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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der grafischen Benutzerschnittstelle,
insbesondere ein Verfahren zur optischen Multitouchsteuerung für
grafische Benutzerschnittstelle.
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Stand der Technik
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Eingabegeräte
können Koordinatensignale an ein Computersystem (wie PC,
Notebook, PDA usw.) senden und enthalten Maus, Trackball, Touchpad,
Digitalisiertablett, Joystick usw. Auf der Maus ist ferner ein Scrollrad
vorgesehen, das die horizontale und vertikale Bildlaufleiste auf
der grafischen Benutzerschnittstelle steuern kann. Unter dem Scrollrad
ist ein Tastschalter vorgesehen, der durch einen Druck auf das Scrollrad betätigt
werden kann, wodurch ein Befehl erzeugt wird.
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Multitouch
ist ein System zur Mensch-Maschine-Interaktion. Durch diese Technik
kann der Benutzer mit Fingern die grafische Benutzerschnittstelle
bedienen, so dass die Steuerung der grafischen Benutzerschnittstelle
erleichtert wird. Diese Technik kann durch eine Projected Capacitive
Touchscreen verwirklicht werden.
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Das
Projected Capacitive Touchscreen weist eine strukturierte ITO(Indium-Tin-Oxid)-Beschichtung auf,
die ein Sensorarray bildet, das die Touchposition präzis
erfassen kann und somit eine Multitouch-Bedienung gestattet. Ein
Projected Capacitive Touchscreen für Handy benötigt
mindestens 15 Leitungen. Je höher die Auflösung
ist, desto komplizierter ist die Verkabelung. Wenn das Projected
Capacitive Touchscreen verkleinert wird, wird seine Empfindlichkeit
auch reduziert. Zudem kann die Erfassungsgenauigkeit durch die Temperatur
und Feuchtigkeit beeinflußt werden.
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Aus
diesem Grund hat der Erfinder die vorliegende Erfindung entwickelt.
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Aufgabe der Erfindung
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur optischen
Multitouchsteuerung für grafische Benutzerschnittstelle
zu schaffen, das durch zwei optische Touchfenster auf einem Eingabegerät
die grafische Benutzer schnittstelle steuern kann, so dass die Steuerung
der grafischen Benutzerschnittstelle erleichtert wird.
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Diese
Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Verfahren
zur optischen Multitouchsteuerung für grafische Benutzerschnittstelle
gelöst, das ein Objekt auf der grafischen Benutzerschnittstelle
steuern kann und folgende Schritte enthält: das erste optische
Touchfenster erzeugt ein erstes Bewegungssignal und das zweite optische
Touchfenster erzeugt ein zweites Bewegungssignal; aus dem ersten
Bewegungssignal wird eine erste Bewegungsrichtung und aus dem zweiten
Bewegungssignal wird eine zweite Bewegungsrichtung erhalten; und
aus der Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung
wird ein entsprechendes Steuersignal erzeugt, das die Bewegung eines
Objektes auf der grafischen Schnittstelle steuert.
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Bei
der Erfindung sind auf dem Eingabegerät zwei opitsche Touchfenster
vorgesehen, durch die zwei Bewegungssignale erzeugt werden, aus
denen zwei Bewegungsrichtungen erhalten werden, durch die ein Steuersignal
an den Computer gesendet wird, das die Bewegung eines Objektes auf
der grafischen Benutzerschnittstelle steuert. Daher ist ein Sensorarray
nicht erforderlich, wodurch der Aufbau vereinfacht wird. Zudem wird
der Einfluß durch Temperatur und Feuchtigkeit reduziert,
so dass die Erfassungsgenauigkeit erhöht wird.
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Im
folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 eine
Darstellung des erfindungsgemäßen Computersystems,
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2A ein
Ablaufdiagramm des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
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2B ein
Ablaufdiagramm des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
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3A eine
Darstellung der Anwendung der Erfindung auf ein tragbares elektronisches
Produkt, wie Handy und PDA,
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3B eine
weitere Darstellung der Anwendung der Erfindung auf ein tragbares
elektronisches Produkt, wie Handy und PDA,
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4A eine
Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung,
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4B eine
weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung,
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4C eine
nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung,
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4D eine
nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung,
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4E eine
nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung,
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4F eine
nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung,
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4G eine
nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung,
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4H eine
nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung.
