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DE102009007477A1 - Modellaufbau einer Fertigungsstätte mit maßstabsgerechten Modellen von Fertigungseinrichtungen sowie Verfahren zur Eingabe eines räumlichen Aufbaus von Fertigungseinrichtungen in ein rechnergestütztes Planungsprogramm - Google Patents

Modellaufbau einer Fertigungsstätte mit maßstabsgerechten Modellen von Fertigungseinrichtungen sowie Verfahren zur Eingabe eines räumlichen Aufbaus von Fertigungseinrichtungen in ein rechnergestütztes Planungsprogramm Download PDF

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DE102009007477A1
DE102009007477A1 DE102009007477A DE102009007477A DE102009007477A1 DE 102009007477 A1 DE102009007477 A1 DE 102009007477A1 DE 102009007477 A DE102009007477 A DE 102009007477A DE 102009007477 A DE102009007477 A DE 102009007477A DE 102009007477 A1 DE102009007477 A1 DE 102009007477A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
models
planning
carriers
model
dimensional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009007477A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Dipl.-Ing. Grosch
Christian Dipl.-Ing. Roßmüller
Sanja Dipl.-Ing. Uzelac
Christoph von Dipl.-Ing. Essen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE102009007477A priority Critical patent/DE102009007477A1/de
Priority to EP10703241A priority patent/EP2384463A1/de
Priority to US13/147,258 priority patent/US20110313734A1/en
Priority to PCT/EP2010/050604 priority patent/WO2010086261A1/de
Priority to CN2010800059594A priority patent/CN102301310A/zh
Publication of DE102009007477A1 publication Critical patent/DE102009007477A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
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    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/03Arrangements for converting the position or the displacement of a member into a coded form
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    • G06F3/0325Detection arrangements using opto-electronic means using a plurality of light emitters or reflectors or a plurality of detectors forming a reference frame from which to derive the orientation of the object, e.g. by triangulation or on the basis of reference deformation in the picked up image
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Abstract

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Fabrikplanung bzw. ein Modellaufbau (13), der zum Zwecke der Durchführung dieses Verfahrens zum Einsatz kommt. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Modelle (24, 25) des Modellaufbaus mit Informationsträgern (26) wie zum Beispiel zweidimensionalen Strichcodes versehen sind, so dass deren Lage nach erfolgter Platzierung auf einer Unterlage (14) mittels digitaler Bildverarbeitung ermittelt werden kann. Dadurch können die realen Modelle (24, 25) einer anschaulichen Fabrikplanung mittels eines dreidimensionalen, realen Modells dienen, wobei über die Informationsträger eine Übertragung der so entstehenden Daten in ein Planungsprogramm möglich ist. Vorteilhaft lässt sich auf diese Weise das Verfahren der intuitiven Fabrikplanung mittels realer Modelle und das Verfahren der Fabrikplanung mittels Planungsprogrammen miteinander kombinieren, wobei über die Informationsträger eine effiziente Schnittstelle zwischen beiden Planungsschritten geschaffen ist, die insbesondere auch ein interaktives Arbeiten mit beiden Planungsmethoden erlaubt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Modellaufbau einer Fertigungsstätte, wobei dieser Modellaufbau aus einer flächigen Unterlage besteht, auf der eine Vielzahl von realen, zweidimensionalen oder dreidimensionalen, zumindest hinsichtlich ihres Flächenbedarfes auf der Unterlage maßstabsgerechten Modellen von Fertigungseinrichtungen besteht. Als Fertigungsstätte soll im weiteren Sinne ein Gebilde verstanden werden, was aus mindestens zwei Fertigungseinrichtungen besteht. Hiermit kann beispielsweise eine Fertigungszelle gemeint werden, die mehrere Maschinen enthält. Es kann als Fertigungsstätte jedoch auch beispielsweise eine ganze Fabrikhalle oder sogar eine gesamte Fabrik als Modell dargestellt werden. Als Fertigungseinrichtungen sind im weiteren Sinne alle für die Fertigung erforderlichen räumlichen Einheiten zu verstehen. Hierzu gehören im engeren Sinne Maschinen zur Bearbeitung von Produkten, jedoch gleichfalls Einrichtungen zum Transport der Produkte zwischen den unterschiedlichen Maschinen sowie weitere in der Fertigungsstätte notwendige räumliche Einrichtungen. Unter sonstige räumliche Einrichtungen können beispielsweise Büros für Fertigungsleiter, Laufwege für Mitarbeiter usw. verstanden werden.
