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DE102009015007A1 - Verfahren zur Auswertung einer Zeitserie von zweidimensionalen Bildern einer Testbolusmessung und medizinische Bildaufnahmeeinrichtung - Google Patents

Verfahren zur Auswertung einer Zeitserie von zweidimensionalen Bildern einer Testbolusmessung und medizinische Bildaufnahmeeinrichtung Download PDF

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DE102009015007A1
DE102009015007A1 DE102009015007A DE102009015007A DE102009015007A1 DE 102009015007 A1 DE102009015007 A1 DE 102009015007A1 DE 102009015007 A DE102009015007 A DE 102009015007A DE 102009015007 A DE102009015007 A DE 102009015007A DE 102009015007 A1 DE102009015007 A1 DE 102009015007A1
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DE
Germany
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contrast agent
images
time series
blood vessel
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009015007A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Blum
Michaela Schmidt
Peter Schmitt
Michael Zenge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Healthcare GmbH
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
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Priority to CN201010145687.XA priority patent/CN101846732B/zh
Priority to US12/732,555 priority patent/US8483455B2/en
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/20Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
    • G01R33/44Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance using nuclear magnetic resonance [NMR]
    • G01R33/48NMR imaging systems
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswertung einer Zeitserie von insbesondere zweidimensionalen Bildern eines Kontrastmittelflusses in wenigstens einem Blutgefäß des menschlichen Körpers im Rahmen einer Testbolusmessung, wobei die Aufnahme der Zeitserie mit Verabreichung des Kontrastmittels beginnt und wobei - als Zeitserie von Auswertungsbildern die Zeitserie von zweidimensionalen Bildern oder eine Zeitserie daraus abgeleiteter Bilder verwendet wird, - in wenigstens einem ein Kontrastmittelsignal aufweisenden Auswertungsbild wenigstens ein einem Blutgefäß zugeordneter Punkt semiautomatisch oder automatisch bestimmt wird und auf weitere Auswertungsbilder übertragen wird, - für jedes so aufgefundene Blutgefäß automatisch aus dem Bildsignal der Auswertungsbilder an dem wenigstens einen Punkt und/oder in einem Bereich um einen ausgezeichneten Punkt in dem Blutgefäß eine zeitliche Kontrastmittelverlaufskurve, insbesondere durch einen Fit, ermittelt wird und - aus wenigstens einer Kontrastmittelverlaufskurve wenigstens eine den Zeitablauf einer nachfolgenden Messung beeinflussende Kontrastmittelinformation ermittelt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswertung einer Zeitserie von insbesondere zweidimensionalen Bildern eines Kontrastmittelflusses in wenigstens einem Blutgefäß des menschlichen Körpers im Rahmen einer Testbolusmessung, wobei die Aufnahme der Zeitserie mit Verabreichung des Kontrastmittels beginnt, sowie eine zugehörige medizinische Bildaufnahmeeinrichtung.
  • Die kontrastverstärkte Magnetresonanztomographie ist eine bekannte Untersuchungsmethode zur Darstellung des arteriellen bzw. venösen Gefäßsystems. Dabei wird ein Kontrastmittel appliziert, welches das Signal der Blutgefäße gegenüber dem des umgebenden Gewebes verstärkt. Durch Datenakquisition vor und nach Kontrastmittelgabe kann in der Subtraktion das umgebende Gewebe fast vollständig eliminiert werden. Bei dieser Bildgebungsmethode besteht die große Herausforderung darin, die Kontrastmittelgabe zeitlich exakt mit der Datenakquisition zu synchronisieren, so dass der Kontrastmittelbolus während der Akquisition den Bildbereich passiert. Um eine Überlagerung der Arterien durch die Venen zu verhindern, ist es zusätzlich erforderlich, dass die Datenakquisition vor dem Anfluten des Kontrastmittels in den Venen (Rückfluss) beendet ist.
  • Zu diesem Zweck ist es bekannt, vor der eigentlichen letztendlichen Bildaufnahme, insbesondere der Magnetresonanzbildaufnahme, eine Zeitserie von etwa 40–80 insbesondere zweidimensionalen Einzelbildern mit einer Bildwiederholrate von typischerweise einem Bild pro Sekunde synchron zu der Injektion einer reduzierten Menge Kontrastmittel, dem sogenannten Testbolus, aufzunehmen. Häufig wird auch die Bildserie selber als „Testbolus” bezeichnet. Die zweidimensionalen Bilder der Zeitserie müssen dabei nicht im Zielgebiet für die nachfol gende Bildaufnahme selber aufgenommen werden, sondern können auch an einer vom Verabreichungsort entfernten Position derart aufgenommen werden, dass idealerweise die Anflutung in den Arterien und der Rückfluss durch die Venen und somit auch das geeignete Zeitfenster im Zielgebiet bestimmt werden kann. Beispielsweise kann bei der Untersuchung der Blutgefäße im Kopf eine Aufnahme der Zeitserie im Halsbereich vorgesehen sein.
  • Eine möglichst exakte Bestimmung des arteriellen und venösen Kontrastmittelverlaufs, insbesondere in Form einer Kontrastmittelverlaufskurve, bestimmt entscheidend die Bildqualität der letztendlich durchzuführenden Bildaufnahme. Die Bilder der Zeitserie werden dafür üblicherweise in einem Nachbearbeitungsschritt manuell ausgewertet. Zunächst werden in den Bildern der Zeitserie Arterien und Venen bestimmt. Dies erfordert vom Benutzer die Navigation durch die Zeitserie, um die Blutgefäße zu identifizieren. Ist erst beispielsweise ein dem Anwender geeignet erscheinender Punkt gewählt, extrahiert ein Algorithmus die Kontrastmittelverlaufskurve und stellt diese Information dem Anwender zur Verfügung.
  • Dieses Vorgehen ist insbesondere dahingehend nachteilig, dass die Segmentierung besonders von kleinen Blutgefäßen zeitaufwendig und fehleranfällig ist. Abhängig von der Gefäßpathologie sind nicht alle Blutgefäße in einer Testbolus-Zeitserie gleichermaßen gut für die Auswertung geeignet.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein demgegenüber verbessertes Verfahren anzugeben.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass
    • – als Zeitserie von Auswertungsbildern die Zeitserie von zweidimensionalen Bildern oder eine Zeitserie daraus abgeleiteter Bilder verwendet wird,
    • – in wenigstens einem ein Kontrastmittelsignal aufweisenden Auswertungsbild wenigstens ein einem Blutgefäß zugeordneter Punkt semiautomatisch oder automatisch bestimmt wird und auf weitere Auswertungsbilder übertragen wird,
    • – für jedes so aufgefundene Blutgefäß automatisch aus dem Bildsignal der Auswertungsbilder an dem wenigstens einen Punkt und/oder in einem Bereich um einen ausgezeichneten Punkt in dem Blutgefäß eine zeitliche Kontrastmittelverlaufskurve, insbesondere durch einen Fit, ermittelt wird und
    • – aus wenigstens einer Kontrastmittelverlaufskurve wenigstens eine den Zeitablauf einer nachfolgenden Messung beeinflussende Kontrastmittelinformation ermittelt wird.
