DE102009000607A1 - Entladung eines DC-Busses in einem Elektromotorsystem - Google Patents
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Abstract
Verfahren und eine Vorrichtung sind zur verbesserten Entladung eines DC-Busses vorgesehen, welche einen Inverter mit Leistung versorgt. Ein Elektromotorsystem, welches mit dem verbesserten Entladeverfahren zum Entladen der DC-Bus versehen ist, enthält einen Elektromotor, den Inverter, welcher die elektrische Regelung für den Dauermagnetelektromotor liefert, die DC-Bus, welche den Inverter mit Leistung versorgt, und einen Prozessor. Der Prozessor erzeugt Betriebsstellsignale und versorgt den Inverter mit diesen Betriebsstellsignalen. Der Prozessor erzeugt in Erwiderung auf das Erfassen eines vorbestimmten Entladesignals Betriebsstellsignale zum Erzeugen eines Oberwellenstroms in den Motorwicklungen des Elektromotors, um Energie von der DC-Bus durch eine passive Last abzuleiten, wobei die passive Last die Motorwicklungen des Elektromotors enthält.
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Elektromotorsysteme und genauer Verfahren und Vorrichtungen zum Entladen des DC-Busses in Elektromotorsystemen.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Elektromotorsysteme enthalten üblicherweise Motorsteuerschaltungen, wie beispielsweise Inverter. An die Motorsteuerschaltungen wird Energie über einen DC-Bus mit einem DC-Buskondensator angelegt, welcher zwischen den Hoch- und Niederspannungsknoten der DC-Bus gekoppelt ist. Wenn der DC-Bus abgeschaltet wird, wird die im DC-Buskondensator gespeicherte Energie üblicherweise durch Verbinden des DC-Busses mit einer dedizierten Entladeschaltung entladen, welche üblicherweise einen großen Widerstand oder ein anderes dissipatives Bauteil zum Entladen des DC-Buskondensator enthält. Herkömmliche dedizierte Entladeschaltungen zur Verringerung von Energieverlusten des Systems (d. h. diese Energieverluste des Systems, welche sich aus der kontinuierlichen Verbindung der dissipativen Vorrichtung mit der DC-Bus ergeben würden), welche nur bei erwünschter Entladefunktion aktiv mit dem DC-Bus verbunden sind, erhöhen sowohl den Schaltungsumfang und zugleich die Kosten der Motorsteuerschaltung.
- Folglich ist es wünschenswert, einen DC-Bus Entladeschaltung bereitzustellen, welche bestehende Schaltungen zum Durchführen der notwendigen Entladefunktionen einsetzt. Zudem ist es wünschenswert, eine zuverlässige DC-Bus Entladeschaltung bereitzustellen, welche keine Fremdinformationen erfordert. Zudem werden andere erwünschte Merkmale und Charakteristiken der vorliegenden Erfindung aus der folgenden detaillierten Be schreibung und den beiliegenden Ansprüchen offensichtlich, welche in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und dem vorangehenden technischen Gebiet und Hintergrund genommen wurden.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Ein Elektromotorsystem ist mit einer verbesserten Entladung einer Gleichstromssammelschiene versehen, welche einen Inverter mit Leistung versorgt. Das Elektromotorsystem enthält einen Elektromotor, den Inverter, welcher die elektrische Regelung für den Elektromotor liefert, den DC-Bus, welcher den Inverter mit Leistung versorgt, und einen Prozessor. Der Prozessor erzeugt Betriebsstellsignale und versorgt den Inverter mit solchen Betriebsstellsignalen. Der Prozessor erzeugt in Erwiderung auf das Erfassen eines vorbestimmten Entladesignals Betriebsstellsignale zum Erzeugen eines Oberwellenstroms in den Motorwicklungen des Elektromotors, um Energie von dem DC-Bus durch eine passive Last abzuleiten, wobei die passive Last die Motorwicklungen des Elektromotors enthält.
- Ein Verfahren zum Entladen eines DC-Busses ist geliefert, welche eine Motorsteuerschaltung in einem Elektromotorsystem mit Leistung versorgt. Das Verfahren enthält die Schritte zum Erfassen eines vorbestimmten Entladesignals und Erzeugen von Betriebsstellsignalen zum Erzeugen eines Oberwellenstroms in den Motorwicklungen eines Elektromotors des Elektromotorsystems, um Energie von der Gleichstromssammelschiene durch eine passive Last in Erwiderung auf das Erfassen des vorbestimmten Entladesignals abzuleiten, wobei die passive Last die Motorwicklungen des Elektromotors enthält. Das Verfahren enthält zudem den Schritt zum Versorgen der Motorsteuerschaltung mit den Betriebsstellsignalen zum Entladen des DC-Busses durch die Motorsteuerschaltung und die Motorwicklungen des Elektromotors.
- BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die vorliegende Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit den folgenden Figuren der Zeichnungen beschrieben werden, in welchen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen und
-
1 ein Blockdiagramm eines Elektromotorsystems nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; -
2 den aktiven Schaltvektorraum für einen Elektromotor des Elektromotorsystems der1 nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; -
3 ein Schaltvektorschema für den Entladebetriebssignalgenerator bzw. die Vorrichtung zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals des Elektromotorsystems der1 nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; -
4 einen Ablaufplan der Betätigung der Vorrichtung zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals des Elektromotorsystems der1 nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und -
5 einen Graphen der Entladung der DC-Bus durch die Vorrichtung zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals des Elektromotorsystems der1 nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. - BESCHREIBUNG EINER BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORM
- Die folgende detaillierte Beschreibung ist lediglich beispielhafter Art und soll die Erfindung oder die Anwendung und Verwendungen der Erfindung nicht beschränken. Zudem besteht keine Absicht durch eine zum Ausdruck gebrachte oder implizierte Theorie gebunden zu sein, welche im vorangehenden technischen Gebiet, dem Hintergrund, der kurzen Zusammenfassung oder der folgenden detaillierten Beschreibung aufgezeigt ist.
- In Bezug auf
1 enthält ein Elektromotorsystem100 nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen dreiphasigen Elektromotor110 , wie beispielsweise eine Induktionsmaschine oder einen Dauermagnetelektromotor, welcher in Erwiderung auf Signale von einer Motorsteuerschaltung120 , wie beispielsweise ein Inverter, arbeitet. Der Inverter120 , welcher die elektrische Regelung für den Elektromotor110 liefert, ist zwischen den DC-Bus-Leitungen135 einer Leistungsquelle140 verbunden. Der Inverter120 enthält die Schalter122 bis127 und arbeitet in Erwiderung auf Betriebsstellsignale von einem Prozessor170 , um jede Phase oder Motorwicklung115 des Motors110 mit Spannung zu versorgen, wobei alle Schalterpaare122 /125 ,123 /126 und124 /127 einen Phasenschenkel des Inverters120 bilden. Zusätzlich zu dem im Inverter120 dargestellten Schaltkreis der Schalter könnten die Schalter122 bis127 alternativ durch Transistoren, wie beispielsweise IGBTs, implementiert werden. - Ein DC-Bus-Kondensator
145 ist zwischen den DC-Bus-Leitungen135 zum Schutz des Inverters120 und der Leistungsquelle140 verbunden. Ein Drehmelder160 (oder eine ähnliche Abtastvorrichtung oder ein virtuelles Softwareäquivalent) ist mit dem Motor110 zum Messen der Rotorposition und Erfassen der Drehzahl desselben gekoppelt. Ein Drehmelder/Digital-Wandler165 wandelt die Signale vom Drehmelder160 in digitale Signale um und versorgt den Prozessor170 mit diesen digitalen Darstellungen der Winkelposition und erfassten Drehzahl des Rotors des Motors110 . - Der Prozessor
170 enthält eine Vorrichtung172 zum Erzeugen eines drehmomentabhängigen Betriebssignals, welche die digitalen Darstellungen der Winkelposition und erfassten Rotordreh zahl sowie Stromsignale (Ia, Ib, Ic) von jeder Phase115 des Motors110 empfängt. Die Vorrichtung172 zum Erzeugen eines vom Drehmomentbefehl abhängigen Betriebssignals modifiziert die Phasenströme (Ia, Ib, Ic) in Erwiderung auf ein Drehmomentregelsignal (Drehmomentbefehl T*), um Betriebsstellsignale zur Versorgung des Inverters120 mit denselben zu erzeugen, wobei das Drehmomentregelsignal von einer übergeordneten Regelung empfangen wird. Die Betriebsstellsignale sind Signale der Hochfrequenz-Pulsweitenmodulation (PWM), welche zum Regeln des Pro-Zyklus-Durchschnitts, der Ausgangsspannungsgröße, Phase und Frequenz des Inverters120 verwendet werden. Üblicherweise arbeiten die Schalter122 ,123 ,124 ,125 ,126 ,127 des Inverters120 mit einer konstanten Schaltfrequenz, während das jeweilige Tastverhältnis der Schalter moduliert wird, um drei Phasenspannungen der erwünschten Größen, Phase und Frequenz zu erzeugen, um die Phasen115 des Motors110 mit denselben zu versorgen. - Der Prozessor
