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DE102009007437A1 - Reitstock-Regelungsvorrichtung - Google Patents

Reitstock-Regelungsvorrichtung Download PDF

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DE102009007437A1
DE102009007437A1 DE102009007437A DE102009007437A DE102009007437A1 DE 102009007437 A1 DE102009007437 A1 DE 102009007437A1 DE 102009007437 A DE102009007437 A DE 102009007437A DE 102009007437 A DE102009007437 A DE 102009007437A DE 102009007437 A1 DE102009007437 A1 DE 102009007437A1
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DE
Germany
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tailstock
torque limit
torque
thrust
unit
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Yoshiichi Ichikawa
Takashi Nishimoto
Kazuhisa Niwa
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Okuma Corp
Original Assignee
Okuma Corp
Okuma Machinery Works Ltd
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Abstract

Eine Reitstock-Regelungsvorrichtung hält einen zu bearbeitenden Gegenstand durch Ansteuern und Steuern eines Servomotors, der ein Antriebssystem eines Reitstocks mit einem Federelement in einer Vorwärts- und einer Rückwärtsrichtung antreibt, um dafür zu sorgen, dass ein mit dem Reitstock verbundenes Reitstock-Zentrierstück mit einem Zentrierloch des zu bearbeitenden Gegenstands in Kontakt tritt. Die Reitstock-Regelungsvorrichtung verfügt über eine Berechnungseinheit für einen Drehmomentgrenzwert, die, als Drehmomentgrenzwert (Tm), einen Antriebsdrehmomentwert für den Servomotor berechnet, wie er dazu erforderlich ist, den zu bearbeitenden Gegenstand zu halten, und eine Servoregelungseinheit, die den Servomotor ansteuert und steuert, um zu versuchen, den Reitstock mit einer vorab eingestellten Reitstockverstellgeschwindigkeit (Vs) zu verstellen, bis ein Antriebsdrehmomentwert (Tr) des Servomotors den Drehmomentgrenzwert (Tm) erreicht. Der Drehmomentgrenzwert (Tm) wird dadurch berechnet, dass vom zum Halten des zu bearbeitenden Gegenstands erforderlichen Halteschub (Fa) ein überhöhter Schub (Fs) abgezogen wird, der auf Grundlage der Reitstockverstellgeschwindigkeit (Vs) berechnet wird.

Description

  • PRIORITÄTSINFORMATION
  • Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der am 08. Februar 2008 eingereichten japanischen Patentanmeldung, die durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit hier eingeschlossen wird.
  • HINTERGRUND
  • 1. Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft eine Reitstock-Regelungsvorrichtung, die einen zu bearbeitenden Gegenstand dadurch hält, dass sie einen Servomotor regelt, der ein Antriebssystem eines Reitstocks mit einem Federelement in der Vorwärts- und der Rückwärtsrichtung antreibt, um dafür zu sorgen, dass ein mit dem Reitstock verbundenes Reitstock-Zentrierstück mit einem Zentrierloch des zu bearbeitenden Gegenstands in Kontakt tritt.
  • 2. Einschlägige Technik
  • Herkömmlicherweise erfolgt das Antreiben eines Reitstocks, der einen auf einer numerisch gesteuerten Drehbank zu bearbeitenden Gegenstand hält, im Wesentlichen durch hydraulische Ansteuerung. In den letzten Jahren werden jedoch elektrische Reitstöcke verwendet, die durch einen Servomotor angetrieben und geregelt werden.
  • Ein Grund, weswegen ein elektrischer Reitstock verwendet wurde, besteht darin, dass mit einem Servomotor der Halteschub für den zu bearbeitenden Gegenstand durch Regeln des Antriebsdrehmoments frei geregelt werden kann. Es bestehen auch andere Grün de, wie die, dass die Betriebsstillstandszeit, wie die Schubänderung während des Einstellens für viele verschiedene Werkstücke mit geringer Stückzahl, durch Regeln des Halteschubs verkürzt werden kann und dass der Energieverbrauch der Werkzeugmaschine durch Weglassen der hydraulischen Einheit gesenkt werden kann.
