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DE102009004111A1 - Verfahren zum Verarbeiten von Druckaufträgen mit Hilfe eines tragbaren Datenträgers - Google Patents

Verfahren zum Verarbeiten von Druckaufträgen mit Hilfe eines tragbaren Datenträgers Download PDF

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DE102009004111A1
DE102009004111A1 DE102009004111A DE102009004111A DE102009004111A1 DE 102009004111 A1 DE102009004111 A1 DE 102009004111A1 DE 102009004111 A DE102009004111 A DE 102009004111A DE 102009004111 A DE102009004111 A DE 102009004111A DE 102009004111 A1 DE102009004111 A1 DE 102009004111A1
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DE
Germany
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printer
portable data
data carrier
print jobs
mobile terminal
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102009004111A
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English (en)
Inventor
Thomas Stocker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Giesecke and Devrient GmbH
Original Assignee
Giesecke and Devrient GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Giesecke and Devrient GmbH filed Critical Giesecke and Devrient GmbH
Priority to DE102009004111A priority Critical patent/DE102009004111A1/de
Priority to PCT/EP2010/050096 priority patent/WO2010079192A1/de
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten von Druckaufträgen mit Hilfe eines tragbaren Datenträgers (7), insbesondere einer Chipkarte, wobei der tragbare Datenträger (7) für einen Benutzer durch Hinterlegung einer vorbestimmten Benutzeridentität auf dem tragbaren Datenträger (7) personalisiert ist und Druckaufträgen, welche für den Benutzer generiert werden, die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist. In dem erfindungsgemäßen Verfahren wird mittels eines mobilen Endgeräts (6), mit dem der tragbare Datenträger (7) verbunden ist, eine Drucker-Identifikation eines Druckers (4) kontaktlos aus einem an dem Drucker (4) angebrachten Transponder (5) ausgelesen und auf dem tragbaren Datenträger (7) gespeichert. Anschließend wird eine Druckinformation umfassend die ausgelesene Drucker-Identifikation über eine drahtlose Kommunikationsanbindung des mobilen Endgeräts (5) an ein Kommunikationsnetz (1) übermittelt, an dem der Drucker (4) mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation angeschlossen ist. Schließlich wird zumindest ein Teil von ausschließlich solchen Druckaufträgen, denen die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist, an den Drucker (4) mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation über das Kommunikationsnetz (1) ausgegeben.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten von Druckaufträgen mit Hilfe eines tragbaren Datenträgers, insbesondere einer Chipkarte, sowie ein entsprechendes Kommunikationssystem.
  • Bei der Verarbeitung von Druckaufträgen ist es oftmals wünschenswert, dass ein zu druckendes Dokument an einem spezifischen Drucker gedruckt wird, der sich entfernt von dem Arbeitsplatz eines Benutzers befindet. Um zu vermeiden, dass vertrauliche Dokumente bei der Ausgabe an einem Drucker von unbefugten Dritten entwendet werden, sollte sichergestellt werden, dass sich der Benutzer beim Ausdruck des Dokuments am Drucker befindet.
  • Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Verfahren bekannt, die den Ausdruck von Dokumenten basierend auf einer Authentisierung eines Benutzers bzw. durch direkte Interaktion eines Benutzers mit einem Drucker ermöglichen.
  • In der Druckschrift EP 1 465 071 B1 ist ein Informationsverarbeitungssystem beschrieben, bei dem ein Nutzer mit Hilfe eines mobilen Endgeräts einen Ausdruck eines Dokuments an einem Drucker veranlasst. Dabei wird ein entsprechender Strichcode am Drucker über das Endgerät fotografiert bzw. eingelesen und anschließend drahtlos an ein Informationssystem übermittelt. Dieses System erkennt basierend auf dem Strichcode die Identität des Druckers und veranlasst den Druck des Dokuments auf diesem Drucker. In der Druckschrift ist ferner beschrieben, dass anstatt von Strichcodes auch RF-Identifikationen des Druckers zur Ermittlung seiner Identität verwendet werden können. Das Verfahren dieser Druckschrift hat den Nachteil, dass keine effizienten Mechanismen bereitgestellt werden, die den Ausdruck ei nes Dokuments durch eine unautorisierte Person vermeiden bzw. verhindern.
