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DE102009009175A1 - Modul zum lösbaren Anbringen an eine Hörvorrichtung - Google Patents

Modul zum lösbaren Anbringen an eine Hörvorrichtung Download PDF

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DE102009009175A1
DE102009009175A1 DE102009009175A DE102009009175A DE102009009175A1 DE 102009009175 A1 DE102009009175 A1 DE 102009009175A1 DE 102009009175 A DE102009009175 A DE 102009009175A DE 102009009175 A DE102009009175 A DE 102009009175A DE 102009009175 A1 DE102009009175 A1 DE 102009009175A1
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DE
Germany
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cleaning
electric contact
module
hearing
hearing aid
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DE102009009175A
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English (en)
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Leep Foong Chew
Cher Huat Lim
Meng Kiang Lim
Chow Lan Stella Yap
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Sivantos Pte Ltd
Original Assignee
Siemens Medical Instruments Pte Ltd
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Publication date
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Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/55Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception using an external connection, either wireless or wired
    • H04R25/556External connectors, e.g. plugs or modules
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R2460/00Details of hearing devices, i.e. of ear- or headphones covered by H04R1/10 or H04R5/033 but not provided for in any of their subgroups, or of hearing aids covered by H04R25/00 but not provided for in any of its subgroups
    • H04R2460/17Hearing device specific tools used for storing or handling hearing devices or parts thereof, e.g. placement in the ear, replacement of cerumen barriers, repair, cleaning hearing devices

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Abstract

Hörvorrichtungen (6) lassen sich durch ansteckbare Module (7) in ihrer Funktionalität erweitern. Um eine gute elektrische Verbindung zwischen elektrischen Kontakten eines Moduls (7) und elektrischen Kontakten (10) einer Hörvorrichtung (6) sicherzustellen, sollten die elektrischen Kontakte (10) der Hörvorrichtung (6) vor dem Anstecken eines Moduls (7) gereinigt werden. Erfindungsgemäß wird dazu ein Modul mit einer Reinigungseinrichtung (13) bereitgestellt. Die Reinigungseinrichtung (13) kann beispielsweise eine Bürste (12) umfassen, mit der die Kontakte (10) der Hörvorrichtung (6) von Schmutzpartikeln befreit werden können. Die Erfindung ist für Hörgeräte und daran ansteckbare Audioschuhe geeignet.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Modul zum lösbaren Anbringen an eine Hörvorrichtung, wobei das Modul mindestens einen elektrischen Kontakt zum Übertragen eines Signals an einen entsprechenden elektrischen Kontakt der Hörvorrichtung aufweist. Die Erfindung betrifft auch ein Element zum Reinigen für ein erfindungsgemäßes Modul und eine Hörvorrichtung. Unter dem Begriff Hörvorrichtung wird hier insbesondere ein Hörgerät verstanden. Darüber hinaus fallen unter den Begriff aber auch andere tragbare und nicht tragbare akustische Geräte wie Headsets, Kopfhörer und dergleichen.
  • Hörgeräte sind tragbare Hörvorrichtungen, die zur Versorgung von Schwerhörenden dienen. Um den zahlreichen individuellen Bedürfnissen entgegenzukommen, werden unterschiedliche Bauformen von Hörgeräten wie Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO), Hörgerät mit externem Hörer (RIC: receiver in the canal) und In-dem-Ohr-Hörgeräte (IdO), z. B. auch Concha-Hörgeräte oder Kanal-Hörgeräte (ITE, CIC), bereitgestellt. Die beispielhaft aufgeführten Hörgeräte werden am Außenohr oder im Gehörgang getragen. Darüber hinaus stehen auf dem Markt aber auch Knochenleitungshörhilfen, implantierbare oder vibrotaktile Hörhilfen zur Verfügung. Dabei erfolgt die Stimulation des geschädigten Gehörs entweder mechanisch oder elektrisch.
