DE102009015204A1 - Optischer Sensor - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor (1), mittels dessen nach dem Triangulationsprinzip dreidimensionale Abstandsmessungen durchführbar sind. Der optische Sensor (1) umfasst einen Videoprojektor (4) oder Videogenerator (11), mittels dessen ein zweidimensionales Projektionsmuster auf der Oberfläche eines zu detektierenden Objekts (6) generierbar ist, sowie eine Flächenkamera (3), mittels derer das Projektionsmuster erfassbar ist. Der oder jeder Videoprojektor (4) oder Videogenerator (11) sowie jede Flächenkamera (3, 3') sind in einem Sensorgehäuse (2) integriert. In einer Auswerteeinheit (5) sind die Ausgangssignale der Flächenkamera (3) auswertbar.
Description
- Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Derartige optische Sensoren stellen nach dem Triangulationsprinzip arbeitende Abstandssensoren dar. Mit diesen optischen Sensoren wird eine dreidimensionale Abstandsmessung durchgeführt, wobei derartige optische Sensoren hierzu generell eine Flächenkamera zur Detektion eines flächigen Bereichs einer Objektoberfläche eines zu detektierenden Objekts aufweisen. Dieser Flächenkamera ist eine externe Lichtquelle zugeordnet. Im einfachsten Fall wird mit der Lichtquelle eine Abtastlinie auf der Objektoberfläche generiert. Diese wird auf die Flächenkamera abgebildet, wobei anhand der Auswertung der Bildinformation der Flächenkamera eine zweidimensionale Abstandsinformation gewonnen wird. Die dritte Dimension für die dreidimensionale Abstandsmessung wird dann dadurch erhalten, dass das Objekt relativ zum optischen Sensor und dabei in unterschiedlichen Positionen zum optischen Sensor detektiert wird.
- Ein derartiger optischer Sensor kann prinzipiell derart weitergebildet sein, dass der externen Lichtquelle eine Ablenkeinheit wie ein motorisch getriebenes Polygonspiegelrad zugeordnet ist, mittels derer anstelle einer einzelnen Abtastlinie ein flächiges Raster aus mehreren Abtastlinien erzeugt wird. So kann auch für ein stationäres Objekt eine dreidimensionale Abtastmessung durchgeführt werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen optischen Sensor der eingangs genannten Art hinsichtlich seiner Einsatzmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit zu optimieren.
- Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
- Die Erfindung betrifft einen optischen Sensor, mittels dessen nach dem Triangulationsprinzip dreidimensionale Abstandsmessungen durchführbar sind. Der optische Sensor umfasst einen kompakten Videoprojektor oder Videogenerator, mittels dessen ein zweidimensionales Projektionsmuster auf der Oberfläche eines zu detektierenden Objekts generierbar ist, sowie eine Flächenkamera, mittels derer das Projektionsmuster erfassbar ist. Der oder jeder Videoprojektor oder Videogenerator sowie jede Flächenkamera sind in einem Sensorgehäuse integriert. Weiterhin umfasst der optische Sensor eine Auswerteeinheit, mittels der die Ausgangssignale der Flächenkamera auswertbar sind.
- Mit dem Begriff kompakt sind generell Videoprojektoren oder Videogeneratoren in Miniatur-Ausführungen umfasst, wobei deren Bauvolumen typischerweise kleiner als 100 cm3 ist.
- Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass mit der Flächenkamera und dem oder den Videoprojektoren beziehungsweise Videogeneratoren sämtliche Sensorkomponenten des optischen Sensors in einem gemeinsamen Sensorgehäuse integriert sind, wodurch eine besonders kompakte Bauform des erfindungsgemäßen optischen Sensors erhalten werden kann. Zudem ist vorteilhaft, dass die in einem Sensorgehäuse integrierten Sensorkomponenten ohne großen Installations- und Montageaufwand auch an Einbauorten, wo nur wenig Einbauraum zur Verfügung steht, installiert werden können.
- Die Auswerteeinheit, die zur Auswertung der Ausgangssignale der Flächenkamera dient, kann dabei wahlweise innerhalb des Sensorgehäuses integriert sein oder als externe Einheit an die Sensorkomponenten des optischen Sensors angeschlossen sein.