  • Die 2 zeigt ein Beispiel eines Mechanismus eines durch einen Servomotor angetriebenen und geregelten elektrischen Reitstocks. Bei diesem Mechanismus dreht sich eine mit einem Servomotor 9 verbundene Vorschubspindel 106 gemeinsam mit dem Betrieb des Servomotors 9. Bei diesem Drehen wird ein Reitstock 102, der mit der Vorschubspindel 106 gewindemäßig verbunden ist, angetrieben und geregelt. Im Ergebnis wird ein am Reitstock 102 angebrachtes Reitstock-Zentrierstück 101 mit dem Zentrierloch eines zu bearbeitenden Gegenstands 100 zur Übereinstimmung gebracht, und es wird der zu bearbeitende Gegenstand 100 gehalten. Um den Halteschub zum Halten des zu bearbeitenden Gegenstands selbst nach dem Abschalten der Spannung für den Motor aufrecht zu erhalten, ist typischerweise an der Rückseite des Reitstock-Zentrierstücks 101 eine Feder 104 vorhanden.
  • Bei diesem Mechanismus wird das Antriebsdrehmoment (Drehmomentgrenzwert Tm) für den Servomotor, wie er zum Erzeugen eines zum zuverlässigen Halten des zu bearbeitenden Gegenstands erforderlichen Schubs (Halteschub) benötigt wird, auf Grundlage des Halteschubs berechnet. Im Antriebssystem existiert ein Übertragungsmechanismus. Daher wird, im Allgemeinen, der Drehmomentgrenzwert Tm unter Berücksichtigung der Übertragungseffizienz des Übertragungsmechanismus berechnet, wobei ein Drehmomentverlust aufgrund des Antriebssystems vom Halteschub abgezogen wird. Anders gesagt, wird, bei der einschlägigen Technik, der Drehmomentgrenzwert Tm für den Servomotor, wie er zum Erzeugen des Halteschubs benötigt wird, auf Grundlage des Halteschubs und der Übertragungseffizienz des Antriebssystems berechnet. Als Nächstes wird die einschlägige Technik unter Bezugnahme auf das Blockdiagramm der 7 beschrieben.
  • Ein vorab in einer Reitstockschub-Einstelleinheit 1 berechneter Reitstockhalteschub Fa wird in eine Drehmomentsollwert-Wandlereinheit 3 eingegeben. In diese Drehmomentsollwert-Wandlereinheit 3 werden auch in einer Reitstockparameter-Einstelleinheit 2 eingestellte Reitstockparameter N, die den Drehmomentverlust des Antriebssystems, wie ein Untersetzungsverhältnis des Antriebssystems, angeben, ein Widerstand für die Fläche, auf der der Reitstock gleitet, das Reibungsdrehmoment der Aufnahmeeinheit für den Vorschubspindelschaft sowie die Effizienz einer Kugelspindel eingegeben. Die Drehmomentsollwert-Wandlereinheit 3 berechnet, als Drehmomentgrenzwert Tm, auf Grundlage des Halteschubs Fa und der Reitstockparameter N einen Drehmomentwert für den Servomotor, wie er dafür erforderlich ist, den Halteschub Fa zu erzeugen.
  • Eine Drehmomentsollwerteinheit 5 erzeugt durch manuelle Bedienung oder durch ein Bearbeitungsprogramm (beide sind nicht dargestellt), einen Drehmomentsollwert, und sie aktiviert eine Reitstockregelungseinheit 6. Die aktivierte Reitstockregelungseinheit 6 regelt das Drehmoment des Servomotors 11 über eine Servoregelungseinheit 7 und eine Spannungsverstärkereinheit 10 auf Grundlage von Parametern wie einer Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs, die von einer Reitstockgeschwindigkeit-Einstelleinheit 4 ausgegeben werden. Die Servoregelungseinheit 7 berechnet auf die Anweisung von der Reitstockregelungseinheit 6 hin einen Drehmomentsollwert Tr, und sie gibt diesen an die Spannungsverstärkereinheit 10 aus. Die Spannungsverstärkereinheit 10 liefert eine dem Drehmomentsollwert Tr entsprechende Spannung an den Servomotor 11. Dabei speichert die Reitstockregelungseinheit 6 den durch die Drehmomentsollwert-Wandlereinheit 3 gewandelten Drehmomentsollwert Tm in einer Drehmoment sollwert-Speichereinheit 8 ab, und sie überträgt den Drehmomentsollwert Tm an die Servoregelungseinheit 7. Die Servoregelungseinheit 7 führt die Drehmomentgrenzwertregelung des Servomotors 11 mit der Obergrenze auf dem Drehmomentgrenzwert Tm aus.
