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DE102008060706A1 - Düsensegment für eine Dampfturbine - Google Patents

Düsensegment für eine Dampfturbine Download PDF

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DE102008060706A1
DE102008060706A1 DE200810060706 DE102008060706A DE102008060706A1 DE 102008060706 A1 DE102008060706 A1 DE 102008060706A1 DE 200810060706 DE200810060706 DE 200810060706 DE 102008060706 A DE102008060706 A DE 102008060706A DE 102008060706 A1 DE102008060706 A1 DE 102008060706A1
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steam turbine
nozzle
stage
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DE200810060706
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Hartmut Klemm
Jörg GATZKE
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Everllence SE
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MAN Turbo AG
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    • F01D9/044Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector fixing blades to stators permanently, e.g. by welding, brazing, casting or the like
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Abstract

Ein Düsensegment (1) für eine Stufe, insbesondere eine Regelstufe, einer Dampfturbine, mit wenigstens einer Leitschaufel (1.2) und einem Befestigungsabschnitt (1.1) zur Befestigung des Düsensegments weist einen Dichtungsabschnitt (1.3) zur Abdichtung eines Stufenrades (2) der Dampfturbine an seinem Außenumfang auf, der integral mit dem Düsensegment (1) ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Düsensegment für eine Stufe, insbesondere eine Regelstufe, einer Dampfturbine, mit wenigstens einer Leitschaufel und einem Befestigungsabschnitt zur Befestigung des Düsensegments, sowie eine Dampfturbine mit einem Düsensring mit solchen Düsensegmenten.
  • In einer Stufe einer Dampfturbine wird Dampf durch die Leitschaufeln eines Düsenringes auf die Laufschaufeln eines nachfolgend angeordneten Stufenrades gelenkt, das Enthalpie des Dampfes in mechanische Arbeit umsetzt. Bei einer Düsengruppenregelung kann der Massendurchsatz durch einzelne Düsen einer Regelstufe verändert werden, um die Leistung der Turbine zu regeln. Die Düsen können beispielsweise durch Verstellung der sie definierenden Leitschaufeln verändert werden. Im Allgemeinen ist die Regelstufe die erste Stufe einer Dampfturbine, ihr Stufenrad wird als Regelrad bezeichnet.
  • Insbesondere bei Regelstufen ist eine Abdichtung des Stufen- bzw. Regelrades an seinem Außenumfang gegen das dampfführende Innengehäuse der Dampfturbine erforderlich, um eine Leckageströmung des Dampfes zu verhindern, die den Wirkungsgrad der Turbine reduzieren würde.
  • Hierzu ist es beispielsweise aus der DE 10 04 202 A bekannt, radial nach innen vorragende Dichtbänder am Innengehäuse der Dampfturbine zu befestigen, die mit radialen Vorsprüngen am Außenumfang des Regelrades eine Labyrinthdichtung ausbilden. Der Düsenring ist hier separat aus einzelnen Düsensegmenten zusammengesetzt, welche axial von der Dichtungsfläche zwischen Innengehäuse und Stufenrad beabstandet sind.
  • Nach der DE 34 13 628 C2 ist es auch bekannt, am Innengehäuse der Dampfturbine einen Einsatz zu befestigten, an dem Dichtbänder ausgebildet sind. Aus dieser Druckschrift und der DE 10 2004 026 503 A1 ist es ebenfalls bekannt, Dichtbänder nur am Außenumfang eines Stufenrades vorzusehen, welche mit einer Dichtfläche am Innengehäuse der Dampfturbine zusammenwirken. In allen be kannten Lösungen sind die Düsensegmente und die gehäuseseitigen Dichtflächen somit als separate Bauteile ausgeführt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dichtung am Außenumfang eines Stufenrades einer Dampfturbine zu verbessern.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Düsensegment nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale weitergebildet. Anspruch 7 stellt eine Dampfturbine mit einem Düsenring mit solchen Düsensegmenten unter Schutz, die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, ein oder mehrere Düsensegmente für eine Stufe einer Dampfturbine, die jeweils einen Befestigungsabschnitt zur Befestigung beispielsweise an einem Innengehäuse, insbesondere einem Leitschaufelträger, der Dampfturbine aufweisen, integral mit einem Dichtungsabschnitt zur Abdichtung eines Stufenrades der Dampfturbine an dessen Außenumfang auszubilden.
