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Die
Erfindung betrifft einen Abgasturbolader für eine Verbrennungskraftmaschine
nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
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Derartige
Abgasturbolader für
eine Verbrennungskraftmaschine mit einem ein Turbinenrad aufnehmenden
Turbinengehäuse,
mit einer Leitvorrichtung mit Leitelementen zur Beeinflussung von
Strömungsparametern
in einem Turbinenradeintrittsbereich, mit einer der Leitvorrichtung
zugeordneten bewegbaren Verstellvorrichtung und mit einem Konturhülsenelement
zur Beeinflussung von Strömungsparametern
in einem Turbinenradaustrittsbereich, sind hinlänglich bekannt. Konkret bedeutet
dies, dass beispielsweise auf einer Lagergehäuseseite des Abgasturboladers
im Turbinengehäuse
zentriertes Leitgitter vorliegt, bei welchem ein effektiver Querschnitt
des Leitgitters mit einem Axialschieber verändert werden kann, indem Leitschaufeln
des Leitgitters in eine Matrize des Axialschiebers eintauchen. Dieses
Leitgitter stellt die Leitvorrichtung mit Leitelementen zur Beeinflussung
der Strömungsparameter
am Turbinenradeintrittsbereich dar.
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Bei
bekannten Lösungen
muss dieses Leitgitter durch das Lagergehäuse des Abgasturboladers in
das Turbinengehäuse
gepresst und somit in axialer und radialer Richtung fixiert werden.
Auch ein Verdrehen des Leitgitters wird auf diese Weise verhindert. Der
Axialschieber wird derart über
das Leitgitter gegen Verdrehen gesichert, dass die Leitschaufeln
des Leitgitters in die Matrize des Axialschiebers, welche den effektiven
Querschnitt des Leitgitters einstellt, eintauchen.
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Um
ein Verklemmen von Leitgitter und Axialschieber während eines
Betriebs des Abgasturboladers zu vermeiden, muss ein Funktionsspalt über eine
lange Toleranzkette gewährleistet
werden. Diese Toleranzkette weist die Toleranzpartner Leitgitter, Turbinengehäuse, Konturhülse und
Axialschieber auf. Ein möglicher
Bauteilverzug während
eines Betriebs in Folge hoher Temperaturgradienten und einer Krafteinleitung
in das Turbinengehäuse
von außen muss
ebenfalls bei einer Wahl einer Größe dieses Funktionsspalts berücksichtigt
werden. Ein größerer Funktionsspalt
führt immer
zu geringeren Wirkungsgraden des Abgasturboladers, was sich negativ
auf einen Kraftstoffverbrauch einer Verbrennungskraftmaschine, bei
der ein derartiger Abgasturbolader eingesetzt wird, auswirkt, sowie
in Folge dessen CO2-Emissionen ansteigen
lässt.
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Das
Merkmal des fest im Turbinengehäuse fixierten
Leitgitters führt
dazu, dass das Leitgitter nur von einer Lagergehäuseseite her montiert werden kann.
Im Gegensatz dazu lassen sich der Axialschieber und das Konturhülsenelement
nur von einer Turbinenaustrittsseite, d. h. in axialer Richtung
von der anderen Seite als vom Lagergehäuse her montieren. Diese notwendige
beidseitige Montage führt
zu einem Mehraufwand, der Montagekosten für den Abgasturbolader und damit
Gesamtkosten für
einen Kraftwagen, bei welchem ein derartiger Abgasturbolader eingesetzt
wird, ansteigen lässt.
Zusätzlich führt dieser
Mehraufwand zu möglichen
Fehlerquellen bei der Montage des Abgasturboladers, wodurch einerseits
ein Ausfallrisiko erhöht
wird, andererseits sind gegebenenfalls Nacharbeiten erforderlich,
die die Montagekosten ebenfalls ansteigen lassen, mit allen zusammenhängenden
Nachteilen.
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Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Abgasturbolader
der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, dass ein Montageaufwand
für diesen
Abgasturbolader und damit Montagekosten reduziert werden.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Abgasturbolader für eine Verbrennungskraftmaschine
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
mit zweckmäßigen und
nicht-trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Abgasturbolader
für eine
Verbrennungskraftmaschine mit einem ein Turbinenrad aufnehmenden
Turbinengehäuse, mit
einer Leitvorrichtung mit Leitelementen zur Beeinflussung von Strömungsparametern
in einem Turbinenradeintrittsbereich, mit einer der Leitvorrichtung zugeordneten
bewegbaren Verstellvorrichtung und mit einem Konturhülsenelement
zur Beeinflussung von Strömungsparametern
in einem Turbinenradaustrittsbereich, ist vorgesehen, dass die Leitvorrichtung,
das Konturhülsenelement
und die Verstellvorrichtung als ein Teileverbund im Abgasturbolader montiert
sind. Durch diesen Teileverbund aus der Leitvorrichtung, dem Konturhülsenelement
und der Verstellvorrichtung, welcher als Kassette bezeichnet werden
kann, ist es möglich,
diesen Teileverbund als Einheit in das Turbinengehäuse bei
der Montage einschieben zu können.