170 nach der vorliegenden Ausführungsform enthält auch eine Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals zum Entladen des DC-Bus-Kondensators145 beim Abschalten der DC-Bus135 durch eine passive Last, wobei die passive Last die Motorwicklungen115 des Motors110 und die Energieverluste des Inverters120 enthält. Die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals erzeugt in Erwiderung auf das Empfangen eines vorbestimmten Entladesignals von einer übergeordneten Regelung Betriebsstellsignale zum Entladen einer passiven Last, um einen Oberwellenstrom in den Motorwicklungen115 zum Ableiten der Energie von der DC-Bus135 durch die passive Last in Erwiderung auf das Erfassen des vorbestimmten Entladesignals zu erzeugen. Die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals versorgt einen Ausgangshandler bzw. eine Ausgangshandhabungsvorrichtung (output handler)176 mit den Betriebsstellsignalen zum Entladen einer passiven Last. - Die Vorrichtung
172 zum Erzeugen eines vom Drehmomentbefehl abhängigen Betriebssignals versorgt auch die Ausgangshandhabungsvorrichtung176 mit Betriebsstellsignalen. Die Ausgangshandhabungsvorrichtung versorgt üblicherweise einen Ausgang des Prozessors170 mit den Betriebsstellsignalen von der Vorrichtung172 zum Erzeugen eines vom Drehmomentbefehl abhängigen Betriebssignals. Die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals versorgt die Ausgangshandhabungsvorrichtung176 in Erwiderung auf das Empfangen des vorbestimmten Entladesignals mit einem Signal auf der Leitung178 , um die Betriebsstellsignale von der Vorrichtung172 zum Erzeugen eines vom Drehmomentbefehl abhängigen Betriebssignals zu sperren und stattdessen den Ausgang des Prozessors170 mit den Betriebsstellsignalen zum Entladen einer passiven Last von der Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals zu versorgen. - Durch Regeln der Phasenströme des Elektromotors
110 auf eine geregelte Amplitude durch die Betriebsstellsignale zum Entladen einer passiven Last, welche durch die Vorrichtungen174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals erzeugt werden, wird Energie von der DC-Bus135 in die Motorwicklungen115 des Elektromotors110 und Inverterverluste der Motorsteuerschaltung120 abgeleitet. Da der Zweck der geregelten Phasenströme in den Motorwicklungen115 (d. h. der durch die Entladebetriebsstellsignale geregelten Phasenströme) das Entladen des DC-Busses135 ist, wird der Elektromotor110 geregelt, als ob er eine passive Last wäre, so dass kein Drehmoment in demselben entwickelt wird. Auf diese Weise wird der bestehende Schaltkreis (d. h. der Prozessor170 ) eingesetzt, um die Entladung des DC-Buses135 durchzuführen, welche den DC-Bus-Kondensator145 enthält. - In Bezug auf
2 wird ein aktiver Schaltvektorraum für den Elektromotor110 nach der vorliegenden Ausführungsform als Sechseck200 dargestellt, wobei jeder Bezugsausgangsspannungsvektor, welcher innerhalb den Grenzen des Sechsecks200 liegt, auf einer Basis eines Pro-Zyklus-Durchschnitts durch eine Kombination der Schaltraumvektoren erzeugt werden kann. Acht Schaltzustandsvektoren202 ,204 ,206 ,208 ,210 ,212 ,214 und216 stellen die acht möglichen Kombinationen der Zustände der Inverterschalter122 ,123 ,124 ,125 ,126 ,127 dar, wobei die drei Phasen-Nullleiter-Spannungen eine Summe von null ergeben. Die Schaltzustandsvektoren202 ,204 ,206 ,208 ,210 und212 sind aktive Zustände, wie durch die Scheitel des Sechsecks200 angezeigt, und die Schaltzustände214 und216 sind Nullzustände. Während eines aktiven Zustands wird eine Netzspannung an den Motor110 angelegt; während eines Nullzustands, wird der Motor110 effektiv kurzgeschlossen. Das Einstellen des relativen Tastverhältnisses der aktiven Zustände und Nullzustände kann die erwünschte Ausgangsspannung an die Last anlegen. - Nach der vorliegenden Ausführungsform setzt die Vorrichtung