- Die oder jede Flächenkamera bestehen vorzugsweise aus einem CCD- oder CMOS-Array. Derartige Flächenkameras bilden hochintegrierte elektrooptische Einheiten, die in kleinen Bauformen herstellbar sind, so dass diese in dem Sensorgehäuse untergebracht werden können.
- Auch die Videoprojektoren oder die Videogeneratoren bilden hochintegrierte, elektrooptische Einheiten, die in besonders kleinen Bauformen herstellbar sind, was eine wesentliche Voraussetzung für deren Integration im Sensorgehäuse des optischen Sensors ist.
- Derartige Videoprojektoren oder Videogeneratoren werden aufgrund ihrer kompakten Bauform in Mobiltelefonen eingesetzt, um Bilder oder Bildsequenzen auf einen frei wählbaren Hintergrund zu projizieren.
- Bei dem erfindungsgemäßen optischen Sensor werden die Videoprojektoren beziehungsweise Videogeneratoren dazu genutzt, um vorgegebene Projektionsmuster, insbesondere Streifenmuster, auf der Oberfläche des zu detektierenden Objekts zu erzeugen. Durch das Höhenprofil der Objektoberfläche erfolgt eine Verzerrung der Projektionsmuster, die in der Flächenkamera registriert und in der Auswerteeinheit zur Bestimmung der dreidimensionalen Abstandsinformationen ausgewertet wird.
- Die Videoprojektoren oder Videogeneratoren weisen bei kleineren Bauvolumen hohe Leistungsdichten auf, so dass auch bei größeren Objektdistanzen und Objektoberflächen die Projektionsmuster exakt vorgegeben werden können, wodurch eine genaue Abstandsmessung ermöglicht wird.
- Bei Projektionsmustern in Form von Streifenmustern kann es zu Mehrdeutigkeiten in der Auswertung der einzelnen Streifen kommen, wenn beispielsweise durch stärkere Verzerrungen und Versetzungen einzelner Streifen auf der Objektoberfläche eine eindeutige Zuordnung einzelner Streifensegmente nicht mehr möglich ist.
- Um diese die Abstandsmessungen verfälschende Mehrdeutigkeiten zu eliminieren, können die mit den Videoprojektoren oder Videogeneratoren erzeugten Streifenmuster aus unterschiedlich ausgebildeten Streifen bestehen. So können die einzelnen Streifen unterschiedliche Kodierungen in Form unterschiedlicher Muster, Farben und/oder Breiten aufweisen. Auch die Abstände zwischen den Streifen können unterschiedlich sein.
- Eine Erhöhung der Messgenauigkeit kann insbesondere auch dadurch erzielt werden, wenn der optische Sensor mit mehreren Flächenkameras beziehungsweise mehreren Videoprojektoren oder Videogeneratoren ausgestattet ist. Bei der Verwendung mehrerer Videoprojektoren oder Videogeneratoren kann ein komplex strukturiertes Projektionsmuster, insbesondere in Form sich überlagernder Streifenmuster generiert werden, wodurch die Ortsauflösung des optischen Sensors bei der Objektdetektion erhöht werden kann. Bei der Verwendung mehrerer Flächenkameras können die einzelnen Flächenkameras in unterschiedlichen Winkeln auf die zu detektierende Objektoberfläche gerichtet sein, so dass unerwünschte Abschattungen vermieden werden. Das heißt, Objektstrukturen die bei der Detektion mit einer ersten Flächenkamera verdeckt sind, können mit einer weiteren Flächenkamera detektiert werden.
