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DE102009000130A1 - Beleuchtungseinrichtung und Verfahren zum Steuern einer Beleuchtungseinrichtung - Google Patents

Beleuchtungseinrichtung und Verfahren zum Steuern einer Beleuchtungseinrichtung Download PDF

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DE102009000130A1
DE102009000130A1 DE102009000130A DE102009000130A DE102009000130A1 DE 102009000130 A1 DE102009000130 A1 DE 102009000130A1 DE 102009000130 A DE102009000130 A DE 102009000130A DE 102009000130 A DE102009000130 A DE 102009000130A DE 102009000130 A1 DE102009000130 A1 DE 102009000130A1
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JB Lighting Lichtanlagentechnik GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B45/00Circuit arrangements for operating light-emitting diodes [LED]
    • H05B45/20Controlling the colour of the light
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B45/00Circuit arrangements for operating light-emitting diodes [LED]
    • H05B45/30Driver circuits
    • H05B45/37Converter circuits
    • H05B45/3725Switched mode power supply [SMPS]

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Abstract

Für eine Beleuchtungseinrichtung mit aus gepulsten Schaltwandleranordnungen gespeisten LED-Lichtquellen, insbesondere mehrerer verschiedener Farbeemissionen, wird zur Vermeidung von bei solchen Beleuchtungseinrichtungen beobachteten unerwünschten Effekten vorgeschlagen, mittels eines zusätzlichen Schaltelements je Leistungsquelle die Pulsenden der Ausgangspulse der Leistungsquellen zu beschneiden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungseinrichtung veränderlich steuerbarer Lichtemission mit wenigstens einer Leuchtdioden-Lichtquelle sowie ein Verfahren zum Steuern einer Beleuchtungseinrichtung.
  • Leuchtdioden kommen zunehmend auch in Scheinwerfern, insbesondere auch leistungsstarken Scheinwerfern für Veranstaltungen, zum Einsatz und zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Durch die typische farbige Lichtemission von Leuchtdioden eignen sich diese besonders für die Beleuchtung mit farbigem Licht, wobei durch Überlagerung verschiedenfarbiger Einzelemissionen Mischfarben, insbesondere auch weißes Licht erzeugt werden können.
  • Eine Beleuchtungseinrichtung mit Leuchtdioden unterschiedlicher Farbemission ist z. B. aus der EP 1016062 B1 bekannt. Die verschiedenen Farbemissionen überlagern sich zu einer Mischfarbe in der Gesamtemission, wobei die Mischfarbe durch die relativen Anteile der unterschiedlichen Farbemissionen bestimmt und durch verändern der Relationen zwischen den verschiedenen Farbemissionen veränderbar ist. Die Gesamt-Helligkeit kann bei gleichbleibender Mischfarbe durch gleichmäßige Veränderung der Helligkeit der einzelnen Farbemissionen unter Beibehaltung der Relationen veränderlich gesteuert (gedimmt) werden. Die eine oder mehrere Leuchtdioden gleicher Farbemission enthaltenden Lichtquellen sind gepulst betrieben und die Helligkeit einer Lichtquelle ist durch das Tastverhältnis eines pulsweitenmodulierten Steuersignals einstellbar, welches einen in Serie zu den Leuchtdioden angeordneten Schalter ansteuert. Bekannt ist auch, ein pulsfrequenzmoduliertes Steuersignal zu verwenden. Bei marktüblichen Scheinwerfern solcher Bauart sind anstelle der Konstantspannungsquelle mit Serienschaltern Schaltwandleranordnungen zu den einzelnen Lichtquellen eingesetzt, welche pulsweitenmodulierte oder pulsfrequenzmodulierte Ausgangspulsfolgen erzeugen, welche unmittelbar die Strom-Nutzpulse durch die Lichtquelle bilden. Die Schaltwandleranordnungen besitzen einen hohen Wirkungsgrad und sind typischerweise kurzschlussfest und besitzen einen hohen Wirkungsgrad. Ein Scheinwerfer mit Schaltwandlern als gepulsten Leistungsquellen mit veränderbarem Tastverhältnis ist beispielsweise als Vary LED 3×84 der Anmelderin bekannt.
  • Bei solchen LED-Scheinwerfern ist zu beobachten, dass beim Ausdimmen, d. h. einem Verringern der Gesamt-Helligkeit der Eindruck von Flackern und/oder von Farbveränderungen entsteht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten unerwünschten Eindrücke beim Ausdimmen solcher Scheinwerfer zu verringern und hierfür eine helle Beleuchtungseinrichtung und ein Verfahren zum Steuern von deren Lichtemission anzugeben.
  • Erfindungsgemäße Lösungen sind in den unabhängigen Ansprüchen beschrieben. Die abhängigen Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
  • Durch den Verfahrensschritt der zeitlichen Beschneidung der Impulsenden der durch die Lichtquelle fließenden Strom-Nutzpulse und durch das dafür eingesetzte Schaltelement und das weitere Steuersignal entsteht zwar ein Zusatzaufwand und teilweise auch elektrische Leistungsverluste, wobei aber überraschenderweise wesentliche Vorteile in der Lichtemission der Beleuchtungseinrichtung beim Ausdimmen erzielbar sind.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die im wesentlichen rechteckigen Ausgangspulse der elektrischen Leistungsquelle, welche vorzugsweise in an sich gebräuchlicher Art als Schaltwandleranordnung ausgeführt und häufig auch als Treiberstufe bezeichnet ist, an ihrer fallenden Flanke am Impulsende noch in einen Ausschwingvorgang übergehen, welcher bei bekannten Anordnungen entsprechende Stromanteile in dem Strom-Nutzpuls durch die Lichtquelle und dabei auch einen Beitrag zur Lichtemission der Lichtquelle bewirkt. Hinzu kommt, dass sich die Ausschwingvorgänge als uneinheitlich und nicht von Puls zu Puls konstant erweisen. Als Strom-Nutzpuls durch die Lichtquelle seien alle Stromanteile eines Zyklus der zyklischen Pulsfolge durch die Lichtquelle verstanden, welche einen Beitrag zur Lichtemission der Lichtquelle bewirken. Als Ausgangspulse der Leistungsquelle seien alle auf der Ausgangsseite der Leistungsquelle innerhalb eines Zyklus als Strom und/oder Spannung auftretenden im wesentlichen rechteckig pulsförmigen elektrischen Signale einschließlich eventueller Ein- und/oder Ausschwingvorgänge verstanden. Der durch den Ausschwingvorgang der Ausgangspulse bei den bekannten Anordnungen in der Lichtquelle bewirkte Anteil an der Lichtemission ist so gering, dass er bei Pulslängen, welche ein Vielfaches, z. B. wenigstens das 200-fache eines Schalttaktes der Leistungsquelle betragen, nicht durch das Auge wahrnehmbar ist. Bei einer pulsweitenmodulierten Ausgangspulsfolge kann z. B. die maximale Pulslänge der Ausgangspulse entsprechend der maximalen Lichtemission der Lichtquelle in der Größenordnung von 2.000 Schalttakten eines Schaltwandlers als Leistungsquelle liegen. Bei gebräuchlichen Scheinwerfern mit zu kleineren Helligkeiten beschränkten Dimmbereich fallen die beschriebenen nachteiligen Effekte in der Regel nicht ins Gewicht.
