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DE102009001979A1 - Bedieneinrichtung für ein Hausgerät, Hausgerät mit einer derartigen Bedieneinrichtung und Verfahren zum Betreiben eines Hausgeräts mit einer Bedieneinrichtung - Google Patents

Bedieneinrichtung für ein Hausgerät, Hausgerät mit einer derartigen Bedieneinrichtung und Verfahren zum Betreiben eines Hausgeräts mit einer Bedieneinrichtung Download PDF

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Publication number
DE102009001979A1
DE102009001979A1 DE102009001979A DE102009001979A DE102009001979A1 DE 102009001979 A1 DE102009001979 A1 DE 102009001979A1 DE 102009001979 A DE102009001979 A DE 102009001979A DE 102009001979 A DE102009001979 A DE 102009001979A DE 102009001979 A1 DE102009001979 A1 DE 102009001979A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
operating
guideway
along
axis
operating device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009001979A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Nüssler
Kristian Kroyer Gundersen
Astrid Heine
Christian Raaby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority to DE102009001979A priority Critical patent/DE102009001979A1/de
Priority to PCT/EP2010/054110 priority patent/WO2010112463A1/de
Priority to EP10713160.9A priority patent/EP2414737B1/de
Publication of DE102009001979A1 publication Critical patent/DE102009001979A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/08Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24C7/082Arrangement or mounting of control or safety devices on ranges, e.g. control panels, illumination

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)
  • Electric Ovens (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Bedieneinrichtung für ein Hausgerät (1) mit einem Bedienelement (11), welches durch Betätigung zum Einstellen von Betriebsbedingungen des Hausgeräts (1) ausgebildet ist, wobei das Bedienelement (11) entlang einer Führungsbahn (10) der Bedieneinrichtung (7) bewegbar ist, entlang derer zumindest zwei unterschiedliche Positionen (14 bis 17) vorgegeben sind, an denen jeweils zumindest eine spezifische Betriebsteileinheit (3 bis 6) des Hausgeräts (1) zum Auswählen definiert ist, wobei die Positionen (14 bis 17) zur Auswahl der jeweils zugeordneten Betriebsteileinheit (3 bis 6) mit dem Bedienelement (11) anfahrbar sind. Die Erfindung betrifft auch ein Hausgerät zur Zubereitung von Lebensmitteln mit einer derartigen Bedieneinrichtung sowie ein Verfahren zum Betreiben eines derartigen Hausgeräts mit einer Bedieneinrichtung.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bedieneinrichtung für ein Hausgerät mit einem Bedienelement, welches durch Betätigung zum Einstellen von Betriebsbedingungen des Hausgeräts ausgebildet ist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Hausgerät mit einer derartigen Bedieneinrichtung sowie ein Verfahren zum Betreiben eines Hausgeräts mit einer Bedieneinrichtung.
  • Bedieneinrichtungen für Hausgeräte sind in vielfältiger Ausgestaltung bekannt. In diesem Zusammenhang sind an dem Hausgerät ortsfest angeordnete Bedienknebel bekannt, welche kontinuierlich oder stufenweise gedreht werden können, um Betriebsbedingungen des Hausgeräts einstellen zu können. Darüber hinaus sind Bedienelemente bekannt, welche von einem Kochfeld auch abgenommen werden können. Die bekannten Bedieneinrichtungen weisen eine Mehrzahl von Bedienelementen auf, um unterschiedliche Teileinheiten eines Hausgeräts auswählen zu können oder unterschiedliche Betriebseinstellungen vornehmen zu können. Dadurch sind die Bedieneinrichtungen relativ komplex mit einer Vielzahl von Komponenten ausgestattet. Die Einstellung von Betriebsbedingungen erfordert oftmals die Betätigung mehrerer Bedienelemente, so dass dies auch gegebenenfalls benutzerunfreundlich sein kann. Darüber hinaus sind die Bedienelemente dieser Bedieneinrichtungen nur relativ eingeschränkt betätigbar, um eine derartige Betriebsbedingungseinstellung vornehmen zu können.
  • Darüber hinaus sind Kochfelder bekannt, bei denen mehrere Kochzonen ausgebildet sind, auf denen Zubereitungsbehälter zum Zubereiten von Lebensmitteln aufgestellt werden können. Die mehreren Kochzonen sind durch jeweils einzelne separate Bedienelemente betreibbar bzw. Betriebsparameter einstellbar. Darüber hinaus sind auch berührungslose Bedieneinrichtungen bekannt, auf denen Betriebsparameter einer Kochzone durch Drücken oder Darüberstreifen eingestellt werden können.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bedieneinrichtung, ein Hausgerät mit einer derartigen Bedieneinrichtung und ein Verfahren zum Betreiben eines Hausgeräts mit einer derartigen Bedieneinrichtung zu schaffen, mit welcher bzw. mit welchem die Bedienung nutzerfreundlicher und funktioneller ausgestaltet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Bedieneinrichtung, welche die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist, ein Hausgerät, welches die Merkmale nach Anspruch 20 aufweist, und ein Verfahren, welches die Merkmale nach Anspruch 22 aufweist, gelöst.
  • Eine erfindungsgemäße Bedieneinrichtung für ein Hausgerät umfasst ein Bedienelement, welches durch Betätigung zum Einstellen von Betriebsbedingungen des Hausgeräts ausgebildet ist. Das Bedienelement ist entlang einer Führungsbahn der Bedieneinrichtung bewegbar. Entlang dieser Führungsbahn sind zumindest zwei unterschiedliche Positionen vorgegeben, an denen jeweils zumindest eine spezifische Betriebsteileinheit des Hausgeräts zum Auswählen definiert ist, wobei die Positionen zur Auswahl der jeweils zugeordneten Betriebsteileinheit mit dem Bedienelement anfahrbar sind. Es wird somit eine Bedieneinrichtung geschaffen, welche unterschiedliche Betriebsteileinheiten eines Hausgeräts nutzerfreundlicher auswählen lässt und das dafür vorgesehene Bedienelement eine ganz spezifische Betätigung durchführen kann, um eine derartige Auswahl zu ermöglichen. Die Ausgestaltung und Anordnung sowie die Betätigungsmöglichkeit des Bedienelements ist nutzerfreundlicher und wesentlich flexibler, so dass die Auswahl einer Betriebsteileinheit des Hausgeräts auch intuitiv nachvollziehbarer für einen Nutzer erfolgen kann. Indem das Bedienelement nämlich entlang einer Führungsbahn tatsächlich verschoben werden kann, um an eine Position zu gelangen, der eine Auswahl einer Betriebsteileinheit zugeordnet ist, ermöglicht dies dem Nutzer auch die leichtere Erkennbarkeit einer derartigen Auswahlmöglichkeit. Die Positionen entlang der Führungsbahn sind als separate und diskrete an verschiedenen Wegabschnitten der Führungsbahn angeordnete bzw. definierte Stellen ausgebildet.
  • Insbesondere ist die Führungsbahn so konzipiert, dass sie zusammenhängend ausgebildet ist und sich das Bedienelement entlang der Führungsbahn bewegen kann. Insbesondere ist vorgesehen, dass bei einer Bewegung in einer Richtung des Bedienelements zumindest zwei nacheinander entlang der Führungsbahn angeordnete Positionen anfahrbar sind. Auch dadurch können Auswahl- und Einstellungsmöglichkeiten zum einen nutzerfreundlicher und zum anderen flexibler ausgebildet werden.
  • Vorzugsweise sind die Betriebsteileinheiten unabhängig voneinander betreibbar, wodurch die Auswahlmöglichkeit über die Bedieneinrichtung gemäß der Erfindung besonders vorteilhaft zur Geltung kommt.