  • Bei der oben beschriebenen Struktur wird der den Reitstock antreibende Servomotor 11 angetrieben und geregelt, und der zu bearbeitende Gegenstand wird durch das am Reitstock vorhandene Reitstock-Zentrierstück, das mit dem Zentrierloch des zu bearbeitenden Gegenstands in Übereinstimmung gebracht wurde, gehalten. Die Servoregelungseinheit 7 stoppt den Vorschub des Reitstocks, wenn der Drehmomentgrenzwert Tr (Abtriebsdrehmomentwert des Servomotors) den Drehmomentgrenzwert Tm erreicht. Durch diesen Prozess wird der zu bearbeitende Gegenstand mit einem vorbestimmten Halteschub gehalten.
  • Gemäß der oben beschriebenen einschlägigen Technik wird der Drehmomentgrenzwert Tm des Servomotors 11 unter Berücksichtigung von Parametern wie der Reitstockgleitfläche, dem Reibungsdrehmoment an der Aufnahmeeinheit für den Vorschubspindelschaft und der Effizienz der Kugelspindel, zusätzlich zum vorab eingestellten Reitstockhalteschub Fa berechnet. Aufgrund dieser Struktur kann der zu bearbeitende Gegenstand mit dem vorbestimmten Halteschub Fa gehalten werden. Jedoch wird beim Halten des zu bearbeitenden Gegenstands in einer Periode ab dem Zeitpunkt, zu dem der Vorschubvorgang für den Reitstock gestoppt wird, wenn das Antriebsdrehmoment Tr den Drehmomentgrenzwert Tm erreicht, bis zum Zeitpunkt, zu dem der Reitstock tatsächlich stoppt, aufgrund der Trägheitskraft ein kleiner Verstellweg erzeugt, und es kommt zu einem überhöhten Schub. Außerdem wird bei einem Reitstock, bei dem in das Antriebssystem ein Federmechanismus eingebaut ist, die Feder durch den Verstellweg, bis der Reitstock stoppt, zusammengedrückt, und auf den zu bearbeitenden Gegenstand würde ein überhöhter Schub wirken. Außerdem bestand ein Problem dahingehend, dass dann, wenn die Reitstockverstellgeschwindigkeit geändert wird, der Verstellweg bis zum Stoppen des Reitstocks ebenfalls eine Änderung erfährt, und dass im Halteschub eine Änderung auftritt.
  • KURZFASSUNG
  • Gemäß einer Erscheinungsform der Erfindung ist Folgendes geschaffen: eine Reitstock-Regelungsvorrichtung, die einen zu bearbeitenden Gegenstand dadurch hält, dass sie einen Servomotor ansteuert und steuert, der ein Antriebssystem für einen Reitstock mit einem Federelement in einer Vorwärts- und einer Rückwärtsrichtung antreibt, um dafür zu sorgen, dass ein mit dem Reitstock verbundenes Reitstock-Zentrierstück mit einem Zentrierloch des zu bearbeitenden Gegenstands in Kontakt tritt, mit: einer Berechnungseinheit für einen Drehmomentgrenzwert, die, als Drehmomentgrenzwert, einen Antriebsdrehmomentwert für den Servomotor, wie er zum Halten des zu bearbeitenden Gegenstands erforderlich ist, berechnet; und einer Servoregelungseinheit, die den Servomotor ansteuert und steuert, um zu versuchen, den Reitstock mit einer vorab eingestellten Reitstockverstellgeschwindigkeit zu verstellen, bis ein Abtriebsdrehmoment des Servomotors den Drehmomentgrenzwert erreicht; wobei die Berechnungseinheit für den Drehmomentgrenzwert Folgendes aufweist: eine Einheit, die, als Halteschub, einen Schub für den Reitstock berechnet, wie er zum Halten des zu bearbeitenden Gegenstands erforderlich ist; eine Berechnungseinheit für überhöhten Schub, die, als überhöhten Schub, einen überhöhten Schub aufgrund einer elastischen Rückstellkraft berechnet, zu der es durch ein Zusammendrücken des Federelements während einer Periode zwischen dem Kontakt des sich mit der Reitstockverstellgeschwindigkeit bewegenden Reitstock-Zentrierstücks mit dem zu bearbeitenden Gegenstand und dem Stoppen des Reitstock-Zentrierstücks kommt; und eine Einheit, die den Drehmomentgrenz wert durch Subtrahieren des überhöhten Schubs vom Halteschub berechnet.