  • Bei Verringerung der Pulslänge der Ausgangspulse einer pulsweitenmodulierten Ausgangspulsfolge zur Verringerung der Helligkeit der Beleuchtungsanordnung nimmt der relative Beitrag der auf dem Ausschwingvorgang beruhenden Lichtemission an der Gesamtemission der Lichtquelle zu, so dass mit abnehmender Pulslänge die Helligkeit nicht in linearer Abhängigkeit von der Anzahl der Schalttakte innerhalb der Pulslänge zurückgeht. Bei einer Beleuchtungseinrichtung mit mehreren Lichtquellen unterschiedlicher Farbemissionen, typischerweise Farbemissionen in rot, grün und blau, erscheint die Gesamt-Lichtemission als eine Mischfarbe aus der Überlagerung der einzelnen unterschiedlichen Farbemissionen. Die Mischfarbe hängt von dem einstellbaren Verhältnis der Beiträge der verschiedenen Farbemissionen zur Gesamt-Lichtemission, d. h. den relativen Helligkeitsbeiträgen der einzelnen Farbemissionen ab. Als eine Farbemission sei die Lichtemission der einer einzelnen der verschiedenen Farben zugeordneten Lichtquelle oder gegebenenfalls mehreren Lichtquellen gleicher Farbe verstanden.
  • Die durch das Verhältnis der Beiträge der einzelnen Farbemissionen bestimmte Mischfarbe bleibt bei der Verringerung der Gesamt-Lichtemission der Beleuchtungseinrichtung erhalten, solange das Verhältnis der Beiträge der einzelnen Farbemissionen gleich bleibt. Typischerweise sind die Beiträge der einzelnen Farbemissionen und die Pulslängen der Ausgangspulse und Nutzpulse bei den verschiedenfarbigen Lichtquellen unterschiedlich. Dies hat bei Verringerung der Helligkeit der Gesamt-Lichtemission durch in allen Farbemissionen proportionales Verringern der Pulslängen zur Folge, dass bei der Farbemission mit dem geringsten Beitrag entsprechend den kürzesten Nutzpulsen durch die entsprechende Lichtquelle der durch den Ausschwingvorgang bewirkte zusätzliche Anteil an betroffenen Farbemission früher als relevanter Anteil in Erscheinung tritt als bei den Farbemissionen mit höherem Beitrag zu der Gesamt-Lichtemission und sich dadurch das Verhältnis der einzelnen Beiträge verändert und eine Änderung der Mischfarbe auftritt.
  • Durch die Erfindung kann eine Übertragung eines Ausschwingvorgangs im Ausgangspuls der Leistungsquelle auf die Lichtemission einer zugeordneten Lichtquelle unterbunden und somit der durch den Ausschwingvorgang bewirkte zusätzliche Anteil in der Farbemission vermieden werden. Hierdurch ergibt sich bei Beleuchtungseinrichtungen mit durch Überlagerung mehrerer verschiedener Farbemissionen eine stark verbesserte Farbtreue der Gesamt-Lichtemission beim Ausdimmen. Bei einfarbigen Beleuchtungseinrichtungen ergibt sich gleichfalls eine Verbesserung durch Wegfall eines durch die Uneinheitlichkeit der Ausschwingvorgänge verursachten störenden Effekts.
  • Die zeitliche Beschneidung der Pulsenden der Nutzpulse durch eine Lichtquelle ist auch von besonderem Vorteil in Beleuchtungseinrichtungen, bei welchen die Pulslänge der Ausgangspulse der Leistungsquelle nicht oder nicht mit ausreichender Genauigkeit beliebig verändert werden kann und beispielsweise nur in Schritten von der Länge eines Schalttaktes einer getakteten Leistungsquelle veränderbar ist. Eine nur schrittweise Veränderung führt in dem bereits beschriebenen Beispiel einer Gesamt-Lichtemission mit unterschiedlich großen Beiträgen verschiedener Farbemissionen dazu, dass die schrittweise Verkürzung der Pulslänge einer Farbemission mit höherem Beitrag dem Betrachter quasi kontinuierlich erscheint, die Schritte in der kürzeren Pulslänge der Farbemission mit dem niedrigen Beitrag aber relativ größer sind, so dass sich die Farbrelationen ständig verändern, was als Farbflackern in Erscheinung treten kann. Auch bei Beleuchtungseinrichtungen mit Lichtquellen nur einer Farbemission, welche auch durch bestimmte LED-Typen weiß als Mischfarbe gleichbleibender Zusammensetzung sein kann. Eine Erhöhung des Schalttaktes der Leistungsquelle und damit eine Verkürzung der Schrittlänge ist unter Berücksichtigung der benötigten elektrischen Ausgangsleistung und der mit zunehmender Taktfrequenz aufwändiger werdenden Maßnahmen zur Unterdrückung elektromagnetischer Abstrahlung nur begrenzt möglich.