- Der erfindungsgemäße optische Sensor wird bevorzugt im Bereich der Automatisierungstechnik eingesetzt. Besonders vorteilhaft wird der optische Sensor hierbei zur Qualitätskontrolle in Produktionsprozessen eingesetzt, wobei anhand der Informationen über die Formen von Objektoberflächen quantitative Aussagen über die Qualität von Objekten möglich sind.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
-
1 : Erstes Ausführungsbeispiel eines optischen Sensors. -
2 : Schematische Darstellung der Komponenten eines Videogenerators für einen optischen Sensor gemäß der1 . -
3 : Zweites Ausführungsbeispiel eines optischen Sensors. -
1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen optischen Sensors1 . Der optische Sensor1 bildet einen nach dem Triangulationsprinzip arbeitenden Distanzsensor. Der optische Sensor1 weist ein Sensorgehäuse2 auf, in welchem eine Flächenkamera3 und in Abstand zu dieser ein Videoprojektor4 angeordnet sind. Der Videoprojektor4 ist als Miniatur-Videoprojektor mit einem Bauvolumen kleiner als 100 cm3 ausgebildet. Die Flächenkamera3 weist einen vorgegeben Sichtbereich3a auf. Der Flächenkamera3 kann eine nicht dargestellte Optik vorgeordnet sein. Der optische Sensor1 wird komplettiert durch eine Auswerteeinheit5 , in welcher aus den Ausgangssignalen der Flächenkamera3 Distanzinformationen von einem mit dem optischen Sensor1 detektierten Objekt6 gewonnen werden. Prinzipiell kann die Auswerteeinheit5 mit den Sensorkomponenten, das heißt der Flächenkamera3 und dem Videoprojektor4 , im Sensorgehäuse2 integriert sein. Im vorliegenden Fall bildet die Auswerteeinheit5 eine separate Einheit, die über ein Anschlusskabel7 an die Sensorkomponenten im Sensorgehäuse2 angeschlossen ist. Die Auswerteeinheit5 kann dann von einer Rechnereinheit, wie zum Beispiel einem Personalcomputer, gebildet sein. - Die Flächenkamera
3 besteht aus einem flächigen CCD- oder CMOS-Array, das heißt einer matrixförmigen Anordnung von lichtempfindlichen Empfangselementen, deren Ausgangssignale in die Auswerteeinheit5 eingelesen werden. - Der Videoprojektor
4 liegt um einen vorgegebenen Basisabstand versetzt zur Flächenkamera3 . Mit dem Videoprojektor4 wird ein vorgegebenes flächiges Projektionsmuster auf die Oberfläche des zu detektierenden Objekts projiziert. Durch das Höhenprofil der Objektoberfläche erfolgt eine definierte Verzerrung des Projektionsmusters. Dieses verzerrte Projektionsmuster wird in der Flächenkamera3 detektiert. Aus den detektierten Verzerrungen des Projektionsmusters wird in der Auswerteeinheit5 ortsaufgelöst das Höhenprofil der Ob jektoberfläche bestimmt, das heißt es erfolgt eine dreidimensionale Abstandsbestimmung für die detektierte Objektoberfläche. - Wie in
1 schematisch dargestellt, wird mit dem Videoprojektor4 als Projektionsmuster ein Streifenmuster, bestehend aus einer Folge von in Abstand parallel zueinander verlaufender Streifen8 generiert. Der Sichtbereich3a der Flächenkamera3 ist an die vom Videoprojektor4 ausgeleuchtete Fläche angepasst. Wie in1 weiter angedeutet, entstehen durch abrupte Änderungen des Höhenprofils der Objektoberfläche Versätze in den einzelnen Streifen8 des Streifenmusters. Wenn die Versätze relativ groß sind, können bei identisch ausgebildeten Streifen8 des Streifenmusters die einzelnen detektierten Segmente der Streifen8 nicht mehr eindeutig den zugehörigen Streifen8 zugeordnet werden, so dass keine eindeutige Abstandsmessung mehr gewährleistet ist. Um derartige Mehrdeutigkeiten beider Distanzmessungen zu eliminieren, können die Streifen8 des Streifenmusters unterschiedlich ausgebildet sein, wobei es allgemein ausreicht, wenn immer die nächsten Nachbarn der Streifen8 des Streifenmusters unterschiedlich ausgebildet sind. - Hierbei kann der Videoprojektor
4 so ausgebildet sein, dass mit diesem Streifen8 generiert werden, deren Breiten oder deren Abstände unterschiedlich ausgebildet sind. Alternativ können die Streifen8 unterschiedliche Farben aufweisen. Schließlich können die Streifen8 unterschiedliche Musterungen aufweisen. - Der Videoprojektor
