[go: up one dir, main page]

DE102009015976A1 - Ventil mit drehbarem Ventilglied - Google Patents

Ventil mit drehbarem Ventilglied Download PDF

Info

Publication number
DE102009015976A1
DE102009015976A1 DE102009015976A DE102009015976A DE102009015976A1 DE 102009015976 A1 DE102009015976 A1 DE 102009015976A1 DE 102009015976 A DE102009015976 A DE 102009015976A DE 102009015976 A DE102009015976 A DE 102009015976A DE 102009015976 A1 DE102009015976 A1 DE 102009015976A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve member
housing
housing channel
mouth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102009015976A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102009015976B4 (de
Inventor
Ulrich Kees
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Festo SE and Co KG
Original Assignee
Festo SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Festo SE and Co KG filed Critical Festo SE and Co KG
Priority to DE200910015976 priority Critical patent/DE102009015976B4/de
Publication of DE102009015976A1 publication Critical patent/DE102009015976A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102009015976B4 publication Critical patent/DE102009015976B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/04Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having cylindrical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0407Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having cylindrical surfaces; Packings therefor with particular plug arrangements, e.g. particular shape or built-in means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Abstract

Es wird ein Ventil mit einem drehbaren Ventilglied (7) vorgeschlagen, wobei das Ventilglied (7) von einem Durchgangskanal (23) durchsetzt ist, der mit einer ersten Durchgangskanalmündung (24) zu einem Umfangsabschnitt (44) des Ventilgliedes (7) ausmündet, der weniger stark gekrümmt ist als ein als Schließfläche (46) fungierender anderer Umfangsabschnitt (43) des Ventilgliedes (7). Das Ventilglied (7) kann in eine Schließstellung verdreht werden, in der es mit seiner Schließfläche (46) an einer einen Gehäusekanal (26) umrahmenden Dichtfläche (47) anliegt. Da die Drehachse des Ventilgliedes (7) mit dem Krümmungszentrum (46a) der Schließfläche (46) zusammenfällt, unterliegt die Dichtfläche (47) einer geringeren Beanspruchung, wenn das Ventilglied (7) die Offenstellung einnimmt und folglich der weniger stark gekrümmte Umfangsabschnitt (44) an der Dichtfläche (47) anliegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft Ventil mit drehbarem Ventilglied, mit einem Ventilgehäuse, das eine Ventilkammer begrenzt, in der ein um eine Drehachse verdrehbares Ventilglied angeordnet ist, das an seiner bezüglich der Drehachse radial nach außen orientierten Mantelfläche eine erste Durchgangskanalmündung eines es durchsetzenden Durchgangskanals aufweist, die bei in eine Offenstellung verdrehtem Ventilglied mit einer umfangsseitig in die Ventilkammer einmündenden und von einer der Mantelfläche des Ventilgliedes zugewandten Dichtfläche umrahmten ersten Gehäusekanalmündung eines im Ventilgehäuse verlaufenden ersten Gehäusekanals fluchtet, wobei mindestens ein Umfangsabschnitt der Mantelfläche des Ventilgliedes eine als Kreiszylinderfläche ausgebildete Schließfläche bildet, die bei in eine Schließstellung gedrehtem Ventilglied unter Abdeckung der ersten Gehäusekanalmündung an der Dichtfläche anliegt.
  • Ein aus der DE 30 23 927 A1 bekanntes Ventil dieser Art verfügt über ein schalenförmig ausgebildetes Ventilglied mit einer als Schließfläche fungierenden kreiszylindrischen Mantelfläche. In der Schließstellung liegt die Schließfläche an einer am Gehäuse fixierten Dichtfläche an, die eine zu einem ersten Gehäusekanal gehörende erste Gehäusekanalmündung umrahmt. Dadurch ist das Ventil abgesperrt. Zum Öffnen des Ventils wird das Ventilglied um eine Drehachse verdreht, so dass sich die Schließfläche von der Dichtfläche entfernt und ein das Ventilglied durchsetzender Durchgangskanal mit dem vorgenannten Gehäusekanal fluchtet. Indem die Drehachse des Ventilglieds zweifach exzentrisch zum Krümmungszentrum der Schließfläche platziert ist, kann einer Beschädigung der Dichtfläche beim Verdrehen des Ventilgliedes vorgebeugt werden, da die Schließfläche beim Verdrehen des Ventilgliedes von der Dichtfläche abhebt. Die Herstellung und Lagerung des Ventilgliedes ist allerdings relativ aufwändig. Auch besteht die Problematik, dass sich das Ventilglied aufgrund der herrschenden Hebelverhältnisse möglicherweise unerwünscht verdreht, wenn das Ventil in Verbindung mit hohen Fluidkräften Erschütterungen ausgesetzt ist.
  • Aus der DE-PS 666 017 ist ein Absperrventil bekannt, dessen Ventilglied kugelförmig ausgebildet und zum gleichen Zweck wie das Ventilglied der DE 30 23 927 A1 exzentrisch drehgelagert ist.