  • Hörgeräte besitzen prinzipiell als wesentliche Komponenten einen Eingangswandler, einen Verstärker und einen Ausgangswandler. Der Eingangswandler ist in der Regel ein Schallempfänger, z. B. ein Mikrofon, und/oder ein elektromagnetischer Empfänger, z. B. eine Induktionsspule. Der Ausgangswandler ist meist als elektroakustischer Wandler, z. B. Miniaturlautsprecher, oder als elektromechanischer Wandler, z. B. Knochenleitungshörer, realisiert. Der Verstärker ist üblicherweise in eine Signalverarbeitungseinheit integriert. Dieser prinzipielle Aufbau ist in 1 am Beispiel eines Hinter- dem-Ohr-Hörgeräts dargestellt. In ein Hörgerätegehäuse 1 zum Tragen hinter dem Ohr sind ein oder mehrere Mikrofone 2 zur Aufnahme des Schalls aus der Umgebung eingebaut. Eine Signalverarbeitungseinheit 3, die ebenfalls in das Hörgerätegehäuse 1 integriert ist, verarbeitet die Mikrofonsignale und verstärkt sie. Das Ausgangssignal der Signalverarbeitungseinheit 3 wird an einen Lautsprecher bzw. Hörer 4 übertragen, der ein akustisches Signal ausgibt. Der Schall wird gegebenenfalls über einen Schallschlauch, der mit einer Otoplastik im Gehörgang fixiert ist, zum Trommelfell des Geräteträgers übertragen. Die Energieversorgung des Hörgeräts und insbesondere die der Signalverarbeitungseinheit 3 erfolgt durch eine ebenfalls ins Hörgerätegehäuse 1 integrierte Batterie 5.
  • Hörgeräte müssen klein und leicht sein, damit sie vom Benutzer bequem getragen werden können. Deshalb werden möglichst wenige elektrische Komponenten in einem Hörgerät untergebracht, nämlich nur solche zum Erfassen akustischer Signale und zum Verstärken derselben. Für Einrichtungen zum Bereitstellen von weiteren Funktionen reicht der Platz in einem Hörgerät meistens nicht aus. Deshalb werden beispielsweise Funkempfänger zum Empfangen von Radiokanälen oder zum Empfangen von in einem Hörsaal ausgestrahlten Funksignalen eines Mikrofons nur bei Bedarf in Form von externen Geräten an ein Hörgerät angebracht. Diese Geräte haben dabei meistens einen standardisierten elektrischen Anschluss. Über einen Adapter kann das Gerät dann an ein bestimmtes Hörgerät angeschlossen werden. Ein solcher Adapter wird auch Audioschuh genannt. Im Sinne der Erfindung ist unter einem Modul ein solcher Adapter oder auch ein Gerät zu verstehen, das direkt, also ohne Adapter, an eine Hörvorrichtung angeschlossen werden kann.
  • Um einen Audioschuh elektrisch mit einem Hörgerät verbinden zu können, weist das Hörgerät ein Anschlussfeld mit elektrischen Kontakten auf. Entsprechend sind an dem Audioschuh elektrische Kontakte vorhanden, die mit den Kontakten des Hörgeräts in Anlage gebracht werden können. Um eine gut leitende elektrische Verbindung zwischen Audioschuh und Hörgerät her stellen zu können, müssen die elektrischen Kontakte vor einem Zusammenführen derselben gereinigt werden. Insbesondere die elektrischen Kontakte an dem Hörgerät verschmutzen besonders leicht, da das Hörgerät ständig mit der Haut und den Haaren des Benutzers in Berührung kommt. Dabei lagern sich im Anschlussfeld des Hörgeräts Hautpartikeln, Talg und Schweiß ab. Dies verschlechtert die Leitfähigkeit der Kontakte.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, zwischen einer Hörvorrichtung und einem Modul zum lösbaren Anbringen an die Hörvorrichtung einen guten elektrischen Kontakt sicherzustellen.
  • Die Erfindung wird durch ein Modul gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Die Aufgabe wird auch durch ein Element zum Reinigen gemäß Patentanspruch 6 gelöst. Zur Erfindung gehört auch eine Hörvorrichtung gemäß Patentanspruch 7. Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche gegeben.