  • Durch die integrale Ausbildung von Düsensegment und Dichtungsabschnitt kann der Dichtungsabschnittes zusammen mit dem Düsensegment an der Dampfturbine befestigt werden. Hierdurch kann auf montagetechnisch einfache Weise ein geeignete Dichtungsfläche am Innengehäuse ausgebildet werden, die dem Außenumfang des Stufenrades gegenüberliegt und mit diesem dichtend zusammenwirkt.
  • Vorteilhafterweise ist es nicht mehr nötig, neben den Düsensegmenten noch weitere separate Einsätze oder Dichtungsbänder am Gehäuse zu befestigen. Gleichwohl können natürlich zusätzlich zu dem Dichtungsabschnitt des Düsensegmentes noch weitere Einsätze und/oder Dichtungsbänder auch direkt am Innengehäuse der Dampfturbine vorgesehen werden, um die Dichtwirkung mit dem Außenumfang des Stufenrades zu verbessern, beispielsweise eine Labyrinthdichtung axial zu verlängern oder mehrstufig auszubilden.
  • Als weiterer Vorteil kann der Dichtungsabschnitt am einzelnen Düsensegment häufig einfacher hergestellt oder bearbeitet werden als in situ in der Dampfturbine.
  • Ein weiterer Vorteil kann darin liegen, dass der axiale Abstand zwischen dem Düsensegment bzw. -ring und der Dichtfläche verkürzt werden kann, so dass der a xiale Bauraum zur Aufnahme von Düsenring und Dichtfläche sich verkürzt und/oder weniger Totgebiete in der Dampfströmung zum Stufenrad entstehen.
  • Vorteilhaft vergrößert sich auch der Gestaltungsspielraum bei der Konstruktion des Innengehäuses. So kann vorzugsweise auf einen schwanenhalsförmigen Abschnitt im Leitschaufelträger verzichtet werden. Zudem können mit einem Düsensegment nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung mit integriertem Dichtungsabschnitt auch kleinste Schaufelhöhen dargestellt werden.
  • Mit besonderem Vorteil kann die vorliegenden Erfindung bei Düsensegmenten einer Regelstufe umgesetzt werden. Deren Stufen- bzw. Regelrad wird insbesondere bei Variationen des Dampfstromes stark wechselnd beaufschlagt, so dass die Dichtung am Außenumfang erhöhten Belastungen ausgesetzt ist, die durch ein integral mit einem Düsensegment ausgebildete Dichtungsabschnitt besser aufgenommen werden. Zudem kann die Ausbildung des Dichtungsabschnittes am Düsensegment eine Kompensation wärmebedingter Gestaltsänderungen des Innengehäuses ermöglichen.
  • Die integrale Ausbildung des Dichtungsabschnittes mit dem Düsensegment kann insbesondere durch eine einstückige Gestaltung des Düsensegmentes mit Befestigungsabschnitt, Dichtungsabschnitt und einer oder mehreren Leitschaufeln realisiert werden. Beispielsweise kann ein solches Düsensegment urgeformt, etwa gegossen oder geschmiedet, und/oder spanend bearbeitet, beispielsweise gefräst, geschliffen oder erodiert werden. Vorteilhaft ist insbesondere in diesem Fall auch der Dichtungsabschnitt aus dem in der Regel hochwertigen, insbesondere hochfesten, harten und/oder temperaturbeständigen Material des eigentlichen Düsensegmentes, und schützt so zusätzlich das Innengehäuse.
  • Gleichermaßen kann der Dichtungsabschnitt jedoch auch lösbar, beispielsweise durch Schrauben, oder unlösbar, beispielsweise durch Schweißen, Verstemmen, Nieten oder dergleichen, mit dem übrigen Düsensegment, insbesondere dem Befestigungsabschnitt, einem Leitschaufelfuß und/oder einem Leitschaufeldeckel verbunden werden. Dies erhöht vorteilhaft die Flexibilität bei der Gestaltung, Materialwahl. Herstellung und Bearbeitung des Dichtungsabschnittes und des übrigen Düsensegmentes.
