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DE102009009465A1 - Windabweisereinrichtung und Fahrzeug - Google Patents

Windabweisereinrichtung und Fahrzeug Download PDF

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DE102009009465A1
DE102009009465A1 DE102009009465A DE102009009465A DE102009009465A1 DE 102009009465 A1 DE102009009465 A1 DE 102009009465A1 DE 102009009465 A DE102009009465 A DE 102009009465A DE 102009009465 A DE102009009465 A DE 102009009465A DE 102009009465 A1 DE102009009465 A1 DE 102009009465A1
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DE
Germany
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wind deflector
deflector device
vehicle
adapter
bearing adapter
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DE102009009465A
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English (en)
Inventor
Thorsten Dipl.-Ing. Schumacher (FH)
Daniel Schrempf
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Magna Car Top Systems GmbH
Original Assignee
Magna Car Top Systems GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/22Wind deflectors for open roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Windabweisereinrichtung (5) für eine Dachöffnung (2) eines Fahrzeugs (1), insbesondere eines Cabriolet-Fahrzeugs, mit einem Windabweiserbügel (6), der mittels Federkraft in eine aufgestellte Arbeitsstellung vorgespannt ist und im montierten Zustand der Windabweisereinrichtung mit einem der Dachöffnung (2) zugeordneten Deckel oder Verdeck überfahrbar und dadurch passiv in eine abgesenkte Ruhestellung verschwenkbar ist, wobei der Windabweiserbügel (6) an seinen Längsenden jeweils einen Arm (7) aufweist, der um eine Schwenkachse (8) verschwenkbar gelagert ist. Die Montage der Windabweisereinrichtung (5) lässt sich vereinfachen, wenn die Arme (7) jeweils an einem Lageradapter (9) um die Schwenkachse (8) verschwenkbar gelagert sind, der zum Anbau an einen die Dachöffnung (2) begrenzenden Rahmen (3) vorbereitet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Windabweisereinrichtung für eine Dachöffnung eines Fahrzeugs, insbesondere eines Cabriolet-Fahrzeugs, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft außerdem ein mit einer derartigen Windabweisereinrichtung ausgestattetes Fahrzeug.
  • Aus der DE 34 26 998 A1 ist eine Windabweisereinrichtung bekannt, die einen Windabweiserbügel aufweist. Dieser ist mittels Federkraft in eine aufgestellte Arbeitsstellung vorgespannt und mit einem der Dachöffnung zugeordneten Deckel überfahrbar und dadurch passiv in eine abgesenkte Ruhestellung verschwenkbar. Ferner weist der Windabweiserbügel an seinen Längsenden jeweils einen Arm auf, der um eine Schwenkachse verschwenkbar gelagert ist. Bei der bekannten Windabweisereinrichtung sind die Arme des Windabweiserbügels unmittelbar an einem die Dachöffnung einfassenden Rahmen gelagert. Zum Herstellen und Montieren der Windabweisereinrichtung müssen die Arme an die fahrzeugseitige Lagerstelle angebaut werden.
  • Weitere Windabweisereinrichtung sind zum Beispiel aus der DE 43 23 694 C1 und aus der US 6,666,503 B1 bekannt.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Windabweisereinrichtung der eingangs genannten Art bzw. für ein damit ausgestattetes Fahrzeug eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass sie vergleichsweise einfach montierbar ist.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, für die Montage der Arme am Fahrzeug jeweils einen Lageradapter zu verwenden. Am jeweiligen Lageradapter erfolgt einerseits die Schwenklagerung des jeweils zugehörigen Arms. Andererseits ist der Lageradapter für den Anbau an den fahrzeugseitigen Rahmen adaptiert. Durch die funktionale Trennung von Schwenklagerung einerseits und Fixierung andererseits lassen sich Herstellungstoleranzen einfacher ausgleichen, wodurch insgesamt der Aufwand zum Herstellen und zum Montieren der Windabweisereinrichtung reduziert ist.
  • Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Windabweisereinrichtung mit den an den Armen angebrachten Lageradaptern als vormontierbare Montageeinheit konzipiert sein, die über die Lageradapter als komplette Einheit an den Rahmen des Fahrzeugs angebaut werden kann. Hierdurch erhält die Windabweisereinrichtung einen modularen Charakter, was deren Integration in das Fahrzeug erheblich vereinfacht.
  • Das Herstellen einer derartigen Montageeinheit lässt sich insbesondere dadurch verbessern, dass der jeweilige Lageradapter am jeweiligen Arm mittels einer Sicherungseinrichtung gesichert gehalten ist. Durch die sichere Haltung des Lageradapters am zugehörigen Arm vereinfacht sich die Handhabung der vormontierten Windabweisereinrichtung.
  • Entsprechend einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann zumindest einer der Arme mit einer Blattfeder ausgestattet sein, die zumindest einen Teil der aufstellend wirkenden Federkraft erzeugt und die sich hierzu am zugehörigen Lageradapter abstützt. Da die Blattfeder zum Aufstellen des Windabweiserbügels mit dem jeweiligen Lageradapter zusammenwirkt, vereinfacht sich auch hier die Montage am Fahrzeug, da diesbezüglich keine Toleranzen berücksichtigt werden müssen.
  • Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
  • Es zeigen, jeweils schematisch,
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeugs im Bereich eines Windabweisers,
  • 2 eine perspektivische Ansicht des Windabweisers im Bereich eines Lageradapters,
  • 3 eine Ansicht wie in 2, jedoch in einer anderen Blickrichtung.
  • Entsprechend 1 umfasst ein hier nur teilweise dargestelltes Fahrzeug 1 eine Dachöffnung 2, die von einem Rahmen 3 eingefasst ist und die mit einem hier nicht gezeigten Deckel oder mit einem hier nicht gezeigten Verdeck verschließbar ist. Sofern die Dachöffnung 2 mit einem Verdeck verschließbar ist, handelt es sich beim Fahrzeug um ein Cabriolet-Fahrzeug oder Cabriolet.
  • An einem bezüglich einer Fahrtrichtung 4 des Fahrzeugs 1 vorderen Ende der Dachöffnung 2 ist eine Windabweisereinrichtung 5 angeordnet. Diese weist einen Windabweiserbügel 6 auf, der zwischen einer in 1 gezeigten abgesenkten Ruhestellung und einer zum Beispiel in den 2 und 3 angedeuteten aufgestellten Arbeitsstellung verstellbar und insbesondere verschwenkbar ist. Hierzu ist der Windabweiserbügel 6 mittels Federkraft in die aufgestellte Arbeitsstellung vorgespannt, so dass er sich beim Zurückfahren des Deckels bzw. beim Zurückfahren des Verdecks selbsttätig aufstellt. Wird dagegen die Dachöffnung 2 geschlossen, wird der Windabweiserbügel 6 vom Deckel bzw. vom Verdeck überfahren. Durch das Überfahren wird der Windabweiserbügel 6 entgegen der aufstellenden Federkraft passiv abgesenkt.