  • Erfindungsgemäß kann folglich als Zeitserie von Auswertungsbildern, also letztlich mit dem hier vorgeschlagenen Verfahren auszuwertende Bilder, entweder die originale Zeitserie von zweidimensionalen Bildern betrachtet werden, zweckmäßigerweise kann aber vorgesehen sein, eine Zeitserie daraus abgeleiteter Bilder als Auswertungsbilder zu verwenden. Als besonders vorteilhafte Möglichkeit sind hierbei Subtraktionsbilder zu nennen, wobei eine abgeleitete Zeitserie von Subtraktionsbildern erzeugt wird, die dann (von Rauschen abgesehen) im Wesentlichen lediglich Kontrastmittelsignalwerte an den Stellen der Blutgefäße zeigt.
  • Dazu kann beispielsweise vorgesehen sein, dass zur Ermittlung der Zeitserie von Subtraktionsbildern ein insbesondere kein Kontrastmittelsignal aufweisendes Referenzbild der Zeitserie, insbesondere das erste Bild der Zeitserie, von den anderen Bildern der Zeitserie automatisch abgezogen wird. Dies geschieht vollkommen automatisch, das bedeutet, es wird ein Referenzbild (base image) hergenommen, welches kein Kontrastmittelsignal zeigt. Hierzu eignen sich insbesondere Bilder, die am Anfang der Zeitserie aufgenommen wurden, wenn das als Testbolus injizierte Kontrastmittel den in den zweidimensionalen Bildern gezeigten Bereich noch nicht erreicht hat. Beispielsweise kann das erste Bild der Zeitserie als Referenzbild ausgewählt werden. Im Idealfall existiert dann also eine Zeitserie von Subtraktionsbildern, die lediglich den Kontrastmittelfluss zeigen.
  • Selbstverständlich sind auch andere Varianten denkbar, abgeleitete Bilder zu erzeugen, um sie als Auswertungsbilder zu verwenden, beispielsweise Algorithmen, die Kontrastmittelsignale besonders hervorheben oder dergleichen.
  • Unter Betrachtung dieser Bilder ist es nun – entweder automatisch oder semiautomatisch – möglich, wenigstens einen Punkt jedes dargestellten, kontrastmittelführenden Gefäßes semiautomatisch oder automatisch zu bestimmen, wobei die vollautomatische Bestimmung bevorzugt wird. Ist erst einmal bekannt, wo einem Blutgefäß zugeordnete Punkte des das Kontrastmittel führenden Blutgefäßes in einem Auswertungsbild angeordnet sind, lässt sich dieses Wissen auf die anderen Auswertungsbilder der Zeitserie übertragen, wobei gegebenenfalls – worauf im Folgenden noch näher eingegangen werden wird – Bewegungen berücksichtigt werden können. Um solche ein Kontrastmittelsignal aufweisende Punkte in den Auswertungsbildern aufzufinden, kann beispielsweise ein Schwellwertverfahren vorgesehen sein, bei dem – insbesondere bei Subtraktionsbildern – das Rauschniveau deutlich übersteigende Punkte ausgewählt werden, es können jedoch auch sonstige Segmentierungsverfahren usw. verwendet werden.
  • Für jedes so aufgefundene Blutgefäß wird dann in einem weiteren Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens automatisch das Bildsignal zu einer Kontrastmittelverlaufskurve ausgewertet, wobei verschiedene Varianten denkbar sind. So kann die Kontrastmittelverlaufskurve zunächst einfach durch Betrachten eines beliebigen oder ausgezeichneten Punktes des Blutgefäßes ermittelt werden, jedoch ist es auch denkbar, einen Bereich in dem Blutgefäß zu betrachten. Um die Kontrastmittelverlaufskurve dann zu erhalten, werden die Bildsignale der einzelnen Auswertungsbilder an dem Punkt oder in dem Bereich für jedes Auswertungsbild in ihrer zeitlichen Abfolge betrachtet. Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, an diese Punkteschar eine Kurve anzufitten, um so die Kontrastmittelverlaufskurve zu erhalten. Beispielsweise können als Datenbasis in der Zeitserie 40–80 Auswertungsbilder vorliegen, die im Abstand von einer Sekunde aufgenommen wurden.
  • Aus wenigstens einer der Kontrastmittelverlaufskurven, die beispielsweise an einem Anwender angezeigt werden kann oder einen nachgeordneten Algorithmus zugeführt werden kann, wird dann eine den Zeitablauf einer nachfolgenden Messung beeinflussende Kontrastmittelinformation ermittelt, insbesondere ein Zeitpunkt, zu dem die nachfolgende Messung, insbesondere die Magnetresonanzbildaufnahme, zu starten wäre, oder auch ein Zeitfenster, in dem sinnvolle Aufnahmen im Zielgebiet getätigt werden können.
  • Auf diese Weise vereinfacht das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur die Detektion des Testbolus in der Zeitserie, sondern es schließt auch Fehlerquellen aus, die beim manuellen Vorgehen vorhanden sind. Zudem erlaubt insbesondere das vollautomatische Vorgehen eine exaktere und genauere Bestimmung des Zeitfensters für die nachfolgende Bildaufnahme, so dass Hochkontrast-Aufnahmen der Blutgefäße in hoher Qualität erzeugt werden können.
  • Zweckmäßigerweise kann vorsehen sein, dass nach der Ermittlung eines ein Kontrastmittelsignal aufweisenden Punktes ein zugehöriges Blutgefäß in wenigstens einem Auswertungsbild segmentiert wird. Im semiautomatischen Fall kann solch ein Punkt beispielsweise durch einen Benutzer markiert werden; im automatischen Fall sind Schwellwerte oder dergleichen denkbar. Eine solche zumindest grobe Segmentierung, also eine Zuordnung von Bildpunkten in den Auswertungsbildern zu einem bestimmten Blutgefäß, kann insbesondere dazu genutzt werden, mehrere ermittelte, ein Kontrastmittelsignal aufweisende Punkte einem Blutgefäß zuordnen zu können. Insbesondere können nachfolgend ermittelte, ein Kontrastmittelsignal aufweisende Punkte dann verworfen werden, wenn bereits bekannt ist, dass dieser Punkt einem Blutgefäß zugeordnet ist. So wird ein effizientes Vorgehen durch automatische Segmentierung erreicht. Es können bekannte Segmentierungsverfahren verwendet werden, wobei es sich im vorliegenden Fall insbesondere sogenannte „region growth”-Verfahren anbieten.
