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DE102009003081A1 - Kompakte Einspritzvorrichtung mit nach innen öffnendem Injektor - Google Patents

Kompakte Einspritzvorrichtung mit nach innen öffnendem Injektor Download PDF

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DE102009003081A1
DE102009003081A1 DE200910003081 DE102009003081A DE102009003081A1 DE 102009003081 A1 DE102009003081 A1 DE 102009003081A1 DE 200910003081 DE200910003081 DE 200910003081 DE 102009003081 A DE102009003081 A DE 102009003081A DE 102009003081 A1 DE102009003081 A1 DE 102009003081A1
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DE
Germany
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injector
injection device
fuel
fuel pump
injection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200910003081
Other languages
English (en)
Inventor
Joerg Heyse
Uwe Kulow
Walter Maeurer
Harald Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Priority to CN201010176705.0A priority patent/CN101886597B/zh
Priority to JP2010110850A priority patent/JP5761925B2/ja
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • F02M69/04Injectors peculiar thereto
    • F02M69/042Positioning of injectors with respect to engine, e.g. in the air intake conduit
    • F02M69/044Positioning of injectors with respect to engine, e.g. in the air intake conduit for injecting into the intake conduit downstream of an air throttle valve
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einspritzvorrichtung, umfassend eine Kraftstoffpumpe (20a) und einen Injektor (20c), dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftstoffpumpe (20a) und der Injektor (20c) integraler Bestandteil eines Einspritzmoduls (2) sind, die Kraftstoffpumpe einen Kolben (23) und einen Aktuator zur Betätigung des Kolbens (23) aufweist und die Kraftstoffpumpe (20a) ferner eine Pumpkammer (27) mit einer Zufuhrbohrung (50) zur Zuführung von Kraftstoff und eine mit einer Kraftstoffrückleitung (6b) verbundene Rückführbohrung (51) umfasst, wobei der Injektor (20c) ein nach innen öffnendes Ventilelement (40) umfasst.

Description

  • Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einspritzvorrichtung mit einer Kraftstoffpumpe und einem Injektor in einer kompakten Bauweise mit einem nach innen öffnenden Injektor.
  • Einspritzvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik in unterschiedlichen Ausgestaltungen bekannt. Insbesondere aus Kosten- und Bauraumgründen erfordern Kleinbrennkraftmaschinen, welche nur einen oder nur zwei Zylinder und einen kleinen Hubraum aufweisen, eigenständige Lösungen. Einsatzgebiete derartiger Kleinbrennkraftmaschinen sind beispielsweise Zweiräder oder Dreiräder oder Rasenmäher usw. Bekannte Einspritzvorrichtungen umfassen üblicherweise in einem Tank eine Kraftstoffpumpe mit einem Druckregler, wobei die Kraftstoffpumpe Kraftstoff mit einem vorbestimmten Druck in eine Leitung, z. B. ein Rail o. ä., fördert. Am Ende der Leitung ist ein Injektor angeordnet, welcher, gesteuert durch eine Steuereinrichtung, Kraftstoff in ein Saugrohr oder direkt in einen Brennraum einspritzt. Derartige Einspritzeinrichtungen sind jedoch sehr aufwendig und insbesondere teuer, so dass sie Kleinbrennkraftmaschinen ebenfalls sehr teuer machen.
