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DE102009017157B4 - Verfahren zur Versorgung eines elektrischen Schiffs-Bordnetzes mit Fremdenergie, Schiff mit einer derartigen Fremdenenergieversorgung sowie Nachrüstverfahren hierfür - Google Patents

Verfahren zur Versorgung eines elektrischen Schiffs-Bordnetzes mit Fremdenergie, Schiff mit einer derartigen Fremdenenergieversorgung sowie Nachrüstverfahren hierfür Download PDF

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DE102009017157B4
DE102009017157B4 DE102009017157A DE102009017157A DE102009017157B4 DE 102009017157 B4 DE102009017157 B4 DE 102009017157B4 DE 102009017157 A DE102009017157 A DE 102009017157A DE 102009017157 A DE102009017157 A DE 102009017157A DE 102009017157 B4 DE102009017157 B4 DE 102009017157B4
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electrical
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machine
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Kay Tigges
Bernhard De Vries
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Siemens Corp
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Siemens AG
Siemens Corp
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Abstract

Verfahren zur Versorgung eines elektrischen Schiffs-Bordnetzes (2) mit Fremdenergie, wobei das Schiff (1) eine elektrische Maschine (6) aufweist, die bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes (1) von zumindest einer Energiequelle (3, 28) an Bord des Schiffes (1) angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes (2) die elektrische Maschine (6) als ein Generator betrieben wird und hierbei mit Strom von zumindest einer Energiequelle (13) außerhalb des Schiffes derart indirekt angetrieben wird, dass sie einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes (2) zur Einspeisung in das Bordnetz (2) erzeugt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Versorgung eines elektrischen Schiffs-Bordnetzes mit Fremdenergie gemäß Patentanspruch 1 und ein Schiff mit einer Fremdenergieversorgung gemäß Patentanspruch 10. Ein Verfahren zur Nachrüstung einer derartigen Fremdenergieversorgung ist Gegenstand des Patentanspruchs 16.
  • Aus der WO 2004/028899 A1 ist ein elektrisches Schiffs-Bordnetz bekannt, über das elektrische Schiffsantriebsmotoren und andere Verbraucher von Dieselgeneratoren an Bord des Schiffes mit elektrischer Energie versorgt werden. Bei einer derartigen Eigenversorgung des Schiffes befinden sich die Dieselgeneratoren und somit die Energiequellen für den Betrieb der Schiffsantriebsmotoren und der anderen Verbraucher an Bord des Schiffes. Das Schiff weist noch einen zusätzlichen Dieselgenerator für den Hafenbetrieb auf, der mit dem Bordnetz verbunden werden kann. Alternativ kann das Bordnetz über einen Landanschluss gespeist werden. Bei einer derartigen Fremdenergieversorgung des Bordnetzes befindet sich die Energiequelle, die den über den Landanschluss in das Bordnetz eingespeisten Strom erzeugt, außerhalb des Schiffes. Der Landanschluss muss dabei einen Strom mit der Spannung und der Frequenz des Bordnetzes liefern. Derartige Landanschlüsse müssen somit speziell auf die Bedürfnisse (Frequenz und Spannung) des versorgten Schiffes ausgerichtet sein und stehen daher in vielen Häfen nicht zur Verfügung.
  • Bei einer Nachrüstung eines derartigen Landanschlusses in einem Schiff durch eine direkte Anbindung an das Bordnetz besteht weiterhin das Problem, dass hierzu in dem Schiff eine Schalt- und Überwachungseinrichtung für den Landanschluss nachgerüstet werden muss. Dies erfordert üblicherweise auch Eingriffe in die bestehenden Schalt- und Überwachungseinrichtungen und ist somit aufwendig und oftmals aus Platzgründen auch nicht möglich.
  • Aus der WO 2007/060244 A2 und der WO 2007/060189 A1 ist es bereits bekannt, einen am Bord des Schiffes befindlichen Stromrichter für den Landanschluss zu nutzen, um mit diesem den von dem Landanschluss gelieferten Strom mit von dem Bordnetz unterschiedlicher Frequenz und Spannung in einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes umzuwandeln. Manchmal ist jedoch an Bord des Schiffes kein hierzu geeigneter Stromrichter vorhanden sein.
  • Darüber hinaus offenbart die DE 10 2006 061 374 A1 die Nutzung eines Blindleistungsgenerators als Generator eines Abwärmenutzungssystems zur Eigenenergieversorgung eines Schiffes. Aus der DE 1 123 043 A ist es zudem bekannt, zwecks Fremdenergieversorgung von Schiffen über ein Schwimmdock mit einem Landanschluss einen Dieselgenerator und/oder eine Wechselstrommaschine und/oder eine Gleichstrommaschine zwecks Speisung mit Wechselstrom oder Gleichstrom zu koppeln.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Fremdenergieversorgung eines Schiffs-Bordnetzes anzugeben, mit dem vorgenannte Probleme vermieden werden können. Insbesondere soll das Verfahren durchführbar sein, ohne dass größere Änderungen bei den bestehenden Schalt- und Überwachungseinrichtungen an Bord des Schiffes notwendig sind. Es ist weiterhin Aufgabe der Erfindung, ein Schiff anzugeben, mit dem eine derartige Fremdenergieversorgung des Bordnetzes möglich ist. Weiterhin soll ein Verfahren angegeben werden, durch das mit relativ geringem Aufwand eine Fremdenergieversorgung in einem Schiff nachgerüstet werden kann.
