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DE102009001559A1 - Kalklösendes Reinigungsmittel - Google Patents

Kalklösendes Reinigungsmittel Download PDF

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DE102009001559A1
DE102009001559A1 DE200910001559 DE102009001559A DE102009001559A1 DE 102009001559 A1 DE102009001559 A1 DE 102009001559A1 DE 200910001559 DE200910001559 DE 200910001559 DE 102009001559 A DE102009001559 A DE 102009001559A DE 102009001559 A1 DE102009001559 A1 DE 102009001559A1
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Germany
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sodium
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cleaning
rust
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DE200910001559
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English (en)
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Stefan Karsten
Michael Dr. Dreja
Jürgen Noglich
Ralf Bätzgen
Petra Plantikow
Brigitte Giesen
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Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Abstract

Ein Reinigungsmittel für harte Oberflächen enthält eine Kombination aus Milchsäure, Ameisensäure, Phosphorsäure und Zitronensäure sowie mindestens ein nichtionisches Tensid und kann in einem Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen sowie zur Entfernung von Kalk und/oder Rost eingesetzt werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Reinigungsmittel für harte Oberflächen, das eine Kombination aus Milchsäure, Ameisensäure, Phosphorsäure und Zitronensäure sowie mindestens ein nichtionisches Tensid enthält.
  • Saure Reinigungsprodukte werden seit langem zur Reinigung harter Oberflächen im Bereich Bad und Küche verwendet, da sie aufgrund ihrer Acidität ein gutes Kalklösevermögen aufweisen. Das Reinigungsergebnis hängt dabei von der eingesetzten Säuremenge und der Säurestärke ab. Daneben enthalten die Reiniger üblicherweise weitere Inhaltsstoffe wie Tenside, Lösemittel, Duft-, Farb- und Hilfsstoffe, die ebenfalls zum Reinigungsergebnis beitragen können.
  • Dabei ist es wünschenswert, dass bei gleichbleibend guter Reinigungsleistung insgesamt eine möglichst geringe Säuremenge eingesetzt wird, um einerseits die Gefahr von Hautreizungen beim Anwender und von Schäden an der behandelten Oberfläche, andererseits aber auch die Belastung der Umwelt und die Kosten möglichst gering zu halten. Daher ist auch ein pH-Wert oberhalb von 1 wünschenswert. Weiterhin ist ein möglichst vorteilhaftes Rückstandsverhalten anzustreben.
  • Es wurde nun überraschend gefunden, dass bei Verwendung der Kombination der vier Säuren Milchsäure, Ameisensäure, Phosphorsäure und Zitronensäure bei einem vergleichsweise hohen pH (> 1,7) eine sehr gute Leistung bei der Entfernung von Kalk, Rost und Seifenschmutz erzielt werden kann. Dabei werden gleichzeitig viele Oberflächen in deutlich geringerem Umfang geschädigt, zudem besteht ein geringeres Reizpotential gegenüber Anwendern, und schließlich zeigt sich auch ein vorteilhaftes Rückstandsverhalten.
  • WO 2008/068463 A1 (Reckitt Benckiser) beschreibt saure Mittel zur Reinigung harter Oberflächen, welche einen pH von 3 oder weniger aufweisen, bevorzugt einen pH von 0,2–1. Die wässrigen Mittel enthalten ein ternäres Gemisch aus Ameisensäure, Oxalsäure und Sulfaminsäure, wenigstens ein nichtionisches Fettalkoholalkoxylat-Tensid sowie ein organisches Lösungsmittel, welches mindestens einen Glycolether umfasst. Optional können noch eine oder mehrere Co-Säuren enthalten sein, bevorzugt umfasst das Mittel jedoch nur das genannte ternäre Säuregemisch. Die Mittel eignen sich zur Entfernung von Kalk, Rost und Seifenschmutz.
  • Gegenstand dieser Erfindung ist daher ein Reinigungsmittel für harte Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Kombination aus Milchsäure, Ameisensäure, Phosphorsäure und Zitronensäure sowie mindestens ein nichtionisches Tensid enthält.
  • Dieses Mittel eignet sich zur Reinigung harter Oberflächen und zur Kalkentfernung, insbesondere im Bad und in der Küche. Daneben ist es auch zur Rostentfernung geeignet. Daher ist ein weiterer Gegenstand dieser Erfindung die Verwendung des erfindungsgemäßen Mittels zur Reinigung harter Oberflächen sowie zur Entfernung von Kalk und/oder Rost.
  • Das Reinigungsmittel wird zur Anwendung auf die Oberfläche aufgetragen und mit einem Tuch, einem Schwamm, einer Bürste oder einem sonstigen Reinigungssubstrat auf der zu reinigenden Oberfläche verrieben. Anschließend lässt man das Mittel eintrocknen, oder aber die Fläche wird mit einem weiteren, mit Wasser befeuchteten Tuch, Schwamm, Bürste oder sonstigem Reinigungssubstrat abgewischt oder mit Wasser gespült und schließlich trockengerieben.
  • Noch ein weiterer Erfindungsgegenstand ist daher ein Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen sowie zur Entfernung von Kalk und/oder Rost, bei dem das Mittel auf die Oberfläche aufgetragen wird, dort verrieben wird und anschließend entweder eintrocknet oder aber mit Wasser abgewischt oder abgespült wird.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung stehen Fettsäuren bzw. Fettalkohole bzw. deren Derivate – soweit nicht anders angegeben – stellvertretend für verzweigte oder unverzweigte Carbonsäuren bzw. Alkohole bzw. deren Derivate mit vorzugsweise 6 bis 22 Kohlenstoffatomen. Erstere sind insbesondere wegen ihrer pflanzlicher Basis als auf nachwachsenden Rohstoffen basierend aus ökologischen Gründen bevorzugt, ohne jedoch die erfindungsgemäße Lehre auf sie zu beschränken. Insbesondere sind auch die beispielsweise nach der ROELENschen Oxo-Synthese erhältlichen Oxo-Alkohole bzw. deren Derivate entsprechend einsetzbar.
  • Wann immer im Folgenden Erdalkalimetalle als Gegenionen für einwertige Anionen genannt sind, so bedeutet das, dass das Erdalkalimetall natürlich nur in der halben – zum Ladungsausgleich ausreichenden – Stoffmenge wie das Anion vorliegt.