  • Insbesondere sind die Betriebsteileinheiten Kochzonen eines Kochfelds, welches somit ein Hausgerät zur Zubereitung von Lebensmitteln ist. Gerade dann, wenn eine Mehrzahl derartiger Kochzonen zur Verfügung steht, sind dadurch die Auswahl und die weitere Einstellung einer derartigen Betriebsteileinheit für einen Nutzer vereinfacht.
  • Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Bedieneinrichtung lediglich ein einziges Bedienelement aufweist, mit dem alle Betriebsteileinheiten ausgewählt werden können und insbesondere auch alle Betriebsbedingungseinstellungen der Bedieneinrichtung und des Hausgeräts erfolgen können. Durch eine derartige lediglich einelementige Ausgestaltung kann die Bauteilanzahl reduziert werden und die Übersichtlichkeit für einen Nutzer vergrößert werden. Diesbezüglich weiß der Nutzer, dass er nur dieses eine Element zur Einstellung zur Verfügung hat und kann damit auch wesentlich intuitiver und leichter nachvollziehbar die jeweiligen Einstellungen durchführen. Er muss nicht mehr mehrere Bedienelemente gleichzeitig überwachen, um die jeweiligen Einstellungen der Betriebsteileinheiten prüfen oder verändern zu können.
  • Vorzugsweise kann das Bedienelement neben seiner Bewegbarkeit entlang der Führungsbahn auch um eine Drehachse drehbar sein. Vorzugsweise ist diese Drehachse die Längsachse des Bedienelements. In besonders vorteilhafter Weise erstreckt sich diese Längsachse und somit auch Drehachse des Bedienelements parallel zur Führungsbahn. Bei einer derartigen Ausgestaltung kann somit das Bedienelement besonders einfach entlang der Führungsbahn verschoben werden und darüber hinaus um die Drehachse gedreht werden. Die Durchführbarkeit dieser Betätigungsmöglichkeiten ist daher besonders geeignet auf einen Nutzer abgestimmt, da er keine unerwünschten oder schwer gängigen und unnatürlichen Handbewegungen durchführen muss. Das Entlangschieben der Führungsbahn bei gleichzeitigem oder zeitversetztem Drehen des Bedienelements um diese parallel zur Längserstreckung der Führungsbahn sich orientierende Drehachse kann gegebenenfalls sogar lediglich mit einem einzigen Finger erfolgen.
  • Vorzugsweise sind die Drehachse des Bedienelements und die Längserstreckung der Führungsbahn deckungsgleich bzw. koaxial. Damit kann eine besonders leichtgängige Bewegung des Bedienelements erfolgen und darüber hinaus auch quasi eine rotationssymmetrische Drehung gewährleistet werden.
  • Vorzugsweise ist das Bedienelement bei einer derartigen Ausgestaltung somit als walzenförmiges Element zu bezeichnen.
  • Vorzugweise ist die Führungsbahn zusammenhängend und eckenfrei, insbesondere vollständig geradlinig ausgebildet. Insbesondere erstreckt sie sich im Wesentlichen über einen Großteil der Breite der Bedieneinrichtung.
  • In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass die Führungsbahn zumindest dreimal, insbesondere zumindest fünfmal so lang ist, wie sich das Bedienelement mit seinen Ausmaßen entlang der Führungsbahn erstreckt. Durch diese Ausgestaltung wird zum einen ein gut betätigbares Bedienelement geschaffen, welches durch die deutlich größere Länge der Führungsbahn auch in vielerlei Positionen verschoben werden kann, wobei durchaus vielerlei Betriebsteileinheiten ausgewählt werden können und diesbezügliche Betriebsbedingungen in hoher Zahl einfach eingestellt werden können.
  • Vorzugsweise stellen die anfahrbaren Positionen jeweils einen Wegabschnitt der Führungsbahn dar, welche Wegabschnitte jeweils zumindest so lang, insbesondere in etwa so lang sind, wie das Bedienelement sich in Richtung der Führungsbahn erstreckt. Die Länge eines Wegabschnitts ist somit vorzugsweise zumindest so groß, wie die Länge des Bedienelements ist. Es kann somit erreicht werden, dass das Bedienelement somit quasi in eine Wegzone eingeschoben wird und bereits die gewünschte Auswahl der zugeordneten Betriebsteileinheit erkannt wird, obwohl sich das Bedienelement noch nicht vollständig innerhalb dieses Wegabschnitts erstreckt. Auch Toleranzen im Hinblick auf die genaue Anwahl der Position können somit zu einem Erkennen der gewünschten Auswahl der Betriebsteileinheit führen, was ebenfalls die Nutzerfreundlichkeit erhöht. Ein mehrmaliges justierendes Hin- und Herschieben im Hinblick auf die exakte Erkennung und Anfahrung der entsprechenden Position entlang der Führungsbahn kann dadurch verhindert werden.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass durch die Bewegung des Bedienelements entlang der Führungsbahn die Auswahl einer Betriebsteileinheit ermöglicht ist und durch Drehen des Bedienelements um seine Drehachse und/oder durch Drücken entlang einer Achse, welche sich senkrecht zur Drehachse und somit vorzugsweise auch zur Längserstreckungsachse der Führungsbahn erstreckt, eine Auswahl einer Betriebsfunktion dieser Betriebsteileinheit und/oder eine Auswahl eines Betriebsparameters dieser Betriebsteileinheit oder dieser Betriebsfunktion und/oder eine Einstellung eines Werts eines derartigen Betriebsparameters gegeben ist. Durch diese Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten ist die hoch variable und hoch flexible Betätigungsmöglichkeit dieses Bedienelements charakterisiert.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, dass sich entlang der Führungsbahn benachbart dazu ein Anzeigefeld erstreckt, auf dem die jeweiligen Betriebsteileinheiten symbolisiert an ihren Positionen und/oder Betriebsparameter der Betriebsteileinheiten und/oder Betriebsparameterwerte der Betriebsteileinheiten anzeigbar sind. Durch diese Ausgestaltung wird die intuitive Nachvollziehbarkeit für einen Nutzer und dadurch auch die Benutzerfreundlichkeit deutlich erhöht. Der Nutzer sieht somit unmittelbar, wie er durch Betätigung, insbesondere durch Verschieben entlang der Führungsbahn und gegebenenfalls durch Drehen des Bedienelements um seine Drehachse und/oder gegebenenfalls Drücken des Bedienelements entlang einer Achse senkrecht zur Drehachse, Einstellungen oder Änderungen von Einstellungen erreichen kann. Dies wird unmittelbar dann auch auf diesem Anzeigefeld angezeigt und dem Nutzer quasi leicht nachvollziehbar dargeboten.
  • Durch die Bewegbarkeit des Bedienelements entlang einer Achse senkrecht zu seiner Drehachse wird die Betätigungsvielfalt erhöht und zusätzliche Betätigungsfreiheitsgrade werden angeboten.
  • Besonders bevorzugt erweist es sich, wenn das Bedienelement von der Führungsbahn lösbar ist. Insbesondere ist somit eine zerstörungsfrei lösbare und wieder aufsetzbare Ausgestaltung geschaffen, so dass im Hinblick auf diese Alternative gegebenenfalls auch eine Kindersicherung möglich ist. Indem das Bedienelement abgenommen und an einem sicheren Ort verwahrt wird, kann keine Betätigung der Bedieneinrichtung erfolgen.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Bedienelement bei einer derartigen lösbaren Ausgestaltung durch magnetische Haltekräfte an der Führungsbahn gehalten ist. Selbstverständlich können jedoch auch anderweitige Mechanismen vorgesehen sein, welche eine lösbare Verbindung ermöglichen. In diesem Zusammenhang seien beispielhaft rein mechanische Anbringungen erwähnt, die beispielsweise durch eine Rastmechanik, eine Steckmechanik oder dergleichen spezifiziert sind.
