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DE102009007436A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung mindestens eines Werteverlaufs für ein Fahrzeug - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung mindestens eines Werteverlaufs für ein Fahrzeug Download PDF

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DE102009007436A1
DE102009007436A1 DE102009007436A DE102009007436A DE102009007436A1 DE 102009007436 A1 DE102009007436 A1 DE 102009007436A1 DE 102009007436 A DE102009007436 A DE 102009007436A DE 102009007436 A DE102009007436 A DE 102009007436A DE 102009007436 A1 DE102009007436 A1 DE 102009007436A1
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DE
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scale
display
values
axis
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DE102009007436A
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Thomas Fabian
Thomas Dr. Müller
Annette Tatzel
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Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
    • G07C5/08Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time
    • G07C5/0816Indicating performance data, e.g. occurrence of a malfunction

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Abstract

Ein Verfahren und eine Vorrichtung (9) zur Darstellung mindestens eines Werteverlaufs (2, 3) für ein Fahrzeug (10) werden offenbart. Dabei wird jeder Punkt des mindestens einen Werteverlaufs (2, 3), welcher auf der Anzeige (1) dargestellt wird, durch einen ersten Wert auf einer ersten Achse einer Anzeige (1) und einen zweiten Wert auf einer zweiten Achse der Anzeige (1) definiert. Mittels einer Skala (4; 5) der Anzeige (1) wird ein auf der ersten Achse darstellbarer Wertebereich für den ersten Wert definiert. Die Skala (4; 5) wird derart automatisch angepasst, dass folgende Bedingungen eingehalten werden: · Ein Minimalwert der ersten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts des oder der Werteverläufe (2, 3) ist größer oder gleich einem Minimalwert der entsprechenden Skala (4; 5). · Ein Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts des oder der Werteverläufe (2, 3) ist kleiner oder gleich einem Maximalwert der entsprechenden Skala (4; 5).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung für ein Fahrzeug, um einen Werteverlauf darzustellen.
  • In der DE 199 63 156 B4 ist eine Anzeige für ein Fahrzeug dargestellt, auf welcher für verschiedene Gänge die Abhängigkeit der Motorleistung von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs bei einer momentanen Fahrpedalstellung dargestellt ist.
  • Bei den heutigen Fahrzeugen ist die Menge der einem Fahrer oder einem anderen Insassen des Fahrzeugs darstellbaren Informationen sehr groß. Daher ist es umso wichtiger, diese Informationen in einer für den Fahrer oder Insassen gut wahrnehmbaren Weise darzustellen.
  • Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Informationen in einer platzeffizienten und gut wahrnehmbaren Art und Weise darzustellen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zur Darstellung mindestens eines Werteverlaufs für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, eine Vorrichtung mit einer Anzeige für ein Fahrzeug nach Anspruch 14 und ein Fahrzeug nach Anspruch 16 gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Darstellung eines oder mehrerer Werteverläufe für ein Fahrzeug bereitgestellt. Dabei gilt für jeden dieser Werteverläufe bzw. für den einen Werteverlauf (wenn nur ein Werteverlauf dargestellt wird), dass jeder Punkt eines entsprechenden Werteverlaufs durch einen ersten Wert auf einer ersten Achse (z. B. einer Ordinate) einer Anzeige und einen zweiten Wert auf einer zweiten Achse (z. B. einer Abszisse) der Anzeige definiert wird. Der Werteverlauf oder die Werteverläufe werden dabei auf der Anzeige dargestellt, wobei mittels einer Skala (oder mittels mehrerer Skalen) der Anzeige ein auf der ersten Achse darstellbarer Wertebereich für den ersten Wert definiert wird. Diese Skala oder diese Skalen werden dabei automatisch an den auf der Anzeige darzustellenden Abschnitt des oder der entsprechenden Werteverläufe angepasst, so dass folgende Bedingungen erfüllt sind:
    • • Ein Minimalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des oder der Werteverläufe ist größer oder gleich einem Minimalwert der entsprechenden Skala.
    • • Ein Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des oder der Werteverläufe ist kleiner oder gleich einem Maximalwert der entsprechenden Skala.
  • Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorteilhafterweise gewährleistet, dass jeder erste Wert eines Punktes, welcher zu einem Abschnitt eines Werteverlaufs gehört, der auf der Anzeige dargestellt werden soll, auch dargestellt werden kann, da die dem Werteverlauf entsprechende Skala entsprechend angepasst wird.
  • Bezüglich des Zusammenhangs zwischen Skala und Werteverlauf sei noch auf Folgendes hingewiesen. Für eine Achse kann es eine oder mehrere Skalen geben. Dabei ist es möglich, dass eine oder mehrere Skalen für einen Werteverlauf, für einen Teil der Werteverläufe oder für alle Werteverläufe gilt bzw. gelten. Das bedeutet natürlich, dass auch jeder Werteverlauf seine individuelle Skala aufweisen kann.