Dies reduziert einerseits einen Montageaufwand des Turboladers erheblich,
wodurch eine Montagezeit reduzierbar ist. Diese Einsparung von Montagezeit
resultiert in einer Einsparung von Montagekosten, was sich unmittelbar
auf eine Reduzierung von Gesamtkosten des Abgasturboladers und damit
von Gesamtkosten eines Kraftwagens, bei dem ein derartiger Abgasturbolader
eingesetzt wird, überträgt.
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Weiterhin
ist durch diese einfachere Montage ermöglicht, dass mögliche Fehlerquellen
beispielsweise in Form einer falschen Montage ausgeschlossen oder
zumindest reduziert werden, was aufwändige und kostenintensive Nacharbeiten
obsolet werden lässt.
Auch diese Tatsache wirkt sich positiv auf die Montagekosten und
damit auf die Gesamtkosten des Kraftwagens positiv aus. Darüber hinaus
ist die im Zusammenhang mit der Beschreibung des Stands der Technik
genannte Toleranzkette bei dem erfindungsgemäßen Abgasturbolader verkleinert, wodurch
auch der Funktionsspalt verkleinert werden kann.
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Dieser
kleinere Funktionsspalt führt
wie angedeutet zu einem höheren
Wirkungsgrad des Abgasturboladers, wodurch sich ein Kraftstoffverbrauch einer
Verbrennungskraftmaschine, bei welchem ein derartiger erfindungsgemäßer Abgasturbolader
zum Einsatz kommt, reduzieren lässt.
Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs der Verbrennungskraftmaschine
geht proportional einher mit einer Einsparung an CO2-Emissionen,
was der Umwelt im Sinne des Umweltschutzes zugute kommt.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung ist der Teileverbund aus Leitvorrichtung, Konturhülsenelement
und Verstellvorrichtung von einer Turbinenradaustrittsseite her
montiert. Die Montierbarkeit von einer Turbinenradaustrittsseite
bzw. von einem Turbinengehäuseaustritt
her birgt den Vorteil, dass aus dieser Richtung relativ viel Platz
für eine
Montage zur Verfügung
steht, was den Montageaufwand weiter reduziert. Diese Reduzierung
des Montageaufwands geht wie bereits beschrieben einher mit einer
Reduzierung der Montagekosten und damit mit einer Reduzierung der
Gesamtkosten des Abgasturboladers und damit des Kraftwagens, indem ein
erfindungsgemäßer Abgasturbolader
eingesetzt wird.
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Auch
setzt ein Mehr an zur Montage zur Verfügung stehenden Platz ein Risiko
einer Fehlmontage herab, wodurch einerseits Montagekosten aufgrund
der Vermeidung von Nacharbeiten weiter gesenkt werden, andererseits
wird dadurch ein Ausfallrisiko des Abgasturboladers während eines
Betriebs des Abgasturboladers herabgesetzt, was einen Komfortzugewinn
für einen
Fahrer des Kraftwagens mit einem derartigen Abgasturbolader bedeutet,
da Reparaturintervalle bzw. Werkstattintervalle vergrößert werden
können.
Eine auf die beschriebene Art und Weise einfachere und damit präzisere Montage
des Abgasturboladers stellt auch eine Funktionsweise des Abgasturboladers
sicher, d. h. dass Fehlfunktionen vermieden werden, die gegebenenfalls
zu einem erhöhten
Kraftstoffverbrauch und damit zu erhöhten CO2-Emissionen
führen
können.
Dies ist durch den erfindungsgemäßen Abgasturbolader
vermieden bzw. stark reduziert.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung ist die Verstellvorrichtung als ein in eine Richtung
einer Drehachse des Turbinenrades verstellbare Axialschieber ausgebildet,
mittels dessen die Leitvorrichtung zumindest teilweise umfassbar
ist. Dies bedeutet, dass es sich bei der Verstellvorrichtung um
einen Axialschieber handelt, der eine Matrize aufweist, in welche
beispielsweise Schaufeln der Leitvorrichtung, die beispielsweise
als Leitgitter ausgebildet ist, eintauchen können. An dieser Stelle sei
angemerkt, dass auch andere Formen von Verstellvorrichtungen und/oder
Leitvorrichtungen im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Abgasturbolader
einsetzbar sind.