  • Die auf das Verfahren gerichtete Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren gemäß Patentanspruch 1. Die auf das Schiff gerichtete Aufgabe wird gelöst durch ein Schiff mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10. Ein Verfahren zur Nachrüstung einer Fremdenergieversorgung ist Gegenstand des Patentanspruchs 16. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind jeweils Gegenstand der Unteransprüche.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Versorgung eines elektrischen Schiffs-Bordnetzes mit Fremdenergie, wobei das Schiff eine elektrische Maschine aufweist, die bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes von zumindest einer Energiequelle an Bord des Schiffes angetrieben wird, wird für eine Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes die elektrische Maschine als ein Generator betrieben und hierbei mit Strom von zumindest einer Energiequelle außerhalb des Schiffes derart angetrieben, dass sie einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes zur Einspeisung in das Bordnetz erzeugt.
  • Es wird somit für die Fremdenergieversorgung eine an Bord des Schiffes bereits vorhandene und bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes für einen ganz anderen Zweck benutzte elektrische Maschine genutzt. Die elektrische Maschine wird indirekt mit Strom von zumindest einer Energiequelle außerhalb des Schiffes angetrieben und dient dabei zur Umwandlung der Spannung und Frequenz des von dieser Energiequelle gelieferten Stromes in einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes. Hierdurch können die schon bestehenden Schalt- und Überwachungseinrichtungen der elektrischen Maschine an Bord des Schiffes für die Fremdenergieversorgung genutzt werden, so dass hierfür keine größeren Änderungen oder Nachrüstungen im Schiff notwendig sind. Außerdem wird durch die elektrische Maschine eine galvanische Trennung zwischen dem Bordnetz und der außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle erreicht. Hierdurch werden Überspannungsereignisse oder andere für das Bordnetz schädliche Einflüsse in der außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle oder in der elektrischen Verbindung zwischen dem Bordnetz und der außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle nicht in das Bordnetz übertragen und umgekehrt.
  • Bei der elektrischen Maschine kann es sich grundsätzlich um jede hinsichtlich ihrer Leistung geeignet dimensionierte elektrische Maschine (d. h. Motor oder Generator) an Bord des Schiffes handeln. Die elektrische Maschine kann bei der Eigenenergieversorgung dabei von der zumindest einen Energiequelle an Bord des Schiffes elektrisch oder auch mechanisch angetrieben werden. Bei einem elektrischen Antrieb kann die Stromversorgung von der Energiequelle direkt oder über das Bordnetz erfolgen.
  • Bei der sich an Bord des Schiffes befindlichen Energiequelle kann es sich um jede Art von Energiequelle handeln, die aus einem primären Energieträger (z. B. einem natürlichen oder künstlichen Brennstoff, Sonnenenergie, Wind) oder einem sekundären Energieträger (z. B. Abwärme einer Maschine) mechanische oder elektrische Energie erzeugt. Beispiele hierfür sind Dieselmotoren, Gasturbinen oder auch Dampfturbinen (letztere beispielsweise in Verbindung mit Abwärmenutzungssystemen), ggf. einschließlich eines davon angetriebenen Generators zur Stromerzeugung.
  • Bevorzugt wird eine elektrische Maschine an Bord des Schiffes genutzt, die bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes als ein Generator, insbesondere als ein Generator eines Abwärmenutzungssystems oder als ein Blindleistungsgenerator, verwendet wird, da diese Maschinen bereits eine für den Leistungsbedarf bei einer Fremdenergieversorgung benötigte Dimensionierung aufweisen und zudem bei einer Fremdenergieversorgung nicht betrieben werden müssen.
  • Alternativ wird bevorzugt eine elektrische Maschine genutzt, die bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes als ein Motor zum Antrieb einer Einrichtung an Bord des Schiffes, insbesondere zum Antrieb eines Querstrahlruders oder einer Pumpe, verwendet wird.
  • Bei der sich außerhalb des Schiffes befindlichen Energiequelle kann es sich um jede Art von Energiequelle handeln, die aus einem primären Energieträger (z. B. einem natürlichen oder künstlichen Brennstoff) oder einem sekundären Energieträger elektrische Energie erzeugt, wie beispielsweise um ein an Land befindliches Elektrizitätskraftwerk, ein schwimmendes Kraftwerk, eine schwimmfähige Hafenstromversorgung oder um eine Offshore-Plattform, wobei die beiden letzteren zur Stromerzeugung beispielsweise einen Generator und eine diesen antreibende Verbrennungskraftmaschine (z. B. eine Gasturbine oder ein Dieselmotor) aufweisen.
  • Die elektrische Maschine kann für ihren Antrieb mit dem Strom von der außerbordigen Energiequelle und für die Stromerzeugung für das Bordnetz jeweils ein eigenes Wicklungssystem aufweisen. Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung wird bei der Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes die elektrische Maschine jedoch von einem (separaten) elektrischen Motor angetrieben, der mit Strom von der außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle betrieben wird, wobei der elektrische Motor die elektrische Maschine derart antreibt, dass diese den Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes erzeugt.
  • Wenn der elektrische Motor bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes von der elektrischen Maschine abgekuppelt und nur bei der Fremdenergieversorgung mit der elektrischen Maschine gekuppelt ist, muss der elektrische Motor bei der Eigenversorgung des Schiffes nicht mitgedreht werden, wodurch Energieverluste vermieden werden.
  • Bevorzugt treibt der elektrische Motor bei der Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes die elektrische Maschine über ein Kraftübertragungselement an, das eine Drehbewegung des elektrischen Motors in eine für die Erzeugung des Stromes mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes benötigte Drehbewegung der elektrischen Maschine umwandelt. Hierdurch kann für den elektrischen Motor ein kostengünstiger Standardmotor, z. B. ein Asynchronmotor, zum Einsatz kommen. Die Anpassung der Drehzahl des elektrischen Motors an die für die Erzeugung des Stromes mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes benötigte Drehzahl der elektrischen Maschine kann dabei durch das Kraftübertragungselement erfolgen.
