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DE102009000513B4 - Bogendruckmaschine - Google Patents

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DE102009000513B4
DE102009000513B4 DE102009000513.7A DE102009000513A DE102009000513B4 DE 102009000513 B4 DE102009000513 B4 DE 102009000513B4 DE 102009000513 A DE102009000513 A DE 102009000513A DE 102009000513 B4 DE102009000513 B4 DE 102009000513B4
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Dipl.-Ing. Gebhardt Rainer
Dipl.-Phys. Lippold Andreas
Dr. Nägele Rudolf
Peter Schulmeister
Dipl.-Ing. Stahl Dietmar
Dipl.-Ing. Tenfelde Johannes
Robert Weiss
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Manroland Sheetfed GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/54Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed with two or more sets of type or printing elements
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Abstract

Bogendruckmaschine mit einem Anleger (11), mit mindestens einem Druckwerk (12; 23) und/oder Lackwerk (13; 24) zum Bedrucken der Druckbogen mit einem statischen, für alle Druckbogen identischen Druckbild, mit einem Ausleger (14) zum Ausschleusen bedruckter Druckbogen aus der Bogendruckmaschine, und mit mindestens einer in die Bogendruckmaschine integrierten, druckformlosen Druckeinrichtung zum Bedrucken der Druckbogen mit einem individualisierenden Druckbild,dadurch gekennzeichnet,dass die oder jede druckformlose Druckeinrichtung anstatt eines Farb- oder Lackwerkes in ein Druckwerk (12, 13) in die Bogendruckmaschine integriert ist und dass die druckformlose Druckeinrichtung mehrere Druckköpfe (61, 62, 63, 64) zur Verarbeitung unterschiedlicher Farben aufweist,wobei die oder jede druckformlose Druckeinrichtung als Inkjet-Druckeinheit (60) ausgebildet ist und wobei mehrere Inkjet-Druckköpfe (61, 62, 63, 64) miteinander kombiniert sind und dass die Inkjet-Druckeinheit (60) eine Steuerungseinrichtung (65) aufweist,wobei die Inkjet-Druckeinheit (60) einem Formzylinder (50) eines Offsetdruckwerks (12) zugeordnet ist, so dass der Farbauftrag von dem Formzylinder (50) indirekt über einen Bildtransferzylinder (55) auf einen an einem Druckzylinder (40) gehaltenen Druckbogen übertragen wird undwobei die Inkjet-Druckeinheit (60) die Druckbogen vor oder nach dem statischen Bedrucken derselben in dem oder jedem Druckwerk (12) und/oder in dem oder jedem Lackwerk (13) individualisierend bedruckt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bogendruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • In nach dem Offset-Druckprinzip arbeitenden Bogendruckmaschinen finden zunehmend druckformlose Druckeinrichtungen Verwendung, die vorzugsweise der Individualisierung von über den Offsetdruck hergestellten Druckerzeugnissen mit zum Beispiel Barcodes, Nummerierungen oder sonstigen Markierungen dient. Derartige druckformlose Druckeinrichtungen werden auch als Non Impact Print (NIP) Druckeinrichtungen bezeichnet und können zum Beispiel als Inkjet-Druckeinrichtungen ausgeführt sein, die über mindestens einen Inkjet-Druckkopf verfügen, wobei der oder jeder Inkjet-Druckkopf nach dem sogenannten Continuous-Inkjet-Prinzip, dem Drop-On-Demand-Inkjet-Prinzip, dem Thermal-Inkjet-Prinzip oder jedem anderem Inkjet-Prinzip arbeiten kann. Die druckformlosen bzw. NIP Druckeinrichtungen können auch als Laser-Druckeinrichtungen ausgeführt sein.
  • Aus der DE 197 04 003 A1 ist eine Bogendruckmaschine bekannt, bei welcher eine als Inkjet-Druckeinrichtung bzw. als Laser-Druckeinrichtung ausgebildete, druckformlose Druckeinrichtung in ein Offsetdruckwerk der Bogendruckmaschine integriert ist. Dabei ist die druckformlose Druckeinrichtung gegenüber einem bogenführenden Gegendruckzylinder im Bereich nach dem Durchlauf von Druckbogen durch einen von dem Gegendruckzylinder und einem Gummizylinder gebildeten Druckspalt angeordnet. Bei dieser Druckmaschine ist insbesondere das Bedrucken von Druckbogen mit einer hohen Steifigkeit im Bereich der Inkjet-Druckeinrichtung bzw. Laser-Druckeinrichtung problematisch.
  • Dies liegt darin begründet, dass solche Druckbogen im Bereich der Bogenhinterkante nach dem Verlassen des Druckspalts zum Hochschnellen neigen und sich so der Abstand zwischen der druckformlosen Druckeinrichtung und dem Druckbogen schlagartig verändern kann, weshalb die Druckbogen ohne entsprechende Führungselemente gegen die druckformlose Druckeinrichtung schlagen können und somit die Druckbogen im Bereich der Bogenhinterkante nicht mit dergleichen Qualität wie im Bereich einer Bogenvorderkante und/oder einer Bogenmitte bedruckt werden können.
