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DE102009009918A1 - Einfachuntersetzungsträger für eine unabhängige Aufhängung - Google Patents

Einfachuntersetzungsträger für eine unabhängige Aufhängung Download PDF

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DE102009009918A1
DE102009009918A1 DE102009009918A DE102009009918A DE102009009918A1 DE 102009009918 A1 DE102009009918 A1 DE 102009009918A1 DE 102009009918 A DE102009009918 A DE 102009009918A DE 102009009918 A DE102009009918 A DE 102009009918A DE 102009009918 A1 DE102009009918 A1 DE 102009009918A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
differential
pinion
output shaft
bearing
housing part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102009009918A
Other languages
English (en)
Inventor
Brian David Newark Hayes
Robert James III Newark Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ArvinMeritor Technology LLC
Original Assignee
ArvinMeritor Technology LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ArvinMeritor Technology LLC filed Critical ArvinMeritor Technology LLC
Publication of DE102009009918A1 publication Critical patent/DE102009009918A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/16Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
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Abstract

Eine Antriebseinheit für eine unabhängige Aufhängung enthält einen Einfachuntersetzungsträger mit einer versetzten Ritzelkonfiguration. Der Einfachuntersetzungsträger enthält ein Ritzeleingangsrad, das eine Ritzelraddrehachse definiert. Das Ritzelrad treibt ein Tellerrad an, das mit einem Differential verbunden ist. Das Differential ist lateral so positioniert, dass es entlang einer sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie zentriert ist, und die Ritzelraddrehachse ist von der sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie in einer Querrichtung stark versetzt.

Description

  • VERWANDTE ANMELDUNG
  • Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der am 22. Februar 2008 eingereichten US Provisional Application Nr. 61/030,602.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein einen Einfachuntersetzungsträger für eine unabhängige Aufhängung, die eine Ritzelkonfiguration mit einem großen Versatz aufweist.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Herkömmlicherweise verwenden unabhängige Aufhängungen einen Einfachuntersetzungsträger mit einem Ritzeleingang, der sich sehr nahe an einer Fahrzeugmittellinie befindet. Der Träger enthält ein Eingangsritzel und ein Tellerrad, die einem Differential eine Antriebseingabe zuführen, das wiederum ein Paar Ausgangswellen antreibt. Jede Ausgangswelle ist einem eines Paars lateral gegenüberliegender Räder zugeordnet. Bei Verwendung mit einer unabhängigen Aufhängung wird jedes Rad durch eine unabhängige Aufhängungseinheit gestützt, so dass sich die Ausgangswelle und die zugehörige Radstruktur an einem Rad unabhängig von der Ausgangswelle und der zugehörigen Radstruktur am anderen Rad bewegen können.
  • Extreme Antriebsritzelversatze für Träger, die mit unabhängigen Aufhängungen verwendet werden, erfordern eine Doppeluntersetzungsträgerkonfiguration. Dies ist auf den Konflikt zwischen Anforderungen zurückzuführen, dass die Ausgangswellen sich so nahe wie möglich an der Fahrzeugmittellinie befinden müssen, um ein bestimmtes Ausmaß an Federweg bereitzustellen, und dass ordnungsgemäße Triebstrangwinkel aufrechterhalten werden. Es ist aufgrund des erhöhten Gewichts und der erhöhten Kosten, die mit den zusätzlichen Komponenten, wie zum Beispiel Schrägrädern, Lager, Gehäuseteilen usw. einhergehen, nachteilig, Doppeluntersetzungsträger zu verwenden. Somit besteht Bedarf an einem Einfachuntersetzungsträger für eine unabhängige Aufhängung, die großen Ritzelversatzen Rechnung tragen kann.
  • KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Antriebseinheit für eine unabhängige Aufhängung enthält einen Einfachuntersetzungsträger mit einer versetzten Ritzelkonfiguration. Der Einfachuntersetzungsträger enthält ein Differential, das entlang einer sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie allgemein zentriert werden muss, in Kombination mit einer Eingangsritzelachse, die von der sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie in einer Querrichtung stark versetzt ist.
  • In einem Beispiel enthält der Einfachuntersetzungsträger ein Ritzel, das sich um eine Eingangsritzelachse dreht. Die Eingangsritzelachse erstreckt sich in einer Längsrichtung und ist vom Schneiden einer durch das Differential definierten Packungsumhüllenden lateral versetzt. Das Differential treibt eine erste und eine zweite Ausgangswelle an, die eine erste bzw. eine zweite Radkomponente antreiben. Die erste und zweite Radkomponente sind bezüglich einander unabhängig aufgehängt, wodurch sich die erste und die zweite Radkomponente in Abhängigkeit von Straßenbelastungseingaben bezüglich einander unabhängig bewegen können.
