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DE102008063147A1 - Betankungs-Schutzvorrichtung und ein Verfahren zur Betankung mittels der Betankungs-Schutzvorrichtung - Google Patents

Betankungs-Schutzvorrichtung und ein Verfahren zur Betankung mittels der Betankungs-Schutzvorrichtung Download PDF

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DE102008063147A1
DE102008063147A1 DE200810063147 DE102008063147A DE102008063147A1 DE 102008063147 A1 DE102008063147 A1 DE 102008063147A1 DE 200810063147 DE200810063147 DE 200810063147 DE 102008063147 A DE102008063147 A DE 102008063147A DE 102008063147 A1 DE102008063147 A1 DE 102008063147A1
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Germany
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refueling
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tank
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funnel
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Armin Schwämmle
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Mercedes Benz Group AG
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Daimler AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
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Abstract

Die vorliegende Erfindung stellt eine Betankungs-Schutzvorrichtung (1) bereit, die zur Anordnung an einem Tank (4) mit einem Tankstutzen (5) geeignet ist, der sich in einem Innenraum (8) eines Kraftfahrzeugs befindet. Die Betankungs-Schutzvorrichtung (1) umfasst einen Abdeckabschnitt (2) zur Abdeckung eines den Tankstutzen (5) umgebenden Bereichs des Innenraums (8), wobei der Abdeckabschnitt (2) eine trichterförmige Durchtrittsvorrichtung (3) mit einem maximalen Innendurchmesser einer Größe aufweist, die so gewählt ist, dass die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung (3) mit der Öffnung (3') in einer Gebrauchsstellung der Betankungs-Schutzvorrichtung (1) während des Ausführens eines Tankvorgangs um einen Außendurchmesser des Tankstutzens (5) dichtend zur Anlage kommt. Bei der Überführung in eine Nichtgebrauchsstellung nach Abschluss des Tankvorgangs ist die Öffnung (3') mittels eines an dem Innendurchmesser der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung (3) vorliegenden zumindest einen Verschlussmittels (6) zum fluiddichten Verschließen der Öffnung (3') verschließbar. Ferner wird ein Verfahren zur Betankung unter Verwendung der Betankungs-Schutzvorrichtung (1) bereitgestellt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Betankungs-Schutzvorrichtung, die zur Anordnung an einem Tank mit einem Tankstutzen geeignet ist, der sich in einem Innenraum eines Kraftfahrzeugs befindet und ein Verfahren zur Betankung mittels der Betankungs-Schutzvorrichtung.
  • Um die strengen Abgasvorschriften in Bezug auf Stickoxide zu erfüllen, werden Dieselfahrzeuge mit einem Abgasreinigungskonzept ausgestattet, bei dem ein Dosierventil eine Harnstofflösung in das Abgas eindüst. Die Technik der selektiven katalytischen Reduktion bewirkt dabei, dass gleichzeitig der Dieselmotor bei höheren Temperaturen verbrauchsarm eingestellt werden kann, und die durch die höheren Verbrennungstemperaturen bedingt vermehrt entstandenen Stickoxide durch Ammoniak, das aus der Harnstofflösung freigesetzt wird, zu Stickstoff reduziert werden. Dadurch werden die Stickoxid-Emissionen drastisch verringert.
  • Zur Bereitstellung der Harnstofflösung sind dabei in den Dieselfahrzeugen zusätzliche Tanks vorgesehen, die über den Innenraum betankt werden. Abhängig von der Anordnung des Tanks ist der Innenraum dabei der Kofferraum, der Motorraum oder der Fahrgastraum. Bei der Betankung dieser Harnstofflösungstanks lässt sich dabei eine Verschmutzung des Innenraums durch aus der Tankpistole tropfende Harnstofflösung, beispielsweise beim Herausziehen der Tankpistole oft nicht vermeiden. Dabei kommt es zum Auskristallisieren eines weißen Salzes, das sich nicht mehr entfernen lässt. Weiterhin greift die Harnstofflösung Bauteile aus Aluminium an, führt zu deren Korrosion, so dass sie unbrauchbar werden. Darüber hinaus kann die Harnstofflösung in elektrische Leitungen bis hin zu den Steuergeräten kriechen und diese zerstören. Infolgedessen entstehen hohe Reparaturkosten.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es wünschenswert, eine Betankungs-Schutzvorrichtung bereit zu stellen, um die Verschmutzung und Korrosion der den Tank umgebenden Innenraumstrukturen zu vermeiden.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Betankungs-Schutzvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Verfahren zur Betankung mittels der Betankungs-Schutzvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst. Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen ausgeführt.