  • Darüber hinaus kann jedoch auch durch eine derartige lösbare Anbringung die Zugänglichkeit zu Komponenten der Bedieneinrichtung erhöht werden und die Reinigung von Komponenten vereinfacht werden.
  • Es kann jedoch auch eine unlösbare Anbringung des Bedienelements an der Führungsbahn vorgesehen sein. Mit einer derartigen Ausgestaltung kann ein Verlieren oder Verlegen des Bedienelements vermieden werden.
  • Vorzugsweise weist das Bedienelement eine integrierte Bedientaste auf, durch welche die Basisfunktionen Einschalten und Ausschalten des Hausgeräts, insbesondere nur diese Basisfunktionen als Betriebseinstellung einstellbar sind. Durch diese integrierte Bedientaste wird somit ein zusätzlicher Sicherheitsmechanismus geschaffen, welcher erfordert, dass der Nutzer bewusst diese betätigt, um die Basisfunktionen des Hausgeräts oder der Bedieneinrichtung aktivieren zu können. Wird somit das Bedienelement entlang der Führungsbahn verschoben und beispielsweise in eine Position gebracht, in der ein Ein- und Ausschalten des Hausgeräts vorgesehen ist, so wird dies vorzugsweise nicht automatisch durchgeführt, sondern erst nach Betätigung der integrierten Bedientaste. Ein unerwünschtes Abschalten bei einem laufenden Programm des Hausgeräts kann dadurch verhindert werden.
  • Vorzugsweise weist das Bedienelement eine integrierte Bedientaste auf, durch deren Betätigung die durch Anfahren einer Position entlang der Führungsbahn mit dem Bedienelement ausgewählte Betriebsteileinheit aktivierbar ist und/oder es ist die Betriebsteileinheit durch Betätigen des Bedienelements um seine Drehachse und/oder entlang der Achse senkrecht zu seiner Drehachse aktivierbar. Entsprechendes kann bei einer Betriebseinstellung zu deren Aktivierung erfolgen.
  • Vorzugsweise kann auch vorgesehen sein, dass eine von dem Ende einer Betätigung des Bedienelementes ablaufende Zeitdauer vorgegeben ist, nach deren Ablauf eine durch Anfahren einer Position entlang der Führungsbahn mit dem Bedienelement und/oder durch Betätigen des Bedienelements um seine Drehachse und/oder entlang der Achse senkrecht zu seiner Drehachse ausgewählte Betriebsteileinheit aktivierbar ist. Auch dadurch wird ein Sicherheitsmechanismus im Hinblick auf eine unerwünschte Aktivierung geschaffen.
  • Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest eine durch eine spezifische Position entlang der Führungsbahn zur Auswahl gekennzeichnete Betriebsteileinheit des Hausgeräts automatisch ausgewählt ist, wenn das Bedienelement in einen definierten, dieser Betriebsteileinheit zugeordneten Wegabschnitt um die Position entlang der Führungsbahn verschoben ist. Auch hier wird somit um diese diskrete Positionsangabe eine Wegetoleranz geschaffen, die es ermöglicht, dass auch bei nicht exakter Positionierung des Bedienelements an der Position ein entsprechendes Erkennen der gewünschten Auswahl der Betriebsteileinheit gewährleistet ist.
  • Vorzugsweise beträgt die Wegtoleranz in beiden Richtungen zur exakten Position auf der Führungsbahn jeweils weniger als 2 cm, insbesondere weniger als 1 cm.
  • Vorzugsweise ist eine Position entlang der Führungsbahn durch Anfahren mit dem Bedienelement auch haptisch durch einen Nutzer wahrnehmbar. So kann vorgesehen sein, dass der Nutzer ein Einfahren in die Position wahrnimmt, indem er einen Widerstand beim Verschieben verspürt. Dies kann ähnlich einem sanften Einrasten vorgesehen sein. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass dann, wenn das Bedienelement durch magnetische Haltekräfte an der Führungsbahn gehalten ist, dieses Einrastgefühl durch die Magnete erzeugbar ist. Das Bedienelement kann dann durch die magnetischen Kräfte in der Position quasi gefangen sein und der Nutzer nimmt dieses Fangen haptisch wahr. Durch Aufbringen einer gegenüber einer für eine normalen Verschiebung auf der Führungsbahn erforderlichen Verschiebkraft vergleichsweise größeren Kraft kann dann dieser Haltewiderstand überwunden werden und eine weitere Verschiebung in eine andere Position entlang der Führungsbahn durchgeführt werden.
  • Vorzugsweise ist durch zumindest eine durch eine spezifische Position entlang der Führungsbahn zur Auswahl gekennzeichnete Betriebsteileinheit des Hausgeräts dadurch ausgewählt, dass das Bedienelement in einen definierten, dieser Betriebseinstellung zugeordneten Wegabschnitt der Führungsbahn verschoben ist, und das Bedienelement durch einen Nutzer um seine Drehachse und/oder entlang der Achse senkrecht zu seiner Drehachse betätigt ist. Dies ergibt eine weitere Alternative im Hinblick auf zusätzlichen Sicherheitsmechanismus zur unerwünschten Betätigung. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Bedienelement in einer von der Nullstellung abweichenden ersten Drehstellung um seine Drehachse oder in einer von der Normalstellung abweichenden ersten Drückstellung entlang einer Achse senkrecht zur Drehachse zur Aktivierung der optischen Anzeigeeinrichtung und somit zur optischen Darstellung der Positionen entlang der Führungsbahn durch Aufleuchten von Elementen auf dem Anzeigefeld ausgebildet ist. Das Bedienelement kann zur kontinuierlichen oder diskreten Drehstellungseinstellung um seine Drehachse vorgesehen und ausgebildet sein.
  • Vorzugweise umfasst die Bedieneinrichtung eine Steuereinheit, die mit der optischen Anzeigeeinrichtung und einer entsprechenden Sensorik zur Erkennung der Positionsanwahl mit dem Bedienelement auf der Führungsbahn ausgebildet ist.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Führungsbahn zumindest eine durch das Bedienelement anfahrbare Referenz-Position aufweist. Insbesondere ist vorgesehen, dass eine erste Referenz-Position vorgesehen ist, durch welche ein Einschalten und ein Ausschalten des Hausgeräts mit den entsprechenden Ein-/Aus-Zuständen gekennzeichnet ist. Es kann eine zweite Referenz-Position vorgesehen sein, durch welche eine Stand-By-Modus-Funktion des Hausgeräts gekennzeichnet ist, wobei durch diese Stand-By-Funktion ein energieverbrauchsreduziertes Einstellen des Hausgeräts einhergeht. Es kann auch vorgesehen sein, dass eine Referenz-Position sowohl die Basisfunktionen des Ein- und Ausschaltens des Hausgeräts als auch das Einstellen des Stand-By-Modus aufweist. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass in diesen Referenz-Positionen keine Auswahl einer Betriebsteileinheit und/oder eine Auswahl einer Betriebsfunktion einer Betriebsteileinheit und/oder keine Auswahl eines Betriebsparameters möglich ist. Als Betriebsfunktion wird beispielhaft eine Schnellaufheizfunktion einer Kochzone oder ein Aktivieren zusätzlicher Heizelemente einer Kochzone erwähnt. Als Betriebsparameter wird beispielsweise die Temperatur einer derartigen Kochzone oder die Leistungsaufnahme einer Heizeinrichtung zum Erwärmen einer derartigen Kochzone genannt. Diese Betriebsfunktionen und diese Betriebsparameter sind lediglich als erläuternde Beispiele zu verstehen und nicht als abschließend aufzufassen.