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Wege zur Ausführung
der Erfindung
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Das
erfindungsgemäße Eingabegerät für
Computer kann Maus, Trackball, Touchpad, Gamepad usw. sein oder
in einem elektronischen Produkt mit einer grafischen Benutzerschnittstelle,
wie Notebook, PDA, Digitalfotorahmen, usw. eingebaut werden. Die
beigefügten Figuren dienen nur zur Darstellung der Erfindung. Darauf
ist die Erfindung nicht be schränkt. Nachfolgend wird die
Anwendung der Erfindung auf eine Maus für einen Tischcomputer
beschrieben.
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Wie
aus
1 ersichtlich ist, umfaßt das Computersystem
50 ein
Eingabegerät
10 und einen Computer
20,
wobei das Eingabegerät
10 eine Maus und der Computer
20 ein
Tischcomputer ist. Die Maus kann ein verdrahtete oder drahtlose
Maus sein und auf einer Tischfläche bewegt werden. Die
Bewegung der Maus kann optisch oder mechanisch in ein entsprechendes
Bewegungssignal umgesetzt werden, durch das der Cursor auf der grafischen
Benutzerschnittstelle (wie Windows) gesteuert werden kann. Die Maus
weist ein erstes optisches Touchfenster
11 und ein zweites
optisches Touchfenster
12 auf, die das Scrollrad der Maus
ersetzen können. Wenn der Benutzer mit zwei Fingern einer
Hand oder einem Finger der beiden Hände oder einem anderen
Gegenstand über das erste und zweite optische Touchfenster
11,
12 führt,
können sie Bilder von den Fingern oder des Gegenstands
aufnehmen und ein entsprechendes Steuersignal erzeugen. Das erste
und zweite optische Touchfenster
11,
12 sind durch
Bildsensoren, wie CCD und CMOS, gebildet, die die Bildänderung
durch die Bewegung des Fingers erfassen können, wie aus
US 7298362 dieses Anmelders
bekannt ist. Sie können auch Strahlungssensoren sein, die
die physikalische Änderung der Strahlung erfassen können,
wie aus
US 6872931 bekannt
ist.
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2A zeigt
ein Ablaufdiagramm des ersten Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei das Eingabegerät
ein Objekt auf der grafischen Benutzerschnittstelle des Computers
steuern kann. Das Objekt kann eine Grafik, der Cursor oder ein Text
sein. Wie dargestellt, enthält das erfindungsgemäße
Verfahren folgende Schritte: Zunächst erzeugt das erste
optische Touchfenster ein erstes Bewegungssignal und das zweite
optische Touchfenster ein zweites Bewegungssignal (Schritt 100).
Das erste und zweite optische Touchfenster können an der
gleichen Seiten oder an den beiden Seiten des Eingabegeräts
angeordnet sein. Der Benutzer kann mit Fingern oder einem Gegenstand
das erste und zweite optische Touchfenster berühren. Der
Mikroprozessor (nicht dargestellt) im Eingabegerät kann
durch die Koordinaten der Anfangsposition und der Endpositon des
Fingers auf dem ersten optischen Touchfenster das erste Bewegungssignal
und durch die Koordinaten der Anfangsposition und der Endpositon
des Fingers auf dem zweiten optischen Touchfenster das zweite Bewegungssignal
erzeugen. Es ist auch denkbar, im Schritt 100 mehr als
zwei (z. B. drei) optische Touchfenster vorzusehen.