  • Aus der EP 1 340 906 B1 ist eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung mit elektronischer Steuerung bekannt, bei der ein Injektor nahe einem Pumpenkolben angeordnet ist. Ferner ist hierbei ein Vordruckventil zum Ausüben eines Vordrucks auf den Kraftstoff in einer Anfangsphase eines Druckhubes des Kolbens in der Rückleitung des Kraftstoffs zum Tank vorgesehen. Das Vordruckventil evakuiert dabei einen Teil des in einer Druckkammer befindlichen Kraftstoffs in die Rückleitung. Hierdurch kann insbesondere die Bildung von Dampfblasen im Injektor reduziert werden. Allerdings ist der Aufbau relativ kompliziert und die Vorrichtung nimmt einen großen Bauraum ein.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 weist demgegenüber den Vorteil auf, dass sie einen sehr kompakten Aufbau aufweist. Ferner kann die erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung besonders einfach und kostengünstig hergestellt werden. Dadurch kann die erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung insbesondere bei Kleinbrennkraftmaschinen, z. B. bei Zweirädern oder Rasenmähern o. ä., verwendet werden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Einspritzvorrichtung eine Kraftstoffpumpe und einen Injektor umfasst, welche integrale Bestandteile eines Einspritzmoduls sind. Das Einspritzmodul ist ein kompaktes, kleinbauendes Bauteil, in welchem die Kraftstoffpumpe und der Injektor angeordnet sind. Ein Druckregler zur Regelung eines Einspritzdrucks ist in dem Injektor integriert. Die Kraftstoffpumpe umfasst einen Aktuator zur Betätigung eines Kolbens sowie eine Pumpkammer mit einer Zufuhrbohrung zur Zuführung von Kraftstoff und eine mit einer Kraftstoffrückleitung verbundene Rückführbohrung. Der Injektor umfasst dabei ein nach innen öffnendes Ventilelement. Hierdurch kann eine besonders einfache Ventilgruppe bereitgestellt werden, da insbesondere der Aufwand für die bisher immer nach außen öffnenden Ventilelemente entfallen kann. Der Druckregler wird vorzugsweise durch ein Rückstellelement des Ventilelements bereitgestellt. Somit kann eine kompakte Einspritzvorrichtung mit nach innen öffnendem Ventilelement bereitgestellt werden, wobei für eine Einspritzung das Ventilelement entgegengesetzt zur Einspritzrichtung bewegt wird. Das Einspritzmodul kann ferner komplett vormontiert werden, so dass es lediglich an die notwendigen Anschlüsse angeschlossen werden muss und in ein Fahrzeug direkt eingebaut werden kann. Die Bauteile des Einspritzmoduls sind dabei vorzugsweise in einem gemeinsamen Gehäuse des Einspritzmoduls angeordnet. Neben der Kompaktheit des Einspritzmoduls ist ein weiterer großer Vorteil, dass auch andere Bauteile für das Einspritzmodul minimiert werden können.
  • Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
  • Vorzugsweise umfasst die Einspritzvorrichtung eine Zerstäuberplatte, welche stromabwärts des Ventilelements angeordnet ist. Diese Zerstäuberplatte definiert den Kraftstoffaustritt während des Einspritzvorgangs. Erfindungsgemäß kann somit je nach Wahl eine Zerstäuberplatte mit verschiedenen Öffnungen individuell auf die jeweilige Brennkraftmaschine ausgelegt werden. Dadurch kann eine hohe Anzahl von Gleichteilen in der Einspritzvorrichtung erhalten werden und lediglich eine individuelle Zerstäuberplatte für verschiedene Anwendungen eingebaut werden. Die Zerstäuberplatte weist eine Vielzahl von Bohrungen auf, welche z. B. verschieden große Durchmesser und/oder in unterschiedliche Richtungen gerichtet sein können. Hierdurch kann ein individuelles Spray bereitgestellt werden. Besonders bevorzugt weichen dabei eine Vielzahl von Lochachsen in der Zerstäuberplatte von einer Axialachse der Einspritzvorrichtung ab.
  • Um einen möglichst kompakten Aufbau bereitzustellen, ist vorzugsweise ein Zufuhrspalt vorgesehen, welcher die Pumpkammer mit dem Injektor verbindet. Der Zufuhrspalt ist dabei radial außerhalb des Injektors angeordnet. Der Zufuhrspalt umfasst dabei vorzugsweise zwei Spaltabschnitte, welche bogenförmig an einem Ventilkörper angeordnet sind und eine ausreichende Breite aufweisen, um Kraftstoff zum Ventilelement zuzuführen.
  • Weiter bevorzugt umfasst der Injektor den Ventilkörper mit einem Aufnahmeraum, einem Dichtsitz, einem Anschlag und einem im Aufnahmeraum angeordneten Rückstellelement. Das Ventilelement ist dabei ebenfalls im Aufnahmeraum angeordnet. Das Rückstellelement übt eine Rückstellkraft auf das Ventilelement auf, wobei eine in Einspritzrichtung gerichtete Druckseite des Ventilelements mit dem Kraftstoff der Pumpkammer in Kontakt steht. Wenn nun ein Druck in der Pumpkammer ansteigt, steigt der Druck auch am Ventilelement an, wobei das Ventilelement öffnet, sobald der Druck größer als eine Rückstellkraft des Rückstellelements ist. Es sei angemerkt, dass vorzugsweise der Aufnahmeraum mit dem Tank bzw. einer Rückführleitung verbunden ist, so dass im Aufnahmeraum im Wesentlichen Umgebungsdruck herrscht.
