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TECHNISCHES GEBIET
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Diese Erfindung bezieht sich auf eine umkonfigurierbare Sitzanordnung zur Verwendung in Fahrzeugen mit zwei oder mehr Sitzreihen und insbesondere auf eine Sitzreihenanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie aus der
DE 699 20 043 T2 bekannt. Ferner betrifft die Erfindung einen umklappbaren Fahrgastsitz mit einem höhenverstellbaren Sitzkissen, wie dies der Art nach aus der
DE 101 23 776 A1 bekannt ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Ermöglichen eines Zugangs zu einer dritten Sitzreihe in einem Fahrzeug.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Viele Fahrzeuge wie etwa Großraumlimousinen, Geländewagen und dergleichen besitzen einen Bereich hinter einer Sitzreihe, wie etwa einen Kofferraum oder eine weitere Sitzreihe. Typischerweise befindet sich die Sitzreihe zwischen diesem Bereich und einer Fahrzeugaußentür. Um einen Zugang zu diesem Bereich zu schaffen, kann einer der Sitze in der Nähe der Fahrzeugtür wahlweise umklappbar oder zusammenklappbar sein. Alternativ kann in der Mitte der Sitzreihe eine Lücke vorhanden sein, durch die ein Fahrzeugnutzer Zugang zu dem Bereich haben kann.
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zugang zu einer weiteren Sitzreihe oder einem Kofferraum zu schaffen. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Sitzreihenanordnung, einen umklappbaren Fahrgastsitz und ein Verfahren zu deren Verwendung gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche 1, 11 und 17.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es wird eine Sitzreihenanordnung zur Verwendung in Verbindung mit einem Fahrzeuginnenraum geschaffen. Die Sitzreihenanordnung umfasst eine erste Schiene, die so konfiguriert sein kann, dass sie in Bezug auf den Fahrzeuginnenraum transversal positioniert sein kann, wenn die Sitzreihenanordnung in einem Fahrzeug angeordnet ist. Ein erster Sitz ist mit der ersten Schiene beweglich verbunden, ferner ist ein zweiter Sitz in Bezug auf die erste Schiene angebracht.
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Der zweite Sitz ist zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position beweglich, so dass der zweite Sitz in seiner zweiten Position nicht den gleichen Raum wie der zweite Sitz in seiner ersten Position einnimmt. Der erste Sitz ist ebenfalls konfiguriert, um sich wahlweise zwischen einer ersten und einer zweiten Position zu bewegen, so dass der erste Sitz in seiner zweiten Position einen Raum einnimmt, der durch den zweiten Sitz in seiner ersten Position eingenommen wird, jedoch den vom zweiten Sitz eingenommenen Raum in seiner zweiten Position nicht einnimmt. Der erste Sitz ist konfiguriert, um sich in seine zweite Position zu bewegen, ohne die Fahrgastsitzposition des ersten Sitzes wesentlich zu ändern. Eine zweite Schiene senkrecht zu der ersten Schiene ist mit der ersten Schiene beweglich verbunden, so dass der erste Sitz wahlweise sowohl längs der ersten als auch längs der zweiten Schiene beweglich ist, weshalb er in zwei Richtungen beweglich ist. Die Sitze können in eine kleine, ebene zusammengeklappte Konfiguration abgesenkt und umgeklappt werden.
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Außerdem wird ein umklappbarer Fahrgastsitz mit den Merkmalen des Anspruchs 12 zur Verwendung in einer Sitzreihe geschaffen. Der umklappbare Fahrgastsitz umfasst eine Sitzlehne mit einer Vorderseite und einer Rückseite sowie ein Sitzkissen mit einem vorderen Abschnitt und einem hinteren Abschnitt. Das Sitzkissen und die Sitzlehne sind durch ein erstes Gelenk, das die Sitzlehne und das Sitzkissen miteinander verbindet; ein zweites Gelenk, das das erste Gelenk und den hinteren Abschnitt des Sitzkissens miteinander verbindet; und einen verschiebbaren Verriegelungsträger, der konfiguriert ist, um das Schwenken des zweiten Gelenks zu beschränken, miteinander verbunden.
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Der verschiebbare Verriegelungsträger ist zwischen einer verriegelten Position und einer entriegelten Position beweglich, ferner besitzt der umklappbare Fahrgastsitz eine aufrechte Sitzkonfiguration, die der verriegelten Position des verschiebbaren Verriegelungsträgers entsprechen kann, und eine zusammengeklappte Sitzkonfiguration, die der entriegelten Position entsprechen kann. Die zusammengeklappte Sitzkonfiguration zeichnet sich durch eine Verringerung der vertikalen Höhe des hinteren Abschnitts des Sitzkissens aus und kann sich ferner durch eine Rückwärtsbewegung des Sitzkissens in Bezug auf die aufrechte Sitzkonfiguration auszeichnen.