  • Darüber hinaus kann die einem Werteverlauf entsprechende Skala zusätzlich noch derart angepasst werden, dass folgende Bedingung eingehalten wird:
    • • Eine Differenz zwischen dem Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des entsprechenden Werteverlaufs und dem Minimalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des entsprechenden Werteverlaufs ist höchstens um einen vorbestimmten Schwellenwert kleiner als eine Differenz zwischen dem Maximalwert der Skala und dem Minimalwert der Skala.
  • Dadurch ist sichergestellt, dass die Skala oder der von der Skala angezeigte Wertebereich auch dann an den darzustellenden Abschnitt eines Werteverlaufs oder den Wertebereich der ersten Werte dieses Abschnitts angepasst wird, wenn sich die Differenz zwischen dem Maximalwert und dem Minimalwert des Wertebereich dieses Abschnitts verkleinert. Mit anderen Worten wird der Wertebereich der Skala verkleinert, wenn sich auch der Wertebereich des darzustellenden Abschnitts verkleinert, so dass sich quasi der Maßstab (in Form der Skala) derart ändert, dass der auf der Anzeige dargestellte Abschnitt des Werteverlaufs einen ausreichend großen Bereich der Anzeige einnimmt, um dadurch die Lesbarkeit der Anzeige zu erhöhen.
  • Dabei ist der vorbestimmte Schwellenwert insbesondere ein vorbestimmter Prozentsatz der Differenz zwischen dem Maximalwert und dem Minimalwert der Skala.
  • Wenn der vorbestimmte Schwellenwert beispielsweise auf 90% der Differenz zwischen dem Maximalwert und dem Minimalwert der Skala eingestellt ist, ist sichergestellt, dass die entsprechende Skala für einen Werteverlauf derart eingestellt ist, dass mindestens 90% der Anzeige in Richtung der ersten Achse von dem auf der Anzeige dargestellten Abschnitt des Werteverlaufs ausgefüllt ist.
  • Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform wird auch durch eine weitere Skala der Anzeige ein darstellbarer Wertebereich auf der zweiten Achse für den zweiten Wert definiert, wobei auch diese weitere Skala automatisch angepasst wird, so dass folgende Bedingungen erfüllt sind:
    • • Ein Minimalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des entsprechenden Werteverlaufs ist immer größer oder gleich einem Minimalwert der weiteren Skala.
    • • Ein Maximalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des entsprechenden Werteverlaufs ist immer kleiner oder gleich einem Maximalwert der weiteren Skala.
  • Dabei kann es sich bei dem auf der zweiten Achse dargestellten Wertebereich beispielsweise um einen Zeitbereich handeln, so dass die zweiten Werte jeweils Zeitpunkte definieren, zu welchen die entsprechenden ersten Werte vorliegen. Mit anderen Worten werden durch einen Werteverlauf entsprechende erste Werte, beispielsweise Verbrauchswerte des Fahrzeugs, zu jeweiligen Zeitpunkten auf der Anzeige dargestellt.
  • Indem die Skalen sowohl der ersten als auch der zweiten Achse entsprechend angepasst werden, ist sichergestellt, dass der darzustellende Abschnitt eines Werteverlaufs vollständig und gut leserlich auf der Anzeige dargestellt wird.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die entsprechende Skala dann angepasst, wenn der Maximalwert der ersten Werte des darzustellenden Abschnitts größer als der Maximalwert der Skala ist oder wenn der Minimalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts kleiner als der Minimalwert der Skala ist. In ähnlicher Form kann dazu die Skala der zweiten Achse dann angepasst werden, wenn der Maximalwert der zweiten Werte des darzustellenden Abschnitts größer als der Maximalwert der Skala der zweiten Achse ist oder wenn der Minimalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts kleiner als der Minimalwert der Skala der zweiten Achse ist.
  • Bei dieser Ausführungsform wird die entsprechende Skala erst dann angepasst während sich der Maximalwert der ersten Werte des darzustellenden Abschnitts dem Maximalwert der Skala nähert, wenn der Maximalwert der ersten Werte des darzustellenden Abschnitts größer als der Maximalwert der Skala wird. Genauso wird die entsprechende Skala erst dann angepasst während sich der Minimalwert der ersten Werte des darzustellenden Abschnitts dem Minimalwert der Skala nähert, wenn der Minimalwert der ersten Werte des darzustellenden Abschnitts kleiner als der Minimalwert der Skala wird. Mit anderen Worten wird die Skala bei dieser Ausführungsform nicht geändert, wenn sich der Maximalwert bzw. Minimalwert der ersten Werte des darzustellenden Abschnitts dem Maximalwert bzw. Minimalwert der Skala nähert, aber nicht größer bzw. kleiner als der Maximalwert bzw. Minimalwert der Skala wird. Dadurch wird die Skala möglichst lange konstant gehalten, was ebenfalls vorteilhafterweise die Lesbarkeit der Anzeige erhöht.
  • Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Skala dann angepasst, wenn Max(W1)·F1 < MaxSk1 gilt. Dabei ist Max(W1) der Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts, MaxSk1 der Maximalwert der Skala und F1 ein erster Faktor, für welchen 0,5 < F1 < 1gilt.
  • Anders ausgedrückt wird die Skala bei dieser Ausführungsform dann angepasst, wenn sich der Maximalwert der ersten Werte Max(W1) zu stark (ausgedrückt durch den ersten Faktor F1) von dem Maximalwert der Skala MaxSk1 entfernt.
  • Bei dieser Ausführungsform kann die weitere Skala bzw. die Skala der zweiten Achse auch angepasst werden, wenn Max(W2)·F2 < MaxSk2 gilt. Dabei ist Max(W2) der Maximalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts, MaxSk2 der Maximalwert der Skala und F2 ein zweiter Faktor, für welchen 0,5 < F2 < 1gilt. Damit wird auch die weitere Skala bei dieser Ausführungsform dann angepasst, wenn sich der Maximalwert der zweiten Werte Max(W2) zu stark (ausgedrückt durch den zweiten Faktor F2) von dem Maximalwert der weiteren Skala MaxSk2 entfernt.
  • Dadurch wird gewährleistet, dass – vorausgesetzt der entsprechende Werteverlauf entspricht mit seinem Minimalwert dem Minimalwert der Skala – der darzustellende Abschnitt des entsprechenden Werteverlaufs immer zumindest 50% (bei F1 bzw. F2 nahe 0,5) des Skalenbereichs überstreicht.
  • Bei einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform existieren mehrere vorbestimmte Skalavorgaben (Wertebereiche der Skala) für die erste Achse. Die Skala wird bei dieser Ausführungsform derart angepasst, dass jeweils eine entsprechende der vorbestimmten Skalavorgaben für die erste Achse gewählt wird. In ähnlicher Form können für die zweite Achse mehrere vorbestimmte Skalavorgaben definiert werden, wobei auch die weitere Skala derart angepasst wird, dass eine entsprechende der vorbestimmten Skalavorgaben für die zweite Achse gewählt wird.
  • Bei dieser Ausführungsform existiert also ein vorgegebener und damit absichtlich eingeschränkter Satz von Skalavorgaben, aus welchen dann eine Skalavorgabe ausgewählt wird. Mit anderen Worten wird bei einer Anpassung die Skala oder genauer der Wertebereich der Skala nicht in irgendeiner Form berechnet und angepasst, sondern es wird aus dem Satz der vorgegebenen Skalavorgaben eine für den darzustellenden Abschnitt des Werteverlaufs besser passende Skalavorgabe oder Skala ausgewählt.
  • Dabei können die mehreren vorbestimmten Skalavorgaben für die erste Achse und/oder die mehreren vorbestimmten Skalavorgaben für die zweite Achse für bestimmte Fahrsituationen des Fahrzeugs definiert werden. Diese vorbestimmten Fahrsituationen können dabei beispielsweise folgende Fahrsituationen umfassen:
    • • Eine Fahrt des Fahrzeugs innerhalb einer Stadt, wodurch die Fahrt beispielsweise aufgrund von Ampeln oder Kreuzungen verhältnismäßig viele Brems- und Beschleunigungsvorgänge umfasst.
    • • Eine Fahrt des Fahrzeugs innerhalb eines Gebirges, wodurch die Fahrt aufgrund eines Gefälles lang andauernde Abbremsvorgänge umfasst.
    • • Eine Fahrt des Fahrzeugs auf einer Autobahn, wodurch die Fahrt (abhängig von dem Fahrstil des Fahrers) verhältnismäßig monoton sein kann und verhältnismäßig wenige Bremsvorgänge aufweisen kann.
  • Indem abhängig von einer vorbestimmten Fahrsituation für die entsprechende Skala eine der Fahrsituation angemessene Skala gewählt wird, wird die Skala bereits im Vorfeld an den darzustellenden Abschnitt des Werteverlaufs angepasst, so dass die Skala meist für die Dauer der Fahrsituation konstant gehalten werden kann, wodurch wiederum die Lesbarkeit verbessert wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Anpassung der Skala auch manuell erfolgen. Dabei ist es beispielsweise möglich, dass ein Benutzer, z. B. der Fahrer des Fahrzeugs, eine von mehreren Skalavorgaben für die erste Achse und/oder eine von mehreren Skalavorgaben für die zweite Achse vorgibt.
  • Durch die manuelle Anpassung der Skala ist vorteilhafterweise gewährleistet, dass sich der Fahrer des Fahrzeugs die entsprechende Anzeige derart einstellen kann, wie es seinen Wünschen entspricht.
  • Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die Skala und/oder die weitere Skala mehrere Teilbereiche mit unterschiedlicher Auflösung auf.
