-
[Technisches Gebiet]
-
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Pulver, das für die Herstellung von Lithiumgranulatbasismaterialien verwendet wird, und eine Walz- und Granuliervorrichtung, die zur Herstellung von Lithiumkeramikkügelchen dient.
-
[Technischer Hintergrund]
-
Zurzeit wird das Herstellungsverfahren zur Reproduktion von Kügelchen, bei welchem gebrauchte Lithiumkeramikkügelchen, die aus Kernfusionsreaktoren verbraucht sind, wiederaufbereitet werden, vom Standpunkt der effektiven Nutzung natürlicher Ressourcen und der Reduzierung von Kosten bei jenem Gebrauch entwickelt, um ein Kügelchen zu erhalten, in dem das seltene und teure 6Li konzentriert ist. Was konventionellerweise vorgeschlagen wurde, ist ein indirektes Nassverfahren der Art, dass die gebrauchten Lithiumkeramikkügelchen geschmolzen werden können und dann der Lithiumgehalt in der flüssigen Lösung durch ein Carbonsäuresalz-Sedimentationsverfahren gesammelt werden kann. Das indirekte Nassverfahren hat sich noch nicht als eines der Lithiumkeramikkügelchen-Herstellungsverfahren etabliert, da der Schmelzgrad für Lithiumcarbonat hoch und sein Wiederaufbereitungsprozess komplex ist.
-
JP 11-228130 A (1999) offenbart ein Lithiumkeramikteilchen-Herstellungsverfahren, das einen Beschichtungsvorgangsschritt zum Bilden des Überzugs umfasst, der sich aus dem Metalloxid auf der Oberfläche des Li
2O-Teilchens zusammensetzt, aus dem das Li
2O-Pulver besteht; einem Granulierungsvorgangsschritt zum Bilden von Teilen aus dem Basispulver unter Verwendung des Li
2O-Pulvers mit der Beschichtung, die durch den Beschichtungsvorgangsschritt erhalten wird; und einem Sintervorgangsschritt zum Bilden von Keramikteilchen durch Erwärmen der Teilchen, die in dem Granulierungsvorgangsschritt erhalten wurden.
-
Das Journal of Nuclear Materials 307–311 (2002), Seiten 823–826, beschreibt Keramikpellets aus Li4SiO4, Li2SiO3 und LiAlO2 auch mit einer Lithium-6-Isotopen-Konzentration per se.
-
Aus dem Artikel ”Advances in Ceramics” (1990), 27 (Fabr. Prop. Ceram. 2), Seiten 77–93, sind Lithium-Keramikpellets aus LiAlO2, Li2ZrO)3 und Li4SiO4 auch mit Lithium-6-Isotopen per se bekannt.
-
Über die Verfahren zur Herstellung von Pulvern zur Herstellung der Lithiumgranulatbasismaterialien sagen diese Druckschriften nichts aus.
-
[Zusammenfassung der Erfindung]
-
Zur Herstellung von Lithiumkügelchen dienen die folgenden Vorgangsschritte; (1) ein Lithiumauflösungssammelvorgang, das heißt, das Auflösen und Sammeln von 6Li als seltene natürliche Ressource; (2) ein Entfernungsvorgang zum Entfernen aktivierter Verunreinigungen (hauptsächlich 6Co) in der flüssigen Lösung, die durch den Lithiumauflösungs und -sammelvorgang erhalten wurde; (3) ein Qualitätsregelungsvorgang für die gesamte Li-Komponente, 6Li, Ti, Si, Zr und Al vor der Herstellung von Lithiumkügelchen; und (4) ein Herstellungsvorgang von Lithiumkügelchen.
-
Obwohl viele Versuche unternommen wurden, kostengünstige und praktische Massenproduktionstechnologien bei gleichzeitiger Optimierung dieser Vorgänge zu erhalten, ist es sogar bis heute nicht gelungen, solche Technologien zu schaffen.
-
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Herstellungsverfahrens und einer Herstellungsvorrichtung zur Erzeugung von Pulver für die Herstellung von Lithiumgranulatbasismaterialien und Lithiumkeramikkügelchen, die eine kostengünstige und praktische Massenproduktion zur Lösung der vorstehend beschriebenen Probleme ermöglichen.