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Es wird außerdem ein Verfahren zum Ermöglichen eines Zugangs zu einer dritten Sitzreihe geschaffen. Das Verfahren ist nützlich für ein Fahrzeug, das eine zweite Sitzreihe besitzt, bei der ein mittlerer Fahrgastsitz eine mittlere Position einnimmt und zwei seitliche Fahrgastsitze zwei äußere Positionen einnehmen. Das Verfahren umfasst das Bewegen des mittleren Fahrgastsitzes aus einer normalen mittleren Sitzposition in eine geräumte mittlere Sitzposition, sodass in der geräumten mittleren Sitzposition der mittlere Sitz nicht den gleichen Raum wie in der normalen mittleren Sitzposition einnimmt. Einer der zwei seitlichen Fahrgastsitze kann dann aus einer der äußeren Positionen in die mittlere Position seitlich verschoben werden, so dass der seitlich verschobene seitliche Fahrgastsitz den Raum einnimmt, den vorher der mittlere Sitz in der normalen mittleren Sitzposition eingenommen hat. Eine weitere Variante kann die automatische Betätigung der Bewegung des mittleren Fahrgastsitzes und des seitlichen Verschiebens des seitlichen Sitzes als Antwort auf ein Signal von einer Steuervorrichtung umfassen.
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Die obigen Merkmale und Vorteile sowie weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen ohne Weiteres aus der folgenden genauen Beschreibung der besten Arten und anderer Ausführungsformen zur Verwirklichung der Erfindung hervor, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine schematische perspektivische Teilansicht einer Ausführungsform einer in 2 vollständig gezeigten flexiblen Sitzreihe;
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2 ist eine schematische erhöhte perspektivische Ansicht der Ausführungsform einer in 1 teilweise gezeigten flexiblen Sitzreihe, die eine vollständige Sitzreihe zeigt, in der zwei seitliche Sitze auf gegenüberliegenden Seiten eines mittleren Sitzes vorhanden sind;
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3 ist eine schematische Seitenansicht der flexiblen Sitzreihe von 2, wobei der mittlere Sitz in einer zweiten Position gezeigt ist;
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4 ist eine schematische erhöhte perspektivische Ansicht der flexiblen Sitzreihe von 3, die den seitlichen Sitz – auf dem in Strichlinien ein befestigter Kindersitz vorhanden ist – zeigt, der in seine zweite Position bewegt ist und die mittlere Position der Sitzreihe einnimmt, die von dem mittleren Sitz in seiner zweiten Position geräumt worden ist;
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5 ist eine schematische perspektivische Ansicht der flexiblen Sitzreihe von 3, die ohne Sitzpolster gezeigt ist, um die inneren Mechanismen der Sitzverbindungseingriffe besser zu veranschaulichen, und die beide Sitze in einer aufrechten Sitzkonfiguration zeigt;
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6 ist die gleiche Ansicht wie 5, die die seitlichen Sitze und den mittleren Sitz in einer zusammengeklappten Position zeigt;
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7 ist eine schematische erhöhte perspektivische Ansicht der flexiblen Sitzreihe, die beide Sitze in der zusammengeklappten Konfiguration zeigt, wodurch der Laderaum maximal gemacht wird; und
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8 ist eine schematische erhöhte perspektivische Ansicht der flexiblen Sitzreihe, die den mittleren Sitz in der zusammengeklappten Konfiguration zeigt, den seitlichen Sitz in der hinteren longitudinalen Position zeigt und einen konfigurierbaren Arbeitsraum auf der Rückseite des mittleren Sitzes zeigt.
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BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Wenn nun auf die Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen gleiche Bezugszeichen gleichen oder ähnlichen Komponenten in allen der mehreren Figuren entsprechen, so sind in 1 Teile einer Ausführungsform einer flexiblen Sitzreihe 10 gezeigt. Diese Ausführungsform verwendet eine einzigartige Struktur, die ermöglicht, die Sitze in mehr als einer Richtung (longitudinal und transversal) zu bewegen.
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Eine erste Bewegungsrichtung wird durch ein Paar transversaler Bahnen oder Schienen 12 geschaffen, die konfiguriert sind, um an einem Fahrzeugbodenblech (in 2 bei 30 gezeigt) befestigt zu werden. An den transversalen Schienen 12 sind zwei longitudinale Bahnen oder Schienen 14, die zu den transversalen Schienen 12 im Wesentlichen senkrecht sind, beweglich oder verschiebbar befestigt. Somit sind die longitudinalen Schienen 14 wahlweise in Querrichtung längs der transversalen Schienen 12 beweglich. Die longitudinalen Schienen 14 schaffen eine zweite Bewegungsrichtung.