  • Weiter bevorzugt umfasst der Injektor ferner einen Einstellbolzen, um eine Rückstellkraft des Rückstellelements einzustellen. Hierbei kann eine Relativposition zwischen dem Einstellbolzen und dem Ventilkörper verändert werden, um die Rückstellkraft zu ändern.
  • Besonders bevorzugt ist am Anschlag, welcher einen Öffnungsweg des Ventilelements begrenzt, ein zweiter Dichtsitz für das Ventilelement vorgesehen. Hierdurch dichtet das Ventilelement im geöffneten Zustand des Injektors an diesem zweiten Dichtsitz am Anschlag ab, so dass vermieden wird, dass im geöffneten Zustand des Injektors Kraftstoff in den Aufnahmeraum strömen kann. Somit kann eine Leckage bei geöffnetem Zustand des Injektors vermieden werden.
  • Weiter bevorzugt umfasst das Einspritzmodul als integralen Bestandteil ferner einen Luftsteller. Hierdurch kann ein noch kompakterer Aufbau erreicht werden, in dem der Luftsteller ebenfalls in das Einspritzmodul integriert wird.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Einspritzmodul ferner genau einen Aktuator, welcher sowohl die Kraftstoffpumpe als auch den Luftsteller betätigt. Der Aktuator umfasst dabei eine Spule sowie einen ersten und einen zweiten Anker. Dadurch kann insbesondere jeweils ein separater Aktuator für den Luftsteller bzw. die Kraftstoffpumpe entfallen, so dass die Bauteileanzahl signifikant reduziert wird. Hierdurch ergibt sich selbstverständlich auch eine Kostenreduktion. Somit übernimmt der gemeinsame Aktuator erstens die Funktion des Pumpenantriebs und zweitens die Funktion des Stellantriebs für den Luftsteller. Der gemeinsame Aktuator kann eine gleichzeitige Betätigung der Kraftstoffpumpe und des Luftstellers durchführen, wobei der Aktuator eine Spule, einen ersten Anker und einen zweiten Anker umfasst. Hierbei ist der erste Anker der Kraftstoffpumpe zugeordnet und der zweite Anker dem Luftsteller, und beide Anker können mittels der gemeinsamen Spule aktiviert werden. Um einen möglichst kompakten Aufbau bereitzustellen, ist vorzugsweise der erste Anker ein Teil des Luftstellers und der zweite Anker ist ein Teil der Kraftstoffpumpe. Insbesondere ist der erste Anker ein Ventilglied des Luftstellers und der zweite Anker ist ein Kolben der Kraftstoffpumpe.
  • Weiter betrifft die vorliegende Erfindung eine Brennkraftmaschine, welche genau einen Zylinder oder genau zwei Zylinder sowie eine erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzvorrichtung umfasst. Besonders bevorzugt umfasst die Brennkraftmaschine einen Kraftstofftank, welcher oberhalb des Einspritzmoduls angeordnet ist. Dadurch kann insbesondere die Kraftstoffpumpe sehr klein ausgelegt werden.
  • Zeichnung
  • Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:
  • 1 eine schematische Ansicht eines Kleinmotors mit einer Einspritzvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 2 eine schematische Ansicht der Einspritzvorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel, und
  • 3 und 4 Schnittansichten des Injektors in zwei voneinander um 90° gedrehten Ebenen durch den Injektor.
  • Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
  • Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 ein Kleinmotor 1 mit einer erfindungsgemäßen Einspritzvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel im Detail beschrieben.
  • 1 zeigt schematisch den Aufbau des Kleinmotors 1, welcher als Einzylindermotor ausgebildet ist. Der Kleinmotor 1 umfasst einen Zylinder 3, einen darin hin- und herbewegbaren Kolben 4, eine Steuereinheit 5 und einen Tank 6. Der Tank 6 ist über eine Kraftstoffzuleitung 6a mit einem Einspritzmodul 2 verbunden. Eine Kraftstoffrückleitung 6b geht von dem Einspritzmodul 2 zurück zum Tank 6. Wie aus 1 schematisch ersichtlich ist, ist der Tank 6 über dem Einspritzmodul 2 angeordnet. Dadurch läuft der Kraftstoff durch die Kraftstoffzuleitung 6a aufgrund der Schwerkraft zum Einspritzmodul 2. Das Einspritzmodul 2 ist sehr schematisch dargestellt und umfasst eine Kraftstoffpumpe, einen Injektor mit integriertem Druckregler, und einen Luftsteller, so dass das Einspritzmodul 2 sehr kompakt aufgebaut ist.