  • An sich ist es allgemein bekannt, Fertigungsstätten wie beispielsweise Fabrikhallen als Modell darzustellen. Derartige Modelle können insbesondere in der Planungsphase das Vorstellungsvermögen der an der Planung Beteiligten unterstützen.
  • Als Alternative bieten sich rechnergestützte Planungswerkzeuge für die Fabrikplanung an, wie diese beispielsweise in einem Firmenprospekt von 2008 durch die Firma Fujitsu unter dem Handelsnamen GLOVIA angeboten werden. Diese rechnergestützten Planungstools erfordern die Eingabe von virtuellen dreidimensionalen Modellen der Fertigungseinrichtungen sowie der räumlichen Gegebenheiten der Fertigungsstätte. Anschließend können die so erzeugten Modelle in einer virtuellen Umgebung zusammengestellt werden und ein Fertigungsablauf simuliert werden, um Rückschlüsse auf die Funktionstauglichkeit der geplanten Fertigungsstätte ziehen zu können.
  • Sowohl mittels realer Modellaufbauten als auch mittels rechnergestützter Simulationen von Fertigungsstätten können Optimierungsprozesse durchgeführt werden, die vor einem Aufbau der Fertigungsstätte eine Optimierung der Fertigungsabläufe sowie des Raumbedarfs und weiterer Aspekte zulassen. Hierbei haben reale Modellaufbauten den Vorteil, dass eine intuitive Schnittstelle für den Fabrikplaner besteht. Andererseits haben rechnergestützte Planungsprogramme den Vorteil, dass eine Simulation des Fertigungsablaufes leichter fällt und bei der Modellbildung neben räumlichen Daten auch weitere Daten verarbeitet werden können.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Eingabe eines räumlichen Aufbaus von Fertigungseinrichtungen, die zusammen eine Fertigungsstätte bilden, in ein rechnergestütztes Planungsprogramm. Um in dem oben beschriebenen Planungsprogramm eine Simulation der Fertigungsstätte aufbauen zu können, müssen nämlich die Rahmenbedingungen für den jeweiligen zu planenden Anwendungsfall bekannt sein. Hierzu gehören die räumlichen Gegebenheiten der Fertigungsstätte, die bereits vorhanden sein kann (Optimierungsaufgabe) oder noch gebaut werden muss (Planungsaufgabe), und die Eigenschaften der zur Anwendung kommenden Fertigungseinrichtungen. Die Daten können bereits in Datenbanken vorliegen, so dass eine Verknüpfung mit dem Planungsprogramm vergleichsweise einfach durchgeführt werden kann. Allerdings müssen Daten, die noch nicht zur Verfügung stehen, in das Planungsprogramm eingegeben werden, wodurch für den Fabrikplaner ein Aufwand entsteht.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen realen Modellaufbau einer Fertigungsstätte mit Modellen der Fertigungseinrichtungen einerseits und ein Verfahren zur Eingabe des Zusammenspiels von Fertigungseinrichtungen einer Fertigungsstätte in ein rechnergestütztes Planungsprogramm andererseits anzugeben, wobei der Modellaufbau und das Verfahren zur Eingabe vergleichsweise rationell in der Anwendung sein sollen.