  • Gemäß einer anderen Erscheinungsform der Erfindung ist es bevorzugt, dass die Reitstock-Regelungsvorrichtung ferner mit Folgendem versehen ist: einer Erfassungseinheit für die Istgeschwindigkeit, die, als Istgeschwindigkeit, die Geschwindigkeit des Reitstocks zum Zeitpunkt, zu dem der Abtriebsdrehmomentwert des Servomotors den Drehmomentgrenzwert erreicht, erfasst; wobei die Berechnungseinheit für den Drehmomentgrenzwert den Drehmomentgrenzwert erneut berechnet, während sie die eingestellte Verstellgeschwindigkeit durch die Istgeschwindigkeit ersetzt, wenn diese erfasst wird; und wobei die Servoregelungseinheit den Servomotor auf Grundlage des neu berechneten Drehmomentgrenzwerts ansteuert und steuert, wenn der Drehmomentgrenzwert neu berechnet wurde.
  • Gemäß verschiedenen Erscheinungsformen der Erfindung wird der überhöhte Schub auf den zu bearbeitenden Gegenstand, zu dem es durch die Kompression der Feder aufgrund der Bewegung, bis der Reitstock stoppt, kommt, vorab berechnet und vom Sollschub abgezogen, um diesen zu korrigieren. Aufgrund dieser Struktur tritt im Antriebsdrehmoment selbst dann keine Variation auf, wenn sich die Reitstockverstellgeschwindigkeit ändert, es können eine Ausbiegung des Werkstücks während des Bearbeitens aufgrund eines unzureichenden Schubs sowie eine Verformung des Werkstücks aufgrund einer überhöhten Schubkraft beseitigt werden, und es kann eine extrem sichere Reitstock-Regelungsvorrichtung bereitgestellt werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nun werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen detailliert beschrieben.
  • Die 1 ist ein Blockdiagramm einer Reitstock-Regelungsvorrichtung gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 ist eine schematische Konstruktionsansicht eines zu regelnden Reitstocks;
  • 3 ist ein Flussdiagramm, das einen Regelungsablauf durch eine Reitstock-Regelungsvorrichtung bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 4 ist ein Blockdiagramm einer Reitstock-Regelungsvorrichtung gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
  • 5 ist ein Flussdiagramm, das einen Regelungsablauf durch eine Reitstock-Regelungsvorrichtung bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 6 ist ein Kurvenbild, das Änderungen eines Antriebsdrehmoments Tr und einer Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs zeigt; und
  • 7 ist ein Blockdiagramm einer Reitstock-Regelungsvorrichtung gemäß der einschlägigen Technik.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Nun wird eine erste bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 und 3 beschrieben. Die 1 ist ein Blockdiagramm einer Reitstock-Regelungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die 3 ist ein Flussdiagramm, das einen Regelungsablauf durch die Reit stock-Regelungsvorrichtung zeigt. Elemente der Reitstock-Regelungsvorrichtung, die mit denen bei der einschlägigen Technik identisch sind, werden nicht detailliert beschrieben.
  • Ähnlich wie bei der einschlägigen Technik regelt die Reitstock-Regelungsvorrichtung der vorliegenden Ausführungsform einen Reitstock mit einem Antriebssystem mit eingebauter Feder 104, wie in der 2 dargestellt. Die Reitstockregelungseinheit 6 wird über die Reitstocksollwerteinheit 5 aktiviert, wenn durch manuelle Bedienung oder durch ein Bearbeitungsprogramm (beide sind nicht dargestellt) ein Reitstocksollwert ausgeführt wird (S10). Die aktivierte Reitstockregelungseinheit 6 führt eine Ansteuerung und Steuerung einer Berechnungseinheit 33 für einen überhöhten Schub und einer Berechnungseinheit 30 für einen Drehmomentsollwert (mit einer Korrektureinheit 31 für den Drehmomentsollwert, einer Wandlereinheit 32 für den Drehmomentsollwert und einer Berechnungseinheit 33 für überhöhten Schub) aus, um die Berechnung eines Drehmomentsollwerts Tm anzuweisen.
