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DE102009004118B3 - Hörvorrichtung mit verschließbarem Batteriefach - Google Patents

Hörvorrichtung mit verschließbarem Batteriefach Download PDF

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DE102009004118B3
DE102009004118B3 DE102009004118A DE102009004118A DE102009004118B3 DE 102009004118 B3 DE102009004118 B3 DE 102009004118B3 DE 102009004118 A DE102009004118 A DE 102009004118A DE 102009004118 A DE102009004118 A DE 102009004118A DE 102009004118 B3 DE102009004118 B3 DE 102009004118B3
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Wee Haw Koo
Peilin Phui
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Abstract

Das Batteriefach einer Hörvorrichtung und insbesondere eines Hörgeräts soll zuverlässig und sicher erkennbar verschlossen werden können. Daher wird eine Hörvorrichtung mit einem Gehäuse (10), in dem Signalverarbeitungskomponenten untergebracht sind, und einem Batteriefach (11), das zur Entnahme einer Batterie aus dem Gehäuse ausziehbar oder ausschwenkbar ist, vorgesehen, wobei die Hörvorrichtung zusätzlich ein Verriegelungselement (13) aufweist, das zum Verriegeln des Batteriefachs (11) an dem Gehäuse (10) in einen Schacht des Batteriefachs eindrückbar ist. In einer Verriegelungsposition des Verriegelungselements (13) ist die Oberseite des Verriegelungselements bündig mit oder unterhalb der Öffnung des Schachts angeordnet, und das Verriegelungselement (13) steht formschlüssig mit dem Gehäuse (10) in Eingriff. Zum Entriegeln ist das Verriegelungselement (13) weiter in den Schacht des Batteriefachs (11) so eindrückbar, dass es nicht mehr mit dem Gehäuse in dem formschlüssigen Eingriff steht. Weiterhin wird das Verriegelungselement (13) in einer Entriegelungsposition, in der es nicht mit dem Gehäuse (10) in dem formschlüssigen Eingriff steht, durch eine Feder zumindest teilweise aus dem Schacht des Batteriefachs gedrückt. Damit lässt sich auch optisch leicht erkennen, ob das Batteriefach korrekt verschlossen ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hörvorrichtung mit einem Gehäuse, in dem Signalverarbeitungskomponenten untergebracht sind, und einem Batteriefach, das zur Entnahme einer Batterie aus dem Gehäuse ausziehbar oder ausschwenkbar ist. Unter einer Hörvorrichtung wird hier jedes am Kopf oder im bzw. am Ohr tragbare, schallausgebende Gerät verstanden, insbesondere ein Hörgerät, ein Headset, Kopfhörer und dergleichen.
  • Hörgeräte sind tragbare Hörvorrichtungen, die zur Versorgung von Schwerhörenden dienen. Um den zahlreichen individuellen Bedürfnissen entgegenzukommen, werden unterschiedliche Bauformen von Hörgeräten wie Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO), Hörgerät mit externem Hörer (RIC: receiver in the canal) und In-dem-Ohr-Hörgeräte (Ido), z. B. auch Concha-Hörgeräte oder Kanal-Hörgeräte (ITE, CIC), bereitgestellt. Die beispielhaft aufgeführten Hörgeräte werden am Außenohr oder im Gehörgang getragen. Darüber hinaus stehen auf dem Markt aber auch Knochenleitungshörhilfen, implantierbare oder vibrotaktile Hörhilfen zur Verfügung. Dabei erfolgt die Stimulation des geschädigten Gehörs entweder mechanisch oder elektrisch.
  • Hörgeräte besitzen prinzipiell als wesentliche Komponenten einen Eingangswandler, einen Verstärker und einen Ausgangswandler. Der Eingangswandler ist in der Regel ein Schallempfänger, z. B. ein Mikrofon, und/oder ein elektromagnetischer Empfänger, z. B. eine Induktionsspule. Der Ausgangswandler ist meist als elektroakustischer Wandler, z. B. Miniaturlautsprecher, oder als elektromechanischer Wandler, z. B. Knochenleitungshörer, realisiert. Der Verstärker ist üblicherweise in eine Signalverarbeitungseinheit integriert. Dieser prinzipielle Aufbau ist in 1 am Beispiel eines Hinter-dem-Ohr-Hörgeräts dargestellt. In ein Hörgerätegehäuse 1 zum Tragen hinter dem Ohr sind ein oder mehrere Mikrofone 2 zur Aufnahme des Schalls aus der Umgebung eingebaut. Eine Signalverarbeitungseinheit 3, die ebenfalls in das Hörgerätegehäuse 1 integriert ist, verarbeitet die Mikrofonsignale und verstärkt sie. Das Ausgangssignal der Signalverarbeitungseinheit 3 wird an einen Lautsprecher bzw. Hörer 4 übertragen, der ein akustisches Signal ausgibt. Der Schall wird gegebenenfalls über einen Schallschlauch, der mit einer Otoplastik im Gehörgang fixiert ist, zum Trommelfell des Geräteträgers übertragen. Die Energieversorgung des Hörgeräts und insbesondere die der Signalverarbeitungseinheit 3 erfolgt durch eine ebenfalls ins Hörgerätegehäuse 1 integrierte Batterie 5.