  • Die Erfindung ermöglicht vorteilhafterweise gegenüber den Schrittweiten im Ausgangssignal der Leistungsquelle zeitlich wesentlich feiner und mit hoher Genauigkeit einstellbare Pulslängen der Nutzpulse, so dass eine dem Betrachter als quasi kontinuierlich erscheinende Verringerung der Gesamt-Lichtemission bis zu sehr geringen Helligkeiten möglich ist, wobei bei Mischfarben der Gesamt-Lichtemission auch bei stark unterschiedlichen Beiträgen verschiedener Farbemissionen bis zu sehr geringen Helligkeiten erhalten bleiben. Ferner sind gezielte Farbveränderungen der Mischfarbe auch bei stark verschiedenen Beiträgen einzelner unterschiedlicher Farbemissionen ohne für den Betrachter wahrnehmbare Farbschwankungen durchführbar. Die mit hoher Genauigkeit und kontinuierlich oder in sehr kleinen Schrittweiten quasi kontinuierlich einstellbare Pulslänge der Nutzpulse ist insbesondere auch von Vorteil bei Beleuchtungseinrichtungen mit nicht veränderbarer Farbe der Gesamt-Lichtemission, worunter auch weiß verstanden sein soll, wobei durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen auch bei schrittweiser Veränderung der Pulslänge der Nutzpulse durch die von dem Schalttakt der Leistungsquelle getrennt und insbesondere sehr kurz wählbare Schrittweite in dem weiteren Steuersignal die Helligkeit ohne erkennbare Helligkeitssprünge bis auf Null oder annähernd Null ausgedimmt werden kann.
  • Die für das Ausdimmen einer Beleuchtungseinrichtung, d. h. das allmähliche Verringern deren Helligkeit geschilderten Effekte treten in entsprechender Weise auch beim allmählichen Erhöhen der Helligkeit von sehr kleinen Helligkeitswerten aus auf.
  • Das Schaltelement kann beispielsweise als Serienschalter in den den Ausgang der Leistungsquelle und die Lichtquelle enthaltenden Stromkreis eingefügt werden und beim Übergang in den ersten Schaltzustand öffnen, d. h. den Stromkreis unterbrechen. In einem zweiten Schaltzustand ist das Schaltelement geschlossen und gibt den Strompfad vom Ausgang der Leistungsquelle zu der Lichtquelle niederohmig frei. Bevorzugt ist, insbesondere in Verbindung mit einer induktiven Schaltwandleranordnung in der Leistungsquelle, eine Ausführung, bei welcher das Schaltelement parallel zum Ausgang der Leistungsquelle und zu der Lichtquelle in einem Parallelstrompfad liegt und beim Übergang in den ersten Schaltungszustand schließt und den Parallelstrompfad niederohmig macht, wodurch der Ausgang der Leistungsquelle und der Strompfad durch die Lichtquelle kurzgeschlossen werden und ein Ausgangsstrom der Leistungsquelle durch den Parallelstrompfad mit dem Schaltelement fließt. In einem zweiten Schaltzustand, welchen das Schaltelement während der Dauer der Nutzpulse einnimmt ist das Schaltelement gesperrt und der Parallelstrompfad hochohmig und der Ausgangsstrom der Leistungsquelle fließt im wesentlichen vollständig als Nutzstrom durch die Lichtquelle und bewirkt die Emission von Lichtpulsen.
  • Das Schaltelement ist in bevorzugter Ausführung ein Transistor, insbesondere ein Feldeffekttransistor. Als Steuersignal sei das an der Steuerelektrode des Transistors anliegende Signal bezeichnet. Die Pulsfolgefrequenz der Ausgangspulse und der Nutzpulse beträgt in an sich gebräuchlicher Weise vorteilhafterweise mehr als 50 Hz, insbesondere wenigstens 100 Hz. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist die Schrittzahlauflösung der Pulslänge der Nutzpulse nicht an das Verhältnis der minimalen Pulslänge der Ausgangspulse zur Zyklusdauer der Pulsfolge der getakteten Leistungspulse gebunden, so dass die Obergrenze der Pulswiederholfrequenz nicht besonders kritisch ist. Vorteilhafterweise liegt die Pulswiederholfrequenz bei höchstens 400 Hz. Die kleinste Schrittweite der Veränderung der Pulslänge, welche primär durch das weitere Steuersignal bestimmt ist, ist vorteilhafterweise kleiner als 500 ns, insbesondere kleiner als 200 ns, vorzugsweise kleiner als 100 ns.
  • Das weitere Steuersignal ist vorzugsweise ein zwischen zwei Signalzuständen umschaltbares, im wesentlichen rechteckförmiges Signal mit vorteilhafterweise steilen Signalflanken, wobei ein erster Signalzustand das Schaltelement in den ersten Schaltzustand versetzt und in diesem hält und ein zweiter Signalzustand das Schaltelement in den zweiten Schaltzustand versetzt und in diesem hält.
  • Die Erfindung des weiteren Steuersignals für das Schaltelement ist auf verschiedene dem Fachmann an sich geläufige Arten möglich. So kann beispielsweise ein Steuersignal durch Vorgabe eines binären Zahlenwerts aus einem mit konstantem Zählertakt betriebenen Zähler gewonnen werden. In anderer vorteilhafter Ausführung kann durch Vorgabe eines analogen Spannungswerts ein Steuersignal durch Vergleich des Spannungswerts mit einem Rampensignal in einen Komparator gewonnen werden.
  • Unter der Steuereinrichtung sei die Gesamtheit der Komponenten der Beleuchtungseinrichtung verstanden, welche zur Ableitung des ersten und des weiteren Steuersignals aus dem Eingangssignal dienen. Insbesondere ist die Steuereinrichtung nicht notwendigerweise als eine körperliche Einheit zu verstehen und kann mit verschiedenen Komponenten verteilt angeordnet sein. Beispielsweise können Komponenten der Steuereinrichtung auch in die Schaltwandleranordnung integriert sein und auch aus dieser heraus ein weiteres Steuersignal für das Schaltelement generieren. Verschiedene Komponenten der Steuereinrichtung können in getrennten integrierten Schaltkreisen enthalten sein.
  • Eine zeitliche Beschneidung des Pulsendes der Nutzpulse gegenüber den Ausgangspulsen kann auf einen Teil-Helligkeitsbereich des von ausgeschaltetem Zustand bis zur maximalen Helligkeit einer Lichtquelle reichenden Gesamt- Helligkeitsbereichs einer Lichtquelle beschränkt sein, wobei ein solcher Teil-Helligkeitsbereich insbesondere geringe Helligkeitswerte erfasst.
  • Der Zeitpunkt des Übergangs des Schaltelements in den ersten Schaltzustand sei entsprechend der damit verbundenen Wirkung, die weitere Beaufschlagung der Lichtquelle mit Strom durch einen eventuell noch nicht beendeten Ausgangspuls einschließlich eines Ausschwingvorgangs zu unterbinden, als Ausschaltzeitpunkt bezeichnet. Der Wechsel von dem ersten in den zweiten Schaltzustand des Schaltelements sei als Einschaltzeitpunkt bezeichnet, wenngleich damit nicht zwingend die Beaufschlagung der Lichtquelle mit Strom aus der Leistungsquelle verbunden ist.