  • Das Differential enthält eine Differentialradanordnung, die in einem Differentialgehäuse angeordnet ist. In einem Beispiel enthält der Einfachuntersetzungsträger einen ersten Gehäuseteil und einen zweiten Gehäuseteil, die aneinander befestigt sind, um das Differentialgehäuse zu umschließen. Ein Einsteller ist dem ersten oder dem zweiten Gehäuseteil zugeordnet, um eine gewünschte Differentiallagerlast einzustellen.
  • In einem Beispiel enthält der Einsteller ein ringförmiges Glied mit einem Gewindeteil und einem gezahnten Teil. Der Gewindeteil wird so weit auf den ersten oder den zweiten Gehäuseteil aufgeschraubt, bis die gewünschte Differentiallagerlast erreicht ist, und dann nimmt ein Verriegelungsglied den gezahnten Teil in Eingriff, um den Einsteller in Position zu verriegeln.
  • Ein beispielhaftes Verfahren zum Zusammenfügen des Einfachuntersetzungsträgers für die unabhängige Aufhängung umfasst die Schritte des Installierens einer ersten Ausgangswelle in einen ersten Gehäuseteil, Installierens einer Ritzelanordnung, Installierens einer Differentialanordnung auf die erste Ausgangswelle, Installierens eines zweiten Gehäuseteils über die Differentialanordnung und Installierens einer Unterbaugruppe, die eine zweite Ausgangswelle mit einem Einsteller enthält, in die Differentialanordnung und den zweiten Gehäuseteil.
  • Diese und andere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und den folgenden Zeichnungen besser verständlich; es folgt eine kurze Beschreibung der Zeichnungen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1A ist eine stark schematische Vorderansicht eines Einfachuntersetzungsträgers und einer unabhängigen Aufhängungsanordnung.
  • 1B ist eine Draufsicht auf 1A.
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Doppeluntersetzungsträgers wie er im Stand der Technik verwendet wird.
  • 3A ist eine perspektivische Ansicht eines Einfachuntersetzungsträgers in einem zusammengefügten Zustand mit Halterungen.
  • 3B ist eine Querschnittsansicht von 3A in einer Längsrichtung und von oben gesehen.
  • 4 ist eine auseinander gezogene Darstellung eines Teils des Einfachuntersetzungsträgers, der einen Gehäuseteil, eine Ausgangswelle und ein Differential enthält.
  • 5 ist eine auseinander gezogene Darstellung eines Teils des Einfachuntersetzungsträgers, der eine Ritzeleingangsanordnung und eine Halterung enthält.
  • 6 ist eine auseinander gezogen Darstellung eines Teils des Einfachuntersetzungsträgers, der einen anderen Gehäuseteil, eine andere Ausgangswelle und einen Einsteller enthält.
  • 7 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des Einstellers.
  • 8 ist eine Querschnittsansicht von 3A in einer Längsrichtung und von oben gesehen.
  • 9 ist eine vergrößerte Ansicht eines kreisförmigen Rings, der zur Einstellung von Zahnkontakt für ein Ritzel und ein Tellerrad der Ritzeleingangsanordnung verwendet wird.
  • 10 ist eine auseinander gezogene Darstellung der in 3A dargelegten Anordnung.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • 1A und 1B zeigen schematisch eine Antriebseinheit 10 zum Antreiben eines ersten 12a und eines zweiten 12b Rads, die sich lateral gegenüberliegenden. Unabhängige Aufhängungen 14a, 14b werden dazu verwendet, das erste 12a und das zweite 12b Rad unabhängig an einer Fahrzeugstruktur 16 aufzuhängen, so dass sich die Räder als Reaktion auf Straßenbelastungseingaben RL unabhängig voneinander bewegen können. Es könnte eine beliebige Art von unabhängiger Aufhängung verwendet werden, um die Räder an der Fahrzeugstruktur aufzuhängen.
