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DE102009004236A1 - TV-Anordnung und Verfahren zur Kalibrierung eines TV-Geräts - Google Patents

TV-Anordnung und Verfahren zur Kalibrierung eines TV-Geräts Download PDF

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DE102009004236A1
DE102009004236A1 DE200910004236 DE102009004236A DE102009004236A1 DE 102009004236 A1 DE102009004236 A1 DE 102009004236A1 DE 200910004236 DE200910004236 DE 200910004236 DE 102009004236 A DE102009004236 A DE 102009004236A DE 102009004236 A1 DE102009004236 A1 DE 102009004236A1
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Germany
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screen
color
colorimeter
values
control
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Withdrawn
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DE200910004236
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English (en)
Inventor
Marc Leppla
Nathalie Richart
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Individual
Original Assignee
Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N17/00Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
    • H04N17/04Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details for receivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)

Abstract

Eine Bildschirm-Anordnung, insbesondere TV- oder PC-Monitor-Anordnung, weist auf - einen Bildschirm, insbesondere LCD-Bildschirm (2), - eine prozessorgestützte Steuer- und Auswerteeinheit (5) für den Bildschirm (2), und - eine Kalibriereinrichtung umfassend - ein auf oder vor dem Bildschirm appliziertes Bildschirm-Colorimeter (7) zur Farbmessung in einem Mess-Bildschirmausschnitt (8), und - eine von der Steuer- und Auswerteeinheit (5) initiierbare Farb- und/oder Helligkeitskalibrierung des Bildschirmes (2), wobei = auf dem Mess-Bildschirmausschnitt (8) von der Steuer- und Auswerteeinheit (5) eine Referenz-Farbtafel erzeugbar ist, die von dem Bildschirm-Colorimeter (7) messbar ist, = die Messwerte des Bildschirm-Colorimeters (7) von der Steuer- und Auswerteeinheit (5) auswertbar und in Korrekturwerte zur Kalibrierung des Bildschirmes (2) umsetzbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine TV-Anordnung mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen sowie ein Verfahren zur Kalibrierung eines Fernsehers gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 9.
  • Zum Hintergrund der Erfindung ist festzuhalten, dass Bildschirme, wie beispielsweise LCD-Bildschirme für Farbfernsehgeräte in der Regel Farbverschiebungen und eine gerätespezifische Anzeigecharakteristik hinsichtlich der Farb- und Helligkeitswiedergabe aufweisen. Die Charakteristika und Abweichungen von den tatsächlich wiederzugebenden Farben sind durch die jeweils verwendeten Komponenten bei einem Bildschirm, wie die Hintergrundbeleuchtung und das eigentlich LCD-Panel, bestimmt.
  • Auf dem Gebiet der Medizintechnik ist es bekannt, bei hochwertigen Bildschirmen ein Luminanzmeter einzusetzen, um die maximale Helligkeit bzw. Leuchtdichte des Bildschirms und die Leuchtdichte-Verteilung einzustellen. Dabei wird die so bezeichnete DICOM-Norm zugrunde gelegt. Die Sensoren hierfür zur Messung der Leuchtdichte sind in den Rahmen des Bildschirms integriert und garantieren somit eine korrekte Leuchtdichte-Verteilung nach DICOM-Norm.
  • Auf dem Gebiet der Fotowiedergabe und in der Druck-Vorstufe bei der Erstellung von Presseartikeln werden externe Colorimeter eingesetzt, um Bildschirme auf bestimmte Normen mit festen Farbtemperaturen und Gamma-Werten einzustellen.
  • Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen und Einsatzzwecke sind die aus dem Gebiet von Foto-, Druck-Vorstufen und Medizin üblichen Me thoden und dafür zugrunde gelegten Normen in der Regel nicht auf herkömmliche TV-Geräte übertragbar. Es soll dabei nämlich kein Papierdruck simuliert werden, wie im Foto- und Druck-Vorstufen-Bereich. In der Medizintechnik sind beispielsweise Tumore in Graustufenbildern zu detektieren, was mit naturgetreuer und farbbrillanter Darstellung nichts zu tun hat. Darüber hinaus wird in den vorstehenden Anwendungsfällen mit standardisiertem Umgebungslicht gearbeitet, was bei TV-Bildschirmen keine praktisch umsetzbare Randbedingung ist. Diese Bildschirme werden bei Tageslicht, Kunstlicht und auch in dunklen Räumen genutzt.
  • Grundsätzlich ist es natürlich möglich, die Farbwiedergabequalität von TV- und auch von PC-Bildschirmen durch Verwendung qualitativ sehr hochwertiger Komponenten für z. B. die Hintergrundbeleuchtung und das LCD-Panel zu verbessern. Dies bedeutet jedoch gleichzeitig eine starke Erhöhung der Herstellungskosten entsprechender Geräte. Ferner kann dadurch auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Bildqualität durch alterungsbedingte Veränderungen an den Komponenten verschlechtert.
  • Ausgehend von den geschilderten Problemen des Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Bildschirm-Anordnung insbesondere für Fernseh-Anwendungen sowie ein darauf implementierbares Verfahren zur Kalibrierung eines hierbei eingesetzten Bildschirms zu schaffen, mit dem dauerhaft eine farbgetreue und brillante Bildwiedergabe möglich ist. Gleichzeitig soll damit die Grundlage eröffnet werden, auch Variationen im Umgebungslicht in die Anpassung der Bildschirmcharakteristika einfließen zu lassen.
  • Diese Aufgabe wird in vorrichtungstechnischer Hinsicht durch die im Patentanspruch 1 vorgesehenen Merkmale sowie in verfahrenstechnischer Hinsicht durch das Kalibrierungsverfahren gemäß Patentanspruch 8 gelöst.
  • Demnach umfasst eine Bildschirm-Anordnung einen Bildschirm und eine prozessorgestützte Steuer- und Auswerteeinheit für den Bildschirm und ist charakterisiert durch eine Kalibriereinrichtung, die aufweist
    • – ein auf oder vor dem Bildschirm appliziertes Bildschirm-Colorimeter zur Farbmessung in einem Mess-Bildschirmausschnitt, und
    • – eine von der Steuer- und Auswerteeinheit initiierbare Farb- und/oder Helligkeitskalibrierung des Bildschirmes, wobei – auf dem Mess-Bildschirmausschnitt von der Steuer- und Auswerteeinheit eine Referenz-Farbtafel erzeugbar ist, die von dem Bildschirm-Colorimeter messbar ist, sowie – die Messwerte des Bildschirm-Colorimeters von der Steuer- und Auswerteeinheit auswertbar und in Korrekturwerte zur Kalibrierung des Bildschirmes umsetzbar sind.
  • Insbesondere unter Anwendung bei einer solchen Bildschirm-Anordnung weist das erfindungsgemäße Verfahren zur Kalibrierung eines Bildschirms folgende Verfahrensschritte auf:
    • – Erzeugen einer Referenzfarbtafel in einem Mess-Bildschirmausschnitt des Bildschirms,
    • – Farbmessen im Mess-Bildschirmausschnitt,
    • – Farb- und Helligkeitsmessen des Umgebungslichts,
    • – Auswerten der so gewonnenen Farbmesswerte in Relation zu der Referenzfarbtafel zur Berechnung von Farbkorrektur-Steuerdaten für den Bildschirm, und
    • – Ansteuern des Bildschirmes unter Einbeziehung der Farbkorrektur-Steuerdaten.