  • Der Windabweiserbügel 6 weist an seinen Längsenden jeweils einen Arm 7 auf. Der Windabweiserbügel 6 kann integral mit seinen Armen 7 aus Kunststoff hergestellt sein und insbesondere als Spritzgussteil ausgestaltet sein. Der jeweilige Arm 7 ist um eine Schwenkachse 8 verschwenkbar gelagert. Die Schwenkachsen 8 der beiden Arme 7 fallen dabei zusammen und definieren die Schwenkachse 8, um welche der Windabweiserbügel 6 zwischen seiner Arbeitsstellung und seiner Ruhestellung verschwenkbar ist. Die Schwenkachse 8 erstreckt sich quer zur Fahrtrichtung 4 und etwa horizontal, wenn die Windabweisereinrichtung 5 am Fahrzeug 1 montiert ist. Zur vereinfachten Montage der Windabweisereinrichtung 5 am Fahrzeug 1 ist für jeden Arm 7 ein Lageradapter 9 vorgesehen. Am jeweiligen Lageradapter 9 ist der zugehörige Arm 7 um die Schwenkachse 8 verschwenkbar gelagert. Ferner ist der jeweilige Lageradapter 9 so ausgestaltet, dass er besonders einfach am Rahmen 3 montierbar ist. Mit anderen Worten, der jeweilige Lageradapter 9 ist zum Anbau an den Rahmen 3 vorbereitet. Hierdurch wird der jeweilige Arm 7 und somit der Windabweiserbügel 6 nicht am Rahmen 3 gelagert, sondern an den Lageradaptern 9. Folglich kann besonders einfach eine Montage realisiert werden, bei welcher die Arme 7 zuerst an den Lageradaptern 9 und anschließend mit den Lageradaptern 9 am Rahmen 3 angebracht werden. Ebenso ist es grundsätzlich möglich, zuerst die Lageradapter 9 am Rahmen 3 anzubringen und anschließend den Windabweiserbügel 6 über die Arme 7 an den Lageradapter 9 anzubringen. Der Rahmen 3 kann integraler Bestandteil des Fahrzeugs 1 sein. Insbesondere bei einem als Cabrio ausgestalteten Fahrzeug 1 kann der Rahmen 3 auch integraler Bestandteil eines Verdecks sein und zur Verdeck-Baugruppen gehören. Dementsprechend wird die Windabweisereinrichtung 5 über die Lageradapter 9 am Rahmen 3 dieser Verdeck-Baugruppe montiert und kann anschließend durch die Montage der Verdeck-Baugruppe am Fahrzeug 1 montiert werden.
  • Durch die Verwendung derartiger Lageradapter 9 ist es insbesondere besonders einfach möglich, die Windabweisereinrichtung 5 an unterschiedliche fahrzeugseitige oder – wie vorstehend erläutert – verdeckseitige Randbedingungen zu adaptieren, wodurch die Windabweisereinrichtung 5 besonders einfach bei unterschiedlichen Varianten des Rahmens 3 bzw. der rahmenseitig zur Verfügung gestellten Anschlussstellen verwendet werden kann, da lediglich eine entsprechende Adaption des jeweiligen Lageradapters 9 erforderlich ist.
  • Besonders vorteilhaft ist dabei eine Konfiguration, bei welcher die Windabweisereinrichtung 5 zusammen mit den an den Armen 7 montierten Lageradaptern 9 eine vormontierte Montageeinheit bildet. Hierdurch kann die Windabweisereinrichtung 5 im Rahmen einer Vormontage als eigenständige Baugruppe vormontiert und anschließend über die Lageradapter 9 am jeweiligen Rahmen 3 angebracht werden.
  • Obwohl hier nur ein Arm 7 und nur ein Lageradapter 9 dargestellt sind, ist klar, dass die Windabweisereinrichtung 5 insoweit spiegelsymmetrisch konzipiert ist, als dass am anderen, hier nicht gezeigten Längsende ein weiterer Arm 7 mit einem weiteren Lageradapter 9 analog aufgebaut ist. Insbesondere sind die beiden Arme und Lageradapter 9 baugleich, jedoch seitenverkehrt bzw. spiegelsymmetrisch konzipiert.