  • Mehrere Teilbereiche mit unterschiedlicher Auflösung ermöglichen vorteilhafterweise eine gute Ablesbarkeit für einen Wertebereich, dessen Werte häufig auftreten, wobei gleichzeitig eine Übersicht über den gesamten abgebildeten Abschnitt des dargestellten Werteverlaufs möglich ist.
  • Gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Skala für die erste Achse nicht angepasst, wenn der Maximalwert der ersten Werte größer als der Maximalwert der Skala ist. Wenn der Maximalwert der ersten Werte größer als der Maximalwert der Skala ist, wird ein Bereich des darzustellenden Abschnitts des entsprechenden Werteverlaufs, für welchen alle ersten Werte größer als der Maximalwert der Skala sind, mittels eines speziellen Anzeigeelements (Symbols) dargestellt.
  • Eine solche Ausführungsform ist dann vorteilhaft, wenn es sich bei dem Maximalwert der ersten Werte um eine Art selten auftretenden Ausrutscher handelt. Indem die Skala in diesem Fall nicht angepasst wird, wird die Lesbarkeit des Bereichs des auf der Anzeige dargestellten Wertebereichs, dessen ersten Werte unterhalb des Maximalwerts der Skala liegen, verbessert.
  • Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform werden auf der Anzeige zwei Werteverläufe dargestellt. Dabei handelt es sich bei einem ersten dieser Werteverläufe um eine von dem Fahrzeug (beispielsweise einem Hybridfahrzeug) zurück gewonnene Energie, welche als erster Wert auf der ersten Achse über der Zeit (als zweiten Wert) auf der Anzeige dargestellt wird. Bei einem zweiten der Werteverläufe handelt es sich um eine von dem Fahrzeug verbrauchte Energie, welche als erster Wert auf der ersten Achse über der Zeit auf der Anzeige dargestellt wird.
  • In diesem Fall können zwei Skalen für die erste Achse vorhanden sein, wobei die erste Skala einen Wertebereich für die ersten Werte des ersten Werteverlaufs und die zweite Skala einen Wertebereich für die ersten Werte des zweiten Werteverlaufs vorgibt.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird auch eine Vorrichtung mit einer Anzeige für ein Fahrzeug bereitgestellt. Dabei ist diese Vorrichtung ausgestaltet, um einen oder mehrere Werteverläufe auf der Anzeige darzustellen. Jeder Punkt jedes dieser Werteverläufe ist dabei durch einen ersten Wert auf einer ersten Achse und durch einen zweiten Wert auf einer zweiten Achse definiert. Mit einer oder mit mehreren Skalen der Anzeige wird ein Wertebereich oder werden mehrere Wertebereiche für den ersten Wert bezüglich der Anzeige definiert. Die Vorrichtung ist derart ausgestaltet, dass die Vorrichtung die Skala derart anpasst, dass folgende Bedingungen eingehalten werden:
    • • Ein Minimalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des oder der Werteverläufe ist größer oder gleich einem Minimalwert der entsprechenden Skala.
    • • Ein Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des oder der Werteverläufe ist kleiner oder gleich einem Maximalwert der entsprechenden Skala.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechen im Wesentlichen den Vorteilen des erfindungsgemäßen Verfahrens, welche vorab im Detail erläutert worden sind, so dass auf eine Wiederholung verzichtet wird.
  • Schließlich wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Fahrzeug bereitgestellt, welches eine erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst.
  • Die vorliegende Erfindung ist insbesondere dafür geeignet, Werteverläufe für ein Fahrzeug in einer platzeffizienten und leserlichen Form darzustellen. Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf diesen bevorzugten Anwendungsbereich beschränkt, da die vorliegende Erfindung beispielsweise auch bei gleisgebundenen Fahrzeugen, Flugzeugen oder Schiffen oder gar in von einem Fortbewegungsmittel unabhängigen Anwendungsbereichen, wie beispielsweise zur Darstellung eines Wertebereichs auf einer beliebigen Anzeige, z. B. einem Computer, eingesetzt werden kann.
  • Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezug zu den Figuren im Detail erläutert.
  • 1 ist eine erfindungsgemäße Anpassung einer Skala dargestellt.
  • 2 ist eine erfindungsgemäße Darstellung von Werteverläufen mittels einer Skala mit Teilbereichen unterschiedlicher Auflösung dargestellt.
  • 3 stellt schematisch ein erfindungsgemäßes Fahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dar.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform sind n Wertebereiche (W1 bis Wn) mit zugehörigen Skalavorgaben (S1 bis Sn) für eine Ordinate einer Anzeige 1 definiert, wobei n > 1 ist. Dabei ist ein kleinerer Wertebereich Wi immer Teilmenge oder Untermenge eines größeren Wertebereichs Wi+1. Alle Wertebereiche weisen als unterste Grenze die Null auf.