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Ein erster Sitz 16 ist an den longitudinalen Schienen 14 verschiebbar oder beweglich befestigt und längs der longitudinalen Schienen 14 in Längsrichtung wahlweise beweglich. Durch Befestigen des ersten Sitzes 16 an den transversalen Schienen 12 über die longitudinalen Schienen 14 kann sich der erste Sitz 16 entweder transversal (seitlich) oder longitudinal oder aber längs beider Achsen in unendlich viele Positionen innerhalb der Reichweite der flexiblen Sitzreihe 10 bewegen.
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Die Ausdrücke ”vordere(r)”, ”mittlere(r)” und ”hintere(r)”, die mit Bezug auf die Zeichnungen und in der gesamten Beschreibung und in den beigefügten Ansprüchen benutzt werden, werden dazu verwendet, entsprechende Abschnitte eines Fahrzeugs zu beschreiben, wie für den Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet selbstverständlich ist. ”Longitudinal” bezieht sich auf die Längsrichtung des Fahrzeugs relativ parallel zu der Mittellinie, die von dem vorderen zu dem hinteren Ende des Fahrzeugs verläuft. ”Transversal” bezieht sich auf die Querrichtung des Fahrzeugs relativ senkrecht zu der longitudinalen Richtung. Es wird darauf hingewiesen, dass zur Vereinfachung der Zeichnungen und ihrer Beschreibungen einige der beigefügten Figuren nur zwei Sitze zeigen. Diese Anwendung umfasst jedoch vollständig eine Sitzreihe mit drei Sitzen.
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In der in den 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist der erste Sitz 16 ein Seitensitz, der sich auf der linken Seite (Fahrerseite) des Fahrzeugs befindet. Der erste Sitz 16 könnte sich jedoch ebenso auf der rechten Seite (Beifahrerseite) des Fahrzeugs oder in der mittleren Position befinden. In Ausführungsformen mit lediglich zwei Sitzen – etwa bei Sitzreihen, die den Sitzraum nur teilweise ausfüllen – kann der erste Sitz 16 wahlweise von rechts nach links beweglich sein.
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In den Schienen 12 und 14 befinden sich Rollen oder Walzen 18, um die beweglichen Verbindungen zu vereinfachen. Wie der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet erkennt, können die Walzen 18 konfiguriert sein, um das Geräusch minimal zu machen und um ein gesteuertes Gleiten zu ermöglichen, so dass der Kraftaufwand zum Verschieben äußerst niedrig ist. Es können zahlreiche Walzenentwürfe und Materialien genutzt werden, um eine transversale und eine longitudinale Bewegung des ersten Sitzes 16 zu bewirken; für einige Anwendungen können die Walzen 18 einen Gleitmechanismus statt eines Rollmechanismus verwenden. Wie der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet erkennt, können die Schienen 12 und 14 (oder eine einzelne Schiene) anders als gezeigt ausgebildet sein, so lange sie die Sitze oder die befestigten Schienen bei einer wahlweisen Bewegung führen können. Die Schienen können als Bahnen geformt sein, wobei sich die Walzen 18 in den Bahnen befinden, oder sie können so geformt sein, dass die Walzen 18 an der Außenseite der Schiene oder der Bahn entlanggleiten. Ferner könnten Schienen oder Bahnen als Nuten im Bodenblech 30 ausgebildet sein.
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Viele Fahrzeuge umfassen drei Sitzreihen, wobei sich Seitentüren in der Nähe der zweiten Sitzreihe befinden. Um die Sitzkapazität maximal zu machen, kann ein Fahrzeugentwurfsingenieur die gesamte zweite Reihe nutzen, um in der zweiten Reihe drei Sitze anzuordnen, wobei sich zwei Seitensitze an den äußeren Positionen befinden und ein mittlerer Sitz in der mittleren Position vorhanden ist. 2 zeigt eine vollständige Ansicht der Ausführungsform der flexiblen Sitzreihe 10, die in 1 teilweise gezeigt ist. Zusätzlich zu dem ersten Sitz 16 zeigt 2 einen zweiten Sitz 20 an der mittleren Position und einen dritten Sitz 22 an der gegenüberliegenden seitlichen Sitzposition. Der dritte Sitz 22 stimmt mit dem ersten Sitz 16 im Wesentlichen überein und funktioniert – wie später beschrieben wird – im Wesentlichen auf die gleiche Weise. Wie aus 2 hervorgeht, ist in einer Sitzreihe mit zwei Seitensitzen (erster und dritter Sitz 16 bzw. 22) und einem Mittelsitz (zweiter Sitz 20) wenig oder kein Raum für eine transversale Bewegung irgendeines einzelnen Sitzes vorhanden. Ferner ist wenig oder kein Raum für den Zugang zu dem Bereich oder für das Verlassen des Bereichs hinter der Sitzreihe (etwa einer dritten Sitzreihe oder eines Gepäckraums) vorhanden.