-
Die vorliegende Erfindung ist auf Lithiumkeramiken gerichtet, wie etwa Lithiumtitanat (Li2TiO3), Lithiumsilicat (Li2SiO3 und Li4SiO4), Lithiumzirconat (Li2ZrO3 und Li4ZrO4) und Lithiumaluminat (LiAlO2), obwohl die Beschreibung nachstehend auf Lithiumtitanat (Li2TiO3) stellvertretend für Lithiumkeramiken gerichtet ist.
-
Die vorliegende Erfindung stellt ein Herstellungsverfahren für die Herstellung von Pulver zur Erzeugung von Lithiumgranulatbasismaterialien bereit, gekennzeichnet durch Bilden des Mischpulverkörpers, indem feine H2TiO3-Teilchen mit feinen Teilchen, welche LiOH·H2O enthalten, vermischt werden und indem Pulver zur Herstellung von Lithiumgranulatbasismaterialien durch Erhitzen des gemischten Pulverkörpers hergestellt wird.
-
Die vorliegende Erfindung sieht auch ein Herstellungsverfahren für die Herstellung von Pulver zur Erzeugung von Lithiumgranulatbasismaterialien vor, gekennzeichnet durch die Analyse des 6Li/7Li-Verhältnisses von feinen Teilchen, die LiOH·H2O enthalten, bevor feine H2TiO3-Teilchen mit feinen Teilchen, die LiOH·H2O enthalten vermischt werden, und anschließendes Bilden des Mischpulverkörpers, indem feine H2TiO3-Teilchen mit feinen Teilchen, die 6LiOH·H2O enthalten, vermischt werden.
-
Die vorliegende Erfindung stellt ebenfalls ein Herstellungsverfahren für die Herstellung von Pulver zur Erzeugung von Lithiumgranulatbasismaterialien bereit, gekennzeichnet durch die Analyse des Li/Ti-Verhältnisses feiner Teilchen, die LiOH·H2O enthalten, bevor feine H2TiO3-Teilchen mit feinen Teilchen vermischt werden, die LiOH·H2O enthalten, und anschließendes Einstellen der zu vermischenden Menge von H2TiO3.
-
Die vorliegende Erfindung sieht ebenfalls ein Herstellungsverfahren für die Herstellung von Pulver zur Erzeugung von Lithiumgranulatbasismaterialien als Li(6Li)2TiO3 vor, gekennzeichnet durch die Analyse des Li/Ti-Verhältnisses des Pulverkörpers und anschließendes Einstellen der zu vermischenden Menge von H2TiO3.
-
Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Herstellungsverfahren für die Herstellung von Pulver zur Erzeugung von Lithiumgranulatbasismaterialien bereit, gekennzeichnet durch die Herstellung feiner Teilchen, die LiOH·H2O einschließen, durch Auflösen von gebrauchtem Li2TiO3 mit H2O2 und Dekontaminieren radioaktiver Komponenten.
-
In der vorliegenden Erfindung wird das H2TiO3-Pulver mit feinen Teilchen vermischt, die LiOH·H2O enthalten, wie oben beschrieben, welche ein Herstellungsverfahren und eine Herstellungsvorrichtung für die Herstellung von Pulver zur Erzeugung von Lithiumgranulatbasismaterialien bereitstellen können, um eine kostengünstige und praktische Massenproduktion zu ermöglichen, und welche Lithiumkeramikkügelchen durch Bilden vermischter feiner Teilchen vorsehen können.
-
[Kurze Beschreibung der Zeichnungen]
-
1 ist ein schematischer Ablauf der Vorgänge in der Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung.
-
2 ist eine schematische Darstellung eines XRD-Messergebnisses, welches zeigt, dass zerkleinerte und vermischte Materialien von 2LiOH·H2O + H2TiO3 bei Normaltemperatur LiTiOx durch die Festphasenreaktion bei Normaltemperatur erzeugen.
-
3 ist eine schematische Darstellung eines XRD-Messergebnisses, welches zeigt, dass vermischte Materialien von 2,4LiOH·H2O + H2TiO3 bei Normaltemperatur die vermischte Phase von Li2TiO3 und Li4TiO4 durch Erhitzen in der Luft bei einer Temperatur von 1000°C erzeugen.
