrichtung des Ernteguts betrachtet mehr oder weniger weit versetzt zueinander angeordnet sein. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass ein oberer Querförderrotor etwas weiter vorne, d. h. entgegen der Förderrichtung des Ernteguts positioniert ist als ein jeweils unterer Querförderrotor. Die Anordnung kann hierbei derart getroffen sein, dass eine Verbindungsgerade durch die beiden Drehachsen der oberen und unteren Querförderrotoren gegenüber der Vertikalen um einen Winkel von etwa 10° bis 80°, vorzugsweise 30° bis 60° nach vorne verkippt ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1: eine schematische Seitenansicht einer Erntemaschine in Form eines an einen Schlepper anbaubaren Ladewagens, der einen höhenverstellbare Pickup zur Aufnahme des Ernteguts vom Boden aufweist,
  • 2: eine ausschnittsweise, schematische und perspektivische Ansicht in die Pickup des Ladewagens aus 1 schräg von vorne, die den Stachelrotor der Pickup und eine links im Übergangsbereich zwischen dem Stachelrotor und einem nachgeordneten Förderrotor angeordnete Querfördereinheit in Form zweier Querförderschnecken zeigt,
  • 3: eine schematische, perspektivische Teilansicht der Pickup und der Querförderschnecken ähnlich 2, jedoch aus einem etwas mehr frontalen Blickwinkel, und
  • 4: eine ausschnittsweise Frontansicht der Pickup des Ladewagens aus den vorhergehenden Figuren, die die größere Arbeitsbreite des Stachelrotors und die Anordnung der Querförderschnecken im Übergangsbereich des Arbeitsbreitensprungs zwischen dem Stachelrotor und dem nachgeordneten Förderrotor des Ladewagens zeigt.
  • Die in 1 gezeichnete Erntemaschine ist in Form eines Ladewagens 13 ausgebildet, der von einem Schlepper 14 gezogen wird. In der gezeichneten Ausführung umfasst der Ladewagen 13 in an sich bekannter Weise ein Fahrwerk 15, mittels dessen der Ladewagen 13 am Boden abgestützt ist und das ein Chassis 16 trägt, auf dem ein Erntegutspeicher 17 vorgesehen ist. Mittels einer Deichsel 18 ist der Ladewagen 13 an den Schlepper 14 anbaubar.
  • Im Bereich des vorderen Endes des Erntegutspeichers 17 besitzt der Ladewagen 13 eine Aufnahmevorrichtung 1 in Form einer Pickup zur Aufnahme von Erntegut vom Boden. Wie die 1 und 2 zeigen, umfasst die Aufnahmevorrichtung 1 einen Stachelrotor 2 in Form einer Stachelwalze bzw. einer Stachelhaspel, die um eine liegende Querachse rotatorisch antreibbar ist.
  • Die Aufnahmevorrichtung 1 ist höhenverstellbar ausgebildet. In der gezeichneten Ausführung stützt sich die Aufnahmevorrichtung 1 mittels eines Stützfahrwerks 19 umfassend Tasträder am Boden ab.
  • Wie 2 zeigt, wird das von der Aufnahmevorrichtung 1 vom Boden aufgenommene Erntegut an ein Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat 4 übergeben, das in der gezeichneten Ausführung einen Förderrotor 20 umfasst, der um eine ebenfalls liegende Querachse rotatorisch antreibbar ist und eine Vielzahl von umfangsseitig vorspringenden Förderelementen aufweist, die in einen Förderkanal 21 vorspringen, der sich an den Stachelrotor 2 der Aufnahmevorrichtung 1 anschließt. Der genannte Förderkanal 21 führt hierbei in den Erntegutspeicher 17.
  • In an sich bekannter Weise kann eine in den Figuren nicht eigens gezeigte Schneidvorrichtung umfassend einen Messerbalken mit dem genannten Förderrotor 20 zusammenwirken, um das Erntegut bei der Förderung durch den Förderkanal 21 zu zerschneiden.
  • Wie 3 und 4 zeigt, ist die Arbeitsbreite 5 des Stachelrotors 2 der Pickup größer als die Arbeitsbreite des nachgeordneten Förderrotors 20. Der Stachelrotor 2 springt seitlich rechts und links jeweils ein Stück gegenüber dem nachgeordneten Förderrotor 20 vor.
  • In einem Übergangsbereich zwischen dem Stachelrotor 2 und dem Förderrotor 20 sind seitlich rechts und links im Förderweg des Ernteguts von dem Stachelrotor 2 zu dem Förderrotor 20 Querfördereinheiten 6 angeordnet, die den genannten Arbeitsbreitensprung überbrücken und seitlich rechts und links am Rand einlaufendes Erntegut nach innen fördern und sozusagen die Breite des Fördergutstroms von der Arbeitsbreite des Stachelrotors 2 auf die Arbeitsbreite des anschließenden Förderrotors 20 verjüngen.