  • Beim Einschalten der Anzeige 1 (Ausgangszustand) stellt die Anzeige 1 als Skala 4, 5 für die Ordinate eine initiale Skalavorgabe Si mit einem initialen Wertebereich Wi dar. Reicht dieser Wertebereich Wi zur Darstellung des entsprechenden auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts des Werteverlaufs 2, 3 nicht aus, kann der Wertebereich Wi zu einem entsprechenden Wertebereich Wi+h vergrößert werden, wobei die Skalavorgabe Si durch die Skalavorgabe Si+h als Skala 4, 5 ausgetauscht wird. Die darzustellenden Punkte des entsprechenden darzustellenden Abschnitts des Werteverlaufs werden dann neu auf der Anzeige 1 gezeichnet.
  • Ebenso kann eine Anpassung oder Adaption in umgekehrter Richtung erfolgen. Wenn der aktuelle Wertebereich Wi deutlich zu groß für den darzustellenden Abschnitt des Werteverlaufs ist, kann dieser Wertebereich Wi zu einem Wertebereich Wi-h verkleinert werden, wobei dann ebenfalls die Skalavorgabe Si durch die Skalavorgabe Si-h als Skala 4, 5 ausgetauscht wird und die darzustellenden Punkte neu auf der Anzeige gezeichnet werden.
  • Die Skala 4, 5 und die Diagramminhalte (auf der Anzeige 1 dargestellte Werteverläufe 2, 3) werden demnach entsprechend angepasst. Dabei kann h beliebige Werte annehmen, solange h > 0, (1) i + h ≤ n, (2) i – h ≥ 1 (3)gilt. Dabei sind beliebige Wechsel zwischen den verschiedenen Wertebereichen und damit Skalavorgaben möglich.
  • Die Anpassung der Skala 4, 5 für die Ordinate kann dabei auf zwei unterschiedliche Weisen vorgenommen werden:
    • • Die Anpassung erfolgt automatisch abhängig von dem auf der Anzeige 1 darzustellenden Abschnitt des entsprechenden Werteverlaufs. Sobald innerhalb des darzustellenden Abschnitts ein Wert auftritt, welcher zu einem größeren Wertebereich Wi+n als dem aktuell dargestellten Wertebereich Wi gehört, wird der Wertebereich der Ordinate und damit die Skalavorgabe für die Skala 4, 5 entsprechend ausgetauscht. Eine Anpassung in der entgegengesetzten Richtung (Rückskalierung) erfolgt ebenfalls automatisch, wenn alle Werte des darzustellenden Abschnitts in einem kleineren Wertebereich Wi-h dargestellt werden können.
    • • Die Anpassung wird manuell von einem Benutzer erzwungen. Dabei ermöglicht ein der Anzeige 1 oder dem Fahrwerte-Diagramm zugehöriges Auswahlmenü dem Benutzer eine situationsabhängige Anpassung des Diagramms oder der Anzeige 1. Dabei sind der Fahrsituation (z. B. Stadtfahrt, Bergfahrt) entsprechende Konfigurationen möglich, wobei zu jeder Konfiguration ein Wertebereich Wi und eine entsprechende Skalavorgabe Si für die Skala 4, 5 abgelegt ist.
  • Analog kann die Skala 6 für die Abszisse, welche die Zeitachse abbildet, adaptiv gestaltet werden. Dabei kann zwischen mehreren Zeitintervallen bzw. Zeitbereichen gewählt werden, um eine möglichst gute Übersicht für die Anzeige 1 zu ermöglichen. Dazu sind m Zeitintervalle Zj mit zugehörigen Skalavorgaben Sj definiert. Auch hierbei ist ein kleinerer Wertebereich Zj immer Untermenge oder Teilmenge eines größeren Wertebereichs Zj+1 und alle Wertebereiche Zj beginnen bei Null als unterste Grenze.
  • Beim Einschalten der Anzeige 1 wird initial ein Zeitintervall Zj dargestellt. Wenn die Messung der Diagramminhalte länger als das gerade gewählte Zeitintervall Zj andauert, d. h. wenn die entsprechende Zeitdauer des darzustellenden Abschnitts des Werteverlaufs größer als das gerade gewählte Zeitintervall Zj ist, kann auf das nächst größere Zeitintervall Zj+1 umgeschaltet werden. Dabei werden die Zeitintervalle Zj und damit die entsprechenden Skalavorgaben Sj schrittweise entsprechend ihrer Reihenfolge aufgerufen. Eine Rückskalierung ist nur bei einer kompletten Rücksetzung des Diagramms oder der Anzeige 1 (Löschen aller Inhalte) sinnvoll. Eine beispielhafte Umsetzung oder Anpassung ist in 1 dargestellt.
  • Die Adaption oder Anpassung der Skala 6 für die Abszisse kann auf zwei verschiedene Arten vorgenommen werden:
    • • Die Anpassung erfolgt automatisch. Dabei sind mehrere Zeitintervalle Zj und entsprechende Skalavorgaben Sj vordefiniert. Sobald ein Wert dargestellt werden soll, der nicht mehr im aktuellen Zeitintervall Zj liegt, wird das nächst größere Zeitintervall und damit die nächst größere Skalavorgabe für die Abszisse gewählt und angezeigt.
