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QUERVERWEIS ZU VERWANDTEN
ANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung beruht auf der
japanischen
Patentanmeldung Nr. 2008-78683 , die am 25. März
2008 eingereicht worden ist, wobei deren Inhalt hiermit durch Bezugnahme
einbezogen ist.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Lichtsteuerungsvorrichtungen und
insbesondere eine Lichtsteuerungsvorrichtung zur Steuerung von Ausrichtungen
von Lichtachsen von Scheinwerfern, die an Fahrzeugen an deren Front
bzw. Vorderseite angebracht sind.
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2. BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
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Im
Stand der Technik sind allgemein Lichtsteuerungsvorrichtungen bekannt,
die eingerichtet sind, die Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers
in horizontaler Richtung (Richtung von links nach rechts) des Fahrzeugs
zu bewegen. Die Patentveröffentlichung 1 (
japanische Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 7-186819 ) offenbart eine Lichtsteuerungsvorrichtung,
die eingerichtet ist, einen Versatzhub (Schwenkwinkel) der Ausrichtung
der Lichtachse in der horizontalen Richtung ungeachtet eines Lenkwinkels
zu maximieren, wenn eine Fahrzeuggeschwindigkeit auf einem geringen
Pegel liegt und ein Fahrrichtungsanzeigesignal bzw. Abbiegungssignal aktiviert
ist.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung gemäß dem Stand
der Technik wird der Schwenkwinkel maximiert, bevor ein Abbiegungsverhalten
(Abbiegungsvorgang) beginnt. Dies ermöglicht einem Fahrer
eines Fahrzeugs, leicht einen Fußgänger oder eine Fahrrad
zu erkennen, der bzw. das den Bereich innerhalb des Knotenpunkts überquert.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung gemäß dem Stand
der Technik kann es, damit der Fahrer des Fahrzeugs weiterhin einen
Fußgänger oder ein Fahrrad, der bzw. das den Bereich
innerhalb eines Knotenpunkts überquert, leicht erkennt,
ausreichend sein, dass der Schwenkwinkel auf einen maximalen Wert
eingestellt wird, der groß ist. Jedoch führt bei der
in der Patentveröffentlichung 1 offenbarten Lichtsteuerungsvorrichtung
mit der die Lichtsteuerungsvorrichtung, die einen Aufbau aufweist,
der eingerichtet ist, den Schwenkwinkel vor Beginn des Abbiegungsverhaltens
(Abbiegungsvorgangs) zu maximieren, die Erhöhung des maximalen
Werts des Schwenkwinkels zu einem Abfall der Sichtbarkeit vor dem
Fahrzeug vor dem Beginn des Abbiegungsverhaltens. Daher gibt es
ein Problem bei der Einstellung des Schwenkwinkels auf einen erhöhten
maximalen Wert.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf das vorstehend beschriebene
Problem gemacht und weist die Aufgabe auf, eine Lichtsteuerungsvorrichtung
bereitzustellen, die eine Funktion zur Bewegung einer Ausrichtung
einer Lichtachse eines Scheinwerfers in horizontaler Richtung vor
Beginn eines Abbiegungsverhaltens eines Fahrzeugs aufweist, um eine
hervorragende Sichtbarkeit in einem Frontbereich des Fahrzeugs (Bereich
vor dem Fahrzeug) vor dem Beginn des Abbiegungsverhaltens beizubehalten,
selbst falls ein Schwenkwinkel auf einen erhöhten maximalen
Wert eingestellt ist.
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Um
diese Aufgabe zu lösen, wird erfindungsgemäß eine
Lichtsteuerungsvorrichtung bereitgestellt, die in einem Fahrzeug
eingebaut ist und eine Funktion zur Steuerung von Ausrichtungen
von Lichtachsen von Scheinwerfern aufweist, die an linken und rechten
Bereichen des Fahrzeugs an dessen Vorderseite angebracht sind, wobei
die Lichtsteuerungsvorrichtung aufweist: eine Knotenpunkterfassungseinrichtung
zur Erfassung, ob das Fahrzeug sich einem Knotenpunkt einer Straße
annähert, um ein Erfassungsergebnis bereitzustellen, eine
Knotenpunkterfassungsergebnis-Beschaffungseinrichtung zur Beschaffung
des Ergebnisses aus der Knotenpunkterfassungseinrichtung, eine Lenkwinkelerfassungseinrichtung
zur Erfassung eines Lenkwinkels des Fahrzeugs zur Bereitstellung
eines Erfassungsergebnisses, eine Lenkwinkelbeschaffungseinrichtung
zur Beschaffung des Ergebnisses der Lenkwinkelerfassungseinrichtung,
eine Abbiegungsverhaltenserfassungseinrichtung zur Erfassung eines
Hinweises, dass das Fahrzeug eine Abbiegung durchführt,
und einer Abbiegungsrichtung des Fahrzeugs ungeachtet des Lenkwinkels,
eine Abbiegungsverhaltenshinweis-Beschaffungseinrichtung zur Beschaffung
des Ergebnisses der Abbiegungsverhaltenserfassungseinrichtung, eine
erste Schwenkeinrichtung, die betreibbar ist, in Reaktion auf das
Ergebnis der Knotenpunkterfassungsergebnis-Beschaffungseinrichtung,
das wiedergibt, dass das Fahrzeug sich dem Knotenpunkt annähert,
und das Ergebnis der Abbiegungsverhaltenshinweis-Beschaffungseinrichtung,
das einen Hinweis auf das Abbiegens des Fahrzeugs wiedergibt, eine
Bewegung einer Ausrichtung der abbiegungsseitigen Scheinwerferachse
in die Abbiegungsrichtung zu ermöglichen, und eine zweite
Schwenkeinrichtung, die betreibbar ist, eine Bewegung einer Ausrichtung
einer nicht-abbiegungsseitigen Scheinwerferachse in die Abbiegungsrichtung
zur ermöglichen, wenn das aus der Lenkwinkelbeschaffungseinrichtung
zugeführte Ergebnis einen Lenkwinkel erreicht, der ein Abbiegungsverhalten
während des Betriebs der ersten Schwenkeinrichtung angibt.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung strahlt bzw. beleuchtet der Scheinwerfer, der zu der Abbiegungsseite
zeigt, Licht in einer Richtung, von der vorhergesagt wird, dass
das Fahrzeug in diese abbiegt. Dies ermöglicht dem Fahrer
des Fahrzeugs, leicht das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein
eines Fußgängers oder dergleichen zu erkennen,
bevor das Abbiegungsverhalten bzw. der Abbiegungsvorgang initiiert wird.
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Der
andere Scheinwerfer, der in eine Richtung gewandt ist, die entgegengesetzt
zu der Abbiegungsseite ist, beleuchtet einen Bereich, der in einer Abbiegungsseite
platziert ist, nachdem das Abbiegungsverhalten initiiert wird. Das
heißt, dass der andere Scheinwerfer, der in die zu der
Abbiegungsseite entgegengesetzten Richtung zeigt, einen Bereich
beleuchtet, der in einer Fahrtrichtung des Fahrzeugs in Abhängigkeit
von dem Lenkwinkel platziert ist.
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Dementsprechend
beleuchtet bei der Lichtsteuerungsvorrichtung mit einem derartigen
Aufbau, selbst falls der Schwenkwinkel auf einen sich erhöhenden
maximalen Wert eingestellt ist, der andere Scheinwerfer, der in
die zu der Abbiegungsseite entgegengesetzten Richtung zeigt, stets
den Bereich, der in Fahrtrichtung platziert ist. Dies ermöglicht
dem Fahrer, eine hervorragende Sicht in dem Frontbereich des Fahrzeugs
vor Initiierung des Abbiegverhaltens zu haben. Zusätzlich
entspricht der Ausdruck ”Lenkwinkel, der ein Abbiegungsverhalten
angibt” einem Fall, in dem ein minimaler Lenkwinkel, der
für das Abbiegungsverhalten erforderlich ist, vorläufig bestimmt
wird, und dass das Ergebnis des Lenkwinkels einen derartigen Schwellwert überschreitet.
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Dabei
kann bei der Lichtsteuerungsvorrichtung, die gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung definiert ist, die Anordnung
derart sein, dass die Lichtachse des Scheinwerfers zu einem beliebigen
Zeitpunkt zurückgeführt wird. Insbesondere kann
ein derartiger Zeitpunkt in verschiedenerlei Weisen bestimmt werden,
die nachstehend beschrieben sind.