  • Eine erste Ausführungsform der Erfindung bezieht sich auf eine Betankungs-Schutzvorrichtung, die insbesondere zur Betankung mit Harnstoff geeignet ist, und die um einen Tankstutzen eines Tanks in einem Kraftfahrzeug-Innenraum gelegt wird. Die Betankungs-Schutzvorrichtung hat einen Abdeckabschnitt, mit dem ein Bereich des Innenraums abgedeckt wird, der den Tankstutzen umgibt. Eine trichterförmige Durchtrittsvorrichtung mit Öffnung ist in dem Abdeckabschnitt bereitgestellt; die Öffnung kommt in der Gebrauchsstellung der Betankungs-Schutzvorrichtung während des Ausführens eines Tankvorgangs um den Außendurchmesser des Tankstutzens dichtend zur Anlage. Wenn der Tankvorgang beendet ist und die Betankungs-Schutzvorrichtung entfernt werden kann, wird die Öffnung mit einem Verschlussmittel fluiddicht verschlossen, das an dem Innendurchmesser der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung vorliegt. Nun kann ein Harnstoff in den Innenraum dringen. Mit dieser Betankungs-Schutzvorrichtung wird einfach und zuverlässig eine Benetzung des Innenraums mit Harnstofflösung vermieden, so dass weder verschmutzte Teile des Interieurs, noch Aluminiumbauteile oder elektrische Leitungen sowie Steuergeräte ausgetauscht werden müssen.
  • Das Verschlussmittel zum Verschließen der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung kann ein Gummizug sein, so dass die Öffnung der Betankungs-Schutzvorrichtung vorteilhaft mit geringem Kraftaufwand über den Tankstutzen gezogen und nach dem Betanken abgezogen werden kann, wobei die Durchtrittsvorrichtung dichtend vollständig geschlossen wird.
  • In einer alternativen Ausführungsform kann das Verschlussmittel auch eine Verschlussblende oder ein Verschlussventil sein.
  • Dabei ist es günstig, die Betankungs-Schutzvorrichtung aus einem Material zu fertigen, das gegenüber Chemikalien, insbesondere gegenüber Harnstoff resistent ist, wobei vorzugsweise ein Kunststoffmaterial in Frage kommt.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann die Betankungs-Schutzvorrichtung eine Form aufweisen, die in Bezug auf eine Form des Bereichs des Kraftfahrzeuginnenraums vorkonfektioniert ist, der den Tankstutzen umgibt. Je nach Anordnung des Tanks mit dem Tankstutzen in Kofferraum, Motorraum oder Fahrgastraum kann eine entsprechende Betankungs-Schutzvorrichtung passend bereitgestellt werden.
  • Dabei kann die Betankungs-Schutzvorrichtung zumindest in einem Bereich, der die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung umgibt, aus einem Folienmaterial beschaffen sein, so dass sich die Betankungs-Schutzvorrichtung den Strukturen des Innenraums anpassen kann, und einfach zur Entfernung nach dem Betankungsvorgang zusammengelegt herausgenommen werden kann, so dass keine Flüssigkeitstropfen in den Innenraum des Fahrzeugs gelangen.
  • Besteht die Betankungs-Schutzvorrichtung zumindest teilweise aus einem Folienmaterial, so kann in einer Ausführungsform eine Vielzahl von Betankungs-Schutzvorrichtungen zur Einmal-Verwendung lösbar aneinandergefügt sein.
  • In einer alternativen Ausführungsform kann die Betankungs-Schutzvorrichtung durch eine flexibel geformte Wannenvorrichtung bereitgestellt sein. Diese kann dann vorteilhaft auch mehrfach eingesetzt werden.