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Wie in den 2 und 3 gezeigt ist, ist der zweite Sitz 20 an einem Gelenkträgermechanismus 24 funktional angebracht, der seinerseits an den transversalen Schienen 12 angebracht ist. Eine oder mehrere hintere Halterungen 28 verbinden die Rückseite des Gelenkträgermechanismus 24 lösbar entweder mit dem Fahrzeugbodenblech 30, mit der hinteren Schiene der transversalen Schienen 12 oder mit irgendeinem festen Gegenstand in diesem Bereich. Der Gelenkträgermechanismus 24 kann in die Struktur des zweiten Sitzes 20 integriert oder getrennt hiervon am zweiten Sitz 20 befestigt sein. Der Gelenkträgermechanismus 24 besitzt ein Basisgelenk 25, das am Bodenblech 30 angebracht ist und (in Bezug auf das Fahrzeug) vor und über der vorderen Schiene der transversalen Schienen 12 positioniert ist. Ein Paar Arme 26 verbindet den zweiten Sitz 20 und das Gelenk 25, so dass der zweite Sitz 20 durch das Gelenk 25 um eine transversale Achse wahlweise drehbar ist.
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Die 2, 3 und 4 zeigen den transversalen Aspekt der Funktionsweise der flexiblen Sitzreihe 10. In 2 sind der erste und der zweite Sitz 16, 20 in jeweiligen ersten Positionen gezeigt. Der zweite Sitz 20 ist in seiner ersten Position gezeigt, in der er aufrecht orientiert ist, in der auf ihm Platz genommen werden kann und in der er sich zwischen dem ersten und dem dritten Sitz 16, 22 befindet. Der erste Sitz 16 ist in seiner ersten Position gezeigt, in der er aufrecht orientiert ist, in der auf ihm Platz genommen werden kann und in der er sich seitlich in Bezug auf den zweiten Sitz 20 befindet. Der erste und der zweite Sitz 16, 20 sind wahlweise in jeweilige zweite Positionen beweglich.
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Genauer sind der zweite Sitz 20 und der Trägermechanismus 24 um das Gelenk 25 in die zweite Position des zweiten Sitzes beweglich, wie in den 3 und 4 gezeigt ist. In seiner zweiten Position ist der zweite Sitz 20 aus seiner ersten Position nach vorn und nach oben geschwenkt, so dass sich der zweite Sitz 20 in seiner zweiten Position nicht zwischen dem ersten und dem dritten Sitz 16, 22 befindet, so dass er die mittlere Position der flexiblen Sitzreihe 10 geräumt hat. Durch Drehen, Bewegen oder anderweitiges Schwenken des zweiten Sitzes 20 aus der mittleren Position wird der Raum freigemacht, sodass entweder der erste oder der dritte Sitz 16 bzw. 22 wahlweise die mittlere Position einnehmen kann.
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In einer Ausführungsform besitzt das Gelenk 25 einen inneren Federmechanismus (nicht gezeigt), der den zweiten Sitz 20 wahlweise in seine zweite Position vorbelastet. Der zweite Sitz 20 umfasst einen Verriegelungsdrehzapfen 27 an den Enden der Arme 26, der den zweiten Sitz 20 in seiner zweiten Position lösbar verriegelt. Der zweite Sitz 20 kann sich ferner um eine transversale Achse des Verriegelungszapfens 27 drehen.
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Wie später genauer beschrieben wird, wird in dieser Ausführungsform der zweite Sitz 20 außerdem flach umgeklappt, wenn er sich aus der ersten in die zweite Position bewegt. Sobald der zweite Sitz 20 in seiner zweiten Position ist, hat er den Raum, den er in seiner ersten Position einnimmt, vollkommen geräumt. Der erste Sitz 16 kann sich dann frei aus seiner ersten Position, die in den 2 und 3 gezeigt ist, in seine zweite Position, die in 4 gezeigt ist, bewegen. Genauer ist der erste Sitz 16 in der transversalen Richtung längs der transversalen Schienen 12 aus seiner ersten Position in seine zweite Position wahlweise verschiebbar. Wenn der Seitensitz 16 in seiner zweiten Position ist, nimmt er die mittlere Position ein, die von dem zweiten Sitz 20 geräumt worden ist, und dies mit wenig oder keiner Umkonfiguration der Fahrgastsitzposition des Seitensitzes 16.