  • Aufgrund der Erfindung ist es also möglich, während der gesamten Lebensdauer des Bildschirms mithilfe des Bildschirm-Colorimeters dessen Farbwiedergabe zu erfassen und aufgrund der im Mess-Bildschirmausschnitt erzeugten Referenz-Farbtafel die Abweichung der Farbwiedergabe vom Soll zu ermitteln. Daraus wiederum können die Bildschirmwerte durch entsprechende Korrekturwerte umkalibriert werden, sodass die Farbwiedergabe wieder dem Soll entspricht.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist in an sich bekannter Weise eine als Grafik-Chip ausgeführte Grafik-Einheit für den Bildschirm vorgesehen, wobei die Korrekturwerte dieser Grafik-Einheit zur korrigierten Farb-/Helligkeitsansteuerung des Bildschirms übergebbar sind.
  • Die in der Umgebung des Bildschirms herrschende Helligkeit und Farbtemperatur kann durch ein zusätzlich einsetzbares Umgebungs-Colorimeter in die Berechnung der Steuerdaten für die kalibrierte Bildwiedergabe einbezogen werden. Dazu misst ein an oder in der Umgebung des Bildschirms angeordnetes Umgebungs-Colorimeter die Helligkeit und Farbtemperatur des Umgebungslichts, wobei die Messwerte des Bildschirm-Colorimeters von der Steuer- und Auswerteeinheit unter Verwendung der Messwerte des Umgebungs-Colorimeters auswertbar und in entsprechende Korrekturwerte zur Kalibrierung des Bildschirms umgesetzt werden. Damit ist eine hohe Bildwiedergabequalität unabhängig von den Umgebungsbedingungen sowie von theoretisch spezifischen Charakteristika und alterungsbedingten Änderungen der Monitorkomponenten gewährleistet.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Bildschirm-Anordnung sind in den abhängigen Ansprüchen 4 bis 7 angegeben, die anhand des Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
  • Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Kalibrierverfahrens sind in den Ansprüchen 9 bis 14 wiedergegeben, die zur Vermeidung von Wiederholungen ebenfalls in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Dabei zeigen:
  • 1 eine schematische Frontansicht einer TV-Bildschirmanordnung, und
  • 2 eine schematische Seitenansicht der Anordnung gemäß 1.
  • Wie aus den beigefügten Zeichnungen deutlich wird, weist die TV-Bildschirmanordnung ein Fernsehgerät 1 mit TV-Bildschirm 2 auf, der in einem Bildschirmgehäuse 3 mit um den Schirm umlaufenden Rahmen 4 untergebracht ist. Bei dem TV-Bildschirm handelt es sich um einen üblichen Flüssigkristall- oder Plasma-Bildschirm, bei dem ein hintergrundbeleuchtetes Panel für eine Farbbildwiedergabe sorgt.
  • Für die Ansteuerung des Bildschirms 2 ist eine prozessorgestützte Steuer- und Auswerteeinheit 5 vorgesehen, in deren zentralem Steuerchip eine entsprechende Steuerungssoftware implementiert ist und für die Betriebsfunktionen des Bildschirms sorgt.
  • In an sich bekannter Weise ist der Steuer- und Auswerteeinheit 5 eine Grafik-Einheit 6 zugeordnet, die durch einen sogenannten Grafik-Chip realisiert wird. Dieser übernimmt u. a. das Farbmanagement des Bildschirms 2 und greift dazu auf in der Grafik-Einheit 6 abgelegte Look-Up-Tabellen zu, auf deren Basis die Darstellung einer Farbe an einem Bildpunkt des TV-Bildschirms 2 im speziellen Farbraum des jeweiligen Gerätes erzeugt wird.
  • Die dargestellte TV-Bildschirmanordnung weist ferner ein Bildschirm-Colorimeter 7 in einem Eckbereich des Bildschirms 2 auf, das am Rahmen montiert ist und einen Mess-Bildschirmausschnitt 8 (strichliert dargestellt in 1) von wenigen Quadratzentimetern auf dem Bildschirm 2 erfasst. Wie aus 2 deutlich wird, steht das Bildschirm-Colorimeter 7 mit der Steuer- und Auswerteeinheit 5 signaltechnisch in Verbindung und übermittelt seine Messsignale an den darin vorhandenen Steuerchip.