  • Es kann auch vorgesehen, dass in einer derartigen Referenz-Position zusätzlich zu diesen genannten Basisfunktionen eine Aktivierung der optischen Anzeigeeinrichtung vorgesehen ist. Insbesondere ist allenfalls diese Aktivierung noch zusätzlich zu den genannten Basisfunktionen in einer Referenz-Position möglich. Einem unerwünschten Auswählen von Betriebsteileinheiten oder einem unerwünschten Einstellen von Betriebsfunktionen oder Betriebsparametern in diesen Referenz-Positionen kann somit entgegengewirkt werden. Auch dadurch wird einem hohen Sicherheitsaspekt Rechnung getragen und unerwünschte oder fehlerhafte Einstellungen oder unerwünschte, nicht bemerkte Einstellungen können dadurch vermieden werden.
  • Es kann vorgesehen sein, dass mit dem Anfahren spezifischer Positionen entlang der Führungsbahn und einem erkannten Auswählen einer damit verknüpften Betriebsteileinheit die Aktivierung dieser Betriebsteileinheit automatisch erfolgt. Es kann vorgesehen sein, dass diese automatische Aktivierung nach Ablauf einer vorgebbaren Zeitdauer bei einem Verweilen des Bedienelements an dieser Position erfolgt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Bedieneinrichtung eine Not-Aus-Funktion aufweist, welche durch ein Lösen des Bedienelements von der Bedieneinrichtung, insbesondere von der Führungsbahn, aktivierbar ist. Durch diese relativ einfache und schnell durchzuführende Maßnahme kann hohen Sicherheitsanforderungen Genüge getan werden.
  • Vorzugsweise weist die Bedieneinrichtung eine Erinnerungs-Funktion auf, mit welcher bei einer Unterbrechung an einer Unterbrechungsstelle einer ablaufenden Betriebseinstellung durch Abnahme des Bedienelements von der Führungsbahn die Betriebseinstellung an der Unterbrechungsstelle fortführbar ist, wenn das Bedienelement wieder auf die Führungsbahn angeordnet ist. Vorzugsweise ist dazu eine Pufferzeit vorgesehen, innerhalb der das Bedienelement nach dem Abnehmen von der Führungsbahn wieder dort kontaktiert ist. Wird diese Pufferzeit überschritten, so ist die Information über die Unterbrechungsstelle in der Steuereinheit vorzugsweise gelöscht. Auch dadurch kann unerwünschten Fehlbedienungen entgegengewirkt werden. Darüber hinaus kann diese Zeitdauer, welche vorzugsweise kleiner zehn Minuten, insbesondere vorzugsweise kleiner fünf Minuten ist, erreicht werden, dass die Unterbrechungsphase nicht so lange ist, dass bereits erzielte Ergebnisse mit dem abgelaufenen Programm, beispielsweise einem bereits erreichten Garzustand eines Gargut, negativ beeinflusst werden würden.
  • Ein erfindungsgemäßes Hausgerät, ist insbesondere zum Zubereiten von Lebensmitteln ausgebildet, wobei das Hausgerät eine erfindungsgemäße Bedieneinrichtung oder eine vorteilhafte Ausgestaltung davon aufweist.
  • Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Hausgerät als Kochfeld ausgebildet ist. Die Bedieneinrichtung ist insbesondere auf oder an dem Kochfeld angeordnet. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Bedieneinrichtung separiert von dem Kochfeld angeordnet ist und zur Bedienung dieses Kochfelds ausgebildet ist. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Kochfeld in einer ersten Aussparung in einer Arbeitsplatte angeordnet ist und die Bedieneinrichtung benachbart dazu und beabstandet in einer zweiten Aussparung der Arbeitsplatte angeordnet ist. Es kann vorgesehen sein, dass die Bedieneinrichtung in der zweiten Aussparung der Arbeitsplatte lösbar angeordnet ist. Insbesondere ist sie darin integriert und kann gegebenenfalls auch darin positionsveränderlich nach oben und nach unten angeordnet werden. So kann damit erreicht werden, dass bei einem Nichtbenötigen der Bedieneinrichtung diese abgesenkt wird und gegebenenfalls die zweite Aussparung dann oberhalb der Bedieneinrichtung abdeckbar ist. Dies kann automatisch oder manuell durch einen Benutzer erfolgen. Dadurch kann die Bedieneinrichtung vor hohem Verschleiß, beispielsweise durch Verschmutzung oder durch Beschädigung durch Anstoßen, geschützt werden. Auch ein unerwünschter Zugriff, beispielsweise durch Kinder, kann dadurch verhindert werden.
  • Das Hausgerät kann jedoch auch als Backofen mit Kochzonen, welcher eine frontseitige Bedienblende aufweist, die oberhalb einer Tür des Hausgeräts angeordnet ist, ausgebildet sein. Die Bedieneinrichtung kann auch an einer Tür zum Verschließen eines Garraums angeordnet sein, wobei darüber hinaus auch eine Anordnung an einem Türgriff dieser Tür vorgesehen sein kann.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben eines Hausgeräts mit einer Bedieneinrichtung mit einem Bedienelement, können Betriebsbedingungen des Hausgeräts durch Betätigen des Bedienelements eingestellt werden. Das Bedienelement wird zur Auswahl einer Betriebsteileinheit des Hausgeräts entlang einer Führungsbahn der Bedieneinrichtung bewegt, wobei entlang der Führungsbahn zumindest zwei unterschiedliche Positionen vorgegeben werden, an denen jeweils zumindest eine spezifische Betriebsteileinheit des Hausgeräts zum Auswählen definiert wird und die Positionen zur weiteren Auswahl der jeweiligen zugeordneten Betriebsteileinheit mit dem Bedienelement angefahren werden können.
  • Vorzugweise werden alle Auswahlmöglichkeiten von Betriebsteileinheiten und insbesondere auch alle Betriebseinstellungen des Hausgeräts mit einem einzigen Bedienelement durchgeführt. Dadurch kann eine nutzerfreundlichere und komponentenreduzierte Betätigung ermöglicht werden.
  • Vorzugsweise ist das Bedienelement neben seiner Betätigbarkeit entlang einer Führungsbahn zur weiteren Betriebseinstellung auch um seine Drehachse, welche parallel zur Führungsbahn angeordnet wird, drehbar.
  • Vorzugsweise wird durch eine erste Position entlang der Führungsbahn zumindest eine zur Auswahl gekennzeichnete erste Betriebsteileinheit, insbesondere eine erste Kochzone, eines Hausgeräts definiert und durch eine zweite, zur ersten verschiedene Position entlang der Führungsbahn zumindest eine zur Auswahl gekennzeichnete zweite Betriebsteileinheit, insbesondere eine zweite Kochzone, definiert, wobei die Teileinheiten unabhängig voneinander betrieben werden können.
  • Vorzugsweise erstreckt sich entlang der Führungsbahn und benachbart dazu ein optisches Anzeigefeld, auf dem die jeweiligen Betriebsteileinheiten symbolisiert an ihren Positionen und/oder Betriebsparameter der Betriebsteileinheiten und/oder Betriebsparameterwerte der Betriebsteileinheiten angezeigt werden.
  • Vorzugsweise wird zur Auswahl einer Betriebsteileinheit das Bedienelement in die zugeordnete Position der Führungsbahn verschoben, und nach der Auswahl in dieser Position wird ein Wert eines der Betriebsteileinheiten zugehörigen Betriebsparameters eingestellt, indem das Bedienelement um seine Drehachse gedreht und/oder entlang einer zu dieser Drehachse senkrecht angeordneten Achse gedrückt wird.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung sind als vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens anzusehen.
  • Das Bedienelement kann auch zusätzlich als kapazitiver Näherungsschalter ausgebildet sein. Dadurch kann durch Annäherung an das Bedienelement eine gewünschte Betätigung erkannt werden und somit kann quasi auch gegebenenfalls berührungslos oder auch durch Berührung eine entsprechende Einstellung hervorgerufen werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Hausgeräts mit einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung; und
  • 2 eine vergrößerte Draufsichtsdarstellung auf die Bedieneinrichtung gemäß 1.