  • Der Kleinmotor 1 umfasst ferner eine Drosselklappe 7, welche in einem Saugrohr 8 angeordnet ist. Am Zylinder 3 sind ferner eine Zündkerze 9, ein Einlassventil 10 und ein Auslassventil 11 angeordnet. Das Bezugszeichen 12 bezeichnet eine Bypassleitung für Luft, welche Luft vom Saugrohr 8 von einem Bereich in Strömungsrichtung der Luft vor der Drosselklappe 7 abzweigt und direkt zum in das Einspritzmodul 2 integrierten Luftsteller führt. Ein Auslass 12z der Bypassleitung 12 mündet im Saugrohr 8 hinter der Drosselklappe 7.
  • Der Kleinmotor 1 umfasst ferner eine Abgasleitung 13, welche durch das Auslassventil 11 freigegeben bzw. verschlossen wird. Ferner ist ein Sauerstoffsensor 14 an der Abgasleitung 13 vorgesehen, welcher mit der Steuereinheit 5 verbunden ist, und die Steuereinheit 5 ist ferner mit einem Kühlwassersensor 15, einem Öltemperatursensor 16 und einer Sensoreinheit 17 für die Erfassung einer Drosselposition, einer Temperatur im Saugrohr 8 und eines Drucks im Saugrohr 8 verbunden. Die Steuereinheit 5 steuert dabei anhand der erhaltenen Signale das Einspritzmodul 2. Ferner ist ein Booster 18 vorgesehen, um zu Beginn der Aktivierung des Aktuators eine schnellere Aktivierung und damit eine schnellere Beschleunigung des Kolbens auszuführen. Der Booster 18 verstärkt dabei insbesondere Signale, welche für einen Aktuator des Einspritzmoduls vorgesehen sind. Die erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung ist somit als Einspritzmodul 2 mit einer Kraftstoffpumpe, einem Druckregler, einem Injektor und einem Luftsteller vorgesehen, und kann besonders kompakt und kleinbauend ausgelegt werden. Ferner kann die erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung sehr kostengünstig hergestellt werden und insbesondere schon im voraus als komplettes Einspritzmodul vormontiert werden, so dass es lediglich in den Kleinmotor 1 als Kompaktbaugruppe eingebaut werden muss. Durch die Integration der vier Einzelteile Kraftstoffpumpe, Druckregler, Injektor und Luftsteller ist somit eine einfache und kostengünstige Herstellbarkeit gewährleistet. Die Kraftstoffpumpe und der Luftsteller werden dabei von einem gemeinsamen Aktuator betätigt. Dadurch kann die erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung 2 beispielsweise in Kleinmotoren von Zweirädern oder Rasenmähern verwendet werden.
  • 2 zeigt das Einspritzmodul 2 im Detail. Im Einspritzmodul 2 sind die Kraftstoffpumpe 20a, der Druckregler 20b, der Injektor 20c und der Luftsteller 20d integriert. Hierzu ist ein mehrteiliges Gehäuse 25 vorgesehen. Der Druckregler 20b ist dabei Bestandteil des Injektors 20c. Ein gemeinsamer Aktuator betätigt dabei gleichzeitig die Kraftstoffpumpe 20a und den Luftsteller 20d. Der gemeinsame Aktuator umfasst dabei eine Spule 21, einen ersten Anker 22 und einen zweiten Anker 23a. Wie aus 2 ersichtlich ist, ist der erste Anker 22 Teil des Luftstellers 20d, wobei der Anker 22 an einem Ende als Ventilglied 22a ausgebildet ist, welches an einem Ventilsitz 12a einer Bypassleitung 12 die Bypassleitung 12 freigeben bzw. verschließen kann. Dem Luftsteller 20d ist ferner eine erste Rückstellfeder 28 zugeordnet. Der zweite Anker 23a ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Teil der Kraftstoffpumpe 20a. Hierbei ist der zweite Anker 23a fest mit einem Kolben 23 der Kraftstoffpumpe 20a verbunden. Der zweite Anker 23a ist ein zylindrisches Bauteil und weist die Form einer Hülse auf, welche neben einer Führungsfunktion auch eine Abstützfunktion für eine zweite Rückstellfeder 24 zur Rückstellung des zweiten Ankers 23a aufweist. Die Spule 21 betätigt dabei, wenn sie bestromt wird, sowohl den ersten Anker 22 als auch den zweiten Anker 23a. Nach Wegfall der Bestromung der Spule 21 stellen die erste Rückstellfeder 28 bzw. die zweite Rückstellfeder 24 die beiden Anker wieder in die in 2 gezeigten Ausgangspositionen zurück. Die in 2 gezeigte Position ist dabei eine Position am Ende eines Ansaughubes der Kraftstoffpumpe 20a, in welcher sich der Kolben im oberen Totpunkt befindet. Hierbei ist der Aktuator nicht aktiviert.
