[go: up one dir, main page]

DE102009014531A1 - Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102009014531A1
DE102009014531A1 DE102009014531A DE102009014531A DE102009014531A1 DE 102009014531 A1 DE102009014531 A1 DE 102009014531A1 DE 102009014531 A DE102009014531 A DE 102009014531A DE 102009014531 A DE102009014531 A DE 102009014531A DE 102009014531 A1 DE102009014531 A1 DE 102009014531A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
converter
input filter
input
converter according
boost converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009014531A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Holzinger
Aurel Vasile Neic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Automotive GmbH
Original Assignee
Continental Automotive GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Automotive GmbH filed Critical Continental Automotive GmbH
Priority to DE102009014531A priority Critical patent/DE102009014531A1/de
Priority to PCT/EP2010/053731 priority patent/WO2010108899A1/de
Publication of DE102009014531A1 publication Critical patent/DE102009014531A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M3/00Conversion of DC power input into DC power output
    • H02M3/02Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC
    • H02M3/04Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by static converters
    • H02M3/10Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M3/145Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal
    • H02M3/155Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only
    • H02M3/156Conversion of DC power input into DC power output without intermediate conversion into AC by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only with automatic control of output voltage or current, e.g. switching regulators
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/0067Converter structures employing plural converter units, other than for parallel operation of the units on a single load
    • H02M1/007Plural converter units in cascade

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Gleichspannungswandler, welcher einen Tiefsetzsteller aufweist, welchem eine Verpolschutzschaltung und ein Eingangsfilter vorgeschaltet sind. Des Weiteren ist dem Tiefsetzsteller ein zuschaltbarer Hochsetzsteller vorgeschaltet, um kurzzeitige Einbrüche der Eingangsgleichspannung zu kompensieren. Der Gleichspannungswandler weist vorzugsweise zwei Betriebsarten auf, wobei in der ersten Betriebsart das Eingangsfilter aktiviert und der Hochsetzsteller deaktiviert ist und in der zweiten Betriebsart das Eingangsfilter deaktiviert und der Hochsetzsteller aktiviert ist. Der Hochsetzsteller verwendet Bauteile des Eingangsfilters und der Verpolschutzschaltung mit.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug.
  • Ein derartiger Gleichspannungswandler kann beispielsweise dazu verwendet werden, aus einer 24 V-Bordnetzspannung eines Kraftfahrzeugs eine 12 V-Hilfsspannung zu generieren, die als Betriebsspannung für ein Steuergerät des Kraftfahrzeugs dient.
  • Derartige Gleichspannungswandler sind typischerweise reine Buck-Wandler, d. h. Abwärtswandler bzw. Tiefsetzsteller, die aus einer höheren Eingangsgleichspannung eine niedrigere Ausgangsgleichspannung generieren. Buck-Wandler weisen in der Regel einen hohen Wirkungsgrad auf, der 90% und mehr betragen kann. Derartige Buck-Wandler und auch andere Gleichspannungswandler, beispielsweise Boost-Wandler, weisen im Allgemeinen Filter auf, welche durch den Wandelvorgang entstehende Störspitzen ausreichend dämpfen. Des Weiteren enthalten derartige Gleichspannungswandler in vielen Fällen auch eine Verpolschutzschaltung.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen bekannten Buck-Wandler ist in der 1 gezeigt. Dieser Buck-Wandler weist eine Verpolschutzschaltung 1, ein Eingangsfilter 2 und einen Tiefsetzsteller 3 auf, welche im Sinne einer Reihenschaltung hintereinander angeordnet sind. Der Buck-Wandler ist dazu vorgesehen, eine Eingangsgleichspannung UE, die beispielsweise 24 V beträgt, in eine Ausgangsgleichspannung UA umzuwandeln, die beispielsweise 12 V beträgt.