  • Der Dichtungsabschnitt übergreift in der axialen Richtung der Dampfturbine den Außenumfang des Stufenrades bevorzugt ganz oder teilweise, wenn das Düsensegment und das Stufenrad in der Dampfturbine befestigt sind, um am Außenumfang eine Dichtfläche zur Verfügung zu stellen. Hierdurch kann das Innengehäuse vorteilhaft gegen Verschleiß oder Beschädigungen durch einen anstreifenden Außenumfang des Stufenrades, aber auch gegen mechanische und thermische Beanspruchungen durch den Dampf geschützt werden. Andererseits kann der Dichtungsabschnitt zusammen mit dem übrigen Düsensegment einfach ausgetauscht werden.
  • Vorzugsweise sind auf dem Dichtungsabschnitt ein oder mehrere, insbesondere axial voneinander beabstandete, Dichtungsbänder angeordnet, welche sich in radialer Richtung zu dem Außenumfang des Stufenrades hin erstrecken. Wie im bekannten Stand der Technik kann so eine wirkungsvolle ein- oder mehrstufige Labyrinthdichtung geschaffen werden.
  • Ein oder mehrere Dichtungsbänder können lösbar oder unlösbar an dem Dichtungsabschnitt befestigt, beispielsweise mit diesem verstemmt sein. Gleichermaßen können ein oder mehrere Dichtungsbänder auch einstückig mit dem Dichtungsabschnitt ausgebildet sein, beispielsweise als radiale Absätze. Auch eine Kombination solcher einstückigen, radialen Absätze und befestigter Dichtungsbänder ist möglich. In diesem Zusammenhang wird auch ein Düsensegment, bei dem Leitschaufel, Befestigungs- und Dichtungsabschnitt einstückig ausgebildet sind, und an dem weitere Elemente, beispielsweise separate Dichtungsbänder befestigt sind, als einstückig im Sinne der vorliegenden Erfindung bezeichnet.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Dampfturbine umfasst ein Düsensring einer oder mehrerer Stufen, insbesondere einer Regelstufe, ein oder mehrere der vorstehend erläuterten Düsensegmente. Beispielsweise kann ein Düsensring komplett aus erfindungsgemäßen Düsensegmenten bestehen, wobei dann vorzugsweise ihre Dichtungsabschnitte einen im Wesentlichen geschlossenen Dichtungsring über den Außenumfang des entsprechenden Stufenrades bilden. Zur Erhöhung der Festigkeit des Düsenringes und/oder zur Verbesserung der Dichtungseigenschaften des Dichtungsringes können benachbarte Dichtungsabschnitte auf ihren ein ander zugewandten Umfangsstirnseiten komplementäre Strukturen, beispielsweise Vorsprünge bzw. Aussparungen in Umfangsrichtung, aufweisen.
  • Dementsprechend ist es gleichermaßen möglich, dass alle Düsensegmente eines Düsenringes die gleichen oder unterschiedliche Dichtungsabschnitte aufweisen. Beispielsweise kann der Dichtungsabschnitt eines ersten Düsensegments in Umfangsrichtung eine größere Erstreckung aufweisen, derjenige eines angrenzenden zweiten Düsensegments eine kleinere, so dass sich insgesamt der gewünschte Gesamtumfang ergibt. Dies zeigt, dass es auch möglich ist, erfindungsgemäße Düsensegmente mit integrierten Dichtungsabschnitten mit herkömmlichen Düsensegmente ohne Dichtungsabschnitten zu einem Düsenring zu kombinieren, indem beispielsweise die Dichtungsabschnitte der erfindungsgemäßen Düsensegmente in Umfangsrichtung auf beiden Seiten das übrige Düsensegment, insbesondere dessen Befestigungsabschnitt, jeweils um die halbe Umfangserstreckung eines herkömmlichen Düsensegments überragen. Werden dann abwechselnd erfindungsgemäße und herkömmliche Düsensegmente zu einem Düsenring zusammengesetzt, stoßen die Umfangsstirnseiten zweier erfindungsgemäßer Düsensegmente vor einem zwischen ihnen aufgenommenen herkömmlichen Düsensegment ohne integrierten Dichtungsabschnitt aneinander und bilden wiederum einen geschlossenen Dichtungsring.
  • Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen und den Ausführungsbeispielen. Hierzu zeigt, teilweise schematisiert:
  • 1A, 1B: jeweils eine Regelstufe einer Dampfturbine nach dem Stand der Technik im Längsschnitt; und
  • 2B: ein Düsensegment nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung in perspektivischer Teilansicht.
