DE102009006294A1 - Schlauchklemme - Google Patents
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Abstract
Description
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Schlauchklemmen und spezieller Klemmen, die genutzt werden, um durch Schläuche verbundene Bauelemente von Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HVAC) miteinander zu verbinden und abzudichten.
- Gewöhnliche Schlauchklemmen, die gegenwärtig in Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik in der Kraftfahrzeugindustrie verwendet werden, erfordern Zugangsraum um die Klemmen herum aufgrund von Merkmalen der Klemme, die zu deren Schließen und Öffnen erforderlich sind. Aus diesem Grund ist eine Kapselung der Bauelemente um die Schlauchbefestigungen herum wegen des zusätzlichen Platzes schwierig, der für die Klemme und für einen zur Bedienung während der Montage- und Wartungsarbeiten vorbehaltenen Raum benötigt wird.
- Zusätzlicher Platz um die Klemmen herum wird benötigt, um einen ausreichenden Zwischenraum von Bauelementen wie vorgefertigte Kabelsätze, Schläuche, Kunststoffteile, usw., die aufgrund von Berührung mit der Klemme beschädigt werden können, zur Verfügung zu stellen. Solche Bauelemente können durch eine übermäßig energische Klemmaktivität, und weil die Klemmen aus Federstahl bestehen, ungünstig beeinflusst werden.
- Direkt auf die Komplexität von gewöhnlichen federbelasteten Schlauchklemmenausführungen bezogen, sind Gewicht und Kosten der Klemmen und die Kosten von Werkzeugen zum Einbauen und Entfernen derselben hoch.
- In der Industrie gibt es Bedarf an einer Schlauchklemme, die weniger Platz erfordert, leichter herzustellen ist, weniger Teile aufweist, weniger Werkzeuge zum Einbauen und Entfernen benötigt und weniger Zeit zum Einbauen und Entfernen erfordert als eine gewöhnliche Schlauchklemme.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Eine Ausführungsform zieht eine Schlauchklemme zum Befestigen eines Schlauches an einem Bauelement in Erwägung, wobei die Klemme einen ersten Ring von gleichmäßiger Dicke, der sich winkelig um eine Achse erstreckt und eine Eingriffsfläche umfasst, und einen zweiten Ring umfasst, der die gleichmäßige Dicke aufweist und mit dem ersten Ring in einem Stück ausgebildet ist, sich winkelig um die Achse erstreckt, von dem ersten Ring axial versetzt, und eine Einschnappfläche umfasst, die mit der Eingriffsfläche in Eingriff bringbar ist, wobei die Klemme einen offenen Zustand aufweist, bei dem der erste Ring und der zweite Ring winkelig um die Achse herum elastisch in einen Kontakt mit dem Schlauch gedrückt werden, wobei der Eingriff eine elastisch federnde Belastung zwischen dem ersten Ring und dem zweiten Ring aufrechterhält.
- Die elastische Energie des Federmaterials, aus dem die Schlauchklemme hergestellt ist, wird in axialer Richtung, d. h. längs der Schlauchmittellinie, ausgenutzt, indem axial positionierte Verriegelungsmerkmale auf der Klemme erzeugt werden, wogegen eine normale Schlauchklemme radial positionierte Verriegelungsmerkmale erfordert. Die axialen Verriegelungsmerkmale sind innerhalb der Dicke des Klemmenmaterials erzeugt, weshalb das außenseitige Profil der Klemme nur etwas größer ist als der Außendurchmesser der Klemme.
- Die Erfindung nutzt die elastischen Eigenschaften der Klemme, um die Klemmfunktion zu erreichen und die Klemme in ihrem geöffneten Zustand in Vorbereitung einer Nutzung oder im geschlossenen Zustand während ihrer Verwendung festzuklemmen.