  • Diese Aufgabe wird mit dem eingangs beschriebenen Modellaufbau erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Modelle mit maschinell auslesbaren Trägern von Identifikationskennungen versehen sind. Als Träger von Informationen sollen im weiteren Sinne alle physikalischen Einrichtungen verstanden werden, welche maschinell auslesbare Informationen zur Verfügung stellen können. Dies bedeutet, dass zu diesem Träger jeweils eine Möglichkeit zur maschinellen Auslesung durch ein passendes Lesegerät gegeben sein muss. Beispielsweise kann der Träger die Information auf magnetischem Wege speichern, wobei zum Auslesen dieser Informationen ein magnetischer Sensor als Lesegerät in dessen Nähe gebracht werden muss. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung so genannter RFID-Tags, welche durch ein geeignetes Lesegerät aktiviert werden und die in dem Träger gespeicherten Informationen beispielsweise über eine Funk- oder Infrarotschnittstelle abgeben. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von akustischen Informationen. Der Träger muss zu diesem Zweck ein akustisches Signal emi tieren, welches durch einen akustischen Sensor aufgefangen werden kann.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Träger optisch auslesbar sind und aus einer Blickrichtung von oben auf die Unterlage optisch zugänglich sind. Die optische Zugänglichkeit ist erforderlich, da zur Erstellung des Modellaufbaus die Modelle auf der Unerlage platziert werden. Die Unterlage bildet somit ein Modell des Bodens der Fertigungsstätte, wobei die Auslesung der Träger auf optischem Wege sozusagen aus der Vogelperspektive am besten erfolgen kann, ohne dass sich die Modelle gegenseitig verdecken. Dabei ist eine senkrechte Blickrichtung besonders vorteilhaft. Selbstverständlich können auch hiervon abweichende Blickrichtungen gewählt werden, solange sichergestellt ist, dass sich die Modelle nicht gegenseitig verdecken. Insbesondere bei der Verwendung von zweidimensionalen Modellen, also beispielsweise von Plättchen die lediglich die Umrisse der Fertigungseinrichtungen auf der Unterlage darstellen, kann ein vergleichsweise großer Winkel für die Blickrichtung von beispielsweise 20° bis 90° gewählt werden. Werden dreidimensionale Modelle verwendet, ist ein Winkel für die Blickrichtung von 60° bis 90° vorteilhaft. Der senkrechte Blickwinkel entspricht einem Winkel von 90°.
  • Insbesondere, wenn als Einrichtung zum Auslesen der Träger eine Kamera verwendet wird, die einen Bildsensor und ein Objektiv enthält, ist auch zu berücksichtigen, dass eine senkrechte Blickrichtung lediglich im Zentrum des aufgenommenen Bildes gewährleistet ist. An den Bildrändern ergeben sich zwangsläufig Blickrichtungen von oben auf die Unterlage, die von der Senkrechten zur Unterlage abweichen.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Identifikationskennungen aus eindimensionalen oder zweidimensionalen Strichcodes bestehen. Dies hat den Vorteil, dass die Strichcodes im Rahmen einer Verarbeitung der digitalen Bilder einer Kamera ohne weiteres ausgewertet werden können. Hierbei können gebräuchliche Standards für die Strichcodes verwendet werden, so dass eine Erkennung vorteilhaft schnell und zuverlässig mit verfügbarer Software erfolgen kann. Als Beispiele für einen eindimensionalen Strichcode können der Code 39, der Code 93 oder der Code 128 genannt werden. Als Vertreter zweidimensionaler Strichcodes sind beispielsweise der UR-Code, der DATAMATRIX- oder der AZTEC-Code zu nennen.
  • Gemäß einer weiterführenden Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Träger zusätzlich zu den Identifikationskennungen Lagekennungen aufweist, die Koordinaten der jeweiligen Lage des betreffenden Trägers auf dem betreffenden Modell enthalten. Mit der Identifikationskennung lässt sich nämlich lediglich das Modell über den Träger identifizieren, so dass durch das Einlesen Daten über das Modell zur Verfügung gestellt werden, die in ein Planungsprogramm eingespeist werden können. Soll jedoch auch die Lage des Modells auf dem Plan durch das Bild bestimmt werden, so ist es vorteilhaft hierzu lediglich die Lage des Informationsträgers zu bestimmen. Dieses ist mit vergleichsweise geringem Rechenaufwand möglich, da dieser lediglich begrenzte Abmessungen aufweist. Ist die Lage des Informationsträgers auf dem zugehörigen Modell bekannt, so kann über die ermittelte Position des Informationsträgers auch auf die Position des Modells auf der Unterlage geschlossen werden. Hierdurch ist vorteilhaft eine einfache Abbildung eines realen Modellaufbaus in einem Planungsprogramm möglich.