  • Ist bekannt, welche Punkte einem bestimmten Blutgefäß zugeordnet sind, so können verschiedene Möglichkeiten genutzt werden, eine dem Blutgefäß zugeordnete Kontrastmittelverlaufskurve zu ermitteln. So kann vorgesehen sein, dass die Kontrastmittelverlaufskurve durch Betrachtung des zeitlichen Verlaufs einer Mittelung der Bildsignalwerte aller dem Blutgefäß zugeordneten Punkte in wenigstens einem Teil der Auswertungsbilder und/oder einer Mittelung der Bildsignalwerte in einem innerhalb des Blutgefäßes liegenden interessierenden Bereich, insbesondere einem sich um einen Mittelpunkt des Blutgefäßes erstreckenden interessierenden Bereich, in wenigstens einem Teil der Auswertungsbilder und/oder der Bildsignalwerte eines ausgezeichneten Punktes des Blutgefäßes insbesondere des Mittelpunktes, in wenigstens einem Teil der Auswertungsbilder ermittelt wird. Zum einen ist es denkbar, das gesamte segmentierte Blutgefäß zu betrachten. Dafür werden die Bildsignalwerte aller im Blutgefäß liegenden Punkte gemittelt und deren zeitlicher Verlauf über die Zeitserie ausgewertet, um die Kontrastmittelverlaufskurve zu erhalten. Denkbar ist es natürlich auch, und in vielen Fällen aufgrund der zwar homogenen, jedoch in manchen Bereichen weniger ausgeprägten Verteilung sinnvoll, einen geringeren Bereich als das gesamte Gefäß zu wählen, beispielsweise einen quadratischen Bereich um den Mittelpunkt des Blutgefäßes. Auch hier erfolgt dann eine Mitteilung der Bildsignalwerte und eine Auswertung des zeitlichen Verlaufs. Schließlich ist es selbstverständlich möglich, lediglich die Bildsignalwerte eines ausgezeichneten Punktes des Blutgefäßes zu betrachten, beispielsweise des Mittelpunktes, um eine Kontrastmittelverlaufskurve zu erhalten.
  • Allgemein kann mit besonderem Vorteil vorgesehen sein, dass die Plausibilität des wenigstens einen Punktes als ein Kon trastmittelsignal aufweisender Punkt überprüft wird, insbesondere durch Vergleich der Bildsignalwerte an dem Punkt in zeitlich benachbarten Bildern und/oder durch Vergleich der Bildsignalwerte in einer Umgebung um den Punkt in einem Auswertungsbild und/oder durch Beurteilung einer im Rahmen einer Segmentierung erhaltenen Form. Insbesondere beim automatischen Vorgehen ist es wichtig, die ein Kontrastmittelsignal aufweisenden Punkte vom Rauschen bzw. Bildartefakten zu unterscheiden. Zunächst ist bekannt, dass die Blutgefäße meist eine etwas größere Ausdehnung in den Bildern haben. Mithin kann überprüft werden, ob die um einen möglicherweise einen Kontrastmittelsignalwert aufweisenden Punkt liegenden Punkte ebenso einen hohen Bildsignalwert aufweisen. Ein weiteres Kriterium, das beachtet werden kann, ist selbstverständlich der zeitliche Verlauf des Bildsignalwerts an diesem Punkt. Kontrastmittelverlaufskurven haben meist eine typische Form, zudem tritt das Vorliegen von Kontrastmittel üblicherweise über mehrere aufeinanderfolgende Bilder der Zeitserie auf. Weiterhin ist es denkbar, die Form eines segmentierten Objekts zu betrachten. Blutgefäße sind meist im Wesentlichen rund im Gegensatz zu streifenartigen Bewegungsartefakten oder dergleichen. Grundsätzlich ist es selbstverständlich auch denkbar, einen anatomischen Atlas oder dergleichen zu Rate zu ziehen, um anhand der Lage des Punktes zu entscheiden, ob dort überhaupt ein Blutgefäß befindlich sein kann.
  • Häufig ist es bei der Auswertung von Testbolusmessungen wichtig, Kontrastmittelverlaufskurven von Arterien und Venen zu unterscheiden, insbesondere, wenn der Rückfluss durch die Venen in der nachfolgenden Messung nicht aufgenommen werden soll. Daher kann vorgesehen sein, dass bei Ermittlung mehrerer jeweils einem Blutgefäß zugeordneter Kontrastmittelverlaufskurven diese durch Vergleich in eine Anflutungsklasse für Arterien und eine Rückflussklasse für Venen eingeteilt werden. Während das arterielle Kontrastmittelbildsignal früher auftritt und meist ein höheres Maximum erreicht, tritt das venöse Kontrastmittelsignal später auf und ist nicht mehr ganz so ausgeprägt. Dieser Unterschied kann genutzt werden, um zwei Klassen von Kontrastmittelverlaufskurven zu bilden, die dann jeweils für den Kontrastmittelverlauf in Arterien und Venen stehen.
  • Treten bei einer solchen Einteilung in Klassen oder allgemein mehrere Kontrastmittelverlaufskurven auf, so kann vorgesehen sein, dass anhand wenigstens eines Qualitätskriteriums, insbesondere anhand des höchsten Maximalwerts und/oder der Zahl der Maxima und/oder des Vergleichs mit einer vorgegebenen Idealkurve, eine beste Kontrastmittelverlaufskurve für die wenigstens eine Klasse (oder, falls grundsätzlich nur Arterien oder nur Venen betrachtet werden, allgemein) ermittelt werden kann, welche zur Ermittlung der Kontrastmittelinformation verwendet wird, und/oder wenigstens eine ungeeignete Kontrastmittelverlaufskurve verworfen wird. Es wird also vorgeschlagen, eine automatische Qualitätsbeurteilung der Kontrastmittelverlaufskurven vorzunehmen, um die am besten für die weitere Auswertung geeignete Kontrastmittelkurve, insbesondere für die Anflutungsklasse und die Rückflussklasse, zu ermitteln. Auf diese Weise wird die bestmögliche Information genutzt bzw. der Anwender mit der bestmöglichen Information versorgt, was bislang nur mittels einer mühsamen, langwierigen, händischen Suche zu erreichen war. Weiterhin ist es möglich, zur weiteren Auswertung vollkommen ungeeignete Kontrastmittelverlaufskurven zu verwerfen, das bedeutet, nicht weiter im Verfahren zu betrachten. Verschiedenste Qualitätskriterien sind hier denkbar, wobei als Beispiele der höchste Maximalwert, die Zahl der Maxima (idealerweise liegt nur ein Maximum vor) und der Vergleich mit einer vorgegebenen Idealkurve genannt seien. Für jedes dieser Kriterien kann beispielsweise ein Qualitätswert ermittelt werden, der beispielsweise angibt, inwieweit der Verlauf einer Kontrastmittelverlaufskurve der Idealkurve entspricht oder dergleichen. Durch entsprechende Auswertung dieser Qualitätswerte kann dann die beste Kontrastmittelverlaufskurve aufgefunden werden.
