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DE102009006537A1 - Stromschiene - Google Patents

Stromschiene Download PDF

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DE102009006537A1
DE102009006537A1 DE200910006537 DE102009006537A DE102009006537A1 DE 102009006537 A1 DE102009006537 A1 DE 102009006537A1 DE 200910006537 DE200910006537 DE 200910006537 DE 102009006537 A DE102009006537 A DE 102009006537A DE 102009006537 A1 DE102009006537 A1 DE 102009006537A1
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Germany
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busbar
base body
groove
cover
polymer material
Prior art date
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DE200910006537
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English (en)
Inventor
Jürgen Herrmann
Dieter Engelhardt
Andreas Hermann
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Rehau Industries SE and Co KG
Original Assignee
Rehau AG and Co
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Application filed by Rehau AG and Co filed Critical Rehau AG and Co
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/14Rails or bus-bars constructed so that the counterparts can be connected thereto at any point along their length
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
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    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/52Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof cases
    • H01R13/5213Covers

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  • Installation Of Bus-Bars (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Stromschiene (10), mit einem als Extrusionsprofil ausgebildeten Basiskörper (12) aus Polymermaterial, wobei der Basiskörper (12) wenigstens eine Nut (14) aufweist, die sich in Längsrichtung des Basiskörpers (12) erstreckt, und wenigstens einem länglichen Leiterelement (16), welches in der Nut (14) aufgenommen ist, und wobei die Stromschiene (10) wenigstens ein Abdeckelement (18) aufweist, welches die Nut (14) wenigstens abschnittsweise abdeckt.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stromschiene, mit einem als Extrusionsprofil ausgebildeten Basiskörper aus Polymermaterial, wobei der Basiskörper wenigstens eine Nut aufweist, die sich in Längsrichtung des Basiskörpers erstreckt, und wenigstens einem länglichen Leiterelement, welches in der Nut aufgenommen ist.
  • Gegenwärtig bekannte Leiterschienen, welche insbesondere im Innenraumbereich verwendet werden und dafür vorgesehen sind, elektrischen Verbrauchern, wie Leuchtmitteln, Strom zuzuführen, sind derart ausgebildet, dass die stromleitenden Leiterelemente in Nuten eines extrudierten bzw. als Extrusionsprofil ausgebildeten Basiskörpers der Stromschiene aufgenommen werden. Um durch Normen geforderte Luft- und Kriechstrecken zu realisieren und um insbesondere einen wirksamen Überschlagschutz bereitzustellen, weisen Basiskörper bekannter Stromschienen, die meist in Form eines Kupferbandes, Kupferdrahtes bzw. einer Kupferplatte ausgebildet sind, Trennelemente in Form von Trennwänden auf. Diese Trennwände sind hierbei meist mit Vorsprüngen versehen mit denen der Überschlagschutz verbessert werden soll. Insgesamt gesehen sind daher die Geometrien der Basiskörper bekannter Stromschienen zur Bereitstellung eines wirksamen Überschlagschutzes und zur Einhaltung von geforderten Normen sehr kompliziert und aufwendig gestaltet, mit der Folge, dass die Fertigung heutiger Stromschienen meist mit anspruchsvollen und aufwändigen Werkzeugen erfolgt und einhergeht mit störanfälligen, überwachungsnotwendigen Prozessen und hohen Anlagen- und Materialkosten.
  • Zugrundeliegende Aufgabe
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Stromschiene anzugeben, deren Basiskörper im Vergleich zu bekannten Lösungen eine vereinfachte Geometrie aufweist, die sich zudem wesentlich einfacher und kostengünstiger herstellen lässt.