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Das
heißt, die Lichtsteuerungsvorrichtung kann weiterhin aufweisen:
eine zweite Schwenkaufhebungseinrichtung zur Aufhebung eines Betriebs der
zweiten Schwenkeinrichtung und zur Bewegung der Ausrichtung der
nicht-abbiegungsseitigen Scheinwerferachse auf eine vorbestimmte
Referenzposition auf einer Seite, die entgegengesetzt zu der Abbiegungsrichtung
ist, während des Betriebs der zweiten Schwenkeinrichtung
bei Erfassung einer Variation, die in dem Lenkwinkel des Fahrzeugs
in einer Richtung entgegengesetzt zu der Abbiegungsrichtung auftritt.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung mit einem derartigen Aufbau wird,
falls der Lenkwinkel des Fahrzeugs beginnt, sich zu einer Richtung
entgegengesetzt zu der Abbiegungsseite zu verlagern, die Ausrichtung
der Lichtachse des Scheinwerfers, der in die zu der Abbiegungsseite
entgegengesetzten Richtung zeigt, von dem maximalen Winkel auf der
Abbiegungsseitenseite zu einer Seite entgegengesetzt zu der Abbiegungsseite
zurückgeführt. Dies ermöglicht dem Fahrzeug,
Licht in dem Bereich in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs selbst während
des Betriebs zur Wiederherstellung des Lenkwinkels zu leuchten.
Somit kann das Fahrzeug eine hervorragende Sichtbarkeit in einem
Frontbereich des Fahrzeugs selbst während des Betriebs
zur Wiederherstellung des Lenkwinkels beibehalten.
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Weiterhin
kann erfindungsgemäß ”die Variation,
die in dem Lenkwinkel des Fahrzeugs in der Richtung entgegengesetzt
zu der Abbiegungsrichtung auftritt” erfasst werden, wenn
der Lenkwinkel, der durch die Lenkwinkelerfassungseinrichtung beschafft
wird, zu der Seite entgegengesetzt zu der Abbiegungsseite selbst
um einen kleinen Winkel hin verlagert wird, oder wenn der Lenkwinkel
zu der Seite entgegengesetzt zu der Abbiegungsseite um einen Wert
hin verlagert wird, der einen vorbestimmten gegebenen Winkel überschreitet.
Weiterhin kann erfindungsgemäß ”die Referenzposition” eine
feste Position oder eine variierende Position aufweisen, die in Abhängigkeit
von dem Lenkwinkel variieren kann.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung mit einem derartigen Aufbau kann
weiterhin eine erste Schwenkaufhebungseinrichtung vorgesehen werden,
um einen Betrieb der ersten Schwenkeinrichtung aufzuheben und die
Ausrichtung der abbiegungsseitigen Scheinwerferachse auf eine vorbestimmte
Referenzposition auf einer Seite entgegengesetzt zu der Abbiegungsrichtung
hin zu bewegen, nachdem die zweite Schwenkeinrichtung betrieben wird,
wenn der Lenkwinkel, der durch das durch die Lenkwinkelbeschaffungseinrichtung
beschaffte Ergebnis wiedergegeben ist, einen Lenkwinkel erreicht, der
nicht äquivalent zu dem Abbiegungsverhalten ist.
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Mit
der Lichtsteuerungsvorrichtung mit einer derartigen Struktur kann
die Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers zuverlässig
zu der Referenzposition zurückgeführt werden,
wenn das Abbiegungsverhalten bzw. der Abbiegungsvorgang abgeschlossen
ist.
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Erfindungsgemäß kann
die Lichtsteuerungsvorrichtung weiterhin aufweisen: eine Knotenpunkteintrittserfassungseinrichtung
zur Erfassung des Eintritts des Fahrzeugs in einen gegebenen Bereich des
Knotenpunkts, in dem das Fahrzeug nur dann fährt, wenn
eine Abbiegung an dem Knotenpunkt gemacht wird, und dadurch ein
Erfassungsergebnis bereitzustellen, eine Eintrittseinrichtungsbeschaffungseinrichtung
zum Beschaffen des Ergebnisses aus der Knotenpunkteintrittserfassungseinrichtung
und eine Lichtachsenanhebungseinrichtung zum Bewirken, dass die
Ausrichtungen der Lichtachsen der Scheinwerfer sich aufwärts
bewegen, wenn das Auftreten des Eintritts des Fahrzeugs in den gegebenen
Bereich in Reaktion auf das aus der Knotenpunkteintrittserfassungseinrichtung
zugeführten Ergebnisses erfasst wird.
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Mit
der Lichtsteuerungsvorrichtung mit einem derartigen Aufbau wird,
wenn das Fahrzeug sich dem Knotenpunkt nähert, um eine
Abbiegung zu machen, die Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers
aufwärts bewegt. Dies ermöglicht, dass der Scheinwerfer
einen Fußgänger oder ein Fahrrad beleuchtet, der
bzw. das den Knotenpunkt überquert, wenn das Fahrzeug abbiegt.
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Mit
der Lichtsteuerungsvorrichtung mit einem derartigen Aufbau kann
in einer Situation, in der der Knotenpunkt eine Kreuzung ist, der
Knotenpunkt vorzugsweise in vier Bereiche mit zwei Geraden unterteilt
werden, die durch die Mitten der Straßen verlaufen, die
mit dem Knotenpunkt verbunden sind, und die Knotenpunkteintrittsbeschaffungseinrichtung kann
vorzugsweise erfassen, dass das Fahrzeug in einen rechten vorderen
Bereich, der als der gegebene Bereich agiert, der vier Bereiche
eintritt.
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Mit
der Lichtsteuerungsvorrichtung mit einem derartigen Aufbau wird,
wenn das Fahrzeug während der Bewegung zur Durchführung
einer Rechtsabbiegung in den rechten vorderen Bereich eintritt,
die Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers aufwärts
bewegt, wodurch ermöglicht wird, dass der Scheinwerfer
den Fußgänger oder das Fahrrad, der bzw. das den
Knotenpunkt überquert, mit Licht beleuchtet. Zusätzlich
ist, wenn das Fahrzeug in den rechten vorderen Bereich eintritt,
der Lenkwinkel des Fahrzeugs äquivalent zu einem Winkel
entsprechend dem Lenkeffekt, weshalb vorhergesagt wird, dass die
Ausrichtungen der Lichtachsen beider Scheinwerfer bereits auf den
maximalen Abbiegungsseitenseitenwinkel bewegt sind. Daher weist,
selbst wenn die Ausrichtungen der Lichtachsen beider Scheinwerfer
aufwärts bewegt worden sind, das Fahrzeug eine geringere
Wahrscheinlichkeit auf, ein entgegenkommendes Fahrzeug zu blenden.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung mit dem vorstehend beschriebenen
Aufbau kann zur zuverlässigen Verhinderung eines Blendens
des entgegenkommenden Fahrzeugs durch die Scheinwerfer des eigenen
Fahrzeugs der Scheinwerfer, in dem die Ausrichtung der Lichtachse
nicht auf den maximalen Winkel der Abbiegungsseitenseite eingestellt
ist, eine Unterbindungseinrichtung aufweisen, um den Betrieb zur
Bewegung der Ausrichtung der Lichtachse nach aufwärts zu
unterbinden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
ein Blockschaltbild eines allgemeinen Aufbaus einer Lichtsteuerungsvorrichtung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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2 zeigt
ein Flussdiagramm eines ersten Teils einer Schwenksteuerungsroutine
zur Ausführung eines Schwenksteuerungsbetriebs.
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3 zeigt
ein Flussdiagramm eines zweiten Teils der Schwenksteuerungsroutine,
die mit der Schwenksteuerungsroutine gemäß 2 aufeinanderfolgend
auszuführen ist.
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4 zeigt
eine Draufsicht eines Knotenpunkts, die zur Veranschaulichung des
Verhältnisses zwischen einem Ort des Fahrzeugs, das den
in 2 und 3 veranschaulichten Schwenksteuerungsbetrieb
ausführt, und einer Ausrichtung von Lichtachsen eines Scheinwerfers
verwendet wird.
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AUFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
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Nachstehend
ist eine Lichtsteuerungsvorrichtung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf verschiedene Ausführungsbeispiele beschrieben, die
in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht sind. Jedoch
ist die vorliegende Erfindung nicht auf die nachstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele begrenzt anzusehen, und technische
Konzepte gemäß der vorliegenden Erfindung können
in Kombination mit anderen bekannten Techniken oder andere Techniken
mit Funktionen, die äquivalent zu derartig bekannten Techniken
sind, implementiert werden.
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In
Bezug auf die nachfolgende Beschreibung sei bemerkt, dass Ausdrücke
wie ”links”, ”rechts”, ”vorne”, ”obere”, ”aufwärts” und
dergleichen Begriffe sind, die zur Erleichterung verwendet sind,
und die nicht als beschränkende Ausdrücke auszulegen
sind.
