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DE102008063131A1 - Vakuumpumpe - Google Patents

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DE102008063131A1
DE102008063131A1 DE102008063131A DE102008063131A DE102008063131A1 DE 102008063131 A1 DE102008063131 A1 DE 102008063131A1 DE 102008063131 A DE102008063131 A DE 102008063131A DE 102008063131 A DE102008063131 A DE 102008063131A DE 102008063131 A1 DE102008063131 A1 DE 102008063131A1
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Germany
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conveying
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conveying elements
channel
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DE102008063131A
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English (en)
Inventor
Christian Dr. Beyer
Peter Klingner
Hans Kriechel
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Leybold GmbH
Original Assignee
Oerlikon Leybold Vacuum GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/08Centrifugal pumps
    • F04D17/16Centrifugal pumps for displacing without appreciable compression
    • F04D17/168Pumps specially adapted to produce a vacuum
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D19/00Axial-flow pumps
    • F04D19/02Multi-stage pumps
    • F04D19/04Multi-stage pumps specially adapted to the production of a high vacuum, e.g. molecular pumps
    • F04D19/044Holweck-type pumps

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Non-Positive Displacement Air Blowers (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Abstract

Eine Vakuumpumpe, bei der es sich insbesondere um eine Holweck-Vakuumpumpe handelt, weist ein Pumpengehäuse (34) auf, in dem ein Rotorelement (24, 36) angeordnet ist. Das Rotorelement weist mindestens zwei zueinander konzentrisch angeordnete, rohrförmige Förderelemente (24) auf, die mit einem scheibenförmigen Halteelement (36) verbunden sind. Zwischen zwei benachbarten Förderelementen (24) ist ein Statorelement (26) angeordnet. Erfindungsgemäß ist durch das Statorelement ein einziger schraubenlinienförmiger Kanal (28) ausgebildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vakuumpumpe, insbesondere eine Holweck-Vakuumpumpe.
  • Vakuumpumpen weisen ein in einem Pumpengehäuse angeordnetes Rotorelement auf. Bei einer Holweck-Vakuumpumpe weist beispielsweise das Rotorelement ein rohrförmiges, konzentrisch zur Rotorwelle angeordnetes Förderelement auf. Das Förderelement ist von einem Statorelement umgeben, in dem ein schraubenlinienförmiger Kanal ausgebildet ist. Aufgrund der Rotation des Förderelements erfolgt aufgrund des Transportmechanismus von Reibungsvakuumpumpen eine Mitnahme der zu fördernden Gasmoleküle. Die in Richtung des Statorelements weisende Seite des Förderelements überträgt aufgrund der Drehbewegung Impulse auf den einzelnen Gasmolekülen. Die Leistung einer derartigen Reibungs-Vakuumpumpe ist im Wesentlichen von der Relativgeschwindigkeit zwischen den Reibflächen sowie von der zu fördernden Gasart abhängig.
  • Eine besonders ausgestaltete Holweck-Vakuumpumpe ist in DE 196 32 375 beschrieben. Das Rotorelement der hierin beschriebenen Holweck-Vakuumpumpe weist ein scheibenförmiges, mit der Rotorwelle verbundenes Halteelement auf. Konzentrisch zu der Rotorwelle sind mit dem Halteelement mehrere rohrförmige Förderelemente umgeben. Benachbarte Förderelemente bilden somit einen kreisringförmigen Kanal. In diesen Kanälen sind Statorelemente angeordnet. Jedes Statorelement weist eine zylindrische, parallel zu den Förderelementen verlaufende, in sich geschlossene Wand auf. Auf beiden Seiten der Wand ist jeweils ein schraubenlinienförmiger Steg angeordnet, so dass jedes Statorelement zwei schraubenlinienförmige Förderkanäle ausbildet. Zwischen zwei benachbarten rohrförmigen Förderelementen sind somit zwei Förderkanäle ausgebildet. Hierbei ist eine Seitenwand des Förderkanals stets durch das Förderelement und die anderen drei Seitenwände des Förderkanals durch das Statorelement ausgebildet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbau einer Vakuumpumpe, insbesondere einer Holweck-Vakuumpumpe zu vereinfachen, insbesondere eine kostengünstigere Herstellung zu ermöglichen und/oder die Förderleistung zu erhöhen.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1.
