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DE102009000584A1 - Diagnose der Synchronisation zweier Kommunikationsnetzwerke eines elektronischen Datenverarbeitungssystems - Google Patents

Diagnose der Synchronisation zweier Kommunikationsnetzwerke eines elektronischen Datenverarbeitungssystems Download PDF

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DE102009000584A1
DE102009000584A1 DE102009000584A DE102009000584A DE102009000584A1 DE 102009000584 A1 DE102009000584 A1 DE 102009000584A1 DE 102009000584 A DE102009000584 A DE 102009000584A DE 102009000584 A DE102009000584 A DE 102009000584A DE 102009000584 A1 DE102009000584 A1 DE 102009000584A1
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Germany
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communication networks
synchronization
time
diagnostic device
nodes
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Withdrawn
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DE102009000584A
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English (en)
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Jürgen SCHIRMER
Andreas-Jürgen Rohatschek
Harald Weiler
Clemens Schroff
Thomas Palo Alto Hogenmüller
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L43/00Arrangements for monitoring or testing data switching networks
    • H04L43/16Threshold monitoring
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L41/00Arrangements for maintenance, administration or management of data switching networks, e.g. of packet switching networks
    • H04L41/06Management of faults, events, alarms or notifications

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Small-Scale Networks (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Abstract

Es wird ein Verfahren zur Diagnose der Synchronisierung zweier Kommunikationsnetzwerke (11, 21) eines elektronischen Datenverarbeitungssystems beschrieben. An die beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) sind jeweils ein oder mehrere Knoten angeschlossen. Jedes der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) weist einen Ablaufplan auf, der mindestens einen Zeitschlitz für eine Synchronisier-Nachricht festlegt. Von jedem der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) wird jeweils eine zeitbasierte Größe erfasst. Die beiden erfassten zeitbasierten Größen werden miteinander verglichen. Aus diesem Vergleich wird auf die Güte der Synchronisierung der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) geschlossen.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Diagnose der Synchronisation zweier Kommunikationsnetzwerke nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine elektronische Diagnoseeinrichtung und ein elektronisches Datenverarbeitungssystem nach dem Oberbegriff der Ansprüche 6 und 10.
  • Beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug werden in dem dort vorhandenen elektronischen Datenverarbeitungssystem eine Mehrzahl von Steuergeräten über ein oder mehrere Kommunikationsnetzwerke miteinander verbunden. Bei den Kommunikationsnetzwerken kann es sich beispielsweise um bus-artige oder sternförmige Anordnungen handeln. Die Steuergeräte dienen dabei der Durchführung. von bestimmten Funktionen, beispielsweise von Kraftstoff-Einspritz- oder Lenk- oder Bremsfunktionen des Kraftfahrzeugs.
  • Sind beispielsweise zwei sogenannte ereignisgesteuerte Kommunikationsnetzwerke vorhanden, so ist es bekannt, diese Kommunikationsnetzwerke mit Hilfe eines sogenannten Gateways miteinander zu verbinden. Das Gateway hat dabei die Aufgabe, die beispielsweise nach einem sogenannten Interrupt auf dem ersten Kommunikationsnetzwerk übertragenen Daten derart umzusetzen und gegebenenfalls zwischenzuspeichern, dass diese Daten dann an das zweite Kommunikationsnetzwerk weitergegeben und dort weiterübertragen werden können. Diese Umsetzung und Zwischenspeicherung führt zu Zeitverzögerungen bei der Weitergabe der Daten von dem ersten Kommunikationsnetzwerk an das zweite Kommunikationsnetzwerk.
  • Bei einem sogenannten zeitgesteuerten Kommunikationsnetzwerk ist ein fest vorgegebener Ablaufplan, ein sogenannter Schedule, vorhanden, der jedem angeschlossenen Steuergerät einen bestimmten Zeitschlitz vorgibt, in dem dieses Steuergerät Daten über das Kommunikationsnetzwerk übertragen kann. Weiterhin wird von dem Ablaufplan auch zumindest ein Zeitschlitz vorgegeben, in dem eine Synchronisier-Nachricht enthalten ist, mit deren Hilfe sich alle an das Kommunikationsnetzwerk angeschlossenen Steuergeräte zueinander zeitlich synchronisieren können.