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Der dritte Sitz 22 ist ähnlich konfiguriert, um sich aus seiner seitlichen Position (wie in 2 gezeigt) transversal in den Raum zu bewegen, der von dem zweiten Sitz 20 eingenommen wird, wenn sich der zweite Sitz 20 in seiner ersten Position befindet. Um die Bewegung des dritten Sitzes 22 zu erleichtern, bewegt sich der zweite Sitz 20 in die geräumte Position auf eine Weise, die mit jener des oben beschriebenen Prozesses im Wesentlichen identisch ist. Der dritte Sitz 22 kann sich dann frei in die geräumte Mittelposition auf eine Weise bewegen, die zu jener der Bewegung des ersten Sitzes 16 ähnlich ist.
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Eine flexible Sitzreihe 10 mit einem Seitensitz 16 oder 22, der sich wahlweise in die Mitte des Fahrzeugs bewegen kann, ohne dass die Sitzposition des Seitensitzes 16 oder 22 umkonfiguriert wird, besitzt viele Vorteile für die Fahrzeugentwurfsingenieure und letzten Endes für Fahrzeugnutzer. In Fahrzeugen mit drei Sitzreihen öffnet die Bewegung des Seitensitzes 16 in seine zweite Position einen großen Zwischenraum in der Nähe der Seitentür, um einen Zugang zu der dritten Sitzreihe zu schaffen und um diese verlassen zu können. Die gezeigte Ausführungsform erzielt einen Zwischenraumabstand über dem Bodenblech 30 zwischen den Sitzen und der Fahrzeug-C-Säule 67 von mindestens 400 Millimetern.
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Viele Fahrzeugbesitzer und -nutzer könnten wünschen, einen Kinderrückhaltesitz auf dem ersten und/oder dem dritten Sitz 16 bzw. 22 anzuordnen. 4 zeigt in einer Übersicht einen Kindersitz 23 auf dem ersten Sitz 16. Normalerweise könnte der Zugang zu der dritten Reihe erfordern, dass der Kindersitz 23 von dem ersten Sitz 16 abgenommen wird. Die flexible Sitzreihe 10 lässt jedoch den Zugang zu der dritten Reihe zu, ohne dass ein Kleinkind oder ein Kinderrückhaltesitz von dem ersten Sitz 16 oder von dem dritten Sitz 22 entfernt werden muss, weil jeder dieser Sitze zur Mittelposition bewegt werden kann, ohne die Fahrgastsitzposition wesentlich zu verändern.
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Um die Bewegung des zweiten Sitzes 20 in seine zweite Position zu erleichtern und um den Fahrzeuginnenraum mit einer Ladeflexibilität zu versehen, können der zweite Sitz 20 und der erste und/oder der dritte Sitz 16 bzw. 22 eine Struktur umfassen, die zulässt, die Sitze in eine sehr kompakte, parallele zusammengeklappte Konfiguration abzusenken und umzuklappen. 7 zeigt den zweiten Sitz 20 und den ersten Sitz 16 in der zusammengeklappten Konfiguration. Für eine Konfiguration eines zusammengeklappten Fahrgastsitzes könnte angestrebt werden, dass sie einen geringen Gesamtvolumenumriss hat und dass sie außerdem eine obere Oberfläche besitzt, die zum Bodenblech parallel ist, um eine große, offene und ebene Ladefläche zu schaffen. Wie wiederum in 2 gezeigt ist, besitzt der erste Sitz 16 eine Sitzlehne 32 und ein Sitzkissen 34, die an einem Sitzverbindungseingriff 36 (der später genauer beschrieben wird) gelenkig verbunden sind. Der dritte Sitz 22 stimmt mit dem ersten Sitz 16 im Wesentlichen überein. Der zweite Sitz 20 umfasst auf ähnliche Weise eine Sitzlehne 38 und ein Sitzkissen 40, die an einem Sitzverbindungseingriff 42 gelenkig miteinander verbunden sind. Der in dieser Beschreibung verwendete Ausdruck ”Sitzverbindungseingriff” bezieht sich allgemein auf Bereiche und Mechanismen, die die Sitzlehnen- und Sitzkissenabschnitte miteinander verbinden.
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Im Betrieb besteht, wenn sich die Sitze aus der aufrechten in die zusammengeklappte Konfiguration bewegen, zwischen der Struktur und der Funktionsweise des zweiten Sitzes 20 und jener des ersten und des dritten Sitzes 16 bzw. 22 kaum ein Unterschied. Die Beschreibung der Struktur sowie die Funktionsweise der zusammengeklappten Konfiguration ist daher auf den ersten Sitz 16 und den Sitzverbindungseingriff 36 konzentriert, sie findet jedoch im Allgemeinen auf andere Sitze und Sitzverbindungseingriffe Anwendung, soweit nicht anders angegeben.