  • Die Pulsdauer des Ausgangspulses der Leistungsquelle kann einen ersten Minimalwert besitzen, der bei einer getakteten Leistungsquelle beispielsweise wenigstens eine Taktperiode, insbesondere wenigstens zwei Taktperioden, vorzugsweise wenigstens vier Taktperioden betragen kann. Die Pulsdauer des Nutzpulses besitzt einen zweiten Minimalwert, welcher dann vorteilhafterweise kleiner als der erste Minimalwert ist und vorzugsweise weniger als 20%, insbesondere weniger als 10% des ersten Minimalwerts beträgt. Der zweite Minimalwert des Nutzpulses beträgt vorteilhafterweise weniger als 500 ns, insbesondere weniger als 200 ns, vorzugsweise weniger als 100 ns.
  • Der Ausschaltzeitpunkt liegt zumindest in einem ersten unteren Helligkeitsbereich der Lichtquelle vorteilhafterweise zeitlich nicht hinter der abfallenden Flanke des Ausgangspulses der Leistungsquelle oder zumindest um höchstens 20%, insbesondere höchstens 10%, vorzugsweise höchstens 5% gegen die fallende Flanke des Ausgangspulses versetzt. Die obere Grenze eines solchen, vorzugsweise von der kürzesten möglichen Nutzpulslänge aus beginnenden ersten unteren Helligkeitsbereichs einer Lichtquelle liegt vorteilhafter weise bei wenigstens dem 5-fachen, insbesondere wenigstens dem 10-fachen, vorzugsweise wenigstens dem 20-fachen einer Taktperiode einer getakteten Leistungsquelle. In hohen Helligkeitsbereichen der Lichtquelle, in welchem der Beitrag des Aussschwingvorgangs bezogen auf die Leistung des Nutzpulses vernachlässigbar gering ist, kann die Verzögerung des Abschaltzeitpunkts auch größer sei oder der Übergang des Schaltelements in dem ersten Zustand auch ganz entfallen und die Lichtquelle in herkömmlicher Art betrieben sein. Vorzugsweise erfolgt die Beschneidung des Pulsendes des Ausgangspulses über den gesamten Helligkeitsbereich der Lichtquellen bzw. der Beleuchtungseinrichtung.
  • Die zeitliche Lage des Einschaltzeitpunkts relativ zu dem Ausgangspuls ist wenig kritisch, da beim Einschalten der getakteten Leistungsquelle typischerweise keine zu den Ausschwingvorgängen analoge Einschwingvorgänge in störendem Maß auftreten. Der Einschaltzeitpunkt kann daher vorteilhafterweise mit der ansteigenden Flanke des Ausgangspulses zeitlich im wesentlichen zusammenfallen, so dass ein die ansteigende Flanke des Ausgangspulses zeitlich bestimmendes erstes Steuersignal und der Einschaltzeitpunkt des weiteren Steuersignals vorteilhafterweise zusammenfallen können. Insbesondere wenn die ansteigende Flanke des Ausgangspulses nicht oder nur mit höherem Aufwand mit dem Einschaltzeitpunkt synchronisierbar und die Nutzpulslänge kurz, insbesondere kürzer als eine Taktperiode der getakteten Leistungsquelle ist, kann es von Vorteil sein, den Anfang des Ausgangspulses zeitlich vor den Einschaltzeitpunkt bzw. den Einschaltzeitpunkt zeitlich hinter den Anfang des Ausgangspulses zu legen, um Einschaltzeitpunkt und Ausschaltzeitpunkt innerhalb der Dauer des Ausgangspulses zu legen und eine exakte Nutzpulslänge als Zeitdifferenz zwischen Einschaltzeitpunkt und Ausschaltzeitpunkt zu erreichen. Auch bei Auftreten von Einschwingvorgängen uneinheitlichen Ausma ßes und/oder nennenswerten Beitrags zur Lichtemission einer Lichtquelle kann die Beschneidung der ansteigenden Flanke von Vorteil sein.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt:
  • 1 einen schematischen Aufbau einer Beleuchtungseinrichtung,
  • 2 eine Variante zu 1,
  • 3 Pulsdiagramme zu herkömmlichen Beleuchtungseinrichtungen,
  • 4 einen Vergleich von Pulsdiagrammen,
  • 5 eine erste Ausführung von Steuersignalen,
  • 6 eine zweite Ausführung von Steuersignalen.
  • In 1 ist schematisch der Aufbau einer Beleuchtungseinrichtung mit für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Komponenten dargestellt. Die Beleuchtungseinheit enthalte drei Lichtquellen QA, QB, QC mit Leuchtdioden unterschiedlicher Farbemission, beispielsweise rot, grün und blau. Die einzelnen Lichtquellen enthalten typischerweise eine Mehrzahl von in Serie geschalteten Leuchtdioden. Zu einer Farbemission können mehrere solche Serienschaltungen vorgesehen sein.
  • Jeder der Lichtquellen QA, QB, QC ist eine eigene elektrische Leistungsquelle in Form von Schaltwandleranordnungen WA bzw. WB bzw. WC zugeordnet, an deren Ausgänge AA, AB, AC die jeweiligen Lichtquellen elektrisch angeschlossen sind. Die Schaltwandleranordnungen WA, WB, WC beziehen ihre elektrische Eingangsleistung typischerweise aus einer gemeinsamen Gleichspannungsquelle, oder auch direkt aus einer gleichgerichteten Wechselspannung, insbesondere auch einer Netzspannung
  • Die Schaltwandleranordnungen WA, WB, WC sind durch eine Steuereinrichtung ST mit Steuersignalen SA bzw. SB bzw. SC ansteuerbar und zur pulsförmigen Abgabe von elektrischer Ausgangsleistung an ihren Ausgangsanschlüssen anregbar. Die Schaltwandleranordnungen geben während ihres durch die Steuereinrichtung ST über die ersten Steuersignale angeregten pulsförmigen Betriebs Ausgangspulse ab, welche zu der Schaltwandleranordnung WA in 1 mit AP repräsentiert seien. Diese Ausgangspulse AP bewirken Strom-Nutzpulse, welche in 1 durch das Bezugszeichen NP repräsentiert seien, durch die jeweils zugeordnete Lichtquelle.