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Aus
dem ersten Bewegungssignal wird eine erste Bewegungsrichtung und
aus dem zweiten Bewegungssignal wird eine zweite Bewegungsrichtung
erhalten (Schritt 110). Die erste Bewegungsrichtung wird durch
die Änderung der X- und Y-Koordinate des ersten Bewegungssignals,
d. h. durch die Koordinatenbeziehung der Anfangsposition und der
Endpositon des ersten Bewegungssignals ermittelt. Dadurch können
die Bewegungsrichtung des Fingers auf dem ersten optischen Touchfenster
(erste Bewegungsrichtung) sowie die Bewegungsstrecke auf der X-
und Y-Achse erhalten werden. Die zweite Bewegungsrichtung wird durch
die Änderung der X- und Y-Koordinate des zweiten Bewegungssignals,
d. h. durch die Koordinatenbeziehung der Anfangsposition und der
Endpositon des zweiten Bewegungssignals ermittelt. Dadurch können
die Bewegungsrichtung des Fingers auf dem zweiten optischen Touchfenster
(zweite Bewegungsrichtung) sowie die Bewegungsstrecke auf der X-
und Y-Achse erhalten werden.
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Aus
der Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung wird
ein entsprechendes Steuersignal an den Computer gesendet, um z.
B. ein Objekt auf der grafischen Schnittstelle zu bewegen (Schritt
120).
Tabelle 1 zeigt die Steuersignale aus der Relativbeziehung der ersten
und zweiten Bewegungsrichtung:
| Änderung
der X-Koordinate der ersten Bewegungsrichtung | Änderung
der Y-Koordinate der ersten Bewegungsrichtung | Änderung
der X-Koordinate der zweiten Bewegungsrichtung | Änderung
der Y-Koordinate der zweiten Bewegungsrichtung | Steuer-signal |
| null | steigend | null | steigend | nach
oben schieben |
| null | sinkend | null | sinkend | nach
unten schieben |
| sinkend | null | sinkend | null | nach
links schieben |
| steigend | null | steigend | null | nach
rechts schieben |
| null | steigend | null | sinkend | nach
links drehen |
| null | sinkend | null | steigend | nach
rechts drehen |
| steigend | null | sinkend | null | vergrößern |
| sinkend | null | steigend | null | verkleinern |
Tabelle
1
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Die
Bewegung des Objektes im Schritt 120 kann die Verschiebung
auf die letzte Seite oder die nächste Seite oder die Verschiebung
nach oben, unten, links, rechts, links oben, links unten, rechts
oben, rechts unten oder die Drehung nach links oder rechts oder
eine Vergrößerung und eine Verkleinerung sein.
Die Steuersignale können auch von dem Be nutzer definiert
werden (z. B. Wiedergeben, Stoppen oder Stummschalten eines Multimedia-Spielers).
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2B zeigt
ein Ablaufdiagramm des zweiten Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei das Eingabegerät
ein Objekt auf der grafischen Benutzerschnittstelle des Computers
steuern kann. Das Objekt kann eine Grafik, der Cursor oder ein Text
sein. Wie dargestellt, enthält das erfindungsgemäße
Verfahren folgende Schritte: Zunächst erzeugt das erste
optische Touchfenster ein erstes Bewegungssignal und das zweite
optische Touchfenster ein zweites Bewegungssignal (Schritt 150).
Das erste und zweite optische Touchfenster können an der
gleichen Seiten oder an den beiden Seiten des Eingabegeräts
angeordnet sein. Der Benutzer kann mit Fingern oder einem Gegenstand
das erste und zweite optische Touchfenster berühren. Der
Mikroprozessor (nicht dargestellt) im Eingabegerät kann
durch die Koordinaten der Anfangsposition und der Endpositon des
Fingers auf dem ersten optischen Touchfenster das erste Bewegungssignal
und durch den Koordinatenwert der Anfangsposition und der Endpositon
des Fingers auf dem zweiten optischen Touchfenster das zweite Bewegungssignal
erzeugen. Es ist auch denkbar, im Schritt 150 mehr als
zwei (z. B. drei) optische Touchfenster vorzusehen.