- Ein Vorteil einer Ausführungsform ist die Verringerung des Raumes, der von einer Schlauchklemme vor und nach deren Einbau und Verwendung eingenommen wird. Die Klemme weist ein geringeres Gewicht und Kosten auf und erfordert eine kürzere Zeit für Einbau oder Entfernung als eine normale Schlauchklemme.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist die perspektivische Ansicht einer Schlauchklemme in einem geschlossenen Zustand; -
2 ist eine perspektivische Ansicht der Schlauchklemme von1 in einem offenen Zustand; -
3 ist eine perspektivische Ansicht der mittels Schraubendreher aufgeweiteten Klemme von1 , die über einem Schlauch angebracht ist; -
4 ist eine perspektivische Ansicht der über einem Schlauch geschlossenen Klemme von1 ; -
5 ist die perspektivische Ansicht einer zweiten Schlauchklemme in einem geschlossenen Zustand und über einem Schlauch angebracht; -
6 ist die perspektivische Ansicht einer Zange zur Verwendung beim Öffnen und Schließen der Klemme von5 ; -
7 ist eine perspektivische Ansicht der mittels Zange geöffneten, eingeschnappten und über dem Schlauch angebrachten Klemme von5 ; -
8 ist die perspektivische Ansicht einer dritten Schlauchklemme in einem geschlossenen Zustand; -
9 ist eine perspektivische Ansicht der offenen und eingeschnappten Klemme von8 ; -
10 ist eine perspektivische Ansicht, die die mittels Zange geöffnete und eingeschnappte Klemme von8 zeigt; -
11 ist eine perspektivische Ansicht einer vierten Schlauchklemme in einem offenen Zustand und über einem Schlauch angebracht; und -
12 ist eine perspektivische Ansicht der mittels Zange geschlossenen und eingeschnappten Klemme von11 . - AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
- Mit Bezug zuerst auf
1 ist eine erste Schlauchklemme10 in einem kreisförmigen, erweiterbaren Ring von gleichmäßiger Dicke aus elastisch federndem Material, vorzugsweise Stahl, ausgebildet.1 stellt die Klemme10 in ihrem geschlossenen Zustand dar.2 veranschaulicht die Klemme10 in ihrem offenen Zustand, bei dem die Klemme eine elastische federnde Vorspannung entwickelt und aufrechterhält, die dazu führt, die Klemme in den geschlossenen Zustand zurück zu bringen. - Die Klemme
10 enthält erste und zweite, wechselseitig parallele Bänder oder Ringe12 ,14 , die sich entlang des Umfangs der Klemme erstrecken, wobei sich jeder Ring in axialer Richtung über einem Abschnitt der Breite der Klemme10 erstreckt. Eine erste Übergangsfläche16 führt zu dem Ring12 und zu seinem offenen Ende18 . Eine zweite Übergangsfläche20 führt zu dem Ring14 und zu seinem offenen Ende22 , das der Fläche16 gegenüber liegt und von dieser im Abstand angeordnet ist. Entsprechend liegt das Ende18 gegenüber der Übergangsfläche20 und ist im Abstand von dieser angeordnet. - Der Ring
12 ist mit Aussparungen24 ,26 ,28 versehen, die wechselseitig entlang des Umfangs im Abstand angeordnet sind. Der Ring14 ist mit einem Vorsprung30 ausgebildet, der jeweils an den Aussparungen24 ,26 ,28 anliegen kann. Der Ring14 ist mit geneigten Flächen32 ,34 , die bezüglich der Achse36 geneigt sind, und einer Umfangsfläche38 , die die Fläche34 und Übergangsfläche20 verbindet, ausgebildet. -
2 zeigt eine Klemme10 , aufgeweitet oder geöffnet, so dass der Vorsprung30 in der Aussparung26 liegt, wodurch sich die Länge des Klemmenumfangs vergrößert, um das Anbringen der Klemme über einem Schlauch40 , der durch die Klemme mit einer Tülle an einem Bauelement (nicht gezeigt) verbunden werden soll, zu erleichtern. - Mit Bezug auf
