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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Polysiliziumschicht-Entfernverfahren
und ein Speichermedium, das in der Lage ist, eine Polysiliziumschicht von
einem Ende eines Substrats, wie zum Beispiel einem Halbleiter-Wafer,
zu entfernen, auf dem die Polysiliziumschicht gebildet ist, durch
Nassätzen.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Halbleiterherstellungsprozesse
enthalten ein Bilden von mehreren Dünnfilmen auf Halbleiter-Wafern
(hier im Folgenden einfach als "Wafer" bezeichnet). Während
der Prozesse leiden schräge Teile (das heißt,
Enden) der Wafer wahrscheinlicher Weise an Brüchen oder
Ablösungen bzw. einem Abblättern. Teilchen, die
von Brüchen oder Ablösungen resultieren, werden
Halbleitergeräte kontaminieren.
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Neuestens
wurde eine Flüssigimmersionslithographie verwendet als
Photolithographietechnik zum Erreichen einer hohen Auflösung
von 45 nm Knotenpunkten in Halbleitergeräten. Jedoch werden die
abgelösten Schichten der schrägen Teile des Wafers
durch Wasser hochgehoben während der Flüssigimmersionslithographie,
wodurch Defekte in Halbleitergeräten hervorgerufen werden.
Dieses Kontaminierungsproblem wird ferner gravierend beim Verwenden
der Flüssigimmersionslithographie.
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Als
solches wurde ein Nassätzen vorgeschlagen zum Entfernen
von schrägen Teilen der Wafer. Das Nassätzen führt
Chemikalien zu auf die schrägen Teile der Wafer, auf denen
Schichten gebildet werden, während die Wafer rotiert werden.
Die ungeprüfte
japanische
Patentveröffentlichung Nr. 2001-319850 offenbart
ein Beispiel des Nassätzens.
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Ein
Beispiel der Schichten, die gebildet werden auf Wafern ist eine
Polysiliziumschicht, die verwendet wird für eine Gate-Elektrode.
Wenn Polysiliziumschichten verarbeitet werden durch Nassätzen, wird
im Allgemeinen eine Mischung von Flusssäure und Salpetersäure
als Chemikalien verwendet.
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Eine
Nassätzvorrichtung für das schräge Teil des
Einzel-Wafer-Typs sollte richtige Umdrehungen der Wafer sicherstellen
zum Verbessern der Form einer Ätzgrenze durch eine Zentrifugalkraft.
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Polysiliziumschichten
haben eine hydrophobische Eigenschaft. Deshalb haftet, falls die
Umdrehungen des Wafers beim Ätzen erhöht werden
zum Verbessern der Form der Ätzgrenze, die Mischung von
Flusssäure und Salpetersäure wenig an der Polysiliziumschicht
an, und Polysilizium bleibt auf dem schrägen Teil in einem
Streifenmuster.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Polysiliziumschicht-Entfernverfahren
bereit, das in der Lage ist, eine Polysiliziumschicht von einem
Ende eines Substrats zu entfernen, in dem ein Ätzrest nicht
im Wesentlichen übrig bleibt, während die Form
einer Ätzgrenze verbessert wird.
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Auch
stellt die vorliegende Erfindung ein Speichermedium bereit, das
ein Programm speichert zum Ausführen des Polysiliziumschicht-Entfernverfahrens.
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Gemäß einem
Beispiel wird ein Verfahren zum Entfernen einer Polysiliziumschicht
von einem Ende eines Substrats durch Nassätzen bereitgestellt. Das
Verfahren enthält Hydrophilieren der Polysiliziumschicht,
ohne Entfernen der Polysiliziumschicht von dem Ende des Substrats,
und Zuführen eines Ätzmittels, wobei das Ätzmittel
eine Mischung aus Flusssäure und Salpetersäure
enthält, auf die hydrophilierte Polysiliziumschicht, die
gebildet ist auf dem Ende des Substrats, während das Substrat
gedreht wird bei Umdrehungen, die zum Verbessern der Form einer Ätzgrenze
genügen.