  • In der Druckschrift JP 200807738 A wird bei der Übertragung von Druckaufträgen an einen Drucker zusätzlich eine Email mit einer Benutzeridentität an den Drucker gesendet. Anschließend muss der Nutzer die Email über sein Mobiltelefon an einem Lesegerät des Druckers präsentieren. Stimmt die dem Druckauftrag zugeordnete Benutzeridentität mit der präsentierten Benutzeridentität überein, wird der Druckauftrag ausgeführt.
  • In der Druckschrift US 2006/0227371 A1 ist ein Druckverfahren beschrieben, bei dem die Anwesenheit eines Nutzers im Bereich eines Druckers über einen RF-Sensor, den der Nutzer bei sich trägt, detektiert wird. Die Druckschrift US 2008/0117452 A1 beschreibt die Authentisierung eines Druckvorgangs mittels einer Chipkarte, die von einem Rechner eingelesen wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren sowie ein Kommunikationssystem zum Verarbeiten von Druckaufträgen zu schaffen, mit denen einfach und zuverlässig sichergestellt wird, dass die gedruckten Dokumente eines für einen Benutzer generierten Druckauftrags auch zu diesem Benutzer gelangen.
  • Diese Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß Patentanspruch 1 sowie das Kommunikationssystem gemäß Patentanspruch 15 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • In dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Druckaufträge mit Hilfe eines tragbaren Datenträgers verarbeitet, wobei der Datenträger für einen Benutzer durch Hinterlegung einer vorbestimmten Benutzeridentität auf dem Da tenträger personalisiert ist und Druckaufträgen, welche für den Benutzer generiert werden, die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist.
  • In dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in einem Schritt a) mittels eines mobilen Endgeräts, mit dem der tragbare Datenträger verbunden ist, eine Drucker-Identifikation eines Druckers kontaktlos aus einem an dem Drucker angebrachten Transponder ausgelesen und auf dem tragbaren Datenträger gespeichert. Die Verbindung des tragbaren Datenträgers mit dem mobilen Endgerät erfolgt dabei insbesondere dadurch, dass der Datenträger in das mobile Endgerät eingesetzt oder eingesteckt wird. Das mobile Endgerät ist vorzugsweise ein Mobilfunkendgerät, beispielsweise ein Mobiltelefon, ein Laptop, ein PDA und dergleichen. Der Begriff „Transponder” ist weit zu verstehen und umfasst jedes Funk-Kommunikationsgerät, mit dem kontaktlos die entsprechende Drucker-Identifikation ausgelesen werden kann. Vorzugsweise ist der Transponder jedoch ein RFID-Tag, bei dem über die hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannte NFC-Kommunikation (NFC = Near Field Communication, auch als Nahfeld-Kommunikation bezeichnet) Daten ausgelesen werden.
  • In dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in einem zweiten Schritt b) eine Druckinformation umfassend die ausgelesene Drucker-Identifikation über eine drahtlose Kommunikationsanbindung des mobilen Endgeräts an ein Kommunikationsnetz übermittelt, an dem der Drucker mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation angeschlossen ist. Schließlich wird in einem Schritt c) zumindest ein Teil von ausschließlich solchen Druckaufträgen, denen die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist, an den Drucker mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation über das Kommunikationsnetz ausgegeben. Das heißt, durch die Übermittlung der Drucker-Identifikation wird die Ausgabe von Druckaufträgen des Benutzers mit der vorbestimmten Benut zeridentität ausgelöst, wobei der Benutzer nicht die Ausgabe von anderen, ihm nicht zugeordneten Druckaufträgen veranlassen kann.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass ein tragbarer personalisierter Datenträger dazu verwendet wird, einen Druckauftrag zu authentisieren. Dabei wird nur bei einer Übereinstimmung der Benutzeridentität auf dem Datenträger mit derjenigen Benutzeridentität, für welche ein Druckauftrag generiert wird, eine Ausgabe des Druckauftrags an einem über den Benutzer ausgewählten Drucker bewirkt. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine hohe Sicherheit dahingehend erreicht, dass der Benutzer, der die Ausführung eines Druckauftrags an einem von ihm gewünschten Drucker auslöst, auch mit demjenigen Benutzer übereinstimmt, der die Generierung des Druckauftrags veranlasst hat, beispielsweise durch Drücken des Drucksymbols mit einer Maus in einem Textverarbeitungsprogramm auf einem Computer.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist das mobile Endgerät ein in einem Mobilfunknetz betriebenes Mobilfunkgerät, wobei in Schritt b) die Druckinformation unter Zwischenschaltung des Mobilfunknetzes an das Kommunikationsnetz übermittelt wird.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden in dem Verfahren Druckaufträge mit Hilfe eines tragbaren Datenträgers in der Form einer Teilnehmer-Identifikationskarte des Mobilfunknetzes verarbeitet, in dem das Mobilfunkendgerät betrieben wird. Dabei kann gegebenenfalls die entsprechende Teilnehmer-Identifikation der Teilnehmer-Identifikationskarte als Benutzeridentität verwendet werden. Als Teilnehmer-Identifikationskarten kommen vorzugsweise SIM- und/oder USIM-Karten eines GSM- bzw. UMTS-Mobilfunknetzes in Betracht.