  • Das Einspritzmodul 2 umfasst ferner das mehrteilige Gehäuse 25, umfassend ein erstes Gehäuseteil 25a, ein zweites Gehäuseteil 25b, ein drittes Gehäuseteil 25c und ein viertes Gehäuseteil 25d. Das vierte Gehäuseteil 25d ist dabei zwischen der Kraftstoffpumpe 20a und dem Luftsteller 20d angeordnet. Dabei weist das vierte Gehäuseteil 25d eine im Wesentliche topfförmige Form auf und weist an einem inneren Bodenbereich zusätzlich noch einen Anschlag 26 auf. Der Anschlag 26 ist dabei fest am inneren Boden des vierten Gehäuseteils 25d befestigt und dient als Anschlag für den zweiten Anker 23a. Wie ferner aus 2 ersichtlich ist, ist an einer äußeren Grundfläche 25e des vierten Gehäuseteils 25d die erste Rückstellfeder 28 angeordnet und stützt sich gegen diese äußere Grundfläche 25e ab. Wie in 2 dargestellt, ist das vierte Gehäuseteil 25d dabei innerhalb der Spule 21 ortsfest angeordnet und über eine Hülse 34 mit dem zweiten Gehäuseteil 25b verbunden. Im zweiten Gehäuseteil 25b sind Anschlüsse für die Kraftstoffzuleitung 6a sowie für eine Kraftstoffrückleitung 6b angeordnet. Die Kraftstoffzuleitung 6a mündet dabei in einem Ansaugbereich 32 und die Kraftstoffrückleitung 6b geht von einem Rücklaufbereich 33 im Gehäuse aus ab. Hierbei sei angemerkt, dass es auch möglich ist, dass die Kraftstoffrückleitung 6b nicht zurück in einen Tank führt, sondern mit der Kraftstoffzuleitung 6a verbunden ist. Das dritte Gehäuseteil 25c definiert eine Pumpkammer 27, in welcher Kraftstoff mittels des Kolbens 23 unter Druck setzbar ist. Dabei sind im dritten Gehäuseteil 25c eine Zufuhrbohrung 50 mit einem ersten Rückschlagventil 29 und eine Rückführbohrung 51 mit einem zweiten Rückschlagventil 31 angeordnet. Das erste Rückschlagventil 29 öffnet bzw. schließt eine Verbindung zwischen dem Ansaugbereich 32 und der Pumpkammer 27. Das zweite Rückschlagventil 31 öffnet bzw. schließt eine Verbindung der Pumpkammer 27 mit einem Rücklaufbereich 33, von welchem aus die Kraftstoffrückleitung 6b abgeht.
  • Wie aus 2 ersichtlich ist, ist die Rückführungsbohrung 51 in Axialrichtung X-X des Einspritzmoduls näher zum Kolben 23 angeordnet, als die Zufuhrbohrung 50. Da das zweite Rückschlagventil 31 von der Pumpkammer 27 zum Rücklaufbereich 33 öffnet, wird bei einer Bewegung des Kolbens 23 bis zu einer Steuerkante 51a an der Rückführbohrung 51 Kraftstoff, welcher sich in der Pumpkammer 27 befindet, über die Rückführbohrung 51 in die Kraftstoffrückleitung 6b ausgeschoben (Hub H1 des Kolbens 23). Hierbei können auch eventuell vorhandene Gasblasen aus der Pumpkammer 27 in die Kraftstoffrückleitung 6b ausgeschoben werden. Ein Druckaufbau in der Pumpkammer 27 kann dabei erst erfolgen, wenn der Kolben 23 die Steuerkante 51a überfahren hat, wobei H2 den Maximalhub des Kolbens 23 bezeichnet.