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In
einigen Beispielen kann das Ätzmittel zugeführt
werden, während das Substrat gedreht bzw. rotiert wird
mit 300 rpm oder mehr. Das Ätzmittel kann die Flusssäure
und die Salpetersäure enthalten mit einem Volumenverhältnis
von 1:1 bis 1:30. Auch kann in einigen Beispielen eine Versorgungsmenge an Ätzmittel
3 bis 50 cm3/min sein.
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Das
Hydrophilieren kann ausgeführt werden durch Zuführen
der Salpetersäure auf die Polysiliziumschicht, die gebildet
wird an dem Ende des Substrats, zum Oxidieren der Polysiliziumschicht.
In diesem Fall kann die Hydrophilierung ausgeführt werden
durch Zuführen der Salpetersäure auf die Polysiliziumschicht,
die gebildet wird auf dem Ende des Substrats, zum Oxidieren der
Polysiliziumschicht, während das Substrat gedreht wird
mit 600 rpm oder weniger.
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Auch
kann das Hydrophilieren ausgeführt werden durch Zuführen
von irgendeinem von einer Wasserstoffperoxydlösung, einem
ozonhaltigen Wasser und einem Ozongas auf die Polysiliziumschicht,
gebildet an dem Ende des Substrats zum Oxidieren der Polysiliziumschicht.
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Die
Hydrophilierung kann ausgeführt werden durch Bestrahlen
von Licht auf die Polysiliziumschicht, die gebildet wird an dem
Ende des Substrats. Das auf die Polysiliziumschicht bestrahlte Licht
kann ultraviolette Strahlen umfassen.
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In
einem anderen Beispiel wird ein computerlesbares Speichermedium,
das ein Programm speichert, das eine Verarbeitungsvorrichtung steuert,
bereitgestellt. Das Programm wird ausgeführt durch den
Computer zum Steuern der Verarbeitungsvorrichtung, um das Polysiliziumschicht-Entfernverfahren
auszuführen.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann, da die Hydrophilierung durchgeführt
wird ohne ein Entfernen der Polysiliziumschicht von dem Ende des Substrats
vor dem Zuführen des Ätzmittels, die Polysiliziumschicht
benetzt werden durch das Ätzmittel, das die Mischung der
Flusssäure und Salpetersäure enthält,
selbst wenn das Substrat gedreht wird mit Umdrehungen genug zum
Verbessern der Form einer Ätzgrenze. Ferner wird ein Ätzrest
nicht im Wesentlichen übrigbleiben, während die
Form der Ätzgrenze verbessert wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine Ansicht, die schematisch eine Verarbeitungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
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2 zeigt
ein Flussdiagramm, das ein Polysilizium-Entfernverfahren gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
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3A bis 3D zeigen
Ansichten, die jeden Schritt eines Polysilizium-Entfernverfahrens
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung darstellen.
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4 zeigt
eine Ansicht, die einen Zustand eines schrägen Teils darstellt,
wenn eine Polysiliziumschicht von dem schrägen Teil entfernt
wird, während ein Wafer gedreht wird mit einer niedrigen
Geschwindigkeit, ohne ein Ausführen einer Hydrophilierung
mit Bezug auf den Wafer;
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5 zeigt
eine Ansicht, die einen Zustand eines schrägen Teils darstellt,
wenn eine Polysiliziumschicht von dem schrägen Teil entfernt
wird, während ein Wafer mit hoher Geschwindigkeit gedreht wird,
ohne ein Ausführen einer Hydrophilierung mit Bezug auf
den Wafer;
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6 zeigt
eine Ansicht, die einen Zustand eines schrägen Teils darstellt,
wenn eine Polysiliziumschicht von dem schrägen Teil entfernt
wird, während ein Wafer gedreht wird mit hoher Geschwindigkeit
nach einem Ausführen einer Hydrophilierung mit Bezug auf
den Wafer gemäß der vorliegenden Erfindung; und
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7 zeigt
eine Ansicht, die eine Vorrichtung darstellt zum Ausführen
des Verfahrens gemäß einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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In
der folgenden detaillierten Beschreibung wird Bezug genommen auf
die begleitenden Zeichnungen, die einen Teil derselben bilden. Die
darstellenden Zeichnungen, die in der detaillierten Beschreibung,
Zeichnungen und Ansprüche beschrieben werden, sind nicht
dazu gedacht, begrenzend zu sein. Andere Ausführungsformen
können verwendet werden, und andere Änderungen
könnend durchgeführt werden, ohne den Geist oder
Umfang des Gegenstands, der hier präsentiert wird, zu verlassen.