  • Demgemäß wird die Aufgabe weiterhin auch durch das eingangs angesprochene Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass folgende Verfahrensschritte durchlaufen werden. Von den Fertigungseinrichtungen werden reale, zweidimensionale oder dreidimensionale, zumindest hinsichtlich ihres Flächenbedarfs maßstabsgerechte Modelle erzeugt. Die Modelle werden mit maschinell auslesbaren Trägern von Identifikationskennungen versehen. Mit den Modellen wird ein Modellaufbau der Fertigungsanlage auf einer flächigen Unterlage gebildet. Von diesem Modellaufbau wird mit einem Bildsensor aus einer Blickrichtung von oben auf die Unterlage mindestens ein digitales Bild erstellt. Die Identifikationskennungen der Modelle werden maschinell erfasst. Die Positionen der zu den Trägern gehörenden Modelle werden in dem digitalen Bild ermittelt. Und zuletzt werden die Positionen der Modelle über die Identifikationskennungen mit Datensätzen der Fertigungseinrichtungen in dem Planungsprogramm verknüpft. Die zur Beschreibung des Verfahrens verwendeten Begriffe sind eingangs im Rahmen der Erläuterung des Anspruches zum Modellaufbau bereits erläutert worden und haben bezüglich des Verfahrensanspruches dieselbe Bedeutung.
  • Die erfindungsgemäße Idee liegt darin, dass es vorteilhaft möglich ist, mittels realer Modelle auf einer Unterlage durch den Fabrikplaner intuitiv auf einfache Weise Planungsvarianten von der geplanten Fertigungsstätte aufzubauen. Hierbei kann vorteilhaft auch Personal zum Einsatz kommen, welches nicht in der Verwendung von programmgestützten Planungswerkzeugen für die Fabrikplanung bewandert ist, jedoch aufgrund seiner Tätigkeit wertvolles Praxiswissen einbringen kann. Als Beispiele sind Mitarbeiter aus der Fertigung wie Produktionsleiter und Handwerksmeister zu nennen. Andererseits muss vorteilhaft auf eine Überprüfung der Planungsvarianten mittels Planungsprogrammen nicht verzichtet werden. Die Eingabe der Daten in das Planungsprogramm erfolgt dabei vorteilhaft automatisiert, so dass dem in der Handhabung von Planungsprogrammen bewanderten Fabrikplaner vorteilhaft Arbeit erspart bleibt. Hierdurch wird die Anwendung des Planungsprogramms beschleunigt und damit wirtschaftlicher. Außerdem werden Lösungen für das Planungskonzept einer Fabrikplanung insgesamt vorteilhaft in kürzerer Zeit gefunden und dabei weiterhin vorteilhaft das Optimierungspotential der in der Fertigung befindlichen Mitarbeiter gehoben.
  • Gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die Träger optisch auslesbar sind und derart an den Modellen angebracht werden, dass diese aus einer Blickrichtung von oben auf die Unterlage optisch zugänglich sind, nach dem die Modelle auf der Unterlage platziert wurden. Der Ablauf des Planungsprozesses in der Phase der Planung mit realen Modellen wird folgendermaßen durchgeführt. Die Modelle werden auf der Unterlage platziert, wodurch ein Modellaufbau der Fertigungsstätte entsteht. Diese wird mittels eines optischen Sensors von oben, d. h. bevorzugt aus einer Blickrichtung senkrecht zur Unterlage, möglicherweise aber auch aus einem von dieser senkrechten Blickrichtung abweichenden Blickwinkel aufgenommen. Hierdurch entstehen digitale Bilder, die einer weiteren Bildverarbeitung unterzogen werden können. Da die Träger vorteilhaft von oben optisch zugänglich sind, werden diese auf dem digitalen Bild auch abgebildet, so dass die optischen Informationen durch die Bildverarbeitung ausgewertet werden können.