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Die
Erfindung betrifft einen Gleichspannungswandler für ein Kraftfahrzeug.
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Ein
derartiger Gleichspannungswandler kann beispielsweise dazu verwendet
werden, aus einer 24 V-Bordnetzspannung eines Kraftfahrzeugs eine
12 V-Hilfsspannung zu generieren, die als Betriebsspannung für ein Steuergerät des Kraftfahrzeugs
dient.
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Derartige
Gleichspannungswandler sind typischerweise reine Buck-Wandler, d.
h. Abwärtswandler
bzw. Tiefsetzsteller, die aus einer höheren Eingangsgleichspannung
eine niedrigere Ausgangsgleichspannung generieren. Buck-Wandler
weisen in der Regel einen hohen Wirkungsgrad auf, der 90% und mehr
betragen kann. Derartige Buck-Wandler und auch andere Gleichspannungswandler,
beispielsweise Boost-Wandler, weisen im Allgemeinen Filter auf,
welche durch den Wandelvorgang entstehende Störspitzen ausreichend dämpfen. Des
Weiteren enthalten derartige Gleichspannungswandler in vielen Fällen auch
eine Verpolschutzschaltung.
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Ein
Ausführungsbeispiel
für einen
bekannten Buck-Wandler ist in der 1 gezeigt.
Dieser Buck-Wandler weist eine Verpolschutzschaltung 1, ein
Eingangsfilter 2 und einen Tiefsetzsteller 3 auf, welche
im Sinne einer Reihenschaltung hintereinander angeordnet sind. Der
Buck-Wandler ist dazu vorgesehen, eine Eingangsgleichspannung UE, die beispielsweise 24 V beträgt, in eine
Ausgangsgleichspannung UA umzuwandeln, die
beispielsweise 12 V beträgt.
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Die
Verpolschutzschaltung 1 weist eine Verpolschutzdiode DV auf, deren Anode mit einem Eingangsspannungsanschluss
E1 und deren Kathode mit einem Eingang des nachgeschalteten Ein gangsfilter 2 verbunden
ist. Um die Gesamtverlustleistung der Verpolschutzschaltung zu reduzieren,
kann in vorteilhafter Weise parallel zur Verpolschutzdiode DV die Schaltstrecke eines Feldeffekttransistors
TV angeordnet sein, dessen Steuereingang
mit einem Schaltungsknoten K verbunden ist. Der Schaltungsknoten
K steht über
eine Parallelschaltung eines Widerstandes R1 und
einer Zenerdiode DZ mit dem ersten Eingangsspannungsanschluss
E1 und der Anode der Verpolschutzdiode DV in
Verbindung. Des Weiteren ist der Schaltungsknoten K über einen
Widerstand R2 mit einem zweiten Eingangsspannungsanschluss
E2 verbunden, an welchem ein Bezugspotential M anliegt. Die Anode
der Zenerdiode DZ ist mit dem Schaltungsknoten
K verbunden, deren Kathode mit dem Eingangsspannungsanschluss E1.
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Das
Eingangsfilter 2 weist eine Spule LF auf, deren
erster Anschluss mit der Kathode der Verpolschutzdiode DV und deren zweiter Anschluss mit einem Eingang
des nachgeschalteten Tiefsetzstellers 3 verbunden ist.
Zwischen dem ersten Anschluss der Spule LF und
dem zweiten Eingangsanschluss E2 ist ein Kondensator C1 vorgesehen.
Zwischen dem zweiten Anschluss der Spule LF und
den zweiten Eingangsanschluss E2 ist ein Kondensator C2 geschaltet.
Der Kondensator C1, die Spule LF und
der Kondensator C2 bilden ein PI-Filter,
welches Störungen, die
vom nachfolgenden Tiefsetzsteller 3 erzeugt werden, von
den Eingängen
der in der 1 gezeigten Vorrichtung fernhalten
soll.
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Der
Tiefsetzsteller 3 weist eine Schaltstrecke TT und
eine in Reihe dazu geschaltete Spule LT auf, deren
zweiter Anschluss einen ersten Ausgangsanschluss A1 des Tiefsetzstellers 3 bildet.