  • Die Antriebseinheit 10 enthält einen Einfachuntersetzungsträger 18, der eine erste 20a und eine zweite 20b Radwelle antreibt. Die erste 20a und die zweite 20b Radwelle definieren eine erste 22a und eine zweite 22b Querdrehachse und treiben das erste 12a und das zweite 12b Rad an. Wenn das Fahrzeug stationär ist und auf einem ebenen Boden steht, verlaufen die erste 22a und die zweite 22b Querachse allgemein koaxial; während des Betriebs des Fahrzeugs können sich diese Achsen jedoch infolge ihrer unabhängigen Aufhängung bezüglich einander bewegen.
  • Der Einfachuntersetzungsträger 18 befindet sich entlang einer sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie 24, die senkrecht zu der durch die erste 22a und die zweite 22b Querdrehachse definierten Querrichtung verläuft. Der Einfachuntersetzungsträger 18 enthält ein Differential 26, das mehrere Differentialräder 28 enthält, das Differential gestattet, dass sich die erste 20a und die zweite 20b Radwelle nach Bedarf mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen, um zum Beispiel Wendemanövern Rechnung zu tragen.
  • Ein Ritzeleingang 30 führt Antriebseingabe dem Einfachuntersetzungsträger 18 zu. Der Kitzeleingang 30 definiert eine Längsritzelachse 32, die um ein großes Ausmaß von der Fahrzeugmittellinie 24 versetzt ist, wie in 1B gezeigt. Das Differential 26 ist entlang der sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie 24 allgemein zentriert, wobei die Ritzelachse 32 vom Überschneiden mit dem Differential 26 lateral versetzt ist. In einem Beispiel ist die Längsritzelachse 32 vom Schneiden einer durch die mehreren Differentialräder 28 definierten Packungsumhüllenden lateral versetzt. In einem Beispiel ist die Längsritzelachse 32 von der Fahrzeugmittellinie 24 in einem Bereich drei oder mehr Zoll lateral versetzt.
  • 2 zeigt ein Beispiel für einen Doppeluntersetzungsträger DR nach dem Stand der Technik, der herkömmlicherweise verwendet wurde, um diesem großen Versatz Rechnung zu tragen. Der Doppeluntersetzungsträger DR enthält einen Eingang I zu einem ersten Zahnrad G1. Das erste Zahnrad G1 treibt ein zweites Zahnrad G2 an, das lateral von dem ersten Zahnrad G1 beabstandet ist, das heißt die Drehachsen des ersten G1 und des zweiten G2 Zahnrands sind voneinander versetzt. Ein Ritzelrad P erstreckt sich koaxial zu dem zweiten Zahnrad G2 und treibt ein Tellerrad R an. Das Tellerrad R treibt lateral gegenüberliegende Wellenausgänge SO an.
  • Die 3A3B zeigen dieses gleiche Versatzausmaß mit dem vorliegenden Einfachuntersetzungsträger 18. In dieser Konfiguration enthält der Einfachuntersetzungsträger 18 einen ersten Gehäuseteil oder ein Zentralgehäuse 40 und einen zweiten Gehäuseteil oder ein Seitengehäuse 42, die mit mehreren Befestigungselementen 44 aneinander befestigt sind. Der Ritzeleingang 30 ist in einer quer nach außen verlaufenden Richtung von dem Zentralgehäuse 40 versetzt. Es werden Halterungen 46 verwendet, um den Einfachuntersetzungsträger 18 und den zugehörigen Ritzeleingang 30 an der Fahrzeugstruktur 16 zu befestigen.
  • Die Halterungen 46 umfassen eine Querhalterung 46a mit einem allgemein flachen Plattenkörper, der sich in Querrichtung erstreckt, und eine Längshalterung 46b mit einem allgemein flachen Plattenkörper, der sich in einer Längsrichtung erstreckt. Das Zentralgehäuse 40 enthält einen ersten Halterteil 40a, der an der Querhalterung 46a befestigt ist, und einen zweiten Halterteil 40b, der an der Längshalterung 46b befestigt ist. Der erste 40a und der zweite 40b Halterteil sind so an einander gegenüberliegenden Längsseiten des Einfachuntersetzungsträgers 18 positioniert, dass der erste 40a und der zweite 40b Halterteil 40 unabhängig voneinander sind. Diese Halterungen 46 umfassen die einzige Befestigungsgrenzfläche für den Einfachuntersetzungsträger 18 an der Fahrzeugstruktur 16.