  • Die erfindungsgemäße Vakuumpumpe, bei der es sich insbesondere um eine Holweck-Vakuumpumpe handelt, weist ein in einem Pumpengehäuse angeordnetes Rotorelement auf, das vorzugsweise von einer Rotorwelle getragen ist. Das Rotorelement weist mindestens zwei Förderelemente auf, die in einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zueinander konzentrisch angeordnet und rohrförmig ausgebildet sind. Bei dieser Ausführungsform ist es besonders bevorzugt, dass die rohrförmigen Förderelemente auch konzentrisch zur Rotorwelle angeordnet sind. Das Fördern des Gases erfolgt hierbei durch die an den Seitenflächen der Förderelemente auftretende Reibung, wobei die Förderelemente auf die Gasteilchen Impulse ausüben. Zwischen zwei benachbarten Förderelementen ist ein Statorelement ausgebildet. Das Statorelement weist einen schraubenlinienförmigen Kanal auf, durch den das Medium in Förderrichtung gefördert wird. Das Fördern des Mediums erfolgt durch eine Relativbewegung zwischen dem Statorelement und dem Rotorelement bzw. den Förderelementen des Rotorelements. Hierbei erfolgt üblicherweise ein Drehen des Rotorelements, das mit einer Rotorwelle verbunden ist. Ebenso kann jedoch auch ein Drehen des Statorelements erfolgen, wobei es insbesondere auch möglich ist, dass sowohl das Statorelement als auch das Rotorelement vorzugsweise in entgegengesetzte Richtung gedreht werden.
  • Erfindungsgemäß weist das Statorelement einen einzigen schraubenlinienförmigen Förderkanal auf.
  • Es sind somit im Unterschied zu DE 196 32 375 zwischen zwei benachbarten Förderelementen in radialer Richtung nicht zwei sondern ein einziger Förderkanal angeordnet. Das Statorelement weist somit keine zentrale rohrförmige Wand auf, die schraubenlinienförmige Stege trägt. Im Unterschied hierzu handelt es sich bei dem erfindungsgemäßen Statorelement um ein vorzugsweise flaches, schraubenlinienförmiges Band, das selbsttragend ist. Ggf. sind allenfalls Stabilisierungsstege vorgesehen, durch die jedoch keine Trennung in zwei gesonderte Kanäle erfolgt.
  • Erfindungsgemäß ist somit in radialer Richtung zwischen zwei benachbarten Förderelementen ein einziger schraubenlinienförmiger Kanal angeordnet. In Förderrichtung bzw. in axialer Richtung ist es möglich, mehrere parallel zueinander verlaufende Kanäle vorzusehen, so dass schraubenlinienförmige, mehrgängige Kanäle vorgesehen sind.
  • Vorzugsweise sind die beiden radialen Kanalseitenflächen somit durch zwei benachbarte Förderelemente ausgebildet. Die Kanalbreite in radialer Richtung entspricht somit vorzugsweise im Wesentlichen dem Abstand zwischen zwei benachbarten Förderelementen.
  • Bei gleicher Querschnittsfläche der Förderkanäle weist die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Förderkanäle eine höhere Förderleistung auf, sofern auch die übrigen Randbedingungen identisch sind. Dies ist aus einem Vergleich der Prinzipskizzen gemäß 1 und 2 ersichtlich.
  • Gemäß dem Stand der Technik (1) ist ein Förderkanal 10 durch ein Statorelement 12 ausgebildet, wobei drei Seitenflächen 14, 16, 18 durch das stationäre Statorelement ausgebildet sind. Die vierte Kanalinnenseite 20 ist durch das rotierende, rohrförmige Förderelement 22 ausgebildet. Senkrecht zur Zeichenebene ergibt sich somit die unter der Skizze prinzipiell dargestellte Geschwindigkeitsverteilung v. In vereinfachter Betrachtungsweise, d. h. ohne Berücksichtigung der „slip flow”-Bedingung, ist die Geschwindigkeitsverteilung, wie in dem Diagramm dargestellt, im Wesentlichen linear. Die Geschwindigkeit ist an der Innenseite 16 des Förderkanals null und an der Innenseite 20 des Förderelements 22 maximal. Diese entspricht im Wesentlichen der tangentialen Geschwindigkeit des rotierenden Förderelements 22. Unter der Voraussetzung, dass die Kompression K = 1 ist, ist das geförderte Gasvolumen proportional zu der Fläche und dem Integral über der Geschwindigkeit.
  • Gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zwei zueinander konzentrische, rohrförmige Förderelemente 24 vorgesehen. Zwischen den beiden Förderelementen 24 ist das schraubenlinienförmige Statorelement 26 angeordnet. Ein Förderkanal 28 ist somit einerseits durch die beiden stationären Innenwände 30 des Statorelements 26 und die beiden sich bewegenden Innenwände 32 der Förderelemente 24 ausgebildet. Wie in dem Diagramm in 2 dargestellt, ist die Geschwindigkeitsverteilung v senkrecht zur Zeichenebene derart, dass die Geschwindigkeit an den beiden Innenwänden 32 maximal ist. In vereinfachter Betrachtungsweise ist die Geschwindigkeitsverteilung wiederum linear, so dass die Fläche unter der Kurve, vereinfacht ausgedrückt, doppelt so groß ist wie die Fläche unter der Geschwindigkeitsverteilung gemäß dem Stand der Technik.
  • Gestrichelt dargestellt sind in den beiden Diagrammen die etwas weniger vereinfachten Geschwindigkeitsverläufe. Hieraus ist jedoch ersichtlich, dass das Fördervolumen (Fläche unter der Kurve) bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung (2) erheblich größer ist als bei der Ausgestaltung nach dem Stand der Technik (1).
  • In bevorzugter Weiterbildung weist das Rotorelement ein insbesondere scheibenförmiges, mit der Rotorwelle verbundenes Halteelement auf. Mit dem Halteelement sind die mindestens zwei rohrförmigen Förderelemente verbunden. Hierbei ist es bevorzugt, dass das Halteelement insbesondere ringförmige Ansätze aufweist, auf die die Förderelemente aufsteckbar bzw. einsteckbar sind. Die Verbindung kann hierbei durch eine Presspassung, Verkleben oder dgl. erfolgen.
  • Vorzugsweise sind die Förderelemente nur auf einer Seite des Halteelements angeordnet, wobei es besonders bevorzugt ist, dass das Halteelement in Förderrichtung vor den Förderelementen angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass das Halteelement zusätzlich Rotorflügel aufweisen kann, durch die das zu pumpende Gas in Richtung der Förderelemente gefördert wird.
  • Um eine möglichst kompakte Vakuumpumpe realisieren zu können, ist es vorteilhaft, dass ein Zusatz-Förderkanal zwischen einem äußeren Förderelement und einer Innenwand des Pumpengehäuses angeordnet ist. Hierbei kann das entsprechende Zusatz-Statorelement unmittelbar mit dem Pumpengehäuse verbunden oder einstückig mit dem Pumpengehäuse ausgebildet sein.
  • Ferner kann das innere Förderelement unmittelbar durch die Außenseite der Rotorwelle ersetzt werden.
  • In besonders bevorzugter Ausführungsform sind die Förderelemente und/oder das Halteelement, d. h. vorzugsweise das gesamte Rotorelement, aus einem leichten und gleichzeitig hochfesten Werkstoff hergestellt. Insbesondere ist es möglich, die Bauteile aus Kunststoff, vorzugsweise aus CFK herzustellen.
  • Hierdurch können die Herstellungskosten erheblich reduziert werden. Ferner hat das Verwenden derart leichter Bauteile den Vorteil, dass die auftretenden Trägheitsmomente erheblich geringer sind. Die Konstruktion der Lager, bei denen es sich insbesondere um Magnetlager handelt, kann somit vereinfacht werden. Dies hat eine weitere Kostenreduzierung zur Folge.
  • Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind anstelle von rohrförmigen Förderelementen scheibenförmige Förderelemente vorgesehen. Diese mindestens zwei scheibenförmig ausgebildeten Förderelemente sind vorzugsweise im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet und verlaufen in besonders bevorzugter Ausführungsform im Wesentlichen radial zur Rotorwelle. Entsprechend der ersten bevorzugten Ausführungsform ist zwischen zwei benachbarten Förderelementen ein Statorelement angeordnet, das einen einzigen schraubenlinienförmigen Kanal aufweist, der wiederum mehrgängig ausgebildet sein kann. Das Förderprinzip entspricht dem anhand der ersten Ausführungsform beschriebenen Förderprinzip, wobei das Fördern des Gases im Wesentlichen in radialer Richtung erfolgt. Hierbei ist es besonders bevorzugt, dass die Rotorwelle einen vorzugsweise axial verlaufenden Förderkanal aufweist bzw. als Hohlwelle ausgebildet ist. Das Fördern des Gases kann hierbei beispielsweise derart erfolgen, dass das Gas durch den durch die Rotorwelle ausgebildeten Kanal angesaugt und durch die zwischen benachbarten Förderelementen angeordneten spiralförmigen Kanäle radial nach außen transportiert wird. Ebenso ist auch eine umgekehrte Förderrichtung möglich. Des Weiteren ist es beispielsweise möglich, dass das Gas von benachbarten Förderkanälen, insbesondere abwechselnd radial nach innen und außen gefördert wird, so dass im Querschnitt ein schlangenlinienförmiger Förderstrom ausgebildet ist.
  • Das Fördern des Fluids, bei dem es sich üblicherweise um ein gasförmiges Fluid handelt, wird aufgrund der Relativbewegung zwischen dem Rotorelement und dem Statorelement bewirkt. Insbesondere handelt es sich hierbei um die Relativbewegung zwischen den Förderelementen des Rotorelements relativ zu dem Statorelement. In bevorzugter Ausführungsform ist das Statorelement ortsfest bzw. stationär, so dass ausschließlich ein Antreiben des Rotorelements über die Rotorwelle erfolgt.
  • Es ist jedoch auch möglich, das in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen als Rotorelement beschriebene Bauteil stationär bzw. ortsfest auszugestalten und das die schraubenlinienförmigen oder spiralförmigen Kanäle ausbildende Statorelement anzutreiben, indem es beispielsweise mit einer Antriebswelle verbunden ist.
  • Ferner ist es möglich, dass sowohl die Rotorelemente als auch die Statorelemente angetrieben sind und beispielsweise mit einer entsprechenden Antriebswelle verbunden sind. Durch gegenläufiges Drehen der Rotorelemente zu den Statorelementen entsteht eine Relativbewegung, durch die das Fluid gefördert wird.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine prinzipielle schematische Darstellung eines Ausschnitts einer Vakuumpumpe nach dem Stand der Technik,
  • 2 eine prinzipielle schematische Darstellung eines Ausschnitts einer Vakuumpumpe gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
  • 3 eine schematische, perspektivische Schnittansicht einer Holweck-Stufe einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vakuumpumpe gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
  • 4 eine schematische, perspektivische Ansicht eines Statorelements gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
  • 5 eine schematische Schnittansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, und
  • 6 eine schematische Schnittansicht eines spiralförmig ausgebildeten Statorelements.
  • In einem Pumpengehäuse 34 (3) ist das erfindungsgemäß ausgebildete Rotorelement angeordnet. Dieses weist ein im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildetes Halteelement 36 auf. Das Halteelement 36 ist über einen zentralen Zapfen 38 mit einer nicht dargestellten Rotorwelle verbunden. Zur Verdeutlichung ist die Mittellinie 58 der Rotorwelle dargestellt. Der innere Bereich des scheibenförmigen Halteelements 36 ist als geschlossene Scheibe 40 ausgebildet. Hieran schließen sich radial verlaufende Rotorflügel 42 an. An einer in eine Förderrichtung 44 weisenden Unterseite des Halteelements 36 sind ringförmig ausgebildete Ansätze 46 angeordnet, die vorzugsweise einstückig mit dem Halteelement 36 ausgebildet sind.
  • Mit den ringförmigen Ansätzen 46 sind durch Aufstecken im dargestellten Ausführungsbeispiel drei rohrförmige bzw. kreisringzylindrisch ausgebildete Förderelemente 24 fest verbunden. Ein Drehen des Halteelements 36 bewirkt somit ebenfalls ein Drehen der rohrförmigen Förderelemente 24. Zwischen zwei benachbarten Förderelementen 24 ist jeweils ein erfindungsgemäß ausgebildetes Statorelement 26 angeordnet, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Statorelemente 26 vorgesehen sind.