  • Stoffe, die auch als Inhaltsstoffe von kosmetischen Mitteln dienen, werden nachfolgend ggf. gemäß der International Nomenclature Cosmetic Ingredient (INCI)-Nomenklatur bezeichnet. Chemische Verbindungen tragen eine INCI-Bezeichnung in englischer Sprache, pflanzliche Inhaltsstoffe werden ausschließlich nach Linné in lateinischer Sprache aufgeführt, sogenannte Trivialnamen wie ”Wasser”, ”Honig” oder ”Meersalz” werden ebenfalls in lateinischer Sprache angegeben. Die INCI-Bezeichnungen sind dem International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook – Seventh Edition (1997) zu entnehmen, das von The Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Association (CTFA), 1101 17th Street, NW, Suite 300, Washington, DC 20036, USA, herausgegeben wird und mehr als 9.000 INCI-Bezeichnungen sowie Verweise auf mehr als 37.000 Handelsnamen und technische Bezeichnungen einschließlich der zugehörigen Distributoren aus über 31 Ländern enthält. Das International Cosmetic Ingredient Dictionary and Handbook ordnet den Inhaltsstoffen eine oder mehrere chemische Klassen (Chemical Classes), beispielsweise Polymeric Ethers, und eine oder mehrere Funktionen (Functions), beispielsweise Surfactants- Cleansing Agents, zu, die es wiederum näher erläutert und auf die nachfolgend ggf. ebenfalls Bezug genommen wird.
  • Die Angabe CAS bedeutet, dass es sich bei der nachfolgenden Zahlenfolge um eine Bezeichnung des Chemical Abstracts Service handelt.
  • Säuren
  • Das erfindungsgemäße Mittel enthält eine Kombination aus den vier Säuren Milchsäure (2-Hydroxypropionsäure), Ameisensäure (Methansäure), Phosphorsäure und Citronensäure (2-Hydroxy-1,2,3-propatricarbonsäure. Vorzugsweise ist dabei der Anteil an Ameisensäure geringer als die jeweiligen Anteile an Milchsäure und Phosphorsäure; weiterhin ist es bevorzugt, dass der Anteil an Citronensäure kleiner ist als die jeweiligen Anteile an Milchsäure, Phosphorsäure und Ameisensäure, da ein geringer Citronensäuregehalt sich vorteilhaft auf das Rückstandsverhalten auswirkt. Besonders bevorzugt enthält das erfindungsgemäße Mittel eine Mischung aus 0,2 bis 1,8 Gew.-% Citronensäure, 0,4 bis 2,8 Gew.-% Ameisensäure, 0,6 bis 4,5 Gew.-% Milchsäure und 0,8 bis 5 Gew.-% Phosphorsäure. Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Gesamtmenge an aktiver Säure nicht mehr als 8% beträgt.
  • Neben diesen vier Säuren kann das erfindungsgemäße Mittel noch weitere anorganische und/oder organische Säuren enthalten. Beispiele für einsetzbare organische Säuren sind Essigsäure, Glykolsäure, Bernsteinsäure, Adipinsäure, Äpfelsäure, Weinsäure und Gluconsäure, während als anorganische Säuren beispielsweise Salzsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure oder auch Sulfamidsäure eingesetzt werden können.
  • Nichtionisches Tensid
  • Das erfindungsgemäße Mittel enthält weiterhin ein oder mehrere nichtionische Tenside, vorzugsweise solche auf fettchemischer Basis. Üblicherweise sind nichtionische Tenside in Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 4 Gew.-% enthalten.
  • Nichtionische Tenside im Rahmen der Erfindung können Alkoxylate sein wie Polyglycolether, Fettalkoholpolyglycolether (Fettalkoholalkoxylate), Alkylphenolpolyglycolether, endgruppenverschlossene Polyglycolether, Mischether und Hydroxymischether und Fettsäurepolyglycolester. Ebenfalls verwendbar sind Ethylenoxid, Propylenoxid, Blockpolymere und Fettsäurealkanolamide und Fettsäurepolyglycolether. Eine weitere wichtige Klasse nichtionischer Tenside, die erfindungsgemäß verwendet werden kann, sind die Polyol-Tenside und hier besonders die Glykotenside, wie Alkylpolyglykoside, insbesondere Alkylpolyglucoside, und Fettsäureglucamide.
  • Bevorzugte Fettalkoholpolyglycolether sind mit Ethylenoxid (EO) und/oder Propylenoxid (PO) alkoxylierte, unverzweigte oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte C8-22-Alkohole mit einem Alkoxylierungsgrad bis zu 30, vorzugsweise ethoxylierte C10-18-Fettalkohole mit einem Ethoxylierungsgrad von weniger als 30, bevorzugt 1 bis 20, insbesondere 1 bis 12, besonders bevorzugt 1 bis 8, beispielsweise C12-14-Fettalkoholethoxylate mit 8 EO.
  • Alkylpolyglykoside sind Tenside, die durch die Reaktion von Zuckern und Alkoholen nach den einschlägigen Verfahren der präparativen organischen Chemie erhalten werden können, wobei es je nach Art der Herstellung zu einem Gemisch monoalkylierter, oligomerer oder polymerer Zucker kommt. Bevorzugte Alkylpolyglykoside sind die Alkylpolyglucoside, wobei besonders bevorzugt der Alkohol ein langkettiger Fettalkohol oder ein Gemisch langkettiger Fettalkohole mit verzweigten oder unverzweigten C8- bis C18-Alkylketten ist und der Oligomerisierungsgrad (DP) der Zucker zwischen 1 und 10, vorzugsweise 1 bis 6, insbesondere 1,1 bis 3, äußerst bevorzugt 1,1 bis 1,7, beträgt, beispielsweise C8-10-Alkyl-1.5-glucosid (DP von 1,5).
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das eingesetzte nichtionische Tensid ein Tensid auf fettchemischer Basis, besonders bevorzugt ein Alkylpolyglycosid, vorzugsweise Decylglycosid.
  • Weitere Inhaltsstoffe
  • Daneben kann das erfindungsgemäße Mittel weitere übliche Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln enthalten, beispielsweise Co-Tenside, Desinfektionsmittel, pH-Stellmittel, Farbstoffe, Duftstoffe, Puffer, Viskositätsregulatoren, Korrosionsinhibitoren, Komplexbildner, organische und anorganische Salze, optische Aufheller, Bleichmittel, Enzyme, Antioxidantien, Opacifier, Hydrotrope, Abrasiva, Konservierungsmittel, Oxidationsmittel oder Insektizide.
  • Co-Tenside
  • Das erfindungsgemäße Mittel kann weitere Tenside enthalten, wobei es sich um anionische, amphotere und/oder kationische Tenside handeln kann.
  • Anionische Tenside gemäß der Erfindung können aliphatische Sulfate wie Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersulfate, Dialkylethersulfate, Monoglyceridsulfate und aliphatische Sulfonate wie Alkansulfonate, Olefinsulfonate, Ethersulfonate, n-Alkylethersulfonate, Estersulfonate und Ligninsulfonate sein. Ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendbar sind Alkylbenzolsulfonate, Fettsäurecyanamide, Sulfosuccinate (Sulfobernsteinsäureester), Sulfosuccinamate, Sulfosuccinamide, Fettsäureisethionate, Acylaminoalkansulfonate (Fettsäuretauride), Fettsäuresarcosinate, Ethercarbonsäuren und Alkyl(ether)phosphate sowie α-Sulfofettsäuresalze, Acylglutamate, Monoglyceriddisulfate und Alkylether des Glycerindisulfats.