  • Der Kitzeleingang 30 enthält ein Ritzelrad 48, das mit einem Tellerrad 50 in Eingriff steht. In dem gezeigten Beispiel wird eine Spiralkegelradanordnung verwendet; jedoch könnte auch eine Hypoidradanordnung verwendet werden. Bei einer Hypoidradanordnungskonfiguration wäre eine Ritzelmittellinie bezüglich einer Differentialmittellinie vertikal versetzt. Wie in 3B gezeigt, ist das Tellerrad 50 bei der vorliegenden Konfiguration an einer verschraubten Verbindung an einem Teil des Differentials 26 befestigt. Das Differential 26 wird in den Figuren schematisch gezeigt; es versteht sich jedoch, dass das Differential 26 die wohlbekannte Struktur eines Differentialgehäuses 60 (4) umfasst, das die mehreren Differentialräder 28 auf einem Kreuz stützt und unterbringt. Das Tellerrad 50 ist, wie bekannt, mit dem Differentialgehäuse 60 verschraubt. Das Zentralgehäuse 40 und das Seitengehäuse 42 nehmen das Differentialgehäuse 60 auf, wie in 4 gezeigt. Die Differentialräder 28 sind dazu konfiguriert, eine erste 54a und eine zweite 54b Ausgangswelle anzutreiben, die in dem Zentralgehäuse 40 und in dem Seitengehäuse 42 eingeschlossen sind. Die erste 54a und die zweite 54b Ausgangswelle sind an den Flanschen 56 mit der ersten 20a bzw. der zweiten 20b Radwelle verbunden.
  • 4 zeigt eine auseinander gezogene Darstellung des Differentials 26. Das Tellerrad 50 ist mit einem Außenflansch des Differentialgehäuses 60, das die mehreren Differentialräder 28 einschließt, verbunden. Das Differentialgehäuse 60 kann aus einem oder mehreren Gehäuseteilen bestehen. In der Regel besteht das Differentialgehäuse 60 aus einer ersten und einer zweiten Differentialgehäusehälfte. Des Weiteren enthält das Differential 26 ein Paar Differentiallager 62. Ein Differentiallager ist dem Zentralgehäuse 40 und das andere dem Seitengehäuse 42 zugeordnet. Ein Wellenlager 64 stützt die zweite Ausgangswelle 54b und ist in dem Zentralgehäuse 40 installiert. Ein anderes Wellenlager 64 stützt die erste Eingangswelle 54a und ist in dem Seitengehäuse 42 installiert (3B).
  • 5 zeigt eine auseinander gezogene Darstellung des Ritzeleingangs 30. Der Ritzeleingang 30 enthält das Ritzelrad 48, Ritzellager 66 und einen Ritzelkäfig 68. Eine Flanschverbindung 70 wird zur Verbindung des Ritzelrads 48 mit dem Antriebseingang von einer (nicht gezeigten) Antriebswelle verwendet. Die Antriebswelle ist mit einer Energiequelle, wie zum Beispiel einem Motor oder Elektromotor, verbunden. Die Halterung 46 und die zugehörige Befestigungsstruktur wird verwendet, um den Ritzeleingang 30 an der Fahrzeugstruktur 16 zu stützen.
  • Die Querhalterung 46a weist eine mittlere Öffnung 47 auf, die den Ritzelkäfig 68 umgibt. Der Ritzelkäfig 68 umfasst einen schalenförmigen Körper, der einen Befestigungsflanschteil 68a an einem Ende enthält, welcher an der Querhalterung 46a befestigt ist. Gelenkhalter 49 sind an jedem Ende der Querhalterungen 46a zur Befestigung an einer Fahrzeugstruktur 16 positioniert. Die Längshalterung 46b enthält auch einen Gelenkhalter 49, der an der Fahrzeugstruktur 16 befestigt ist (3B). Wie oben besprochen, stellen diese Halterungen 46a, 46b die einzige Befestigung des Einfachuntersetzungsträgers 18 an der Fahrzeugstruktur 16 bereit.
  • Die 6 und 7 zeigen das Seitengehäuse 42 und eine Einstelleranordnung 72. Die Einstelleranordnung 72 umfasst ein ringförmiges Glied 74 mit einem äußeren Gewindeteil 76, der mit einer Öffnung im Seitengehäuse 42 in Gewindeeingriff steht, und einem gezahnten Teil 78. Die Einstelleranordnung 72 ist der ersten Ausgangswelle 54a und dem jeweiligen Wellenlager 64 zugeordnet. O-Ring-Dichtungen 82 sind auch zu Dichtungszwecken in dem ringförmigen Glied 74 installiert. Das ringförmige Glied 74 trägt eine Schale 84 des zugehörigen Differentiallagers 62. Ein Sprengring 86 hält das Wellenlager 64 an dem ringförmigen Glied 74. Ein Kegel 88 dieses Differentiallagers 62 ist an dem Differentialgehäuse 60 installiert. Während der Installation der Einstelleranordnung 72 wird das ringförmige Glied 74 mit der Schale 84 in das Seitengehäuse 42 installiert und eingestellt, bis sich das Differentiallager 62 in der gewünschten Position befindet. Nach Durchführung der Endeinstellung wird eine Verriegelungsnase 90 installiert, um den gezahnten Teil 78 in Eingriff zu nehmen, der die Einstelleranordnung 72 in Position verriegelt.