  • Auf dem Rahmen 4 des Fernsehgeräts 2 ist ferner ein Umgebungs-Colorimeter 9, das die Helligkeit und Farbtemperatur des Umgebungslichts misst. Auch das Umgebungs-Colorimeter 9 steht signaltechnisch mit der Steuer- und Auswerteeinheit 5 in Verbindung und übergibt seine entsprechenden Messsignale an den darin integrierten Steuerchip.
  • Die beiden Colorimeter 7, 9 bestehen aus drei fotosensiblen Sensoren mit RGB-Filtern für die Grundfarben rot, grün und blau. Sie messen dabei den sogenannten XYZ-Tristimulus gemäß dem CIE-Normvalenzsystem, insbesondere gemäß CIE 1931.
  • Die Grundzüge des in dem gezeigten Fernsehgerät ablaufenden Kalibrierungsverfahrens lassen sich wie folgt darstellen:
    Die eigentliche Farbwiedergabe des Bildschirms 2 und etwaige zeitliche Veränderungen in seiner Farbwiedergabecharakteristik werden erkannt und ausgeglichen, indem in regelmäßigen zeitlichen Abständen im Mess-Bildschirmausschnitt 8 durch eine entsprechende Software im Prozessorchip der Steuer- und Auswerteeinheit 5 Farbtafeln dargestellt werden. Da diese nur unter dem eigentlichen Bildschirm-Colorimeter 7 erscheinen, bleibt die restliche Funktionalität des Fernsehgeräts 1 völlig erhalten und beeinträchtigt den Betrachter praktisch nicht. Damit kann die Kalibrierung unbemerkt vom Betrachter vollständig im Hintergrund ablaufen.
  • Die auf dem Mess-Bildschirmausschnitt 8 erzeugte Referenz-Farbtafel wird von dem Bildschirm-Colorimeter 7 gemessen, die entsprechenden Messwerte werden an die Steuer- und Auswerteeinheit 5 gegeben, wo aufgrund etwaig festgestellter Abweichungen der Messwerte von der Referenz-Farbkarte Korrekturwerte zur Kalibrierung des Bildschirms beispielsweise in Form einer Korrekturkurve errechnet werden.
  • Auch misst das System in regelmäßigen zeitlichen Abständen die Umgebungshelligkeit und Farbtemperatur mithilfe des Umgebungs-Colorimeters 9. Die entsprechenden Messwerte werden von der Steuer- und Auswerteeinheit 5 wiederum erfasst und in die Berechnung der Korrekturwerte zur Kalibrierung des Bildschirms einbezogen. Der Bildschirm 2 wird damit unter Einbeziehung der Farbkorrektur-Steuerdaten optimal angesteuert.
  • Das Kalibrierverfahren kann nach einem vorgegebenen Zeitschema, wie es in einer „embedded software” in der Steuer- und Auswerteeinheit 5 abgelegt sein kann, in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Zusätzlich oder alternativ dazu kann eine Kalibrierung auch durch eine externe Befehlseingabe, beispielsweise über die Fernbedienung des Fernsehgeräts 1 angestoßen werden.
  • Eine weitere Spezialität des Kalibrierverfahrens besteht darin, dass zwar die Farbmessung im Eckbereich des Bildschirms 2 durchgeführt wird, jedoch eine Anpassung der Farbkorrektur-Steuerdaten für den gesamten Bildschirm 2 durch eine entsprechende Korrelationsfunktion vorgenommen wird. Der Korrelationsfunktion liegt eine Tabelle zugrunde, die am Ende des Produktionsprozesses erstellt wird. Hierbei werden identische Farbtafeln im Zentrum und in der Ecke des Bildschirmes dargestellt. Die Farbtafeln werden sowohl mit einem externen Colorimeter im Zentrum des Bildschirmes gemessen als auch in dem Eckbereich mit dem integrierten Colorimeter. Aus den Messwerten entsteht eine Tabelle, die die Grundlage der Korrelationsrechnung bildet. Damit werden die Unterschiede in Farbe und Helligkeit zwischen den Ecken und dem Zentrum des Bildschirms 2 ausgeglichen.