  • Bei dem Kraftübertragungselement handelt es sich bevorzugt um ein Zahnradgetriebe. In sehr kostengünstigen alternativen Ausgestaltungen können für das Kraftübertragungselement auch ein Kettengetriebe oder ein Riemengetriebe verwendet werden. Falls bei dem Kraftübertragungselement das Drehzahlübertragungsverhältnis veränderbar ist, kann der elektrische Motor auch bei einem Betrieb mit Strömen unterschiedlicher Spannung und Frequenz von unterschiedlichen Energiequellen flexibel an die auf Seite der elektrischen Maschine für die Erzeugung des Stromes mit der Spannung und Frequenz des Bordnetzes benötigte Drehzahl angepasst werden.
  • Um Spannungseinbrüche im Bordnetz bis hin zu einem Blackout des Schiffes bei einem Übergang von einer Eigenenergieversorgung zu einer Fremdenergieversorgung zu vermeiden, wird bevorzugt vor einem Übergang von der Eigenenergieversorgung zu der Fremdenergieversorgung die Phasenlage der Bordnetzspannung auf die Phasenlage der von der elektrischen Maschine erzeugten Spannung synchronisiert. Dies kann durch dem Fachmann geläufige Steuer- oder Regeleingriffe bei den bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes laufenden Stromerzeugern für das Bordnetz erfolgen (z. B. durch eine Anpassung von Drehzahl und Drehmoment von Dieselmotoren, die die Bordnetzgeneratoren antreiben).
  • Derartige Steuer- oder Regeleingriffe können vermieden werden, wenn umgekehrt vor dem Übergang von der Eigenenergieversorgung zu der Fremdenergieversorgung die Phasenlage der von der elektrischen Maschine erzeugten Spannung auf die Phasenlage der Bordnetzspannung synchronisiert wird. Wenn die elektrische Maschine durch einen Asynchronmotor angetrieben wird, der mit einem Schlupf die elektrische Maschine antriebt, kann dies besonders einfach dadurch ermöglicht werden, dass für die Zuschaltung genau ein solcher wiederkehrender Zeitpunkt abgewartet wird, bei dem die Phasenlage der von der elektrischen Maschine erzeugten Spannung synchron mit der Phasenlage der Bordnetzspannung ist. In anderen Fällen, z. B. im Fall eines Antriebes der elektrischen Maschine durch eine Synchronmaschine, kann eine Synchronisierung durch eine Steuerung oder Regelung der Phasenlage des dem elektrischen Motors zugeführten Stromes, z. B. mittels eines dem elektrischen Motor vorgeschalteten Stromrichters, erfolgen.
  • Für den Fall, dass für die Fremdenergieversorgung die elektrische Maschine von einem elektrischen Motor angetrieben wird, ist eine Synchronisierung auch dadurch möglich, dass die Drehzahl der elektrischen Maschine und die Drehzahl des elektrischen Motors mechanisch miteinander synchronisiert werden. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass in einem ersten Schritt, bei dem die elektrische Maschine und der elektrische Motor voneinander mechanisch entkuppelt sind, die elektrische Maschine, angetrieben mit Strom aus dem Bordnetz, und der elektrische Motor, angetrieben mit Strom von der außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle, unabhängig voneinander gestartet bzw. betrieben werden. Die elektrische Maschine wird dann bereits mit der Frequenz und Phasenlage des Bordnetzes betrieben. Anschließend werden in einem zweiten Schritt die elektrische Maschine und der elektrische Motor hinsichtlich ihrer Drehzahl mechanisch miteinander synchronisiert. Dies kann durch eine mechanische Kopplung der elektrische Maschine und des elektrische Motors durch Schließen einer zwischen der elektrischen Maschine und dem elektrischen Motor angeordneten Schaltkupplung erfolgen, die hierzu vorzugsweise als eine Reibschlusskupplung ausgebildet ist. Die Phasenlage der Spannung und des Stromes, mit dem der elektrische Motor betrieben wird, ist dann ohne Bedeutung.
  • Dieses Verfahren eignet sich sowohl zur Drehzahlsynchronisation von Synchron- als auch von Asynchronmaschinen. Auch können Synchronmaschinen problemlos mit Asynchronmaschinen synchronisiert werden. Bei einer Nachrüstung einer Fremdenergieversorgung sind durch dieses Verfahren keine Eingriffe in bestehende Synchronisierungsabläufe erforderlich.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Schiff mit einem Schiffs-Bordnetz, einer elektrischen Maschine und zumindest einer Energiequelle an Bord des Schiffes zum Antrieb der elektrischen Maschine bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes, ist für eine Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes die elektrische Maschine als ein Generator betreibbar und dabei derart mit Strom von zumindest einer Energiequelle außerhalb des Schiffes antreibbar ausgebildet, dass sie einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes zur Einspeisung in das Bordnetz erzeugt.
  • Die elektrische Maschine ist dabei bevorzugt als ein Generator, insbesondere als ein Generator eines Abwärmenutzungssystems oder als ein Blindleistungsgenerator, ausgebildet, der bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes zur Stromerzeugung dient.
  • Alternativ kann die elektrische Maschine als ein Motor ausgebildet sein, der bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes eine Einrichtung an Bord des Schiffes, insbesondere ein Querstrahlruder oder eine Pumpe, antreibt.