  • Schließlich bezieht sich eine Ausführungsform der Erfindung auf ein Verfahren zur Betankung eines Tanks über einen Tankstutzen, der sich in einem Innenraum eines Kraftfahrzeugs befindet. Die Betankung erfolgt mit einer Tankpistole unter Verwendung der erfindungsgemäßen Betankungs-Schutzvorrichtung. Demnach wird in einem ersten Schritt die Schutzvorrichtung in den Innenraum des Kraftfahrzeugs gelegt, so dass der bereich um den Tank abgedeckt wird. Die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung, die sich in dem Abdeckabschnitt der Betankungs-Schutzvorrichtung befindet, wird mit ihrer Öffnung über dem Tankstutzen positioniert und aufgeweitet. Die Aufweitung der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung, die zumindest ein Verschlussmittel aufweist, erfolgt bis zu einer Größe eines maximalen Innendurchmessers der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung, die größer als ein Außendurchmesser des Tankstutzens ist. In einem weiteren Schritt wird die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung dichtend um den Außendurchmesser des Tank stutzens angelegt, wobei das Verschlussmittel die Abdichtung der Durchtrittsvorrichtung am Tankstutzen bereitstellt. Der Bereich des Innenraums, der den Tankstutzen umgibt, wird durch den Abdeckabschnitt der Betankungs-Schutzvorrichtung abgedeckt, so dass der Innenraum vor Benetzung durch eine Betankungsflüssigkeit geschützt ist. Es erfolgt das Einfüllen der Betankungsflüssigkeit mit der Tankpistole, die nach Beendigung der Betankung zurückgezogen wird. Schließlich wird die Betankungs-Schutzvorrichtung entfernt, indem die mit dem Verschlussmittel dichtend an dem Tankstutzen anliegende trichterförmige Durchtrittsvorrichtung abgezogen wird, wobei das Verschlussmittel die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung fluiddicht verschließt. Durch dieses Verschließen der Durchtrittsvorrichtung wird sichergestellt, dass auch hier bei dem Entfernung der Betankungs-Schutzvorrichtung keine Betankungsflüssigkeit in den Innenraum gelangt.
  • Figurenbeschreibung
  • Figuren und Beschreibung dienen dem besseren Verständnis des Gegenstands. Gegenstände oder Teile von Gegenständen, die im Wesentlichen gleich oder ähnlich sind, können mit denselben Bezugszeichen versehen sein. Die Figuren sind lediglich eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Tanks in einem Fahrzeugkofferraum, der nach dem Stand der Technik mittels einer Tankpistole betankt wird,
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeugkofferraums, in dem eine Betankungs-Schutzvorrichtung angeordnet ist, und
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Details der Betankungs-Schutzvorrichtung.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist eine Betankungs-Schutzvorrichtung, die zur Anordnung an einem Tank mit einem Tankstutzen geeignet ist. Der Tankstutzen des Tanks befindet sich in einem Innenraum des Kraftfahrzeugs. Die Betankungs-Schutzvorrichtung besteht aus einem Abdeckabschnitt, der den Bereich des Innenraums abdeckt, der den Tankstutzen umgibt. In dem Abdeckabschnitt ist eine trichterförmige Durchtrittsvorrichtung vorgesehen, deren maximaler Innendurchmesser so bemessen ist, dass die Öffnung der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung um einen Außendurchmesser des Tankstutzens dichtend angelegt werden kann, wenn die Betankungs-Schutzvorrichtung gebraucht wird. Das an dem Innendurchmesser der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung bereitgestellte Verschlussmittel, das dazu dient, die Öffnung fluiddicht zu verschließen, wenn die Betankungs-Schutzvorrichtung nicht mehr gebraucht wird und abgezogen werden soll, kann dabei ein Gummizug sein, wenn die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung aus einem flexiblen Material gefertigt ist, das sich zusammenziehen lässt.
  • Alternativ kann dieses Verschlussmittel auch eine Verschlussblende sein, die zur Anordnung auf dem Tankstutzen über einen zusätzlichen Betätigungsmechanismus geöffnet werden kann, während sie bei Entfernung der Betankungs-Schutzvorrichtung von dem Tankstutzen automatisch schließt. Denkbar ist auch ein Verschlussventil als Verschlussmittel sein, das mittels geeigneter Adaptervorrichtungen auf den Tankstutzen aufgesetzt wird, das während des Betankens mit der Tankpistole öffnet und bei Ablösen von dem Tankstutzen automatisch schließt.
  • Die Betankungs-Schutzvorrichtung ist dabei aus einem Material bereitgestellt, das resistent gegen Chemikalien, insbesondere gegen Harnstoff ist. Dieses Material ist vorzugsweise ein Kunststoffmaterial, so dass die Betankungs-Schutzvorrichtung flexibel einsetzbar und günstig herzustellen ist.
  • Zum optimalen Schutz des Innenraums des Kraftfahrzeugs kann die Betankungs-Schutzvorrichtung eine Form aufweisen, die so vorkonfektioniert ist, dass sie der Form des Innenraumbereichs, der den Tankstutzen umgibt, entspricht. Dabei kann die Betankungs-Schutzvorrichtung zumindest in einem Bereich, der die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung umgibt, aus einem Folienmaterial beschaffen sein, welches sich an die den Tankstutzen umgebenden Innenraumstrukturen anpasst.