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Die Sitzlehne 32 besitzt eine Vorderseite 44 und eine Rückseite 46 (in 7 erkennbar), während das Sitzkissen 34 einen vorderen Abschnitt 48 und einen hinteren Abschnitt 50 besitzt. Sitz-Entwurfsingenieure könnten den Polsterungsanteil, der in der Sitzlehne 32 und in dem Sitzkissen 34 enthalten ist, erhöhen wollen. Eine erhöhte Polsterung kann jedoch die Fähigkeit des Sitzes, in eine kompakte Form zusammengeklappt zu werden, beschränken und kann einen Ladebereich mit geringerem nutzbarem Volumen sowie eine angewinkelte untere Oberfläche – statt einer ebenen unteren Oberfläche für die darüber und auf der Oberseite der Rückseite 46 verstaute Ladung zur Folge haben. Die flexible Sitzreihe 10 besitzt eine Struktur, die bewirkt, dass das Sitzkissen 34 nach unten bewegt wird, wenn sich der Seitensitz 16 in die zusammengeklappte Konfiguration bewegt, was eine abgesenkte ebene Rückseite 46 zur Folge hat.
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Die 5 und 6 sind Nah-Teilansichten der in 2 gezeigten flexiblen Sitzreihe 10. 5 zeigt den ersten Sitz 16 und den zweiten Sitz 20 in der normalen aufrechten Sitzkonfiguration, während 6 die Sitzkissen 34 und 40 des ersten Sitzes 16 bzw. des zweiten Sitzes 20 in der nach unten bewegten zusammengeklappten Konfiguration zeigt. Um die inneren Mechanismen der Sitzverbindungseingriffe 36 und 42 besser zu zeigen, sind die Sitzkissen 34 und 40 und die Sitzlehnen 32 und 38 sowohl in 5 als auch in 6 ohne Polsterung gezeigt. Außerdem ist ein großer Teil der Sitzlehnen 32 und 38 in 6 nicht gezeigt, um die Sitzverbindungseingriffe 36 und 42 in der zusammengeklappten Konfiguration besser zu veranschaulichen. Zum Zweck der Veranschaulichung wird der Blick lediglich auf den Seitensitz 16 gerichtet, wobei die Sitzlehne 32 und der hintere Abschnitt des Sitzkissens 34 durch hintere Stützen 51 unterstützt sind. Die hinteren Stützen 51 sind mit den Walzen 18 funktional verbunden, um sich längs der longitudinalen Schienen 14 zu bewegen. Der vordere Abschnitt 48 ist durch vordere Arme 60 unterstützt, die mit Walzen 18 schwenkbar verbunden sind, um sich längs der longitudinalen Schienen 14 zu bewegen.
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Ein erstes Gelenk 52 verbindet die Sitzlehne 32 über einen Schwenkarm 54 und einen Drehstab 55 schwenkbar mit dem Sitzkissen 34. Das Gelenk 52 schafft außerdem den Drehpunkt für die Sitzlehne 32, um sich nach vorn und nach unten zu bewegen. Es wird angemerkt, dass die rechte und die linke Seite des Mechanismus im Wesentlichen übereinstimmen, dass jedoch nur die rechte Seite (die in den 5 und 6 sichtbar ist) beschrieben wird. An einem gekrümmten Ende des Schwenkarms 54 ist ein zweites Gelenk 56 vorhanden, das den Schwenkarm 54 mit dem hinteren Abschnitt 54 schwenkbar verbindet. Ein Verriegelungsträger 58 deckt das zweite Gelenk 56 ab und ist so konfiguriert, dass er dessen Bewegung wahlweise einschränkt. Wenn sich der verschiebbare Verriegelungsträger 58 wahlweise aus einer in 5 gezeigten verriegelten Position in eine in 6 gezeigte entriegelte Position bewegt, kann das zweite Gelenk 56 frei schwenken.
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Die Drehung des ersten Gelenks 52 und des (entriegelten) zweiten Gelenks 56 ermöglicht, dass sich das Sitzkissen 34 vertikal nach unten bewegt und sich nach hinten in eine abgesenkte Position bewegt, wie in 6 gezeigt ist. Sobald sich das Sitzkissen 34 nach unten bewegt hat, um Raum freizugeben, kann sich der Seitensitz 16 in die zusammengeklappte Konfiguration bewegen, da die Sitzlehne 32 nun frei um das erste Gelenk 52 schwenken kann, bis die Rückseite 46 zum Bodenblech 30 (in den 5 und 6 nicht gezeigt, jedoch im Allgemeinen mit der Oberseite der transversalen Schiene bündig) parallel ist. Nach dem Bewegen des Sitzkissens 34 nach unten in die abgesenkte Position ist eine volle Drehung der Sitzlehne 32 weniger durch das Sitzkissen 34 (und die darauf befindliche Polsterung) eingeschränkt. Ferner kann die Rückseite 46 in der zusammengeklappten Konfiguration horizontal sein und somit eine ebene Ladefläche parallel zum Fahrzeugbodenblech 30 bilden.