  • Nun wird ein Ablauf für die Berechnung des Drehmomentsollwerts Tm detailliert beschrieben. In diesem Fall berechnet die Berechnungseinheit 33 für überhöhten Schub als Erstes einen überhöhten Schub Fs (S20). Der überhöhte Schub Fs ist ein Schub, zu dem es durch die Elastizitätskraft der Feder oder die Trägheitskraft kommt, wenn die Verstellgeschwindigkeit des Reitstocks Vs ist. Der überhöhte Schub Fs wird auf Grundlage von in der Reitstockparametereinstelleinheit 2 eingestellten Reitstockparametern N (mit der Effizienz η der Vorschubspindel, der Rotationsträgheit I, der Federkonstante k, der Voreilung l der Vorschubspindel, dem Reitstockgewicht w und der Beschleunigung g) und der in der Einstelleinheit 4 für die Reitstockgeschwindigkeit eingestellten Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs berechnet. Genauer gesagt, wird, wenn eine Feder 104 an der Rückseite des Reitstock-Zentrierstücks 101 eingebaut ist, der überhöhte Schub Fs durch die folgende Gleichung 1 berechnet. Fs = kx = ω√(k(I + wl2/4π2g)) (1)
  • In der Gleichung 1 repräsentiert k die Federkonstante, x repräsentiert das Kompressionsausmaß der Feder, I repräsentiert die Rotationsträgheit, w repräsentiert das Reitstockgewicht, l repräsentiert die Voreilung der Vorschubspindel, g repräsentiert die Beschleunigung und ω repräsentiert die Winkelgeschwindigkeit des Motors. Unter diesen wird die Winkelgeschwindigkeit ω als ω = 2πN/60 berechnet, wenn die Drehzahl des Motors N (N = Vs/1) ist. Wie oben beschrieben, ist die Gleichung 1 eine Gleichung für den Fall, dass die Feder 104 an der Rückseite des Reitstock-Zentrierstücks 101 eingebaut ist, und die überhöhte Kraft Fs kann unter Verwendung geeigneter Gleichungen, die von der Gleichung 1 verschieden sind, entsprechend dem Platzierungsort der Feder 101 berechnet werden. Zum Berechnen der überhöhten Kraft Fs wird eine Beziehungsgleichung für die Rotationsenergie Er, die kinetische Energie Ein und die elastische Energie Es, wie in der folgenden Gleichung 2 angegeben, verwendet. In der Gleichung 2 repräsentiert V die Rotationsgeschwindigkeit des Motors (v = Vs). Er = Iω2/2 Ein = wv2/2 g Es = kx2/2 Er + Ein = Es (2)
  • Der in der Berechnungseinheit 33 für überhöhten Schub berechnete überhöhte Schub Fs wird in die Korrektureinheit 31 für den Schubsollwert eingegeben. Außerdem wird in die Korrektureinheit 31 für den Schubsollwert auch der in der Einstelleinheit 1 für den Reitstockschub eingestellte Reitstockhalteschub Fa eingegeben. Hierbei wird der Reitstockhalteschub Fa durch die folgende Gleichung 3 berechnet und eingestellt. In der Gleichung 3 rep räsentiert η die Effizienz der Vorschubspindel, T repräsentiert das Motordrehmoment und l repräsentiert die Spindelvoreilung. Fa = 2πηT/1 (3)
  • Die Korrektureinheit 31 für den Schubsollwert subtrahiert den überhöhten Schub Fs vom eingegebenen Reitstockhalteschub Fa, um sie berechnet einen korrigierten Schub Fml (S30). Der berechnete korrigierte Schub Fm1 wird in die Wandlereinheit 32 für den Drehmomentsollwert eingegeben. Zusätzlich zum korrigierten Schub Fm1 werden auch in der Einstelleinheit 2 für Reitstockparameter eingestellte Reitstockparameter N die Wandlereinheit 32 für den Drehmomentsollwert eingegeben. Die Wandlereinheit 32 für den Drehmomentsollwert berechnet das zum Erzielen des Reitstockhalteschubs Fa erforderliche Drehmoment des Servomotors, d. h. den Drehmomentgrenzwert Tm, auf