  • Ein erfindungsgemäßes Modul zum lösbaren Anbringen an eine Hörvorrichtung weist mindestens einen elektrischen Kontakt zum Übertragen eines Signals an einen entsprechenden elektrischen Kontakt der Hörvorrichtung auf und stellt eine Reinigungseinrichtung zum Reinigen eines elektrischen Kontakts bereit. Mit einer solchen Reinigungseinrichtung können elektrische Kontakte an der Hörvorrichtung von Verunreinigungen befreit werden, so dass eine gute elektrische Verbindung zwischen diesen Kontakten und den Kontakten des Moduls sichergestellt ist. Indem eine Reinigungseinrichtung erfindungsgemäß in das Modul integriert ist, steht die Reinigungseinrichtung dem Benutzer immer dann zur Verfügung, wenn er das Modul an die Hörvorrichtung anbringen will. Ein Benutzer des Moduls muss kein separates Reinigungsutensil mit sich führen.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung des Moduls ergibt sich, wenn die Reinigungseinrichtung in einem Randbereich eines Anschlussfelds bereitgestellt ist, in welchem der mindestens eine elektrische Kontakt des Moduls angeordnet ist. Unter ei nem Anschlussfeld ist dabei diejenige Region auf der Oberfläche des Moduls zu verstehen, in der derjenige Abschnitt des den Kontakt bildenden elektrischen Leiters angeordnet ist, der mit dem entsprechenden Kontakt des Hörgeräts in Berührung zu bringen ist, um das Modul an die Hörvorrichtung anzuschließen. Eine Reinigungsvorrichtung ist dabei in einem Randbereich des Anschlussfelds angeordnet, wenn sie unmittelbar an das Anschlussfeld anschließend angeordnet ist oder der Abstand zwischen der Reinigungseinrichtung und dem Anschlussfeld nicht größer als das Doppelte der Ausdehnung des Anschlussfelds in Richtung der den Abstand bestimmenden Richtung ist.
  • Die Reinigungseinrichtung ist somit sehr nahe an wenigstens einem elektrischen Kontakt des Moduls angeordnet. Dadurch wird es einem Benutzer erleichtert, beim Anschließen des Moduls an eine Hörvorrichtung zunächst die elektrischen Kontakte der Hörvorrichtung mit der Reinigungseinrichtung zu reinigen und anschließend ohne umständliches Umgreifen das Modul an der Hörvorrichtung anzubringen.
  • Die Reinigungseinrichtung weist bevorzugt ein Bürste und/oder einen Streifen aus einem elastischen Material auf. Der Streifen kann beispielsweise aus Watte, Filz oder einem Schaumstoff bestehen. Der Streifen kann außerdem mit einem Reinigungsmittel getränkt sein. Eine Bürste bietet den Vorteil, grobe Partikel, wie z. B. Hautschuppen, leicht von Kontakten einer Hörvorrichtung entfernen zu können. Ein Reinigungsstreifen ermöglicht es, die Oberflächen der Kontakte einer Hörvorrichtung beispielsweise von Fett oder Rost zu befreien.
  • Vorzugsweise weist die Reinigungseinrichtung eines Moduls ein auswechselbares Element zum Reinigen auf. Beispiele für solche auswechselbaren Elemente sind auswechselbare Borsten einer Bürste oder auswechselbare Reinigungsstreifen. Dabei ist es von Vorteil, wenn nicht nur die Borsten bzw. der Streifen selbst, sondern auch der Träger der Borsten, d. h. also die gesamte Bürste, bzw. der Träger des Streifens mit ausgewech selt werden können. Dies erleichtert die Handhabung beim Auswechseln. Auswechselbare Elemente zum Reinigen weisen den Vorteil auf, dass sie erneuert werden können, wenn sie verschmutzt sind und keine reinigende Wirkung mehr haben.
  • Ein besonderer Vorteil ergibt sich bei einer Ausführungsform der Erfindung für ein Modul mit einer Mulde, in welche ein Bereich einer Hörvorrichtung entlang einer Einsteckrichtung einsteckbar ist. Erfindungsgemäß ist bei einem solchen Modul die Reinigungseinrichtung in Einsteckrichtung gesehen vor dem mindestens einen elektrischen Kontakt des Moduls angeordnet. Dadurch entsteht der vorteilhafte Effekt, dass die elektrischen Kontakte der Hörvorrichtung stets zunächst mit der Reinigungseinrichtung in Berührung kommen, bevor sie die elektrischen Kontakte des Moduls berühren. Mit anderen Worten werden die elektrischen Kontakte der Hörvorrichtung automatisch beim Einstecken der Hörvorrichtung in das Modul gereinigt.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Element zum Reinigen bereitgestellt, das als auswechselbares Element in eine Reinigungseinrichtung eines erfindungsgemäßen Moduls eingebracht werden kann. Ein solches auswechselbares Element zum Reinigen bietet den Vorteil, dass mit geringem Material- und Kostenaufwand derjenige Teil der Reinigungseinrichtung erneuert werden kann, der am schnellsten verschleißt.