  • Aus der DE 203 04 623 U1 ist ein Drehschieberventil bekannt, das ein kreiszylindrisches Ventilglied aufweist, welches von einer im Ventilgehäuse angeordneten gummielastischen Buchse umschlossen ist. Die Buchse dient zur Drehlagerung und gleichzeitigen Abdichtung. Aufgrund der von der Buchse ausgeübten radialen Vorspannung kann bei der Drehbetätigung des Ventilgliedes, insbesondere nach längerer Betriebspause, eine gewissen Schwergängigkeit auftreten. Auch der Verschleiß wird durch das Anpressen der Buchse an das Ventilglied begünstigt.
  • Aus der DE-AS 1 055 905 ist eine Absperrvorrichtung bekannt, bei der die Dichtfläche an einem im Ventilgehäuse verschiebbar gelagerten Ringkolben angeordnet ist. Der Ringkolben wird durch Federkraft an das Ventilglied angedrückt, was beim Ver drehen des Ventilgliedes einen erhöhten Verschleiß zur Folge haben kann.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Ventil mit drehbarem Ventilglied zu schaffen, das sich trotz hoher Abdichtqualität durch einen geringen Verschleiß auszeichnet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist in Verbindung mit den eingangs genannten Merkmalen vorgesehen, dass das Krümmungszentrum der Schließfläche mit der Drehachse des Ventilgliedes zusammenfällt und dass die erste Durchgangskanalmündung an einem sich in der Umfangsrichtung des Ventilgliedes an die Schließfläche anschließenden weiteren Umfangsabschnitt der Mantelfläche des Ventilgliedes angeordnet ist, der als Zylinderfläche mit bezüglich der Schließfläche geringerer Krümmung ausgebildet ist.
  • Auf diese Weise liegt die Zylinderfläche des die erste Durchgangskanalmündung aufweisenden weiteren Umfangsabschnittes radial innerhalb der Mantelfläche eines die Schließfläche beinhaltenden gedachten Kreiszylinders. Ventilglied und Dichtfläche können derart relativ zueinander angeordnet werden, dass die Schließfläche in der Schließstellung des Ventilgliedes mit der für eine zuverlässige Abdichtung angestrebten Vorspannung an der Dichtfläche anliegt. Nimmt das Ventilglied die Offenstellung ein, liegt der Dichtfläche der weitere Umfangsabschnitt gegenüber, der aufgrund seiner geringeren Krümmung die Dichtfläche im Vergleich zur Schließfläche weniger stark oder überhaupt nicht beaufschlagt. Da sich der Überdeckungsgrad zwischen der Schließfläche und der Dichtfläche beim Verdrehen des Ventilgliedes allmählich verändert, wird die Dichtfläche bei der Ventilbetätigung mit sich verändernder Flächenüberdeckung von der Schließfläche beaufschlagt, was zum einenden Verschleiß und zum anderen die er forderliche Drehbetätigungskraft reduziert. Gleichwohl lässt sich das Ventilglied und somit das gesamte Ventil relativ einfach und kostengünstig herstellen.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Es ist zweckmäßig, den weiteren Umfangsabschnitt der Mantelfläche wie die Schließfläche in Form einer Kreiszylinderfläche auszubilden. Deren Krümmungsradius ist dann größer als derjenige der Schließfläche.
  • Als optimale Platzierung der Drehachse wird eine Position auf der Mittelsenkrechten der Querschnittsfläche der in der Schließstellung zu verschließenden ersten Gehäusekanalmündung angesehen. Hier kann ein durch den ersten Gehäusekanal zugeführtes Fluid das Ventilglied in der Schließstellung nur symmetrisch beaufschlagen, so dass auch unter ungünstigen Umgebungsbedingungen ein unerwünschtes selbsttätiges Verdrehen des Ventilgliedes ausgeschlossen ist.
  • Vorzugsweise wird die Anordnung so getroffen, dass das Umschalten zwischen der Schließstellung und der Offenstellung ein Verdrehen des Ventilgliedes von 90° erfordert. Insbesondere in diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn die Schließfläche und der weitere Umfangsabschnitt derart relativ zueinander angeordnet sind, dass ihre beiden Krümmungszentren bei Einnahme der Offenstellung des Ventilgliedes gemeinsam auf der Mittelsenkrechten der Querschnittsfläche der ersten Gehäusekanalmündung liegen, allerdings mit einem gewissen Versatz in der Achsrichtung der Mittelsenkrechten.
  • Die Umfangserstreckung des die erste Durchgangskanalmündung aufweisenden weiteren Umfangsabschnittes beträgt zweckmäßigerweise zumindest im Wesentlichen 90°.
  • Ein sanfter Übergang zwischen den diversen Umfangsabschnitten der Mantelfläche des Ventilgliedes ist gewährleistet, wenn sich der weitere Umfangsabschnitt direkt an die Schließfläche anschließt.
  • Vorzugsweise setzt sich die Mantelfläche des Ventilgliedes aus lediglich zwei Umfangsabschnitten zusammen, und zwar aus einem die mindestens eine Schließfläche enthaltenden kreiszylindrischen Umfangsabschnitt und dem zylindrischen, vorzugsweise ebenfalls kreiszylindrischen weiteren Umfangsabschnitt. Die Schließfläche kann dabei je nach Auslegung des Ventils und insbesondere in Abhängigkeit davon, ob die der ersten Durchgangskanalmündung entgegengesetzte zweite Durchgangskanalmündung auch an der Mantelfläche oder stirnseitig am Ventilglied angeordnet ist, nur einen Teil oder den gesamten erstgenannten kreiszylindrischen Umfangsabschnitt einnehmen. Jedenfalls erstreckt sich der kreiszylindrische Umfangsabschnitt auf diese Weise zwischen den beiden ineinander entgegengesetzte Umfangsrichtungen weisenden Endbereichen des die erste Durchgangskanalmündung aufweisenden weiteren Umfangsabschnittes.