  • Von Vorteil umfasst das Schiff einen elektrischen Motor zum Antrieb der elektrischen Maschine bei der Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes, wobei der elektrische Motor über eine elektrische Verbindung mit der außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle verbindbar und mit dem Strom von dieser Energiequelle betreibbar ausgebildet ist, wobei der elektrische Motor derart ausgebildet und mit der elektrischen Maschine koppelbar oder gekoppelt ist, dass bei seinem Betrieb mit diesem Strom die von ihm angetriebene elektrische Maschine einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes erzeugt.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist eine Kupplung, insbesondere in einer Ausbildung als eine Reibschlusskupplung, zum betriebsmäßigen Kuppeln bzw. Abkuppeln des elektrischen Motors mit bzw. von der elektrischen Maschine vorhanden. Mit einer als eine Reibschlusskupplung ausgebildeten Kupplung kann – wie bereits vorstehend erläutert – besonders vorteilhaft eine mechanische Synchronisierung der Drehzahlen der elektrischen Maschine und des elektrischen Motors erfolgen.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das Schiff ein Kraftübertragungselement, insbesondere ein Getriebe, zur Umwandlung einer Drehbewegung des elektrischen Motors in eine für die Erzeugung des Stromes mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes benötigte Drehbewegung der elektrischen Maschine.
  • Die für das erfindungsgemäße Verfahren und seine vorteilhaften Ausgestaltungen genannten Vorteile gelten entsprechend für das erfindungsgemäße Schiff und seine jeweils korrespondierenden vorteilhaften Ausgestaltungen.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Nachrüstung einer Fremdenergieversorgung für ein elektrisches Schiffs-Bordnetzes in einem Schiff, wobei das Schiff eine elektrische Maschine aufweist, die bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes von zumindest einer Energiequelle an Bord des Schiffes angetrieben wird, wird in dem Schiff ein elektrischer Motor installiert, der mit der elektrischen Maschine zu deren Antrieb gekuppelt wird oder kuppelbar ist, wobei der elektrische Motor über eine elektrische Verbindung mit zumindest einer außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle verbindbar und mit Strom von dieser Energiequelle betreibbar ausgebildet ist, wobei der elektrische Motor derart ausgebildet und mit der elektrischen Maschine koppelbar oder gekoppelt ist, dass bei seinem Betrieb mit diesem Strom die von ihm angetriebene elektrische Maschine einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes erzeugt.
  • Für die Nachrüstung der Fremdenergieversorgung muss somit nur ein elektrischer Motor zum Antrieb der elektrischen Maschine in dem Schiff nachgerüstet werden. Hierbei kann ein kostengünstiger Asynchronmotor zum Einsatz kommen. Es können die schon bestehenden Überwachungs- und Schalteinrichtungen der elektrischen Maschine genutzt werden, so dass diesbezüglich größere Änderungen oder Nachrüstungen im Schiff vermieden werden können. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber einer Nachrüstung einer Fremdenergieversorgung mit einer direkten Verbindung des Bordnetzes mit einer außerbordigen Stromquelle, da diese eine aufwändige Nachrüstung einer zusätzlichen Überwachungs- und Schalteinrichtung im Schiff notwendig macht, für die oftmals kein Platz ist. Falls in dem Schiff bereits ein Anlaufmotor für die elektrische Maschine vorhanden ist, kann dieser auch durch den elektrischen Motor ersetzt werden, wodurch der Platzaufwand für die Nachrüstung des elektrischen Motors noch weiter verringert werden kann.
  • Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gemäß Merkmalen der Unteransprüche werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in den Figuren näher erläutert; darin zeigen:
  • 1 eine Nutzung einer Blindleistungsmaschine ohne Anlaufmotor zur Fremdenergieversorgung,
  • 2 eine Nutzung einer Blindleistungsmaschine mit Anlaufmotor zur Fremdenergieversorgung,
  • 3 eine Nutzung einer Blindleistungsmaschine zur Fremdenergieversorgung, wobei der Anlaufmotor durch einen größeren elektrischen Motor ersetzt wurde,
  • 4 eine Nutzung eines Generators eines Abwärmenutzungssystems zur Fremdenergieversorgung,
  • 5 eine Nutzung eines Generators eines Dieselgeneratorsatzes zur Fremdenergieversorgung,
  • 6 eine Nutzung eines elektrischen Antriebsmotors für ein Querstrahlruder zur Fremdenergieversorgung,
  • 7 eine Anordnung eines Fremdenergieversorgungs-Motors und der von ihm angetriebenen elektrischen Maschine in einer Linie,
  • 8 eine Anordnung eines Fremdenergieversorgungs-Motors auf der von ihm angetriebenen elektrischen Maschine,
  • 9 eine rechtwinklige Anordnung eines Fremdenergieversorgungs-Motors und der von ihm angetriebenen elektrischen Maschine.
  • Ein in 1 vereinfacht gezeigtes Schiff 1 umfasst ein Bordnetz 2 mit einer Nennspannung U1 und einer Nennfrequenz f1, mehrere mit dem Bordnetz 2 verbundene und von jeweils einem Dieselmotor 3 angetriebene Generatoren 4 zur Stromerzeugung für das Bordnetz 2 sowie einen an das Bordnetz 2 angeschlossenen Verbraucher 5. Eine über eine Glättungsdrossel 21 an das Bordnetz 2 angeschlossene elektrische Maschine in Form einer Blindleistungsmaschine (Blindleistungsgenerator) 6 dient zur Erzeugung von Blindleistung für das Bordnetz 2. Alternativ kann die Blindleistungsmaschine 6 auch direkt mit dem Bordnetz 2 verbunden sein.