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Gerade
bei der beschriebenen Ausführungsform
wird deutlich, dass eine Erleichterung der Montage und damit eine
Reduzierung der Ausfallwahrscheinlichkeit des Abgasturboladers gerade
bei einer derartigen beschriebenen Verstellvorrichtung bzw. Leitvorrichtung
insofern vorteilbehaftet ist, als dass gerade diese Leitvorrichtung
und diese Verstellvorrichtung einen hohen Beitrag bezüglich einer
effizienten und Wirkungsgrad optimalen Betriebsweise des Abgasturboladers
leisten. Insofern ist eine fehlerfreie und präzise Arbeitsweise dieser Leitvorrichtung
bzw. dieser Verstellvorrichtung nötig, um beispielsweise den
Kraftstoffverbrauch der Verbrennungskraftmaschine und damit CO2-Emissionen gering zu halten.
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Der
präzise
Mechanismus der Verstellvorrichtung in Form eines in eine Richtung
einer Drehachse des Turbinenrades verstellbaren Axialschiebers,
mittels dessen die Leitvorrichtung zumindest teilweise umfassbar
ist, erfordert eine präzise,
fehlerfreie und nahezu toleranzfreie Montage, die durch den erfindungsgemäßen Abgasturbolader
ermöglicht ist.
Wie bereits beschrieben werden dadurch der Montagemontageaufwand
und das Ausfallrisiko gerade der Leitvorrichtung bzw. der Verstellvorrichtung reduziert, was
sowohl die Montagekosten als auch den Kraftstoffverbrauch der Verbrennungskraftmaschine
aufgrund eines geringeren Funktionsspalts reduziert.
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Bei
einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung ist die Leitvorrichtung mittels einer Zentriervorrichtung,
insbesondere eines Bunds, im Turbinengehäuse zentriert. Über diese
radiale Zentrierung ist eine präzise
Ausrichtung der Leitvorrichtung gewährleistet, wodurch eine Funktion
des Abgasturboladers während
des Betriebs optimiert wird, was einen Wirkungsgrad des Turboladers
steigert und damit den Kraftstoffverbrauch der Verbrennungskraftmaschine,
bei dem ein erfindungsgemäßer Abgasturbolader
eingesetzt wird, reduziert. Dies geht einher mit einer Reduktion
von CO2-Emissionen und damit einer Schonung
der Umwelt.
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Zur
Verhinderung einer axialen Bewegung der Leitvorrichtung ist die
Leitvorrichtung bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung mittels eines
Sicherungselements, insbesondere eines Sicherungsrings, im Turbinengehäuse fixiert.
Dadurch ist die Leitvorrichtung in seiner axialen Lage fixiert, wodurch
die Funktion des Leitgitters und damit die Funktion des gesamten
Abgasturboladers weiter positiv beeinflusst wird. Dies resultiert
wie bereits oben beschrieben in einer Verbesserung des Wirkungsgrades
während
des Betriebs des Abgasturboladers, womit eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs
der Verbrennungskraftmaschine einhergeht.
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In
einer besonders vorteilbehafteten Ausführungsform der Erfindung ist
die Leitvorrichtung mittels eines Bunds im Turbinengehäuse in axialer
Richtung fixiert. Dies bedeutet, dass die Leitvorrichtung mittels
des Bundes einerseits radial zentriert ist, was wie beschrieben
in einer optimalen Ausrichtung und damit einer optimalen Funktion
resultiert, andererseits übernimmt
der Bund bei dieser Ausführungsform
der Erfindung die Sicherung der Leitvorrichtung in axialer Richtung.
Somit kann auf ein zusätzliches Sicherungselement
beispielsweise in Form eines Sicherungsrings verzichtet werden.
Dabei kann vorgesehen sein, dass der Bund mit seiner positiven Form in
eine entsprechende negative Gegenkontur im Turbinengehäuse beispielsweise
eingeklickt wird. Die Vermeidung eines zusätzlichen Sicherungselements reduziert
eine Teileanzahl, wodurch Teilekosten und damit Herstellkosten des
Abgasturboladers abgesenkt werden, wodurch in gleicher Weise die
Gesamtkosten des Kraftwagens positiv beeinflusst werden.