  • Zweckmäßig ist eine Ausgestaltung, bei der der weitere Um fangsabschnitt in der Offenstellung des Ventilgliedes an der Dichtfläche anliegt, aufgrund seines geringeren Abstandes zur Drehachse die Pressung der Dichtfläche jedoch verglichen mit der Schließstellung verringert ist. Man kann somit erreichen, dass die Mantelfläche des Ventilgliedes unabhängig von der Drehposition ständig an der Dichtfläche anliegt, so dass sich zwischen Dichtfläche und Mantelfläche des Ventilgliedes keine die Dichtqualität beeinträchtigenden Verunreinigungen ablagern können.
  • Die Dichtfläche ist zweckmäßigerweise von einem elastisch nachgiebigen Material gebildet, insbesondere ein Material mit gummielastischen Eigenschaften. Vorzugsweise ist sie Bestandteil einer sich am Ventilgehäuse abstützenden, die erste Kanalmündung umschließenden ringförmigen Dichtung. Selbige kann direkt am Ventilgehäuse fixiert sein oder ist in vorteilhafter Weise Bestandteil einer koaxial in den zugeordneten Gehäusekanal eingesetzten ringförmigen Dichtungspatrone. Zur axialen Fixierung einer solchen Dichtungspatrone kann in den zugeordneten Gehäusekanal ein ringförmiges Schraubelement eingeschraubt sein.
  • Um das Ventil als Absperrventil einsetzen zu können, mündet der Durchgangskanal zweckmäßigerweise mit einer bezüglich der ersten Durchgangskanalmündung in Umfangsrichtung versetzten zweiten Durchgangskanalmündung zur Mantelfläche des Ventilgliedes aus, wobei diese zweite Durchgangskanalmündung selbstverständlich außerhalb der Schließfläche liegt. Ein das Ventilgehäuse durchsetzender zweiter Gehäusekanal mündet umfangsseitig so in die Ventilkammer ein, dass er in der Offenstellung mit dem Durchgangskanal kommuniziert und folglich eine Fluidströmung zwischen den beiden Gehäusekanälen möglich ist. Da es zum Absperren des Fluiddurchganges ausreicht, die Schließfläche vor die erste Durchgangskanalmündung zu verlagern, muss der zum zweiten Gehäusekanal gehörenden zweiten Gehäusekanalmündung kein eigenes gummielastisches Dichtmittel zugeordnet sein.
  • Der Durchgangskanal könnte in dem Ventilglied auch einen dahingehenden Verlauf haben, dass seine zweite Durchgangskanal mündung stirnseitig am Ventilglied angeordnet und axial orientiert ist.
  • Soll das Ventil als 3/2-Wegeventil betrieben werden, bildet man den Durchgangskanal des Ventilgliedes mit drei in Umfangsrichtung zueinander versetzten Durchgangskanalmündungen aus und sieht außerdem zweckmäßigerweise drei Gehäusekanäle vor, von denen zwei Stück mit einer Dichtfläche ausgestattet sind, mit denen die Schließfläche des Ventilgliedes abwechselnd kooperieren kann.
  • Bei einem besonders einfachen Aufbau des Ventils ist das Ventilgehäuse von einer Durchtrittsöffnung durchsetzt, in die ein das Ventilglied ausbildender einstückiger Drehkörper eingesteckt ist, der auf der einen Seite einen außerhalb des Ventilgehäuses angeordneten Drehbetätigungsabschnitt aufweist und auf der entgegengesetzten Seite mit einem Halteelement verrastet ist, das sich zur Fixierung des Drehkörpers am Ventilgehäuse abstützt.
  • Das Ventilglied kann mehrere in seiner Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnete kreiszylindrische Schließflächen aufweisen, insbesondere derart, dass wenigstens zwei solcher Schließflächen alternativ in einer Schließstellung positionierbar sind. Es eröffnet sich auf diese Weise insbesondere die Möglichkeit, das Ventilglied zum Absperren des Fluiddurchganges ausgehend von seiner Offenstellung wahlweise im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
  • 1 eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ventils in einer perspektivischen Darstellung,
  • 2 das Ventil aus 1 im Längsschnitt gemäß Schnittlinie II-II in der Offenstellung des Ventilgliedes,
  • 3 einen Längsschnitt durch das Ventil aus 1 gemäß Schnittlinie III-III, wiederum in der Offenstellung des Ventilgliedes,
  • 4 einen Längsschnitt analog 2 durch das Ventil aus 1, wobei das Ventilglied die Schließstellung einnimmt,
  • 5 einen Längsschnitt analog 3 durch das Ventil aus 1, wobei das Ventilglied die Schließstellung einnimmt, und
  • 6 bis 8 vergrößerte Einzeldarstellungen des Ventils im Bereich des Ventilgliedes und des ihm zugeordneten ersten Gehäusekanals in einem Längsschnitt gemäß Schnittlinie III-III, wobei 6 die Offenstellung, 7 eine Zwischenstellung und 8 die Schließstellung zeigt.
  • Das in seiner Gesamtheit mit Bezugsziffer 1 bezeichnete Ventil ist beim Ausführungsbeispiel als 2/2-Wegeventil konzipiert und insbesondere als Absperrventil einsetzbar. Durch einfache Modifikation, beispielsweise wie in 5 gepunktet eingezeichnet, kann das Ventil 1 als auch 3/2-Wegeventil betrieben werden.
  • Das Ventil 1 verfügt überein Ventilgehäuse 2, beispielsweise aus Kunststoff und/oder aus Metall bestehend, das eine Ventilkammer 3 umgrenzt, die vorzugsweise Bestandteil einer das Ventilgehäuse 2 quer zu seiner Längsachse 4 durchsetzenden Durchtrittsöffnung 5 ist. Die Ventilkammer 3 ist bevorzugt kreiszylindrisch konturiert und verfügt über eine zur Längsachse 4 des Ventilgehäuses 2 rechtwinkeligen Längsachse 6.