  • Bevorzugt im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind die Fettalkoholsulfate und/oder Fettalkoholethersulfate, insbesondere die Fettalkoholsulfate. Fettalkoholsulfate sind Produkte von Sulfatierreaktionen an entsprechenden Alkoholen, während Fettalkoholethersulfate Produkte von Sulfatierreaktionen an alkoxylierten Alkoholen sind. Dabei versteht der Fachmann allgemein unter alkoxylierten Alkoholen die Reaktionsprodukte von Alkylenoxid, bevorzugt Ethylenoxid, mit Alkoholen, im Sinne der vorliegenden Erfindung bevorzugt mit längerkettigen Alkoholen. In der Regel entsteht aus n Molen Ethylenoxid und einem Mol Alkohol, abhängig von den Reaktionsbedingungen, ein komplexes Gemisch von Additionsprodukten unterschiedlicher Ethoxylierungsgrade. Eine weitere Ausführungsform der Alkoxylierung besteht im Einsatz von Gemischen der Alkylenoxide, bevorzugt des Gemisches von Ethylenoxid und Propylenoxid. Bevorzugte Fettalkoholethersulfate sind die Sulfate niederethoxylierter Fettalkohole mit 1 bis 4 Ethylenoxideinheiten (EO), insbesondere 1 bis 2 EO, beispielsweise 1,3 EO.
  • Die anionischen Tenside werden üblicherweise als Salze, aber auch als Säure eingesetzt. Bei den Salzen handelt es sich bevorzugt um Alkalimetallsalze, Erdalkalimetallsalze, Ammoniumsalze sowie Mono-, Di- bzw. Trialkanolammoniumsalze, beispielsweise Mono-, Di- bzw. Triethanolammoniumsalze, insbesondere um Lithium-, Natrium-, Kalium- oder Ammoniumsalze, besonders bevorzugt Natrium- oder Kaliumsalze, äußerst bevorzugt Natriumsalze.
  • Zu den Amphotensiden (zwitterionischen Tensiden), die erfindungsgemäß eingesetzt werden können, zählen Betaine, Aminoxide, Alkylamidoalkylamine, alkylsubstituierte Aminosäuren, acylierte Aminosäuren bzw. Biotenside, von denen die Betaine im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre besonders bevorzugt werden.
  • Geeignete Betaine sind die Alkylbetaine, die Alkylamidobetaine, die Imidazoliniumbetaine, die Sulfobetaine (INCI Sultaines) und die Amidosulfobetaine sowie die Phosphobetaine. Beispiele geeigneter Betaine und Sulfobetaine sind die folgenden gemäß INCI benannten Verbindungen: Almondamidopropyl Betaine, Apricotamidopropyl Betaine, Avocadamidopropyl Betaine, Babassuamidopropyl Betaine, Behenamidopropyl Betaine, Behenyl Betaine, Betaine, Canolamidopropyl Betaine, Capryl/Capramidopropyl Betaine, Carnitine, Cetyl Betaine, Cocamidoethyl Betaine, Cocamidopropyl Betaine, Cocamidopropyl Hydroxysultaine, Coco-Betaine, Coco-Hydroxysultaine, Coco/Oleamidopropyl Betaine, Coco-Sultaine, Decyl Betaine, Dihydroxyethyl Oleyl Glycinate, Dihydroxyethyl Soy Glycinate, Dihydroxyethyl Stearyl Glycinate, Dihydroxyethyl Tallow Glycinate, Dimethicone Propyl PG-Betaine, Erucamidopropyl Hydroxysultaine, Hydrogenated Tallow Betaine, Isostearamidopropyl Betaine, Lauramidopropyl Betaine, Lauryl Betaine, Lauryl Hydroxysultaine, Lauryl Sultaine, Milkamidopropyl Betaine, Minkamidopropyl Betaine, Myristamidopropyl Betaine, Myristyl Betaine, Oleamidopropyl Betaine, Oleamidopropyl Hydroxysultaine, Oleyl Betaine, Olivamidopropyl Betaine, Palmamidopropyl Betaine, Palmitamidopropyl Betaine, Palmitoyl Carnitine, Palm Kernelamidopropyl Betaine, Polytetrafluoroethylene Acetoxypropyl Betaine, Ricinoleamidopropyl Betaine, Sesamidopropyl Betaine, Soyamidopropyl Betaine, Stearamidopropyl Betaine, Stearyl Betaine, Tallowamidopropyl Betaine, Tallowamidopropyl Hydroxysultaine, Tallow Betaine, Tallow Dihydroxyethyl Betaine, Undecylenamidopropyl Betaine und Wheat Germamidopropyl Betaine.
  • Zu den erfindungsgemäß geeigneten Aminoxiden gehören Alkylaminoxide, insbesondere Alkyldimethylaminoxide, Alkylamidoaminoxide und Alkoxyalkylaminoxide.
  • Beispiele geeigneter Aminoxide sind die folgenden gemäß INCI benannten Verbindungen: Almondamidopropylamine Oxide, Babassuamidopropylamine Oxide, Behenamine Oxide, Cocamidopropyl Amine Oxide, Cocamidopropylamine Oxide, Cocamine Oxide, Coco-Morpholine Oxide, Decylamine Oxide, Decyltetradecylamine Oxide, Diaminopyrimidine Oxide, Dihydroxyethyl C8-10 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl C9-11 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl C12-15 Alkoxypropylamine Oxide, Dihydroxyethyl Cocamine Oxide, Dihydroxyethyl Lauramine Oxide, Dihydroxyethyl Stearamine Oxide, Dihydroxyethyl Tallowamine Oxide, Hydrogenated Palm Kernel Amine Oxide, Hydrogenated Tallowamine Oxide, Hydroxyethyl Hydroxypropyl C12-15 Alkoxypropylamine Oxide, Isostearamidopropylamine Oxide, Isostearamidopropyl Morpholine Oxide, Lauramidopropylamine Oxide, Lauramine Oxide, Methyl Morpholine Oxide, Milkamidopropyl Amine Oxide, Minkamidopropylamine Oxide, Myristamidopropylamine Oxide, Myristamine Oxide, Myristyl/Cetyl Amine Oxide, Oleamidopropylamine Oxide, Oleamine Oxide, Olivamidopropylamine Oxide, Palmitamidopropylamine Oxide, Palmitamine Oxide, PEG-3 Lauramine Oxide, Potassium Dihydroxyethyl Cocamine Oxide Phosphate, Potassium Trisphosphonomethylamine Oxide, Sesamidopropylamine Oxide, Soyamidopropylamine Oxide, Stearamidopropylamine Oxide, Stearamine Oxide, Tallowamidopropylamine Oxide, Tallowamine Oxide, Undecylenamidopropylamine Oxide und Wheat Germamidopropylamine Oxide.