  • Das automatische Vorgehen und die damit einhergehende Zeitersparnis kann auch weiterhin vorteilhaft genutzt werden, indem immer nach Aufnahme eines neuen Bildes nach Ermittlung des entsprechenden Auswertungsbildes automatisch nach neuen, nicht bereits einem Blutgefäß zugeordneten, ein Kontrastmittelsignal aufweisenden Punkten gesucht wird und/oder die wenigstens eine Kontrastmittelverlaufskurve aktualisiert wird, woraufhin für wenigstens ein Blutgefäß die Kontrastmittelverlaufskurve bis zu dem aktuellen Bild und/oder ein insbesondere um Informationen bezüglich der Bestimmung der Kontrastmittelverlaufskurve ergänztes Bild an einer Darstellungseinrichtung angezeigt wird. Es ist also möglich, Kontrastmittelverlaufskurven bereits anzufertigen, während die Zeitserie noch aufgenommen wird. Dies kann auf verschiedene Arten vorteilhaft genutzt werden. Beispielsweise kann durch Darstellung der Kontrastmittelverlaufskurve und/oder auch eines Bildes, in dem der der Kontrastmittelverlaufskurve zugrundeliegende Punkt bzw. Bereich angezeigt wird, einem Anwender zu erlauben, zu beurteilen, ob das Verfahren geeignete Kontrastmittelverlaufskurven bestimmt. Beispielsweise kann dann ein manueller Eingriff erfolgen, wenn dies nötig ist. So kann mit besonderem Vorteil vorgesehen sein, dass bei Erkennung eines Maximums eines Rückflusses in einer Vene die Aufnahme der Zeitserie manuell oder automatisch abgebrochen wird. Das Maximum des Rückflusses ist üblicherweise die zeitlich gesehen letzte Information, die aus der Testbolusmessung gewonnen werden soll. Daher sind alle Bilder, die nach der Ermittlung dieses Maximums aufgenommen wurden, letztlich nicht mehr notwendig: Durch frühzeitigen Abbruch kann also Zeit, Patientenbelastung und Aufwand eingespart werden. Statt der üblicherweise zur Sicherheit aufgenommenen großen Anzahl von Bildern der Zeitserie kann diese folglich verkürzt werden. Dies wird üblicherweise durch einen manuellen Eingriff geschehen, wenn der Anwender erkennt, dass das Rückflussmaximum korrekt aufgenommen wurde. Allerdings ist auch eine automatische Auswertung und somit ein automatischer Abbruch denkbar.
  • Aus mehreren Gründen ist es vorteilhaft, wenn manuell oder automatisch ein Akzeptanzbereich in den Bildern bestimmt wird, wobei die Bestimmung der Kontrastmittelinformation nur in diesem Akzeptanzbereich erfolgt. Wenn – wie häufig – bekannt ist, wo in etwa die aufzufindenden Blutgefäße auf dem Bild angeordnet sind, ist es im Hinblick auf den Aufwand und auch auf eventuell auftretende Artefakte vorteilhaft, die Suche auf diesen Akzeptanzbereich zu beschränken. Der Akzeptanzbereich kann dabei vorgegeben sein, beispielsweise automatisch aus einer Datenbank ausgewählt, es ist jedoch auch möglich, dass ein Anwender diesen definiert. Dann kann insbesondere auch auf patientenspezifische Eigenschaften eingegangen werden. Leidet der Patient beispielsweise an einer Stenose auf der linken Seite, kann das Akzeptanzfenster so gewählt werden, dass nur die rechte Seite für die Ermittlung der Kontrastmittelinformationen betrachtet wird.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung bei Verwendung von Subtraktionsbildern als Auswertungsbilder kann auch vorgesehen sein, dass das Referenzbild aufgrund eines Eignungskriteriums aus einer bestimmten Zahl von anfänglichen Bildern der Zeitserie ausgewählt wird. Betrachtet wird in dieser Variante also eine bestimmte Anzahl der ersten Bilder der Zeitserie, für die sichergestellt werden kann, dass sie noch keine Kontrastmittelanflutung anzeigen. Dabei soll nun ermittelt werden, welches dieser Bilder sich als am geeignetsten als Referenzbild erweist. Dafür können Eignungskriterien betrachtet werden, beispielsweise kann vorgesehen sein, dass ein Rauschniveau für jedes als Referenzbild in Frage kommende Bild und/oder jedes mittels des Referenzbildes ermittelte Subtraktionsbild ermittelt wird, insbesondere durch statistische Auswertung der Bildsignale. Dann kann beispielsweise das Bild als Referenzbild gewählt werden, welches das niedrigste Rauschniveau aufweist. Zusätzlich oder alternativ kann das Vorhandensein von Artefakten, insbesondere Bewegungsartefakten, in einem als Referenzbild in Frage kommenden Bild und ein deren Relevanz beschreibender Wert ermittelt werden. Verfahren zur Detektion und zum Identifizieren von Artefakten sind im Stand der Technik weithin bekannt und müssen hier nicht näher dargelegt werden. Da lediglich in einem Bild auftretende Artefakte in jedem Subtraktionsbild zu Artefakten führen würden, wenn dieses als Referenzbild verwendet würde, eignen sich besonders artefaktbelastete Bilder weniger als Referenzbilder. Dies kann anhand des die Relevanz der Artefakte beschreibenden Wertes ermittelt werden. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass bei auf einen bestimmten Bereich beschränkten Artefakten, insbesondere Bewegungsartefakten, dieser Bereich von der Ermittlung der Kontrastmittelinformation ausgeschlossen wird. Beispielsweise können, wenn Aufnahmen im Bereich des Halses getätigt werden, Schluckbewegungen zu Artefakten führen, die jedoch häufig in Bereichen auftreten, die für die Bestimmung der Kontrastmittelinformation nicht oder nur wenig relevant sind. Auch diese können dann von der Betrachtung ausgeschlossen werden.
  • Diesbezüglich ist es zweckmäßigerweise auch möglich, ein besonders mit Artefakten und/oder einem durch statistische Betrachtung der Bildsignale ermittelten hohen Rauschniveau belastetes Auswertungsbild von der weiteren Betrachtung auszuschließen. So werden Fehlmessungen oder möglicherweise die Ermittlung der Kontrastmittelverlaufskurve störende Einflüsse der Betrachtung entzogen.
  • Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn zur Reduzierung von Bewegungsartefakten eine Bewegungskorrektur durchgeführt wird. Verschiedene Varianten zur Bewegungskorrektur, abhängig vom Aufnahmeort der Bilder, der Art der Bewegung und der Aufnahmetechnik sind im Stand der Technik weithin bekannt und sollen hier nicht näher dargelegt werden. Denkbar ist es beispielsweise, zyklische Bewegungen des menschlichen Körpers, wie beispielsweise die Atmung, anhand spezieller Sensoren aufzuzeichnen und eine Bewegungskorrektur daran zu orientieren. Berücksichtigt werden kann im erfindungsgemäßen Verfahren jedoch auch eine einmal aufgetretene Verschiebung oder dergleichen, die anhand der in den Auswertungsbildern entstehenden Artefakte leicht identifiziert werden kann.
  • Neben dem Verfahren betrifft die Erfindung auch eine medizinische Bildaufnahmeeinrichtung, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebildet ist. Beispielsweise kann es sich dabei um eine Magnetresonanzeinrichtung handeln, in die eine Kontrastmittelinjektionsvorrichtung integriert ist. Im Wesentlichen zeitgleich mit der Verabreichung des Testbolus kann dann auch die Aufnahme der Zeitserie gestartet werden, die beispielsweise in einer Steuereinrichtung oder sonstigen Recheneinrichtung der Bildaufnahmeeinrichtung erfindungsgemäß ausgewertet wird. Die oben getätigten Ausführungen zum erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich analog auf die medizinische Bildaufnahmeeinrichtung übertragen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
  • 1 eine Skizze zu einer möglichen Aufnahmegeometrie,
  • 2 einen Ablaufplan des erfindungsgemäßen Verfahrens,
  • 3 einen Ablaufplan eines Teils einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,
  • 4 eine mögliche Darstellung für das Ausführungsbeispiel nach 3, und
  • 5 eine erfindungsgemäße Bildaufnahmeeinrichtung.
  • 1 zeigt eine mögliche Geometrie, wie sie für eine Testbolusmessung vor einer Magnetresonanzbildaufnahme der Blutgefäße des Kopfes unter Kontrastmittelgabe durchgeführt werden kann. Gezeigt ist ein Patient 1, der Arme 2, einen Hals 3 und einen Kopf 4 umfasst. Der Testbolus – und später auch der eigentliche Bolus zur nachfolgenden Messung – werden über eine entsprechende Injektionsvorrichtung 5 in den Arm 2 des Patienten 1 injiziert. Das Kontrastmittel wird dann, wie durch die gestrichelte Linie 6 schematisch angedeutet, durch die Arterien in den Kopf transportiert (Anflutung) und durch die Venen aus dem Kopf 4 wieder abtransportiert (Rückfluss). Dabei durchquert das Kontrastmittel jeweils große Blutgefäße im Hals 3.
  • Um das Zeitfenster zu ermitteln, in dem bei einer Magnetresonanzaufnahme des Kopfes 4 lediglich die arteriellen Blutgefäße durch das Kontrastmittel hervorgehoben sind, wird zunächst eine Testbolusmessung durchgeführt, bei der nur ein kleiner Bruchteil des später zu gebenden Kontrastmittels als Testbolus über die Injektionsvorrichtung 5 verabreicht wird. Dann wird – zeitgleich startend mit der Verabreichung des Testbolus – eine Zeitserie von Magnetresonanz-Schichtbildern am Hals 3 aufgenommen, wobei der Aufnahmebereich mittels der dargestellten Schicht 7 angedeutet ist. Im Abstand von meist einer Sekunde werden dabei eine bestimmte Anzahl von Bildern aufgenommen, meist 30–90, beispielsweise 60 Stück, also eine Minute lang. Eines dieser zweidimensionalen Bilder 8 der Zeitserie 9 ist schematisch in 1 dargestellt.
  • Zu erkennen ist dort der Umriss 10 des Halses 3 sowie verschiedene anatomische Strukturen 11. Eingezeichnet in das Bild 8 sind auch die Lage der Arterien 12 und der Venen 13. Führen diese kein Kontrastmittel, also beispielsweise am Anfang der Testbolusmessung, sind sie auch auf einem entsprechenden Bild 8 der Zeitserie 9 nicht zu sehen. Erst dann, wenn der Testbolus sie passiert, entsteht auch ein Bildsignal.
  • Während es im Stand der Technik üblich ist, nach der Aufnahme der Zeitserie 9 diese manuell auszuwerten, indem ein Betrachter sämtliche Bilder durchgeht und dort Punkte markiert, die seiner Ansicht nach Arterien bzw. Venen entsprechen, woraufhin ein Algorithmus eine Kontrastmittelverlaufskurve an diesem Punkt erstellt, bietet das erfindungsgemäße Verfahren erstmals eine wenigstens semiautomatische Auswertung einer solchen Testbolusmessung.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens ist im Ablaufplan der 2 dargestellt. Ausgegangen wird von der Zeitserie 9 mit dem zweidimensionalen Bildern 8. In einem ersten Schritt 14 des Verfahrens wird nun zunächst eine Zeitserie 15 von Subtraktionsbildern 16 erstellt. Dies geschieht, indem von jedem Bild 8 der Zeitserie 9 ein Referenzbild der Zeitserie 9 abgezogen wird. Das Referenzbild ist dabei so bestimmt, dass es kein Kontrastmittelsignal zeigt. Dabei handelt es sich vorliegend insbesondere um eines der als erstes aufgenommenen Bilder 8 der Zeitserie 9, da deren Aufnahme ja synchron mit der Verabreichung des Testbolus begann und folglich eine bestimmte Anzahl der ersten Bilder noch kein Kontrastmittelsignal zeigt, da sich der Testbolus noch nicht bis zu der Schicht 7 fortbewegt hat. Insbesondere kann das erste aufgenommene Bild 8 der Zeitserie 9 als Referenzbild verwendet werden, es ist jedoch auch möglich, unter einer bestimmten Anzahl der ersten Bilder 8 der Zeitserie 9 ein besonders geeignetes Referenzbild auszuwählen.
  • Dazu werden verschiedene Eignungskriterien für diese Bilder erstellt, für die das Rauschniveau der entsprechenden Bilder 8 selber oder aus ihnen hervorgegangener Subtraktionsbilder ermittelt wird und/oder die Bilder 8 bzw. die daraus hervorgegangenen Subtraktionsbilder auf Artefakte nach bekannten Vorgehensweisen untersucht werden. Ein Bild, das möglichst wenig Artefakte und ein möglichst niedriges Rauschniveau aufweist, ist am geeignetsten als Referenzbild zu verwenden. Es sei angemerkt, dass, falls sich ergibt, dass während der bestimmten Anzahl erster Bilder 8 der Zeitserie 9 eine Bewegung stattfand, es auch noch möglich ist, die vor der Bewegung liegenden Bilder 8 der Zeitserie 9 der Betrachtung zu entziehen, da ja ohnehin noch kein auszuwertendes Kontrastmittelsignal vorliegt.