  • In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens umfasst die Druckinformation die vorbestimmte, auf dem tragbaren Datenträger hinterlegte Benutzeridentität, wobei die Druckinformation insbesondere derart generiert wird, dass die Drucker-Identifikation mit der vorbestimmten Benutzeridentität signiert wird. Hierdurch wird auf besonders einfache Weise eine über die Benutzeridentität authentisierte Druckinformation generiert.
  • In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind die Druckaufträge auf einem Verwaltungsrechner in dem Kommunikationsnetz, insbesondere einem Server, in einer (virtuellen) Warteschlange hinterlegt, wobei jedem Druckauftrag eine jeweilige Benutzeridentität des Benutzers zugeordnet ist, für den der Druckauftrag generiert wurde. Hierdurch wird eine Verwaltung der Druckaufträge innerhalb des Kommunikationsnetzes erreicht, an dem der Drucker angeschlossen ist.
  • In einer weiteren, besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden in Schritt c) des Verfahrens die Benutzeridentitäten der jeweiligen Druckaufträge, die im Verwaltungsrechner hinterlegt sind, mit der vorbestimmten Benutzeridentität in der Druckinformation verglichen, wobei im Falle einer Übereinstimmung der jeweilige Druckauftrag ausgeführt wird. Hierdurch wird ein effizienter Mechanismus geschaffen, mit dem gewährleistet wird, dass nur solche Druckaufträge gedruckt werden, bei denen der ursprüngliche Benutzer, für den der Druckauftrag generiert wurde, mit dem Benutzer übereinstimmt, der die Ausgabe des Druckauftrags über die drahtlose Übermittlung einer Drucker-Identifikation am Drucker veranlasst.
  • In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird auf eine Hinterlegung der Druckaufträge in einem Verwaltungsrechner zu mindest teilweise verzichtet. Dies wird dadurch erreicht, dass ein oder mehrere Druckaufträge auf dem tragbaren Datenträger gespeichert werden und in Schritt b) als Druckinformation zumindest einer der auf dem tragbaren Datenträger gespeicherten Druckaufträge zusammen mit der Drucker-Identifikation an das Kommunikationsnetz übermittelt wird. Die Zuordnung der vorbestimmten Benutzeridentität zu dem Druckauftrag erfolgt somit dadurch, dass der Druckauftrag auf einem tragbaren, mit der vorbestimmten Benutzeridentität personalisierten Datenträger gespeichert wird. Der Druckauftrag selbst wird in dieser Ausführungsform zunächst nicht im Kommunikationsnetz hinterlegt, sondern erst nach der Auswahl des für die Ausgabe zu verwendenden Druckers an das Kommunikationsnetz übermittelt.
  • In einer bevorzugten Variante der obigen Ausführungsform werden der oder die auf dem tragbaren Datenträger gespeicherten Druckaufträge mit und/oder ohne Zwischenschaltung des mobilen Endgeräts von einem entsprechenden Rechner, an dem der Druckauftrag generiert wurde, auf dem tragbaren Datenträger gespeichert. Beispielsweise können die Druckaufträge unmittelbar durch ein entsprechendes Karten-Lese- und Schreibgerät am Rechner auf den tragbaren Datenträger übertragen werden. Ebenso kann beispielsweise eine drahtlose Bluetooth- bzw. Infrarotverbindung zwischen dem mobilen Endgerät mit darin eingesetztem Datenträger und dem Rechner zur Übertragung der Druckaufträge auf den Datenträger verwendet werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens versieht der tragbare Datenträger vor dem Übermitteln der Druckinformation an das Kommunikationsnetz den oder die gespeicherten Druckaufträge mit Zusatzinformationen, insbesondere mit einem digitalen Wasserzeichen. Auf diese Weise wird ein personalisierter Ausdruck des Dokuments des entsprechenden Druckauftrags an dem Drucker erreicht.