  • Die Verpolschutzschaltung 1 weist eine Verpolschutzdiode DV auf, deren Anode mit einem Eingangsspannungsanschluss E1 und deren Kathode mit einem Eingang des nachgeschalteten Ein gangsfilter 2 verbunden ist. Um die Gesamtverlustleistung der Verpolschutzschaltung zu reduzieren, kann in vorteilhafter Weise parallel zur Verpolschutzdiode DV die Schaltstrecke eines Feldeffekttransistors TV angeordnet sein, dessen Steuereingang mit einem Schaltungsknoten K verbunden ist. Der Schaltungsknoten K steht über eine Parallelschaltung eines Widerstandes R1 und einer Zenerdiode DZ mit dem ersten Eingangsspannungsanschluss E1 und der Anode der Verpolschutzdiode DV in Verbindung. Des Weiteren ist der Schaltungsknoten K über einen Widerstand R2 mit einem zweiten Eingangsspannungsanschluss E2 verbunden, an welchem ein Bezugspotential M anliegt. Die Anode der Zenerdiode DZ ist mit dem Schaltungsknoten K verbunden, deren Kathode mit dem Eingangsspannungsanschluss E1.
  • Das Eingangsfilter 2 weist eine Spule LF auf, deren erster Anschluss mit der Kathode der Verpolschutzdiode DV und deren zweiter Anschluss mit einem Eingang des nachgeschalteten Tiefsetzstellers 3 verbunden ist. Zwischen dem ersten Anschluss der Spule LF und dem zweiten Eingangsanschluss E2 ist ein Kondensator C1 vorgesehen. Zwischen dem zweiten Anschluss der Spule LF und den zweiten Eingangsanschluss E2 ist ein Kondensator C2 geschaltet. Der Kondensator C1, die Spule LF und der Kondensator C2 bilden ein PI-Filter, welches Störungen, die vom nachfolgenden Tiefsetzsteller 3 erzeugt werden, von den Eingängen der in der 1 gezeigten Vorrichtung fernhalten soll.
  • Der Tiefsetzsteller 3 weist eine Schaltstrecke TT und eine in Reihe dazu geschaltete Spule LT auf, deren zweiter Anschluss einen ersten Ausgangsanschluss A1 des Tiefsetzstellers 3 bildet. Die Kathode der Diode Dt ist an den zweiten Anschluss der Spule LF des Eingangsfilters 2 angeschlossen, die Anode der Diode Dt an den ersten Anschluss der Spule LT. Die Anode der Diode Dt und damit auch der erste Anschluss der Spule LT sind über eine weitere Diode D2 mit dem zweiten Eingangsspannungsanschluss E2 verbunden, wobei die Kathode der weiteren Diode D2 mit der Anode der Diode Dt und dem ersten Anschluss der Spule LT und die Anode der weiteren Diode D2 mit dem zweiten Eingangsspannungsanschluss E2 verbunden ist. Parallel zur ersten Diode Dt ist die Schaltstrecke eines Feldeffekttransistors TT geschaltet.
  • Die Ausgangsspannung UA des Tiefsetzstellers 3 fällt über einen Kondensator C3 ab, dessen erster Anschluss mit dem Ausgangsanschluss A1 und dessen zweiter Anschluss mit einem zweiten Ausgangsanschluss A2 verbunden ist, welcher auf Masse liegt. Ebenfalls auf Masse liegen – wie aus der 1 ersichtlich ist – der zweite Eingangsanschluss E2, ein Anschluss des Widerstandes R2, ein Anschluss des Kondensators C1, ein Anschluss des Kondensators C2 und die Anode der Diode D2.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen bekannten Hochsetzsteller ist in der 2 gezeigt. Dieser Hochsetzsteller wandelt eine niedrigere Eingangsgleichspannung U1 in eine höhere Ausgangsgleichspannung U2 um. Die Eingangsgleichspannung U1 fällt über einem Kondensator C4 ab, die Ausgangsgleichspannung U2 über einem Kondensator C5. Der erste Anschluss des Kondensators C4 ist über eine Spule LH und eine Diode D3 mit dem ersten Anschluss des Kondensators C5 verbunden. Zwischen dem Verbindungspunkt zwischen der Spule LH und der Diode D3 und Masse M ist ein Schalter S1 angeordnet.