  • Ein elektrischer Motor 7 ist über ein Getriebe 8 und eine Schaltkupplung 9 mit der Blindleistungsmaschine 6 kuppelbar. Die Schaltkupplung 9 erlaubt ein betriebsmäßiges Kuppeln bzw. Abkuppeln des elektrischen Motors 7 mit bzw. von der Maschine 6. Der elektrische Motor 7 ist über eine elektrische Leitung 11 mit einem landseitigen elektrischen Netz 12 verbindbar und mit Strom aus diesem Netz 12 betreibbar. Das landseitige Netz 12 wird von einer Energiequelle 13 mit einem Strom gespeist, der eine zu dem Bordnetz unterschiedliche Spannung U2 und Frequenz f2 aufweist.
  • Die üblicherweise als Synchronmotor ausgebildete Blindleistungsmaschine 6 ist Bestandteil eines Wellengenerator/-motorsystems 20, das neben der Glättungsdrossel 21 einen mit einer Propellerwelle 22 gekoppelten Wellengenerator/-motor 23, einen Erregerstromrichter 24, einen Anfahrstromrichter 25, einen maschinenseitigen Stromrichter 26 und einen netzseitigen Stromrichter 27 umfasst.
  • Bei einer Eigenversorgung des Schiffes 1 dienen zum einen die Dieselmotoren 3 als Energiequelle und treiben die Generatoren 4 an, die miteinander synchronisiert Strom mit einer Spannung U1 und einer Frequenz f1 in das Bordnetz 2 einspeisen. Eine weitere Energiequelle in Form einer Hauptmaschine 28 (z. B. ein großer Dieselmotor) treibt die Propellerwelle 22 und somit den Wellengenerator 23 an, der einen Strom mit einer vom Bordnetz unterschiedlichen Spannung U3 und Frequenz f3 erzeugt, der durch die Stromrichter 26, 27 in einen Strom mit der Spannung U1 und Frequenz f1 des Bordnetzes umgewandelt und über die Glättungsdrossel 21 in das Bordnetz 2 eingespeist wird. Da der Wellengenerator 23 keine Blindleistung liefern kann, muss diese durch die Blindleistungsmaschine 6 bereitgestellt werden. Die Blindleistungsmaschine 6 wird dabei mit Strom aus dem Bordnetz 2 bzw. vom Wellengenerator 23 betrieben. Hierbei ist die Blindleistungsmaschine 6 von dem Motor 7 abgekuppelt.
  • Der Anlauf der Blindleistungsmaschine 6 bis zum Erreichen der Netzfrequenz f1 erfolgt hierbei bei geöffnetem Schalter 14 mit Strom aus dem Bordnetz 2 über den Anfahrstromrichter 26 und den netzseitigen Stromrichter 27.
  • Für eine Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes 2 wird die Blindleistungsmaschine 6 als ein Generator betrieben, der Wirkleistung erzeugt. Hierzu wird der Wellengeneratorbetrieb eingestellt und die Blindleistungsmaschine 6 mittels des Schalters 14 von dem Netz 2 getrennt. Der elektrische Motor 7 wird mittels der Leitung 11 mit dem landseitigen Netz 12 verbunden. Anschließend wird die Blindleistungsmaschine 6 mit dem elektrischen Motor 7 gekuppelt und von diesem angetrieben. Der elektrische Motor 7 wird dabei mit Strom mit einer Spannung U2 und Frequenz f2 aus dem landseitigen Netz 12 betrieben und treibt die Blindleistungsmaschine 5 über das Getriebe 8 derart an, dass diese einen Strom mit Spannung U1 und Frequenz f1 des Bordnetzes 2 erzeugt.
  • Der elektrische Motor 7 und das Übersetzungsverhältnis des Getriebes 8 sind dabei derart auf die Blindleistungsmaschine 6 abgestimmt, dass bei einem Betrieb des elektrischen Motors 7 mit einem Strom mit der Spannung U2 und der Frequenz f2 aus dem Netz 12 die Blindleistungsmaschine 6 derart angetrieben wird, dass sie mit einer Drehzahl rotiert, bei der sie einen Strom mit der Spannung U1 und Frequenz f1 des Bordnetzes 2 erzeugt.
  • Um Spannungseinbrüche im Netz bei einem Umschalten von Eigenenergieversorgung zu Fremdenergieversorgung zu vermeiden, muss in einer Übergangsphase kurzzeitig gleichzeitig eine Stromeinspeisung durch einen oder mehrere der Generatoren 4 und durch die Blindleistungsmaschine 6 erfolgen. Hierzu müssen die Phasenlagen der von dem einen oder mehreren Generatoren 4 erzeugten Spannung und der von der Blindleistungsmaschine 6 erzeugten Spannung miteinander synchronisiert werden.
  • Vor einem Übergang von einer Eigenenergieversorgung zu einer Fremdenergieversorgung, d. h. vor einem Zuschalten der Blindleistungsmaschine 6 zu dem Netz 2, wird deshalb die Phasenlage der Spannung des Bordnetzes 2 durch eine entsprechende Ansteuerung der Dieselmotoren 3 auf die Phasenlage der von der Blindleistungsmaschine 6 erzeugten Spannung synchronisiert. Erst nach dieser Synchronisation wird die Blindleistungsmaschine 6 über den Schalter 14 dem Bordnetz 2 zugeschaltet und anschließend der oder die verbleibenden Generatoren 4 vom Bordnetz 2 weggeschaltet.
  • Alternativ kann auch die Phasenlage der von der Blindleistungsmaschine 6 erzeugten Spannung mit der Phasenlage der Spannung des Bordnetzes 2 synchronisiert werden. Dies ist besonders einfach dann möglich, wenn der elektrische Motor 7 als eine Asynchronmaschine ausgebildet ist, da sich bei einer solchen Maschine aufgrund des Schlupfes die Phasenlage ständig ändert und für die Zuschaltung zu dem Netz 2 nur ein Zeitpunkt abgewartet werden muss, bei dem die Phasenlagen synchron sind. In anderen Fällen, z. B. im Fall eines Antriebes der Blindleistungsmaschine durch eine Synchronmaschine, kann eine Synchronisierung durch eine Steuerung oder Regelung der Phasenlage des dem elektrischen Motors 7 zugeführten Stromes, z. B. mittels eines dem elektrischen Motor 7 vorgeschalteten Stromrichters, erfolgen.