  • Hörgeräte werden, wie oben angedeutet ist, durch eine Batterie mit elektrischer Leistung versorgt. Eine derartige Batterie wird beispielsweise mit Hilfe eines Batteriefachs im bzw. am Gehäuse der Hörvorrichtung gehalten. Speziell bei HdO-Hörgeräten ist meist ein schwenkbares Batteriefach vorgesehen. Im ausgeschwenkten Zustand ist die Batterie aus dem Batteriefach entnehmbar und im eingeschwenkten Zustand des Batteriefachs hat die Batterie elektrischen Kontakt zu den Signalverarbeitungskomponenten des Hörgeräts.
  • Hörvorrichtungen und speziell Hörgeräte sind in der Regel verhältnismäßig klein und für viele Nutzer daher schwer handhabbar. Dies gilt insbesondere auch im Hinblick auf das Batteriefach. Es ist nämlich vielfach kaum zu erkennen, ob das Batteriefach vollkommen geschlossen und ggf. auch verriegelt ist.
  • Als Stand der Technik ist beispielsweise ein Verschlusselement für ein Batteriefach bekannt, das als beweglicher Stift ausgebildet ist. Das Verschlusselement lässt sich also durch Verschieben mit Hilfe eines spitzen Werkzeugs in eine Verriegelungsposition aktivieren. Dabei ist jedoch nicht ohne weiteres erkennbar, ob sich der Stift in einer Verriegelungsposition des Batteriefachs befindet. Darüber hinaus ist der notwendige Einsatz eines Werkzeugs für die Betätigung unkom fortabel und könnte zu einer Beschädigung des Verriegelungselements bzw. des Hörgeräts führen.
  • Aus der Druckschrift US 2007/0081684 A1 ist ein Hörgerät bekannt, in dessen Gehäuse Signalverarbeitungskomponenten und ein ausschwenkbares Batteriefach untergebracht sind. Ein formschlüsslig mit dem Gehäuse in Eingriff bringbares Verriegelungselement dient dem Verriegeln des Batteriefachs. Das Verriegelungselement ist durch eine im Gehäuse versenkt angeordnete Schlitzschraube betätigbar.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, dem Nutzer einer Hörvorrichtung das Verschließen eines Batteriefachs zu erleichtern und ihm eindeutig anzuzeigen, ob das Batteriefach verschlossen ist oder nicht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Hörvorrichtung mit einem Gehäuse, in dem Signalverarbeitungskomponenten untergebracht sind, und einem Batteriefach, das zur Entnahme einer Batterie aus dem Gehäuse ausziehbar oder ausschwenkbar ist, sowie einem Verriegelungselement, das zum Verriegeln des Batteriefachs an dem Gehäuse in einen Schacht des Batteriefachs eindrückbar ist, so dass in einer Verriegelungsposition des Verriegelungselements die Oberseite des Verriegelungselements bündig mit oder unterhalb der Öffnung des Schachts angeordnet ist, und das Verriegelungselement formschlüssig mit dem Gehäuse in Eingriff steht, wobei das Verriegelungselement zum Entriegeln weiter in den Schacht des Batteriefachs so eindrückbar ist, dass es nicht mehr mit dem Gehäuse in dem formschlüssigen Eingriff steht, und wobei das Verriegelungselement in einer Entriegelungsposition, in der es nicht mit dem Gehäuse in dem formschlüssigen Eingriff steht, durch eine Feder zumindest teilweise aus dem Schacht des Batteriefachs gedrückt ist.
  • In vorteilhafter Weise braucht das Verriegelungselement zum Verriegeln lediglich in das Batteriefach gedrückt zu werden. Im entriegelten Zustand wird das Verriegelungselement von der Feder aus dem Batteriefach herausgedrückt, so dass optisch ohne weiteres erkennbar ist, ob das Batteriefach verriegelt oder entriegelt ist.
  • Vorzugsweise besitzt das Verriegelungselement einen oder mehrere Haken. Hierdurch kann es an dem Gehäuse fest und eindeutig in unterschiedlichen Positionen gehalten werden.