3 und4 wird bei Betrieb, nachdem die Klemme10 im offenen Zustand über dem Schlauch angebracht ist, die Klinge eines flachkantigen Schraubendrehers42 in den Raum zwischen der Aussparung28 im Ring12 und der Aussparung44 im Ring14 , die an den Enden der geneigten Flächen32 ,34 angeordnet ist, eingesetzt. Wie3 darstellt, wird der Schraubendreher dann gegen den Uhrzeigersinn gedreht, so dass sein flaches Ende im Wesentlichen mit der Achse36 fluchtet, wodurch die Ringe12 ,14 entlang der Achse36 getrennt werden und der Vorsprung30 aus der Aussparung26 entfernt wird. Anschließend wird der Schraubendreher42 , der sich in den Aussparungen28 und44 befindet, weiter gegen den Uhrzeigersinn in die in4 gezeigte Position bewegt, in der sich die Ringe12 ,14 gemeinsam sowohl in axialer Richtung als auch im Winkel bewegen, so dass sich der Vorsprung30 wieder in die Aussparung24 setzt, wodurch Klemme10 , Schlauch40 und Tülle wechselseitig befestigt werden und eine elastische, federnde Vorspannung zwischen diesen aufrechterhalten wird, die Schlauch und Tülle gegen Auslaufen abdichtet. Schließlich wird der Schraubendreher42 aus der Klemme10 entfernt. -
5 zeigt eine zweite Schlauchklemme50 , die den Schlauch40 umgibt und elastisch an diesem anliegt, wobei die Klemme in einem kreisförmigen, erweiterbaren Ring von gleichmäßiger Dicke aus elastisch federndem Material, vorzugsweise Stahl, ausgebildet ist.5 veranschaulicht die Klemme50 in ihrem geschlossenen Zustand.7 stellt die Klemme50 in ihrem offenen Zustand dar, bei dem sie eine elastische federnde Vorspannung entwickelt und aufrechterhält, die dazu führt, die Klemme in den geschlossenen Zustand zurück zu bringen. Zur leichten Handhabung ist es allgemein üblich, die Klemme mit der Außenfläche des Schlauches an der inneren Berührungsfläche, die den Verriegelungsmerkmalen gegenüber liegt, und an der benötigten Position von dem Schlauchende zu verbinden. - Die Klemme
50 umfasst erste und zweite Teilbreitenringe52 ,54 , die sich wechselseitig parallel entlang des Umfangs der Klemme erstrecken. Der Ring52 ist mit einem Loch56 , das sich radial zumindest teilweise durch seine Dicke hindurch erstreckt, und einer Stirnfläche58 ausgebildet, die eine sich in der Nähe des Ringes54 befindliche Kante60 aufweist. Der Ring54 ist mit einem Loch62 ausgebildet, das sich in radialer Richtung zumindest teilweise durch seine Dicke erstreckt und teilweise von einem Ansatz64 umgeben ist, der in eine Einschnappfläche66 im Wesentlichen parallel zur Fläche58 übergeht. -
6 stellt eine Zange68 des Typs dar, der zum Einbauen und Entfernen eines Sicherungsrings verwendet wird, die mit am Ende jedes Schenkels liegenden, zylindrischen Verlängerungen70 ,72 ausgebildet ist. Um die Klemme50 aus dem Eingriff mit dem Schlauch40 zu entfernen, wird die Klemme geöffnet, indem jede der Zangenverlängerungen72 ,74 in ein entsprechendes der Löcher56 ,62 eingesetzt wird, die Zange68 im Uhrzeigersinn um die Achse36 in die in7 gezeigte Position gedreht wird, wobei sich die Flächen58 ,60 etwas hinter einer axialen Ausrichtung befinden. Anschließend werden die Schenkel38 der Zange in axialer Richtung zusammen gezogen, was den Eingriff von Kante60 und Fläche58 mit der Einschnappfläche66 bewirkt. Diese Vorgänge öffnen die Klemme50 und ermöglichen es, sie von dem Schlauch40 zu entfernen und eine elastische Vorspannung aufrechtzuerhalten, die dazu führt, die Klemme zu schließen. - Beim Anbringen der Klemme