  • Bei einem Übergang von einer Fremdenergieversorgung zu einer Eigenenergieversorgung muss zur Vermeidung von Spannungseinbrüchen in ähnlicher Weise entweder die Phasenlage der von dem zuerst gestarteten Generators 4 erzeugten Spannung mit der Phasenlage der Spannung des Bordnetzes 2 bzw. der von ihm gespeisten Blindleistungsmaschine 6 oder umgekehrt die Phasenlage der Spannung des Bordnetzes 2 bzw. der Blindleistungsmaschine 6 mit der Phasenlage der von dem zuerst gestarteten Generators 4 erzeugten Spannung synchronisiert werden.
  • Für die Eigenenergieversorgung des Schiffes 1 kann die Blindleistungsmaschine 6 mittels der Kupplung 9 auch wieder von dem elektrischen Motor 7 abgekuppelt werden.
  • In beiden geschilderten Fällen werden für die Synchronisation die Blindleistungsmaschine 6 und der elektrische Motor 7 miteinander gekuppelt, wobei jedoch der Schalter 14 geöffnet und somit die Blindleistungsmaschine 6 vom Bordnetz 2 getrennt ist. Erst nach erfolgter elektrischer Synchronisation wird die Blindleistungsmaschine 6 über den Schalter 14 dem Bordnetz 2 zugeschaltet und anschließend werden der oder die verbleibenden Generatoren 4 vom Bordnetz 2 weggeschaltet.
  • Neben einer derartigen „elektrischen” Synchronisation hinsichtlich Frequenz und Phasenlage ist jedoch auch eine „mechanische” Synchronisation möglich. Im Unterschied zu der elektrischen Synchronisation wird für die mechanische Synchronisation der Schalter 14 geschlossen, d. h. die Blindleistungsmaschine 6 ist mit dem Bordnetz 2 verbunden, und die Blindleistungsmaschine 6 ist mittels der Kupplung 9 mechanisch von dem elektrischen Motor 7 abgekuppelt. In einem ersten Schritt werden dann die Blindleistungsmaschine 6, angetrieben mit Strom aus dem Bordnetz 2 mit der Frequenz f1, und der elektrische Motor, angetrieben mit Strom aus dem landseitigen Netz 12 mit der Frequenz f2, unabhängig voneinander gestartet und betrieben. Die Blindleistungsmaschine 6 wird dann mit der Frequenz und Phasenlage des Bordnetzes 2 betrieben. Anschließend werden in einem zweiten Schritt die Blindleistungsmaschine 6 und der elektrische Motor 7 durch Schließen der Schaltkupplung 9 mechanisch miteinander synchronisiert. Die Schaltkupplung 9 ist hierzu als eine Reibschlusskupplung ausgebildet, so dass sich durch den Reibschluss auf Seite der Blindleistungsmaschine 6 und des elektrischen Motors 7 die jeweils gleiche Drehzahl einstellt. Bei einer Nachrüstung einer Fremdenergieversorgung sind durch dieses Verfahren keine Eingriffe in bestehende Synchronisierungsabläufe erforderlich.
  • Die Fremdenergieversorgung kann statt aus dem landseitigen elektrischen Netz 12 auch beispielsweise von einem schwimmenden Kraftwerk, einer schwimmenden Hafenstromversorgung oder einer Offshore-Plattform erfolgen.
  • Ein in 2 gezeigtes Schiff 1 unterschiedet sich von dem in 1 gezeigten Schiff dadurch, dass zum Anlaufen der Blinleistungsmaschine 6 bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes 1 ein kleiner Anlaufmotor 29 vorhanden ist, der über einen Anfahrstromrichter 30 direkt aus dem Netz 2 gespeist wird. Die Blindleistungsmaschine 6 ist hierbei an ihrem einen Wellenende mit dem Anfahrmotor 29 gekoppelt und an ihrem anderen Wellenende mit dem elektrischen Motor 7 koppelbar. Die Leistung des elektrischen Motors 7 ist hierbei deutlich größer als die Leistung des Anfahrmotors 29.
  • Bei einem in 3 gezeigten Schiff 1 ist der Anlaufmotor 29 durch den elektrischen Motor 7 ersetzt. Der elektrische Motor 7 übernimmt somit sowohl die Funktion des Anlaufmotors für den Anlauf der Blindleistungsmaschine 6 bei einem Wellengeneratorbetrieb, d. h. bei einer Eigenenergieversorgung, als auch die Funktion eines Fremdversorgungsmotors bei einer Fremdenergieversorgung des Schiffes 1. Der elektrischen Motor 7 kann hierbei mittels eines Schalters 31 wahlweise mit einem Anfahrstromrichter 30 oder mit der Leitung 11 verbunden werden. Die Kupplung 9 kann hierbei wahlweise als eine Schaltkupplung oder als eine starre Verbindungskupplung ausgeführt sein.