Die Kathode der Diode Dt ist an den zweiten
Anschluss der Spule LF des Eingangsfilters 2 angeschlossen,
die Anode der Diode Dt an den ersten Anschluss
der Spule LT. Die Anode der Diode Dt und damit auch der erste Anschluss der
Spule LT sind über eine weitere Diode D2 mit dem zweiten Eingangsspannungsanschluss
E2 verbunden, wobei die Kathode der weiteren Diode D2 mit
der Anode der Diode Dt und dem ersten Anschluss der
Spule LT und die Anode der weiteren Diode
D2 mit dem zweiten Eingangsspannungsanschluss
E2 verbunden ist. Parallel zur ersten Diode Dt ist
die Schaltstrecke eines Feldeffekttransistors TT geschaltet.
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Die
Ausgangsspannung UA des Tiefsetzstellers 3 fällt über einen
Kondensator C3 ab, dessen erster Anschluss
mit dem Ausgangsanschluss A1 und dessen zweiter Anschluss mit einem
zweiten Ausgangsanschluss A2 verbunden ist, welcher auf Masse liegt.
Ebenfalls auf Masse liegen – wie
aus der 1 ersichtlich ist – der zweite
Eingangsanschluss E2, ein Anschluss des Widerstandes R2,
ein Anschluss des Kondensators C1, ein Anschluss
des Kondensators C2 und die Anode der Diode
D2.
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Ein
Ausführungsbeispiel
für einen
bekannten Hochsetzsteller ist in der 2 gezeigt.
Dieser Hochsetzsteller wandelt eine niedrigere Eingangsgleichspannung
U1 in eine höhere
Ausgangsgleichspannung U2 um. Die Eingangsgleichspannung U1 fällt über einem
Kondensator C4 ab, die Ausgangsgleichspannung
U2 über
einem Kondensator C5. Der erste Anschluss
des Kondensators C4 ist über eine Spule LH und
eine Diode D3 mit dem ersten Anschluss des Kondensators
C5 verbunden. Zwischen dem Verbindungspunkt
zwischen der Spule LH und der Diode D3 und Masse M ist ein Schalter S1 angeordnet.
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Im
Betrieb eines Kraftfahrzeugs kann es dazu kommen, dass bei einem
Auftreten von Extrembedingungen, zu denen sehr niedrige Außentemperaturen,
eine bereits geschwächte
Batterie und das Vorliegen eines Startvorganges gehören, Eingangsspannungen
eines Buck-Wandlers auftreten können, die
kleiner sind als die gewünschte
Ausgangsgleichspannung des Buck-Wandlers.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen kostengünstigen
Gleichspannungswandler anzugeben, welcher auch in dem Falle, dass
dessen Versorgungs- bzw. Eingangsgleichspannung für einen
kurzen Zeitraum kleiner ist als die gewünschte Aus gangsgleichspannung,
die gewünschte
Ausgangsgleichspannung bereitstellt.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Gleichspannungswandler mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind
in den abhängigen
Ansprüchen
angegeben.
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Die
Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass ein herkömmlicher
Gleichspannungswandler mit nur geringem zusätzlichen Schaltungsaufwand dazu
in die Lage versetzt werden kann, auch im Falle kurzzeitiger starker
Einbrüche
der Versorgungs- bzw. Eingangsgleichspannung die gewünschte Ausgangsgleichspannung
bereitzustellen. Dies wird im Wesentlichen dadurch erreicht, dass
dem Tiefsetzsteller des Gleichspannungswandlers ein zuschaltbarer Hochsetzsteller
vorgeschaltet wird, wobei vorzugsweise Bauteile einer Verpolschutzschaltung
und eines Eingangsfilters mitverwendet werden. Als zusätzliches
Bauteil bedarf es lediglich eines Schaltelementes, mittels dessen
das Zuschalten des Hochsetzstellers durchgeführt werden kann, sobald dies notwendig
ist.
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Weitere
vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus deren
nachfolgender beispielhafter Erläuterung
anhand der 3. Diese zeigt ein Schaltbild,
welches die zum Verständnis
der Erfindung wesentlichen Bauteile eines Gleichspannungswandlers
enthält.