  • 8 zeigt eine Querschnittsansicht des Differentials 26 und des Zentralgehäuses 40 und des Seitengehäuses 42. 9 zeigt eine vergrößerte Ansicht einer Grenzfläche zwischen dem Zentralgehäuse 40 und dem Differentiallager 62 und dem Wellenlager 64, das der zweiten Ausgangswelle 54b zugeordnet ist. Das Differentiallager 62 ist radial zwischen dem Differentialgehäuse 60 und dem Zentralgehäuse 40 positioniert. Ein kreisförmiger Ring 100 ist zwischen einer Schale 102 des Differentiallagers 62 und einem Außenring 104 des Wellenlagers 64 eingesetzt. Der kreisförmige Ring 100 wird dazu verwendet, den Zahnkontakt für das Ritzelrad 48 und das Tellerrad 50 einzustellen. Der kreisförmige Ring 100 legt den Außenring 104 des Wellenlagers 64 in Position fest, und die Dicke des kreisförmigen Rings 100 kann geändert werden, um die ordnungsgemäße Position für das Tellerrad 50 bezüglich des Ritzelrads 48 bereitzustellen. Ein dicker kreisförmiger Ring 100 bewegt das Tellerrad 50 weiter von dem Ritzelrad 48 weg, während ein dünner kreisförmiger Ring 100 das Tellerrad 50 näher heran bewegen würde.
  • 10 zeigt eine auseinander gezogene Darstellung der gesamten Anordnung des Einfachuntersetzungsträgers 18. Ein Beispiel für eine Montageabfolge für den Einfachuntersetzungsträger 18 umfasst die Montage der zweiten Ausgangswelle 54b in das Zentralgehäuse 40. Dies würde Installieren des Wellenlagers 64 in das Zentralgehäuse 40 und Installieren einer Dichtung 110 (9) in das Zentralgehäuse 40 umfassen. Dann wird die zweite Ausgangswelle 54b in das Zentralgehäuse 40 eingesetzt und mit einem Sprengring 112 (9) festgehalten.
  • Als Nächstes wird das Ritzelrad 48 in den Ritzelkäfig 68 installiert, der auf herkömmliche Weise installiert werden würde. Das Zentralgehäuse 40 enthält eine Öffnung, durch die das Ritzelrad 48 eingesetzt werden kann. Der Ritzelkäfig 68 kann dann an dem Befestigungsflanschteil 68a an dem Zentralgehäuse befestigt werden.
  • Als Nächstes wird das Differential 26 mit dem Tellerrad 50 an die zweite Ausgangswelle 54b installiert. Es kann ein Werkzeug verwendet werden, um das Differential 26 in Position zu halten, während Zahnkontakte mit einer Abstandshalterwahl eingestellt werden.
  • Als Nächstes wird das Seitengehäuse 42 über das Differential 26 installiert. Differentialdrehverhinderungsnocken greifen in Schlitze am Seitengehäuse 42 ein, wie von einigen Differentialausführungen erfordert.
  • Als Nächstes werden die Einstelleranordnung 72 und die erste Ausgangswelle 54a in das Differential 26 und das Seitengehäuse 42 installiert. Eine Unterbaugruppe, die aus der ersten Ausgangswelle 54a, einer Dichtung 114 (7), dem Wellenlager 64, dem ringförmigen Glied 74 und der Schale 84 des Differentiallagers besteht, wird über den äußeren Gewindeteil 76 des ringförmigen Glieds 74 in das Seitengehäuse 42 installiert. Die Position des ringförmigen Glieds 74 wird eingestellt, bis die ordnungsgemäße Lagervorbelastung eingestellt ist, und dann wird die Verriegelungsnase 90 installiert. Die Verriegelungsnase 90 nimmt den gezahnten Teil 78 des ringförmigen Glieds 74 in Eingriff, um die Einstelleranordnung 72 in Position zu verriegeln, nachdem die gewünschte Vorbelastung und Lagerposition erreicht sind.