Grundlage des eingegebenen korrigierten Schubs Fm1 und der eingegebenen Reitstockparameter N (S40). Genauer gesagt, berechnet die Wandlereinheit für den Drehmomentsollwert als Drehmomentgrenzwert Tm einen Wert, bei dem es sich um den Drehmomentverlust des Antriebssystems, der auf Grundlage der Reitstockparametern berechnet wird, handelt, mit Subtraktion vom korrigiertem Schub Fm1. Der berechnete Drehmomentgrenzwert Tm wird über die Reitstockregelungseinheit 6 im Speicher 8 für den Drehmomentsollwert abgespeichert. Wenn der Drehmomentgrenzwert Tm im Speicher 8 für den Drehmomentgrenzwert abgespeichert wird, startet die Servoregelungseinheit 7 die Übertragung des Antriebsdrehmoments Tr an die Spannungsverstärkereinheit 10, und sie starte den Reitstockhaltevorgang, d. h. den Verstellbetrieb des Reitstocks (S50). Dann wird überwacht, ob das Antriebsdrehmoment Tr den Drehmomentgrenzwert Tm erreicht hat oder nicht (S60). Wenn das Antriebsdrehmoment Tr den Drehmomentgrenzwert Tm erreicht, wird ermittelt, dass der Zustand, in dem der zu bearbeitende Gegenstand gehalten werden kann (d. h. ein Halteschub erzeugt wird), erreicht ist und es wird der Antrieb des Reitstocks gestoppt.
  • Wie es aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, hat bei der vorliegenden Ausführungsform der Drehmomentgrenzwert Tm einen solchen Wert, der den überhöhten Schub Es (siehe die Gleichung 1) berücksichtigt, der auf Grundlage von Parametern wie der Federkonstante k und der Verstellgeschwindigkeit Vs des Reitstocks berechnet wird. Daher kann eine Variation des Halteschubs selbst dann verringert werden, wenn sich die Reitstockverstellgeschwindigkeit ändert oder die Feder zusammengedrückt wird. Im Ergebnis ist es möglich, ein Ausbiegen des Werkstücks während der Bearbeitung aufgrund eines unzureichenden Schubs sowie eine Verformung des Werkstücks durch überhöhten Schub zu verhindern und eine extrem sichere Reitstock-Regelungsvorrichtung bereitzustellen.
  • Als Nächstes wird eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Die 4 ist ein Blockdiagramm einer Reitstock-Regelungsvorrichtung gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform. Die 5 ist ein Flussdiagramm, das einen Regelungsablauf durch die Reitstock-Regelungsvorrichtung zeigt. Die 6 ist ein Diagramm, das Änderungen des Antriebsdrehmoments Tr und der Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform zeigt. Elemente, die mit denen bei der ersten Ausführungsform identisch sind, werden nicht detailliert beschrieben.
  • Die zweite bevorzugte Ausführungsform unterscheidet sich dadurch deutlich von der ersten bevorzugten Ausführungsform, dass eine Erfassungseinheit 19 für das Antriebsdrehmoment, die den momentan ausgegebenen Drehmomentsollwert Tr erfasst und an die Reitstockregelungseinheit 6 ausgibt, und eine Geschwindigkeitserfassungseinheit 34, die die Verstellgeschwindigkeit Vs des Reitstocks erfasst, vorhanden sind. Zusätzlich unterscheidet sich die zweite bevorzugte Ausführungsform auch dadurch von der ersten bevorzugten Ausführungsform, dass der Drehmomentgrenz wert Tm nach Bedarf erneut auf Grundlage des erfassten Antriebsdrehmoments Tr und der erfassten Verstellgeschwindigkeit Vs berechnet wird. Die Regelung durch die Reitstockregelungseinheit 6, insbesondere die Regelung in Zusammenhang mit der Neuberechnung des Drehmomentgrenzwerts Tm, wird nun unter Bezugnahme auf die 5 und 6 beschrieben.