  • In einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann ein Benutzer beeinflussen, welche seiner Druckaufträge auf einem ausgewählten Drucker gedruckt werden. Dies wird dadurch erreicht, dass vor der Ausgabe eines Druckauftrags in Schritt c) dem Benutzer über eine Benutzerschnittstelle auf dem mobilen Endgerät eine Auswahlfunktion bereitgestellt wird, über welche der Benutzer auswählen kann, welche von den der vorbestimmten Benutzeridentität zugeordneten Druckaufträgen gedruckt werden sollen.
  • In einer weiteren, bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann die Anzahl von Ausdrucken des gleichen Druckauftrags begrenzt werden. Dies wird dadurch erreicht, dass auf dem tragbaren Datenträger erfasst wird, wie viele Male ein vorbestimmter Druckauftrag an den Drucker ausgegeben wird, wobei bei Erreichen einer vorgegebenen Maximalanzahl an ausgegebenen Druckaufträgen keine weiteren der vorbestimmten Druckaufträge zumindest für einen vorgegebenen Zeitraum mehr an den Drucker ausgegeben werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Transponder verwendet, welcher derart an dem Drucker angebracht ist, dass der Transponder zumindest bei einem unautorisierten Entfernen von dem Drucker zerstört wird. Auf diese Weise wird Missbrauch dahingehend vermieden, dass ein unbefugter Dritter den Transponder eines anderen Druckers an dem von dem Benutzer ausgewählten Drucker befestigt. Der Benutzer steht dann beim Ausdruck nicht an dem Drucker, an dem das Dokument gedruckt werden soll. Der unbefugte Dritte kann sich jedoch an dem Drucker positionieren, an dem das Dokument ausgegeben wird, und sich somit unberechtigt das ausgedruckte Dokument aneignen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der oben dargelegte Missbrauch dadurch vermieden, dass dem mobilen Endgerät für jede Drucker-Identifikation ein Drucker-Standort bereitgestellt ist, wobei das mobile Endgerät seinen Standort (beispielsweise über GPS) ermittelt und anschließend durch das mobile Endgerät und/oder den tragbaren Datenträger überprüft wird, ob der ermittelte Standort mit dem Drucker-Standort des Druckers mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation übereinstimmt. Dabei wird im Falle einer mangelnden Übereinstimmung ein Fehler ausgegeben, der dazu führt, dass das Dokument zunächst nicht gedruckt wird. Die Information über den Standort des Druckers kann z. B. aus dem Transponder ausgelesen werden bzw. über eine andere Quelle dem mobilen Endgerät bzw. dem tragbaren Datenträger bereitgestellt werden.
  • Neben dem oben beschriebenen Verfahren betrifft die Erfindung ferner ein Kommunikationssystem zum Verarbeiten von Druckaufträgen, umfassend ein Kommunikationsnetz mit einem oder mehreren daran angeschlossenen Druckern, an denen jeweils ein Transponder angebracht ist, ein mobiles Endgerät sowie einen tragbaren Datenträger, der für einen Benutzer durch Hinterlegung einer vorbestimmten Benutzeridentität auf dem tragbaren Datenträger personalisiert ist, wobei Druckaufträgen, welche für den Benutzer generiert werden, die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist. Im Betrieb des Kommunikationssystems wird dabei ein Verfahren durchgeführt, bei dem:
    • a) mittels des mobilen Endgeräts, mit dem der tragbare Datenträger verbunden ist, eine Drucker-Identifikation eines Druckers kontaktlos aus dem an dem Drucker angebrachten Transponder ausgelesen wird und auf dem tragbaren Datenträger gespeichert wird;
    • b) eine Druckinformation umfassend die ausgelesene Drucker-Identifikation über eine drahtlose Kommunikationsverbindung des mobilen Endgeräts an das Kommunikationsnetz übermittelt wird, an dem der Drucker mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation angeschlossen ist;
    • c) zumindest ein Teil von ausschließlich solchen Druckaufträgen, denen die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist, an den Drucker mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation ausgegeben wird.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Kommunikationssystem kann vorzugsweise jede Variante des oben beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens durchgeführt werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Figuren detailliert beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Kommunikationssystems, mit dem eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens durchführbar ist;
  • 2 ein Ablaufdiagramm, welches die Schritte der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens verdeutlicht;
  • 3 eine schematische Darstellung eines Kommunikationssystems, in dem eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens durchführbar ist; und
  • 4 ein Ablaufdiagramm, welches die Schritte der zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens verdeutlicht.