  • Beispielhafte Alkylamidoalkylamine sind die folgenden gemäß INCI benannten Verbindungen: Cocoamphodipropionic Acid, Cocobetainamido Amphopropionate, DEA-Cocoamphodipropionate, Disodium Caproamphodiacetate, Disodium Caproamphodipropionate, Disodium Capryloamphodiacetate, Disodium Capryloamphodipropionate, Disodium Cocoamphocarboxyethylhydroxypropylsulfonate, Disodium Cocoamphodiacetate, Disodium Cocoamphodipropionate, Disodium Isostearoamphodiacetate, Disodium Isostearoamphodipropionate, Disodium Laureth-5 Carboxyamphodiacetate, Disodium Lauroamphodiacetate, Disodium Lauroamphodipropionate, Disodium Oleoamphodipropionate, Disodium PPG-2-Isodeceth-7 Carboxyamphodiacetate, Disodium Stearoamphodiacetate, Disodium Tallowamphodiacetate, Disodium Wheatgermamphodiacetate, Lauroamphodipropionic Acid, Quaternium-85, Sodium Caproamphoacetate, Sodium Caproamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Caproamphopropionate, Sodium Capryloamphoacetate, Sodium Capryloamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Capryloamphopropionate, Sodium Cocoamphoacetate, Sodium Cocoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Cocoamphopropionate, Sodium Cornamphopropionate, Sodium Isostearoamphoacetate, Sodium Isostearoamphopropionate, Sodium Lauroamphoacetate, Sodium Lauroamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Lauroampho PG-Acetate Phosphate, Sodium Lauroamphopropionate, Sodium Myristoamphoacetate, Sodium Oleoamphoacetate, Sodium Oleoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Oleoamphopropionate, Sodium Ricinoleoamphoacetate, Sodium Stearoamphoacetate, Sodium Stearoamphohydroxypropylsulfonate, Sodium Stearoamphopropionate, Sodium Tallamphopropionate, Sodium Tallowamphoacetate, Sodium Undecylenoamphoacetate, Sodium Undecylenoamphopropionate, Sodium Wheat Germamphoacetate und Trisodium Lauroampho PG-Acetate Chloride Phosphate.
  • Beispielhafte alkylsubstituierte Aminosäuren sind die folgenden gemäß INCI benannten Verbindungen: Aminopropyl Laurylglutamine, Cocaminobutyric Acid, Cocaminopropionic Acid, DEA-Lauraminopropionate, Disodium Cocaminopropyl Iminodiacetate, Disodium Dicarboxyethyl Cocopropylenediamine, Disodium Lauriminodipropionate, Disodium Steariminodipropionate, Disodium Tallowiminodipropionate, Lauraminopropionic Acid, Lauryl Aminopropylglycine, Lauryl Diethylenediaminoglycine, Myristamino propionic Acid, Sodium C12-15 Alkoxypropyl Iminodipropionate, Sodium Cocaminopropionate, Sodium Lauraminopropionate, Sodium Lauriminodipropionate, Sodium Lauroyl Methylaminopropionate, TEA-Lauraminopropionate und TEA-Myristaminopropionate.
  • Desinfektions- und Konservierungsmittel
  • Eine besondere Form der Reinigung stellen die Desinfektion und die Sanitation dar. In einer entsprechenden besonderen Ausführungsform der Erfindung enthält das Reinigungsmittel daher einen oder mehrere antimikrobielle Wirkstoffe, vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 0,02 bis 0,8 Gew.-%, insbesondere 0,05 bis 0,5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,1 bis 0,3 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,2 Gew.-%.
  • Die Begriffe Desinfektion, Sanitation, antimikrobielle Wirkung und antimikrobieller Wirkstoff haben im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre die fachübliche Bedeutung, die beispielsweise von K. H. Wallhäußer in "Praxis der Sterilisation, Desinfektion – Konservierung: Keimidentifizierung – Betriebshygiene" (5. Aufl. – Stuttgart; New York: Thieme, 1995) wiedergegeben wird. Während Desinfektion im engeren Sinne der medizinischen Praxis die Abtötung von – theoretisch allen – Infektionskeimen bedeutet, ist unter Sanitation die möglichst weitgehende Eliminierung aller – auch der für den Menschen normalerweise unschädlichen saprophytischen – Keime zu verstehen. Hierbei ist das Ausmaß der Desinfektion bzw. Sanitation von der antimikrobiellen Wirkung des angewendeten Mittels abhängig, die mit abnehmendem Gehalt an antimikrobiellem Wirkstoff bzw. zunehmender Verdünnung des Mittels zur Anwendung abnimmt.
  • Erfindungsgemäß geeignet sind beispielsweise antimikrobielle Wirkstoffe aus den Gruppen der Alkohole, Aldehyde, antimikrobiellen Säuren bzw. deren Salze, Carbonsäureester, Säureamide, Phenole, Phenolderivate, Diphenyle, Diphenylalkane, Harnstoffderivate, Sauerstoff-, Stickstoff-Acetale sowie -Formale, Benzamidine, Isothiazole und deren Derivate wie Isothiazoline und Isothiazolinone, Phthalimidderivate, Pyridinderivate, antimikrobiellen oberflächenaktiven Verbindungen, Guanidine, antimikrobiellen amphoteren Verbindungen, Chinoline, 1,2-Dibrom-2,4-dicyanobutan, Iodo-2-propinyl-butyl-carbamat, Iod, Iodophore und Peroxide. Bevorzugte antimikrobielle Wirkstoffe werden vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe umfassend Ethanol, n-Propanol, i-Propanol, 1,3-Butandiol, Phenoxyethanol, 1,2-Propylenglykol, Glycerin, Undecylensäure, Zitronensäure, Milchsäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Thymol, 2-Benzyl-4-chlorphenol, 2,2'-Methylen-bis-(6-brom-4-chlorphenol), 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether, N-(4-Chlorphenyl)-N-(3,4-dichlorphenyl)-harnstoff, N,N'-(1,10-decandiyldi-1-pyridinyl-4-yliden)-bis-(1-octanamin)-dihydrochlorid, N,N'-Bis-(4-Chlorphenyl)-3,12-diimino-2,4,11,13-tetraazatetradecandiimidamid, antimikrobielle quaternäre oberflächenaktive Verbindungen, Guanidine. Bevorzugte antimikrobiell wirkende oberflächenaktive quaternäre Verbindungen enthalten eine Ammonium-, Sulfonium-, Phosphonium-, Jodonium- oder Arsoniumgruppe, wie sie beispielsweise K. H. Wallhäußer in "Praxis der Sterilisation, Desinfektion – Konservierung: Keimidentifizierung – Betriebshygiene" (5. Aufl. – Stuttgart; New York: Thieme, 1995) beschreibt.