  • Weiterhin kann das Verriegelungselement E-förmig ausgebildet sein. Dabei ist es günstig, wenn es an den äußeren Schenkeln jeweils am freien Ende einen Haken aufweist. Dadurch kann es in einer oder in allen Positionen symmetrisch und stabil gehalten werden.
  • Darüber hinaus kann die Feder an den mittleren Schenkel des E-förmigen Verrieglungselements angreifen. Dieser mittlere Schenkel des Verriegelungselements kann so auch zur Befestigung und/oder Führung der Feder dienen. Sie muss dann nicht an dem Gehäuse befestigt werden.
  • In einer Ausführungsform kann das Gehäuse einen Widerhaken aufweisen, mit dem das Verriegelungselement in der Verriegelungsposition in Eingriff steht. Damit kann der Haken an dem Verriegelungselement nicht nur zum Halten des Verriegelungselements in der Entriegelungsposition dienen, sondern auch zum Halten des Verriegelungselements in der Verriegelungsposition.
  • In einer speziellen Ausgestaltung kann das Gehäuse eine Wand aufweisen, die zur Führung des Verriegelungselements dient und die dazu beiträgt, das Verriegelungselement in der Verriegelungsposition zu halten. Hierdurch lässt sich eine sichere Funktion des Verriegelungselements gewährleisten.
  • Insbesondere kann die Wand so dimensioniert sein, dass sie in einer Position des Verriegelungselements, in der es zum Entriegeln weiter als die Verriegelungsposition in das Batteriefach eingedrückt ist, mit der Wand nicht mehr zusammen wirkt. In dieser Stellung kann beispielsweise der Haken des Verriegelungselements entspannt sein, so dass sich das Verriegelungselement allein durch die Federkraft in die Entriegelungsposition bewegen lässt.
  • Die vorliegende Erfindung ist anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in denen zeigen:
  • 1 den schematischen Aufbau eines Hörgeräts gemäß dem Stand der Technik;
  • 2 eine Seitenansicht eines HdO-Hörgeräts mit Batteriefach;
  • 3 einen vergrößerten Ausschnitt von 2;
  • 4 eine Schrägansicht eines Batteriefachs mit entnommenem Verriegelungselement;
  • 5 einen Querschnitt durch das Verriegelungselement und das Batteriefach von 3;
  • 6 eine Außenansicht des Batteriefachs mit Verriegelungselement in der Entriegelungsposition;
  • 7 den Querschnitt von 5 mit Verriegelungselement in der Verriegelungsposition;
  • 8 ein am Gehäuse angebrachtes Verschlusselement;
  • 9 den Querschnitt von 7 mit vollständig heruntergedrücktem Verriegelungselement und
  • 10 die Außenansicht des Batteriefachs mit Verriegelungselement gemäß 9.
  • Die nachfolgend näher geschilderten Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dar.
  • In dem Beispiel von 2 ist an dem Hörgerätegehäuse 10 ein Batteriefach 11 schwenkbar gelagert. Das Batteriefach 11 besitzt ein Griffelement 12, an dem das Batteriefach 11 zum Aufschwenken betätigt werden kann. Außerdem ist ein Verriegelungselement 13 vorgesehen, um das Batteriefach in einer Verriegelungsposition sichtbar zu verriegeln. In dem Zustand von 2 ist das Batteriefach nicht verriegelt, denn das Verriegelungselement 13 ragt aus dem Batteriefach.
  • 3 zeigt einen vergrößerten Abschnitt von 2, nämlich den Abschnitt um das Verriegelungselement 13 des Batteriefachs 11. Das Batteriefach 11 weist außerdem ein Schnappelement 14 auf, mit dem es an ein entsprechendes Gegenstück 15 des Gehäuses 10 geschnappt wird. Mit nur wenig Kraft lässt sich die Schnappverbindung lösen, so dass sich das Batteriefach 11 aufschwenken lässt. Damit das Batteriefach nicht versehentlich aufgeschwenkt wird, besitzt es das Verriegelungselement 13. In dem Zustand von 3 ragt das Verriegelungselement aus einer Umhüllenden, die durch die Außenkonturen des Batteriefachs definiert ist und das Batteriefach wie eine fiktive Gummihülle umgibt. Das Verriegelungselement 13 ragt hier auch aus den Außenkonturen bzw. der Umhüllenden des Batteriefachs 11 heraus.