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1 zeigt
eine Ansicht, die schematisch eine Verarbeitungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Eine
Verarbeitungsvorrichtung 1 enthält eine Kammer 2.
Die Kammer 2 enthält einen Drehkopf zum Stützen
eines verarbeiteten Wafers W, auf dem eine Polysiliziumschicht gebildet
wird, durch Vakuumabsorption auf einer horizontalen Ebene. Der Drehkopf 3 ist
ausgebildet zum Rotieren durch einen Motor 4. Ein Behälter 5 wird
bereitgestellt innerhalb der Kammer 2 zum Bedecken des
Wafers W, der durch den Drehkopf 3 gestützt wird.
Eine Luft-/Flüssigkeits-Abflussleitung 6 wird
gebildet am Boden des Behälters 5, um nach unten
zu gehen von der Kammer 2. Die Luft-/Flüssigkeits-Abflussleitung 6 gibt
Luft und Flüssigkeit aus. Ein Lade-/Ablade-Port 7 wird
gebildet bei der Seitenwand der Kammer 2. Der Lade-/Ablade-Port 7 lädt
den Wafer W ein und aus.
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Die
Versorgungsdüse für Salpetersäure 11 zum
Zuführen von Salpetersäure (HNO3),
eine Ätzmittelversorgungsdüse 12 zum
Zuführen eines Ätzmittels, beispielsweise einer
Mischung von Flusssäure (HF) und Salpetersäure
(HNO3), und eine Versorgungsdüse
für entionisiertes Wasser 13 zum Zuführen eines
entionisierten Wassers (DIW, Deionized Water) werden bereitgestellt über
das Ende des Wafers W, der gestützt wird durch den Drehkopf 3.
Diese Düsen 11 bis 13 sind vertikal und
horizontal bewegbar durch ein Antriebsgerät (nicht gezeigt).
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Ein
Ende einer Salpetersäureversorgungsleitung 14 ist
verbunden mit der Versorgungsdüse für Salpetersäure 11,
und das andere Ende der Salpetersäureversorgungsleitung 14 ist
verbunden mit einer Salpetersäureversorgungsquelle 15.
Die Salpetersäureversorgungsleitung 14 wird bereitgestellt
mit einem Ventil 16. Ein Ende einer Ätzmittelversorgungsleitung 17 ist
verbunden mit der Ätzmittelversorgungsdüse 12,
und das andere Ende der Ätzmittelversorgungsleitung 17 ist
verbunden mit einer Ätzmittelversorgungsquelle 18.
Die Ätzmittelversorgungsleitung 17 wird einem
Ventil 19 bereitgestellt. Ein Ende einer Versorgungsleitung
für entionisiertes Wasser 20 ist verbunden mit
der Versorgungsdüse für entionisiertes Wasser 13,
und das andere Ende der Versorgungsleitung für entionisiertes
Wasser 20 ist verbunden mit einer Versorgungsquelle für
entionisiertes Wasser 21. Die Versorgungsleitung für
entionisiertes Wasser 20 wird bereitgestellt mit einem Ventil 22.
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Jede
Komponente der Verarbeitungsvorrichtung 1, beispielsweise
der Motor 4, die Ventile 16, 19 und 22,
das Antriebsgerät der Düsen 11 bis 13,
und so weiter, ist ausgebildet, um durch einen Controller 30 mit
einem Mikroprozessor (das heißt, einem Computer) gesteuert
zu werden. Der Controller 30 ist verbunden mit einer Benutzerschnitt 31.
Die Benutzerschnittstelle 31 enthält eine Tastatur
zum Eingeben eines Befehls zum Steuern der Verarbeitungsvorrichtung 1,
einer Anzeige zum Visualisieren eines Antriebsumfangs der Verarbeitungsvorrichtung 1,
und so weiter. Der Controller 30 wird auch verbunden mit einem Speicher 32,
in dem ein Steuerprogramm gespeichert wird zum Steuern eines Ziels
von jeder Komponente der Verarbeitungsvorrichtung 1 oder
einem Programm zum Erlauben, dass die Verarbeitungsvorrichtung 1 vorbestimmte
Prozesse, das heißt, eine Rezeptur, ausführt.