  • pH-Stellmittel
  • Weiterhin können die erfindungsgemäßen Mittel als pH-Stellmittel flüchtiges Alkali enthalten. Als solches werden Ammoniak und/oder Alkanolamine, die bis zu 9 C-Atome im Molekül enthalten können, verwendet. Als Alkanolamine werden die Ethanolamine bevorzugt und von diesen wiederum das Monoethanolamin. Der Gehalt an Ammoniak und/oder Alkanolamin beträgt vorzugsweise 0,01 bis 2 Gew.-%; besonders bevorzugt wird Ammoniak eingesetzt.
  • Daneben können die erfindungsgemäßen Reinigungsmittel auch geringe Mengen an Basen enthalten. Bevorzugte Basen stammen aus der Gruppe der Alkali- und Erdalkalimetallhydroxide und -carbonate, insbesondere der Alkalimetallhydroxide, von denen Kaliumhydroxid und vor allem Natriumhydroxid besonders bevorzugt ist.
  • Farb- und Duftstoffe
  • Das Mittel kann einen oder mehrere Duftstoffe, vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 1 Gew.-%, insbesondere 0,02 bis 0,8 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 0,5 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,1 bis 0,3 Gew.-%, und/oder ein oder mehrere Farbstoffe (INCI Colorants), vorzugsweise in einer Menge von 0,0001 bis 0,1 Gew.-%, insbesondere 0,0005 bis 0,05 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,001 bis 0,01 Gew.-%, enthalten.
  • Viskositätsregulatoren
  • Das erfindungsgemäße Mittel kann weiterhin Viskositätsregulatoren enthalten. Geeignete Viskositätsregulatoren sind beispielsweise organische natürliche Verdickungsmittel (Agar-Agar, Carrageen, Tragant, Gummi arabicum, Alginate, Pektine, Polyosen, Guar-Mehl, Johannisbrotbaumkernmehl, Stärke, Dextrine, Gelatine, Casein), organische abgewandelte Naturstoffe (Carboxymethylcellulose und andere Celluloseether, Hydroxyethyl- und -propylcellulose und dergleichen, Kernmehlether), organische vollsynthetische Verdickungsmittel (Polyacryl- und Polymethacryl-Verbindungen, Vinylpolymere, Polycarbonsäuren, Polyether, Polyimine, Polyamide) und anorganische Verdickungsmittel (Polykieselsäuren, Tonmineralien wie Montmorillonite, Zeolithe, Kieselsäuren).
  • Zu den Polyacryl- und Polymethacryl-Verbindungen zählen beispielsweise die hochmolekularen mit einem Polyalkenylpolyether, insbesondere einem Allylether von Saccharose, Pentaerythrit oder Propylen, vernetzten Homopolymere der Acrylsäure (INCI-Bezeichnung gemäß International Dictionary of Cosmetic Ingredients der The Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Association (CTFA): Carbomer), die auch als Carboxyvinylpolymere bezeichnet werden. Solche Polyacrylsäuren sind u. a. von der Fa. 3V Sigma unter dem Handelsnamen Polygel®, z. B. Polygel® DA, und von der Fa. BFGoodrich unter dem Handelsnamen Carbopol® erhältlich, z. B. Carbopol® 940 (Molekulargewicht ca. 4.000.000), Carbopol® 941 (Molekulargewicht ca. 1.250.000) oder Carbopol® 934 (Molekulargewicht ca. 3.000.000). Weiterhin fallen darunter folgende Acrylsäure-Copolymere: (i) Copolymere von zwei oder mehr Monomeren aus der Gruppe der Acrylsäure, Methacrylsäure und ihrer einfachen, vorzugsweise mit C1-4-Alkanolen gebildeten, Ester (INCI Acrylates Copolymer), zu denen etwa die Copolymere von Methacrylsäure, Butylacrylat und Methylmethacrylat (CAS-Bezeichnung gemäß Chemical Abstracts Service: 25035-69-2) oder von Butylacrylat und Methylmethacrylat (CAS 25852-37-3) gehören und die beispielsweise von der Fa. Rohm & Haas unter den Handelsnamen Aculyn® und Acusol® sowie von der Firma Degussa (Goldschmidt) unter dem Handelsnamen Tego® Polymer erhältlich sind, z. B. die anionischen nicht-assoziativen Polymere Aculyn® 22, Aculyn® 28, Aculyn® 33 (vernetzt), Acusol® 810, Acusol® 823 und Acusol® 830 (CAS 25852-37-3); (ii) vernetzte hochmolekulare Acrylsäurecopolymere, zu denen etwa die mit einem Allylether der Saccharose oder des Pentaerythrits vernetzten Copolymere von C10-30-Alkylacrylaten mit einem oder mehreren Monomeren aus der Gruppe der Acrylsäure, Methacrylsäure und ihrer einfachen, vorzugsweise mit C1-4-Alkanolen gebildeten, Ester (INCI Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer) gehören und die beispielsweise von der Fa. BFGoodrich unter dem Handelsnamen Carbopol® erhältlich sind, z. B. das hydrophobierte Carbopol® ETD 2623 und Carbopol® 1382 (INCI Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Grosspolymer) sowie Carbopol® AQUA 30 (früher Carbopol® EX 473).
  • Weitere Verdickungsmittel sind die Polysaccharide und Heteropolysaccharide, insbesondere die Polysaccharidgummen, beispielsweise Gummi arabicum, Agar, Alginate, Carrageene und ihre Salze, Guar, Guaran, Traganth, Gellan, Ramsan, Dextran oder Xanthan und ihre Derivate, z. B. propoxyliertes Guar, sowie ihre Mischungen. Andere Polysaccharidverdicker, wie Stärken oder Cellulosederivate, können alternativ, vorzugsweise aber zusätzlich zu einem Polysaccharidgummi eingesetzt werden, beispielsweise Stärken verschiedensten Ursprungs und Stärkederivate, z. B. Hydroxyethylstärke, Stärkephosphatester oder Stärkeacetate, oder Carboxymethylcellulose bzw. ihr Natriumsalz, Methyl-, Ethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl-, Hydroxypropyl-methyl- oder Hydroxyethyl-methyl-cellulose oder Celluloseacetat.
  • Ein besonders bevorzugter Polysaccharidverdicker ist das mikrobielle anionische Heteropolysaccharid Xanthan Gum, das von Xanthomonas campestris und einigen anderen Spezies unter aeroben Bedingungen mit einem Molekulargewicht von 2–15 × 106 produziert wird und beispielsweise von der Fa. Kelco unter den Handelsnamen Keltrol® und Kelzan® oder auch von der Firma Rhodia unter dem Handelsnamen Rhodopol® erhältlich ist.