  • Sind zwei zeitgesteuerte Kommunikationsnetzwerke vorhanden, und sollen diese beiden Kommunikationsnetzwerke miteinander gekoppelt werden, so ist es erforderlich, die beiden Kommunikationsnetzwerke ebenfalls zeitlich zueinander zu synchronisieren. Zur Sicherstellung einer korrekten Funktionsweise ist dabei eine Überwachung der Synchronisierung vorteilhaft.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Diagnose der Synchronisation zweier Kommunikationsnetzwerke eines elektronischen Datenverarbeitungssystems.
  • Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach dem Anspruch 1 sowie durch die Diagnoseeinrichtung nach dem Anspruch 6 und das Datenverarbeitungssystem nach dem Anspruch 10 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist zur Diagnose der Synchronisation zweier Kommunikationsnetzwerke eines elektronischen Datenverarbeitungssystems vorgesehen, dass von jedem der beiden Kommunikationsnetzwerke jeweils eine zeitbasierte Größe erfasst wird, dass die beiden erfassten zeitbasierten Größen miteinander verglichen werden, und dass aus diesem Vergleich auf die Güte der Synchronisierung der beiden Kommunikationsnetzwerke geschlossen wird.
  • Vorzugsweise können die Synchronisier-Nachrichten auf den beiden Kommunikationsnetzwerken als zeitbasierte Größen herangezogen werden. Der zeitliche Abstand dieser Synchronisier-Nachrichten auf den beiden Kommunikationsnetzwerken stellt dann die Güte der Synchronisierung dar. Dieser Wert kann dann mit einem vorgegebenen Gütekriterium verglichen werden. Überschreitet der ermit telte zeitliche Abstand das zugehörige vorgegebene Gütekriterium, so kann hieraus eine Fehlermeldung abgeleitet werden.
  • Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in der Zeichnung.
  • 1 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Diagnose der Synchronisation zweier Kommunikationsnetzwerke, und 2 zeigt schematische Zeitdiagramme zu der vorgenannten Synchronisation zweier Kommunikationsnetzwerke.
  • In der 1 ist ein erster Bus 11 eines elektronischen Datenverarbeitungssystems dargestellt, bei dem es sich um jegliche Art eines zeitgesteuerten Kommunikationsnetzwerks handeln kann. Beispielsweise kann der Bus 11 als sogenannter FlexRay-Bus oder als sogenannter TTCAN-Bus realisiert sein. Der Bus 11 ist dazu vorgesehen, digitale Daten insbesondere in einem Kraftfahrzeug zu übertragen.
  • An den Bus 11 sind beispielhaft vier Knoten 13, 14, 15, 16 angeschlossen. Ein Knoten kann beispielsweise ein Bestandteil eines Steuergeräts sein, wobei von dem Steuergerät eine oder mehrere Funktionen ausgeführt werden können, beispielsweise Funktionen hinsichtlich der Einspritzung von Kraftstoff in eine Brennkraftmaschine oder Lenk- oder Bremsfunktionen eines Kraftfahrzeugs.
  • Jeder der Knoten 13, 14, 15, 16 besitzt einen Communication Controller 18 und einen Bus-Transceiver 19. Der Bus-Transceiver 19 stellt die direkte Verbindung des zugehörigen Knotens mit dem Bus 11 her, indem er elektrische Signale, die die zu übertragenden digitalen Daten repräsentieren, auf den Bus 11 schreibt bzw. von dem Bus 11 liest. Der Communication Controller 18 setzt einen vorgegebenen Ablaufplan, einen sogenannten Schedule um.