  • Darüber hinaus wird gemäß der Erfindung eine Hörvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Modul bereitgestellt. Eine solche Hörvorrichtung mit dazu passendem Modul weist den Vorteil auf, dass die elektrische Verbindung zwischen der Hörvorrichtung und dem Modul stets besonders zuverlässig hergestellt werden kann, weil die Kontakte der Hörvorrichtung bei Bedarf leicht zu reinigen sind.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Hörvorrichtung mit Modul ergibt sich, wenn die Reinigungseinrichtung des Moduls bei einer durch ein Anbringen des Moduls an die Hörvorrichtung bestimmten Bewegung einen elektrischen, Kontakt die Hörvorrichtung zunächst überstreicht, bevor der mindestens eine elektrische Kontakt des Moduls an dem entsprechenden elektrischen Kontakt des Hörgeräts anliegt. Durch eine derartige Ausgestaltung der Hörvorrichtung und des Moduls wird der besondere Vorteil erzielt, dass elektrischen Kontakte der Hörvorrichtung automatisch beim Anbringen des Moduls an die Hörvorrichtung gereinigt werden.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Beispielen näher erläutert. Dazu zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung des prinzipiellen Aufbaus eines Hinter-dem-Ohr-Hörgeräts gemäß dem Stand der Technik,
  • 2 ein Hörgerät mit einem Audioschuh gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
  • 3 eine perspektivische Darstellung eines Audioschuhs gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
  • 4 eine perspektivische Darstellung eines auswechselbaren Elements zum Reinigen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und
  • 5 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Elements zum Reinigen gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • Die im Folgenden erläuterten Beispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dar.
  • Das in 2 gezeigte Hörgerät 6 stellt eine Hörvorrichtung im Sinne der Erfindung dar. Entsprechend bildet der gezeigte Audioschuh 7 ein Moduls zum lösbaren Anbringen an das Hörgerät 6 im Sinne der Erfindung. In diesem Beispiel kann über den Audioschuh 7 ein in 2 nicht gezeigtes Gerät an das Hörgerät 6 angeschlossen werden. Das Gerät kann beispielswei se ein MP3-Abspielgerät zum Abspielen von Musikdaten sein. In 2 nicht erkennbar ist eine Steckerbuchse zum Befestigen und Anschließen des Geräts an den Audioschuh 7.
  • Um den Audioschuh 7 an dem Hörgerät 6 anzubringen, wird das Hörgerät 6 in eine Mulde 8 des Audioschuhs 7 gesteckt. Mittels einer in 2 nicht gezeigten Schnappverbindung wird das Hörgerät 6 dabei in der Mulde 8 des Audioschuhs 7 gehalten. Wenn das Hörgerät 6 und der Audioschuh 7 miteinander verbunden sind, befindet sich in dem in 2 gezeigten Beispiel der untere Teil des Hörgeräts 6 innerhalb der Mulde 8. Die in 2 relative Lage des Hörgeräts 6 und des Audioschuhs 7 ergibt sich während eines Vorgangs eines Aufsteckens des Audioschuhs 7 auf das Hörgerät 6.
  • Durch Öffnen der Schnappverbindung lässt sich das Hörgerät 6 vom Audioschuh 7 wieder lösen. Das Hörgerät 6 ist in 2 teilweise transparent dargestellt, so dass die Form des Audioschuhs 7 besser erkennbar ist. Der durch die transparente Darstellung des Hörgeräts 6 sichtbare Teil des Audioschuhs 7 ist mit gestrichelten Linien gezeichnet.