  • Im Betrieb eines Kraftfahrzeugs kann es dazu kommen, dass bei einem Auftreten von Extrembedingungen, zu denen sehr niedrige Außentemperaturen, eine bereits geschwächte Batterie und das Vorliegen eines Startvorganges gehören, Eingangsspannungen eines Buck-Wandlers auftreten können, die kleiner sind als die gewünschte Ausgangsgleichspannung des Buck-Wandlers.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen kostengünstigen Gleichspannungswandler anzugeben, welcher auch in dem Falle, dass dessen Versorgungs- bzw. Eingangsgleichspannung für einen kurzen Zeitraum kleiner ist als die gewünschte Aus gangsgleichspannung, die gewünschte Ausgangsgleichspannung bereitstellt.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Gleichspannungswandler mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass ein herkömmlicher Gleichspannungswandler mit nur geringem zusätzlichen Schaltungsaufwand dazu in die Lage versetzt werden kann, auch im Falle kurzzeitiger starker Einbrüche der Versorgungs- bzw. Eingangsgleichspannung die gewünschte Ausgangsgleichspannung bereitzustellen. Dies wird im Wesentlichen dadurch erreicht, dass dem Tiefsetzsteller des Gleichspannungswandlers ein zuschaltbarer Hochsetzsteller vorgeschaltet wird, wobei vorzugsweise Bauteile einer Verpolschutzschaltung und eines Eingangsfilters mitverwendet werden. Als zusätzliches Bauteil bedarf es lediglich eines Schaltelementes, mittels dessen das Zuschalten des Hochsetzstellers durchgeführt werden kann, sobald dies notwendig ist.
  • Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus deren nachfolgender beispielhafter Erläuterung anhand der 3. Diese zeigt ein Schaltbild, welches die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Bauteile eines Gleichspannungswandlers enthält. Der dargestellte Gleichspannungswandler ist dazu vorgesehen, eine höhere Eingangsgleichspannung UE, die zwischen einem ersten Eingangsanschluss E1 und einem zweiten Eingangsanschluss E2 anliegt, umzuwandeln in eine Ausgangsgleichspannung UA, die zwischen einem ersten Ausgangsanschluss A1 und einem zweiten Ausgangsanschluss A2 anliegt. Am zweiten Eingangsanschluss E2 und am zweiten Ausgangsanschluss A2 liegt jeweils ein Bezugspotential, insbesondere Massepotential, an. Die höhere Eingangsgleichspannung beträgt beispielsweise 24 V. Die niedrigere Ausgangsgleichspannung beträgt beispielsweise 12 V. Ein derartiger Anwendungsfall ist bei Kraftfahrzeugen gegeben, um eine 24 V- Bordnetzspannung in eine 12 V-Hilfsspannung umzuwandeln, die für ein Steuergerät des Kraftfahrzeugs als Versorgungsspannung benötigt wird.
  • Diese Spannungswandlung wird beim gezeigten Ausführungsbeispiel von einem Tiefsetzsteller 3 vorgenommen, dessen Aufbau mit dem Aufbau des in der 1 gezeigten Tiefsetzstellers 3 übereinstimmt. Diesem Tiefsetzsteller 3 ist gemäß der 3 ein gestrichelt umrahmter Block vorgeschaltet, der mit 1 + 2 + 4 bezeichnet ist. Dieser Block enthält eine Verpolschutzschaltung 1, ein Eingangsfilter 2 und einen Hochsetzsteller 4, wobei der Hochsetzsteller 4 zuschaltbar ist und Bauteile der Verpolschutzschaltung 1 und des Eingangsfilters 2 mitverwendet.
  • Zum Eingangsfilter 2 gehören Kondensatoren C1 und C2 sowie ein Spule LF.
  • Die Verpolschutzschaltung 1 weist eine Verpolschutzdiode DV auf, deren Anode mit einem Anschluss der Spule LF verbunden ist. Um die Gesamtverlustleistung der Verpolschutzschaltung zu reduzieren, kann in vorteilhafter Weise parallel zur Verpolschutzdiode die Schaltstrecke eines Feldeffekttransistors TV angeordnet sein, dessen Steuereingang mit einem Schaltungsknoten K verbunden ist. Der Schaltungsknoten K steht über eine Parallelschaltung eines Widerstandes R1 und einer Zenerdiode DZ mit der Anode der Verpolschutzdiode DV und einem Anschluss der Spule LF in Verbindung. Des Weiteren ist der Schaltungsknoten K über einen Widerstand R2 und einen Schalter S2 mit einem zweiten Eingangsspannungsanschluss E2 verbunden, an welchem ein Bezugspotential M anliegt. Die Anode der Zenerdiode DZ ist mit dem Schaltungsknoten K verbunden, deren Kathode mit der Anode der Verpolschutzdiode D.