  • Als Verdickungsmittel können weiterhin Schichtsilikate eingesetzt werden. Hierzu zählen beispielsweise die unter dem Handelsnamen Laponite® erhältlichen Magnesium- oder Natrium-Magnesium-Schichtsilikate der Firma Solvay Alkali, insbesondere das Laponite® RD oder auch Laponite® RDS, sowie die Magnesiumsilikate der Firma Süd-Chemie, vor allem das Optigel® SH.
  • Die Menge an Viskositätsregulator beträgt üblicherweise bis zu 0,5 Gew.-%, vorzugsweise 0,001 bis 0,3 Gew.-%, insbesondere 0,01 bis 0,2 Gew.-%, äußerst bevorzugt 0,01 bis 0,15 Gew.-%. Die Viskosität des Mittels beträgt vorzugsweise 0,4 bis 400 mPas.
  • Korrosionsinhibitoren
  • Weiterhin kann das Mittel einen oder mehrere Korrosionsinhibitoren, vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,5 bis 3 Gew.-%, äußerst bevorzugt 1 bis 2 Gew.-%, enthalten.
  • Geeignete Korrosionsinhibitoren (INCI Corrosion Inhibitors) sind beispielsweise folgende gemäß INCI benannte Substanzen: Cyclohexylamine, Diammonium Phosphate, Dilithium Oxalate, Dimethylamino Methylpropanol, Dipotassium Oxalate, Dipotassium Phosphate, Disodium Phosphate, Disodium Pyrophosphate, Disodium Tetrapropenyl Succinate, Hexoxyethyl Diethylammonium, Phosphate, Nitromethane, Potassium Silicate, Sodium Aluminate, Sodium Hexametaphosphate, Sodium Metasilicate, Sodium Molybdate, Sodium Nitrite, Sodium Oxalate, Sodium Silicate, Stearamidopropyl Dimethicone, Tetrapotassium Pyrophosphate, Tetrasodium Pyrophosphate, Triisopropanolamine.
  • Komplexbildner
  • Auch kann das Mittel ein oder mehrere Komplexbildner, vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 20 Gew.-%, insbesondere 0,5 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 bis 5 Gew.-%, enthalten.
  • Komplexbildner (INCI Chelating Agents), auch Sequestriermittel genannt, sind Inhaltsstoffe, die Metallionen zu komplexieren und inaktivieren vermögen, um ihre nachteiligen Wirkungen auf die Stabilität oder das Aussehen der Mittel, beispielsweise Trübungen, zu verhindern. Einerseits ist es dabei wichtig, die mit zahlreichen Inhaltsstoffen inkompatiblen Calcium- und Magnesiumionen der Wasserhärte zu komplexieren. Die Komplexierung der Ionen von Schwermetallen wie Eisen oder Kupfer verzögert andererseits die oxidative Zersetzung der fertigen Mittel. Zudem unterstützen die Komplexbildner die Reinigungswirkung.
  • Geeignet sind beispielsweise die folgenden gemäß INCI bezeichneten Komplexbildner: Aminotrimethylene, Phosphonsäure, Beta-Alanine Diacetic Acid, Calcium Disodium EDTA, Citric Acid, Cyclodextrin, Cyclohexanediamine Tetraacetic Acid, Diammonium Citrate, Diammonium EDTA, Diethylenetriamine Pentamethylene Phosphonic Acid, Dipotassium EDTA, Disodium Azacycloheptane Diphosphonate, Disodium EDTA, Disodium Pyrophosphate, EDTA, Etidronic Acid, Galactaric Acid, Gluconic Acid, Glucuronic Acid, HEDTA, Hydroxypropyl Cyclodextrin, Methyl Cyclodextrin, Pentapotassium Triphosphate, Pentasodium Aminotrimethylene Phosphonate, Pentasodium Ethylenediamine Tetramethylene Phosphonate, Pentasodium Pentetate, Pentasodium Triphosphate, Pentetic Acid, Phytic Acid, Potassium Citrate, Potassium EDTMP, Potassium Gluconate, Potassium Polyphosphate, Potassium Trisphosphonomethylamine Oxide, Ribonic Acid, Sodium Chitosan Methylene Phosphonate, Sodium Citrate, Sodium Diethylenetriamine Pentamethylene Phosphonate, Sodium Dihydroxyethylglycinate, Sodium EDTMP, Sodium Gluceptate, Sodium Gluconate, Sodium Glycereth-1 Polyphosphate, Sodium Hexametaphosphate, Sodium Metaphosphate, Sodium Metasilicate, Sodium Phytate, Sodium Polydimethylglycinophenolsulfonate, Sodium Trimetaphosphate, TEA-EDTA, TEA-Polyphosphate, Tetrahydroxyethyl Ethylenediamine, Tetrahydroxypropyl Ethylenediamine, Tetrapotassium Etidronate, Tetra potassium Pyrophosphate, Tetrasodium EDTA, Tetrasodium Etidronate, Tetrasodium Pyrophosphate, Tripotassium EDTA, Trisodium Dicarboxymethyl Alaninate, Trisodium EDTA, Trisodium HEDTA, Trisodium NTA und Trisodium Phosphate.
  • Bleichmittel
  • Erfindungsgemäß können Bleichmittel dem Reinigungsmittel zugesetzt werden. Geeignete Bleichmittel umfassen Peroxide, Persäuren und/oder Perborate, besonders bevorzugt ist H2O2.
  • Enzyme
  • Das Mittel kann auch Enzyme enthalten, vorzugsweise Proteasen, Lipasen, Amylasen, Hydrolasen und/oder Cellulasen. Sie können dem erfindungsgemäßen Mittel in jeder nach dem Stand der Technik etablierten Form zugesetzt werden. Hierzu gehören bei flüssigen oder gelförmigen Mitteln insbesondere Lösungen der Enzyme, vorteilhafterweise möglichst konzentriert, wasserarm und/oder mit Stabilisatoren versetzt. Alternativ können die Enzyme verkapselt werden, beispielsweise durch Sprühtrocknung oder Extrusion der Enzymlösung zusammen mit einem, vorzugsweise natürlichen Polymer oder in Form von Kapseln, beispielsweise solchen, bei denen die Enzyme wie in einem erstarrten Gel eingeschlossen sind oder in solchen vom Kern-Schale-Typ, bei dem ein enzymhaltiger Kern mit einer Wasser-, Luft- und/oder Chemikalien-undurchlässigen Schutzschicht überzogen ist. In aufgelagerten Schichten können zusätzlich weitere Wirkstoffe, beispielsweise Stabilisatoren, Emulgatoren, Pigmente, Bleich- oder Farbstoffe aufgebracht werden. Derartige Kapseln werden nach an sich bekannten Methoden, beispielsweise durch Schüttel- oder Rollgranulation oder in Fluid-bed-Prozessen aufgebracht. Vorteilhafterweise sind derartige Granulate, beispielsweise durch Aufbringen polymerer Filmbildner, staubarm und aufgrund der Beschichtung lagerstabil.