4 des optischen Sensors1 gemäß1 weist eine Anordnung von Lichtstrahlen9 emittierenden Lichtquellen10 auf. Im vorliegenden Fall sind die Lichtquellen10 von Hochleistungs-Leuchtdioden gebildet. Der Anordnung von Lichtquellen10 ist ein transmissives LCD (Liquid Crystal Display)-Array10a nachgeordnet, mittels dessen das vorgegebene Streifenmuster generiert wird. Zudem kann der Videoprojektor4 eine nicht dargestellte Optik zur Strahlformung der Lichtstrahlen9 aufweisen. - Alternativ kann das LCD-Array
10a durch ein Miniatur-Spiegelarray, bestehend aus einer Vielzahl von beweglichen Spiegeln sehr kleiner Abmessungen ersetzt sein. Die Lichtquellen10 können wieder aus einer Anordnung von Hochleistungs-Leuchtdioden bestehen. Alternativ können die Lichtquellen10 aus einer Anordnung von Hochleistungs-Laserdioden bestehen. - Anstelle eines Videoprojektors
4 kann für den optischen Sensor1 gemäß1 auch ein Videogenerator11 eingesetzt werden. Der Videogenerator11 ist als Miniatur-Videogenerator mit einem Bauvolumen kleiner als 100 cm3 ausgebildet. Die Funktion der Generierung von Projektionsmustern ist bei dem Videogenerator11 und Videoprojektor4 identisch. Ein Ausführungsbeispiel eines solchen Videogenerators11 ist schematisch in2 dargestellt. Der Videogenerator11 weist als Lichtquellen10 drei Laserdioden12a ,12b ,12c auf. Die erste Laserdiode12a emittiert rote Lichtstrahlen9a , die zweite Laserdiode12b emittiert grüne Lichtstrahlen9b , die dritte Laserdiode12c emittiert blaue Lichtstrahlen9c . Alle Lichtstrahlen9a ,9b ,9c werden über ein optisches Umlenkelement13 , beispielsweise einem Prisma, einem Scanspiegel14 , der um zwei orthogonale Drehachsen D1, D2 drehbar ist, zugeführt. Durch die Scanbewegung des Scanspiegels14 wird das Streifenmuster generiert. Durch eine alternierende Aktivierung der drei Laserdioden12a ,12b ,12c können Streifen8 in drei unterschiedlichen Farben generiert werden. -
3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines optischen Sensors1 . In Erweiterung zur Ausführungsform gemäß1 weist der optische Sensor1 gemäß3 zwei vorzugsweise identisch ausgebildete Flächenkameras3 ,3' auf. Weiterhin ist ein Videoprojektor4 vorgesehen, der zwischen den beiden Flächenkameras3 ,3' angeordnet ist. Die Flächenkameras3 ,3' und der Videoprojektor4 sind wiederum in einem Sensorgehäuse2 integriert, während die Auswerteeinheit5 extern angeordnet ist und über ein Anschlusskabel an die Sensorkomponenten im Sensorgehäuse2 angeschlossen ist. - Der Videoprojektor
4 gemäß3 entspricht hinsichtlich Aufbau und Funktion der Ausführungsform des Videoprojektors4 gemäß1 , das heißt mit dem Videoprojektor4 wird zur Durchführung der dreidimensionalen Abstandsmessung ein Streifenmuster auf der Oberfläche des zu detektierenden Objekts6 generiert. Das durch das Höhenprofil verzerrte Streifenmuster wird mit den beiden Flächenkameras3 ,3' detektiert. Zur Ermittlung der Distanzinformationen werden in der Auswerteeinheit5 die Ausgangssignale beider Flächenkameras3 ,3' ausgewertet. - Wie aus
3 ersichtlich, sind die optischen Achsen der Flächenkameras3 ,3' in unterschiedlichen Winkeln orientiert, so dass deren Sichtbereiche3a ,3b am Ort der Objektdetektion zwar überlappen, jedoch nicht identisch sind.3 zeigt ein Beispiel einer Detektion eines Objekts6 , das im Zentrum eine Vertiefung aufweist. - Wie aus
3 ersichtlich, existiert für die erste Flächenkamera3 ein Abschaltungsbereich A1, das heißt dieser Bereich ist mit der ersten Flächenkamera3 nicht erfassbar, wohl aber mit der zweiten Flächenkamera3' , da diese in einem anderen Winkel als die erste Flächenkamera3 zur Objektoberfläche orientiert ist. Entsprechend existiert für die zweite Flächenkamera3' ein Abschattungsbereich A2, das heißt dieser Bereich ist mit der zweiten Flächenkamera3' nicht erfassbar, wohl aber mit der ersten Flächenkamera3 . - Durch die kombinierte Auswertung der Ausgangssignale beider Flächenkameras