  • 1 zeigt in schematischer Darstellung ein Kommunikationsnetz 1, welches durch entsprechende Verbindungslinien zwischen Komponenten des Kommunikationsnetzes angedeutet ist. Mit dem Kommunikationsnetz sind ein Personal Computer 2, ein Server 3, sowie ein Drucker 4 mit daran angebrachtem RFID-Tag 5 verbunden, wobei die von einem Benutzer an dem Computer 2 erzeugten Druckaufträge von dem Drucker 4 gedruckt werden sollen. Alle Druckaufträge in dem Kommunikationsnetz werden in einer virtuellen Warteschlange auf dem Server 3 hinterlegt. Dabei ist für jeden Druckauftrag auch eine Benutzeridentität gespeichert, mit der spezifiziert wird, durch welchen Benutzer der Druckauftrag generiert wurde. Zunächst ist bei der Generierung der Druckaufträge an dem Computer 2 noch nicht festgelegt, auf welchem Drucker die jeweiligen Dokumente zu drucken sind. Die Auswahl, welcher Drucker zu verwenden ist, geschieht mit Hilfe eines Mobiltelefons 6, das auf seiner SIM-Karte 7 eine entsprechende Benutzeridentität enthält, welche der Benutzeridentität entspricht, mit welcher der Benutzer an dem Computer 2 die Druckaufträge erzeugt hat. Die Benutzeridentität kann dabei gegebenenfalls derart gewählt sein, dass sie der auf der SIM-Karte hinterlegten Teilnehmeridentität entspricht.
  • Um nunmehr ein Drucken der auf dem Server 3 vorhandenen Druckaufträge an dem Drucker 4 zu bewirken, liest der Benutzer mittels des Mobiltelefons über eine entsprechende NFC-Schnittstelle die Daten des an dem Drucker angebrachten RFID-Tags 6 aus. Die Daten des RFID-Tags 6 enthalten eine Identifikation dieses Druckers in Form einer Adresse, mit welcher der Drucker in dem Kommunikationsnetz 1 angesprochen werden kann. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung enthält die Drucker-Identifikation eine eigene Signatur, die von der SIM-Karte 7 überprüft wird, um die Echtheit der Drucker-Identifikation festzustellen. Die ausgelesene und ggf. auf Echtheit geprüfte Drucker-Identifikation wird anschließend auf der SIM-Karte 7 des Mobiltelefons 6 gespeichert und derart verarbeitet, dass die Drucker-Identifikation mit der auf der SIM-Karte 7 hinterlegten Benutzeridentität signiert wird. Die signierte Drucker-Identifikation wird über das Mobilfunknetz 8, in welchem das Mobilfunkgerät 6 betrieben wird, an das Kommunikationsnetz 1 übertragen und an den Server 3 weitergeleitet, der daraufhin überprüft, ob er in seiner Warteschlange Druckaufträge enthält, welche von dem Benutzer mit der Benutzeridentität generiert wurden, mit der die empfangene Drucker-Identifikation signiert ist. Ist dies der Fall, gibt der Server basierend auf der ausgelesenen Drucker-Identifikation den Druckauftrag an den Drucker 4.
  • 2 zeigt den Ablauf des in dem Kommunikationssystem der 1 durchgeführten Verfahrens. Zu Beginn des Verfahrens in Schritt S1 wird durch einen Benutzer der Druckauftrag zum Drucken eines Dokuments an einem Personal Computer 2 generiert. Dem Druckauftrag ist dabei eine entsprechende Benutzeridentität des Benutzers zugeordnet. In Schritt S2 sendet der Personal Computer 2 zunächst das zu druckende Dokument an eine virtuelle Warteschlange im Server 3. In Schritt S3 geht der Benutzer zu dem Drucker 4, an dem er den Ausdruck des entsprechenden Dokuments wünscht. Der Benutzer liest dann in Schritt S4 den RFID-Tag 5 des Druckers 4 über sein Mobiltelefon 6 aus, und anschließend wird in Schritt S5 eine Signatur für die ausgelesene RFID-Information des Druckers 4 mit Hilfe der SIM-Karte 7 generiert. In Schritt S6 sendet die SIM-Karte des Mobiltelefons 6 dann die si gnierte Nachricht über das Mobilfunknetz 8 an den Server 3. Schließlich ermittelt der Server 3, dass ein entsprechendes Dokument in seiner Warteschlange vorliegt, welches der Signatur der empfangenen Nachricht entspricht, woraufhin der Server in Schritt S7 das Dokument an den Drucker 4 ausgibt, der dieses Dokument anschließend in Schritt S8 ausdruckt.