  • Zur Fixierung der Druckbogen auf der Oberfläche des Gegendruckzylinders werden in der DE 197 04 003 A1 Bogenführungsrollen vorgeschlagen, die jedoch Bereiche der Druckbogen abdecken, weshalb die Druckbogen bei dieser Druckmaschine von der druckformlosen Druckeinrichtung nicht über die gesamte Formatbreite bedruckt werden können. Weiterhin impliziert die Anordnung der druckformlosen Druckeinrichtung im Bereich des Druckspalts, dass mit Hilfe der druckformlosen Druckeinrichtung Eindrucke in frisch bedruckte Druckbogen vorgenommen werden, wodurch die Gefahr besteht, dass die eingesetzten Bogenführungsrollen Markierungen auf der Oberfläche der Druckbogen hinterlassen und somit die erreichbare Druckqualität beeinträchtigen.
  • Eine weitere Bogendruckmaschine mit einer in dieselben integrierten, druckformlosen Druckeinrichtung ist aus der DE 195 14 259 A1 bekannt, wobei nach diesem Stand der Technik die druckformlose Druckeinrichtung in Transportrichtung der Druckbogen gesehen hinter dem letzten Offset-Druckwerk sowie in Transportrichtung der Druckbogen gesehen vor einem Ausleger der Bogendruckmaschine in dieselbe integriert ist.
  • Aus der DE 10 2006 002 302 A1 ist eine weitere Bogendruckmaschine bekannt. Im Sinne der dort beschriebenen Vorrichtung wird vorgeschlagen, eine oder jede druckformlose Druckeinrichtung im Bereich eines Anlegers einer Bogendruckmaschine in dieselbe zu integrieren. Demnach erfolgt im Sinne dieser Veröffentlichung das Bedrucken von Druckbogen mit Hilfe einer oder mehrerer druckformlosen Druckeinrichtung zu einem Zeitpunkt, der vor dem Bedrucken der Druckbogen in den vorzugsweise als Offset-Druckwerken ausgebildeten Druckwerken der Bo--gendruckmaschine liegt. Da die zu bedruckenden Druckbogen im Bereich des Anlegers eben und nicht wie im Bereich der Druckwerke der Bogendruckmaschine gekrümmt verlaufen bzw. ausgerichtet sind, können die druckformlosen Druckeinrichtungen mit einem geringen Abstand zu den Druckbogen angeordnet werden, ohne dass auf der zu bedruckenden Seite der Druckbogen abrollende Bogenführungsrollen erforderlich sind, welche einerseits die Druckqualität beeinträchtigen und andererseits die im Bereich der oder jeder druckformlosen Einrichtung bedruckbare Breite der Druckbogen begrenzen.
  • Aus der DE 10 2006 002 304 A1 ist einer weitere Bogendruckmaschine bekannt. Im Sinne der dort beschriebenen Einrichtung wird vorgeschlagen, eine oder mehrere druckformlose Druckeinrichtungen im Bereich eines Auslegers einer Bogendruckmaschine in dieselbe zu integrieren. Demnach erfolgt im Sinne dieser Veröffentlichung das Bedrucken von Druckbogen mit Hilfe der oder jeder druckformlosen Einrichtung zu einem Zeitpunkt, der deutlich nach dem Bedrucken der Druckbögen in den vorzugsweise als Offset-Druckwerken ausgebildeten Druckwerken der Bogendruckmaschine liegt. Da die zu bedruckenden Druckbogen im Bereich des Auslegers eben und nicht wie im Bereich der Druckwerke der Bogendruckmaschine gekrümmt verlaufen bzw. ausgerichtet sind, können die druckformlosen Druckeinrichtungen mit einem geringen Abstand zu den Druckbogen angeordnet werden, ohne das auf der zu bedruckenden Seite der Druckbogen abrollende Bogenführungsrollen erforderlich sind, welche einerseits die Druckqualität beeinträchtigen und andererseits die im Bereich der oder jeder druckformlosen Einrichtung bedruckbare Breite der Druckbogen begrenzen.
  • Aus der DE 10 2006 002 312 A1 ist einer weitere Bogendruckmaschine bekannt. Im Sinne der dort beschriebenen Einrichtung sind eine oder mehrere druckformlose Druckeinrichtungen mobil bzw. versetzbar ausgeführt, sodass dieselben einerseits innerhalb derselben Bogendruckmaschine an unterschiedlichen Einbaupositionen sowie andererseits an unterschiedlichen Bogendruckmaschinen verwendet werden kann. Eine druckformlose Druckeinrichtung ist demnach dann, wenn mit derselben an einer Einbauposition kein Bedrucken der Druckbogen erfolgen soll, von dieser Einbauposition demontierbar und demnach versetzbar. Reinigungs- und Wartungsarbeiten an druckformlosen Druckeinrichtungen können so unabhängig von der Bogendruckmaschine durchgeführt werden.