  • 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des Batteriefachs 11 mit entnommenem Verriegelungselement. Das Verriegelungselement 13 wird in eine schachtartige Aussparung 16 des Batteriefachs 11 gesteckt und darin geführt. Aus der Figur ist zu erkennen, dass das Verriegelungselement 13 hier aus einem im Wesentlichen E-förmigen Spritzgussteil besteht. Somit besitzt es zwei äußere Schenkel 17 und 18 sowie einen mittleren Schenkel 19. Am freien Ende jedes der beiden äußeren Schenkel 17 befindet sich jeweils ein Haken 19 und 20. Die beiden Haken 19 und 20 weisen in entgegengesetzte Richtung. Auf den mittleren Schenkel 19 ist eine Feder 21 gedrückt. Aufgrund ihrer Elastizität hält sie sich reibschlüssig an dem mittleren Schenkel 19. Aufgrund einer Ausbauchung 22 des Schachts bzw. der Aussparung 16, die speziell für die Feder 21 vorgesehen ist, kann die Feder bereits vor der Montage des Verriegelungselements 13 in dem Batteriefach 11 an diesem befestigt werden.
  • 5 zeigt den Schnitt V-V von 3 durch das Batteriefach 11 und das Verriegelungselement 13. Es ist der Schacht 16 in dem Batteriefach 11 zu erkennen, in den das Verriegelungselement 13 eingesteckt wird. Das Verriegelungselement 13 befindet sich in der Entriegelungsposition und ragt daher aus der Öffnung des Schachts 16 hinaus. Die Feder 21 drückt hierzu das Verriegelungselement 13 an dem mittleren Schenkel 23 nach oben aus dem Batteriefach 11. Die rechts und links abstehenden Haken 19 und 20 stehen nicht mit einem Teil des Gehäuses 10 in Eingriff, so dass das Batteriefach lediglich durch die Schnappverbindung 14, 15 leicht gehalten wird und aufgeschwenkt werden kann. Das Verriegelungselement 13 steht mit seinen Haken 19 und 20 lediglich an Schultern 24 und 25 des Batteriefachs 11 an, so dass das Verriegelungselement 13 nicht vollständig aus dem Schacht 16 gedrückt wird bzw. herausfällt. Für die Verriegelung des Verriegelungselements 13 sind in 5 Verriegelungsvorsprünge 26 und 27, die Teil des Gehäuses 10 sein können, zu erkennen. Weiterhin sind die widerhakenförmigen Vorsprünge 26 und 27 von einer Wand 28 flankiert, die zur Führung des Hakens 19 bzw. des Schenkels 17 des Verriegelungselements 13 dient (vgl. 7 bis 9).
  • 6 zeigt das Batteriefach 11 von außen in der entriegelten Position. Das Verriegelungselement 13 ragt daher aus dem Schacht 16. Damit ist optisch ohne weiteres zu erkennen, dass das Batteriefach nicht verriegelt ist. Zum Verriegeln wird das Verriegelungselement 13 in den Schacht 16 gemäß Pfeil 29 gedrückt, so dass die Oberseite des Verriegelungselements 13 mit der Oberfläche des Batteriefachs 11, die den Schacht 16 umgibt, in etwa bündig ist.
  • 7 zeigt nun einen Querschnitt durch das Batteriefach 11 mit dem Verriegelungselement 13, das sich hier in der Verriegelungsposition befindet. Das Verriegelungselement 13 wurde entgegen der Federkraft der Feder 21 nach unten, d. h. in den Schacht 16 gedrückt. Dabei wurde der Haken 19 aufgrund der Schrägen des Vorsprungs 26 und des Hakens 19 gedrückt. Dies ist aufgrund der Elastizität des Schenkels 17 quer zur Bewegungsrichtung des Verriegelungselements 13 möglich. In der Verriegelungsposition des Verriegelungselements 13 befindet sich der Haken 19 in der Hinterschneidung des Vorsprungs 26. Er befindet sich damit in formschlüssigem Eingriff mit dem Gehäuse 10 bzw. einem Teil davon. Damit auch das Batteriefach 11 an dem Gehäuse 10 gehalten wird, sind beispielsweise an dem Batteriefach 11 einer oder mehrere Vorsprünge 29, 30 vorgesehen, an denen das Verriegelungselement 13 angreift, so dass das Batteriefach 11 mit Hilfe des Verriegelungselements 13 fest an dem Gehäuse 10 gehalten wird. Da das Verriegelungselement 13 mit seiner Oberseite bündig mit der Oberfläche des Batteriefachs 11 im Bereich des Schachts 16 ist, kann der Nutzer sofort optisch erkennen, dass das Batteriefach 11 verriegelt ist.