  • In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist in einer schematischen beispielhaften Darstellung ein Kochfeld 1 als Hausgerät zur Zubereitung von Lebensmitteln gezeigt. Das Kochfeld 1 umfasst eine Kochplatte 2, welche beispielsweise aus Glaskeramik ausgebildet sein kann. Die Glaskeramik in Form der Kochplatte 2 ist von einem nicht dargestellten umfangsseitig umlaufenden Rahmen umgeben. Dazu kann einerseits ein Zierrahmen und zusätzlich ein Montagerahmen vorgesehen sein. Mittels diesem nicht gezeigten Rahmen ist das Kochfeld 1 in einer ersten Aussparung in einer Arbeitsplatte angeordnet und dort befestigt. Es kann auch eine rahmenlose Ausführung vorgesehen sein.
  • Das Kochfeld 1 umfasst im Ausführungsbeispiel vier Kochzonen 3, 4, 5 und 6, welche unterschiedlich dimensioniert und mit unterschiedlicher Formgebung ausgebildet sind. So kann beispielsweise die Kochzone 3 und die Kochzone 5 in unterschiedlichen Leistungsstufen im Hinblick auf die aufheizbare Fläche auf der Kochplatte 2 betrieben werden, was durch die unterschiedlich dimensionierten Kreise bei der Kochzone 5 und durch die unterschiedlich ausgebildeten Kreise und länglich gezogenen Umgebungen der Kochzone 3 angedeutet ist. Diesbezüglich können unterschiedliche Heizeinheiten unterhalb der Kochzone 3 und der Kochzone 5 aktiviert werden, um die durch die Linien gekennzeichneten erwärmbaren Bereiche erhitzen zu können. Die Kochzonen können auch Aufstellzonen für Zubereitungsgefäße bei einem Induktionskochfeld symbolisieren.
  • Als Betriebseinstellungen der Kochzonen 3 bis 6 sind eine Schnellaufheizfunktion oder eine Stufenheizung gemäß den unterschiedlich groß dimensionierten Flächen der Kochzonen 3 und 5 im Hinblick auf deren Erwärmung genannt. Als weitere Betriebseinstellungen sind Betriebsparameter dieser Kochzonen genannt, wobei in diesem Zusammenhang beispielsweise die Temperatur oder die Leistungsaufnahme der darunter angeordneten Heizeinrichtungen unter diesen Kochzonen 3 bis 6 genannt sind. Dies sind lediglich beispielhafte Betriebsfunktionen und Betriebsparameter und die Aufzählung ist nicht als abschließend zu verstehen.
  • In der gezeigten Ausführung umfasst das Kochfeld 1 eine Bedieneinrichtung 7, welche in das Kochfeld 1 integriert ist und diesbezüglich insbesondere an bzw. auf der Kochfeldplatte 2 ausgebildet ist. Die Bedieneinrichtung 7 ist frontseitig positioniert und von oben einsehbar und betätigbar. Die Bedieneinrichtung 7 umfasst ein Anzeigefeld 8, welches sich länglich erstreckt und von einer optischen Anzeigeeinrichtung 9 hinterleuchtet ist. Die optische Anzeigeeinrichtung 9 umfasst eine Mehrzahl von Lichtquellen, so dass Symbole und/oder Buchstaben und/oder Zahlen auf dem Anzeigefeld 8 anzeigbar sind.
  • Darüber hinaus umfasst die Bedieneinrichtung 7 eine Führungsbahn 10, welche unmittelbar unterhalb dem Anzeigefeld 8 angeordnet ist und im Wesentlichen die gleichen horizontalen (Erstreckung in x-Richtung) Ausmaße aufweist. Die Bedieneinrichtung 7 umfasst darüber hinaus ein Bedienelement 11, welches das einzige Bedienelement zum Einstellen von Betriebsbedingungen des Kochfelds 1 darstellt. Das Bedienelement 11 ist somit zur Auswahl der als Betriebsteileinheiten ausgebildeten Kochzonen 3 bis 6 vorgesehen sowie darüber hinaus zur weiteren Einstellung von Betriebsfunktionen und Betriebsparametern dieser Betriebsteileinheiten konzipiert. Alle Betriebsbedingungen des Kochfelds 1 werden somit lediglich mit diesem einen einzigen Bedienelement 11 ausgewählt und eingestellt und gegebenenfalls aktiviert.
  • Das Bedienelement 11 ist entlang der Führungsbahn 10 bewegbar, wobei entlang der Führungsbahn 10 zumindest zwei unterschiedliche separate und an verschiedenen Wegabschnitten der Führungsbahn 10 definierte Positionen vorgegeben sind. An den Positionen ist jeweils zumindest eine spezifische Betriebsteileinheit, insbesondere eine der Kochzonen 3 bis 6 zum Auswählen definiert, wobei diese Positionen zur Auswahl der jeweils zugeordneten Betriebsteileinheit mit dem Bedienelement 11 angefahren werden können.
  • Zur weiteren Erläuterung der Ausgestaltung und Funktionsbeschreibung der Bedieneinrichtung 7 wird auf die 2 verwiesen, welche eine vergrößerte Draufsichtdarstellung ist. Wie in der Darstellung gemäß 2 gezeigt ist, erstreckt sich die Führungsbahn 10 zusammenhängend und geradlinig in horizontaler Richtung. Die Länge L der Führungsbahn 10 erstreckt sich zwischen deren Enden 12 und 13 und bemisst sich deutlich größer als die Länge L2 in Richtung der Längserstreckung A der Führungsbahn 10.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Länge L in der gezeigten Ausführung zumindest fünfmal so groß wie die Länge L2 ist.
  • Das Bedienelement 11 ist entlang der Achse A der Führungsbahn 10 in beiden Richtungen verschiebbar angeordnet.
  • Insbesondere ist vorgesehen, dass das Bedienelement 11 lösbar an der Führungsbahn 10 angeordnet ist, wobei diesbezüglich vorzugsweise magnetische Haltekräfte vorgesehen sind.
  • Das Bedienelement 11 ist dazu vorzugsweise zumindest teilweise aus einem magnetischen Material ausgebildet, welches in magnetischer Wechselwirkung zu an oder hinter der Führungsbahn 10 ausgebildeten weiteren magnetischen Materialien ausgebildet ist.
  • Das Bedienelement 11 ist vorzugsweise zylinderförmig ausgebildet und weist darüber hinaus einen weiteren Freiheitsgrad der Betätigung auf, der sich durch eine Drehmöglichkeit um die Längsachse, welche auch die Drehachse B darstellt, ergibt. Die Drehachse B fällt im Ausführungsbeispiel mit der Längsachse A der Führungsbahn 10 zusammen. Die Achsen A und B sind somit parallel zueinander orientiert und das Bedienelement 11 kann durch seine Drehmöglichkeit um die Achse B eine weitere Möglichkeit der Betriebseinstellung des Kochfelds 1 gewährleisten.
  • Das zylinderförmige Bedienelement 11 ist in radialer Richtung zur Achse B mit wesentlich kleineren Ausmaßen im Verhältnis zu seiner Länge L2 ausgebildet.
  • Das Bedienelement 11 ist durch diese Funktionalität der unterschiedlichen Bewegbarkeiten als drehbare bzw. scrollbare Walze konzipiert.
  • Darüber hinaus ist vorgesehen, dass das Bedienelement 11 auch einen weiteren Freiheitsgrad zur Betätigung dahingehend aufweist, dass es entlang einer Achse C, welche sich senkrecht zur Figurenebene und senkrecht zu den Achsen B und A erstreckt, gedrückt werden kann. Die Achse C erstreckt sich somit gemäß dem Koordinatensystem zur 1 in y-Richtung.