  • Der Audioschuh 7 enthält in dem gezeigten Beispiel einen Funkempfänger, mit dem Radiosignale empfangen werden können. Diese Signale können als elektrische Signale an das Hörgerät 6 übertragen werden und somit direkt von einer Signalverarbeitungseinheit des Hörgeräts 6 für einen Benutzer des Hörgeräts 6 aufbereitet werden. Für das Übertragen der Signale vom Audioschuh 7 in das Hörgerät 6 ist an dem Hörgerät 6 ein Anschlussfeld 9 mit elektrischen Kontakten 10 bereitgestellt. Das Anschlussfeld 9 kann für einen Betrieb des Hörgeräts 6 ohne den Audioschuh 7 mittels einer Klappe 11 abgedeckt werden. In 2 ist die Klappe 11 geöffneten, so dass das Anschlussfeld 9 mit den elektrischen Kontakten 10 zugänglich ist.
  • Trotz eines Schutzes durch die Klappe 11 kommt es gelegentlich zu einer Verunreinigung der Kontakte 10 beispielsweise durch Hautpartikel oder Körperfette. Eine solche Verschmutzung kann dazu führen, dass die Oberflächen der elektrischen Kontakte 10 korrodieren. Außerdem kann es dazu kommen, dass beim Anschließen des Audioschuhs 7 an das Hörgerät 6 Schmutzpartikel zwischen die elektrischen Kontakte 10 und entsprechende Kontakte des Audioschuhs 7 gelangen. Dann kommt eine elektrische Verbindung zwischen den Kontakten nicht zustande. Bei dem in 2 gezeigten Audioschuh 7 wird eine gute elektrische Verbindung zwischen elektrischen Kontakten des Audioschuhs 7 und den elektrischen Kontakten 10 des Hörgeräts 6 durch eine auswechselbare Bürste 12 sichergestellt. Die Bürste 12 ist Teil einer Reinigungseinrichtung 13, welche neben der auswechselbaren Bürste 12 auch noch eine Haltevorrichtung für die Bürste 12 umfasst.
  • Die Borsten 14 der Bürste 12 sind so ausgerichtet, dass sie die elektrischen Kontakte 10 des Hörgeräts 6 beim Einstecken desselben in die Mulde 8 des Audioschuhs 7 überstreichen. Um das Hörgerät 6 in die Mulde 8 einzustecken, muss das Hörgerät 6 entlang einer Einsteckrichtung E in die Mulde 8 eingeführt werden. Die Bürste 12 ist in Einsteckrichtung E gesehen dabei vor den Kontakten des Audioschuhs 7 angeordnet. Dadurch ist sichergestellt, dass Schmutzpartikel, die auf den Kontakten 10 haften, abgebürstet werden, bevor die Kontakte 10 mit den Kontakten des Audioschuhs 7 in Berührung kommen. Die Anordnung der Bürste 12 in Bezug auf die Kontakte des Audioschuhs 7 ist noch einmal im Zusammenhang mit 3 verdeutlicht.
  • In 3 ist der in 2 dargestellte Audioschuh dazu aus einer anderen Perspektive gezeigt. In der Mulde 8 des Audioschuhs 7 befindet sich in der Darstellung der 3 unmittelbar unterhalb der Borsten 14 der auswechselbaren Bürste 12 ein Anschlussfeld 15 des Audioschuhs 7. In Einsteckrichtung E gesehen, befinden sich die Borsten 14 also vor dem Anschlussfeld.
  • In dem Anschlussfeld sind insgesamt vier elektrische Kontakte 16 angeordnet, die mit entsprechenden elektrischen Kontakten eines Hörgeräts in Anlage gebracht werden können. Es handelt sich bei den elektrischen Kontakten 16 um Abschnitte von elektrischen Leitern 17, die zu einer Signalverarbeitungseinheit im Inneren des Audioschuhs 7 führen.
  • Die Borsten 14 sind so über den Kontakten 16 des Anschlussfelds 15 angeordnet, dass sie die elektrischen Kontakte eines Hörgeräts zwangsweise beim Einstecken desselben überstreichen müssen, bevor die Kontakte des Hörgeräts mit den Kontakten 16 des Audioschuhs 7 in Berührung kommen. Dies bewirkt die bereits erwähnte automatische Säuberung der Kontakte des Hörgeräts.