  • Allgemein sei angemerkt, dass sowohl in der Zeitserie 9 als auch in der Zeitserie 15 noch eine Bewegungskorrektur mit einem der zahlreichen bekannten Bewegungskorrekturalgorithmen vorgenommen werden kann, worauf hier jedoch nicht näher eingegangen werden soll. Es sei jedoch angemerkt, dass, falls auf einen bestimmten Bereich beschränkte Artefakte, insbesondere Bewegungsartefakte, auftauchen, dieser Bereich von der im Weiteren erfolgenden Ermittlung der Kontrastmittelverlaufskurven ausgeschlossen werden kann. Genauso ist es möglich, dass ein besonders mit Artefakten oder einem hohen Rauschniveau belastetes Subtraktionsbild von der weiteren Betrachtung ausgeschlossen wird. Die Zeitserie 15 von Subtraktionsbildern 16 enthält also – von Rauscheffekten abgesehen – letztlich lediglich Bildsignale, die durch Kontrastmittel erzeugt worden sind, mithin also Kontrastmittelsignale.
  • In einem Schritt 17 erfolgt dann die Testbolusdetektion. Dazu wird im konkret vorliegenden Ausführungsbeispiel für jedes der Subtraktionsbilder 16 überprüft, ob an einem Bildpunkt ein Grenzwert für den Bildsignalwert überschritten wird, mithin möglicherweise ein Kontrastmittelsignal an diesem Punkt vorliegt. Ist dieser Punkt bereits aufgrund einer schon erfolgten Detektion einem Blutgefäß zugeordnet, was im Folgenden noch näher erläutert werden wird, so muss er nicht näher betrachtet werden. Ansonsten schließt sich eine Plausibilitätsprüfung an, in der ermittelt wird, ob es sich tatsächlich um einen Punkt mit einem Kontrastmittelsignalwert handelt. Dazu ist zum einen vorgesehen, dass in wenigstens einem Subtraktionsbild 16 überprüft wird, ob die Bildsignalwerte in einer Umgebung in dem Punkt ebenso hohe Werte aufweisen, das bedeutet, selber den oder einen weiteren Schwellwert überschreiten. Ist dies nicht der Fall, so handelt es sich vermutlich um ein Artefakt oder einen Messfehler, da Blutgefäße mit einem Kontrastmittelsignal ausgedehnt in den Subtraktionsbildern 16 erscheinen. Weiterhin wird die Plausibilität dadurch überprüft, dass Bildsignalwerte an einem entsprechenden Punkt in zeitlich benachbarten Bildern ebenso erhöht sind, wie dies bei einer Kontrastmittelverlaufskurve zu erwarten wäre. Diese Überprüfung kann im Übrigen auch später noch stattfinden, wenn bereits mögliche Kontrastmittelverlaufskurven bestimmt worden sind. Eine weitere Möglichkeit zur Überprüfung der Plausibilität ergibt sich nach der nun beschriebenen, ebenfalls in Schritt 17 erfolgenden Segmentierung des so aufgefundenen, sich um den Punkt erstreckenden Blutgefäßes.
  • Erfüllt der Punkt die eben genannten Plausibilitätskriterien, so wird nun das entsprechende Blutgefäß segmentiert. Dies geschieht vorzugsweise in einem Bild, an dem an dem Punkt selbst ohnehin schon ein recht hoher Bildsignalwert vorliegt. Dann kann beispielsweise ein region-growth-Verfahren eingesetzt werden, so dass eine zusammenhängende Fläche von Punkten mit erhöhtem Bildsignalwert aufgefunden wird, die der Lage des das Kontrastmittel führenden Blutgefäßes in den Subtraktionsbildern 16 entspricht. An dieser Stelle kann optional vorgesehen sein, dass im Sinne einer weiteren Plausibilitätsüberprüfung die durch die Segmentierung ermittelte Form dahingehend überprüft wird, ob es sich um ein Blutgefäß handeln kann. Artefakte weisen meist gänzlich andere Formen, beispielsweise eine Streifenform oder dergleichen, auf. Auf diese Weise sind durch die Segmentierung eine Mehrzahl von Punkten bestimmt worden, die demselben Blutgefäß zuzuordnen sind, durch das ein Kontrastmittelfluss bemerkbar ist. Diese Zuordnung kann nun in alle Bilder der Zeitserie 15 propagiert werden. Selbstverständlich muss, wenn einmal bekannt ist, dass ein Punkt einem bestimmten Blutgefäß zugeordnet ist, dieser in weiteren Subtraktionsbildern 16 nicht mehr gesondert behandelt werden.
  • Es sei an dieser Stelle noch angemerkt, dass die Möglichkeit besteht, den Bereich, in dem die Testbolusdetektion stattfindet, einzuschränken, das bedeutet, einen Akzeptanzbereich zu definieren, so dass nur in diesem nach kontrastmittelführenden Blutgefäßen gesucht wird. Dies kann insbesondere durch einen Anwender des erfindungsgemäßen Verfahrens geschehen, wenn dieser beispielsweise schon Vorwissen darüber hat, wo die Blutgefäße liegen könnten oder auch patientenspezifisches Wissen einbringen möchte, beispielsweise, wenn der Patient eine Stenose auf einer Seite aufweist. So kann die Bearbeitungszeit gezielt verkürzt werden.
  • Nachdem nun meist mehrere Blutgefäße, durch die der Testbolus hindurchflutet, entsprechend detektiert und segmentiert wurden, und nachdem diese Segmentierung in allen Subtraktionsbildern 16 der Zeitserie 15 bekannt ist, kann, weiterhin in Schritt 17, für jedes dieser Blutgefäße eine Kontrastmittelverlaufskurve bestimmt werden. Hierzu gibt es nun mehrere Möglichkeiten. Zum einen ist es denkbar, dass zunächst ein Mittelwert über alle Signalwerte an den dem Blutgefäß zugeordneten Punkten gebildet wird, woraufhin dann der zeitliche Verlauf dieses Mittelwertes über die Zeitserie 15 betrachtet wird. Vorzugsweise wird jedoch ein Mittelpunkt des Blutgefäßes bestimmt, woraufhin der Mittelwert lediglich in einem bestimmten Bereich, beispielsweise einem quadratischem Bereich, um diesen Mittelpunkt gebildet wird und in seinem zeitlichen Verlauf als Grundlage der Kontrastmittelverlaufskurve dient. In einer dritten Möglichkeit ist es selbstverständlich auch denkbar, lediglich den zeitlichen Verlauf der Bildsignalwerte an einem einzigen Punkt, beispielsweise dem mit dem stärksten Signal, oder wiederum dem Mittelpunkt, zu betrachten.