  • Bei einem in 4 gezeigten Schiff 1 wird für die Fremdenergieversorgung ein Generator 46 eines nur teilweise dargestellten Abwärmenutzungssystems 40 verwendet, das Abwärme einer Verbrennungskraftmaschine zum Antrieb des Schiffes in elektrische Energie umwandelt. Das Abwärmenutzungssystem 40 umfasst zum Antrieb des Generators 46 eine Abgasturbine 42 und eine Dampfturbine 43, die über eine Kupplung 44 mit einem Wellenende des Generators 46 kuppelbar sind. Weiterhin ist der Generator 46 an seinem anderen Wellenende über eine Kupplung 9 und ein Getriebe 8 mit dem elektrischen Motor 7 kuppelbar. Bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes 1 ist der Generator 46 mit der Abgasturbine 42 und der Dampfturbine 43 gekuppelt und wird von diesen mechanisch angetrieben, wohingegen er von dem elektrischen Motor 7 abgekuppelt ist. Der Antrieb erfolgt somit indirekt durch die Verbrennungskraftmaschine als Energiequelle.
  • Für eine Fremdenergieversorgung wird der Generator 46 mittels der Kupplung 44 von der Abgasturbine 42 und der Dampfturbine 43 getrennt und stattdessen mittels der Kupplung 9 mit dem elektrischen Motor 7 gekuppelt. Der elektrische Motor 7 wird über die Leitung 11 mit dem Landnetz 12 verbunden und mit Strom aus diesem Netz betrieben. Er treibt dabei den Generator 46 derart an, dass dieser einen Strom mit der Spannung U1 und Frequenz f1 des Bordnetzes 2 erzeugt.
  • Bei einem in 5 gezeigten Schiff 1 wird für die Fremdenergieversorgung ein Generator 56 eines Dieselgeneratorsatzes 50 verwendet. Der Generator 56 ist hierzu an seinem einen Wellenende über eine Kupplung 52 mit einem Dieselmotor 51 kuppelbar und an seinem anderen Wellenende über eine Kupplung 9 und ein Getriebe 8 mit dem elektrischen Motor 7 kuppelbar. Bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes 1 ist der Generator 56 mit dem Dieselmotor 51 als Energiequelle gekuppelt und wird von diesem mechanisch angetrieben, wohingegen er von dem elektrischen Motor 7 abgekuppelt ist. Für eine Fremdenergieversorgung wird der Generator 56 mittels der Kupplung 52 von dem Dieselmotor 51 getrennt und stattdessen über die Kupplung 9 mit dem Motor 7 gekuppelt. Der elektrische Motor 7 wird über die Leitung 11 mit dem Landnetz 12 verbunden und mit Strom aus diesem Netz betrieben. Er treibt dabei den Generator 56 derart an, dass dieser einen Strom mit der Spannung U1 und Frequenz f1 des Bordnetzes 2 erzeugt.
  • Bei einem in 6 gezeigten Schiff 1 wird für die Fremdenergieversorgung ein elektrischer Antriebsmotor 66 einer Quer strahlrudereinrichtung 60 genutzt. Der Antriebsmotor 66 ist an seinem einen Wellenende über eine Kupplung 62 mit einem Querstrahlruder 61 koppelbar und an seinem anderen Wellenende über eine Kupplung 9 und ein Getriebe 8 mit dem elektrischen Motor 7 kuppelbar. Bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes 1 ist der Antriebsmotor 66 mit dem Querstrahlruder 61 gekuppelt und treibt das Querstrahlruder 61 an, wobei er mit Strom aus dem Bordnetz 2 betrieben wird, d. h. mit Energie von einer oder mehreren der Dieselmotoren 3 als Energiequelle(n). Hierbei ist der Antriebsmotor 66 von dem elektrischen Motor 7 abgekuppelt. Für eine Fremdenergieversorgung wird der Antriebsmotor 66 mittels der Kupplung 9 von dem Querstrahlruder 61 abgekuppelt und stattdessen über die Kupplung 9 mit dem Motor 7 gekuppelt. Der elektrische Motor 7 wird über die Leitung 11 mit dem Landnetz 12 verbunden und mit Strom aus diesem Netz betrieben. Er treibt dabei den als Generator betriebenen Antriebsmotor 66 derart an, dass dieser einen Strom mit der Spannung U1 und Frequenz f1 des Bordnetzes 2 erzeugt.
  • Das Verfahren zum Übergang von Eigenenergieversorgung zur Fremdenergieversorgung bzw. umgekehrt mit den damit verbundenen Synchronisierungsvorgängen kann in den in 2 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispielen prinzipiell ähnlich erfolgen wie in den in Zusammenhang mit 1 erläuterten Fällen.
  • Wie in 7 dargestellt, können die elektrischen Maschinen 6, 46, 56, 66, der elektrische Motor 7 und das zwischengeschaltete Getriebe 8 in einer Linie in dem Schiff 1 angeordnet sein.
  • Bei sehr geringen Platzverhältnissen können – wie in 8 gezeigt – die elektrischen Maschine 6, 46, 56, 66 und der elektrische Motor 7 auch rechtwinklig zueinander angeordnet sein, wobei die Kraftübertragung beispielsweise über ein als Winkelgetriebe ausgebildetes Getriebe 8 erfolgen kann.
  • Alternativ kann – wie in 9 dargestellt – der elektrische Motor 7 auch auf oder oberhalb der elektrischen Maschinen 6, 46, 56, 66 angeordnet sein, wobei die Kraftübertragung beispielsweise über ein Getriebe 8 oder einen Kettenantrieb erfolgen kann, das bzw. der an einer ihrer Stirnflächen angeordnet ist.