  • Eine Vielzahl von aus Folienmaterial gefertigten Betankungs-Schutzvorrichtungen kann dabei zur Einmal-Verwendung lösbar aneinander gefügt bereitgestellt sein. Denkbar ist dabei eine Rolle ähnlich einer Rolle für Müllbeutel, von der jeweils eine Betankungs-Schutzfolie mit der verschließbaren trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung abgerissen werden kann. Alternativ zur Betankungs-Schutzvorrichtung aus Folienmaterial kann auch eine flexibel geformte Wannenvorrichtung vorgesehen sein, die dann auch zur Mehrfach-Verwendung geeignet ist.
  • Um einen Tank über einen Tankstutzen, der sich in einem Innenraum eines Kraftfahrzeugs befindet, durch eine Tankpistole mit einer Betankungsflüssigkeit zu füllen, wird wie folgt vorgegangen: Zunächst wird die Betankungs-Schutzvorrichtung in den Innenraum eingelegt, so dass ein den Tankstutzen umgebender Bereich des Innenraums abgedeckt wird. Dann wird die Betankungs-Schutzvorrichtung positioniert, wobei die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung mit einer Öffnung die einen maximalen Innendurchmesser einer Größe hat, der dem Außendurchmesser des Tankstutzens entspricht, dichtend um den Tankstutzen gelegt. Dann wird der Tank mittels Tankpistole betankt und die Tankpistole nachfolgend zurückgezogen. Es folgt das Lösen der um den Außendurchmesser des Tankstutzens anliegenden trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung mit der Öffnung von dem Tankstutzen und zugleich das fluiddichte Verschließen der Öffnung mit einem Verschlussmittel. Dann kann die Betankungs-Schutzvorrichtung aus dem Kraftfahrzeug-Innenraum entfernt werden, ohne dass Tankflüssigkeit in den Innenraum tropft.
  • 1 zeigt einen im Kofferraum 8 eines Fahrzeugs angeordneten Tank 4 für Harnstofflösung, die nach dem Stand der Technik mittels einer Tankpistole 7 eingefüllt wird. Da sich ein Nachtropfen der Harnstofflösung nach Beendigung des Tankvorgangs nicht vermeiden lässt, kommt es beim Zurückziehen der Tankpistole 7 zur Verschmutzung des Tanks 4 oder des Kofferraums 8 mit den zuvor beschriebenen Nachteilen. Desgleichen kann hier bei der Anordnung des Tanks 4 im Kofferraum eine Verschmutzung der Ladekante sowie des hinteren Stoßfängers nicht ausgeschlossen werden.
  • Abhilfe wird durch die in 2 dargestellte Betankungs-Schutzvorrichtung 1 geschaffen, die sowohl den gesamten Kofferraum 8, der den Tankstutzen des Tanks 4 umgibt, als auch die Ladekante und die Stoßstange abdeckt. Der Abdeckabschnitt 2 ist dabei aus einem Folienmaterial gefertigt, so dass sich der Abdeckabschnitt 2 über den Tank und die Kofferraumstrukturen legt. Die Öffnung 3' der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung 3 umgibt den Tankstutzen 5, wie insbesondere aus der Detailansicht in 3 deutlich wird, so dass die Tankpistole 7 über die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung 3 in den Tankstutzen 5 mündet und der Tank 4 (in 2 durch die Betankungs-Schutzvorrichtung 1 verdeckt) gefüllt werden kann. Die beim Zurückziehen der Tankpistole 7 heraustropfende Tankflüssigkeit tropft auf den Abdeckabschnitt 2 oder in die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung 3 der Betankungs-Schutzvorrichtung 1, wobei sich bei Entnahme der Betankungs-Schutzvorrichtung 1 die Trichteröffnung 3' selbsttätig verschließt, so dass kein Austreten von Betankungsflüssigkeit erfolgt und der Kofferraum vor Verschmutzung und Korrosion geschützt ist.
  • In 3 ist detailliert die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung 3 mit der Öffnung 3' dargestellt, die sich in einem dem Tankstutzen 5 entsprechenden Bereich des Abdeckabchnitts 2 der Betankungs-Schutzvorrichtung 1 befindet. Der Tankstutzen 5 wird von der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung 3 umgeben und ein in der Öffnung 3' vorgesehener Gummizug 6 sorgt für die fluiddichte Abdichtung an dem Tankstutzen 5.