  • Zum zuschaltbaren Hochsetzsteller 4 gehören die Kondensatoren C1 und C2, die Spule LF, der Schalter S1 und die Diode DV. Bei dem Schalter S1 handelt es sich vorzugsweise um einen Bipolartransistor, da ein Bipolartransistor bei einer eventuellen Verpolung weniger kritisch reagiert als ein Feldeffekttransistor. Zwischen dem Emitter dieses Bipolartransistors und Masse und/oder in Reihe zum Widerstand R5 kann eine Diode eingesetzt werden, um den Verpolschutz zu verbessern.
  • Folglich verwendet der Hochsetzsteller 4 die Kondensatoren C1 und C2 und die Spule LF des Eingangsfilters und die Diode DV der Verpolschutzschaltung. Es bedarf lediglich des zusätzlichen Schalters S1, um das Eingangsfilter und die Verpolschutzdiode zu einem Hochsetzsteller umzubilden.
  • Des Weiteren weist der in der 3 gezeigte Gleichspannungswandler eine Steuereinheit SE auf, deren Ausgangssignal über einen Widerstand R3 der Basis des Bipolartransistors S1 zugeführt wird. Die Basis des Bipolartransistors S1 ist über einen Widerstand R4 und eine Zenerdiode DZ2 mit der Spule LF verbunden. Des Weiteren ist die Basis des Bipolartransistors S1 über einen Widerstand R5 mit dem Eingangsanschluss E2 und damit mit Masse verbunden. Durch eine geeignete Ansteuerung der Basis des Bipolartransistors S1 ist der Hochsetzsteller 4 schaltbar.
  • Der in der 3 dargestellte Gleichspannungswandler weist zwei Betriebsarten auf. In der ersten Betriebsart sind das Eingangsfilter 2 und die Verpolschutzschaltung 1 aktiviert und der Hochsetzsteller 4 deaktiviert. In dieser ersten Betriebsart ist der Bipolartransistor S1 gesperrt und damit inaktiv. Dies hat den Vorteil, dass der Bipolartransistor S1 in der ersten Betriebsart keine Verluste verursacht, wie es dann der Fall wäre, wenn der Hochsetzsteller 4 ständig aktiv wäre. Folglich treten in der genannten ersten Betriebsart dieselben Verluste auf, wie sie bei einer alleinigen Verwendung eines Tiefsetzstellers 3 mit vorgeschalteter Verpolschutzschaltung 1 und vorgeschaltetem Eingangsfilter 2 auftreten würden. Diese erste Betriebsart ist der Normalfall, in welchem die Funktion des PI-Filters 2 nicht beeinträchtigt ist. Dieser Normalfall liegt vor, solange die Eingangsgleichspannung UE größer ist als die gewünschte Ausgangsgleichspannung UA. In die ser ersten Betriebsart arbeitet die in der 3 gezeigte Schaltung ebenso wie die in der 1 gezeigte Schaltung, gemäß welcher dem Tiefsetzsteller 3 eine Verpolschutzschaltung 1 und ein Eingangsfilter 2 vorgeschaltet sind. In dieser ersten Betriebsart ist die Verpolschutzdiode DV im Flussfall durch die Schaltstrecke des Transistors TV überbrückt, um die entstehende Verlustleistung zu verringern.
  • Sinkt die Eingangsgleichspannung UE aber auf einen Spannungswert ab, der kleiner ist als die gewünschte Ausgangsgleichspannung UA, dann steuert die Steuereinheit SE die Basis des Bipolartransistors S1 derart an, dass der Hochsetzsteller 4 aktiviert wird und die unerwünscht niedrige Eingangsgleichspannung UE auf einen Gleichspannungswert hochsetzt, der größer oder gleich der gewünschten Ausgangsgleichspannung UA ist. In dieser zweiten Betriebsart ist folglich der Hochsetzsteller 4 zugeschaltet bzw. aktiviert. Die Verpolschutzschaltung 1 und das Eingangsfilter 2 sind in dieser zweiten Betriebsart deaktiviert.
  • Die zweite Betriebsart kann im Betrieb eines Kraftfahrzeugs beispielsweise dann auftreten, wenn Extrembedingungen vorliegen. Eine Extrembedingung liegt beispielsweise dann vor, wenn bei einer sehr niedrigen Außentemperatur bei bereits schwacher Batterie ein Startvorgang des Kraftfahrzeugs in die Wege geleitet wird. Diese zweite Betriebsart liegt in der Praxis nur für eine kurze Zeitspanne vor, die typischer Weise zwischen 200 ms und 500 ms liegt. Für die Dauer dieser kurzen Zeitspanne wird in Kauf genommen, dass das Eingangsfilter seine gewünschten Wirkungen nicht erfüllen kann.