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn von dem Modellaufbau mehrere sich überschneidende Bilder aufgenommen werden. Hierdurch ist es möglich, den Blickwinkel in den Bildern durch Verwendung entsprechender Optiken mit längeren Brennweiten gering zu halten und durch Auswertung der Überschneidungen die Vielzahl der Bilder zu einem einzigen Bild zusammenzusetzen. Hierdurch können die Modelle der Fertigungseinrichtungen auf den verschiedenen Bildern zueinander ins Verhältnis gesetzt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich die Bilder so weit überschneiden, dass jeder Träger mindestens auf zwei Bildern abgebildet ist. Fehler bei der Ermittlung der Position des jeweiligen Modells aufgrund der perspektivischen Verzerrung in den Bildern können dann durch einen Vergleich von mindestens zwei relevanten Bildern korrigiert werden. Relevante Bilder sind diejenigen Bilder, welche den betreffenden Träger abbilden. Dies müssen mindestens zwei Bilder sein. Unter der perspektivischen Verzerrung im Zusammenhang mit dieser Erfindung ist der Umstand zu verstehen, dass ein Bild nur in der optischen Achse des Objektives genau aus der vorgegebenen Blickrichtung, beispielsweise der senkrechten Blickrichtung aufgenommen werden kann. Die Objekte in den Randbereichen des aufgenommenen Bildes haben zwangsläufig eine von dieser bestimmten Blickrichtung abweichende Blickrichtung, die bei der Ermittlung der Position des betreffenden Trägers auf der Unterlage berücksichtigt werden muss. Durch Vergleich der Position des betreffenden Trägers auf einem anderen Bild lässt sich dieser Positionsfehler ermitteln, wobei hierbei der Abstand der Bildachsen der beiden Bilder voneinander Berücksichtigung findet.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn zusätzlich zu den Identifikationskennungen Lagekennungen auf den Trägern vorgesehen werden, die die Koordinaten der jeweiligen Lage der Träger auf den Modellen enthalten. Es ist dann möglich, die Position der durch die Träger repräsentierten Modelle auf der Unterlage durch Ermittlung der Position der Träger unter Berücksichtigung der Lagekennungen zu berechnen. Im Einzelnen wird da bei folgendermaßen vorgegangen. Die Position des Trägers in dem Bild wird ermittelt. Hierbei können eventuell in der beschriebenen Weise mehrere Bilder ausgewährtet werden, um die Position des Trägers zweifelsfrei zu bestimmen. Anschließend wird die Position des Trägers mit den Lagekennungen überlagert, so dass in Abhängigkeit von der Position des Trägers auf die Position des gesamten Modells auf der Unterlage geschlossen werden kann. Dieser Rückschluss erfolgt also durch eine Berechnung des Planungsprogramms, welchem die hierzu notwendigen Informationen in Form von Identifikationskennungen und Lagekennungen zur Verfügung gestellt wird.
  • Eine alternative Möglichkeit besteht darin, dass die Datensätze der Fertigungseinrichtungen in dem Planungsprogramm die Koordinaten der jeweiligen Lage der Träger auf den Modellen bereits enthalten. In diesem Fall sind keine Lagekennungen auf den Trägern notwendig, da diese Daten bereits im Planungsprogramm abgespeichert wurden. Diese können abgerufen werden, indem die Identifikationskennungen des betreffenden Modells ausgewertet werden und nach Identifikation des Modells die Koordinaten der Lage des Trägers aus dem Datensatz der Fertigungseinrichtung abgerufen werden. Wenn diese zur Verfügung stehen, kann die Position der durch die Träger repräsentierten Modelle auf der Unterlage durch Ermittlung der Position der Träger unter Berücksichtigung der Lage der Träger auf den Modellen berechnet werden.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens wird erhalten, wenn von dem Modellaufbau mit dem Bildsensor eine zeitliche Folge von digitalen Bildern erstellt wird. Diese zeitliche Folge ergibt sozusagen einen Film, der den intuitiven Planungsprozess durch Verstellen der Modelle darstellt. Die Intervalle zwischen der Erstellung der einzelnen Bilder kann hierbei frei gewählt werden, wobei die einzelnen Bilder einen Vergleich der unterschiedlichen Planungszustände ermöglichen soll. Hierdurch können Änderungen der Positionen der Träger durch einen Vergleich der Bilder ermittelt werden. Die aktualisierten Positionen der Träger können dann über die Identifikationskennungen mit Datensätzen der Fertigungseinrichtungen in dem Planungsprogramm verknüpft werden und das in dem Planungsprogramm verwendete virtuelle Modell der Fertigungsstätte jeweils an das reale Modell angepasst werden.