  • 1A zeigt im Längsschnitt eine Regelstufe einer Dampfturbine nach dem Stand der Technik mit einem Düsensegment 10, welches in einem separaten schwanenhalsförmigen Leitschaufelträger bzw. Düsenkasten 30A befestigt ist, der Teil eines Innengehäuses 30C der Dampfturbine ist. Als Innengehäuse werden insoweit diejenigen Teile der Dampfturbine bezeichnet, die den Dampf zu bzw. in der Beschaufelung führen.
  • Axial benachbart ist ein Regelrad 20 eines Läufers 100 der Dampfturbine angeordnet, das an seinem Außenumfang (oben in 1A) radiale Vorsprünge aufweist, welche mit Dichtungsbändern, die in einer Dichtungsfläche 30B des Innengehäuses 30C der Dampfturbine verstemmt sind, eine Labyrinthdichtung bilden. Nachteilig ist die Befestigung der separaten Dichtungsbänder in der Dichtungsfläche 30B schwierig und erfordert neben der ohnehin erforderlichen Befestigung der Düsensegmente 10 weitere Montageschritte. Zudem ist der schwanenhalsförmige Leitschaufelträger 30A, der durch die axiale Beabstandung von Düsensegmenten 10 und Dichtungsbändern im Bereich 30A bedingt ist, fertigungs- und festigkeitstechnisch nachteilig.
  • 1B zeigt in entsprechender Darstellung eine Regelstufe einer weiteren Dampfturbine nach dem Stand der Technik. Gleiche Bauteile sind durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet, so dass auf obige Erläuterungen verwiesen wird. Die Gestaltung des Innengehäuses, das hier mit einem integrierten Leitschaufelträger ausgebildet ist, an dem die Düsensegmente 10 befestigt sind, bedingt hier nachteilig eine unnötige radiale Schaufelhöhe der Leitschaufeln der Düsensegmente 10 bzw. der Laufschaufeln des Regelrades 20.
  • An Stelle separater Dichtungsbänder an der Dichtungsfläche 30B des Innengehäuses 30C und hiervon baulich getrennter Düsensegmente 10 schlägt die vorliegende Erfindung vor, einen Dichtungsabschnitt, mit dem ein Außenumfang eines Regelrades gegen das Innengehäuse abgedichtet wird, integral mit dem ohnehin an dem Innengehäuse zu befestigenden Düsensegment auszubilden. 2 zeigt hierzu in perspektivischer Teilansicht ein Düsensegment 1 nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung mit integriertem Dichtungsabschnitt 1.3.
  • Das Düsensegment 1 weist einen Befestigungsabschnitt 1.1 zur Befestigung an der Dampfturbine auf. Mit diesem kann das Düsensegment 1 beispielsweise an einem separaten Leitschaufelträger 30A, wie er in 1A dargestellt ist, oder einem in das Innengehäuse integrierten Leitschaufelträger, wie er in 1B dargestellt ist, befestigt, beispielsweise in eine Führungsnut eingeführt werden (nicht dargestellt).
  • Einstückig mit dem Befestigungsabschnitt 1.1 sind mehrere Leitschaufeln 1.2 ausgebildet. Zwei benachbarte Leitschaufeln definieren jeweils eine Düse zur Umlen kung einer Dampfströmung auf Laufschaufeln 2.1, 2.2, ... 2.5 eines nachfolgenden Regelrades 2. Im Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Düsensegment 1 in Umfangsrichtung über mehrere Düsen und weist dementsprechend mehrere Leitschaufeln 1.2 auf. In einer nicht dargestellten Abwandlung kann jedes Düsensegment auch nur jeweils eine Leitschaufel tragen.
  • Ebenfalls einstückig mit dem Befestigungsabschnitt 1.1 ist ein Dichtungsabschnitt 1.3 ausgebildet. Dieser weist in Umfangsrichtung die gleiche Breite auf wie der Befestigungsabschnitt 1.1, und erstreckt sich in axialer Richtung (von links nach rechts in 2) über den Außenumfang des Regelrades 2, der durch miteinander verbundene Deckplatten 2A benachbarter Laufschaufeln 2.1, 2.2, ... 2.5 des Regelrades 2 gebildet ist.