  • In der Ventilkammer 3 sitzt drehbar ein längliches Ventilglied 7. Zu seiner Drehbetätigung ist es mit einem außerhalb des Ventilgehäuses 2 angeordneten, beispielsweise als Knebel ausgebildeten Drehbetätigungsabschnitt 8 drehfest verbunden. Vorzugsweise sind das Ventilglied 7 und der Drehbetätigungsabschnitt 8 einstückige Bestandteile eines in die Durchtrittsöffnung 5 eingesteckten Drehkörpers 12.
  • Die Einstecktiefe des Drehkörpers 12 ist durch eine im Übergangsbereich zwischen dem Drehbetätigungsabschnitt 8 und dem Ventilglied 7 ausgebildete erste Anschlagfläche 13 des Drehkörpers 12 definiert, die an der Außenfläche des Ventilgehäuses 2 anliegt. Damit der Drehkörper 12 in Achsrichtung der Längsachse 6 unbeweglich am Ventilgehäuse 2 fixiert ist, ist an der dem Drehbetätigungsabschnitt 8 entgegengesetzten Stirnseite des Ventilgliedes 7 von außen her ein Halteelement 14 fixiert, das mit einer der ersten Anschlagfläche 13 zugewandten zweiten Anschlagfläche 15 ebenfalls am Ventilgehäuse 2 abgestützt ist. Das Halteelement 14 ist zweckmäßigerweise durch Rastverbindungsmittel 11 am Ventilglied 7 befestigt.
  • Die Ventilkammer 3 ist zur Umgebung hin axial durch je eine ringförmige Dichtung 16, 17 abgedichtet, die am Ventilglied 7 fixiert ist und mit der Innenumfangsfläche der Durchtrittsöffnung 5 in Dichtkontakt steht.
  • Das Ventilglied 7 hat eine Längsachse 18, die zweckmäßigerweise mit der Längsachse 6 der Ventilkammer 3 zusammenfällt. Die bezüglich der Längsachse 18 radial nach außen weisende Umfangsfläche des Ventilgliedes 7 sei als Mantelfläche 22 bezeichnet.
  • Innerhalb der Ventilkammer 3 ist das Ventilglied 7 von einem Durchgangskanal 23 quer durchsetzt. Dieser mündet an in Umfangsrichtung zueinander beabstandeten Stellen mit einer ersten Durchgangskanalmündung 24 und einer zweiten Durchgangskanalmündung 25 zu der Mantelfläche 22 aus. Vorzugsweise erstreckt sich der Durchgangskanal 23 linear und insbesondere rechtwinkelig zu der Längsachse 18 durch das Ventilglied 7 hindurch. Die beiden Durchgangskanalmündungen 24, 25 sind dadurch einander diametral entgegengesetzt orientiert. Ein abgewinkelter Verlauf wäre ebenfalls möglich.
  • In dem Ventilgehäuse 2 verlaufen ein erster Gehäusekanal 26 und ein zweiter Gehäusekanal 27. Beide Kanäle münden jeweils mit einer Anschlussöffnung 28, 29 zur Außenfläche des Ventilgehäuses 2 aus, wobei den Anschlussöffnungen Anschlussmittel 32 – beispielsweise Innengewinde oder Steckverbindungsmittel – zugeordnet sein können, die den Anschluss von wegführenden Fluidleitungen ermöglichen.
  • Exemplarisch sind die beiden Anschlussöffnungen 28, 29 einander entgegengesetzt in Achsrichtung der Längsachse 4 orientiert. Außerdem fallen die Längsachsen der beiden Gehäusekanäle 26, 27 mit der Längsachse 4 des Ventilgehäuses 2 zusammen.
  • Beide Gehäusekanäle 26, 27 münden mit ihren den Anschlussöffnungen 28, 29 entgegengesetzten Endbereichen umfangsseitig in die Ventilkammer 3 ein. Die Ventilkammer 3 hat eine kreiszy lindrische Wandfläche 33, zu der der erste Gehäusekanal 26 mit einer ersten Gehäusekanalmündung 34 und der zweite Gehäusekanal 27 mit einer zweiten Gehäusekanalmündung 35 ausmündet. Die beiden Gehäusekanalausmündungen 34, 35 liegen sich vorzugsweise diametral gegenüber. Ihr gegenseitiger Winkelabstand um die Längsachse 6 herum entspricht demjenigen zwischen den beiden Durchgangskanalmündungen 24, 25.
  • In Achsrichtung der Längsachse 3 liegen die Durchgangskanalmündungen 24, 25 und Gehäusekanalmündungen 34, 35 auf gleicher Höhe. Somit kann das Ventilglied 7 relativ zum Ventilgehäuse 2 in eine aus 2, 3 und 6 ersichtliche Offenstellung verdreht werden, in der die erste Durchgangskanalmündung 24 mit der ersten Gehäusekanalmündung 34 fluchtet und gleichzeitig die zweite Durchgangskanalmündung 25 mit der zweiten Gehäusekanalmündung 35 fluchtet. Ein beispielsweise durch den ersten Gehäusekanal 26 gemäß Pfeil 36 zugeführtes Fluid – sei es gasförmig oder flüssig oder auf sonstige Weise fließfähig – kann somit durch das Ventilglied 7 hindurchströmen und das Ventilgehäuse 2 über den zweiten Gehäusekanal 27 hindurch wieder verlassen.
  • Abgesehen von der Offenstellung kann das Ventilglied 7 durch Verdrehen gemäß Pfeil 39 (7) in mindestens eine, exemplarisch aus 4, 5 und 8 hervorgehende Schließstellung verdreht werden. Hier ist nun wenigstens die erste Gehäusekanalmündung 34 durch das Ventilglied 7 verschlossen und dem gemäß Pfeil 36 zuströmenden Strömungsmedium ist ein Durchtritt durch das Ventil 1 verwehrt.
  • Zur Drehlagerung bezüglich dem Ventilgehäuse 2 ist an dem Ventilglied 7 in Achsrichtung der Längsachse 6 diesseits und jenseits des Durchgangskanals 23 je ein kreiszylindrisch konturierter Lagerabschnitt 37 angeordnet. Jeder Lagerabschnitt 37 greift in eine von zwei ebenfalls kreiszylindrisch konturierten Lageraufnahmen 38 ein, die von Längenabschnitten der Durchtriffsöffnung 5 diesseits und jenseits der Ventilkammer 3 gebildet sind.