  • Der Einfachuntersetzungsträger 18, wie er bei einer unabhängigen Aufhängungskonfiguration verwendet wird, stellt mehrere Vorteile bereit. Wie oben besprochen, kann diese Konfiguration bei Konfigurationen mit extremem Ritzelversatz verwendet werden. Des Weiteren verwendet diese Konfiguration gegenwärtige Ausgangswellen und Lager, was in Hinblick auf Kosten von Vorteil ist. Des Weiteren kann der anschraubbare Ritzelkäfig 68 als eine Frontbefestigungsstelle für die Halterung 46 verwendet werden.
  • In einem Beispiel ist das Zentralgehäuse 40 aus duktilem Eisen anstelle von gegossenem Aluminium hergestellt, welches nur 30% Toleranz bezüglich des Festigkeits-/Gewichtsverhältnisses aufweist. Duktiles Eisen ist ein risikoarmes, kostengünstiges Material. Das Zentralgehäuse 40 ist so ausgelegt, dass alle Aluminiumkomponenten über Gewindelöcher aus duktilem Eisen befestigt werden können, das heißt das Standardbefestigungsmittel verwendet werden können. Ferner verzichtet diese Konfiguration auf den herkömmlichen anschraubbaren Ausgangswellenflansch.
  • In einem Beispiel sind der Ritzelkäfig 68 und das Seitengehäuse 42 aus Aluminium hergestellt, was zu Gewichtsersparnissen führt. Das Seitengehäuse 42 enthält mehrere Rippen 120 (6), was interne Wärmeübertragung durch Konvektion von dem Träger zur Umgebung verbessert. Des Weiteren sind keine Kerne für das Seitengehäuse erforderlich, da für das Seitengehäuse 42 keine Befestigungsanordnungen benötigt werden.
  • Bei der vorliegenden Konfiguration sind die Differentiallager 62 weit voneinander beabstandet, wodurch die Belastung verbessert wird. In einem Beispiel werden dünnere Lager mit einem großen Durchmesser verwendet. Die Montage wird durch den Verzicht auf Schenkelkappen für die Differentiallager 62 weiter erleichtert.
  • Die Differentiallager werden wie oben beschrieben vorbelastet und können in Inkrementen von 0,07 mm eingestellt werden, was genaue Vorbelastungseinstellungen gewährleistet.
  • Die Gehäuse werden mit O-Ringen abgedichtet, was den Tellerraddurchmesser maximiert, indem keine Bolzensockel oben und unten erforderlich sind.
  • Obgleich eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung offenbart worden ist, läge für einen Durchschnittsfachmann auf der Hand, dass bestimmte Modifikationen unter den Schutzbereich dieser Erfindung fallen. Aus diesem Grunde sollten die folgenden Ansprüche untersucht werden, um den wahren Schutzbereich und Inhalt der vorliegenden Erfindung zu bestimmen.

Claims (19)

  1. Antriebseinheit zum Antrieb eines Paars lateral gegenüberliegender Fahrzeugräder, die Folgendes umfasst: einen Einfachuntersetzungsträger mit einem Ritzeleingang, der von einer Fahrzeugmittellinie stark versetzt sein soll; eine erste Ausgangswelle, die durch den Einfachuntersetzungsträger angetrieben wird, und eine zweite Ausgangswelle, die durch den Einfachuntersetzungsträger angetrieben wird, wobei die erste Ausgangswelle eine erste Radkomponente und die zweite Ausgangswelle eine zweite Radkomponente lateral gegenüber der ersten Radkomponente antreiben soll; und eine erste unabhängige Aufhängung, die der ersten Radkomponente zugeordnet ist, und eine zweite unabhängige Aufhängung, die der zweiten Radkomponente zugeordnet ist, wobei die erste und die zweite unabhängige Aufhängung der ersten und der zweiten Radkomponente gestatten, sich als Reaktion auf Straßenlasteingaben bezüglich einander unabhängig zu bewegen.
  2. Antriebseinheit nach Anspruch 1, wobei der Einfachuntersetzungsträger ein Differential mit einer Differentialradanordnung enthält und wobei der Ritzeleingang eine Längsritzeldrehachse definiert, die vom Schneiden einer durch die Differentialradanordnung definierten Packungsumhüllenden lateral versetzt ist.