  • Erfindungsgemäße Lösung
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Stromschiene gelöst, die einen als Extrusionsprofil ausgebildeten Basiskörper aus Polymermaterial aufweist, wobei der Basiskörper wenigstens eine Nut aufweist, die sich in Längsrichtung des Basiskörpers erstreckt, und wenigstens ein längliches Leiterelement aufweist, welches in der Nut aufgenommen ist, wobei die Stromschiene wenigstens ein Abdeckelement aufweist, welches die Nut wenigstens abschnittsweise abdeckt.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Stromschiene wenigstens ein Abdeckelement aufweist, welches die Nut wenigstens abschnittsweise abdeckt. Mit dem Abdeckelement, welches die Nut, in der das längliche Leiterelement aufgenommen ist, wenigstens abschnittsweise abdeckt, wird ein wirksamer Überschlagschutz geschaffen, der zudem auch ein unbeabsichtigtes Berühren der im Anwendungsfall stromführenden Leiterelemente, das unter Umständen lebensgefährlich sein kann, wirksam vermeidet. Das Leiterelement ist vorzugsweise in Form eines Leiterbands oder einer Leiterplatte oder eines Leiterdrahtes ausgebildet, wobei das Leiterband insbesondere ein Metallband bzw. ein Kupferband sein kann. Die Leiterplatte kann insbesondere eine Metallplatte bzw. eine Kupferplatte sein. Der Leiterdraht kann insbesondere ein Metalldraht bzw. ein Kupferdraht sein. Das Polymermaterial des Basiskörpers kann beispielsweise PVC und/oder Hart-PVC und/oder PC und/oder ABS und/oder PP aufweisen. Insbesondere kann der Basiskörper vollständig aus PVC oder Hart-PVC oder PC oder ABS oder PP gebildet sein.
  • Das Abdeckelement wirkt wie ein zusätzlicher Deckel bzw. wie eine zusätzliche Haube oder Kappe bzw. Überhautung, welche die erforderliche Luft- und Kriechstrecke deutlich reduziert und gleichzeitig dafür sorgt, dass die Sicherheitsnormen bzgl. Luft- und Kriechströmen erfüllt bzw. übertroffen werden. Vorzugsweise deckt das Abdeckelement die Nut vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig ab, um einen elektrischen Überschlag zu benachbarten Leiterelementen sicher auszuschließen. Auf aus dem Stand der Technik bekannte aufwendige und komplizierte Basiskörper-Geometrien zur Realisierung der durch Normen geforderten Luft- und Kriechstrecken, bzw. zur Schaffung eines wirksamen Überschlagschutzes, kann daher erfindungsgemäß verzichtet werden.
  • Der Basiskörper kann infolge des Vorsehens des erfindungsgemäßen Abdeckelements eine einfache Geometrie aufweisen, so dass die erfindungsgemäße Stromschiene insgesamt kostengünstig und einfach herstellbar ist. Zudem gewährleistet das Abdeckelement einen effektiven Berührungsschutz der stromführenden Leiterelemente.
  • Bei einer praktischen Ausführungsform weist der Basiskörper zwei voneinander beabstandete Nuten auf, wobei in jeder Nut ein Leiterelement aufgenommen ist, und wobei zwei Abdeckelemente vorgesehen sind, von denen jeweils eins eine der beiden Nuten wenigstens abschnittsweise abdeckt. Bei dieser praktischen Ausführungsform dienen die beiden Leiterelemente vorzugsweise der Bereitstellung einer Versorgungsspannung, die durch Kontaktieren der Leiterelemente einem elektrischen Verbraucher zur Verfügung gestellt werden kann. Die beiden Abdeckelemente dienen hierbei als wirksamer Überschlagschutz zur Vermeidung eines elektrischen Überschlags zwischen den beiden im Anwendungsfall stromführenden Leiterelementen, aber insbesondere auch als Berührungsschutz der Leiterelemente. Die erfindungsgemäße Stromschiene weist daher eine deutlich verbesserte Betriebssicherheit auf.
  • Bei einer weiteren praktischen Ausführungsform besteht das Abdeckelement aus Polymermaterial, wobei das Polymermaterial des Abdeckelements vorzugsweise PVC mit wenigstens einem Weichmacher-Material und/oder das Polymermaterial EMPP (EMPP ist eine Abkürzung für „Elastomer Modifiziertes Polypropylen”) und/oder SRT (Synthetic Rubber Thermoplastic) und/oder TPE (Thermoplastisches Elastomer) und/oder PUR (Poly Urethan Polymere) aufweist. Insbesondere kann das Abdeckelement vollständig aus PVC mit wenigstens einem Weichmacher-Material oder aus EMPP oder SRT oder TPE oder PUR gebildet sein.