  • Die Deckplatten 2A weisen in axialer Richtung radiale Absätze auf. Diese bilden mit drei Dichtungsbändern 1.4, die in Umfangsnuten des Dichtungsabschnittes 1.3 verstemmt sind, eine Labyrinthdichtung. Die aneinander anstoßenden Umfangsstirnflächen der Dichtungsabschnitte benachbarter Düsensegmente schließen im Wesentlichen dampfdicht miteinander ab, so dass die Dichtungsabschnitte 1.3 zusammen einen geschlossenen Dichtungsring bilden. Hierzu können die Dichtungsabschnitte 1.3 in Umfangsrichtung ein geringes Übermaß aufweisen, so dass sie im montierten Zustand gegeneinander verspannt sind, um die Dichtigkeit des Dichtungsringes zu erhöhen.
  • Die Dichtungsbänder 1.4 können in Umfangsrichtung dieselbe Breite aufweisen wie der Dichtungsabschnitt 1.3, und so bereits vor der Befestigung des Düsensegmentes 1 am Innengehäuse mit dem Dichtungsabschnitt 1.3 verbunden, beispielsweise verschweißt oder verstemmt werden, oder integral, beispielsweise als urgeformte oder nachträglich eingefräste radiale Absätze zusammen mit dem Dichtungsabschnitt 1.3 hergestellt werden. Gleichermaßen ist es jedoch auch möglich, zunächst mehrere, insbesondere alle Düsensegmente mit den integrierten Dichtungsabschnitten am Innengehäuse zu befestigen und erst anschließend ringförmige Dichtungsbänder in umlaufende Nuten im Dichtungsring einzuführen.
  • 1
    Düsensegment
    1.1
    Befestigungsabschnitt
    1.2
    Leitschaufel
    1.3
    Dichtungsabschnitt
    1.4
    Dichtungsband
    2
    Regelrad (Stufenrad)
    2.1, 2.2, ... 2.5
    Laufschaufel
    2A
    Deckplatte
    10
    Düsensegment
    20
    Regelrad
    30A
    Leitschaufelträger
    30B
    Dichtungsfläche
    30C
    Innengehäuse
    100
    Läufer
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 1004202 A [0004]
    • - DE 3413628 C2 [0005]
    • - DE 102004026503 A1 [0005]

Claims (8)

  1. Düsensegment (1) für eine Stufe, insbesondere eine Regelstufe, einer Dampfturbine, mit wenigstens einer Leitschaufel (1.2) und einem Befestigungsabschnitt (1.1) zur Befestigung des Düsensegments, gekennzeichnet durch einen Dichtungsabschnitt (1.3) zur Abdichtung eines Stufenrades (2) der Dampfturbine an seinem Außenumfang, wobei der Dichtungsabschnitt (1.3) integral mit dem Düsensegment (1) ausgebildet ist.
  2. Düsensegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es einstückig ausgebildet, insbesondere urgeformt und/oder spanend und/oder elektroerosiv bearbeitet ist.
  3. Düsensegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsabschnitt lösbar oder unlösbar mit dem übrigen Düsensegment verbunden ist.
  4. Düsensegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsabschnitt (1.3) in axialer Richtung der Dampfturbine den Außenumfang des Stufenrades (2) wenigstens teilweise übergreift, wenn das Düsensegment und das Stufenrad in der Dampfturbine befestigt sind.
  5. Düsensegment nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsabschnitt wenigstens ein Dichtungsband (1.4) aufweist, welches sich in radialer Richtung zu dem Außenumfang des Stufenrades hin erstreckt, wenn das Düsensegment und das Stufenrad in der Dampfturbine befestigt sind.
  6. Düsensegment nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsband (1.4) lösbar oder unlösbar an dem Dichtungsabschnitt (1.3) befestigt oder einstückig mit diesem ausgebildet ist.
  7. Dampfturbine mit wenigstens einer Stufe, insbesondere mit einer Regelstufe, welche einen Düsensring und ein Stufenrad (2) aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Düsensring wenigstens ein Düsensegment (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
  8. Dampfturbine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsensegment an einem Innengehäuse (30C) oder einem Düsenkasten (30A) der Dampfturbine befestigt ist.
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