  • In der gezeichneten Ausführungsform sind hierbei auf jeder Seite jeweils zwei Querfördereinheiten 6a und 6b vorgesehen, die miteinander zusammenwirken und gemeinsam das seitlich einlaufende Erntegut zur Mitte hin fördern.
  • In der gezeichneten Ausführung werden die genannten Querfördereinheiten 6a und 6b jeweils von Querförderrotoren gebildet, die in der gezeichneten Ausführung als Querförderschnecken ausgebildet sind. Die genannten Querförderschnecken umfassen umfangsseitig eine schraublinienförmige Förderwendel und laufen jeweils um Drehachsen 8 bzw. 9 um, die sich liegend quer zur Fahrtrichtung und damit parallel zu der Drehachse 3 des Stachelrotors 2 erstrecken.
  • Wie 4 zeigt, sind die Querfördereinheiten 6a und 6b nicht durchgehend ausgebildet, sondern auf die seitlichen Übergangsbereiche beschränkt. Die Länge der Querförderrotoren 6a und 6b in Richtung ihrer Drehachsen 8 und 9 entspricht dabei im Wesentlichen etwa dem jeweiligen seitlichen Überstand des Stachelrotors 2 gegenüber dem nachgeordneten Förderrotor 20.
  • Wie die 2 und 3 zeigen, sind die Querfördereinheiten 6a und 6b am hinteren Endbereich des Stachelrotors 2 angeordnet, wobei die beiden Querfördereinheiten 6a und 6b auf jeder Seite übereinander und in Förderrichtung des aufgenommenen Ernteguts zueinander versetzt angeordnet sind. Insbesondere ist die obere Querfördereinheit 6a gegenüber der unteren Querfördereinheit 6b leicht nach vorne zu dem Stachelrotor 2 hin versetzt angeordnet.
  • Den Querförderrotoren 6a und 6b ist dabei jeweils eine Förderrotor-Einhausung 6c zugeordnet, die ein Leitblech für das querzufördernde Erntegut bildet und dieses zusammen mit den Querförderrotoren 6a und 6b in die gewünschte Richtung fördert. In der gezeichneten Ausführung ist dabei die genannte Einhausung 6c dem oberen Querförderrotor 6a zugeordnet und erstreckt sich leicht bogenförmig gekrümmt und an die Umfangskontur des genannten Querförderrotors angepaßt oberhalb des Querförderrotors um diesen herum, vgl. 2.
  • Die beiden Querfördereinheiten 6a und 6b sowie die Einhausung 6c auf jeder Seite sind dabei zusammen mit der Pickup bzw. deren Stachelrotor 2 gegenüber dem nachgeordneten Förder- bzw. Bearbeitungsaggregat 4 höhenverstellbar, wobei die obere Querfördereinheit 6a auf jeder Seite sowie das diesem zugeordndete Leitpanel in Form der Einhausung 6c auch noch gegenüber dem Stachelrotor 2 lageveränderlich geführt ist.
  • Bezüglich der Beweglichkeit der Querförderteile 6a, 6b und 6c sowie deren Steuerung in Abhängigkeit der Höhenlage der Pickup sind grundsätzlich verschiedene Varianten möglich. In der gezeichneten Ausführung sind die unteren Querför dereinheiten 6b ortsunveränderlich zum Stachelrotor 2 gehalten. Insbesondere können die genannten unteren Querfördereinheiten 6b an den seitlichen Lagerteilen drehbar gelagert sein, die den Stachelrotor 2 am Chassis 16 des Ladewagens 13 lagern. In der gezeichneten Ausführung sind die genannten Lagerteile in Form von Schwingen 10 ausgebildet, die seitlich rechts und links jeweils um eine liegende Querachse schwenkbar am Chassis 16 angelenkt sind, so dass der Stachelrotor 2 auf und nieder wippen kann.
  • In der gezeichneten Ausführung sind dann die oberen Querfördereinheiten 6a und/oder die Einhausung 6c an einem Lenker 11 drehbar gelagert, der selbst wiederum um eine liegende Schwenkachse an der zuvor genannten Schwinge 10 schwenkbar angelenkt ist. Hierdurch können die oberen Querfördereinheiten 6a sowie die Einhausung 6c gegenüber den unteren Querfördereinheiten 6b auf und nieder wippen, wobei die Konfiguration der Lenker 11 derart getroffen ist, dass die oberen Querfördereinheiten 6a hierbei eine leichte Vorwärtsbewegung gegenüber den unteren Querfördereinheiten 6b ausführen.