  • Vorzugsweise ist das Abdeckelement an den Basiskörper anextrudiert oder mit dem Basiskörper coextrudiert. Eine derartige Verbindung des Abdeckelements mit dem Basiskörper lässt sich während einer Extrusionsfertigung der Stromschiene einfach bewerkstelligen. Erfindungsgemäß kann das Abdeckelement mit dem Basiskörper auch verklebt, oder verclipst, oder verrastet, oder angeschweißt oder mit jedem anderen geeigneten Fügeverfahren verbunden werden.
  • Das Abdeckelement besteht vorzugsweise aus einem sich von dem Polymermaterial des Basiskörpers unterscheidenden Polymermaterial, wobei das Polymermaterial des Abdeckelements, das insbesondere ein weichelastisches Polymermaterial sein kann, vorzugsweise eine geringere Härte – z. B. ermittelt durch eine Shore-A-Härteprüfung nach DIN 53 505 bei einer Prüftemperatur von 23°C – aufweist als das Polymermaterial des Basiskörpers. Bevorzugt weist das Polymermaterial des Abdeckelements eine Härte im Bereich von Shore A 30 bis Shore A 95, weiter vorzugsweise von Shore A 60 bis Shore A 75 auf.
  • Ein so erfindungsgemäß ausgebildetes Polymermaterial ermöglicht eine einfache Kontaktierung von elektrischen Leitern von elektrischen Verbrauchern mit den Leiterelementen der Stromschiene, die dem jeweiligen Anwendungsfall (also z. B. vor Ort bei der Montage der Stromschiene zur Realisierung von Innenraumbeleuchtungen) angepasst ist, derart, dass durch Verwendung einfacher üblicher Werkzeuge, wie beispielsweise eines Schraubenziehers oder eines Schneidwerkzeugs sich durchgehend durch das Abdeckelement bzw. die Abdeckelemente erstreckende, vorzugsweise schlitzförmige Öffnungen gebildet bzw. hergestellt werden können, deren Verlauf an dem Abdeckelement bzw. deren Form dem jeweiligen Anwendungsfall angepasst sind. Die elektrischen Leiter der elektrischen Verbraucher, wie z. B. Leuchten, können dann durch die Öffnungen hindurch mit dem Leiterelement bzw. den Leiterelementen der Stromschiene kontaktiert werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Abdeckelement eine dem Leiterelement zugewandte Innenfläche und eine dem Leiterelement abgewandte Außenfläche auf, und das Abdeckelement weist eine Öffnung auf, die sich von der Außenfläche bis zu der Innenfläche erstreckt.
  • Bei dieser bevorzugten Ausführungsform ist die Öffnung ebenfalls vorzugsweise dafür vorgesehen durch diese einen elektrischen Leiter eines elektrischen Verbrauchers hindurchzuführen, um den elektrischen Leiter mit dem Leiterelement bzw. den Leiterelementen der Stromschiene zu kontaktieren bzw. den elektrischen Leiter an diese elektrisch leitend anzubringen. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform kann die Öffnung bereits bei Fertigung bzw. beim Herstellungsprozess der Stromschiene hergestellt werden, um vorzugsweise für vorgegebene bzw. definierte Anwendungsfälle eine Stromschiene bereitzustellen, mit der eine von einem Anwender am Montageort vorzunehmende Herstellung der Öffnung nicht erforderlich ist.