  • Wie in 2 angedeutet ist, kann das Bedienelement 11 ausgehend von seiner gezeigten Ausgangsstellung in die Positionen 14, 15, 16 und 17 entlang der Führungsbahn 10 verschoben werden. An jeder dieser Positionen 14 bis 17 ist die Auswahlmöglichkeit einer Betriebsteileinheit zugeordnet. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass durch Bewegen des Bedienelements 11 auf die Position 14 die Kochzone 3 als Betriebsteileinheit auswählbar ist, durch die Bewegung des Bedienelements 11 auf die Position 15 die Kochzone 4 als Betriebsteileinheit auswählbar ist, durch die Bewegung des Bedienelements 11 an die Position 16 die Kochzone 5 als Betriebsteileinheit auswählbar ist und durch die Bewegung des Bedienelements 11 an die Position 17 die Kochzone 6 als Betriebsteileinheit auswählbar ist.
  • In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass durch Bewegen des Bedienelements 11 in die Position 14 die Kochzone 3 automatisch ausgewählt und aktiviert wird. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Auswahl und Aktivierung der Kochzone 3 erst nach einer vorgebbaren Verweildauer des Bedienelements 11 nach dem Erreichen der Position 14 in dieser Position 14 erfolgt. Entsprechendes gilt für das Anfahren der Positionen 15 bis 17 und das damit verbundene Auswählen und Aktivieren der Kochzonen 4 bis 6.
  • Es kann auch vorgesehen sein, dass das Auswählen und insbesondere das Aktivieren einer Kochzone 3 bis 6 dadurch erfolgt, dass das Bedienelement 11 in die entsprechende Position 14 bis 17 verschoben wird. Im Nachgang dazu kann dann beispielsweise durch Drücken auf das Bedienelement 11 entlang der Achse C die tatsächliche Auswahl oder zugleich das Aktivieren der Betriebsteileinheit erfolgen. Unter einem Aktivieren wird dabei beispielsweise das Einschalten der jeweiligen Kochzonen 3 bis 6 verstanden und in diesem Zusammenhang das Ansteuern eines zugeordneten Heizkörpers durch eine nicht dargestellte Steuereinheit.
  • Es kann auch vorgesehen sein, dass diese Auswahl und das Aktivieren durch ein Drehen des Bedienelements 11 um die Achse B erfolgt, wenn das Bedienelement 11 in die entsprechende Position 14 bis 17 zur Auswahl der gewünschten Kochzone 3 bis 6 bereits verschoben ist.
  • Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass das Bedienelement 11 eine integrierte Bedientaste 18 aufweist, welche zu einer derartigen expliziten Auswahl und/oder einer Aktivierung einer der Kochzonen 3 bis 6 nach dem Anfahren der entsprechenden Position 14 bis 16 erfolgt.
  • Wie in der Darstellung gemäß 2 des Weiteren zu erkennen ist, sind die Wegabschnitte entlang der Führungsbahn 10 zur Eingrenzung der Positionen 14 bis 17 zumindest so lang wie die Länge L2 des Bedienelements 11 ist. Vorzugsweise kann eine Auswahl einer spezifischen Kochzone 3 bis 6 durch die Elektronik auch dann erkannt werden, wenn das Bedienelement 11 nicht vollständig innerhalb dieses Wegabschnitts einer Position 14 bis 17 verschoben ist.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine derartige Erkennung mit einem Toleranzweg behaftet ist, und insbesondere dies dann gewährleistet ist, wenn das Bedienelement 11 zumindest mit einer Länge größer 50 Prozent der Länge L2, insbesondere größer 80 Prozent der Länge L2, vorzugsweise größer 90 Prozent der Länge L2 innerhalb eines derartigen Wegabschnitts entlang der Führungsbahn 10 um die Positionen 14 bis 17 eingeschoben ist.
  • Das Bedienelement 11 ist als gegenständliches Element ausgebildet und kann somit gegriffen und, wie bereits erwähnt, von der Führungsbahn 10 abgenommen werden.
  • In dem Anzeigefeld 8 sind beispielhaft Elemente 14a, 15a, 16a und 17a dargestellt und angezeigt, welche die den Positionen 14 bis 17 zugeordneten Betriebsteileinheiten als Symbole und/oder Buchstaben und/oder Zahlen entsprechen. Ein Nutzer kann somit leicht nachvollziehbar erkennen, welche Betriebsteileinheit er durch Anfahren der Positionen 14 bis 17 auswählen kann. Insbesondere ist durch die optische Anzeigeeinrichtung 9 ermöglicht, dass die Auswahl einer der Kochzonen 3 bis 6 durch Anfahren der Positionen 14 bis 17 durch das Bedienelement 11 erkannt wurde, indem das entsprechend zugeordnete Element 14a bis 17a aufleuchtet oder gegenüber dem ohnehin bereits aufleuchtenden Zustand intensiver oder heller aufleuchtet.
  • Die Führungsbahn 10 ist so ausgebildet, dass bei einer Bewegung des Bedienelements 11 in eine Richtung entlang der Führungsbahn 10 zumindest zwei derartige Positionen 14 bis 17 anfahrbar sind. Vorzugsweise sind gemäß dem Ausführungsbeispiel mehrere Positionen anfahrbar, wobei in der gezeigten Ausführung beispielhaft vier Positionen 14 bis 17 entlang der Führungsbahn 10 nacheinander anfahrbar sind.
  • Die Bedieneinrichtung 7 weist eine Not-Aus-Funktion auf. Diese ist dadurch aktivierbar, dass das Bedienelement 11 von der Bedieneinrichtung 7, insbesondere der Führungsbahn 10 separiert wird und somit kontaktfrei dazu angeordnet wird. Die Bedieneinrichtung 7 kann darüber hinaus eine Erinnerungs-Funktion aufweisen, wobei bei dem Abnehmen des Bedienelements 11 von der Führungsbahn 10 die Unterbrechungsstelle eines bereits ablaufenden Programms, insbesondere eines Zubereitungsvorgangs, gespeichert wird. Nachdem das Bedienelement 11 im Nachfolgenden wieder auf die Führungsbahn 10 aufgebracht wird, kann der Programmablauf an der Unterbrechungsstelle fortgesetzt werden. Dies erfolgt vorzugsweise nur dann, wenn das Bedienelement innerhalb einer vorgebbaren Zeitdauer nach dem Abnehmen wieder an die Führungsbahn 10 angebracht wird.
  • Wie zu erkennen ist, sind die Elemente 14a bis 17a in etwa mittig oberhalb der Wegabschnitte 14b, 15b, 16b und 17b angeordnet. Dadurch kann die eindeutige Zuordnung eines Nutzers im Hinblick auf die Positionen 14 bis 17 erkannt werden. Vorzugsweise sind die Grenzen dieser Wegabschnitte 14b bis 17b durch Markierungen, wie dies auch in 2 angedeutet ist, begrenzt. Dadurch kann für einen Nutzer noch eingängiger und leichter einsehbar der Bereich charakterisiert werden, in welchen er das Bedienelement 11 auf die Positionen 14 bis 17 bringen muss, um die gewünschte Auswahl der zugeordneten Betriebsteileinheiten erreichen zu können.