174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals einen Oberwellenstrom basierend auf dem Entladeverfahren zum Entladen der DC-Bus135 ein, wenn das vorbestimmte Entladesignal erfasst wird. Die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals leitet einen Oberwellenstrom in den Inverter120 ein, um die DC-Bus135 durch die Motorwicklungen115 des Motors110 durch Betätigung der Spannungsvektorpaare202 /208 ,204 /210 ,206 /212 ,214 /216 zu entladen. - Durch Erzeugen der Entladebetriebsstellsignale in Erwiderung auf die Vektorpaare
202 /208 ,204 /210 ,206 /212 ,214 /216 leitet die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals vorteilhafter Weise einen Oberwellenstrom in den Inverter120 zum Entladen des DC-Busses135 ohne das Erfordern jeglicher Informationen ein, welche die Rotorposition der Last des Mo tors110 betreffen, (d. h. ohne die abgetasteten Ströme Ia, Ib, Ic oder jegliche Informationen (z. B. θr oder ωr) vom Signal vom Drehmelder/Digital-Wandler165 zu erfordern). -
3 veranschaulicht ein Schaltvektorschema300 zur Erzeugung der Entladebetriebsstellsignale durch die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals nach der vorliegenden Ausführungsform. Wie oben angegeben, kann das Einstellen des relativen Tastverhältnisses der aktiven Zustände und Nullzustände eine erwünschte Ausgangsspannung an die passive Last (d. h. den Motor110 ) anlegen. Angemessene Schaltfolgen werden Nullvektoren aus Kombinationen der aktiven Schaltvektoren erzeugen. Beispielsweise wird eine Folge, welche den Vektor V1202 und Vektor V4208 mit identischen Tastverhältnissen verwendet, eine Durchschnittsspannung von null über einem Schaltzyklus erzeugen während sie einen Oberwellenstrom im Motor110 erzeugt, da die an den Motor110 angelegte Spannung auf einer Momentanbasis nicht null beträgt. Für Dauermagnetmotoren110 funktioniert das Einleiten eines Oberwellenstroms durch Erzeugen von Entladebetriebssignalen mit einer vorbestimmten Schaltfolge und einem vorbestimmten Tastverhältnisses nach der vorliegenden Ausführungsform bei einer Drehzahl von null und geringen Drehzahlen gut. Für Induktionsmotoren110 funktioniert das Einleiten des Oberwellenstroms durch Erzeugen solcher Entladebetriebsstellsignale während des gesamten Drehzahlbereiches für die Induktionsmotoren110 gut. - Das Schaltvektorschema
300 ist ein beispielhaftes Schema, welches die Schaltfolgen302 ,304 ,306 zum Erzeugen von Nullvektoren aus den Kombinationen202 /208 ,210 /204 ,206 /212 der aktiven Schaltvektoren V1202 , V2204 , V3206 , V4208 , V5210 , V6212 zum Induzieren eines Oberwellenstroms in den Motor110 einsetzt. Durch den Motor110 wird kein Durchschnittsdrehmoment erzeugt, wenn das Schaltvektorschema300 zum Erzeugen der Entladebetriebsstellsignale verwendet wird. Der kein Drehmo ment erzeugende Oberwellenstrom im Motor110 erzeugt Systemverluste in den Motorwicklungen115 und dem Inverter120 , welche das Entladen des DC-Bus-Kondensators145 ohne das Erfordern von Widerstandselementen ermöglichen. - Folglich weist das Schaltvektorschema
300 ein vorbestimmtes Tastverhältnis auf, welche die vorbestimmten Schaltfolgen302 ,304 ,306 enthält. Die sechs aktiven Schaltvektoren V1202 , V2204 , V3206 , V4208 , V5210 , V6212 sind in drei Vektorpaare aus jeweils zwei aktiven Schaltvektoren202 /208 ,210 /204 ,206 /212 unterteilt, wobei die zwei aktiven Schaltvektoren aller drei Vektorenpaare in allen vorbestimmten Schaltfolgen302 ,304 ,306 eine Summe von null ergeben. Die Schaltfolgen302 ,304 und306 können in jeder Reihenfolge oder Kombination derselben angewendet werden. - Die Größe des durch das Schaltvektorschema
300 erzeugten Oberwellenstroms hängt von der Frequenz des Tastverhältnisses302 ,304 ,306 sowie der Spannung des DC-Busses135 und der Induktanz des Elektromotors110 mit der Welligkeitsfrequenz ab. Die Induktanz des Elektromotors110 ist mit einer höheren Frequenz üblicherweise ausreichend gering, so dass eine Erregerfrequenz (d. h. eine vorbestimmte Tastverhältnisfrequenz) von zwischen zehn und zwölf Kilohertz (10 kHz und 12 kHz) verwendet werden kann. - In Bezug auf