  • Die Öffnung kann bevorzugt in Form eines Schlitzes ausgebildet sein, wobei der Schlitz bevorzugt eine zur Längserstreckung des Basiskörpers im Wesentlichen parallele Längserstreckung aufweisen kann. Die Öffnung kann durch Schlitzung des Abdeckelements hergestellt werden. Insbesondere kann sich die schlitzförmige Öffnung auch über die gesamte Länge des Abdeckelements erstrecken. Darüber hinaus kann die Öffnung jede an den jeweiligen vorgegebenen bzw. definierten Anwendungsfall angepasste bzw. auf diesen abgestimmte Form aufweisen.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Verbindung zwischen wenigstens einem elektrischen Leiter und wenigstens einem Leiterelement einer erfindungsgemäßen Stromschiene, bei dem an (bzw. in) wenigstens einem Abdeckelement wenigstens eine das Abdeckelement durchsetzende Öffnung ausgebildet wird und anschließend ein Endabschnitt des elektrischen Leiters durch die Öffnung hindurchgeführt und mit dem Leiterelement elektrisch leitend verbunden wird. Vorzugsweise ist die durchsetzende Öffnung schlitzförmig ausgebildet und wird durch Schlitzen des Abdeckelements gebildet. Dies kann insbesondere bei einem Abdeckelement aus einem weichelastischen Polymermaterial mittels eines Schneidwerkzeugs bzw. mittels eines üblichen Schneidwerkzeugs erfolgen, manuell oder automatisiert. Vorzugsweise ist hierbei der elektrische Leiter für die Stromversorgung eines elektrischen Verbrauchers vorgesehen. Das Schlitzen des Abdeckelements kann insbesondere auch während der Herstellung der Stromschiene bei oder weiter vorzugsweise unmittelbar nach der Extrusion, bzw. Coextrusion der Stromschiene erfolgen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine an den jeweiligen Anwendungsfall (also z. B. vor Ort bei der Montage der Stromschiene zur Realisierung von Innenraumbeleuchtungen) angepasste Kontaktierung eines elektrischen Leiters bzw. elektrischer Leiter mit dem Leiterelement bzw. den Leiterelementen der erfindungsgemäßen Stromschiene.
  • Kurzbeschreibung der Figur
  • Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten 1 und 2 näher erläutert, die jeweils eine schematische Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Stromschiene zeigen. Die 3 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer bekannten Stromschiene des Stands der Technik.
  • Die in 1 dargestellte erfindungsgemäße Stromschiene 10 umfasst einen als Extrusionsprofil ausgebildeten Basiskörper 12 aus Polymermaterial mit zwei Nuten 14 in denen jeweils ein längliches Leiterelement 16 in Form eines Kupferbands aufgenommen ist. Die Nuten 14 erstrecken sich in Längsrichtung des Basiskörpers 12. Die erfindungsgemäße Stromschiene 10 weist zwei Abdeckelemente 18 aus weichelastischem Polymermaterial auf, wobei jeweils ein Abdeckelement 18 jeweils eine der beiden Nuten 14 abdeckt. Die beiden Abdeckelemente 18 dienen als wirksamer Überschlagschutz zur Vermeidung eines elektrischen Überschlags zwischen den beiden im Anwendungsfall stromführenden Leiterelementen 16 bzw. zur Schaffung der von Normen geforderten Luft- und Kriechstrecken. Zudem gewährleisten die Abdeckelemente 18 einen Berührungsschutz der im Anwendungsfall stromführenden Leiterelemente 16. Die Abdeckelemente 18 weisen Randbereiche 20 auf, die im Wege der Coextrusion bei der Herstellung der Stromschiene 10 an den Basiskörper 12 anextrudiert worden sind.
  • Das weichelastische Polymermaterial der Abdeckelemente 18 kann insbesondere PVC mit wenigstens einem Weichmacher-Material aufweisen. Die Härte des PVC weist für dieses Ausführungsbeispiel einen Wert von Shore A 70 auf. Mit diesem Polymermaterial ist eine einfache elektrisch leitfähige Kontaktierung von elektrischen Leitern elektrischer Verbraucher mit den Leiterelementen 16 der Stromschiene 10, die dem jeweiligen Anwendungsfall (also z. B. vor Ort bei der Montage von Innenraumbeleuchtungen) angepasst ist, möglich. Die Härte des Polymermaterials der Abdeckelemente 18 weist zudem eine geringere Härte als der Basiskörper 12 auf. So können durch Verwendung einfacher üblicher Werkzeuge, wie beispielsweise eines Schraubenziehers oder eines Schneidwerkzeugs sich durchgehend durch die Abdeckelemente 18 erstreckende, schlitzförmige Öffnungen (hier nicht näher dargestellt) hergestellt werden. Die elektrischen Endabschnitte der Leiter der elektrischen Verbraucher, wie z. B. Leuchten, können dann durch die Öffnungen hindurch mit den Leiterelementen 16 der Stromschiene 10 elektrisch leitend kontaktiert werden.