  • Des Weiteren ist in dieser zweiten Betriebsart der Transistor TV abgeschaltet. Die Diode DV wirkt deshalb wie eine herkömmliche Diode. Die dabei entstehenden Verluste können für die kurze Zeitspanne, in welcher die zweite Betriebsart aktiv ist, toleriert werden. Das Abschalten des Transistors TV erfolgt über den Schalter S2, der von der Steuereinheit SE entsprechend angesteuert wird.
  • Zur Ansteuerung des Bipolartransistors S1 stellt die Steuereinheit SE im einfachsten Fall ein Rechtecksignal konstanter Frequenz mit konstantem Tastverhältnis zur Verfügung. Ein Regeln kann entfallen, da ohnehin eine Regelung des nachgeschalteten Tiefsetzstellers 3 erfolgt.
  • Wird dem Hochsetzsteller 4 ausgangsseitig zu wenig Strom entnommen, dann steigt die Spannung am Kondensator C2 solange, bis die Energiebilanz wieder ausgeglichen ist. Ein derartiger Anstieg kann auf einfache Weise beispielsweise durch eine mit der Basis des Bipolartransistors S1 über den Widerstand R4 verbundene Zenerdiode DZ2 verhindert werden. Über diese Zenerdiode DZ2 wird der Bipolartransistor S1 beim Vorliegen einer Überspannung eingeschaltet und dadurch überschüssige Energie nach Masse M abgeleitet. Alternativ dazu kann ein Anstieg der Ausgangsspannung auch durch eine Reduktion des Tastverhältnisses der Ansteuersignale des Bipolartransistors S1 verhindert werden.
  • Eine weitere Alternative besteht darin, unter Verwendung der Steuereinheit SE eine Regelschleife zu bilden, wobei die Spannung am Kondensator C2 gemessen wird und das zur Ansteuerung des Schalters S1 verwendete Tastverhältnis nachgeregelt wird. In diesem Falle kann gegebenenfalls auf den Widerstand R4 und die Zenerdiode DZ2 verzichtet werden.
  • Eine weitere Alternative besteht darin, dass die Steuereinheit SE dauerhaft ein Rechtecksignal zur Verfügung stellt und dieses Rechtecksignal über eine Zusatzschaltung, beispielsweise einen Komparator, der die Spannung am Kondensator C2 überwacht, an die Basis des Schalters S1 durchschaltet.
  • Die Steuereinheit SE ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sie nach einer Einleitung der zweiten Betriebsart deren Dauer überwacht und die zweite Betriebsart nach Ablauf einer vorgegebenen Maximaldauer beendet, um eine Zerstörung der Vorrichtung zu verhindern. Diese Maximaldauer liegt beispielsweise im Bereich einiger 500 ms.
  • Ein Gleichspannungswandler gemäß der Erfindung hat nach alledem den Vorteil, dass er kurzzeitige Einbrüche der Eingangsgleichspannung UE kompensieren kann und auch für die Dauer dieser Eingangsspannungseinbrüche die gewünschte Ausgangsgleichspannung UA bereitstellt. Dies wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass dem Tiefsetzsteller ein schaltbarer Hochsetzsteller vorgeschaltet wird, der lediglich für die kurze Zeitdauer eines Eingangsspannungseinbruches aktiviert wird. Vorzugsweise verwendet der Hochsetzsteller Bauteile des Eingangsfilters und der Verpolschutzschaltung des Gleichspannungswandlers. Dies hat zur Folge, dass das Eingangsfilter während der Dauer eines Eingangsspannungseinbruches seine Funktionen nicht erfüllen kann, sondern sogar zu einer Störquelle wird. Dies verursacht in der Praxis wegen der Kürze der Zeitdauer eines Eingangsspannungseinbruches keine Probleme, da es weniger Nachteile hat als ein eventueller Ausfall des Gesamtsystems.