  • Vorteilhaft kann mit dem Planungsprogramm ein Ausgabegerät angesteuert werden, auf dem die Änderungen der Position der mit den Trägern verknüpften Fertigungseinrichtungen dargestellt werden. Dies hat den Vorteil, dass bereits während der intuitiven Planungsphase mit dem realen Modell ermittelt werden kann, welche Auswirkungen die vorgeschlagenen (nachgestellten) Änderungen auf das im Planungsprogramm enthaltene virtuelle Modell der Fertigungsstätte haben. Dadurch können auch Aussagen überprüft werden, welche sich nur mit dem Planungsprogramm erstellen lassen. Hierbei können gebräuchliche Planungsprogramme Verwendung finden. Es sind sowohl klassische CAD-Andwendungen denkbar sowie weitere Planungsprogramme wie z. B. Transportmatrix/Sankey-Diagramm-Darstellung, eine Anordnungsoptimierung nach Schmigalla, oder eine Nutzwert-Analyse.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Gleiche oder sich entsprechende Zeichnungselemente sind in den Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nur insoweit mehrfach erläutert, wie sich Unterschiede zwischen den einzelnen Figuren ergeben. Es zeigen
  • 1 die Anwendung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens in einem Raum schematisch und
  • 2 eine räumliche Darstellung eines Ausschnittes eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Modellaufbaus.
  • In 1 ist ein Raum 11 dargestellt, in dem das erfindungsgemäße Planungsverfahren durchgeführt werden soll. In der Mitte des Raumes befindet sich ein Tisch 12, auf dem ein Modellaufbau 13 schematisch dargestellt ist. Dieser besteht aus einer Unterlage 14, auf der exemplarisch ein Modell 15 einer Maschine als Fertigungseinrichtung aufgestellt ist. Die Unterlage stellt in nicht dargestellter Weise den Umriss einer Fertigungsstätte in Form einer Werkshalle dar.
  • Ein erster wesentlicher Verfahrensschritt in dem erfindungsgemäßen Planungsverfahren besteht darin, dass ein Fabrikplaner 16 manuell das Modell 15 an seinen richtigen Platz stellt. Weitere Modelle (nicht dargestellt) und weitere Personen (ebenfalls nicht dargestellt) können sich an dieser Planungsphase beteiligen.
  • Während dieser Planungsphase nimmt eine Digitalkamera 17 mittels eines Bildsensors 18 in regelmäßigen Zeitabständen Aufnahmen (Bilder) von dem Modellaufbau 13 auf. Dies geschieht von oben, im Ausführungsbeispiel genau in senkrechter Richtung, d. h. der Schwerkraft folgend. Hierdurch entsteht eine Bildachse 19, die senkrecht auf der Unterlage 14 steht. Aufgrund der Brennweite eines Objektivs 20 der Digitalkamera 17 ergibt sicht allerdings für die Modelle am Rand des aufgenommenen Bildes eine Blickrichtung α, die bei ca. 75° zur Unterlage 14 liegt.
  • Um trotz der perspektivischen Verzerrung infolge unterschiedlicher Betrachtungsrichtungen innerhalb des Bildes die Lage des Modells genau bestimmen zu können, wird mit der Digitalkamera 17 mindestens ein weiteres Bild aus der strichpunktiert dargestellten Position aufgenommen. Zum Bewegen der Kamera ist diese auf einem Stativ 21 befestigt. Alternativ (nicht dargestellt) kann die Kamera auch von dem Fabrikplaner 16 gehalten und manuell ausgerichtet werden, ein Stativ ist in diesem Falle nicht notweng.
  • Die Bilddaten der Digitalkamera 17 werden in nicht dargestellter Weise in einem zweiten Planungsschritt von einem Planungsprogramm verarbeitet und in dem Raum 11 mittels eines an der Wand befindlichen Ausgabegerätes 22 in Form eines Bildschirms ausgegeben. Hierdurch ist für den Fabrikplaner 16 ein interaktives Agieren an dem Modellaufbau 13 möglich, wobei Modifikationen an dem durch den Modellaufbau 13 repräsentierten Planungsergebnis sofort an dem Ausgabegerät 22 angezeigt werden, so dass die intuitiv am Modellaufbau 13 erzielten Ergebnisse gleichzeitig einer Analyse durch das Planungsprogramm unterworfen werden kann. Auf diese Weise sind kurzfristige Korrekturen möglich, wodurch eine effiziente Optimierung des Planungsergebnisses erfolgen kann.