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Durch
die Änderung der X- und Y-Koordinate des ersten Bewegungssignals
wird eine erste Bewegungsrichtung und durch die Änderung
der X- und Y-Koordinate des zweiten Bewegungssignals wird eine zweite
Bewegungsrichtung erhalten (Schritt 160). Dabei können
durch die Koordinatenbeziehung der Anfangsposition und der Endpositon
des ersten Bewegungssignals die erste Bewegungsrichtung sowie die
Bewegungsstrecke auf der X- und Y-Achse ermittelt werden.
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Gleichfalls
können durch die Koordinatenbeziehung der Anfangsposition
und der Endpositon des zweiten Bewegungssignals die zweite Bewegungsrichtung
sowie die Bewegungsstrecke auf der X- und Y-Achse ermittelt werden.
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Aus
der Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung wird
ein entsprechendes Steuersignal erzeugt, um z. B. ein Bild auf einem
Bildschirm zu steuern oder ein Multimedia-Spieler zu betätigen (Schritt 170).
Die Steuersignale sind gleich wie in Tabelle 1.
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Die 3A und 3B zeigen
die Anwendung der Erfindung auf ein tragbares elektronisches Produkt,
wie Handy und PDA. Der Benutzer kann durch das erste optische Touchfenster 11 und
das zweite optische Touchfenster 12 auf dem tragbaren elektronischen
Produkt 300 ein Bild, d. h. ein Objekt 210, auf
der grafischen Benutzerschnittstelle 200 (oder ein Bild
auf einem Bildschirm 30) steuern. Der Benutzer kann mit
zwei Fingern einer Hand oder einem Finger der beiden Hände
oder einem anderen Gegenstand das erste und zweite optische Touchfenster 11, 12 berühren.
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4A zeigt
eine Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung. Wenn der Benutzer
zunächst den Finger auf dem ersten optischen Touchfenster 11 nach
oben bewegt, wird ein erstes Bewegungssignal erzeugt, aus dem eine
erste Bewegungsrichtung 11a erhalten wird. Wenn der Benutzer
den Finger auf dem zweiten optischen Touchfenster 12 nach
oben bewegt, wird ein zweites Bewegungssignal erzeugt, aus dem eine
zweite Bewegungsrichtung 12a erhalten wird. Aus der Relativbeziehung
der ersten und zweiten Bewegungsrichtung 11a, 12a wird
ein Steuersignal an den Computer gesendet, um ein Objekt 210 zu
steuern. Da die erste und zweite Bewegungsrichtung beide in der
steigenden Richtung der Y- Koordinate fallen, wird das Objekt 210 auf der
grafischen Benutzerschnittstelle 200 nach oben bis die
Position des Objektes 220 verschoben.
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4B zeigt
eine weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung. Wenn
der Benutzer zunächst den Finger auf dem ersten optischen
Touchfenster 11 nach unten bewegt, wird ein erstes Bewegungssignal
erzeugt, aus dem eine erste Bewegungsrichtung 11a erhalten
wird. Wenn der Benutzer den Finger auf dem zweiten optischen Touchfenster 12 nach
unten bewegt, wird ein zweites Bewegungssignal erzeugt, aus dem
eine zweite Bewegungsrichtung 12a erhalten wird. Aus der
Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung 11a, 12a wird
ein Steuersignal an den Computer gesendet, um ein Objekt 210 zu
steuern. Da die erste und zweite Bewegungsrichtung beide in der
sinkenden Richtung der Y-Koordinate fallen, wird das Objekt 210 auf
der grafischen Benutzerschnittstelle 200 nach unten bis
die Position des Objektes 220 verschoben.
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4C zeigt
eine nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung.
Wenn der Benutzer zunächst den Finger auf dem ersten optischen
Touchfenster 11 nach links bewegt, wird ein erstes Bewegungssignal
erzeugt, aus dem eine erste Bewegungsrichtung 11a erhalten
wird. Wenn der Benutzer den Finger auf dem zweiten optischen Touchfenster 12 nach
links bewegt, wird ein zweites Bewegungssignal erzeugt, aus dem
eine zweite Bewegungsrichtung 12a erhalten wird. Aus der
Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung 11a, 12a wird
ein Steuersignal an den Computer gesendet, um ein Objekt 210 zu
steuern. Da die erste und zweite Bewegungsrichtung beide in der
sinkenden Richtung der X-Koordinate fallen, wird das Objekt 210 auf
der grafischen Benutzerschnittstelle 200 nach links bis
die Position des Objektes 220 verschoben.