  • Auch bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform wird, ähnlich wie bei der ersten bevorzugten Ausführungsform als Erstes ein erster überhöhter Schub Fs1 auf Grundlage verschiedener Parameter wie der Reitstockverstellgeschwindigkeit vor einem Kontakt mit dem zu bearbeitenden Gegenstand, d. h. einer ersten Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs1 und der Federkonstante k berechnet (S20). Dann wird, auf Grundlage des ersten überhöhten Schubs Fs1, der Reitstockparameter N, des Reitstockhalteschubs Fa usw. ein erster Drehmomentgrenzwert Tm1 berechnet (S30, S40). Wenn einmal der erste Drehmomentgrenzwert Tm1 berechnet ist, führt die Servoregelungseinheit 7 eine Ansteuerung und Steuerung des Servomotors 11 aus, bis das Antriebsdrehmoment Tr den Drehmomentgrenzwert Tm1 erreicht.
  • Die 6 zeigt eine Änderung des Antriebsdrehmoments Tr und der Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs bei diesem Prozess. In der 6 repräsentiert der Zeitpunkt T1 denjenigen Zeitpunkt, zu dem das Reitstock-Zentrierstück 101 mit dem zu bearbeitenden Gegenstand 100 in Kontakt tritt. Wie es aus der 6 ersichtlich ist, wird, wenn das Reitstock-Zentrierstück 101 mit dem zu bearbeitenden Gegenstand 100 in Kontakt tritt, das Antriebsdrehmoment Tr allmählich erhöht, und die Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs wird allmählich verringert. Anders gesagt, wird, nach dem Zeitpunkt t1, die Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs kleiner als die zur Berechnung des Drehmomentgrenzwerts Tm1 verwendete erste Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs1, oder sie wird gleich groß wie diese. Wenn sich die Geschwindigkeit Vs ändert, ändert sich auch die auf den Reitstock wirkende Trägheitskraft. Darüber hinaus ändern sich auch, wenn sich die Trägheitskraft ändert, der durch diese oder dergleichen hervorgerufene überhöhte Schub Fs sowie der zum Halten des zu bearbeitenden Gegenstands erforderliche Drehmomentgrenzwert Tm.
  • Unter Berücksichtigung dieses Punkts wird bei der vorliegenden Ausführungsform dann, wenn das Antriebsdrehmoment Tr den zuerst berechneten ersten Drehmomentgrenzwert Tm1 erreicht, der Drehmomentgrenzwert Tm erneut auf Grundlage der Verstellgeschwindigkeit zu diesem Zeitpunkt, d. h. einer zweiten Verstellgeschwindigkeit Vs2 (Vs2 < Vs1) berechnet.
  • Genauer gesagt, überwacht die Reitstockregelungseinheit 6, nachdem die Verstellregelung für den Reitstock gestartet wurde (S50), ob das Antriebsdrehmoment Tr den ersten Drehmomentgrenzwert Tm1 erreicht hat oder nicht (S60). Wenn das Antriebsdrehmoment Tr den ersten Drehmomentgrenzwert Tm1 erreicht, weist die Reitstockregelungseinheit 6 die Berechnung des zweiten überhöhten Schubs Fs2 auf Grundlage der durch die zu diesem Zeitpunkt, d. h. dem Zeitpunkt t2 in der 6, durch die Geschwindigkeitserfassungseinheit 34 erfassten zweiten Reitstockverstellgeschwindigkeit Vs2 an (S70, S80). Wenn der zweite überhöhte Schub Fs2 berechnet wird, wird anschließend auf Grundlage desselben, der Reitstockparameter N des Reitstockhalteschubs Fa usw. ein zweiter Drehmomentgrenzwert Tm2 berechnet (S100). Wenn der zweite Drehmomentgrenzwert Tm2 berechnet ist, wird er neu als Grenzwert für das Motordrehmoment eingestellt, und es wird der Verstellvorgang für den Reitstock fortgesetzt (S110). Nach diesem Prozess überwacht die Reitstockregelungseinheit 6, ob das Antriebsdrehmoment Tr den zweiten Drehmomentgrenzwert Tm2 erreicht oder nicht (S120). Wenn das Antriebsdrehmoment Tr den zweiten Drehmomentgrenzwert Tm2 erreicht (zum Zeitpunkt t4 in der 6) ist es möglich, zu ermitteln, dass ein ausreichender Schub zum Halten des zu bearbeitenden Gegenstands erzielt ist. Daher steuert, in diesem Fall, die Reitstockregelungseinheit 6 die Servoregelungseinheit 7 oder dergleichen in solcher Weise an, dass der Verstellvorgang für den Reitstock gestoppt wird. Auf diese Weise wird der Haltevorgang für den zu bearbeitenden Gegenstand abgeschlossen.