-
4 ist das Prüfungsergebnis des Lithiumkeramik-Wiederaufbereitungsvorgangs in der Ausführungsform, die mittels Beispiel unter Verwendung von Lithiumtitanat (Li2TiO3) als repräsentatives Material von Lithiumkeramik veranschaulicht ist.
-
5 ist die Konfiguration, welche eine Walz- und Granuliervorrichtung zur Herstellung von Lithiumkeramikkügelchen veranschaulicht.
-
[Beschreibung von Ausführungsformen]
-
Die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben.
-
1 zeigt den Vorgangsablauf der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführungsform betrifft insbesondere ein Herstellungsverfahren zur Herstellung von Pulver für Lithiumgranulatbasismaterialien im Komponenteneinstellungsvorgang im Prozessablauf.
-
In 1 besteht das Herstellungsverfahren für recycelte Li2TiO3-Kügelchen in dieser Ausführungsform aus dem Auflösungsvorgang (2) von gebrauchtem Li2TiO3 (1), dem Reinigungsvorgang (3), dem Komponenteneinstellungsvorgang (4) und dem Granuliervorgang (5).
-
Der Auflösungsvorgang (2) soll gebrauchtes Li2TiO3-Pulver durch H2O2 + H2O auflösen, um die hoch wirksame Auflösung und Sammlung der Komponente Li zu ermöglichen. Es ist gestattet, H2SiO3-, H2ZrO3- oder Al(OH)3-Pulver anstelle von Li2TiO3-Pulver zu verwenden. Obwohl diese Ausführungsform mittels Beispiel unter Verwendung von Li2TiO3 beschrieben ist, kann der Vorgang in dieser Ausführungsform gleichermaßen als Vorgang unter Verwendung von H2SiO3, H2ZrO3 oder Al(OH)3 angewendet werden.
-
Der Reinigungsvorgang (3) ist ein Dekontaminierungsvorgang, um 60Co (typische radioaktive Verunreinigungen) in der Li2TiO3-Lösung mit Holzkohle, die mit 8-Hydroxychinolinol imprägniert ist, zu dekontaminieren, welche die hoch wirksame Dekontamination des Spurenelements von radioaktiven Verunreinigungen in der hochdichten Li-Lösung ermöglicht.
-
Im Komponenteneinstellungsvorgang (4) wird die gereinigte LiOH-Lösung (11), die durch den Reinigungsvorgang erhalten wurde, durch Dehydrieren und Trocknen (12) verarbeitet, um einen LiOH·H2O-Kristall zu erzeugen und schließlich werden feine Teilchen (13), die LiOH·H2O enthalten, durch Zerkleinern des Kristalls gebildet.
-
Der Vorgangsablauf (A) ist in der obigen Erläuterung beschrieben, in welchem gebrauchtes Li2TiO3 (1) durch den Auflösungsvorgang (2) und den Reinigungsvorgang (3) verarbeitet wird, und weiterhin wird die gereinigte LiOH-Lösung (11) durch den Dehydrierungs- und Trocknungsvorgang (12) verarbeitet und schließlich werden die feinen Teilchen, die LiOH·H2O einschließen, gebildet. Es ist zu bemerken, dass die feinen Teilchen, die LiOH·H2O (1') einschließen, das als kommerzielles Produkt erhältlich ist, verwendet werden können, ohne den Vorgangsablauf (A) anzuwenden. Dieser alternative Vorgangsablauf ist durch (B) gezeigt.
-
Der Komponenteneinstellungsvorgang (4) in dieser Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass feine Teilchen verwendet werden, die LiOH·H2O einschließen.
-
Bei (14) wird das 6Li/7Li-Verhältnis im Pulver, das LiOH·H2O (13) einschließt, analysiert. Auf der Grundlage des identifizierten Verhältnisses wird der Pulverkörper <gemischt> (16) durch Vermischen des 6LiOH-Pulvers (15) mit Pulver, das LiOH·H2O (13) einschließt, gebildet.