  • Die auf dem Bus zur Verfügung stehende Übertragungszeit wird von dem Ablaufplan in aufeinanderfolgende Zyklen unterteilt, die jeweils unter anderem eine Mehrzahl von Zeitschlitzen, sogenannte Slots, enthalten. In jedem Zeitschlitz kann eine Nachricht, ein sogenannter Frame, untergebracht werden, wobei jede Nachricht unter anderem eine Anzahl der zu übertragenden digitalen Daten, die sogenannte Payload, enthält.
  • Jedem der Knoten 13, 14, 15, 16 ist durch den Ablaufplan zumindest ein bestimmter Zeitschlitz zum Senden und/oder Empfangen von digitalen Daten in den aufeinanderfolgenden Zyklen zugeordnet, so dass jeder oder zumindest einer der Knoten 13, 14, 15, 16 in jedem Zyklus eine Anzahl von digitalen Daten auf den Bus 11 schreiben und damit über den Bus 11 übertragen kann. Vorzugsweise sind den einzelnen Knoten 13, 14, 15, 16 jeweils mehrere Zeitschlitze pro Zyklus zugeordnet.
  • Zur zeitlichen Synchronisation der Knoten 13, 14, 15, 16 legt der Ablaufplan fest, dass zumindest einer der Knoten 13, 14, 15, 16 in einem bestimmten der ihm in den aufeinanderfolgenden Zyklen zur Verfügung stehenden Zeitschlitze eine Synchronisier-Nachricht sendet. Vorzugsweise werden derartige Synchronisier-Nachrichten von mehreren der Knoten 13, 14, 15, 16 in den ihnen jeweils zur Verfügung stehenden Zeitschlitzen versendet. Damit sind in jedem Zyklus einer oder mehrere Synchronisier-Nachrichten auf dem Bus 11 vorhanden.
  • Der Ablaufplan ist allen Knoten 13, 14, 15, 16 bekannt. Damit „wissen” alle Knoten 13, 14, 15, 16, in welchen Zeitschlitzen die Synchronisier-Nachrichten auf dem Bus 11 übertragen werden.
  • In jedem der Knoten 13, 14, 15, 16 werden die einzelnen Zeitschlitze des Ablaufplans auf der Grundlage einer Zeitbasis ermittelt, die beispielsweise von einem Quarz-Oszillator abhängig ist. Da die den einzelnen Knoten 13, 14, 15, 16 vorhandenen Zeitbasen, beispielsweise aufgrund von unterschiedlichen Quarzen, voneinander abweichen können, ist es möglich, dass derjenige Zeitschlitz, in dem von einem bestimmten Knoten eine Synchronisier-Nachricht auf den Bus 11 geschrieben wird, von einem der anderen Knoten nicht exakt ermittelt werden kann, sondern nur mit einer geringen Abweichung.
  • Da es sich nur um eine geringe Abweichung handelt, und da der Ablaufplan zwischen den Nachrichten zweier aufeinanderfolgender Zeitschlitze immer einen Abstand vorsieht, in dem keine Daten übertragen werden, kann der vorgenannte andere Knoten die Synchronisier-Nachricht des bestimmten Knotens trotz der geringen Abweichung über seinen Bus-Transceiver 19 einlesen. In Abhängigkeit von der eingelesenen Synchronisier-Nachricht kann dann der andere Knoten die vorgenannte Abweichung ermitteln und dadurch kompensieren, dass er seine Zeitbasis korrigiert. Der andere Knoten kann sich damit zu der eingelesenen Synchronisier-Nachricht synchronisieren.
  • Insgesamt können sich auf diese Weise alle an den Bus 11 angeschlossenen Knoten 13, 14, 15, 16 mit Hilfe der übertragenen Synchronisier-Nachrichten zueinander synchronisieren.