  • Wie es aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, wird bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform auch die Änderung der Verstellgeschwindigkeit Vs aufgrund des Kontakts zwischen dem Reitstock-Zentrierstück 101 und dem zu bearbeitenden Gegenstand 100 berücksichtigt, und der Drehmomentgrenzwert Tm wird geeignet neu berechnet. Im Ergebnis ist es möglich, einen genaueren Drehmomentgrenzwert Tm zu erhalten und den zu bearbeitenden Gegenstand zuverlässiger zu halten. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird der Drehmomentgrenzwert Tm nur zweimal berechnet (d. h. Tm1 und Tm2), jedoch ist die Erfindung nicht auf eine derartige Konfiguration eingeschränkt, sondern der Drehmomentgrenzwert Tm kann alternativ öfter berechnet werden. Beispielsweise kann im Schritt S120, wenn das Antriebsdrehmoment T den zweiten Drehmomentgrenzwert Tm2 erreicht, auf Grundlage der Verstellgeschwindigkeit Vs3 zu diesem Zeitpunkt ein dritter Drehmomentgrenzwert Tm3 neu berechnet werden.

Claims (2)

  1. Reitstock-Regelungsvorrichtung, die einen zu bearbeitenden Gegenstand dadurch hält, dass sie einen Servomotor ansteuert und steuert, der ein Antriebssystem für einen Reitstock mit einem Federelement in einer Vorwärts- und einer Rückwärtsrichtung antreibt, um dafür zu sorgen, dass ein mit dem Reitstock verbundenes Reitstock-Zentrierstück mit einem Zentrierloch des zu bearbeitenden Gegenstands in Kontakt tritt, mit: einer Berechnungseinheit für einen Drehmomentgrenzwert, die, als Drehmomentgrenzwert, einen Antriebsdrehmomentwert für den Servomotor, wie er zum Halten des zu bearbeitenden Gegenstands erforderlich ist, berechnet; und einer Servoregelungseinheit, die den Servomotor ansteuert und steuert, um zu versuchen, den Reitstock mit einer vorab eingestellten Reitstockverstellgeschwindigkeit zu verstellen, bis ein Abtriebsdrehmoment des Servomotors den Drehmomentgrenzwert erreicht; wobei die Berechnungseinheit für den Drehmomentgrenzwert Folgendes aufweist: eine Einheit, die, als Halteschub, einen Schub für den Reitstock berechnet, wie er zum Halten des zu bearbeitenden Gegenstands erforderlich ist; eine Berechnungseinheit für überhöhten Schub, die, als überhöhten Schub, einen überhöhten Schub aufgrund einer elastischen Rückstellkraft berechnet, zu der es durch ein Zusammendrücken des Federelements während einer Periode zwischen dem Kontakt des sich mit der Reitstockverstellgeschwindigkeit bewegenden Reitstock-Zentrierstücks mit dem zu bearbeitenden Gegenstand und dem Stoppen des Reitstock-Zentrierstücks kommt; und eine Einheit, die den Drehmomentgrenzwert durch Subtrahieren des überhöhten Schubs vom Halteschub berechnet.
  2. Reitstock-Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit: einer Erfassungseinheit für die Istgeschwindigkeit, die, als Istgeschwindigkeit, die Geschwindigkeit des Reitstocks zum Zeitpunkt, zu dem der Abtriebsdrehmomentwert des Servomotors den Drehmomentgrenzwert erreicht, erfasst; wobei die Berechnungseinheit für den Drehmomentgrenzwert den Drehmomentgrenzwert erneut berechnet, während sie die eingestellte Verstellgeschwindigkeit durch die Istgeschwindigkeit ersetzt, wenn diese erfasst wird; und wobei die Servoregelungseinheit den Servomotor auf Grundlage des neu berechneten Drehmomentgrenzwerts ansteuert und steuert, wenn der Drehmomentgrenzwert neu berechnet wurde.
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