  • Die auf der Basis von XYZ-Tristimulus-Farbwerten mithilfe der CIE-1931-Normfarbtafel durchgeführte Farbmessung führt zu Messwerten, die folgendermaßen bei der Auswertung für die Berechnung der Farbkorrektur-Steuerdaten auf den L-Wert im LUV-Farbraum kalibriert werden:
    Die gemessenen Werte in XYZ (CIE 1931) werden in xyZ umgerechnet.
  • Figure 00090001
  • Aus den Koordinaten x und y ergibt sich die Zielvorgabe für die Farbtemperatur des Fernsehers. Aus Y und der maximalen Leuchtdichte des Fernsehers ergibt sich die Zielvorgabe für die Leuchtdichte des Fernsehers. Der Fernseher soll anschließend auf die Zielvorgabe Farbtemperatur, Leuchtdichte und Leuchtdichteverteilung kalibriert werde. Ein Gammawert hat sich in der Photographie und im Druck, wo die Gammawerte der verschiedenen Peripherien kompensiert werden müssen, bewährt. Ziel der vorliegenden Erfindung ist jedoch die Farbtreue und brillante Darstellung der Farben. Deshalb ist die Gamma-Kalibrierung hier nicht geeignet. Es wird auf L aus dem Farbraum Luv kalibriert. L in Luv repräsentiert die Empfindlichkeit des menschlichen Auges auf Helligkeitverteilungen in Farben. Hierfür ist ein Referenzweiß Xr, Yr, Zr nötig. Es wird gerechnet wie folgt:
    Figure 00100001
  • Nachfolgend die Zuordnung der relativen Luminanz (Y/Yn) zu der Helligkeit: L¿f(Y/Yn) f(Y/Yn) = K(Y/Yn)
  • Auch wird für jede Graustufe eine Korrektur errechnet um den Zielwert für x und y zu erreichen. Hierfür rechnen wir von xy zu XYZ und dann zu RGB. Es wird dann ein RGB-Farbfeld unter dem Sensor dargestellt und gemessen. Aus dem Unterschied zwischen gemessenem xy und Ziel-xy wird dann eine zweite Korrektur mit neuen RGB-Daten errechnet. Dieser Vorgang läuft einige Male durch bis der beste mögliche xy-Wert erreicht ist.
  • Die errechneten RGB Werte werden mit Spline-Extrapolationen in die Gamma Ramp der LUT (Look Up Table) des Graphikchip in der Graphikeinheit 6 abgebildet.
  • Anschließend wird die LUT in den Graphikchip des Fernsehers geladen.

Claims (14)

  1. Bildschirm-Anordnung, insbesondere TV-Anordnung, umfassend – einen Bildschirm, insbesondere LCD-Bildschirm (2), und – eine prozessorgestützte Steuer- und Auswerteeinheit (5) für den Bildschirm (2), gekennzeichnet durch eine Kalibriereinrichtung umfassend – ein auf oder vor dem Bildschirm appliziertes Bildschirm-Colorimeter (7) zur Farbmessung in einem Mess-Bildschirmausschnitt (8), und – eine von der Steuer- und Auswerteeinheit (5) initiierbare Farb- und/oder Helligkeitskalibrierung des Bildschirmes (2), wobei – auf dem Mess-Bildschirmausschnitt (8) von der Steuer- und Auswerteeinheit (5) eine Referenz-Farbtafel erzeugbar ist, die von dem Bildschirm-Colorimeter (7) messbar ist, – die Messwerte des Bildschirm-Colorimeters (7) von der Steuer- und Auswerteeinheit (5) auswertbar und in Korrekturwerte zur Kalibrierung des Bildschirmes (2) umsetzbar sind.