-
Trotz des Auflösungsvorgangs und des Reinigungsvorgangs von gebrauchtem Li2TiO3 kann beobachtet werden, dass der 6Li-Gehalt unter den gesamten Lithiumkomponenten, wie die Komponente in der Lithium(LiOH)-Lösung, die durch Auflösen und Sammeln der Lithiumkomponente und Entfernung der radioaktiven Verunreinigungen erhalten wird, aufgrund einer Tritiumerzeugungsreaktion durch die Neutronenbestrahlung im Zusammenhang mit der Kernspaltungsreaktion erschöpft ist und dass die Titankomponente weniger als ihren erforderlichen Anteil in Beziehung zu dem ausgehenden Lithiumgehalt beträgt, da es sein kann, dass die Titankomponente im Auflösungsvorgang nicht gut gesammelt wurde. Das 6Li/7Li-Verhältnis und das Li/Ti-Verhältnis werden beide eingestellt, um Li2TiO3-Kügelchen wiederherzustellen, die als Tritiumbrüter auf der Grundlage von 6Li der seltenen Ressource, welche gesammelt und gereinigt wurde, verwendet werden sollen.
-
Als Komponenteneinstellungsvorgang kann LiOH·H2O (Lithiumhydroxid-Monohydrat) erhalten werden, indem der Wassergehalt in der LiOH-Lösung, die durch den Sammel- und Reinigungsvorgang erhalten wurde, verdampft und entfernt wird und danach die restlichen Materialien getrocknet werden. Als nächstes kann LiOH·H2O zerkleinert und danach mit 6Li angereichertes LiOH-Pulver zugegeben werden, während gleichzeitig das 6Li/7Li-Verhältnis gemessen wird, um das bezeichnete Isotopenverhältnis für Lithium zu erhalten. Zusätzlich kann das Li/Ti-Verhältnis (17) gemessen werden und dann kann H2TiO3(Metatitansäure)-Pulver (18) zugegeben und vermischt werden, um den Mangel an der Titankomponente auszugleichen.
-
Der Komponenteneinstellungsvorgang (4) gemäß der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Mischpulverkörper (19) von LiOH·H2O und H2TiO3 gebildet wird.
-
Der Mischkörper von LiOH·H2O und H2TiO3 wird als Pulver gebildet. Dieser Mischpulverkörper kann erhitzt (bei einer Temperatur zwischen 300°C und 500°C kalziniert) werden, und danach wird Pulver (21) zur Erzeugung von Granulatbasismaterialien durch die Reaktion [2LiOH·H2O + H2TiO3 → Li2TiO3 + 4H2O] erhalten. Dieser Erhitzungsvorgang wird bei einer Temperatur von unter 1000°C, bevorzugt zwischen 300°C und 500°C, durchgeführt. Falls dieser Mischkörper in diesem Stadium verfestigt oder ein Teil der feinen Teilchen verfestigt wird, ist es bevorzugt, den verfestigten Mischkörper zu zerkleinern und Pulver zuzubereiten, das in fein zerteilten Teilchen gebildet ist, um Li2TiO3-Kügelchen hoher Qualität (was eine homogene Verteilung von Li und Ti und zu bevorzugende Kristallphasen bedeutet) zu erhalten.
-
Das Pulver zur Herstellung von Granulatbasismaterialien, das durch den vorstehend beschriebenen Komponenteneinstellungsvorgang erhalten wurde, wird zu Rohmaterial für Li2TiO3-Granularbasismaterialien, die durch das folgende Walz- und Granulierverfahren hergestellt werden sollen.
-
In dem obigen Vorgang erzeugtes Pulver zur Herstellung von Granulatbasismaterialien wird weiter durch das Walz- und Granulierverfahren im Granuliervorgang (5) verarbeitet, um zu recycelten Li2TiO3-Kügelchen zu werden.
-
Eine Festphasenreaktion tritt in den vermischten Materialien von LiOH·H2O und H2TiO3 auf, wenn sie bei Normaltemperaturen unter Druck gesetzt und zerkleinert werden. Aus dem Röntgendiffraktions(XRD)-Messergebnis (2) wird beobachtet, dass die vermischten zerkleinerten Materialien von 2LiOH·H2O und H2TiO3 bei Normaltemperaturen in der vermischten Phase bleiben, worin eine Festphasenreaktion bei Normaltemperaturen bewirkt wird. Als Nächstes wird, wenn die vermischten zerkleinerten Materialien von 2LiOH·H2O und H2TiO3 bei Normaltemperaturen bei einer Temperatur von 500°C kalziniert werden, die Kristallphase von Li2TiO3 erzeugt, obwohl dessen Kristallisation nicht vollständig hergestellt ist. Wenn weiterhin die vermischten zerkleinerten Materialien von 2LiOH·H2O und H2TiO3 bei einer Temperatur von 1000°C (in der Luft) erhitzt werden, wird die Einkristallphase von Li2TiO3 vollständig entwickelt.