  • Die Steuereinrichtung SE erhält als Eingangssignale eine Farbinformation EF und eine Helligkeitsinformation EH, welche vorzugsweise als Digitalwerte vorgegeben sind und auf verschiedene, an sich bekannte Art codiert sein können, insbesondere auch in einem Signal zusammengefasst sein können Die Farbinformation kann auch implizit durch das Verhältnis getrennter Helligkeitsinformationen zu den einzelnen Farbemissionen vorliegen.
  • Beleuchtungseinrichtungen der bis dahin geschilderten Art sind prinzipiell bekannt und gebräuchlich. 3 zeigt hierzu Pulsdiagramme für unterschiedliche Längen der durch die ersten Steuersignale vorgegebenen Ausgangspulse AP, wobei in 3(A) ein kurzer Ausgangspuls APL mit einer Pulslänge von ca. 2 μs zwischen einer ansteigenden Pulsflanke EF zu einem Pulsanfangszeitpunkt PEL und einer abfallenden Pulsflanke AF zu einem Pulsendzeitpunkt PAL dar gestellt ist. Aufgetragen ist die Spannung zwischen den Ausgangsanschlüssen z. B. AA der Schaltwandleranordnung WA. 3(A) zeigt anschaulich, dass dem Ausgangspuls APL nach der fallenden Flanke AF zum Zeitpunkt PAL noch ein Ausschwingvorgang SW folgt, welcher auch nach Abschalten der Schaltwandleranordnung noch zu Teilströmen durch die angeschlossene Lichtquelle führt, wobei der Beitrag des Ausschwingvorgangs zur Lichtemission gegenüber der Lichtemission während des Ausgangspulses APL nicht vernachlässigbar ist.
  • Bei längeren Ausgangspulsen, wofür in 3(B) ein Ausgangspuls mittlerer Länge von ca. 60 μs dargestellt ist, ist der Beitrag des Ausschwingvorganges SW gegenüber der während des Ausgangspulses APM erfolgten Lichtemission der Lichtquelle bereits sehr gering. Eine sich an den Ausschwingvorgang anschließende langsam fallende Spannungsflanke SL bewirkt keine Lichtemission in den Dioden und ist auf andere Effekte zurückzuführen.
  • Bei nochmals deutlich vergrößerter Pulslänge wie beispielsweise 8 ms bei einem langen Puls APH, wie in 3(C) dargestellt, ist der Beitrag der durch den Ausschwingvorgang SW bewirkten Lichtemission gegenüber der gesamten Lichtemission während der Dauer des Ausgangspulses APH bedeutungslos.
  • In 1 sind ferner Schaltelemente TA, TB, TC eingezeichnet, welche jeweils mit den Ausgängen AA, AB, AC und den Lichtquellen QA, QB, QC verbunden sind und in Parallelstrompfaden zu den Lichtquellen bzw. den Ausgangsanschlüssen der Schaltwandleranordnungen liegen. Die Schaltelemente TA, TB, TC sind durch weitere Steuersignale ZA, ZB, ZC der Steuereinrichtung ST ansteuerbar, wobei je nach Signalzustand der weiteren Steuersignale ZA, ZB, ZC das jeweilige Schaltelement den Parallelstrompfad auftrennt oder schließt. Im skizzierten Beispiel sei das Schaltelement in einem Ruhezustand als geöffnet angenommen, so dass der Parallelstrompfad aufgetrennt ist. Bei geschlossenem Schaltelement ist der Ausgang der jeweiligen Schaltwandleranordnung kurzgeschlossen und ein eventuell am Schaltwandlerausgang noch abgegebener Strom fließt im wesentlichen ausschließlich über das Schaltelement, so dass dieses in geschlossenem Zustand eine Lichtabstrahlung durch die Lichtquelle unterbindet.
  • Um die elektrische Ausgangsleistung der Schaltwandleranordnung während eines Ausgangspulses oder eines Teils des Ausgangspulses als Nutzpuls durch die Lichtquelle wirksam werden zu lassen, ist daher das jeweilige Schaltelement in einen geöffneten Zustand, welcher als zweiter Schaltzustand des Schaltelements bezeichnet sei, sei zu versetzen und in diesem für die Dauer des Nutzpulses zu halten, wofür die Steuereinrichtung ein Steuersignal an das jeweilige Schaltelement in einem zweiten Signalzustand bereit stellt. Um das Schaltelement in einen ersten Schaltzustand zu versetzen, in welchem das Schaltelement geschlossen und der Ausgang der jeweiligen Schaltwandleranordnung damit kurzgeschlossen ist, versetzt die Steuereinrichtung das an dem Schaltelement anliegende weitere Steuersignal in einen ersten Signalzustand, welcher dem geschlossenen, ersten Schaltzustand des Schaltelements entspricht. Sofern am Ausgang der Schaltwandleranordnung noch elektrische Leistung abgegeben wird, fließt ein entsprechender Kurzschlussstrom durch das Schaltelement. Das Schaltelement sei in geschlossenem Zustand so niederohmig, dass der Spannungsabfall am Schaltelement vernachlässigbar gering sei gegenüber der Betriebsspannung der Lichtquelle, so dass die Anschlüsse der Lichtquelle praktisch spannungsfrei sind und kein eine Lichtemission bewirkender Strom durch die Lichtquelle fließen kann. Insbesondere kann auf diese Weise ein Beitrag eines in 3(A) im Detail dargestellten Ausschwingvorgangs zur Gesamt-Lichtemission eines Ausgangspulses bzw. eines durch diesen bewirkten Nutzpulses vermieden werden.
  • In 4 sind zwei Pulsdiagramme gegenüber gestellt, wobei in 4A das Pulsdiagramm nach 3(A) für einen kurzen Ausgangspuls APL dargestellt ist, welcher durch ein erstes Steuersignal, beispielsweise das Steuersignal SA für die Schaltwandleranordnung WA zwischen einer ansteigenden Flanke EF zu einem Pulsanfangszeitpunkt PEL und einer fallenden Flanke AF zu einem Pulsendezeitpunkt PAL liegt und an welchen sich der Ausschwingvorgang SW, welcher wie geschildert einen eigenen Beitrag zur Lichtemission liefert, anschließt.