  2. Bildschirm-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Graphik-Einheit (6) für den Bildschirm (2) vorgesehen ist, wobei die Korrekturwerte der Graphik-Einheit (6) zur korrigierten Farb-/Helligkeitsansteuerung des Bildschirmes (2) übergebbar sind.
  3. Bildschirm-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein an oder in der Umgebung des Bildschirmes (2) angeordnetes Umgebungs-Colorimeter (9) zur Messung von Helligkeit und Farbtemperatur des Umgebungslichtes, wobei die Messwerte des Bildschirm-Colorimeters (7) von der Steuer- und Auswerteeinheit (5) unter Verwendung der Messwerte des Umgebungs-Colorimeters (9) auswertbar und in Korrekturwerte zur Kalibrierung des Bildschirmes (2) umsetzbar sind.
  4. Bildschirm-Anordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bildschirm-Colorimeter (7) in einer Ecke des Bildschirmes (2) angeordnet ist.
  5. Bildschirm-Anordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Umgebungs-Colorimeter (9) auf dem Bildschirmgehäuse (3) insbesondere auf dem Rahmen (4) um den Bildschirm (2) angeordnet ist.
  6. Bildschirm-Anordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Colorimeter (7, 9) als RGB-Colorimeter insbesondere mit photosensiblen Rot-, Blau- und Grünfiltern zur Messung des XYZ-Tristimulus gemäß einer CIE-Normfarbtafel – CIE 1931 – ausgelegt sind.
  7. Bildschirm-Anordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (5) als Prozessorchip mit einer darin eingebetteten Software zur Farb- und/oder Helligkeitskalibrierung des Bildschirms (2) ausgelegt ist.
  8. Verfahren zur Kalibrierung eines Bildschirmes, insbesondere unter Verwendung einer Bildschirmanordnung nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: – Erzeugen einer Referenzfarbtafel in einem Mess-Bildschirmausschnitt (8) des Bildschirms, – Farbmessen im Mess-Bildschirmausschnitt (8), – Farb- und Helligkeitsmessen des Umgebungslichtes, – Auswerten der so gewonnenen Farbmesswerte in Relation zu der Referenzfarbtafel zur Berechnung von Farbkorrektur-Steuerdaten für den Bildschirm, und – Ansteuern des Bildschirmes (2) unter Einbeziehung der Farbkorrektur-Steuerdaten.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Farbtemperatur und Helligkeit der Umgebung gemessen und in die Steuerdaten des Bildschirmes (2) zu dessen Farb- und Helligkeitssteuerung eingerechnet werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalibrierung ohne Beeinträchtigung der Normalnutzung des Bildschirmes (2) im Hintergrund erfolgt.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalibrierung automatisch nach einem vorgegebenen Zeitschema oder durch eine externe Befehlseingabe, vorzugsweise über eine Fernbedieneinheit des Bildschirms (2) initiiert wird.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbmessen in einem Eckbereich des Bildschirms (2) durchgeführt wird und eine Anpassung der Farbkorrektur-Steuerdaten für den gesamten Bildschirm (2) durch eine Korrelationsfunktion vorgenommen wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbmessen auf der Basis von Tristimulus-Farbwerten (XYZ) mit Hilfe einer CIE-Normfarbtafel, vorzugsweise der CIE-Normfarbtafel CIE 1931, durchgeführt und bei der Auswertung für die Berechnung der Farbkorrektur-Steuerdaten auf den L-Wert im LUV-Farbraum kalibriert wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die berechneten Farbkorrektur-Steuerwerte mit Extrapolationsverfahren, insbesondere Spline-Extrapolationsverfahren in die Gammawert-Ausgleichsfunktion einer Look-Up-Tabelle der Graphik-Einheit (6) abgebildet werden.
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