  • Da die typische Kurvenform einer Kontrastmittelanflutung bzw. eines Kontrastmittelrückflusses bekannt sind, ist es möglich, aus den Bildsignalwerten an den verschiedenen Zeitpunkten durch einen Fit eine kontinuierliche Kontrastmittelverlaufskurve zu ermitteln, was zum Abschluss des Schrittes 17 erfolgt.
  • In einem Schritt 18 werden dann die ermittelten Kontrastmittelverlaufskurven 19, 20 in Klassen eingeteilt und zwar in eine Anflutungsklasse 21 und eine Rückflussklasse 22, letztendlich also in Arterien und Venen, aufgeteilt. Bei den Arterien ist das Maximum der Kontrastmittelverlaufskurve höher und tritt deutlich früher auf als beim Rückfluss durch die Venen, wie dies durch die beispielhaft dargestellten Verläufe 23 und 24 dargestellt wird.
  • Da meist eine größere Zahl von Blutgefäßen betrachtet wird, liegen nun üblicherweise mehrere Kontrastmittelverlaufskurven 19 für die Anflutungsklasse 21 und mehrere Kontrastmittelverlaufskurven 20 für die Rückflussklasse 22 vor. Daher ist nun in einem Schritt 25 des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen, anhand diverser Qualitätskriterien eine beste Kontrastmittelverlaufskurve 26, 27 für die jeweiligen Klassen 21, 22 zu ermitteln. Als Qualitätskriterien werden dabei insbesondere der höchste Maximalwert und eine möglichst geringe Zahl an Maxima verwendet, jedoch auch der Vergleich mit einer vorgegebenen Idealkurve, wobei beispielsweise ein Vergleichsmaß ermittelt werden kann. Die Idealkurve kann dabei beispielsweise einem theoretisch ermittelten, zu erwartenden Kontrastmittelverlauf entsprechen oder aber auch eine durch Messung und gegebenenfalls statistisch ermittelte Normalkurve sein.
  • Sollte während dieser Bewertung in Schritt 25 eine Kurve besonders schlechte Werte in den Qualitätskriterien aufweisen, kann diese auch gänzlich verworfen werden.
  • Mittels der besten Kontrastmittelverlaufskurven 26, 27 ist es dann in einem abschließenden Schritt 28 möglich, die gewünschte Kontrastmittelinformation zu bestimmen, beispielsweise das Zeitfenster, in dem eine qualitativ hochwertige nachfolgende Messung ermöglicht wird oder dem Zeitpunkt, an dem eine nachfolgende Messung zu starten wäre. Dies kann durch einen Benutzer, aber auch automatisch geschehen.
  • Die hier dargestellte Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens läuft – abgesehen von der gegebenenfalls vorgesehenen Definition eines Akzeptanzbereichs – vollkommen automatisch ab. Es ist auch eine semiautomatische Ausführungsform denkbar. In der semiautomatischen Ausführungsform erfolgt keine automatische Ermittlung von möglicherweise einen Kontrastmittelwert aufweisenden Punkten in den Subtraktionsbildern 16 und eine nachfolgende Plausibilitätsprüfung, sondern die Punkte werden durch einen Anwender ausgewählt. Hiernach er folgt dann jedoch wie beschrieben wiederum die Segmentierung und die Ermittlung der Kontrastmittelverlaufskurven automatisch.
  • Die automatische Durchführung ermöglicht auch eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, die durch 3 näher dargestellt wird. Sie zeigt einen Ausschnitt aus dem Ablaufplan dieser Ausführungsform des Verfahrens, nachdem die erste Anflutung, also das erste Vorliegen von Kontrastmittelsignalen, direkt nach der Aufnahme eines der Bilder 8 und der Ermittlung des entsprechenden Subtraktionsbildes 16 festgestellt wurde. Dann wird nämlich jedes Mal, wenn ein neues Bild 8 aufgenommen wurde, Schritt 29, sogleich das zugehörige Subtraktionsbild 16 ermittelt. In einem Schritt 30 werden dann wie oben beschrieben neue ein Kontrastmittelsignal aufweisende Punkte, die einem Blutgefäß zugeordnet werden können, detektiert und/oder für bereits entdeckte kontrastmittelführende Gefäße die Kontrastmittelverlaufskurven aktualisiert.
  • In einem Schritt 31 werden dem Anwender des Verfahrens verschiedene Informationen zur Anzeige gebracht, wie dies in 4 erläutert wird, die eine mögliche Darstellung 32 zeigt. Dabei wird davon ausgegangen, dass in dem Schritt 30 auch bereits die Qualitätskriterien ausgewertet wurden und in der Anflutungsklasse und der Rückflussklasse die besten Kontrastmittelverlaufskurven 26, 27 ermittelt worden sind. Dargestellt wird dann immer nach Aufnahme eines neuen Bildes der Zeitserie 9 jeweils die beste Kontrastmittelkurve 26 und die beste Kontrastmittelkurve 27, also letztlich der Kontrastmittelverlauf für die Arterie und für die Vene. Gleichzeitig werden Informationen zu dieser Bestimmung dargestellt, vgl. die rechte Seite der Darstellung 32. Dort sind zwei Bilder 8 der Zeitserie 9 dargestellt, in denen neben bereits segmentierten Blutgefäßen 33 angezeigt wird, aus welchem Bereich 34 die Bildsignale stammen, die den Kontrastmittelverlaufskurven 26 und 27 zugrunde liegen.
  • Ersichtlich ist das Maximum der Anflutung bereits weit überschritten und das Maximum des Rückflusses durch die Venen hinreichend deutlich erkennbar.
  • Ob ein solcher Fall vorliegt, wird in der Ausführungsform nach 3 in einem Schritt 35 entschieden. Denn mit der klaren Bestimmbarkeit des Maximums des Rückflusses sind alle Informationen verfügbar, um die nachfolgende Messung hinreichend genau zu planen. Daher kann, wenn dieser Zeitpunkt erreicht ist, durch den Anwender oder auch automatisch beschlossen werden, die Aufnahme der Zeitserie 9 zu beenden, Schritt 36. Ansonsten wird, Pfeil 37, nach Aufnahme des nächsten Bildes 8 der Zeitserie 9 wieder mit dem Schritt 29 fortgefahren. So kann die Aufnahme nicht mehr benötigter Bilder vermieden werden.
  • Schließlich zeigt 5 eine erfindungsgemäße Bildaufnahmeeinrichtung 38, vorliegende eine Magnetresonanzeinrichtung 39, mit einer in eine Patientenaufnahme 40 einfahrbaren Patientenliege 41. Die Patientenaufnahme 40 ist dabei aus einem Magneten 42 ausgebildet, wie dies im Stand der Technik hinreichend bekannt ist. In die Magnetresonanzeinrichtung 39 integriert ist eine Kontrastmittelgabeeinrichtung 43.