  • Die Statorelemente 26 sind, wie insbesondere aus 4 ersichtlich, schraubenlinienförmig ausgebildet. Hierbei kann es sich um ein einziges schraubenlinienförmiges Element oder mehrere ineinander angeordnete schraubenlinienförmige Elemente handeln. Das in 4 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Statorelements 26 weist insgesamt fünf ineinander greifende, jeweils als teil-schraubenlinienförmiges Element ausgebildete Statorteile 52 auf. Zwischen einzelnen benachbarten Statorteilen 52 ist jeweils ein schraubenlinienförmiger Kanal ausgebildet, wobei beim Vorsehen mehrerer ineinander greifender Statorteile 52 mehrere in Förderrichtung bzw. axial parallel zueinander verlaufende Förderkanäle vorgesehen sind. Die Funktionsweise der einzelnen Förderkanäle 28 ist aus 2 ersichtlich.
  • Das in 4 dargestellte Statorelement 26 weist somit mehrere in axialer bzw. in Förderrichtung 44 parallel zueinander verlaufende Förderkanäle 28 auf. In radialer Richtung ist jedoch keine Überschneidung der Förderkanäle 28 vorgesehen, so dass, wie anhand 2 beschrieben, ein erheblich größeres, im Wesentlichen doppeltes Fördervolumen erzielt werden kann.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel (3) ist zwischen dem äußeren Förderelement 24 und dem Pumpengehäuse 34 ein Zusatz-Förderkanal 48 vorgesehen. Dieser ist durch ein ebenfalls schraubenlinienförmig ausgebildetes Zusatz-Statorelement 50 ausgebildet, wobei das Zusatz-Statorelement 50 im dargestellten Ausführungsbeispiel fest mit einer Innenwand 54 des Gehäuses verbunden oder einstückig mit dem Gehäuse 34 ausgebildet ist.
  • Das durch die einzelnen Förderkanäle 28, 48 geförderte Medium wird durch Öffnungen 56 ausgestoßen bzw. einer weiteren Förderstufe zugeführt. Ebenso ist es möglich, für benachbarte Förderkanäle 28, 48 gemeinsame Ausstoßöffnungen vorzusehen.
  • Bei einer zweiten bevorzugten Ausführungsform (5) ist prinzipiell ebenfalls das anhand von 2 erläuterte erfindungsgemäße Förderprinzip realisiert. Allerdings erfolgt das Fördern des Gases, bezogen auf eine Längsachse 58 einer Rotorwelle 60, in radialer Richtung.
  • Innerhalb eines schematisch dargestellten Gehäuses 62 ist eine im dargestellten Ausführungsbeispiel als Hohlwelle ausgebildete Rotorwelle 60 angeordnet. Mit der Hohlwelle 60 sind scheibenförmig ausgebildete Förderelemente 64 verbunden. Die die Rotorwelle 60 umgebenden Förderelemente 64 können hierbei über Ansätze 66, die ringförmig ausgebildet und mit einer Außenseite der Hohlwelle 60 verbunden sind, fixiert sein. Zwischen zwei benachbarten scheibenförmigen Förderelementen 64 ist der Förderkanal 28 ausgebildet. Innerhalb des Förderkanals 28 ist ein Statorelement 68 angeordnet. Dieses ist in der zweiten bevorzugten Ausführungsform (5) nicht schraubenlinien- sondern spiralförmig ausgebildet, so dass auch der Kanal spiralförmig ausgebildet ist und radial verläuft. Das Gas wird somit innerhalb des Kanals 28 bei der in 5 dargestellten Ausführungsform spiralförmig, beispielsweise von innen nach außen, gefördert.
  • In der in 5 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der zweiten erfindungsgemäßen Ausgestaltung erfolgt ein Ansaugen des zu fördernden Mediums durch eine Einlassöffnung 70 des Gehäuses 62 in Richtung eines Pfeils 72, so dass das Medium in einen Innenraum 74 der Hohlwelle 60 gelangt. Aus dem Innenraum 74 wird das Gas durch Öffnungen 76 in der Hohlwelle 60, wie durch die Pfeile dargestellt, in die Kanäle 28 gefördert. Durch eine Auslassöffnung 78 des Gehäuses erfolgt ein Ausstoßen des Gases in Richtung eines Pfeils 81.
  • An Innenwänden 80 des Gehäuses 62 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel insbesondere fest mit dem Gehäuse 62 verbundene oder einstückig mit diesem ausgebildete Zusatz-Statorelemente 82 ausgebildet, so dass auch zwischen den beiden äußeren scheibenförmigen Förderelementen 64 und der Innenwand 80 des Gehäuses 62 ein Fördern des Gases erfolgt.