  • Der Injektor 20c umfasst, wie insbesondere aus den 3 und 4 ersichtlich ist, ein Ventilelement 40, welches in diesem Ausführungsbeispiel als Kugel ausgebildet ist. Ferner umfasst der Injektor 20c ein Federelement 41 zur Rückstellung des Ventilelements 40 sowie einen Ventilkörper 42 mit einem daran gebildeten Dichtsitz 43 sowie einem inneren Aufnahmeraum 49. An diesem Dichtsitz 43 dichtet das Ventilelement 40 ab. Im Aufnahmeraum 49 ist ein Anschlag 44 angeordnet, an welchem ein weiterer Ventilsitz 44a gebildet ist. Der Anschlag 44 ist in diesem Ausführungsbeispiel ringförmig ausgebildet und kann beispielsweise mittels einer Pressverbindung fest mit dem Ventilkörper 42 verbunden werden. Ferner umfasst der Injektor 20c einen Einstellbolzen 45, welcher an dem dem Ventilelement 40 entgegengesetzten Ende des Ventilkörpers 42 angeordnet ist. Der Einstellbolzen 45 kann beispielsweise als Schraubbolzen vorgesehen sein und kann durch ein tieferes Einschrauben in den Ventilkörper 42 eine Rückstellkraft des Federelements 41 ändern. Das Federelement 41 bildet dabei den Druckregler der Einspritzvorrichtung, um die Höhe des Einspritzdrucks festzulegen. Das Federelement 41 ist dabei als Kegelfeder ausgebildet.
  • An der Außenseite des Ventilkörpers 42 sind ein erster Zufuhrspalt 46 und ein zweiter Zufuhrspalt 47 vorgesehen. Der erste und zweite Zufuhrspalt 46, 47 steht dabei mit der Pumpkammer 27 in Verbindung. Wie aus 3 ersichtlich ist, sind im Ventilkörper 42 Verbindungsbohrungen 42a, 42b gebildet, um den Kraftstoff von den Zufuhrspalten 46, 47 zu einer Druckseite 40a des Ventilelements 40 zu führen. Wie weiter aus 4 ersichtlich ist, ist der Aufnahmeraum 49 des Ventilkörpers 42 über einen Rücklauf 48 mit einem Tank oder der Kraftstoffrückleitung 6b verbunden (nicht dargestellt).
  • Der Injektor 20c umfasst ferner eine Zerstäuberplatte 60, welche in Strömungsrichtung nach dem Dichtsitz 43 angeordnet ist. In der Zerstäuberplatte 60 sind eine Vielzahl von Bohrungen 61 vorgesehen, wobei in den 3 und 4 beispielhaft lediglich zwei Bohrungen eingezeichnet sind. Die Bohrungen können dabei parallel zur Axialachse X-X des Einspritzmoduls eingebracht sein oder die Bohrungsachsen weichen von der Achse X-X ab. Die Bohrungen 61 können dabei beliebig auf der Zerstäuberplatte 60 verteilt sein und verschiedene Durchmesser aufweisen. Die Zerstäuberplatte 60 ist vorzugsweise aus einem Edelstahlblech gefertigt, so dass sie sehr kostengünstig bereitgestellt werden kann. Da die Bohrungen 61 beliebig in die Zerstäuberplatte 60 eingebracht werden können, können unterschiedliche Einspritzsprays, z. B. kegelförmige oder Zwei-Strahl-Sprays, bereitgestellt werden. Wie aus den 3 und 4 ersichtlich ist, ist die Zerstäuberplatte 60 in einer Überwurfmutter 62, beispielsweise mittels Laserschweißen, befestigt und dann auf einen Gewindebereich des dritten Gehäuseteils 25c aufgeschraubt.
  • Die Funktion des erfindungsgemäßen Einspritzmoduls 2 ist dabei wie folgt. Ausgehend von der in der 2 gezeigten Stellung, in welcher schon eine Ansaugung von Kraftstoff aus der Kraftstoffzuleitung 6a erfolgt ist, erfolgt eine Bestromung der Spule 21. Hierbei wird ein von der Steuereinheit 5 der Spule 21 übermittelte Spannung durch den Booster 18 verstärkt. Dadurch kann eine große Magnetkraft auf den Kolben 23 wirken, so dass dieser in Richtung des Pfeils A in Richtung des Bodens der Pumpkammer 27 bewegt wird. Durch die Bestromung der Spule 21 wird gleichzeitig auch der erste Anker 22 des Luftstellers 20d in Richtung des Pfeils B angezogen. Hierdurch öffnet der Luftsteller 20d, so dass Luft durch die Bypassleitung 12 strömen kann. Hierbei sei angemerkt, dass durch die Wahl unterschiedlicher Federkonstanten der ersten Rückstellfeder 28 und der zweiten Rückstellfeder 24 unterschiedliche Zeitpunkte für eine Betätigung des Ankers 22 bzw. des Kolbens 23 gewählt werden können.