-
Das Li/Ti-Verhältnis kann leicht durch die Festphasenreaktion gesteuert werden. Beispielsweise wird im Fall von 2,4LiOH·H2O + H2TiO3 mit erhöhtem Li-Anteil die vermischte Phase von Li2TiO3 und Li2TiO4 beobachtet (3). Es kann aus 3 festgestellt werden, dass Li2TiO3 erzeugt wird, so dass es Li4TiO4 mit einem konstanten Anteil enthält und dass Li2,4TiO4 als resultierende Gesamtzusammensetzung erzeugt wird.
-
In dem Fall, dass H2TiO3-Pulver verwendet wird, kann Lithiumtitanat (Li2TiO3) hergestellt werden. Andererseits kann in dem Fall, dass H2SiO3-, H2ZrO3- oder Al(OH)3-Pulver, Lithiumsilicat (Li2SiO3, Li4SiO4) bzw. Lithiumzirconat (Li2ZrO3, Li4ZrO4) bzw. Lithiumaluminat (LiAlO2) hergestellt werden.
-
In dieser Ausführungsform wird Pulver zum Herstellen von Lithiumgranulatbasismaterialien durch den Vorgang hergestellt, in dem einzelne mit Lithium vermischte Pulverkörper durch Mischen von feinen H2TiO3-, H2SiO3-, H2ZrO3- und Al(OH)3-Teilchen einzeln mit feinen Teilchen, die LiOH·H2O einschließen, gebildet und dann jene Mischpulverkörper zum Herstellen von Lithiumtitanat (Li2TiO3), Lithiumsilicat (Li2SiO3, Li4SiO4), Lithiumzirconat (Li2ZrO3, Li4ZrO4) und Lithiumaluminat (LiAlO2) erhitzt werden.
-
In dieser Ausführungsform wird das 6Li/7Li-Verhältnis in den feinen Teilchen, die LiOH·H2O einschließen, analysiert, bevor die feinen Teilchen, die LiOH·H2O einschließen, und die feinen Teilchen von H2TiO3, H2SiO3, H2ZrO3 und Al(OH)3 vermischt werden, und danach werden die feinen Teilchen von H2TiO3, H2SiO3, H2ZrO3 und Al(OH)3 mit den feinen Teilchen, die 6LiOH·H2O einschließen, vermischt, um den Pulverkörper zu bilden.
-
In dieser Ausführungsform wird jeweils der individuelle Anteil von Ti, Si, Zr und Al zu Li in den feinen Teilchen, die LiOH·H2O einschließen, analysiert, bevor die feinen Teilchen, die LiOH·H2O einschließen, und die feinen Teilchen von H2TiO3, H2SiO3, H2ZrO3 und Al(OH)3 vermischt werden, und danach wird die individuelle Menge der zu vermischenden feinen Teilchen von H2TiO3, H2SiO3, H2ZrO3 und Al(OH)3 eingestellt.
-
In dieser Ausführungsform wird beim Mischen der feinen Teilchen von LiOH·H2O mit den feinen Teilchen von H2TiO3, H2SiO3, H2ZrO3 und Al(OH)3 der individuelle Anteil von Ti, Si, Zr und Al zu Li durch Einstellen der individuellen Menge feiner Teilchen von H2TiO3, H2SiO3, H2ZrO3 und Al(OH)3 geändert.
-
In dieser Ausführungsform wird der individuelle Anteil von 6Li, Ti, Si, Zr und Al zur Gesamtmenge von Li in dem Pulverkörper analysiert und dann wird Pulver zur Herstellung von Lithiumgranulatbasismaterialien mit 6Li, das mit Lithiumtitanat (Li2TiO3), Lithiumsilicat (Li2SiO3, Li4SiO4), Lithiumzirconat (Li2ZrO3, Li4ZrO4) und Lithiumaluminat (LiAlO2) angereichert ist, dadurch hergestellt, dass die individuelle Menge feiner Teilchen von 6LiOH·H2O, H2TiO3, H2SiO3, H2ZrO3 und Al(OH)3 eingestellt wird.