  • In der gezeigten Ausführung ist vorgesehen, dass das Bedienelement 11 seine Ausgangsposition benachbart zu einem Ende 12 der Führungsbahn 10 aufweist. In dieser Ausgangsposition, welche auch eine Referenz-Position darstellt, ist keine Einstellung einer Betriebsfunktion oder die Auswahl eines Betriebsparameters, die bzw. der mit einer der Kochzonen 3 bis 6 zusammenhängt, möglich. In dieser Referenz-Position kann das Kochfeld 1 lediglich eingeschaltet oder ausgeschaltet werden, wodurch somit lediglich diese spezifischen Basisfunktionen eingestellt werden können. Gegebenenfalls kann vorgesehen sein, dass in dieser Referenz-Position auch ein Stand-By-Modus eingestellt wird. So kann dies beispielsweise dadurch erreicht werden, dass das Bedienelement 11 aus der gezeigten Referenz-Position herausgeschoben wird und dadurch automatisch das Kochfeld 1 eingeschaltet wird. Wird dann an einer der Positionen 14 bis 17 eine entsprechende Auswahl einer Betriebsteileinheit durchgeführt und diese Betriebsteileinheit aktiviert, so kann im Nachgang das Bedienelement 11 wieder in die gezeigte Referenz-Position zurückgeschoben werden, wodurch ein spezifischer Stand-By-Modus eingestellt werden kann. Dieser kennzeichnet sich dadurch, dass lediglich Teilkomponenten, wie beispielsweise die optische Anzeigeeinrichtung 9 an den Stellen, die nicht optisch angezeigt und beleuchtet werden sollen, deaktiviert wird. In diesem spezifischen Stand-By-Modus wird jedoch nicht die ausgewählte und aktivierte Kochzone 3 bis 6 in einen energieverbrauchsreduzierten Zustand übergeführt. Der ausgewählte Betriebszustand der aktivierten Kochzone 3 bis 6 wird diesbezüglich unverändert fortgeführt.
  • Um ein unerwünschtes Ausschalten des Kochfelds 1 beim Zurückschieben des Bedienelements 11 in diese gezeigte Referenz-Position bei bereits ablaufendem aktiviertem Betreiben einer der Kochzonen 3 bis 6 zu vermeiden, ist vorzugsweise vorgesehen, dass das tatsächliche Ausschalten beim Zurückschieben des Bedienelements 11 in die gezeigte Referenz-Position durch zusätzliches Betätigen erfolgt. Dazu kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Bedientaste 18 in dieser Referenz-Position noch betätigt wird oder dass das Bedienelement 11 entlang der Achse C gedrückt wird oder dergleichen.
  • Ebenso kann vorgesehen sein, dass im ausgeschalteten Zustand des Kochfelds 1 und somit auch in der Situation, in der das Bedienelement 11 in der gezeigten Referenz-Position ganz links positioniert ist, mit dem Herausschieben des Bedienelements 11 aus dieser Referenz-Position automatisch die optische Anzeigeeinrichtung 9 aktiviert wird. Somit kann in aufwandsarmer Weise immer dann die optische Anzeige für einen Nutzer gewährleistet werden, wenn er das Bedienelement 11 in Richtung der Positionen 14 bis 17 bewegt. Es kann auch vorgesehen sein, dass diese Aktivierung der optischen Anzeigeeinrichtung 9 durch Drücken der Bedientaste 18 oder durch Drücken des Bedienelements 11 entlang der Achse C erfolgt.
  • Vorzugsweise weist die optische Anzeigeeinrichtung 9 Leuchtdioden als Lichtquellen auf. Es kann beispielsweise auch ein TFT-Anzeigefeld vorgesehen sein.
  • In einer weiteren Ausführung kann vorgesehen sein, dass beispielsweise zum Aktivieren der Kochzone 3 das Bedienelement 11 zunächst auf die Position 14 entlang der Führungsbahn 10 verschoben wird. Nach erfolgter Auswahl dieser Kochzone 3 kann dann ein Betriebsparameter, insbesondere die Temperatur, an dieser Kochzone 3 eingestellt werden, indem das Bedienelement 11 an der Position 14 um seine Achse B so lange gedreht wird, bis der gewünschte Parameterwert angezeigt und eingestellt wird. Es kann vorgesehen sein, dass dieser Wert dann automatisch über die Steuereinheit erzeugt wird, oder dass der eingestellte Wert durch den Nutzer bestätigt wird, indem er beispielsweise das Bedienelement 11 drückt oder die Bedientaste 18 drückt.
  • In einer weiteren Ausführung kann vorgesehen sein, dass an zumindest einer der Positionen 14 bis 17 zwei verschiedene Betriebsteileinheiten ausgewählt werden können. Zur Auswahl einer derartigen Betriebsteileinheit kann dann vorgesehen sein, dass das Bedienelement 11 zunächst in die entsprechende Position 14 bis 17 geschoben wird. Dort kann dann beispielsweise durch Drehen des Bedienelements 11 um die Achse B eine dieser dort auswählbaren Betriebsteileinheiten ausgewählt werden, wobei dies dann am Anzeigefeld 8 angezeigt wird. Ist die gewünschte Betriebsteileinheit an dieser Position gefunden, so kann die Auswahl und die weitere Einstellung sowie Aktivierung gemäß den bereits zahlreich oben geschilderten unterschiedlichen Szenarien erfolgen.
  • Gemäß der Darstellung in 2 ist auf dem Anzeigefeld 8 ein weiteres Element 19 oberhalb der Referenz-Position des Bedienelements 11 gezeigt. Dieses Element 19 kann beispielsweise eine Uhr sein. Zusätzlich oder anstatt dazu kann ein weiteres Element vorgesehen sein, welches die Einstellung und Anzeige einer spezifischen Zeitdauer, beispielsweise für einen Zubereitungsvorgang, ermöglicht.
  • Die optische Anzeige am Anzeigefeld 8 kann dahingehend erfolgen, dass Symbole, Buchstaben und/oder Zahlen auf das Anzeigefeld 8 projiziert werden. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass an dem Anzeigefeld 8 spezifische dauerhafte Aufdrucke aufgebracht sind, welche durch Lichtquellen hinterleuchtet werden und dadurch dann die entsprechenden Anzeigen erfolgen.
  • Es sei an dieser Stelle explizit erwähnt, dass eine Vielzahl weiterer Ausführungsmöglichkeiten möglich ist, welche sich durch die Kombination eines oder mehrerer Merkmale eines Ausführungsbeispiels mit einem oder mehreren Merkmalen eines anderen Ausführungsbeispiels ergibt. Diesbezüglich sei explizit erwähnt, dass die erläuterten jeweiligen Ausführungsbeispiele oder einzelne Merkmale davon in vielfältiger Weise kombiniert werden können.
  • 1
    Kochfeld
    2
    Kochplatte
    3, 4, 5, 6
    Kochzonen
    7
    Bedieneinrichtung
    8
    Anzeigefeld
    9
    Anzeigeeinrichtung
    10
    Führungsbahn
    11
    Bedienelement
    12, 13
    Enden
    14, 15, 16, 17
    Positionen
    14a, 15a, 16a, 17a, 19
    Elemente
    14b, 15b, 16b, 17b
    Wegabschnitte
    18
    Bedientaste
    A
    Längsachse
    B
    Drehachse
    C
    Achse
    L, L2
    Längen

Claims (26)

  1. Bedieneinrichtung für ein Hausgerät (1) mit einem Bedienelement (11), welches durch Betätigung zum Einstellen von Betriebsbedingungen des Hausgeräts (1) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (11) entlang einer Führungsbahn (10) der Bedieneinrichtung (7) bewegbar ist, entlang derer zumindest zwei unterschiedliche Positionen (14 bis 17) vorgegeben sind, an denen jeweils zumindest eine spezifische Betriebsteileinheit (3 bis 6) des Hausgeräts (1) zum Auswählen definiert ist, wobei die Positionen (14 bis 17) zur Auswahl der jeweils zugeordneten Betriebsteileinheit (3 bis 6) mit dem Bedienelement (11) anfahrbar sind.