  • Durch die Bestromung der Spule 21 beschleunigt somit der Kolben 23, wobei aufgrund des noch geöffneten zweiten Rückschlagventils 31 noch kein Druckaufbau in der Pumpkammer 27 erfolgen kann. Während der Bewegung des Kolbens 23 bis zum Überfahren der Rückführbohrung 51 werden Kraftstoff und gegebenenfalls in der Pumpkammer 27 vorhandene Blasen, welche sich an der Stirnseite des Kolbens 27 gesammelt haben, über die Rückführbohrung 51 ausgeschoben. Dabei kann der Kolben 23 nahezu ohne Gegendruck beschleunigen. Sobald der Kolbenboden die Steuerkante 51a an der Rückführbohrung 51 überfahren hat, kann kein Medium mehr aus der Pumpkammer 27 in die Kraftstoffrückleitung 6b ausgeschoben werden. Nun beginnt ein Druckaufbau in der Pumpkammer 27, wobei der Druck über den ersten und zweiten Zufuhrspalt 46, 47 und die Bohrung 42a, 42b zur Druckseite 40a des Ventilelements 40 geführt wird. Das Ventilelement 40 dichtet dabei noch am Dichtsitz 43 solange ab, bis der am Ventilelement 40 anliegende Kraftstoffdruck größer als eine Rückstellkraft des Federelements 41 ist. 3 zeigt dabei noch den geschlossenen Zustand des Injektors 20c. Sobald der Druck am Ventilelement 40 größer als die Rückstellkraft des Federelements 41 wird, wird das Ventilelement in Richtung des Pfeils C zur Innenseite des Injektors bewegt, und hebt vom Dichtsitz 43 ab (4). Nach einer kurzen Hublänge kommt dabei das Ventilelement 40 mit einem Ventilsitz 44a am Anschlag 44 in Kontakt und dichtet den Aufnahmeraum 49 des Ventilkörpers 42, in welchem insbesondere das Federelement 41 angeordnet ist, gegen den nun unter hohem Druck stehenden Bereich vor der Zerstäuberplatte ab. Dadurch wird verhindert, dass unter hohem Druck stehender Kraftstoff über den hohlen Ventilkörper 42 zum Rücklauf 48 strömen kann. In der in 4 gezeigten Offenstellung kann nun der unter Druck stehende Kraftstoff durch die Bohrungen 61 in der Zerstäuberplatte 60 geführt werden und eingespritzt werden.
  • Wenn die Einspritzung beendet werden soll, wird die Bestromung der Spule 21 beendet, so dass das zweite Rückstellelement 24 den Kolben 23 wieder in die in 2 gezeigte Ausgangsposition zurückstellen kann. Während dieser Rückbewegung des Kolbens 23 ist das zweite Rückschlagventil 31 geschlossen und das erste Rückschlagventil 29 ist geöffnet. Somit kann Kraftstoff aus der Kraftzuleitung 6a in die Pumpkammer 27 angesaugt werden. Sollten sich hierbei Blasen bilden bzw. Blasen angesaugt werden, sammeln diese sich wieder am Kolbenboden des Kolbens 23, so dass sie mit dem nächsten Hub des Kolbens 23 über das dann geöffnete zweite Rückschlagventil 31 wieder ausgeschoben werden können. Da somit der Druck in der Pumpkammer 27 wieder abgesenkt wurde, stellt das Federelement 41 das Ventilelement 40 wieder in die in 3 gezeigte geschlossene Position am Dichtsitz 43 zurück.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist der Ventilkörper 42 quaderförmig ausgebildet, so dass die Zufuhrspalte 46, 47 seitlich am quaderförmigen Ventilkörper 42 als gerade Spalte gebildet sind. Es ist jedoch auch möglich, dass der Ventilkörper 42 im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet ist, so dass die Zufuhrspalte als Teilringspalte ausgebildet sind. Weiterhin ist es auch denkbar, dass die Pumpkammer 27 über Kanäle im Gehäuseteil 25c und/oder im Ventilkörper 42 mit der Druckseite 40a des Ventilelements 40 verbunden sind.