  • Um die Bewegung der oberen Querfördereinheiten 6a und/oder der Einhausungen 6c zu steuern, sind Steuerhebel 12 in Form von Hydraulikzylindern vorgesehen, die einerseits an einem chassisfesten Teil und andererseits an den genannten Lenkern 11 angelenkt sind, so dass bei einer Aufwärtsbewegung der Pickup bzw. des Stachelrotors 2 die genannten oberen Querfördereinheiten 6a und/oder die Einhausungen 6c leicht vorwärts bewegt werden, so dass die Kollisionsproblematik mit den oberen Wandungen des Förderkanals 21 und/oder dem Förderrotor 20 eliminiert ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0286776 [0005]
    • - EP 1920648 A1 [0005]
    • - EP 1621068 [0005]
    • - EP 1163837 A1 [0005]
    • - EP 1097629 B1 [0005]

Claims (11)

  1. Erntemaschine, insbesondere Lade- und/oder Pressenwagen, mit einer Aufnahmevorrichtung (1) umfassend einen um eine liegende Drehachse (3) antreibbaren Stachelrotor (2) zur Aufnahme von Erntegut vom Boden, einem der Aufnahmevorrichtung (1) nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat (4), das eine geringere Arbeitsbreite als der Stachelrotor (2) besitzt, sowie zumindest einer Querfördereinheite (6), die im Übergangsbereich zwischen dem Stachelrotor (2) und dem nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat (4) zur Überbrückung des Arbeitsbreitenunterschieds vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Baugruppe (6a; 6c) der Querfördereinheit (6) relativ zu dem nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat (4) und zum Stachelrotor (2) beweglich gelagert ist, wobei Steuermittel (7) zur Steuerung der Position der Querfördereinheitbaugruppe (6a; 6c) relativ zu dem Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat (4) und zum Stachelrotor (2) in Abhängigkeit einer Höhenverstellung des Stachelrotors (2) vorgesehen sind.
  2. Erntemaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei jede Querfördereinheit (6) mehrere Querförderteile (6a, 6b, 6c) aufweist, die in unterschiedlicher Weise gegenüber dem Stachelrotor (2) und dem Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat (4) verstellbar sind.
  3. Erntemaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Querfördereinheiten (6) jeweils einen ersten Querförderteil (6b), der relativ zum Stachelrotor (2) ortsfest gelagert ist und/oder Höhenbewegungen des Stachelrotors (2) folgt, und einen zweiten Querförderteil (6a; 6c) aufweist, der relativ zu dem Stachelrotor (2) beweglich gelagert ist.
  4. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Querfördereinheit (6) eine Förderteil-Einhausung und/oder –Leitblech (6c) aufweist, die bzw. das relativ zu dem nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat (4) und zum Stachelrotor (2) beweglich gelagert ist.
  5. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuermittel (7) derart ausgebildet sind, dass jede Querfördereinheit (6) umfassend mehrere Querförderteile (6a, 6b) als Ganzes betrachtet bei einer Höhenverstellung des Stachelrotors (2) eine Kippbewegung um eine vorzugsweise zur Drehachse (3) des Stachelrotors (2) parallele Kippachse ausführt.
  6. Erntemaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei bei einer Aufwärtsbewegung des Stachelrotors (2) die Querförderteile (6a, 6b) in eine weniger übereinander und mehr vor- und hintereinander liegende Stellung bringbar sind.
  7. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein oberer Querförderteil (6a; 6c) einer jeder Querfördereinheit (6) beim Anheben des Stachelrotors (2) entgegen der Förderrichtung des Ernteguts vom Stachelrotor (2) zum nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat (4) weiter zu dem und/oder über den Stachelrotor (2) hin verfahrbar ist.
  8. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Querfördereinheiten (6) mehrere Querförderteile (6a, 6b) in Form von Querförderrotoren vorzugsweise in Form von Querförderschnecken besitzt, die jeweils um eine Drehachse (8, 9) rotatorisch antreibbar sind, wobei zumindest einer der Querförderrotoren mit seiner Drehachse (8; 9) relativ zu dem anderen Querförderrotor einer Querfördereinheit (6) quer zur genannten Drehachse (8; 9) bewegbar gelagert ist.
  9. Erntemaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Steuermittel (7) derart ausgebildet sind, dass die Drehachse (8, 9) zumindest eines der Querförderrotoren ihre Lage beim Anheben des Stachelrotors (2) relativ zum nachgeordneten Förder- und/oder Bearbeitungsaggregat (4) ändert und die Drehachse (8, 9) desselben und/oder eines anderen Querförderrotors ihre Lage beim Anheben des Stachelrotors (2) relativ zu dem Stachelrotor (2) ändert.
  10. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede Querfördereinheit (6) einen Querförderrotor (6b), der an einer den Stachelrotor (2) tragenden Schwinge ortsfest drehbar gelagert ist, sowie einen zweiten Querförderrotor (6a) aufweist, der an einem gegenüber der Schwinge (10) schwenkbaren Lenker (11) gelagert ist.
  11. Erntemaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Steuermittel (7) einen Steuerhebel (12) vorzugsweise in Form eines längenveränderbaren Zylinders zur Steuerung der Winkelstellung des genannten Lenkers (11) aufweist.
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