  • Weiterhin können in enzymhaltigen Mitteln Enzymstabilisatoren vorhanden sein, um ein in einem erfindungsgemäßen Mittel enthaltenes Enzym vor Schädigungen wie beispielsweise Inaktivierung, Denaturierung oder Zerfall etwa durch physikalische Einflüsse, Oxidation oder proteolytische Spaltung zu schützen. Als Enzymstabilisatoren sind, jeweils in Abhängigkeit vom verwendeten Enzym, insbesondere geeignet: Benzamidin-Hydrochlorid, Borax, Borsäuren, Boronsäuren oder deren Salze oder Ester, vor allem Derivate mit aromatischen Gruppen, etwa substituierte Phenylboronsäuren beziehungsweise deren Salze oder Ester; Peptidaldehyde (Oligopeptide mit reduziertem C-Terminus), Aminoalkohole wie Mono-, Di-, Triethanol- und -Propanolamin und deren Mischungen, aliphatische Carbonsäuren bis zu C12, wie Bernsteinsäure, andere Dicarbonsäuren oder Salze der genannten Säuren; endgruppenverschlossene Fettsäureamidalkoxylate; niedere aliphatische Alkohole und vor allem Polyole, beispielsweise Glycerin, Ethylenglykol, Propylenglykol oder Sorbit; sowie Reduktionsmittel und Antioxidantien wie Natrium-Sulfit und reduzierende Zucker. Weitere geeignete Stabilisatoren sind aus dem Stand der Technik bekannt.
  • Bevorzugt werden Kombinationen von Stabilisatoren verwendet, beispielsweise die Kombination aus Polyolen, Borsäure und/oder Borax, die Kombination von Borsäure oder Borat, reduzierenden Salzen und Bernsteinsäure oder anderen Dicarbonsäuren oder die Kombination von Borsäure oder Borat mit Polyolen oder Polyaminoverbindungen und mit reduzierenden Salzen.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel eignen sich insbesondere zur Verwendung als Entkalkungsmittel sowie als Sanitärreiniger. Die Reinigung erfolgt bevorzugt derart, dass das Reinigungsmittel auf die zu reinigende Oberfläche aufgetragen, dort mit einem Tuch, einem Schwamm, einer Bürste oder einem sonstigen Reinigungssubstrat verrieben wird und anschließend entweder eintrocknet oder aber mit Wasser abgewischt oder abgespült und schließlich trockengerieben wird. Beim Eintrocknen des Mittels entsteht dabei vorzugsweise ein amorpher, transparenter Film. Dieses Rückstandsverhalten ist aus ästhetischen Gründen wünschenswerter als die Bildung eines kristallinen, opaken Films.
  • Das Mittel kann bevorzugt in Form eines Schaums auf die zu reinigende Oberfläche aufgetragen werden. Hierzu eignet sich in besonderer Weise ein manuell aktivierter Sprühspender, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe, umfassend Aerosolsprühspender, selbst Druck aufbauende Sprühspender, Pumpsprühspender und Triggersprühspender, insbesondere Pumpsprühspender und Triggersprühspender mit einem Behälter aus Polyethylen, Polypropylen oder Polyethylenterephthalat. Solche Triggerflaschen werden beispielsweise von der Firma Afa-Polytec angeboten. Der Sprühkopf ist vorzugsweise mit einer Schaumdüse ausgestattet. Neben Triggerflaschen eignen sich auch Pumpschaumspender, wie sie beispielsweise von der Firma Airspray oder auch der Daiwa Can Company angeboten werden. Daneben kann das Mittel auch unter Zusatz eines geeigneten Treibmittels (z. B. n-Butan, ein Propan/Butan-Gemisch, Kohlendioxid, Stickstoff oder ein CO2/N2-Gemisch) in eine entsprechende Aerosolsprühflasche gefüllt werden. Ein solcher Sprühspender ist jedoch weniger bevorzugt.
  • Ein weiterer Erfindungsgegenstand ist dementsprechend ein Erzeugnis aus einem erfindungsgemäßen wässrigen Reinigungsmittel und einem Sprühspender, insbesondere aus einem erfindungsgemäßen wässrigen Reinigungsmittel und einer Triggerflasche mit Schaumdüse oder einem Pumpschaumspender.
  • Weitere Angaben zu erfindungsgemäßen Mitteln sind auch den nachfolgenden Beispielen zu entnehmen.
  • Ausführungsbeispiele
  • Es wurden erfindungsgemäße Reinigungsmittel E1 bis E8 hergestellt und auf ihr Kalklöse-, Seifen- und Rostentfernungsvermögen sowie auf ihr Rückstandsverhalten hin untersucht. Daneben wurden Vergleichsformulierungen V1 bis V4 hergestellt. Die Zusammensetzungen lassen sich den nachfolgenden Tabellen entnehmen. Alle Mengenangaben sind dabei in Gew.-%, bezogen auf die Aktivsubstanz.
    E1 E2 E3 E4
    Decylglycosid 2 2 3 3
    Ameisensäure 1,5 1,5 1,5 1,5
    Zitronensäure, monohydrat 0,8 0,5 0,8 0,5
    Phosphorsäure 2,2 2,2 2,2 2,2
    Milchsäure 2,2 3,0 2,2 3,0
    Natronlauge 0,6 0,6 0,6 0,6
    Parfüm 0,2 0,2 0,2 0,2
    Farbstoff - - - 0,002
    Wasser Ad 100 Ad 100 Ad 100 Ad 100
    pH 2,2 2,2 2,2 2,2
    E5 E6 E7 E8
    Decylglycosid - - 0,5 1,5
    C12-14-Fettalkohol mit 7 EO 2,2 2,2 - -
    C12-14-Fettalkoholethersulfat 2 EO, Na-Salz - - 2 1
    Ameisensäure 1,5 1,5 1,8 1,8
    Zitronensäure, monohydrat 0,8 0,5 0,5 0,5
    Phosphorsäure 2,2 2,2 2,2 2,2
    Milchsäure 2,2 2,2 2,2 2,2
    Natronlauge, 0,6 0,6 0,6 0,6
    Natriumcarbonat - - - 0,2
    Parfüm 0,2 0,2 0,2 0,2
    Farbstoff - - 0,002 -
    Wasser Ad 100 Ad 100 Ad 100 Ad 100
    pH 2,2 2,2 2,2 2,2
    V1 V2 V3 V4
    Decylglycosid 2 2 - 2
    C12-14-Fettalkohol mit 7 EO - - 3 -
    C12-14-Fettalkoholethersulfat 2 EO, Na-Salz - - - -
    Ameisensäure 2,5 2,5 2,5 1
    Zitronensäure, monohydrat - - - 10
    Phosphorsäure - 7 2,5 2
    Milchsäure 3 - 4 -
    Amidosulfonsäure - - - -
    Salzsäure 2 - - -
    Natronlauge 2,4 2,0 0,7 -
    Natriumcarbonat - - - -
    Parfüm 0,2 0,2 0,2 0,2
    Farbstoff - - - -
    Wasser Ad 100 Ad 100 Ad 100 Ad 100
    pH 2,2 2,2 2,2 1,4
    • Decylglycosid = APG 220 UPW, Cognis
    • C12-14-Fettalkohol mit 7 EO = Dehydol LT 7, Cognis
    • C12-14-Fettalkoholethersulfat 2 EO, Na-Salz = Texapon N70, Cognis
  • Die erfindungsgemäßen Reinigungsmittelrezepturen E1–E8 wurden gemäß der IKW-Empfehlung zur Bewertung von Badreinigern hinsichtlich Kalklösevermögen, Seifen- und Rostentfernung mit den Vergleichsformulierungen V1–V4 verglichen.