Der dargestellte Gleichspannungswandler ist dazu vorgesehen, eine
höhere
Eingangsgleichspannung UE, die zwischen
einem ersten Eingangsanschluss E1 und einem zweiten Eingangsanschluss
E2 anliegt, umzuwandeln in eine Ausgangsgleichspannung UA, die zwischen einem ersten Ausgangsanschluss
A1 und einem zweiten Ausgangsanschluss A2 anliegt. Am zweiten Eingangsanschluss E2
und am zweiten Ausgangsanschluss A2 liegt jeweils ein Bezugspotential,
insbesondere Massepotential, an. Die höhere Eingangsgleichspannung
beträgt
beispielsweise 24 V. Die niedrigere Ausgangsgleichspannung beträgt beispielsweise
12 V. Ein derartiger Anwendungsfall ist bei Kraftfahrzeugen gegeben,
um eine 24 V- Bordnetzspannung
in eine 12 V-Hilfsspannung umzuwandeln, die für ein Steuergerät des Kraftfahrzeugs
als Versorgungsspannung benötigt
wird.
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Diese
Spannungswandlung wird beim gezeigten Ausführungsbeispiel von einem Tiefsetzsteller 3 vorgenommen,
dessen Aufbau mit dem Aufbau des in der 1 gezeigten
Tiefsetzstellers 3 übereinstimmt.
Diesem Tiefsetzsteller 3 ist gemäß der 3 ein gestrichelt
umrahmter Block vorgeschaltet, der mit 1 + 2 + 4 bezeichnet
ist. Dieser Block enthält
eine Verpolschutzschaltung 1, ein Eingangsfilter 2 und
einen Hochsetzsteller 4, wobei der Hochsetzsteller 4 zuschaltbar
ist und Bauteile der Verpolschutzschaltung 1 und des Eingangsfilters 2 mitverwendet.
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Zum
Eingangsfilter 2 gehören
Kondensatoren C1 und C2 sowie
ein Spule LF.
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Die
Verpolschutzschaltung 1 weist eine Verpolschutzdiode DV auf, deren Anode mit einem Anschluss der
Spule LF verbunden ist. Um die Gesamtverlustleistung
der Verpolschutzschaltung zu reduzieren, kann in vorteilhafter Weise
parallel zur Verpolschutzdiode die Schaltstrecke eines Feldeffekttransistors
TV angeordnet sein, dessen Steuereingang mit
einem Schaltungsknoten K verbunden ist. Der Schaltungsknoten K steht über eine
Parallelschaltung eines Widerstandes R1 und
einer Zenerdiode DZ mit der Anode der Verpolschutzdiode
DV und einem Anschluss der Spule LF in Verbindung. Des Weiteren ist der Schaltungsknoten
K über
einen Widerstand R2 und einen Schalter S2
mit einem zweiten Eingangsspannungsanschluss E2 verbunden, an welchem
ein Bezugspotential M anliegt. Die Anode der Zenerdiode DZ ist mit dem Schaltungsknoten K verbunden,
deren Kathode mit der Anode der Verpolschutzdiode D.
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Zum
zuschaltbaren Hochsetzsteller 4 gehören die Kondensatoren C1 und C2, die Spule
LF, der Schalter S1 und die Diode DV. Bei dem Schalter S1 handelt es sich vorzugsweise
um einen Bipolartransistor, da ein Bipolartransistor bei einer eventuellen Verpolung
weniger kritisch reagiert als ein Feldeffekttransistor. Zwischen
dem Emitter dieses Bipolartransistors und Masse und/oder in Reihe
zum Widerstand R5 kann eine Diode eingesetzt
werden, um den Verpolschutz zu verbessern.
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Folglich
verwendet der Hochsetzsteller 4 die Kondensatoren C1 und C2 und die
Spule LF des Eingangsfilters und die Diode
DV der Verpolschutzschaltung. Es bedarf
lediglich des zusätzlichen
Schalters S1, um das Eingangsfilter und die Verpolschutzdiode zu
einem Hochsetzsteller umzubilden.