50 mittels Zange wird der Schlauch40 über einer Tülle und die Klemme50 im offenen Zustand über dem Schlauch angebracht. Die Klemme wird vorzugsweise auf der inneren Berührungsfläche gegenüber den Verriegelungsmerkmalen angeklebt. Dann werden die Zangenverlängerungen72 ,74 in Löcher56 ,62 , wie in7 gezeigt, eingesetzt und die Schenkel der Zange axial auseinander gezogen, bis die Kante60 und die Fläche58 von der Einschnappfläche66 ausrücken. Anschließend wird die Zange entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, bis die Klemme, wie in5 gezeigt, positioniert ist. Schließlich wird die Zange68 aus den Löchern56 ,62 entfernt. -
8 zeigt eine dritte Schlauchklemme80 , die in einem kreisförmigen, erweiterbaren Ring von gleichmäßiger Dicke aus elastisch federndem Material, vorzugsweise Stahl, ausgebildet ist. Die Klemme80 umfasst erste und zweite Teilbreitenringe82 ,84 , die sich längs des Umfangs der Klemme erstrecken, wobei die Ringe durch drei Streifen86 ,87 ,88 miteinander verbunden sind, die winkelig im Abstand angeordnet sind und sich über die gesamte Breite der Klemme erstrecken. Der Ring82 ist mit einem Anschlag90 ausgebildet, der von der Fläche des Ringes82 radial nach außen gebogen und in die Kontur des Ringes hinein geneigt ist. Der Ring82 umfasst eine Eingriffsfläche92 mit einer Kante94 , die in der Nähe des Ringes84 angeordnet ist. Ähnlich ist der Ring54 mit einem Anschlag96 ausgebildet, der von der Fläche des Ringes84 radial nach außen gebogen und in die Kontur des Ringes geneigt ist. Der Ring84 umfasst eine Einschnappfläche98 im Wesentlichen parallel zur Eingriffsfläche92 . -
8 veranschaulicht eine Klemme10 in ihrem geschlossenen Zustand.9 stellt eine Klemme80 in ihrem offenen Zustand dar, bei dem die Klemme eine elastische, federnde Vorspannung entwickelt und aufrechterhält, die dazu führt, die Klemme in den geschlossenen Zustand zurück zu bringen. In dem offenen Zustand ist die Klemme80 wegen der an der Einschnappfläche96 anliegenden Fläche92 eingeschnappt. - Nachdem die Klemme
80 in dem offenen Zustand auf den Schlauch40 an der inneren Berührungsfläche gegenüber den Verriegelungsmerkmalen geklebt ist, werden Klemme und Schlauch über einer kille angebracht.10 stellt eine an den Anschlägen90 ,96 anliegende Zange100 dar, die verwendet wird, um die Klemme80 in den offenen Zustand und in die in9 gezeigte eingeschnappte Stellung zu drücken. Wenn die Klemme80 genug öffnet, so dass die Fläche92 am Ring82 an die Einschnappfläche98 am Ring84 gelangt, drückt eine axial gerichtete Federbelastung in den Ringen82 und84 die Flächen92 und98 in einen wechselseitigen Kontakt, wodurch die Klemme80 in ihrem offenen Zustand einschnappt. - Die Klemme
80 wird geschlossen, indem die Klinge eines flachkantigen Schraubendrehers in axialer Richtung zwischen den Anschlägen90 ,96 eingesetzt wird, der Schraubendreher gedreht wird, um die Ringe82 ,84 in axialer Richtung zu spreizen, indem die Fläche92 von der Fläche98 ausrückt, wodurch die Klemme gelöst wird. Anschließend springt die Klemme in die in8 gezeigte geschlossene Stellung, befestigt Klemme, Schlauch40 und Tülle wechselseitig und hält eine elastische federnde Vorspannung zwischen diesen aufrecht, die den Schlauch und die Tülle gegen Auslaufen abdichtet. -
11 stellt eine vierte Ausführungsform einer Schlauchklemme110 dar, die in einem kreisförmigen, erweiterbaren Ring von gleichmäßiger Dicke aus elastisch federndem Material, vorzugsweise Stahl, gebildet ist.11 zeigt die Klemme110 in ihrem normalerweise offenen Zustand, bei dem die Klemme110 an dem Schlauch40 angeklebt ist.12 zeigt die Klemme110 in einem geschlossenen, eingeschnappten Zustand, bei dem Ringe112 ,114 den Schlauch40 mit einer Belastung festklemmen, die eingestellt wird, während die Klemme mit der Zange geschlossen wird. - Die Klemme
110 enthält erste und zweite benachbarte, parallele spiralförmige Ringe112 ,114 , die den Schlauch40 umfassen. Der Ring112 ist mit einem Anschlag116 ausgebildet, der von der Fläche des Ringes112 radial nach außen gebogen ist und längs des Ringumfangs in die Kontur des Ringes übergeht. Der Ring112 umfasst eine Reihe von Klinkenzähnen118 , die dem Ring114 gegenüber liegen. Entsprechend ist der Ring114 mit einem Anschlag120 ausgebildet, der von der Fläche des Ringes114 radial nach außen gebogen ist und längs des Ringumfangs in die Kontur des Ringes übergeht. Der Ring114 enthält eine Reihe von Klinkenzähnen122 , die den Klinkenzähnen118 auf dem Ring112 gegenüber und an diese angrenzend liegen. - Bei Betrieb befindet sich die Klemme
110 , nachdem der Schlauch40 über einer Tülle angebracht ist, in dem in11 gezeigten offenen Zustand.12 veranschaulicht die an den Anschlägen116 ,120 anliegende Zange100 , die zum Drücken der Klemme110 genutzt wird, um sie über dem Schlauch40 festzuziehen. Wenn sich die Spannung in der Klemme110 erhöht, gelangen die Klinkenzähne118 und122 übereinander und kommen wechselseitig in Eingriff, wodurch in der Klemme eine Spannung aufrechterhalten wird. Wenn sich die Klemmenspannung genügend erhöht, werden Klemme110 , Schlauch40 und Tülle wechselseitig befestigt, indem eine gleich bleibende Vorspannung zwischen ihnen aufrechterhalten wird, die Schlauch und Tülle abdichtet und ein Auslaufen verhindert. Anschließend wird die Zange100 von den Anschlagflächen entfernt. - Wenn sich die Klemme
80 in dem in12 dargestellten geschlossenen Zustand befindet, wird die Klemme geöffnet, indem die Klinge eines flach kantigen Schraubendrehers42 zwischen der Kante124 des Ringes114 und der benachbarten Kante126 des Ringes112 eingesetzt wird, wodurch die Ringe112 ,114 in axialer Richtung gespreizt werden, die Klinkenzähne ausgerückt werden und die Klemme110 in die in11 gezeigte offene Stellung zurück springen kann. - Während bestimmte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben wurden, wird der mit dieser Erfindung in Beziehung stehende Fachmann verschiedene alternative Entwürfe und Ausführungsformen zur Anwendung der Erfindung, wie durch die folgenden Patentansprüche definiert, erkennen.
Claims (20)
- Schlauchklemme zum Befestigen eines Schlauches an einem Bauelement, umfassend: einen ersten Ring, der sich winkelig um eine Achse herum erstreckt, mit einer Eingriffsfläche, die innerhalb einer Dicke des ersten Ringes angeordnet ist; und einen mit dem ersten Ring in einem Stück ausgebildeten und radial mit dem ersten Ring ausgerichteten zweiten Ring, der sich winkelig um die Achse herum erstreckt, axial versetzt von dem ersten Ring, und eine Einschnappfläche umfasst, die mit der Eingriffsfläche in Eingriff bringbar ist und innerhalb einer Dicke des zweiten Ringes angeordnet ist, wobei die Klemme einen offenen Zustand aufweist, bei dem der erste Ring und der zweite Ring winkelig um die Achse herum elastisch in Richtung eines Kontakts mit dem Schlauch gedrückt werden, wobei der Eingriff eine elastisch federnde Belastung zwischen dem ersten Ring und dem zweiten Ring aufrechterhält.
- Schlauchklemme nach Anspruch 1, bei der: die Eingriffsfläche eine Aussparung umfasst, die entlang einer Länge des ersten Ringes angeordnet ist; und die Einschnappfläche einen Vorsprung umfasst, der sich von dem zweiten Ring erstreckt, der Aussparung gegenüber liegt und mit dieser in Eingriff bringbar ist, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet.
- Schlauchklemme nach Anspruch 1, bei der: die Eingriffsfläche eine Reihe von Aussparungen umfasst, die um die Achse herum winkelig beabstandet und entlang einer Länge des ersten Ringes angeordnet sind; und die Einschnappfläche einen Vorsprung umfasst, der sich von dem zweiten Ring erstreckt, zumindest einer der Aussparungen gegenüber liegt und mit dieser in Eingriff bringbar ist, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet.
- Schlauchklemme nach Anspruch 1, bei der: die Eingriffsfläche an einem Ende des ersten Ringes angeordnet ist; und die Einschnappfläche eine Fläche umfasst, die im Wesentlichen mit der Eingriffsfläche axial ausgerichtet ist, und winkelig mit dem Eingriff ausgerichtet ist und diesen berührt, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet.
- Schlauchklemme nach Anspruch 1, bei der: die Eingriffsfläche eine Reihe von ersten Klinkenzähnen umfasst, die entlang und an einer Kante des ersten Ringes verteilt und angeordnet sind; und die Einschnappfläche eine Reihe von zweiten Klinkenzähnen umfasst, die entlang und an einer Kante des zweiten Ringes verteilt und angeordnet sind, den ersten Klinkenzähnen gegenüber liegen und mit diesen in Eingriff bringbar sind, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet.
- Schlauchklemme nach Anspruch 1, bei der: der erste Ring mit einem ersten Loch ausgebildet ist, das sich zumindest teilweise durch die Dicke des ersten Ringes erstreckt; und der zweite erste Ring mit einem zweiten Loch ausgebildet ist, das sich zumindest teilweise durch die Dicke des zweiten Ringes erstreckt, wobei die Löcher im Wesentlichen nicht ausgerichtet sind, wenn sich die Klemme in einem geschlossenen Zustand befindet, wobei ein Werkzeug mit den Löchern in Eingriff bringbar ist, das die Klemme aus dem offenen Zustand in den geschlossenen Zustand überführt.
- Schlauchklemme nach Anspruch 1, bei der die Eingriffsfläche an einem Ende des ersten Ringes angeordnet ist; die Einschnappfläche eine Fläche umfasst, die mit der Eingriffsfläche im Wesentlichen axial ausgerichtet ist, mit dem Eingriff winkelig ausgerichtet ist und diesen berührt, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet; wobei der erste Ring des Weiteren mit einer ersten Anschlagfläche ausgebildet ist, die sich in radialer Richtung von der Dicke des ersten Ringes erstreckt; und der zweite Ring des Weiteren mit einer zweiten Anschlagfläche ausgebildet ist, die sich in radialer Richtung von der Dicke des zweiten Ringes erstreckt, wobei die erste und die zweite Anschlagfläche im Wesentlichen nicht ausgerichtet sind, wenn sich die Klemme in einem geschlossenen Zustand befindet, wobei ein Werkzeug mit den Anschlagflächen in Eingriff bringbar ist, das die Klemme aus dem offenen Zustand in den geschlossenen Zustand überführt.
- Schlauchklemme nach Anspruch 1, bei der: die Eingriffsfläche eine Reihe von ersten Klinkenzähnen umfasst, die entlang und an einer Kante des ersten Ringes verteilt und angeordnet sind; die Einschnappfläche eine Reihe von zweiten Klinkenzähnen umfasst, die entlang und an einer Kante des zweiten Ringes verteilt und angeordnet sind, den ersten Klinkenzähnen gegenüber liegen und mit diesen in Eingriff bringbar sind, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet; wobei der erste Ring des Weiteren mit einer ersten Anschlagfläche ausgebildet ist, die sich in radialer Richtung von der Dicke des ersten Ringes erstreckt; und der zweite Ring des Weiteren mit einer zweiten Anschlagfläche ausgebildet ist, die sich in radialer Richtung von der Dicke des zweiten Ringes erstreckt, wobei die erste und die zweite Anschlagfläche im Wesentlichen nicht ausgerichtet sind, wenn sich die Klemme in einem geschlossenen Zustand befindet, wobei ein Werkzeug mit den Anschlagflächen in Eingriff bringbar ist, das die Klemme aus dem offenen Zustand in den geschlossenen Zustand überführt.
- Schlauchklemme zum Befestigen eines Schlauches an einem Bauelement, umfassend: einen ersten Ring von gleichmäßiger Dicke, der sich winkelig um eine Achse herum erstreckt und eine Eingriffsfläche enthält; und einen zweiten Ring, der die gleichmäßige Dicke aufweist und mit dem ersten Ring in einem Stück ausgebildet ist, sich winkelig um die Achse herum erstreckt, von dem ersten Ring axial versetzt, und eine Einschnappfläche umfasst, die mit der Eingriffsfläche in Eingriff bringbar ist, wobei die Klemme einen offenen Zustand auf weist, bei dem der erste Ring und der zweite Ring winkelig um die Achse herum in einen Kontakt mit dem Schlauch hin elastisch gedrückt werden, wobei der Eingriff eine elastisch federnde Belastung zwischen dem ersten Ring und dem zweiten Ring aufrechterhält.
- Schlauchklemme nach Anspruch 9, bei der: die Eingriffsfläche eine entlang einer Länge des ersten Ringes angeordnete Aussparung umfasst; und die Einschnappfläche einen Vorsprung umfasst, der sich von dem zweiten Ring erstreckt, der Aussparung gegenüber liegt und mit dieser in Eingriff bringbar ist, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet.
- Schlauchklemme nach Anspruch 9, bei der: die Eingriffsfläche eine Reihe von Aussparungen aufweist, die winkelig um die Achse herum beabstandet und entlang einer Länge des ersten Ringes angeordnet sind; und die Einschnappfläche einen Vorsprung aufweist, der sich von dem zweiten Ring erstreckt, zumindest einer der Aussparungen gegenüber liegt und mit dieser in Eingriff bringbar ist, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet.
- Schlauchklemme nach Anspruch 9, bei der: die Eingriffsfläche an einem Ende des ersten Ringes liegt; und die Einschnappfläche eine Fläche umfasst, die im Wesentlichen mit der Eingriffsfläche axial ausgerichtet ist und mit dem Eigriff winkelig ausgerichtet ist und diesen berührt, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet.
- Schlauchklemme nach Anspruch 9, bei der: die Eingriffsfläche eine Reihe von ersten Klinkenzähnen umfasst, die entlang und an einer Kante des ersten Ringes verteilt und angeordnet sind; und die Einschnappfläche eine Reihe von zweiten Klinkenzähnen umfasst, die entlang und an einer Kante des zweiten Ringes verteilt und angeordnet sind, den ersten Klinkenzähnen gegenüber liegen und mit diesen in Eingriff bringbar sind, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet.
- Schlauchklemme nach Anspruch 9, bei der: der erste Ring mit einem ersten Loch ausgebildet ist, das sich zumindest teilweise durch die Dicke des ersten Ringes hindurch erstreckt; und der zweite Ring mit einem zweiten Loch ausgebildet ist, das sich zumindest teilweise durch die Dicke des zweiten Ringes hindurch erstreckt, wobei die Löcher im Wesentlichen nicht ausgerichtet sind, wenn sich die Klemme in einem geschlossenen Zustand befindet, wobei ein Werkzeug mit den Löchern in Eingriff bringbar ist, das die Klemme aus dem offenen Zustand in den geschlossenen Zustand überführt.
- Schlauchklemme nach Anspruch 9, bei dem: die Eingriffsfläche an einem Ende des ersten Ringes liegt; die Einschnappfläche eine Fläche umfasst, die im Wesentlichen mit der Eingriffsfläche axial ausgerichtet ist, mit dem Eingriff winkelig ausgerichtet ist und diesen berührt, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet; wobei der erste Ring des Weiteren mit einer ersten Anschlagfläche ausgebildet ist, die sich in radialer Richtung von der Dicke des ersten Ringes erstreckt; und der zweite Ring des Weiteren mit einer zweiten Anschlagfläche ausgebildet ist, die sich in radialer Richtung von der Dicke des zweiten Ringes erstreckt, wobei die erste und die zweite Anschlagfläche im Wesentlichen nicht ausgerichtet sind, wenn sich die Klemme in einem geschlossenen Zustand befindet, wobei ein Werkzeug mit den Anschlagflächen in Eingriff bringbar ist, das die Klemme aus dem offenen Zustand in den geschlossenen Zustand überführt.
- Schlauchklemme nach Anspruch 9, bei der: die Eingriffsfläche eine Reihe von ersten Klinkenzähnen umfasst, die entlang und an einer Kante des ersten Ringes verteilt und angeordnet sind; die Einschnappfläche eine Reihe von zweiten Klinkenzähnen umfasst, die entlang und an einer Kante des zweiten Ringes verteilt und angeordnet sind, den ersten Klinkenzähnen gegenüber liegen und mit diesen in Eingriff bringbar sind, wenn sich die Klemme in dem offenen Zustand befindet; wobei der erste Ring des Weiteren mit einer ersten Anschlagfläche ausgebildet ist, die sich in radialer Richtung von der Dicke des ersten Ringes erstreckt; und der zweite Ring des Weiteren mit einer zweiten Anschlagfläche ausgebildet ist, die sich in radialer Richtung von der Dicke des zweiten Ringes erstreckt, wobei die erste und die zweite Anschlagfläche im Wesentlichen nicht ausgerichtet sind, wenn sich die Klemme in einem geschlossenen Zustand befindet, wobei ein Werkzeug mit den Anschlagflächen in Eingriff bringbar ist, das die Klemme aus dem offenen Zustand in den geschlossenen Zustand überführt.
- Verfahren zum Befestigen eines Schlauches an einem Bauelement durch eine Schlauchklemme, mit den Verfahrensschritten: (a) Bereitstellen einer Klemme, die einen ersten Ring, der sich winkelig um eine Achse und eine Eingriffsfläche herum erstreckt, und einen zweiten Ring umfasst, der mit dem ersten Ring in einem Stück ausgebildet ist, mit dem ersten Ring radial ausgerichtet ist und eine Einschnappfläche enthält; (b) Öffnen der Klemme und Erzeugen einer elastischen Vorspannung auf den ersten und den zweiten Ring, wobei die Vorspannung elastisch eine winklige Verschiebung des ersten Ringes relativ zu dem zweiten Ring um die Achse in einen Kontakt mit dem Schlauch hin erzwingt; (c) Aufrechterhalten der elastischen Vorspannung auf die Klemme in dem offnen Zustand; (d) Anordnen der Klemme über dem Schlauch; (e) Lösen der elastischen Vorspannung, und (f) Zulassen, dass die Klemme an dem Schlauch elastisch anliegt.
- Verfahren nach Anspruch 17, bei dem Schritt (b) des Weiteren die Schritte umfasst: Ergreifen des ersten Ringes und des zweiten Ringes mit einer Zange; Öffnen der Zange, um den ersten Ring winkelig von dem zweiten Ring weg zu verschieben; und Schritt (c) des Weiteren den Schritt des Drehens der Zange zum Erfassen der Einschnappfläche mit der Eingriffsfläche umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 17, bei dem: Schritt (c) des Weiteren den Schritt des Ineingriffbringens der Einschnappfläche mit der Eingriffsfläche umfasst; und Schritt (e) des Weiteren den Schritt des Verwendens der Klinge eines flachkantigen Schraubendrehers zum axialen Verschieben der Eingriffsfläche aus dem Eingriff mit der Einschnappfläche umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 17, bei dem Schritt (c) des Weiteren den Schritt des Verwendens einer Zange zum winkligen Verschieben des ersten Ringes zu dem zweiten Ring hin und zum in Eingriff bringen der Eingriffsfläche mit der Einschnappfläche umfasst.
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