  • In 2 ist ein repräsentativer Ausschnitt des Modellaufbaus 13 gemäß 1 dargestellt. Auf der Unterlage 14 ist der Grundriss 23 der zu planenden Fabrikhalle zu erkennen. Auf der Unterlage ist weiterhin ein zweidimensionales Modell 24 und ein dreidimensionales Modell 25 von Fertigungseinrichtungen zu sehen. Hierbei kann es sich beispielsweise um Maschinen oder eine Fertigungszelle handeln. Die Modelle 24, 25 sind auf bestimmten Stellen der Unterlage platziert und rep räsentieren daher einen bestimmten Planungszustand in dem Prozess der Fabrikplanung.
  • Die Modelle 24, 25 sind mit Trägern 26 von Informationen versehen. Im Ausführungsbeispiel gemäß 2 handelt es sich um Träger optischer Informationen in Form eines zweidimensionalen Strichcodes. Die Informationen beinhalten eine Identifikationskennung für das jeweilige Modell, was auf diesem Wege eindeutig einer zu planenden Fertigungseinrichtung zuzuordnen ist, welche in dem Planungsprogramm abgespeichert ist. Weiterhin enthalten Die Träger Informationen über deren Lage auf dem jeweiligen Modell. Im Ausführungsbeispiel gemäß 2 sind diese Lageinformationen beispielsweise in einem karthesischen Koordinatensystem x-y-z wie in 2 eingezeichnet ausgedrückt. Da die Modelle auf der Unterlage auch verdreht werden können, gibt es weiterhin eine Koordinate φ, die den Drehwinkel der mit den Modellen verbundenen relativen Koordinatensysteme (nicht dargestellt) gegenüber einem ortsfesten Koordinatensystem 28 der Unterlage um die senkrechte z-Achse ausdrückt.
  • Bei dem Modell 24 handelt es sich um ein zweidimensionales Modell, so dass in diesem Fall lediglich eine x1 und eine y1 Koordinate abgespeichert ist. Das Modell 25 wird als dreidimensionales Modell durch die Koordinaten x2, y2, z2 beschrieben. Hierbei geben die Koordinaten jeweils die Lage des Mittelpunktes des jeweiligen Trägers 26 bezüglich des restlichen Modells an.
  • Die Winkelkoordinate φ kann nicht auf dem Träger abgespeichert werden. Sie muss vielmehr unter Berücksichtigung der Winkelstellung des Modells 24, 25 auf der Unterlage ermittelt werden. Zu diesem Zweck kann der Träger eine Ausrichtungsin formation aufweisen, deren Winkellage durch eine Bildverarbeitung des aufgenommenen Bildes gewonnen wird.
  • Weiterhin ist auf der Unterlage eine Marke 27 mit den Koordinaten x3, y3 zum ortsfesten Koordinatensystem 28 vorgesehen. Diese dient der Ausrichtung der Digitalkamera 17, so dass die Lage der Bildachse 19 bezüglich des ortsfesten Koordinatensystems 28 bekannt ist. Dies erleichtert die räumliche Einordnung der Modelle in dem Planungsprogramm. Zuletzt ist auf der Unterlage auch ein weiterer Träger 29 vorgesehen, der die Lage des ortsfesten Koordinatensystems 28 kennzeichnet.
  • Die Darstellung der Lagekennungen ist lediglich exemplarisch vorgenommen worden und kann auch auf anderem Wege erfolgen. Insbesondere können die angedeuteten Koordinaten auch in das Planungsprogramm direkt eingegeben werden, so dass eine Hinterlegung auf den Trägern nicht notwenig ist. In diesem Falle wird eine Verknüpfung der Lageinformationen mit den Modellen über die Identifikationskennung im Planungsprogramm vorgenommen.

Claims (13)

  1. Modellaufbau einer Fertigungsstätte, bestehend aus einer flächigen Unterlage (14) und einer Vielzahl von auf dieser platzierten realen, zweidimensionalen oder dreidimensionalen, zumindest hinsichtlich ihres Flächenbedarfes auf der Unterlage (14) maßstabsgerechten Modellen (24, 25) von Fertigungseinrichtungen dadurch gekennzeichnet, dass die Modelle (24, 25) mit maschinell auslesbaren Trägern (26) von Identifikationskennungen versehen sind.