  • Die Hohlwelle 60 ist von einem mit einer Antriebseinrichtung 84 verbundenen Wellenzapfen 86 getragen.
  • Das Statorelement 68 ist spiralförmig ausgebildet. Hierdurch kann durch das Statorelement 68 ein einzelner, sich in 5 beispielsweise von innen nach außen erstreckender Kanal ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich, das spiralförmige Statorelement 68, wie schematisch in 6 als Schnittansicht dargestellt, auszubilden. Das hier dargestellte, spiralförmig ausgebildete Statorelement 68 ist mehrgängig ausgebildet, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel drei Kanäle 88 ausgebildet sind, die parallel zueinander verlaufen. Die Kanaleinlässe sind im dargestellten Ausführungsbeispiel regelmäßig angeordnet, wobei die Kanaleinlässe bei drei Kanälen jeweils um 120° zueinander versetzt sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19632375 [0003, 0008]

Claims (17)

  1. Vakuumpumpe, insbesondere Holweck-Vakuumpumpe, mit einem in einem Pumpengehäuse (34, 62) angeordneten Rotorelement (36, 24, 64), das mindestens zwei Förderelemente (24, 64) aufweist, und einem zwischen zwei benachbarten Förderelementen (24, 64) angeordneten Statorelement (26, 68), dadurch gekennzeichnet, dass das Statorelement (26, 68) einen einzigen schraubenlinienförmigen oder spiralförmigen Kanal (28) aufweist.
  2. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalbreite dem Abstand zweier benachbarter Förderelemente (24, 64) entspricht.
  3. Vakuumpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente (24) zueinander konzentrisch angeordnet und rohrförmig ausgebildet sind.
  4. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide radialen Kanalseitenflächen (32, 65) durch zwei benachbarte Förderelemente (24, 64) ausgebildet sind.
  5. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotorelement (36) ein insbesondere scheibenförmig ausgebildetes, mit der Rotorwelle verbundenes Halteelement (36) aufweist, mit dem die Förderelemente (24) verbunden sind.
  6. Vakuumpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (36) insbesondere ringförmige Ansätze (46) aufweist, mit denen die Förderelemente (24) durch Ein- oder Aufstecken verbunden sind.
  7. Vakuumpumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (36) in Förderrichtung (44) vor den Förderelementen (24) angeordnet ist und vorzugsweise Rotorflügel (42) zum Fördern eines Gases in Richtung der Förderelemente (24) aufweist.
  8. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, insbesondere mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordnete Förderelemente (24) vorgesehen sind, wobei zwischen den Förderelementen (24) jeweils ein Statorelement (26) mit jeweils einem einzigen schraubenlinienförmigen Förderkanal (28) angeordnet ist.
  9. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Zusatz-Förderkanal (48), der zwischen einem äußeren Förderelement (24) und einer Innenwand (54) des Pumpengehäuses (34) angeordnet ist, wobei das entsprechende Zusatz-Statorelement (50) vorzugsweise mit dem Pumpengehäuse (34) verbunden ist.
  10. Vakuumpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente (64) scheibenförmig ausgebildet und im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
  11. Vakuumpumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente (64) im Wesentlichen radial zur Rotorwelle (58) verlaufen.
  12. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1, 2, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwelle (58) als Hohlwelle (60) ausgebildet ist, so dass das zu fördernde Gas zumindest teilweise durch die Hohlwelle (60) gefördert wird.
  13. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1, 2, 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden axialen Kanalseitenflächen (65) des spiralförmigen Kanals (28) durch zwei benachbarte Förderelemente (64) ausgebildet sind.
  14. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (36) und/oder die Förderelemente (24) und/oder die Hohlwelle (60) aus CFK hergestellt sind.
  15. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Statorelement (26, 68) einen einzigen mehrgängigen, schraubenlinienförmigen oder spiralförmigen Kanal (28) aufweist.
  16. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fördern des Fördermediums in dem Kanal (28) aufgrund einer Relativbewegung zwischen Rotorelement (36, 24, 64) und Statorelement (26, 68) erfolgt.
  17. Vakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotorelement von einer vorzugsweise von einem Elektromotor angetriebenen Rotorwelle (58) getragen ist und das Statorelement (26, 68) vorzugsweise ortsfest ist.
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