    • • Die Anpassung wird von einem Benutzer manuell erzwungen. Dabei ermöglicht ein dem Fahrwerte-Diagramm oder der Anzeige 1 zugehöriges Auswahlmenü dem Benutzer, das Zeitintervall Zj und damit die Skalavorgabe Sj je nach voraussichtlich benötigter Fahrtzeit einzustellen.
  • In 1 ist links eine Anzeige 1 vor der Anpassung und rechts eine Anzeige 1 zur Anpassung der Skala 6 für die Abszisse dargestellt. Dabei stellt die Anzeige 1 zwei Werteverläufe 2, 3 über der auf der Abszisse dargestellten Zeit nach. Der erste Werteverlauf 2 stellt über der Zeit die von dem Fahrzeug beispielsweise bei Bremsvorgängen zurück gewonnene (rekuperierte) Energie dar, während der zweite Werteverlauf 3 über der Zeit den Verbrauch des Fahrzeugs darstellt. Dazu existiert auf der linken Seite in jeder Anzeige 1 eine erste Skala 4 für die Ordinate, auf welcher in der Einheit Wh die zurück gewonnene Energie ermittelt werden kann. Auf der rechten Seite jeder Anzeige 1 existiert eine zweite Skala 5 für die Ordinate, auf welcher in der Einheit mpg („miles per gallon”) der von dem Fahrzeug zu dem entsprechenden Zeitpunkt benötigte Verbrauch dargestellt ist. Mit anderen Worten existiert für den ersten Werteverlauf 2 eine Skala 4 und für den zweiten Werteverlauf 3 eine andere Skala 5 jeweils für die Ordinate.
  • Man erkennt bei der Anzeige 1 links, dass das Zeitintervall für den auf der Anzeige 1 darzustellenden Abschnitt sowohl für den ersten Werteverlauf 2 als auch für den zweiten Werteverlauf 3 gleich (oder größer) als der Maximalwert (30 min) der Skala 6 für die Abszisse ist. Daher erfolgt eine automatische Anpassung der Skala 6, deren Ergebnis in der 1 rechts dargestellt ist, wobei die Skala 6 mit einem Maximalwert von 30 min durch eine Skala 6 mit einem Maximalwert von 60 min ersetzt wird.
  • Erfindungsgemäß können große Wertebereiche auch mit Hilfe mehrteiliger Skalen 4 dargestellt werden, wobei unter einer mehrteiligen Skala 4 eine Skala verstanden wird, welche verschiedene Teilbereiche 11, 12 mit einer unterschiedlichen Auflösung aufweist. Die in 2 dargestellte erste Skala 4 für die Ordinate weist zwei Teilbereiche 11, 12 mit einer unterschiedlichen Auflösung auf. Der untere Teilbereich 11 überdeckt dabei einen Wertebereich von 0 bis 100 Wh bei einer Auflösung von 20 Wh pro Skalenbereich, während der obere Teilbereich 12 einen Wertebereich von 100 bis 500 Wh bei einer Auflösung von 100 Wh pro Skaleneinheit abdeckt. Die beiden Teilbereiche sind dabei durch grafische Mittel (z. B. Linie parallel zur Abszisse) voneinander getrennt, damit der Unterschied für den Benutzer sichtbar ist.
  • Eine solche mehrteilige Skala 4 kann dabei in Form einer Skalavorgabe Sj einem Wertebereich zugeordnet werden, damit auch eine mehrteilige Skala Sj zur erfindungsgemäßen Anpassung der Anzeige 1 eingesetzt werden kann.
  • Wenn ein darzustellender Abschnitt eines Werteverlaufs 2 Werte aufweist, welche größer als der Maximalwert der entsprechenden Skala 4 sind, muss nicht unbedingt eine Anpassung der Skala 4 erfolgen. In diesem Fall ist es erfindungsgemäß auch möglich, dass ein Teil des darzustellenden Abschnitts des Werteverlaufs 2, dessen Werte größer als der Maximalwert der Skala 4 sind, mit einem entsprechenden Symbol (Pfeilsymbol im Zeitintervall 30–35 min) angezeigt wird.
  • In 3 ist schematisch ein erfindungsgemäßes Fahrzeug 10 dargestellt, welches eine erfindungsgemäße Vorrichtung 9 umfasst, welche wiederum derart ausgestaltet ist, dass die Vorrichtung 9 eine Anzeige 1 der Vorrichtung 9 erfindungsgemäß derart anpasst, dass ein oder mehrere Werteverläufe 2, 3 auf der Anzeige 1 in einer gut lesbaren Form dargestellt werden.
  • Um die vorliegende Erfindung gegenüber dem Stand der Technik besser bewerten zu können, sei Folgendes ausgeführt.