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Es wird angemerkt, dass, wie der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet erkennen wird, die 5 und 6 außerdem geringe Unterschiede in den Mechanismen des Sitzverbindungseingriffs 42 des zweiten Sitzes 20 und des Sitzverbindungseingriffs 36 des Seitensitzes 16 zeigen. Das zweite Gelenk 56 des zweiten Sitzes 20 arbeitet auf eine Weise, die zu jener des zweiten Sitzes 16 ähnlich ist, jedoch nicht mit dieser übereinstimmt. Nachdem das Sitzkissen abgesenkt und nach hinten bewegt worden ist, verriegelt der verschiebbare Verriegelungsträger 58 das zweite Gelenk 56 erneut, um den zweiten Sitz 20 in der zusammengeklappten Konfiguration zu verriegeln. Das erneute Verriegeln des zweiten Gelenks 56 des zweiten Sitzes 20 in der zusammengeklappten Konfiguration unterstützt die Bewegung (wenn gewünscht) des zweiten Sitzes 20 in seine zweite Position (wie in den 3 und 4 gezeigt), indem eine Stabilität geschaffen wird. Diese Beschränkung wird in den Seitensitzen nicht verwendet, da keiner dieser Sitze seine Position nach dem Schwenken in eine geräumte Position halten muss. Da ferner die Arme 26 weiter vorn (in Bezug auf die vordere transversale Schiene 12) als die vorderen Arme 60 sitzen, ermöglicht der Verriegelungsdrehzapfen 27 den vorderen Armen 26, in Bezug auf das Sitzkissen 40 zu gleiten. Dadurch kann das mittlere Sitzkissen 40 vollständig abgesenkt werden und nach hinten gleiten.
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Der Fachmann auf dem Gebiet erkennt andere Weisen, um die flexible Sitzreihe 10 zu steuern, um zu bewirken: eine Bewegung des zweiten Sitzes 20 aus der normalen in die geräumte Position; eine longitudinale und eine transversale Bewegung des ersten und des dritten Sitzes 16 bzw. 22; und eine Bewegung irgendeines der Sitze 16, 20 und 22 aus der normalen Sitzkonfiguration in die zusammengeklappte Konfiguration. Eine mögliche Ausführungsform verwendet eine an der Vorderseite der Innenseite des Radschachts 66 oder der Fahrzeug-C-Säule 67 angebrachte Steuerkonsole 64. Die Steuerkonsole 64 würde dann elektromechanischen Stellgliedern melden, den zweiten Sitz 20 in die geräumte mittlere Sitzposition zu bewegen und den ersten oder den dritten Sitz 16 oder 22 seitlich zu bewegen, damit er den vorher von dem zweiten Sitz 20 eingenommenen Raum einnimmt. Alternativ können die Sitze 16, 20, 22 über Gestänge und handbetätigte Hebel manuell betätigt werden.
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Eine weitere Flexibilität für die flexible Sitzreihe 10 wird durch eine longitudinale Bewegung nach vorn und nach hinten in Bezug auf das Fahrzeug) des ersten und des dritten Seitensitzes 16 bzw. 22 erhalten. Es wird hauptsächlich der erste Sitz 16 betrachtet – obwohl der dritte Sitz 22 im Wesentlichen gleich ist, wobei die 2 bis 7 den ersten Sitz 16 in einer vorderen longitudinalen Position zeigen, so dass die Rückseite 46 longitudinal so positioniert ist, dass sie mit der Rückseite 62 des zweiten Sitzes 20 im Wesentliche eine Ebene bildet. Während beide Seitensitze in der vorderen longitudinalen Position sind, bietet die flexible Sitzreihe 10 Fahrgästen entweder auf dem zweiten Sitz 20 oder auf dem ersten und dem dritten Sitz 16 bzw. 22 einen ähnlichen Fußraum.