  • Die 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Stromschiene 10. Das längliche Leiterelement 16 wird in diesem Fall durch einen Kupferdraht gebildet. Die erfindungsgemäße Stromschiene 10 weist Abdeckelemente 18 aus weichelastischem Polymermaterial (EMPP) auf, wobei jeweils ein Abdeckelement 18 jeweils eine der Nuten 14 abdeckt, in denen die Leiterelemente 16 aufgenommen sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Stromschiene 10 kann der Abstand X zwischen benachbarten Trennwänden 21 vorteilhafterweise gegenüber einer aus dem Stand der Technik bekannten Stromschiene vergrößert werden, ohne die Sicherheit der Stromschiene 10 bezüglich Überschlagsfestigkeit und Berührungsschutz negativ zu beeinflussen. Gleiches gilt für eine Verringerung der erforderlichen Mindesthöhe dieser Trennwände 21, wodurch eine vorteilhaft verringerte Bauhöhe erreicht wird. Normgerechte Abstände X zwischen den Trennwänden vergleichbarer bekannter Stromschienen weisen beispielsweise einen Wert zwischen 0,7 mm bis 0,9 mm auf. Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Abdeckelemente 18 kann der Abstand X sogar über den maximalen Grenzwert von 1 mm hinaus vergrößert werden. Der Abstand X zwischen den Trennwänden 21 weist daher einen Wert auf der größer als 0,9 mm betragen kann, da die Einhaltung der Norm durch die erfindungsgemäßen Abdeckelemente 18 gewährleistet ist. Aufgrund des vergrößerten Abstands X ergeben sich vorteilhafte Verbesserungen des Fertigungsprozesses der erfindungsgemäßen Stromschiene 10 gegenüber dem Stand der Technik. Zum einen werden die Fertigungstoleranzen insgesamt vergrößert, und zum anderen erlaubt es der vergrößerte Abstand X die Leiterelemente 16 im Anschluss an die Extrusion des Basiskörpers 12 in die vorgesehenen Nuten 14 einzubringen und erst darauf folgend in einem zweiten Extrusionsschritt die Abdeckelemente 18 aufzubringen. Das bei herkömmlichen Stromschienen erforderliche Coextrudieren von Leiterelementen 16 und Stromschiene 10 kann so vermieden werden. Vorteilhaft ergeben sich daher, im Vergleich zu einer Coextrusion, höhere Extrusionsgeschwindigkeiten, kostengünstigere Werkzeuge und eine wesentlich störunempfindlichere Herstellung der erfindungsgemäßen Stromschiene 10.
  • Die 3 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer bekannten Stromschiene 22 des Stands der Technik. Im Unterschied zu der erfindungsgemäßen Lösung ist bei der bekannten Stromschiene 22 kein Abdeckelement vorgesehen. Um die durch Normen geforderten Luft- und Kriechstrecken zu realisieren und um insbesondere einen wirksamen Überschlagschutz bereitzustellen, weist ein Basiskörper 24 der bekannten Stromschiene 22 ein Trennelement in Form einer Trennwand 26 auf. Um wirksam einen elektrischen Überschlag zwischen den im Anwendungsfall stromführenden Leiterelementen 28 zu vermeiden, muss die Trennwand 26 eine Mindesthöhe aufweisen, einhergehend mit einer im Vergleich zur den erfindungsgemäßen Stromschienen 10 deutlich erhöhten Baugröße. Ferner sind die Trennwand 26 und dieser gegenüberliegende Nutwände mit Vorsprüngen 30 versehen, mit denen der Überschlagschutz noch verbessert werden soll.
  • Insgesamt gesehen ist die Geometrie des Basiskörpers 24 der bekannten Stromschiene 22 im Vergleich zu den erfindungsgemäßen Stromschienen 10 sehr aufwendig gestaltet. Zudem ist durch die frei zugänglichen Leiterelemente 28 kein Berührungsschutz gewährleistet.
  • 10
    Stromschiene
    12
    Basiskörper
    14
    Nut
    16
    Leiterelement
    18
    Abdeckelement
    20
    Randbereich
    21
    Trennwand
    X
    Abstand Trennwände
    22
    Stromschiene (Stand der Technik)
    24
    Basiskörper (Stand der Technik)
    26
    Trennwand (Stand der Technik)
    28
    Leiterelement (Stand der Technik)
    30
    Vorsprung (Stand der Technik)
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - DIN 53 505 [0011]

Claims (13)

  1. Stromschiene (10), mit einem als Extrusionsprofil ausgebildeten Basiskörper (12) aus Polymermaterial, wobei der Basiskörper (12) wenigstens eine Nut (14) aufweist, die sich in Längsrichtung des Basiskörpers (12) erstreckt, und wenigstens einem länglichen Leiterelement (16), welches in der Nut (14) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (10) wenigstens ein Abdeckelement (18) aufweist, welches die Nut (14) wenigstens abschnittsweise abdeckt.
  2. Stromschiene (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, der Basiskörper (12) zwei voneinander beabstandete Nuten (14) aufweist, wobei in jeder Nut (14) ein Leiterelement (16) aufgenommen ist, und wobei zwei Abdeckelemente (18) vorgesehen sind, von denen jeweils eins eine der beiden Nuten (14) wenigstens abschnittsweise abdeckt.
  3. Stromschiene (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (18) aus Polymermaterial besteht.
  4. Stromschiene (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (18) an den Basiskörper (12) anextrudiert oder mit dem Basiskörper (12) coextrudiert oder mit dem Basiskörper (12) verklebt oder verclipst oder verrastet oder verschweißt ist.
  5. Stromschiene (10) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymermaterial des Abdeckelementes (18) eine geringere Härte aufweist als das Polymermaterial des Basiskörpers (12) und/oder das Polymermaterial des Abdeckelements (18) eine Härte im Bereich von Shore A 30 bis Shore A 95 aufweist.
  6. Stromschiene (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymermaterial des Abdeckelements (18) eine Härte im Bereich von Shore A 60 bis Shore A 75 aufweist.
  7. Stromschiene (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymermaterial des Abdeckelements (18) PVC mit wenigstens einem Weichmacher-Material und/oder das Polymermaterial EMPP und/oder SRT und/oder TPE und/oder PUR aufweist.
  8. Stromschiene (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (18) eine dem Leiterelement (16) zugewandte Innenfläche und eine dem Leiterelement (16) abgewandte Außenfläche aufweist, und dass das Abdeckelement (18) eine Öffnung aufweist, die sich von der Außenfläche bis zu der Innenfläche erstreckt.
  9. Stromschiene (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung in Form eines Schlitzes ausgebildet ist.
  10. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Verbindung zwischen wenigstens einem elektrischen Leiter und wenigstens einem Leiterelement (16) einer Stromschiene (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem an wenigstens einem Abdeckelement (18) wenigstens eine das Abdeckelement (18) durchsetzende Öffnung ausgebildet wird und anschließend ein Endabschnitt des elektrischen Leiters durch die Öffnung hindurchgeführt und mit dem Leiterelement (16) elektrisch leitend verbunden wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die durchsetzende Öffnung schlitzförmig ausgebildet ist und durch Schlitzen des Abdeckelements (18) gebildet wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlitzen des Abdeckelements während der Herstellung der Stromschiene, insbesondere direkt bei der Extrusion, bzw. Coextrusion der Stromschiene erfolgt.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter für die Stromversorgung eines elektrischen Verbrauchers vorgesehen ist.
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