  • Nach dem Stand der Technik kann sich ein Fahrer eines Fahrzeugs diverse Fahrtwerte, wie beispielsweise den momentanen Treibstoffverbrauch, den Durchschnittsverbrauch seit Fahrzeugstart oder seit dem letzten Tanken, in der Anzeige seines Kombiinstruments numerisch anzeigen lassen. Bei Hybrid-Fahrzeugen kann als weitere Größe die Menge der rekuperierten Energie in Wh angegeben werden. Eine ähnliche Anzeige lässt sich auch im Radio-Navigationssystem des Fahrzeugs realisieren.
  • Die vorliegenden Erfinder haben erkannt, dass beispielsweise ein Radio-Navigationssystem aufgrund seines größeren und leistungsstärkeren Displays die Möglichkeit bietet, die Angaben über den Verbrauch oder die rekuperierte Energie auf grafische Weise in Form eines Balkendiagramms über einen definierten Zeitraum darzustellen. Dabei kann insbesondere in einem hybridspezifischen Untermenü des Displays dem gemittelten momentanen Verbrauch 3 die Menge an rekuperierter Energie 2 über die Zeit gegenübergestellt werden, wie es z. B. in 2 verdeutlicht ist.
  • Die Werte der rekuperierten Energie können allerdings in Abhängigkeit des Streckenprofils einer von dem Fahrzeug zu bewältigenden Fahrstrecke und der Fahrweise des Fahrers des Fahrzeugs stark schwanken. Beispielsweise wird bei Fahrten in bergiger Landschaft deutlich mehr Energie zurückgewonnen (rekuperiert) als bei einer Stadtfahrt oder Autobahnfahrt. Im Gegensatz zum momentanen Treibstoffverbrauch ergibt sich daraus ein deutlich größerer Wertebereich, welchen eine grafische Anzeige 1 abdecken muss.
  • Durch die vorliegende Erfindung ist der Fahrer oder Benutzer nun in der Lage, in allen oben genannten Fällen, alle darzustellenden Werte bezüglich des Verbrauchs oder der rekuperierten Energie ähnlich gut und schnell ablesen zu können. Durch die vorliegende Erfindung wird die zur Verfügung stehende Fläche der Anzeige 1 effizient genutzt, auch wenn beispielsweise nur verhältnismäßig kleine Werte dargestellt werden. Dadurch wird eine schlechte Ablesbarkeit vermieden und ein verschwendeter Platz im Diagramm bei der Darstellung von ausschließlich verhältnismäßig kleinen Werten verhindert.
  • 1
    Anzeige
    2
    Werteverlauf der zurück gewonnenen Energie
    3
    Werteverlauf der verbrauchten Energie
    4
    Skala für die Ordinate
    5
    Skala für die Ordinate
    6
    Skala für die Abszisse
    8
    Anzeigeelement, um Wert größer Maximum darzustellen
    9
    Vorrichtung
    10
    Fahrzeug
    11
    Teilbereich der Skala
    12
    Teilbereich der Skala
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19963156 B4 [0002]

Claims (16)

  1. Verfahren zur Darstellung mindestens eines Werteverlaufs für ein Fahrzeug, wobei jeder Punkt des mindestens einen Werteverlaufs (2, 3) durch einen ersten Wert auf einer ersten Achse einer Anzeige (1) und einen zweiten Wert auf einer zweiten Achse der Anzeige (1) definiert wird, wobei der mindestens eine Werteverlauf (2, 3) auf der Anzeige (1) dargestellt wird, wobei mittels einer Skala (4; 5) der Anzeige (1) ein auf der ersten Achse darstellbarer Wertebereich für den ersten Wert definiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (4; 5) automatisch derart angepasst wird, • dass ein Minimalwert der ersten Werte eines auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts des mindestens einen Werteverlaufs (2, 3) größer oder gleich einem Minimalwert der Skala (4; 5) ist, und • dass ein Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts des mindestens einen Werteverlaufs (2; 3) kleiner oder gleich einem Maximalwert der Skala (4; 5) ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Differenz zwischen dem Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts und dem Minimalwert der ersten Werte des auf der Anzeige darzustellenden Abschnitts höchstens um einen vorbestimmten Schwellenwert kleiner als eine Differenz zwischen dem Maximalwert der Skala (4; 5) und dem Minimalwert der Skala (4; 5) ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Schwellenwert ein vorbestimmter Prozentsatz der Differenz zwischen dem Maximalwert und dem Minimalwert der Skala (4; 5) ist.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer weiteren Skala (6) der Anzeige (1) ein auf der zweiten Achse darstellbarer Wertebereich für den zweiten Wert definiert wird, dass die weitere Skala (6) automatisch derart angepasst wird, • dass ein Minimalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts des mindestens einen Werteverlaufs (2, 3) größer oder gleich einem Minimalwert der weiteren Skala (6) ist, und dass ein Maximalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts des mindestens einen Werteverlaufs (2, 3) kleiner oder gleich einem Maximalwert der weiteren Skala (6) ist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der zweiten Achse ein Zeitbereich definiert wird, so dass die zweiten Werte Zeitpunkte definieren, zu welchen die jeweiligen ersten Werte vorliegen.