  • Die Längsachse 18 des Ventilgliedes 7 verläuft mittig durch die Lagerabschnitte 37 und die dazu konzentrischen Lageraufnahmen 38 und fällt mit der Drehachse 42 zusammen, um die das Ventilglied 7 bei Einwirkung auf den Drehbetätigungsabschnitt 8 verdrehbar ist, um es zwischen der Offenstellung und der Schließstellung zu verdrehen.
  • Die bezüglich der Drehachse 42 radial nach außen orientierte Mantelfläche 22 hat keine konstante Krümmung. Sie ist unterteilt in einen kreiszylindrischen ersten Umfangsabschnitt 43 und einen weiteren, zweiten Umfangsabschnitt 44, der zylindrisch und vorzugsweise ebenfalls kreiszylindrisch ausgebildet ist. Die Umfangserstreckung des ersten Umfangsabschnittes 43 ist in 6 bei 43a durch einen gekrümmten Doppelpfeil kenntlich gemacht. Der weitere, zweite Umfangsabschnitt 44 nimmt die gesamte restliche Bogenlänge ein.
  • In Bezug auf den kreiszylindrischen ersten Umfangsabschnitt 43 liegt eine Besonderheit darin, dass dessen Krümmungszentrum 45 – im eigentlichen Sinne eine Krümmungszentrumsachse – mit der Drehachse 42 zusammenfällt. Wenn, wie beim Ausführungsbeispiel, der Radius des ersten Umfangsabschnittes 43 demjenigen der Ventilkammer 3 entspricht, gleitet somit beim Verdrehen des Ventilgliedes 7 der kreiszylindrische erste Umfangsabschnitt 43 an der kreiszylindrischen Wandfläche 33 der Ventilkammer 3 entlang.
  • Ein sich um das Krümmungszentrum 45 herum erstreckender Teilbereich des ersten Umfangsabschnittes 43 bildet eine Schließ fläche 46. Deren Umfangserstreckung ist in 6 bei 46a durch einen gekrümmten Doppelpfeil verdeutlicht.
  • Die erste Gehäusekanalmündung 34 ist von einendem Ventilglied 7 zugewandten ringförmigen Dichtfläche 47 umrahmt. Selbige ist am Ventilgehäuse 2 fixiert, wobei sie direkt am Ventilgehäuse 2 angebracht sein kann oder aber – wie beim Ausführungsbeispiel Bestandteil eines als Dichtungspatrone 48 bezeichneten Ringkörpers, der so koaxial in den ersten Gehäusekanal 26 eingesteckt ist, dass die Dichtfläche 47 geringfügig über die Wandfläche 33 nach innen in die Ventilkammer 3 hinein vorsteht.
  • Die Dichtungspatrone 48 enthält zweckmäßigerweise einen Tragring 52, der die Dichtfläche 47 trägt, wobei die Dichtfläche 47 zweckmäßigerweise Bestandteil eines gummielastischen Dichtungsringes 47a ist, der an dem Tragring 52 befestigt ist. Tragring 52 und Dichtungsring 47a können insbesondere als Zwei-Komponenten-Spritzgießteil ausgeführt sein.
  • Der Dichtungsring 47a könnte auch ein eigenständiges Element sein, ohne zugeordneten Tragring 52.
  • An Ort und Stelle im ersten Gehäusekanal 26 gehalten wird die Dichtungspatrone 48 zweckmäßigerweise durch ein sie rückseitig beaufschlagendes, in den ersten Gehäusekanal 26 eingeschraubtes ringförmiges Schraubelement 53.
  • Wenn das Ventilglied 7 in die Schließstellung verdreht ist, liegt die kreiszylindrische Schließfläche 46 gemäß 8 vor der ersten Gehäusekanalmündung 34, wobei die gesamte Dichtfläche 47 an der Schließfläche 46 anliegt. Die Umfangserstreckung 46a ist ausreichend groß gewählt, um den geschilderten Dichtkontakt zu gewährleisten.
  • Die in Schließstellung positionierte Schließfläche 46 drückt gegen die Dichtfläche 47, so dass letztere ein Stück weit zusammengepresst wird und sich eine Gegenkraft aufbaut, aus der eine die erforderliche Dichtqualität bewirkende Flächenpressung resultiert.
  • Die Schließfläche 46 befindet sich in einem derjenigen Umfangsbereiche der Mantelfläche 22, an dem keine Durchgangskanalausmündung vorhanden ist. Somit ist die Schließfläche 46 vollständig geschlossen und sie kann zum Absperren des ersten Gehäusekanals 26 die erste Gehäusekanalmündung 34 fluiddicht abdecken.
  • Der oben erwähnte weitere, zweite Umfangsabschnitt 44 hingegen erstreckt sich entlang desjenigen Umfangsbereiches der Mantelfläche 22, an dem sich die erste Durchgangskanalmündung 24 befindet. Letztere mündet also zu dem zweiten Umfangsabschnitt 44 aus. Dessen Besonderheit liegt darin, dass er zwar ebenfalls als Zylinderfläche ausgebildet ist, seine Krümmung jedoch geringer ist als diejenige der Schließfläche 46.
  • Im konkreten Fall des Ausführungsbeispiels, bei dem der zweite Umfangsabschnitt 44 kreiszylindrisch konturiert ist, bedeutet dies, dass der in der Zeichnung mit Bezugsziffer R44 versehene Krümmungsradius des zweiten Umfangsabschnittes 44 größer ist als der mit Bezugsziffer R46 versehene Krümmungsradius der Schließfläche 46.
  • In 6 bis 8 ist gestrichelt bei 54 die verlängerte Konturlinie der Schließfläche 46 im Bereich des zweiten Umfangsabschnittes 44 eingezeichnet, so dass man sehen kann, dass der radiale Abstand zwischen dem zweiten Umfangsabschnitt 44 und der Drehachse 42 geringer ist als der radiale Abstand zwischen der Schließfläche 46 und der Drehachse 42.
  • Eine wesentliche Folge hiervon ist, dass die Dichtfläche 47 von der Mantelfläche 22 des Ventilgliedes 7 in der Offenstellung des Ventils 7 weniger stark beaufschlagt wird als in der Schließstellung.