  • Somit kann erfindungsgemäß ein Einspritzmodul 2 mit einem nach innen öffnenden Injektor 20c bereitgestellt werden, so dass mit diesem Einspritzmodul insbesondere auch eine problemlose Direkteinspritzung in einem Brennraum ermöglicht wird. Die Verwendung der Zerstäuberplatte 60 ermöglicht dabei ferner einen hohen Freiheitsgrad, betreffend eine Strahlformgebung des Sprays, so dass das erfindungsgemäße Einspritzmodul bei verschiedensten Brennkraftmaschinen verwendet werden kann, wobei lediglich dann die Zerstäuberplatte ausgetauscht werden muss. Somit kann eine hohe Gleichteileanzahl und somit eine kostengünstige Fertigung erreicht werden.
  • Es sei weiter angemerkt, dass die Einspritzvorrichtung sehr kompakt und kostengünstig aufgebaut ist. In dem Ausführungsbeispiel wurde als Aktuator jeweils ein magnetischer Aktuator durch Bestromung einer Spule beschrieben. Es sei jedoch angemerkt, dass grundsätzlich auch andere mögliche Aktuatoren verwendet werden können, z. B. ein Piezoaktuator. Ferner sei angemerkt, dass das beschriebene Schließelement 22a des Luftstellers 20d auch als sich verjüngender, insbesondere konischer, Endbereich des Ankers 22 ausgeführt sein kann, oder auch in einer beliebig anderen Weise, beispielsweise als Kugel oder Teilkugel.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1340906 B1 [0003]

Claims (12)

  1. Einspritzvorrichtung, umfassend eine Kraftstoffpumpe (20a) und einen Injektor (20c), dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftstoffpumpe (20a) und der Injektor (20c) integraler Bestandteil eines Einspritzmoduls (2) sind, die Kraftstoffpumpe einen Kolben (23) und einen Aktuator zur Betätigung des Kolbens (23) aufweist und die Kraftstoffpumpe (20a) ferner eine Pumpkammer (27) mit einer Zufuhrbohrung (50) zur Zuführung von Kraftstoff und eine mit einer Kraftstoffrückleitung (6b) verbundene Rückführbohrung (51) umfasst, wobei der Injektor (20c) ein nach innen öffnendes Ventilelement (40) umfasst.
  2. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Injektor (20c) eine Zerstäuberplatte (60) mit einer Vielzahl von Bohrungen (61) umfasst, durch welche die Einspritzung von Kraftstoff erfolgt.
  3. Einspritzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Zufuhrspalt (46, 47), welcher die Pumpkammer (27) mit einer Druckseite (40a) eines Ventilelements (40) des Injektors (20c) verbindet.
  4. Einspritzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Injektor (20c) einen Ventilkörper (42) mit einem Aufnahmeraum (49), einem Dichtsitz (43), einem Anschlag (44) für das Ventilelement (40) und einem Rückstellelement (41) umfasst.
  5. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Injektor (20c) ferner einen Einstellbolzen (45) umfasst, um eine Rückstellkraft des Rückstellelements (41) einzustellen.
  6. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (42a) mit einem Tank (6) verbunden ist.
  7. Einspritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (44) einen zweiten Dichtsitz (44a) für das Ventilelement (40) aufweist.
  8. Einspritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass alle oder eine Vielzahl von Lochachsen der Bohrungen (61) in der Zerstäuberplatte (60) von einer Axialachse (X-X) der Einspritzvorrichtung abweichen.
  9. Einspritzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend einen Luftsteller (20d), welcher integraler Bestandteil des Einspritzmoduls (2) ist.
  10. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzvorrichtung genau einen Aktuator umfasst, welcher sowohl die Kraftstoffpumpe (20a) als auch den Luftsteller (20d) betätigt, wobei der Aktuator eine Spule (21), einen ersten Anker (22) und einen zweiten Anker (23a) umfasst.
  11. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anker (22) Teil des Luftstellers (20d) ist und der zweite Anker (23a) Teil der Kraftstoffpumpe (20a) ist.
  12. Brennkraftmaschine, umfassend genau einen oder genau zwei Zylinder und eine Einspritzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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