  • In 4(B) ist die Form eines Nutzpulses NPL als Spannung am Eingang einer Lichtquelle mit einem Parallelstrompfad mit einem Schaltelement dargestellt. Ein weiteres, auf das Schaltelement in dem Parallelstrompfad einwirkendes weiteres Steuersignal, beispielsweise das weitere Steuersignal ZA für das Schaltelement TA in 1 werde zu einem Einschaltzeitpunkt EZL, welcher mit dem Pulsanfangszeitpunkt PEL des Ausgangspulses zusammen gelegt sei, in den zweiten Schaltzustand versetzt, so dass das Schaltelement den zweiten, geöffneten Schaltzustand einnimmt und ein Strom durch den Ausgang der Schaltwandleranordnung WA auch als Nutzpuls durch die Lichtquelle QA bzw. die Ausgangsanschlüsse der Wandleranordnung WA fließt. Zu einem Abschaltzeitpunkt PAL, welcher mit dem Pulsendezeitpunkt AZL des Ausgangspulses zusammen falle, wird das weitere Steuersignal ZA in den ersten Signalzustand umgeschaltet und das Schaltelement TA geht in den ersten, geschlossenen Schaltzustand über, wodurch die Anschlüsse der Lichtquelle QA kurzgeschlossen werden und die den Abszissenwert des Diagramms nach 4B bildende Spannung zwischen den Anschlüssen der Lichtquelle QA zusammenbricht, so dass kein weiterer Strom durch die Lichtquelle fließt. Ein eventuell stattfindender Ausschwingvorgang tritt allenfalls in Form eines gegebenenfalls oszillierenden Kurzschlussstroms durch das im geschlossenen Zustand verhar rende Schaltelement TA auf. Das Schaltelement TA wird zu Beginn des Ausgangspulses des nächsten Zyklus der zyklischen Pulsfolge wieder in den zweiten, geöffneten Schaltzustand versetzt.
  • Mittels der Schaltelemente kann somit auf einfache Weise eine definierte Pulslänge und damit eine definierte Lichtmenge eines Nutzpulses eingestellt werden, wobei der Ausschaltzeitpunkt AZL vorteilhafterweise nicht oder allenfalls um ein geringes Maß zeitlich gegen den Pulsendezeitpunkt PAL des Ausgangspulses APL versetzt ist.
  • Für jede der mehreren verschiedenfarbigen Lichtquellen QA, QB QC werden die weiteren Steuersignale ZA, ZB, ZC getrennt erzeugt, so dass beliebige Nutzpulslängen zu den einzelnen Farbemissionen eingestellt werden können. Vorzugsweise werden für eine einfache Generierung der zweiten Steuersignale der Einschaltzeitpunkt EZL mit dem Pulsanfangszeitpunkt PEL und der Ausschaltzeitpunkt AZL mit dem Pulsendezeitpunkt PAL zusammen gelegt, so dass beide Signale dieselbe Pulsform und Pulslänge besitzen.
  • In 5 ist dies in Form von Diagrammen für ein erstes Steuersignal SA und ein weiteres Steuersignal ZA dargestellt. Das erste Steuersignal SA zur Ansteuerung der Schaltwandleranordnung sei binär zwischen zwei Zuständen L und H umschaltbar. Ausgehend von einem Signalzustand L, welcher einem inaktiven Betriebszustand der Schaltwandleranordnung entspricht, wird das erste Steuersignal SA zu einem Pulsanfangszeitpunkt PEn eines Zyklus n in den Signalzustand H versetzt, wodurch die Schaltwandleranordnung den aktiven Betrieb aufnimmt und Ausgangsleistung an ihrem Ausgang bereitstellt. Für die Zeitdauer eines Ausgangspulses AP wird der Signalzustand H beibehalten und die Schaltwandleranordnung stellt fortlaufend elektrische Ausgangsleistung an ihrem Ausgang bereit. Zu einem Pulsendezeitpunkt PAn wird das er ste Steuersignal SA wieder in den Signalzustand L zurückversetzt und die Schaltwandleranordnung dadurch wieder deaktiviert und in dem inaktiven Zustand bis zum nächsten Zyklus gehalten. Die Zyklusdauer ist mit TZ bezeichnet. Die Zyklusdauer TZ ist typischerweise bei Pulsweitenmodulation der Pulsfolge konstant und die Dauer der Ausgangspulse AP ist variabel, was durch die Doppelpfeile an den Pulsflanken des ersten Steuersignals SA zu den Pulsendezeitpunkten PAn, PAn + 1 symbolisiert ist. Ein weiteres Steuersignal ZA zur Ansteuerung des Schaltelements TA ist in dem unteren Diagramm der 5 eingezeichnet. Das weitere Steuersignal ZA sei zwischen einem ersten Signalzustand I und einem zweiten Signalzustand II umschaltbar. Ausgehend von einem Signalzustand II wird zum Einschaltzeitpunkt EZn das weitere Steuersignal umgeschaltet in seinen ersten Signalzustand I und in diesem gehalten bis zum Ausschaltzeitpunkt AZn, in welchem das weitere Steuersignal wieder in den zweiten Signalzustand versetzt wird. Der Einschaltzeitpunkt EZn fällt zeitlich mit dem Pulsanfangszeitpunkt PEn zusammen, der Ausschaltzeitpunkt AZn fällt zeitlich mit dem Pulsendezeitpunkt PAn zusammen, so dass die Länge des Nutzpulses NP mit der Länge des Ausgangspulses AP übereinstimmt. Zu Beginn des nächsten Zyklus wird das weitere Steuersignal ZA wieder in seinen ersten Signalzustand I zum Zeitpunkt EZn + 1 umgeschaltet. Die Abschaltzeitpunkte AZ des weiteren Steuersignals sind gleichfalls relativ zu den Einschaltzeitpunkten zeitlich verschiebbar, so dass unterschiedliche Nutzpulslängen realisierbar sind. Die Veränderung der Nutzpulslänge erfolgt dabei in dem skizzierten vorteilhaften Beispiel synchron zur Veränderung der Ausgangspulslänge. Hierdurch kann auf besonders einfache Weise das weitere Steuersignal ZA aus dem ersten Steuersignal SA durch Invertieren abgeleitet werden.
  • 2 zeigt eine zu 1 analoge Darstellung einer Beleuchtungseinrichtung, bei welcher aber nur eine Lichtquelle einheitlicher Farbemission, welche auch eine weiß abstrahlende Lichtquelle sein kann, vorgesehen ist. Dementspre chend ist auch lediglich eine Schaltwandleranordnung WE und ein Schaltelement TE vorgesehen und die Steuereinrichtung STE empfängt als Eingangssignal lediglich eine Helligkeitsinformation EH.