  • 3 zeigt eine Ausgestaltung eines Kommunikationssystems, in dem eine zweite Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens durchführbar ist. In 3 gezeigte Komponenten, die Komponenten der 1 entsprechen, sind dabei mit den gleichen Bezugszeichen wie in 1 bezeichnet. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform wird ein Druckauftrag in der Form eines zu druckenden Dokuments nicht unmittelbar über das Kommunikationsnetz 1 an einen Server gesendet, sondern auf der SIM-Karte 7 des Mobiltelefons 6 gespeichert. Hierzu wird die SIM-Karte aus dem Mobiltelefon entfernt und über ein entsprechendes Kartenlesegerät kontaktbehaftet mit dem Personal Computer 2 verbunden, an dem der Druckauftrag erzeugt wurde. Gegebenenfalls kann die Übertragung des Druckauftrags auch unter Zwischenschaltung des Mobiltelefons 6 mit darin eingesetzter SIM-Karte 7 erfolgen, beispielsweise über eine entsprechende Drahtlos-Schnittstelle des Mobiltelefons, wie Bluetooth oder Infrarot. Auf der SIM-Karte 7 ist eine Benutzeridentität hinterlegt, welche gegebenenfalls auch die Teilnehmer-Identifikation der SIM-Karte im Mobilfunknetz sein kann. Durch Speicherung des Druckauftrags auf der SIM-Karte 7 erfolgt somit eine Zuordnung des Druckauftrags zu der Benutzeridentität der SIM-Karte.
  • Die SIM-Karte 7 wird anschließend in das Mobiltelefon 6 eingesetzt und ein Benutzer, der in 3 mit Bezugszeichen B angedeutet ist, begibt sich anschließend mit dem Mobiltelefon 6 in die Nähe des Druckers 4. Analog zu dem Verfahren der ersten Ausführungsform wird dann über das Mobiltele fon die RFID-Information des RFID-Tags 5 des Druckers 4 ausgelesen. Diese Information wird über das Mobilfunknetz 8 an das Kommunikationsnetz 1 gesendet, woraufhin der Druckauftrag dann an den Drucker 4 ausgegeben wird und das entsprechende Dokument gedruckt wird.
  • In 4 ist nochmals der Ablauf des in dem Kommunikationssystem der 3 durchgeführten Verfahrens verdeutlicht. Zunächst erzeugt ein Benutzer in Schritt S101 einen Druckauftrag an dem Computer 2, woraufhin das zu druckende Dokument des Druckauftrags in Schritt S102 auf der SIM-Karte 7 gespeichert wird. Anschließend setzt der Benutzer in Schritt S103 die SIM-Karte in das Mobiltelefon 6 ein und begibt sich im Schritt S104 mit dem Mobiltelefon 6 zu dem Drucker 4, an dem das Dokument gedruckt werden soll. In Schritt S105 wird dann die RFID-Information des RFID-Tags des Druckers 4 über das Mobiltelefon 6 ausgelesen. Diese Information wird von der SIM-Karte 7 empfangen, woraufhin die SIM-Karte in Schritt S106 das zu druckende Dokument zusammen mit der RFID-Information des Druckers 4 über das Mobilfunknetz 8 an das Kommunikationsnetz 1 sendet. In Schritt S107 wird das empfangene Dokument gemäß der ausgelesenen RFID-Information an den Drucker 4 ausgegeben. Schließlich erfolgt in Schritt S108 der Ausdruck des Dokuments an dem Drucker 4.
  • Die im Vorangegangenen beschriebenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnen sich dadurch aus, dass ein Druckvorgang unter Zwischenschaltung einer SIM-Karte immer personalisiert wird. Hierdurch wird die Sicherheit des Druckens eines Dokuments dahingehend erhöht, dass ein einer Benutzeridentität zugeordneter Druckauftrag nur mit Hilfe dieser Benutzeridentität an einem vom Benutzer erwünschten Drucker ausgedruckt werden kann. Die Information, an welchem Drucker ausgedruckt werden soll, wird dabei basierend auf der hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannten NFC-Kommunikation von einem RFID-Tag ausgelesen. Um einen Ausdruck eines Dokuments auf verschiedenen Druckern zu ermöglichen, wird für den Druckauftrag vorzugsweise ein interoperables Ausgabeformat (z. B. Postscript) verwendet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform hat der Benutzer ferner die Möglichkeit, aus einer Liste von zu druckenden Dokumenten ein oder mehrere Dokumente auszuwählen, die dann gedruckt werden sollen. Die Auswahlfunktion wird in einer bevorzugten Ausführungsform durch eine Smartcard-Webserver-Applikation auf der SIM-Karte realisiert. Die Applikation erzeugt dabei auf dem Browser des Mobiltelefons eine entsprechende Auswahlanzeige, über welche der Benutzer das zu druckende Dokument auswählen kann.