  • In dem Datenverarbeitungssystem der 1 ist ein zweiter Bus 21 vorhanden, der mit dem Bus 11 vergleichbar ist oder der dem Bus 11 entspricht, und bei dem es sich damit um jegliche Art eines zeitgesteuerten Kommunikationsnetzwerks handeln kann. Beispielsweise kann der Bus 21 als sogenannter FlexRay-Bus oder als sogenannter TTCAN-Bus realisiert sein. An den Bus 21 sind beispielhaft vier Knoten 23, 24, 25, 26 angeschlossen. Die Knoten 23, 24, 25, 26 sind mit den Knoten 13, 14, 15, 16 des Busses 11 vergleichbar und können beispielsweise ein Bestandteil eines Steuergeräts sein. Jeder der Knoten 23, 24, 25, 26 des Busses 21 besitzt einen Communication Controller 28 und einen Bus-Transceiver 29, die wiederum mit dem Communication Controller 18 und dem Bus-Transceiver 19 des Busses 11 vergleichbar sind.
  • Die Funktionsweise der Knoten 23, 24, 25, 26 entspricht der Funktionsweise der Knoten 13, 14, 15, 16. Insbesondere die Definition von Zyklen und Zeitschlitzen mit Hilfe eines Ablaufplans ist bei den Knoten 23, 24, 25, 26 des zweiten Busses 21 in gleicher Weise vorhanden wie bei den Knoten 13, 14, 15, 16 des ersten Busses 11.
  • Die beiden Busse 11, 21 sind miteinander gekoppelt. Dies ist in der 1 mit Hilfe der gestrichelten Kopplung 33 dargestellt. Dabei kommt es nicht auf die hard- oder softwaremäßige Ausbildung der Kopplung 33 an. Beispielhaft kann es sich bei der Kopplung 33 um ein Gateway handeln. Weiterhin sind die beiden Busse 11, 21 zueinander synchronisiert. Auch hier kommt es nicht auf die Art und Weise an, wie diese Synchronisierung erreicht wird. Beispielhaft kann die Kopplung 33 hierzu irgendwelche hard- oder software-basierten Synchronisier-Mittel aufweisen.
  • In der 2 sind die auf den beiden Bussen 11, 21 des Datenverarbeitungssystems übertragenen Nachrichten über der Zeit t aufgetragen. Das obere Diagramm bezieht sich dabei auf den ersten Bus 11 und das untere Diagramm auf den zweiten Bus 21. Der eingekreiste Bereich der beiden Diagramme ist darunter nochmals vergrößert dargestellt.
  • In den beiden Diagrammen sind die von den Ablaufplänen definierten Zyklen mit dem Bezugszeichen Z gekennzeichnet. Die Zeitschlitze sind nicht dargestellt. Statt dessen sind die Nachrichten dargestellt, die in den einzelnen Zeitschlitzen übertragen werden. Diese Nachrichten sind mit dem Bezugszeichen N gekennzeichnet. Zwischen den Nachrichten sind die erwähnten Pausen vorhanden, in denen keine Daten übertragen werden.
  • Die im oberen Diagramm auf dem ersten Bus 11 vorhandenen Synchronisier-Nachrichten sind mit dem Bezugszeichen S1 gekennzeichnet. Die im unteren Diagramm auf dem zweiten Bus 21 vorhandenen Synchronisier-Nachrichten sind mit dem Bezugszeichen S2 gekennzeichnet.
  • Wie insbesondere aus der vergrößerten Darstellung hervorgeht, kann zwischen einer der Synchronisier-Nachrichten S1 des ersten Busses 11 und der zugehörigen Synchronisier-Nachricht S2 des zweiten Busses eine zeitliche Verzögerung vorhanden sein, die mit dem Bezugszeichen V gekennzeichnet ist.
  • Gemäß der 1 sind die beiden Busse 11, 21 an eine Diagnoseeinrichtung 36 angeschlossen, die aus Hardware und/oder Software aufgebaut sein kann. Die Diagnoseeinrichtung 36 kann dabei als separate Einrichtung vorgesehen sein oder sie kann in einen oder mehrere der vorhandenen Knoten 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26 der beiden Busse 11, 21 oder in einem Gateway oder in einer Hardware der Bustopologie teilweise oder vollständig integriert sein.