  • In dem Beispiel nach 2 ist das Schaltelement TE so gewählt, dass es in einem Ruhezustand geschlossen ist und die Ausgangsanschlüsse AE bzw. die Anschlüsse der Lichtquelle QE in diesem Zustand kurz schließt. Für eine synchrone Ansteuerung von Schaltwandleranordnung und zugeordnetem Schaltelement nach der in 5 skizzierten Art kann durch den anderen Aufbau des Schaltelements TE ein gemeinsames Steuersignal KE für die Ansteuerung der Schaltwandleranordnung WE und des Schaltelements TE eingesetzt werden, für welches die Signalform des ersten Steuersignals SA nach 5(A) angenommen sei. In dem Signalzustand L, in welchem die Schaltwandlereinrichtung WE inaktiv ist, ist das Schaltelement TE, wie in 2 dargestellt, geschlossen. Beim Übergang des Steuersignals KE in den Signalzustand H wird zum einen die Schaltwandleranordnung WE aktiviert und zum anderen das Schaltelement TE geöffnet, so dass die elektrische Ausgangsleistung der Schaltwandleranordnung über die Lichtquelle QE geleitet wird. Beim erneuten Wechsel des Steuersignals KE in den Signalzustand L wird die Schaltwandleranordnung deaktiviert und das Schaltelement TE geschlossen, so dass ein eventuell nach Deaktivierung der Schaltwandleranordnung WE auftretender Ausschwingvorgang über das Schaltelement TE kurzgeschlossen wird.
  • In dem in 5 skizzierten Beispiel für das erste und das weitere Steuersignal ist davon ausgegangen, dass die Länge des Ausgangspulses AP der Schaltwandleranordnung quasi kontinuierlich bis zu beliebig kurzen Pulslängen AP verändert werden kann. Falls dies nicht möglich oder wegen Veränderung der Betriebseigenschaften der Schaltwandleranordnung nicht zweckmäßig ist, kann gemäß der Ausführungsform nach 6 vorgesehen sein, dass die Pulslänge des Ausgangspulses der Schaltwandleranordnung nicht unter eine Mindestlänge APmin verkürzt werden kann, wobei die minimale Pulslänge APmin beispielsweise gleich dem Schalttakt der getakteten Schaltwandleranordnung oder einem mehrfachen davon sein kann. Der Pulsendezeitpunkt der minimalen Pulslänge des Ausgangspulses APmin ist mit PASn bezeichnet. Das erste Steuersignal ist mit SAL bezeichnet. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es auch unter der Annahme einer solchen Mindestpulslänge des Ausgangspulses auf einfache Weise möglich, kürzere Nutzpulse zu erzeugen, indem das weitere Steuersignal ZAL für eine gegenüber der kürzesten Ausgangspulslänge APmin kürzere Zeitspanne NPZ in den ersten Signalzustand I zwischen einem Einschaltzeitpunkt EZn und einem Ausschaltzeitpunkt AZZn versetzt wird, wobei die Zeitspanne NPZ wegen der einfachen Steuerbarkeit des vorzugsweise als Feldeffekttransistor ausgeführten Schaltelements nahezu beliebig kurz sein kann.
  • Lediglich während der Pulslänge NPZ des durch das weitere Steuersignal bestimmten Nutzpulses fließt ein Strom vom Ausgang der Schaltwandleranordnung durch die Lichtquelle, wogegen die nach dem Abschaltzeitpunkt AZZn noch immer bis zum Pulsendezeitpunkt PASn des Ausgangspulses APmin aktive Wandleranordnung während der Differenzzeit KZ auf den durch das Schaltelement gebildeten Kurzschluss arbeitet. Die dabei anfallende Verlustleistung ist durch die Kurzschlussfestigkeit der Schaltwandleranordnungen gering und für die Verlustleistungsbilanz der Beleuchtungseinrichtung unerheblich, da eine solche Verkürzung des Nutzpulses gegen den Ausgangspuls um die Differenzzeit KZ auf kleine Zeitabschnitte KZ beschränkt werden kann.
  • Schaltwandler können eine Betriebsart aufweisen, in welcher auch nach Wegfall des ersten Steuersignals, d. h. dessen Wechsel in den Signalzustand L: innerhalb einer Taktperiode des Schaltwandlertakts der Ausgangspuls noch bis zum Ende dieser Taktperiode fortgesetzt wird, so dass unter der Annahme im wesentlichen konstanter Taktperiodenlängen eines Schaltwandlers dessen Ausgangspuls nur ganzzahlige Vielfache der Taktperiodenlänge annehmen kann, auch wenn die Zeitdauer des ersten Steuersignals feiner abgestuft werden kann. Die minimale Länge des Ausgangspulses beträgt dann eine oder eventuell auch mehrere Taktperiodenlängen. Der Anfang des Ausgangspulses kann auch gegen den Wechsel des ersten Steuersignals in den Signalzustand H verzögert sein, wenn z. B. der Schaltwandler zur Unterdrückung von Störsignalen an seinem Eingang eine Mindestlänge des Steuersignals benötigt. Das erste Steuersignal ist dann mit entsprechender Mindestlänge zu erzeugen und die Verzögerung der Aktivierung des Schaltwandlers auch bei dem zweiten Steuersignal zu berücksichtigen. Eine Verzögerung des Anfangs des Ausgangspulses gegen den Wechsel des ersten Steuersignals in den Signalzustand H kann z. B. auch dann auftreten, wenn im Schaltwandler ein internes Taktsignal im inaktiven Zustand läuft und eine Aktivierung erst bei einem Wechsel des Taktsignals in einen von zwei Signalzuständen und gleichzeitigem Anliegen eines ersten Steuersignals im Signalzustand H erfolgt. Die dadurch auftretende Verzögerung kann bei der erfindungsgemäßen Maßnahme gleichfalls auf einfache Weise berücksichtigt werden, indem der Einschaltzeitpunkt gegen den Wechsel des ersten Steuersignals in dessen Signalzustand H verzögert wird.
  • Die Verkürzung des Nutzpulses gegenüber dem Ausgangspuls kann auch von besonderem Vorteil sein, wenn nicht nur eine Mindest-Pulslänge des Ausgangspulses gegeben ist, sondern wenn der Ausgangspuls nur in gröberen Schritten, beispielsweise mit Schrittweiten gleich der Taktperiode des Schalttakts der Schaltwandlereinrichtung veränderbar ist. Hierdurch können dann durch Verkürzung des Nutzpulses gegenüber dem Ausgangspuls Nutzpulse in quasi kontinuierlicher Längenabstufung erzeugt werden.