  • Weiterhin ist aus der DE 197 45 136 A1 eine Rotationsdruckmaschine zum Bedrucken von Bogen bekannt, die zum beidseitigen Bedrucken von Bogen oder Bahnen geeignet ist. Mehrere Druckwerke für ein beliebiges Druckverfahren sind mit einer Tintenstrahl-Druckeinrichtung verbunden. Das Fördern des Bedruckstoffes erfolgt entlang der Tintenstrahl-Druckeinrichtung zwischen der Bogenzuführung und dem ersten Druckwerk der Druckmaschine.
  • Aus der DE 195 13 536 A1 ist eine Druckmaschine mit mehreren Druckwerken bekannt, die ein System zur Herstellung von dreidimensionalen Strukturen auf einem Substrat darstellt. An einem Maschinengestell sind auswechselbare Einheiten zur Strukturherstellung nach verschiedenen Verfahren zusammen mit Eingabe- und Ausgabeeinrichtungen und Transportmittel zum Transport für das Substrat angebracht. Eine Steuerung der Einheiten zur Strukturherstellung, der Eingabe- und Ausgabeeinrichtungen und der Transportmittel umfasst die Ansteuerung einer Einheit, die nach einem anderen Verfahren arbeitet als die anderen Einheiten. Die Einheiten sind im Austausch an dem Maschinengestell anbringbar. Eine Einheit kann als Tintenstrahldruckwerk ausgeführt sein.
  • Aus der DE 203 03 574 U1 ist ein Bildinspektionssystem für eine Bogenoffsetdruckmaschine bekannt, bei der der Bedruckstoff durch eine Bildaufnahmeeinrichtung erfasst und die gewonnenen Bildsignale in einer nachgeschalteten Bildverarbeitung verarbeitet werden. Der Bildaufnahmeeinrichtung ist eine entsprechend der Bildsignale ansteuerbare Druckeinrichtung an einem Bogen transportierenden Zylinder nachgeordnet ist, durch die an vorgesehenen Stellen des Bedruckstoffes Markierungen erzeugbar sind.
  • Aus der DE 10 2005 019 533 A1 ist eine Druckmaschine zur Inline-Herstellung von individualisierten Druckerzeugnissen mit einer Inkjet-Druckeinrichtung zur Aufbringung variabler Druckbilder auf einen Bedruckstoff bekannt. In Druckwerken werden konstante Druckbilder auf den Bedruckstoff aufgebracht und in einer Inline-Druckeinrichtung werden an einem Bogen führenden Druckzylinder variable Druckbilder auf den Bedruckstoff in Kombination mit den konstanten Druckbildern aufgebracht. Eine Inline-Inspektionseinrichtung zur Erfassung fehlerhafter Druckbilder ist der Inline-Druckeinrichtung nachgeordnet und mit einem Auftragssteuermodul verbunden. Dadurch werden Datensätze der fehlerhaften variablen Druckbilder in eine Druckauftragsliste der noch in der Druckmaschine zu druckenden variablen Druckbilder zurückführt.
  • Aus der DE 10 2005 021 185 A1 ist eine Vorrichtung zur Applikation von Deckweiß- und Effektschichten bekannt, die mittels eines oder mehrerer Inkjet-Druckköpfe auf einen Bedruckstoff aufgebracht werden. Der Auftrag der Deckweiß- oder Effektfarbschicht kann direkt auf den Bedruckstoff oder indirekt über eine Druckform erfolgen. Einbaumöglichkeiten für Inkjet-Vorrichtungen bestehen oberhalb der Rollenbahn eines Rolle-Bogen Anlegers, oberhalb der Anlage einer Bogenoffsetdruckmaschine und in Zuordnung zu einer Druckform eines Flexodruckwerkes oder dem Gummituch eines Offsetdruckwerkes. Die Deckweiß- oder Effektfarbschichten werden nach dem Auftrag getrocknet oder gehärtet werden und anschließend wenigstens teilweise im Offsetdruckverfahren bedruckt.
  • Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde, eine neuartige Bogendruckmaschine zu schaffen.
  • Dieses Problem wird durch eine Bogendruckmaschine gemäß Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist die oder jede druckformlose Druckeinrichtung im Bereich eines Bogendruckwerkes als mehrfarbig druckende Einheit in die Bogendruckmaschine integriert. Dabei erfolgt die Farbübertragung auf den Druckbogen indirekt über einen Formzylinder und einen Bildtransferzylinder oder nur über einen Formzylinder.
  • Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Dabei zeigen:
    • 1: eine Bogendruckmaschine nach einer ersten Variante zum Einsatz von Inkjet-Druckeinheiten,
    • 2: eine Bogendruckmaschine nach einer zweiten Variante zum Einsatz von Inkjet-Druckeinheiten,
    • 3: eine erfindungsgemäße Bogendruckmaschine und
    • 4: eine Detaildarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Nachfolgend wird die hier vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 3 in größerem Detail beschrieben.