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Der
nachstehend verwendete Ausdruck ”abbiegungsseitige Scheinwerferachse” bezieht
sich auf eine Lichtachse eines der vorderen Scheinwerfer eines Fahrzeugs,
das versucht, an einem Knotenpunkt einer Strasse während
der Fahrt des Fahrzeugs eine Abbiegung versucht. Der nachstehend
verwendete Ausdruck ”nicht-abbiegungsseitige Scheinwerferachse” bezieht
sich auf eine Lichtachse des anderen vorderen Scheinwerfers des
Fahrzeugs auf einer Seite, die entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend
von der Seite des vorderen Scheinwerfers ist, der in die Abbiegungsrichtung
ausgerichtet ist. Der Ausdruck ”Abbiegungsseite” (abbiegungsseitig)
bezieht sich auf eine Seite, zu der hin das Fahrzeug die Abbiegung macht.
Der Ausdruck ”maximaler Abbiegungsseitenwinkel” bezieht
sich auf einen maximalen Winkel, auf den die Ausrichtung der abbiegungsseitigen
Scheinwerferachse eingestellt ist.
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Die
Lichtsteuerungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf
die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
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Aufbau gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel
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1 zeigt
ein Blockschaltbild eines allgemeinen Aufbaus der Lichtsteuerungsvorrichtung 1, bei
der die vorliegende Erfindung angewandt ist.
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Die
Lichtsteuerungsvorrichtung 1 ist an einem Fahrzeug wie
beispielsweise einem Personenkraftwagen oder dergleichen eingebaut.
Wie es in 1 gezeigt ist, weist die Lichtsteuerungsvorrichtung 1 einen
Berechnungsabschnitt 10 mit einer CAN-Kommunikationsleitung
(CAN = Controller Area Network (Steuerungsbereichsnetzwerk)) 3, über
die eine Kommunikation mit dem CAN-Kommunikationsprotokoll initiiert
wird, eine Augpunktkamera 11 (Abbiegungsverhaltenserfassungseinrichtung
bzw. Abbiegungsverhaltenserfassungseinrichtung), einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 12,
einen Lenkwinkelsensor 13 (Lenkwinkelerfassungseinrichtung), eine
Navigationseinheit 14 (Knotenpunkterfassungseinrichtung
und Knotenpunkteintrittserfassungseinrichtung), eine Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikationseinheit 15 und
einen Fahrtrichtungsanzeiger 16 auf. Zusätzlich
ist der Berechnungsabschnitt 10 ebenfalls mit einer LIN-Kommunikationsleitung
(LIN = Local Interconnect Network, Ortsverbindungsnetzwerk) 6 verbunden,
die eine mit dem LIN-Kommunikationsprotokoll zu initiierende Kommunikation zulässt,
die wiederum mit Scheinwerfern 20a und 20b verbunden
ist.
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Die
Augpunktkamera 11 ist in einer Fahrgastzelle zur Erfassung
eines Bildes des Gesichts des Fahrers eingebaut und weist intern
einen (nicht gezeigten) Prozessor auf, der die Blickrichtung des Fahrers
auf der Grundlage des Bildes erfasst. Zusätzlich führt
die Augpunktkamera 11 die erfasste Blickrichtung des Fahrers
dem Berechnungsabschnitt 10 über die CAN-Kommunikationsleitung 3 zu.
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Der
Fahrzeuggeschwindigkeit 12 ist ein bekannter Fahrzeuggeschwindigkeitssensor,
der die Fahrzeuggeschwindigkeit (Fahrtgeschwindigkeit des Fahrzeugs)
erfasst, um einen Fahrzeuggeschwindigkeitsausgang bzw. ein Fahrzeuggeschwindigkeitsausgangssignal
bereitzustellen.
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Der
Lenkwinkelsensor 13 ist als ein bekannter Sensor aufgebaut,
der einen Lenkwinkelversatz eines Lenkrades zum Lenken des Fahrzeugs
erfasst, um einen Lenkwinkelversatzausgang (Lenkwinkelausgang) bereitzustellen,
der wiederum durch die CAN-Kommunikationsleitung 3 dem
Berechnungsabschnitt 10 zugeführt wird.
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Die
Navigationseinheit 14 weist einen bekannten GPS-Empfänger
(GPS = globales Positionierungssystem, Global Positioning System)
auf, der Daten bezüglich des eigenen gegenwärtigen
Ortes empfängt. In der Navigationseinheit 14 sind
Kartendaten gespeichert, in denen Breitengrad-/Längsgradinformationen
miteinander korreliert sind, wobei die Navigationseinheit 14 eingerichtet
ist, Kartendaten, die sich auf den gegenwärtigen Ort des
Fahrzeugs beziehen, auf eine Anzeigeeinrichtung zusammen mit dem
gegenwärtigen Ort des Fahrzeugs anzuzeigen.
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Weiterhin
führt die Navigationseinheit 14 auf Anfrage anderen
Ausrüstungen Daten durch die CAN-Kommunikationsleitung 3 zu.
Insbesondere führt die Navigationseinheit 14 auf
Empfang einer Anforderung aus dem Berechnungsabschnitt 10 nach Positionsinformationen
des Fahrzeugs (in dem nachstehend beschriebenen Schritt S110) während
der Ausführung eines Schwenksteuerungsvorgangs bzw. Schwenksteuerungsbetriebs
dem Berechnungsabschnitt 10 Positionsinformationen zu.
Die Positionsinformationen weisen auf: Informationen, ob das Fahrzeug
in einem urbanen Bereich fährt, und andere Informationen,
ob das Fahrzeug in einem Knotenpunktbereich fährt (wie
beispielsweise ein Bereich, der von der Knotenpunkmitte um einen
Abstand von 50 m oder weniger beabstandet ist).
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Die
Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikationseinheit 15 ist
eine fahrzeugeigene Vorrichtung, die Informationen beschafft, die
von einer straßenseitigen Einheit gesendet werden, die
eingerichtet ist, Informationen für die Fahrt des Fahrzeugs
bereitzustellen, wie durch einen bekannten Baken (beacon) wiedergegeben.
Die Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikationseinheit 15 ist
ebenfalls zum Empfang von Informationen betreibbar, die sich auf
eine Position beziehen, an der die straßenseitige Einheit
sich befindet, um empfangene Informationen zu dem Berechnungsabschnitt 10 zu
senden.
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Der
Fahrtrichtungsanzeiger 16 ist eine bekannte Einheit zur
Bereitstellung von Informationen nach außerhalb des Fahrzeugs
bezüglich einer Fahrtrichtung des Fahrzeugs und ist betreibbar,
um einen Betriebszustand (d. h. Informationen, welches der linken
und rechten Fahrtrichtungsanzeiger sich in Betrieb befindet) dieser
Einheit zu dem Berechnungsabschnitt 10 zu senden.
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Der
Berechnungsabschnitt 10 weist einen bekannten Mikrocomputer
mit einer CPU, ROM und RAM usw. auf. Der Berechnungsabschnitt 10 empfängt
verschiedene Daten, die aus verschiedenen Sensoren (einschließlich
des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors 12 und des Lenkwinkelsensors 13)
und verschiedenen Einheiten (wie der Augpunktkamera 11,
der Navigationseinheit 14, der Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikationseinheiten 15 und
dem Fahrtrichtungsanzeiger 16) über die CAN-Kommunikationsleitung 3.
In Abhängigkeit von den verschiedenen empfangenen Daten
führt der Berechnungsabschnitt 10 Vorgänge
zur Bestimmung eines Winkels (eines Beleuchtungswinkels) der (nachstehend
lediglich als ”Lichtachsen” bezeichneten) Lichtachsen
der (nicht gezeigten) Lampen der Scheinwerfer 20a und 20b aus.
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Dann
sendet der Berechnungsabschnitt 10 einen Steuerungsbefehl,
der angibt, dass ein Beleuchtungswinkel spezifiziert wird, zu den
Scheinwerfern 20a und 20b über die LIN-Kommunikationsleitung 5,
um zu erlauben, dass eine tatsächliche Lichtachse in einem
bestimmten Beleuchtungswinkel gerichtet wird. Zusätzlich
können Beispiele für Informationen bezüglich
des Beleuchtungswinkels, die in dem Steuerungsbefehl enthalten sind,
vorzugsweise Winkelinformationen in einer vertikalen Richtung (einer
Längsrichtung in Bezug auf die Fahrtrichtung des Fahrzeugs)
und andere Winkelinformationen in einer horizontalen Richtung (einer
Querrichtung in Bezug auf die Fahrtrichtung des Fahrzeugs) senkrecht
zu der vorstehend beschriebenen vertikalen Richtung aufweisen.
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Weiterhin
gibt der mit dem Berechnungsabschnitt 10 bestimmte Beleuchtungswinkel
einen Wert wieder, der eine Winkeldifferenz zwischen einem Referenzwinkel,
der auf einen vorbestimmten Winkel (wie beispielsweise einen Winkel
parallel zu einer Straßenoberfläche im Hinblick
auf die vertikale Richtung und der in einer Frontrichtung in Fahrtrichtung des
Fahrzeugs im Hinblick auf die horizontale Richtung ausgerichtet
ist) liegt, und einen Beleuchtungswinkel angibt.
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Dabei
sind wie bei dem bekannten Fahrzeug die Scheinwerfer 20a und 20b an
dem Fahrzeug an zwei Positionen links und rechts an Frontbereichen des
Fahrzeugs angebracht. Der Berechnungsabschnitt 10 gibt
den Steuerungsbefehl zu jedem dieser Scheinwerfer 20a und 20b aus.
Das heißt, der Berechnungsabschnitt 10 kann die
Form einer Anordnung annehmen, in der der Steuerungsbefehl in Bezug
auf die Lichtachsen zu einem Kommunikationsanschluss gesendet wird,
der aus einem der Scheinwerfer 20a und 20b aufgebaut
ist. Bei einer anderen Anordnung wird der Steuerungsbefehl zu beiden Scheinwerfern 20a und 20b gesendet.
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Der
Aufbau zum Leuchten (Einschalten) der Lampen (die nicht gezeigt
sind) für die Scheinwerfer 20a und 20b sind
vor dem allgemeinen Aufbau gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel weggelassen. Wie es in 1 gezeigt
ist, weisen die Scheinwerfer 20a und 20b Steuerungseinrichtungen 21a und 21b,
Vertikalbewegungssteuerungsmotoren 23a und 23b sowie
Horizontalbewegungssteuerungsmotoren 25a und 25b jeweils
auf. Zusätzlich erlaubt der Antrieb der Vertikalbewegungssteuerungsmotoren 23a und 23b,
dass die Lichtachsen der Lampen in vertikalen Richtungen jeweils
bewegt werden.
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Weiterhin
erlaubt der Antrieb der Horizontalbewegungssteuerungsmotoren 25a und 25b,
dass die Lichtachsen der Lampen in horizontale Richtungen jeweils
bewegt werden. Zusätzlich können vorzugsweise
die verschiedenen Motoren 23a, 23b, 25a und 25b beispielsweise
jeweils Schrittmotoren aufweisen.
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Jede
der Steuerungseinrichtungen 21a und 21b weist
einen bekannten Mikrocomputer einschließlich einer CPU,
ROMs und RAMs usw. auf. Bei Empfang der aus dem Berechnungsabschnitt 10 zugeführten
Steuerungsbefehle werden der Vertikalbewegungssteuerungsmotor 23 und
der Horizontalbewegungssteuerungsmotor 25 angetrieben.
Das heißt, die Steuerungseinrichtungen 21a und 21b arbeiten
zur Berechnung einer Winkeldifferenz zwischen einem Winkel der gegenwärtigen
Lichtachse in Bezug auf den Referenzwinkel und eines Beleuchtungswinkels,
der in dem Steuerungsbefehl involviert ist, in Reaktion auf Informationen
bezüglich des Beleuchtungswinkels, die in dem aus dem Berechnungsabschnitt 10 zugeführten
Steuerungsbefehl enthalten sind. Dann senden die Steuerungseinrichtungen 21a und 21b Steuerungssignale
zu den verschiedenen Motoren 23a, 23b, 25a und 25b derart, dass
die Winkeldifferenz zu Null gemacht wird. Aufgrund derartiger Vorgänge
wird der Winkel der tatsächlichen Lichtachse derart geändert,
dass er mit dem aus dem Berechnungsabschnitt 10 zugeführten Steuerungsbefehl übereinstimmt.
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Betrieb der Lichtsteuerungsvorrichtung
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
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Mit
der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Ausrichtung der
Lichtachse des Scheinwerfers in einer nachstehend unter Bezugnahme
auf 2 und 3 beschriebenen Weise gesteuert.
In der nachfolgenden Beschreibung wird jedoch der Betrieb der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 lediglich
unter Bezugnahme auf den Fall des Verlagerns der Ausrichtung der
Lichtachse des Scheinwerfers in horizontaler Richtung beschrieben,
und wird die Beschreibung eines andern Falls der Verlagerung der
Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers in vertikaler Richtung
für den normalen Betrieb weggelassen.
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Bei
Verlagerung der Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers wird
eine Neigung des Scheinwerfers entlang dessen Längsrichtung
auf der Grundlage eines von einem (nicht gezeigten) Fahrzeughöhensensors
oder dergleichen bereitgestellten Erfassungsergebnisses erfasst,
um die Ausführung eines bekannten Betriebs in Abhängigkeit
von einem derartigen Erfassungsergebnis zur Berechnung des Winkels
der Lichtachse zu erlauben.
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2 und 3 zeigen
Flussdiagramme, die eine Schwenksteuerungsroutine zeigen, die mit dem
Berechnungsabschnitt 10 auszuführen ist, um die
Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers in der horizontalen
Richtung zu verlagern.
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Die
Schwenksteuerungsroutine ist ein Betrieb bzw. Vorgang, der für
jeden Zyklus, der vorbestimmt ist, gestartet wird. Das heißt,
die Schwenksteuerungsroutine wird zur Verlagerung von Ausrichtungen
von Lichtachsen von Scheinwerfern in horizontalen Richtungen unabhängig
voneinander auf linken und rechten Seiten des Fahrzeugs entsprechend
dem Ort des Fahrzeugs und dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein
eines Anzeichens bzw. eines Hinweises auf ein Abbiegungsverhalten bzw.
Abbiegungsvorgangs durchgeführt. Bei der Ausführung
der Schwenksteuerungsroutine werden eine Reihe von Vorgängen
ausgeführt, während ein Abbiegungszustand bei
Verwendung einer Vielzahl von Flags (Kennungen) (eines ersten Schwenk-Flags,
eines zweiten Schwenk-Flags, eines ersten Aufhebungs-Flags, eines
zweiten Aufhebungs-Flags und eines Lichtachsenanhebungs-Flags) ausgeführt,
die gegebenen Bereichen des in dem Berechnungsabschnitt 10 enthaltenen RAM
zugeordnet sind.
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Genauer
ist das erste Schwenk-Flag in einen Einschaltzustand versetzt, wenn
eine Abbiegungsseiten-Scheinwerferachse (d. h. eine Lichtachse des rechten
Scheinwerfers 20b des Fahrzeugs während dessen
Bewegung bei der Ausführung einer Rechtsabbiegung) vorab
eingestellt ist, um zu einem maximalen Abbiegungsseitenwinkel verlagert
zu werden. Außerdem ist das zweite Schwenk-Flag in einem
gesetzten Zustand gesetzt, wenn eine zu nicht-abbiegungsseitige
Scheinwerferachse (d. h. eine Lichtachse des linken Scheinwerfers 20a des
Fahrzeugs bei Ausführung der Rechtsabbiegung) vorab eingestellt ist,
um zu dem maximalen Abbiegungsseitenwinkel verlagert zu werden.
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Das
erste Aufhebungs-Flag ist in einem eingeschalteten Zustand bzw.
gesetzten Zustand versetzt, wenn die Abbiegungsbewegung abgeschlossen
ist, und das zweite Aufhebungs-Flag ist in einem eingeschalteten
Zustand bzw. gesetzten Zustand versetzt, wenn während des
Verlaufs der Abbiegungsbewegung eine Rückführung
des Lenkwinkels beginnt. Weiterhin ist das Lichtachsenanhebungs-Flag
in einem eingeschalteten Zustand bzw. gesetzten Zustand versetzt,
wenn bestimmt wird, dass die Lichtachse weiter aufwärts
orientiert ist, als sie es wäre, wie es in der üblichen
Betriebsart erzielt wird.
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Insbesondere
wird bei der Ausführung der Schwenksteuerungsroutine zunächst
in Schritt S110, der einer Knotenpunkterfassungsergebnis-Beschaffungseinrichtung und
einer Knotenpunkteintrittsbeschaffungseinrichtung entspricht, Positionsinformationen
aus der Navigationseinheit 14 beschafft. In Schritt S120,
der einer Lenkwinkelbeschaffungseinrichtung entspricht, werden Informationen
bezüglich des Lenkwinkels beschafft. In dem darauffolgenden Schritt
S130 wird eine Anfrage gemacht, ob die Lichtsteuerungsvorrichtung 1 eine
Steuerungsbetriebsart in einer Stadtbetriebsart (d. h. einer urbanen
Fahrbetriebsart) ausführt.
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Dabei
ist der Berechnungsabschnitt 10 derart eingerichtet, dass,
wenn das Fahrzeug in einem urbanen Bereich fährt, die Steuerungsbetriebsart
auf die Stadtbetriebsart eingestellt ist. Daher tritt eine Variation
in der Antwort auf die Anfrage, ob das Fahrzeug in der Stadtbetriebsart
versetzt ist, in Abhängigkeit davon auf, ob das Fahrzeug
in dem urbanen Bereich fährt.
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Falls
die Antwort zu Schritt S130 nein ist, das heißt, falls
die Steuerungsbetriebsart der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 nicht
die Stadtbetriebsart ist, werden dann eine Reihe von Vorgängen
(für die normale Schwenksteuerung) nachfolgend zu Schritt
S180 ausgeführt. Falls die Steuerungsbetriebsart der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 in
die Stadtbetriebsart versetzt ist (S130: JA), wird dann in Schritt
S140 entsprechend einer ersten Schwenkeinrichtung, eine Anfrage
gemacht, ob das Fahrzeug in den Knotenpunktbereich fährt.
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Falls
das Fahrzeug sich nicht in dem Knotenpunktbereich befindet (S130:
NEIN), wird eine Reihe von Vorgängen (für die
normale Schwenksteuerung) nachfolgend zu Schritt S180 ausgeführt.
Falls das Fahrzeug in den Knotenpunktbereich fährt (S140: JA),
wird eine Anfrage gemacht, ob das erste Schwenk-Flag gesetzt ist
(S150).
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Falls
das erste Schwenk-Flag in dem ausgeschalteten Zustand bzw. nicht
gesetzten Zustand versetzt ist (S150: NEIN), wird in Schritt S160,
der einer Abbiegungsverhaltenshinweis-Beschaffungseinrichtung entspricht,
ein Vorgang zur Beschaffung von Informationen bezüglich
des Fahrzeugs mit einem Hinweise darauf, dass eine Abbiegung ausgeführt
wird, und der Abbiegungsseite bei dieser Gelegenheit ausgeführt.
Bei Empfang derartiger Informationen wird in Schritt S170, der der
ersten Schwenkeinrichtung entspricht, ein Vorgang ausgeführt,
um eine Anfrage durchzuführen, ob das Fahrzeug den Hinweis
auf die Ausführung einer Abbiegung aufweist. Dabei wird das
Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des ”Hinweises auf
ein Abbiegungsverhalten” bei Erfassung davon bestimmt,
ob der Fahrer die Absicht hat, eine Abbiegung zu machen, ohne dass
das Ergebnis des Lenkwinkelsensors 13 verwendet wird.
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Gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel wird insbesondere bei
Empfang der Blickrichtung des Fahrers anhand eines Erfassungsergebnisses,
das durch die an dem Fahrzeug angebrachte Augpunktkamera 11 erhalten
wird, eine Anfrage gemacht, ob der Fahrer beispielsweise für
ein Zeitintervall von mehr als einer festen Zeit zu einem Bereich blickt,
der einer Richtung (in eine seitliche Richtung) zugewandt ist, die
sich von einer Frontrichtung des Fahrzeugs unterscheidet. Falls
die Antwort zu dieser Anfrage JA ist, wird bestimmt, dass der Fahrer
die Absicht hat, eine Abbiegung in die Richtung zu machen, in die
er blickt.
-
Weiterhin
kann das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des ”Hinweises
auf ein Abbiegungsverhalten” in einer nachstehend beschriebenen
Weise erfasst werden. Das heißt, eine Aufzeichnungseinrichtung
(wie ein ROM und ein RAM usw.) ist vorbereitet, ein Muster für
ein zu betätigendes Bremspedal vorläufig bzw.
vorbereitend aufzuzeichnen, bevor ein Fahrer üblicherweise
eine Abbiegung an einem Knotenpunkt macht. Wenn dann das Bremspedal
betätigt wird, wird ein Betrieb zur Erfassung der Absicht
des Fahrers zur Ausführung der Abbiegung in Abhängigkeit
von einer Anfrage ausgeführt, ob ein gegenwärtiges
Muster für das betätigte Bremspedal mit dem vorab
gespeicherten Muster übereinstimmt. In diesem Fall sind
diskrete Muster für individuelle Fahrer zur Betätigung
des Bremspedals vor Durchführung der Abbiegung an dem Knotenpunkt vorab
in der Aufzeichnungseinrichtung gespeichert, um einen auszuführenden
Vorgang zu erlauben, um einen bestimmten Fahrer während
des Startens der Brennkraftmaschine zu erfassen. Dies ermöglicht
die Erfassung des ”Hinweises auf das Abbiegungsverhalten” mit
höherer Genauigkeit.
-
Weiterhin
kann das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des ”Hinweises
auf das Abbiegungsverhalten” nicht nur durch die Technik
einer Erfassung der Absicht des Fahrers, sondern ebenfalls durch
eine andere Technik erfasst werden. Das heißt, es kann
bestimmt werden, dass es einen ”Hinweis auf ein Abbiegungsverhalten” gibt,
wenn beispielsweise Informationen, die die Fahrzeugfahrt auf einer Spur,
auf der lediglich rechts abgebogen werden kann oder auf der lediglich
links abgebogen werden kann, aus der Navigationseinheit 14,
der Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikationseinheit 15 oder
einer (nicht gezeigten) Frontkamera zur Aufnahme eines Bildes der
Straße vor dem Fahrzeug beschafft werden. Gemäß einer
anderen Alternative kann das Vorhandensein des ”Hinweises
auf das Abbiegungsverhalten” bestimmt werden, wenn das
Fahrzeug sich einer Knotenpunkt annähert, an der gemäß dem Betrieb
der Navigationseinheit 14 zur Durchführung einer
Navigationsführung eine Abbiegung geplant ist.
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Falls
es einen ”Hinweis auf das Abbiegungsverhalten” gibt
(S170: JA), wird der Betrieb zu Schritt S210 geführt, der
nachstehend beschrieben ist. Falls keinen ”Hinweis auf
das Abbiegungsverhalten” vorhanden ist, wird die dem Schritt
S180 nachfolgende Vorgangsabfolge ausgeführt, um die normale Schwenksteuerung
auszuführen.
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Wenn
während der Ausführung von Schritt S150 das erste
Schwenk-Flag in dem eingeschalteten Zustand bzw. gesetzten Zustand
verbleibt (S150: JA), stellt dies eine Situation dar, in der der
Betrieb zur Bewegung eine der Lichtachsen der Scheinwerfer 20a und 20b zu
dem maximalen Abbiegungsseitenwinkel bereits ausgeführt
worden ist. Somit wird der Betrieb zu Schritt S210 (der nachstehend
beschrieben) ohne Erfassung des ”Hinweises auf das Abbiegungsverhalten” weitergeleitet.
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Dabei
stellen die in den Schritten S180 bis S200 ausgeführten
Vorgängen (vergl. 3) die normale
Schwenksteuerung da, bei der der Betrieb derart ausgeführt
wird, dass ein Schwenkwinkel θ auf einen Wert in Abhängigkeit
von einer Fahrzeuggeschwindigkeit und einem Lenkwinkel eingestellt
wird. Genauer werden für die auszuführende normale Schwenksteuerung
zunächst alle Flags (das erste Schwenk-Flag, das zweite
Schwenk-Flag, das erste Aufhebungs-Flag, das zweite Aufhebungs-Flag
und das Lichtachsenanhebungs-Flag) auf zurückgesetzte Zustände
gesetzt (zurückgesetzt) (S180). Dann wird ein Vorgang zur
Beschaffung von Informationen bezüglich der Fahrzeuggeschwindigkeit
aus dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 12 ausgeführt
(S190). Die Anwendung der beschaffenen Informationen bezüglich
der Fahrzeuggeschwindigkeit und des Lenkwinkels bei der Relationsgleichung,
die für den Schwenkwinkel θ (d. h. einen Winkel
der Lichtachse in horizontaler Richtung) eingerichtet ist, der mit
der Fahrzeuggeschwindigkeit und dem Lenkwinkel zu bestimmen ist,
ermöglicht die Berechnung des Schwenkwinkels θ (S200).
-
Gemäß 2 wird
in dem darauffolgendem Schritt S390 ein Vorgang zur Berechnung der
Anzahl von Schritten ausgeführt, die in den Steuerungssignalen
einzubeziehen sind, die zu den Steuerungseinrichtungen 21a und 21b der
Scheinwerfer 20a und 20b für die verschiedenen
zu betätigenden Motoren 23a, 23b, 25a und 25b gesendet
werden. Bei der Ausführung eines derartigen Vorgangs kann
der berechnete Schwenkwinkel θ durch einen Steuerungswinkel
pro Einheitsschritt unterteilt werden.
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Weiterhin
können in einer Situation, in der die verschiedenen Motoren 23a, 23b, 25a und 25b nicht
aus Schrittmotoren aufgebaut sind, gegenwärtige Ausrichtungen
der Lichtachsen erfasst werden, um zu ermöglichen, dass
Versatzwerte der verschiedenen Motoren 23a, 23b, 25a und 25b auf
Werte in Abhängigkeit von einer derartigen gegenwärtigen Ausrichtung
berechnet werden. Danach werden Steuerungsbefehle mit Informationen,
die die Anzahl der Schritte in Bezug auf derartige Versetzungen
einbeziehen, zu den Scheinwerfern 20a und 20b gesendet
(S400), woraufhin der Schwenksteuerungsbetrieb beendet wird.
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In
dem darauffolgenden Schritt S210 wird eine Anfrage gemacht, ob das
erste Aufhebungs-Flag in den gesetzten Zustand versetzt ist. Falls
das erste Aufhebungs-Flag in dem gesetzten Zustand versetzt ist
(S210: JA), wurde die Schwenksteuerung für den Knotenpunkt
bereits abgeschlossen, weshalb der Schwenksteuerungsbetrieb unmittelbar
beendet wird.
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Falls
das erste Aufhebungs-Flag in dem ausgeschalteten Zustand bzw. zurückgesetzten
Zustand versetzt ist (S210: NEIN), wird erneut eine Anfrage gemacht,
ob das erste Schwenk-Flag gesetzt ist (S210). Falls das erste Schwenk-Flag
in dem zurückgesetzten Zustand verbleibt (S220: NEIN),
wird in Schritt S230, der der ersten Schwenkeinrichtung entspricht,
eine abbiegungsseitige Scheinwerferachse (Scheinwerferachse auf
der Abbiegungsseite) auf den maximalen Abbiegungsseitenwinkel eingestellt. Weiterhin
wird das erste Schwenk-Flag auf den gesetzten Zustand gesetzt (S240),
woraufhin der Betrieb zu S270 geführt wird, der nachstehend
beschrieben ist.
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Falls
demgegenüber bei der Ausführung von Schritt S220
das erste Schwenk-Flag zurückgesetzt ist (S220), wird dann
eine Anfrage gemacht, ob das zweite Schwenk-Flag gesetzt ist (S250)
(vergl. 3). Falls das zweite Schwenk-Flag
zurückgesetzt ist (S250: NEIN), wird dann eine Anfrage
gemacht, ob das zweite Schwenk-Flag gesetzt ist (S260).
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Falls
das zweite Schwenk-Flag zurückgesetzt ist (S260: NEIN),
geht der Betrieb zu Schritt S270 über. Dabei weist ein
Situation, in der der Betrieb zu Schritt S270 geführt wird,
einen Zustand auf, in dem lediglich die abbiegungsseitige Scheinwerferachse
auf den maximalen Abbiegungsseitenwinkel eingestellt wird, der einen
Zustand wiedergibt, und dem lediglich die Lichtachse des Scheinwerfers
auf einer Seite zu einer Abbiegungsseite hin bewegt wird. Daher
wird in der Vorgängen in den Schritten S270 bis S290 eine
Anfrage gemacht, ob die nicht-abbiegungsseitige Lichtachse (die
der Abbiegungsseite gegenüberliegende bzw. entgegengesetzte
Lichtachse) zu der Abbiegungsrichtung bewegt werden muss. Falls
die Antwort zu dieser Anfrage JA ist, wird ein Vorgang zur Bestimmung
des relevanten Winkels ausgeführt.
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Das
heißt, dass während der Ausführung eines
derartigen Vorgangs zunächst in Schritt S270, der der zweiten
Schwenkeinrichtung entspricht, eine Anfrage gemacht wird, ob das
Fahrzeug sich in einer Abbiegungsbedingung befindet. Falls das Fahrzeug sich
unter dem Abbiegungsverhalten befindet (S270: JA), muss dann die
nicht-abbiegungsseitige Scheinwerferachse in die Abbiegungsrichtung
bewegt werden, und wird in Schritt S280, der der zweiten Schwenkeinrichtung
entspricht, die nicht-abbiegungsseitige Scheinwerferachse auf den
maximalen Abbiegungsseitenwinkel eingestellt. Zusätzlich
wird das zweite Schwenk-Flag gesetzt (S290), woraufhin der Betrieb
zu Schritt S270 übergeht, der nachstehend beschrieben ist.
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In
Schritt S279 besteht, falls das Fahrzeug nicht abbiegt (S270: NEIN)
kein Bedarf zur Bewegung der nicht-abbiegungsseitigen Scheinwerferachse
auf die Abbiegungsseite, und geht die Routine zu Schritt S370 über,
der nachstehend beschrieben ist. Bei der Ausführung des
Betriebs in Schritt S270 bei der Anfrage, ob das Fahrzeug abbiegt,
wird bestimmt, dass das Fahrzeug abbiegt, falls der Lenkwinkel einen
vorbestimmten Schwellwert (von beispielsweise angenähert
10 Grad) überschreitet (wobei derselbe Vorgang in Schritt
S330 ausgeführt wird).
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Falls
bei der Ausführung von Schritt S260 (vergl. 3)
das zweite Schwenk-Flag gesetzt ist (S260: JA), gibt dies wieder,
dass beide Lichtachsen der Scheinwerfer 20a und 20b auf
den maximalen Abbiegungsseitenwinkel gesetzt sind. In diesem Fall wird
in Schritt S300, der der zweiten Schwenkaufhebungseinrichtung entspricht,
eine Anfrage gemacht, ob ein Lenkwinkelrückführungsvorgang
bzw. -betrieb erfasst wird (der auf der Grundlage eines Erfassungsergebnisses
der Lenkwinkelsensors 13 wiedergibt, dass ein Lenkwinkel
in eine Richtung, die auf der zu der Abbiegungsseite gegenüberliegenden
Seite liegt, über einen gewissen Winkel hinaus variiert wird).
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Falls
kein Lenkwinkelrückführungsvorgang erfasst wird
(S300: NEIN), wird der Betrieb zu S370 zurückgeführt,
der nachstehend beschrieben ist. Falls im Gegensatz dazu der Lenkwinkelrückführungsvorgang
erfasst wird (S300: JA), wird in Schritt S310, der der zweiten Schwenkaufhebungseinrichtung
entspricht, die nicht-abbiegungsseitige Scheinwerferachse auf eine
Referenzposition (das heißt einen Frontbereich) in der
horizontalen Richtung eingestellt und wird das zweite Aufhebungs-Flag
auf den gesetzten Zustand gesetzt (S320), woraufhin der Betrieb
zu Schritt S370 geführt wird, der nachstehend beschrieben
ist.
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Falls
in den darauffolgenden Schritt S250 das zweite Aufhebungs-Flag in
den eingeschalteten Zustand versetzt ist (S250: JA), gibt dieses
einen Zustand wieder, in dem die Lichtachsen beider Scheinwerfer 20a und 20b einmal
auf dem maximalen Abbiegungsseitenwinkel eingestellt sind, woraufhin
lediglich die nicht-abbiegungsseitige Scheinwerferachse auf die
Referenzposition zurückgeführt wird. In diesem
Fall wird eine Anfrage gemacht, ob die abbiegungsseitige Scheinwerferachse
zu der Referenzposition zurückgeführt werden muss,
woraufhin der Betrieb in Abhängigkeit von dem Ergebnis
von einer derartigen Bestimmung ausgeführt wird.
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Genauer
wird in Schritt S330, der der ersten Schwenkaufhebungseinrichtung
entspricht, eine Anfrage gemacht, ob das Fahrzeug abbiegt. Falls
das Fahrzeug in dem Abbiegungsverhalten involviert ist (S330: JA),
wird der Schwenksteuerungsvorgang abgeschlossen, ohne dass bewirkt wird,
dass die abbiegungsseitige Scheinwerferachse zu der Referenzposition
zurückgeführt wird. Falls im Gegensatz dazu das
Fahrzeug nicht abbiegt (S330: NEIN), wird dann in Schritt S340,
der der ersten Schwenkaufhebungseinrichtung entspricht, die abbiegungsseitige
Scheinwerferachse auf die Referenzposition in der horizontalen Richtung
eingestellt. Falls das Lichtachsenanhebungs-Flag in dem eingeschalteten
Zustand bzw. gesetzten Zustand versetzt ist, wird dieses Flag zurückgesetzt
(auf den ausgeschalteten bzw. zurückgesetzten Zustand versetzt)
(S350), und wird das erste Aufhebungs-Flag gesetzt (S360), woraufhin
Vorgänge ausgeführt werden, die dem Schritt S390
nachfolgen.
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In
Schritt S370, der der Lichtachsenanhebungseinrichtung entspricht,
wird eine Anfrage gemacht, ob das Fahrzeug sich in einem gegebenen Bereich
innerhalb eines Knotenpunkts befindet. Wie er hier verwendet wird,
bezieht sich der Ausdruck ”gegebener Bereich” auf
einen rechten vorderen Bereich (der in 4 durch
einen schraffierten Bereich angegeben ist) des Knotenpunkts, der
die Form einer Kreuzung annimmt und in vier Segmentbereiche mit zwei
Graden unterteilt ist, die mit den zwei Straßenmitten verbunden
sind, und jeweils mit dem Knotenpunkt gegenüberliegend
zueinander verbunden sind, in den das Fahrzeug eintritt. In einem
derartigen Umstand, in dem der Knotenpunkt die Form eines T-Knotenpunkts
(Einmündung) annimmt, wird weiterhin die Annahme getroffen,
dass der Knotenpunkt die Kreuzung ist, und der Bereich innerhalb
des Knotenpunkts in vier Bereiche in derselben Wiese wie vorstehend beschrieben
unterteilt werden kann.
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Falls
das Fahrzeug sich in einem derartigen gegebenen Bereich befindet
(S370: JA), wird in Schritt S380, der der Lichtachsenanhebungseinrichtung
entspricht, das Lichtachsenanhebungs-Flag gesetzt, wodurch die Ausführung von
Vorgängen zugelassen wird, die dem Schritt S390 nachfolgen.
Dabei wird bei der Ausführung des Vorgangs in Schritt S380,
falls das Lichtachsenanhebungs-Flag gesetzt ist, die Ausrichtung
der Lichtachse derart eingestellt, dass sie in Bezug auf einen in
der vertikalen Richtung gerichteten Winkel der Lichtachse, die in
der normalen Schwenksteuerung bestimmt ist, um einen gegebenen Winkel
nach oben zeigt (beispielsweise um 0,5 Grad). Falls im Gegensatz
dazu das Fahrzeug sich außerhalb des gegebenen Bereichs
befindet (S330: NEIN), werden die Vorgänge, die dem Schritt S390
nachfolgen, unmittelbar ausgeführt.
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Nachstehend
ist der Ort des Fahrzeugs (an dem die Lichtsteuerungsvorrichtung 1 eingebaut
ist) zur Ausführung eines derartigen Schwenksteuerungsbetriebs
und die Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers beschrieben. 4 veranschaulicht
eine Situation, bei der das Fahrzeug eine Rechtsabbiegung macht.
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Zunächst
wird, wenn das Fahrzeug in den Bereich in dem Knotenpunkt gelangt,
wobei eine Erfassung des Hinweises auf das Abbiegungsverhalten zur
Durchführung einer Rechtsabbiegung auftritt (wie es durch
ein Fahrzeug 100 angegeben ist), lediglich die Lichtachse
des rechten Scheinwerfers 20b auf einen maximalen rechtsseitigen
Schwenkwinkel eingestellt. Wenn dies stattfindet, wird die Lichtachse
des linken Scheinwerfers 20a auf die Referenzposition (das
heißt vor dem Fahrzeug) in horizontaler Richtung eingestellt.
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Danach
wird, wenn das Fahrzeug sich der Mitte des Knotenpunkts annähert,
um einen Lenkwinkel entsprechend dem Abbiegungsverhalten anzunehmen
(wie das Fahrzeug 110), die Lichtachse des linken Scheinwerfers 20a ebenfalls
auf den rechtsseitigen maximalen Schwenkwinkel eingestellt. Dann, wenn
das Fahrzeug (wie es durch ein Fahrzeug 120 angegeben ist)
in den gegeben Bereich R (der durch einen schraffierten Bereich
in 4 angegeben ist) eintritt, werden beide Lichtachsen
der Scheinwerfer 20a und 20b dazu gebracht, sich
aufwärts um einen vertikalen Aufwärtswinkel (von
beispielsweise 0,5 Grad) zu ändern.
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Wenn
das Fahrzeug beginnt, den Lenkwinkel zurückzuführen
(wie ein Fahrzeug 130), wird die linke Achse des linken
Scheinwerfers 20a zu der Referenzposition in der horizontalen
Richtung zurückgeführt. Wenn das Fahrzeug mit
einem Lenkwinkel gelenkt wird, das von dem Abbiegungsverhalten abweicht
(wie es mit einem Fahrzeug 140 erzielt wird), wird die
Lichtachse des rechten Scheinwerfers 20b zu der Referenzposition
in der horizontalen Richtung zurückgeführt. Wenn
dies stattfindet, wird die Ausrichtung der Lichtachse in der vertikalen
Richtung zu einem Wert zurückgeführt, der von
der normalen Schwenksteuerung abhängt.
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Betrieb und Vorteil gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 mit dem vorstehend beschriebenen
Aufbau führt der Berechnungsabschnitt 10 die Schwenksteuerung
durch, um ein Erfassungsergebnis bezüglich des sich dem Knotenpunkt
annähernden Fahrzeugs zu beschaffen. Bei Empfang eines
Hinweises auf ein Abbiegungsverhalten des Fahrzeugs erlaubt der
Berechnungsabschnitt 10, dass die Ausrichtung der Lichtachse
des Scheinwerfers, der näher an der Abbiegungsseite liegt,
in die Abbiegungsrichtung verlagert wird. Während einer
Phase, in der die Ausrichtung der Lichtachse des Scheinwerfers,
der sich näher an der Abbiegungsseite befindet, in die
Abbiegungsrichtung verlagert wird, ermöglicht, wenn das Fahrzeug
einen Lenkwinkel entsprechend dem Abbiegungsverhalten annimmt, der
Berechnungsabschnitt 10, dass die Ausrichtung der nicht-abbiegungsseitigen
Lichtachse zu der Abbiegungsseitenrichtung verlagert wird.
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Mit
der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 gemäß der
vorliegenden Erfindung wird bewirkt, dass die abbiegungsseitige
Scheinwerferachse einen Frontbereich des Fahrzeugs in einer Richtung
mit Licht beleuchtet, von der vorhergesagt wird, dass in diese eine
Abbiegung gemacht wird, bevor das Fahrzeug die Abbiegung an dem
Knotenpunkt durchführt. Dies ermöglicht dem Fahrer
des Fahrzeugs, dass Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines
Fußgängers oder der Gleichen, der den Knotenpunkt überquert, leicht
zu erkennen, bevor ein Versuch zur Durchführung der Abbiegung
gemacht wird.
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Dabei
wird bewirkt, dass der nicht-abbiegungsseitige Scheinwerfer erst
nach dem Beginn des Abbiegungsverhaltens den Bereich mit Licht beleuchtet,
der in der Abbiegungsrichtung ausgerichtet ist. Das heißt,
der nicht-abbiegungsseitige Scheinwerfer beleuchtet einen Bereich
vor dem Fahrzeug mit Licht, der stets in einer Fahrtrichtung des
Fahrzeugs in Abhängigkeit von dem Lenkwinkel ausgerichtet
ist.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 mit einem derartigen Aufbau
beleuchtet der nicht-abbiegungsseitige Scheinwerfer den Bereich
vor dem Fahrzeug in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs mit Licht, selbst
wenn der maximale Wert des Schwenkwinkels auf einen sich erhöhenden
Wert eingestellt ist. Dies ermöglicht dem Fahrzeug, eine
hervorragende Sichtbarkeit auf einen Bereich vor dem Fahrzeug beizubehalten,
bevor das Abbiegungsverhalten begonnen wird.
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In
einem Umstand, in dem beide Scheinwerfer 20a und 20b auf
den maximalen abbiegungsseitigen Winkel eingestellt sind und erfasst
wird, dass der Lenkwinkel bei dem Fahrzeug sich in einer Richtung gegenüberliegend
zu der Abbiegungsrichtung verlagert wird, erlaubt der Berechnungsabschnitt 10,
dass die Ausrichtung der nicht-abbiegungsseitigen Scheinwerferachse
auf die vorab eingestellte Referenzposition in die zu der Abbiegungsrichtung
gegenüberliegenden Seite verlagert wird.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 mit einem derartigen Aufbau
wird dementsprechend, wenn eine Änderung des Lenkwinkels
des Fahrzeugs auf einen Bereich in einer Richtung beginnt, die entgegengesetzt
zu der Abbiegungsrichtung ist, die Ausrichtung der nicht-abbiegungsseitigen
Scheinwerferachse von dem maximalen abbiegungsseitigen Winkel zu
einem Bereich auf einer der Abbiegungsseite entgegengesetzte Seite
zurückgeführt. Dies ermöglicht dem nicht-abbiegungsseitigen
Scheinwerfer, den Bereich in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs selbst
während dessen Bewegung bei Rückführung des
Lenkwinkels mit Licht zu beleuchten. Dies ermöglicht dem
Fahrzeug, in vorteilhafter Weise eine erhöhte Sichtbarkeit
auf den Bereich vor dem Fahrzeug beizubehalten, selbst wenn der
Lenkwinkel zurückgeführt wird.
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Wenn
weiterhin die Ausrichtung der nicht-abbiegungsseitigen Scheinwerferachse
von dem maximalen abbiegungsseitigen Winkel zu dem Bereich auf der
Seite entgegengesetzt zu der Abbiegungsrichtung zurückgeführt
wird und danach der Lenkwinkel einen Winkel erreicht, der von demjenigen
abweicht, der das Abbiegungsverhalten wiedergibt, wird die Ausrichtung
der nicht-abbiegungsseitigen Scheinwerferachse auf die vorbestimmte
Referenzposition auf der Seite entgegengesetzt zu der Abbiegungsseite
verlagert.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 mit einem derartigen Aufbau
können dementsprechend bei Beendigung des Abbiegungsverhaltens
bzw. Abbiegungsvorgangs die Ausrichtungen der Lichtachsen der Scheinwerfer 20a und 20b zuverlässig
zu der Referenzposition zurückgeführt werden.
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Unter
der Annahme, dass der Knotenpunkt, in den das Fahrzeug eintritt,
eine Kreuzung aufweist und der Knotenpunkt vier Segmentbereiche
aufweist, sind die vier Segmentbereiche mit zwei Graden unterteilt,
die die Mitten der zwei Straßen jeweils verbinden, und
mit dem Knotenpunkt entgegengesetzt zueinander verbunden. In einer
derartigen Situation erfasst, wenn das Fahrzeug in den rechten vorderen Bereich
unter den vier Segmentbereichen des Knotenpunkts eintritt, die Navigationseinheit 14 das
Auftreten des Eintritts des Fahrzeugs in den rechten vorderen Bereich.
Bei Empfang eines Erfassungsergebnisses eines derartigen Auftretens
ermöglicht der Berechnungsabschnitt 10, dass die
Ausrichtungen der Lichtachsen der Scheinwerfer 20a und 20b aufwärts bewegt
werden.
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Bei
der Lichtsteuerungsvorrichtung 1 mit einem derartigen Aufbau
werden dementsprechend während der Fahrt des Fahrzeugs
bei der Bewegung zur Ausführung einer Rechtsabbiegung,
wenn das Fahrzeug in den rechten vorderen Bereich eintritt, die Ausrichtungen
der Lichtachsen der Scheinwerfer aufwärts bewegt. Dies
ermöglicht, dass die Scheinwerfer zuverlässig
einen Fußgänger oder ein Fahrrad mit Licht beleuchten,
der bzw. das den Knotenpunkt blockiert. Außerdem nimmt,
wenn das Fahrzeug in dem rechten vorderen Bereich eintritt, der
Lenkwinkel des Fahrzeugs den Winkel entsprechend dem Abbiegungsverhalten
ein, und es wird vorhergesagt, dass die Ausrichtungen der Lichtachsen beider
Scheinwerfer 20a und 20b zu dem maximalen abbiegungsseitigen
Winkel bewegt werden. Somit ist es selbst bei einem Versuch zur
Aufwärtsbewegung der Ausrichtungen der Lichtachsen unwahrscheinlich,
dass ein entgegenkommendes Fahrzeugs geblendet wird.
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Andere modifizierte Formen
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt und kann in verschiedenen
nachstehend beschriebenen Modifikationen implementiert werden.
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Gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel kann, obwohl die Scheinwerfer 20a und 20b derart
angeordnet sind, dass sie die Steuerungseinrichtungen 21a und 21b jeweils
aufweisen, der Berechnungsabschnitt 10 eine Anordnung annehmen, bei
der die Funktionen der Steuerungseinrichtungen 21a und 21b enthalten
sind, bei der Berechnungsabschnitt 10 und die Scheinwerfer 20a und 20b direkt miteinander über
Signalleitungen verbunden sind. Mit einem derartigen Aufbau können
beide Steuerungseinrichtungen 21a und 21b entfallen.
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Gemäß dem
vorstehend beschriebenen vorliegenden Ausführungsbeispiel
kann von dem linken und rechten Scheinwerfer 20a und 20b ein
Scheinwerfer, der eine Lichtachse aufweist, dessen Ausrichtung nicht
auf den maximalen abbiegungsseitigen Winkel eingestellt ist, eingerichtet
sein, die Bewegung der Ausrichtung der Lichtachse nach oben zu blockieren.
In diesem Fall wird es möglich, zuverlässig zu
verhindern, dass das Fahrzeug ein entgegenkommendes Fahrzeug blendet.
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Weiterhin
kann, obwohl der Vorgang in Schritt S310 (ähnlich zu dem
Vorgang in Schritt S340) gemäß dem vorliegendem Ausführungsbeispiel
eingerichtet ist, um die Lichtachse des Scheinwerfers auf die Frontposition
(bei einer festen Referenzposition) zurückzuführen,
die Lichtachse des Scheinwerfers auf eine von der Fahrzeuggeschwindigkeit
und dem Lenkwinkel abhängigen Position (von der Fahrzeuggeschwindigkeit
und dem Lenkwinkel abhängende Referenzposition) zurückgeführt werden.
In diesem Fall können anstelle der Ausführung
von Schritt S310 die Schritte S190 und S200 an lediglich der Lichtachse
des Scheinwerfers ausgeführt werden, die zu der Referenzposition
zurückzuführen ist.
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Obwohl
das vorliegende Ausführungsbeispiel eingerichtet ist, die
Ausrichtung der Lichtachse auf einen Winkel einzustellen, der aufwärts
gerichtet ist, wenn das Fahrzeug in den rechten vorderen Bereich
eintritt, kann über entweder die Navigationseinheit 14,
die Straße-zu-Fahrzeug-Kommunikationseinheit 15 und
die (nicht gezeigte) Frontkamera zur Aufnahme eines Bildes eines
vorwärts gerichteten Teils der Straße erfasst
werden, dass das Fahrzeug in den gegebenen Bereich innerhalb des
Knotenpunkts bei Durchführung einer Abbiegung an dem Knotenpunkt
eintritt, in dem die Ausrichtung der Lichtachse auf den aufwärts
gerichteten Winkel eingestellt wird.
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Obwohl
die spezifischen Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung ausführlich beschrieben worden sind, ist es für
den Fachmann klar, dass verschiedene Modifikationen und Alternativen zu
diesen Details im Licht der Gesamtlehre der Offenbarung entwickelt
werden können. Dementsprechend sind die besonderen offenbarten
Anordnungen als veranschaulichend zu verstehen und nicht als den
Umfang der vorliegenden Erfindung einschränkend zu verstehen,
die in den beigefügten Patentansprüchen definiert
ist.
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Eine
Lichtsteuerungsvorrichtung ist bereitgestellt, bei der ein Betrieb
ausgeführt wird, um ein Erfassungsergebnis zu beschaffen,
das wiedergibt, dass ein Fahrzeug sich einem Knotenpunkt nähert (S140:
JA), und ein Betrieb ausgeführt wird, um zu ermöglichen,
dass die Ausrichtung der Lichtachse des auf einer Abbiegungsseite
orientierten Scheinwerfers in die Abbiegungsrichtung bewirkt wird (S230).
Dann wird während einer Phase, in der die Ausrichtung der
Lichtachse des auf der Abbiegungsseite orientierten Scheinwerfers
auf die Abbiegungsseite bewegt wird, wenn ein Lenkwinkel einen Wert äquivalent
zu dem Abbiegungsverhalten annimmt (S270: JA), die Ausrichtung des
Scheinwerfers, der auf einer der Abbiegungsseite gegenüberliegenden Seite
angeordnet ist, zu der Abbiegungsseite hin bewegt wird (S280). Dies
ermöglicht, dass die Ausrichtung der Lichtachse der Scheinwerfer
derart platziert werden können, dass ermöglicht
wird, dass das Fahrzeug eine hervorragende Sichtbarkeit auf einen
Bereich vor dem Fahrzeug aufweist, bevor das Abbiegungsverhalten
begonnen wird.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2008-78683 [0001]
- - JP 7-186819 [0003]