Claims (16)

  1. Verfahren zur Versorgung eines elektrischen Schiffs-Bordnetzes (2) mit Fremdenergie, wobei das Schiff (1) eine elektrische Maschine (6) aufweist, die bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes (1) von zumindest einer Energiequelle (3, 28) an Bord des Schiffes (1) angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes (2) die elektrische Maschine (6) als ein Generator betrieben wird und hierbei mit Strom von zumindest einer Energiequelle (13) außerhalb des Schiffes derart indirekt angetrieben wird, dass sie einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes (2) zur Einspeisung in das Bordnetz (2) erzeugt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes (1) die elektrische Maschine (6) als ein Generator, insbesondere als ein Generator eines Abwärmenutzungssystems (40) oder als ein Blindleistungsgenerator, verwendet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes (1) die elektrische Maschine (6) als ein Motor zum Antrieb einer Einrichtung (60) an Bord des Schiffes, insbesondere eines Querstrahlruders (61) oder einer Pumpe, verwendet wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes (2) die elektrische Maschine (6) von einem elektrischen Motor (7) angetrieben wird, der mit dem Strom von der außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle (13) betrieben wird, wobei der elektrische Motor (7) die elektrische Maschine (6) derart antreibt, dass diese den Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes (2) erzeugt.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Motor (7) bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes (1) von der elektrischen Maschine (6) abgekuppelt und bei der Fremdenergieversorgung mit der elektrischen Maschine (6) gekuppelt ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Motor (7) bei der Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes (2) die elektrische Maschine (6) über ein Kraftübertragungselement (8) antreibt, das eine Drehbewegung des elektrischen Motors (7) in eine für die Erzeugung des Stromes mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes (2) benötigte Drehbewegung der elektrische Maschine (6) umwandelt.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem Übergang von einer Eigenenergieversorgung zu einer Fremdenergieversorgung die Phasenlage der Spannung des Bordnetzes (2) auf die Phasenlage der von der elektrischen Maschine (6) erzeugten Spannung synchronisiert wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem Übergang von einer Eigenenergieversorgung zu einer Fremdenergieversorgung die Phasenlage der von der elektrischen Maschine (6) erzeugten Spannung auf die Phasenlage der Spannung des Bordnetzes (2) synchronisiert wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem Übergang von einer Eigenenergieversorgung zu einer Fremdenergieversorgung die Drehzahl der elektrische Maschine (6) und die Drehzahl des elektrischen Motors (7) mechanisch miteinander synchronisiert werden.
  10. Schiff (1) mit einem Schiffs-Bordnetz (2), einer elektrischen Maschine (6) und zumindest einer Energiequelle (3, 28) an Bord des Schiffes (1) zum Antrieb der elektrischen Maschine (6) bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes (1), dadurch gekennzeichnet, dass für eine Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes (2) die elektrische Maschine (6) als ein Generator betreibbar ist und dabei derart indirekt mit Strom von zumindest einer Energiequelle (13) außerhalb des Schiffes (1) antreibbar ausgebildet ist, dass sie einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes (2) zur Einspeisung in das Bordnetz (2) erzeugt.
  11. Schiff (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Maschine (6) als ein Generator, insbesondere als ein Generator eines Abwärmenutzungssystems (40) oder als ein Blindleistungsgenerator, ausgebildet ist, der bei der Eigenenergieversorgung des Schiffes (1) zur Stromerzeugung dient.
  12. Schiff (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Maschine (6) als ein Motor ausgebildet ist, der bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes eine Einrichtung (60) an Bord des Schiffes, insbesondere ein Querstrahlruder (61) oder eine Pumpe, antreibt.
  13. Schiff (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, gekennzeichnet durch einen elektrischen Motor (7) zum Antrieb der elektrischen Maschine (6) bei der Fremdenergieversorgung des Schiffs-Bordnetzes (2), wobei der elektrische Motor (7) über eine elektrische Verbindung (12) mit der außerhalb des Schiffes angeordneten Energiequelle (13) verbindbar und mit dem Strom von dieser Energiequelle (13) betreibbar ausgebildet ist, wobei der elektrische Motor (7) derart ausgebildet und mit der elektrischen Maschine (6) koppelbar oder gekoppelt ist, dass bei seinem Betrieb mit diesem Strom die von ihm angetriebene elektrische Maschine (6) einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes (2) erzeugt.
  14. Schiff (1) nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Kupplung, insbesondere in einer Ausbildung als eine Reibschlusskupplung, zum betriebsmäßigen Kuppeln bzw. Abkuppeln des elektrischen Motors (7) mit bzw. von der elektrischen Maschine (6).
  15. Schiff (1) nach Anspruch 13 oder 14, gekennzeichnet durch ein Kraftübertragungselement (8), insbesondere ein Getriebe, zur Umwandlung einer Drehbewegung des elektrischen Motors (7) in eine für die Erzeugung des Stromes mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes (2) benötigte Drehbewegung der elektrischen Maschine (6).
  16. Verfahren zur Nachrüstung einer Fremdenergieversorgung für ein elektrisches Schiffs-Bordnetzes (2) in einem Schiff (1), wobei das Schiff (1) eine elektrische Maschine (6) aufweist, die bei einer Eigenenergieversorgung des Schiffes (1) von zumindest einer Energiequelle (3, 28) an Bord des Schiffes angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fremdenergieversorgung in dem Schiff (1) ein elektrischer Motor (7) installiert wird, der mit der elektrischen Maschine (6) zu deren Antrieb gekuppelt wird oder kuppelbar ist, wobei der elektrische Motor (7) über eine elektrische Verbindung (12) mit einer außerhalb des Schiffes (1) angeordneten Energiequelle (13) verbindbar und mit Strom von dieser Energiequelle betreibbar ausgebildet ist, wobei der elektrische Motor (7) derart ausgebildet und mit der elektrischen Maschine (6) koppelbar oder gekoppelt ist, dass bei seinem Betrieb mit diesem Strom die von ihm angetriebene elektrische Maschine (6) einen Strom mit der Frequenz und Spannung des Bordnetzes (2) zur Einspeisung in das Bordnetz (2) erzeugt.
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