  • 1 zeigt eine schematisierte Darstellung einer erfindungsgemäßen Bogendruckmaschine 10, wobei die Bogendruckmaschine 10 einen Anleger 11, mehrere als Offset-Druckwerke ausgebildete Druckwerke 12, ein den Druckwerken 12 nachgeschaltetes Lackwerk 13 sowie einen dem Lackwerk 13 nachgeschalteten Ausleger 14 umfasst. Der Anleger 11 dient dem Einschleusen zu bedruckender Druckbogen in die Bogendruckmaschine 10, wobei die Druckbogen durch die Druckwerke 12 sowie das Lackwerk 13 bewegt und in denselben mit einem für alle Druckbogen gleichen bzw. unveränderlichem und damit statischen Druckbild bedruckt werden. Im Bereich des Auslegers 14 werden bedruckte Druckbogen aus der Bogendruckmaschine unter Bildung eines Auslegerstapels 15 ausgeschleust. Im gezeigten Ausführungsbeispiel der 1 ist die Bogendruckmaschine 10 als sogenannte Wendemaschine ausgebildet, die dem beidseitigen Bedrucken von Druckbogen im sogenannten Schön- und Widerdruck dient. Ein zwischen den beiden ersten Druckwerken 12 angeordneter Transferzylinder ist hierzu als Wendezylinder 16 ausgebildet.
  • In die Bogendruckmaschine 10 ist mindestens eine druckformlose Druckeinrichtung integriert, die vorzugsweise dem Bedrucken der Druckbogen mit einem dynamischen bzw. veränderlichen Druckbild dient. Die oder jede druckformlose Druckeinrichtung kann im Bereich des Anlegers 11 in die Bogendruckmaschine 10 integriert sein, wobei in 1 mögliche Einbaupositionen 17 und 18 für die oder jede druckformlose Druckeinrichtung schematisiert dargestellt sind. In beiden Einbaupositionen 17 und 18 werden die Druckbogen im Bereich des Anlegers 11 über die oder jede druckformlose Druckeinrichtung von oben bedruckt.
  • In dem Fall, in welchem der Anleger 11 als sogenannter Einzelbogenanleger ausgebildet ist, ist die Einbauposition 18 für jede druckformlose Druckeinrichtung bevorzugt, nämlich oberhalb eines Anlagetisches 19, über welchen von einem Anlegerstapel 20 abgehobene Druckbogen dem ersten Druckwerk 12 der Druckmaschine zugeführt werden. Im Bereich des Anlagetisches 19 werden die Druckbogen an ihre Unterseite durch mindestens ein Saugband geführt, sodass die Druckbogen von der oder jeder druckformlosen Druckeinrichtung an einer Oberseite derselben bedruckbar sind, nämlich über die gesamte Formatbreite sowie Formatlänge derselben. Beim Transport der Druckbogen entlang des Anlagetisches 19 sind die Druckbogen eben bzw. plan ausgerichtet. Es kann ein geringer Abstand zwischen der oder jeder druckformlosen Druckeinrichtung und dem Druckbogen eingehalten und somit eine hohe Druckqualität bereitgestellt werden.
  • Ist bei einem als Einzelbogenanleger ausgebildeten Anleger 11 eine druckformlose Druckeinrichtung in der Einbauposition 18 oberhalb eines Anlagetisches 19 in den Anleger 11 integriert, so ist die Einbauposition entlang des Anlagetisches 19 frei wählbar. Zur Steuerung der druckformlosen Druckeinrichtung müssen dann zumindest eine Vorderkante und eine Seitenkante der Druckbogen erfasst und ausgewertet werden, um die Druckbogen in den gewünschten Zonen derselben zu bedrucken. Die zur Erfassung der Vorderkante und Seitenkante erforderliche Sensorik kann über Infrarot- oder Ultraschall-Sensoren oder kapazitive Sensoren bereitgestellt werden.
  • In dem Fall, in welchem der Anleger 11 als sogenannter Schuppenanleger ausgebildet ist, ist die Einbauposition 17 für die oder jede druckformlose Druckeinrichtung bevorzugt, nämlich oberhalb eines in 1 nicht dargestellten Anlageblechs des Schuppenanlegers, wobei im Bereich des Anlageblechs die Druckbogen vereinzelt und von einem sogenannten Vorgreifer 21 erfasst und dem ersten Druckwerk 12 der Bogendruckmaschine 10 zugeführt werden. Auch in diesem Fall können die Druckbogen von der oder jeder druckformlosen Druckeinrichtung über die gesamte Formatbreite sowie Formatlänge mit einem dynamischen bzw. veränderlichen Druckbild bedruckt werden.