4 wird ein Ablaufplan400 der Betätigung der Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals des Elektromotorsystems100 nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. Wenn das vorbestimmte Entladesignal von der übergeordneten Regelung erfasst wird402 , werden Entladebetriebssignale in Erwiderung auf die Vektorpaare202 /208 ,204 /210 ,206 /212 ,214 /216 erzeugt404 , um den Oberwellenstrom in die Motorwicklungen115 einzuleiten, wie oben erörtert wurde. Folglich wird der Oberwellenstrom durch die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals eingesetzt, um den DC-Bus135 während einer Abschaltfolge aktiv zu entladen, welche durch die übergeordnete Regelung initiiert wird, welche die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals mit dem vorbestimmten Entladesignal versorgt. - Die Ausgangshandhabungsvorrichtung
176 wird mit den Entladebetriebssignalen zusammen mit einem Signal408 auf der Leitung178 versorgt406 , um der Ausgangshandhabungsvorrichtung176 zu signalisieren, den Fluss der Betriebsstellsignale von der Vorrichtung172 zum Erzeugen eines vom Drehmomentbefehl abhängigen Betriebssignal zu sperren und stattdessen den Ausgang des Prozessors170 mit den Entladebetriebssignalen von der Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals zu versorgen. Die Versorgung mit den Entladebetriebssignalen vom Ausgang des Prozessors170 hält unter der Regelung des Signals an, mit welchem die Ausgangshandhabungsvorrichtung im Schritt408 versorgt wird, bis die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals das vorbestimmte Entladesignal nicht länger erfasst402 . Wenn das vorbestimmte Entladesignal nicht erfasst wird402 , hört die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals auf410 , die Ausgangshandhabungsvorrichtung auf der Leitung178 mit dem Signal zu versorgen, und lässt dadurch zu, dass der Prozessor170 die Betriebsstellsignale von der Vorrichtung172 zum Erzeugen eines vom Drehmomentbefehl abhängigen Betriebssignals am Ausgang des Prozessors170 liefert bzw. bereitstellt. - In Bezug auf
5 zeigt ein Graph500 der Entladung des DC-Busses135 durch die Vorrichtung174 zum Erzeugen eines Entladebetriebssignals eine Entladedauer502 bei einer geringen Drehzahl für einen Motor110 , wie beispielsweise ein Innendauermagnetmotor, nach der vorliegenden Ausführungsform. Die gemessene Entladedauer beträgt ca. fünfundvierzig Millisekunden (45 ms), eine Entladedauer, welche etwas langsamer als die meisten aktiven Entladeverfahren ist, wie beispielsweise das Entladen des DC-Busses135 mit einem dedizierten Schaltkreis, welcher einen ziemlich großen Widerstand oder ein anderes Widerstandselement enthält. Zwar wird ein Entladeschema geliefert, welches langsamer als übliche aktive Entladeverfahren sein kann, aber die Implementierung einer Entlademethodik nach der vorliegenden Ausführungsform liefert auf vorteilhafte Weise jedoch eine Einrichtung zum Entladen des DC-Busses135 ohne das Erfordern einer separaten Entladeschaltung, eines separaten Widerstandselement und von Wissen über die Position des Drehmelders160 oder Drehzahlinformationen oder die Phasenströme des Motors110 . - Zwar wurde zumindest eine beispielhafte Ausführungsform in der vorangehenden detaillierten Beschreibung dargelegt, aber es sollte eingesehen werden, dass eine große Anzahl an Variationen besteht. Es sollte auch eingesehen werden, dass die beispielhafte Ausführungsform oder die beispielhaften Ausführungsformen nur Beispiele sind und den Bereich, die Anwendbarkeit oder Konfiguration der Erfindung keineswegs beschränken sollen. Die vorangehende detaillierte Beschreibung wird Fachmännern eher einen zweckmäßigen Plan zum Implementieren der beispielhaften Ausführungsform oder beispielhaften Ausführungsform oder beispielhaften Ausführungsformen liefern. Es sollte klar sein, dass verschiedene Veränderungen an der Funktion und Anordnung der Elemente vorgenommen werden können, ohne vom Bereich der Erfindung abzuweichen, der in den beiliegenden Ansprüchen und rechtmäßigen Äquivalenten derselben dargelegt ist.