  • Entsprechend 2 ist der jeweilige Lageradapter 9 entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform am zugehörigen Arm 7 mit Hilfe einer Sicherungseinrichtung 10 gesichert gehalten. Hierdurch vereinfacht sich die Handhabung der vormontierten Windabweiserbaugruppe. Besagte Sicherungseinrichtung 10 weist entsprechend der hier gezeigten bevorzugten Ausführungsform eine Nase 11 auf, die mit einer Tasche 12 zusammenwirkt. Die Nase 11 ist hierzu an einem Lagerauge 13 ausgebildet. Dabei steht die Nase 11 vom Lagerauge 13 radial nach außen ab. Das Lagerauge 13 ist am Arm 7 ausgebildet und ist von einem Lagerzapfen 14 durchsetzt, der am Lageradapter 9 ausgebildet ist. Die Tasche 12 ist ebenfalls am Lageradapter 9 ausgebildet und dabei so positioniert, dass die Nase 11 in die Tasche 12 eintauchen kann, um den Lageradapter 9 am Arm 7 zu sichern. Die Sicherung erfolgt dabei durch einen Formschluss parallel zur Schwenkachse 8. Bei in die Tasche 12 eingetauchter Nase 11 ist das Lagerauge 13 somit nicht vom Lagerzapfen 14 abziehbar.
  • Nase 11 und Tasche 12 sind entsprechend der hier vorgestellten Ausführungsform zweckmäßig so aufeinander abgestimmt, dass die Nase 11 in der abgesenkten Ruhestellung des Windabweiserbügels 6 von der Tasche 12 freikommt bzw. aus der Tasche 12 herausbewegt ist, so dass das Lagerauge 13 vom Lagerzapfen 14 parallel zur Schwenkachse 8 abziehbar ist. Sobald jedoch der Windabweiserbügel 6 aus der Ruhestellung heraus angehoben wird, taucht die Nase 11 mehr oder weniger tief in die Tasche 12 ein. Auf diese Weise ist der Lageradapter 9 zumindest in der Arbeitsstellung des Windabweiserbügels 6 am zugehörigen Arm 7 verliersicher gehaltert.
  • Zumindest einer der Arme 7, vorzugsweise jeder Arm 7, weist eine Blattfeder 15 auf, mit deren Hilfe zumindest ein Teil der Federkraft erzeugt werden kann, die den Windabweiserbügel 6 in die aufgestellte Arbeitsstellung vorspannt. Die jeweilige Blattfeder 15 wirkt somit aufstellend. Hierzu stützt sie sich einerseits am zugehörigen Arm 7 und andererseits am zugehörigen Lageradapter 9 ab. Somit stützt sich die Blattfeder 15 nicht am Rahmen 3 ab, sondern innerhalb der Windabweiserbaugruppe, was die Montage der Windabweisereinrichtung 5 vereinfacht.
  • Entsprechend der in den 2 und 3 gezeigten speziellen Ausführungsform kann die Blattfeder 15 V-förmig ausgestaltet sein. Dementsprechend besitzt sie einen ersten Schenkelabschnitt 16 und einen zweiten Schenkelabschnitt 17 sowie einen Verbindungsabschnitt 18, über den die beiden Schenkelabschnitte 16, 17 miteinander verbunden sind. Der erste Schenkelabschnitt 16 ist entsprechend 3 an seinem vom Verbindungsabschnitt 18 entfernten Ende 19 am zugehörigen Arm 7 schwenkbar gelagert. Besagtes Ende 19 des ersten Schenkelabschnitts 16 kann hierzu hülsenförmig gerollt sein und einen hier nicht erkennbaren Lagerzapfen umgreifen, der am Arm 7 ausgebildet bzw. am Arm 7 angebracht ist. Der Arm 7 kann im Bereich des Endes 19 einen in 1 erkennbaren Durchbruch 20 aufweisen, wodurch die schwenkbare Lagerung des ersten Schenkelabschnitts 16 besonders raumsparend realisierbar ist. Bezugnehmend auf 3 ist der zweite Schenkelabschnitt 17 an seinem vom Verbindungsabschnitt 18 entfernten Ende 21 in einer Längsführung 22 gleitend verstellbar abgestützt, die am zugehörigen Arm 7 ausgebildet ist. Besagte Längsführung 22 kann insbesondere in den zuvor genannten Durchbruch 20 übergehen. Zur Gleitlage rung des Endes 21 in der Längsführung 22 kann besagtes Ende 21 entsprechend abgerundet sein.