  • Die im Vorangegangenen beschriebenen Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens können sehr einfach in eine bestehende Infrastruktur integriert werden, denn vorhandene Drucker lassen sich problemlos mit entsprechenden RFID-Tags nachrüsten. Es ist somit keine spezielle Druckerhardware erforderlich. Mobiltelefone der neueren Generation sind ferner üblicherweise auch mit einer entsprechenden NFC-Schnittstelle zum Auslesen der Daten des RFID-Tags ausgestattet.
  • In der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann ferner ein personalisierter Ausdruck des auf der SIM-Karte gespeicherten Druckauftrags erreicht werden, indem die SIM-Karte dem Druckauftrag vor der Übermittlung an das Kommunikationsnetz individuelle Informationen zufügt. Beispielsweise kann der Druckauftrag mit einem digitalen Wasserzeichen versehen werden. Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Häufigkeit der Ausgabe eines Druckauftrags be schränkt ist und die SIM-Karte eine Anwendung enthält, die entsprechend einen Zähler herunterzählt, der die Ausgabeanzahlen bezeichnet. Sollte dabei eine Maximalanzahl von Ausgaben eines vorbestimmten Druckauftrags erreicht werden, kann beispielsweise für einen vorbestimmten Zeitraum ein weiterer Ausdruck unterbunden werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Drucker nicht zu lange durch den Druckauftrag eines einzelnen Nutzers belegt wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1465071 B1 [0004]
    • - JP 200807738 A [0005]
    • - US 2006/0227371 A1 [0006]
    • - US 2008/0117452 A1 [0006]

Claims (16)

  1. Verfahren zum Verarbeiten von Druckaufträgen mit Hilfe eines tragbaren Datenträgers (7), insbesondere einer Chipkarte, wobei der tragbare Datenträger (7) für einen Benutzer durch Hinterlegung einer vorbestimmten Benutzeridentität auf dem tragbaren Datenträger (7) personalisiert ist und Druckaufträgen, welche für den Benutzer generiert werden, die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist, bei dem: a) mittels eines mobilen Endgeräts (6), mit dem der tragbare Datenträger (7) verbunden ist, eine Drucker-Identifikation eines Druckers (4) kontaktlos aus einem an dem Drucker (4) angebrachten Transponder (5) ausgelesen wird und auf dem tragbaren Datenträger (7) gespeichert wird; b) eine Druckinformation umfassend die ausgelesene Drucker-Identifikation über eine drahtlose Kommunikationsanbindung des mobilen Endgeräts (6) an ein Kommunikationsnetz (1) übermittelt wird, an dem der Drucker (4) mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation angeschlossen ist; c) zumindest ein Teil von ausschließlich solchen Druckaufträgen, denen die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist, an den Drucker (4) mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation über das Kommunikationsnetz (1) ausgegeben wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a) die Drucker-Identifikation aus einem Transponder (5) in der Form eines RFID-Tags über NFC-Kommunikation ausgelesen wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mobile Endgerät (6) ein in einem Mobilfunknetz (8) betriebenes Mobilfunkendgerät ist, wobei in Schritt b) die Druckinformation unter Zwi schenschaltung des Mobilfunknetzes (8) an das Kommunikationsnetz (1) übermittelt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Druckaufträge mit Hilfe eines tragbaren Datenträgers (7) in der Form einer Teilnehmer-Identifikationskarte des Mobilfunknetzes (8) verarbeitet werden, insbesondere mit Hilfe einer SIM- und/oder USIM-Karte eines GSM- und/oder UMTS-Mobilfunknetzes.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckinformation die vorbestimmte Benutzeridentität umfasst, wobei die Druckinformation insbesondere derart generiert wird, dass die Drucker-Identifikation mit der vorbestimmten Benutzeridentität signiert wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckaufträge auf einem Verwaltungsrechner (3) in dem Kommunikationsnetz (1), insbesondere einem Server, in einer Warteschlange hinterlegt sind, wobei jedem Druckauftrag eine jeweilige Benutzeridentität des Benutzers zugeordnet ist, für den der Druckauftrag generiert wurde.