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8 zeigt den ersten Sitz 16 in einer hinteren longitudinalen Position, in der der Seitensitz sich längs der longitudinalen Schienen 14 nach hinten bewegt hat. In der gezeigten Ausführungsform beträgt diese Bewegung etwa 200 Millimeter oder mehr. Die hintere longitudinale Position bietet für die Fahrgäste des ersten und des dritten Sitzes 16 bzw. 22 einen vergrößerten Fußraum (wodurch eine limousinenartige Sitzposition für den Fahrgast geschaffen wird), außerdem ermöglicht sie eine umfassendere Nutzung des Bodenraums vor dem ersten und dem dritten Sitz 16 bzw. 22. In Fahrzeugen, die die flexible Sitzreihe 10 als eine zweite Sitzreihe nutzen, geht dieser zusätzliche Fußraum auf Kosten des Fußraums für die dritte Sitzreihe oder, wenn die dritte Reihe entfernt oder verstaut worden ist, des hinteren Laderaums. Wenn die flexible Reihe 10 als eine dritte Reihe verwendet wird, geht der zusätzliche Fußraum auf Kosten des Laderaums hinter den Sitzen. Es wird angemerkt, dass die hintere longitudinale Position auch verwendet werden kann, wenn sich der erste Sitz 16 in der zweiten transversalen Position befindet und die geräumte mittlere Position einnimmt. Die Kombination aus der transversalen und der longitudinalen Bewegung ermöglicht, dass der erste Sitz 16 wahlweise in irgendeine Position innerhalb der kombinierten Reichweite der ersten Schiene (transversale Schienen 12) oder der zweiten Schiene (longitudinale Schienen 14) bewegt werden kann.
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Weitere Ausführungsformen der flexiblen Sitzreihe 10 können durch Konfigurieren der Rückseite 62 des zweiten Sitzes 20 für die Nutzung als Arbeitsfläche; oder durch Hinzufügen einer getrennten konfigurierbaren Arbeitsfläche zu der Rückseite 62 erreicht werden. 8 zeigt den ersten Sitz 16 in der hinteren longitudinalen Position und den zweiten Sitz 20 in der zusammengeklappten Konfiguration. 8 zeigt außerdem die hintere Fläche 62 in einer ersten Arbeitsflächenkonfiguration und in einer darüber liegenden mit 62' bezeichneten zweiten Arbeitsflächenkonfiguration über der ersten Konfiguration. In dieser Ausführungsform erhebt sich die zweite Arbeitsflächenkonfiguration 62' von der hinteren Fläche 62 auf beweglichen Armen 63.
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Mögliche Arbeitsflächenkonfigurationen würden allen Fahrgästen des Seitensitzes 16 oder 22 erlauben, Akten, elektronische Geräte oder Lebensmittel- und Getränkeartikel in bequemer Reichweite auf der hinteren Oberfläche 62 oder auf der zweiten Arbeitsflächenkonfiguration 62' anzuordnen. Merkmale der zweiten Arbeitsflächenkonfiguration 62' könnten verschließbare Kammern zum Unterbringen oder Halten elektronischer Geräte oder anderer Elemente umfassen. Der Fachmann auf dem Gebiet erkennt viele weitere Abwandlungen an einer konfigurierbaren Arbeitsfläche für Fahrzeuge. Eine ähnliche konfigurierbare Arbeitsfläche könnte an der Rückseite 46 des ersten und des dritten Sitzes 16 bzw. 22 angeordnet werden, wie der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet erkennen wird.
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Außerdem wird ein Verfahren geschaffen, das einen Zugang zu einer dritten Sitzreihe ermöglicht. Das Verfahren ist nützlich für ein Fahrzeug, das eine zweite Sitzreihe mit einem mittleren Fahrgastsitz, der eine Mittelposition einnimmt, und zwei seitlichen Fahrgastsitzen, die die zwei äußeren Positionen einnehmen, aufweist. Das Verfahren umfasst: A) Bewegen des mittleren Fahrgastsitzes aus einer normalen mittleren Sitzposition in eine geräumte mittlere Sitzposition, so dass die geräumte mittlere Sitzposition nicht den gleichen Raum wie die normale mittlere Sitzposition einnimmt. B) Einer der zwei seitlichen Fahrgastsitze kann dann aus einer der äußeren Positionen in die mittlere Position seitlich verschoben werden, so dass der seitlich verschobene seitliche Fahrgastsitz den Raum einnimmt, der vorher durch den mittleren Sitz in der normalen mittleren Sitzposition eingenommen worden ist. Daher kann der Raum, der vorher durch den nun seitlich verschobenen seitlichen Fahrgastsitz eingenommen worden ist, genutzt werden, um einen Zugang zu der dritten Sitzreihe oder zu dem Ladebereich hinter der zweiten Sitzreihe zu erlangen. Eine weitere Abwandlung könnte eine automatische Betätigung der Bewegung des mittleren Fahrgastsitzes und des seitlichen Verschiebens des Seitensitzes als Antwort auf ein Signal von einer Steuervorrichtung umfassen.