  • Ist bei einem als Schuppenanleger ausgebildeten Anleger 11 eine druckformlose Druckeinrichtung in der Einbauposition 17 benachbart zum Vorgreifer 21 in den Anleger 11 integriert, so muss zur Steuerung der druckformlosen Druckeinrichtung zumindest eine Vorderkante der Druckbogen erfasst und ausgewertet werden, um die Druckbogen in den gewünschten Zonen derselben zu bedrucken. Die zur Erfassung der Vorderkante erforderliche Sensorik kann wiederum über Infrarot- oder Ultraschall-Sensoren oder kapazitive Sensoren bereitgestellt werden. Zwischen der druckformlosen Druckeinrichtung 17 und dem Vorgreifer 21 ist vorzugsweise eine Bogenführungseinrichtung positioniert, die in von der druckformlosen Druckeinrichtung nicht zu bedruckende Bereiche bzw. Zonen der Druckbogen verschoben werden kann.
  • Verändert sich beim Einziehen der Druckbogen in die Bogendruckmaschine über den Vorgreifer 21 die Transportgeschwindigkeit der Druckbogen, so ist vorzugsweise in einer Steuerungseinrichtung der druckformlosen Druckeinrichtung mindestens eine Kennlinie hinterlegt, die abhängig von Bedruckstoffkenngrößen wie der Grammatur und/oder der Faserrichtung und/oder der Steifigkeit der Druckbogen ist. Die druckformlose Druckeinrichtung wird dann auf Basis einer dieser Kennlinien angesteuert. Die Kennlinien werden vorab für Druckbogen aus unterschiedlichen Bedruckstoffen ermittelt.
  • Die oder jede in die Bogendruckmaschine 10 integrierte druckformlose Druckeinrichtung ist vorzugsweise als Inkjet-Druckeinrichtung ausgebildet, wobei solche Druckeinrichtungen quer zur Transportrichtung der Druckbogen gesehen mehrere nebeneinander angeordnete Inkjet-Druckköpfe sowie in Transportrichtung der Druckbogen gesehen mehrere hintereinander angeordnete Inkjet-Druckköpfe aufweisen, die arrayartig bzw. matrixartig zueinander angeordnet und vorzugsweise untereinander steuerungsseitig verschaltet sind.
  • Die Anzahl der quer zur Druckrichtung benötigten Druckköpfe wird in erster Linie durch die gewünschte Gesamtdruckbreite bezogen auf die gegebene Druckbreite des verwendeten Druckkopfs definiert.
  • Die benötigte Anzahl an Druckköpfen in Transportrichtung der Druckbogen wird hingegen dadurch bestimmt, dass die gewünschte Druckgeschwindigkeit größer ist als die gegebene Druckgeschwindigkeit eines Druckkopfs sowie dadurch, dass mehrere Druckfarben auf die Druckbogen mit Hilfe der druckformlosen Druckeinrichtung aufgetragen werden sollen. Weiterhin wird die Anzahl an Druckköpfen in Transportrichtung der Druckbogen durch die gewünschte Druckauflösung in Relation zur gegebenen Druckauflösung des verwendeten Druckkopfs definiert.
  • Wie bereits oben erwähnt, dienen die Druckwerke 12 sowie das Lackwerk 13 der erfindungsgemäßen Bogendruckmaschine 10 des Ausführungsbeispiels der 1 dem Bedrucken der Druckbogen mit einem statischen, für alle Druckbogen identischen Druckbild. Die oder jede im Bereich des Anlegers 11 in die Bogendruckmaschine 10 integrierte druckformlose Einrichtung dient hingegen dem Bedrucken der Druckbogen mit einem dynamischen bzw. variablen Druckbild, wobei das Bedrucken mit dem dynamischen bzw. variablen Druckbild inline zum Bedrucken der Druckbogen mit dem statischen Druckbild erfolgt, und zwar zeitlich vor dem Bedrucken der Druckbogen in den Druckwerken 12 sowie dem Lackwerk 13. Weiterhin können druckformlose Druckeinrichtungen in Einbaupositionen 30, 31 an Druckzylindern 40 in Druckwerken 12 vorgesehen sein. Hierbei sind die druckformlosen Druckeinrichtungen einem dem Farbübertrag auf die Druckbogen dienenden Druckspalt in Bogenlaufrichtung nachgeordnet. Weiterhin kann auch für eine Einbauposition 32 an einem Druckzylinder 40 in einem Lackwerk 13 eine druckformlose Druckeinrichtung vorgesehen sein. Weiterhin können druckformlose Druckeinrichtungen in Einbaupositionen 33, 34 an Bogenführungen 41 im Ausleger 14 vorgesehen sein, so dass diese von der Unterseite die Druckbogen beaufschlagen.
  • Die druckformlosen Druckeinrichtungen sind nicht auf die Verwendung bei der in 1 dargestellte Konfiguration einer Bogendruckmaschine beschränkt, vielmehr können sie bei beliebigen Bogendruckmaschinen zum Einsatz kommen. So zeigt 2 eine Anwendung bei einer Bogendruckmaschine 22, bei der in Transportrichtung der Druckbogen gesehen nach dem Anleger 11 ein als Flexodruckwerk ausgebildetes Druckwerk 23 und in Transportrichtung der Druckbogen gesehen vor dem Ausleger 14 ein Lackwerk 24 angeordnet ist, und wobei zwischen dem Flexodruckwerk 23 und dem Lackwerk 24 zwei Trocknungseinrichtungen 25 positioniert sind.