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt c) die Benutzeridentitäten der jeweiligen Druckaufträge, die im Verwaltungsrechner (3) hinterlegt sind, mit der vorbestimmten Benutzeridentität in der Druckinformation verglichen werden, wobei im Falle einer Übereinstimmung der jeweilige Druckauftrag ausgeführt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Druckaufträge auf dem tragbaren Datenträger (7) gespeichert werden, wobei in Schritt b) als Druckinformation zumindest einer der auf dem tragbaren Datenträger (7) gespeicherten Druckaufträge zusammen mit der Drucker-Identifikation an das Kommunikationsnetz (1) übermittelt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die auf dem tragbaren Datenträger (7) gespeicherten Druckaufträge mit und/oder ohne Zwischenschaltung des mobilen Endgeräts (6) von einem Rechner (2), an dem der Druckauftrag generiert wurde, auf dem tragbaren Datenträger (7) gespeichert werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der tragbare Datenträger (7) vor dem Übermitteln der Druckinformation an das Kommunikationsnetz (1) den oder die gespeicherten Druckaufträge mit Zusatzinformationen versieht, insbesondere mit einem digitalen Wasserzeichen.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Ausgabe eines Druckauftrags in Schritt c) dem Benutzer über eine Benutzerschnittstelle auf dem mobilen Endgerät (6) eine Auswahlfunktion bereitgestellt wird, über welche der Benutzerauswahlen kann, welche von den der vorbestimmten Benutzeridentität zugeordneten Druckaufträgen gedruckt werden sollen.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem tragbaren Datenträger (7) erfasst wird, wie viele Male ein vorbestimmter Druckauftrag an den Drucker (4) ausgegeben wird, wobei bei Erreichen einer vorgegebenen Maximalanzahl an ausgegebenen Druckaufträgen keine weiteren der vorbestimmten Druckaufträge zumindest für einen vorgegebenen Zeitraum an den Drucker (4) ausgegeben werden.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verfahren ein Transponder (5) verwendet wird, welcher derart an dem Drucker (4) angebracht ist, dass der Transponder (5) zumindest bei einem unautorisierten Entfernen von dem Drucker (4) zerstört wird.
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem mobilen Endgerät (6) für jede Drucker-Identifikation ein Drucker-Standort bereitgestellt ist, wobei das mobile Endgerät (6) seinen Standort ermittelt und anschließend durch das mobile Endgerät (6) und/oder den tragbaren Datenträger (7) überprüft wird, ob der ermittelte Standort mit dem Drucker-Standort des Druckers (4) mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation übereinstimmt, wobei im Falle eine mangelnden Übereinstimmung ein Fehler ausgegeben wird.
  15. Kommunikationssystem zum Verarbeiten von Druckaufträgen, umfassend ein Kommunikationsnetz (1) mit einem oder mehreren daran angeschlossenen Druckern (4), an denen jeweils ein Transponder (5) angebracht ist, ein mobiles Endgerät (6) sowie einen tragbaren Datenträger (7), der für einen Benutzer durch Hinterlegung einer vorbestimmten Benutzeridentität auf dem tragbaren Datenträger (7) personalisiert ist, wobei Druckaufträgen, welche für den Benutzer generiert werden, die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist, wobei im Betrieb des Kommunikationssystems ein Verfahren durchführbar ist, bei dem: a) mittels des mobilen Endgeräts (6), mit dem der tragbare Datenträger (7) verbunden ist, eine Drucker-Identifikation eines Druckers (4) kontaktlos aus dem an dem Drucker (4) angebrachten Transponder (5) ausgelesen wird und auf dem tragbaren Datenträger (7) gespeichert wird; b) eine Druckinformation umfassend die ausgelesene Drucker-Identifikation über eine drahtlose Kommunikationsanbindung des mobilen Endgeräts (6) an das Kommunikationsnetz (1) übermittelt wird, an dem der Drucker (4) mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation angeschlossen ist; c) zumindest ein Teil von ausschließlich solchen Druckaufträgen, denen die vorbestimmte Benutzeridentität zugeordnet ist, an den Drucker (4) mit der ausgelesenen Drucker-Identifikation über das Kommunikationsnetz (1) ausgegeben wird.
  16. Kommunikationssystem nach Anspruch 15, welches derart ausgestaltet ist, dass ein Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 14 in dem Kommunikationssystem durchführbar ist.
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