-
In dieser Ausführungsform werden feine Teilchen, die LiOH·H2O einschließen, durch auflösen von gebrauchtem Lithiumtitanat (Li2TiO3), Lithiumsilicat (Li2SiO3, Li4SiO4), Lithiumzirconat (Li2ZrO3, Li4ZrO4) und Lithiumaluminat (LiAlO2) mit H2O2 und durch Dekontaminieren radioaktiver Komponenten hergestellt.
-
Gemäß dieser Ausführungsform wird anerkannt werden, dass Lithiumkeramikkügelchen als Lithiumtitanat (Li2TiO3), Lithiumsilicat (Li2SiO3, Li4SiO4), Lithiumzirconat (Li2ZrO3, Li4ZrO4) und Lithiumaluminat (LiAlO2) hergestellt werden können, die durch ein Walz- und Granulierverfahren aus Pulver zur Herstellung von Lithiumgranulatbasismaterialien bereitgestellt werden, die durch eines der vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren hergestellt wurden.
-
4 veranschaulicht das zusammengefasste Prüfungsergebnis des Lithiumkeramik-Wiederaufbereitungsvorgangs dieser Ausführungsform.
-
Die vorteilhaften Merkmale in dem vorstehend beschriebenen Lithiumkeramik-Wiederaufbereitungsvorgang kann die Probleme 1 bis 4 lösen, wie in 4 gezeigt. Für das erste Problem ist es, da der Auflösungsvorgang als der Vorgang vorgesehen ist, in dem nur die Li-Komponente korrigiert wird, nicht erforderlich, organische Säure in dem Vorgang zu verwenden. Für das zweite Problem, im Reinigungsvorgang, können radioaktive Verunreinigungen wie etwa 60Co in der Li-Lösung bei hohen Temperaturen durch Verwenden eines Absorptionsmittels, das mit einem Chelatbildner (8-Hydroxychinolinol) imprägniert ist, dekontaminiert werden, und da die Lithiumkomponente (einschließlich 6Li) und Titankomponente als festes Pulver unter der gut entworfenen Bedingung für eine Niedrigtemperatur-Festphasenreaktion der Lithiumkomponente und Titankomponente zugeführt werden können, kann die Messsteuerung im Komponenteneinstellungsvorgang zum Einstellen des 6Li/7Li-Verhältnisses und des Li/Ti-Verhältnisses vereinfacht werden, was zu einer vorteilhaften Komponentensteuerung und Zusammensetzungssteuerung für Li-Kügelchen führt. Für den Kügelchengranuliervorgang in der letzten Stufe kann, da ein „Walz- und Granulierverfahren”, das eine kostengünstige Massenproduktion ermöglicht, anstelle des herkömmlichen Sol/Gel-Prozesses eingesetzt wird, ein derartiges Problem wie die Erzeugung einer organischen Abfalllösung gelöst werden.
-
Gemäß dem Komponenteneinstellungsvorgang (4) in dieser Ausführungsform, wie vorstehend beschrieben, gibt es die folgenden Vorteile:
- – Einfachere Messsteuerung
- – Niedrigtemperatur-Festphasenreaktion
- – Kostengünstige Massenproduktion
-
5 veranschaulicht die Walz- und Granuliervorrichtung 100 zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien. Die Walz- und Granuliervorrichtung 100 ist als Walz- und Granuliervorrichtung, zu der Kalzinierungs- und Erhitzungsfunktionen hinzugefügt sind, konfiguriert.
-
Die Walz- und Granuliervorrichtung 100 zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien besteht aus einem elektrischen Ofen zur Kalzinierung 101, einem Walz- und Granulierteil 102, einem Stromzufuhr- und Steuerungssystem 103, einem Abgasverarbeitungssystem 104, einem Lithiumkeramik-Rohmaterialeingabemechanismus 105, einem Granulatbasisbindemittel-Eingabemechanismus 106, einem Granulatbasismaterial-Sammelmechanismus 107 und einem Verschlussmechanismus 108.
-
Der elektrische Ofen zur Kalzinierung 101, der mit dem Lithiumkeramikmaterial-Eingabemechanismus 105 verknüpft ist, besteht aus dem Elektroofen-Hauptkörper 111, in den Pulver für Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien als Lithiumkeramik-Rohmaterial eingegeben wird, dem Heizgerät 112, das um den Elektroofenkörper herum vorgesehen ist, und dem äußeren Rahmen 113, der außerhalb des Heizgeräts vorgesehen ist.