  • 8 zeigt einen Ausschnitt des Gehäuses 10, an dem die Verriegelungsvorsprünge 26 und 27 sowie die Wand 28 angeordnet sind. Die Wand 28 sorgt dafür, dass der Haken 19 nicht durch seitliche Bewegung von dem Vorsprung 26 rutschen kann. Dazu ist es günstig, wenn der Schenkel 17 in der Verriegelungsposition gemäß 7 so vorgespannt ist, dass der Haken 19 mit geringer Kraft an der Wand 28 anliegt. Dies kann dadurch realisiert sein, dass der Haken 19 in Bezug auf die Bewegungsrichtung schräge Seitenflächen besitzt.
  • Zum Entriegeln des Batteriefachs 11 wird das Verriegelungselement 13 gemäß 9 noch weiter in den Schacht 16 gedrückt. Dadurch wird der Haken 19 über eine schräge Fläche des zweiten Vorsprungs 27 gedrückt, wodurch er aus der Verriegelung gelöst wird. Gleichzeitig endet mit dem Vorsprung 27 auch die Wand 28 in Bewegungsrichtung des Verriegelungselements 13. Dadurch wird der Haken 19 nicht mehr an den Vorsprüngen 26 und 27 gehalten, wenn beispielsweise der Schenkel 17 senkrecht zur Bewegungsrichtung des Verriegelungselements 13 (vgl. Pfeil 29 in 6) sich entspannt. Das gesamte Verriegelungselement 13 steht dann nicht mehr formschlüssig mit dem Gehäuse in Eingriff, so dass die Feder 21 das Verriegelungselement 13 nach oben aus dem Schacht in die Entriegelungsposition gemäß 5 drücken kann.
  • 10 zeigt den Zustand des Verriegelungselements 13 von 9 von außen. Das Verriegelungselement 13 ist gemäß dem Kugelschreiberprinzip, angedeutet durch den weiteren Pfeil 30 zum Entriegeln noch weiter in den Schacht 16 des Batteriefachs 11 eingedrückt.
  • Das durch die Feder bewegte Verriegelungselement gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ermöglicht eine einfache Bedienung des Batteriefachs. Insbesondere ist für den Nutzer ohne weiteres optisch zu erkennen, ob das Batteriefach verriegelt ist oder nicht.

Claims (8)

  1. Hörvorrichtung mit – einem Gehäuse (10), in dem Signalverarbeitungskomponenten untergebracht sind, und – einem Batteriefach (11), das zur Entnahme einer Batterie aus dem Gehäuse (10) ausziehbar oder ausschwenkbar ist, gekennzeichnet durch – ein Verriegelungselement (13), das zum Verriegeln des Batteriefachs (11) an dem Gehäuse in einen Schacht (16) des Batteriefachs eindrückbar ist, so dass – in einer Verriegelungsposition des Verriegelungselements (13) die Oberseite des Verriegelungselements bündig mit oder unterhalb der Öffnung des Schachts (16) angeordnet ist, und das Verriegelungselement (13) formschlüssig mit dem Gehäuse (10) in Eingriff steht, wobei – das Verriegelungselement (13) zum Entriegeln weiter in den Schacht (16) des Batteriefachs (11) so eindrückbar ist, dass es nicht mehr mit dem Gehäuse (10) in dem formschlüssigen Eingriff steht, und wobei – das Verriegelungselement (13) in einer Entriegelungsposition, in der es nicht mit dem Gehäuse (10) in dem formschlüssigen Eingriff steht, durch eine Feder (21) zumindest teilweise aus dem Schacht (16) des Batteriefachs (11) gedrückt ist.
  2. Hörvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Verriegelungselement (13) einen oder mehrere Haken (19, 20) aufweist.
  3. Hörvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Verriegelungselement (13) E-förmig ausgebildet ist.
  4. Hörvorrichtung nach Anspruch 3, wobei das Verriegelungselement (13) an den äußeren Schenkeln (17, 18) jeweils am freien Ende einen Haken (19, 20) aufweist.
  5. Hörvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Feder (21) an dem mittleren Schenkel (23) angreift.
  6. Hörvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (10) einen Widerhaken (26) aufweist, mit dem das Verriegelungselement (13) in der Verriegelungsposition in Eingriff steht.
  7. Hörvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (10) eine Wand (28) aufweist, die zur Führung des Verriegelungselements (13) dient und die dazu beiträgt, das Verriegelungselement in der Verriegelungsposition zu halten.
  8. Hörvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Wand (28) so dimensioniert ist, dass sie in einer Position des Verriegelungselements (13), in der es zum Verriegeln weiter als die Verriegelungsposition in das Batteriefach (13) eingedrückt ist, mit der Wand (28) nicht mehr zusammenwirkt.
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