  • Auch im Ausführungsbeispiel der 2 ist in die Bogendruckmaschine 22 mindestens eine druckformlose Druckeinrichtung im Bereich des Anlegers 11 integriert, nämlich entweder im Bereich der Einbauposition 17 oder im Bereich der Einbauposition 18, sodass auf die Ausführungen zum Ausführungsbeispiel der 1 verwiesen werden kann. Wie bereits im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel der 1 erwähnt, ist die Einbauposition 17 bei einem als Schuppenanleger ausgebildeten Anleger und die Einbauposition 18 bei einem als Einzelbogenanleger ausgebildeten Anleger bevorzugt.
    Weiterhin können druckformlose Druckeinrichtungen auch dieser Bogendruckmaschine 22 in Einbaupositionen 32 an Druckzylindern 40 in den Druckwerken (Flexodruckwerk, Lackwerk) 23, 24 vorgesehen sein.
    Weiterhin können druckformlose Druckeinrichtungen in einer Einbauposition 35 an Bogenführungen 42 im Ausleger 14 vorgesehen sein, so dass diese die Druckbogen von der Oberseite her beaufschlagen.
  • Die Varianten zur Anordnung von druckformlosen Druckeinrichtungen im Ausleger 14 nach 1 und 2 sind jeweils auch in der anderen hier jeweils dargestellten Ausführungsform in allen Maschinenkonfigurationen möglich.
  • Ebenso können druckformlose Druckeinrichtungen bei Bogendruckmaschinen zum Einsatz kommen, bei denen der Anleger als Rollen-Bogen-Anleger ausgebildet ist. Der Rollen-Bogen-Anleger umfasst eine Bogen-Schneideinrichtung und wird auch als Inline-Sheeter bezeichnet. In der Bogen-Schneideinrichtung werden von einem bahnförmigen Bedruckstoff Druckbogen abgeschnitten, die dann über einen Anlagetisch dem ersten Druckwerk der folgenden Bogendruckmaschine zugeführt werden. In dem Rolle-Bogen-Anleger ist die oder jede druckformlose Druckeinrichtung vorzugsweise an der einer Einbauposition in den Anleger integriert, wo die Bogen horizontal über eine Förderfläche geführt werden und dabei weitgehend von oben zugänglich sind.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der hier vorliegenden Erfindung ist die oder jede druckformlose Druckeinrichtung von der Bogendruckmaschine demontierbar, und zwar derart, dass die oder jede druckformlose Druckeinrichtung an einer anderen Bogendruckmaschine oder innerhalb derselben Bogendruckmaschine an unterschiedlichen Einbaupositionen verwendet werden kann.
  • Hierzu verfügt die oder jede druckformlose Druckeinrichtung über eine versorgungsseitige, nämlich mechanische bzw. druckfarbeseitige, sowie eine steuerungsseitige, nämlich elektrische bzw. elektronische, Schnittstelle, über welche die oder jede druckformlose Druckeinrichtung an ein Druckfarbeversorgungssystem bzw. an eine Steuerungseinrichtung der jeweiligen Druckmaschine angeschlossen werden kann.
  • Sind an mehreren Einbaupositionen druckformlose Druckeinrichtungen in eine Bogendruckmaschine integriert, so können die elektrischen und mechanischen Schnittstellen für diese Druckeinrichtungen zentralisiert sein. Zu der oder jeder druckformlosen Druckeinrichtung führende Versorgungsleitungen, sei es elektrische Versorgungsleitungen oder mechanische bzw. druckfarbeseitige Versorgungsleitungen, können entweder an der erfindungsgemäßen Bogendruckmaschine fest installiert sein oder auch mobil an die Bogendruckmaschine herangeführt werden. Durch die Demontierbarkeit der oder jeder druckformlosen Druckeinrichtung von der erfindungsgemäßen Bogendruckmaschine können Wartungsarbeiten sowie Reinigungsarbeiten an den druckformlosen Druckeinrichtungen außerhalb des Bereichs der Bogendruckmaschine durchgeführt werden.
  • In Transportrichtung der Druckbogen gesehen ist der druckformlosen Druckeinrichtung vorzugsweise eine Trocknungseinrichtung bzw. Härtungseinrichtung und/oder eine Absaugeinrichtung nachgeordnet, wobei die Trocknungseinrichtung dem Trocknen der über die druckformlose Druckeinrichtung aufgetragenen Druckfarbe und die Absaugeinrichtung dem Absaugen von Lösungsmitteldämpfen der über die druckformlose Druckeinrichtung aufgetragenen Druckfarbe dient.