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Des
Weiteren weist der in der 3 gezeigte Gleichspannungswandler
eine Steuereinheit SE auf, deren Ausgangssignal über einen Widerstand R3 der Basis des Bipolartransistors S1 zugeführt wird.
Die Basis des Bipolartransistors S1 ist über einen Widerstand R4 und eine Zenerdiode DZ2 mit
der Spule LF verbunden. Des Weiteren ist
die Basis des Bipolartransistors S1 über einen Widerstand R5 mit dem Eingangsanschluss E2 und damit
mit Masse verbunden. Durch eine geeignete Ansteuerung der Basis
des Bipolartransistors S1 ist der Hochsetzsteller 4 schaltbar.
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Der
in der 3 dargestellte Gleichspannungswandler weist zwei
Betriebsarten auf. In der ersten Betriebsart sind das Eingangsfilter 2 und
die Verpolschutzschaltung 1 aktiviert und der Hochsetzsteller 4 deaktiviert.
In dieser ersten Betriebsart ist der Bipolartransistor S1 gesperrt
und damit inaktiv. Dies hat den Vorteil, dass der Bipolartransistor
S1 in der ersten Betriebsart keine Verluste verursacht, wie es dann
der Fall wäre,
wenn der Hochsetzsteller 4 ständig aktiv wäre. Folglich
treten in der genannten ersten Betriebsart dieselben Verluste auf,
wie sie bei einer alleinigen Verwendung eines Tiefsetzstellers 3 mit
vorgeschalteter Verpolschutzschaltung 1 und vorgeschaltetem
Eingangsfilter 2 auftreten würden. Diese erste Betriebsart
ist der Normalfall, in welchem die Funktion des PI-Filters 2 nicht
beeinträchtigt
ist. Dieser Normalfall liegt vor, solange die Eingangsgleichspannung
UE größer ist
als die gewünschte
Ausgangsgleichspannung UA. In die ser ersten
Betriebsart arbeitet die in der 3 gezeigte
Schaltung ebenso wie die in der 1 gezeigte
Schaltung, gemäß welcher
dem Tiefsetzsteller 3 eine Verpolschutzschaltung 1 und
ein Eingangsfilter 2 vorgeschaltet sind. In dieser ersten
Betriebsart ist die Verpolschutzdiode DV im
Flussfall durch die Schaltstrecke des Transistors TV überbrückt, um
die entstehende Verlustleistung zu verringern.
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Sinkt
die Eingangsgleichspannung UE aber auf einen
Spannungswert ab, der kleiner ist als die gewünschte Ausgangsgleichspannung
UA, dann steuert die Steuereinheit SE die
Basis des Bipolartransistors S1 derart an, dass der Hochsetzsteller 4 aktiviert
wird und die unerwünscht
niedrige Eingangsgleichspannung UE auf einen
Gleichspannungswert hochsetzt, der größer oder gleich der gewünschten
Ausgangsgleichspannung UA ist. In dieser zweiten
Betriebsart ist folglich der Hochsetzsteller 4 zugeschaltet
bzw. aktiviert. Die Verpolschutzschaltung 1 und das Eingangsfilter 2 sind
in dieser zweiten Betriebsart deaktiviert.
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Die
zweite Betriebsart kann im Betrieb eines Kraftfahrzeugs beispielsweise
dann auftreten, wenn Extrembedingungen vorliegen. Eine Extrembedingung
liegt beispielsweise dann vor, wenn bei einer sehr niedrigen Außentemperatur
bei bereits schwacher Batterie ein Startvorgang des Kraftfahrzeugs
in die Wege geleitet wird. Diese zweite Betriebsart liegt in der
Praxis nur für
eine kurze Zeitspanne vor, die typischer Weise zwischen 200 ms und
500 ms liegt. Für die
Dauer dieser kurzen Zeitspanne wird in Kauf genommen, dass das Eingangsfilter
seine gewünschten
Wirkungen nicht erfüllen
kann.