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (4; 5) dann angepasst wird, wenn der Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts größer als der Maximalwert der Skala (4; 5) ist oder wenn der Minimalwert der ersten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts kleiner als der Minimalwert der Skala (4; 5) ist, und/oder dass die weitere Skala (6) dann angepasst wird, wenn der Maximalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts größer als der Maximalwert der weiteren Skala (6) ist oder wenn der Minimalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts kleiner als der Minimalwert der weiteren Skala (6) ist.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (4; 5) dann angepasst wird, wenn Max (W1)·F1 < MaxSk1 gilt, wobei Max(W1) der Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts, MaxSk1 der Maximalwert der Skala (4; 5) und F1 ein erster Faktor, für welchen 0,5 < F1 < 1gilt, ist, und/oder dass die weitere Skala (6) dann angepasst wird, wenn Max (W2)·F2 < MaxSk2 gilt, wobei Max(W2) der Maximalwert der zweiten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts, MaxSk2 der Maximalwert der weiteren Skala (6) und F2 ein zweiter Faktor, für welchen 0,5 < F2 < 1 gilt, ist.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere vorbestimmte Skalavorgaben für die erste Achse definiert werden, und dass die Skala (4; 5) angepasst wird, indem eine entsprechende der vorbestimmten Skalavorgaben für die erste Achse gewählt wird, und/oder dass mehrere vorbestimmte Skalavorgaben für die zweiten Achse definiert werden, und dass die weitere Skala (6) angepasst wird, indem eine entsprechende der vorbestimmten Skalavorgaben für die zweite Achse gewählt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren vorbestimmten Skalavorgaben für die erste Achse für vorbestimmte Fahrsituationen des Fahrzeugs (10) definiert werden, und/oder dass die mehreren vorbestimmten Skalavorgaben für die zweite Achse für vorbestimmte Fahrsituationen des Fahrzeugs (10) definiert werden, und dass die vorbestimmten Fahrsituationen zumindest folgende Fahrsituationen umfassen • eine Fahrt innerhalb einer Stadt, • eine Fahrt innerhalb eines Gebirges, und • eine Fahrt auf einer Autobahn.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (4; 5) angepasst wird, indem ein Benutzer eine der mehreren Skalavorgaben für die erste Achse vorgibt, und/oder dass die weitere Skala (6) angepasst wird, indem ein Benutzer eine der mehreren Skalavorgaben für die zweite Achse vorgibt.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (4) mehrere Teilbereiche (11, 12) mit unterschiedlicher Auflösung aufweist, und/oder dass die weitere Skala mehrere Teilbereiche mit unterschiedlicher Auflösung aufweist.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (4) nicht angepasst wird, wenn der Maximalwert der ersten Werte größer als der Maximalwert der Skala (4) ist, und dass ein Abschnitt des mindestens einen Werteverlaufs (2), für welchen alle ersten Werte größer als der Maximalwert der Skala (4) sind, mittels eines speziellen Anzeigeelements (8) dargestellt wird.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Werteverlauf einen ersten Werteverlauf (2) und einen zweiten Werteverlauf (3) umfasst, dass der erste Werteverlauf (2) eine von dem Fahrzeug (10) zurück gewonnene Energie auf der ersten Achse über der Zeit auf der Anzeige (1) darstellt, und dass der zweite Werteverlauf (3) eine von dem Fahrzeug (10) verbrauchte Energie auf der ersten Achse über einer auf der zweiten Achse dargestellten Zeit auf der Anzeige (1) darstellt.
  14. Vorrichtung mit einer Anzeige für ein Fahrzeug, wobei die Vorrichtung (9) zur Darstellung mindestens eines Werteverlaufs (2, 3) auf der Anzeige (1) ausgestaltet ist, wobei jeder Punkt des mindestens einen Werteverlaufs (2, 3) durch einen ersten Wert auf einer ersten Achse und einen zweiten Wert auf einer zweiten Achse definiert ist, und wobei mittels einer Skala (4; 5) der Anzeige (1) ein auf der ersten Achse darstellbarer Wertebereich für den ersten Wert definiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (9) derart ausgestaltet ist, dass die Vorrichtung (9) die Skala (4; 5) derart anpasst, • dass ein Minimalwert der ersten Werte eines auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts des mindestens einen Werteverlaufs (2, 3) größer oder gleich einem Minimalwert der Skala (4; 5) ist, und dass ein Maximalwert der ersten Werte des auf der Anzeige (1) darzustellenden Abschnitts des mindestens einen Werteverlaufs (2, 3) kleiner oder gleich einem Maximalwert der Skala (4; 5) ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (9) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1–13 ausgestaltet ist.
  16. Fahrzeug mit einer Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15.
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