  • Die Dichtfläche 47 und der gegebenenfalls vorhandene Dichtungsring 47a unterliegt somit bei geöffnetem Ventil einer erheblich herabgesetzten Beanspruchung, was der Lebensdauer zugute kommt. Außerdem lässt sich das Ventilglied 7 mit verhältnismäßig geringer Kraft betätigen, obgleich die Dichtfläche 47 in der Schließstellung sehr stark an die Mantelfläche 22 angepresst wird. Dies resultiert daraus, dass sich die Größe der Kontaktzone, d. h. der Überlappungsgrad in der Drehrichtung 39, zwischen Dichtfläche 47 und Schließfläche 46 verändert, wenn das Ventilglied 7 zwischen der Schließstellung und der Offenstellung verdreht wird. Die in 7 gezeigte Zwischenstellung macht deutlich, dass die Dichtfläche 47 beim Übergang zwischen der Schließstellung und der Offenstellung teilweise an der Schließfläche 46 und teilweise an dem zweiten Umfangsabschnitt 44 anliegt.
  • Betrachtet man die Dichtfläche 47 in Achsrichtung der zugeordneten ersten Durchgangskanalmündung 24, so liegt ein Längenabschnitt der ringförmigen Dichtfläche 47 an der Schließfläche 46 und der andere Längenabschnitt an dem zweiten Umfangsabschnitt 44 an.
  • Die Drehachse 42 des Ventilgliedes 7 liegt zweckmäßigerweise auf der in 7 eingetragenen Mittelsenkrechten 55 der durch einen Doppelpfeil angedeuteten Querschnittsfläche 56 der ersten Gehäusekanalmündung 34.
  • Die durch einen gepunkteten Doppelpfeil angedeutete Umfangserstreckung 44a des zweiten Umfangsabschnittes 44 liegt zweckmäßigerweise im Bereich von etwa 90°. Die Offenstellung ist dann insbesondere dadurch definiert, dass die Winkelhalbierende dieser Umfangserstreckung 44a mit der Mittelsenkrechten 55 zusammenfällt. Hierbei ergibt sich dann auch zweckmäßigerweise eine dahingehende Zuordnung, dass das Krümmungszentrum 45 der Schließfläche 46, welches zugleich das Krümmungszentrum des ersten Umfangsabschnittes 43 darstellt, ebenso wie das Krümmungszentrum 57 des weiteren, zweiten Umfangsabschnittes 44 auf der Mittelsenkrechten 55 liegen, also auf einer geraden Linie, die rechtwinkelig zu der Querschnittsfläche 56 verläuft und letztere im Zentrum schneidet.
  • Wird das Ventilglied 7 verdreht, bewegt sich das Krümmungszentrum 57 des zweiten Umfangsabschnittes 44 auf einer Kreisbahn um die Drehachse 18.
  • Indem sich der zweite Umfangsabschnitt 44 direkt an die Schließfläche 46 anschließt, ergibt sich bei der Drehbewegung des Ventilgliedes 7 ein sanfter Übergang der Dichtfläche 47 zwischen den unterschiedlich stark gekrümmten ersten und zweiten Umfangsabschnitten 43, 44 der Mantelfläche 22.
  • Beim Ausführungsbeispiel können ohne weiteres beide sich in entgegengesetzten Umfangsrichtungen an den zweiten Umfangsabschnitt 44 anschließenden Umfangsbereiche des ersten Umfangsabschnittes 43 als Schließflächen 46 genutzt werden. Ausgehend von der Offenstellung kann somit durch wahlweises Verdrehen in der einen oder anderen Richtung die Schließstellung hervorgerufen werden.
  • Da der Dichtkontakt zwischen der Schließfläche 46 und der um die erste Gehäusekanalmündung 34 herum angeordneten Dichtfläche 47 ausreicht, um den Fluiddurchgang abzusperren, kann um die zweite Gehäusekanalmündung 35 herum auf eine Dichtfläche bzw. ein gummielastisches Dichtmittel verzichtet werden.
  • Soll das Ventil als 3/2-Wegeventil genutzt werden, sieht man in der Wandfläche 33 zusätzlich zu der ersten und zweiten Gehäusekanalmündung 34, 35 eine in 5 gepunktet angedeutete dritte Gehäusekanalmündung 62 vor, die zu einem das Ventilgehäuse 2 durchsetzenden dritten Gehäusekanal 63 gehört. Der Durchgangskanal 23 verfügt in diesem Fall zusätzlich noch über eine in Umfangsrichtung bezüglich der ersten und zweiten Durchgangskanalmündung 24, 25 versetzte, dritte Durchgangskanalmündung 64, wobei die umfangsmäßige Verteilung der drei Gehäusekanalmündungen 34, 35, 62 und der drei Durchgangskanalmündungen 24, 25, 64 um die Drehachse 42 herum identisch ist. Die dritte Gehäusekanalmündung 62 ist außerdem auch von einer Dichtfläche 47 umrahmt.
  • Somit kann bei einem 3/2-Wegeventil die Schließfläche 46 wahlweise in einer mit der Dichtfläche 47 des ersten Gehäusekanals 26 oder mit der Dichtfläche 47 des dritten Gehäusekanals 63 zusammenwirkenden Schließstellung positioniert werden, um den zweiten Gehäusekanal 27 entweder mit dem dritten Gehäusekanal 63 oder mit dem ersten Gehäusekanal 26 fluidisch zu verbinden.
  • Das beispielhafte Ventil zeichnet sich durch wenige Einzelteile und einen geringen Montageaufwand aus. Es kann sowohl im Unterdruckbereich als auch im Überdruckbereich eingesetzt werden. Bei Verschleiß der Dichtfläche 47 kann die Dichtungspatrone 48 problemlos ausgetauscht werden. Der Übergang des Ventilgliedes in die Schließstellung läuft sehr schonend und somit äußerst verschleißarm ab. Die Schließfläche gleitet leicht und ohne übermäßigen Kraftaufwand in die Schließstellung.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3023927 A1 [0002, 0003]
    • - DE 666017 [0003]
    • - DE 20304623 U1 [0004]
    • - DE 1055905 [0005]