  • Die druckformlose Druckeinrichtung ist im Bereich des Anlegers 11 schwenkbar angeordnet, vorzugsweise an einem Schenkarm, der an einem Seitengestell des Anlegers oder des ersten Druckwerks angreift. Hierdurch ist der Anleger 11 für Einrichtarbeiten frei zugänglich.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht den Einsatz hochwertiger Digitaldrucksysteme, insbesondere Inkjet im Umfeld einer Bogendruckmaschine. Die Anforderungen in der Bogenmaschine sind sehr unterschiedliche und es wird eine hohe Flexibilität bzgl. Auftragsart, -umfang und -gestaltung gefordert. Ebenfalls variabel sind die Qualitätsanforderungen an den digitalen Druck hinsichtlich der Farbe, Auflösung, Medien, Flächendeckung usw. Um dieser Situation Rechnung zu tragen sind nachfolgende Maßnahmen formuliert.
  • Die unterschiedlichen Eigenschaften der Druckverfahren hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Druckqualität, Zusatzfunktionalitäten, Personalisieren, erfordern den Einsatz von Inkjet in Kombination mit dem Offsetdruck innerhalb einer einzigen Druckmaschine oder auch in getrennten Anlagen.
  • Eine beispielhafte Anordnung nach 3 für ein 4-Farb-Digitaldrucksystem kann in Kombination einer Bogendruckmaschine, die derjenigen aus 1 entspricht und einen Bogenanleger, vier Offset-Druckwerken, einem Flexodruckwerk und einer nachgeordneten Trocknungsanlage enthält, erfolgen.
    1. 1. Anordnung von non-impact-Druckverfahren (einem oder mehreren Inkjet-Druckköpfen) in einer Bogen-Druckmaschine
    2. 2. Anordnung von non-impact-Druckverfahren in einer Bogen-Druckmaschine in Verbindung mit einem oder mehreren Offset-Druckwerken, die vor- oder nachgeordnet sein können.
    3. 3. 1. oder 2. und ein oder mehrere Flexodruckwerke, die vor- oder nachgeordnet sein können.
    4. 4. 1. - 3. und auf die Medien abgestimmte Trocknungs- bzw. Härtungsaggregate die nach den einzelnen Druckwerken angeordnet sein können oder am Ende der Anlage.
    5. 5. Statt dem in der Abbildung erkennbaren Bogenanleger kann auch ein Rollenanleger zum Einsatz kommen. Hier kann der digitale, berührungslose Druckkopf auch vor dem Bogenschnitt angeordnet werden. Die Eindruckposition bzw. Erfassung des Triggersignales für den digitalen Druck wird in diesem Fall anhand der Schnittkante des Bogens ermittelt. Darüber hinaus ist grundsätzlich Die Übermittlung des Maschinenwinkels zur Positionsfindung - abgestimmt mit dem in den anderen Druckwerken mit beliebigen Verfahren erzeugten Druckes - geeignet.
    6. 6. Das / die für den digitalen Eindruck vorgesehene(n) Druckwerk(e) bieten Schnittstellen, die den Einsatz unterschiedlicher digitaler Drucksysteme erlaubt. Damit sind hochauflösender mehrfarbiger Digitaldruck, einfache monochrome Beschriftungssysteme oder auch flächig Medien übertragende Markierungssysteme möglich.
  • Die bedarfsgerechte Auslegung der digitalen Drucksysteme bedeutet ggf. Druckbreiten, die deutlich kleiner als das Druckformat der Maschinenbasis ist. Kommen teilbreite digitale Drucksysteme zum Einsatz, so kann das nach 4. auf die Druckmedien abgestimmte Trocknungssystem auch in entsprechender Teilbreite ausgeführt werden. Dies erlaubt gezielte Trocknung und damit verbunden weniger Energiebedarf, Wärmeentwicklung und Kosten.
  • In 3 ist eine Bogendruckmaschine dargestellt, in der in einem Druckwerk anstatt des bekannten Einfärbesystems eine Inkjet-Druckeinheit 60 für mehrere Druckfarben angeordnet ist. Mittels der Inkjet-Druckeinheit 60 kann auf einem Formzylinder oder einem Drucktuchzylinder direkt im Inkjetdruck ein mehrfarbiges Komplettbild erzeugt werden, dass mittels der Zylinder direkt oder indirekt auf den am Druckzylinder 40 gehaltenen Druckbogen übertragen wird. Dabei wird diese digital erzeugte Druckbild gegebenenfalls mit statischen Druckbildern aus den anderen im Offsetdruck arbeitenden Druckwerken 12 kombiniert und gegebenenfalls auch mit einer Lackschicht in einem Lackwerk 13 abgedeckt.