Claims (20)
- Verfahren zum Entladen eines DC-Busses, der eine Motorsteuerschaltung in einem Elektromotorsystem mit Energie versorgt, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Erfassen eines vorbestimmten Entladesignals; Erzeugen von Betriebsstellsignalen zum Erzeugen eines Oberwellenstroms in den Motorwicklungen eines Elektromotors des Elektromotorsystem zum Abführen von Energie von der DC-Bus über eine passive Last auf das Erfassendes vorbestimmten Entladesignals hin, wobei die passive Last die Motorwicklungen des Elektromotors aufweist; und Versorgen der Motorsteuerschaltung mit den Betriebsstellsignalen zum Entladen der DC-Bus durch den Motorsteuerschaltung und die Motorwicklungen des Elektromotors.
- Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Erzeugens der Betriebsstellsignale zum Erzeugen des Oberwellenstroms den Schritt des Erzeugens der Betriebsstellsignale aufweist, welche eine vorbestimmte Schaltfolge und ein vorbestimmtes Tastverhältnis aufweisen.
- Verfahren nach Anspruch 2, wobei das vorbestimmte Tastverhältnis ein Tastverhältnis aufweist, welches eine Frequenz größer als zehn Kilohertz (10 kHz) aufweist.
- Verfahren nach Anspruch 2, wobei das vorbestimmte Tastverhältnis ein Tastverhältnis aufweist, welche eine Frequenz größer als zehn Kilohertz (10 kHz) und kleiner als zwölf Kilohertz (12 kHz) aufweist.
- Verfahren nach Anspruch 2, wobei die vorbestimmte Schaltfolge eine Reihe an vorbestimmten Signalen zum Schalten der aktiven Schaltvektoren des Elektromotors aufweist.
- Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Reihe an vorbestimmten Signalen zum Schalten der aktiven Schaltvektoren des Elektromotors Signale aufweist, welche an jeder Stelle in der Reihe der vorbestimmten Signale zwei oder mehr der aktiven Schaltvektoren auf eine vorbestimmte Weise derart schalten, dass die aktiven Schaltvektoren an der Stelle in der Reihe der vorbestimmten Signale eine Summe von null ergeben.
- Verfahren nach Anspruch 5, wobei die aktiven Schaltvektoren sechs aktive Schaltvektoren aufweisen, wobei die sechs aktiven Schaltvektoren drei Vektorpaare aus jeweils zwei aktiven Schaltvektoren aufweisen, wobei die zwei aktiven Schaltvektoren aller drei Vektorpaare eine Summe von null ergeben und wobei die Reihe an vorbestimmten Signalen zum Schalten der aktiven Schaltvektoren Signale aufweisen, welche an jeder Stelle in der Reihe an vorbestimmten Signalen die zwei aktiven Schaltvektoren eines der drei Vektorpaare auf eine vorbestimmte Weise schalten, um eine Summe von null zu ergeben.
- Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Erzeugens der Betriebsstellsignale den Schritt zum Erzeugen der Betriebsstellsignale zum Erzeugen des Oberwellenstroms auf die Spannungsvektorpaare des Elektromotors hin aufweist.