  • Durch die Vorspannung des Gummizugs ist die trichterförmige Öffnung in der Betankungs-Schutzvorrichtung aus Folienmaterial vor Gebrauch geschlossen. Durch ein manuelles oder automatisches Aufweiten entgegen der Vorspannung des Gummizugs kann der Innendurchmesser der trichterförmigen Öffnung bis zu einer Größe gedehnt werden, dass sie auf den Tankstutzen aufgezogen werden kann. Durch die Vorspannung legt sich der Gummizug der trichterförmigen Öffnung abdichtend um den Tankstutzen. Nach dem Tankvorgang wird die Betankungs-Schutzvorrichtung entfernt, indem die trichterförmige Öffnung mit dem Gummizug abgezogen wird. Wieder sorgt die Vorspannung des Gummizugs dafür, dass die trichterförmige Öffnung sofort verschlossen wird, so dass keine Tropfen der Betankungsflüssigkeit austreten können.

Claims (9)

  1. Betankungs-Schutzvorrichtung (1), geeignet zur Anordnung an einem Tank (4) mit einem Tankstutzen (5), der sich in einem Innenraum (8) eines Kraftfahrzeugs befindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Betankungs-Schutzvorrichtung (1) einen Abdeckabschnitt (2) zur Abdeckung eines den Tankstutzen (5) umgebenden Bereichs des Innenraums (8) umfasst, wobei der Abdeckabschnitt (2) eine trichterförmige Durchtrittsvorrichtung (3) mit einem maximalen Innendurchmesser eine Größe aufweist, die so gewählt ist, dass die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung (3) mit der Öffnung (3') – in einer Gebrauchsstellung der Betankungs-Schutzvorrichtung (1) während des Ausführens eines Tankvorgangs um einen Außendurchmesser des Tankstutzens (5) dichtend zur Anlage kommt, und – bei der Überführung in eine Nichtgebrauchsstellung nach Abschluss des Tankvorgangs mittels eines an dem Innendurchmesser der trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung (3) vorliegenden zumindest einen Verschlussmittels (6) zum fluiddichten Verschließen der Öffnung (3') verschließbar ist.
  2. Betankungs-Schutzvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussmittel ein Gummizug (6) ist.
  3. Betankungs-Schutzvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussmittel eine Verschlussblende oder ein Verschlussventil ist.
  4. Betankungs-Schutzvorrichtung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betankungs-Schutzvorrichtung (1) aus gegen Chemikalien, insbesondere gegen Harnstoff, resistentem Material, vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial, beschaffen ist.
  5. Betankungs-Schutzvorrichtung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betankungs-Schutzvorrichtung (1) eine Form aufweist, die in Bezug auf eine Form des den Tankstutzen (5) umgebenden Bereichs des Innenraums (8) des Kraftfahrzeugs vorkonfektioniert ist.
  6. Betankungs-Schutzvorrichtung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betankungs-Schutzvorrichtung (1) zumindest in einem die trichterförmige Durchtrittsvorrichtung (3) umgebenden Bereich aus einem Folienmaterial beschaffen ist.
  7. Betankungs-Schutzvorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Betankungs-Schutzvorrichtungen (1) aus Folienmaterial, geeignet zur Einmalverwendung, lösbar aneinandergefügt sind.
  8. Betankungs-Schutzvorrichtung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine flexible, geformte Wannenvorrichtung die Betankungs-Schutzvorrichtung (1) bereitstellt.
  9. Verfahren zur Betankung eines Kraftfahrzeugstanks (4) in einem Innenraum (8) eines Kraftfahrzeugs, mittels einer Tankpistole (7) unter Verwendung einer Betankungs-Schutzvorrichtung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend die Schritte – Einlegen der Betankungs-Schutzvorrichtung (1) in den Innenraum (8), wobei ein den Tankstutzen (5) umgebender Bereichs des Innenraums (8) abgedeckt wird, – Positionieren der Betankungs-Schutzvorrichtung (1), wobei eine trichterförmige Durchtrittsvorrichtung (3) mit einer Öffnung (3'), die eine maximalen Innendurchmesser einer Größe hat, der dem Außendurchmesser des Tankstutzens (5) ent spricht, dichtend um den Tankstutzens (5) gelegt wird, – Betanken des Tanks (4) mittels Tankpistole (7) und nachfolgend Zurückziehen der Tankpistole (7), – Lösen der um dem Außendurchmesser des Tankstutzens (5) anliegenden trichterförmigen Durchtrittsvorrichtung (3) mit der Öffnung (3') von dem Tankstutzen (5) und zugleich – fluiddichtes Verschließen der Öffnung (3') mit einem ein Verschlussmittel (6), – Entfernen der Betankungs-Schutzvorrichtung (1) aus dem Kraftfahrzeug-Innenraum.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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