  • Die Diagnoseeinrichtung 36 enthält Zeiterfassungsmittel 37, mit deren Hilfe eine oder mehrere zeitbasierte Größen auf den beiden angeschlossenen Bussen 11, 21 ermittelt werden können. Bei den zeitbasierten Größen kann es sich beispielsweise um die Synchronisier-Nachrichten S1, S2 auf den beiden Bussen 11, 21 handeln, und zwar beispielsweise jeweils um die ansteigende Flanke dieser Signale. Alternativ kann es sich auch um andere Signale handeln, die zu vorab bekannten Zeitpunkten auf den beiden Bussen 11, 21 vorhanden sind. Ebenfalls kann es sich nicht nur um die ansteigende Flanke, sondern auch um andere charakteristische Kriterien dieser Signale handeln, von denen die zeitbasierten Größen abgeleitet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, bestimmte charakteristische Größen der übertragenen Daten, beispielsweise bestimmte Zeitstempel oder dergleichen, als zeitbasierte Größen vorzusehen.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird davon ausgegangen, dass die Diagnoseeinrichtung 36 die ansteigenden Flanken der Synchronisier-Nachrichten S1, S2 auf den beiden Bussen 11, 21 erfassen. Diese beiden zeitbasierten Größen werden dann von der Diagnoseeinrichtung 36 miteinander verglichen. Aus diesem Vergleich wird dann von der Diagnoseeinrichtung 36 eine Zeitinformation ermittelt, die die Güte der Synchronisierung der beiden Busse 11, 21 kennzeichnet.
  • Im Hinblick auf den Vergleich ist es möglich, dass die Diagnoseeinrichtung 36 den zeitlichen Abstand der beiden erfassten zeitbasierten Größen ermittelt. Gemäß der 2 entspricht dies der zeitlichen Verzögerung V der beiden Synchronisier-Nachrichten S1, S2. Dieser zeitliche Abstand kann dann mit einem vorgegebenen Gütekriterium verglichen werden. Überschreitet der ermittelte zeitliche Abstand das vorgegebene Gütekriterium, so kann die Diagnoseeinrichtung 36 beispielsweise eine Fehlermeldung erzeugen, die den an die beiden Busse 11, 21 angeschlossenen Knoten 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26 eine nicht den Vorgaben entsprechende Synchronisierung der beiden Busse 11, 21 anzeigt.
  • Weiterhin ist es möglich, dass von der Diagnoseeinrichtung 36 die zeitliche Veränderung der erläuterten Zeitinformation ermittelt wird. Entsprechend kann eine Differentiation von aufeinanderfolgenden Zeitinformationen vorgenommen werden. Mittels eines Vergleichs mit einem vorgegebenen Gütekriterium ist es dann möglich, dynamische Veränderungen der Synchronisation der beiden Busse 11, 21 festzustellen und gegebenenfalls an die angeschlossenen Knoten 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26 mitzuteilen.
  • Ebenfalls ist es möglich, dass von der Diagnoseeinrichtung 36 eine Mittelwertbildung oder eine Integration über aufeinanderfolgende Zeitinformationen vorgenommen wird. Durch einen Vergleich mit vorgegebenen Gütekriterien können auf diese Weise wiederum insbesondere dynamische Veränderungen der Synchronisation festgestellt werden.
  • Mit Hilfe der Diagnoseeinrichtung 36 können somit Abweichungen der Synchronisierung der beiden Busse 11, 21 von vorgegebenen Gütekriterien festgestellt werden. Weiterhin können diese Abweichungen von der Diagnoseeinrichtung 36 an die angeschlossenen Knoten 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26 und gegebenenfalls auch an andere Einrichtungen der beiden Busse 11, 21 weitergegeben werden. Dort kann dann sichergestellt werden, dass die Abweichungen zu keinen Störungen des Betriebs der auf den Knoten 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26 ablaufenden Funktionen führen.