  • Zudem wurde das Rückstandsverhalten gemäß der IKW-Empfehlung zur Bewertung von Allzweckreinigern bestimmt. Hierzu wurden jeweils 5 ml der zu prüfenden Substanz auf eine Spiegelfläche aufgetragen, mit einem fusselfreien Tuch gewischt und anschließend eintrocknen gelassen. Zuletzt wurde der Rückstand in Augenschein genommen und mit einer Note von 1 bis 6 bewertet, wobei 1 für Rückstandsfreiheit und 6 für die Ausbildung eines opaken Films steht.
  • Die Ergebnisse sind in den nachfolgenden Tabellen wiedergegeben:
    Mittelwerte von 5 Versuchen E1 E2 E3 E4
    Kalklösung 10 sec, mg 120 120 120 120
    Kalklösung 10 min, mg 2600 2700 2600 2700
    Seifenentfernung, % entfernt 95 95 95 95
    Rostentfernung, Note 1–6 im Vergleich mit Standard 3 3 3 3
    Rückstand, Note 1–6 im Vergleich mit Standard 1 1 1 1
    Mittelwerte von 5 Versuchen E5 E6 E7 E8
    Kalklösung 10 sec, mg 120 120 120 120
    Kalklösung 10 min, mg 2600 2500 2600 2600
    Seifenentfernung, % entfernt 95 95 95 95
    Rostentfernung, Note 1–6 im Vergleich mit Standard 3 3 3 3
    Rückstand, Note 1–6 im Vergleich mit Standard 1–2 1–2 1 1
    Mittelwerte von 5 Versuchen V1 V2 V3 V4
    Kalklösung 10 sec, mg 160 120 140 280
    Kalklösung 10 min, mg 3400 2700 3100 5400
    Seifenentfernung, % entfernt 95 80 95 95
    Rostentfernung, Note 1–6 im Vergleich mit Standard 4 1 2 3
    Rückstand, Note 1–6 im Vergleich mit Standard 6 6 2–3 2–3
  • Es zeigte sich, dass alle Mittel eine hohe bis sehr hohe Kalklösekraft aufwiesen, wobei der höchste Wert von der Vergleichsformulierung V4 erzielt wurde, die jedoch mit 10 Gew.-% einen unwirtschaftlich hohen Gehalt an Citronensäure aufwies. Diese Rezeptur zeigte zudem ein nur mäßiges Rückstandsverhalten.
  • Rezeptur V2 zeigt sehr gute Rostentfernung, jedoch schlechtere Seifenentfernung und ungenügendes Rückstandsverhalten. Die erfindungsgemäßen Reinigerrezepturen E1–E8 zeigen sehr gutes Rückstandsverhalten, gute Kalklöseleistung sowie befriedigendes Rostlösevermögen bei begrenzter Säuremenge (< 8%).
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2008/068463 A1 [0005]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
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    • - K. H. Wallhäußer in ”Praxis der Sterilisation, Desinfektion – Konservierung: Keimidentifizierung – Betriebshygiene” (5. Aufl. – Stuttgart; New York: Thieme, 1995) [0033]
    • - K. H. Wallhäußer in ”Praxis der Sterilisation, Desinfektion – Konservierung: Keimidentifizierung – Betriebshygiene” (5. Aufl. – Stuttgart; New York: Thieme, 1995) [0034]

Claims (13)

  1. Reinigungsmittel für harte Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Kombination aus Milchsäure, Ameisensäure, Phosphorsäure und Zitronensäure sowie mindestens ein nichtionisches Tensid enthält.
  2. Mittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtionische Tensid in Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 4 Gew.-% enthalten ist.
  3. Mittel gemäß einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es einen oder mehrere Duftstoffe enthält.
  4. Mittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es weitere übliche Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln, beispielsweise Co-Tenside, Desinfektionsmittel, pH-Stellmittel, Farbstoffe, Puffer, Viskositätsregulatoren, Korrosionsinhibitoren, Komplexbildner, Bleichmittel, Enzyme, organische und anorganische Salze, optische Aufheller, Antioxidantien, Opacifier, Hydrotrope, Abrasiva, Konservierungsmittel, Oxidationsmittel oder Insektizide enthält.
  5. Mittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ihr pH-Wert nicht kleiner als 1,2 ist.
  6. Mittel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der Ameisensäure kleiner ist als der Anteil an Milchsäure und Phosphorsäure.
  7. Mittel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der Zitronensäure kleiner ist als der Anteil an Milchsäure, Phosphorsäure und Ameisensäure.
  8. Mittel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Mischung aus 0,2 bis 1,8 Gew.-% Zitronensäure, 0,4 bis 2,8 Gew.-% Ameisensäure, 0,6 bis 4,5 Gew.-% Milchsäure und 0,8 bis 5% Phosphorsäure enthält, wobei die Gesamtmenge an aktiver Säure nicht mehr als 8% beträgt
  9. Mittel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtionische Tensid ein Alkylpolyglycosid ist, besonders bevorzugt Decylglycosid.
  10. Mittel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Viskosität von 0,4 bis 400 mPas aufweist.
  11. Erzeugnis aus einem Mittel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche und einem Sprühspender.
  12. Verwendung eines Mittels gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 zur Reinigung harter Oberflächen und zur Entfernung von Kalk und/oder Rost.
  13. Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen sowie zur Entfernung von Kalk und/oder Rost, bei dem das Mittel auf die Oberfläche aufgetragen wird, dort verrieben wird und anschließend entweder eintrocknet oder aber mit Wasser abgewischt oder abgespült wird.
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