  • Entsprechend 2 kann für die Abstützung der Blattfeder 15 am Lageradapter 9 eine ebene Gleitfläche 23 ausgebildet sein, an welcher sich der Verbindungsabschnitt 18 gleitend verstellbar abstützt. Die spezielle Formgebung der hier vorgestellten Blattfeder 15 ermöglicht am jeweiligen Arm 7 die Einleitung eines aufrichtenden Moments an zwei unterschiedlichen Stellen, nämlich einerseits über das Ende 19 des ersten Schenkelabschnitts 16 und andererseits über das Ende 21 des zweiten Schenkelabschnitts 17. Da sich bei der Schwenkverstellung des Windabweiserbügels 6 zum einen das Ende 21 des zweiten Schenkelabschnitts 17 in der Längsführung 22 verstellt und sich zum anderen der Verbindungsabschnitt 18 entlang der Gleitfläche 23 verstellt, kann eine Federkennlinie realisiert werden, die über den Schwenkbereich des Windabweiserbügels 6 ein konstantes oder sogar ein zunehmendes aufrichtendes Moment erzeugt. Hierdurch kann insbesondere für die aufgestellte Arbeitsstellung eine sichere vorgespannte Positionierung realisiert werden, die Relativbewegungen zwischen dem aufgestellten Windabweiserbügel 6 und dem Rahmen 3 sowie eine Geräuschentwicklung reduziert bzw. vermeidet.
  • Entsprechend 1 kann am Windabweiserbügel 6 ein Windabweisernetz 24 befestigt sein, das hier nur zu einem kleinen Teilbereich angedeutet ist. Besagtes Windabweisernetz 24 ist bei am Rahmen 3 angebauter Windabweisereinrichtung 5 außerdem an einem hier nicht erkennbare vorderen Abschnitt des Rahmens 3 befestigt. Das Windabweisernetz 24 ist zweckmäßig so dimensioniert, dass es durch das Aufstellen des Windabweiserbügels 6 gespannt wird. Insbesondere kann das Windabweisernetz 24 dazu genutzt werden, die aufgestellte Arbeitsstellung des Windabweiserbügels 6 zu definieren. Insbesondere stützt das Windab weisernetz 24 die in der Arbeitsstellung wirksame Vorspannkraft der wenigstens einen Blattfeder 15 am Rahmen 3 ab.
  • Wie 1 entnehmbar ist, kann der Windabweiserbügel 6 entsprechend der hier gezeigten, bevorzugten Ausführungsform vorn, also anströmseitig einen Rand 25 aufweisen, der nach oben abgewinkelt ist. Hierdurch kann die Höhe, mit welcher der Windabweiserbügel 6 bzw. der Rand 25 in der Arbeitsstellung über die Dachöffnung 2 nach oben vorsteht, vergrößert werden, um die windabweisende Wirkung der Windabweisereinrichtung 5 zu verbessern.