  • Weiterhin können die Abweichungen dazu verwendet werden, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, mit deren Hilfe diese Abweichungen der Synchronisierung dann wieder reduziert werden können.

Claims (12)

  1. Verfahren zur Diagnose der Synchronisierung zweier Kommunikationsnetzwerke (11, 21) eines elektronischen Datenverarbeitungssystems, wobei an die beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) jeweils ein oder mehrere Knoten (13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26) angeschlossen sind, und wobei jedes der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) einen Ablaufplan aufweist, der mindestens einen Zeitschlitz für eine Synchronisier-Nachricht festlegt, dadurch gekennzeichnet, dass von jedem der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) jeweils eine zeitbasierte Größe erfasst wird, dass die beiden erfassten zeitbasierten Größen miteinander verglichen werden, und dass aus diesem Vergleich auf die Güte der Synchronisierung der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) geschlossen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei aus dem Vergleich ein Wert hervorgeht, der mit einem zugehörigen Gütekriterium verglichen wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei eine Fehlermeldung erzeugt wird, wenn der Wert größer ist als das Gütekriterium.
  4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei als zeitbasierte Größen die Synchronisier-Nachrichten (S1, S2) verwendet werden.
  5. Computerprogramm für ein elektronisches Rechengerät, das zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ausgebildet ist.
  6. Elektronische Diagnoseeinrichtung (36), an das zwei Kommunikationsnetzwerke (11, 21) angeschlossen sind, wobei an die beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) jeweils ein oder mehrere Knoten (13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26) angeschlossen sind, und wobei jedes der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) einen Ablaufplan aufweist, der mindestens einen Zeitschlitz für eine Synchronisier-Nachricht festlegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Diagnoseeinrichtung (36) derart ausgebildet ist, dass von jedem der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) jeweils eine zeitbasierte Größe erfasst wird, dass die beiden erfassten zeitbasierten Größen miteinander verglichen werden, und dass aus diesem Vergleich auf die Güte der Synchronisierung der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) geschlossen wird.
  7. Diagnoseeinrichtung (36) Anspruch 6, wobei die Diagnoseeinrichtung (36) derart ausgebildet ist, dass aus dem Vergleich ein Wert hervorgeht, der mit einem zugehörigen Gütekriterium verglichen wird.
  8. Diagnoseeinrichtung (36) nach Anspruch 7, wobei die Diagnoseeinrichtung (36) derart ausgebildet ist, dass eine Fehlermeldung erzeugt wird, wenn der Wert größer ist als das Gütekriterium.
  9. Diagnoseeinrichtung (36) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei als zeitbasierte Größen die Synchronisier-Nachrichten (S1, S2) vorgesehen sind.
  10. Datenverarbeitungssystem mit zwei Kommunikationsnetzwerken (11, 21), wobei an die beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) jeweils ein oder mehrere Knoten (13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26) angeschlossen sind, und wobei jedes der beiden Kommunikationsnetzwerke (11, 21) einen Ablaufplan aufweist, der mindestens einen Zeitschlitz für eine Synchronisier-Nachricht festlegt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Diagnoseeinrichtung (36) nach einem der Ansprüche 6 bis 9 vorhanden ist.
  11. Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 10, wobei es sich bei den beiden Kommunikationsnetzwerken (11, 21) um zeitgesteuerte Kommunikationsnetzwerke, insbesondere um sogenannte FlexRay- oder TTCAN-Busse handelt.
  12. Datenverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 10 oder 11, wobei die Knoten (13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26) jeweils ein Bestandteil eines Steuergeräts sind, und wobei von dem Steuergerät eine oder mehrere Funktionen in einem Kraftfahrzeug ausführbar sind, insbesondere Funktionen hinsicht lich der Einspritzung von Kraftstoff in eine Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs und/oder Lenk- und/oder Bremsfunktionen des Kraftfahrzeugs.
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