  • Eine bevorzugte Anwendung der Erfindung erfolgt bei Kraftfahrzeugen. Dort kann ein Gleichspannungswandler gemäß der Erfindung zur Umsetzung einer Eingangsgleichspannung von beispielsweise 24 V in eine Ausgangsgleichspannung von beispielsweise 12 V verwendet werden.

Claims (14)

  1. Gleichspannungswandler, welcher einen Tiefsetzsteller (3) aufweist, welchem eine Verpolschutzschaltung (1) und ein Eingangsfilter (2) vorgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass dem Tiefsetzsteller (3) des Weiteren ein zuschaltbarer Hochsetzsteller (4) vorgeschaltet ist.
  2. Gleichspannungswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei Betriebsarten aufweist, wobei in der ersten Betriebsart das Eingangsfilter (2) aktiviert und der Hochsetzsteller (4) deaktiviert ist und in der zweiten Betriebsart das Eingangsfilter (2) deaktiviert und der Hochsetzsteller (4) aktiviert ist.
  3. Gleichspannungswandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochsetzsteller (4) Bauteile des Eingangsfilters (2) und der Verpolschutzschaltung (1) mitverwendet.
  4. Gleichspannungswandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingangsfilter (2) Kondensatoren (C1, C2) aufweist und der Hochsetzsteller (4) die Kondensatoren (C1, C2) des Eingangsfilters (2) mitverwendet.
  5. Gleichspannungswandler nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingangsfilter (2) eine Spule (LF) aufweist und der Hochsetzsteller (4) die Spule (LF) des Eingangsfilters (2) mitverwendet.
  6. Gleichspannungswandler nach einem der Ansprüche 3–5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpolschutzschaltung (1) eine Verpolschutzdiode (DV) aufweist und der Hochsetzsteller die Verpolschutzdiode (DV) mitverwendet.
  7. Gleichspannungswandler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verpolschutzdiode (DV) die Schaltstrecke eines Schalters (TV) parallel geschaltet ist und dieser Schalter (TV) in der zweiten Betriebsart deaktiviert ist.
  8. Gleichspannungswandler nach einem der Ansprüche 2–7, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Steuereinheit (SE) aufweist, durch deren Ausgangssignal eine der beiden Betriebsarten auswählbar ist.
  9. Gleichspannungswandler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochsetzsteller einen Schalter (S1) aufweist und das Ausgangssignal der Steuereinheit (SE) dem Steuereingang des Schalters (S1) zugeführt wird.
  10. Gleichspannungswandler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (S1) ein Bipolartransistor ist.
  11. Gleichspannungswandler nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuereingang des Schalters (S1) über eine Zenerdiode (DZ2) mit der Spule (LF) des Eingangsfilters (2) verbunden ist.
  12. Gleichspannungswandler nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass unter Verwendung der Steuereinheit (SE) eine Regelschleife gebildet und die Spannung am Ausgangskondensator (C2) des Hochsetzstellers gemessen und das Tastverhältnis des Ausgangssignals der Steuereinheit in Abhängigkeit von der gemessenen Spannung am Ausgangskondenstor (C2) nachgeregelt wird.
  13. Gleichspannungswandler nach einem der Ansprüche 9–12 dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (S1) des Hochsetzstellers (4) in der ersten Betriebsart deaktiviert ist.
  14. Gleichspannungswandler nach einem der Ansprüche 8–13 dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (SE) die Dauer der zweiten Betriebsart überwacht und die zweite Betriebsart nach Ablauf einer vorgegebenen Maximaldauer beendet.