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4D zeigt
eine nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung.
Wenn der Benutzer zunächst den Finger auf dem ersten optischen
Touchfenster 11 nach rechts bewegt, wird ein erstes Bewegungssignal
erzeugt, aus dem eine erste Bewegungsrichtung 11a erhalten
wird. Wenn der Benutzer den Finger auf dem zweiten optischen Touchfenster 12 nach
rechts bewegt, wird ein zweites Bewegungssignal erzeugt, aus dem
eine zweite Bewegungsrichtung 12a erhalten wird. Aus der
Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung 11a, 12a wird
ein Steuersignal an den Computer gesendet, um ein Objekt 210 zu
steuern. Da die erste und zweite Bewegungsrichtung beide in der
steigenden Richtung der X-Koordinate fallen, wird das Objekt 210 auf
der grafischen Benutzerschnittstelle 200 nach rechts bis
die Position des Objektes 220 verschoben.
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4E zeigt
eine nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung.
Wenn der Benutzer zunächst den Finger auf dem ersten optischen
Touchfenster 11 nach oben bewegt, wird ein erstes Bewegungssignal
erzeugt, aus dem eine erste Bewegungsrichtung 11a erhalten
wird. Wenn der Benutzer den Finger auf dem zweiten optischen Touchfenster 12 nach
unten bewegt, wird ein zweites Bewegungssignal erzeugt, aus dem
eine zweite Bewegungsrichtung 12a erhalten wird. Aus der
Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung 11a, 12a wird
ein Steuersignal an den Computer gesendet, um ein Objekt 210 zu
steuern. Da die erste Bewegungsrichtung in der steigenden Richtung
der Y-Koordinate und die zweite Bewegungsrichtung in der sinkenden
Richtung der Y-Koordinate fällt, wird das Objekt 210 auf
der grafischen Benutzerschnittstelle 200 nach links bis
die Position des Objektes 220 gedreht.
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4F zeigt
eine nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung.
Wenn der Benutzer zunächst den Finger auf dem ersten optischen
Touchfenster 11 nach unten bewegt, wird ein erstes Bewegungssignal
erzeugt, aus dem eine erste Bewegungsrichtung 11a erhalten
wird. Wenn der Benutzer den Finger auf dem zweiten optischen Touchfenster 12 nach
oben bewegt, wird ein zweites Bewegungssignal erzeugt, aus dem eine
zweite Bewegungsrichtung 12a erhalten wird. Aus der Relativbeziehung
der ersten und zweiten Bewegungsrichtung 11a, 12a wird
ein Steuersignal an den Computer gesendet, um ein Objekt 210 zu
steuern. Da die erste Bewegungsrichtung in der sinkenden Richtung
der Y-Koordinate und die zweite Bewegungsrichtung in der steigenden
Richtung der Y-Koordinate fällt, wird das Objekt 210 auf
der grafischen Benutzerschnittstelle 200 nach rechts bis
die Position des Objektes 220 gedreht.
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4G zeigt
eine nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung.
Wenn der Benutzer zunächst den Finger auf dem ersten optischen
Touchfenster 11 nach links bewegt, wird ein erstes Bewegungssignal
erzeugt, aus dem eine erste Bewegungsrichtung 11a erhalten
wird. Wenn der Benutzer den Finger auf dem zweiten optischen Touchfenster 12 nach
rechts bewegt, wird ein zweites Bewegungssignal erzeugt, aus dem
eine zweite Bewegungsrichtung 12a erhalten wird. Aus der
Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung 11a, 12a wird
ein Steuersignal an den Computer gesendet, um ein Objekt 210 zu
steuern. Da die erste Bewegungsrichtung in der sinkenden Richtung
der X-Koordinate und die zweite Bewegungsrichtung in der steigenden
Richtung der X-Koordinate fällt, wird das Objekt 210 auf
der grafischen Benutzerschnittstelle 200 bis die Größe
des Objektes 220 verkleinert.