  2. Modellaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (26) optisch auslesbar sind und aus einer Blickrichtung von oben auf die Unterlage (14) optisch zugänglich sind.
  3. Modellaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationskennungen aus eindimensionalen oder zweidimensionalen Strichcodes bestehen.
  4. Modellaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (26) zusätzlich zu den Identifikationskennungen Lagekennungen aufweisen, die Koordinaten der jeweiligen Lage der Träger (26) auf den Modellen enthalten.
  5. Verfahren zur Eingabe eines räumlichen Aufbaus von Fertigungseinrichtungen, die zusammen Fertigungsstätte bilden, in ein rechnergestütztes Planungsprogramm, wobei • von den Fertigungsstätten reale, zweidimensionale oder dreidimensionale, zumindest hinsichtlich ihres Flächenbedarfes maßstabsgerechte Modelle (24, 25) erzeugt werden, • die Modelle (24, 25) mit maschinell auslesbaren Trägern (26) von Identifikationskennungen versehen werden, • mit den Modellen (24, 25) ein Modellaufbau der Fertigungsanlage auf einer flächigen Unterlage (18) gebildet wird, • von dem Modellaufbau mit einem Bildsensor (18) aus einer Blickrichtung von oben auf die Unterlage (14) mindestens ein digitales Bild erstellt wird, • die Identifikationskennungen der Modelle (24, 25) maschinell erfasst werden, • die Positionen der zu den Trägern (26) gehörigen Modelle (24, 25) in dem digitalen Bild ermittelt werden und • die Positionen der Modelle über die Identifikationskennungen mit Datensätzen der Fertigungseinrichtungen in dem Planungsprogramm verknüpft werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (26) optisch auslesbar sind und derart an den Modellen (24, 25) angebracht werden, dass diese aus einer Blickrichtung von oben auf die Unterlage (14) optisch zugänglich sind, nachdem die Modelle (24, 25) auf der Unterlage (14) platziert wurden.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur maschinellen Erfassung der optisch auslesbaren Identifikationskennung das digitale Bild ausgewertet wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Modellaufbau mehrere sich überschneidende Bilder aufgenommen werden.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass • die Bilder sich so weit überschneiden, dass jeder Träger (26) mindestens auf zwei Bildern abgebildet ist und • Fehler bei der Ermittlung der Position des jeweiligen Modells (24, 25) auf Grund der perspektivischen Verzerrung in den Bildern unter Vergleich von mindestens zwei relevanten Bildern korrigiert werden.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass • zusätzlich zu den Identifikationskennungen Lagekennungen auf den Trägern (26) vorgesehen werden, die die Koordinaten der jeweiligen Lage der Träger (26) auf den Modellen (24, 25) enthalten und • die Position der durch die Träger (18) repräsentierten Modelle (24, 25) auf der Unterlage (14) durch Ermittlung der Position der Träger (18) unter Berücksichtigung der Lagenkennungen berechnet wird.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass • die Datensätze der Fertigungseinrichtungen in dem Planungsprogramm die Koordinaten der jeweiligen Lage der Träger (26) auf den Modellen enthalten und • die Position der durch die Träger (26) repräsentierten Modelle (24, 25) auf der Unterlage (14) durch Ermittlung der Position der Träger (18) unter Berücksichtigung der Lage der Träger (26) berechnet wird.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, • dass von dem Modellaufbau mit dem Bildsensor (18) eine zeitliche Folge von digitalen Bildern erstellt wird, • Änderungen der Positionen der Träger (26) durch einen Vergleich der Bilder ermittelt werden und • die aktualisierten Positionen der Träger (26) über die Identifikationskennungen mit Datensätzen der Fertigungseinrichtungen in dem Planungsprogramm verknüpft werden.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Planungsprogramm ein Ausgabegerät (22) angesteuert wird, auf dem die Änderungen der Positionen der mit den Trägern (26) verknüpften Fertigungseinrichtungen dargestellt werden.
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