Claims (15)

  1. Ventil mit drehbarem Ventilglied, mit einem Ventilgehäuse (2), das eine Ventilkammer (3) begrenzt, in der ein um eine Drehachse (42) verdrehbares Ventilglied (7) angeordnet ist, das an seiner bezüglich der Drehachse (42) radial nach außen orientierten Mantelfläche (22) eine erste Durchgangskanalmündung (24) eines es durchsetzenden Durchgangskanals (23) aufweist, die bei in eine Offenstellung verdrehtem Ventilglied (7) mit einer umfangsseitig in die Ventilkammer (3) einmündenden und von einer der Mantelfläche (22) des Ventilgliedes (7) zugewandten Dichtfläche (47) umrahmten ersten Gehäusekanalmündung (34) eines im Ventilgehäuse (2) verlaufenden ersten Gehäusekanals (26) fluchtet, wobei mindestens ein Umfangsabschnitt der Mantelfläche (22) des Ventilgliedes (7) eine als Kreiszylinderfläche ausgebildete Schließfläche (46) bildet, die bei in eine Schließstellung gedrehtem Ventilglied (7) unter Abdeckung der ersten Gehäusekanalmündung (34) an der Dichtfläche (47) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Krümmungszentrum (46a) der Schließfläche (46) mit der Drehachse (42) des Ventilgliedes (7) zusammenfällt und dass die erste Durchgangskanalmündung (24) an einem sich in der Umfangsrichtung des Ventilgliedes (7) an die Schließfläche (46) anschließenden weiteren Umfangsabschnitt (44) der Mantelfläche (22) des Ventilgliedes (7) angeordnet ist, der als Zylinderfläche mit bezüglich der Schließfläche (46) geringerer Krümmung ausgebildet ist.
  2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Umfangsabschnitt (44) der Mantelfläche (22) als Kreiszylinderfläche ausgebildet ist, deren Krümmungsradius größer ist als derjenige der Schließfläche (46).
  3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (42) des Ventilgliedes (7) auf der Mittelsenkrechten (55) der Querschnittsfläche (56) der ersten Gehäusekanalmündung (34) liegt.
  4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließfläche (46) und der weitere Umfangsabschnitt (44) derart angeordnet sind, dass ihre beiden Krümmungszentren (46a, 57) bei Einnahme einer Offenstellung des Ventilgliedes (7) auf der Mittelsenkrechten (55) der Querschnittsfläche (56) der ersten Gehäusekanalmündung (34) liegen.
  5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangserstreckung des weiteren Umfangsabschnittes (44) im Bereich von 90° liegt.
  6. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der weitere Umfangsabschnitt (44) direkt an die Schließfläche (46) anschließt.
  7. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließfläche (46) Bestandteil eines kreiszylindrischen Umfangsabschnittes (43) der Mantelfläche (22) ist, der sich zwischen den beiden in einander entgegen gesetzten Umfangsrichtungen orientierenden Endbereichen des weiteren Umfangsabschnittes (44) erstreckt.
  8. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Umfangsabschnitt (44) so ausgebildet ist, dass er in der Offenstellung des Ventilgliedes (7) ebenfalls an der Dichtfläche (47) anliegt.
  9. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (47) von einer die erste Gehäusekanalmündung (34) umschließenden, am Ventilgehäuse (2) fixierten ringförmigen Dichtung (47a) gebildet ist, die zweckmäßigerweise aus einem Material mit gummielastischen Eigenschaften besteht.
  10. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgangskanal (23) an bezüglich der ersten Durchgangskanalmündung (24) in Umfangsrichtung des Ventilgliedes (7) versetzter Stelle mit einer zweiten Durchgangskanalmündung (25) ausmündet, wobei umfangsseitig in die Ventilkammer (3) mit einer zweiten Gehäusekanalmündung (35) ein zweiter Gehäusekanal (27) einmündet, der in der Offenstellung über die zweite Durchgangskanalmündung (25) mit dem Durchgangskanal (23) fluidisch verbunden ist.
  11. Ventil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Gehäusekanalmündung (35) nicht von einer Dichtfläche umrahmt ist.
  12. Ventil nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgangskanal (23) an bezüglich der ersten und der zweiten Durchgangskanalmündung (24, 25) in Umfangsrichtung versetzter Stelle mit einer dritten Durchgangskanalmündung (62) zur Mantelfläche (22) des Ventilgliedes (7) ausmündet, wobei umfangsseitig in die Ventilkammer (3) mit einer dritten Gehäusekanalmündung (62) ein dritter Gehäusekanal (63) einmündet und die dritte Gehäusekanalmündung (62) auch von einer Dichtfläche (47) umrahmt ist, die bei entsprechender Drehposition des Ventilgliedes (7) alternativ zu der anderen Dichtfläche (47) mit der Schließfläche (46) zusammenwirken kann, insbesondere derart, dass das Ventil eine 3/2-Wege-Funktionalität aufweist.
  13. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (47) Bestandteil einer koaxial in den zugeordneten Gehäusekanal (26, 63) eingesetzten, bezüglich dem Ventilgehäuse (2) separaten ringförmigen Dichtungspatrone (48) ist, die zweckmäßigerweise durch ein in den gleichen Gehäusekanal (26, 63) eingeschraubtes ringförmiges Schraubelement (53) bezüglich dem Ventilgehäuse (2) fixiert ist.
  14. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse (2) von einer die Ventilkammer (3) definierenden Durchtrittsöffnung (5) durchsetzt ist, wobei das Ventilglied (7) Bestandteil eines einstückigen Drehkörpers (12) ist, der derart in die Durchtrittsöffnung (5) eingesteckt ist, dass er an einer Seite der Durchtrittsöffnung (5) mit einem die Einleitung eines Drehmomentes ermöglichenden Drehbetätigungsabschnitt (8) herausragt.
  15. Ventil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkörper (12) an der dem Drehbetätigungsabschnitt entgegengesetzten Stirnseite mit einem sich am Ventilgehäuse (2) abstützenden Halteelement (14) verrastet ist.
DE200910015976 2009-03-26 2009-03-26 Ventil mit drehbarem Ventilglied Expired - Fee Related DE102009015976B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200910015976 DE102009015976B4 (de) 2009-03-26 2009-03-26 Ventil mit drehbarem Ventilglied