- Prozessor zum Versorgen einer Motorsteuerschaltung in einem Elektromotorsystem mit Betriebssignalen, wobei der Motorsteuerschaltung Energie von einem DC-Bus aufnimmt, wobei der Prozessor aufweist: einen ersten Betriebssignalgenerator zum Aufnehmen eines Drehmomentbefehls und zum Erzeugen von ersten Betriebsstellsignalen in Erwiderung darauf; einen zweiten Betriebssignalgenerator zum Erzeugen von zweiten Betriebsstellsignalen zum Erzeugen eines Oberwellenstroms in den Motorwicklungen eines Elektromotors des Elektromotorsystems, um Energie über eine passive Last auf das Erfassen eines vorbestimmten Entladesignals hin von dem DC-Bus abzuführen, wobei die passive Last die Motorwicklungen des Elektromotors aufweist; und eine Ausgangshandhabungsvorrichtung, welche mit dem ersten und zweiten Betriebssignalgenerator gekoppelt ist, wobei die Ausgangshandhabungsvorrichtung einen Ausgang des Prozessors mit den ersten Betriebsstellsignalen auf das Nicht-Empfangen der zweiten Betriebsstellsignale hin versorgt und den Ausgang des Prozessors mit den zweiten Betriebsstellsignalen auf das Empfangen der zweiten Betriebsstellsignale hin versorgt.
- Prozessor nach Anspruch 9, wobei der zweite Betriebssignalgenerator die zweiten Betriebsstellsignale erzeugt, welche eine vorbestimmte Schaltfolge und ein vorbestimmtes Tastverhältnis aufweisen.
- Prozessor nach Anspruch 10, wobei das vorbestimmte Tastverhältnis ein Tastverhältnis aufweist, welche eine Frequenz größer als zehn Kilohertz (10 kHz) aufweist.
- Prozessor nach Anspruch 10, wobei die vorbestimmte Schaltfolge eine Reihe an vorbestimmten Signalen zum Schalten der aktiven Schaltvektoren des Elektromotors aufweist.
- Prozessor nach Anspruch 9, wobei der zweite Betriebssignalgenerator die zweiten Betriebsstellsignale zum Erzeugen des Oberwellenstroms in den Motorwicklungen des Elektromotors in Erwiderung auf die Spannungsvektorpaare des Elektromotors erzeugt.
- Elektromotorsystem mit: einem Elektromotor; einem Inverter, welcher mit dem Elektromotor gekoppelt ist und welcher die elektrische Regelung für denselben liefert; einer DC-Bus, welche mit dem Inverter zum Versorgen desselben mit Leistung gekoppelt ist; und einem mit dem Inverter gekoppelten Prozessor zum Erzeugen von Betriebsstellsignalen und zum Versorgen des Inverters mit diesen Betriebsstellsignalen, wobei der Prozessor die Betriebsstellsignale zum Erzeugen eines Oberwellenstroms in den Motorwicklungen des Elektromotors erzeugt, um Energie über eine passive Last auf das Erfassen eines vorbestimmten Entladesignals hin von dem DC-Bus abzuführen, wobei die passive Last die Motorwicklungen des Elektromotors aufweist.
- Elektromotorsystem nach Anspruch 14, wobei der Prozessor erste Betriebsstellsignale und zweite Betriebsstellsignale erzeugt, wobei die ersten Betriebsstellsignale auf einen empfangenen Drehmomentbefehl hin erzeugt werden und Phasenströme zur Versorgung des Inverters mit denselben zum Regeln des Elektromotors aufweisen und wobei die zweiten Betriebsstellsignale auf das Erfassen des vorbestimmten Entladesignals hin erzeugt werden und Betriebsstellsignale zum Erzeugen des Oberwellenstroms in den Motorwicklungen des Elektromotors zum Ableiten von Energie von dem DC-Bus über die passive Last aufweisen.
- Elektromotorsystem nach Anspruch 15, wobei der Prozessor die zweiten Betriebsstellsignale erzeugt, welche eine vorbestimmte Schaltfolge und ein vorbestimmtes Tastverhältnis aufweisen.
- Elektromotorsystem nach Anspruch 16, wobei das vorbestimmte Tastverhältnis ein Tastverhältnis mit einer Frequenz von größer als zehn Kilohertz (10 kHz) aufweist.
- Elektromotorsystem nach Anspruch 16, wobei die vorbestimmte Schaltfolge eine Reihe an vorbestimmten Signalen zum Schalten der aktiven Schaltvektoren des Elektromotors aufweist.
- Elektromotorsystem nach Anspruch 14, wobei der Elektromotor ein Wechselstrom-Synchronelektromotor ist.
- Elektromotorsystem nach Anspruch 14, wobei der Inverter eine Vielzahl IGBTs aufweist, deren Gate-Anschlüsse mit dem Prozessor zum Aufnehmen der Betriebsstellsignale von demselben gekoppelt sind und die Vielzahl der IGBTs die Betätigung des Elektromotors steuert.
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