  • Für den Fall, dass auch beim Aktivieren der Schaltwandleranordnung Einschwingvorgänge oder Verzögerungen auftreten, kann ferner vorgesehen sein, den Zeitpunkt PEn, zu welchem das erste Steuersignal SA, SAL in den Signalzustand H wechselt, gegenüber dem Einschaltzeitpunkt EZn des zweiten Steuersignals ZA, ZAL zeitlich vorzuverlegen.
  • Anstelle der Anordnung eines Schaltelements in einem Parallelstrompfad und Kurzschließen der Ausgangsanschlüsse einer Schaltwandleranordnung kann auch ein Schaltelement als Serienschalter im Stromkreis von Schaltwandlerausgang und Lichtquelle angeordnet sein, welches zur Unterbindung eines Stroms durch die Lichtquelle geöffnet wird und den Stromkreis unterbricht.
  • Die vorstehend und die in den Ansprüchen angegebenen sowie die den Abbildungen entnehmbaren Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedener Kombination vorteilhaft realisierbar. Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1016062 B1 [0003]

Claims (23)

  1. Beleuchtungseinrichtung mit wenigstens einer Lichtquelle, welche eine oder mehrere Leuchtdioden enthält, und mit einer der Lichtquelle zugeordneten steuerbaren elektrischen Leistungsquelle, welche zyklisch zeitlich beabstandete Ausgangspulse abgibt und Strom-Nutzpulse durch die Lichtquelle bewirkt, und mit einer Steuereinrichtung, welche nach Maßgabe eines eine Helligkeitsinformation für die wenigstens eine Lichtquelle enthaltenden Eingangssignals ein erstes Steuersignal generiert, welches die Abgabe der Ausgangspulse bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Lichtquelle und mit dem Ausgang der zugeordneten Leistungsquelle eine Schalteranordnung verbunden ist, welche durch ein weiteres Steuersignal ansteuerbar ist und welche in einem ersten von wenigstens zwei Schaltzuständen einen eine Lichtemission bewirkenden Strom von der Leistungsquelle durch die Lichtquelle unterbindet.
  2. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zweiten Schaltzustand der Schalteranordnung der Ausgangsstrom der Leistungsquelle im wesentlichen gleich dem Strom durch die Lichtquelle ist.
  3. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pulsdauer des Ausgangspulses der Leistungsquelle einen ersten Minimalwert besitzt.
  4. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutzpuls einen zweiten Minimalwert besitzt, welcher kleiner ist als der erste Minimalwert.
  5. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Minimalwert höchstens 50% des ersten Minimalwerts beträgt.
  6. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsquelle eine Schaltwandleranordnung enthält.
  7. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Taktfrequenz des Schalttaktes der Schaltwandleranordnung unabhängig vom ersten Steuersignal vorgegeben ist.
  8. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Taktfrequenz kleiner als 1 MHz, insbesondere kleiner als 0,5 MHz, vorzugsweise kleiner als 250 kHz ist.
  9. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Minimalwert wenigstens eine Taktperiode, insbesondere wenigstens zwei Taktperioden, vorzugsweise wenigstens vier Taktperioden des Schalttaktes beträgt.
  10. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschaltzeitpunkt, in welchem das weitere Steuersignal die Schalteranordnung in den ersten Schaltzustand versetzt, zumindest in einem Teil-Helligkeitsbereich zeitlich im wesentlichen mit dem Ende des Ausgangspulses zusammenfällt.
  11. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschaltzeitpunkt (AZZn) des weiteren Steuersignals zeitlich vor dem Ende des Ausgangspulses liegt.
  12. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschaltzeitpunkt zeitlich um höchstens eine Taktperiode der Schaltwandleranordnung, gegen das Ende des Ausgangspulses verzögert ist.
  13. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschaltzeitpunkt des weiteren Steuersignals zeitlich um maximal 20%, insbesondere höchstens 10%, vorzugsweise höchstens 5% der Impulsdauer des Ausgangspulses gegen dessen Ende verzögert ist.
  14. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangspulse eine pulsweitenmodulierbare Pulsfolge mit konstanter Zyklusdauer bilden.
  15. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einschaltzeitpunkt, zu welchem das weitere Steuersignal die Schalteranordnung in den zweiten Schaltzustand versetzt, zeitlich im wesentlichen mit dem Beginn des Ausgangspulses zusammenfällt.
  16. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteranordnung zwischen einem Abschaltzeitpunkt und dem Einschaltzeitpunkt am Beginn des nächsten Ausgangspulses in dem ersten Schaltzustand bleibt.
  17. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Beginn des Ausgangspulses zeitlich gegen den Einschaltzeitpunkt vorverlegt ist.
  18. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Steuersignal ein zyklisches Rechtecksignal bildet.
  19. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteranordnung in einem Strompfad parallel zu der Lichtquelle liegt und in dem ersten Schaltzustand niederohmig gegenüber der Lichtquelle ist.
  20. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteranordnung einen Feldeffekttransistor als Schaltelement enthält.
  21. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Lichtquellen unterschiedlicher Farbemissionen vorgesehen sind und eine durch Überlagerung der beiden unterschiedlichen Farbemissionen gegebene Gesamt-Lichtemission nach Farbe und/oder Helligkeit steuerbar veränderlich ist, dass das Eingangssignal eine Helligkeitsinformation und/oder eine Farbinformation enthält und die Steuereinrichtung getrennte Steuersignale für die wenigstens zwei Lichtquellen erzeugt.
  22. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Farbemission mehrere Lichtquellen vorgesehen sind und jeder Lichtquelle ein eigenes Schaltelement zugeordnet ist.
  23. Verfahren zum veränderbaren Steuern der Lichtemission einer Beleuchtungseinrichtung, die wenigstens eine Lichtquelle mit einer oder mehreren Leuchtdioden enthält, und mit einer der Lichtquelle zugeordneten elektri schen Leistungsquelle, welche ein Ausgangssignal mit zyklisch aufeinander folgenden, zeitlich beabstandeten Ausgangspulsen abgibt und aus diesem Strom-Nutzpulse durch die Lichtquelle erzeugt, wobei das Tastverhältnis des Ausgangssignals veränderlich ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in einem unteren Teil-Helligkeitsbereich der Lichtquelle die Nutzpulse gegenüber den Ausgangspulsen zeitlich gekürzt werden.
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