  • In 4 ist das Einzeldruckwerk zu Aufnahme der Inkjet-Druckeinheit 60 dargestellt. Die Inkjet-Druckeinheit 60 besteht aus vier Druckköpfen 61, 62, 63, 64, die für unterschiedliche Farben vorgesehen sind. Die Druckköpfe 61, 62, 63, 64 arbeiten mit einem Formzylinder 50 zusammen. Mittels einer Steuerung 65 werden von den Druckköpfen 61, 62, 63, 64 farbige Informationen oder ein mehrfarbiges Bild auf den Formzylinder 50 aufgetragen. Von dort wird das Bild über einen Bildtransferzylinder 55 auf einen am Druckzylinder 40 gehaltenen Druckbogen übertragen. Wenn der Formzylinder 50 anstelle des Bildtransferzylinders 55 in einer Anordnung ähnlich wie in einem Lackwerk / Lackmodul 13 in 3 vorgesehen ist, wo der Formzylinder direkt mit dem Druckzylinder 40 zusammen wirkt, können die von der Inkjet-Druckeinheit 60 am Formzylinder 50 erzeugten Bilder auch von diesem direkt auf die Druckbogen übertragen werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Bogendruckmaschine
    11
    Anleger
    12
    Druckwerk
    13
    Lackwerk
    14
    Ausleger
    15
    Auslegerstapel
    16
    Wendezylinder
    17, 18
    druckformlose Druckeinrichtung/Einbauposition
    19
    Anlagetisch
    20
    Anlegerstapel
    21
    Vorgreifer
    22
    Bogendruckmaschine
    23
    Druckwerk
    24
    Lackwerk
    25
    Trocknungseinrichtung
    26
    Bogendruckmaschine
    27
    Bogen-Rolle-Schneieinrichtung
    28
    Rolle
    29, 30
    druckformlose Druckeinrichtung/Einbauposition
    31, 32
    druckformlose Druckeinrichtung/Einbauposition
    33, 34
    druckformlose Druckeinrichtung/Einbauposition
    35
    druckformlose Druckeinrichtung/Einbauposition
    40
    Druckzylinder
    41, 42
    Bogenführungseinrichtung
    50
    Formzylinder
    55
    Bildtransferzylinder
    60
    Inkjet-Druckeinheit
    61, 62
    Druckkopf
    63,64
    Druckkopf
    65
    Steuerung

Claims (5)

  1. Bogendruckmaschine mit einem Anleger (11), mit mindestens einem Druckwerk (12; 23) und/oder Lackwerk (13; 24) zum Bedrucken der Druckbogen mit einem statischen, für alle Druckbogen identischen Druckbild, mit einem Ausleger (14) zum Ausschleusen bedruckter Druckbogen aus der Bogendruckmaschine, und mit mindestens einer in die Bogendruckmaschine integrierten, druckformlosen Druckeinrichtung zum Bedrucken der Druckbogen mit einem individualisierenden Druckbild, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede druckformlose Druckeinrichtung anstatt eines Farb- oder Lackwerkes in ein Druckwerk (12, 13) in die Bogendruckmaschine integriert ist und dass die druckformlose Druckeinrichtung mehrere Druckköpfe (61, 62, 63, 64) zur Verarbeitung unterschiedlicher Farben aufweist, wobei die oder jede druckformlose Druckeinrichtung als Inkjet-Druckeinheit (60) ausgebildet ist und wobei mehrere Inkjet-Druckköpfe (61, 62, 63, 64) miteinander kombiniert sind und dass die Inkjet-Druckeinheit (60) eine Steuerungseinrichtung (65) aufweist, wobei die Inkjet-Druckeinheit (60) einem Formzylinder (50) eines Offsetdruckwerks (12) zugeordnet ist, so dass der Farbauftrag von dem Formzylinder (50) indirekt über einen Bildtransferzylinder (55) auf einen an einem Druckzylinder (40) gehaltenen Druckbogen übertragen wird und wobei die Inkjet-Druckeinheit (60) die Druckbogen vor oder nach dem statischen Bedrucken derselben in dem oder jedem Druckwerk (12) und/oder in dem oder jedem Lackwerk (13) individualisierend bedruckt.
  2. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Steuerungseinrichtung (65) der Inkjet-Druckeinheit (60) mindestens eine Kennlinie hinterlegt ist, die abhängig von Bedruckstoffkenngrößen wie der Grammatur und/oder der Faserrichtung und/oder der Steifigkeit der Druckbogen ist, wobei die Inkjet-Druckeinheit (60) auf Basis dieser Kennlinien ansteuerbar ist.
  3. Bogendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Inkjet-Druckeinheit (60) die Druckbogen über die gesamte Formatbreite und/oder Formatlänge von der oder jeder druckformlosen Druckeinrichtung bedruckbar sind.
  4. Bogendruckmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Inkjet-Druckeinheit (60) quer zur Transportrichtung der Druckbogen gesehen mehrere nebeneinander angeordnete Inkjet-Druckköpfe (61, 62, 63, 64) und/oder in Transportrichtung der Druckbogen gesehen mehrere hintereinander angeordnete Inkjet-Druckköpfe (61, 62, 63, 64) aufweist, die steuerungsseitig miteinander verschaltet sind.
  5. Bogendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Inkjet-Druckeinheit (60) in Transportrichtung der Druckbogen gesehen eine Trocknungseinrichtung und/oder eine Absaugeinrichtung nachgeordnet ist.
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