  2. Bedieneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinrichtung (7) nur ein Bedienelement (11) aufweist, mit welchem alle Betriebseinstellungen des Hausgeräts (1) einstellbar sind.
  3. Bedieneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (11) auch um seine Drehachse (B) drehbar ist.
  4. Bedieneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (B) parallel zu der Längsachse (A) der Führungsbahn (10) angeordnet ist.
  5. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionen (14 bis 17) jeweils einen Wegabschnitt (14b bis 17b) der Führungsbahn (10) darstellen, welche Wegabschnitte (14b bis 17b) jeweils zumindest so lang, insbesondere in etwa so lang, sind, so lang das Bedienelement (11) in Richtung der Führungsbahn (10) ausgebildet ist.
  6. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich entlang der Führungsbahn (10) und benachbart dazu ein Anzeigefeld (8) erstreckt, auf dem die jeweiligen Betriebsteileinheiten (3 bis 6) symbolisiert benachbart zu den korrespondierenden anfahrbaren Positionen (14 bis 17) und/oder Betriebsparameter der Betriebsteileinheiten (3 bis 6) und/oder Betriebsparameterwerte der Betriebsteileinheiten (3 bis 6) anzeigbar sind.
  7. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsteileinheiten Kochzonen (3 bis 6) sind.
  8. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn (10) geradlinig ausgebildet ist.
  9. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn (10) eine Länge (L) aufweist, welche zumindest dreimal so lang, insbesondere zumindest fünf mal so lang, wie das maximale Außenmaß (L2) des Bedienelements (11) in Richtung der Längsachse (A) der Führungsbahn (10) bemessen ist.
  10. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (11) entlang einer Achse (C) senkrecht zu seiner Drehachse (B) bewegbar ist.
  11. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (11) von der Führungsbahn (10) lösbar ist.
  12. Bedieneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (11) unlösbar an der Führungsbahn (10) angeordnet ist.
  13. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (11) eine integrierte Bedientaste (18) aufweist, durch welche die Basisfunktionen Ein- und Ausschalten des Hausgeräts (1), insbesondere nur diese Basisfunktionen, als Betriebseinstellungen einstellbar sind.
  14. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (11) eine integrierte Bedientaste (18) aufweist, durch dessen Betätigung die durch Anfahren einer Position (14 bis 17) entlang der Führungsbahn (10) mit dem Bedienelement (11) auswählbare Betriebsteileinheit (3 bis 6) aktivierbar ist und/oder es ist die Betriebsteileinheit (3 bis 6) durch Betätigen des Bedienelements (11) um seine Drehachse (B) und/oder die Betriebsteileinheit (3 bis 6) durch Betätigen des Bedienelements (11) entlang einer Achse (C) senkrecht zu seiner Drehachse (B) aktivierbar.
  15. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine von dem Ende einer Betätigung des Bedienelements (11) ab laufende Zeitdauer vorgegeben ist, nach deren Ablauf eine durch Anfahren einer Position (14 bis 17) entlang der Führungsbahn (10) mit dem Bedienelement (11) und/oder durch Betätigen des Bedienelements (11) um seine Drehachse (B) und/oder entlang einer Achse (C) senkrecht zu seiner Drehachse (B) ausgewählte Betriebsteileinheit (3 bis 6) aktivierbar ist.
  16. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine durch eine spezifische Position entlang der Führungsbahn (10) zur Auswahl gekennzeichnete Betriebsteileinheit (3 bis 6) des Hausgeräts (1) automatisch ausgewählt ist, wenn das Bedienelement (11) in einen definierten, dieser Betriebseinstellung zugeordneten Wegabschnitt (14b bis 17b) um die Position (14 bis 17) entlang der Führungsbahn (10) verschoben ist.
  17. Bedieneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine durch eine spezifische Position (14 bis 17) entlang der Führungsbahn (10) zur Auswahl gekennzeichnete Betriebsteileinheit (3 bis 6) des Hausgeräts (1) dadurch ausgewählt ist, dass das Bedienelement (11) in einen definierten, dieser Betriebseinstellung zugeordneten Wegabschnitt (14b bis 17b) der Führungsbahn (10) verschoben ist und das Bedienelement (11) durch einen Nutzer um seine Drehachse und/oder entlang einer Achse (C) senkrecht zu seiner Drehachse (B) betätigt ist.
  18. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Not-Aus-Funktion ausgebildet ist, welche durch ein Lösen des Bedienelements (11) von der Bedieneinrichtung (7), insbesondere von der Führungsbahn (10), aktivierbar ist.
  19. Bedieneinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Erinnerungs-Funktion ausgebildet ist, mit welcher bei einer Unterbrechung an einer Unterbrechungsstelle einer ablaufenden Betriebseinstellung des Hausgeräts (1) durch Abnahme des Bedienelements (11) von der Führungsbahn (10) die Betriebseinstellung an der Unterbrechungsstelle fortführbar ist, wenn das Bedienelement (11) wieder auf die Führungsbahn (10) angeordnet ist.
  20. Hausgerät, insbesondere zum Zubereiten von Lebensmitteln, mit einer Bedieneinrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  21. Hausgerät nach Anspruch 20, welches ein Kochfeld (1) ist.
  22. Verfahren zum Betreiben eines Hausgeräts (1) mit einer Bedieneinrichtung (7) mit einem Bedienelement (11), durch dessen Betätigung Betriebsbedingungen des Hausgeräts (1) eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (11) zur Auswahl einer Betriebsteileinheit (3 bis 6) entlang einer Führungsbahn (10) der Bedieneinrichtung (7) bewegt wird, entlang derer zumindest zwei unterschiedliche Positionen (14 bis 17) vorgegeben werden, an denen jeweils zumindest eine spezifische Betriebsteileinheit (3 bis 6) des Hausgeräts (1) zum Auswählen definiert wird, wobei zumindest eine Position (14 bis 17) zur Auswahl der jeweils zugeordneten Betriebsteileinheit (3 bis 6) mit dem Bedienelement (11) angefahren wird.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass alle Auswahlen der Betriebsteileinheiten (3 bis 6), insbesondere alle Betriebseinstellungen, des Hausgeräts (1) mit einem Bedienelement (11) durchgeführt werden.
  24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine erste Position (14 bis 17) entlang der Führungsbahn (10) zumindest eine zur Auswahl gekennzeichnete erste Betriebsteileinheit, insbesondere eine erste Kochzone (3 bis 6), des Hausgeräts (1) definiert wird und durch eine zweite, zur ersten verschiedene Position (14 bis 17) entlang der Führungsbahn (10) zumindest eine zur Auswahl gekennzeichnete zweite Betriebsteileinheit, insbesondere eine zweite Kochzone (3 bis 6), definiert wird, wobei die Betriebsteileinheiten (3 bis 6) unabhängig voneinander betreibbar sind.
  25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass sich entlang der Führungsbahn (10) und benachbart dazu ein Anzeigefeld (8) erstreckt, auf dem die jeweiligen Betriebsteileinheiten (3 bis 6) und/oder Betriebsparameter der Betriebsteileinheiten (3 bis 6) und/oder Betriebsparameterwerte der Betriebsteileinheiten (3 bis 6) symbolisiert an benachbart zu den Positionen (14 bis 17) der Führungsbahn (10) ausgebildeten Elementen (14a bis 17a) angezeigt werden.
  26. Verfahren nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auswahl einer Betriebsteileinheit (3 bis 6) das Bedienelement (11) in die zugeordnete Position (14 bis 17) der Führungsbahn (10) verschoben wird und nach der Auswahl in dieser Position ein Wert eines der Betriebsteileinheit (3 bis 6) zugehörigen Betriebsparameters eingestellt wird, indem das Bedienelement (10) um seine parallel zur Längsachse (A) der Führungsbahn (10) orientierte Drehachse (B) gedreht wird.
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