  3. Antriebseinheit nach Anspruch 1, mit einer Einstelleranordnung mit einem Einstellerring, einer durch den Einstellerring gestützten Differentiallagerkomponente und einem auf der ersten oder zweiten Ausgangswelle gestützten Ausgangswellenlager, wobei die Einstelleranordnung an der ersten oder der zweiten Ausgangswelle zur Bildung einer Unterbaugruppe befestigt ist und wobei die Unterbaugruppe als eine Einheit in einer Gehäusekomponente des Einfachuntersetzungsträgers angebracht ist.
  4. Antriebseinheit nach Anspruch 1, wobei der Einfachuntersetzungsträger einen ersten Gehäuseteil und einen zweiten Gehäuseteil enthält, die zusammenwirken, um eine Differentialanordnung zu umschließen, und mit einem kreisförmigen Ring, der durch den ersten oder den zweiten Gehäuseteil gestützt wird und zwischen einer Differentiallagerkomponente und einer Ausgangswellenlagerkomponente angeordnet ist.
  5. Antriebseinheit nach Anspruch 1, wobei der Einfachuntersetzungsträger auf die Fahrzeugmittellinie allgemein ausgerichtet sein soll und wobei der Ritzeleingang eine Ritzeldrehachse definiert, die allgemein parallel zur Fahrzeugmittellinie verläuft und um mindestens drei Zoll von der Fahrzeugmittellinie versetzt ist.
  6. Antriebseinheit nach Anspruch 1, wobei der Einfachuntersetzungsträger einen Zentralgehäuseteil und einen Seitengehäuseteil enthält, die an einer ersten Montagegrenzfläche aneinander befestigt sind, um eine Differentialanordnung zu umschließen, und wobei der Zentralgehäuseteil einen Quermontageteil und einen Längsmontageteil enthält, um den Einfachuntersetzungsträger an einer Fahrzeugstruktur zu befestigen.
  7. Antriebseinheit nach Anspruch 6, die eine Querhalterung, die an einer zweiten Befestigungsgrenzfläche an dem Quermontageteil des Zentralgehäuses befestigt ist, und eine Längshalterung, die an einer dritten Befestigungsgrenzfläche an dem Längsmontageteil des Zentralgehäuseteils befestigt ist, enthält, wobei die zweite und die dritte Befestigungsgrenzfläche an in Längsrichtung einander gegenüberliegenden Seiten des Einfachuntersetzungsträgers angeordnet sind.
  8. Antriebseinheit nach Anspruch 7, wobei der Ritzeleingang ein Ritzelrad, das eine Eingangsdrehachse definiert, mindestens ein Ritzellager zum Abstützen des Ritzelrads zur Drehung um die Eingangsdrehachse und einen Ritzelkäfig, der das mindestens eine Ritzellager aufnimmt, enthält, wobei der Ritzelkäfig einen Käfighalterteil enthält, der an der Querhalterung befestigt ist.
  9. Antriebseinheit nach Anspruch 1, wobei der Einfachuntersetzungsträger ein Differential, das eine Differentialradanordnung, ein Differentialgehäuse, in dem die Differentialradanordnung untergebracht ist, und ein erstes und ein zweites Differentiallager umfasst, und eine Einstelleranordnung enthält, die der ersten und der zweiten Ausgangswelle zugeordnet ist, wobei die Einstelleranordnung eine Position des ersten und des zweiten Differentiallagers einstellen soll, um eine gewünschte Lagerposition zu erreichen.
  10. Antriebseinheit nach Anspruch 9, wobei der Einfachuntersetzungsträger einen Zentralgehäuseteil und einen Quergehäuseteil enthält, die zum Umschließen des Differentialgehäuses befestigt sind, und wobei das erste oder das zweite Differentiallager in dem Zentralgehäuseteil gestützt wird und das jeweils andere, das zweite oder das erste, Differentiallager, in dem Quergehäuseteil gestützt wird, und wobei die Einstelleranordnung ein ringförmiges Glied enthält, das über ein Gewinde an dem Quergehäuseteil befestigt ist.
  11. Antriebseinheit nach Anspruch 10, wobei der Ritzeleingang ein Ritzelrad enthält, das ein Tellerrad direkt antreibt, und mit einem kreisförmigen Ring, der in dem Zentralgehäuseteil an einer Stelle zwischen dem ersten oder dem zweiten Differentiallager und einem zugehörigen Wellenlager installiert ist, und wobei eine Dicke des kreisförmigen Rings eingestellt wird, um einen gewünschten Zahnkontakt zwischen dem Ritzelrad und dem Tellerrad bereitzustellen.