  • Im Sinne der Erfindung handelt es sich bei der Reinigungseinrichtung 13 des Audioschuhs 7 um eine Reinigungseinrichtung, die in einem Randbereich des Anschlussfelds 15 bereitgestellt ist. Die Borsten 14 grenzen hier sogar unmittelbar an das Anschlussfeld 15 an. Bei der Bürste 12 handelt es sich um ein auswechselbares Element zum Reinigen im Sinne der Erfindung, weil die Bürste 12 aus der Reinigungseinrichtung 13 herausgenommen werden kann und beispielsweise durch eine neue Bürste oder ein anderes Reinigungselement ersetzt werden kann. Die Bürste 12 wird mittels einer in 3 nicht dargestellten Schnappverbindung in einer Aufnahme der Reinigungseinrichtung 13 gehalten.
  • In 4 ist die in den 2 und 3 dargestellte Bürste 12 noch einmal separat gezeigt. Durch Ausbauen der Bürste aus einem Audioschuh ist es leicht möglich, die Borsten 14 mit einem Reinigungsmittel zu reinigen. In 4 sind diejenigen Vorrichtungen an der Bürste 12 nicht dargestellt, mit welchen die Bürste 12 in der entsprechenden Haltevorrichtung an dem Audioschuh befestigt werden kann.
  • In 5 ist ein weiteres Reinigungselement 18 gezeigt. Es kann anstelle einer Bürste als Element zum Reinigen in die Haltevorrichtung des Audioschuh eingesetzt werden. Das Reinigungselement 18 weist einen streifenförmigen Schwamm 19 aus Kunststoff auf. Der Schwamm 19 ist mit einem Reinigungsmittel getränkt, mit dem Fette von elektrischen Kontakten entfernt werden können. Der Schwamm 19 ersetzt in seiner Funktion die Borsten des in 4 gezeigten Reinigungselements.
  • Zusammenfassend ist durch die Ausführungsbeispiele gezeigt, wie mittels der Erfindung eine gut leitende elektrische Verbindung zwischen Kontakten einer Hörvorrichtung und entsprechenden Kontakten eines zugehörigen Moduls sichergestellt werden kann.

Claims (8)

  1. Modul (7) zum lösbaren Anbringen an eine Hörvorrichtung (6), wobei das Modul (7) mindestens einen elektrischen Kontakt (16) zum Übertragen eines Signals an einen entsprechenden elektrischen Kontakt (10) der Hörvorrichtung (6) aufweist, gekennzeichnet durch eine Reinigungseinrichtung (13) zum Reinigen eines elektrischen Kontakts (10).
  2. Modul (7) nach Anspruch 1, wobei die Reinigungseinrichtung (13) in einem Randbereich eines Anschlussfelds (15), in dem der mindestens eine elektrische Kontakt (16) angeordnet ist, bereitgestellt ist.
  3. Modul (7) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Reinigungseinrichtung (13) eine Bürste (12) und/oder einen Streifen (19) aus einem elastischen Material aufweist.
  4. Modul (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Reinigungseinrichtung (13) ein auswechselbares Element (12, 18) zum Reinigen aufweist.
  5. Modul (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Modul (7) eine Mulde (8) aufweist, in welche ein Bereich einer Hörvorrichtung (6) entlang einer Einsteckrichtung (E) einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung (13) in Einsteckrichtung (E) gesehen vor dem mindestens einen elektrischen Kontakt (16) angeordnet ist.
  6. Element (12, 18) zum Reinigen für ein Modul (7) nach Anspruch 4.
  7. Hörvorrichtung (6) mit einem Modul (7) nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
  8. Hörvorrichtung (6) mit einem Modul (7) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Reinigungseinrichtung (13) bei einer durch ein Anbringen des Moduls (7) an der Hörvorrichtung (6) bestimmten Bewegung (E) einen elektrischen Kontakt (10) der Hörvorrichtung (6) zunächst überstreicht, bevor der mindestens eine elektrische Kontakt (16) des Moduls an dem entsprechenden elektrischen Kontakt (10) der Hörvorrichtung (6) anliegt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN110829547A (zh) * 2019-12-12 2020-02-21 华北科技学院 一种无线充电装置

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