3 ,3' in der Auswerteeinheit5 kann daher die gesamte Objektoberfläche lückenlos detektiert werden. -
- 1
- Optischer Sensor
- 2
- Sensorgehäuse
- 3
- Flächenkamera
- 3'
- Flächenkamera
- 3a
- Sichtbereich
- 3b
- Sichtbereich
- 4
- Videoprojektor
- 5
- Auswerteeinheit
- 6
- Objekt
- 7
- Anschlusskabel
- 8
- Streifen
- 9
- Lichtstrahl
- 9a
- Lichtstrahl
- 9b
- Lichtstrahl
- 9c
- Lichtstrahl
- 10
- Lichtquelle
- 10a
- LCD-Array
- 11
- Videogenerator
- 12a
- Laserdiode
- 12b
- Laserdiode
- 12c
- Laserdiode
- 13
- Umlenkelement
- 14
- Scanspiegel
- A1
- Abschattungsbereich
- A2
- Abschattungsbereich
- D1
- Drehachse
- D2
- Drehachse
Claims (17)
- Optischer Sensor, mittels dessen nach dem Triangulationsprinzip dreidimensionale Abstandsmessungen durchführbar sind, gekennzeichnet durch wenigstens einen kompakten Videoprojektor (
4 ) oder Videogenerator (11 ), mittels dessen ein zweidimensionales Projektionsmuster auf der Oberfläche eines zu detektierenden Objekts (6 ) generierbar ist, wenigstens eine Flächenkamera (3 ), mittels derer das Projektionsmuster erfassbar ist, wobei der oder jeder Videoprojektor (4 ) oder Videogenerator (11 ) sowie jede Flächenkamera (3 ,3' ) in einem Sensorgehäuse (2 ) integriert sind, und eine Auswerteeinheit (5 ), mittels der die Ausgangssignale der Flächenkamera (3 ) auswertbar sind. - Optischer Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauvolumen des kompakten Videoprojektors (
4 ) oder Videogenerators (11 ) kleiner als 100 cm3 ist. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (
5 ) innerhalb des Sensorgehäuses (2 ) angeordnet ist. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (
5 ) außerhalb des Sensorgehäuses (2 ) angeordnet ist. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Flächenkamera (
3 ) vorgesehen ist, welcher zwei Videoprojektoren (4 ) oder Videogeneratoren (11 ) zugeordnet sind. - Optischer Sensor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Videoprojektoren (
4 ) oder Videogeneratoren (11 ) beidseits der Flächenkamera (3 ) angeordnet sind. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Videoprojektor (
4 ) oder ein Videogenerator (11 ) vorgesehen ist, welchem zwei Flächenkameras (3 ,3' ) zugeordnet sind. - Optischer Sensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Flächenkameras (
3 ,3' ) beidseits des Videoprojektors (4 ) oder Videogenerators (11 ) angeordnet sind. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Projektionsmuster ein Streifenmuster ist.
- Optischer Sensor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Streifenmuster unterschiedlich ausgebildete Streifen (
8 ) aufweist. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächenkamera (
3 ) von einem CCD- oder CMOS-Array gebildet ist. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Videoprojektor (
4 ) eine Anordnung von Leuchtdioden und ein diesen zugeordnetes transmissives LCD-Array (10a ) aufweist. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Videoprojektor (
4 ) eine Anordnung von Lichtquellen (10 ) aufweist, welchen ein Miniatur-Spiegelarray zugeordnet ist, über welche von den Lichtquellen (10 ) emittierte Lichtstrahlen (9 ,9a ,9b ,9c ) abgelenkt werden. - Optischer Sensor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (
10 ) von Laserdioden (12a ,12b ,12c ) oder Leuchtdioden gebildet sind. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Miniatur-Spiegelarray eine Anordnung von beweglichen Spiegeln aufweist.
- Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Videogenerator (
11 ) eine Anordnung von Laserdioden (12a ,12b ,12c ) aufweist, wobei die von den Laserdioden (12a ,12b ,12c ) emittierten Lichtstrahlen (9 ,9a ,9b ,9c ) mittels eines in zwei Raumrichtungen drehbaren Scanspiegels (14 ) ablenkbar sind. - Optischer Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Videogenerator (
11 ) drei Laserdioden (12a ,12b ,12c ) aufweist, die Lichtstrahlen (9 ,9a ,9b ,9c ) in unterschiedlichen Farben emittieren.
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