  12. Antriebseinheit für eine unabhängige Aufhängung, die Folgendes umfasst: einen Einfachuntersetzungsträger mit einem Ritzeleingangsrad, das eine Ritzeldrehachse definiert, einem durch das Ritzeleingangsrad angetriebenen Tellerrad und einer durch das Tellerrad angetriebenen Differentialanordnung; und wobei die Differentialanordnung lateral positioniert ist, um entlang einer sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie zentriert zu werden, und wobei die Ritzeldrehachse in einer Querrichtung von der sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie stark versetzt ist.
  13. Antriebseinheit nach Anspruch 12, umfassend eine durch den Einfachuntersetzungsträger angetriebene erste Ausgangswelle und eine durch den Einfachuntersetzungsträger angetriebene zweite Ausgangswelle, wobei die erste Ausgangswelle eine erste Radkomponente antreiben soll und die zweite Ausgangswelle eine zweite Radkomponente lateral gegenüber der ersten Radkomponente antreiben soll; und eine erste unabhängige Aufhängung, die der ersten Radkomponente zugeordnet ist, und eine zweite unabhängige Aufhängung, die der zweiten Radkomponente zugeordnet ist, wobei die erste und die zweite unabhängige Aufhängung gestatten, dass sich die erste und die zweite Radkomponente als Reaktion auf Straßenbelastungseingaben bezüglich einander unabhängig bewegen.
  14. Antriebseinheit nach Anspruch 13, wobei die Ritzeldrehachse vom Schneiden einer durch die Differentialanordnung definierten Packungsumhüllenden lateral versetzt ist, und wobei die Ritzeldrehachse um mindestens drei Zoll von der sich in Längsrichtung erstreckenden Fahrzeugmittellinie versetzt ist.
  15. Verfahren zum Zusammenfügen eines Einfachuntersetzungsträgers für eine unabhängige Aufhängung, das die folgenden Schritte umfasst: (a) Installieren einer ersten Ausgangswelle in einen ersten Gehäuseteil; (b) Installieren einer Ritzelanordnung; (c) Installieren einer Differentialanordnung auf die erste Ausgangswelle; (d) Installieren eines zweiten Gehäuseteils über die Differentialanordnung; und (e) Installieren einer Unterbaugruppe, die eine zweite Ausgangswelle mit einem Einsteller enthält, in die Differentialanordnung und den zweiten Gehäuseteil.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Unterbaugruppe die zweite Ausgangswelle, eine Wellendichtung, ein Wellenlager, den Einsteller und eine Differentiallagerkomponente enthält, und umfassend Schrauben des Einstellers in Eingriff mit dem zweiten Gehäuseteil zur Einstellung einer Position eines Differentiallagers.
  17. Verfahren nach Anspruch 15, wobei Schritt (a) weiterhin Installieren eines ersten Wellenlagers und einer ersten Wellendichtung in den ersten Gehäuseteil, anschließend Einführen der ersten Ausgangswelle in den ersten Gehäuseteil und Festhalten der ersten Ausgangswelle mit einem Sprengring umfasst.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei Schritt (b) weiterhin Installieren eines Ritzelrads in einen Ritzelkäfig und Befestigen des Ritzelkäfigs an dem ersten Gehäuseteil umfasst, und wobei Schritt (c) weiterhin Befestigen eines Tellerrads an der Differentialanordnung und Einstellen eines gewünschten Zahnkontakts zwischen dem Tellerrad und dem Ritzelrad umfasst.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, wobei der Einsteller ein ringförmiges Glied mit einem äußeren Gewindeteil und einem gezahnten Teil enthält und wobei die Unterbaugruppe eine Anordnung der zweiten Ausgangswelle, eine Wellendichtung, ein Wellenlager, das ringförmige Glied und eine Differentiallagerschale umfasst, und wobei Schritt (e) weiterhin Schrauben des äußeren Gewindeteils des ringförmigen Glieds in einen inneren Hohlraum des zweiten Gehäuseteils, bis eine gewünschte Lagervorbelastung für ein die Differentiallagerschale enthaltendes Differentiallager eingestellt ist, und Ineingriffbringen eines Verriegelungsglieds mit dem gezahnten Teil des ringförmigen Glieds, um den Einsteller nach Einstellung der gewünschten Lagervorbelastung in Position zu verriegeln, umfasst.
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