-
Das Eingabepulver zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien wird durch das Heizgerät 112 erhitzt und seine Wasserkomponente wird entfernt. Somit ist der Elektroofen zur Kalzinierung 101 als Mittel zur Entfernung des Wassergehalts durch Kalzinierung zusammengesetzt, um das Pulver zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien zu kalzinieren und seinen Wassergehalt zu entfernen.
-
Das Pulver zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien wird, nachdem es kalziniert und sein Wassergehalt entfernt worden ist, unter Steuerung durch den Verschlussmechanismus 108 zu dem Walz- und Granulierteil 102 transportiert. Das Walz- und Granulierteil 102 weist einen Hauptkörper 114, die am unteren Teil des Körpers 114 vorgesehene Rotorklinge 116 und die Drehwelle 115 zum Drehen der Rotorklinge 116 auf. Der Hauptkörper 114 ist durch den Verschlussmechanismus 108 mit dem Elektroofen zur Kalzinierung 101 verknüpft sowie mit dem Granulatbasisbindemittel-Eingabemechanismus 106 verbunden.
-
Das transportierte Pulver zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien kann mit dem von dem Granulatbasisbindemittel-Eingabemechanismus 106 eingegebenen Bindemittel vermischt und dann von der rotierenden Rotorklinge 116 gewalzt werden, um zu Granulatteilchen geformt zu werden. Auf diese Weise können Lithiumkeramikkügelchen als Lithiumtitanat (Li2TiO3), Lithiumsilicat (Li2SiO3, Li4SiO4), Lithiumzirconat (Li2ZrO3, Li4ZrO4) und Lithiumaluminat (LiAlO2) hergestellt werden.
-
Die geformten Lithiumkeramikkügelchen können durch den Granulatbasismaterial-Sammelmechanismus 107 eingesammelt werden. Somit ist das Walz- und Granulierteil als Walz- und Granuliereinrichtung zum Bilden von Lithiumkeramikkügelchen zusammengesetzt.
-
Der Elektroofen zur Kalzinierung 101 und das Walz- und Granulierteil 102 werden durch das Stromzufuhr- und Steuersystem 103 für Erhitzungs-, Walz- und Eingabesteuervorgänge gesteuert.
-
Der Elektroofen-Hauptkörper 113 des Elektroofens zur Kalzinierung 101 und der Hauptkörper 114 des Walz- und Granulierteils 102 sind durch die Rohre 121 bzw. 122 mit dem Abgasverarbeitungssystem 104 verbunden und das Abgas wird durch das Abgasverarbeitungssystem 104 verarbeitet und ausgestoßen.
-
Das Pulver zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien, das wie vorstehend beschrieben hergestellt wurde, wird durch Kalzinierungs-, Erhitzungs- und Wassergehaltentfernungsmittel kalziniert und sein Wassergehalt entfernt, danach wird es gewalzt und granuliert und schließlich können Lithiumkeramikkügelchen als Lithiumtitanat (Li2TiO3), Lithiumsilicat (Li2SiO3, Li4SiO4), Lithiumzirconat (Li2ZrO3, Li4ZrO4) oder Lithiumaluminat (Li-AlO2) hergestellt werden.
-
Wie vorstehend beschrieben, werden gemäß dieser Ausführungsform Kalzinierungs-, Erhitzungs- und Wassergehaltentfernungsmittel zum Kalzinieren des Pulvers zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien, die durch irgendeines der vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren hergestellt werden, und zum Entfernen seines Wassergehalts bereitgestellt, und Walz- und Granuliermittel zum Walzen und Granulieren des Pulvers zur Herstellung von Lithiumkeramik-Granulatbasismaterialien, das durch Kalzinieren, Erhitzen und Entfernen des Wassergehalts verarbeitet wird, werden vorgesehen, und dann können Lithiumkeramikkügelchen als Lithiumtitanat (Li2TiO3), Lithiumsilicat (Li2SiO3, Li4SiO4), Lithiumzirconat (Li2ZrO3, Li4ZrO4) oder Lithiumaluminat (Li-AlO2) hergestellt werden.