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Des
Weiteren stellt die Vermeidung eines zusätzlichen Sicherungselements
eine Verminderung eines Gesamtgewichts des Abgasturboladers dar, was
in einer Reduzierung des Gesamtgewichts des Kraftwagens resultiert,
wodurch auch eine Absenkung des Kraftstoffverbrauchs des Kraftwagens
erreicht wird. Dies ermöglicht
einerseits geringere CO2-Emissionen als
auch geringere Betriebskosten für
den Fahrer des Kraftwagens bzw. bei gleichem Kraftstoffverbrauch
zusätzliche
funktionale Elemente im Kraftwagen verbauen zu können.
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Wie
bereits angedeutet, ist der Bund der Leitvorrichtung zur axialen
Fixierung der Leitvorrichtung in eine korrespondierende Gegenkontur
im Turbinengehäuse
eingerastet bzw. eingeklickt. Dies ist beispielsweise dadurch ermöglicht,
dass die Leitvorrichtung in Folge einer gewissen Elastizität eines
Werkstoffs, aus dem die Leitvorrichtung gebildet ist, in radialer
Richtung zusammendrückbar
ist. Im zusammengedrückten
Zustand kann die Leitvorrichtung dann in das Turbinengehäuse eingeschoben
und in dieses eingerastet werden. Durch diese Tatsache werden aufwändige und
komplexe Spezialwerkzeuge zur Montage vermieden, was die Montagekosten weiter
positiv beeinflusst mit allen in diesem Zusammenhang bereits beschriebenen
und gegebenenfalls weiteren Vorteilen. Ebenso ist es möglich, dass
das Turbinengehäuse
die positive Bundform und die Leitvorrichtung die negative Gegenkontur
aufweist. Auch dadurch stellen sich die in diesem Zusammenhang beschriebenen
Vorteile ein.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung ist die Leitvorrichtung als ein Leitgitter ausgebildet,
welches eine Mehrzahl an Schaufelelementen und ein Ringelement zur
Aufnahme der Schaufelelemente aufweist.
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Durch
diese Ausbildung lassen sich die Strömungsparameter im Turbinenradeintrittsbereich
in besonders günstiger
Weise beeinflussen, und zwar derart, dass die Strömungsparameter
auf einen Betriebspunkt des Abgasturboladers bzw. auf einen Betriebspunkt
der Verbrennungskraftmaschine, bei dem ein derartiger Abgasturbolader
eingesetzt wird, optimal eingestellt werden können. Dadurch sind Wirkungsgrad
optimale Betriebe des Abgasturboladers ermöglicht, wodurch ein Kraftstoffverbrauch
und damit CO2-Emissionen stark reduziert
werden können.
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Je
präziser
diese Leitvorrichtung ist, und je präziser sie mittels einer Verstellvorrichtung
verstellt werden kann zur Beeinflussung der Strömungsparameter, desto optimaler
ist der Betriebspunkt des Abgasturboladers auf den Betriebspunkt
der Verbrennungskraftmaschine einstellbar, wodurch sich der Vorteil
einer Kraftstoffreduzierung besonders gut realisieren lässt. Gerade
in Verbindung mit dieser präzisen
Ausführung
der Leitvorrichtung und/oder der Verstellvorrichtung ist ein erfindungsgemäßer Abgasturbolader
insofern vorteilhaft, als dass gerade in diesem Fall eine präzise und
fehlerfreie Montage nötig ist,
um Fehlfunktionen und damit einen erhöhten Kraftstoffverbrauch oder
gar einen Ausfall des Abgasturboladers zu vermeiden.
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Ist
die Leitvorrichtung in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung mehrteilig ausgebildet, so ergibt sich daraus der
Vorteil, dass Kosten für
die Leitvorrichtung gesenkt werden können. Der Grund dafür ist, dass
eine derartige Leitvorrichtung, insbesondere in Form eines Leitgitters,
bei einteiliger Ausführung
nur als Feingussteil dargestellt werden kann, insbesondere dann,
wenn eine Serienproduktion mit großen Stückzahlen vorgesehen ist. Gusstoleranzen
der Leitvorrichtung, welche besonders in Form eines Leitgitters
mehrere Leitschaufeln aufweist, sollten so gering wie möglich sein,
um einen Funktionsspalt zwischen der Leitvorrichtung und der Verstellvorrichtung,
d. h. konkret zwischen dem Leitgitter und dem Axialschieber, so
gering wie möglich zu
halten, um einen Wirkungsgrad optimalen Betrieb des Abgasturboladers
realisieren zu können.
In diesem Zusammenhang ist besonders eine Form der Leitelemente
bzw. der Leitschaufeln der Leitvorrichtung und deren Lage zueinander
entscheidend. Diese hohen Anforderungen an die Präzision der
Leitvorrichtung führen
neben einer Größe der Leitvorrichtung,
welche als Feingusssteil dargestellt ist, zu sehr hohen Kosten.
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Eine
mehrteilige Ausführung
der Leitvorrichtung und insbesondere des Leitgitters mit mehreren Leitschaufeln
ersetzt das bezüglich
Größe- und
Toleranzanforderungen kostenintensive einteilige Bauteil in Form
der Leitvorrichtung. Somit werden Herstellungskosten der Leitvorrichtung
und damit die Gesamtkosten des Abgasturboladers weiter reduziert, was
sich auch auf eine Reduzierung der Gesamtkosten des Kraftwagens,
bei dem ein erfindungsgemäßer Abgasturbolader
zum Einsatz kommt, positiv auswirkt.
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Nichtsdestotrotz
ist trotz der Mehrteiligkeit eine präzise Montage ermöglicht,
und zwar aufgrund der beschriebenen Montage des Teileverbunds aus der
Leitvorrichtung, dem Konturhülsenelement
und der Verstellvorrichtung. Durch diese Ausführungsform sind alle Vorteile
eines erfindungsgemäßen Abgasturboladers
hinsichtlich einer einfachen Montage und damit einer Reduzierung
der Montagekosten verknüpft
mit allen Vorteilen einer präzisen
Funktionsweise und einer Reduzierung der Ausfallwahrscheinlichkeit.
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Bei
der mehrteiligen Leitvorrichtung erweist es sich als vorteilhaft,
dass die Leitelemente der Leitvorrichtung jeweils mittels eines
Bunds in axialer Richtung des Abgasturboladers festgelegt sind.
Die axiale Fixierung der Leitelemente mittels eines Bunds ermöglicht eine einfache
und unaufwändige Festlegung
derselbigen, wodurch wie angedeutet der Montageaufwand und damit
die Montagekosten gering gehalten werden.
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Nichtsdestoweniger
ist mittels dieser Fixierung eine präzise Ausrichtung der Leitelemente
ermöglicht,
was einen Wirkungsgrad optimalen Betrieb der Leitvorrichtung und
damit des gesamten Abgasturboladers ermöglicht.
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Die
präzise
Ausrichtung und damit die präzise
Wirkungsgrad optimale Funktion des Abgasturboladers wird bei einer
vorteilbehafteten Ausführungsform
der Erfindung dadurch weiter verstärkt, dass der Bund einerseits
mit einer korrespondierenden Fläche einer
die Leitelemente aufnehmenden Leitmatrize und andererseits mit einer
korrespondierenden Fläche
eines Hitzeschilds des Abgasturboladers in Kontakt steht. Durch
diese Tatsache ist eine definierte Positionierung der Leitelemente
ermöglicht,
aus der sie sich auch bei hoher Beanspruchung des Abgasturboladers
nicht bewegen können.
Gleichwohl ist eine einfache Montage ermöglicht, da zusätzliche
Fixierelemente beispielsweise in Form von Schrauben und/oder Nieten
unnötig
sind. Die Leitelemente werden beispielsweise einfach zusammen- bzw.
in ein Aufnahmeelement, beispielsweise in das Ringelement der Leitvorrichtung,
gesteckt und auf die beschriebene Weise in ihrer Position fixiert.
Diese einfache Montage bietet wenig Spielraum für Montagefehler, was aufwändige Nacharbeiten
im Falle einer Fehlmontage vermeidet. Auch ist durch diese einfache
Montage die Ausfallwahrscheinlichkeit herabgesetzt, wodurch Reparaturintervalle
vergrößert werden
können,
was dem Fahrer des Kraftwagens mit einem derartigen Abgasturbolader
bezüglich
einer Erhöhung
des Komforts zugute kommt.
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Die
Leitvorrichtung muss nicht notwendigerweise die Form eines Leitgitters
mit Leitelementen bzw. Leitschaufeln aufweisen. Andere Leitvorrichtungen
wie auch andere Verstellvorrichtungen als ein Axialschieber sind
im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Abgasturbolader möglich. Entscheidend
ist, dass der Teileverbund aus Leitvorrichtung, Verstellvorrichtung
und Konturhülsenelement
einfach als Bauteilmodul bzw. Kassette im erfindungsgemäßen Abgasturbolader
montiert ist, wodurch einerseits Montage- und damit Gesamtkosten
des Abgasturboladers reduziert sind, und andererseits eine Ausfallwahrscheinlichkeit
in Folge der einfachen Montage abgesenkt ist.
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Bei
einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung weist das Konturhülsenelement
einen kleinen Durchmesser und einen großen Durchmesser auf, wobei
die Verstellvorrichtung lediglich mittels des kleinen Durchmessers
und gegebenenfalls mittels eines Stifts geführt ist. Auf diese Weise lässt sich
zum einen eine sichere und präzise Führung der
Verstellvorrichtung realisieren, zum anderen ist eine Doppelpassung
vermieden, da ein direkter Kontakt des Konturhülsenelements auf zwei unterschiedlich
großen Durchmessern
mit der Verstellvorrichtung nicht vorliegt. Dies resultiert in einer
Vermeidung eines hohen Fertigungsaufwands und damit hoher Fertigungskosten.
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Vorteilhafterweise
kann vorgesehen sein, dass mittels des großen Durchmessers eine Dichtfunktion
realisiert ist, wodurch der Teileverbund gegenüber dem Turbinengehäuse abgedichtet
ist. Dadurch wird ein Austreten von Abgas in das Turbinengehäuse und
in der Folge dessen in die Umwelt verhindert.
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Weitere
Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
den nachfolgenden Beschreibungen mehrerer Ausführungsbeispiele sowie anhand
der Zeichnungen. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale
und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung
genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und
Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Die Zeichnungen
zeigen in:
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1 eine
perspektivische Ansicht sowie eine Längsschnittansicht eines Teileverbunds
aus einem Axialschieber und einer Konturhülse für einen Abgasturbolader,
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2 eine
perspektivische Ansicht des Teileverbunds gemäß 1 aus dem
Axialschieber und der Konturhülse,
wobei der Teileverbund um ein Leitgitter erweitert ist, sowie abschnittsweise
eine Längsschnittansicht
dieses Teileverbunds montiert in einem Turbinengehäuse eines
Abgasturboladers,
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3 eine
perspektivische Ansicht eines mehrteiligen Leitgitters mit einer
Leitschaufelmatrize und einer Mehrzahl an Leitschaufeln,
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4 abschnittsweise
zwei Längsschnitte durch
unterschiedliche Ebenen eines Turbinengehäuses eines Abgasturboladers,
in welchem der Teileverbund gemäß 2 montiert
ist, wobei das einteilige Leitgitter gemäß 2 durch
das mehrteilige Leitgitter gemäß 3 ersetzt
ist und wobei dieses Leitgitter in 4 auf eine
zu 2 alternative Ausführungsform im Turbinengehäuse fixiert
ist und
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5 eine
perspektivische Ansicht des Teileverbunds gemäß 2, wobei
in 5 wie in 4 das einteilige
Leitgitter gemäß 2 durch das
mehrteilige Leitgitter gemäß 3 ersetzt
ist.
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In
der Figurenbeschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche
Elemente.
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Während 1 einen
Teileverbund aus einem Axialschieber zur Beeinflussung von Strömungsparametern
in einem Turbinenradeintrittsbereich und einer Konturhülse zur
Beeinflussung von Strömungsparametern
in einem Turbinenradaustrittsbereich zeigt, ist in 2 dieser
Teileverbund aus 1 um ein einteiliges Leitgitter
erweitert, welches eine Mehrzahl an Leitschaufeln aufweist, die
in eine Leitschaufelmatrize des Axialschiebers eintauchen, sowie
eine Montage dieses Teileverbunds in einem Turbinengehäuse des
Abgasturboladers dargestellt. Die 3 zeigt
eine mögliche
Ausführungsform
eines mehrteiligen Leitgitters mit einer Leitschaufelmatrize und
einer Mehrzahl an Leitschaufeln. Die 4 zeigt
eine Montage des Teileverbunds gemäß 2, wobei
in 4 das einteilige Leitgitter durch das mehrteilige
Leitgitter gemäß 3 ersetzt ist,
wobei eine Fixierung des mehrteiligen Leitgitters im Turbinengehäuse auf
eine andere Art erfolgt als die des einteiligen Leitgitters in 2. 5 zeigt
in einer perspektivischen Ansicht den Teileverbund aus dem Axialschieber,
der Konturhülse
und dem mehrteiligen Leitgitter.
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Die 1 zeigt
einen Teileverbund 10, der einen Axialschieber 12 und
eine Konturhülse 14 aufweist.
Mittels des Axialschiebers 12 kann ein Aufstauverhalten
einer Turbine eines Abgasturboladers, bei dem ein derartiger Teileverbund 10 zum
Einsatz kommt, variiert werden.
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Der
Axialschieber 12 wird auf einem kleinen Durchmesser 22 der
Konturhülse 14 und
auf einem Stift 16 geführt.
Ein großer
Durchmesser 24 der Konturhülse 14 hat lediglich
eine Dichtfunktion, direkter Kontakt mit der Konturhülse 14 ist
nicht möglich.
Eine Verstellkraft 18 wird direkt in den Axialschieber 12 über einen
Verstelleingriff 20 eingeleitet. Dabei greift eine nicht
dargestellte Vorrichtung in den Verstelleingriff 20 ein.
Diese Vorrichtung kann beispielsweise mittels eines Aktuators geregelt
verstellt werden. Bei dem in 1 gezeigten
Teileverbund kann der Axialschieber 12 nur in axialer Richtung 26 bewegt werden.
Ein Verdrehen des Axialschiebers 12 relativ zur Konturhülse 14 nicht
möglich.
In einem montierten Zustand des Teileverbunds 10 ist vorgesehen,
dass die Konturhülse 14 fest
in einem Turbinengehäuse des
Abgasturboladers montiert ist.
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Die 2 zeigt
einen Teileverbund 10',
welcher gegenüber
dem Teileverbund 10 um ein einteiliges Leitgitter 17 erweitert
ist. Damit umfasst der Teileverbund 10' in 2 den Axialschieber 12,
die Konturhülse 14 und
das einteilige Leitgitter 17. Für die Führung des Axialschiebers 12 gilt
dasselbe wie bereits im Zusammenhang mit 1 beschrieben
ist.
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Ein über die
Konturhülse 14 gegen
ein Verdrehen gesicherter Axialschieber 12 bietet eine
Möglichkeit,
dass nun auf ein fest mit dem Turbinengehäuse 28 verbundenes
Leitgitter 17 verzichtet werden kann. Das Leitgitter 17 muss
im Turbinengehäuse 28 lediglich
in axialer und radialer Richtung fixiert werden. Ein Verdrehen des
Leitgitters 17 ist durch den Axialschieber 12 verhindert.
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Das
Leitgitter 17 wird dabei radial über das Turbinengehäuse 28 zentriert,
und zwar mittels eines Bunds 32. Zur Verhinderung einer
Bewegung des Leitgitters 17 in axialer Richtung dient ein
Sicherungsring 30. Der Sicherungsring 30 wird
dabei in einer Nut 31 des Turbinengehäuses 28 angeordnet.
In einem montierten Zustand greift der Sicherungsring 30 ebenso
in eine korrespondierende Nut 33 des einteiligen Leitgitters 17.
Das einteilige Leitgitter 17 ist somit auch in seiner axialen
Lage festgelegt.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist es möglich, dass
der Teileverbund 10 bestehend aus dem Axialschieber 12,
der Konturhülse 14 und
dem einteiligen Leitgitter 17 mitsamt dem Stift 16 als
Einheit von einer Turbinenaustrittsseite 34 her in das
Turbinengehäuse 28 geschoben
werden kann. Auf diese Weise kann der Teileverbund 10', der auch als
Kassette bezeichnet werden kann, bereits vor einer Endmontage eines
Abgasturboladers, bei dem der Teileverbund 10' zum Einsatz
kommt, zusammengesetzt werden. Diese Modularität spart sowohl Montagezeit
ein, was Montagekosten senkt. Als auch wird ein Risiko einer Fehlmontage
abgesenkt, wodurch kostenintensive Nacharbeiten vermieden werden,
und eine Ausfallwahrscheinlichkeit des Abgasturboladers während eines
Betriebs desselbigen herabgesetzt wird.
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Die 3 zeigt
ein mehrteiliges Leitgitter 14, welches eine Leitschaufelmatrize 42 aufweist,
an welcher eine Mehrzahl an Leitschaufeln 44 anordenbar
sind. Ein derartiges mehrteiliges Leitgitter 40 kann das
hinsichtlich einer Bauteilgröße und hinsichtlich
Toleranzanforderungen äußerst kostenintensive einteilige
Leitgitter 17 gemäß 2 ersetzen.
Derartige Leitgitter werden in der Regel mittels eines Feingussverfahrens
hergestellt, um den angesprochenen hohen Toleranzanforderungen zu
genügen.
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In 4 ist
ein in einem Turbinengehäuse 28' montierter,
dem Teileverbund 10' gemäß 2 ähnlicher
Teileverbund montiert, wobei sich der Teileverbund in 4 von
dem Teileverbund 10' in 2 dadurch
unterscheidet, dass das einteilige Leitgitter 17 nun durch
das mehrteilige Leitgitter 40 gemäß 3 ersetzt
ist. Damit besteht der Teileverbund in 4 aus dem
Leitschieber 12, der Konturhülse 14 und dem mehrteiligen
Leitgitter 40, welches beschriebener maßen eine Leitschaufelmatrize 42 und eine
Mehrzahl an Schaufelelementen 44 aufweist.
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Die
Leitschaufelmatrize 42 wird im Turbinengehäuse 28' zentriert.
Zur Fixierung der Leitschaufelmatrize 42 in axialer Richtung
dient ein Bund 46 an der Leitschaufelmatrize 42,
der in eine entsprechende Gegenkontur im Turbinengehäuse 28' eingerastet ist.
An dieser Stelle unterscheidet sich das Turbinengehäuse 28' in 4 von
dem Turbinengehäuse 28 in 2,
da in 2 eine Fixierung des dort einteiligen Leitgitters 17 mittels
eines Bunds 32 und eines Sicherungsrings 30 realisiert
ist.
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Die
Leitschaufelmatrize 42 des Teileverbunds in 4 ist
demgegenüber
durch eben den Bund 46 in radialer und axialer Richtung
fixiert. Die Montage kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die
Leitschaufelmatrize 42 leicht in radialer Richtung zusammengedrückt wird
und in das Turbinengehäuse 28' eingeschoben
wird. Die einzelnen Leitschaufeln 44 des Leitgitters 40 sind
mittels eines Bunds 52 axial fixiert. Zur Fixierung der
Leitschaufeln 44 in Richtung eines Turbinenaustritts, welche
durch den Richtungspfeil 54 gekennzeichnet ist, steht eine
Fläche
des Bunds 52 mit einer korrespondierenden Fläche der
Leitschaufelmatrize 42 in Kontakt. Dies verhindert eine
axiale Bewegung der Leitschaufeln 44 in Richtung des Turbinenaustritts 54.
In die entgegen gesetzte Richtung die durch einen Richtungspfeil 56 gekennzeichnet
ist, also in Richtung eines Lagergehäuses 10, ist die axiale
Bewegung der Leitschaufeln 44 dadurch verhindert, dass
eine andere Fläche
des Bunds 52 mit einer korrespondierenden Fläche eines Hitzeschilds 50 in
Kontakt steht.
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Durch
die beschriebenen beidseitigen Kontakte des Bunds 52, einerseits
mit der Leitschaufelmatrize 42 und andererseits mit dem
Hitzeschild 50, sind somit die Leitschaufeln 44 des
Leitgitters 40 in ihrer axialen Richtung festgelegt. In
radialer Richtung werden die Leitschaufeln 44 durch eine
Kontur der Leitschaufelmatrize 42 fixiert, in welche die
Leitschaufeln 44 beschriebener maßen bei einem Zusammenbau des
mehrteiligen Leitgitters 40 eingebracht werden.
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Auch
mit einer in 4 dargestellten Anordnung ist
es möglich,
dass der Teileverbund aus dem Axialschieber 12, der Konturhülse 14 und
dem mehrteiligen Leitgitter und sogar gegebenenfalls mit dem Stift 16 als
eine Einheit von einer Turbinenaustrittsseite 34' in das Turbinengehäuse 28' geschoben werden
kann bzw. eingebracht werden kann. Somit kann auch dieser Teileverbund
bereits vor einer Endmontage eines Turboladers, bei dem der derartige
Teileverbund eingesetzt wird, zusammengesetzt werden, was wie bereits
in Zusammenhang mit 2 beschrieben einen Montageaufwand
und damit Montagekosten senkt, als auch eine Ausfallwahrscheinlichkeit
des Abgasturboladers reduziert.
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Die 5 zeigt
einen Teileverbund 10'', wie er gemäß 4 im
Turbinengehäuse 28' montiert ist. Wie
gerade im Vergleich mit 2 zu erkennen ist, ist beim
Teileverbund 10'' nun das mehrteilige
Leitgitter 40 angeordnet, welches die Leitschaufelmatrize 42 aufweist,
mittels welcher die Leitschaufeln 44 aufgenommen sind.
Besonders gut in 5 zu sehen ist die Festlegung
in einer axialen Richtung der Leitschaufeln 44 mittels
des Bunds 46, der mit einer Fläche mit einer korrespondierenden
Fläche
der Leitschaufelmatrize 42 in Kontakt steht. Weiterhin
weist der Teileverbund 10'' die bereits
gemäß 2 bekannten
Elemente in Form des Axialschiebers 12, der Konturhülse 14 und
des Stifts 16 auf. Wie bereits beschrieben, ist auch dieser
Teileverbund 10'' als eine Einheit
bzw. eine Kassette in ein Turbinengehäuse eines Abgasturboladers
montierbar, wodurch ein Montageaufwand und damit Montagekosten gesenkt werden
als auch eine Ausfallwahrscheinlichkeit des Abgasturboladers reduziert
wird.