  • Entsprechend 2 kann zumindest einer der Arme 7 mit einer Gleitkontur 26 ausgestattet sein, die an einer Oberseite des Arms 7 ausgebildet ist. An dieser Gleitkontur 26 kann beim Schließen der Dachöffnung 2 der Deckel bzw. das Verdeck abgleiten, wenn der Deckel bzw. das Verdeck den Windabweiserbügel 6 überfährt. Hierdurch kann die zum Absenken des Windabweiserbügels 6 erforderliche Kraft über die Arme 7 in den Bügel 6 eingeleitet werden. Das Absenken des Windabweiserbügels 6 erfolgt dadurch bei reduzierter Reibung und dementsprechend bei reduziertem Verschleiß.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3426998 A1 [0002]
    • - DE 4323694 C1 [0003]
    • - US 6666503 B1 [0003]

Claims (14)

  1. Windabweisereinrichtung für eine Dachöffnung (2) eines Fahrzeugs (1), insbesondere eines Cabriolet-Fahrzeugs, – mit einem Windabweiserbügel (6), der mittels Federkraft in eine aufgestellte Arbeitsstellung vorgespannt ist und im montierten Zustand der Windabweisereinrichtung (5) mit einem der Dachöffnung (2) zugeordneten Deckel oder Verdeck überfahrbar und dadurch passiv in eine abgesenkte Ruhestellung verschwenkbar ist, – wobei der Windabweiserbügel (6) an seinen Längsenden jeweils einen Arm (7) aufweist, der um eine Schwenkachse (8) verschwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (7) jeweils an einem Lageradapter (9) um die Schwenkachse (8) verschwenkbar gelagert sind, der zum Anbau an einen die Dachöffnung (2) begrenzenden Rahmen (3) vorbereitet ist.
  2. Windabweisereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windabweisereinrichtung (5) mit den an den Armen (7) angebrachten Lageradaptern (9) als vormontierbare Montageeinheit ausgestaltet ist, die über die Lageradapter (9) an den Rahmen (3) anbaubar ist.
  3. Windabweisereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Lageradapter (9) am jeweiligen Arm (7) mittels einer Sicherungseinrichtung (10) gesichert gehalten ist.
  4. Windabweisereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (10) eine Nase (11) aufweist, die an einem Lagerauge (13) des Arms (7) radial nach außen absteht und zumindest in der Arbeitsstellung in eine Tasche (12) eintaucht, die am jeweiligen Lageradapter (9) ausgebildet ist.
  5. Windabweisereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Nase (11) und Tasche (12) so aufeinander abgestimmt sind, dass das Lagerauge (13) zumindest in der Ruhestellung von einem am Lageradapter (9) ausgebildeten Lagerzapfen (14) abziehbar ist.
  6. Windabweisereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Arme (7) eine Blattfeder (15) zum Erzeugen zumindest eines Teils der aufstellend wirkenden Federkraft aufweist, die sich am jeweiligen Lageradapter (9) abstützt.
  7. Windabweisereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (15) V-förmig ausgestaltet ist und einen ersten Schenkelabschnitt (16) aufweist, der über einen Verbindungsabschnitt (18) mit einem zweiten Schenkelabschnitt (17) verbunden ist.
  8. Windabweisereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkelabschnitt (16) an seinem vom Verbindungsabschnitt (18) entfernten Ende (19) am jeweiligen Arm (7) schwenkbar gelagert ist.
  9. Windabweisereinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (18) am jeweiligen Lageradapter (9) an einer Gleitfläche (23) gleitend verstellbar abgestützt ist.
  10. Windabweisereinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkelabschnitt (17) an seinem vom Verbindungsabschnitt (18) entfernten Ende (21) am jeweiligen Arm (7) in einer Längsführung (22) gleitend verstellbar abgestützt ist.
  11. Windabweisereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Windabweiserbügel (6) ein Windabweisernetz (24) befestigt ist, das bei am Rahmen (3) angebauter Windabweisereinrichtung (5) außerdem am Rahmen (3) befestigt ist und das durch das Aufstellen des Windabweiserbügels (6) gespannt wird.
  12. Windabweisereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Windabweiserbügel (6) anströmseitig einen nach oben abgewinkelten Rand (25) aufweist.
  13. Windabweisereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Arme (7) an seiner Oberseite eine Gleitkontur (26) aufweist, an der im montierten Zustand der Windabweisereinrichtung (5) der Deckel oder das Verdeck zum Absenken des Windabweiserbügels (6) abgleitet, wenn der Deckel oder das Verdeck den Windabweiserbügel (6) überfährt.
  14. Fahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, mit einer Windabweisereinrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
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