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4H zeigt
eine nochmals weitere Darstellung der Touchsteuerung der Erfindung.
Wenn der Benutzer zunächst den Finger auf dem ersten optischen
Touchfenster 11 nach rechts bewegt, wird ein erstes Bewegungssignal
erzeugt, aus dem eine erste Bewegungsrichtung 11a erhalten
wird. Wenn der Benutzer den Finger auf dem zweiten optischen Touchfenster 12 nach
links bewegt, wird ein zweites Bewegungssignal erzeugt, aus dem
eine zweite Bewegungsrichtung 12a erhalten wird. Aus der
Relativbeziehung der ersten und zweiten Bewegungsrichtung 11a, 12a wird
ein Steuersignal an den Computer gesendet, um ein Objekt 210 zu
steuern. Da die erste Bewegungsrichtung in der steigenden Richtung
der X-Koordinate und die zweite Bewegungsrichtung in der sinkenden
Richtung der X-Koordinate fällt, wird das Objekt 210 auf
der grafischen Benutzerschnittstelle 200 bis die Größe
des Objektes 220 vergrößert.
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Außerdem
können durch die Bewegungsstrecke auf der X- und Y-Achse
des ersten und zweiten Bewegungssignals der Verschiebungsstrecke,
der Drehwinkel, der Vergrößerungs- und Verkleinerungsfaktor
erhalten werden.
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Hierbei
ist darauf hinzuweisen, dass wenn das erste und zweite optische
Touchfenster 11, 12 klein und nahe aneinander
liegen, der Benutzer mit einem Finger einer Hand gleichzeitig das
erste und zweite optische Touchfenster 11, 12 berühren
kann. Z. B. wenn der Finger nach oben bewegt wird, können
gleichzeitig das erste und zweite Bewegungssignal wie in 4A erzeugt
werden. Wenn der Finger nach unten bewegt wird, können
gleichzeitig das erste und zweite Bewegungssignal wie in 4B erzeugt
werden. Wenn der Finger nach links oder rechts bewegt wird, können
gleichzeitig das erste und zweite Bewegungssignal wie in 4C oder 4D erzeugt
werden. Wenn der Finger im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn
bewegt wird, können gleichzeitig das erste und zweite Bewegungssignal
wie in 4E oder 4F erzeugt
werden. In diesem Ausführungsbeispiel können die
Bewegungssignale in 4G und 4H nicht
erzeugt werden.
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Zusammenfassend
ist festzustellen, dass die Erfindung durch zwei optische Touchfenster
auf dem Eingabegerät Bewegungssignale erzeugt, durch die
die Bewegungsrichtungen erhalten werden, wodurch die entsprechenden
Steuersignale an dem Computer gesendet werden, so dass die Bewegung
eines Objektes auf der grafischen Benutzerschnittstelle gesteuert
werden kann. Bei der Erfindung ist ein Sensorarray nicht erforderlich,
wodurch der Aufbau vereinfacht wird. Zudem wird der Einfluß durch
Temperatur und Feuchtigkeit reduziert, so dass die Erfassungsgenauigkeit
erhöht wird.
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Die
vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und
des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und
Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung. Bezugszeichenliste
| 10 | Eingabegerät |
| 11 | erstes
optisches Touchfenster |
| 11a | erste
Bewegungsrichtung |
| 12 | zweites
optisches Touchfenster |
| 12a | zweite
Bewegungsrichtung |
| 20 | Computer |
| 30 | Bildschirm |
| 50 | Computersystem |
| 200 | grafische
Benutzerschnittstelle |
| 210 | Objekt |
| 220 | Objekt |
| 300 | tragbares
elektronisches Produkt |
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - US 7298362 [0024]
- - US 6872931 [0024]