DE102009014531A 2009-03-24 2009-03-24 Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug Withdrawn DE102009014531A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009014531A DE102009014531A1 (de) 2009-03-24 2009-03-24 Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug
PCT/EP2010/053731 WO2010108899A1 (de) 2009-03-24 2010-03-23 Gleichspannungswandler für ein kraftfahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009014531A DE102009014531A1 (de) 2009-03-24 2009-03-24 Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009014531A1 true DE102009014531A1 (de) 2010-10-07

Family

ID=42455436

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009014531A Withdrawn DE102009014531A1 (de) 2009-03-24 2009-03-24 Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102009014531A1 (de)
WO (1) WO2010108899A1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009015397A1 (de) 2009-03-27 2010-09-30 Airbus Deutschland Gmbh Tragflügel mit einer Hochauftriebsklappe
DE102019121793A1 (de) 2018-08-14 2020-02-20 Steering Solutions Ip Holding Corporation Stromeingangsschaltung mit verbessertem verpolungsschutz zur isolierung der versorgung bei kurzschlussbedingungen und zur verminderung des neustarts des mikrocontrollers aus dem abschaltzustand nach einem fehler

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20010023488A1 (en) * 2000-02-17 2001-09-20 Volker Breunig Supply voltage booster for electronic modules
DE10024853A1 (de) * 2000-05-19 2001-11-29 Siemens Ag Vorrichtung zur Aufrechterhaltung einer Versorgungsspannung
DE19542085B4 (de) * 1994-12-30 2007-07-05 Robert Bosch Gmbh Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuginsassen
US20080157732A1 (en) * 2006-12-30 2008-07-03 Advanced Analogic Technologies, Inc. High-efficiency DC/DC voltage converter including capacitive switching pre-converter and up inductive switching post-regulator

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2693853B1 (fr) * 1992-07-16 1994-10-21 Sgs Thomson Microelectronics Circuit de protection d'un composant de puissance contre des surtensions directes.
US7332832B2 (en) * 2004-02-27 2008-02-19 Hitachi Global Storage Technologies Netherlands B.V. Removable hard disk drive (HDD) that is hot-plug compatible with multiple external power supply voltages
JP4788420B2 (ja) * 2006-03-17 2011-10-05 株式会社デンソー 電源装置

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19542085B4 (de) * 1994-12-30 2007-07-05 Robert Bosch Gmbh Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuginsassen
US20010023488A1 (en) * 2000-02-17 2001-09-20 Volker Breunig Supply voltage booster for electronic modules
DE10024853A1 (de) * 2000-05-19 2001-11-29 Siemens Ag Vorrichtung zur Aufrechterhaltung einer Versorgungsspannung
US20080157732A1 (en) * 2006-12-30 2008-07-03 Advanced Analogic Technologies, Inc. High-efficiency DC/DC voltage converter including capacitive switching pre-converter and up inductive switching post-regulator

Also Published As

Publication number Publication date
WO2010108899A1 (de) 2010-09-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1980012B9 (de) Schaltungsanordnung zur spannungsversorgung und verfahren
DE2832595C2 (de)
DE69216017T2 (de) Gleichspannungswandler
EP0111729B1 (de) Schaltungsanordnung zur Speisung von elektrischen Verbrauchern mit einer Gleichspannung
DE102009024159A1 (de) Elektronische Vorrichtung und Verfahren zur DC-DC-Umwandlung mit variablem Arbeitsstrom
DE112018002324T5 (de) Totzonenfreie steuerschaltung
DE2708021C3 (de) Schaltungsanordnung in integrierter CMOS-Technik zur Regelung der Speisespannung für eine Last
DE2320128B2 (de) Zerhacker
DE10030795B4 (de) Gleichspannungswandlerschaltung
WO1987004758A1 (fr) Dispositif pour la remise a l'etat initial d'installations de calcul
DE3887737T2 (de) Mit niedriger Spannung gespeiste Treiberschaltung für elektronische Vorrichtungen.
DE69728134T2 (de) Steuerschaltung für die Strom-Schalt-Flanken eines Leistungstransistors
WO1995002914A1 (de) Gepuffertes gleichspannungsversorgungssystem
WO2010139528A1 (de) Schaltungsanordnung für einen piezotransformator und dazugehörendes verfahren
DE102004026030B4 (de) Augabeschaltung mit einer Überstromschutzfunktion
DE102009014531A1 (de) Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug
EP3494622A1 (de) Verpolschutzschaltung
DE102010041924A1 (de) Stromregler und Verfahren zur Stromreglung für ein Fahrzeug
WO2009068163A1 (de) Schaltung zur regelung der stromversorgung eines verbrauchers und verfahren zum betrieb einer schaltung
DE3000324C2 (de) Sicherheitsschaltung für einen Spannungsregler
DE102007015982A1 (de) Schaltwandler, insbesondere Abwärtswandler
DE102008011706A1 (de) Wandleranordnung und Verfahren zur Bereitstellung eines gewandelten Signals
DE10149738A1 (de) Elektronisches Gerät
DE19817498B4 (de) Spannungswandler
DE102006046383B4 (de) Spannungsversorgungsschaltung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee