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DE102009005004A1 - Druckgesteuerter Schwenkantrieb mit verstellbaren Endanschlägen - Google Patents

Druckgesteuerter Schwenkantrieb mit verstellbaren Endanschlägen Download PDF

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Publication number
DE102009005004A1
DE102009005004A1 DE200910005004 DE102009005004A DE102009005004A1 DE 102009005004 A1 DE102009005004 A1 DE 102009005004A1 DE 200910005004 DE200910005004 DE 200910005004 DE 102009005004 A DE102009005004 A DE 102009005004A DE 102009005004 A1 DE102009005004 A1 DE 102009005004A1
Authority
DE
Germany
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pressure
housing
stop
drive shaft
end stop
Prior art date
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Ceased
Application number
DE200910005004
Other languages
English (en)
Inventor
Ingo Bruchhold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE102009005004A1 publication Critical patent/DE102009005004A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/02Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member
    • F15B15/06Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member for mechanically converting rectilinear movement into non- rectilinear movement
    • F15B15/065Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member for mechanically converting rectilinear movement into non- rectilinear movement the motor being of the rack-and-pinion type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/24Other details, e.g. assembly with regulating devices for restricting the stroke

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen druckgesteuerten Schwenkantrieb mit zwei quer zu der Hubbewegung eines Kolbens von der einen Seite 158 in das Gehäuse eingebrachten einstellbaren Endanschlägen 117, 118, denen gegenüber von der anderen Seite des Gehäuses quer zur Hubbewegung eines Kolbens mindestens einen zumindest zeitweise zuschaltbaren weiteren Endanschlag 119 angeordnet ist, wobei der Endanschlag 119 mit den einstellbaren Funktionszuständen einer Endlagendämpfung, eines federelastischen Endanschlages, eines festen Endanschlages sowie einer die Winkelstellung der Antriebswelle bestimmenden Möglichkeit aufweisen soll, und der weitere Endanschlag 119 so ausgeführt und im Schwenkantrieb so angeordnet ist, dass die Belastung auf einzelne Komponenten gegenüber dem Stand der Technik reduziert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen druckgesteuerten Schwenkantrieb mit verstellbaren Endanschlägen.
  • Druckgesteuerte Schwenkantriebe werden zum Automatisieren prozesstechnischer Abläufe zum Schalten von Armaturen, in lüftungstechnischen Anlagen zum Öffnen und Schließen von Lüftungsklappen, in der Brandschutztechnik zum Betätigen von Absperrklappen und Brandschutztüren sowie in der Fertigungstechnik zum Verfahren mechanischen Komponenten und Werkzeugen eingesetzt.
  • In der Variante Ia) solcher druckgesteuerten Schwenkantriebe wird die Hubbewegung eines in einem Zylinder geführten Kolbens in eine Schwenkbewegung einer Antriebswelle umgesetzt. Die Hubbewegung des Kolbens wird dadurch gesteuert, dass dessen beiden Kolbenflächen über Steuerleitungen mit unterschiedlichen wechselnden Drücken beaufschlagt werden, so dass der Kolben aufgrund der sich aus den Flächenkräften resultierenden Kraft jeweils in eine Richtung verfahren wird. Das Wandeln dieser Hubbewegung des Kolbens in eine Schwenkbewegung der Antriebswelle kann dann beispielweise mittels eines Getriebes mit einer Zahnstange und einem Ritzel oder mittels eines Getriebes aus geführten Gestängen erfolgen, welches zwischen dem Kolben und der Antriebswelle angeordnet ist.
  • In der Variante Ib) der beschriebenen druckgesteuerten Schwenkantriebe sind gleichzeitig zwei in je einem Zylinder geführte Kolben mittels je einem Getriebe mit derselben Antriebswelle derart miteinander verbunden, dass die Hubbewegungen der Kolben zusammen synchronisiert in eine Schwenkbewegung der Antriebswelle umgesetzt wird.
  • In einer Variante II der oben beschriebenen Schwenkantriebe wird die Hubbewegen eines Kolbens dadurch gesteuert, dass dieser von einem geladenen Energiespeicher, wie z. B. eine vorgespannte Wendelfeder oder der potentiellen Energie eines Gewichtes, in die eine Richtung verschoben wird und die Hubbewegung in die andere Richtung sowie dass gleichzeitige Aufladen des Energiespeichers dadurch gesteuert wird, dass eine der Kolbenflächen des Kolbens über eine Steuerleitung mit unterschiedlich wechselnden Drücken beaufschlagt wird.
  • Bei weiteren Varianten IIIa), IIIb) und IIIc) der oben beschriebenen druckgesteuerten Schwenkantriebe werden die beiden Endlagen und damit auch der maximale Schwenkwinkel der Antriebswelle durch das Verstellen von zwei einstellbaren Endanschlägen I und II festgelegt:
    Bei der Variante IIIa) bestehen die Endanschläge I und II aus zwei Schrauben I und II, die beide von der gleichen Seite nebeneinander im Bereich der Antriebswelle quer zur Laufrichtung des Kolbens bzw. der Kolben in das Gehäuse des Schwenkantriebs eingebracht sind und die in den Endlagen des Schwenkantriebes mit ihren Stirnflächen jeweils auf mit der Antriebswelle verbundenen Anschlagfläche I oder II wirken.
  • Bei der Variante IIIb) bestehen die Endanschläge I und II aus zwei Schrauben I und II, die beide in einem zum Schwenkantrieb separaten Hubbegrenzungsmodul befestigt sind, welches aus einer Welle mit beidseitigem Wellenanschluss, zwei mit der Welle verbundenen und den Schrauben I und II zugeordneten Anschlagflächen I und II sowie einem Gehäuse mit Schnittstellen zum Schwenkantrieb und zum Aggregat besteht und welches zum Übertragen des Antriebsmomentes zwischen den druckgesteuerten Schwenkantrieb und dem angetriebenen Aggregat montierten ist.
  • Bei der Variante IIIc) bestehen die Endanschläge I und II des Schwenkantriebs aus zwei Schrauben I und II, die an dem einen Ende des Zylinders in Bewegungsrichtung der Kolben eingebracht sind und bei der die eine Schraube I dann an der Kolbenfläche des ersten Kolbens anliegt, wenn der Schwenkantrieb die eine Endlage erreicht hat und bei der die andere Schraube dann an der Stirnfläche einer mit dem zweiten Kolben fest verbundenen, im ersten Kolben gasdicht geführten Stange anliegt, wenn der Schwenkantrieb seine andere Endlage erreicht hat.
  • In den weiteren Variante IVa) und IVb) der druckgesteuerten Schwenkantriebe sind diese zusätzlich mit einer in beiden Endlagen wirkenden Endlagendämpfung versehen. Diese Endlagendämpfungen bestehen aus ein in einem Zylinder geführten Kolben, der beim Ausführen einer Hubbewegung sein Steuermedium verdrängt und im Zusammenspiel mit einer mit einer Drossel versehenen Steuerung eine Dämpffunktion übernimmt:
    In der Variante IVa) dieser Endlagendämpfungen werden diese stirnseitig in Richtung der Hubbewegung des Kolbens bzw. der Kolben so an dem Gehäuse des Schwenkantriebs montiert, dass der Kolben der Endlagendämpfung und der Kolben des Schwenkantriebs mechanisch z. B. mit einer durch das Gehäuse des Schwenkantriebs gasdicht geführten Schubstange miteinander verbunden werden können, so dass der Kolben des Schwenkantriebs den Kolben der Endlagendämpfung bei jeder Hubbewegung mitbewegt.
  • In der Variante IVb) dieser Schwenkantriebe werden diese Endlagendämpfungen zweifach an das oben bereits beschriebene zum Schwenkantrieb separatem Hubbegrenzungsmodul so befestigt, dass diese auf die mit der Welle des Hubbegrenzungsmoduls verbundenen, zusätzlichen Anschlagflächen III und IV einwirken können.
  • In weiteren Varianten Va), Vb) und Vc) der oben beschriebenen druckgesteuerten Schwenkantrieben sind diese so ausgeführt, dass durch das Zuschalten eines weiteren Endanschlages III ein neuer kleinerer Schwenkwinkel zwischen dem Endanschlag III und mindestens einem der Endlagen I oder II eingestellt werden kann:
    In der Variante Va) wird das Zuschalten des Endanschlages III dadurch ermöglicht, dass sich innerhalb des Gehäuses des Schwenkantriebs im Bereich mit der Antriebswelle verbundenen Anschlagflächen I und II auf einem kleineren Kreisradius eine weitere Anschlagfläche III befindet, die nur dann als Endanschlag III wirkt, wenn eine der den Endanschlägen I und II zugeordneten Schrauben I oder II verstellt oder durch eine längere Schraube ersetzt wird, so dass deren Stirnfläche beim Verdrehen der Antriebswelle mit der Anschlagfläche III zum Eingriff kommen kann.
  • In einer weiteren Variante Vb) des zuschaltbaren Endanschlags III wird dieser entsprechend der Ausführung der Variante IIIb) und Va) in ein separates Hubbegrenzungsmodul integriert.
  • In einer weiteren Variante Vc) des zuschaltbaren Endanschlages III besteht dieser aus einem stirnseitig in Richtung der Hubbewegung des Kolbens so an dem Gehäuse des Schwenkantriebs montierten Zylinder mit darin geführten Kolben mit Kolbenstange, bei dem die Kolbenstange mit Hilfe einer Drucksteuerung so verfahren werden kann, dass diese in einer Position die Hubbewegung eines Kolbens des Schwenkantriebs begrenzt und in einer anderen Position die Hubbewegung zum Verfahren des maximalen Schwenkwinkels zwischen den Endanschlägen I und II freigibt.
  • In Ergänzung zu den genannten Varianten I bis V werden in der Praxis in einer Variante VI druckgesteuerte Schwenkantriebe mit Rückmelde- und Steuereinheiten versehen, die außerhalb des Gehäuses so im Bereich des freien Endes der Antriebswelle montiert sind, dass deren Sensoren bzw. Schalter die verschiedenen Winkelposition der Antriebswelle bestimmen, so dass aus deren Messdaten auf die Position des Schwenkantriebs und des Aggregates geschlossen werden kann.
  • Ein Nachteil der druckgesteuerten Schwenkantriebe gemäß der Varianten Ia), Ib) und II) mit Endanschlägen I und II gemäße der Varianten IIIa) und IIIb) ist der, dass mit diesen Schwenkantrieben nur mit maximalem Schwenkwinkel zwischen den Endanschlägen I und II verfahren werden kann, wobei mit diesen verstellbaren Endanschläge I und II in der Praxis Endlagen um 5 Grad bis 10 Grad Winkellage korigiert werden können. Das zeitweise Reduzierten des Schwenkwinkels um die Hälfte des maximalen Schwenkwinkels bzw. auf ein bis einige Grad Schwenkwinkel, wie es zum Dosieren bzw. zur Funktionsprüfung ohne Beeinflussung des Produktionsprozesses des Stellorgans notwendig wäre, ist bei den Varianten Ia), Ib) und Ic) nicht einstellbar.
  • Ein weiterer Nachteil der Schwenkantriebe mit Endanschlägen I und II gemäß der Variante IIIa) ist der, dass das Gegenmoment zum Abbremsen aller sich in Bewegung befindenden Massen als Kräftepaar von je einer der Schrauben I oder II zusammen mit der Lagerung der Antriebswelle aufgenommen werden muss, was wegen des relativ kurzen Hebelarmes zwischen der jeweiligen Schraube I, II und der Mittelachse der Antriebswelle, zu relativ hohen Kräften führt, was wiederum zu einer relativ hohen Beanspruchung einzelner Bauteile des Schwenkantriebs führt.
  • Das Verwenden von separaten Hubbegrenzungsmodulen mit integrierten Endanschlägen I, II und III entsprechend der Varianten IIIb) und Vb) sowie von separaten Hubbegrenzungsmodulen mit integrierten Endlagendämpfungen entsprechend der Variante IVb), weist die Nachteile auf, dass das Hubbegrenzungsmodul als separate Baugruppe zusätzlichen Bauraum einnimmt, dass wegen der zusätzlichen Schnittstellen und Verbindungen zum Schwenkantrieb und zum Aggregat im gesamten Antriebsstrang in der Toleranzkette zusätzliche Maß- und Winkelabweichungen berücksichtigt werden müssen, dass die Teile des Hubbegrenzungsmoduls die Anzahl der dem Verschleiß unterliegenden Teile erhöht, dass sich die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls des gesamten Stellorgans wegen der zusätzlichen Teile erhöht und dass das Hubbegrenzungsmodul als zusätzliche Baugruppe die Kosten des Stellorgans erhöhen.
  • Druckgesteuerte Schwenkantriebe mit Endanschlägen gemäß der Variante IIIc) weisen den Nachteil auf, dass die in bestimmten praktischen Einsatzfällen von der Armatur ausgehenden und über die Antriebswelle in den Schwenkantrieb zurück geleiteten Drehmomente bei Erreichen der ersten Endlage zunächst über die Welle in das Ritzel, dann über die erste Zahnstange in den ersten Kolben, um dann von der Schraube des ersten Endanschlags aufgenommen und in das Gehäuse geleitet zu werden. Beim Erreichen der zweiten Endlage werden diese Drehmoment von der Armatur zunächst über die Welle in das Ritzel, dann über die zweite Zahnstange in den zweiten Kolben, um dann von der Schraube des zweiten Endanschlags aufgenommen und ebenfalls in das Gehäuse geleitet zu werden.
  • Ein Nachteil der Endlagendämpfung gemäß der Variante IVa) ist, dass der zusätzliche Kolben mit dem Kolben des Schwenkantriebs fest verbunden ist und somit dieser zusätzliche Kolben bei jeder Hubbewegung über den gesamten Schwenkwinkelbereich mit bewegt werden muss. Ein weiterer Nachteil dieser Variante IVa) ergibt sich dadurch, dass die in bestimmten Praxisfällen von den angeschlossenen Aggregaten ausgehenden und in die Welle eingeleiteten Stöße über mehrere Komponenten des Schwenkantriebs, also zunächst über die Welle und das Getriebe zum Kolben geführt werden müssen, bevor diese von dem stirnseitig am Gehäuse angeordneten Endlagendämpfung aufgenommen werden können.
  • Ein Nachteil des Zuschaltens eines weiteren Endanschlages III gemäß Variante Va) ist, dass es besonders bei komplett in ein Rohrleitungssystem montiertem Stellorgan aufwendig ist, den Schwenkantrieb nach dem Umstellen auf den Endanschlag III nachträglich wieder genau auf die ursprünglich durch die Endanschläge I, II bestimmten Position der Endlagen zurück zu stellen.
  • Ein Nachteil des Zuschaltens eines Endanschlags III gemäß der Variante Vc) ergibt sich dadurch, dass die von den angeschlossenen Aggregaten ausgehenden und in die Welle eingeleiteten Stöße über mehrere Komponenten des Schwenkantriebs, nämlich zunächst über die Welle, dann über das Getriebe zum Kolben geführt werden müssen, bevor diese von dem stirnseitig am Gehäuse angeordneten Endanschlag III aufgenommen werden können.
  • Nachteile der separat an das Gehäuse von Schwenkantrieben angebauten Rückmelde- und Steuereinheiten gemäß der Variante VI sind deren Stoß- und Staubempfindlichkeit. Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, dass durch die zusätzlichen Schnittstellen und Verbindungen zum Gehäuse und zur Antriebswelle des Schwenkantriebs hin in der Toleranzkette weitere Maß- und Winkelabweichungen bei der Auslegung entsprechender Schwenkantriebe berücksichtigt werden müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen druckgesteuerten Schwenkantrieb mit Rückmelde- und Steuereinheit so zu gestalten, dass dieser zusätzlich zu seinen beiden einstellbaren Endanschlägen I und II mindestens einen zumindest zeitweise zuschaltbaren weiteren Endanschlag mit den einstellbaren Funktionszuständen einer Endlagendämpfung, eines federelastischen Endanschlags, eines festen Endanschlages sowie einer die Winkelstellung der Antriebeswelle bestimmenden Möglichkeit aufweist, wobei der weitere Endanschlag so ausgeführt und im Schwenkantrieb so angeordnet ist, dass die vorstehend genannten Nachteile überwunden werden.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bis 10.
  • Der erfindungsgemäße druckgesteuerte Schwenkantrieb umfasst ein Gehäuse, einer zwischen zwei Positionen schwenkbar gelagerte Antriebswelle, mindestens einem im Gehäuse gelagerten Zylinder, mindestens einem in dem Zylinder zwischen einer ersten und einer zweiten Endlage verschiebbar gelagerten, druckgesteuerten Kolben, einem den Kolben und die Antriebswelle verbindendes Getriebe, welches eine Hubbewegung des Kolbens in eine Schwenkbewegung der Antriebswelle umgesetzt, mindestens einer Steuerleitung zur Aufbringung wechselnder Drücke auf mindestens eine der Kolbenflächen, zwei im Gehäuse quer zur Bewegungsrichtung des Kolbens angeordneten und von der selben Seite in das Gehäuse eingebrachten verstellbaren Endanschlägen I und II, einem mit der Antriebswelle drehfest verbundenen Anschlagring, zwei auf dem Anschlagring angeordnete und den beiden Endanschlägen I und II zugeordneten Anschlagflächen I, II sowie zusätzlich mindestens einen den beiden Endanschlägen I, II gegenüberliegend und quer in das Gehäuse eingebrachten, zumindest zeitweise zuschaltbaren weiteren Endanschlag, welcher zumindest zeitweise mit einer auf dem Anschlagring angeordneten Anschlagfläche so zusammen wirkt, dass der weitere Endanschlag zumindest zeitweise als eine neue Endlage des Schwenkantriebs den ursprünglichen von den durch die beiden Endanschläge I und II festgelegten beiden Endlagen bestimmten Schwenkwinkel einschränkt, dass mindestens der weitere Endanschlag zumindest zeitweise als Endlagendämpfung in zumindest einer der beiden Endlagen wirkt, dass mindestens der weitere Endanschlag zumindest zeitweise als federelastisch nachgiebiger Endanschlag in zumindest einer der beiden Endlagen wirkt und dass mindestens der weitere Endanschlag in einer Ausführungsvariante mit einem die Winkelstellung der Antriebswelle bestimmenden Möglichkeit ausgestattet ist.
  • Der weitere Endanschlag könnte in einer ersten Variante eine in das Gehäuse eingebrachte Schraube sein, der weitere Endanschlag könnte in einer weiteren Variante auch eine in dem Gehäuse verschiebbar gelagerte Schubstange sein, wobei diese Schubstange in einer Variante die Schubstange eines von Außen an das Gehäuse des Schwenkantriebs befestigten drucksteuerbaren Zylinders sein könnte, die Schubstange könnte in einer weiteren Variante ein separates zum Gehäuse hin verschiebbares gelagertes Teil sein, welches über ein Getriebe mit einem drucksteuerbaren Zylinder verbunden sein. Die Stirnfläche der Schraube bzw. die Stirnfläche der Schubstange des weiteren Endanschlages soll in Abhängigkeit von der Eintauchtiefe in das Gehäuse und von der Drehwinkelstellung der Antriebswelle zum Gehäuse hin, eine Anschlagfläche berühren können, die sich auf einem mit der Antriebswelle drehfest verbundenen Anschlagring befindet.
  • Der in den druckgesteuerten Schwenkantrieb integrierte weitere Endanschlag ermöglicht es zusammen mit den beiden Endanschlägen I und II, den Schwenkantrieb entsprechend einem sogenannten Dosierantrieb zwischen mindestens drei verschiedenen Endlagen zu verfahren. Hierdurch lassen sich entsprechend verschiedene maximale Schwenkwinkel des Schwenkantriebs realisieren, die beispielsweise bei in der Praxis eingesetzten Dosierantrieben in einer Einstellung einen ca. 90° Schwenkwinkel und in einer zweiten Einstellung einen ca. 45° Schwenkwinkel betragen können.
  • Mit Hilfe des weiteren Endanschlags und ohne die Endanschläge I und II verstellen zu müssen, kann der maximale Schwenkwinkel zum Durchführen eines sogenannten Partial Stroke Tests auch so weit eingeschränkt werden, dass die an den Schwenkantrieb angeschlossene Armatur beim Verfahren des Schwenkantriebs zwischen den Endlagen nur so weit verstellt wird, dass sich deren aktueller Funktionszustand nicht verändert, dass heißt, dass die geschlossene Armatur geschlossen bzw. die offene Armatur geöffnet bleibt. Hierdurch wird es möglich, dass komplette Stellorgan mit allen seinen dann bewegbaren Komponenten, wie den druckgesteuerten Schwenkantrieb, die Armatur, die Steuerventile und gegebenenfalls eine Wellenverlängerung, im in dem Rohrleitungssystem eingebauten Zustand zu verfahren und alle dabei bewegten Komponenten auf ihre Funktionsfähigkeit hin zu testen, ohne dabei den aktuell eingestellten Förder- bzw. Produktionsprozess zu verändern. Nach dem Abschluss dieses Partial Stroke Tests kann der weitere Endanschlag dann wieder so eingestellt werden, dass der maximale Schwenkwinkel des Schwenkantriebs wieder von den durch die Endanschläge I und II festgelegten Endlagen bestimmt wird.
  • Des weiteren kann der weiter Endanschlag so eingestellt werden, dass er zusammen mit dem ihm diametral gegenüberliegend angeordneten Endanschlag eine der Endlagen des Schwenkantriebs mit bestimmt. Hierbei sollen diese beiden zusammen wirkenden Endanschläge beim Abbremsen der sich in Drehung befindlichen Antriebswelle im Idealfall möglichst gleich belastet werden. Da es in der Praxis nur mit sehr großem Aufwand zu realisieren wäre, diese zusammen wirkenden zwei Endanschläge genau so einzustellen, dass diese bei Erreichen der Endlage so zur Anlage kommen, dass sie jeweils den gleichen Anteil an Bremsenergie aufnehmen, ist es vorteilhaft, wenn mindestens einer dieser zusammen wirkenden Endanschläge zusätzlich mit einem elastischen Element versehen ist, welches sicherstellt, dass ein beim Einfahren in die Endlage aufzunehmender Anteil an Bremsenergie über eine gewisse Wegstrecke von bevorzugt einen bis wenigen Millimetern zunehmend von dem entsprechenden Endanschlag aufgenommen wird, so dass dann beim Erreichen der Endlage beide zusammen wirkende Endanschläge möglichst einen annähernd gleich großen Anteil an Bremsenergie aufgenommen haben und sich an beiden Endanschlägen annähernd eine gleich große Stützkraft eingestellt hat. Wegen der symmetrischen Anordnung der paarweise zusammen wirkenden Endanschläge zur Antriebswelle wäre die Lagerung der Antriebswelle beim Einfahren in diese Endlage hier im Gegensatz zu Varianten mit nur einem auf eine mit der Antriebswelle verbundenen Anschlagfläche wirkenden Endanschlag nicht von den ansonsten sich einstellenden Querkräften belastet. Das genannte elastische Element könnte eine metallische Feder oder ein reversibel verformbares Kunststoff- oder Gummiteil sein, welches mit der Schraube des Endanschlags verbunden oder in die Anschlagfläche integriert ist.
  • Die genannten Möglichkeiten zur Bestimmung der Winkellage der Antriebswelle zum Gehäuse hin könne dadurch realisiert werden, dass Sensoren in die Endanschläge eingebracht werden und welche bei unterschiedlicher Entfernung der ihnen auf dem Anschlagring zugeordneten Anschlagflächen, und damit auch in Abhängigkeit von der Winkelstellung der Antriebswelle, unterschiedliche Impulse abgeben. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich durch die in den Endanschlägen eingesetzten drucksteuerbaren Zylinder, bei denen in Abhängigkeit von der an der Stirnfläche der Schubstangen anliegenden Kraft sich eine Druckänderung im Steuermedium einstellt, welche in einer Drucksteuerung als Nachweis für das Erreichen einer Endlage verwendet werden könnte.
  • Im Sinne des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs soll mit dem Begriff „zuschaltbar” bei der Beschreibung eines „zuschaltbaren weiteren Endanschlags” gemeint sein, dass dieser weitere Endanschlag durch Austausch von Komponenten, durch Austausch des kompletten weiteren Endanschlages, durch Aus- bzw. Einbau des weiteren Endanschlags, durch Verstellen des weiteren Endanschlages, durch Verstellen von Komponenten des weiteren Endanschlages oder auch durch Verbinden des weiteren Endanschlages mit unterschiedlichen Steuerkreisen einer Drucksteuerung so eingestellt werden kann, dass er eine oder gleichzeitig mehrere der oben genannten Funktionen „Schwenkwinkel des Schwenkantriebs einschränken”, „kurz vor bzw. in der Endlage federelastisch nachgeben”, „beim Einfahren in die Endlage dämpfen” und „Drehwinkelstellung der Welle bestimmen” erfüllen kann.
  • Weitere Ausführungsformen sind im Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • 01 bis 05 zeigen eine Ansicht und vier verschiedene Schnittdarstellungen einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebes in zwei unterschiedlichen Zuständen,
  • 06 zeigt eine zweite Ausführungsform des erfindergemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebes in Schnittdarstellung,
  • 07 zeigt eine dritte Ausführungsform des erfindergemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebes in Schnittdarstellung,
  • 08 zeigt eine vierte Ausführungsform des erfindergemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebes in Schnittdarstellung,
  • 09 zeigt eine fünfte Ausführungsform des erfindergemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebes in Schnittdarstellung,
  • 10 und 11 zeigen eine sechsten Ausführungsform des erfindergemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebes in zwei unterschiedlichen Zuständen als Schnittdarstellungen,
  • 12 bis 13 zeigen eine siebte Ausführungsform des erfindergemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebes in zwei unterschiedlichen Zuständen als Schnittdarstellungen sowie
  • 14 zeigt eine achte Ausführungsform des erfindergemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebes in Schnittdarstellung.
  • Die 01 bis 05 zeigen einen erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantrieb 100 in einer ersten Ausführungsform in zwei verschiedenen Positionen. 01 zeigt die Haupansicht des druckgesteuerten Schwenkantriebs 100 mit Angabe der Schnittverläufe AA, BB, CC, DD, 02 zeigt den Schnitt AA durch den Schwenkantrieb 100, 03 zeigt den Schnitt BB durch den Schwenkantrieb 100, die 04 und 05 zeigen den Schwenkantrieb 100 in verschiedene Positionen jeweils als Schnitt CC.
  • Der druckgesteuerte Schwenkantrieb 100 umfasst ein Gehäuse 101, welches aus einem Hauptteil 102, einer ersten Gehäusedeckel 103 und einem zweiten Gehäusedeckel 104 besteht. Der Hauptteil 102 des Gehäuses 101 weist eine zylindrische Innenkontur auf und bildet somit den Zylinder 170 für einen ersten Kolben 105 und einen zweiten Kolben 106. Der erste Kolben 105 und der zweite Kolben 106 weisen jeweils eine Zahnstange 107, 108 auf. Die Zahnstangen 107, 108 stehen im Eingriff mit einem Zahnrad 109, weiches drehfest mit der Antriebswelle 110 verbunden ist. Die beiden Kolben 105, 106 sind zum Zylinder 170 hin wirkend mit jeweils mit einem Dichtring 147, einem Gleitring 148 und einem Gleitsegment 149 versehen. Zwischen den Gehäusedeckeln 103, 104 und dem Hauptteil des Gehäuses 102 ist jeweils ein Dichtring 125 angeordnet. Die Antriebswelle 110 ist innerhalb des Gehäuses 101 drehbar in Lagern 144, 146 geführt. Über einen unteren Anschluss 113 und einen oberen Anschluss 112 können Drehmomente von der Antriebswelle 110 abgeleitet oder in die Antriebswelle 110 eingeleitet sowie die Winkelposition der Antriebswelle 110 zum Gehäuse 101 hin abgegriffen werden.
  • In einer ersten Variante der ersten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs ist ein Anschlagring 114 drehfest mit der Antriebswelle 110 verbunden, wobei der Anschlagring 114 im oberen Bereich 171 zwischen den Zahnstangen 107, 108 und dem Gehäuse 101 platziert ist.
  • Des weiteren sind in das Gehäuse 101 quer zur Bewegungsrichtung der Kolben 105, 106 nebeneinander liegend von der einen Seite 158 des Gehäuses 101 die verstellbaren Endanschläge 117, 118 angeordnet. Ebenfalls quer zur Bewegungsrichtung der Kolben 105, 106 ist von der anderen Seite 159 des Gehäuses 101 und den Endanschlägen 117, 118 gegenüber liegend ein weiterer Endanschlag 119 eingebracht. Der Endanschlag 118 setzt sich aus einer Schraube 128, einer Mutter 129, einer Unterlegscheibe 130, einem Dichtring 126 und einem Sicherungsring 127 zusammen. Der Endanschlag 117 ist baugleich dem beschriebenen Endanschlag 118. Der Endanschlag 119 besteht aus einem drucksteuerbaren Zylinder 133 mit einem ersten Anschluss 131 und einem zweiten Anschluss 132 für Steuerleitungen und einer Schubstange 134.
  • In der 04 ist die eine der Endlagen des Schwenkantriebs 100 dargestellt, bei der die Stirnfläche 174 des Endanschlages 117 und die Anschlagfläche 121 des Anschlagringes 114 aneinander liegen. In der 05 ist andere Endlage des Schwenkantriebes 100 gezeigt, in der die Anschlagfläche 122 mit der Stirnfläche des Endanschlags 118 und die Anschlagfläche 123 mit der Stirnfläche 175 des Endanschlags 119 aneinander liegen. Der maximale Schwenkwinkel der druckgesteuerten Schwenkantriebs 100 liegt zwischen der einen Endlage und der anderen Endlage des Schwenkantriebs 100.
  • Mit Hilfe einer hier nicht dargestellten verstellbaren Drucksteuerung kann der Zylinder 133 über seine Anschlüsse 131, 132 in einer ersten Schaltstellung der Drucksteuerung so angesteuert werden, dass die Schubstange 134 von einer Position in eine andere Position verfahren wird, in einer zweiten Schaltstellung der Drucksteuerung kann der Zylinder 133 so angesteuert werden, dass die Schubstange 134 in einer bestimmten Position starr fixiert wird, in einer dritten Schaltstellung der Drucksteuerung kann der Zylinder 133 so angesteuert werden, dass die Schubstange 134 in einer bestimmten Position federelastisch gehalten wird und in einer vierten Schaltstellung der Drucksteuerung kann der Zylinder 133 so angesteuert werden, dass die Schubstange 134 beim Verschiebung durch eine von der Stirnfläche 175 angreifende Kraft dämpfend abgebremst wird. Die Schaltung der hier nicht dargestellten Drucksteuerung könnte in der ersten Schaltstellung die Zu- und Abfuhr von Steuermedium in bzw. aus dem Zylinder 133 genau so regeln, dass die Schubstange 134 von der einen in die andere Position verfährt, in der zweiten Schaltstellung der Drucksteuerung kann die Abfuhr von Steuermedium über die Anschlüsse 131, 132 unterbunden werden und in der dritten Schaltstellung kann der Zylinder 133 mit seiner Anschlüssen 131, 132 mit einem hier nicht dargestellten Blasenspeicher verbunden sein und in der vierten Schaltstellung wird das Steuermedium über eine hier nicht dargestellte Drossel geleitet. Zusätzlich kann die hier nicht dargestellte Drucksteuerung so aufgebaut sein, dass der sich beim Auftreffen der Anschlagfläche 123 auf die Stirnfläche 175 in dem Zylinder 133 ergebene Änderung des Druckes von der Drucksteuerung als weiter verarbeitbares Signal für das Erreichen der einen Endlage interpretiert werden kann. In einer zweiten Variante der ersten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs, und aus diesem Grund in der 03 mit unterbrochenen Linien dargestellt, könnte der oben beschriebene Schwenkantrieb 100 anstatt mit dem Anschlagring 114, mit einem Anschlagring 115 versehen sein, der im unteren Bereich 172 zwischen den Zahnstangen 107, 108 und dem Gehäuse 101 platziert ist. Entsprechend beziehen sich bei dieser zweiten Variante die oben genannten Bezüge auf den Anschlagring 114 in dieser zweiten Variante auf den Anschlagring 115.
  • In den 06 bis 14 sind weitere sieben Ausführungsformen des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs gezeigt. Die Ausführungsformen stimmen im Wesentlichen mit der in den 01 bis 05 gezeigten ersten Ausführungsform überein. Übereinstimmende Elemente sind daher im Folgenden mit jeweils um 100, 200 etc. erhöhte Bezugszeichen versehen.
  • 06 zeigt eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 200, der im Wesentlichen der unter den 01 bis 05 beschriebenen ersten Ausführungsform entspricht und sich nur dadurch von der ersten Ausführungsform unterscheidet, dass der mit der Antriebswelle 210 drehfest verbundene Anschlagring 214 mittig zur Antriebswelle 210 angeordnet ist und dass die Zahnstangen 207, 208 jeweils mittig eine Aussparung 276, 277 aufweisen. Auch bei dieser zweiten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs sind die hier nicht dargestellten Endanschläge 217, 218 von der einen Seite 258 des Gehäuses 202 quer zur Bewegungsrichtung der Kolben 205, 206 nebeneinander liegend eingebracht und mindestens ein weiterer Endanschlag 219, 220 den Endanschlägen 217, 218 gegenüberliegend von der anderen Seite 259 des Gehäuses 202 quer zur Bewegungsrichtung der Kolben 205, 206 angeordnet. In dieser zweiten Ausführungsvariante mit mittig angeordneten Anschlagring 214 können optional einer der beiden oder beide weiteren Endanschläge 219, 220 vorgesehen werden. Die Endanschläge 217, 218 und die weiteren Endanschläge 205, 206 können dann in dieser Ausführungsvariante optional mit allen oben bereits beschriebenen und in den folgenden Ausführungsformen noch beschriebene Merkmalen, Varianten und Funktionen belegt sein. Ein weiterer Vorteil zu den in der Aufgabenstellung bereits genannten Vorteilen dieser zweiten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs, der sich aus den mittigen Anordnung des Anschlagrings 214 und der damit verbundenen mittigen Anordnung der hier nicht dargestellten Anschlagflächen 221, 222, 223, 224 zu den Lagern 246, 244 der Antriebswelle 210 ergibt, ist der, dass die sich in einer der Endlagen aufgrund des Abbremsens der bewegten Massen auf die Antriebswelle 210 wirkende Reaktionskraft zu gleichen Teilen auf die beiden Lager 244, 246 verteilen.
  • 07 zeigt eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 300, der im Wesentlichen der unter den 01 bis 05 beschriebenen ersten Ausführungsform entspricht und sich nur dadurch von der ersten Ausführungsform unterscheidet, dass in einer ersten Variante dieser dritten Ausführungsform auf der verschiebbar gelagerten Schubstange 334 zusätzlich eine Wendelfeder 335 so angeordnet ist, dass sich die Schubstange 334 bei auf die Anschlagfläche 375 einwirkenden Kräften verschiebt und sich dabei die Wendelfeder 335 federelastisch nachgiebig verformt. Die Schubstange 334 des Endanschlags 319 ist in dieser Variante der dritten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs so eingestellt, dass beim Schwenken der Antriebswelle 310 in die eine Richtung der Anschlagfläche 323 die Stirnfläche 375 der Schubstange 334 bereits einige Millimeter vor Erreichen der durch den Endanschlag 318 bestimmten Endlage berührt. Durch das in dieser Winkellage beginnende federelastische Zusammendrücken der Wendelfeder 335 wird bereits vor Erreichen der durch den Endanschlag 318 bestimmten Endlage ein Teil der Bremsenergie vom Endanschlag 319 aufgenommen. Sobald der Schwenkantriebe 300 dann seine Endlage erreicht hat, werden der weitere Endanschlag 319 und der Endanschlag 318 je nach Einstellung der Federsteifigkeit der Wendelfeder 335 mit jeweils fast gleichgroßen Kräften belastet. Wegen des sich aus dem Abstand der Endanschlägen 318, 319 zueinander ergebenen Hebelarmes, der gegenüber einer vergleichbaren Variante eines Schwenkantriebs mit nur einem Endanschlag 318, bei dem sich der Hebelarm aus dem Abstand des Endanschlags zur Antriebswelle ergibt, doppelt so groß ist, halbiert sich die Einzelkraft des dem Schwungmoment entgegen wirkenden Kräftepaars unter der hier der Vereinfachung dienenden Annahme, dass beide Endanschläge 318, 319 zueinander symmetrisch und gleich wirkend eingestellt sind. Neben der Reduzierung der beim Abbremsen der Schwungmassen aufzubringenden Reaktionskräfte ergibt sich ein weiterer Vorteil daraus, dass bei gleicher Belastung der beiden Endanschläge 318, 319 die Antriebswelle 310 beim Abbremsen der bewegten Massen gegenüber Varianten eines Schwenkantriebs mit nur einem Endanschlag 318 nicht mit zusätzlichen Querkräften belastet wird.
  • In einer weitern Variante dieser in 07 dargestellten Ausführungsform eines Schwenkantriebs kann die Schubstange 334 so mit einem drucksteuerbaren Zylinder 333 gekoppelt sein, dass die erste und zweite Steuerleitung 331, 332 des Zylinders 333 so über eine hier nicht dargestellte Drucksteuerung angesteuert wird, dass die Schubstange 334 in verschiedene Positionen verfahren wird, dass die Schubstange 334 in einer bestimmten Position fest fixiert wird, dass beim Verschieben der Schubstange 334 durch eine auf die Stirnfläche 375 angreifende Kraft die Bewegung elastisch abgefedert wird oder dass beim Verschieben der Schubstange 334 durch eine auf die Stirnfläche 375 angreifende Kraft die Bewegung gedämpft wird. Zusätzlich kann die Drucksteuerung so ausgeführt sein, dass mit ihr die Aufgrund der auf die Stirnfläche 375 der Schubstange 334 einwirkenden Kräfte und die damit bedingten Druckschwankungen im drucksteuerbaren Zylinder 333 dazu verwendet werden, Rückschlüsse auf den aktuellen Schwenkwinkel der Antriebswelle 310 zu ziehen.
  • 08 zeigt eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 400, der im Wesentlichen der unter den 01 bis 05 beschriebenen ersten Ausführungsform entspricht und sich nur dadurch von dieser unterscheidet, dass der Schwenkantrieb 400 zwei weitere Endanschläge 419, 429 aufweist, wobei beide weiteren Endanschläge 419, 420 den in 07 dargestellten und oben in seinen Varianten beschriebenen weiteren Endanschlag 319 entsprechen. Vorteile dieser vierten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs sind, dass beim Einfahren des Schwenkantriebs in eine der Endlagen die zwei Endanschläge 418, 419 bzw. die zwei Endanschläge 417, 420 jeweils zusammen das Kräftepaar zum Abbremsen der bewegten Massen aufbringen und sich somit in dieser Ausführungsvariante, wie bereits unter 07 zur Wirkung des Endanschlages 319 erläutertet, die Einzelkräfte des Kräftepaars in beiden Endlagen gegenüber Varianten mit nur jeweils einem wirkenden Endanschlag 417, 418 im Idealfall bei symmetrischer Belastung halbieren und die Antriebswelle 410 nicht mit zusätzlichen Querkräften aus dem Abbremsvorgang belastet wird.
  • In einer weitern Variante dieser in 08 dargestellten vierten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs können die Schubstangen 434 so mit einem drucksteuerbaren Zylinder 333 gekoppelt sein, dass die erste und zweite Steuerleitung 331, 332 des Zylindern 333 so über eine hier nicht dargestellte Drucksteuerung angesteuert wird, dass die Schubstange 334 in verschiedene Positionen verfahren wird, dass die Schubstange 334 in einer bestimmten Position fixiert wird, dass beim Verschieben der Schubstange 334 durch eine auf die Stirnfläche 375 angreifende Kraft die Bewegung elastisch abgefedert wird oder dass beim Verschieben der Schubstange 334 durch eine auf die Stirnfläche 375 angreifende Kraft die Bewegung gedämpft wird.
  • 09 zeigt eine fünfte Ausführungsform des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 500, der im Wesentlichen der unter den 01 bis 05 beschriebenen ersten Ausführungsform entspricht und sich nur dadurch von dieser unterscheidet, dass der Schwenkantrieb 500 einen zweiten weitern Endanschlag 520 aufweist, wobei dieser Endanschlag 520 baugleich dem in 04 dargestellten und bereits beschriebenen Endanschlag 118 ist, und dass der Schwenkantrieb 500 mit einer weiteren Anschlagfläche 525 auf dem mit der Antriebswelle 510 drehfest verbundenen Anschlagring 514 versehen ist. In dieser fünften Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 500 wird die eine Endlage zusammen wirkend von dem Endanschlag 517 und dem weitern Endanschlag 520 bestimmt. Sind beide Endanschläge 517, 520 dabei im Idealfall so eingestellt, dass die Endanschläge 517, 520 beim Einfahren in die entsprechende Endlage den gleichen Anteil an Bremsenergie aufnehmen, werden die hier nicht dargestellten Lager 544, 546 der Antriebswelle 510 von Kräften aus dem Abbremsen der Schwungmassen frei gehalten. Um hier dass Abstimmen der Endanschläge 517, 520 zueinander zu erleichtern, könnte bei einem der Endanschläge 517, 520 oder auf einer der Anschlagflächen 521, 524 ein hier nicht dargestelltes elastisch nachgiebiges Element eingebracht werden, welches dafür sorgt, dass beide Endanschläge 517, 520 trotz nicht symmetrischer Einstellung jeweils einen fast gleich großen Anteil an Bremsenergie aufnehmen. Die Lager 544, 546 würden beim Abbremsen der bewegten Massen gegenüber Varianten von Schwenkantrieben mit nur einem wirkenden Endanschlag mit kleineren Querkräften belastet werden. Der Endanschlag 519, der sich aus einer Schubstange 534, einem drucksteuerbaren Zylinder, einem ersten Anschluss für eine Steuerleitung 531 und einem zweiten Anschluss für eine Steuerleitung 532 zusammen setzt, ist baugleich dem Endanschlag 119 aus der in den 01 bis 05 dargestellten ersten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs. Mit dem weiteren Endanschlag 519 können im Zusammenwirken mit dem Endanschlag 518 alle bereits zur Beschreibung der ersten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs 100 und dem in diesem eingesetzten weiteren Endanschlag 119 erläuterten Funktionsvarianten erfüllt werden. Auch die zur Beschreibung der ersten Ausführungsform erläuterte Druckschaltung kann mit dem Endanschlag 519 so verbunden sein, dass alle zu den 01 bis 06 bereits beschriebenen Funktionszustände der Drucksteuerung mit dem weiteren Endanschlag 119 auf den Endanschlag 519 übertragbar sind.
  • Die in den 10 und 11 gezeigte sechste Ausführungsform des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 600, entspricht bis auf die Gestaltung des weiteren Endanschlags 619 und der Gestaltung des Anschlagrings 614 im Wesentlichen der unter den 01 bis 05 beschriebenen ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs. Den beiden von der einen Seite 658 in das Gehäuse 601 eingebrachten verstellbaren Endanschlägen 617, 618 ist ein weiterer Endanschlag 619 gegenüber liegend von der anderen Seite 659 in das Gehäuse eingebracht, der sich aus einer Schraube 628, einer Mutter 629, einer Unterlegscheibe 630, einem Dichtring 626, einem Sicherungsring 627, einem Bügel 636 und einem Schloss 637 zusammen setzt. Der Sicherungsring 627 ist mit der Schraube 628 formschlüssig verbunden und soll so verhindern, dass die Schraube 628 ungewollt aus dem Gehäuse 601 geschraubt wird. In dem Zustand, in dem der weitere Endanschlag 619 nicht wirken soll, ist die Schraube 628 so eingestellt, dass deren Stirnfläche 675 in keiner der Schwenkposition der Antriebswelle 610 mit der Anschlagfläche 623 in Berührung kommt. Um bei dieser Einstellung das unberechtigte Verstellen der Schraube 628 zu verhindern, ist ein Bügel 636 so mit der Schraube 628 verbunden, dass ein Verstellen der Schraube 628 ausgeschlossen ist. Der Bügel 636 ist in dieser Variante mit einem Schloss versehen, welches das Entfernen des Bügels 636 und damit auch das Verstellen der Schraube 628 verhindert. Die Mutter 629 soll dazu dienen, die Schraube 628 gegen das Gehäuse 601 zu kontern und gleichzeitig sicherstellen, dass die Unterlegscheibe 630 und der Dichtring 626 mit dem Gehäuse 610 verpresst werden. Der mit der Antriebswelle 610 drehfest verbundene Anschlagring 614 weist drei Anschlagflächen 621, 622, 623 auf. Im Normalbetrieb des druckgesteuerten Schwenkantriebs 600 verfährt der Schwenkantrieb 600 den maximalen Schwenkwinkel zwischen den durch die Endanschläge 617, 618 bestimmten Endlagen, wobei in der einen Endlage die Anschlagfläche 621 mit der Stirnfläche 674 und in der anderen Endlage die Anschlagfläche 622 mit der Stirnfläche 611 zusammen liegen. Im Testbetrieb des Schwenkantriebs mit angeschlossener Armatur gemäß eines Partial Stroke Tests wird das Schloss 637 geöffnet und zusammen mit dem Bügel 636 entfernt, dann wird die Konterung der Mutter 629 gelöst, um dann die Schraube 628 in das Gehäuse 601 zu schrauben. Wird in dieser Einstellung des Endanschlags 619 der Schwenkantrieb 601 aus der einen Endlage, in der sich die Anschlagfläche 621 mit der Stirnfläche 674 berühren, verfahren, wird die Schwenkbewegung nach einem bis wenige Grad in einer neuen Endlage dadurch gestoppt, dass sich die Anschlagfläche 623 und die Stirnfläche 675 berühren. In einer Variante dieser sechsten Ausführungsform könnte in dem Schwenkantrieb ein zweiter weiterer Endanschlag 620 von der Seite 659 in das Gehäuse eingebracht sein, wobei der weitere Endanschlag 620 baugleich dem weiteren Endanschlag 619 sein könnte. Dieser Endanschlag 620 könnte dann analog dem Endanschlag 619 in einem im Testbetrieb um die andere durch den Endanschlag 618 bestimmten Endlage genutzt werden. Der Endanschlag 619 würde dabei zusammen mit der Anschlagfläche 624 die neue weitere Endlage des Schwenkantriebs bestimmen. Der Schwenkantrieb 600 würde dann bei entsprechend für den Testbetrieb eingestellten Endanschlag 620 im Sinne eines Partial Stroke Tests aus der anderen Endlage lediglich einen bis einige Grad Schwenkwinkel verfahren. Eine weitere in den 10 und 11 nicht dargestellte Variante der sechsten Ausführungsform kann dadurch realisiert werden, dass der Anschlagring 614 und insbesondere die auf ihm befindlichen Anschlagflächen in Form und Lage und die Einschraublänge der Schraube 628 variieren können, so dass auch andere Endlagen und damit verbunden auch andere Schwenkwinkel eingestellt werden könnten.
  • Die 12 und 13 zeigen eine siebte Ausführungsform des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 700, der im Wesentlichen der unter den 01 bis 05 beschriebenen ersten Ausführungsform entspricht und sich nur dadurch von dieser unterscheidet, dass der Schwenkantrieb 700 einen weiteren Endanschlag 720 aufweist, der aus einer in einer Hülse 756 geführten und zu dieser hin mit einem Dichtring 755 gasdicht verbundenen Schubstange 734 besteht. Die Schubstange ist über eine Getriebe 779 mit einem druckgesteuerten Zylinder 733 verbunden. Das Getriebe 779 soll in die eine Richtung selbsthemmend wirken und ein Verschieben der Schubstange 734 aufgrund von Kräften verhindern, die gegebenenfalls an der Stirnfläche 778 der Schubstange 727 angreifen. In die andere Richtung wirkend soll das Getriebe die Hubbewegung des drucksteuerbaren Zylinders 733 in eine Hubbewegung der Schubstange 734 umsetzten. Das Getriebe 779 besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Gehäuse 741, in dem ein oberen Keil 739 und einen unteren Keil 740 zueinander verschiebbar angeordnet sind und einer Wendelfeder, die den oberen Keil 739 unter Vorspannung gegen den untern Keil 740 drückt. Der obere Keil 739 ist mit der Schubstange 727, der untere Keil 740 ist mit dem drucksteuerbaren Zylinder 733 verbunden.
  • Ein besonderer Vorteil dieser siebten Ausführungsform eines druckgesteuerten Schwenkantriebs besteht darin, dass der drucksteuerbare Zylinder 733 unabhängig von der Höhe des Steuerdrucks des Schwenkantriebs und unabhängig von den beim Abbremsen der bewegten Massen an der Stirnfläche 778 des Endanschlages 720 auftretenden Kräften nur das beim Einstellen des Endanschlags 520 fast kraftlose Verschieben des unteren Keils 740 gegen den oberen Keil 739 realisieren muss. Die beim Einfahren in die gegebenenfalls durch den Endanschlag 720 bestimmten Endlage in die Stirnfläche 778 der Schubstange 734 eingeleitete Kraft wird direkt durch die Schubstange 734 über den oberen Keil 739 zum unteren Keil 740 in das Gehäuse 741 des Getriebes 779 abgeleitet, ohne dabei auf den drucksteuerbaren Zylinder 733 zu wirken. Da der drucksteuerbare Zylinder 733 also nur das Verschieben des unteren Keils 740 gegen den oberen Keil 739, ohne dabei große Kräfte aufbringen zu müssen, kann hier gemäß der siebten Ausführungsform ein relativ kleiner drucksteuerbarer Zylinder eingesetzt werden.
  • In weiteren Varianten der siebten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs könnte hier zusätzlich ein zweiter weitere Endanschlag 719 eingesetzt werden, um beiden von den Endanschlägen 717, 718 bestimmten Endlagen weiter zwei neue Endlagen zuschalten zu können. Die Anzahl, die Lage und Gestaltung der Anschlagflächen auf dem Anschlagring 714 könnten Variiert werden, um weiter andere Endanschläge und Winkellagen einstellen zu können. Auf der Schubstange 734 oder in der Anschlagfläche 724 könnten federelastische Elemente eingebracht werden, welche die Kraftspitzen von Stößen beim Einfahren in die von dem Endanschlag 720 bestimmten Endlage reduzieren.
  • 14 zeigt eine achte Ausführungsform des erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 800, der in Wesentlichen der unter den 01 bis 05 beschriebenen Ausführungsform entspricht und sich nur dadurch von der ersten Ausführungsform unterscheidet, dass der weiter Endanschlag 819 aus einer Schraube 828 besteht, in die ein Sensor 842 integriert ist, der einen dem Abstand zur Anschlagfläche 823 proportionalen Impuls abgibt, wobei dieser Impuls über eine elektrische Leitung 843 an eine hier nicht dargestellte Steuereinheit weiterleitet werden kann. Weitere Teile des Endanschlags 819 sind eine Mutter 829, einer Unterlegscheibe 830 und ein Dichtring 826. In weiteren Varianten dieser achten Ausführungsform könnte auch einer bzw. beide der Endanschläge 817, 818 entsprechend dem hier beschriebenen Endanschlag 819 ausgeführt sein. Des weiteren könnte hier ein nicht dargestellter weiterer Endanschlag 820 vorgesehen werden, der dann baugleich einem der Endanschläge 119, 319, 520, 619, 720, 819 ausgeführt sein könnte.
  • Wie in 14 zu erkennen ist, kommt es bei dieser dargestellten ersten Einstellung des Endanschlags 819 in keiner der beiden Endlagen zur Berührung der Stirnfläche 875 mit der Anschlagfläche 823. Die beiden Endlagen werden bei dieser dargestellten ersten Einstellung des Endanschlags 819 ausschließlich von den beiden Endanschlägen 817, 818 festgelegt. Der Endanschlag 819 dient in dieser ersten Einstellung lediglich als Messwertaufnehmer zur Bestimmung der Winkelposition der Antriebswelle 810. In einer weiteren nicht dargestellten zweiten Einstellung könnte die Schraube 828 Endanschlags 819 so positioniert werden, dass der Endanschlag 819 zusammen mit dem Endanschlag 818 eine Endlage des druckgesteuerten Schwenkantriebs 800 festlegt und dass jeder der beiden Endanschläge 818, 819 beim Abbremsen der Antriebswelle 810 annähernd den gleichen Anteil an Bremsenergie aufnimmt. In einer ebenfalls nicht dargestellten dritten Einstellung der Schraube 828 des Endanschlags 819 könnte der Endanschlag 819 für sich alleine eine der beiden Endlagen bilden. In dieser dritten Einstellung des Endanschlags 819 wäre der ursprünglich von den Endanschlägen 817, 818 bestimmten maximalen Schwenkwinkel des Schwenkantriebs 800 eingeschränkt, so dass in dieser dritten Einstellung die eine Endlage vom Endanschlag 819 und die andere Endlage vom Endanschlag 817 bestimmt wird.
  • Alle hier zu den 01 bis 14 beschriebenen Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen druckgesteuerten Schwenkantriebs 100, 200, 300, 400, 500, 600, 700, 800 lassen sich in weiteren hier nicht dargestellten Varianten auch nur mit jeweils einem ersten Kolben 105, 205, 305, 405, 505, 605, 705, 805 und einer ersten Zahnstange 107, 207, 307, 407, 507, 607, 707, 807 realisieren.
  • Alle hier beschriebenen Ausführungsformen und Varianten eines erfindungsgemäßen Schwenkantriebs 100, 200, 300, 400, 500, 600, 700, 800 lassen sich in weiteren hier nicht dargestellten Varianten mit mindestens einem Energiespeicher versehen, der in einer Variante als Wendelfeder zwischen den ersten Kolben 105, 205, 305, 405, 505, 605, 705, 805 und dem ersten Gehäusedeckel 103, 203, 303, 403, 503, 603, 703, 803 angeordnet ist. Beim druckgesteuerten Verfahren des ersten Kolben 105, 205, 305, 405, 505, 605, 705, 805 in Richtung des ersten Gehäusedeckels 103, 203, 303, 403, 503, 603, 703, 803 bis zu der einen Endlage des Schwenkantriebs wird dieses Energiespeicher durch das Zusammendrücken der Wendelfeder aufgeladen. Nach Erreichen der einen Endlage und bei dann wieder drucklosem Schwenkantrieb wird der Energiespeicher wieder dadurch entladen, dass sich die Wendelfeder ausdehnt und den ersten Kolben 105, 205, 305, 405, 505, 605, 705, 805 in Richtung des zweiten Gehäusedeckels 104, 204, 304, 404, 504, 604, 704, 804 verschiebt.
  • 100, 200, 300, 400, 500, 600, 700, 800
    Druckgesteuerter Schwenkantrieb
    101, 201, 301, 401, 501, 601, 701, 801
    Gehäuse
    102, 202, 302, 402, 502, 602, 702, 802
    Hauptteil des Gehäuses
    103, 203, 303, 403, 503, 603, 703, 803
    erster Gehäusedeckel
    104, 204, 304, 404, 504, 604, 704, 804
    zweiter Gehäusedeckel
    105, 205
    erster Kolben
    106, 206
    zweiter Kolben
    107, 207, 307, 407, 507, 607, 707, 807
    erste Zahnstange
    108, 208
    zweite Zahnstange
    109, 209
    Zahnrad
    110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810
    Antriebswelle
    111, 611
    Stirnfläche
    112, 212
    oberer Wellenanschluss
    113, 213
    unterer Wellenanschluss
    114, 214, 314, 414, 514, 614, 714, 814
    erster Anschlagring
    115
    zweiter Anschlagring
    116, 216
    Sicherungsring
    117, 217, 317, 417, 517, 617, 717, 817
    Endanschlag I
    118, 218, 318, 418, 518, 618, 718, 818
    Endanschlag II
    119, 219, 319, 419, 519, 619, 819
    Endanschlag III
    420, 520, 720
    Endanschlag IV
    121, 321, 421, 521, 621, 721, 821
    Anschlagfläche I
    122, 322, 422, 522, 622, 722, 822
    Anschlagfläche II
    123, 323, 423, 523, 623, 823
    Anschlagfläche III
    424, 524, 624, 724
    Anschlagfläche IV
    125, 325, 425, 525, 625, 725, 825
    Dichtring
    126, 626, 826
    Dichtring
    127, 627, 727
    Sicherungsring
    128, 628, 828
    Schraube
    129, 629, 829
    Mutter
    130, 630, 830
    Unterlegscheibe
    131, 331, 431, 531, 731
    erste Anschluss für Steuerleitung
    132, 332, 432, 532, 732
    zweite Anschluss für Steuerleitung
    133, 333, 433, 533, 733
    Drucksteuerbarer Zylinder
    134, 334, 434, 534, 734
    Schubstange
    335, 435
    Wendelfeder
    636
    Bügel
    637
    Schloss
    738
    Getriebe
    739
    oberer Keil
    740
    unterer Keil
    741
    Gehäuse des Getriebes
    842
    Sensor
    843
    elektrische Leitungen
    144, 244, 544
    Lager
    145, 245
    Sicherungsring
    146, 246, 546
    Lager
    147
    Dichtring
    148
    Gleitring
    149
    Gleitsegment
    150
    Dichtring
    151, 251
    Dichtring
    152, 352, 552
    Dichtring
    153, 253
    Dichtring
    754
    Wendelfeder
    755
    Dichtring
    756
    Hülse
    757
    Dichtring
    158, 258, 358, 458, 558, 658, 758, 858
    eine Seite
    159, 259, 359, 459, 559, 659, 759, 859
    andere Seite
    160
    erster Anschluss für Steuerleitung
    161
    zweiter Anschluss für Steuerleitung
    162
    dritter Anschluss für Steuerleitung
    163
    erste Druckkammer
    164
    zweite Druckkammer
    165
    dritte Druckkammer
    166
    Kolbenfläche
    167
    Kolbenfläche
    168
    Kolbenfläche
    169
    Kolbenfläche
    170
    Zylinder
    171
    oberer Bereich der Antriebswelle
    172
    unterer Bereich der Antriebswelle
    173
    mittlerer Bereich der Antriebswelle
    174, 674
    Stirnfläche
    175, 375, 475, 575, 675, 875
    Stirnfläche
    276
    Aussparung
    277
    Aussparung
    478, 578, 678, 778
    Stirnfläche
    779
    Getriebe

Claims (10)

  1. Druckgesteuerter Schwenkantrieb mit einem Gehäuse (101, 201, 301, 401, 501, 601, 701, 801), mit einer in dem Gehäuse gelagerten Antriebswelle (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810), mindestens einem in dem Gehäuse angeordneten Zylinder (170), mit mindestens einem Anschluss für eine Steuerleitung (160, 161, 162), mit mindestens einem in dem Zylinder zwischen einer ersten und einer zweiten Endlage verfahrbaren Kolben (105, 205), wobei der Kolben (105, 205) und die Antriebswelle (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) derart mit einem Getriebe in Verbindung stehen, dass eine Hubbewegung des Kolbens (105, 205) in eine Schwenkbewegung der Antriebswelle (110, 210) umgesetzt wird, mit zwei im Gehäuse (101, 201, 301, 401, 501, 601, 701, 801) quer zur Bewegungsrichtung des Kolbens angeordneten und von der einen Seite in das Gehäuse (101, 201, 301, 401, 501, 601, 701, 801) eingebrachten verstellbaren Endanschlägen (117, 217, 317, 417, 517, 617, 717, 817 und 118, 218, 318, 418, 518, 618, 718, 818), wobei die Einstellung der Endanschläge (117, 217, 317, 417, 517, 617, 717, 817 und 118, 218, 318, 418, 518, 618, 718, 818) zusammen mit den ihnen zugeordneten und mit der Antriebswelle (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) drehfest verbundenen Anschlagflächen (121, 321, 421, 521, 621, 721, 821 und 122, 322, 422, 522, 622, 722, 822) zwei mögliche Endlagen des Schwenkantriebs festlegt, dadurch bestimmt, dass mindestens ein weiterer Endanschlag (119, 219, 319, 419, 519, 619, 819, 420, 520, 720) einem der beiden Endanschläge (117, 217, 317, 417, 517, 617, 717, 817 und 118, 218, 318, 418, 518, 618, 718, 818) gegenüberliegend, von der anderen Seite (158, 258, 358, 458, 558, 658, 758, 858) quer zur Bewegungsrichtung des Kolbens (105, 205) im Gehäuse (101, 201, 301, 401, 501, 601, 701, 801) angeordnet ist, dass der weitere Endanschlag (119, 219, 319, 419, 519, 619, 819, 420, 520, 720) verstellbar ist und dass der weitere Endanschlag zumindest zeitweise auf eine mit der Antriebswelle (110, 210, 310, 410, 510, 610, 710, 810) drehfest verbundenen Anschlagfläche (123, 323, 423, 523, 623, 823, 424, 524, 624, 724) einwirkt.
  2. Druckgesteuerter Schwenkantrieb gemäß dem Anspruch 1 dadurch bestimmt, dass der weitere Endanschlag (119, 219, 319, 419, 519, 619, 819, 420, 520, 720) eine in das Gehäuse (101, 201, 301, 401, 501, 601, 701, 801) eingebrachte Schraube (128, 628, 828) ist.
  3. Druckgesteuerter Schwenkantrieb gemäß dem Anspruch 1 dadurch bestimmt, dass der weitere Endanschlag (119, 219, 319, 419, 519, 619, 819, 420, 520, 720) eine in dem Gehäuse (101, 201, 301, 401, 501, 601, 701, 801) verschiebbar gelagerte Schubstange (134, 334, 434, 534, 734) ist.
  4. Druckgesteuerter Schwenkantrieb gemäß der Ansprüche 1 und 3 dadurch bestimmt, dass die Schubstange (134, 334, 434, 534, 734) mit einem drucksteuerbaren Zylinder (133, 333, 433, 533, 733) verbunden ist.
  5. Druckgesteuerter Schwenkantrieb gemäß dem Anspruch 1 und 3 dadurch bestimmt, dass die Schubstange (134, 334, 434, 534, 734) über ein Getriebe (779) mit einem drucksteuerbaren Zylinder (133, 333, 433, 533, 733) gekoppelt ist.
  6. Druckgesteuerter Schwenkantrieb gemäß dem Anspruch 1 dadurch bestimmt, dass mindestens einer der Endanschläge I oder II eine im Gehäuse (101, 201, 301, 401, 501, 601, 701, 801) verschiebbar gelagerte Schubstange (134, 334, 434, 534, 734) eines drucksteuerbaren Zylinders (133, 333, 433, 533, 733) ist.
  7. Druckgesteuerter Schwenkantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch bestimmt, dass der weitere Endanschlag (119, 219, 319, 419, 519, 619, 819, 420, 520, 720) je nach Einstellung den maximalen Schwenkwinkel des Schwenkantriebes einschränkt.
  8. Druckgesteuerter Schwenkantrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch bestimmt, dass mindestens der weitere Endanschlag (119, 219, 319, 419, 519, 619, 819, 420, 520, 720) je nach Einstellung zumindest zeitweise federelastisch wirkt.
  9. Druckgesteuerter Schwenkantrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch bestimmt, dass mindestens der weitere Endanschlag (119, 219, 319, 419, 519, 619, 819, 420, 520, 720) je nach Einstellung zumindest zeitweise dämpfend wirkt.
  10. Druckgesteuerter Schwenkantrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch bestimmt, dass mindestens einer der Endanschläge (119, 219, 319, 419, 519, 619, 819, 420, 520, 720 117, 217, 317, 417, 517, 617, 717, 817, 118, 218, 318, 418, 518, 618, 718, 818) mit einem die Winkelstellung der Antriebswelle bestimmenden Möglichkeit ausgestattet ist.
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