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200910015976 DE102009015976B4 (de) 2009-03-26 2009-03-26 Ventil mit drehbarem Ventilglied

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102009015976A1 true DE102009015976A1 (de) 2010-10-07
DE102009015976B4 DE102009015976B4 (de) 2011-04-07

Family

ID=42194689

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200910015976 Expired - Fee Related DE102009015976B4 (de) 2009-03-26 2009-03-26 Ventil mit drehbarem Ventilglied

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102009015976B4 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102418796A (zh) * 2011-08-16 2012-04-18 湖南精正设备制造有限公司 高压柱塞型气动阀
DE102016005487A1 (de) * 2016-04-30 2017-11-02 Audi Ag Montageeinrichtung zum Montieren einer Armatur

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666017C (de) 1935-07-10 1938-10-11 Robert Maurice Jaussaud Absperrventil mit ringfoermiger Sitzflaeche
DE1055905B (de) 1958-01-22 1959-04-23 Otto Meyer Absperrvorrichtung, insbesondere Hahn, mit im Gehaeuse verschiebbar gelagerten Ringkolben als Dichtung
DE7316382U (de) * 1973-08-16 Sueddeutsche Armaturenfabrik Hahn mit im Gehäuse exzentrisch und drehbar gelagertem Absperrkorper
DE3023927A1 (de) 1980-06-26 1982-01-14 Pfeiffer Chemie-Armaturenbau GmbH, 4152 Kempen Ventil, insbesondere drehkoerperventil
DE20304623U1 (de) 2003-03-22 2003-06-12 FESTO AG & Co., 73734 Esslingen Drehschieberventil

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7316382U (de) * 1973-08-16 Sueddeutsche Armaturenfabrik Hahn mit im Gehäuse exzentrisch und drehbar gelagertem Absperrkorper
DE666017C (de) 1935-07-10 1938-10-11 Robert Maurice Jaussaud Absperrventil mit ringfoermiger Sitzflaeche
DE1055905B (de) 1958-01-22 1959-04-23 Otto Meyer Absperrvorrichtung, insbesondere Hahn, mit im Gehaeuse verschiebbar gelagerten Ringkolben als Dichtung
DE3023927A1 (de) 1980-06-26 1982-01-14 Pfeiffer Chemie-Armaturenbau GmbH, 4152 Kempen Ventil, insbesondere drehkoerperventil
DE20304623U1 (de) 2003-03-22 2003-06-12 FESTO AG & Co., 73734 Esslingen Drehschieberventil

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102418796A (zh) * 2011-08-16 2012-04-18 湖南精正设备制造有限公司 高压柱塞型气动阀
CN102418796B (zh) * 2011-08-16 2013-08-14 湖南精正设备制造有限公司 高压柱塞型气动阀
DE102016005487A1 (de) * 2016-04-30 2017-11-02 Audi Ag Montageeinrichtung zum Montieren einer Armatur
DE102016005487B4 (de) 2016-04-30 2019-05-29 Audi Ag Montageeinrichtung zum Montieren einer Armatur

Also Published As

Publication number Publication date
DE102009015976B4 (de) 2011-04-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69636679T2 (de) Inline-Steuerventil
DE1459132A1 (de) Tuerschliesser
DE2709386A1 (de) In einer richtung wirkender durchflussbegrenzer
DE2427528A1 (de) Drosselventil, insbesondere fuer einen kraftfahrzeug-kuehlwasserkreislauf
WO1998041786A1 (de) Sitzreinigungsfähiges doppelsitzventil
EP0358899B1 (de) Drosselrückschlagventil
DE1907454B2 (de) Membranpumpe
EP2530365A1 (de) Ventileinsatz für eine Sanitärarmatur
WO2022184915A1 (de) Ventileinrichtung
DE202006002375U1 (de) Kugelhahn
DE102011084837A1 (de) Ventilkartusche für eine Sanitärarmatur
DE102009015976B4 (de) Ventil mit drehbarem Ventilglied
DE10145200A1 (de) Ventil
EP0887559A2 (de) Mehrwegeventil
DE4119402C2 (de) Schieberventil
DE19934383C2 (de) Dämpfungseinrichtung und Ventileinsatz für eine solche Dämpfungseinrichtung
EP3565991A1 (de) Ventilanordnung
DE3003480C2 (de)
DE3015873A1 (de) Automatisches zeitsteuerventil zur wasserabgabesteuerung in bewaesserungsanlagen
EP0446624B1 (de) Niveauregelventil
DE2413692C3 (de) Rückschlagventil mit zusätzlicher Druckmittelbetätigung
DE102011108304A1 (de) Antriebseinheit und damit ausgestatteter fluidbetätigter Arbeitszylinder
DE102017008854B4 (de) Entlüftungsventil zum Entlüften von hydraulischen Betätigungssystemen in Kraftfahrzeugen
DE102023103080A1 (de) Verschlussorgan
DE1253538B (de) Hahn mit Kueken und einem einen Kugelinnenraum aufweisenden Gehaeuse

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R020 Patent grant now final
R020 Patent grant now final

Effective date: 20110823

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee