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DE102009001566A1 - Hochdruckpumpe - Google Patents

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DE102009001566A1
DE102009001566A1 DE200910001566 DE102009001566A DE102009001566A1 DE 102009001566 A1 DE102009001566 A1 DE 102009001566A1 DE 200910001566 DE200910001566 DE 200910001566 DE 102009001566 A DE102009001566 A DE 102009001566A DE 102009001566 A1 DE102009001566 A1 DE 102009001566A1
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Germany
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pump
cylinder head
high pressure
head element
pressure pump
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DE200910001566
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Markus Koch
Hrvoje Lalic
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/02Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type
    • F02M59/10Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type characterised by the piston-drive
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02M59/44Details, components parts, or accessories not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M59/02 - F02M59/42; Pumps having transducers, e.g. to measure displacement of pump rack or piston
    • F02M59/442Details, components parts, or accessories not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M59/02 - F02M59/42; Pumps having transducers, e.g. to measure displacement of pump rack or piston means preventing fuel leakage around pump plunger, e.g. fluid barriers

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hochdruckpumpe (1) für eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung einer Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Common-Rail-Einspritzsystem, mit einem Pumpengehäuse (2), welches zumindest teilweise als Zylinderkopfelement (31) ausgebildet ist, in welchem zumindest ein Pumpenelement (8) angeordnet ist, welches einen Pumpenkolben (9) aufweist, wobei an einem Umfangsabschnitt des Pumpenkolbens (9) ein Membranbalg (38) an einem ersten Ende (41) dicht an den Pumpenkolben (9) angefügt ist und an einem zweiten Ende (39) dicht an einen Abschnitt des Zylinderkopfelements (31) angefügt ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hochdruckpumpe für eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung einer Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Common-Rail-Einspritzsystem, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Stand der Technik
  • Im Stand der Technik sind ölgeschmierte Hochdruckpumpen für Common-Rail-Systeme von Nutzkraftfahrzeugen bekannt, die mit der im Pumpenbetrieb entstehenden Hochdruckleckage das Motoröl mit Kraftstoff verdünnen. Jedoch wird es hinsichtlich der Einhaltung zukünftiger Abgasnormen notwendig, eine Motorölverdünnung mit Kraftstoff zu vermeiden.
  • Weiterhin sind im Stand der Technik kraftstoffgeschmierte Hochdruckpumpen für Common-Rail-Systeme bekannt. Da diese Hochdruckpumpen für Common-Rail-Systeme mit Drücken bis zu oberhalb von 2000 bar arbeiten, sind die mechanischen Kräfte im Inneren dieser Hochdruckpumpen und daher die Belastungen der einzelnen Komponenten extrem hoch. Vor allem die tribologische Triebwerksbelastung ist aufgrund der schlechten Schmierfähigkeit des Kraftstoffs, insbesondere des Dieselkraftstoffs, dessen Schmierfähigkeit bei den immer höher werdenden Kraftstofftemperaturen abnimmt, gegenüber einer Schmierung mit Motoröl höher.
  • Um eine übermäßige Belastung des Triebwerks durch eine beim Pumpenbetrieb einer kraftstoffgeschmierten Hochdruckpumpe entstehende Kraftstoffleckage zu vermeiden, ist es daher notwendig, die Kraftstoffleckage möglichst vollständig abzufangen und diese in den Saugbereich der Pumpe zurückzuführen.
  • In SU 1724925 A1 ist ein hermetisch abgedichtete Verdrängerpumpe beschrieben. Innerhalb eines Arbeitsraums eines Zylinders ist ein Pumpenkolben mit einer Pumpenkolbenstange angeordnet, welcher an einen auf-und-ab-bewegenden Antrieb gekoppelt ist. Der Pumpenkolben ist mit einem Saugventil versehen. Dichtelemente sind zwischen der Pumpenkolbenstange und dem Zylinder angeordnet, um eine intermediäre Kammer zu bilden, welche mit unter Druck stehendem Fluid gefüllt ist. Wenn die Dichtelemente jedoch beschädigt werden und der Druck in dem Arbeitsraum abfällt, wird die Pumpe sofort abgeschaltet.
  • Daher ist es notwendig, eine Abdichtung für eine Hochdruckpumpe zu schaffen, welche einen zuverlässigen Betrieb ermöglicht und durch welche das Triebwerk zuverlässig vor austretender Kraftstoffleckage geschützt wird.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Vorteile der Erfindung
  • Erfindungsgemäß wird eine Hochdruckpumpe für eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung einer Brennkraftmaschine vorgesehen, insbesondere für ein Common-Rail-Einspritzsystem, mit einem Pumpengehäuse, welches zumindest teilweise als Zylinderkopfelement ausgebildet ist, in welchem zumindest ein Pumpenelement angeordnet ist, welches einen Pumpenkolben aufweist. An einem Umfangsabschnitt des Pumpenkolbens ist ein Membranbalg mit einem ersten Ende dicht, insbesondere mediendicht, an den Pumpenkolben angefügt, und an einem zweiten Ende ist der Membranbalg dicht, insbesondere mediendicht, an einen Abschnitt des Zylinderkopfelements gefügt. Durch die erfindungsgemäße Konfiguration der Hochdruckpumpe wird die Kraftstoffleckagemenge komplett abgefangen und ist in den Saugbereich der Pumpe rückführbar. Dabei wird die zur Pumpenkolbenschmierung erforderliche Leckagemenge nicht beeinflusst. Eine Motorölverdünnung mit Kraftstoff kann dadurch vermieden werden, was zur Einhaltung zukünftiger Abgasnormen zwingend erforderlich ist. Andererseits wird auch die Triebwerksbelastung reduziert.
  • Die erfindungsgemäße Konfiguration ist einerseits für Common-Rail-Pumpen für Nutzkraftfahrzeuge geeignet, bietet aber auch gleichzeitig eine Möglichkeit zur Realisierung einer kostengünstigen Steckpumpe für Personenkraftwagen.
  • Vorzugsweise ist das erste Ende des Membranbalgs an den Pumpenkolben geklebt, geschweißt, geklipst oder geschraubt. Dies schafft auf einfache Art und Weise eine zuverlässige mediendichte Verbindung zwischen dem Pumpenkolben und dem ersten Ende des Membranbalgs.
  • Darüber hinaus ist es bevorzugt, wenn das zweite Ende des Membranbalgs an den Abschnitt des Zylinderkopfelements geklebt, geschweißt, geklipst oder geschraubt ist. Dies schafft eine zuverlässige mediendichte Verbindung zwischen dem zweiten Ende des Membranbalgs und dem Abschnitt des Zylinderkopfelements.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Zylinderkopfelement eine Leckagerücklaufbohrung auf. Mittels der Leckagerücklaufbohrung kann die aufgefangene Kraftstoffleckagemenge auf einfache Art und Weise zu dem Saugraum der Hochdruckpumpe zurückgeführt werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform mündet die Leckagerücklaufbohrung an einem ersten Ende in einen Pumpenarbeitsraum, insbesondere in einen Saugraum der Hochdruckpumpe.
  • Besonders bevorzugt ist es, wenn der Membranbalg im Wesentlichen an einem Endabschnitt des Pumpenkolbens vorgesehen ist, welcher an einem Stützelement anliegt.
  • Gemäß noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Membranbalg einen elastischen Abschnitt, auf, wobei an einem ersten Ende des elastischen Abschnitts ein umlaufender zylindrischer Abschnitt vorgesehen ist, mit welchem der Membranbalg an den Abschnitt des Zylinderkopfelements gefügt ist.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform ist an einem zweiten Ende des elastischen Abschnitts ein umlaufender Flansch vorgesehen, welcher an den Umfangsabschnitt des Pumpenkolbens angefügt ist.
  • Vorzugsweise ist zwischen dem umlaufenden zylindrischen Abschnitt an dem ersten Ende des elastischen Abschnitts des Membranbalgs und dem Zylinderkopf ein Raum ausgebildet.
  • Weiterhin mündet gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform die Leckagerücklaufbohrung an einem zweiten Ende in den Raum.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Im Nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
  • 1 einen Schnitt durch eine Hochdruckpumpe gemäß dem Stand der Technik; und
  • 2 einen Schnitt durch eine Hochdruckpumpe gemäß einer Ausführungsform.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • In 1 ist ein Schnitt durch eine Hochdruckpumpe 1 für eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung einer Brennkraftmaschine dargestellt, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist. Die Hochdruckpumpe 1 weist ein mehrteiliges Pumpengehäuse 2 auf, in welchem eine durch die Brennkraftmaschine rotierend angetriebene Antriebswelle 3 angeordnet ist. Die Antriebswelle 3 ist beispielsweise über zwei in Richtung der Drehachse 4 der Antriebswelle 3 voneinander beabstandeten Lagerstellen drehbar gelagert. Die Lagerstellen können in verschiedenen Teilen des Pumpengehäuses 2 angeordnet sein, beispielsweise kann eine erste Lagerstelle in einem Grundkörper 5 des Pumpengehäuses 2 und eine zweite La gerstelle in einem mit dem Grundkörper 5 verbundenen Flanschteil 6 angeordnet sein.
  • In einem zwischen den Lagerstellen liegenden Bereich weist die Antriebswelle 3 einen Nocken 7 oder einen exzentrisch zu ihrer Drehachse 4 ausgebildeten Abschnitt auf, wobei der Nocken 7 auch als Mehrfachnocken ausgebildet sein kann. Die Hochdruckpumpe 1 weist wenigstens ein oder mehrere im Gehäuse 2 angeordnete Pumpenelemente 8 mit jeweils einem Pumpenkolben 9 auf, der durch den Nocken 7 der Antriebswelle 3 in einer Hubbewegung in zumindest annähernd radialer Richtung zur Drehachse 4 der Antriebswelle 3 angetrieben wird. Im Bereich eines jeden Pumpenelements 8 ist ein mit dem Grundkörper 5 verbundenes Pumpengehäuseteil 10 vorgesehen, das als Zylinderkopf ausgebildet ist. Das Pumpengehäuseteil 10 weist einen an einer Außenseite des Grundkörpers 5 anliegenden Flansch 11 und einen durch eine Öffnung im Grundkörper 5 zur Antriebswelle 3 hin durchragenden, zumindest annähernd zylinderförmigen Ansatz 12 mit gegenüber dem Flansch 11 kleinerem Durchmesser auf. Der Pumpenkolben 9 ist in einer im Ansatz 12 ausgebildeten Zylinderbohrung 13 im Pumpengehäuseteil 10 dicht verschiebbar geführt und begrenzt mit seiner der Antriebswelle 3 abgewandten Stirnseite in der Zylinderbohrung 13 einen Pumpenarbeitsraum 14. Die Zylinderbohrung 13 kann sich bis in den Flansch 11 hinein erstrecken, in dem dann der Pumpenarbeitsraum 14 angeordnet ist. Der Pumpenarbeitsraum 14 weist über einen im Pumpengehäuse 2 verlaufenden Kraftstoffzulaufkanal 15 eine Verbindung mit einem Kraftstoffzulauf, beispielsweise einer Förderpumpe, auf. An der Mündung des Kraftstoffzulaufkanals 15 in den Pumpenarbeitsraum 14 ist ein in den Pumpenarbeitsraum 14 öffnendes Einlassventil 16 angeordnet. Der Pumpenarbeitsraum 14 weist außerdem über einen im Pumpengehäuse 2 verlaufenden Kraftstoffablaufkanal 17 eine Verbindung mit einem Auslass auf, der beispielsweise mit einem Hochdruckspeicher 18 verbunden ist. Mit dem Hochdruckspeicher 18 sind ein oder mehrere an Zylindern der Brennkraftmaschine angeordnete Injektoren 19 verbunden, durch die Kraftstoff in die Zylinder der Brennkraftmaschine eingespritzt wird. An der Mündung des Kraftstoffablaufkanals 17 in den Pumpenarbeitsraum 14 ist ein aus dem Pumpenarbeitsraum 14 öffnendes Auslassventil 20 angeordnet.
  • Beim Saughub des Pumpenkolbens 9, bei dem sich dieser radial nach innen bewegt, wird der Pumpenarbeitsraum 14 durch den Kraftstoffzulaufkanal 15 bei ge öffnetem Einlassventil 16 mit Kraftstoff befüllt, wobei das Auslassventil 20 geschlossen ist. Beim Förderhub des Pumpenkolbens 9, bei dem sich dieser radial nach außen bewegt, wird durch den Pumpenkolben 9 Kraftstoff unter Hochdruck durch den Kraftstoffablaufkanal 17 bei geöffnetem Auslassventil 20 zum Hochdruckspeicher 18 gefördert, wobei das Einlassventil 16 geschlossen ist.
  • Zwischen dem Pumpenkolben 9 und dem Nocken 7 der Antriebswelle 3 ist ein Stößel 21 angeordnet, über den sich der Pumpenkolben 9 zumindest mittelbar am Nocken 7 der Antriebswelle 3 abstützt. Der Stößel 21 ist hohlzylinderförmig mit rundem Außenquerschnitt ausgebildet und ist in einer Bohrung 22 des Grundkörpers 5 des Pumpengehäuses 2 in Richtung der Längsachse 23 des Pumpenkolbens 20 verschiebbar geführt. Die Längsachse des Stößels 21 ist somit zumindest im Wesentlichen identisch mit der Längsachse 23 des Pumpenkolbens 9. Im Stößel 21 ist in dessen der Antriebswelle 3 zugewandtem Endbereich ein Stützelement 24 eingesetzt, in dem eine Rolle 25 drehbar gelagert ist, die auf dem Nocken 7 der Antriebswelle 3 abrollt. Die Drehachse 26 der Rolle 25 ist zumindest annähernd parallel zur Drehachse 4 der Antriebswelle 3. Das Stützelement 24 weist auf seiner der Antriebswelle 3 zugewandten Seite eine Vertiefung 27 auf, in der die Rolle 25 drehbar gelagert ist. Das Stützelement 24 und der Stößel 21 können auch einstückig ausgebildet sein.
  • Am Stößel 21 oder am Pumpenkolben 9 greift eine vorgespannte Feder 28, welche als Rückstellfeder ausgebildet ist, an, die sich am Pumpengehäuseteil 10 abstützt. Durch die Feder 28 werden der Pumpenkolben 9 und der Stößel 21 zum Nocken 7 der Antriebswelle 3 hin beaufschlagt, so dass die Anlage der Rolle 25 am Nocken 7 auch beim zur Antriebswelle 3 hin gerichteten Saughub des Pumpenkolbens 9 und auch bei hoher Drehzahl der Antriebswelle 3 sichergestellt ist. Der Pumpenkolben 9 kann mit dem Stößel 21 gekoppelt sein, zumindest in Richtung von dessen Längsachse 23. Alternativ kann der Pumpenkolben 9 auch nicht mit dem Stößel 21 verbunden sein, wobei dann durch die Rückstellfeder 28 die Anlage des Pumpenkolbens 9 am Stößel 21 sichergestellt wird. Es kann vorgesehen sein, dass die Rückstellfeder 28 beispielsweise über einen Federteller 29 an einem im Durchmesser vergrößerten Kolbenfuß des Pumpenkolbens 9 angreift, der dadurch in Anlage an einem am Stößel 21 von dessen Mantel nach innen ragenden Flansch gehalten wird, der wiederum in Anlage am Stützelement 24 gehalten wird, so dass der gesamte Verbund aus Pumpenkolben 9, Stößel 21 und Stützelement 24 mit Rolle 25 zum Nocken 7 der Antriebswelle 3 hin beaufschlagt ist.
  • In Richtung der Drehachse 26 ist seitlich neben der Rolle 25 für diese eine Abstützung 30 angeordnet, durch die verhindert wird, dass sich die Rolle 25 in Richtung ihrer Drehachse 26 aus dem Stützelement 24 heraus bewegt. Die Rolle 25 kann an ihren der Abstützung 30 zugewandten Seitenflächen konvex gewölbt ausgebildet sein, beispielsweise zumindest annähernd kugelförmig gewölbt. Die den Seitenflächen der Rolle 25 zugewandte Fläche der Abstützung 30 kann zumindest annähernd eben oder gewölbt ausgebildet sein. Die Abstützung 30 kann als ein die Rolle 25 umgebender Ring ausgebildet sein oder nur seitlich neben den Seitenflächen der Rolle 25 angeordnet sein.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch eine Hochdruckpumpe 1 gemäß einer Ausführungsform. Die Hochdruckpumpe 1 ist im Wesentlichen aufgebaut, wie die Hochdruckpumpe 1, welche im Zusammenhang mit 1 beschrieben wurde, und arbeitet daher auch im Wesentlichen wie diese. Eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise wird daher weggelassen. Die Grundelemente der Hochdruckpumpe 1 werden jedoch nochmals im Zusammenhang mit der Ausführungsform beschrieben werden.
  • Die Hochdruckpumpe 1 weist ebenfalls ein mehrteiliges Pumpengehäuse 2 auf, wovon ein Pumpengehäuseteil 10 als Zylinderkopfelement 31 ausgebildet ist. In dem Pumpengehäuse 2 bzw. in dem als Zylinderkopfelement 31 ausgebildeten Pumpengehäuseteil 10 sind ein Einlassventil 16 in Form eines Saugventils 32 und ein Auslassventil 20 in Form eines Rückschlagventils 33 vorgesehen, durch welche ein Kraftstoffstrom durch die Hochdruckpumpe 1 auf die oben bereits beschriebene Art und Weise hindurch geleitet wird. In dem Zylinderkopfelement 31 ist ein Pumpenarbeitsraum 14 ausgebildet, in welchem ebenfalls ein Pumpenkolben 9 vorgesehen ist. Der Pumpenkolben 9 liegt mit seinem unteren Endabschnitt an einem Stützelement 24 an, welches wie das Stützelement 24 gemäß 1 auf einer Rolle 25 gelagert ist. In einem durch den Grundkörper 5 des Pumpengehäuses 2 gebildeten Raum 34 sind das Zylinderkopfelement 31 mit dem Pumpenkolben 9 und eine einen zylindrischen Abschnitt 35 des Zylinderkopfelements 31 umgebene Feder 28 aufgenommen. Die Feder 28 liegt mit ei nem ersten Ende 36 dem Federteller 29 und mit einem zweiten Ende an dem Zylinderkopfelement 31 an.
  • Im Gegensatz zu der im Stand der Technik bekannten Hochdruckpumpe 1 ist die Hochdruckpumpe 1 gemäß einer Ausführungsform jedoch mit einem Kraftstoffleckageschutz versehen.
  • Der Kraftstoffleckageschutz besteht dabei im Wesentlichen aus einer Abdichtung des Pumpenarbeitsraums 14 mittels eines Membranbalgs 38 bzw. eines Wellenbalgs. Der Membranbalg 38 ist mit einem ersten Ende 41 über eine Schweißnaht 42 mediendicht an einen Umfangsabschnitt des Pumpenkolbens 9 angefügt. Mit einem zweiten Ende 39 ist der Membranbalg 38 mediendicht über eine Schweißnaht 40 an das Zylinderkopfelement 31 angeschweißt. Das Zylinderkopfelement 31 ist darüber hinaus mit einer Leckagerücklaufbohrung 43 versehen, welche sich von einem zwischen dem zweiten Ende 39 des Membranbalgs 38 und dem Zylinderkopfelement 31 ausgebildeten Raum 44 parallel zu einer Längsachse L des Pumpenkolbens 9 bis zu einem Abschnitt des Pumpenarbeitsraums 14 erstreckt, in welchem das Einlassventil 16 angeordnet ist. Hier mündet die Leckagerücklaufbohrung 43 in den Pumpenarbeitsraum 14. Über diese Leckagerücklaufbohrung 43 kann eine Kraftstoffleckagemenge, welche aufgrund der Abdichtung durch den Membranbalg 38 aufgefangen wird, zu dem Pumpenarbeitsraum 14 bzw. dem Saugraum der Hochdruckpumpe 1 zurückgeführt werden.
  • Die ebenfalls in 2 dargestellte Detailansicht des Membranbalgs 38 zeigt, dass der Membranbalg 38 einen elastischen Abschnitt 45 aufweist, wobei an einem ersten Ende 46 des elastischen Abschnitts 45 ein umlaufender zylindrischer Abschnitt 47 vorgesehen ist, über welchem der Membranbalg 38 an das Zylinderkopfelement 31 angefügt ist.
  • An einem zweiten Ende 48 des elastischen Abschnitts 45 ist ein umlaufender Flansch 49 vorgesehen, welcher an den Umfangsabschnitt des Pumpenkolbens 9 angefügt ist.
  • Insgesamt betrachtet wird mit der erfindungsgemäßen Hochdruckpumpe 1 eine kostengünstige Möglichkeit geschaffen, eine Kraftstoffleckagemenge abzufangen und in den Saugbereich der Hochdruckpumpe zurückzuführen, was die Lebens dauer der Hochdruckpumpe verlängert und eine Motorölverdünnung mit Kraftstoff zuverlässig vermeidet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - SU 1724925 A1 [0005]

Claims (10)

  1. Hochdruckpumpe (1) für ein Kraftstoffeinspritzeinrichtung einer Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Common-Rail-Einspritzsystem, mit einem Pumpengehäuse (2), welches zumindest teilweise als Zylinderkopfelement (31) ausgebildet ist, in welchem zumindest ein Pumpenelement (8) angeordnet ist, welches einen Pumpenkolben (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Umfangsabschnitt des Pumpenkolbens (9) ein Membranbalg (38) an einem ersten Ende (41) dicht an den Pumpenkolben (9) angefügt ist, und an einem zweiten Ende (39) dicht an einen Abschnitts des Zylinderkopfelements (31) angefügt ist.
  2. Hochdruckpumpe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende (41) des Membranbalgs (38) an den Pumpenkolben (9) geklebt, geschweißt, geklipst oder geschraubt ist.
  3. Hochdruckpumpe (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (39) des Membranbalgs (38) an den Abschnitt des Zylinderkopfelements (31) geklebt, geschweißt, geklipst oder geschraubt ist.
  4. Hochdruckpumpe (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylinderkopfelement (31) eine Leckagerücklaufbohrung (43) aufweist.
  5. Hochdruckpumpe (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leckagerücklaufbohrung (43) an einem ersten Ende in einen Pumpenar beitsraum (14), insbesondere in einen Saugraum der Hochdruckpumpe (1) mündet.
  6. Hochdruckpumpe (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Membranbalg (38) im Wesentlichen an einem Endabschnitt des Pumpenkolbens (9) vorgesehen ist, welcher an einem Stützelement (24) anliegt.
  7. Hochdruckpumpe (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Membranbalg (38) einen elastischen Abschnitt (45) aufweist, wobei an einem ersten Ende (46) des elastischen Abschnitts (45) ein umlaufender zylindrischer Abschnitt (47) vorgesehen ist, mit welchem der Membranbalg (38) an das Zylinderkopfelement (31) angefügt ist.
  8. Hochdruckpumpe (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einem zweiten Ende (48) des elastischen Abschnitts (45) ein umlaufender Flansch (49) vorgesehen ist, welcher an den Umfangsabschnitt des Pumpenkolbens (9) angefügt ist.
  9. Hochdruckpumpe (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem umlaufenden zylindrischen Abschnitt (47) an dem ersten Ende (46) des elastischen Abschnitts (45) des Membranbalgs (38) und dem Zylinderkopfelement (31) ein Raum (44) ausgebildet ist.
  10. Hochdruckpumpe (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leckagerücklaufbohrung (43) an einem zweiten Ende in den Raum (44) mündet.
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