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Des
Weiteren ist in dieser zweiten Betriebsart der Transistor TV abgeschaltet. Die Diode DV wirkt deshalb
wie eine herkömmliche
Diode. Die dabei entstehenden Verluste können für die kurze Zeitspanne, in
welcher die zweite Betriebsart aktiv ist, toleriert werden. Das
Abschalten des Transistors TV erfolgt über den
Schalter S2, der von der Steuereinheit SE entsprechend angesteuert
wird.
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Zur
Ansteuerung des Bipolartransistors S1 stellt die Steuereinheit SE
im einfachsten Fall ein Rechtecksignal konstanter Frequenz mit konstantem Tastverhältnis zur
Verfügung.
Ein Regeln kann entfallen, da ohnehin eine Regelung des nachgeschalteten Tiefsetzstellers 3 erfolgt.
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Wird
dem Hochsetzsteller 4 ausgangsseitig zu wenig Strom entnommen,
dann steigt die Spannung am Kondensator C2 solange,
bis die Energiebilanz wieder ausgeglichen ist. Ein derartiger Anstieg kann
auf einfache Weise beispielsweise durch eine mit der Basis des Bipolartransistors
S1 über
den Widerstand R4 verbundene Zenerdiode
DZ2 verhindert werden. Über diese Zenerdiode DZ2 wird der Bipolartransistor S1 beim Vorliegen
einer Überspannung eingeschaltet
und dadurch überschüssige Energie nach
Masse M abgeleitet. Alternativ dazu kann ein Anstieg der Ausgangsspannung
auch durch eine Reduktion des Tastverhältnisses der Ansteuersignale des
Bipolartransistors S1 verhindert werden.
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Eine
weitere Alternative besteht darin, unter Verwendung der Steuereinheit
SE eine Regelschleife zu bilden, wobei die Spannung am Kondensator
C2 gemessen wird und das zur Ansteuerung
des Schalters S1 verwendete Tastverhältnis nachgeregelt wird. In
diesem Falle kann gegebenenfalls auf den Widerstand R4 und
die Zenerdiode DZ2 verzichtet werden.
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Eine
weitere Alternative besteht darin, dass die Steuereinheit SE dauerhaft
ein Rechtecksignal zur Verfügung
stellt und dieses Rechtecksignal über eine Zusatzschaltung, beispielsweise
einen Komparator, der die Spannung am Kondensator C2 überwacht,
an die Basis des Schalters S1 durchschaltet.
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Die
Steuereinheit SE ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sie nach
einer Einleitung der zweiten Betriebsart deren Dauer überwacht
und die zweite Betriebsart nach Ablauf einer vorgegebenen Maximaldauer
beendet, um eine Zerstörung
der Vorrichtung zu verhindern. Diese Maximaldauer liegt beispielsweise
im Bereich einiger 500 ms.
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Ein
Gleichspannungswandler gemäß der Erfindung
hat nach alledem den Vorteil, dass er kurzzeitige Einbrüche der
Eingangsgleichspannung UE kompensieren kann
und auch für
die Dauer dieser Eingangsspannungseinbrüche die gewünschte Ausgangsgleichspannung
UA bereitstellt. Dies wird gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch erreicht, dass dem Tiefsetzsteller ein schaltbarer
Hochsetzsteller vorgeschaltet wird, der lediglich für die kurze Zeitdauer
eines Eingangsspannungseinbruches aktiviert wird. Vorzugsweise verwendet
der Hochsetzsteller Bauteile des Eingangsfilters und der Verpolschutzschaltung
des Gleichspannungswandlers. Dies hat zur Folge, dass das Eingangsfilter
während der
Dauer eines Eingangsspannungseinbruches seine Funktionen nicht erfüllen kann,
sondern sogar zu einer Störquelle
wird. Dies verursacht in der Praxis wegen der Kürze der Zeitdauer eines Eingangsspannungseinbruches
keine Probleme, da es weniger Nachteile hat als ein eventueller
Ausfall des Gesamtsystems.
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Eine
bevorzugte Anwendung der Erfindung erfolgt bei Kraftfahrzeugen.
Dort kann ein Gleichspannungswandler gemäß der Erfindung zur Umsetzung
einer Eingangsgleichspannung von beispielsweise 24 V in eine Ausgangsgleichspannung
von beispielsweise 12 V verwendet werden.