Die Rezeptur wird in einem Speichermedium des Speichers 32 gespeichert.
Das Speichermedium kann stationär sein, wie zum Beispiel
eine Festplatte, oder tragbar, wie zum Beispiel eine CDROM, DVD
oder ein Flash-Speicher. Die Rezeptur kann übertragen werden
von einem anderen Gerät beispielsweise über ein
bestimmtes Kabel. Falls notwendig, wird eine willkürliche
Rezeptur aufgerufen aus dem Speicher 32 in Ansprechen auf einen
Hinweis von der Benutzerschnittstelle 31, so dass der Controller 30 zum
Ausführen gebracht wird, so dass ein gewünschter
Prozess unter der Steuerung des Controllers 30 ausgeführt
wird.
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Ein
Verfahren zum Entfernen der Polysiliziumschicht von einem schrägen
Teil des Wafers W unter Verwendung der Verarbeitungsvorrichtung
wird nun beschrieben werden.
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2 zeigt
ein Flussdiagramm, das das Polysiliziumschicht-Entfernverfahren
darstellt, und 3 zeigt eine Ansicht, die jeden
Schritt des Verfahrens darstellt.
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Unter
Bezug auf 2 wird der Wafer W in die Kammer 2 geladen
und gestützt durch den Drehkopf 3 (Schritt 1)
(3A). Auf der gesamten Oberfläche
des Wafers W wird eine Polysiliziumschicht 41 gebildet
durch eine Wärmeoxidationsschicht (nicht gezeigt).
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Als
Nächstes wird die Versorgungsdüse für Salpetersäure 11 positioniert über
einem schrägen Teil 42 des Wafers W, und Salpetersäure
wird zugeführt auf das schräge Teil 42 des
Wafers W von der Versorgungsdüse für Salpetersäure 11, während
der Wafer W gedreht wird mit vorbestimmten Umdrehungen. Das Teil,
entsprechend dem schrägen Teil 42 der Polysiliziumschicht 41,
wird nicht entfernt, und wird oxidiert, um hydrophiliert zu werden
(Schritt 2) (3B). Die Umdrehungen
des Wafers W sind bevorzugt auf solch eine Art und Weise eingestellt,
dass Polysilizium ausreichend benetzt und oxidiert wird durch die
Salpetersäure. Die Umdrehungen können 600 rpm
oder weniger sein. Die Polysiliziumschicht 41 des schrägen
Teils 42 kann hydrophiliert werden während einer
kurzen Zeit von ungefähr 5 Sekunden durch diesen Schritt.
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Die Ätzmittelversorgungsdüse 12 wird über dem
schrägen Teil 42 des Wafers W positioniert, und die
Mischung der Flusssäure und der Salpetersäure als Ätzmittel
wird zugeführt auf das Teil, das dem schrägen
Teil 42 der hydrophilierten Polysiliziumschicht 41 entspricht,
während der Wafer W rotiert wird mit Umdrehungen, die zum
Verbessern der Form einer Ätzgrenze genügen (Schritt
3) (3C). Als Ergebnis kann das Teil
der Polysiliziumschicht 41, entsprechend dem hydrophilierten
schrägen Teil 42 entfernt werden, so dass ein Ätzrest
nicht übrigbleibt, während die Form der Ätzgrenze 43 verbessert
wird.
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Da
das Teil vorher hydrophiliert wird durch die Salpetersäure,
kann die Polysiliziumschicht 41 genug benetzt und geätzt
werden durch die Mischung von Flusssäure und Salpetersäure,
obwohl der Wafer W rotiert wird mit schnellen Umdrehungen, die zum
Verbessern der Form der Ätzgrenze genügen. Auch
kann die Polysiliziumschicht 41 des schrägen Teils 42 fast
vollständig entfernt werden, während die Form
der Ätzgrenze 43 des schrägen Teils 42 verbessert
wird.
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Beispielsweise
sind die Umdrehungen des Wafers W hoch, um die Form der Ätzgrenze 43 zu verbessern.
Insbesondere sind die Umdrehungen des Wafers W 300 rpm oder mehr
beim Ätzen, um die Präzision der Ätzgrenze
von ±0,2 mm oder weniger zu erreichen. Beispielsweise sind
die Umdrehungen 500 rpm oder mehr, so dass die Präzision
der Ätzgrenze von ±0,1 mm sichergestellt wird.
Die obere Grenze der Umdrehungen ist nicht begrenzt auf 5000 rpm
oder weniger, aber enthält dies. Da eine exzessive Versorgungsmenge
der Mischung von Flusssäure und Salpetersäure
die Form der Ätzgrenze dazu bringen kann, sich zu verschlechtern,
ist die Versorgungsmenge der Mischung gering, beispielsweise 3 bis
50 cm3/min oder 10 cm3/min.
Die Präzision der Ätzgrenze bedeutet der Maximalwert
der Variationen zu einer Zielätzbreite bei einer Kante
bzw. Ecke des Wafers W.
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Beispielsweise
enthält die Mischung von Flusssäure und Salpetersäure,
die verwendet wird als das Ätzmittel, die Flusssäure
und die Salpetersäure mit einem Volumenverhältnis
von 1:1 bis 1:30. Eine Verdünnung der Mischung ist beispielsweise
0 bis 30%.
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Selbst
wenn das Teil, das dem schrägen Teil der Polysiliziumschicht
entspricht, nicht hydrophiliert ist, kann das Polysilizium des schrägen
Teils entfernt werden durch Zuführen der Mischung von Flusssäure
und Salpetersäure, während der Wafer mit einer geringen
Geschwindigkeit von ungefähr 100 rpm gedreht wird. Aber
die Form der Ätzgrenze 43 kann ungeeignet werden,
wie in 4 gezeigt, wegen einer unzureichenden Zentrifugalkraft.
Deshalb wird, falls der Wafer W gedreht wird mit hoher Geschwindigkeit von
ungefähr 1000 rpm zum Verbessern (Abflachen) der Form der Ätzgrenze,
die Polysiliziumschicht nicht benetzt durch das Ätzmittel,
so dass ein Ätzrest 44 in einem Streifenmuster
erzeugt wird, wie in 5 gezeigt. Das Polysilizium-Entfernverfahren
gemäß der vorliegenden Erfindung kann die oben
beschriebenen gegensätzlichen Probleme lösen,
während die Form der Ätzgrenze 43 des
schrägen Teils 42 verbessert wird, und Ätzreste
fast entfernen.
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Nachdem
das Ätzen ausgeführt ist, wie oben beschrieben,
wird die Versorgungsdüse für entionisiertes Wasser 13 über
einen Teil ungefähr 1 mm nach innen, beabstandet von dem Ätzmittelversorgungsteil
des schrägen Teils, bewegt. Dann wird das Ätzmittel
mit der Mischung von Flusssäure und Salpetersäure
abgewaschen, während der Wafer W gedreht wird mit einer
Geschwindigkeit von 30 bis 1500 rpm (Schritt 4) (3D).
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Gemäß dem
oben beschriebenen Verfahren ist der Prozess zum Entfernen des Polysiliziums
von dem schrägen Teil des Wafers W durch das Nassätzen
beendet.
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Eine
beispielhafte Ausführungsform zum Testen der Effekte der
vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben werden.
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Ein
Si-Wafer mit einer Polysiliziumschicht mit einer Dicke von 150 nm,
der gebildet wurde auf einer Wärmeoxidationsschicht mit
einer Dicke von 100 nm, wurde verwendet.
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Eine
Mischung wurde hergestellt zum Mischen von Flusssäure (50%
wässrige Lösung) und Salpetersäure (61%
wässrige Lösung) mit einem Volumenverhältnis
von 1:5, und die Mischung wurde als Ätzmittel verwendet.
Salpetersäure (61% wässrige Lösung) wurde
verwendet als eine Hydrophilierungsverarbeitungsflüssigkeit.
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Die
Mischung von Flusssäure und Salpetersäure wurde
zugeführt auf das schräge Teil zum Entfernen der
Polysiliziumschicht, ohne die Hydrophilierung, während
der Wafer gedreht wurde mit 100 rpm und 1000 rpm. Die Mischung von
Flusssäure und Salpetersäure wurde zugeführt
mit einer Flussrate von 10 cm3/min unter
Verwendung einer Düse von 0,3 mmΦ. Als Ergebnis
wurde bei den Umdrehungen von 100 rpm, obwohl das Polysilizium entfernt
wurde von dem schrägen Teil, die Form der Ätzgrenze
unpassend, und die Präzision wurde mehr als ±0,2
mm. Indessen wurde bei den Umdrehungen von 1000 rpm die Polysiliziumschicht
nicht ausreichen benetzt durch die Mischung, und daher wurde die
Polysiliziumschicht auf dem schrägen Teil in einem Streifenmuster
gelassen.
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Nachdem
die Hydrophilierung ausgeführt wurde, wurde die Mischung
von Flusssäure und Salpetersäure zugeführt
auf das schräge Teil zum Entfernen der Polysiliziumschicht,
während der Wafer mit 1000 rpm rotiert wurde. Die Hydrophilierung
wurde ausgeführt durch Zuführen von Salpetersäure
mit einer Flussrate von 10 cm3/min unter
Verwendung einer Düse von 0,3 mmΦ, während
der Wafer rotiert wurde mit Umdrehungen von 500 rpm. Die Ätzung wird
entfernt durch Zuführen der Mischung mit einer Flussrate
von 10 cm3/min unter Verwendung einer Düse
von 0,3 mmΦ, wie oben beschrieben. Folglich wurde das Polysilizium
vollständig entfernt von dem schrägen Teil, und
die Präzision der Ätzgrenze war geringer als ±0,2
mm.
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Daher
wird, falls die Polysiliziumschicht entfernt wird von dem schrägen
Teil unter Verwendung der Mischung von Flusssäure und Salpetersäure, nachdem
der Wafer hydrophiliert ist gemäß der vorliegenden
Erfindung, die Form der Ätzgrenze gut, und der Ätzrest
bleibt nicht.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht begrenzt auf die obige Ausführungsform
und mehrere Modifizierungen können erreicht werden. Beispielsweise kann,
obwohl die Polysiliziumschicht oxidiert wird unter Verwendung von
der Salpetersäure zum Hydrophilieren der Polysiliziumschicht,
die Polysiliziumschicht oxidiert werden unter Verwendung anderer Hydrophilierungsstoffe.
Eine Wasserstoffperoxydlösung oder ozonhaltiges Wasser
kann verwendet werden als Hydrophilierungsstoff, und kann zugeführt werden
durch eine Düse, wie die Salpetersäure. Auch kann
ein Ozongas verwendet werden als Hydrophilierungsstoff und kann
zugeführt werden durch eine Düse.
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Die
Polysiliziumschicht kann auch hydrophiliert werden durch Bestrahlen
von Licht auf die Schicht. Wie in 7 gezeigt,
wird eine Lichtquelle 45, beispielsweise eine ultraviolette
Lampe, positioniert über dem schrägen Teil 42 des
Wafers W, und Licht, wie zum Beispiel ultraviolette Strahlen, werden auf
dem Wafer W bestrahlt, während der Wafer mit geringer Geschwindigkeit
rotiert wird.
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Obwohl
die Ausführungsform angewandt wird auf den Halbleiter-Wafer,
wie zum Beispiel Si-Wafer, ist die vorliegende Erfindung nicht begrenzt auf
diese Ausführungsform.
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Aus
dem Vorhergehenden wird ersichtlich, dass verschiedene Ausführungsformen
der vorliegenden Offenbarung beschrieben wurden zum Zweck der Darstellung,
dass verschiedene Modifizierungen durchgeführt werden können,
ohne den Umfang und Geist der vorliegenden Offenbarung zu verlassen.
Demgemäß sind die verschiedenen Ausführungsformen,
die hierin offenbart sind, nicht vorgesehen, begrenzend zu sein,
wobei der wahre Umfang und Geist gekennzeichnet wird durch die folgenden Ansprüche.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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