  • Ferner umfasst die Magnetresonanzeinrichtung 39 eine Steuereinrichtung 44, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebildet ist. Über eine Bedieneinheit 45 mit einer Darstellungseinrichtung 46 und einer Eingabevorrichtung 47 kann der Anwender Einfluss auf den Verfahrensablauf nehmen, also beispielsweise einen Akzeptanzbereich definieren oder in Schritt 35 die Bilddatenaufnahme abbrechen.
  • Es sei noch angemerkt, dass es grundsätzlich denkbar ist, die Bildaufnahmeeinrichtung 38 so auszugestalten, dass der Anwender selbst wählt, ob er vollständig manuell, semiautomatisch oder automatisch die Kontrastmittelinformation ermitteln möchte.

Claims (17)

  1. Verfahren zur Auswertung einer Zeitserie von insbesondere zweidimensionalen Bildern eines Kontrastmittelflusses in wenigstens einem Blutgefäß des menschlichen Körpers im Rahmen einer Testbolusmessung, wobei die Aufnahme der Zeitserie mit Verabreichung des Kontrastmittels beginnt, dadurch gekennzeichnet, dass – als Zeitserie von Auswertungsbildern die Zeitserie von zweidimensionalen Bildern oder eine Zeitserie daraus abgeleiteter Bilder verwendet wird, – in wenigstens einem ein Kontrastmittelsignal aufweisenden Auswertungsbild wenigstens ein einem Blutgefäß zugeordneter Punkt semiautomatisch oder automatisch bestimmt wird und auf weitere Auswertungsbilder übertragen wird, – für jedes so aufgefundene Blutgefäß automatisch aus dem Bildsignal der Auswertungsbilder an dem wenigstens einen Punkt und/oder in einem Bereich um einen ausgezeichneten Punkt in dem Blutgefäß eine zeitliche Kontrastmittelverlaufskurve, insbesondere durch einen Fit, ermittelt wird und – aus wenigstens einer Kontrastmittelverlaufskurve wenigstens eine den Zeitablauf einer nachfolgenden Messung beeinflussende Kontrastmittelinformation ermittelt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Ermittlung eines ein Kontrastmittelsignal aufweisenden Punktes ein zugehöriges Blutgefäß in wenigstens einem Auswertungsbild segmentiert wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrastmittelverlaufskurve durch Betrachtung des zeitlichen Verlaufs einer Mittelung der Bildsignalwerte aller dem Blutgefäß zugeordneten Punkte in wenigstens einem Teil der Auswertungsbilder und/oder einer Mittelung der Bildsignalwerte in einem innerhalb des Blutgefäßes liegenden interessierenden Bereich, ins besondere einem sich um einen Mittelpunkt des Blutgefäßes erstreckenden interessierenden Bereich, in wenigstens einem Teil der Auswertungsbilder und/oder der Bildsignalwerte eines ausgezeichneten Punktes des Blutgefäßes, insbesondere des Mittelpunktes, in wenigstens einem Teil der Auswertungsbilder ermittelt wird.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plausibilität des wenigstens einen Punktes als ein Kontrastmittelsignal aufweisender Punkt überprüft wird, insbesondere durch Vergleich der Bildsignalwerte an dem Punkt in zeitlich benachbarten Bildern und/oder durch Vergleich der Bildsignalwerte in einer Umgebung um den Punkt in einem Auswertungsbild und/oder durch Beurteilung einer im Rahmen einer Segmentierung erhaltenen Form.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ermittlung mehrerer jeweils einem Blutgefäß zugeordneter Kontrastmittelverlaufskurven diese durch Vergleich in eine Anflutungsklasse für Arterien und eine Rückflussklasse für Venen eingeteilt werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren Kontrastmittelverlaufskurven in wenigstens einer Klasse anhand wenigstens eines Qualitätskriteriums, insbesondere anhand des höchsten Maximalwerts und/oder der Zahl der Maxima und/oder des Vergleichs mit einer vorgegebenen Idealkurve, eine beste Kontrastmittelverlaufskurve für die wenigstens eine Klasse ermittelt, welche zur Ermittlung der Kontrastmittelinformation verwendet wird, und/oder wenigstens eine ungeeignete Kontrastmittelverlaufskurve verworfen wird.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass immer nach Aufnahme eines neuen Bildes nach Ermittlung des ent sprechenden Auswertungsbildes automatisch nach neuen, nicht bereits einem Blutgefäß zugeordneten, ein Kontrastmittelsignal aufweisenden Punkten gesucht wird und/oder die wenigstens eine Kontrastmittelverlaufskurve aktualisiert wird, woraufhin für wenigstens ein Blutgefäß die Kontrastmittelverlaufskurve bis zu dem aktuellen Bild und/oder ein insbesondere um Informationen bezüglich der Bestimmung der Kontrastmittelverlaufskurve ergänztes Bild an einer Darstellungseinrichtung angezeigt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erkennung eines Maximums eines Rückflusses in einer Vene die Aufnahme der Zeitserie manuell oder automatisch abgebrochen wird.
  9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass manuell oder automatisch ein Akzeptanzbereich in den Bildern bestimmt wird, wobei die Bestimmung der Kontrastmittelinformation nur in diesem Akzeptanzbereich erfolgt.
  10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Auswertungsbilder Subtraktionsbilder ermittelt werden, wobei ein insbesondere kein Kontrastmittelsignal aufweisendes Referenzbild der Zeitserie, insbesondere das erste Bild der Zeitserie, von den anderen Bildern der Zeitserie automatisch abgezogen wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Referenzbild aufgrund eines Eignungskriteriums aus einer bestimmten Zahl von anfänglichen Bildern der Zeitserie ausgewählt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rauschniveau für jedes als Referenzbild in Frage kommende Bild und/oder jedes mittels des Referenzbildes ermittelte Subtraktionsbild ermittelt wird, insbesondere durch statistische Auswertung der Bildsignale.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorhandensein von Artefakten, insbesondere Bewegungsartefakten, in einem als Referenzbild in Frage kommenden Bild und ein deren Relevanz beschreibender Wert ermittelt wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei auf einen bestimmten Bereich beschränkten Artefakten, insbesondere Bewegungsartefakten, dieser Bereich von der Ermittlung der Kontrastmittelinformation ausgeschlossen wird.
  15. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein besonders mit Artefakten und/oder einem durch statistische Betrachtung der Bildsignale ermittelten hohem Rauschniveau belastetes Auswertungsbild von der weiteren Betrachtung ausgeschlossen wird.
  16. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Reduzierung von Bewegungsartefakten eine Bewegungskorrektur durchgeführt wird.
  17. Medizinische Bildaufnahmeeinrichtung (38), ausgebildet zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche.
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